Latest / Zusammener finden wir es heraus. Der WARUM Podcast / WARUM trennen wir Arbeits- und Berufsleben, oder tun wir das eh nicht?
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- Sabine Osterauer: Herzlich willkommen zu einer neuen Folge von Zusammen erfinden wir es heraus. Der Warum Podcast und heute mit der Frage, warum trennen wir Arbeit und Privatleben oder tun wir das eigentlich ⁓ nicht? Und zu dieser Warum Frage habe ich mir heute einen ganz besonderen Gast eingeladen, den ich überhaupt im Vorfeld nicht gekannt habe. Wir haben uns über eine Plattform von Podcastern kennengelernt. Er hat mich angeschrieben, der liebe Christian Mielerski. Und bevor wir jetzt loslegen über diese Frage uns auszutauschen, lieber Christian, stell dich doch einmal ganz kurz dem Publikum da draußen vor. Christian Milerski: Schönen guten Abend, Sabine, vielen Dank, ich freue mich hier zu sein. Ja, Krister Milerski, ich bin 36 Jahre alt. Ich bin seit 20 Jahren im Berufsleben und habe mir irgendwann die Frage gestellt, was muss mein Chef mir bieten, damit ich lang für sich bei ihm bleiben möchte. Ich setze mich also mit Mitarbeiterzufriedenheit aus der Sicht der Angestellten auseinander. Ich bin selbst in die Führungskraft gewesen. Ich bin im Recruiting tätig, habe über 10.000 Bewerber Erstgespräche geführt, weiß somit, was Mitarbeiter sich wünschen, ⁓ langfristig zu bleiben und bin zudem irgendwann mal über die Frage gestolpert, warum trennen wir Berufsleben und Privatleben? Warum diese Work-Life-Balance? Warum sind das für uns zwei Paar Schuhe? Warum ist Arbeit immer noch negativ behaftet? Und was muss passieren, damit Beruf wieder vom Berufung abstand? Sabine Osterauer: Eine sehr interessante Frage. Das mit der Work-Life-Balance, das ist irgendwann einmal plötzlich hier gewesen. Und ich weiß nicht, kannst du dich vielleicht noch erinnern, wann dieser Hype rausgekommen ist, dass wir jetzt eine Work-Life-Balance brauchen? Weißt du das zufälligerweise noch? Christian Milerski: Wenn ich schätzen sollte, habe ich den Begriff vor ... ... sechs bis acht Jahren das erste Mal gehört. Da fing das dann so langsam an. Das ist die letzten Jahre massiv durch die Decke gegangen. Das ist irgendwie während Corona ging das dann weiter ... und mittlerweile ist das als Benefit in Stellenanzeigen angekommen. Mittlerweile erzählt dir irgendwie die Hälfte der Bewerber, ich hätte gerne eine gute Work-Life-Balance. Das Thema wird immer wichtiger. Und ich verstehe nicht warum. Denn wenn ich eine Trennung zwischen Beruf und Privatleben brauche, dann ist mein Beruf nur ein notwendiges Übel, ⁓ meinen Lebensunterhalt zu verdienen. Mein Ansatz wäre es eher, dass ich in meine Arbeit aufgehe und meine Arbeit wirklich gerne mache. Sabine Osterauer: Ja, das stimmt, das höre ich auch immer wieder. Ich habe einen Brotjob, so wird es bei uns zumindest in Österreich immer wieder auch genannt. habe einen Brotjob und dann bin ich noch selbstständig. Das ist das, was mir dann wirklich Spaß macht. Also das ist etwas, was ich schon sehr häufig höre und ich muss ehrlicherweise zugeben, ich habe das sicherlich in meinem Leben auch schon das ein oder andere Mal gehabt, dass ich halt auch einen Job hatte. Ich spreche grundsätzlich immer vom Beruf. Christian Milerski: Mhm. Sabine Osterauer: oder Beruf Funk, wenn es mir sehr gut gefällt. Job ist halt etwas, das machst du halt, damit du Kohle kriegst und Punkt. Nicht mehr, nicht weniger. Ja, ich glaube auch, dass das ganz wichtig ist, dass wir in einer Arbeit sind, die uns Freude und Spaß macht, die uns auch fordert, die uns auch motiviert. Aber jetzt sind wir mal ganz ehrlich. Wenn wir uns so anschauen, welche Berufsmöglichkeiten im Angebot sind. Ich denke nicht, oder ich weiß nicht, wie du das siehst, aber ich denke nicht, dass alle Berufsmöglichkeiten Menschen finden, wo man sagt, ja, da habe ich jetzt mal eine ganz große Freude dran. Oder wie siehst du das? Christian Milerski: Bin ich bei dir, sehe ich als erstes Problem, allerdings schon unser verrottetes Schulsystem. Und zwar, das ist meine Erkenntnis, zumindest mal aus Deutschland, ich weiß nicht, wie es in Österreich läuft, wir legen viel zu wenig Wert auf Berufsfelderkundung. Junge Menschen, die dann vor dieser Entscheidung stehen, was möchte ich mal machen, in welche Richtung möchte ich gehen, kennen die Möglichkeiten überhaupt nicht. Oder zumindest mal viel zu wenig. Und einen Beruf, den ich nicht kenne, den werde ich mir auch nicht aussuchen. Das bedeutet, wir müssten spätestens in der siebten Klasse deutlich mehr damit anfangen zu zeigen, welche Möglichkeiten bietet das Handwerk, die Industrie, die Logistik, der ganze Medizinsektor. Wir müssten viel mehr Zeit auf diese Berufsfelderkundung setzen. Vielleicht wäre es eine Variante, dass man nach dem Schulabschluss erst mal quasi ein Jahr Praktikum macht in den unterschiedlichsten Branchen, ⁓ das Ganze festzustellen. Was habe ich für Möglichkeiten? Dann kommen immer noch diese Punkte hinzu mit, mach was Vernünftiges, geh in die und die Richtung. Ich hab das damals mitbekommen, ehemaliger Berufsschuhkollege, der Vater Schreinermeister, der dann davon ausging, ich bin Schreinermeister, mein Sohn wird also Schreiner. Was gnadenlos nach hinten losgegangen ist, weil sein Sohn leider zwei linke Hände, Daumen hatte, nicht in der Lage war, einen Hammer von einer Zange zu unterscheiden. Jedoch eine Unendliche soziale Ader. wäre in einem Beruf mit einer sozialen Ader deutlich besser aufgehoben gewesen. Das haben alle verstanden. Der Vater hat anderthalb Jahre gebraucht, zu verstehen, dass sein Sohn kein Schreiner wird, bis der die Ausbildung dann abbrechen durfte. Das heißt, wir haben diese Vorgaben von oben. Du musst was Vernünftiges machen. Gehen die und die Richtung, weil wir immer noch nach alten Regeln spielen, weil es die letzten Jahre auch so gelaufen ist, plus dieses mangelnde Wissen, welche Möglichkeiten überhaupt. Sabine Osterauer: Ja, das ist bei uns in Österreich ist das, glaube ich, ähnlich. Also ich weiß nur, dass von, also ich habe einen Sohn, ist 22, das heißt wir haben das vor knappen zehn Jahren auch durchgemacht, mehr oder weniger über die Schule, das heißt da gab es dann beim AMS ein Projekt, wo dann die angehenden Jugendlichen, sagen wir es einmal so, ausgetestet wurden. ⁓ zu schauen, für welche Berufsfäller sie denn geeignet sind. Ich glaube, sage jetzt im Podcast vielleicht nicht ganz, was ich davon gehalten habe, da gehen die Meinungen ja ganz stark auseinander. Denn ich bin ja der Meinung, dass ein 12- oder 13-jähriger Mensch noch gar nicht wirklich in der Lage ist, zu sagen, Das möchte ich jetzt unbedingt arbeiten. Ich glaube, dass das ein Prozess ist. Also ich kenne schon Menschen, die mit mir in die Schule gegangen sind, die wirklich mit 14, 15 gesagt haben, das mache ich und die heute immer noch im gleichen Beruf arbeiten. Wie ich gesagt habe, 14, kann mich gar nicht mehr erinnern, was ich machen wollte. Ich weiß nur, ich habe es nicht gemacht und im Endeffekt. Und ich glaube, ich habe mindestens 15 oder 20 Mal die Berufssparte gewechselt, weil ich mir einfach alles angeschaut habe. Aber wie du sagst, wäre, also ich würde das total cool finden, wenn die Jugendlichen nach der Pflichtschule praktisch ein Jahr Zeit haben, ⁓ sich mit verschiedenen Praktika auseinanderzusetzen, sich verschiedene Berufsfelder anzusehen. Ich kann mich erinnern, mein Sohn zum Beispiel, der hat sich zwei Unternehmen anschauen dürfen. Also das war eine Woche, wo sie da Praktikumswoche gemacht haben. Da hat er sich zwei unterschiedliche Berufe angeschaut, weil er unbedingt zwei machen wollte, die anderen haben ⁓ nur einen gemacht. Das war aber cool, weil er zum Beispiel unbedingt Konditor werden Er hat sich das dann angeschaut und hat festgestellt, dass das, was er unter Konditor versteht, ja, das kann er gerne am Sonntagnachmittag in der eigenen Küche machen, aber nicht in einer großen Konditorei. Deswegen finde ich eigentlich ganz gut und vor allem ihnen auch die Möglichkeit aufzuzeigen, es ist ja nichts in Stein gemeißelt. Das heißt ja nicht, dass du dann auch immer in diesem Berufsfeld bleiben musst. Das war ja früher so. Ich weiß nicht, ob du noch von der Vorgängergeneration das eben auch so mitbekommen hast. Einmal Tischler, immer Tischler, einmal Mechaniker, immer Mechaniker und einmal Bank, immer Bank. Wie hast du das erlebt? Christian Milerski: Wenn ich mir meinen Vater ansehe, der hat nach Ausbildung zum Koch absolviert, der ist vier Jahre bei der Bundeswehr gewesen und ist dann in eine Fabrik gegangen, in eine Amatur-Fabrik und da ist er bis zur Rente geblieben. Ich kenne diese Lebensläufe mit sehr, sehr wenig Stationen. Ich bin jetzt 36, ich bin bei meinem dritten Arbeitgeber und ich bin davon überzeugt, auch weil es mir im Recruiting regelmäßig begegnet, diese langfristigen Beschäftigungen über Jahrzehnte. Das sind Ausnahmen mittlerweile noch. Das wird immer weniger. Was dann noch hinzukommt, es gibt die ersten Statistiken, die davon ausgehen, dass 60 Prozent der heutigen Grundschüler in Berufen arbeiten werden, die noch gar nicht existieren. Wir haben einen unheimlichen Wandel. KI spielt da logischerweise mit rein. Berufe fallen weg, neue werden geschaffen. Das heißt ja, diese Vorgängergenerationen, ich habe Jahrzehnte das gemacht. kenne ich noch. Ich wohne hier auf dem Land. Ich kenne den Heizungsbauer, der das 40 Jahren macht, den Schreiner, der das 40 Jahren macht, die das auch gerne machen und auch gut machen. Ich allerdings dann auch diesen Wandel in meiner Generation und der Generation, danach kommt. Das ist eine Seltenheit geworden. Ich mache mittlerweile auch Sachen beruflich, die mit meiner Ausbildung gar nichts mehr zu tun haben. Sabine Osterauer: Ja, ich auch. Also ich muss ehrlicherweise gestehen, ich auch. Aber mich hat auch sehr vieles interessiert und ich bin halt immer so lange geblieben und ich habe es so lange gemacht, solange es mir auch Freude gemacht hat und bin dann umgestiegen bzw. hat sich dann einfach auch für mich etwas Neues angeboten. Und ich bin halt auch vom Charakter her so, dass ich mir halt vieles anschaue und weitergehe. Das ist jetzt wahrscheinlich auch eine Charaktereigenschaft, sich einfach immer wieder neue Berufsfelder anzuschauen. Die Ausgangsfrage, unsere Ausgangswarumfrage, warum wir die Arbeit von unserem Privatleben trennen oder vielleicht ⁓ nicht. Also ich kann nur sagen, ich bin ja selbstständig und schon seit vielen, Jahren und ich kann das, also ich kann das und ich will das auch gar nicht trennen, denn ich bin auch... Ich bin auch privat meine Arbeit. Das klingt jetzt vielleicht bisschen komisch und vielleicht habe ich das jetzt auch bisschen blöd ausgedrückt. Aber ich kann jetzt nicht sagen, jetzt bin ich gerade in meiner Arbeit, jetzt schreibe ich eine Trauerrede und wenn die Rede fertig ist, steige ich aus und dann bin ich diese Binde Ostauer und dann bin ich keine Trauerrednerin mehr, da ich bin nicht meine Arbeit. Das geht nicht, weil das ja auch mitschwenkt. Speziell jetzt in diesen künstlerischen Berufen, ich jetzt ⁓ hinter diesen kreativen Berufen ist das auch so. Ich habe das aber auch im Angestelltenverhältnis nie machen können. Wenn ich von der Arbeit heimgegangen bin, hat das trotzdem weitergearbeitet. Ich habe mir Ideen einfallen lassen, wie ich gewisse Arbeitsweisen vielleicht verändern kann. Wie siehst du das oder wie geht es dir? Du bist ja auch angestellt. Wie gehst du damit ⁓ Und ich weiß ja, du machst auch einiges freiberuflich. Christian Milerski: Was das Angestellte angeht, weiß ich jetzt schon, wenn ich morgen früh beim Frühstück sitze, dass ich mir die ersten Gedanken mache, was steht den Tag an? Was habe ich heute zu tun? Was könnte eventuell? Ich bin in einem Produktionsbetrieb beschäftigt, da kann ich nie alles planen, da kann immer die Tür aufgehen und es kommt irgendwas Unvorhergesehenes da rein. Ich mache mir allerdings morgen früh die ersten Gedanken, was liegt heute an? Wie möchte ich den Tag so ungefähr strukturieren, dass ich so ungefähr eine Ahnung, eine Idee habe, wie ich da reingehe? Was das Freiberufliche angeht, bin ich genau wie du im Kreativbereich tätig. Ich habe auch einen eigenen Podcast. Ich habe einen eigenen Blog. Ich bin mit Vorträgen zu diesem Thema Leadership aus Mitarbeitersicht unterwegs. Das kann ich nicht abstellen. Da kommen immer mal Ideen. Da kommt immer mal der ... Gedankenfetzte, was möchte ich in meine Vorträge ... noch einbauen? Was kann ich noch ändern? Was habe ich für Blogideen, für Podcastideen? Spätestens in den kreativen Berufen ... sage ich, sind wir 24-7 damit beschäftigt. Ich sitze nicht 24-7 an meinem Rechner. Jedoch kommt immer mal eine Idee. Ich kann ... Sabine Osterauer: und Christian Milerski: spätestens im Kreativbereich mich auch nicht hinsetzen und sagen, jetzt will ich kreativ sein. Ich habe das unter anderem mal ausprobiert, mich samstags morgens ⁓ 6 Uhr an den Rechner zu setzen und jetzt schreibe ich Blogbeiträge. Und als ich ⁓ 7 Uhr immer noch einen weißen Bildschirm angestarrt habe, habe ich den Rechner dann wieder ausgemacht. Jedoch habe ich so manches Mal schon abends ⁓ 10 den Rechner wieder eingeschaltet, weil ich persönlich abends deutlich kreativer sein kann als morgens. Was einfach so ein Punkt ist, wo man für sich das Beste raussuchen muss. Das kann ja auch niemandem vorgeben. Das muss man für sich selber rausfinden. Das heißt, diese Trennung ist spätestens im kreativen Bereich. Wenn ich ihn dann auch freiberuflich, also mit einer Selbstständigkeit dahinter ausübe, nochmal deutlich mehr, ist diese Trennung nicht mehr macht. Sabine Osterauer: Ja. Aber ich habe kurz vorher angesprochen, dass es ja viele Berufswälder gibt, wo ich davon ausgehe, dass das nicht immer nur Freude machen kann. Also wenn ich mir jetzt anschaue, zum Beispiel im Verkauf. Also speziell jetzt, also ich brauche nur zurückstand. habe sehr viele, ich habe früher auch sehr viele Trainings abgehalten, speziell auch im Einzelhandel und da wurden mir natürlich auch ganz viele Geschichten erzählt und Arbeitsabläufe und was halt da alles so abgeht. mir, naja, puh, also so toll ist das wahrscheinlich jetzt nicht, wenn du sich nicht am Samstag bei der Kassa sitzen darfst, ja, und dann hast du vielleicht irgendwelche grantigen Kunden oder so, das ist dann auch nicht immer so der Hype und so schön und so toll. Und es wird noch andere Berufsfelder geben, wo man sagt, naja, puh, ja. ist jetzt nicht so das super tolle Job. Aber die Frage ist, wir haben ja vorher auch kurz darüber diskutiert, dass es ja im Beruf auch immer etwas, auch immer eine Schattenseite gibt. Nennen wir sie vielleicht so, immer eine Schattenseite gibt. Das heißt, in jedem Berufsfeld gibt es etwas, was uns vielleicht nicht ganz so gut gefällt. Aber wie viel Prozent, würdest du sagen, wäre schon wichtig? das in der Sonnenseite oder in Lichtseite steht. Wie viel Prozent würdest du sagen? Christian Milerski: Kurze Anmerkung zu dem Verkauf. Ich war mal auf Minijob-Basis im Einzelhandel angestellt. Ich habe sehr viele gute Kunden gehabt, auch Stammkunden, und eigentlich nur zwei wirklich schlechte Erfahrungen gemacht. Ich sage jedoch, jeder, der mit Kunden tagtäglich arbeitet, sollte eine Backpfeife frei haben. Und was den Prozentsatz angeht, du hast es richtig auf den Punkt gebracht, ich werde keinen Job finden, wo alles passt. Wenn ich, und das ist zu 100 % subjektiv, für mich selber sage, das Gesamtkonzept passt. Ich kann es noch nichtmals im Prozent ausdrücken. Ich muss einfach, wenn ich mir das Gesamtkonzept meines Berufs, meiner Tätigkeit ansehe, muss ich sagen, für mich passt das. Schönes Beispiel, meine Buchhaltung, meine Steuererklärung, wenn ich die mache, ist mein Motivationslevel bei minus 10. Das wird dann so lange rausgeschoben, der Steuerberater irgendwann schreibt. Also, Liebes Finanzamt, wenn ihr mithören solltet, ich mache meine Steuererklärung fristgerecht, weil mein Steuerberater mich daran erinnert. Wenn der dann schreibt, Herr Mielewski, wir bräuchten jetzt mal die Unterlagen, dann brauche ich ein Wochenende und ganz viel Kaffee und dann wird das. Jedoch, der Großteil der Arbeit, die ich mache, macht mir Spaß, deshalb passt das Gesamtkonzept. Ich kann es nicht in einem Prozentsatz ausdrücken. Denn rein subjektiv, wenn ich alles, was damit zusammenhängt, gerne mache, weil ich halt auch bei den negativen Sachen weiß, ich muss es einfach machen, ⁓ es machen zu können, dann ist das in Ordnung. Wenn das Negative überwiegt, was ich in dem Moment merke, wo ich schlechte Laune bekomme, wenn ich an die Tätigkeit denke, dann wird Zeit, dass ich was ändere. Sabine Osterauer: Ja, also das sehe ich auch so und speziell jetzt natürlich in der Selbständigkeit hast du natürlich auch Tätigkeiten ebenso wie Buchhaltung und so weiter, das jetzt nicht unbedingt so der Renner ist, ist ganz klar, aber ich glaube man muss das dann auch immer dagegen stellen. Was mache ich sehr gerne, wie groß ist das, wie viel ist das, wie sehr gefällt mir das, sehr tut mir das gut, dann ist das, was mir weniger gut gefällt oder gar nicht gut gefällt. Ja, es ja small. Also ich sage ja immer so, 80-20 sollte es zumindest sein. Sagt man ja auch bei den Beziehungen, 80-20, wenn dir dein Partner zu 80 % gefällt, passt und alles in Ordnung ist, dann kannst du die 20 % ganz locker mitnehmen. Ist es umgekehrt, solltest du dich unbedingt trennen. Also jetzt nur so ein Beziehungstipp am Rande. Und ich denke bei dieser Arbeit oder bei dieser... Berufung denke ich wird es dann auch ungefähr in diesen 80, 20, 90, 10 in der Kategorie, würde ich selbst einmal so abstempeln. Genau. Ich habe manchmal das Gefühl, oder das ist etwas, was ich immer wieder auch höre, das Menschen, ich kriege dann so Aussagen wie, wann ist jetzt endlich wieder Wochenende, ich will endlich wieder Freizeit haben. oder ich brauche jetzt schon dringend einen Urlaub oder mir geht schon wieder die Arbeit auf die Nerven, es wird Zeit, ich glaube ich gehe jetzt einmal in den Krankenstand. Solche Sachen höre ich auch. Und meine Frage ist, was würdest du jetzt zu Menschen raten, die in so einer Schleife, also bisschen gefangen sind und die wirklich montags in der Früh mehr oder weniger schon mit Blick auf den Freitag in die Arbeit gehen und sich überlegen, Wie bringe ich die Woche rum? Christian Milerski: Es gibt diesen schönen Satz, love it, change it or leave it. Du liebst es. Wenn du es nicht mehr liebst, musst du es ändern. Und wenn du es nicht ändern kannst, musst du es verlassen. Mein Tipp für alle, die mit der Arbeit unzufrieden sind, und diesen Tipp habe ich tatsächlich schon mal jemandem gegeben, einfach mal über mindestens sechs bis acht Wochen Buch darüber führen, was stört mich. Tätigkeit XY stört mich und ich schreibe sie jedes Mal auf, wenn sie mich stört, wenn ich es wieder machen muss. Dieses und jenes stört mich, das und das stört mich. Das schreibe ich alles auf, mindestens sechs bis acht Wochen. Nach diesen sechs bis acht Wochen mache ich mal eine Auswertung. Wie viel ist das eigentlich? Wie viele Punkte stören mich an meinem Beruf? Wenn ich das weiß, kann ich zu meinem Vorgesetzten, zu meinem Chef gehen und sagen, pass mal auf, ich habe dieses und jenes Problem, da müssen wir mal drüber sprechen. Dann kann mein Chef versuchen, das Ganze zu ändern. Oder wenn sich das nicht ändern lässt, aus welchem Grund auch immer, kann ich immer noch sagen, ich suche mir einen neuen Job. Der Hintergrund ist der, die negativen Dinge überwiegen die positiven. Ich brauche ⁓ eine negative Sache auszumerzen acht bis zehn positive. Das heißt, wenn ich diese eine negative Sache habe, die mich immer und immer wieder stört, dann wird mir das das positive mardig machen. Wenn ich dieses eine negative identifiziert habe, ein Problem, was gut beschrieben ist, ist halb gelöst, kann ich es eventuell abstellen. Wenn ich merke, es passt überhaupt Es sind viel zu viele Dinge, negativ sind. Dann muss ich sagen, in letzter Instanz macht uns unsere Arbeit glücklich oder krank. Und wenn sie uns nicht glücklich macht, bleibt nur noch gehen und irgendwas ändern. Dann muss ich die Branche wechseln, die Tätigkeit wechseln, ⁓ irgendwas anders zu machen. Wir haben wenn es gut läuft 50 Jahre Berufsleben vor uns. Und wenn ich mich da 50 Jahre durchschleppen soll, warum sollte ich mein eigenes Leben ruinieren? Sabine Osterauer: Das finde ich eine außergewöhnlich gute Idee, sicher mal aufzuschreiben, was stört mich denn überhaupt? Weil wenn du die Menschen gezielt fragst und fragst, was stört dich denn jetzt zu deiner Arbeit? Ja, Ja, alles oder, ja, da weiß ich jetzt auch kein Beispiel. Und deswegen finde ich das eigentlich ganz gut, dass ich aufschreibe, Christian Milerski: Re! Sabine Osterauer: Die Kunden haben mich gequält oder die Mitarbeiterin, mit der komme ich überhaupt nicht klar. Oder der Chef ist ein Kolleriker. Weil die Internetverbindung so schlecht ist, was weiß denn ich? Es ist zu heiß zum Arbeiten, whatever. Also, man das einfach, wie du sagst, über einige Zeit wirklich aufschreibt, in kurzen Worten setzen, wie auch immer, damit man das auch vor Augen hat. Ich wäre ja auch dafür, dass man im Gegenzug auch alles aufschreibt, was einem gefällt. Christian Milerski: Richtig. Sabine Osterauer: dass man das auch gegengleich aufstellen kann und sich dann so, ok, da sind wir wieder bei 80-20 oder doch 50-50 oder wie schaut's aus. Ich glaube, dass das schon Sinn machen würde, sich das wirklich einmal vor Augen zu führen, was nervt mich wirklich. Und wie du sagst, es kann der ganze Tag voll superglass sein und hast du einen Trottel Kunden oder keine Ahnung und der ganze Tag ist im Arsch in Wahrheit. Und die Frage ist, Warum nehmen wir das so negativ natürlich? Warum kann uns eine einzige Situation den ganzen Tag madig machen, wie du das vorher schon angesprochen hast? Beziehungsweise, also wir wissen warum, weil das vom Unterbewusstsein, vom Gehirn her auch so ist. Und wir sind ja auf negative Sachen auch getrimmt mehr oder weniger. Wir brauchen nur die Zeitungen aufschlagen. Wir sind in der Zeitung drin und stehen, es ist alles super, alle Menschen lieben sich, wird keiner die Zeitung lesen. Aber wenn natürlich auf der Autobahn furchtbare Sachen passiert sind oder Krieg oder auch immer oder Krankheiten, dann zieht uns das natürlich an. Das heißt, wenn ich dann wieder zurückkomme, wenn ich dann weiß, was stört mich, was ist aber toll, dann kann ich für mich abwägen, passt das oder passt das nicht. Und wenn es nicht passt und ich kann es nicht verändern, dann ist sicherlich der günstigste Weg einfach zu sagen, okay, ich glaube, ich sollte mich ⁓ etwas anderes umsehen. Also so wird ich das auch betrachten. Jetzt höre ich aber dann immer von Menschen, also ich kann, ich kenne das natürlich auch aus meiner eigenen Praxis, dann höre ich aber, ja, das geht aber nicht und wie stellst du dir das vor, ich kann dir nicht den Job jetzt hergeben und da verdiene ich ja gut oder da bin ich jetzt schon so lang. Das ist aber jetzt so toll, weil der ist gleich ums Eck. Also solche Ausreden höre ich dann auch. Was würdest du solchen Menschen mitgeben, aus deiner Perspektive gesehen? Christian Milerski: als allererstes mal darüber klar werden, was will ich und was will ich nicht. Ein Beispiel aus eigener Erfahrung. Ich verdiene gerne gutes Geld und ich habe es tatsächlich mal im Vertrieb probiert. Wirklich klassisch Kaltakquise. Unternehmen anrufen, versuchen, Unternehmer zu Gesprächen, zu Terminen zu terminieren. Wenn ich morgens ⁓ 6 Uhr daran dachte, dass ich nachmittags nach Feierabend mich an meinen Rechner setzen und Kaltanrufe machen soll, zog sich bei mir der Magen zusammen. Ich bin kein Vertriebler. Ich hätte die Chance in einem Vertrieb anzufangen, das wäre überhaupt kein Problem. Ich kenne Unternehmensinhaber persönlich, die Vertriebler suchen. Die sind nun nicht in der Lage, das Geld zu bezahlen, was sie mir bezahlen müssten, damit ich überhaupt auf die Idee käme, in einem Vertrieb anzufangen. Denn ich bin kein Vertriebler, Kalterquise macht. Es ist schlicht und ergreifend nicht meins. Das heißt, ich muss mir als erstes mal darüber klar werden, was kann ich, was kann ich nicht, was will ich, was will ich nicht. Womit wir wieder bei der Berufsverhältniskundung vom Anfang sind. Ich muss meine Fähigkeiten erstmal erkennen. Und wenn ich das wirklich weiß... kann ich mir Gedanken darüber machen, ... wie soll mein Arbeitsalltag eigentlich aussehen. Wir haben inzwischen einen riesengroßen Vorteil, ... wir haben einen Fachkräftemangel da draußen. Ja, wir haben auch Insolvenzwellen auf der anderen Seite, ... brauchen wir gar nicht darüber zu sprechen, ... es gibt allerdings auch noch genug Branchen ... mit Fachkräftemangel. Und selbst wenn ich in einem Vorstellungsgespräch sitze, ... ist noch nichts passiert. Passieren wird erst, ... wenn ich einen neuen Arbeitsvertrag unterschreibe. Das heißt, was spricht dagegen, wenn ich eine Stellenausschreibung finde, die mir zusagt, wo ich mir tendenziell vorstellen könnte, das könnte was sein, mit diesem Unternehmen mal Kontakt aufzunehmen und mir das einfach mal anzuhören, was die mir zu bieten haben. Einfach mal schauen, vielleicht passt das ja tatsächlich. Vielleicht sind es ja wirklich diese Forderungen erfüllt, die ich habe. Nur, wenn ich damit ausredend rangehe und sage, ich kann ja sowieso nicht, das ist eine Garantie zum Unglücklichwerden. Sabine Osterauer: Also ich sehe das ganz genauso wie du und ich denke es ist auch völlig egal wie lange ich in einem Bereich, einem Beruf bin. Es ist egal wie hoch schon mein Gehalt ist. Wenn es mich unglücklich oder sogar krank macht, dann ist es einfach wichtig daran etwas zu verändern oder eben zu tauschen. Das sehe ich auch so. Wenn Menschen in einem Beruf sind, den sie aber trotz, also den sie gerne mögen, sie auch gerne arbeiten gehen, denkst du, dass das wirklich dann auch so ist, dass der Mensch diese Grenze gar nicht braucht? Wir haben ja gesprochen von der Work-Life-Balance. Also bedeutet ja nichts anderes als diese Balance zwischen Arbeit und Freizeit. Also so habe ich zumindest verstanden, dass wir das ausgleichen, dass wir nicht nur arbeiten, sondern auch immer darauf achten, dass wir genug Freizeit haben und genug Mietheim. Ich habe Mathematik maturiert, bin aber jetzt trotzdem nicht die großartige Mathematikerin, aber wenn ich mir so das zusammenzähle, dass wir im angestellten Verhältnis in der Vollzeitbeschäftigung mit 40 Stunden sind, geht sich das dann aus? Deiner Meinung nach wirklich eine Work-Life-Balance zu haben oder überhaupt kreieren zu können, nur von den Arbeitsstunden her. Christian Milerski: Rein von den Arbeitsstunden würde das funktionieren, da ungefähr ein Drittel unseres Tages dann Arbeitszeit ist. Die Frage ist, wie da brauche ich das Ganze? Wenn mir mein Beruf Spaß macht, wenn die Bedingungen stimmen, da ich unter anderem auch in einem wertschätzenden Arbeitsverhältnis bin, ich ein gutes Betriebsklima habe, das Gesamtkonzept für mich passt, ist mir letzten Endes auch egal, wenn aus acht Stunden mal zehn Stunden wert, weil es halt gerade einfach anliegt. Ihr ganz wichtig, ja, wir haben Arbeitszeitgesetze und die sind auch wichtig einzuhalten. Ich halte auch nichts davon, diese Tagesarbeitszeit hochzusetzen, wie der deutsche Bundeskanzler das mal vorhatte, ins Gespräch gebracht hat. Denn ich bin irgendwann auch einfach nicht mehr produktiv. Selbst wenn mir die Tätigkeit richtig Spaß macht, es ist eine schlechte Idee, Dauer 18 Stunden am Tag zu arbeiten. Das funktioniert nicht. Sabine Osterauer: Ich auch. Christian Milerski: Ich bleibe aber trotzdem dabei, wenn das Gesamtkonzept passt, ist es mir zweitrangig, wie viel ich arbeite, ... da ich die Tätigkeit einfach gerne ausübe. Und dann kommt viel mehr hinzu, wenn ich ... Hobbys habe, wenn ich Familie habe. Eines von beiden wird auf jeden irgendwo zutreffen. Und ich bekomme das vernünftig kombiniert. Sei es, ich bin im Ehrenamt noch in einer Hilfsorganisation tätig, wie es bei mir ist, und ich kann beides parallel machen, weil ich halt von der Arbeit zu einem Einsatz gehen kann. Weil ich, wenn ein Lehrgang wäre, von meinem Arbeitgeber freigestellt wäre. In Situation, in der ich nicht bin, ich habe keine Kinder, aber nehme mir eine Hausfrau, die sich ⁓ Kinder kümmert, die auch arbeitet, die das irgendwo, die später anfangen kann zu arbeiten, weil sie erst die Kinder in die Schule, den Kindergarten bringt. die dann vielleicht auch abends den Laptop noch mal aufklappt, wenn die Kinder im Bett sind. Wenn das vernünftig kombiniert werden kann, wenn ich das vernünftig unter einen Hut bekomme, dann brauche ich keine Work-Life-Balance mehr. Denn die ist dann gegeben. Ich bekomme Arbeit und Freizeit zusammen vernünftig kombiniert. Eine Trennung von beiden brauche ich immer dann, wenn irgendwas nicht passt. Wenn ich wieder da bin, dass es mir freitagsabend schon vom Mond das Graut. ich nur fürs Wochenende lebe, dann ... ... brauche ich eine Work-Life-Balance. In dem Moment, wo ich gerne arbeite, ... das alles unter einen Hut bekomme, brauche ich keine Work-Life-Balance mehr. Sabine Osterauer: Mmh. Also ich habe, also ja, kurz noch einmal zurück zu den Arbeitsstunden. Also ja, natürlich hast du recht, wir haben, wenn wir acht Stunden arbeiten, mal 13.24, das heißt, jetzt bleiben wir uns dann noch einmal 16 Stunden über, das stimmt schon. Aber jetzt gehe ich ja davon aus, dass wir acht Stunden mindestens schlafen. Das heißt, das ist ja, also für mich fällt das jetzt dann nicht unter Freizeitgestaltung, schlafe ich ja dann. Und dann gehe ich davon aus, dass ich zwar acht Stunden arbeite, aber möglicherweise habe ich dann noch eine halbe Stunde hinfahre. eine halbe Stunde Rückfahrt oder mehr, manchmal Überstunden oder ich stehe dann noch im Stau, wie auch immer. Und dann geht es sich rein rechnerisch für mich zumindest schon wieder nicht aus. Und dann ist ja die Frage, wie du gesagt hast, wenn ich dann vielleicht noch Familie und Kinder habe, die ich mich auch noch kümmern darf, möchte, wie auch immer, da wird es dann eng mit der Work-Life-Balance. Aber wie du sagst, ich überlege das auch bei mir immer. Ich mache meinen Beruf jetzt wirklich schon einige Jahre und ja, manchmal arbeite ich viel und manchmal komme ich auch, glaube ich, auf 60 Stunden die Woche, wenn es eine starke Woche ist. Aber und? Ich empfinde das nicht so, weil ich es gern mache und weil ich mir einfach dann dazwischen mal eine Stunde rausnehme. Das ist aber mein Luxus in meiner Selbstständigkeit. Wenn das aber jetzt jemand nicht machen kann, diesen Luxus nicht hat, weil er jetzt auf dem Bau arbeitet, zum Beispiel. Was würdest du dann sagen, wie können dann Menschen, die in so einem Berufsfeld arbeiten, wie können die dann diese Balance nicht brauchen? Also was brauchen die, damit sie das nicht brauchen? Zum Beispiel. Christian Milerski: Ist auch hier wieder die Frage, machen Sie Ihre Arbeit gerne? Und ich sag mal, ich war nie auf dem Bau. Ich gehe aber jetzt mal davon aus, es wird da keiner Juhu schreien. Ja, es gibt auch Menschen, die diesen Job gerne machen. Das ist wieder dieser Punkt. Passt das Gesamtkonzept? Habe ich ein vernünftiges Umfeld, vernünftiges Betriebsklima, werde ich vernünftig bezahlt? Habe ich die Ausstattung, die ich brauche? Das fällt da alles mit rein. Grundsätzlich erst mal dieses habe ich vernünftigen Beruf, wo ich sage, ich mache das gerne. Ich kann da gerne hingehen und bekomme ich mein Privatleben mit organisiert. Das ist das A und O. steht und fällt also mit der Tätigkeit, mit dem Gesamtpaket, was ich an Tätigkeit bekomme. Wenn ich mir acht Stunden am Tag denke, das hier funktioniert alles nicht, dann wird schwierig bis unmöglich, das unter einen Hut zu bekommen. Und klar, ich kann morgen während der Arbeit auch nicht einfach sagen, ich nehme jetzt mal eine Stunde raus. Das wird nicht funktionieren. Da ist es wie gesagt noch mal wichtiger, dass das Gesamtpaket muss passen und ich muss es mit meinem Privatleben kombiniert bekommen, ist dann auch die Frage, bekomme ich mein Beruf und Privat, beziehungsweise anders, bekomme ich mein Privatleben organisiert, obwohl ich beim Beruf mir diese Auszeit nicht nehmen kann, obwohl mir diese Flexibilität fehlt, weil ich vielleicht auch auf Montage etc. bin die ganze Woche unterwegs bin, was dann aber auch wieder individuelle Prioritäten sind. Wie viel Wert lege ich da drauf? Sabine Osterauer: Also du willst sagen, so wie ich das jetzt verstanden habe, dass man sich immer die Einzelsituationen anschauen müsste. Welcher Mensch ist das? Welches Berufsfeld ist das? Und eben diese ganzen Einzelheiten auch dazu. Aber dieses Wort, eben dieses Work-Life-Balance, das ist ja eigentlich über alle drüber gestülpt worden. Das war ja, das ist ja nicht gekommen im Sinne von, ja, wir haben uns als überlegt, wir schauen uns da jetzt in die Einzelfälle an und dann überlegen wir uns, wie wir Work-Life-Balance machen können für eben Menschen, am Bau arbeiten oder die im Büro sitzen oder die in der Pflege arbeiten oder wie auch immer. Es ist ja immer und überall eigentlich anders. Aber es ist irgendwie wie eine Glocke drüber gestülpt worden. Alle müssen sich jetzt ⁓ ihre Work-Life-Balance kümmern. Christian Milerski: weil das ganz große Problem ist, dass wir die eine Lösung suchen, die für alle passt und die gibt es nicht. Während Corona ist diese Diskussion über das Homeoffice aufgeploppt. Während Corona haben wir auf einmal festgestellt, wir können Homeoffice. Wir müssen Homeoffice können, da es viele Unternehmen überhaupt am Leben gehalten hat. Und dann höre ich aus der Politik wieder Forderungen. Es muss für jeden Arbeitnehmer eine Homeoffice-Möglichkeit geben. Nein, kann es überhaupt nicht geben. Meinen Angestelltenjob kann ich aus dem Homeoffice nicht machen. Ich stehe an der Maschine, das funktioniert nicht. Alles, was bei der Feuerwehrpolizei im Rettungsdienst im Krankenhaus arbeitet, kann kein Homeoffice machen. Es ist schlicht und ergreifend ausgeschlossen. Wir sollten uns davon verabschieden, dass wir die eine Lösung finden, die für alle passt. Ein Beispiel aus dem Recruiting. Ich bin jeden Abend zu Hause. Gut, bin jetzt die nächsten Wochen relativ viel dann auch für Vorträge unterwegs. Es treibt mich also dieses Jahr noch nach Berlin, Hamburg, Hannover. Ich bin noch in der Nähe von Dresden unterwegs. Ich bin gerne meine Nacht im Hotel. Ich bin auch gerne meine Woche unterwegs und bin dann auch gerne wieder zu Hause. Ich habe diese Woche mit einem Bewerber telefoniert, der sich auf eine Stelle beworben hat mit weltweiten Montage-Einsätzen. Und er hat sich auf diese Stelle beworben. wegen den weltweiten Montage einsetzen. Eine Sache, die für mich überhaupt nicht in Frage käme. Womit wir wieder bei den individuellen Betrachtungsweisen sind. Als erstes mal rausfinden, was sind meine Bedürfnisse, was will ich überhaupt und wenn das für mich klar ist, kann ich anfangen, den vernünftigen Rahmen danach zu suchen. Sabine Osterauer: Was denkst du? Also das verstehe ich mit diesen Montagearbeiten auf der ganzen Welt, das wäre für mich auch gar nichts. Ich habe auch eine Zeit gehabt, wo ich immer wieder auch in Hotels übernachten durfte, im Trainingsbereich damals noch. Und ich habe das schon auch genossen, also so am Abend gehst du noch ein bisschen in den Wellnessbereich und so und am nächsten Tag gehst du dann gut frühstücken und dann gehst du wieder in den Seminar rum und hältst dein Seminar ab. Es war schon auch eine coole Zeit, muss ich schon sagen, aber irgendwann Christian Milerski: Ja. Sabine Osterauer: mir das dann auch wirklich auf die Nerven gegangen. Also ich war immer auch froh wieder zu Hause zu sein. Also ich kann mir das auch nicht vorstellen, so aus dem Koffer zu leben. Das wäre für mich zum Beispiel auch nichts. Aber wie du sagst, man muss sich das wirklich unterschiedlich anschauen. wieder die Frage zurück, ich habe es glaube ich immer noch nicht ganz verstanden, warum Warum hat irgendjemand diese Idee geboren? Wir brauchen eine Balance. Eine Work-Life-Balance. Warum? Wofür? Christian Milerski: weil Menschen mit ihrem Beruf unzufrieden sind und dann Berufliches und Privates voneinander trennen wollen, weil sie möglichst viele Vorteile fürs Privatleben haben wollen und der Beruf tatsächlich nur Broterwerb ist. In dem Moment, wo jemand seinen Beruf gerne ausübt, seine Tätigkeit gerne ausübt, wird er nicht mehr anfangen, nach einer Work-Life-Balance zu fragen. Eine Work-Life-Balance kommt von Menschen, die mit ihrem eigenen Job unzufrieden sind. Sabine Osterauer: Ich würde das auch so sehen. Ich habe jetzt wirklich darüber nachgedacht, nämlich auch speziell bei mir und auch bei Menschen, die ich kenne, auch in ihren unterschiedlichen Berufsfeldern. Entweder richten sie sich das oder sie sind damit auch zufrieden, so wie es halt ist. Und wenn es nicht so ist, dann kann man versuchen es zu ändern und wenn es nicht ändert, dann muss man ja das unternehmen oder dann ist es ratsam, sich doch ein bisschen umzuschauen. Das denke ich auch. Das heißt, dieser Begriff oder diese Idee kommt auch eindeutig von Menschen, in ihrem Berufsumfeld unglücklich sind. Ich brauche ein bisschen mehr Me-Time, brauche ein bisschen mehr Entspannung und Ausrasten und Zeit für mich. Das muss sich die Balance halten zwischen Arbeit und meiner Freizeit. Christian Milerski: Richtig. Sabine Osterauer: Okay. Denkst du oder weißt du das vielleicht auch? Also das war ja, wie du sagst, vor fünf, sechs Jahren ist da dieser riesen Hype gekommen. Es kam ja dann Corona dazwischen mehr oder weniger. Aber wie ist es heute? Ist das immer noch? Also ich habe es jetzt schon länger nicht mehr gehört, muss ich ehrlicherweise sagen. Aber ist es heute immer noch so, dass man danach strebt? Christian Milerski: Es gibt Bewerber, die danach streben. Es gibt inzwischen sogar Stellenanzeigen, wo es drin ausgeschrieben wird als Benefit. Das heißt, der Wunsch ist immer noch da. Wobei der größte Wunsch, der bei Bewerbern da ist, ist sowas wie Wertschätzung, Anerkennung, Kommunikation auf Augenhöhe. Ich möchte Weiterbildungsmöglichkeiten, womit wir wieder dabei sind, dass Menschen sich weiterentwickeln möchten. Sie möchten besser werden. Was so die Hauptwünsche sind. Und acht von zehn Bewerbern, aktuell einen neuen Job suchen, gehen aufgrund der Führung. Das ist der cholerische Chef, ... das ist der Vorgesetzte ohne irgendeinen Plan, ... ... das sind diese Dinge, warum es überhaupt nicht funktioniert. Strukturen, die nicht passen, ... nichts organisiert, ... das ist der Handwerker, der zum Kunden rausfährt, ... ... kein vernünftiges Werkzeug hat, ... alles, was die Führung irgendwo bereitstellen müsste, ... passt nicht. Und die meisten Mitarbeiter wollen nicht mehr Geld oder mehr Freizeit. Die wollen wirklich vernünftige Bedingungen haben, vernünftige Führungskräfte und suchen sich deswegen einen neuen Arbeitgeber. Sabine Osterauer: Du sagst, das gibt es auch bei den Ausschreibungen. Jetzt muss ich ehrlicherweise gestehen, ich habe schon länger keine Ausschreibungen mehr angesehen. Wie kann ich mir das jetzt vorstellen? Da steht jetzt in der Ausschreibung drinnen, wir bieten Work-Life-Balance oder was steht da drinnen? Christian Milerski: Ja, da steht drin gute Work-Life-Balance. Da steht zum Teil auch drin, wir bieten 30 Tage Urlaub ... für eine gute Work-Life-Balance, wo ich mir denke, ... 30 Tage Urlaub sind für mich Standard. Die bietet mir jedes Metallverarbeitende Unternehmen. Und das steht da drin. Und Stellenanzeigen, Benefits, Benefits in Stellenanzeigen ... ist noch mal ein eigenes Thema. Denn da sind wir an einem Punkt, dass wir Standard als Benefit In jeder Stellenanzeige steht der gleiche generische Blödsinn wie eine pünktliche Bezahlung, intensive Einarbeitung, eine gute Ausstattung, tolles Team. Nicht zu vergessen der Obstkorb, der immer noch auftaucht, der inzwischen zum Synonym für Unterdrückung und Ausbeutung geworden ist. Das sind keine Benefits. Das ist Standard, dass ich einen Job ausüben kann. Die pünktliche Bezahlung jetzt mal wirklich, also wenn mein Chef damit werben möchte, dass er mich pünktlich bezahlt, dann habe ich das Gegenargument, ich erscheine pünktlich zur Arbeit. Sabine Osterauer: Ja stimmt. Christian Milerski: Ja, es gibt die Firmen, da mittlerweile was richtig Gutes reinschreiben, wie diese Wellpassangebote, Bikeleasing, Tankgutscheine, Lebensarbeitszeitkonten ist mittlerweile ein Thema, was so langsam aufploppt. Es gibt die Lebensarbeitszeitkonten. Du kannst... Du kannst dir deine Überstunden ansparen, ⁓ früher in Rente zu gehen. Sabine Osterauer: Was war das? Das hab ich jetzt nicht... Lebensarbeitszeitkunden sagt mir gar nichts. ⁓ ok, ja, das kenne ich schon. Ich kenne das auch mit Vorarbeiten. Also ich kenne Lehrer zum Beispiel, die mehr Stunden machen und dafür früher in Pension gehen. Christian Milerski: Oder so. Mitarbeiterbibliotheken, regelmäßige Weiterbildung und sowas, das sind tatsächlich mal Benefits, wo ich sage, da hat man was von. Aber wenn ich da lese, eine pünktliche Bezahlung, eine gute Ausstattung, also die pünktliche Bezahlung setzt sich voraus, die gute Ausstattung setzt sich auch voraus, damit ich meinen Job überhaupt machen kann. Ja, ist irgendwie habe ich bei Stellenanzeigen ganz oft das Gefühl, schreiben da mal irgendwas rein, weil da jetzt irgendwas drinstehen muss. Sabine Osterauer: Aber was du jetzt gerade gesagt hast, dass das Unternehmen eine Work-Life-Balance anbietet oder Benefits hat für eine Work-Life-Balance, aber was verstehen die dann drunter oder was meinen die dann damit? Wenn ich das jetzt lese, wenn Handschlagqualität oder das Du oder so, da kann ich mir was vorstellen. Aber das Unternehmen sorgt für eine Work-Life-Balance. Wir machen dir das. Christian Milerski: Das weiß keiner. Der Begriff steht da drin, es wird aber nicht erklärt, was darunter verstanden wird. Ich habe keine Ahnung, wenn ein Unternehmer reinschreibt, wir bieten eine gute Work-Life-Balance, was heißt das Ganze? Nein. Der Begriff steht da drin, weil der Begriff sich gut anhört. Es ist allerdings keine Erklärung dabei, was das bedeuten soll. Das ist genauso, wenn wir Sabine Osterauer: Okay. Okay. Also das wird nicht mehr ausgeführt. Christian Milerski: Also sollte ich irgendwann mal in einem Vorstellungsgespräch sitzen und der Personaler fängt an mit wir haben ein familiäres Umfeld, dann renne ich weg. Ich suche keine neue Familie. Ich suche einen Job. Und familiäres Umfeld heißt meistens wir machen Überstunden und so weiter und so fort. Und wenn du das nicht machst, dann lässt du die Familie hängen. Nein. Nee. Ohne mich bitte. Sabine Osterauer: Herrlich! Ja, stimmt, aber das wird oft verwendet. Oder auch Hands-on-Mentalität und so. Also das setze ich auch voraus eigentlich. Christian Milerski: Kleinen Tipp? Ja. Genauso wie wir hätten gerne Mitarbeiterfeedback, nur solange das positiv ist. Sabine Osterauer: Genau. Wir haben auch einen Betriebsrat, aber bitte nicht hingehen. Also das habe ich auch schon ein paar Mal gehört, so ein Betriebsrat, aber gleichzeitig sind auch die Gerüchte da, wer zum Betriebsrat geht, wird gekündigt. Also das habe ich echt schon gehört. Ich meine, für was gibt es denn dann einen Betriebsrat? Der kostet ja auch was, der ist nicht gratis. Christian Milerski: Genau so. Richtig und genauso so ein Blödsinn sind Arbeitszeugnisse. Ich würde nie auf die Idee kommen, zu meinem Chef gehenden Arbeitszeugnisse anzufordern. Denn es gibt zwei Möglichkeiten, die dann passieren. Mein Chef hat die Hoffnung, dass ich bald kündige und durch die Anforderungen vom Arbeitszeugnis bestärke ich diese Hoffnung. Oder ich fordere einen Arbeitszeugnis an und mein Chef hat Angst, dass ich bald kündige. Zumal spätestens wenn es negativ wird, ⁓ nicht mehr die Wahrheit da reinschreiben soll. Ein Arbeitszeugnis ist so aussagekräftig wie ein leeres Blatt Papier. Ich kann nicht mehr sparen. Sabine Osterauer: Ja. Ja, bei den Arbeitszeugnissen gibt es ja eigene Codes, da gibt es ja eigene Wörter, die im Endeffekt, ein Arbeitszeugnis darf ja nicht negativ ausfallen, es muss immer positiv geschrieben werden, aber aufgrund der Wortwahl gibt es so eine, mehr oder weniger ein Wörterbuch dazu, wo man dann heraussuchen kann, was das in Wahrheit bedeutet. Schräg, oder? Christian Milerski: eben. Wenn da so was drin steht, wie er war stets bemüht und hat zu einem halteren Betriebsklima beigetragen, heißt das übersetzt, er hat nichts auf die Reihe bekommen, er den ganzen Tag besoffen war. Das wäre zum Beispiel so was. Sabine Osterauer: Beispiel, ja, das wäre zum Beispiel ein Beispiel, ganz genau. Also bringt eigentlich auch nichts. Okay, also wir sind uns einig in einer Ausschreibung, Work-Life-Balance, wir sorgen für eine Work-Life-Balance, sagt eigentlich gar nichts aus und sollte unbedingt von angehenden Arbeitnehmern wirklich hinterfragt werden, was das in Wahrheit eigentlich bedeutet und brauche ich das überhaupt, möchte ich das überhaupt und Christian Milerski: Nein. Sabine Osterauer: sehe ich das dann überhaupt in Erwägung. Es ist ja nett, wenn es das gibt, aber die Frage ist, habe ich auch wirklich etwas davon, weil brauche ich es oder brauche ich es nicht. So gegen Ende unseres Podcasts, wir sind schon wieder fast 50 Minuten beim Aufnehmen. Was würdest du sagen speziell, jetzt ist es ja auch irgendwo dein Gebiet, aber wenn es ⁓ Arbeit und ⁓ Freizeit geht oder Privatleben geht, was ist wirklich Wichtig statt der Work-Life-Balance. Was würdest du sagen? Es muss auch kein Begriff sein. Aber was würdest du unseren Zuhörern vielleicht noch sagen wollen? Was ist wichtig, wenn ich heute eine Arbeit habe und dennoch mein Privatleben auch genießen möchte und mich nicht in meiner Privatzeit, in meiner Freizeit von der Arbeit erholen muss? Christian Milerski: erstes mal beim Beruf, was sind meine Fähigkeiten und was will ich? Also was kann ich gut? Ich sollte einen Beruf haben, der in die Richtung geht und was will ich? Was sind die Bedingungen, die ich haben möchte? In dem Moment, wo da das Gesamtkonzept passt, ist mein Wunsch, mich erholen zu müssen, relativ gering. Ich merke das zum Beispiel bei meinem aktuellen Arbeitgeber, wo ich wirklich gerne arbeite. Es graut mir am Anfang des Urlaubs nicht vom Ende des Urlaubs. Ich gehe gerne arbeiten. Das ist somit das Wichtigste. was aktuell immer wichtiger wird, ist die Flexibilität das Ganze anzupassen. Wir sind in einer unheimlich schnelllebigen Zeit geworden. Ich bin jedoch davon überzeugt, wer flexibel genug ist, diesen Wandel mitzugestalten, wird auch in zehn Jahren noch ein erfülltes Berufsleben haben. Wenn ich sage, ich mache das jetzt für die nächsten 40 Jahre, dann werde ich damit schwer gegen die Wand laufen. Also ich bleibe dabei, das Gesamtkonzept muss stimmen, mein Beruf muss mir Spaß machen, ich muss gerne zur Arbeit gehen, dann habe ich die Grundlage geschaffen, dass ich keine Trennung zwischen Berufsleben und Privatleben brauche. In dem Moment, wo ich diese Trennung haben möchte, sollte ich mein aktuelles Berufsleben hinterfragen. Sabine Osterauer: Sehr, sehr spannend, sehr interessant. Mich würde natürlich zu diesem Thema auch noch die Meinungen der Zuhörerinnen und Zuhörer interessieren. Das heißt, wenn Sie da gerne auch etwas dazu kommentieren wollen, jederzeit ermöglichen, dass ihr das unter dem Podcast schreibt. Ich möchte mich beim lieben Christian bedanken, dass du dich mit mir jetzt 50 Minuten... zu diesem Thema mit mir auseinandergesetzt hast. Ich habe es extrem spannend gefunden, weil du mir auch sehr viele Blickwinkel neu gezeigt hast, weil ich bin ja doch schon sehr, sehr lange in der Selbstständigkeit und habe auch irgendwie so dieses Angestelltenverhältnis gar nicht mehr so auf den Schirm, wie du es auch teilweise beschrieben hast. Und es war mir gar nicht so bewusst, dass es wirklich viele Menschen gibt, die das trennen wollen oder sogar müssen. bei mir gar nicht und deswegen war mir das auch gar nicht so bewusst, dass das andere machen müssten. Ich denke, wir haben es zusammen wieder einmal herausgefunden, warum wir Arbeit und Privatleben voneinander trennen oder vielleicht stimmt das ja ⁓ auch gar nicht. Ich hoffe, hat euch dieser Warum-Podcast wieder einmal gefallen und genau, alle Informationen über den Christiern gibt es natürlich auch in den Show Notes und damit herzlichen Dank lieber Christian, dass du heute mein Gast warst. und möchtest du auch noch gerne für die Zuhörer Ihnen noch etwas mitgeben. Christian Milerski: Ich bedanke mich erstmal für die Folge, hat wirklich Spaß gemacht und wie gesagt versucht rauszufinden was ihr könnt, was ihr wollt und dann wird es auch ein erfülltes Berufsleben. Sabine Osterauer: Ich danke dir sehr. Vielen herzlichen Dank. Danke schön. Danke. Tschüss. Christian Milerski: Sehr gerne, bis dahin, schönen Abend. Tschüss!