Latest / Hamburg-News – der aktuelle Nachrichten-Überblick um 17 h / Hamburg-News: UKE rechnet sechs Jahre mit Verlusten
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- Music. Moin, ich bin Lars Heide. Heute geht es um den Streit am Hamburg-Ballett, der immer größer zu werden scheint. Weitere Themen, das UKE wird wohl erst in sechs Jahren wieder schwarze Zahlen schreiben, am Flughafen wird mal wieder gestreikt und die Freibad-Saison lässt auf sich warten. Dazu gleich mehr. Zunächst wie immer die drei meistgelesenen Themen und Texte auf abendblatt.de. Platz 3. Nachbarn trauern um Nadja Abdel-Farag. Platz 2. Diese Gymnasien und Stadtteilschulen lehnen die meisten Schüler ab. Und auf Platz 1. Zink und Kununu. Wechsel an der Spitze bei New Work in Hamburg. Das waren, das sind die Top 3 auf abendblatt.de. Das Hamburg-Ballett kommt nicht zur Ruhe. Nachdem mehrere erste Solisten und Solistinnen gekündigt haben und Starttänzer Alexandra Trusch im Abendblatt-Interview hart mit Intendant Demis Wolpi ins Gericht ging, gibt es nun neue Vorwürfe. In einer Solidaritätsbekundung haben 17 aktuelle und ehemalige Tänzerinnen und Tänzer aus Düsseldorf einen Brief an Hamburgs Kultursenator Carsten Broster geschickt, indem sie die in dem Brandbrief von Ensemble-Mitgliedern des Hamburg-Balletts erhobenen Vorwürfe untermauern. Langsam wird dieser Konflikt zu einem Großproblem, das bald gelöst werden sollte, damit Hamburg weiter das beste Ballett hat, das dann demnächst in einem spektakulären Opernhaus auftreten kann. Wenn heute zu Tage etwas rechtzeitig kommt, ist das schon eine Nachricht wert. Beim Bau der geplanten Anlage zur Wasserstoffproduktion in Hamburg-Moburg wird es nach Angaben der Hamburger Energiewerke keine Verzögerung geben. Die Pläne für den Elektrolyseur seien weiterhin unverändert, sagte eine Unternehmenssprecherin. Der Rückbau des ehemaligen Steinkohlekraftwerks Moorburg soll bis Mitte des Jahres abgeschlossen sein. Dann sollen die Bauarbeiten für die Wasserstoffanlage beginnen. Und im ersten Halbjahr 2027 würden dann die ersten Verbraucher mit grünem Wasserstoff beliefert werden. Das klingt doch vielversprechend. Die Dienstleistungsgewerkschaft Verdi hat erneut Beschäftigte am Helmut-Schmidt-Flughafen zum Aufstand aufgefordert. Mit Beginn der Frühschicht am heutigen Morgen waren die 180 Beschäftigten der Real Estate Maintenance GmbH zum Warnstreik aufgerufen. Der Ausstand soll bis einschließlich Ende der Nachtschicht am 14. Mai andauern, also 24 Stunden. Gute Nachricht für die Passagiere, die Auswirkungen dürften sich in Grenzen halten. Der Warnstreik führt nach aktueller Einschätzung zu keinen betrieblichen Einschränkungen und wir erwarten keine Auswirkungen auf den Flugverkehr. Das sagt Hamburg Airport-Sprecher Philipp Wolf. Die Beschäftigten, die streiken, sorgen für die Instandhaltung der Gebäude und Anlagen des Flughafens. Zu ihnen gehören zum Beispiel Elektriker, Schlosser, Gas- und Wasserinstallateure, Tischler, Gärtner, Straßen- und Tiefbauer. Großkontrolle im Haberger Phönixviertel. 129 Mitarbeiter von Bezirksamt, Lebensmittelaufsicht, Finanzamt und Polizei haben gleich acht Kneipen und Kulturvereine durchkämmt. Drei Stunden lang von 18 bis 21 Uhr, also am gestrigen Abend. In eben jenem Wohnviertel, in dem es immer wieder zu Gewalt, illegalem Glücksspiel und Drogendelikten kommt. 120 Beamte des Polizeireviers in Harburg, des Landeskriminalamtes und der Landesbereitschaftspolizei kontrollierten über 80 Personen, die sich bereits am frühen Abend in den Läden aufheben. Da ist offensichtlich mal durchgegriffen worden. Weitere Details natürlich auf abendblatt.de. Freibadfans müssen sich noch ein wenig gedulden. Da ist nachts. Wir sehen das alle oder erleben, dass alle noch ziemlich kühl werden kann, während die Hamburger Freibäder in dieser Woche noch nichts geöffnet. Dazu sagt Biedelandsprecher Michael Dietl, ich zitiere, wir haben uns entschieden, diese Woche noch nicht zu öffnen, nachdem die Prognosen für die nächsten Tage 4 bis 5 Grad kühler angezeigt wurden. Zitat Ende. Insbesondere die Nachttemperaturen mit teilweise nur 6 Grad würden noch stark gegen die Öffnung der Freibäder sprechen. Für alle, die es nicht abwarten können, Bäderland hat mit dem Kaifubad, dem Holthusenbad, dem Festland, Parkbad, Familienbad Rahlstedt und dem Billetbad derzeit 6 Ganzjahres-Freibadstandorte, in denen auch aktuell draußen geschwommen werden kann. Und einen Podcast-Tipp habe ich für euch auch noch. Als er 2008 als Arzt im Uniklinikum Eppendorf anfing, hatte das rund 6.800 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Heute sind es 16.000 und der Neurologe Christian Gerloff ist ihr Chef. In unserer Reihe Entscheider treffen Heider spricht er über die schwierige finanzielle Situation des UKE, über Panzerglas und Wartelisten für Pflegekräfte in der Notaufnahme und beantwortet die Frage, ob es in Deutschland wirklich zu wenig Ärzte gibt. Die interessanteste Nachricht, das UKE hat im vergangenen Jahr einen Verlust von etwas mehr als 50 Mio. Euro gemacht und wird wohl 6 Jahre brauchen, bis es wieder schwarze Zahlen schreibt. Warum das so ist, einfach mal reinhören unter www.armblatt.de oder überall, wo es gute Podcasts gibt. Und wir, wir hören uns morgen wieder. Bis dahin. Tschüss. Ein Podcast von Funke. Weitere Podcasts. Music.