Latest / Rheinpegel - der Düsseldorf-Podcast / Autonomes Fahren - Probetrip im Mini-Bus
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- Es ist passiert, ich habe Dubai Schokolade probiert. 100 Jahre später und very, very late to the party, das weiß ich wohl. Schließlich habe ich mit meinem Kollegen Maximilian Lovrod, ich glaube im November oder so, schon darüber gesprochen. Könnt ihr ja nochmal nachhören. Zugegebenermaßen war die Süßigkeit, die ich heute Kredenz bekommen habe, nicht das Original, sondern selbst gemacht von einer lieben, Schokoladenherstellungsweise, offenbar überaus talentierten Freundin. Gilt aber trotzdem, oder? Naja, und was soll ich sagen? Ich fand's gut. Aber irgendwie ist der Hype ja tatsächlich schon wieder so ein bisschen abgeflaut. Zumindest im großen Stil habe ich so das Gefühl. Was wohl als nächstes kommt? Ich glaube ja irgendwas mit Gebäck. Ich halte auf jeden Fall die Augen offen und ihr könnt es euch schon denken, sobald es was zum Testen gibt, ich bin am Start. Getestet wird Mitte Februar bei der Exponential Messe in Düsseldorf auch was. Autonom fahrende Busse. Interessierte können sich dort von den Fahrzeugen, die quasi alleine fahren, 1,5 Kilometer lang chauffieren lassen. Über die Einzelheiten und darüber, ob nun zumindest verkehrstechnisch die Zukunft beginnt, habe ich mit Alexander Esch gesprochen. Und weil wir uns diesmal ganz besonders viel zu erzählen hatten, haben wir uns dann auch noch über einen Antrag unterhalten, der Anfang Februar bei der Stadt eingereicht wird. Darin geht es um eine mögliche zentrale Drohnen- und Höhenfeuerwerksshow in der nächsten Silvesternacht. Das mit der Böller-Verbotszone hat ja in diesem Jahr nicht ganz so gut geklappt. Alexander Esch kennt auch hier die Einzelheiten. Einen kleinen Ausflug nach Flingern habe ich auch gemacht, in einer ganz herkömmlichen, von einem Menschen gesteuerten Bahn und habe in einem Hinterhof auf der Fichtenstraße Kaspar van der Warte und Sascha Polisius getroffen. Von diesem Hinterhof aus kuratieren und bespielen die beiden den Internetsender Courtshop Radio, wie das funktioniert, was man dafür braucht und ob Düsseldorf eine Musikstadt ist. Darüber haben wir gesprochen. Und damit herzlich willkommen zum Einpegel. Ihr hört Folge 354 und der Rhein steht bei 4,32 Meter. Music. Rheinpegel, Der rp-Podcast für alle, die Düsseldorf lieben, Rheinpegel Hallo zum Rheinpegel, dem Podcast, in dem wir jede Woche darüber sprechen, was Düsseldorf bewegt, was die Bewohnerinnen und Bewohner umtreibt, kurz und gut, was geht. Mein Name ist Hosser Kormann und diese wirklich schöne Aufgabe darf ich übernehmen. Bevor ihr die jeweils aktuelle Folge hört, passiert ja schon so einiges. Themenfindung, Recherche, Interviews planen, organisieren und aufnehmen, kurzweilige Zwischenmoderationen überlegen und natürlich das Inform bringen, sprich der Schnitt. Damit ihr später hören könnt, wie wir uns in geraden Sätzen und ohne viele Ausfälle über die Themen unterhalten, die uns und euch so umtreiben und interessieren, gibt es immer schon die, die das als erstes machen, die sich jedes Gespräch anhören und dafür sorgen, dass hier alles smooth klingt. Eine davon ist die liebe Julia und weil diese Folge heute ihre letzte ist, die sie nach fünf Jahren für diesen Podcast schneidet, wollte ich die Gelegenheit nutzen, mich, und das mache ich jetzt einfach mal, in unser aller Namen für alles bedanken. Wenn ihr uns etwas mitteilen wollt, wenn ihr Julia vielleicht auch einen kleinen Abschiedsgruß dalassen möchtet, wenn ihr Themen habt, die euch auf der Seele und unter den Nägeln brennt, über die wir sprechen können, wenn ihr Veranstaltungen wisst, auf die wir hinweisen dürfen, dann könnt ihr das sehr gerne tun unter rheinpegel-post.de oder 0160 80 80 844. Wir freuen uns immer von euch zu hören. Busse, die sich ohne Fahrerin oder Fahrer durch den Straßenverkehr bewegen, hört sich im ersten Mal irgendwie noch unvorstellbar an. Vor allem in einer großen Stadt mit viel frequentierten Straßen. Die Rheinbahn testet jetzt genau das. Mitte Februar findet in Düsseldorf die Messe Exponential Europe statt. Und da kann das Ganze dann auch gleich ausprobiert werden. Auf einer Strecke von 1,5 Kilometern werden mit maximal 30 kmh Proberunden gedreht. Weitere Tests sollen in naher Zukunft folgen. Sieben Meter lang ist der Minibus, der ohne Menschen am Steuer auskommen soll. Eine Sicherheitsperson ist momentan trotzdem an Bord. In anderen Städten wurden ähnliche Systeme schon getestet, mit Erfolg. Was das für den Verkehr in der Stadt bedeuten kann, wie weit die Technik schon ist und ob man dann in Zukunft immer auf dem schnellsten Weg zum Ziel kommt, Alexander Esch kennt die Details. Lieber Alexander, Gibst du gerne die Kontrolle ab? Um Gottes Willen. Das gibt ja irgendwie keiner so richtig gerne wahrscheinlich. Das stimmt. Die Kontrolle ab. Ich weiß nicht. Also das muss man ja dann irgendwie auch erstmal definieren für sich. Wann gibt man denn wirklich die, weil das macht man ja oft. Man ist ja immer ausgesetzt irgendwelchen Einflüssen von außen. Die vollkommene Kontrolle gibt es ja gar nicht. Also das ist dann, das ist nicht. Heute ist nämlich eine Philosophie-Sonderfolge. Nein, Spaß. Also ich wollte damit mit dieser ja doch deeperen Frage, wie ich jetzt gerade merke, als ich wollte, darauf hinaus, dass wir uns ja manchmal freiwillig oder unfreiwillig in Situationen begeben, wo wir gewisse Kontrollen nicht haben. Wenn wir zum Beispiel in Flugzeuge steigen, also deswegen hasse ich Fliegen, ich habe es gesagt, ich hasse es, hasse ist ein großes Wort, aber ich mag es einfach nicht sehr gerne, weil ich auch unter anderem, weil ich die Kontrolle nicht habe. Also und wenn wir in Busse steigen, in Bahnen steigen, bei Leuten uns hinten aufs Motorrad setzen oder auf den E-Roller, also darauf wollte ich hinaus. Also es gibt Situationen, in denen wir die Kontrolle wissentlich abgeben und demnächst wird es noch eine Möglichkeit mehr geben, wo wir die Kontrolle komplett abgeben. Und zwar auch noch nicht mal in anderer Leuts Hände, sondern in einfach niemandes Hände. Es geht um autonom fahrende Busse. Jetzt sind wir aber endlich angekommen. Das war jetzt wieder ein wilder Ritt. Vielleicht so wild wie mit einem autonom fahrenden Bus. So ein höherer Kontrollverlust findet ja da eigentlich gar nicht statt. Also wenn ich das so richtig lese, dann ist das ja eigentlich so gedacht, dass man beim autonomen Fahren deutlich weniger Unfälle produziert, als das aufgrund von menschlichem Fehlverhalten passiert. Aber Kontrollabgabe hat ja nicht direkt was mit gesteigerter Unfall. Weil ich wollte nur einfach ein bisschen drauf hinaus, dass wir… Genau, weil der Glaube so die Kontrolle abgeben… Wird man dann im gleichen Maße eigentlich, ob da ein Fahrer sitzt oder nicht. Ja, verstehe. Aber man hat vielleicht, darf man sich dann schon irgendwie ausrechnen, dass eigentlich die Wahrscheinlichkeit für den Unfall geringer sein wird. Ist das ein Grund fürs autonome Fahren? Genau, weil die KI nicht aufs Handy guckt während des Fahrens. Aber die KI ist ja das Handy. Weil die ist das Handy quasi, genau. Ja, verstehe. Trotzdem, also ich bin da skeptisch, gebe ich zu. Also per se. Ich dachte immer, es ist ja dieses Typische, wenn man sich früher wahrscheinlich 2030 vorgestellt hat, dann waren es fliegende Autos und Wasserfälle aus Milch und Honig und was man sich da so vorgestellt hat. Also ich habe mir vielleicht nicht so viel vorgestellt. Und dem kommt es ja schon so ein bisschen nah. Also es gibt noch andere autonom fahrende Fortbewegungsmittel hier in der Stadt. Der Skytrain am Flughafen. Oh ja. Der ist auch ohne jemanden, der lenkt und schaltet. Ich bin aber jetzt nicht sicher. Ich glaube schon. Ansonsten. Stimmt, da kann auch kein Hindernis auf der Straße sein und so. Es ist sinnvoll, ja. Also das gibt es. Fährt die gleiche Strecke, da kommt auch, ja. Das können wahrscheinlich so. Dann gibt es natürlich, das ist jetzt ein bisschen was anderes, Aber natürlich die ganzen Supermärkte, wo wir jetzt wie hier Rewe am Wehrhahn, wo man reingeht und einfach Sachen rausnimmt. Also dass Sachen ohne menschliche Beteiligung funktionieren, KI ist jetzt nicht so super Neues. Aber im Straßenverkehr, muss ich sagen, finde ich schon irgendwie einen Angang. Ist ja auch wahnsinnig kompliziert und ja, also ich bin auch selber ein bisschen überrascht, ehrlich gesagt, dass das jetzt doch schon so nah ist, dieses autonome Fahren. Na gut, wir kennen das aus dem Monheim, dass auf so einer festen Strecke ja da so ein Bus fährt, obwohl da immer auch noch einer dahinter sitzt hinter dem Lenkrad, der eingreifen können muss und so. Und dann ist es ja schon nicht autonom, oder? Es ist so halbautonom, ja genau. Ich bin kürzlich durch Monheim gefahren in einer Pferdekutsche, das ist genau das Gegenteil. Von zwei großen, dicken Bierbrauerpferden gezogen. Eine Kutsche haben wir eine musikalische, nicht ohne Kutsche, aber da habe ich gedacht, das ist genau der Gegenentwurf. Da hat jemand so absolut die Zügel in der Hand, sonst würde es wahrscheinlich Chaos geben. Aber was ich noch sagen wollte, weil es ja doch jetzt so konkret wird plötzlich, finde ich, in Hamburg ist es ja tatsächlich so geplant, dass Mitte des Jahres dieser Testbetrieb mit Passagieren noch ausgeweitet wird, mit selbstfahrenden Minibussen. Und dann aber der Plan ist, Ende 2026 dann autonom fahrende Busse ohne Fahrer da durch die Stadt zu schicken. Und da war ich dann doch baff, weil in meinem Kopf das immer noch so war, nee, so richtig hinkriegt man das nicht, diese ganzen Fragestellungen, die damit verbunden sind, wie reagiert das Auto, in welchem Notfall, also und so weiter. Und gerade in einer Großstadt, weil da ja auch nochmal ein Faktor, das ist vielleicht was, wo wir später noch drauf kommen, aber ich finde, da kommt ein Faktor dazu, der im wahrsten Sinne des Wortes unberechenbar ist und zwar TouristInnen beziehungsweise ortsunkundige Menschen. Also ich stelle mir vor, dass ja dieses autonomes Fahren, das Wissen, was man darum hat oder die Strecken, auf denen gefahren wird, setzt sich doch zusammen aus Erfahrungswerten, wie, wo sich der Verkehr verhält, oder? Ja, und natürlich auch der Erfassung, der Sensor, der Kamera, der aktuellen Situation. Genau, aber ja auch basiert auf Erfahrungswert oder nicht. Also so habe ich mir das vorgestellt. Und ich finde dann in so einer Großstadt, das zu etablieren, stelle ich mir noch mal krasser vor als zum Beispiel in Monheim, wo es ja vielleicht ein bisschen beschaulicher ist und vielleicht die Dinge eher im selben Ablauf immer funktionieren. Vor allem, wenn der einfach nur eine Strecke fährt. Also so eine ganz festgelegte Trasse quasi hat. Das ist ja was anderes, als wenn so ein Fahrzeug immer wieder neue Wege findet, weil das ist ja eigentlich auch das, worum es geht beim autonomen Fahren, dass eben sehr zielgerichtet, bedarfsgerecht, effizient das Fahrzeug eingesetzt wird. Also da, wo es benötigt wird und dann auf dem schnellsten Wege und möglichst wenig Leerfahrten. Das hat ja schon so viele Aspekte. Das wäre dann natürlich nachhaltiger, wird weniger Sprit, Energie gebraucht, um von A nach B zu kommen und so weiter. Und dann wird es ja dann gerade kompliziert, wenn man sich immer wieder in neuen Situationen als KI zurechtfinden muss. Ja, das meine ich und ich habe das nur, ist gerade so in meinen Kopf gekommen, wenn dann auch noch Situationen kommen, die quasi unberechenbar sind, weil sie halt immer anders sind, weil vielleicht Menschen sich in der Stadt aufhalten oder Situationen sind, die sich jeden Tag verändern in einer sehr großen, sehr pulsierenden Stadt und ich würde jetzt unsere Stadt, auf die wir ja jetzt kommen, weil hier soll es ja auch eingeführt werden, das autonome Fahren mit Bussen von der Rheinbahn. Es soll mal getestet werden. Es soll getestet werden. Ich bin schon wieder viel zu weit in der Zukunft, aber ja. Hier ist ja auch viel los. Richtig. Auf einer Autobahn kann man sich leichter vorstellen, aber eben nicht in einer Stadt mit so vielen unterschiedlichen Verkehrsteilnehmern und Einfluss. Und Baustellen und immer wieder sich verändern in Straßenführung. Bevor ich jetzt hier wieder zu sehr abdrifte, in wie ich mir das eigentlich alles vorstelle, das autonome Fahren, genau, wie funktioniert das? Es ist nicht auf Schienen nämlich, sondern es ist… Genau, es wird getestet an einem Bus, den die Rheinbahn jetzt quasi holt aus einem Projekt, das schon läuft. In Friedrichshafen gibt es das oder zum Beispiel, oder sagen wir mal so, ein Modell jetzt auch nutzt, das auch da zum Einsatz kommt. Und da ist es eben so, dass das jetzt schon getestet wird, dass diese autonom fahrenden Busse da unterwegs sind. Jetzt nicht so Riesengelenkbusse. Nee, genau, da können so zehn Leute, haben da Platz und auch noch so ein Rollstuhlfahrer könnte Platz finden. Also diese Barrierefreiheit wird auch sehr betont. Also klar, in so einen Bus heute reinzukommen, ist ja unmöglich für einen Rollstuhlfahrer. Da geht das. Und den ersten Aufschlag wird es jetzt bei der Messe Exponential geben, die Ende Februar stattfindet in Düsseldorf. Auf dem Messegelände wird dann so eine Strecke eingerichtet, 1,5 Kilometer und man kann dann da hin und dann in diesen Bus steigen und sich mal fahren lassen. Wenn man sich traut. Genau, es wird dann Sicherheitsfahrer an Bord sein, der eingreifen kann, aber es ist schon so, dass Level 4 heißt das dann, also dieses autonome Fahren ist ja da so unterschiedliche Level-Bereiche aufgeteilt, also was kann da schon dieses Fahrzeug selbstständig und Level 4 ist schon ziemlich weit. Also weiter geht es auch im Moment noch nicht bei einem Fahrzeug, das eben Passagiere transportieren kann und darf. Und da ist es schon wirklich so, dass eigentlich das System das selbstständig kann. Und es kann vielleicht mal an einen Punkt kommen, wo es nicht mehr weiter weiß und dann aufhört und dann müsste der Fahrer eingreifen. Aber es ist jetzt nicht so, dass ein Fahrer eigentlich da permanent eingriffsbereit daneben sitzen muss. Sondern das geht schon sehr weit, das autonome Fahren an der Stelle. Was für Situationen könnte sein, wo das Fahrzeug nicht mehr weiter weiß? Weiß ich nicht. Mal falsch abgebogen und kennt das Gebiet nicht mehr. Also dass man quasi aus der Kartografierung raus ist. Ich verstehe. Das muss natürlich, glaube ich, dann immer passieren, dass man quasi das System damit füttert. Wo fährst du eigentlich und welche Strecken gibt es da? Also dass da so ganz klar eine Karte hinterlegt ist. Sind diese Busse auch von innen ganz normal oder haben die besondere Sicherheitsvorkehrungen? Also schneidet man sich an oder so, weil es halt autonom ist? Weiß ich nicht. Nee, weiß ich nicht. Gute Frage. Fühlt sich ja auch eher an wie ein Großraumtaxi jetzt erstmal. Und dann, genau, frage ich mich. Woher weiß der Bus, dass ich einsteigen möchte? Das kriegt er dann einfach so ins System quasi. Dass er da anhält. Genau. Ja, ich bin, wie du merkst. Per App könnte man das buchen wahrscheinlich. Also es ist vergleichbar, so stelle ich mir das zumindest vor, wie Flexi. Das gibt es ja heute schon. Das ist ja auch ein On-Demand-Service der Rheinbahn. Nur da sitzt halt einer in diesem Sammeltaxi, da haben ja glaube ich sechs Leute per Satz oder so. Also so weit ist der Abstand gar nicht vom Potenzial. Und da ist es ja so, dass es so virtuelle Haltestellen gibt, an die man sich begeben kann. Also da ist immer eine so im Abstand, weiß ich nicht, maximal 500 Meter weg oder so. Dann guckt man auf die Karte auf seinem Handy und geht da hin und bestellt das Taxi zu diesem Punkt und dann kommt es da hin. Und man hat gleichzeitig auch den Zielpunkt eingegeben. Und insofern kann dann der Algorithmus quasi berechnen, aha, da fahre ich am besten diese und diese Strecke und außerdem habe ich da an der Ecke noch einen, der einsteigen will und da will auch noch einer einsteigen. Und jetzt kombiniere ich das, wie am besten und wann steigt wer ein und wann bringe ich die wie wohin. Und so rechnet der dann bedarfsgerecht quasi diese Route aus und es ist nicht mehr ein Bus, der immer von A nach B diese eine Route hoch und runter fährt. Und das ist natürlich die Frage, wie weit trägt das? Ist das vielleicht sogar insgesamt die Zukunft unseres öffentlichen Nahverkehrs? Das könnte ja sein. Es waren dann nur noch diese autonomen Sammelbusse durch die Stadt. Das sind so auch Vorstellungen, die ja auch in den vergangenen Jahren auch so Zukunftsforscher, Stadtforscher immer mal hatten, dass das sein könnte. Ja, das meine ich mit diesem Bild. Und jetzt beginnt die Zukunft, wenn man so will, und probiert das mal aus und sammelt Erfahrungen und guckt, ja, wie gut funktioniert das eigentlich, wie gut lässt sich natürlich auch das erstmal in das bestehende ÖPNV-Angebot einbinden. Wo wir U-Bahn, Straßenbahnen und Busse auch generell unterwegs haben, um das sich das verbinden. Ja, wie gesagt, während wir darüber sprechen, kommen tausend Fragen in groß und in mini klein in meinen Kopf. Also einmal genau dieses, nochmal dieses Bild von fliegenden Autos und Skytrains und halt dann automatisch fahrenden Bussen. Also ich finde, das ist gar nicht so weit weg jetzt mehr. Also Autos, die fliegen, gibt es noch nicht, aber wer weiß. Dann halt, genau, wie autonom kann das sein? Das würde ich gerne nochmal wissen, weil… Ja, die Idee ist, dass das Ding alleine fährt. Das ist ja ein großer Vorteil, wenn man so will. Gut, da werden jetzt Betriebsräte zum Teil der Rheinbahn jetzt an die Decke springen wahrscheinlich. Aber auf der anderen Seite hat man ja auch einen Personalmangel. Man wird, wenn man das Angebot ausweiten will, mehr und mehr Fahrer brauchen. Das ist heute schon schwierig, die zu finden. Und so hätte man natürlich dann einen Weg, dieses, das ist natürlich auch eine Ressource, Das ist ein Kostenfaktor, Personalkosten, jetzt mal rein aus unternehmerischer Sicht, das zu sparen, vielleicht die Menschen an anderer Stelle einzusetzen, in Unternehmen, wo sie vielleicht noch wichtiger sein können und dann einfach insgesamt einen effizienteren Betrieb da aufrechtzuerhalten. Und genau, autonom fahren heißt das, das Fahrzeug ist alleine unterwegs. Das verstehe ich. Ich denke nur, im Sinne von wie autonom am Ende oder wie flexibel, das wollte ich noch dazusetzen, wenn nämlich dann doch immer jemand nochmal hinterher gucken muss, ist der wirklich auf der Route. Also wenn quasi nur der Fahrer oder die Fahrerin nicht mehr im Bus sitzt, sondern dann an einer anderen Stelle und das überwacht, ist es ja quasi, also dass der Bus autonom fährt, das kann ich mir auch irgendwie, I can wrap my head around this so, aber genau wie du jetzt gesagt hast, dann wird jetzt schon geguckt, wo steht wer, also genau wie flexibel ist das dann oder bringt das eigentlich nur noch mehr Chaos in Anführungszeichen, also nicht, weil es jetzt super viel Chaos gibt, Sondern wenn nicht mehr klar ist, der Bus fährt immer von da nach da und diese eine Strecke und diese eine Achse, sondern richtet sich auch ein bisschen nach, wo die Fahrgäste vielleicht sind oder wo gerade Bedarf ist. Das ist das eine, was ich mich frage. Dann, wie es tatsächlich in einer, wenn wir jetzt mal bei Düsseldorf bleiben. In einer Stadt funktioniert, wo auch noch Schienenverkehr ist, wo sehr viel gerade auch daran gebaut wird oder dafür gesorgt wird, dass auch, fahrradfahrende Person, also das darf viel Platz für, also checkt der Bus, ich bin gerade in einer Fahrradzone oder nicht, also wird der wohl, aber wie lange, also wie sicher, wie lange dauert das, bis es tatsächlich so ist und genau dann auch noch mit all den anderen Verkehrsteilnehmenden, FußgängerInnen. Weiß ich nicht, Mopeds und so sind nochmal was anderes, aber und dann auch noch richtige Busse, also ob dann jetzt noch eine Sache da drauf zu setzen, eigentlich, ob das mehr Entspannung bringt und mehr Struktur oder ob das jetzt erstmal so noch mehr knotig wird und dann irgendwann, weil man dann sagt, okay, dann können wir auf die herkömmlichen großen Busse verzichten und haben halt dafür vier von diesen kleinen Bussen. Das ist jetzt alles. Wie gesagt, ich sage, das sind einfach nur diese Gedanken, die mir sobald wir, also wenn wir drüber sprechen, die kommen mir so in den Kopf. Wie ist das tatsächlich? Das ist eine Frage der Programmierung natürlich erstmal. Also ich glaube, Also vielleicht vorweg, ob man sich jetzt ran, da tastet man sich ran. Das sind Fragen, die man so noch heute noch gar nicht beantworten kann. Deswegen wird es ja auch ausprobiert und getestet, um eben solche Fragen dann auch beantworten zu können. Aber es ist eben erst eine Frage der Programmierung dafür hat die Rheinbahn ja auch einen Partner jetzt mit an Bord, der ihr dabei hilft auch erstmal vielleicht eine mögliche Strecke tatsächlich auch im Straßenraum zu identifizieren, auf dem man so ein Ding mal fahren lassen könnte, erstmal ohne Menschen und so weiter, wo eignet sich das dann muss natürlich tatsächlich die Lage in der Stadt da implementiert sein, also wo gilt was, welche Geschwindigkeitsbegrenzung genau wie du sagst, eine Fahrradstraße da und so weiter das muss man alles programmieren, Ich könnte mir nur doch vorstellen, dass der Vorteil ja dann daran liegt, dass Und mit Rücksicht auf die aktuelle Verkehrssituation dann auch eine Route auszuwählen, dass man eben nicht in den Stau reinfährt auf der Corneliusstraße, sondern daneben irgendwo fährt oder die andere Route durch einen Ranufertunnel oder was auch immer. Also eigentlich ja dann doch eine Entzerrung stattfindet, wenn man das eben berücksichtigt bei der Auswahl der Route. Also wo ist gerade der Stau oder wo ist gerade die Baustelle und wo ist der Engpass und das dann eben umgeht. Natürlich haben wir auch Umleitungsverkehre bei dem Linienverkehr, aber so. In Echtzeit immer wieder darauf zu reagieren, was gerade los ist in der Stadt, die Möglichkeit hat man ja nicht. Das finde ich sehr spannend, weil ich dann denke genau, wo fängt dann an also dann sitzen wir zusammen in so einem Bus, du musst in die eine Richtung, also du nimmst diesen Bus, weil du denkst ja, wir fahren über die Cornigiestraße, da wollte ich eh noch irgendwie was besorgen oder weiß ich nicht und ich denke, ja aber für mich ist es eigentlich wurscht, ob wir jetzt über den Fürstenplatz dann fahren oder da hinten rum. Also wer, ne? Und dann ist halt so eine Situation, also das ist ja jetzt völlig weit, weit, weit gedacht. Aber genau, dann ist so eine Situation. Und der Bus entscheidet sich dann, ach, hier ist Stau, ich fahre jetzt da lang. Dann bist du vielleicht kilometerweit von dem entfernt, wo du eigentlich hin wolltest. Ja, aber der steuert ja dein Ziel an. Das macht er jetzt auf jeden Fall. Ja, ja, aber es geht ja nicht unbedingt schneller, das meine ich. Das stimmt, ja. Dann kann es sein, dass wir dann erstmal mich absetzen, irgendwie Obermilker Allee, weil wir da halt dann rumgefanzelt und dann. Über Himmelgeisterstraße kommen wir dann irgendwann da. Das stimmt. Also heute kann man die Fahrzeiten vielleicht besser vorhersagen. Das ist richtig, wenn jetzt nicht irgendwas Unvorhersehendes dazwischen kommt. Und da kann es natürlich immer sein, je nachdem, wie viele Menschen zusteigen wollen, welche Route die wiederum haben, was dann der Algorithmus ausrechnet, dass es mal länger und mal ein bisschen weniger lang dauert. Und jetzt merke ich, ohne dass ich es beabsichtigt habe, meine Eingangsfrage ist gar nicht so daneben gewesen, im Sinne von, weil dann gebe ich ja wirklich eine Art Kontrolle ab, also dann muss ich mich ja hingeben. Dann muss ich sagen, okay, Wo du lang fährst, dann so be it. Dann mache ich halt dann sicher heute vielleicht mal eine Straße, die ich noch nie gesehen habe, was ja auch schön sein kann. Vielleicht darf man ein bisschen mehr Puffer einplanen. Genau, dann gebe ich, aber wie gesagt, das ist ja Zukunftsmusik im wahrsten Sinne des Wortes. Weil wird auch Musik laufen, meinst du? Also kann man das auch so ein bisschen individualisieren da? Weiß ich nicht. Ein bisschen Hörspielen, den Rhein-Kriegel-Podcast, vielleicht können wir da ja eine Kooperation anschreiben. Das führte ja noch, würde ich mal ehrlich sagen. Auf heute zurück. Jetzt ist diese Messe Ende Februar und da werden diese Busse, erstmals, ein Bus wird vorgestellt. Ja, richtig. Süß irgendwie. So ein kleiner Bus, der geht jetzt auf Tour. Ja, und irgendwie man fragt sich natürlich, boah, sind die jetzt wieder so spät dran bei der Rheinbahn, in Monheim fährt das Ding schon und woanders wo und so weiter. Ja, das hast du jetzt aber gesagt. Andererseits kann man auch sagen, ja, lass doch die anderen erstmal die Vorarbeit machen und jetzt, wo der Moment ist, wo wir auch selber sehen, hier Deep Seek kommt plötzlich um die Ecke und so. Also die KI entwickelt sich wahnsinnig und das führt natürlich wahrscheinlich auch dazu, dass diese selbstfahrenden Autos plötzlich auch viel besser umsetzbar sind und auch vielleicht dann doch in sehr naher Zukunft schon unterwegs sein können. Also möglicherweise. Und den Prozess vielleicht erstmal abgewartet zu haben und jetzt zu sagen, so jetzt aber der richtige Moment, selber einzusteigen und auch schon das zu nehmen, was schon gut entwickelt worden ist und da zu partizipieren, ist ja vielleicht gar nicht so ein schlechter Move. Ja, das heißt, der fährt dann da auf dem Messepark Parkplatz, Verzeihung, das habe ich... Wo genau der fährt, weiß ich gar nicht, aber ich hätte auch gedacht, ja, vielleicht auf dem Parkplatz, dass das da ein großer Bereich... Ich habe sogar gehört, man müsste dann von der Messe aus, wird man mit dem Shuttle dahin gebracht erstmal. Also vom Shuttle ins Shuttle. Und dann kann man gucken, wie sich das anfühlt. Ja, spannend, wie gesagt, ich finde, das hat wirklich so was Zukunftiges, dass ich das eigentlich, also ich finde es fast Science-Fiction-mäßig. Selbstfahrende Autos oder Busse, ne? Und meinst du, das ist sowieso... Aber ich finde das ja super, ehrlich gesagt. Ich auch. Ich kann es mir irgendwie cool vorstellen. Ja, genau. Also weil auch wenn man sich das fürs eigene, Ich bin ja auch nicht so ein Fan des eigenen Autos, dass du unbedingt da sein müsst. Ich könnte mir das auch mit Carsharing gut vorstellen und so weiter. Aber selbst mit einem eigenen Auto oder so oder auch mit einem Carsharing-Auto, mit dem man dann unterwegs ist. Weil man kann ja die Zeit einfach besser nutzen. Das ist ja beim Bahnfahren der große Vorteil. Also dass man eben nicht die ganze Zeit sich auf den Verkehr konzentrieren muss, das ist ja auch anstrengend und so weiter. Sondern man kann diese Zeit besser nutzen. Das wäre ja, finde ich, echt ein Gewinn. Ja, genau. Also was Hindernisse sein können, haben wir jetzt schon irgendwie ein bisschen rausgefiltert. Also es könnte gut sein, dass es erst mal ein bisschen eingewirkt ist. Cybersicherheit ist schon noch eine wichtige Fragestellung. Das ist halt das Ding, also wie nachhaltig ist das tatsächlich, weil ja jetzt auch… Technische Entwicklung muss noch kommen, rechtliche Gesetzgeber, also rechtliche Rahmenbedingungen. Und so KI, also das ist ja auch einfach eine sehr große Ressource. Viele Fragezeichen noch. Dann frage ich mich, ob das tatsächlich… Und wie machen das die Menschen mit? Also ich sitze jetzt hier und sage, ich finde das gut. Aber da gibt es natürlich auch viele, die sagen, oh Gott, das will ich nicht, dass wir doch nicht von einer Maschine fahren. Also das geht mir zu weit so ungefähr. Was ist, wenn da der Hackerangriff kommt und was auch immer. Und dann fährt man für immer im Kreis um den Hauptbahnhof rum. Nee, aber das ist schon ein Faktor, wie bereit sind denn die Menschen, das mitzumachen. Genau, die Menschen, das mitzumachen. Und tatsächlich, wenn wir jetzt darüber sprechen und auch die Fragen, die mir in den Kopf kommen, die Sachen, die du weißt und hier teilst und so, da geht es ja alles um, wenn es mal so ist. Ich frage mich auch immer, wenn solche Sachen dann publik werden, so wie jetzt, dann stehen die in der Zeitung, dann sprechen wir darüber, es gibt ja auch jetzt bestimmt Meinungen dazu. Und ich frage mich, ob es gibt Fachkräftemangel, das ist klar und es fehlen BusfahrerInnen und so und BahnfahrerInnen, aber ob das. Trotzdem zusammen geht mit so einem Gefühl von, dann werden da auch keine Menschen gebraucht. Also dann wird das auch noch abgenommen von, weil ich bin da auch ein bisschen zwiegespalten. Ich rede auch am liebsten mit Leuten, also mich regt nicht so doll auf, wie wenn ich irgendwo anrufe und ich rede irgendwie nicht mit einer Person oder ich gehe auch gerne an eine Kasse und also nicht, weil ich halt so gerne immer alle zulabere, sondern weil ich das irgendwie, weil ich denke, wenn doch irgendwas ist, wer weiß, vielleicht ich scanne das zweimal ein und dann muss ich direkt schon wieder warten. Also ich finde halt die direkte Kommunikation immer schöner. Und auch natürlich, ich bin auch noch, ich steige vorne in den Bus und ich sage auch immer Tschüss und Danke, wenn ich aussteige. Also einfach, weil das ist eine menschliche Interaktion. Das ist die Frage, auch jetzt ein bisschen auf einer anderen Meta-Ebene. Aber was denkst du oder hast du eine Tendenz, eine Idee, wie das so tatsächlich jetzt angenommen wird? Also wie die Stimmung gegenüber einer solchen Entwicklung ist. Es ist eher so, okay, let's go future. Oder irgendwie schade? Ja, also wenn man es realistisch betrachtet, muss man glaube ich sehen, an vielen Stellen ist die Veränderungsbereitschaft nicht so ausgeprägt. Dass es eher immer so einen Reflex gibt, wenn was Neues passiert, um Gottes Willen wollen wir nicht und war früher immer besser. Also bin ich nicht ganz sicher bei der Frage. Beim Bargeld haben wir es ja gesehen. Der Bargeldlose Reinbar, ein Riesenaufschrei erst mal. Da zum Beispiel kann ich es nicht verstehen, weil ich finde, das ist nochmal was anderes. Da fällt ja keine menschliche Interaktion weg, also keine Begegnung. Ist jetzt auch nicht so, dass ich irgendwie jeden Busfahrer und jede Busfahrerin mit Hand schlacht, also so, sondern ob das so, ob man nicht auch sagen könnte, ja, dann fällt aber auch eine Möglichkeit weg, überhaupt wieder Fachkräfte ranzuschaffen. Auf der anderen Seite muss es ja Leute geben, die diese Dinger programmieren. Ich würde nur so für mich erstmal glauben, dass dieser große Ersatzprozess da nicht stattfindet, also dass man dann in seinem alltäglichen Leben dann, weiß ich nicht, in höherem Maße mit Paginen nur noch zu tun hat oder so, sondern das wird sich einfach verschieben, dass man an anderer Stelle mit Menschen dann in Kommunikation tritt und so. Also das könnte ich mir eher vorstellen, aber generell steht uns da glaube ich irgendwie so eine neue Revolution, ich weiß ja nicht, wie es die industrielle Revolution gab, jetzt die Revolution ja auch der Schreibtisch-Arbeitsplätze bevor an vielen Stellen durch die KI oder eben auch solcher Transportmedien, wie die Reinwand sie nutzt. Also das glaube ich, da wird sich unsere Gesellschaft sehr verändern. Und das soll jetzt erst mal parallel laufen zu den jetzt schon etablierten Beförderungsmitteln? Genau. Und die Frage ist ja auch, wie ist das mal bei Bahnen jetzt zum Beispiel? Ich hätte zum Beispiel gedacht, dass Bahnen zuerst kommen, weil die ja schon Schienen haben. Ehrlich gesagt habe ich diese Frage auch da einmal gestellt, habe ich noch nicht so richtig die Antwort darauf bekommen. Aber ich denke mal auch die gesamte Infrastruktur, auch selbst in so einem U-Bahn-Tunnel, wo man ja denkt, das ist am allereinfachsten, weil gar kein querender Verkehr stattfinden könnte. Aber dass wahrscheinlich ja die gesamte Infrastruktur dann auch technisch dafür ausgelegt sein müsste und so. Aber ich bin jetzt ja ein bisschen auf unsicherem Terrain unterwegs, ob das wirklich stimmt. Ja, anders als zum Beispiel hoffentlich die Busse dann. Ja, aber vielleicht ist das auch transferierbar dann. Also ja, es gibt auf jeden Fall anderen. Ich glaube, in Berlin zum Beispiel gibt es da schon auch erste Schritte in diese Richtung. Ja, weil das, wie gesagt, ich finde das spannend, weil genau, bleiben die dann so klein, diese Busse? Oder ist das dann erstmal und gibt es das dann auch später in, kann ich da dann auch mein Fahrrad mit reinnehmen oder nicht? Mein Kinderwagen, also Rollstuhlfahrende hast du jetzt schon gesagt, es gibt einen Platz, aber was ist denn, wenn zwei Kinderwagen rein sollen? Drei Rollstuhlfahrende, also diese ganzen Sachen. Ich glaube grundsätzlich für den On-Demand-Verkehr ist es, denke ich, sinnvoller, in kleineren Einheiten dafür mit mehr Einheiten unterwegs zu sein. Und ich meine, das könnte ja auch eine wunderbare Alternative sein. Ich denke gerade, also nicht nur, weil es auf der Messe vorgestellt wird, sondern klar, das könnten so Shuttle-Sachen auch sein, könnten da vielleicht von übernommen werden, oder Oder irgendwie, genau. Bestrecken, wo man weiß, es gibt vielleicht auch ein bestimmtes, ein bestimmtes Zeitraum. Es gibt am Flughafen sicherlich auch Bestrebungen dahin. Genau, so dass man denkt, diese Busse, die übers Rollfeld fahren, die sind dann vielleicht KI-gesteuert, beziehungsweise autonom gesteuert. Ja, wie du, wie ihr gemerkt habt in diesem Gespräch, es ist schon, ich finde das... Irgendwie man liest das so und denkt so, ach ja, und dann, also mir geht das zumindest so, dann denke ich so drüber nach und denke so, okay, wow. Jetzt hat die Zukunft begonnen. Ja, und was heißt die eigentlich? Und was, noch ein wichtiger Punkt, den wir ja hier auch immer gerne besprechen, hat das irgendwie auch finanzielle Vor- und Nachteile, Gründe, gibt es da irgendwie Bedenken, verspricht man sich was? Ja, also wie gesagt. Kann ich das dann auch nur mit Karte bezahlen? Nee, klar, aber das habe ich ja schon gesagt, dass natürlich schon einfach ein effizienterer Ressourceneinsatz stattfinden könnte. Bedarfsgerechter auch gefahren würde in der Stadt, eben dann, wenn es benötigt wird und nicht mit irgendwelchen Leerfahrten irgendwo hin, also dass auch natürlich Stadtränder oder auch umliegende Regionen besser angebunden werden könnte über so On-Demand-Services. Das ist ja ein wichtiger Punkt, wenn man sich die Pendlerstrecken bei uns anguckt, wo wir auch den Titel Stauhauptstadt für bekommen haben, also gerade für die Pendlerstrecken in Hauptverkehrszeiten und klar, auch wenn man das Personal an der Stelle sparen könnte, das ist natürlich schon auch ein Wirtschaftsfaktor für die Rheinbahn, keine Frage. Nachhaltigkeit spielt eine Rolle, weniger Benzinverbrauch, wenn eben nur dann gefahren wird. wenn es nötig ist. Ich stelle mir die als Elektroautos vor, als so lautlos durchsausende Elektro- Ich habe die auch rund im Kopf. Für mich sehen die aus wie so kleine Marienkäfer. Ja, die sind so ein bisschen eher schon eckig, aber so ein bisschen kastenmäßiger. Die sind nicht so lang einfach. Lustig. Es gibt ja, weil du das vorhin sofort mit Kontrollverlust und Unfallrisiko miteinander da assoziiert hast. Gibt es aus den Städten, wo es das schon gibt, irgendwie schon Erhebungen, Statistiken, also werden mehr Unfälle gebaut, werden weniger Unfälle gebaut. Wie läuft das in diesen Städten? Diese Testbetriebe finden ja meistens noch ohne Personalaufstattung und so weiter. Verstehe. Und Monheim sagt, ja, es klappt. Wir empfehlen das. Macht ihr mal auch da so mit? Ja, das ist ja nur ein ganz kurzes Stück. Ich weiß, ehrlich gesagt, bin ich da noch nie mit gefahren. Deswegen kenne ich das nicht so genau, wie es da aussieht. Wie weit das überhaupt in den Verkehr eingebunden ist, dieses Stück. Also wie gesagt, das ist das Einzige, wo ich wirklich mir nicht vorstellen kann, dass das sich…, Also ich kann mir vorstellen, dass das Unfallrisiko steigt, wegen unberechenbarer Faktoren, die wir nie vergessen dürfen. Also weil am Ende sind wir ja immer noch wir und machen halt Sachen, die nicht berechenbar sind. Ja, ich glaube, wenn ich das so lese, die Studien sagen eigentlich genau das Gegenteil. Lustig. Also der menschliche Faktor ist einfach ein riesen, ich weiß die Prozentzahl nicht, aber hat einen riesen Anteil an Unfällen, weil er nicht aufgepasst hat gerade. Verstehe. Oder einen Fehler gemacht hat und was übersehen hat. Und natürlich ist so eine Maschine auch nicht fehlerhaft, aber die schafft es schon, das deutlich zu reduzieren. Fehlerfrei, meinst du? Ja. Nein, aber das ist ja, was ich meine. Jetzt wird es wirklich so von mir ein bisschen raus. Aber das ist ja, was ich meine. Die Maschine ist dann vielleicht fehlerbehoben programmiert, aber trotzdem drumherum sind ja noch ganz viele Menschen. Und das meine ich. Also ob das dann wirklich, weil das ist ja nicht berechenbar. Genau, wenn ich mich entscheide, mit meinem Fahrrad doch kurz hier abzubiegen. Aber da werden wir sicher drüber sprechen, vielleicht ja irgendwann mal in einem autonomen fahrenden Bus, eine Sonderfolge Ich bin eingeladen zu einer Fahrt Das machst du doch mal, oder ich komme mit und wir machen in dem Bus eine Folge, das fände ich sehr schön mal ein bisschen rausgehen, aber da reden wir jetzt gleich mal ohne, Mikrofon drüber, vielen Dank für dieses erhellende Gespräch und bis zum nächsten Mal, also gleich weil wir reden ja jetzt nochmal weiter. Bis gleich, tschüss. Ja, tschüss. Music. Klassische Radiostationen kennen wir alle, es gibt zahlreiche und auch im Internet bieten immer mehr Studios, KünstlerInnen und Kollektive ihre Shows zum Streamen an. Vor acht Jahren hat Kaspar Fannerwatter hier in Düsseldorf Callshop Radio ins Leben gerufen und bespielt seitdem das Internet mit seinen Formaten. Vor sechs Jahren stieß Sascha Polizis dazu, seitdem kuratieren und organisieren die beiden das Studio und die Shows gemeinsam. Auch ein Verein ist mittlerweile entstanden, genau wie zwei weitere Standorte in Leipzig und Wien. Was es heißt, seinen eigenen Sender zu haben, wer seine Musik und Formate präsentieren kann, wie viel Klang in Düsseldorf zu holen ist und was für die Zukunft geplant ist, darüber habe ich mit den beiden gesprochen. Ich habe mich mal wieder aus der Lokalredaktion herausbegeben, bin mit Bus und Bahn und zu Fuß angereist nach Flingern auf die Fichtenstraße und sitze hier im, naja, vielleicht gemütlichsten Hinterhof des Viertels. Wir gucken auf die Brauerei Kürzer. Ich sitze bei Callshop Radio. Oder Radio. Ach, das ist euch allen selbst volllassen. Okay, dann sag ich Radio, weil wir sind ja hier auch ein internationales Format. Bei mir sind Kasper und Sascha die beiden Initiatoren, Kuratoren, Gründer und treibenden Kräfte quasi hinter Callshop Radio. Und zuallererst, wo bin ich hier eigentlich? Genau, du bist hier gerade Teil unseres Radiosudios, Callshop Radio, das Online-Radio, das hier vor acht Jahren gegründet wurde in Düsseldorf. Genau, und du bist quasi unser Gast heute und darfst einen Eindruck machen. Genau. Internetradio, was bedeutet das? Also ich kenne natürlich klassische Radiostationen, aber ihr unterscheidet euch ja schon ein wenig vom Programm und auch von der Machart von klassischen Radiostationen. Genau, Internetradio bedeutet erstmal, dass wir nicht über Welle laufen, sondern eben im Internet über eine Webseite oder auch über ein Internetradio hörbar sind, dass unser Stream quasi darüber abrufbar ist und man uns da bei unserem Radio zuhören kann. Also ihr seid sozusagen eine eigene Streaming-Plattform, ne? Genau, wir sind quasi eine eigene Streaming-Plattform, auf der alle Shows, die live in den Studios stattfinden, gesendet werden. Gleichzeitig funktioniert die Seite aber auch als Archiv. Das heißt, alles, was so im Radio und im Radiokontext passiert, wird auf der Seite gespeichert und archiviert. Genau, so hat man quasi die Live-Shows aus Leipzig, Wien und Düsseldorf, wo wir unsere Studios haben. Gleichzeitig aber halt auch ein Spiegelbild von einem Archiv, von allem, was passiert ist. Und wenn du jetzt sagst, vor acht Jahren wurdet ihr gegründet, habt ihr euch gegründet, das ist ja schon eine ganze Weile, wart ihr schon immer irgendwie mit drei Studios am Start oder wie ist die Entstehungsgeschichte, also wie entsteht so ein Internetradio? Nee, genau, das war eigentlich so von Höckskin auf Stöckskin, wie man sagt, so irgendwie damals haben wir hier in Düsseldorf angefangen, das war ein Room, das war am Woringer Platz, das war ein interdisziplinärer Kultur- und Kunstort mit Ateliers, mit Zettuvierstudios, mit Grafikdesignbüros, und dann letztendlich auch mit einem Radio. Damals hat es mit zwei Shows die Woche angefangen. Damals war echt eine sehr, sehr schöne Dynamik an diesem Ort. Sehr viel, sehr schnell, sehr viel schneller passiert, sehr viel mehr passiert. Genau, und dann habe ich zweitag in Paris gewohnt, da ein Studio aufgemacht, was inzwischen nicht mehr so aktiv ist. Und dann ist man vorhin nach Leipzig gezogen und hat da ein Studio aufgemacht, wo ungefähr so dieselbe Synergie passiert ist, dass sich sehr schnell in einen sehr gesunden Kreis um ihn gebildet hat um dann quasi das zweite Studio aus Leipzig zu betreiben. Und seit zwei Jahren jetzt auch in Wien, wo ich fürs Flug angestellt war, um ein Radioprogramm zu machen. Und das jetzt in den Händen des Pomanto-Kollektivs liegt, die jetzt aus Wien heraus das Live-Radio-Programm über Chorstadt machen. Und wenn wir von Studio reden, dann ist es, ich kann ja den Ort mal ein wenig beschreiben, also es ist tatsächlich ein Studio. Ich sehe hier eine Kabine, da sind Mikros, da stehen wahrscheinlich dahinter auch noch allerlei technisches Gerät, wo dann Musik entsteht. Oder die Menschen, da kommen wir auch gleich noch zu, die bei euch dann quasi musizieren oder ihre Shows gestalten, wo die dann sind. Also die Leute kommen zu euch vor Ort. Es geht aber auch remote, wenn ich das richtig verstanden habe. Also dass Leute aus ihren Home-Studios sich zu euch dazu schalten. Genau, also letztendlich haben wir diese drei Studios, aus denen live vor Ort gesendet wird. Gleichzeitig haben wir aber auch verschiedene regelmäßige Sendungen, die zugeschickt sind. Und die dann quasi eingepflegt sind und darüber laufen. Es gibt aber auch Leute, die von verschiedenen Orten aus live senden. Manchmal machen wir das auch aktiv von Veranstaltungen oder anderen Locations aus. Das heißt, diese drei verschiedenen Wege gibt es im Endeffekt bei uns, das Live-Programm zu gestalten. Genau, und damit sind wir auch neben unseren Radiostudios, die sehr wichtig sind, auch angenehm flexibel. Ja, verstehe. Jetzt nochmal ein bisschen zu dem, wir sind ja hier in Düsseldorf, also genau Leipzig und Wien haben wir jetzt schon etabliert, dass es das auch gibt. Ihr seid, du Kaspar kommst aus Düsseldorf, du Sascha bist zugezogen und kannst du mal ein bisschen erzählen, wie es dich nach Düsseldorf verschlagen hat, warum du jetzt hier sitzt mit uns, was sehr schön ist. Ich bin mit frischen 18, 19 Jahren nach NRW gezogen, nach Mönchengladbach damals, zum Studieren. Genau, und dann hat NRW mich immer im Griff behalten. Ich habe mal in Düsseldorf gewohnt, ich habe mal in Köln gewohnt, hatte aber immer sehr schnell einen großen Freundeskreis in Düsseldorf. Und letztendlich bin ich dann hier in der Stadt hängen geblieben, in der ich tatsächlich auch geboren bin. Ich bin damals mit einem Jahr dann nach Frankfurt quasi gezogen worden. Das heißt Back to the Roots. Ja, und wie habt ihr euch dann gefunden? Ja, das muss jetzt so ungefähr sechs Jahre her sein oder so. Damals hat Sascha Partys in Offenbach veranstaltet und mich und Arizona eingeladen, da zu spielen. Du bist Aufstieg, also ihr macht beide auch Musik hier in diesem Radiokontext, aber auch so, ne? Genau, also abgesehen davon legen wir beide irgendwie gerne Platten auf. Genau, und damals hatte Sascha irgendwie so ein ganz cooles, ja was war das, irgendwo in Offenbach so eine Off-Location irgendwie, So ein relativ abgeranztes, aber sehr, sehr schönes Gebäude. Abgeranzt. Das waren die guten Studios am Offenbacher Marktplatz. Die es auch nicht mehr gibt, ne? Ne, die abgerissen wurden. Leider. Das direkt bei der HFG, das wird einigen Menschen etwas sagen, am Offenbacher Marktplatz. Eigentlich sehr zentral gelegen. Das ist ein großes Gebäude, das lange leer stand und da waren Studios drin. Und unter anderem auch ein, ja, ich könnte sagen, eine Art illegaler Clubraum, zu dem wir dazugehörten und da ein paar Partys gemacht haben. Genau, ist alles ein bisschen her schon, aber war schön, darüber haben wir uns damals kennengelernt. Das heißt irgendwie so aus einem ähnlichen Interessengebiet der Musikkultur kommend und darüber vernetzt. Und so bin ich dann auch sehr schnell hier in das Projekt mit reingestoßen. Genau, erst eine eigene Reitershow angefangen, das auch schon fünf Jahre her ist oder so. Und dann sehr schnell gemerkt, dass man, was sehr viele Themen angeht, glaube ich, dieselbe Vision hat und dieselben Ziele und dieselben Ansprüche und Vorstellungen. Und genau, ich glaube, seit drei Jahren arbeiten wir sehr, sehr eng zusammen in dem Projekt. Also du bist ja der Gründer dieses ganzen Dings und du hast dann irgendwann beschlossen, okay, ich möchte das schon auch ein bisschen teilen und abgeben. Wahrscheinlich, weil der Workload sehr groß wird, aber auch, wenn man dann natürlich auf jemanden trifft, wo man merkt, das Vibe einfach dann. Genau, ich glaube, die ganze Zeit, seit Gründung des Radios, war es immer sehr, sehr schön, dass man vielen interessanten Leuten über den Weg gelaufen ist. Und bei manchen sofort das Gefühl bekommen hat, okay, das funktioniert total gut. Und dann auch sehr schnell Schicksale gefunden hat, wo man zusammen Projekte irgendwie umsetzen und entwickeln will. Genau, und so sind über die letzten acht Jahre echt viele Leute dem Projekt zugekommen. Sowohl Leute, die jetzt in Leipzig das Studio leiten oder in Wien, aber auch ganz viele Leute hier in Nüsseldorf, die an dem Projekt partizipieren und, Genau, Sascha war auf jeden Fall einer von denen, wo man sofort irgendwie ganz viele gemeinsame Länder hatte und am Projekt gearbeitet hat. Und seid ihr beiden die quasi treibenden Kräfte oder gibt es mittlerweile auch noch mehr Menschen, die Verantwortung übernehmen, die irgendwie involviert sind in administrative Abläufe, in irgendwie planerische Dinge? Genau, also zum einen sind wir organisiert als gemeinnütziger Verein mit den namentlichen Standorten Leipzig und Düsseldorf. Daneben ist Düsseldorf so ein bisschen die Hauptbase, das heißt viel Arbeit liegt natürlich hier bei uns. Allerdings sind wir im Vereinsvorstand insgesamt vier Leute. Dazu zählen Paul, der damals das Studio in Leipzig gegründet hat, was jetzt auch schon sechs Jahre alt wird dieses Jahr. Und Juri, der mittlerweile die Leitung in Leipzig übernimmt. Und die meiste Arbeit läuft eigentlich aktiv über uns. Daneben haben wir verschiedene Leute, die sich aktiv am Vereinsgeschehen und dementsprechend der administrativen Arbeit beteiligen. Genau. Ich glaube, das fasst das ganz gut zusammen. Ja, und jetzt, wenn man von diesen Sachen weggeht, Leute, die jetzt künstlerisch partizipieren, wie kann ich mir das vorstellen? Ich bin Tosja und ich mache Musik. Ich möchte hier gerne eine Show. Also passiert das so, dass ich mich bei euch bewerbe? Geht ihr auf die Suche? Schöpft ihr eh aus einem großen Netzwerk? Wer sind so die KünstlerInnen-Kollektive, die hier bei euch ihre Shows anbieten oder Stream senden? Genau, also es gibt sehr viele Anfragen für Shows, teilweise sehr spannende, teilweise kennt man Leute gar nicht und dann entwickelt sich eine sehr, sehr schöne langfristige Kooperation zu Leuten, die eine Show anfangen. Es funktioniert natürlich aber auch sehr viel darüber, dass man schon viele Jahre im Kulturbereich arbeitet und viele Leute kennt und so über Vitamin B und so natürlich auch mit vielen Leuten in Kontakt kommen, die eine Radioshow machen. Ich glaube, es hält sich ganz gut die Waage aus Leuten, die quasi neu dazukommen und so ein unbeschriebenes Platz sind und Leuten, mit denen man schon viele Projekte zusammen gemacht hat und dann eine Radioshow anfangen. Genau, und so von der Zahl her, ich würde sagen, so partizipieren, also es sind viele Kollektive dabei oder Clubs oder Bars, die eine Show haben, sind es vielleicht so um die 150 Menschen, die mit einem Live-Programm beteiligt sind. Der Verein hat jetzt gerade so um die, haben wir letztens noch nachgeschaut, 50 Mitglieder ungefähr, aktive Mitglieder. Das ist ja schon eine Menge eigentlich, ne? Genau, ja. Tendenz wachsend auf jeden Fall, so einen Verein aufzubauen und langfristig zu strukturieren, ist ja auch immer so ein Thema. Genau, aber da wird auf jeden Fall gerade viel Arbeit reingesteckt. Und auch die Anzahl an Leuten, die aktiv partizipieren, ist auch momentan stark zunehmend. Das sind natürlich immer alles Kapazitätsfragen, weil man sich um jede Person natürlich auch kümmern muss, die dazu kommt, um jedes Projekt, mit dem man kooperiert, kümmern muss. Aber ja. Genau. Das ist vielleicht auch so, diese Zahlen, die wir da genannt haben, sind dann quasi Leute, die regelmäßig was im Radiokontext zu tun haben. Dazu kommen dann natürlich noch sowas wie Gastshows oder einmalige Events mit Leuten, die einfach einmalig im Radio eine Präsentationsfläche haben und dann aber auch quasi aus dem Projekt wieder mehr oder weniger verschwinden. Ja, verstehe. Jetzt ist es ja irgendwie, wenn man dementsprechend konstituiert ist, wie ich ja, wie man sich denken kann auch, fast ein Traum, dass man sagt, okay, ich habe Lust, Radio zu machen, ich gründe jetzt, ich sage das mal so ganz erlaubt, einfach mein eigenes und dann, habe ich eine Plattform oder kann ich auch anderen Leuten eine Plattform bieten, die ich vielleicht gut finde, was mich ja ein bisschen unabhängiger macht als eine klassische Radiostation, oder? Also ist das auch ein bisschen der Antrieb dahinter? Genau, das Schöne an dem Projekt ist, dass man kuratorisch und vom Programm her total frei ist. Man muss nicht irgendwelche Quoten erfüllen, die jemand anderes einem auferbildet, sondern es total frei zu machen, was man will, um quasi sehr nischige Musik zu senden. Was ist so euer musikalischer Schwerpunkt, würdet ihr sagen? Also habt ihr einen, oder? Also eigentlich laufen bei uns wirklich alle möglichen Genres und das ist auch ein Ziel von uns, wirklich alles Mögliche wiederzugeben. Ich glaube, tendenziell distanzieren wir uns so ein bisschen von klassischer, kommerzieller Chartmusik, weil es schon um Nischenmusik geht, die woanders weniger gezeigt wird, die vielleicht auch bestimmte Subkulturen repräsentiert. Genau, wir haben auf jeden Fall einen Hintergrund im elektronischen Bereich, weil einfach viele Leute, die in Anführungszeichen DJs sind, hier natürlich ihre Shows machen und hier ihre Musik spielen, aber auch Shows, die eben keinen rein musikalischen Fokus haben und sind da über die komplette Bandbreite eigentlich... Was sind die Shows, die keinen rein musikalischen Fokus haben dann zum Beispiel? Wir haben Shows, die vielleicht ein bisschen mehr Podcast-Charakter haben. Das heißt, da werden Interviews geführt, Shows, wo nicht nur Musik gespielt wird, sondern Musik auch diskutiert und vorgestellt wird. Wir haben verschiedene Formate, oft auch im Eventcharakter, die mehr künstlerischen Wert haben. Das geht dann auch oft in Sprachkunst, zum Beispiel auch in Kooperation mit Künstlerinnen der Kunstakademie hier gerade in Düsseldorf oder Ähnlichem. Oft Diskussions- und Interviewformate. Verstehe. Also tatsächlich Radio im Sinne von, wie ich mir das klassisch auch vorstelle. Also es wird auch gesprochen, es wird nicht nur gespielt, ihr sendet keine Werbung. Das ist vielleicht ein großer Unterschied auch, dass ihr quasi auch da unabhängig seid. Jetzt frage ich mich natürlich, klar Leipzig und Wien jetzt mal im Herzen behalten. Wir sind jetzt in Düsseldorf. Ist diese Stadt auch ein gutes Pflaster dafür? Also ich habe das Gefühl, dass hier musikalisch sehr viel geht, dass immer mehr kommt. Klar, es gibt eine große Tradition, aber da müssen wir jetzt nicht wieder drauf rumhacken, dass hier auch Kraftwerke herkommt und so. Aber ist hier ein großes Becken, in dem ihr fischen könnt? Oder müsst ihr in Anführungszeichen auch viel über die Stadtränder rausgucken, um bestimmte Genres zu bedienen? Ich glaube, was in Nussloffs sehr spannend ist, ist die Lage quasi als Mittelpunkt zwischen Ruhrgebiet und Köln und wir haben sehr viele schöne Shows mit Menschen die aus Düsseldorf kommen, bedienen uns aber gleichzeitig auch sehr aktiv an dem was in Köln passiert. Aber versucht ihr schon so ein bisschen auch, weil der Standort hier ist, das so ein bisschen noch mit immer mitzudenken oder? Ja klar, als ein Rallye, das sich aus Düsseldorf gegründet hat, ist natürlich uns total wichtig irgendwie wieder zu spiegeln was passiert und die relevanz hat. Genau und trotzdem sind wir glaube ich froh um die lage der stadt dass die möglichkeit hat irgendwie bisschen übergehen zu denken und das ist vor sehr weit wird ja genau und da wie auch so ein bisschen alle städte die angrenzen ein bisschen einzubinden ob es wuppertal auch sehr viel ist da passiert auch viel genau und wir haben auch viele chance aus wuppertal und so und genau ich glaube das ist so ein bisschen so der spannende Ortsfaktor hier. Und wenn wir jetzt überlegen, wie ich hier eingehend schon beschrieben habe, also ich bin hier auf der Fechtenstraße gelandet und hier direkt nebenan ist quasi der Brauort von der Brauerei Kürzer. Also hier gibt es, du Kasper bist ja auch in der Rösterei 4 auf der Waldstraße quasi fast zweitbeheimatet, du sendest von da und bist da auch anders involviert. Also funktioniert es auch gut, irgendwie so Synergien zu schaffen mit anderen Orten hier in der Stadt und anderen. Unternehmen ist jetzt zu groß gesagt, aber anderen Kreativschaffenden, klar, das haben wir jetzt schon irgendwie herausgefunden, dass da ein Netzwerk besteht, aber auch mit tatsächlich anderen Düsseldorfer Institutionen sozusagen. Genau, ich finde, das ist immer spannend, mit verschiedensten Orten zu arbeiten, weil genauso divers wie das Radioprogramm kroatiert ist in Bezug auf Genres, ist es spannend, irgendwie dieses Netzwerk an Leuten irgendwie auch in verschiedenen Orten zu zeigen und dann wiederum auch sich dem Publikum der verschiedenen Orten zu bedienen. Also ob man jetzt eine Ausstellungseröffnung mit Musik betreut oder eine Festivalbühne kuratiert oder einen Clubabend bespielt, hat ganz andere Zielgruppen, wird aber in jedem Fall irgendwie von dem Radioprogramm, was wir hier im Studio entwickeln, irgendwo wiedergegeben. Das ist eine ganz schöne Art und Weise, Fläche zu bieten für verschiedenste Genres vor allem, wo nicht immer nur getanzt werden muss, sondern man auch mal auf andere Situationen eingehen kann, wie Musik funktionieren kann. Ja, das stelle ich mir eh sehr spannend vor. Also wir haben da ja in ganz anderem Zusammenhang auch schon vor tausend Jahren mal drüber gesprochen, dass ja wenn man quasi Orte bespielt, Veranstaltungen bespielt, dass man ja auch eine bestimmte Macht ist zu groß gesagt, aber man hat ja eine Aufgabe und eine Rolle irgendwie Stimmung zu setzen und so. Und deswegen finde ich das so spannend, dass ihr quasi das einmal in einem. Im virtuellen Rahmen sozusagen macht, also ungreifbar, aber dann auch rausgeht und das sozusagen erlebbar macht für Leute, die tatsächlich in dem Moment zuhören. Ist das, also seht ihr das in einem Flow oder sind das für euch zwei verschiedene Sachen im Sinne von, okay, das würde ich jetzt eher da spielen, das würde ich eher da spielen, wisst ihr? Ja, ich glaube, beides gehört auf jeden Fall ganz intensiv zu unserer Identität und versuchen wir auch aktiv zu machen. Auf der einen Seite global und im Internet zu existieren und diese Fläche zu geben und auf der anderen Seite lokal niedrigschwellig mit unseren Studios zugänglich zu sein und Ort zu sein des Zusammenkunfts, aber auch darüber rauszugehen und dritte Orte zu bespielen. Das sind auf jeden Fall Dinge, die wir aktiv und gerne machen und die auf jeden Fall zu uns gehört und natürlich versucht man, die Musik ein bisschen an den Ort anzupassen, aber gleichzeitig sollte das auch keine Grenze sein. Denn es geht ja auch oft darum, Leuten vielleicht andere Dinge zu zeigen, die sie noch nicht kennen. Gerade in unserem Programm ja viel, wie gesagt, Nischenmusik, andere Dinge. Und da geht es natürlich auch darum, vielleicht Grenzen zu erweitern. Und jetzt nochmal auf diese Unabhängigkeit zurück. Also ich stelle mir das tatsächlich schön vor, dass man autark sein kann. Jetzt ist natürlich eine Plattform, über die ihr euch auch über die ihr kommunizieren könnt und über die ihr rausgehen könnt, sind natürlich soziale Medien, also ich stelle mir das, das ist ja eine Verknüpfung, die einfach da ist, jetzt habt ihr ja aber auch ein bisschen den Plan, das habe ich schon vorhin ein bisschen rausgehört. Ihr arbeitet gerade an einer neuen Website, die ja quasi auch noch mal autark als Netzwerk stehen kann, oder könnt ihr da ein bisschen was zu erzählen was es schon zu erzählen gibt, also was ihr da so vorhabt? Genau, neben unserer Website, die sich vor allem auf unser klassisches Radioprogramm momentan fokussiert, werden quasi zwei neue Punkte entwickelt und eingebunden auf quasi einer neuen Netzwerk-Webseite, die das alles miteinander verknüpft und verknüpfen soll. Dazu kommen quasi Künstlerinnenportfolios und Portfolios von verschiedenen Venues, Locations, die in unseren Studiostätten existieren oder eben mit uns kooperieren. Dazu wird es eine musikjournalistische, fokussierte Anwendung. Webseiten teilgeben, der sich auf Interviews, Editorials oder ähnliches fokussiert, um, eben mit beidem und dem Radio zusätzlich eine Synergie zu erschaffen von was repräsentieren wir eigentlich, Mehrwert zu erschaffen für alle beteiligten Leute und vor allem für, eigentlich die gesamte Musikindustrie, die wir mit repräsentieren und die. Der lokalen Kultur quasi so zuzurechnen ist. Und auch da einfach aktiv mit dem, was wir haben, zu unterstützen und besser zu repräsentieren vor allem und auch besser vor allem zu vernetzen. Ja, würdet ihr euch der Subkultur zuordnen? Also ist das schon ein Schlagwort, mit dem ihr euch identifizieren könnt? Und wo ist dann die Grenze quasi zum, also wenn es immer größer wird und so, also wo fängt dann an, dass vielleicht aus der Subkultur einfach die gängige, mainstreamige Kultur wird? So die Populärkultur. Ich glaube... Oder ist das... Das ist gar keine suggestive Frage. Oder sind da einfach die, ihr macht, was ihr macht. Und wer es hört, hört es. Und so groß es wird, wird es. Ich glaube, es gibt so ein bisschen von Biss. Ich glaube, dass vor allem elektronische Musik sehr in Popularität gewonnen hat in den letzten Jahren. Im Radio läuft viel populäre Musik. Das heißt, klar ist sowas wie Clubmusik ein Teil des Radios. Was vielleicht ein bisschen mehr in Richtung populär gehen würde im Moment, was man dem Trend der letzten Jahre vielleicht beobachten könnte. Auf der anderen Seite gibt es total nischige Dinge und Geschichten, die im Radio laufen. Und ich glaube, so hält sich das ganz gut die Waage, dass auch Leute, die quasi eine große Reichweite haben, dann wiederum Radiosets spielen, die dann wiederum Licht auf eher nischige Musik werfen durch die Reichweite, die eben generiert wurde. Und ich glaube, das ist so eine ganz gute Symbiose, die sich da hält aus ein bisschen populärer und dabei reden wir wirklich nicht über komplett Mainstreamie, sondern eher so das, was gerade im Pub-Kontext populär wird. Bis hin zu sehr nischig, was so existiert. Und habt ihr, wir sind ja hier unter uns, noch Ziele und Träume, die vielleicht in eine etwas größere Richtung gehen? Also habt ihr, wollt ihr noch sieben andere Studios aufmachen? Habt ihr irgendwie KünstlerInnen, Kollektive, wo ihr denkt, boah, wenn die einmal hier, also, oder float ihr tatsächlich einfach mit und macht es so, wie es gerade kommt, im allerschönsten Ich glaube, die Erfahrung zeigt bei solchen Projekten immer, dass Step by Step und, wie sagt man, organisches Wachstum am besten funktioniert und man sich damit am treuesten bleibt und vor allem so auch am besten mit allen Beteiligten umgehen kann. Momentan ist das Ziel, die Webseite rauszubringen und dann gibt es natürlich nach diesem Website-Release auch Step 2 und Step 3, die grob geplant sind für die Webseite und das gesamte Projekt wächst stetig und wo man dann hingeht, muss man schauen. Es ist auf jeden Fall kein Projekt, das jemals komplett kommerzialisiert werden soll. Ich glaube, so ein großes Ziel ist bei so einem Radioformat, dass man mit noch mehr spannenden Menschen partizipiert und kooperiert und zusammenarbeitet, sodass halt das Programm, das man sendet, worum es ja quasi im Herzstück geht, immer spannender wird. Also durch Wachstum und durch Collection quasi gewährleisten können, dass die, genau, spannende Sendeformate. Spannend bleibt und dass die Qualität quasi erhalten bleiben kann. Genau, dass Menschen die ganze Zeit reinschalten können, sich die ganze Zeit auf irgendeine Art und Weise abholen lassen von dem, was gesendet wird und den Eindruck bekommen, dass es irgendwie kuratorisch hochwertig und es macht irgendwie Sinn, was läuft. Ich glaube, das ist so der große Anspruch für die nächsten Jahre. Ich wäre jetzt natürlich so richtig neugierig und würde so gerne wissen, ob schon mal, also weil ihr sendet ja live, ist schon mal sowas richtiges schiefgegangen, waren plötzlich Leute, haben sich durch irgendeine Frequenz zugeschaltet und schlechte Wortwitze gemacht, von denen ihr gar nicht gewusst habt, dass sie überhaupt sich zuschalten können, ist schon mal alles abgestürzt? Also gibt es irgendwelche, was ist euch in den letzten acht Jahren bemerkenswertes passiert, wo ihr vielleicht immer noch dran denkt mit einem Schaudern oder einem Schmunzeln, je nachdem. Es gab natürlich wahnsinnig viele Pannen, dass die Webseite früher regelmäßig abgestürzt ist, das glaube ich, sowas gehört einfach dazu. Ich weiß nicht, mir ist es mal passiert, dieses Streaming-Programm, das öffnet sich manchmal von alleine und dann habe ich irgendwie mit meiner Freundin gechillt und irgendwie habe ich dann gesehen, dass irgendwie der Laptop schon seit einer halben Stunde live sendet. Mit meinem Computer-Mikro ist dann relativ unangenehm. Ich habe aber kein Feedback darauf bekommen, von daher glaube ich, alles in Ordnung. Ich glaube, ich habe auch über niemanden gelästert oder so. Ja, sowas zum Beispiel, dass man aus Versehen so, ups. Aber klar, ich meine, Pannen gehören dazu, absolut. Vor allem, wenn es ein bisschen dieses DIY-Ding ist, ist es unumgänglich, dass Pannen. Was ja aber auch ein bisschen den Charme ausmacht. Genau, ich glaube gerade das Mikrofon-Thema ist das, was am häufigsten passiert, dadurch, dass die Leute hier sich ja meistens selber in der Technik des Studios austoben, passiert es öfter mal, dass das Mikrofon nicht ausgemacht wird und dann heimlich mitläuft. Ja, ich glaube, das kennen wir tatsächlich in Zeiten von Zoom-Calls und Remote-Arbeits. Also ich habe auch schon sehr oft irgendwelchen Konferenzen Dinge preisgegeben, die vielleicht da gar nicht hingehören. Hättest du gedacht vor acht Jahren, ihr beide jetzt vor sechs Jahren, dass das so groß wird und so lang sich so hält und immer weiter wächst? Also, dass man das macht mit der Idee und dem Wunsch, ist klar, aber guckst du manchmal zurück oder guckt ihr manchmal zurück und denkt so, ah, okay, wow, wir haben sogar Merch. Ich glaube, man ist schon sehr stolz darauf, in welche Richtung alles gegangen ist und ist vor allem sehr froh darum, um alle Bekanntschaften, die man im Laufe der Jahre gemacht hat. Und so war es irgendwie mal relativ organisch. Es war nie ein bestimmtes Ziel abgesteckt, aber mit der Zeit wurde einem, glaube ich, bewusst, dass es sehr schön ist, dass durch die neuen Leute dazukommen, kommen sowohl die vision als auch die idee irgendwie stetig erweitert werden und was ich irgendwie am ende glaube ich schön finde ist dass man einen punkt ist den ich mir am anfang hätte gar nicht so richtig ausgemalt so sondern das hat durch den input von anderen leuten irgendwie immer mehr perspektiven dazu kam was ich eine sehr schöne entwicklung finde und gerade die möglichkeit mit dem projekt das einfach leute die im ersten sinne musik begeistert sind partizipieren können ja nicht so nicht sehr schön und kann gerne so weiterlaufen und vielleicht ein ein bisschen zum Abschluss kommt, habt ihr das Gefühl, dass ihr in Düsseldorf auch wahrgenommen werdet als das, was ihr seid. Also, wie gesagt, wir haben jetzt gerade schon so ein bisschen über Subkultur gesprochen, aber wir alle lieben und. Ganz mini ein bisschen, also ich zumindest bemängeln ja manchmal in dieser Stadt, dass es doch sehr klein ist und dass man sich immer wieder trifft, aber ist das in diesem Fall, also das finde ich natürlich in erster Linie wunderschön, ich verstehe mich nicht falsch, aber ne, also Düsseldorf ist ja schon das Dorf so und ist das was, was eher befruchtend ist oder habt ihr da das Gefühl, es ist auch gut, dass es die anderen Städte noch gibt, um immer wieder ein bisschen was reinzubringen? Ich glaube, dem Projekt tut es sehr gut, dass wir mehrere Standorte haben und dadurch so einen Austausch aus den verschiedenen Städten auf die Beine stellen können. Das ist schon schön, dass dieser stetige Austausch mit Menschen, denen man nicht jeden Tag hier über die Straße läuft, ist sehr befruchtend und sehr angenehm. Düsseldorf hat am Anfang gerade sehr viele Vorteile geboten, weil man hier sehr schnell eine Aufmerksamkeit auf ein Projekt bekommen kann, was gerade am Anfang glaube ich sehr, sehr angenehm ist, weil man sich nicht zwei Weine rausreißen muss, um irgendwie Aufmerksamkeit zu generieren, das habe ich am Anfang als sehr, sehr angenehm empfunden, klar stößt man hier manchmal an seine Grenzen auch mit so Zielen, wo man gerne hinwollen würde aber das ist das, was ich eben schon meine, dass man dafür an einem ganz guten Ort ist und es verschiedene Städte gibt, wo man mit dem Radio was machen kann Das heißt, man fühlt sich jetzt nicht eingegangen in der Stadt, sondern... Ja, das stimmt. Immer wenn man an so eine Grenze stößt, dann tut die sich plötzlich doch auf und irgendwie passiert was. Genau, also so die Möglichkeiten, jetzt hat das Open Ground auf, machen Wuppertal, da passiert dann was. Und dann macht das viel in Köln auf und irgendwie gibt es auch überall der Stadtgrenzen irgendwie Möglichkeiten zu kooperieren oder sich neue Ziele zu stecken. Das finde ich sehr angenehm. Ja, ich glaube gerade jetzt, momentan macht es auf jeden Fall Sinn, das als Teil der gesamten Musikszene NRW zu betrachten und auch generell die Gegend hier als gesamte Musikszene NRW zu betrachten, weil viele Leute schon sehr intensiv vernetzt sind über die verschiedenen Städte, die Anbindungen sehr gut sind und das auf jeden Fall auch was ist, was wir stark auch mit unserem Projekt wahrnehmen, dass die Leute gerne auch aus anderen Städten herkommen. Dass auf jeden Fall momentan. Sehr gut ist für das Projekt und auch dann wiederum gut ist für die Musikkultur in NRW. Ansonsten merkt man natürlich, dass wir nicht in Berlin sind oder in einer anderen Stadt, wo natürlich auch die sozialen Medien wahrscheinlich sehr viel aktiver draufschauen, alleine wegen des Ortes und natürlich auch wegen der Dichte, Größe, Dichte an Künstlerinnen. Und dass man auch nicht in London ist, wo einfach super viele Musikerinnen aktiv vor Ort sind. Nichtsdestotrotz ist Düsseldorf musikalisch ein sehr spannender Standort mit spannenden Projekten, eine spannende Historie und guten Musikhochschulen, guten Kunsthochschulen. Das sind alles Menschen, die natürlich gerne kreativ arbeiten und sich dementsprechend auch gerne an so etwas wie Radio, so einem sehr freien Radio beteiligen. Ja, und so könnt ihr das ja quasi nach draußen auch nochmal tragen, was hier in Düsseldorf quasi passiert mit dem Standort hier, aber ja auch dadurch, dass ihr ja hier gegründet seid und so, so ein bisschen ist ja hier schon das Herz. Dann raustragen. Das ist doch eigentlich was sehr Schönes. Jetzt kommt ja hoffentlich demnächst irgendwann mal dieser Sommer, von dem immer alle reden und im wahrsten Sinne des Wortes tragt ihr ja raus. Das ist so geplant. Also habt ihr irgendwie, ich habe was von Workshops gehört, ich habe was von vielleicht dem einen oder anderen Festival gehört, wo vielleicht was passiert. Genau, also neben der Arbeit, die wir gerade intensiv in die Website stecken, steht vor allem unser 8. Geburtstag an, den wir Ende März in der Filmwerkstatt mit Konzerten, Talks, DJ-Sets feiern und dann eine Aftershow-Party im Salon des Amateurs. Abgesehen davon machen wir bei der Bechsonne mit, das ist ein Festival in Ostdeutschland, wo wir eine Bühne kuratieren vom Musikprogramm her. Und Workshops stehen an, genau, das ist auch in der Filmwerkstatt. Jetzt Anfang März, der wird geleitet von Michael Leufen, der jahrelang für, Carhart geschrieben hat, wo wir uns sehr darauf freuen, wo es dann auch am Samstag eine Art Listening Bar geben wird, wo es ein bisschen Filmwerkstatt-related Filmmusik geben wird und am Sonntag dann noch zwei Konzerte. Genau, ich glaube, das sind so drei große Events, die aktiv anstehen. DJ Workshop wird es auch noch geben. Das ist was, was wir auch jetzt versuchen, öfter zu machen. Quasi Wissen weiter zu vermitteln, gerade in dem Vereinskontext. Und Workshops zu halten. Ansonsten sind wir, glaube ich, erstmal ganz froh, wenn der Sommer vor der Tür steht. Weil der Winter sehr arbeitsintensiv und jetzt sich schon lang anfühlt, auf jeden Fall. Ja, und außerdem ist es kalt und nass und grau, das reicht ja auch irgendwann einfach mal, ne? Genau, absolut. Also, wenn ihr mich fragt. Ich danke euch sehr für dieses unterhaltsame, offene Gespräch und ja, irgendwann habe ich vielleicht auch meine eigene Radioshow, aber das werden wir. Herzlichen Dank. Wenn die Mikros aus sind, diskutieren. Bis zum nächsten Mal. Tschüss. Danke. Ciao. Music. Die Böller-Verbotszone, die in der vergangenen Silvesternacht in der Altstadt und an der Rheinuferpromenade gelten sollte, wurde vielfach ignoriert. Das soll in der nächsten nicht noch einmal passieren. Deswegen wird Anfang Februar bei der Stadt ein Antrag verhandelt, der vorsieht, eine zentrale Drohnen- oder Höhenfeuerwerksshow anzugehen. Dies soll unter anderem für bessere Unterhaltung und noch mehr Sicherheit im Stadtgebiet sorgen. Wie die Chancen vier Jahre nach dem ersten Vorschlag in diese Richtung stehen, weiß Alexander Esch. Jetzt haben wir gerade sehr viel über autonomes Fahren gesprochen und niemand von uns ist irgendwo hingefahren. Wir sitzen immer noch im Konferenzraum der Lokalredaktion und sprechen über ein zweites Thema. Du und ich, lieber Alexander, über ein zentrales Drohnenfeuerwerk zu Silvester. Also wir sind jetzt, naja, irgendwie doch auch wieder in der Zukunft und bei was von anderen Gesteuerten. Und kannst du uns einmal mitnehmen, wie es zu dieser Idee, zu diesem Vorschlag kommt und was das eigentlich alles bedeutet? Ja, ganz neu ist das sogar nicht. Das gab es auch schon mal vor vier Jahren, dass auch ein politischer Vorschlag in diese Richtung ging, doch ein zentrales Feuerwerk zu machen. Das war aber dann auch aufgrund der Kurzfristigkeit von der Stadt als nicht so richtig umsetzbar erklärt worden und das ist so ein bisschen versandet. Aber war da auch schon das Wort, also ich finde ja dieses Drohnenfeuerwerk oder Drohnenshow. Ah okay, das war, ich dachte immer einfach so. Wo das jetzt auch offen gelassen ist, es kann ein Drohnenfeuerwerk sein, es kann aber auch ein Höhenfeuerwerk sein. Wichtig ist, dass es eine zentrale Veranstaltung sein soll und gleichzeitig eben diese Böllerverbotszone nicht nur aufrechterhalten bleiben soll, sondern sogar ausgeweitet werden soll. Also es ist schon nochmal, jetzt von CDU und Grünen kommt dieser Vorschlag oder auch dieser Antrag, der dann im Stadtrat dann auch beschlossen werden wird mit hoher Wahrscheinlichkeit, weil Schwarz-Grün eben eine Mehrheit hat. Schon wird es wahrscheinlich jetzt diesen Prüfauftrag geben, aber das ist es auch erstmal. Die Stadt muss dann schon erstmal ein Konzept entwickeln und dann sagen, was ist überhaupt unsetzbar und unter welcher Maßgabe könnte was stattfinden. Aber der politische Wille ist jetzt klar und ein Grund dafür ist, dass es eben in der letzten Silvesternacht wieder nicht so richtig funktioniert hat mit der Böller-Verbot-Zone. Also so mehr nicht als davor, oder? Ich hatte das Gefühl, vielleicht war es auch nur die Berichterstattung, die ich dann mitbekommen habe, oder weil das eh so ein sensibles Thema war, obwohl es das ja eigentlich jedes Jahr ist. Ich hatte das Gefühl, dieses Jahr hat es nochmal, wenn ich das so sagen darf, mehr im Karton gerappelt als die Jahre vorher, was die Einhaltung dieser Böllerverbotszone oder überhaupt des Böllerverbots angeht, oder? Ja, ich kann es nicht so richtig vergleichen, aber es ist auf jeden Fall so gewesen, dass…. Dass es unterm Strich friedlich war, es gab jetzt nicht die ganz großen Auseinandersetzungen, aber dass es doch vielfach einfach Verstöße gab und dass da richtig Feuerwerk abging, auch in der Altstadt und es nicht richtig durchgesetzt wurde, weil die Kontrollen nicht so massiv waren und auch das Ahnden mit Bußgeldern findet ja nicht statt in Düsseldorf und das ist eben der zweite Hinweis auch von CDU und Grünen, dass man das eben auch intensivieren soll. Also man soll das schon auch konsequent umsetzen. Steht jetzt nicht genau wie, aber man kann sich vorstellen, vielleicht dann doch so eine Art Eingangskontrollen oder dass man eben doch auch mit Bußgeldern operiert. Ja, und zwar tatsächlich speziell in der Silvesternacht. Genau, darum geht es. Weil das ist irgendwie zentral organisierte Feuerwerke gibt, gerade hier in der Stadt. Also das Kirmesfeuerwerk oder diverse Kirmesfeuerwerke sogar, aber natürlich das riesige an den Rheinwiesen. Das japanische Feuerwerk, das ist ja jetzt nichts super Neues. Ich stelle mir vor, dass wahrscheinlich auch diese Drohnenshow auch ungefähr da in dieser Area stattfinden sollen werde. Warum? Ich meine, das ist jetzt auch wieder ein größeres Thema oder macht natürlich was Größeres auf. Warum ist es da so, also das wird ja sonst auch durchgesetzt oder wird ja sonst auch beschlossen. Also warum glaubst du, ist es für uns so schwierig zu akzeptieren, dass es an Silvester auch was Zentrales gibt? Also es sagt ja auch niemand, am Japan-Tag will ich aber selber. Ja, ich glaube, das ist gar nicht ein Akzeptanzproblem für so ein zentrales Feuerwerk. Gibt es nicht. Vielleicht eher dafür, dass ich selber nicht mehr knallen darf. Das ist, glaube ich, eher das. Da haben wir offenbar viele Leute immer noch eine große Lust zu. Und sogar das in der Altstadt zu machen, mitten in der Stadt. Das ist ja sogar, muss man ja sagen, ein Magnet für das Umland sogar. Da kommen ja wirklich viele extra reingereist sogar, um genau da sich dann zu treffen. Und das hat auch eine gewisse Tradition, muss man fast schon sagen. Das ist wirklich nicht ganz neu, dass das passiert. Aber dass das eben trotz Böller-Verbotszone dann doch einfach so stattfindet. Da kann man sich natürlich schon fragen, sollte sich das eine Stadt so bieten lassen? Ja, weil einfach das nicht eingehalten, also weil einfach darüber hinweggegangen wurde. Warst du schon mal an Silvester in der Altstadt? Also hast du dir das schon mal gegeben? Ja, ich habe da mal gearbeitet. Ach echt? Ja, also weil ich im Dienst war einfach. Hast du gearbeitet? Ich dachte, in der Kneipe irgendwie gerade, wenn du jetzt mal so gearbeitet hast. Genau, mit unserem Fotografen Andreas Brez unterwegs und haben gestartet auf der Oberkasseler Brücke, haben wir 0 Uhr erlebt und von da geguckt und das war noch in dieser Corona-Zeit, ich weiß gar nicht mehr welches Jahr das war. Also, ja, und haben uns dann mal so ein Bild verschafft. Und das war so ein bisschen ein anderes Silvester, weil es viel ruhiger war und kaum Taxis unterwegs und so. Also da hat quasi das mit dem, gab es da auch ein zentrales Feuerwerk? Weil es gibt doch auch eins, oder? Nee, Silvester gibt es das nicht. Ach, ich dachte immer, dass es an Silvester eh irgendwie eins gäbe, was jetzt nicht so riesen, super spektakulär, aber das so ein bisschen dafür gesorgt würde. Ich weiß auch ehrlich gesagt nicht mehr, wie damals die Regelung war, inwieweit es da Einschränkungen gab, Feuerwerkskörper zu zünden. Ja, egal, Rätselraten hilft nicht, aber da war ich mal in der Altstadt unterwegs, aber unter anderem Voraussetzungen. Ja, verstehe. Also ich tatsächlich war noch nie an Silvester in der Altstadt. Erst recht nicht, wenn ich habe Angst vor Feuerwerks. Natürlich. Vor was habe ich eigentlich keine Angst? Also ich bin jetzt nicht so ein Riesenfeuerwerksfan. Ich bin ja am Rheinufer aufgewachsen und da war natürlich, da hatte man einen sehr schönen Blick unter der Theodor-Heussbrücke halt immer in die Stadt, wo Feuerwerk war. Also dieses Bild, da kann ich mich schon sehr gut dran erinnern und bei uns wurde bestimmt auch die eine oder andere Rakete losgeschossen. Ich war dann allerdings immer schön auf der anderen Straßenseite und habe mich bei uns im Vorgarten versteckt. Aber auch das ist eine Geschichte für einen anderen Tag, wenn ich endlich mal hier meine Memoiren auspacke. Genau, also wie sehr würde sich denn jetzt, also ich hänge immer noch ein bisschen an diesem Drohnending, aber vielleicht auch, weil wir gerade über autonomes Fahren gesprochen haben. Also ich bin gerade voll in diesem Thema so, dass irgendwas gesteuert wird und geplant. Zukunftstechnologie. Zukunftstechnologie ist voll mein Ding heute. Also wie kann ich mir eine Drohnenshow vorstellen? Ja, im Ergebnis sind das so quasi Lichtbilder, Lichtpunktbilder, die am Himmel entstehen. Mit ganz vielen kleinen Drohnen oder macht eine große Drohne, projiziert was? Ja, jetzt stellst du mir Fragen, die ich überhaupt nicht beantworten kann. Ich stelle mir vor, ganz viele kleine Drohnen, ganz viele kleine grüne und ganz viele kleine blaue Drohnen. Ich habe mich mit der technischen Umsetzung gar nicht so fast. Okay, aber es ist schon die Idee, dass gar nichts mehr abgebrannt wird, also gar nichts abgeballert, sondern tatsächlich, dass alles elektronisch generiert wird. Ja. Ist schon irgendwie auch eine andere Stimmung. Also ich bin jetzt, Ich bin keine Böller-Verfechterin, ganz im Gegenteil. Aber also, das stelle ich mir irgendwie schön vor. Es wäre leise. Ja, leise und irgendwie elegant. Sehr elegant stelle ich mir das vor. Und vielleicht auch wirklich toll. Ich finde das super. Wie weit ist der Plan tatsächlich gegoren? Es gibt noch keinen Plan. Es gibt jetzt einfach nur diesen politischen Auftrag, der jetzt wahrscheinlich ergehen wird in der nächsten Woche, Donnerstag im Stadtrat. Und dann muss die Verwaltung liefern quasi. und ein Konzept umsetzen und auch möglicherweise Sponsoren finden, weil das wird ja auch nicht ganz günstig sein, sich überlegen, wie kann man wirklich diese Böllerverbotssinnung ausweiten, noch konsequenter umsetzen und dann werden da Ergebnisse irgendwann zu erwarten sein im Laufe des Jahres. Und das könnte dann für die nächste Silvesternacht schon in der Tat treten? Möglicherweise, ist die Frage, wie schnell ist sowas umsetzbar? Wie gesagt, die Idee ist nicht ganz neu. Und der OB hatte sich ja selbst auch offen für so eine zentrale Veranstaltung gezeigt zuletzt. Man hatte ja einmal vor allem das bundesweite Böllerverbot quasi gefordert, aber sich schon auch offen für so eine zentrale Veranstaltung gezeigt. Das heißt, in der Verwaltung gibt es vielleicht auch gewisse offene Türen auch schon für so eine politische Idee jetzt. Und wenn das dann quasi Anklang fände und irgendwie durchgesetzt würde, also ich finde durchgesetzt hört sich da so massiv an, aber wenn das jetzt beschlossen würde, wäre dann auch eine mögliche Konsequenz, dass dann zum Beispiel auch das Kirmesfeuerwerk und sogar vielleicht das japanische Feuerwerk auch ersetzt werden. Also geht es da auch um eine gewisse ökologische Komponente oder so ein bisschen im Nachhaltigkeitsbereich oder geht es da tatsächlich um Raketen, die geböllert werden, also um diesen Risikofaktor, viel Mensch mit viel Feuer gibt, viel Verletzung und viel Stress. Ja, ich glaube, darum geht es vor allem. Also ich glaube, das japanische Feuerwerk, das Kirmesfeuerwerk wird es weiter geben. Der Umwelteffekt ist ja besonders groß, weil eben so viele Menschen anfangen rumzuböllern. Ja, das hatte ich mich nur gefragt, ob man sich da direkt den nächsten Konflikt quasi mit ranholt, indem man dann sagt, aber jetzt auch noch das japanische Feuerwerk. Also ich kann mir vorstellen, Leute, die da sehr emotional bei der Sache sind, genau, da hört es ja dann an Silvester nicht auf mit dem Böllern. Weiß ich nicht. Oder doch, weil man es ja nicht selber macht. Beim japanischen Feuerwerk. Ja, also genau. Ich denke, das hat damit erst mal nichts zu tun. Es geht darum, insgesamt diese Lage, vor allem in der Altstadt und im Zentrum, zu befrieden und irgendwie in den Griff zu kriegen. Und gleichzeitig aber auch trotzdem ein Feuerwerksangebot zu machen. Dass man nicht dann ohne Feuerwerk da irgendwie die Innenstadt sieht. Aber es wäre eben eine völlig neue Innenstadt zu Silvester. Also das hätte man so dann eigentlich noch nie gehabt, wenn das so konsequent auch umgesetzt werden könnte. Dann würde ich vielleicht auch mal in die Altstadt gehen. Ja, vielleicht, genau. Wie ist so die, also hast du, gibt es schon so eine Stimmungstendenz? Habe ich noch nicht abgefragt, aber ich kann mir eigentlich nicht vorstellen, dass das ein großes Konfliktthema ist. Also da glaube ich, wird es auch noch von anderen Seiten viel Zustimmung geben. Und dann geht wahrscheinlich so eine Ausschreibung los und dann kann man sich als GrafikdesignerInnen bewerben oder als da was zu entwerfen. Ich weiß gar nicht, ob so eine Ausschreibung wird, da glaube ich, gar nicht so für nötig sein, sondern vielleicht sucht sich D-Life, unsere Veranstaltungstochter, dann einfach einen Kooperationspartner oder setzt das selber um. Und dann kann man da irgendwie, ich stelle mir auch vor, dass man mit so Drohnen kann man ja auch noch ganz andere Bilder zeichnen. Also es ist ja eigentlich nur schön, man kann bestimmt so ein klassisches Feuerwerk nachempfinden, aber bestimmt kann man auch themenbezogene, vielleicht so einen kleinen Jahresrückblick in die Welt. Ja, also ich hatte ja als Beispielbild in meinem Text, das hatte ich in unserem Archiv gefunden, so ein Verbotsschild für Böller, das da als Bild an den Himmel gezaubert wurde. Ja, das ist doch nicht nur ein Sinnbild für die Diskussion, die jetzt losgeht, sondern auch ein Verbotsschild für Böller. Ja, wie gesagt, also das ist natürlich auch dann sehr hart, wenn man das dann… Ja, ein bisschen lustig ist auch. Ja, ist eigentlich auch ein bisschen lustig und weil wir ja gerne auf einer lustigen Note enden. Vielen Dank für dieses, naja, explosive Gespräch und bis zum nächsten Mal. Ja, tschüss. Jetzt kommt das Wochenendwetter für Düsseldorf vom Wetterstruxie. Wir steuern aktuell mit höchstem Tempo zurück in eine neue Inversionswetterlage. Grüße euch damit ganz herzlich zum Wochenendwetter. Es ist tatsächlich ein bisschen interessant in den Wetterkarten zu schauen, denn so richtig das, was Hoffnung aufkommen lässt hinsichtlich mal freundlicherem Wetter, sonnigerem Wetter vielleicht auch schon jetzt zu Beginn des letzten meteorologischen Wintermonats vielleicht auch schon mal so ein Hauf von Frühling. Das ist alles irgendwie noch ganz, ganz weit weg. Stattdessen dürfen wir uns wieder mit Nebel und Hochnebel rumärgern, zumindest wenn der Regen von Donnerstag vorbei ist. Der Freitag bringt uns relativ viele Wolken. Das werden so tief hängende Wolkenfelder sein, die irgendwie nie so richtig wegziehen wollen, Dazu ist auch kaum Wind unterwegs und die Sonne wird es relativ schwer haben. Die größten Chancen auf etwas Sonne wird es wohl rund um die Mittagszeit geben. Die Temperaturen liegen dann bei 1 bis maximal 6 Grad. Der Samstag, den setze ich jetzt mal noch bewusst in Anführungsstrichen, soll relativ freundlich werden. Wir werden hier eine Mischung aus viel Sonnenschein bekommen. Zum Nachmittag hin soll sich so ein bisschen Nebel und Hochnebel bilden, der dann halt eben so reinzieht. Und das Ganze dann bei minus 1 bis maximal 6 Grad, aber... Wir haben ein Hochdruckgebiet, wir haben kaum Wind und wir haben zuvor eine relativ hohe Feuchtigkeit gehabt, aufgrund des Regens vom Donnerstag und den vielen Wolken vom Freitag. Vielleicht ist es auch schon den gesamten Tag trüb, das Ganze müssen wir noch ein bisschen abwarten. Der Sonntag wird uns genau die gleiche Zweiteilung wiederbringen. Das amerikanische Wettermodell sagt Hochnebel, satt und graue Wolkendeckel, keine Chance auf Sonne. Das europäische ECMWF-Modell sagt Sonne satt und gar keine Wolken am Himmel, wahrscheinlich wird sich hier das GFS dann durchsetzen und wir werden dann eher wieder relativ viel Nebel und Hochnebel bekommen. Das Ganze bei minus 2 bis maximal 5 Grad sollte sich der Hochnebel durchsetzen, werden es kaum mehr über 1 bis 2 Grad werden. Der Montag noch kurz mit Blick auf die neue Woche, der soll uns erneut relativ viel Nebel bringen. Das ist durch alle Modelle durchsetzt berechnet. Deswegen gehe ich davon aus, dass wir an dem Montag dann halt eben auch gar keine Chancen auf Sonne bekommen werden und nur Nebel und Hochnebel abbekommen. Das Ganze dann bei minus 2 bis maximal 4 Grad. Auch hier sind die Modelle wieder dabei, dass sie trotz Nebel höhere Temperaturen berechnen. Ich gehe davon aus, dass es wohl kaum mehr als ein bis zwei Grad werden dürften. Und dann gucken wir noch kurz auf den Dienstag. Da sind jetzt alle Modelle dabei, dass die Sonne berechnen. Aber auch das würde ich jetzt nochmal so mit einem gewissen Fragezeichen versehen. Denn wir werden einen kleinen Streifschuss bekommen, was ein Tief angeht. Und das wird so ein bisschen für Wirbel sorgen, sodass es dann vermutlich eher wieder wolkiger werden wird. Es kann auch sein, dass so der ein oder andere Regentropfen dabei ist, ehe sich dann die nächste Inversionswetterlage ausbilden wird mit relativ viel Nebel und Hochnebel. Das Ganze dann schon in Richtung des kommenden Wochenendes. Und dann gibt es noch eine kleine interessante Randgeschichte, denn wir werden es mit einem sehr stark ausgeprägten Bodenhoch zu tun bekommen. Aber in der Höhe wird sich Tiefdruck bilden und damit haben wir so eine kleine Kaltluftschüssel innerhalb eines eigentlich intakten Hochdruckgebietes und das wird nicht nur für viel Nebel sorgen, sondern auch für Nieselregen und wenn dann mal ein Regengebiet vorbeischaut, dann wird sich das so richtig bei uns ausregnen, denn da wo ein Hochdruckgebiet ist, ist eigentlich auch relativ wenig Wind und dementsprechend werden diese Regengebiete dann auch an Ordnungsstelle den Regen runterbringen. In diesem Sinne, ich wiederhole mich Woche für Woche, ich habe leider keine schöneren Nachrichten bezüglich des Wetters, aber... Der letzte Wintermonat, der bricht jetzt an und ab dem 1. März ist dann ja schon der meteorologische Frühlingsanfang und dann hoffen wir mal, dass es dann auf jeden Fall auch wettertechnisch mal langsam aufwärts gehen wird. In diesem Sinne wünsche ich euch jetzt ein schönes Wochenende. Genießt die sonnigen Momente, die es vermutlich geben wird. Wir werden es Tag für Tag im Auge behalten und für alle die, die das auf jeden Fall tagesstu aktuell wissen wollen, dem empfehle ich jenstrucks.blog, da gibt es alle Informationen. Auch auf Facebook zu finden unter Wetterstruksi Düsseldorf. Dann wünsche ich euch jetzt ein schönes Wochenende und wir hören uns dann nächste Woche wieder zum Wochenendwetter. Bis dann, ciao, ciao. Das war der Rheinpegel für diese Woche. Wenn ihr uns, wenn ihr mir eine riesengroße Freude machen wollt, dann abonniert diesen Podcast überall, wo es ihn zu abonnieren gibt und bewertet ihn mit Stern, mit Daumen, mit Punkten, mit allem, was es anzuklicken gibt. Und teilt ihn. Erzählt jemandem davon, der Düsseldorf liebt oder viel besser, der das gefälligst noch lernen soll. Mein Name ist Horst Herr Kormann. Vielen Dank fürs Zuhören. Bis zum nächsten Mal. Tschüss. Wieder einen Reihenpegel durchgehört. Gratulation. Jetzt müsst ihr nur noch jemandem von dieser Episode erzählen. Music.