Latest / Border Allein – Selbstführung für emotional intensive Menschen / Borderline & Co: Wie du deine Diagnose als Stärke nutzt
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- 0:00So, meine Damen und Herren, herzlich Willkommen zur neuen
- 0:03Folge Borderline. Mein Name ist Sven Eka
- 0:06Borderline Hallo Hallo Herr Border Herr Borderline, Hallo,
- 0:17herzlich Willkommen zur neuen Folge Borderline, Mein Name ist
- 0:21Sven Eka Borderline und heute will ich euch mal über.
- 0:30Ein Thema, oder ich will mich mit mit euch über ein Thema ein
- 0:34bisschen leiser machen hier so über ein Thema unterhalten, das
- 0:39doch immer wieder viele bewegt, gerade im Coaching und so weiter
- 0:43das Thema Glaubenssätze ein Riesenthema irgendwie und ich
- 0:53Glaubenssätze wird ja immer verbunden mit dem Thema
- 0:56psychische Erkrankung. Ja so ich.
- 1:00Und n Glaubenssatz ist ja nichts weiter als etwas verwurzeltes,
- 1:04was wir irgendwo irgendwann mal ja gelernt haben, quasi so.
- 1:08Das hat sich in unserem Hirn manifestiert, ich glaub das Wort
- 1:11Glaubenssatz per se muss ich keinem erklären, aber es wird
- 1:17immer wieder und sehr sehr häufig negativ ausgelegt und ich
- 1:24will heute einfach mal in so in so verschiedenen Steps.
- 1:27Will ich euch mal näherbringen, was Glaubenssätze eigentlich
- 1:33sind und vor allen Dingen, wie wir sie auch für uns, für uns
- 1:38nutzen können? Ja, würde ich sagen, trinken wir
- 1:43einen Kaffee, soll ich noch warten, müsst ihr euch einen
- 1:48holen, dann drück auf Pause, aber hör dir den Kram hier an,
- 1:53also guck mal. Die Macht der Glaubenssätze
- 1:57quasi. Jetzt stellt euch mal vor, dass
- 2:00eure Gedanken wieso eine Art wieso eine Art Navigationssystem
- 2:04funktionieren, also wenn du dir ständig sagen würdest, und darum
- 2:08geht es mir heute eigentlich explizit, wenn du dir ständig
- 2:11sagst, ich bin krank, dann wirst du hergehen und wirst für diesen
- 2:18Glaubenssatz Beweise sammeln, du wirst Beweise sammeln, dass du,
- 2:23dass du wirklich krank bist, dass.
- 2:26Dass dass du quasi immer nur die Schwächen und das Versagen, das
- 2:34Nichtkönnen aus dir so Rauskitzelst.
- 2:38Ich bin krank, weil guck mal hier, weil guck mal da und mir
- 2:43tut schon wieder alles weh, mir keine Ahnung, geling nichts so.
- 2:55Aber was ist denn das alles, wenn man nur seine Schwächen
- 2:58sieht, wenn man nur seinen Geist darauf einstellt, dass man
- 3:04nichts kann? Ja genau ist Bullshit ne,
- 3:09sondern es ist doch quasi wie ein wie ein wie soll ich sagen,
- 3:15das ist doch kein Beweis, dass. Für eure Grenze, sondern das ist
- 3:19doch eher ein Beweis dafür, dass man diesen Fokus auf einen
- 3:26Glaubenssatz richten kann. Dafür ist das ein Beweis, dass
- 3:31man überhaupt die Fähigkeit hat, sich einem Glaubenssatz zu
- 3:35stellen, sich einen Glaubenssatz aufzusagen und auch
- 3:39dementsprechend zu handeln, logisch, oder?
- 3:42Und? Ach guck mal, das was wir
- 3:44denken, das werden wir formen, das werden wir definitiv
- 3:48irgendwie so lenken. Achtung, wie wir es denken ist
- 3:54gut so und das ist doch eine Riesenchance, Leute, das ist
- 4:00doch eine Riesenchance, weil Glaubenssätze sind ja nicht in
- 4:07der Realität in Stein gemeißelt. Es sind Überzeugungen.
- 4:14Ein Glaubenssatz ist nichts anderes als eine Überzeugung.
- 4:20Und wie der Titel es schon sagt, Das ist wie ein Werkzeug, das
- 4:24ist wie ein Werkzeug, so und was ihr quasi in Stein meißelt und
- 4:31dann zum nächsten Stein geht oder wie auch immer, das liegt
- 4:34bei euch. Eure Überzeugung wird dafür
- 4:38sorgen. Dass ihr handelt, wie ihr
- 4:42handelt, versteht ihr was ich meine, wenn wir jetzt noch mal
- 4:47davon ausgehen, ich bin krank, so ihr alle kennt das
- 4:53Oversinking nehmen wir es mal als Beispiel und man denkt sich
- 4:57da rein, boah ich bin so krank, dass ich kann das und das
- 5:01deswegen nicht, ich kann ihr blockiert euch selber, ich
- 5:05würde. Ich wurde in einem Coaching
- 5:07jetzt gefragt. Sag mal, wie hast du es
- 5:09eigentlich geschafft zu heilen? Schönen Gruß an die junge Dame,
- 5:14ich weiß die hört das und ich hab ihr im Prinzip nichts
- 5:19anderes geantwortet wie das was ich jetzt erzähle.
- 5:23Ja ich hab auch irgendwann ne Diagnose bekommen und ja war
- 5:28nicht einfach, aber dann stellt man sich irgendwann die Frage.
- 5:32Will ich denn jetzt krank sein? Will ich denn jetzt krank sein
- 5:37und damit meine ich nicht Leute, ich meine damit jetzt nicht,
- 5:40dass ihr sofort hergehen sollt und den nächsten Mount Everest
- 5:43besteigen sollt, oben auf der Zugspitze mit einer Fahne wedeln
- 5:47sollt oder 100 Meter Lauf brechen sollt oder
- 5:50arbeitstechnisch durchstarten sollt?
- 5:52Nein, es geht doch erstmal nur darum sein sein Mindset, seine
- 5:57seine Überzeugung dahingehend zu lenken, dass man die.
- 6:02Sich erstmal nicht mehr einredet, dass man krank ist,
- 6:06dass wir auf verschiedene Situationen anders reagieren als
- 6:11als vielleicht andere Menschen, das mag sein, aber deswegen sind
- 6:15wir nicht anders als andere Menschen, sondern wir sind, wir
- 6:22sind einfach individuell, jeder Mensch ist individuell ja so,
- 6:27und wenn wir jetzt mal ganz bewusst auf die Borderline
- 6:33Persönlichkeitsstörung zielen, von mir aus auch auf adas, dann
- 6:41dann ist es doch ist es doch komisch, finde ich jedenfalls,
- 6:46dass die von allen nur negativ gesehen wird, finde ich komisch,
- 6:50sage ich euch ganz ehrlich, weil ich glaube, ich glaube
- 6:55tatsächlich, dass da viel mehr drin steckt in dieser Diagnose.
- 7:01Ich, wie gesagt, ich wehre mich dagegen gegen das Wort Diagnose,
- 7:04weil ich, ich bin es ich Moin tach ja, von mir aus bin ich
- 7:11borderline, borderline ist ich, ich bin Sven so und ja, ich
- 7:15bezeichne mich auch als borderliner, vielleicht grenze
- 7:18ich mich auch so ein bisschen ab, vielleicht will ich aber
- 7:19auch ganz bewusst hergehen und sagen, ich will, ich bin was
- 7:21besonderes, vielleicht ist das so, ich habe mir noch keine
- 7:25Gedanken drüber gemacht, aber vielleicht ist das so,
- 7:28vielleicht will ich sagen, ey ich bin anders als du, aber aber
- 7:32nur, weil ich sage, ich bin anders als du, heißt es noch
- 7:36lange nicht, dass ich anders bin, weil Andersartigkeit zeigt
- 7:39sich immer, nur die Taten nicht durch Worte ja so das
- 7:46Borderliner, Adhsler und so weiter mehr fühlen, mehr
- 7:49wahrnehmen, dass das Leben auf eine ganz eigene Art und Weise,
- 7:52vielleicht empfinden, auf eine rohe, vielleicht sogar
- 7:55unverfälschte Art und Weise sehen.
- 7:59Dem einen tut das weh. Aber für mich, für mich ganz
- 8:05persönlich ist das ein Geschenk, ist ein Geschenk für mich, weil
- 8:10tiefe Emotionen bedeuten nichts anderes als tiefe Empathie.
- 8:16So sehe ich das. Extremes spüren bedeutet aber
- 8:22auch ey, ich hab Leidenschaft in mir, ich brenn für irgendwas
- 8:28ich. Ich kann mich, ich kann mich,
- 8:33ich kann mich irgendwo reindenken.
- 8:35Ja, und wenn ich sage, ich brenne für irgendwas, dann heißt
- 8:38das ungefähr so viel wie ich werde mich da maximal rein
- 8:43denken, sei es Beziehung, sei es das, was ich tue, sei es in ein
- 8:48Buch schreiben, sei es egal, in was ja, und die Frage, die sich
- 8:54mir dann immer stellt, ist wogegen.
- 9:00Kämpft man eigentlich? Und wofür entscheidet man sich?
- 9:08Wisst ihr, wie ich das meine? Die Frage ist ganz einfach,
- 9:12wogegen kämpfst du und wofür entscheidest du dich?
- 9:18Lass doch mal einen Augenblick sacken, Schluck Kaffee weil.
- 9:31Warum? Warum können wir nicht hergehen
- 9:33und sagen, ja, das ist ein Teil von mir, das ist ein Teil von
- 9:39mir, genau wie alles andere auch, wie mein linkes Bein, mein
- 9:43rechtes Bein, mein linker Arm, mein rechter Arm, mein Kopf,
- 9:46mein Körper, meine Nieren, was weiß ich und so habe ich auch
- 9:51eine Persönlichkeit. Na, die ist mir mitgegeben
- 9:54worden und die ist dann im besten Fall ist sie ja
- 9:58irgendwann, ist sie ran, erzogen worden, bei dem einen mehr, bei
- 10:04dem anderen weniger, bei dem einen gut, bei dem anderen
- 10:06schlecht so. Aber Fakt ist, ich bin dafür
- 10:12verantwortlich, was ich aus meinen, aus meinen, aus dem, was
- 10:16mir in die Wiege gelegt wurde, aus dem, was ich, was ich
- 10:19irgendwann mitbekommen habe, was ich daraus mache, oder?
- 10:23Also was mache ich denn, wenn es doch ein Teil von mir ist?
- 10:28Ich nutze es, und zwar für mich. Ich arbeite damit, ich mache es
- 10:32zu meiner Stärke, guck mal, ich habe wirklich ich will, ich will
- 10:38das hier nicht großreden und ich will mich jetzt auch hier nicht
- 10:40beweihräuchern, aber jetzt überlegt mal bitte vor 45
- 10:43Jahren, weil ich fühle das auch in jedem live Event an und.
- 10:47Habe ich auf dem Bett gesessen in der Klinik, wo es nicht mehr
- 10:50weiterging, und habe gedacht, ich mach mal, ich mach mal einen
- 10:52Podcast, ich mach mal einfach einen Podcast.
- 10:54Jetzt ist aus diesem Podcast für mich gefühlten Imperium geworden
- 10:59mit vielen Leuten, die da mit mithelfen, die mitarbeiten, die
- 11:03tun machen. Man tourt durch Deutschland und
- 11:08noch mal, das will ich nicht sagen, weil ich so toll bin,
- 11:11sondern ich habe das einfach über dem Lauf der Zeit für mich.
- 11:16Genutzt. Ich hab es, also nutze ich es.
- 11:21Was kann ich? Die Frage habe ich mir gestellt,
- 11:24was kann ich jo ich kann reden ich bin würde ich mal so sagen,
- 11:28nicht der dümmste Mensch auf der Welt gut es gibt nur einen der
- 11:31der schlauer ist als ich, aber der sitzt oben im Himmel und
- 11:35nennt sich Gott, wobei ich schon glaube ich sollte den mal
- 11:39coachen, da läuft einiges schief auf dieser Welt nein Spaß, warum
- 11:46ist wenn ich es doch anders, wenn ich es doch schon habe,
- 11:50wenn ich es doch einfach habe, dann sorge ich doch dafür, dass
- 11:53es mich auch antreibt und nicht mich niedermacht.
- 11:59Ich führe schon ein paar Tage die Diskussion mit meiner
- 12:06Partnerin, warum Grenzen Leute ihre Krankheiten ab.
- 12:15Das ist mein Borderline, das ist mein Ads, was da gerade greift.
- 12:19Das heißt nichts anderes als ich entschuldige das damit oder
- 12:23erkläre das damit, dass ich etwas in mir habe, was irgendwie
- 12:29nicht cool ist oder was mich von anderen abhebt, aber warum
- 12:38Vereine ich das nicht einfach mit meinem Kopf, weil da findet
- 12:41es statt, Leute. Borderline hat mich, irgendwo
- 12:44ist kein Organ, das liegt nicht in eurem Körper, sondern das
- 12:47findet in eurem Kopf statt, so wie bei mir, wie bei jedem
- 12:52anderen auch. Ein Mindset, eine Persönlichkeit
- 12:54ist Kopfsache, Entschuldigung, mein Hüsterchen was macht man
- 13:00gegen Husten genau, Kaffee trinken und natürlich liebe
- 13:05Kinder nicht nachmachen, zu Hause rauchen rauchen ist eklig,
- 13:09stinkt und so weiter aber. Aber ich glaube nicht, dass hier
- 13:13Kinder zugucken. Also warum deklariere ich es so?
- 13:21Das war mein Borderline, da kann ich nichts für oder da kann ich
- 13:25was für, ich habe es gerade genutzt oder ich nutze es als
- 13:29Entschuldigung, nein, ich nehme es als Grundvoraussetzung für
- 13:32mich, alles, alles, was mich ausmacht, ob das Borderline ist.
- 13:38Ob das Stärke ist, ob das Schwäche ist, ob das ich kann
- 13:41schnell laufen oder eher nicht. Ich kann kämpfen oder eher
- 13:45nicht. Jeder Mensch hat
- 13:46Grundvoraussetzungen im Leben, so und ja, Borderline mag sein,
- 13:51dass es eine eine Persönlichkeitsstörung ist, die
- 13:55auf Traumata basiert, ja, das stimmt, brauchen wir überhaupt
- 13:58nicht drüber diskutieren. Klar, klare Kiste und jetzt und
- 14:04nun stehen wir da. Und jetzt kommt der Punkt, den
- 14:08ich meine. Jetzt kann ich mich entscheiden,
- 14:10bist du für oder bist du gegen mich, mein liebes Borderline,
- 14:17bist du für oder bist du gegen mich, treibst du mich an oder
- 14:23drückst du mich nieder? So und noch mal.
- 14:31Dann habe ich die Frage gestellt bekommen, ja wie, wie, wie wie
- 14:36ich geheilt bin. Wobei ich der Meinung bin, ich
- 14:40muss überhaupt nicht heilen, ich bin cool, ich bin cool, so wie
- 14:44ich bin, ich bin ne geile Sau so Punkt ja ich weiß ich übertreib
- 14:49jetzt ein bisschen, das sehe ich nicht wirklich so, aber ihr
- 14:50wisst glaube ich was ich damit sagen will.
- 14:53So, und ich hab dann geantwortet, ja, und dann kam
- 14:55irgendwann der Punkt im Leben, wo ich mir die Frage gestellt
- 14:58hab, was möchte ich eigentlich was, wer bin ich und wo will ich
- 15:02hin, nicht wer bin ich und wo war ich und ich glaube, da liegt
- 15:12das Geheimnis, wenn ich mich frage, was ist aus mir geworden,
- 15:19dann hab ich kapituliert. Wenn ich mich aber frage, was
- 15:24wird aus mir, habe ich einen Plan, dann habe ich einen Plan.
- 15:30Wenn ich mir dann aber in meiner Vorstellung sage, ja, aus mir
- 15:33wird sowieso nichts, ich bin ein Depp, ich bin ein Idiot, ich
- 15:38kann nicht, man hat mich so gemacht, dies, dass jenes alles
- 15:44Anti Erklärungen für sein Scheitern, was noch gar nicht
- 15:48passiert ist. Ich rechtfertige mein Scheitern,
- 15:52mein Scheitern jetzt schon. So aber weiß der, wenn ich mir
- 15:57die Frage stelle, was kann ich, was kann ich gut und aus dem,
- 16:02was ich gut kann, was kann ich daraus generieren und damit
- 16:06meine ich, das ist ja kein Verkaufsgespräch, ich meine
- 16:08damit nicht, ich meine das nicht immer nur auf Geldmittel
- 16:11gesehen, womit kann ich das meiste Geld verdienen, ey, tu
- 16:13den Gedanken mal ganz weit weg, Geld ist niemals ein Antrieb,
- 16:16darf es niemals sein, sonst scheitert das.
- 16:19Wenn ich irgendetwas wegen wegen wegen Geld mache, werde ich
- 16:22nicht weiterkommen. Nein, ich muss irgendwas machen,
- 16:24weil ich dafür brenne, weil ich mich dafür begeistere und dann
- 16:29sind alles andere, was dann kommt, sind ganz normale
- 16:33Automatismen, weil man sich dann weiterentwickeln wird.
- 16:38Also stell dir selber jetzt mal die Frage nicht, wieso bin ich
- 16:44so geworden, warum bin ich so? Sondern stell dir doch mal die
- 16:49Frage, was will ich sein, wer will ich sein, wo will ich hin.
- 16:54Ich hab noch so Gott will ganz viele Jahre vor mir wo und wie
- 17:02will ich diese Jahre verbringen und wo stehe ich gerade, was
- 17:08läuft richtig, was läuft falsch, wer tut mir gut, wer tut mir
- 17:11nicht gut, das sind essentielle Fragen.
- 17:19Guck mal die Essenz aus der ganzen Nummer ist doch
- 17:21eigentlich eine Diagnose, definiert dich nicht, das ist
- 17:36einfach nur ein Teil von dir, einfach nur in
- 17:39Anführungsstrichen und jetzt noch mal eine Diagnose ist kein
- 17:45Urteil über euch. Diese Bezeichnung bps keine
- 17:51Ahnung irgendwas ads, ads und und schlag mich tot und hast du
- 17:56nicht gesehen. Das sind Werkzeuge die ihr in
- 17:57euch habt, das sind Tools das sind Tools guck mal wenn ich von
- 18:06meiner Überzeugung schrägstrich Glaubenssatz wenn ich wenn ich
- 18:13darauf hängen bleibe. Und sagt, es war alles Scheiße
- 18:18und es wird alles Scheiße sein. Ich bin krank, dann werdet ihr,
- 18:22dann werdet ihr in diesem Muster alt und verfaulen Punkt, anders
- 18:31kann ich das gar nicht, kann ich das gar nicht auf den Punkt
- 18:33bringen. Wenn ich aber anfange meine
- 18:38meine Überzeugungen mal so ein bisschen zu überdenken und zu
- 18:43sagen, ey. Wo liegt meine Überzeugung
- 18:46eigentlich oder wo sollte sie hingehen?
- 18:48Ja, wenn ich also, sprich ich verändere meinen Glaubenssatz,
- 18:52dann verändere ich automatisch die Realität von ich bin krank
- 18:59zu ey, ich bin nicht krank oder ich wachse oder ich lerne, ich
- 19:06nutze das, was ich habe, ja. Du und ich sind die Menschen,
- 19:22die entscheiden, wie wir mit uns leben.
- 19:28Ganz wichtig, viele gehen her und machen Scheitern und Erfolg
- 19:34abhängig von anderen Menschen. Viele gehen her, trauen sich
- 19:40nicht, eigene Entscheidungen zu treffen, weil sie Angst haben
- 19:43vor der Konsequenz aber ist Konsequenz immer negativ.
- 19:49Ne Konsequenz kann durchaus was Positives sein, meine Konsequenz
- 19:53ist Bettklinik sitzt hier und erzählt euch das was ich euch
- 19:58erzähle ist meine Konsequenz ist meine Überzeugung.
- 20:03Ich habe meine Überzeugung irgendwann geändert und ich habe
- 20:06auch gestruggelt und das wisst ihr alle.
- 20:08Jeder der, der mich von Anfang an verfolgt, weiß, wie sehr ich
- 20:12gestruggelt habe und jeder, der selber durchmacht oder der ein
- 20:15Angehöriger ist, weiß, wie hoch und wie massiv dieser Struggle
- 20:20sein kann. Noch mal.
- 20:27Denke daran, deine Glaubenssätze sind dein Navigationssystem.
- 20:34Der Rückspiegel, der zeigt euch was war ihr, guckt zurück, könnt
- 20:44ihr nicht mehr ändern, die Frontscheibe vorne die
- 20:47Windschutzscheibe, die zeigt euch, was vor euch liegt, die
- 20:52zeigt ihr gerade Widerstände auf eine schlechte Zeit, aber
- 20:58oftmals erkennt man diese Dinge halt.
- 21:01Manchmal kommt ein Stauende hinter einer Kurve, manchmal
- 21:05reagiert man nicht schnell genug und Crash da rein passiert,
- 21:12sofern man keine Verletzung davon getragen hat.
- 21:14Ich hoffe, ihr versteht die Metapher, kauft man sich ein
- 21:18neues Auto und fährt weiter, man kann sich natürlich sagen,
- 21:24Scheiße, ich bleib gedanklich ewig in diesem Stauende hängen,
- 21:29dann werdet ihr. Diesem Auto was kaputt im
- 21:32Stauende hängt, nicht mehr weiterfahren können und hinter
- 21:36euch werden immer mehr Leute in euer Fahrzeug rammen.
- 21:39Ihr müsst euch aber vorstellen, ihr sitzt am Fahrersitz, ihr
- 21:48bremst, ihr gebt Gas, ihr blinkt und ändert mal die Richtung, mal
- 21:54nach rechts, mal nach links, ihr bremst ab.
- 21:57Wenn irgendetwas zu viel wird, wenn der Verkehr zu viel wird,
- 22:01ihr gebt Gas, wenn die Straße frei ist, ihr gebt Vollgas.
- 22:03Bams mit 220 über die Bahn ich liebe das zum Beispiel ja mit
- 22:09hohen Geschwindigkeiten über die Autobahn zu fahren, wenn sie
- 22:11frei ist. Aber ich mag es auch, meinen
- 22:15Wagen vom Sport Modus in den Komfort Modus zu schalten und zu
- 22:19sagen, ja ich fahr jetzt mal gechillt, ich fahr jetzt einfach
- 22:23mal gechillt und nichts anderes. Nichts anderes beinhaltet diese
- 22:30Folge. Deine Überzeugung ist das, was
- 22:36dich ausmacht, Erfolg und Misserfolg, egal auf welcher
- 22:42Ebene, findet im Kopf statt. Natürlich kann es, kann es sein,
- 22:50dass wenn ich, wenn ich sage, ich möchte meine Überzeugung
- 22:54beruflich nutzen und das. Ich verkaufe jetzt, weil ich sie
- 22:58so Liebe, den Inhalt eines Üeis. Ob man davon leben kann, weiß
- 23:04ich nicht, weiß ich nicht, aber wichtig ist doch, dass man
- 23:09grundsätzlich erstmal für etwas brennt, dass man einen
- 23:12Lebensinhalt hat und Lebensinhalt bedeutet jetzt für
- 23:17mich zum Beispiel keine Statussymbole, das war früher
- 23:20so, Oh, und wenn ich sage, ich sammle Uhren, dann ist das etwas
- 23:26was. Das hat nichts mit Statussymbol
- 23:28zu tun, sondern das ist etwas. Dafür brenne ich, wenn ich ein
- 23:35Hobby habe, brenne ich dafür, wenn ich eine Überzeugung habe,
- 23:39brenne ich dafür, wenn ich sage, ich möchte etwas erreichen, und
- 23:45zwar mit dem, was ich kann, dann werde ich das schaffen, dann ist
- 23:50es meine Überzeugung, ob dieses Ziel.
- 23:55Immer erreichbar ist, ist völlig irrelevant.
- 23:59Wichtig ist nur, dass man es sich erst mal setzt, weil Ziele
- 24:01glücklich machen. Ja so, dann gibt es Ziele, die
- 24:06sollte man datieren und welche, die sollte man vielleicht
- 24:09langfristig betrachten. Langfristig heißt dann so, aber
- 24:17auf dem Weg zu irgendeinem Ziel. Gibt es ganz, ganz viele
- 24:22Zwischenziele und, und, und. Mittendrin auf diesem Weg, da
- 24:26ist die Autobahn plötzlich gesperrt.
- 24:27Ihr sitzt immer noch in diesem Erfolgsauto, nennen wir es
- 24:30erfolgsauto du sitzt in diesem Erfolgsauto, dann ist die
- 24:33Autobahn gesperrt, dann musst du andere Wege fahren, manchmal
- 24:37dauern Umwege länger, dann sind die Straßen verstopft und so
- 24:40weiter und sofort, aber das Ziel hat nur einen anderen Weg, aber
- 24:46ihr habt doch trotzdem ein Ziel. Und dann passiert wieder
- 24:51irgendetwas. Ja, wo man sagt, so, boah,
- 24:54Scheiße, ich komme niemals an, das hier wird niemals enden,
- 24:57doch wird es, wird es, aber es wird nicht dann enden, wenn ihr
- 25:02den Motor ausmacht und wenn ihr stehen bleibt, dann werdet ihr
- 25:07da nicht hinkommen, dann bleibt ihr quasi in diesem Auto sitzen.
- 25:11In diesem Erfolgsauto bleibt ihr Sitzen, nichts tut sich mehr und
- 25:15ihr bleibt da sitzen und wartet auf den Pannenservice, der euch
- 25:18abschleppt und. Und euch in die nächste
- 25:21Werkstatt oder wieder nach Hause bringt.
- 25:23Dann habt ihr nichts gewonnen, das Auto kaputt ist, muss ich es
- 25:28notfalls schieben, so weit schieben bis zum nächsten
- 25:31Händler, wo ich mir ein neues Auto kaufe.
- 25:34Ihr wisst wie ich das meine, ja, also als Metapher gesehen und
- 25:37dann weiterfahren kann oder ich fahre mit dem Zug weiter, ja
- 25:40dann setze ich mich in den Zug des Lebens.
- 25:43Wo viele Leute ein und aussteigen.
- 25:45Wir können das hier ins Unendliche ziehen.
- 25:47Fakt ist jedenfalls, Fakt ist noch mal ein ein Glaubenssatz,
- 25:55eine Überzeugung ist das, was veränderbar ist.
- 26:01Es ist veränderbar und dieses ich bin so wie ich bin, ich bin
- 26:06krank, ich kann eh nichts. Wenn ich mir das Einrede lernt
- 26:12mein Hirn nichts anderes als Yo Bruder, du hast recht, hey du
- 26:17kannst nichts, du bist nichts, haben dir alle gesagt, was
- 26:23interessiert mich das Geschwätz der anderen Leute, was die
- 26:25denken ob ich irgendwas richtig mache oder falsch mache.
- 26:28Ich bin für mein Handeln und tun verantwortlich, ich ganz
- 26:32alleine, ich ganz alleine und das ist egal ob ich richtige
- 26:37Entscheidungen treffe oder falsche Entscheidungen oder
- 26:39getroffen habe. Ob ich immer richtig gehandelt
- 26:42habe oder nicht, unter allem steht ein Ergebnis unter jeder
- 26:48mathematischen Formel oder Rechnung steht ein Ergebnis, ja
- 26:52manchmal sind die Rechenwege sehr kompliziert und manchmal
- 26:55sehr einfach, je nachdem wie man sie sieht und betrachtet.
- 26:59Ich bin aber auch dafür verantwortlich, was in der
- 27:01Zukunft passiert, wie ich da rein gehe, nicht verantwortlich
- 27:05für das, was passieren wird, weil sie wo, wo ich keinen
- 27:08Einfluss drauf habe und. Dafür bin ich nicht
- 27:11verantwortlich, aber ich bin dafür verantwortlich, mit
- 27:17welcher Vision ich da reingehe. Macht euch mal Gedanken darüber,
- 27:23stell dir die Frage, bin ich krank, bin ich, bin ich, kann
- 27:29ich nichts oder ey, was kann ich eigentlich ach scheiß mal auf
- 27:34krank sein ey ich bin wie ich bin ich bin cool was kann ich?
- 27:38Was kann ich erreichen? Will ich in meiner Scheiße
- 27:42sitzen bleiben oder fange ich an, den Zeigefinger aus meiner
- 27:47Scheiße raus rauszunehmen und die Erde zu für mich zu erden?
- 27:51In diesem Sinne, mein Name ist Sven aka Borderline und ich bin
- 27:54raus.