Latest / Hamburg-News – der aktuelle Nachrichten-Überblick um 17 h / Hamburg-News: Viele Verletzte bei Fährunglück
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- Music. In Hamburg werden weniger Kinder geboren, mehr als 6.000 Menschen wurde 2024 der Strom abgestellt und überraschend, die große Mehrheit der Hamburger ist mit ihrer Wohnsituation ganz zufrieden. Dazu gleich mehr. Zunächst wie immer die drei meistgelesenen Themen und Texte auf abendblatt.de. Platz 3. Binnenschiffer sagen, es ist ein mulmiges Gefühl, wenn Hardack-Fähren in der Nähe sind. Auf Platz 2. Frau stört sich auf Flucht vor Angreifer aus Hochhaus. Und auf Platz 1, Anmeldung startet bald, das ist Hamburgs beliebtestes Gymnasium. Und das waren die Top 3 auf abendblatt.de. Auf der Elbe ist am Morgen ein sogenannter Schubverband gegen eine Fähre geprallt. Dabei sind elf Menschen verletzt worden. Einer von ihnen, ein Mann, erlitt einen Schädel-Hirn-Trauma, eine lebensgefährliche Verletzung. Alle Verletzten wurden ins Krankenhaus gebracht. Von dem Unfall waren rund 25 Personen betroffen. Wie viele davon Fahrgäste und Mitarbeiter auf der Fähre waren, war zunächst unklar. Ein Schubverband besteht aus einem Antriebsschiff und einer sogenannten Schute, einer Art Lastenkahn bzw. Transportschiff ohne eigenen Antrieb. Der Unfall hat sich um kurz vor 6.45 Uhr auf der Höhe des Fähreinlegers Dockland in Altona ereignet. Zu dem Zeitpunkt war es in Hamburg recht nebelig. Dabei soll ersten Erkenntnissen zufolge der Schubverband gegen die aus Finkenwerder kommende Passagierfähre gestoßen sein. Die Kollision war so heftig, dass die Fähre Uevel-Gönne auf einer Seite aufgerissen ist. Das war aber zum Glück oberhalb der Wasserlinie. Die Fähre drohte also nicht zu sinken. Die Polizei hat am Sonntag einen 18 Jahre alten Mann festgenommen, der im Verdacht steht, am Sonnabend zwei Sexualdelikte in Wilhelmsburg begangen zu haben. Er soll sich sowohl an einer 18-Jährigen als auch an einem 14 Jahre alten Mädchen vergangen haben. Eine der beiden jungen Frauen verletzte sich beim Versuch, dem Täter zu entkommen, schwer. Die erste Tat soll sich am Sonnabend gegen 0.40 Uhr in der Corallusstraße ereignet haben. Die 18 Jahre alte Frau hatte sich dort in einem Hochhaus mit dem 18-Jährigen getroffen, der ein Flüchtiger bekannter gewesen sein soll. Dieser soll sie nach Angaben der Polizei bedroht und sexuell missbraucht haben. Im Anschluss flüchtete die Frau, überstieg dabei in dem Hochhaus die Balustrade eines Laubenganges und sprang aus einem bisher ungeklärten Stockwerk in die Tiefe. Anwohner hörten Schreie und fanden die schwer verletzte Person dann vor. Sie alarmierten daraufhin die Rettungskräfte. Gegen Sonnabend Nachmittag wurde dann ein weiteres Sexualdelikt bekannt, das die Polizei dem 18 Jahre alten Mann zuschreibt. Nach Erkenntnissen der Beamten soll sich eine 14-Jährige gegen 15.30 Uhr mit dem jungen Mann in demselben Hochhaus getroffen haben, wie zuvor die 18 Jahre alte Frau. Dort soll der Mann das Mädchen im Treppenhaus sexuell genötigt und beraubt haben. Die junge Frau flüchtete ebenfalls und offenbarte sich auf der Straße Passanten, die dann die Polizei verständigten. Wegen unbezahlter Rechnung ist Hamburger Haushalten im vergangenen Jahr 6.145 Mal der Strom abgestellt worden. Das geht aus einer Senatsantwort auf eine schriftliche Kleine Anfrage der Linken in der Bürgerschaft hervor. Damit hat sich die Zahl der Stromsperren zum Vorjahr nahezu verdreifacht. 2023 war nach Angaben der Linksfraktion säumigen Strombezieher nur 2.174 Mal der Saft abgedreht worden. Auch die Zahl der Wassersperren verdoppelte sich fast von 285 in 2023 auf 549 im vergangenen Jahr. In Hamburg werden weniger Kinder geboren. Bei 21.994 Geburten kamen 2024 in den Hamburger Krankenhäusern und Geburtshäusern 22.402 Kinder zur Welt. 2023 waren 22.658 Kinder in der Stadt zur Welt gekommen. Der rückläufige Trend hält seit 2019 an. Die höchsten Zahlen meldeten wie schon im Vorjahr die großen Geburtskliniken. Das katholische Marienkrankenhaus mit über 3.000, nämlich 3.096. Die Asklepios Klinik Altona mit 3.049. Das UKE mit 3.028. Die Asklepios Klinik Barmbeck mit 2.942. so wie das Albertinen-Krankenhaus mit 2.756. In den Geburtshäusern Hamburgs kamen 277 Kinder zur Welt. Verfolgt man die öffentliche Debatte, gilt die Wohnungssituation als eines der größten Probleme der Hansestadt. Mangelnder Wohnraum, überhöhte Mieten, die schwierige Suche nach eigenen vier Wänden. Vor diesem Hintergrund überrascht die Studie zur Entwicklung des Wohnverhaltens in Hamburg des ALP-Instituts für Wohnen und Stadtentwicklung und der HafenCity Universität. Demnach sind 85% der Hamburger Haushalte mit ihrer Wohnsituation eher oder sehr zufrieden. Noch größer ist die Zufriedenheit mit der Wohnung, nämlich 86% sind sehr zufrieden oder zufrieden und dem Wohnumfeld 88%. Allerdings variieren diese Werte vergleichsweise unzufrieden, sind Familien mit Kleinkindern und mit geringerem Einkommen. Das war's für heute. Mit den Hamburg News, mehr Podcasts des Hamburger Abendblatts finden Sie unter www.abendblatt.de slash podcast. Und wir hören uns morgen wieder mit einer neuen Ausgabe um 17 Uhr. Bis dahin. Tschüss.