Latest / Rambo Zambo – Der Merz-Podcast / Zweite Chance für Onkel Merz
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- Wir haben diese Bundestagswahl 2025 gewonnen. Jetzt darf auch mal Rambo Zambo im Adler aus. Das ist Rambo Zambo, der März-Podcast. Das Format, das ihr vielleicht nie wolltet, aber jetzt braucht. Mit euren Hosts Carlotta Richter und Julia Emrich. Ja, herzlich willkommen zur sechsten Folge von Rambo Zambo. Wir sprechen hier, wie immer, über die Woche von Friedrich Merz. Was war wichtig? Was gibt es zu besprechen? Was haben wir mit ihm erlebt? Carlotta, meine Co-Host, ist heute nicht da, aber ich bin nicht alleine. Zum Glück, ich habe einen Gast hier. Janina Mütze ist heute bei uns. Herzlich willkommen, Janina. Ich glaube, ich muss dich mal ganz kurz vorstellen. Der eine oder andere mag dich kennen, aber ich bin sehr froh, dass du heute da bist, mit mir über Friedrich Merz zu sprechen. Du bist Mitbegründerin von CIVI und Geschäftsführerin. CIVI ist ein Institut für Markt- und Meinungsforschung mit Sitz in Berlin. Du bist aber nicht nur Markt- und Meinungsforscherin, sondern auch eine politische Kommentatorin. Du bewertest, du erklärst Politik in vielen anderen Medien und berätst natürlich auch mit deinem Civil-Institut Parteien von der Linkspartei bis hin zur Union, auf Bundesebene, auf Landesebene, Ministerien und so weiter. Also bist eine Beraterin, eine Kommentatorin und damit eine wunderbare Gesprächspartnerin heute für mich hier, wenn wir über die Woche von Friedrich Merz sprechen. Schön, dass du da bist, Janina. Vielen Dank für die Einladung und die freundliche Anmoderation. Ich freue mich sehr, hier zu sein. Großartig. Ja, Friedrich Merz, diese Woche war geprägt mal wieder von internationalen Ereignissen. Wir waren in Kanada, G7-Gipfel. Der Gipfel mit den wichtigsten Industrienationen des Westens. Eine Traditionsveranstaltung, die aber in Zeiten von Donald Trump niemals eine Traditionsveranstaltung ist, sondern immer auch von abrupten Dingen unterbrochen werden kann. Diesmal war es eine abrupte Abreise des US-Präsidenten. Das Ganze im Kontext der Eskalation im Nahen Osten der Angriffe Israels auf den Iran. Es ist kein erklärter Krieg, aber es ist eine Eskalation, die man, glaube ich, ohne Probleme Krieg nennen kann. Die iranischen Atomanlagen sind das hauptsächliche Ziel. Während wir hier sprechen, ist der Konflikt noch komplett ongoing. Das kann sich innerhalb von Minuten in Stunden sogar ändern, aber das ist im Moment der Stand der Dinge. Dieser Gipfel wurde stark überschattet von diesen Themen. Es gab auch eine gemeinsame Erklärung und Merz, der längst natürlich wieder in Deutschland ist, während wir hier sprechen, hat die Folgen dieses Gipfels immer noch zu spüren. Janina, du hast die Woche natürlich genauso beobachtet wie ich, die ich mit in Kanada war mit Merz. Was war so dein Moment? Was war das, was für dich hängen geblieben ist in dieser Woche? Ja, so unmittelbar wie du war ich natürlich geografisch nicht mit dabei, aber die. Und Einschläge in den Nachrichten, die habe ich natürlich verfolgt und die machen was mit einem. Und das sehen wir auch in unseren Daten, dass die viel mit den Menschen machen. Für mich persönlich war, glaube ich, der März-Moment dieser Woche, das war sein Ausdruck der Drecksarbeit, den er verwendet hat. Ich weiß auch noch, auf welchem Medium ich es zuerst gelesen habe und dachte mir, okay, das ist typisch März. Wir müssen es, glaube ich, mal für die. Es war total allgemein, aber ich würde es trotzdem ganz kurz eben erklären wollen für die, die es vielleicht doch nicht mitgekriegt haben. Das ist in einem Interview mit einer ZDF-Kollegin gefallen. Also er bezeichnet das, was die Israelis im Iran machen, als die Drecksarbeit im Sinne von, die tun Sachen, die in der Ansicht sehr vieler vollkommen richtig sind. Aber es ist ein schmutziges Geschäft, wie Krieg immer ein schmutziges Geschäft ist. Genau, genau. Und es ist, glaube ich, auch in der deutschen Historie nicht das meistgebrauchteste Wort eines Bundeskanzlers gewesen, welches er gewählt hat. Diplomatisch geht anders. Genau. Ich habe einmal gestutzt, ich habe zwei-, dreimal das Wort Drecksarbeit für mich überlesen und hatte ein Störgefühl, weil es irgendwie mit der Rolle des Bundeskanzlers zumindest mindestens mal ungewohnt ist. Und auch sehr früh natürlich eine sehr klare Bewertung reingibt. Und das natürlich auch etwas ist, was schon auch typisch Merz ist und auch im krassen Kontrast zu Olaf Scholz steht in den letzten drei Jahren. So ein Wort hätten wir von ihm nie gehört. Niemals. Man sieht ja auch an der Reaktion von Macron beispielsweise auf die Eskalation oder auf das Wording von Trump, dass man auch aus dem alten Europa heraus unterschiedliche Aussagen, Positionierungen, Nuancen sieht. Und naja, das Wort Drecksarbeit fand ich insofern interessant, weil es natürlich irgendwie den, ich will es gar nicht so oft wiederholen, jetzt habe ich das schon dreimal gesagt, weil es eine Klarheit in dieses Kriegsgeschehen reinbringt, aber weil es auch... So typisch März ist, der ja immer wieder mit sehr markanten Äußerungen auffällt. Also sei es der Pascha oder die Migranten lassen sich die Zähne machen oder noch einen Tag vor der Wahl, wo man eigentlich schon relativ sicher davon ausgehen konnte, dass er der nächste Bundeskanzler werden wird, dass er sagt, die können da draußen rumlaufen, aber für die mache ich keine Politik. Das sind immer wieder so sehr markante und sehr harte Aussagen, die sich für mich in so ein Gesamtbild März ganz gut einfügen. Würdest du denn sagen, weil du sagtest eben, dass dieser Begriff, den wir jetzt nicht permanent wiederholen wollen, dass er bei dir ein Störgefühl ausgelöst hat, dass das störend war, dass es so undiplomatisch war, so einem Kanzler zumindest, wenn nicht unpassend, dann ungewöhnlich zumindest erstmal zuzurechnen ist. Oder auch inhaltlich, würdest du sagen, er hat einfach nicht recht. So wie er ja zum Beispiel bei den Zahnärzten, wie er nachher wirklich sehen konnte, nein, das stimmt so nicht. Ist es ein, es stimmt so nicht oder ist es nur ein, ich würde es nicht so sagen. Mich hat die Geschwindigkeit der Bewertung auch überrascht, weil das, was wir da im Iran sehen, sehen wir nicht erst seit gestern. Wir haben ja 2022 die großen Proteste aus dem Inland heraus gehabt, in denen sich sicherlich auch viele Menschen mehr Support aus dem Westen gewünscht hätten. Der kommt jetzt zu einem Zeitpunkt, wo es mir als, ich bin jetzt keine reine Außenpolitik-Expertin, das kommt jetzt alles sehr, sehr schnell und dieser Krieg, den Israel jetzt auch gegen den Iran führt, also da sind die allermeisten in Deutschland, werden das befürworten, dass man gegen dieses Regime vorgeht, aber es hat natürlich... Es hat einen rechtlichen Beigeschmack im Völkerrecht. Es überschattet auch einen anderen Krieg, den Israel gerade führt. Und ich gucke natürlich immer mit dem Blick der Demoskopien drauf und sehe auch in Umfragen, dass diese deutsche Beziehung zu Israel, dass die aus der Bundespolitik sehr klar formuliert wird mit deutscher Staatsräson. Und Israel ist im Recht und Kritik wird sehr vorsichtig und sehr leise ausgeübt. Aber wir müssen gucken, wie auch die Bevölkerung drauf blickt. Und da sehen wir schon, dass eine große Gruppe der Menschen da draußen auch sagt, sie spüren eine Konfliktlinie in der Gesellschaft, was die Beziehung zu Israel angeht. Ähnlich wie wir das beispielsweise, ich möchte das gar nicht inhaltlich vergleichen, aber ähnlich wie wir das auch in der Russland-Politik sehen, dass Menschen das Gefühl haben, sie können zu Russland nicht mehr alles sagen, was sie denken, weil man sofort in eine Ecke gestellt wird. Wir hatten das auch bei der Pandemie. Das sind ganz, ganz unterschiedliche Bereiche. Ich wollte gerade sagen. Das sind Themenbereiche, in denen auch gesellschaftlich eine Verhärtung stattfindet und wo auch die Diskursfähigkeit ein bisschen abnimmt. Und ich habe das Gefühl, da kommt ein nächster Themenkomplex auf, bei dem ich persönlich vielleicht eine ganz klare Position haben kann, aber wo Menschen sehr vorsichtig geworden sind in den letzten Jahren, sich darüber zu unterhalten und zu äußern, wie sie darauf blicken. Das ist total interessant. Das ist sozusagen der eine Punkt. Und der andere, wenn wir nochmal auf Merz selber gucken, Du hast es eben ganz kurz schon mal angerissen. Scholz hätte so etwas nie gesagt, hast du gesagt. Und ich glaube, das ist perfekt beschrieben. Gegenüber Scholz haben wir natürlich immer uns gefragt, warum spricht er so vorsichtig? Unsere Sehnsucht war groß, dass er sich auch einmal so äußert, wie es Merz jetzt tut. Jetzt haben wir einen Kanzler, der, ich sage jetzt mal, haut eben auch mal einen raus. Und die Drecksarbeit war auch einen raushauen. Wie sehen die Leute das? Also wir hatten diese Sehnsucht, jetzt kriegen wir sie, wird diskutiert oder sagen die, so hätten sie was, dann doch lieber nicht. Ich glaube, die jetzt mit Blick auf Iran, Israel zu befragen, ist noch ein Stück weit zu früh. Da bilden sich Menschen ihre Meinung, da werden wir aber auch unterschiedliche Lager sehen, was Form der Kriegsführung angeht, was auch die Miteinbeziehung Deutschlands angeht. Wir haben auch einen großen Teil in der Gesellschaft gesagt. Bitte weniger in internationale Konflikte sich reinziehen lassen. Also großes Feld. Wobei man sagen muss, Deutschland ist im Moment nicht beteiligt in diesem Krieg. Wir helfen den Israelis bei Rettungsaktionen, also im Sinne von Löschmitteln und so weiter. Aber wir sind nicht beteiligt. Ich glaube, das muss man auch immer nochmal sagen. Wir sind nicht Teil dieses Krieges im Sinne einer aktiven Beteiligung. Genau, sind wir nicht. Mit Blick auf Friedrich Merz, die Menschen sehen ihn als Mensch der klaren Worte, als führungsstark, als durchsetzungsstark. Und er punktet weniger mit Sympathiewerten oder emotionalen Vertrauenswerten, die die Menschen in ihm haben. Und ich glaube, das Bild wird eben auch durch solche Aussagen, man macht es schon auf sich aufmerksam, auch mit solchen Aussagen, mit solchen Worten. die man jetzt, wenn sie vom US-Präsidenten gekommen wären, liefe das oder ferner liefen. Aber aus einem deutschen Bundeskanzler ist das schon ein Wording, was man so nicht gewohnt ist. Und das, auf Englisch würde ich sagen, das fuelt so ein bisschen das Bild. Das fühlt das irgendwie so auf. Also es passt. Es reichert das Narrativ so über Friedrich Merz ein Stück weit an. Und das kann gut funktionieren, wenn am Ende, oder es ist ja auch okay, wenn sich daran Menschen stören und man sich daran reibt und es eine Diskussion gibt. Und die sehen wir jetzt ja auch journalistisch. Am Ende, sage ich mal, der große Teil da draußen der Bevölkerung will ja, dass die Dinge funktionieren, dass Frieden im Land, finanzielle Sicherheit im Land sichergestellt ist. Und solange dann das alles andere weit weg ist, muss das nicht unbedingt negativ auf Friedrich Merz abfärben, wenn er sich so äußert. Das kann also sein, dass es insgesamt in dieses Narrativ, ich bin eine Führungsperson, auch international, Außenpolitik wird auch wieder ganz klar auch mit deutschen Positionen geführt. Dass es in dieses Narrativ passt. Also ich bin sichtbar, ich spreche eine klare Sprache und ich setze mich auch ganz deutlich von Olaf Scholz ab. Das würde ich sagen, ist also eine Linie, die dann auch glaubhaftig oder Glaubwürdigkeit dann am Ende stabilisieren kann. Ja, also wenn man die Kompetenzwerte von Friedrich Merz sich anschaut, also wo trauen eben die Menschen eine Kompetenz zu, dann ist es eigentlich immer noch Markenkern Wirtschaftspolitik. Da sehen die Menschen eigentlich, das ist der Mann aus der Wirtschaft, da tritt er irgendwie markant auf, da gibt es eben noch die Erinnerung an den Bierdeckel oder so. Das ist irgendwie da und dann ist es eben auch die Außenpolitik. Das sind deutlich höhere Kompetenzzuschreibungen als jetzt im Bereich Migration beispielsweise oder im Bereich Sozialpolitik, sodass man schon sagen kann, wenn es ihm gelingt, in der Wirtschaft und in der Außenpolitik einen guten Job zu machen, sich dort ordentlich zu positionieren, dann ist er ein guter Kanzler. Ich glaube, das ist ja auch das, was die Menschen in der Rolle des Bundeskanzlers auch erwarten. Aber jetzt sind wir natürlich auch noch in den ersten Wochen seiner Kanzlerschaft und zu Beginn vieler, vieler, vieler Herausforderungen. Und da muss man eben auch gucken, wie das eben jetzt weiter verläuft. Oder was auch passiert, wenn er nach innen mal geholt wird und wenn jetzt eben die Themen rund um Arbeitsmarkt, Sozialleistungen und so weiter und so hier wieder hochkochen. Ob er die dann wieder spielt oder jemand anderes, das werden wir beobachten. Die ersten fünf, sechs Wochen dieser Kanzlerschaft haben praktisch einen Außenkanzler gezeigt. Er war ganz viel auf Reisen, das ist das eine. Und gleichzeitig hatten wir eine internationale Lage, die permanent das außenpolitische Thema nach vorne gespielt hat. Wenn du das nochmal mit Blick auf die Zahlen bilanzierst. Das ist ihm aber alles ganz gut angerechnet worden. Oder man sieht langsam, die Deutschen fangen an, diesen Kanzler nicht mehr ganz so skeptisch zu beurteilen, wie sie es am Anfang getan haben. Oder ist das nur eine Momentaufnahme? Nein, also ja, es ist eine Momentaufnahme. Aber ich stimme dir zu, unfassbare Resilienz von Friedrich Merz mit Niederlagen oder auch Rückschlägen in Umfragen umzugehen. Die hat sich hier auch wieder gezeigt. Wenn man jetzt mal die ganz große Linie zieht, Wahlkampf beginnt im November, die Union steht bei 32 Prozent, dann kommt es aber nur mit 28,X tatsächlich in den Bundestag. Also Wahlkampf schon mal nicht so gut gelaufen. Wir müssen ja gar nicht auf die einzelnen Themen eingehen, aber da sind ja viele Bruchpunkte auch gewesen. Und dann gab es eben dann ja auch noch nach der Wahl diese Phase, in der die Koalition, die Koalitionäre verhandelt haben, die Sondierungsgespräche, Koalitionsgespräche waren. Und man gemerkt hat, die Welt da draußen wartet nicht auf uns. Wir haben diese großen internationalen Bilder von Stama, Macron und irgendwie fehlt da die deutsche Komponente. Und die Krisen verdichten sich, die Stimmung im Land ist sowieso schon sehr negativ. Und da haben wir dann wirklich auch gesehen, dass dieses Vertrauen in Merz als guter Bundeskanzler nochmal ein Stück zurückgegangen ist. Und da war er noch nicht mal gewählt. Das ist ja dann auch noch mal eine Geschichte für sich gewesen. Aber das war die Zeit, in der dann auch viele Institute schon gesehen haben, dass die AfD mindestens auf Augenhöhe mit der Union war. Bei manchen ist dann die AfD auch irgendwie drüber gestiegen. Und da muss man sagen, das war auch rückblickend gut, dass man da die Ruhe bewahrt hat und gesagt hat, wir arbeiten jetzt hier einmal unseren Vertrag zu Ende. Und dann wollen wir auch Handlungsfähigkeit zeigen, unter Beweis stellen. Und ich glaube, seitdem das da ist, seitdem er dann auch im zweiten Wahlgang als Kanzler gewählt worden ist, seitdem er dann quasi am nächsten Tag in Paris und in Warschau war. Da hatte man das Gefühl, jetzt funktioniert es auch. Er ist da, er macht seinen Job, die großen Unfälle bleiben auf einmal aus und das honorieren die Menschen dann Schritt für Schritt eben auch. Also das ist jetzt nicht so, dass man von einem Tag auf den anderen sich das Bild komplett in der Gesellschaft wandelt, aber es verbessert sich dann eben schrittweise und wir sehen schon, dass auch so ein Stück Zuversicht und Optimismus auf ganz kleinem Level in Deutschland wieder zurückkommt. Das heißt das, worauf diese Regierungskoalition ja dringend angewiesen ist, dass die Stimmung besser wird, das ist für die Wirtschaft besser. Du hast eben gesagt, dass eine der Kernkompetenzen von Merz auch Wirtschaftspolitik, Wirtschaftskompetenz ist. Ich glaube, da wird ja am Ende auch gemessen werden müssen. Alles andere wäre ja auch dramatisch, wenn wir das Ganze nur auf der außenpolitischen Schiene bewerten würden. Ich fand auch interessant, dass durch diese Entscheidung, bevor er noch zum Kanzler gewählt wurde. Schuldenbremse aufzuweichen, ein Rieseninvestitionspaket, das ist natürlich auch bei seinen eigenen Leuten schwer angekommen. Also er hat ja auch bei den eigenen, glaube ich, eine Delle erlebt, die jetzt wahrscheinlich sich auch langsam auffüllt wieder. Da kommt die Zustimmung auch aus dem Unionslager, aus dem konservativen Lager wieder zurück. Oder wie hat sich das entwickelt? Denn die hatten ja einen Schreck. Uff, jetzt doch Schuldenbremse, okay. Ist das ein SPD-Kanzler? Also man hat diese Zeit, die vergisst man dann ja schon wieder. Das waren so die Zeiten, in denen so die ersten Sachen durchgetrunken sind aus dem Koalitionspapier. Man das Gefühl hatte, Klingbeil setzt sich da ausschließlich durch. Kriegt das Arbeitsministerium und regiert durch. Genau, genau, genau. Und Carsten Tinnemann-Wilk schon gar nicht mehr. Und der große Boost-Effekt, den man ja auch kommunikativ eigentlich eher ans Ende hätte setzen sollen mit dem Sondervermögen, den haben sie eben auch direkt am Anfang verschossen. Und das war ja schon auch einfach in der Aussage konträr zu dem, oder zumindest nicht ganz auf Linie zu dem, was Friedrich Merz noch vor der Wahl gesagt hat. Also man hat schon einen anderen Friedrich Merz nach der Wahl gesehen, als wie er vor der Wahl aufgetreten ist. Und das haben wir sehr deutlich in den Daten gesehen. Das hat insbesondere zu einem Vertrauensverlust unter den Unionswählerinnen und Wählern geführt. Das hat er selber auch proaktiv angesprochen. Das gibt es ja auch, das Interview, wo er quasi von dem verlorenen Vertrauen gesprochen hat oder dem zurückgegangenen. und auch weiß, dass er das sich wieder zurückholen muss. Und das kommt jetzt eben auch zurück. Und das kann man natürlich auch, wenn man es dann irgendwie vom Ende her betrachtet, und da sind wir noch nicht am Ende, aber kann man das natürlich auch als Führungsstärke bewerten, wenn man in der Lage ist. Das auch dann mal emotional nicht an sich rankommen zu lassen. Es ist gerade bei ihm immer ein Thema, wie viel Emotionen lässt er an sich rankommen und wie viel nicht. Und einfach auch Ruhe walten zu lassen und zu sagen, das halten wir jetzt auch mal drei, vier, fünf Wochen aus. Und ich bin überzeugt davon, dass das dann am Ende auch gut wird. Drei, vier, fünf Wochen sind in dieser wahnsinnig schnelllebigen Zeit natürlich eine irre lange Zeit gleichzeitig. Aber ich stimme dir zu. Und ich glaube, es ist auch eine Leistung, einfach mal zu sagen, okay. Die allerjüngsten Umfragen, während wir aufnehmen, sehen die Union sogar wieder nahe dem Ergebnis, das sie bei der Bundestagswahl hatte, also rund 28 Prozent. Das heißt, da ist im Moment dieser Aufholprozess wieder gelungen. Nun sehen wir aber auch, dass diese 28 Prozent wirklich eben gerade mal so das Kernpotenzial der Union ist. Es gibt weite Kreise in Deutschland, die nach wie vor weder die Union noch diesen Kanzler prima finden. Das war bei anderen Kanzlerschaften nicht anders, aber der Anteil derer ist doch relativ groß. Und es gibt ja eine alte These, dass besonders hartnäckige Merz-Skeptiker vor allem die Frauen seien. In diesem Podcast haben wir schon sehr viel über dieses Thema gesprochen, aber es ist eben tatsächlich immer dann virulent wieder, wenn wir auch Merz sehen, der sich mit wenig Frauen umgibt und viele Frauen skeptisch bleiben lässt. Wie ist die Sicht der Meinungs- und Wählerforscherin Janina Mütze auf diese These, Merz hat ein Frauenproblem, stimmt das überhaupt? Ich würde ihm in großen Teilen widersprechen, dass er ein Frauenproblem hat. Friedrich Merz kommt bei Frauen in Summe nicht wesentlich schlechter an als bei Männern. Richtig ist, dass er gerade bei jüngeren Frauen deutlich schlechter ankommt als bei jüngeren Männern. Und das kann man vielleicht auch emotional so ein bisschen nachvollziehen. Er ist schon, im ganzen Auftritt ist er halt einfach ein Mann seiner Generation. Und da ist natürlich auch viel passiert in den letzten Jahren. Und jetzt bin ich selber Anfang 30 und lebe irgendwie in einer urbanen Region. Und merke schon auch, da sind so ein paar Themen, die sind einfach so im Look and Feel, in dem, wie es kommuniziert wird, wie es dargelegt wird. Sind es einfach so ein bisschen gefühlt ein bisschen alte Zeit. Ja, wobei auch ihr jungen Frauen, ihr habt Väter oder so, auf die ihr vielleicht guckt und denkt so, ah, das kenne ich. Und man könnte trotzdem ein positives Gefühl entwickeln. Man muss nicht deswegen, weil jemand anders oder oldschool ist, negativ. Also da kommt ja noch was dazu. Ja, man kennt das ja vielleicht auch selber, wie schwer einem das vielleicht manchmal fällt, auf Familienfeiern oder auf Weihnachtsfeiern. Da kommt der komische Opa. mit dem Papa dann da auf eine Linie zu kommen. Aber genau, also ich glaube, dass dieses familiäre, also vielleicht aus dem familiären Kontext vielleicht dann wiederzuerkennen, das kann ja auch ganz oft helfen im positiven Sinne, genau. Was ich nur sagen wollte ist, ja, also bei Jungen, bei einer Generation unter 40 beispielsweise, sehen wir schon deutliche Unterschiede in den Zustimmungswerten zwischen den Männern und den Frauen. Also junge Männer finden ihn dann schon tendenziell, weiß ich nicht, 10 Prozentpunkte besser als Frauen, je nachdem, wie man jetzt fragt und wo man fragt. Da gibt es schon einen signifikanteren Unterschied. Der ist aber komplett weg bei der Generation 50 plus. Also da ist dann wirklich egal, ob Frau oder Mann, da kommt es dann wirklich auch einfach drauf an, wie stehe ich denn jetzt eigentlich zu den politischen Themen? Ist das, vertritt der meine politischen Werte und so weiter? Das ist bei den Jüngeren natürlich auch entscheidend, aber da kommt dann eben vielleicht einfach noch mal ein bisschen mehr dann dieser Generationsfokus hin. Und von daher würde ich eher sagen, Merz hat eher ein Junge-Leute-Problem als ein Frauen-Problem. Und das, weil man sieht schon, dass... Im Zweifel eher bei älteren Frauen, bei Frauen über 50, ich will jetzt auch nicht sagen älteren Frauen, bei Frauen über 50 besser ankommt als bei Männern unter 40. Und von daher greift das oft zu kurz und es ist trotzdem, es ist ein sehr interessanter Punkt, da auch reinzuschauen und zu gucken, welche Personengruppen erreiche ich eigentlich, wie gut. Wir neigen nur gerade oft dann auch in der journalistischen Weiterverbreitung dazu, dass wir es dann zu sehr vereinfachen und auf einem ein Narrativ immer fort erzählen. Wir hatten das auch noch vor zwei Jahren mit den jungen Leuten, dass man das Gefühl hatte, alle Menschen unter 30 sind Klimakleber und links und grün. Und dann war man ganz überrascht, dass bei der Europawahl dann so hohe AfD-Werte kommen. Und jetzt wählen sie wieder links. Also es geht auch hin und her. Ja, aber auch nicht ausschließlich. Und wir sehen immer noch aus Sicht vieler zu hohe AfD-Werte. Nur genau deswegen ist es so wichtig, dass man da jetzt nicht rein in eine Schublade packt und das eben monatelang weiter forterzählt. Sondern es kann sich auch ändern. Nun ist es ja so, dass die Zahl der jungen WählerInnen relativ gering ist, wenn man sie vergleicht mit der hohen Zahl der Ü50-WählerInnen. Das sind die Boomer, das ist die ganz große Kohorte derer, die zur Wahl gehen und damit auch ein Gewicht haben. Könnte sich Friedrich Merz hinstellen und sagen, Entschuldigung, wenn ich bei den Ü50-Frauen so einen Stein im Brett habe oder überhaupt insgesamt bei den Ü50-Wählern, was jucken mich die Jungen? Ja, es gibt ja viele politische Opponenten, die sagen würden, das sieht man genau an der Politik, dass man vielleicht gewisse Personengruppen bevorzugt oder anders subventioniert als andere Generationen. Rentenpolitik oder jetzt auch das Thema Steuererleichterung für Menschen, die dann länger in der Erwerbstätigkeit bleiben. Da gibt es Pro und Contra, aber das Thema Generationengerechtigkeit ist ein Thema, was wahnsinnig schwer zu lobbyieren ist, weil es einfach noch vergleichsweise sehr wenig junge Menschen gibt im Land und gegen einen sehr großen Prozentsatz an Menschen über 60. Ja, das ist so. Wenn du mal, das ist immer die unverschämte Frage, in die Glaskugel guckst. Du bist Datenfrau, aber dennoch werde ich dich jetzt zu einer Prognose hoffentlich bringen. Hat Friedrich Merz eine Chance, die jungen WählerInnen und hier vor allem natürlich die jungen Frauen noch für sich zu überzeugen? Oder sagst du, der Zug ist abgefahren. Das ist eben Opa. Und Opa hat Themen, die für die jungen Frauen einfach irrelevant sind oder die sie vielleicht auch wirklich problematisch finden bei ihm. Da geht nichts mehr. Nee, das glaube ich nicht, dass der Zug abgefahren ist und ich glaube auch nicht, dass es Gott gegeben ist, dass ein Mann in dem Alter nicht bei jungen Frauen auch ankommen und funktionieren kann, weil die erwarten da, also auch junge Frauen sind ja durchschnittlich kluge Wählerinnen, die eine politische Vertretung suchen und nicht einen Freund, mit dem sie jetzt abends an der Bar sitzen. Da kommt es, glaube ich, vor allem darauf an, dass eine Zukunftsvision für dieses Land wieder funktioniert und eine Zuversicht zurückkehrt. Also wird es mir einmal wieder besser gehen als meinen Eltern? Das ist so ein Bruch, den wir gesehen in der Gesellschaft, dass die junge Generation davon eigentlich felsenfest nicht mehr von überzeugt ist, dass sie mal den gleichen Wohlstand erreichen kann oder dass es sich genauso lohnt zu arbeiten, wie das sich noch für ihre Eltern gelohnt hat, für die Elterngeneration. Und die Themen sind dann doch auch sehr ähnlich wie bei den älteren Generationen. Man will im Grunde, man will ja eine funktionierende, man kann das eigentlich immer weiterzugehen unter Sicherheit packen. Man hat irgendwie so diesen Hygienefaktor oder so, das Land soll sicher sein, auf den Straßen soll es sicher sein und dann geht es aber vor allem einfach um eine finanzielle Sicherheit, die sich an Arbeitsplätzen, an Chancen, an Zukunftsaussichten orientiert, die dann aber auch irgendwie gerade in Deutschland sehr stark auch im Bereich Renten, Sozialsystem, auch münden. Also funktioniert der Staat, ist der Staat handlungsfähig, lohnt es sich da mit dem Staat zu kooperieren, meine Steuern zu zahlen, in meine eigene Zukunft zu investieren, bekomme ich dann auch wieder was zurück. Und solange die jungen Leute das Gefühl haben, dieser Staat krankt und da gehen wir nicht ran und wir subventionieren jetzt eigentlich nur noch einzelne Personengruppen, dann ist es schwierig. Aber das ist ja eine riesengroße Transformationsaufgabe. Und ich glaube, wenn es da gelingt, Schritt für Schritt die richtigen Akzente zu setzen, kann man auf jeden Fall auch junge Menschen zurückholen, auch junge Frauen. Und das ist auch nicht so, dass alle jungen Frauen ganz vogue und ganz links sind und alle gegen das Ehegattensplitting. So ist es auch nicht. Da muss man sich dann schon auch ehrlich machen und sagen, es ist nicht alles eine Frage, die sich am Geschlecht festmacht, sondern viel eben auch an sozialer Herkunft, an Bildung, an Lebensphasen, in der man gerade steckt und eben anderen Variablen. und am Ende wahrscheinlich auch an der Frage. Funktioniert die Kommunikation? Also sprich, erreicht er die überhaupt? Wie schätzt du das ein? Wir sehen ja jetzt, dass es so ein paar Versuche gibt, Social ein bisschen mehr zu machen, mal ein Insta-Real zu posten. Wir haben ja in den letzten Podcast-Runden häufiger so darüber gesprochen, ob er da eigentlich schon den richtigen Ton trifft oder ob das eigentlich manchmal fast eher rührend ist, wie sehr er versucht, beziehungsweise sein Team versucht, aber es dann irgendwie doch noch nicht so richtig ins Ziel geht. Wie siehst du das? Ist das einfach authentisch? So ist Merz und er verabschiedet sich dann im Reel auch mal mit herzlichen Grüße, Ihr Friedrich Merz. Oder sagst du, das kommt einfach so gar nicht an und da muss kommunikativ was ganz anderes passieren, um die jungen Frauen zu erreichen und die jungen Männer natürlich auch. Ja, ich habe mir tatsächlich jetzt die Views habe ich mir da noch gar nicht so angeschaut unter den Reels. Man sieht, dass es ein bisschen die Anfänge sind, dass ich das einspielen muss, dass sich da eine gewisse Wiederholbarkeit in den Reels drin ist. Aber gut ist doch, er macht es, sie nutzen die Kanäle. Ich finde, man hat im Wahlkampf auch gesehen, gab es ja auch nochmal eine Dokumentation, eben diesen Insights-CDU über den Wahlkampf, wie sie den gefahren haben, wie viel da auch auf neuen Medien stattgefunden hat. Da gibt es, glaube ich, auch viele Leute, die das auch können, auch in diesen CDU-Teams. Da sehe ich schon, dass da mehr kommen kann. Und dann ist es vielleicht auch gar nicht so schlimm, Wenn nicht immer nur die eigenen Botschaften oder die eigenen Reels funktionieren. Wenn es dann auch manchmal einfach irgendwie ein Stromberg-Overlay ist, der dann vielleicht viel viraler geht und der eigentlich aus anderen Gründen irgendwie einen erreicht, dann ist es doch irgendwie auch gut. Also ich glaube, diese Marke Friedrich Merz, die muss sich bilden. Die Leute müssen wissen, was sie an ihm haben und was nicht. Und das kann dann ruhig auch ein bisschen schrullig sein. Wenn sie wissen, das ist jetzt der Bundeskanzler, der ist halt so, der ist dann vielleicht ein bisschen onkelig oder so aus Sicht mancher. Aber der macht das und das und da ist eine Verlässlichkeit drin. Dann reicht das, glaube ich, ganz oft auch schon. Mit schrullig zur Wiederwahl, super. Das gefällt mir sehr gut. Aber wo wir schon gerade in der Zukunft sind, wir haben eben über die langsam, du hast es doch ganz vorsichtig formuliert, ich glaube, es ist auch sehr gut, dann noch ganz vorsichtig zu sein, diese ganz langsam sich verändernde Stimmung anzugucken. Die Bundesregierung hat sich ja vorgenommen, zum Sommer die Stimmungswende, nach der Zeitenwende kommt die Stimmungswende, zu erzeugen. Wenn das nicht klappt, sagen viele schon, wird es wirklich schwer bei den Landtagswahlen im nächsten Jahr. Und dann natürlich auch mit der Perspektive, irgendwann eine neue Bundestagswahl so hinzukriegen, dass die Demokraten nach wie vor die Mehrheit haben. Schätzt du das im Moment so ein, dass das ein realistisches Ziel ist oder sagst du, das wird verdammt schwer? Ja, um es mit den Worten einer anderen Kanzlerin zu sagen, das ist alternativlos. Also es muss funktionieren und das Schöne ist, wir sehen auch schon, dass das Prinzip Hoffnung noch funktionieren kann. Also wir sehen, also die Stimmung mit Blick auf, wie bewertet man die wirtschaftliche Lage in Deutschland, wie bewertet man die Entwicklung der wirtschaftlichen Lage in den nächsten fünf Jahren, die ist wirklich negativ. Über 70 Prozent, die sowas als sagen, es geht hier den Bach runter, ist nicht gut. Aber wir sehen, dass seit November, seit diesem Ampelbruch, der Anteil derer, die das sagen, um 10 Prozentpunkte mindestens zurückgegangen ist. Obwohl sich seitdem wirtschaftlich nichts verändert hat. Es hat sich wirtschaftlich nichts verändert. Es ist aber dieses, das meine ich mit dem Prinzip Hoffnung, auf dem diese neue Regierung jetzt auch fußen kann. Es ist ein Momentum da. Es ist ein Neustart. Die Erwartung eines Neustarts ist da, ist gegeben. Und die Hälfte ist ja Psychologie. Also es startet mit der Psychologie, es startet mit Zuversicht, mit dem Glauben, dass sich was verändern kann. Und das merke ich auch, also ich bin ja jetzt nicht nur Meinungsforscherin, ich berate auch ganz viele Unternehmer. Das sehe ich auch wirklich bis rein in einen sehr politikfeindlichen Mittelstand, den es ja manchmal auch gibt. Oder politikkritischen Mittelstand, dass man sagt, jetzt lass die mal machen. Also wir müssen den jetzt auch mal ein paar Wochen geben und gucken, was da kommt. Da hat sich schon viel Wut angestaut und viel mit, das muss jetzt auch mal und hören die uns gar nicht, aber das Fluchen, was wir jetzt in den Ampeljahren hatten, dass wirklich viele Unternehmen immer wieder gesagt haben, wir müssen jetzt was machen, es brennt von vorne und hinten. Das ist so ein bisschen zurückgegangen, weil man einfach sagt, es ist ein neues Personal da und da muss es auch eine Chance geben. Man spricht oder man traut mehr als eine wirtschaftliche Kompetenz zu. Es gibt auch ein neues Personal, was man erst kennenlernen muss, also auch ein Carsten Wildberger beispielsweise. Der Digitalminister. Genau, den können viele noch gar nicht einschätzen. Auch nicht jeder kennt Katharina Reiche. Die Wirtschaftsministerin. Genau, das muss sich jetzt alles einmal fügen und man muss irgendwie erste Kontaktpunkte haben. Und ich glaube nur, wenn wir jetzt schon erste Tendenzen sehen, dass die Hoffnung leicht zurückkommt und das Gefühl da ist, man gibt eine Chance und man ist bereit, auch mal wieder Zuversicht walten zu lassen. Wenn darauf jetzt eben diese Konjunkturpakete kommen und Anreize geschaffen werden und so weiter, dann kann das schon, was jetzt Rollen bringen. Und man kann es aber auch verstolpern, ehrlicherweise. Also da kommt es jetzt einfach auf die Qualität der Politik an. Ja, wir werden das weiter beobachten. Ihr werdet es messen und du wirst uns hoffentlich in einer der nächsten Folgen dann berichten können, ob das Prinzip Hoffnung ins Ziel gegangen ist oder ob es einfach Wunschdenken war. Aber ich glaube, dem ganzen Land kann man wünschen, dass sich hier Überhoffnung, Wirtschaftswachstum generieren lässt. Aber wir können es nur beschreiben und bewerten. Ich bin sehr, sehr froh, dass du heute da warst und uns ein bisschen geholfen hast dabei. Vielen, vielen Dank, Janina. Ich hoffe, dass es dir gut gegangen ist in unserem Podcast und dass du uns mal wieder besuchst hier. Es war ein sehr großer Spaß hier. Vielen, vielen Dank für die Einladung. Sehr gerne und vielen Dank an euch, die ihr uns zugehört und zugeschaut habt. Und wenn es Kommentare gibt auf den üblichen Wegen, ihr kennt sie inzwischen alle, ihr findet sie ansonsten auch in den Shownotes. Wir freuen uns über jeden Kommentar, jede Anregung, jede Frage, die uns erreicht. Bis zum nächsten Mal. Vielen Dank.