Latest / Border Allein – Selbstführung für emotional intensive Menschen / Chaos System
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- 0:00So, ja, ja, ja, ja ja, oh ja, da sind wir wieder Folge.
- 0:11Ich habe keine Ahnung 100 irgendwann in der 80 herzlich
- 0:15Willkommen zu einer neuen Folge border, allein mein Name ist
- 0:18Sven aka Border allein so haben wir es geschafft haben wir
- 0:26Weihnachten rum. Wer die letzte Folge gehört hat,
- 0:31der weiß ja, wie ich quasi ja dazu gestanden habe, auch wenn
- 0:38man alleine zu Weihnachten ist oder generell was es, was es mit
- 0:44einem machen kann. Ich wusste natürlich vorher ganz
- 0:47genau, wovon ich rede, weil ich bin ja selbst betroffen, auch
- 0:52mein Weihnachten war dieses Jahr mal komplett anders.
- 0:57Als die letzten Jahre also so komplett anders?
- 1:00Ich war das erste Mal quasi allein, wobei das nicht ganz
- 1:05richtig ist. Mein mein Sohn war bei mir
- 1:07Heiligabend, aber ich war halt allein, ich meine, er ist 16,
- 1:11der ist froh, wenn er seine Zeit nicht mit dem Vater verbringen
- 1:13muss und ja, es ist schon, muss ich sagen.
- 1:23Teilweise grenzwertig gewesen, so vom Empfinden her.
- 1:28Ich war aber vorher schon gespannt, wie ich damit umgehen
- 1:33werde und wie ihr seht, ich sitze noch hier, Punkt 1.2 etwa
- 1:40hart sollen wir sagen wir ja sagen wir das Kind aber beim
- 1:44Namen, denn es war hart und aber hart im Sinne von.
- 1:51Nicht so, dass ich während dieser 3 Tage krass krass, wie
- 2:00soll ich sagen kaputt gegangen wäre.
- 2:04Aber man hat sich schon so am am Rand des Zumutbaren bewegt.
- 2:11Ich will das jetzt gar nicht überdramatisieren, weil.
- 2:15Der eigentliche Breakdown, der kam dann erst, nachdem die Tage
- 2:18vorbei waren. Als dann alles so von einem
- 2:21abgefallen ist. Aber wenn ich jetzt von
- 2:24breakdown spreche, dann meine ich damit, dass alles irgendwie
- 2:28ja so zu viel ist, dass es einfach diese Eindrücke, die man
- 2:33auch von sich selber hatte und von dem, was so passiert ist,
- 2:37dass man die erstmal hat sacken lassen müssen.
- 2:39Und da muss ich ganz ehrlich sagen, Chapeau, muss ich so die
- 2:44Nummer haben. Aber zeigt wiederum auf der
- 2:49anderen Seite, wenn die Vorarbeit der letzten Jahre, ich
- 2:53sag das ganz bewusst, in Anführungszeichen, die Vorarbeit
- 2:57quasi, wenn diese ganze Mindset resettung das Mindset resettung.
- 3:03Das ist auch ein geiles Wort, nicht gewesen wäre, dann das
- 3:08habe ich euch schon so oft gesagt, dann wäre es vielleicht
- 3:10anders ausgegangen, bla bla bla weiß man alles nicht.
- 3:13Ja, weiß man alles nicht, flusen Mensch doch, aber ich bin mir
- 3:19sicher, dass weil ich die Voraussetzungen einfach dafür
- 3:23geschaffen habe, dass es ja relativ entspannt ablief,
- 3:27entspannt dabei in Anführungszeichen zu setzen,
- 3:29weil noch mal, das war hart, es war hart, und es ist auch nicht
- 3:38spurlos an einem vorbeigegangen, das will ich ganz ehrlich sagen.
- 3:41Mit viel, viel Nachwehen in Form von Nachdenken.
- 3:47Was hast du erwartet, was ist eingetroffen, wie bist du mit
- 3:52der Situation umgegangen, also fast schon so analytisch und
- 3:56aber die Analytik oder die das Analysieren, das steht natürlich
- 4:01konträr zu den Emotionen, die man hat, zu den Gefühlen, und
- 4:05ja, das ist was soll ich dir sagen, ja nicht von schlechten
- 4:10Eltern. Ganz klare Kiste und ich kann
- 4:13natürlich jeden verstehen, der das zum Beispiel zum ersten Mal
- 4:17hat, dass dass da viele, viele, viele Emotionen freigesetzt
- 4:22werden und auch viele komische Gedanken kommen.
- 4:24Ich kann das nachvollziehen, ja, also es soll nicht hier alles so
- 4:28aussehen, dass ich sage, so hör mal, das war ein Pillepup, das
- 4:35machen wir mal im im vorbeilaufen, nee, das machst du
- 4:38nicht im Vorbeilaufen. Zumal auch die Kinder, da kommt
- 4:43natürlich auch so, ja, ist halt ein bisschen anders als es sonst
- 4:48war. Es fehlt jemand und dann ist es
- 4:53natürlich umso härter, wenn man merkt, dass das nicht nur an
- 4:57einem selber, sondern auch an den beiden Kids nicht so spurlos
- 5:01vorbeigeht. Das wäre auch irrsinnig, wenn
- 5:04ja, aber warum erzähle ich das, weil?
- 5:08Die Kids, die erzählen das ja aus einer, aus einer, aus einer
- 5:11in Anführungszeichen gesunden Optik, aus einer gesunden Sicht
- 5:14heraus. Und auch die haben natürlich
- 5:17daran zu knabbern. So, und dann kommen wir immer
- 5:21wieder zu dem Punkt zurück, immer und immer wieder, was ich
- 5:23immer wieder sage, ey, das ist bei jedem Menschen so, es ist
- 5:27nur die Art und Weise, wie man damit umgeht, die ist halt
- 5:30entscheidend, die ist wirklich kriegsentscheidend, in dem Fall
- 5:33Fall ich oder steh ich. Oder rutsche ich auf Knien oder
- 5:37gehe ich aufrecht? Und solange man noch aufrecht
- 5:39geht, nicht gefallen ist und nicht resigniert hat, hat man
- 5:43alles richtig gemacht und dann stimmt auch die Vorarbeit, dann
- 5:47stimmt dieses Mindset und ich habe da heute noch ein Gespräch
- 5:52gehabt, wo ich dann noch mal ganz klar gesagt habe, das erste
- 5:56Mal glaube ich in meinem ganzen Leben, dass so weit wie ich mich
- 6:00die letzten Jahre entwickelt habe, gerade jetzt.
- 6:05Wirklich? Ergo dieses Jahr, das ist schon,
- 6:09das habe ich selber anerkannt, next Level, wenn ich sogar end
- 6:13Level, wobei ich der Meinung bin, man entwickelt sich immer
- 6:16weiter, immer und immer und immer, aber diese Entwicklung
- 6:20wenn ich meine mein wie nenne ich das mein mein sein von vor
- 6:2634 Jahren nehme das ist das sind das sind Lichtjahre Lichtjahre
- 6:32die dazwischen liegen, aber ihr seht dass.
- 6:35Und ihr hört auch, ich bin immer noch nicht frei davon.
- 6:39Das wird auch nie so sein, aber ich sage heutzutage, das sind
- 6:43normale Emotionen, die man hat wie Trauer, wie wie Angst, wie
- 6:49von mir aus auch Wut, keine Ahnung, welche Emotionen alle
- 6:53aufkamen, und manche gaben sich wirklich die Klinke in die Hand.
- 6:57Das ist nicht unnormal. Und wenn wir jetzt mal vom
- 7:00Weihnachtsgeschäft weggehen und so aufs aufs Tagesgeschäft
- 7:03übergehen, dann. Dann betrifft das viele Menschen
- 7:06jeden Tag. Dass es Situationen gibt, mit
- 7:09denen man einfach fertig werden muss.
- 7:11Und ich sage, ganz bewusst, muss nicht, weil man dazu gezwungen
- 7:15wird, sondern weil auch das immer wieder so mindsetting
- 7:21mäßig, ich weiß, ich kann das Wort teilweise selber nicht
- 7:24hören, aber ich weiß nicht, wie es anders ausdrücken soll und
- 7:26mit Mindset, mit mit, mit Verstand, mit Training drückt
- 7:31man es eigentlich am besten aus. Dass man halt mit dem nötigen
- 7:36Mindset auch die Alltagssituation gut überstehen
- 7:39kann. Und die sind teilweise hart.
- 7:44Also wir sprechen von Verlust der Partnerschaft, Verlust eines
- 7:48Menschen generell, es gibt ganz viele Momente im Leben, die
- 7:51wirklich hart sind, Einsamkeit nicht verstanden werden, nennt
- 7:56irgend irgendein Beispiel euer Eigen und backt euch da quasi
- 8:01einen raus. Und adaptiert das auf euch.
- 8:05Und dann merkt man aber ganz klar, wie, wie wie weit man ist.
- 8:13Und da finde ich, und das habe ich heute auch mal getan, so
- 8:16wirklich ganz ehrlich und tut das auch jetzt noch und sage
- 8:20Chapeau, Hut ab, den ich nicht auf habe.
- 8:22Bis hierhin hast du es gut gemacht, die Ärzte nennen es
- 8:27Borderline, ich nenne es. Ich nenne es eine
- 8:31Weiterentwicklung. Ich nenne es eine Bereicherung,
- 8:33tatsächlich, wie gesagt, Die Ärzte haben einen Namen dafür,
- 8:37den haben sie mir vor 4 Jahren, glaube ich, sind jetzt hier 45
- 8:40Jahren, keine Ahnung, haben Sie mir den mitgeteilt, der hat viel
- 8:44verändert erst und heutzutage sage ich, ey, ich bin dankbar,
- 8:48dass ich es habe, weil ich war schon immer so, aber jetzt
- 8:51konnte ich mich darauf einstellen und jetzt habe ich
- 8:53die Chance mich oder beziehungsweise daran zu
- 8:56wachsen, ich finde. Es ist natürlich, es ist
- 9:00natürlich eine ganz andere Nummer, wenn jemand gesagt
- 9:02bekommt, du hast nur noch 8 Monate.
- 9:04Naja, da brauchen wir nicht drüber reden, da ist nichts mit
- 9:07mit Mindsetting, mit, mit Gehirntraining, mit mit
- 9:11irgendwas, sondern dann hast du, da kriegst du richtig einen mit
- 9:16der Keule, ich glaube, ich glaube das ist auch klar, dass
- 9:19wir das ausgrenzen können, aber jede Diagnose, die sonstige.
- 9:25Beschwerden hervorruft oder sonstige Ängste hervorruft.
- 9:28Sonstige sorgen sonstiges Ach du Scheiße Gefühl, das kann ich
- 9:35euch jetzt sagen, weil ich habe lange gebraucht um zu
- 9:38akzeptieren und als ich akzeptiert habe ging es nur noch
- 9:42wirklich geradeaus nach vorne, ja nicht geradeaus, es ging nur
- 9:46noch nach vorne, auch im Zick-Zack Kurs so ich habe heute
- 9:50noch ein schönes Beispiel gebracht was ich heute nicht
- 9:52alles schon gebracht habe. Und zwar stellt euch mal diesen
- 9:55Saugroboter vor, der so kreuz und quer durch die Wohnung fährt
- 10:01und dann bleibt er. Das kennt ihr, die so ein
- 10:04teilhaben, dann bleibt er irgendwo hängen und dann fährt
- 10:06er immer wieder dagegen und dagegen und macht er die ganze
- 10:10Zeit und arbeitet und arbeitet bis er irgendwann abschaltet mit
- 10:16dem Saugroboter, das kann man wunderbar, aber wirklich
- 10:20wunderbar. Auf das Leben adaptieren ey, wie
- 10:23oft habt ihr schon von der Wand gestanden und kam nicht mehr
- 10:27weiter? Wie oft habt ihr schon dagegen
- 10:32gearbeitet, dagegen gedrückt und nischt nicht einen Millimeter
- 10:35hat sich diese scheiß Wand bewegt und irgendwie kam dann
- 10:40einer der hat euch dann genommen um 180 Grad gedreht und gesagt
- 10:45so jetzt kannst du weiterfahren und plötzlich war dieser riesen
- 10:48Raum den ihr sauber zu machen habt im übertragenen Sinne.
- 10:51Wieder wieder zugänglich, so ein Saugroboter.
- 10:56Viele werden das gar nicht wissen, der fährt ja nicht
- 10:58gerade, sondern ein Saugroboter, der fährt nach einem chaotischen
- 11:02System, das heißt, er fährt kreuz und quer im Chaos,
- 11:06allerdings sortiert, merkt sich seine Wege und hat quasi, auch
- 11:10wenn sich das jetzt erstmal unlogisch anhört, wenn dieser
- 11:13Roboter gerade fahren würde, wäre er nicht so schnell fertig,
- 11:17als wenn er chaotisch fährt, ist bewiesen.
- 11:21Für dieselbe Fläche. Was will ich damit sagen?
- 11:23Mit diesem dämlichen Roboter, dass wenn man auch mal chaotisch
- 11:27durchs Leben läuft, man trotzdem wahnsinnig viele Eindrücke
- 11:31sammeln kann, mitnehmen kann, positiv für sich werten kann,
- 11:35auch negativ werten kann, so von wegen ey, du gehst mir keine
- 11:39Ahnung, irgendein Mensch geht mir so am Sack, ey, tue den Weg,
- 11:42tue den einfach weg, wünsche ihm das Beste oder eben auch nicht
- 11:46und schick ihn zur Hölle oder schick ihn in die Hölle und.
- 11:50Das ist das, was ich mit diesem chaotischen System mein, dass
- 11:53man, auch wenn man dann an an solchen prägnanten und für mich
- 11:57ist es prägnant, weil Weihnachten für mich die
- 12:00letzten, das letzte Jahrzehnt tatsächlich an an Bedeutung
- 12:04gewonnen hat, wiedergewonnen hat.
- 12:06Vorher war es mir egal, natürlich als Kind, nicht als
- 12:09Jugendlicher war es mir dann schon scheißegal.
- 12:11Aber dann gab es halt Gegebenheiten, die dafür gesorgt
- 12:14haben, dass ich Weihnachten wirklich, wirklich gerne gehabt
- 12:18habe und. Dann hab ich auch so n
- 12:21chaotisches System an Weihnachten so die Gedanken
- 12:24überschlagen sich. Ey du schießt nach links, du
- 12:27schießt nach rechts, was mach ich hier, was mach ich hier
- 12:29nicht, ist dann alles richtig gewesen in meinem Leben, dies
- 12:32das jenes ich hab euch vorher gesagt geht her und versucht ne
- 12:37besinnliche Zeit daraus zu machen keine Fressorgien und
- 12:40genau das hab ich getan ich hab die Rauhnächte gemacht, das hat
- 12:43ja das hab ich ja auch online gestellt und beziehungsweise
- 12:47macht die noch. Na ja, heute ist die, wenn ihr
- 12:50das hört, die ich glaub fünfte Nacht Sonntag kommt die Folge
- 12:53raus, heute ja die fünfte Nacht ist dann, wenn ihr den Podcast
- 12:58hört und hab mich auf viele Dinge einfach wirklich hab mich
- 13:04besonnen hab gedacht ey OK jetzt hast du ja die Möglichkeit habe
- 13:09Multimedia komplett bis auf ein. Video so als Lebenszeichen, so
- 13:13ey, ich bin noch da, aber Social Media ist für mich aktuell tot.
- 13:16Hab mich komplett aus allem rausgezogen, aus allem, hab die
- 13:19Kontakte, ich weiß nicht wie viele Nachrichten gekriegt die
- 13:22ich gekriegt hab, so viel sprichst du nicht mehr mit mir
- 13:25im Augenblick. Nö, im Augenblick bist du
- 13:29anstelle 187 wenn ich antworten würde oder antworten wollen
- 13:34würde, will ich aber gerade nicht, also rutscht du in der
- 13:38Warteliste weiter nach unten. Weil da kommen noch ein paar
- 13:40andere, die dann mein, sie hätten ein Anrecht jetzt auf ein
- 13:44Lebenszeichen. So also hab mich komplett
- 13:48zurückgezogen, hab mir echt Ruhe gegeben, hab alles wirklich
- 13:53angenommen wie es ist, hatte sogar am ersten
- 13:55Weihnachtsfeiertag so das Gefühl der Leichtigkeit, der der
- 13:59Reflexion. Des des Boah läuft eigentlich
- 14:03gut gestern okay Heiligabend war uncool irgendwie, weil alles so
- 14:07die Eindrücke waren, ganz, ganz andere, aber was alles cool, der
- 14:13zweite war dann schon wieder so, der hat auch ein 2 Trigger
- 14:17beinhaltet, die gar nicht cool waren für mich ja und dann war
- 14:23der Tag nach dem ganzen Weihnachtsbusiness da, der war
- 14:26wirklich boah jetzt fällt alles von mir runter, ich bin gerade
- 14:28am Ende. Ich bin gerade wirklich am Ende
- 14:31und das war ich auch. Das war ich wirklich und dann
- 14:37ist man ja quasi in der Situation, wenn man sagt, so,
- 14:39Boah, jetzt bin ich echt down, aber warum, warum bin ich das,
- 14:44was hat dazu geführt und dann geht mal die Zeit mal so so
- 14:48rückblickend geht man die zurück und reflektiert die so ein
- 14:52bisschen, sagt sich ja daran, hat es gelegen und daran und
- 14:55daran. Weil was tut man aus dieser
- 14:58ganzen Zeit? Und ich spreche jetzt speziell
- 15:00von Weihnachten, weil es bei mir aktuell ist oder war.
- 15:03Was tut man, damit man weiß, wie man es zum Beispiel nächstes
- 15:07Jahr nicht haben will, Ende und wenn es nächstes Jahr keine
- 15:13Ahnung der Flug auf die Bamas ist, der mich vor Weihnachten
- 15:17rettet, da kriegt man nichts mit, da können Sie Tannenbäume
- 15:19hinstellen wie sie wollen, das ist mir scheißegal, so dass man
- 15:24halt, und das ist auch keine Vermeidung, sondern dass man
- 15:25sagt, Okay. Es ist ein neues Zeitalter
- 15:28angebrochen. Jetzt gestalte ich Weihnachten
- 15:30zum Beispiel so, wie ich da Bock drauf habe, nicht 18:00 Uhr,
- 15:34Bescherung, Tannenbaum, dies das jenes, sondern ey, ich bin weg,
- 15:38ich bin dann mal weg oder wat weiß ich, ich geh in die Düssel,
- 15:44ihr wisst wie ich meine und ich fahr die ganze Zeit noch im Auto
- 15:47rum. Das sind die Essenzen, die ich
- 15:51aus diesem Weihnachten gewonnen habe.
- 15:52Und ich habe was gewonnen unterm Strich, selbst wenn der Dauner
- 15:56noch so groß war zwischendurch, und der darf sein, der führt ja
- 15:59dazu, dass man nachdenkt, dass man reflektiert, dass man, dass
- 16:06man sagt, Okay ist gerade scheiße, ne, aber wie, wie
- 16:10bereits schon erwähnt, aber ist halt so, warum so und wenn man
- 16:13das alles für sich geklärt hat. Mit seinem Umfeld auch geklärt
- 16:17hat, dass man vielleicht das Weihnachten so wie es war, nicht
- 16:22mehr haben möchte oder wird oder will oder weiß der Kuckuck, ja,
- 16:28dann ist doch alles cool, dann ist doch einfach alles cool und
- 16:31dann finde ich, kann man auch nach diesem chaotischen System
- 16:35leben, dass man sagt, OK, alles klar, nächstes Jahr schlage ich
- 16:40mal gegen alle Regeln, ja ich brech mal aus, ich mach es.
- 16:47Wie die Lachse und Schwimmen gegen den Strom und zum
- 16:49Leichenden Sterben, schwimmen die Lachse den Fluss hinauf,
- 16:54also Anti Anti, alles warum nicht, vielleicht ist es das ja,
- 16:59vielleicht ist es das ja, was dann die neue Erfüllung bringt.
- 17:02So und so kann man es ja auf alles übertragen, ja auf alles,
- 17:07man kann sagen so ja okay die Situation in meinem Leben ist
- 17:10gerade scheiße, also. Machen wir mal ein chaotisches
- 17:15System, machen wir es mal anders als sonst.
- 17:18Uh, du hast dich von mir getrennt, Jo, dann herzlich
- 17:22willkommen. Gott sei Dank bist du weg, so
- 17:25was mach ich jetzt, ich mach das das das das, das und das und
- 17:28nicht in die alten Muster immer verfallen weil wenn man immer
- 17:31wieder und das hab ich festgestellt in die alten Muster
- 17:33verfällt, dann bleibst du in deinem Trott dann dann brichst
- 17:38du nicht aus, dann gewöhnst du dich vielleicht an neue
- 17:41Szenarien aber unterm Strich. Brichst du nicht aus.
- 17:45Unterm Strich gehst du damit um, wie du immer damit umgehst und
- 17:49immer damit umgegangen bist. Und im schlimmsten Fall auch
- 17:52immer damit umgehen wirst. Aber das ist ja nicht so der
- 17:55Zweck der Sache, es sei denn natürlich, dass wie ihr damit
- 17:58umgeht, dann seid ihr D Accor, ja dann ist alles cool, aber
- 18:03wenn ihr nicht d Accor seid, also wenn ihr nicht damit im
- 18:06Einklang seid, dann ist es uncool, also but Mama.
- 18:14Was machen wir? Wir schwimmen mal gegen den
- 18:16eigenen Strom, nicht gegen den Strom, der der Allgemeinheit,
- 18:20der Freunde, der Familie, gegen den eigenen Suchen uns auch neue
- 18:24Wege, suchen uns auch generell neue Wege, mit Dingen umgehen zu
- 18:27können, mit Niederlagen, mit Siegen, mit Erfolg oder
- 18:33Misserfolg oder mit einer funktionierenden Trennung oder
- 18:38einer funktionierenden Beziehung, und wir gehen einfach
- 18:41mal her und. Gehen mal so ganz abstrakte
- 18:45Wege, um gewisse Dinge, die nicht laufen, immer wohlgemerkt,
- 18:51die nicht laufen, vielleicht zu verbessern, neu kennenzulernen
- 18:55und dann eher anders strukturieren zu können.
- 18:58Und man kann auch ein Chaos System, ein Chaos System ist
- 19:00auch eine Struktur. Ja, aber die hat man, da hat man
- 19:04einfach mehr Möglichkeiten, diese Strukturen immer wieder
- 19:06individuell anzupassen. Ah, das passiert nicht gut,
- 19:09legen wir die um, legen wir die um, wenn ihr immer nur linear
- 19:12durchs Leben geht, habt ihr keine Struktur in dem Sinne,
- 19:15sondern nur ganz festgefahrene, aber wehe ihr stolpert ja, dann
- 19:20ist nichts nach rechts, nach links, dies das dann kann man
- 19:22mal vielleicht improvisieren, aber nur zu improvisieren bringt
- 19:26einen nicht weiter, so wie ich finde so und von daher ist finde
- 19:33ich das der beste Weg und ich mein Ich predige das ja immer
- 19:38und immer wieder. Kein Weg ist glatt, kein Weg ist
- 19:41eben kein Weg ist gerade dann haben wir letztes Mal diese
- 19:46diesen diesen Raum gehabt, so von wegen wo sich ne Tür öffnet
- 19:49und so weiter und dann steht man irgendwann in dem Raum und
- 19:51hoffentlich ist es der letzte Raum ja, aber der letzte Raum
- 19:53soll so groß sein, dass dass man da drin sich austoben kann.
- 19:58Ja, da steht ein Spielplatz und was weiß ich, ein Saloon,
- 20:04Kaufhaus, ein pornokino, ihr wisst wie ich meine, Swingerclub
- 20:11und Straßenstrich, ihr wisst genau wie ich meine so ohne Spaß
- 20:16mal. Dann habt ihr, da könnt ihr euch
- 20:18in diesem riesengroßen Raum chaotisch ausbreiten, wie ihr
- 20:22wollt, aber ihr seid in diesem Raum, ihr könnt euch den einfach
- 20:25gestalten hier, so wie die, wie sie mir gefällt, die Welt, so
- 20:31wie ihr Bock drauf habt, einfach wie ihr da Bock drauf habt und
- 20:35ich glaube ich sage immer der Sinn des Lebens, den gibt es
- 20:39nicht, sondern man muss dem Leben einen Sinn geben.
- 20:43Und ich finde, es ist eine ganz elementare Aussage.
- 20:46Ich habe die selber irgendwann mal aufgeschnappt, diesen,
- 20:48diesen, diesen Spruch und habe den für gut befunden und wieso
- 20:53ein wieso ein Motto gemacht und daraus gemacht, dass man sagt,
- 20:56nee, nee, das Leben gibt mir nicht den Sinn vor, sondern ich
- 21:00dem leben, ich muss ja am Ende des Tages, wenn das letzte Hemd
- 21:05keine Taschen mehr hat, ja, und ich weiß, es geht jetzt in die
- 21:07Grube, dann muss ich ja. Sagen können ey, das hab ich gut
- 21:12gemacht und nicht, das hab ich mir auferlegen lassen, weil dann
- 21:16geht ihr unzufrieden in dieses in dieses Loch oder in die in
- 21:19die Feuerkammer da oder zur Seebestattung weiß der Kuckuck
- 21:23und wenn man dann zurückblickt und sagt, ja, ich hab viel
- 21:27Scheiß erlebt, ich musste vor allen Dingen viel an mir
- 21:30arbeiten, aber ist viel an sich arbeiten was Schlechtes, ich hör
- 21:36unheimlich oft unheimlich oft und das.
- 21:40Kriegt manchmal, weil ich denke, so was genau willst du von mir,
- 21:47dass ich ein guter Mensch bin? Alle, die meinen Podcast von
- 21:52Anfang an kennen, wissen, dass ich auch mal alles andere als
- 21:55gut war und viel Scheiße erlebt habe.
- 21:58So lass uns mal so stehen, aber der gute Mensch im Kern, der war
- 22:03ja da, auch wenn man den erfolgreich versteckt hat, sehr
- 22:08erfolgreich, wie ich sagen würde.
- 22:10Aber er war da im Kern so, und irgendwann begann ja die die
- 22:14Arbeit an einem selbst. Und das Ergebnis ist ja oder das
- 22:20Zwischenergebnis. Jetzt ist ja, dass Menschen
- 22:23sagen, wo du bist, wirklich ein guter Mensch, du hast nichts
- 22:26Böses an dir, und das ist doch die erste, die erste Hürde, die
- 22:32erste Bestätigung dafür, dass man seine Arbeit da nicht
- 22:36grundsätzlich falsch macht. Wenn jetzt jemand herkommen
- 22:40würde, dann sagen würde, du bist dasselbe Arschloch wie damals,
- 22:43dann könnte man sagen, hab ich meinen Job gerade nicht so cool
- 22:48gemacht, irgendwann ist das schief gelaufen und das sind so
- 22:54so die, die die Sachen, die einen dann auch pushen und
- 23:00Leute, die einen auch schon länger kennen, die das dann
- 23:03sagen, die quasi auch den krassen Vergleich haben.
- 23:07Dass man eine Verwandlung, eine Metamorphose da hingelegt hat.
- 23:13Dann macht es einen Stolz klar, so, und dann weiß man aber unter
- 23:17anderem auch, man ist auf dem richtigen Weg und ankommen tut
- 23:21man sowieso nicht, ankommen tut man vielleicht mit dem richtigen
- 23:23Menschen, aber man selber entwickelt sich ja immer weiter,
- 23:28im besten Fall mit diesen Menschen, wäre toll, wäre toll,
- 23:33hat jeder Bock drauf. Wenn das nicht so ist, ist das
- 23:36nicht so. Dann entwickelt man sich
- 23:39vielleicht ein Leben lang über andere Menschen, dann ist es
- 23:41einem vielleicht so vorgegeben oder oder auferlegt, oder
- 23:45vielleicht ist Gottes Planen anderer ne alles möglich, alles
- 23:50möglich, weiß man nicht, ist auch scheißegal.
- 23:53Wichtig ist, was mach ich aus meinem Leben, wie gehe ich mit
- 23:56Situationen um, wie gehe ich mit Gegebenheiten, mit Niederlagen
- 24:00und Siegen um. Ja, wie entwickel ich mich
- 24:02weiter und ich mein, ich entwickel mich ja auch durch
- 24:05diesen Podcast weiter. Da hab ich auch schon tausendmal
- 24:08gesagt ne, ist ja quasi hier wieso n wiederholungspodcast,
- 24:12dass ich hier auch unheimlich viel von zehre, weil ich rede ja
- 24:17auch Dinge runter, die sind ja, die sind ja autobiografisch, die
- 24:21betreffen ja mich. So, und ich Feier jeden der der
- 24:25sagt, Boah, ich kann mir da ein Stück weit was von dir
- 24:27rausnehmen, es soll ja keiner hergehen und Sven adaptieren,
- 24:30aber ey, ich kann mir ein Stück daraus nehmen, ich, ich kenne
- 24:33doch auch Menschen oder oder oder oder keine Ahnung über
- 24:37einen Podcast oder weiß der Kuckuck wo ich denke so ey,
- 24:40davon kann ich mir was rausnehmen, das habe ich so noch
- 24:42gar nicht gesehen und das ist ja das geile an der Sache so und
- 24:45dieses ganze große, dieses riesen Zusammenspiel.
- 24:51Das befähigt einen dazu, die schlechten Momente im Leben dann
- 24:55auch gut zu ertragen und wegzustecken, mit vielleicht
- 25:00kleineren Blessuren. Aber ich kenne keinen Boxer, der
- 25:06jemals ohne eine Blessur aus dem Ring gegangen ist, egal ob sie
- 25:10Sieger oder oder oder Verlierer. Eine Blessur gibt es immer, aber
- 25:15eine Blessur ist immer, gerade jetzt im Boxsport mein.
- 25:21Habe ich die Deckung zu weit unten gehabt?
- 25:22Kriege einen Schlag ganz einfach so und nächstes Mal nehme ich
- 25:26sie, ziehe ich sie so ein bisschen höher, alles cool, man
- 25:29lernt daraus, das will ich damit sagen, man lernt aus seinen
- 25:31Fehlern und man lernt auch aus seinen Blessuren und ich glaube,
- 25:39ich glaube, ich habe einigermaßen in diesen keine
- 25:43Ahnung mittlerweile 26 Minuten. Verständlich rübergebracht, wie
- 25:49ich es meine. Wie ich es aber auch erlebt
- 25:51habe. Also auch wenn ich Folge jetzt
- 25:55zum Schluss auch wieder, dann merke ich ja selber so, so
- 26:00Richtung Richtung Motivation geht, dann ist das ja eine
- 26:05Motivation, die ich auch selber erlebe.
- 26:08Ja noch mal, das soll nicht runter spielen, dass auch ich
- 26:11Weihnachten ein Problem hatte mit mir und meinem Kopf, meinem
- 26:16Herzen. Meiner Seele auch.
- 26:19Die ist gebeutelt und das sind auch nicht andere Menschen
- 26:22schuld, sondern es ist einfach ein Fakt, der am Ende des Tages
- 26:26oder zu der Zeit so war, Ende aus, aber ich der Meinung bin,
- 26:33dass man da jede Menge Positives daraus ziehen kann, so in diesem
- 26:39Sinne, wir haben keine Werbung mehr gemacht, mach ich auch
- 26:45jetzt nicht. Fällt nämlich jetzt gerade
- 26:47nichts ein, ihr wisst LHDY mein Shop LHD y.de könnt ihr
- 26:52Klamotten von mir bestellen, Amazon unter Sven Ulrich Autor
- 26:57findet ihr meine Bücher hier in den Shownotes ist auch alles
- 27:00verlinkt der Link Tree ist da drin, da sind alle Links drin
- 27:04ihr könnt bei Spotify hier ein kleines Abo für 299 im Monat
- 27:07hinterlassen. Ihr könnt alles Mögliche machen,
- 27:11ihr könnt auch ein Abo auf tik tok machen, erstens um mich zu
- 27:14unterstützen, zweitens in den um in die Selbsthilfegruppe zu
- 27:16kommen, die dann auch im Januar wieder startet.
- 27:20Ja, ich glaube ich bin hiermit dann auch am Ende der Folge
- 27:24angelangt, glaube ja so, ich habe mich belohnt mit ihr hört
- 27:34das dieses Jahr noch, ja. Ich habe mich dieses Jahr
- 27:39belohnt mit vielen Dingen. Ich wurde mit vielen Dingen
- 27:43belohnt, mit vielen Menschen belohnt, ich wurde auch mit
- 27:47schlechten Dingen belohnt oder bezahlt, nennt es wie ihr es
- 27:52wollt, aber unterm Strich geht es mir gut und das ist das was
- 27:57was zählt, es geht einem gut und was noch viel, viel wichtiger
- 28:02ist, man empfindet Glück und. In diesem Satz entlasse ich euch
- 28:07in die nächste Woche und wünsche euch, sofern man sich nicht mehr
- 28:12sieht, hört oder sonst irgendwas, ein ganz tolles
- 28:16Silvester. Silvester am Silvesterabend um
- 28:1823:59 Uhr kommt ein Song von mir raus, der nächste auf Underdog,
- 28:25wobei das E von Underdog als 3 geschrieben ist.
- 28:28Auf Spotify und ihr und auf sämtlichen Portalen wo es Musik
- 28:34gibt, könnt ihr das hören. Ähm, ja, det war dat jetzt aber
- 28:39wirklich 2359 am Dienstagabend Underdog anhören, ziemlich
- 28:45geiler Song wie ich finde, ich glaub welcher kommt hier raus
- 28:49mind overmoney glaub ich genau mind overmoney so Tschüss mein
- 28:56Name ist Sven Ecke border allein und ich wünsche euch nur das
- 29:02Beste. Das Beste für heute für morgen,
- 29:06für das Jahr 2025 gehabt euch wohl, ich verneige mich und
- 29:11bedanke mich für dieses Jahr. Tschüss.