Latest / Brichta & Bell - der Wirtschafts-Podcast / Graues Nashorn – die Gefahr, die keiner versteht
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- Ja und wir sprechen heute über Tiere, die an der Börse stattfinden. Wundert euch vielleicht erstmal ein bisschen diese Aussage, aber Raimund, das ist gar nicht so ungewöhnlich. Es gibt ja zum Beispiel Schwäne an der Börse und seit neuestem, oder gefühlt seit neuestem, weil so neu sind die ja gar nicht, gibt es auch Nashörner. Was geht ab, fragt ihr euch jetzt wahrscheinlich da draußen. Was ist da los? Haben die irgendwas Falsches genommen, die beiden Brichter und Bell? Nee, schwarzer Schwan ist halbwegs geläufig, aber graues Nashorn weiß ich nicht, Raimund. Wir sprechen heute drüber. Fangen wir kurz mal an mit dem schwarzen Schwan. Das ist vielleicht dem einen oder anderen schon mal ein Begriff gewesen. Also, ich weiß nicht, was du genommen hast. Ich habe nichts genommen, gerade ein Wässerchen. Ein Wässerchen-Intus tatsächlich. Also, schwarzer Schwan ist ja allen möglicherweise ein Begriff. Mir war das auch ein Begriff oder den kennt man, wird immer wieder genannt werden. Also quasi Ereignisse aus dem Nichts heraus, überraschende Ereignisse auftreten, die dann die Märkte, die Finanzmärkte in die Bredouille bringen. Also wenn es dann kräftig runtergeht und niemand hat was geahnt. So, der Begriff graues Nason, der war auch mir nicht geläufig. Und das soll schon was heißen. Ja, das muss echt was heißen. Und als erstes, weil es ja die Finanzberaterin Bruckerhoff ja neulich bei uns in der Telebörse zu Gast haben, die hat diesen Begriff bei uns ein bisschen erläutert und tatsächlich hat sie ihn so definiert. Im Unterschied zu schwarzen Schwänen sind graue Nashörner eben nicht überraschend. Sie sind allen bekannt und nur offenbar die Auswirkungen dieser grauen Nashörner, die werden unterschätzt und das war so die Unterscheidung zwischen schwarzer Schwan und grauem Nashorn. Okay, also das müssen wir vielleicht nochmal ein bisschen erklären. Jeder weiß... Ein graues Nashorn ist da in einer gewissen Weise, aber es wird unterschätzt. Also Beispiele her, Iran-Krieg, graues Nashorn? Tatsächlich können natürlich die Nashörner auch gefährlich werden. Ich war auch mal in Afrika auf Safari, da waren sie sehr zahm. Aber angeblich können die durchaus auch mal so ein Safari-Auto mal umstoßen, wenn sie wütend werden. Und deswegen sind sie ja wohl auch in dieser Analogie gebraucht. Also, Irankrieg. Und da unterscheide ich mich auch tatsächlich in der Einschätzung von Frau Brockehoff. Sie meinte eben genau, aktuell sei der Irankrieg so ein graues Nashorn. Jeder weiß es, da ist was und der Ölpreis ist schon gestiegen und so weiter und so weiter. Aber die Märkte, die ignorieren das. Und wir haben ja über die neuen Höchststände auch im Zuge des Raketenschubindikators in der letzten Woche erst geredet. Also Tenor da ist, naja, die Märkte, die ignorieren das, aber zu Unrecht, da könnte was Schlimmes draus werden. Das sehe ich beim Iran-Krieg tatsächlich anders. Anders hier schätzen die Märkte doch eher die langfristigen Auswirkungen, also die Finanzmärkte, die langfristigen Auswirkungen tatsächlich als ja verkraftbar ein. Natürlich, und das hat ja auch dann Frau Bruckhoff im Interview gesagt, wenn es ganz schlimm kommt, dann kommt es ganz schlimm. Aber das ist ja immer so und das sind ja auch im Prinzip die Prognosen, die wir so hören, wenn der Ölpreis da und dorthin steigt, dann wird die Inflation und so weiter und so weiter und die Zinsen und die Wirtschaft. Ja, aber offenbar sind die Finanzmärkte doch eher der Einschätzung, dass das nicht so schlimm kommt und es ist ja auch tatsächlich so, wir haben ja auch selbst darüber geredet, selbst wenn die Straße von Hormuz länger gesperrt sein sollte oder wenn es da längere Zeiten mit Behinderungen gibt, ja. Die Wirtschaft kann sich anpassen. Es geht hier tatsächlich auch erst mal nur um ein Fünftel der Ölproduktion, die durch diese Straße geht. Natürlich auch noch um weiteres, um Dünger und so weiter haben wir alles gelernt. Aber es gibt ja alternative Wege über Land und wie auch immer. Die sind natürlich nicht so schnell ausbaubar. Aber wenn es dort tatsächlich längere Zeit kriseln sollte. Dann würden die Wege sich doch, die würden freigemacht werden durch neue Pipelines, durch Landtransporte und so weiter. Also deshalb ist es meine Einschätzung, das ist kein graues Nashorn und das vergleiche ich dann tatsächlich eher auch mit der Situation von vor einem Jahr, dem Zollkrieg. Ja, kurzes Wort noch zur Gesamtgemengelage, wir haben ja frische Inflationsdaten, der Krieg macht unser Leben teurer, wenn jetzt, du hast Dünger angesprochen, demnächst auch die Lebensmittelpreise explodieren, sollte die Leute sich weiter zurückhalten, weiter sparen müssen, Kaufkraft geht zurück, Konsumlaune, da spüren die Unternehmen, weniger Wachstum in Deutschland, Rezessionsängste, das spürt die Wirtschaft doch schon, also das sind ja doch schon Folgen, die dazu passen würden, oder? Ja, wir müssen aber unterscheiden tatsächlich Wirtschaft und Finanzmärkte. Und hier geht es, wenn es um wirtschaftliche Sachen geht, selbstverständlich, das dämpft die Wirtschaftsentwicklung, aber das ist ja auch gleichzeitig wieder eine eingebaute Bremse, zum Beispiel für den Ölpreis. Wir alle wissen ja, wenn der Ölpreis stark steigt und dann die Angst vor einer Rezession aufkommt deswegen, dann fallen die Ölpreise auch wieder, weil eben in Rezession weniger Öl gebraucht wird. Also auch da ist die tatsächliche Auswirkung, was die Wirtschaft anbelangt. Vermutlich nicht so dramatisch, wie es jetzt den Anschein haben mag. Selbstverständlich, wenn es jetzt nach oben geht, weiter mit den Ölpreisen, dann gibt es aber eben diesen Schock und dann werden die Ölpreise wieder fallen. Und wir hatten, ich habe mir gerade mal, weil ich jetzt auf Vortragsreise war, einen langfristigen Ölchart rausgesucht. Tatsächlich gab es diese heftigen Schwankungen beim Öl ja schon immer. Wir waren im Jahr 2008 bei 150 Dollar pro Fass im Öl und sind dann quasi im selben Jahr noch deutlich gefallen unter 50 Dollar. Dann gab es den Anstieg auf wieder über 100 Dollar und das hat auch eine Zeit lang sogar gehalten, wenn man sich mal überlegt, das war glaube ich 2010 bis 2014, da war der Ölpreis tatsächlich über 100 Dollar, über einen längeren Zeitraum. Aber gut, die Wirtschaft lief einigermaßen und die Finanzmärkte, die liefen dann auch, die kamen ja aus der Finanzkrise raus, also das hat auch nicht geschadet und dann gab es ja sogar mal den Fall unter 0 Dollar, der Ölpreis, erinnern wir uns, haben wir auch glaube ich in der Folge zugemacht. Das war zur Corona-Zeit, als alle meinten, jetzt wird gar kein Öl mehr gebraucht. Dann musste man sogar, wenn man Öl kaufte, hat man sogar noch was dazugekriegt, also als Prämie. Und dann ist er wieder im Zuge des Ukraine-Kriegs wieder gestiegen auf 130 Dollar. Und jetzt danach wieder gefallen im 50er-Bereich und jetzt wieder auf 100 Dollar etwa. Okay, also wir sehen, es ist ein langfristiges Hin und Her und nach diesen Spitzen kommt wann auch immer meistens ein Fall. Und ich hatte ja kurz auch schon im Podcast, glaube ich, erwähnt, die Analysten von Doomberg, nicht zu verwechseln mit Blumenberg, Doomberg heißen, die sind im Internet sehr gefragt und werden sehr stark gehört. Die haben ja sogar gesagt, nach dem Irankrieg wird der Ölpreis auf 25 Dollar pro Fass fallen. 25 wohlgemerkt von jetzt über 100. Also ob das jetzt stimmt oder nicht, weiß ich nicht, muss man gucken. Aber tatsächlich, es gibt auch Faktoren und dazu gehört zum Beispiel diese eingebaute Bremse, die ich genannt habe. Wenn die Wirtschaft tatsächlich dann Schaden nimmt, dann fällt auch der Ölpreis wieder. Und dann ist das überhaupt nicht mehr inflationär, dann ist es sogar deflationär, also das Gegenteil von Inflation. Zurück zum NASA und du hast den Zollkrieg schon angesprochen oder den Zollschock letztes Jahr. Donald Trump, die Aktienmärkte sind runtergerauscht. War das ein graues Nashorn? Nee, aus meiner Sicht überhaupt nicht. Weil tatsächlich, was wurde da auch an... An Schreckszenarien rumgereicht. Wir haben darüber gesprochen, vor allen Dingen, und jetzt sind wir wieder bei der Inflation, was wurde gesagt? Ja, die Inflation wird durch diese Zölle stark steigen. Nichts ist passiert. Wir haben dagegen gehalten auch im letzten Jahr. Auch da gibt es eher aus der Geschichte heraus einen gegenteiligen Effekt, dass Zölle sogar deflationär wirken. Die Hintergründe können wir jetzt hier wieder nicht im Einzelnen erklären oder nacherzählen, aber da hört einfach mal in unsere früheren Podcasts rein. Also das war tatsächlich Riesenfurcht, aber es war kein graues Nashörner, weil es wurde dann auch nicht unterschätzt, weil man hat dann eher gesagt, ja man hat sich an die Zölle gewöhnt, die Märkte haben sich daran gewöhnt und wenn wir jetzt gucken. Graue Nashörner gelten ja auch immer in Bezug auf die Finanzmarktentwicklung. Die Finanzmärkte sind in den USA zum Beispiel, das ist ja der Hauptmarkt, kommen wir nachher auch nochmal drauf zu sprechen, vielleicht auf Höchstständen, auf Allzeithochs, was den S&P 500 anbelangt. Und das Thema Zoll, ja, spielt ab und zu nochmal eine Rolle, kommt nochmal hoch, aber spielt für die Finanzmärkte keine Rolle mehr. Also insofern auch kein graues Nachsorn. Corona? Das war eindeutig ein schwarzer Schwan. Ich glaube, die Finanzmärkte haben das nicht auf dem Schirm gehabt, ich auch nicht. Wir sind alle keine Virologen und sonstige Experten in dem Bereich, dass tatsächlich ein einziges Virus so eine Auswirkung haben kann. Das kam überraschend. Und das war ein schwarzer Schwan, der da auch für entsprechende Rücksetzer, im Nachhinein war es auch wieder nur ein Rücksetzer, aber ein kräftiger, 40 Prozent runter. Das war ein Crash, gesorgt hat und dieser schwarze Schwan und der wäre dann tatsächlich auch zu einem riesigen Problem aus meiner Sicht, ich habe das damals auch so gesagt, zu einem riesen Problem für die gesamte Weltwirtschaft geworden, das hätte zu einer Weltwirtschaftskrise führen können, Wenn nicht die Notenbanken gemeinsam mit den Staaten diese immensen Hilfsprogramme, diese Gelddruckmaschinen in Gang gesetzt hätten und damit Geld in die Wirtschaft gepumpt. Das hat dann zwar im Nachhinein für Inflation gesorgt, aber zu dieser Weltwirtschaftskrise kam es dann nicht. Trotzdem, das war ein schwarzer Schwan. Warum eigentlich Schwan? Ja, weil normalerweise weiße Schwäne, ich weiß, ich kenne jetzt diese Herleitung im Einzelnen auch nicht, aber weil Schwäne normalerweise eben weiß sind und ganz selten es auch schwarze Schwäne gibt und die sind dann eher überraschend. So würde ich das interpretieren. Das schwarze Schaf quasi. Ja, genau. Schäfchen, genau. Könnte man auch sagen. So, da hat man die Finanzkrise, die sich ja indirekt angebahnt hatte und sicherlich gab es da auch Warnzeichen, das weißt du besser als ich, weil du damals schon aktiver warst in der Szene, aber war denn das ein Nashorn, ein graues? Ja, das war aus meiner Sicht tatsächlich das letzte graue Nashorn, das ich erlebt habe, miterleben konnte, durfte und musste, wie immer man das nennen mag. Denn das hatte sich angedeutet. Nicht nur, dass es Probleme bei Banken gab, das war schon im Jahr 2007 so, hat sich dann bis ins Jahr 2008 fortgesetzt. Also das war wirklich absehbar und es kann sogar noch ein Jahr nach vorne gehen. Im Jahr 2006 hatte ich persönlich mein Schlüsselerlebnis, ich war bei einer Veranstaltung hier einer Investmentbank in Frankfurt. Die haben dort ihre Produkte, die dann auch hauptausschlaggebend waren, dass die Finanzkrise so schlimm wurde. Haben die da vorgestellt und noch mit positiven Vorzeichen und haben gesagt, wie toll diese Erfindungen sind. Da wurde tatsächlich, ich sage es mal salopp, aus Mist wurde Gold gemacht und da wurden schlechte Schulden eigentlich so lange gebündelt und tranchiert, bis daraus gute Schulden wurden und mit AAA-Ratings versehen wurden, also aus Mistgold oder ich habe es damals genannt, aus Abwasser Champagner. Das hat mich tatsächlich im Jahr 2006 schon gewundert, dass das kam. Und ich habe die Auswirkungen damals auch noch nicht absehen können, aber als es dann so weit war im Jahr 2008 und dann alles in den Bach runterging, habe ich mich da natürlich erinnert und sagte, das war eigentlich absehbar. Warum ist es aber tatsächlich so ein graues Nachsorn gewesen? Meine Interpretation ist es, weil dieses Ereignis quasi aus dem Finanzsystem selbst herauskam. Alle anderen, über die wir jetzt gerade gesprochen haben, Corona-Krise, Zollkrieg und so weiter, Irankrieg, die kommen ja von außen. Aber das kam aus dem Finanzsystem selbst. Es war also mit der Verursacher. Und das wurde deshalb wahrscheinlich so lange ignoriert, weil die Finanzexperten, die es kreiert hatten, ja immer gesagt haben, ja, das ist ja alles toll und es ist ja sogar eine Innovation. Wir haben ja was Tolles erfunden. Und deswegen, glaube ich, hat man das so lange ignoriert. Und das war tatsächlich aus meiner Sicht dieses graue Nashorn lange absehbar. Aber erst am Ende dann wurde es wild. Man könnte daraus sogar vielleicht was ableiten. Also ich habe mir jetzt überlegt, was können wir daraus für die Zukunft ableiten. Du weißt, wir reden hier ja häufiger über den Reset. Hast du ja schon mal gehört, den ich erwarte, der aber auch aus dem Finanzsystem herauskommt. Kommen wird, wenn er dann kommt. Das könnte tatsächlich auch so eine Art graues Nashorn sein. Eigentlich ist es, wenn man das Finanzsystem durchschaut, wenn man die Funktionsweise betrachtet, eigentlich absehbar, immer stärker steigende Geld- und Schuldenmengen, das muss irgendwann mal zum Reset führen. Aber es wird von vielen gar nicht erkannt und von denjenigen, von denen es erkannt wird, Die wissen nicht wann. Ich weiß es auch nicht. Und deswegen ist das vielleicht so ein graues Nashorn, was aber bisher zumindest nicht als solches erkannt wird. Ich bin gespannt, ob wir darüber mal reden, so ähnlich wie in der Finanzkrise, dass daraus dann auch tatsächlich ein wildes Nashorn geworden ist. Abwasser und Champagner, zitieren wir dich wieder. Aber Raimund, wie sieht es aus mit dem, was wir auch schon angesprochen haben, die Eule und Private Credit in den USA, Schulden, auch aufziehende Krise? Ja, sagen viele, könnte wieder so werden wie 2007. Ich habe mich jetzt auch intensiv damit beschäftigt, insofern, als dass ich da viele Expertenmeinungen zugehört habe. Genau ist das natürlich nicht absehbar, wie groß diese Volumina sind, um die es da geht. Aber alles, was die Experten bis jetzt sagen, ist, dass die Volumina viel, viel kleiner sind als damals in der Finanzkrise, um die es da geht. Das heißt, wenn es da zu einem Krach kommt oder einem Krächlein, wird es möglicherweise dann bei einigen betroffenen Instituten möglicherweise auch zu Pleiten führen. Aber eine ganz große Finanzkrise stand jetzt, dürfte daraus nicht entstehen, zumal... Ich glaube, dass die Notenbanken das jetzt ja auch auf dem Schirm haben und wenn es da Anzeichen gäbe, sofort einschreiten würden mit Gegenmaßnahmen, also mit Geld, ihre Geldpumpen wieder in Gang setzen werden, ihre Geldkanonen und diese Krise wieder möglicherweise im Keim ersticken. Und deswegen also hier meine Einschätzung, weder ein graues Nashorn noch ein schwarzer Schwan, weil überraschend wäre es ja dann auch nicht mehr. Aber das ist ja mal eine neue Einschätzung von dir, hatten wir ja so auch noch nicht. Ja, was heißt neu? Hast du einfach mal unter den Tisch fallen lassen. Ja, was heißt unter den Tisch fallen lassen? Ich kann ja nicht jede Woche über alles reden, was ich mir so vorstelle. Genau, und tatsächlich Anlass für einen weiteren Rücksetzer im Lauf dieses Jahres, das könnte durchaus möglich sein. Ja, diese Blue Owl, diese blaue Eule, diese Privatkreditkrise, aber für nicht mehr. Also ein Rücksetzer im Laufe des Jahres, der dann auch wieder zum Jahresende hinaus gebügelt wird. Ist schon das dritte Tier, ne? Gibt es eigentlich noch ein viertes? Eule, Nashorn, Schwan? Ja, Bull und Bär gibt es vier, fünf, haben wir ja auch. Stimmt, die gibt es natürlich selbstverständlich. Es gibt viele Börsentiere, ja, ja, ja, ja. Gibt es einiges. Wir recherchieren das mal, was es sonst noch gibt. Vielleicht fällt euch ja was ein, schreibt uns dann immer gerne Mail, ihr kennt das und der Michael kennt das auch, der hat uns nämlich geschrieben und da ging es um unsere letzte Folge vom 23. Hat er gesagt, hier das Raketenschubsignal, der Indikator, den der Raimund dann nochmal ein bisschen skizziert hat und das fand der Michael spannend und er hat gesagt, was passiert denn und ist es eigentlich schon mal passiert, wenn während der zwölf Monate, wir hatten darüber gesprochen, nach dem Auslösen dieses Indikators, Raketenschubsignal, Indikator, die gleichen Voraussetzungen zum Auslösen ein zweites Mal eintreten. Raimund, ich glaube, wir müssen es in einem Satz nochmal ganz kurz erklären, was da ausgelöst wird und was in zwölf Monaten passieren muss, oder? Genau, also wir haben ja gesagt, wenn dieses Signal ausgelöst wird, wie es genau funktioniert, da bitte die letzte Folge reinhören. Raketenschubsignalfachbegriff Breath Thrust von Michael Zweig. Einem Experten, der das damals erfunden hat. Und wenn es ausgelöst wird, dann hast du die Folge, dass es nach sechs Monaten deutliche Kursgewinne zu verzeichnen sind im amerikanischen S&P 500 und nach zwölf Monaten nochmal größere Kursgewinne. So, und die interessante Frage tatsächlich, die du da ansprichst, ist, was ist denn, wenn das zweimal hintereinander auftritt? Ist auch schon passiert und beide Male stimmt es dann. Also das letzte Mal ist es am 31.03.2023 aufgetreten und danach wieder am 3.11.2023, also innerhalb eines Jahres, nur ein paar Monate später erneut. Und beide Signale haben tatsächlich voll gewirkt. Also das erste, da gab es dann nach sechs Monaten einen Anstieg und nach zwölf Monaten waren wir rund 27 Prozent im Plus. Und das zweite Signal dann im Jahr 2023 erneut sechs Monate ein deutlicher Anstieg und zwölf Monate später sogar über 30 Prozent im Plus. Also vergleichbar sogar mit dem jetzigen, was wir hatten. Da haben wir ja auch im S&P 500 ein Plus von rund 30,5 Prozent gehabt nach zwölf Monaten. Ja und im Zuge dessen ist natürlich noch eine weitere Frage interessant. Wir hatten ja im letzten Jahr schon oft über Performance Europa, USA gesprochen. Plötzlich hieß es, oh, dieses Jahr könnte Europa interessanter sein, stärker performen. Wir hatten über eine Dollar geredet. In dem Zusammenhang vielleicht auch ein Blick auf den Vergleich. Wie hat sich das entwickelt? Ja, ich finde das wirklich ganz interessant, weil ich habe mir jetzt dieses. Weil ich, als ich Bilanz gezogen habe für dieses Raketenschubsignal, tatsächlich mal die Entwicklung der letzten zwölf Monate angeguckt und vielleicht für euch da draußen, ihr wisst ja, so ungefähr, es war im Frühjahr letzten Jahres, da ging es los, da haben viele gesagt. Aber nicht nur für das Jahr 25, sondern eher sogar längerfristig. Die Ära der Dominanz des amerikanischen Aktienmarktes ist vorbei. So lautete, ich nenne es mal das Narrativ. Und ein Teilaspekt davon war auch, Europa schlägt längerfristig jetzt die USA. Ah, und ein Argument dafür war, der Dollar geht runter, plus der US-Aktienmarkt entwickelt sich nicht so gut wie andere Aktienmärkte, zum Beispiel wie die europäischen, weil auch dort eine Überhitzung, eine Überteuerung oder was auch immer zu verzeichnen ist. So, im Nachhinein wurde jetzt deutlich, in dem Moment, wo dieses Narrativ erzählt wurde und auch wir hatten ja da einige Folgen zu, hatten auch mal ein paar Gäste. Da hatte ich mich, ich habe mich nicht gestritten, nein, ich streite mich ja nie, aber wir hatten doch heftig diskutiert, weil ich war skeptisch der Einschätzung gegenüber, vergesst die USA, jetzt die Zukunft liegt woanders, was die Aktien anbelangt und die USA werden jetzt längerfristig underperformen, also schlechter sich entwickeln. Als andere Märkte. Im Prinzip, als dieses Narrativ erzählt wurde, war es eigentlich schon vorbei. Es war die Grundlage entzogen, also war die Story schon auserzählt. Denn tatsächlich im ersten Quartal des letzten Jahres, da hat es gestimmt. Da waren sowohl der US-Markt hat schlechter performt als der DAX. Der ist ja schon kräftig gestiegen, 20 Prozent, glaube ich, nach zwei Monaten oder was war er bloß. Und der Dollarkurs ist in den ersten drei Monaten gefallen gewesen. Aber das war es dann auch schon. Wenn man jetzt Auslöse-Raketenschubsignal, ich hatte es ja gesagt, Ende April, 24. April des vergangenen Jahres, wenn man da die zwölf Monate nimmt bis zum vergangenen Freitag, da sieht es nämlich ganz anders aus. Der S&P tatsächlich nach Auslösen dieses Signals über 30 Prozent im Plus. Der Dollar zum Euro ist, Leicht im Minus, knapp 3%, 2,5 bis 3%. Unterm Strich also für europäische Anleger, wer damals in die USA investiert hat, hat ein Plus von 27% gehabt, also währungsbereinigt in Euro. Und der DAX im gleichen Zeitraum nur 9,5%. Also schon in den letzten zwölf Monaten haben die amerikanischen Märkte, die europäischen, also vor allen Dingen den DAX, erneut deutlich geschlagen. Und das, obwohl, Achtung, der DAX ja auch noch Dividenden enthält, das wissen wir, und der S&P, über den ich jetzt hier rede, der enthält keine Dividenden, die kämen da sogar noch drauf. Also bitte auch Vorsicht vor solchen Narrativen. Ich glaube, die amerikanischen Aktienmärkte abzuschreiben oder hinten anzustellen, halte ich für gefährlich. Ob Trump hin oder her, natürlich auch Trump wird irgendwann nicht mehr an der Regierung sein. Das ist absehbar und trotz Trump gibt es ja dieses Plus. Also von daher, auch die Politik spielt da eher eine geringere Rolle. Die amerikanische Wirtschaft, die amerikanische Finanzmärkte sind einfach so dominierend, dass sie aus meiner Sicht auch noch die nächsten Jahre dominieren werden. Ich würde mich mal interessieren, wie Donald Trump das sieht, was du da gerade gesagt hast. Ob der das so ähnlich unterschreiben würde. Aber gut, das ist ein anderes Thema. Was meinst du konkret? Ja, ob das schon absehbar ist, dass der nicht die Regierung. Ja, ja, ich bin Optimist, na klar. Aber ich habe da auch ein bisschen doch tatsächlich noch Vertrauen in die amerikanische Verfassung und setze darauf, dass Donald Trump das nicht aushebeln wird können. Aber vielleicht werde ich eines Besseren belehrt. Ich bin jetzt ja auch Wirtschafts- und Finanzexperte und kein Politikexperte, aber ich vertraue darauf, dass nach Ablauf dieser Amtszeit tatsächlich Schluss ist für Donald Trump. Ist vielleicht Donald Trump das graue Nashorn? Inwiefern? Eine unterschätzte Gefahr. Aber das ist ja auch Käse, oder? Na ja, was heißt, ja gut. Wird ja schon besprochen. Ja, vielleicht unterschätzt. Und ja, aber selbst wenn er, erinnere mal an, er würde jetzt noch was finden, um doch noch ein paar Jährchen länger zu machen. Ich glaube nicht, dass die Aktienmärkte, ihr seht es ja jetzt auch, dass die deswegen in die Grütze gehen würden. Und so Long Run. Das ist meine Einschätzung. Ich sage ja, trotz Donald Trump, auch nicht während der Amtszeit dann. Na klar, gibt es dann erstmal vorübergehend wieder Spannungen und Verwerfungen. Aber ich sage ja, trotz Donald Trump, trotz Zollkrieg, zweistelliges Plus. Also was will man eigentlich mehr? Wie resistent sollen denn die Aktienmärkte noch sein? Also sie sind resistent gegenüber der Politik. Da kann ein Donald Trump einfach nicht viel Schaden anrichten. In dieser festen Überzeugung bin ich, was die Aktienmärkte anbelangt. Wir haben den Reset schon öfter angesprochen, nicht nur heute, sondern generell und das hat auch Dittmar festgestellt. Er hat uns geschrieben mit drei Fragen und er schreibt auch, ich möchte mal zum ständigen Nebenthema Reset beitragen, fand ich sehr charmant. Und ich lese das mal vor, weil muss man, um es zu verstehen, schon eine Expertenfrage oder sogar drei Expertenfragen. Also Dietmar, du bist auf jeden Fall im Thema, das ist großartig. Er schreibt, ich setze voraus, dass ich bereits ein Portfolio bei aller Anlageklassen besitze, also auch Aktien und Rohstoffe. Für die Gewichtung halte ich auch einen Teil Staatsanleihen, die im Falle eines Resets sehr stark betroffen wären, haben wir darüber geredet. Um mich zu schützen, schreibt Dietmar, stelle ich mir die Frage, wo denn ein Reset weltweit stattfinden würde. Da haben wir, glaube ich, auch mal angesprochen, Raimund. Er schreibt, ich vermute eher lokal auf eine Wirtschaftszone begrenzt, zum Beispiel in den USA oder in Europa. Jetzt kommt die Frage, könnte es daher Sinn machen, dorthin umzuschichten, wo man eher keinen Reset vermutet? Zum Beispiel in einen ETF mit chinesischen Staats- und Unternehmensanleihen in der Währung Yuan und nach dem Reset dann wieder in meine neue lokale Währung umtauschen. Solch eine Transaktion, schreibt er, würde vermutlich selbst dann auch durchgehen, wenn der Privatbesitz von Gold verboten würde. Also die Idee ist ja schon ganz toll, Dittmar. Natürlich, wir sagen ja auch immer, möglichst breit streuen, auch in anderen Ländern breit streuen und möglicherweise auch in solchen, die eventuell nicht von einem Reset betroffen sein werden. Klar, das ist durchaus zu raten, aber ob das tatsächlich jetzt das Gelbe vom Ei ist, weiß ich nicht. Und ich weiß auch nicht, ob du damit die negativen Folgen für dein Vermögen eines Resets bekommst. Ausschalten könntest, mindern könntest. Zunächst mal, je mehr man ins Ausland geht, in andere Länder, außer, ich sag mal, USA, wo wir ja wirklich, das ist ja quasi unsere zweite Heimat, was die Geldanlage anbelangt, aber je vielleicht extremer die Länder werden, in die wir gehen, wie unbekannter oder auch kleiner, gibt es immer wieder neue politische Risiken. Selbst in den USA gibt es die ja, wie wir an Donald Trump sehen, aber die machen für die Performance des dortigen Marktes zumindest nicht viel aus. Aber in anderen Ländern, ob das jetzt Indien ist, China, was auch immer, kauft man sich, wenn man dorthin geht, auch wenn man in Staatsanleihen dorthin geht, kauft man sich Risiken wieder zusätzlich ein, die man in anderen, ich sage mal in der westlichen Hemisphäre Europa, USA wiederum nicht hat. Das muss man wissen. Und wenn man das weiß, kann man es tun. Es ist natürlich schwieriger. Aber ich persönlich mache es tatsächlich auch nicht. Ich versuche dann, wenn es zum Reset kommt, den anderen weitig abzufangen. Ob mir das gelingt, weiß ich nicht. Aber wer die Möglichkeit hat, ins Ausland zu gehen, soll das sicherlich tun. Aber erwartet euch nicht davon, dass ihr dann aus allem fein raus seid von vornherein. Und vor allen Dingen, ihr wisst ja noch gar nicht, ob der Reset tatsächlich kommt während eurer Lebensdauer. Und dann hast du quasi die politischen Risiken eingetauscht, die es da zusätzlich gibt. Aber du wartest dann, zumindest solange du lebst, vergeblich auf den Reset. Habe ich zwei Nachfragen, Reimund, direkt. Wie versuchst du das denn abzufangen? Und welche politischen Risiken meinst du konkret? Naja, ich versuche es abzufangen, wie ich da sagte, indem ich einfach auf Sachwerte setze. Aktien, auch in den USA, aber generell ETFs, auf Lädenmetalle, vor allen Dingen Gold, auf Bitcoin und Immobilien. Diese vier Dinge, die fangen aus meiner Sicht einen Reset einigermaßen ab. Selbstverständlich wird man da auch Verluste haben, aber das hat man dann mit ausländischen Anleihen oder was auch immer möglicherweise aus. Da muss man gucken, ob es auch zurück wieder transferiert werden kann, ob es da Kapitalverkehrskontrollen gibt, was auch immer. Also wie gesagt, die Risiken versuche ich so abzufangen und wenn es dann soweit ist, wird spannend, ob man dann noch aktuell reagieren kann, darüber werden wir dann reden. So, das war die erste Frage und was ist die zweite gewesen nochmal? Kurze Anschlussfrage zur ersten Antwort, welche Immobilienklasse meinst du, also selbstgenutzt Immobilien? Selbstgenutzt, ja selbstgenutzt. Also das ist da, wer sich gut auskennt mit Immobilien und auch die Unwill ertragen kann, die man hat, wenn man vermietete Immobilien hat, ob das jetzt Privatmieter sind oder gewerbliche Mieter. Also ja, ich möchte mir das nicht an die Backe binden. Die Eingenutzte, die ist jedem anzuraten, aber mehr nur denjenigen, die es auch stemmen können, auch arbeitstechnisch und auch von der eigenen Einstellung her. Wenn man sich gerne mit Mietern herumschlägt, dann ja, wenn nicht, sollte man es lieber lassen. Okay, und die politischen Risiken, die du angesprochen hast, woran denkst du da? Also wir haben jetzt über China geredet. Ja, China, gucken wir mal China. Also China ist ja zumindest nicht auszuschließen, dass China zu so einer Art No-Go-Area wird, wie jetzt Russland zur Zeit. Da muss man gucken, was da politisch passiert. Klar, kann sich im Moment niemand vorstellen. Offiziell ist ja nur die Maßgabe jetzt de-risking, also etwas Risiken dort herausnehmen und weniger in China und mehr in anderen Ländern auch zu investieren. Aber diese Risiken hast du im Ausland eben überall, wie gesagt sogar in Amerika und den USA. Nur dort sind sie einigermaßen beherrschbar, zumal man ja auch, wenn dort etwas passiert, es einigermaßen rasch mitbekommt. Aber wenn in China was anbrennt, ich glaube, dann sind wir eher bei denen, die es nicht am Ende, ganz am Ende erfahren, aber die nicht ganz vorne dran sind. Frage Nummer zwei von Dittmar. Die Frage, wann der Zeitpunkt für ein Reset kurz bevorsteht, der wurde bereits damit beantwortet, dass Stimulationsmaßnahmen der Zentralbank nicht mehr greifen aufgrund mangelndem Vertrauen. Wäre es nicht ein früherer Indikator, schreibt er, wenn die Rendite von Staatsanleihen nach oben schießen würde, siehe Ray Dalios Buch Große Schuldenkrisen und... Was man auch erwarten würde, ist, dass man beobachten könnte, dass große Investoren zusehen, dass sie ihre Staatsanleihen schnell in andere Werte umtauschen. Ja, ja, tatsächlich ist das aber im Prinzip, lieber Dittmar, entspricht das auch den Zeichen, die ich genannt habe. Ich habe ja gesagt, Stimulationsmaßnahmen der Zentralbank greifen nicht mehr. Wenn die Zinsen steigen, wenn sie stark steigen und nicht mehr eingrenzbar sind, denn die Zentralbanken würden selbstverständlich einen Zinsanstieg, wenn er zu stark wird, versuchen einzubremsen. Es gibt ja verschiedene Maßnahmen und die beste, die gängigste jetzt aus den letzten Jahren ist eben die, ihre Bilanzen auszuweiten, Staatsanleihen zu kaufen, was das Zeug hält und in die eigene Bilanz zu nehmen. Damit würden sie den Zinsanstieg ja begrenzen, eindämmen oder sogar umkehren. Ich sage, wenn diese Maßnahme nicht mehr greift, wenn die Zinsen trotzdem steigen, ist das genau das, was ich damit gemeint habe, dass eben die Märkte dann eben nicht mehr auf solche Maßnahmen, Stimulationsmaßnahmen der Zentralbank reagieren, dann würden die Zinsen weiter ansteigen. Und das wäre dann auch ein Anzeichen. Und vielleicht noch ein Wort zu diesem Ray Dalio, der hat tatsächlich jetzt in letzter Zeit für ein bisschen Aufsehen gesorgt. Das ist ja ein Hedgefondsmanager, ein sehr erfolgreicher Hedgefondsmanager, der jetzt auch zum Beispiel in die gleiche Kerbe schlägt, wie wir es hier tun, der einen Reset erwartet, auch für den Dollarraum vor allen Dingen. Für mich ist er ein bisschen zu sehr dollarraumbezogen und die hohe Staatsverschuldung als Hauptbegründung nimmt. Ja, er hat zum Beispiel so einen Zeitraum fünf Jahre oder bis Ende des Jahrzehnts auch, wie ich es ungefähr habe. Schauen wir mal, kann sein, dass tatsächlich. Um die Jahrzehntwende etwas, ein größeres Ereignis passiert. Ob das dann schon der Reset sein wird, weiß ich nicht. Aber ein größeres Ereignis, vielleicht auch ein größerer Crash oder ein größerer Aktienmarktrückgang auf jeden Fall. Wir sind gespannt, ob es dazu kommt. Frage Nummer drei. Nicht jeder besitzt einen Garten, wo er Gold vergraben kann, wenn ich Gold in einem ausländischen Zollfreilager verwahren möchte, indem ich es nicht physisch dorthin transportiere, sondern den Anbieter, den An- und Verkauf durchführen lasse, dann sehe ich hier ein Gegenparteirisiko, sagt Dittmar. Richtig. Ist das nicht bedenklich? Ja, ganz genau. Dieses Gegenparteirisiko gibt es eigentlich überall, immer. Wenn ich es im eigenen Garten vergraben will, okay, dann habe ich zwar nicht das Gegenparteirisiko, dann habe ich mein eigenes Risiko, dass ich vergesse, wo es ist oder dass es mir da geklaut wird, ausgegraben. Ja klar, Risiken hat alles. Und auch hier tatsächlich, guck dir den Partner genau an, wo du dein Gold verwahren lässt. Du kannst es nur einigermaßen begrenzen, das Risiko, indem du dich ganz auf seriöse Anbieter konzentrierst. Ich gebe hier natürlich keine Empfehlungen, im Zweifelsfall habe ich die auch nicht. Kann ich die gar nicht geben, weil ich die nicht alle getestet habe. Aber da musst du dich einfach mal informieren. Klar, das Risiko gegen Parteirisiko besteht und wie gesagt, es lässt sich nicht aus der Welt diskutieren. Risiken gibt es überall. No risk, no fun. Raimund, ist das auch dein Motto? Ja. Geil. In begrenztem Maße. Ja, in begrenztem Maße. Risiko, das ist ein Risiko, aber das wird ja eher auch dann so verstanden, heftige Risiken einzugehen, was die Gelderanlage anbelangt. Da sage ich aber, ja, das nur mit kleinem Geld, mit Spielgeld. Die großen Dinge, auf die ihr euch verlassen wollt, auch für später, für die Altersvorsorge und so weiter, da geht da keine großen Risiken ein. Alles andere, klar, Teilbeträge auch mal schön riskant investieren, um zu sehen, wie ihr damit Erfolg oder Misserfolg haben werdet. Ich glaube sogar, auf lange Sicht habt ihr damit keinen großen Erfolg. Es kann kurzfristig Spekulationserfolge geben, dann werdet ihr möglicherweise so übermütig, dass ihr dann noch mehr einsetzt und wieder alles verliert. Also probiert es gerne. Eine E-Mail zu schreiben bedeutet überhaupt kein Risiko. Brichter und bellet gmail.com oder at ntv.de. Wir sind ja in diesem Jahr doppelt vertreten mit E-Mails. So ist das halt. Ihr könnt das aussuchen, was ihr anschreiben wollt. Ihr seht, es wird beantwortet. Dittmar und Michael, vielen Dank für eure Fragen. Davon leben wir hier. Das ist gut. Haben wir was zu besprechen. Hätten wir auch so. Aber so wird es noch schöner. Also, wenn ihr was habt, schreibt uns. Wir freuen uns drauf. So ist es. Und noch eine kleine Korrektur von mir am Ende. sollte ich vorhin Michael Zweig gesagt haben, der gute Mann hieß Martin Zweig. Das nur am Rande der Vollständigkeit halber. Ich freue mich aufs nächste Mal. Ciao, ciao, bis dahin.