Latest / Rheinpegel - der Düsseldorf-Podcast / Rheinbahn zieht Konsequenzen aus Unfall, Geschichte des Düsseldorfer Zoos und Event-Highlights im Juni
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- Dass der Sommer jetzt so langsam gekommen ist, um zu bleiben, ist ja nun wohl auch zu allen durchgedrungen. Zumindest ich habe das bei einem meiner zahlreichen Spaziergänge am Rhein. Ich möchte übrigens mal betonen, dass ich nicht den lieben langen Tag einfach immer nur durch die Gegend laufe. Ich mache auch manchmal andere Sachen, aber so rummeandern ist schon eins meiner Hobbys. Auf jeden Fall ist mir beim Spazieren aufgegangen, dass es neben den offensichtlichen Anzeichen, also primär, dass es unglaublich warm ist, auch noch andere gibt. Die Gerüche zum Beispiel. Und jetzt meine ich auch nicht unbedingt so den ersten Sommerregen oder die Sonnencreme, die man sich morgens ins Gesicht schmiert, wenn man klug ist, sondern andere. Vielleicht geht es auch nur mir so, zum Beispiel Popcorn. Danach riecht es gerade im Rheinpark, weil der Zirkus Roncalli mal wieder sein Zelt aufschlägt und das passiert ja traditionell im Sommer. Oder später im Jahr dann, wenn das Open-Air-Kino die Pforten öffnet, auch so ein Sommerding. Oder nach frisch zum trockenen, ausgelegten Heu auf den Rheinwiesen Richtung Meerbusch. Oder Geräusche, das Wasserplanschen, wenn man in Lörrick am Freibad vorbeifährt mit dem Rad oder wenn am Lohauser Deich die Insekten schwirren und die Vögel miteinander sprechen. Ihr versteht. Hat ihr auch so Gerüche oder Geräusche, die euch den Sommer endgültig ankündigen? Ihr wisst, immer her damit. Gerüche und Geräusche gibt es ganz sicher auch bei den Veranstaltungen, die im Juni anstehen. Paul Küchler hat wieder gesammelt und verrät seine persönlichen Tipps. Davor hört ihr, was die Rheinbahn zum Unfall am vergangenen Samstag sagt und welche Konsequenzen gezogen werden. Die Einzelheiten kennt Alexander Esch. Mit Christopher Trinks habe ich über den Düsseldorfer Zoo gesprochen, der in diesem Jahr seinen 150. Geburtstag gefeiert hätte. Christopher erzählt, warum der Zoo nach dem Zweiten Weltkrieg nicht wieder aufgebaut wurde und wo in der Stadt man heute noch Spuren findet. Und damit herzlich willkommen zum Rheinpegel. Ihr hört Folge 423 und der Rhein steht bei 1,70 Meter. Hallo zum Rheinpegel, dem Podcast, in dem wir jede Woche darüber sprechen, was Düsseldorf bewegt, was die Bewohnerinnen und Bewohner umtreibt. Kurz und gut, was geht. Mein Name ist Tosja Kormann und diese wirklich schöne Aufgabe darf ich übernehmen. Wenn ihr uns was mitteilen wollt, wenn ihr Themen habt, die euch unter den Nägeln und auf den Herzen brennen, wenn ihr Veranstaltungen wisst, auf die wir hinweisen dürfen oder wenn ihr einfach mal irgendwas loswerden wollt, Dann könnt ihr uns gerne kontaktieren unter rheinpegel-post.de oder 0160 80 80 844. Wir freuen uns immer von euch zu hören. Am vergangenen Wochenende, während der Japantag in vollem Gange war, kam es an der Berliner Allee zu einem schweren Unfall mit zwei Straßenbahnen. 30 Menschen wurden verletzt, vier davon schwer. Ist das Ereignis an sich schon tragisch, kommt dazu, dass sich solche Vorkommnisse in den letzten Monaten häufen. Erst Anfang des Jahres gab es verschiedene Zusammenstöße und Entgleisungen von und mit Zügen der Rheinbahn. Die genauen Ursachen werden noch immer untersucht. Klar ist, dass es Konsequenzen geben wird, die die Stadt vielleicht in mehreren Hinsichten betreffen. Auch die Chefin der Rheinbahn hat sich inzwischen dazu gemeldet. Alexander Esch kennt die Einzelheiten. Hallo Tasia. Hi, da bist du mal wieder. Ja. It's been a while. Ja, ja, es kommt mir auch so vor irgendwie. Aber irgendwie mit den kurzen Wochen und allem, was in der Stadt passiert, da drängen sich manchmal Themen auf, die ich dann mit anderen Leuten bespreche, das tut mir leid, aber heute mit dir. Es geht um ein Thema, über das wir, ich glaube, vor sechs, sieben Wochen, also noch gar nicht so lange her, schon mal gesprochen haben. Es geht um die Rheinbahn, beziehungsweise um die Rheinbahnen, also um die tatsächlichen Züge, die bemerkenswert oft in Unfälle verwickelt sind in den letzten Monaten. So möchte ich es jetzt erst mal hinstellen. Du wirst jetzt gleich ein bisschen erklären, was das bedeutet. Es sind vier Züge, Beziehungsweise jetzt ja fünf Straßenbahnunfälle passiert in den letzten, weiß ich nicht, sechs Monaten. Genau, also man muss, glaube ich, das noch ein bisschen spezifizieren, weil Unfälle mit Straßenbahnen, die gibt es natürlich schon relativ oft. Und da kann man eigentlich auch so statistisch jetzt über die Jahre gesehen keine besondere Steigerung feststellen. Wenn wir jetzt sprechen von Auto mit Bahn sozusagen. Genau, klassischer Linksabbieger, Autofahrer, der die Bahn übersieht, die da hinter ihm kommt oder so. Nur was wir jetzt tatsächlich gehäuft gesehen haben, sind zum einen in diesem Jahr jetzt schon dreimal Zusammenstöße von Straßenbahnen. Das ist wirklich das sehr Besondere in dieser Häufung plus auch eine sehr heftige Entgleisung im November in Holthausen mit 13 Verletzten. Und immer steckt so, man weiß es noch nicht ganz genau, weil die Unfallhergänge noch nicht komplett analysiert sind. Aber es deutet schon sehr viel darauf hin, dass Fahrer da Fehler gemacht haben, Weichenstellungen übersehen haben, die zum Teil auch falsch waren, diese Weichenstellungen. Aber der Fahrer ist dafür verantwortlich. Und das sind natürlich Unfälle mit unfassbar heftigem Potenzial in ihrer Wirkung. Das sieht man eben jetzt besonders bei dem Unfall am Samstag, weil es da eben 30 Verletzte gab bei diesem mehr oder weniger Frontalzusammenstoß zweier Straßenbahn. Auch in Holthausen im November gab es 13 Verletzte. Aber es gab eben auch die Fälle einmal Grafenberger Allee. Da ist eine Bahn links abgebogen und in eine entgegenkommende Bahn dann geraten. Da gab es aber, glaube ich, nur, wenn ich das richtig im Kopf habe, Es gab vier oder fünf Leichtverletzte und es gab den Fall an der Brunnenstraße, wo auch eine Bahn fälschlicherweise abgebogen, oder in dem Fall ist sie fälschlicherweise abgebogen, sie sollte eigentlich gerade ausfahren und ist dann auch entgleist und mit einer entgegenkommenden U-Bahn zusammengestoßen, gab es auch einen Verletzten. Aber man kann sich natürlich vorstellen, wenn sie bei Straßenbahnen zusammenrauschen, dann ist das einfach eine besondere Art von Unfall mit besonderer Gefahr für die ja nicht angeschnallten Passagiere oder Fahrgäste in diesen Bahnen. Das auf jeden Fall und da tun sich natürlich sofort mehrere Fragen auf, auf die wir ganz bestimmt auch gleich zurückkommen. Also zum Beispiel dieses, wie kann eine Bahn falsch abbiegen? Das Gute am öffentlichen Personennahverkehr ist ja auch, dass die quasi festgelegte Routen fahren und ich immer weiß, an der und der Haltestelle kann ich ein- und aussteigen. Also dieses, der ist falsch abgebogen, frage ich mich ja, aber der fährt doch, also es fährt doch immer dieselbe Strecke, die Bahn. Und so. Aber jetzt erstmal können wir vielleicht ein bisschen den leider größeren Aufhänger dieses Gesprächs jetzt nochmal kurz beschreiben. Am vergangenen Samstag, am Japantag, also 25. Mai, kam es zu diesem, ja wirklich jetzt in dieser Reihe heftigsten Unfall. Es gab 30 Verletzte, vier davon schwer. 28 quasi Beteiligte drumherum sind auch noch betroffen irgendwie. Also das ist ja schon ein ganz schön großes Ausmaß. Genau, richtig. Und jetzt, also wir zeichnen ja am Mittwoch auf und heute Vormittag hat die Rheinbahn auch genaueres zur Unfallursache bekannt gegeben. Und nochmal vielleicht zum Hergang, da sind zwei Bahnen der Linie 709 sich entgegengekommen, die über die Graf-Adolf-Straße fahren und auf der Berliner Allee sollen die eigentlich aneinander vorbeifahren. Die Bahn aber, die Richtung Hauptbahnhof unterwegs war, ist links abgebogen und deswegen quasi frontal in die andere Bahn reingefahren. Es ist bekannt gegeben, dass es offenbar so war, dass das Fahrsignal schon dem Fahrer signalisiert hat, geradeausfahrtfrei. Dann gibt es aber auch noch ein Signal für die Weichenstellung. In dem Fall ist es wohl eine elektrische Weiche. Dieses Signal ist aber ausgeblieben, es ist dunkel geblieben, so sagt die Rheinbahn das. und faktisch lag die Weiche eben falsch, lag nicht auf gerader Ausfahrt. Und das bedeutet, dass im Endeffekt unterm Strich, sobald dieses Signal ausbleibt und eigentlich auch grundsätzlich ist der Fahrer dafür verantwortlich zu sehen, ist diese Weiche richtig gestellt. Das heißt, das Fahrsignal war nicht ausreichend in dem Moment. Trotzdem ist es natürlich gleichzeitig ein technisches Problem, ein technischer Fehler. Dieses Fahrsignal darf natürlich nicht gerade aussignalisieren, wenn gleichzeitig die Weiche falsch liegt. Klar, man muss immer nochmal kontrollieren, auch wenn Technik im Spiel ist. Ich stelle mir aber vor, wenn ich jetzt eine relativ erfahrene Bahnfahrerin bin, Schaffnerin, in, weiß ich nicht, 99 von 100 Fällen wird das schon stimmen. Also verlasse ich mich drauf, was das Signal sagt und wenn das sagt, du kannst geradeaus fahren, fahre ich halt geradeaus und kontrolliere das vielleicht nicht. Also das ist ja so ein bisschen die Frage, wie viel... Ja, das muss man trotzdem tun, natürlich. Das heißt aber umgekehrt natürlich auch nicht, dass man jetzt auf Seiten der Rheinbahn einfach so zur Tagesordnung übergeht. Ja, ja, hat der Fahrer einen Fehler gemacht und nächstes Mal muss er es besser machen oder wir müssen die Fahrer einfach noch besser schulen und was weiß ich besser anleiten. Sondern die sagt schon auch, und das ist jetzt die neuesten Mitteilung, auch der Rheinbahn nochmal zu entnehmen, wir müssen schon auch gucken, dass das technisch besser funktioniert. Dass man quasi auch eine Art Sicherheitsnetz doppelten Boden hat. Dass wenn so ein menschliches Versagen passiert, dass da nicht automatisch dann so ein heftiger Unfall gleich die Folge sein kann. Oder auch umgekehrt. Also dass da eben auch andere Sicherheitsmechanismen jetzt überlegt werden, wie man auch technisch da auf einen neueren Stand kommen kann. Ja, du zitierst ja in dem Stück dazu die Rheinbahnchefin Annette Grabe, die sagt, ein solcher Unfall darf nicht passieren. Ja, und deswegen werden wahrscheinlich jetzt, wie du ja schon sagst, auch nochmal härtere Konsequenzen gezogen oder weitreichendere. Wie gesagt, wir haben ja schon Anfang des Jahres darüber gesprochen, da gab es ja auch schon Ideen, was da passieren kann. Also ich erinnere mich, dass es da auch um Technik ging Und um ein bisschen mehr, ja wie gesagt, die Reihenbahnfahrerinnen und Fahrer werden ja ausgebildet natürlich und auch engmaschig wahrscheinlich immer wieder, ich möchte fast sagen geupdatet, also immer wieder nochmal gibt es neue Sachen und so. Ja, die Frage ist, es darf nicht passieren, aber wie soll denn jetzt sichergestellt werden, dass es auch nicht mehr passiert oder was können da tatsächlich Konsequenzen sein, weil das ist ja wirklich, also während wir darüber sprechen, wird es mir immer klarer, dass irgendwie Bahn entgleisen oder zusammenprallen ist, wie gesagt, dass es Unfälle gibt mit Autos, Abbieger oder ja, tragischerweise auch manchmal mit FußgängerInnen oder RadfahrerInnen so, also dass die Bahn ein sehr vehementes und robustes und auch sehr präsentes Verkehrsmittel ist, was halt im Straßenverkehr genauso mitspielt wie alle anderen und dass dementsprechend da auch Unfälle passieren können, schon klar. Aber dieses Ineinanderfahren und Entgleisen, ich habe auch, irgendwann ist doch auch mal irgendjemand zu schnell in eine Kurve gefahren und so. Genau, das war nochmal ein anderes Problem. Da waren wir ja eben an der Stelle, aber vielleicht greife ich das doch nochmal kurz auf. Wie kann das passieren? So aus Fahrersicht, da gibt es offenbar ja noch eine andere Fehlerquelle sozusagen. Dass man so in einem Bruchteil des Augenblicks, gerade glaubt, man fährt eine andere Linie, die geradeaus fährt. Und die bin ich vielleicht gestern gefahren. Oder noch vor ein paar Stunden, oder weiß ich nicht. Und jetzt fahre ich die andere Linie und muss jetzt eigentlich nichts abbiegen. Und gehe davon aus, ich fahre jetzt geradeaus und gehe viel zu schnell in diese dann doch sich plötzlich anbahndende Kurve. Das heißt, die Weiche liegt da eigentlich richtig. Aber ich habe gedanklich quasi diesen Aussetzer. Also man muss halt alert sein die ganze Zeit. Genau. Und das war offenbar, oder man weiß es eben noch nicht genau, Aber das deutet viel darauf hin, dass das das Problem an der Grafenberger Allee war, dass der Fahrer meinte, er fährt geradeaus und ist dann aber viel zu schnell in diese Kurve gegangen. Ja, es gibt unterschiedliche Ansätze, die die Reihenbahn auch schon mitgeteilt hat, wie es sicherer werden soll. Zum Beispiel auch bei der Ausbildung nochmal genauer hingucken, intensiver zu schulen, etwas mehr zu schulen. Da gibt es unterschiedliche Ansätze, die man natürlich jetzt auch nochmal überprüfen muss. Reicht das eigentlich, was wir uns überlegt haben? Muss man dann auch weitergehen? wie genau, was genau schon umgesetzt ist, ist bisher noch so auf unsere Anfragen nicht beantwortet von der Rheinbahn, da muss man noch ein bisschen abwarten. Aber auch technisch. Also das wird ja jetzt auch noch ein bisschen dauern, das alles irgendwie zu ordnen, also stelle ich mir vor, das ist ja auch für so ein Unternehmen. Genau, vielleicht im letzten Unfall, im Februar gab es da auch schon mal so einen größeren Aufschlag der Rheinbahn. Es gibt ja auch eine Taskforce, die sich damit beschäftigt, richtig? Ja, richtig, die jetzt nochmal breiter aufgestellt werden soll, sagt die Rheinbahn, also. Bereichsübergreifend. Und eben ja, also dass gerade bei dieser Signalsteuerung nochmal nachgeschärft werden soll, technisch modernisiert werden soll. Dass die Signalgeber oder auch diese Meldeketten, wenn etwas schief läuft, dass das alles nachgebessert werden soll. Das ist nämlich auch eine Frage, die ich habe. Weil ich glaube, wir alle kennen noch dieses Bild, dass die Schaffnerin der Schaffner aussteigt und die Weiche mit diesem Riesenschlüssel selber dreht. Das ist natürlich jetzt ein bisschen weniger geworden durch die Modernisierungen, also jetzt nicht erst in den letzten drei Monaten, gibt es immer noch, aber ich stelle mir immer vor, es gibt ja auch noch sehr alte Bahnen, ganz neue Bahnen und so. Aber genau das ist auch die Frage, ob da, oder eine Frage, die ich dann habe, ob dieses, erst mal diese Kombination von diesen beiden Systemen irgendwie was damit zu tun haben kann, auch genau zu wissen, und das hat ja dann, Fuß ja auch wieder in der Ausbildung, ich stelle mir vor, dass das auch ein Teil ist, zu wissen, welche Bahnen, also welche Schienen sozusagen sind schon die ganz modernen, wo das technisch, also wie ist es denn, automatisch geht. Welche Strecken sind vielleicht die, wo wirklich noch mit der Hand auch irgendwie gearbeitet werden muss. Und ja, ob das jetzt dann auch ein Anlass ist, zu sagen, okay, dann ... Geht man das jetzt nochmal neu an und bringt die alle auf den gleichen Stand zum Beispiel? Ja, wahrscheinlich ist es aber nochmal eine grundlegendere Modernisierung. Was ja auch dann wieder finanzielle und zeitliche Konsequenzen hat. Genau, das ist der Punkt. Da wird es ja wahrscheinlich auch darum gehen. Ich kann mir schon vorstellen, dass es bei der Rheinbahn Interesse daran gibt, da eigentlich einen größeren Aufschlag zu machen in Sachen Sicherheit. Sich da vielleicht auch Vorbilder in anderen Städten mal anzugucken. Oder das ist wahrscheinlich auch schon passiert, wo auch so gerade so große Kreuzungen und so weiter dann doch ganz anders, moderner gesichert sind, dass solche Unfälle eigentlich kaum so vorstellbar wären. Und ja, das wird natürlich aber am Ende auch eine Frage natürlich des Geldes sein und so weiter. Vor allem, wenn das vielleicht was ist, was gar nicht so rein, also kreativ, Dass dafür irgendwie wahrscheinlich Etat da ist oder das eingepreist wird, ist klar, aber vielleicht ist es ja jetzt dann nochmal extra dringlich und dann muss ja auch Geld wieder irgendwo herkommen. Ja, ist richtig und die Stadt hat ja gerade nicht, im Gegenteil, hat gerade nicht so viel davon, sondern muss sehr stark sparen und die Rheinbahn ist sowieso ein großes Defizitunternehmen, in das die Stadt immer wieder auch Geld pumpen muss und Defizite ausgleichen muss und ja, da kommt das natürlich jetzt quasi noch obendrauf. Vielleicht etwas, was auch länger nicht so genau hingeguckt wurde. Man muss andererseits sagen, das ist natürlich jetzt schon eine besondere Häufung von Unfällen. Das hatten wir in der Vergangenheit nicht. Das ist natürlich auch die Frage, warum ist das jetzt gerade so? Und da kommt es schon so in vertraulichen Gesprächen immer mal wieder sehr vorsichtig und nicht so als alleinige Erklärung, aber doch auch die Erklärung, dass wir doch sehr viele oder dass die Rheinbahn sehr viele erfahrene Fahrer verloren hat in den letzten Jahren, weil sie in den Ruhestand gegangen sind und aufgrund des demografischen Wandels eben viele neue Fahrer eingestellt werden mussten, die nicht so diesen großen Erfahrungsschatz haben. Der einen vielleicht dann doch in solchen Situationen, in denen ja viel zu bedenken ist, das ist schon komplex da in diesem Straßenverkehr unterwegs zu sein sowieso und dann mit so einer Bahn, mit unterschiedlichsten Signalgebungen und so weiter. Mit Termindruck, Zeitdruck pünktlich sein zu müssen, dass dann eher mal vielleicht eine Überforderung und ein Fehler passiert. Sagen wir mal so, die Wahrscheinlichkeit vielleicht doch erhöht wird unterm Strich, wenn eben dieser Erfahrungsschatz so ein bisschen geschmälert ist insgesamt auf die gesamte Fahrerschaft gesehen und ja insofern gibt es da ja vielleicht auch nochmal Überlegungen da. Intensiver die Leute zu begleiten, die jetzt gerade begonnen haben. Ob das jetzt in den Einzelfällen so war, wie erfahren die Fahrer waren und so, das sind alles Fragen, die wir der Rheinbahn auch gestellt haben, die aber noch nicht beantwortet sind. Mit der Begleitung, da habe ich mich auch eine Sache gefragt. Und zwar, also natürlich sind die Verletzten, also dass die das jetzt noch eine ganze Weile mit sich tragen, in irgendeiner Art und Weise, ist ja leider klar. Also das ist ja tatsächlich ein traumatisches Erlebnis einfach. Werden auch die Fahrerinnen und Fahrer begleitet? Also passiert da auf dieser Ebene auch was, dass die irgendwie, genau, wurde eigentlich einer von denen auch verletzt bei diesem ganzen Zusammenhang? Also ich stelle mir vor, wenn ich vorne mit einer Bahn zusammenpralle, ich sitze ja ganz vorne. Ehrlich gesagt, weiß ich das nicht. Aber diese Betreuung gibt es. Und die werden natürlich auch musälisch betreut. Ja, verstehe. Ja, ich meine, also ein bisschen der Tenor auch von diesem Stück, was wir jetzt zum Anlass genommen haben, also auch die Aussagen von der Rheinbahn ist ja, dass klar ist, dass irgendwie Fehler passieren. Also da sagt ja auch irgendwie keiner, dass da jetzt eine Stellschraube alleine ganz, ganz, ganz schuld ist. Das haben wir ja jetzt schon etabliert. Aber dass halt das System trotzdem so... Also fundiert quasi oder so breit aufgestellt sein muss, dass das aufgefangen werden kann. Und jetzt hast du ja, oder haben wir ja gerade schon gesagt, da muss jetzt wahrscheinlich investiert werden in technische Modernisierung, in vielleicht die Ausbildung von Fahrerinnen und Fahrern nochmal mehr. Gibt es noch andere Sachen, die man vielleicht gar nicht so vordergründig, also das ist jetzt wirklich eine offene Frage, habe ich mich gefragt, also was könnte zu so einem System noch dazu gehören, dass, also wir haben ja wirklich gerade Berliner Allee und so, Da sind wir alle auch schon mal mit dem Fahrrad irgendwie lang gefahren. Da bin ich jetzt auch nicht entspannt, egal mit welchem Gefährt. Also könnte auch eine Konsequenz sein und ich möchte jetzt nicht irgendwie beschreien, dass wir noch mehr Baustellen in dieser Stadt brauchen oder das doch mal schön wäre, da irgendwie was zu bauen. Aber es könnte das auch eine Konsequenz sein, einfach zu sagen, an so Knotenpunkten irgendwie die Straßenführung nochmal. Ja, ich weiß, auf der Schallustraße, das ist jetzt was ganz anderes, aber den Fahrradweg nochmal anders zu markieren oder klarere Sachen zu schaffen, das ist vielleicht so ein… Ja, also baulich, was müsste man machen, einen Überflieger oder so bauen oder so, das ist natürlich ein irres Projekt, weil es auch so viele Kreuzungen in der Stadt gibt, es gibt ja nicht nur diese Kreuzungen. Ja, was es mal, glaube ich, gab bei der Rheinbahn und was vielleicht auch jetzt dann doch auch mal wieder diskutiert wird zumindest, ist so eine Art Querungsuntersagung oder so, weiß gar nicht, wie ich das nennen soll. Also, dass man an so sensiblen Stellen eben sagt, da dürfen die Bahnen jetzt gar nicht gleichzeitig drüber, sondern man muss abwarten, bis der eine gefahren ist und der andere nicht. Auch wenn die eigentlich aneinander vorbeifahren sollen, aber einfach um so ganz sicher zu gehen. Aber andererseits hätte das natürlich gewaltige Auswirkungen auch auf den gesamten Zeitplan, auf die Fahrpläne und so weiter, dass man sich das kaum vorstellen kann. Also vielleicht auch nochmal andere grundsätzliche Weichenlagen oder so. Also dass man einfach grundsätzlich die Weichen geradeaus stellt. In solchen Situationen möglicherweise war es ja so, die stand eben auf, nur wenn man abbiegt, gibt es ja diese Problematik. Wenn solange die Weiche geradeaus steht, kann ja eigentlich nichts passieren. Dass eben bei den Grundeinstellungen da vielleicht was getan wird oder so. Aber ich bin jetzt auch so ein bisschen im Spekulativen. Das sind aber eher so Ad-Hoc-Geschichten. Ich glaube so, dass das Grundsätzliche ist schon was, was man wahrscheinlich nicht so ganz schnell von heute auf morgen machen kann, aber wo man eben gucken muss, die vielleicht etwas weniger erfahrene Fahrerschaft noch deutlicher anzuleiten, noch besser irgendwie an die Hand zu nehmen möglicherweise und auf der anderen Seite doch technisch nochmal genau hinzugucken, wie man Sicherheitsmechanismen einbaut und klarere Signalkommunikation irgendwie zwischen Technik und Fahrer irgendwie ermöglicht. Ja auch Assistenzsysteme, das ist ja auch etwas, was die Reimann schon gesagt hat, die helfen sollen, an Bord quasi, die Fahrer unterstützen sollen, das auch in der Prüfung alles noch, aber kann dann eben auch kommen, kannst ja auch natürlich Kameraausstattung vorstellen oder so, also dass dann eben auch letztendlich eine KI irgendwann mal eingreift und Notbremsung veranlasst oder die Technik überwacht. Ja, das sind ja auch alles Sachen, die können ja nur außen passieren, weil ich auch gerade tatsächlich gedacht habe, jetzt als Fahrgast kann ich ja außer mich vielleicht festhalten. Auch nicht viel tun, ne? Also ich bin ja dem ein bisschen ausgeliefert, also es wird ja jetzt nicht so weit kommen, dass da irgendwie Anschnallgurte an den Sitzen befestigt werden, weil man ja jetzt auch, also ich möchte jetzt wirklich mal auf Holz klopfen, nicht davon ausgeht, dass jetzt noch ständig irgendwie Bahnen aneinander rasseln, also dass man da jetzt in den ja sowieso teilweise schon neu aufgestellten Bahnen jetzt noch irgendwie in was verändert, also deswegen sind das ja alles Sachen, die müssen auf der Straße passieren oder halt in der Fahrerinnenkabine sozusagen, oder in den technischen Gegebenheiten, ja, verstehe. Das heißt, weil wir ja immer gerne mit Aussichten aus diesen Gesprächen gehen, hast du eine Idee, was jetzt als allererstes vielleicht passiert? Ja, ich denke, dass bei der Ausbildung auch schon hingeguckt worden ist, dass man das sicherlich auch nochmal intensiver macht und nochmal ganz klar kommuniziert auch an die Fahrer, welche Gefahren da auch lauern. Und gerade im Umgang mit der Weichensignalergebung, wenn die eben ausbleibt, das denke ich, auf jeden Fall passiert das nochmal. Inwieweit dann technische weitere Aufrüstungen passieren, das ist wahrscheinlich der nächste Schritt, aber das muss man so ein bisschen abwarten noch. Und natürlich jetzt auch ganz konkret die noch weitere Aufarbeitung der aktuellen Ursachen und so und davon dann vielleicht ausgehend das übertragen. Und du hast es ja gerade schon angedeutet, vielleicht auch das hingucken, wie das andere Kommunen machen, andere Betriebe, die ähnliche Bahnen vielleicht im Umlauf haben oder so. Und ich freue mich, wenn du mir und uns dann davon berichtest. Bis zum nächsten Mal bis dann. Vor 150 Jahren eröffnete in Düsseldorf ein Zoo und wurde schnell zum beliebten Treffpunkt für alle Bewohnerinnen und Bewohner der Stadt. Noch heute findet man Spuren. Wo und welche das sind, ist momentan unter anderem in einer Sonderausstellung im Aquazoo zu sehen. Christopher Trinks erzählt durch die Geschichte des Tiergartens, welche Kontroversen sich auch früher schon aufgetan haben und warum der Zoo nach dem Krieg nicht wieder aufgebaut wurde. Christopher! Liebe Tosia! Hi! Warst du schon mal im Zoopark? Ja! Bist du schon mal an der S-Bahn-Haltestelle Zoo ausgestiegen? Nee. Und weißt du warum Düsseldorf ja eigentlich nicht Düsseldorf unter den Düsseldorfern heißt, sondern das Zoo führt? Kannst mir denken, wenn du mich so fragst und dabei, was die Hörenden nicht sehen, mich so anguckst. Gab es wohl mal ein Zoo in dieser Stadt? Man könnte es vielleicht vermuten. Tatsächlich, also Zooparke habe ich mir, das konnte ich mir irgendwie herleiten. Ich bin ja jetzt nun hier aufgewachsen und, also geboren und aufgewachsen, habe aber, kann mir trotzdem nicht vorstellen, wie und wo da ein Zoo passiert. Ich weiß, es gibt ja den Aqua-Zoo in der Stadt, also der ist ja gemeinhin bekannt. Ich weiß, dass der mal am Bremenplatz war oder Bremenstraße, das heißt auch in der Nähe des Zooparks, also dass das alles irgendwie zusammenhängt, aber wo da ein Zoo ist, war das Eisstadion schon immer da? Waren die Pinguine etwa im Eisstadion? Nicht ganz, aber da geht es dir ja nicht, da geht es dir wie viele andere Düsseldorferinnen und Düsseldorfer, denn seit dem Zweiten Weltkrieg gibt es diesen Zoo nicht mehr, nachdem dieser bei einem schweren Luftangriff auf Düsseldorf tatsächlich so stark zerstört wurde, dass er nie wieder aufgebaut wurde, auch in der Nachkriegszeit. Aber in diesem Jahr jährt sich quasi das 150. Jahr der Gründung des Düsseldorfer Zoos. Und tatsächlich, der Zoopark ist auch noch das, was der Zoo einmal war. Verstehe. Der ist auch ein bisschen hügelig, ne? Genau. Vor allen Dingen, wenn du heute mal durch den Zoopark gehst, dann wirst du an der Wegeführung auch noch erkennen, das ist eigentlich nicht so typisch für so einen Stadtpark. Es gibt viele Kreuzverbindungen. Es gibt einen Rundlauf quasi, aber mehrere kleine drumherum. Stimmt, der ist so ein bisschen, also ich bin nicht sehr oft im Zoopark, darum habe ich den jetzt nicht so in den Füßen quasi, wie zum Beispiel den Hofgarten oder Nordpark. Verstehe ich. Aber stimmt, man kann so... Man kann da so ein bisschen, man wird so ein bisschen gefühlt, aber es gibt auch immer wieder so Querverbindungen und wenn man weiß, was dieser Ort für eine Geschichte hat und da jetzt heute, also ich bin da letzte Woche dann mal durchgegangen, dann mit diesem Wissen durch diesen Zoopark geht, dann kann man sich schon ganz gut plötzlich vorstellen, dass das tatsächlich mal der zoologische Garten von Düsseldorf war. Wie groß ist der flächenmäßig? Weil bei Zoo, welche Zoos kenne ich denn? Ich kenne den Krefelder Zoo. Das war es. Ich bin zoomäßig jetzt nicht so bewandert. Also verhältnismäßig für einen Zoo oder zumindest aus heutigen Gesichtspunkten ist das ziemlich klein. Recht klein, ne? Doch, würde ich auch sagen. So 14,5 Hektar ungefähr. Es ist wirklich, man kann sich vorstellen, dass die Tiere dort damals leider nicht den allergrößten Platz für ihren Ausflug. Jetzt ist ja Zoo sowieso ein Thema, was oft für Diskussionen sorgt, für was starke Meinungen hervorruft. Auch hier, wie immer, wenn ihr da draußen dazu was sagen möchtet, wenn ihr irgendwie eine Meinung habt oder Gedanken zum Thema, könnt ihr uns immer gerne schreiben und wir gehen dann darauf ein, wenn wir irgendwie das nächste Mal sprechen. Aber genau, also das ist ja jetzt eher ein Thema, ich kann mir vorstellen, dass du auch im Zuge dieses Artikels, den du schreibst über 150 Jahre Zoo in Düsseldorf. Ja, dass du da auch auf vielleicht Sachen gestoßen bist, die dich zum Nachdenken angeregt haben. Also das nur einmal gesagt, wir sind uns bewusst, dass das Thema Zoo natürlich eins ist, was spaltet. Absolut. Wobei man zumindest sagen muss, wenn man sich das anschaut, wie das vor 150 Jahren begonnen hat und wie es zumindest jetzt heute unter welchen Gesichtspunkten Zoo-Tierhaltung betrieben wird, kann man schon sagen, zumindest hat sich da einiges verbessert oder verändert. Auf was bist du gestoßen? Ich meine, 150 Jahre ist ja wirklich eine Weile, also dass da die Welt noch eine ganz andere war, ist ja klar und dass natürlich so ein Zoo auch ein Ort ist. War, wo man Sachen erleben konnte, die vielleicht sonst nicht so erreichbar waren. Also kann mir schon vorstellen, warum das so eingeschlagen ist. Man muss so ein bisschen vielleicht auch, wenn man die Geschichte des Düsseldorfer Zoos sich anschaut, überlegen, wie du sagst, was waren damals zoologische Gärten und was sind sie heute? Heute gelten der Zoos oder werden von den Zoo-Befürwörtern ja auch als Orte der Bildungsstätte dargestellt, als Orte, wo zum Beispiel auch Kinder oder Jugendliche in ersten Kontakt mit Tieren, die sonst in der freien Wildbahn sind. Haben können und dann dadurch ein Verständnis für den Schutz der Natur, für die Umwelt bekommen können. Das war vor 150 Jahren noch völlig anders. So 1880er Jahre sprossen in den deutschen Großstädten überall zoologische Gärten gefühlt aus dem Boden. Das gehörte damals zu einem kulturellen Angebot der Stadt gewissermaßen hinzu, denn Zoos waren damals weniger Orte der Bildung, es waren vor allen Dingen repräsentative Orte und das waren Orte des Entertainments. Wo man sich dann auch so ein bisschen in Schale geschmissen hat und durch den zoologischen Garten gewandelt ist und dabei konnte man noch irgendwie, ja, wahrscheinlich seltene Tiere angucken oder Tiere, denen man sonst nicht begegnet im Alltag. Und nicht so wie wir jetzt irgendwie im Fernsehen, Internet und so. Also es gibt auch Bilder, wo die Menschen dann wirklich im Sonntagszwirn und sowas schicke kleidet, mit dem Kleid etc. Durch den zoologischen Garten flaniert sind, dann im Zoo-Restaurant, was wohl sehr beliebt gewesen sein soll. Ist das dieser Pavillon gewesen, den es jetzt immer noch gibt, wo jetzt dieses Café auch drin ist? Nee, ganz anders. Das Zoo-Restaurant stand dort, wo heute der Parkplatz des Eisstadions ist. Ah, okay. Genau. Und da war dann hinterher auch ein riesiger Biergarten, der war voll. Also da sind die Menschen hingegangen, wenn sie einerseits sehen und gesehen werden wollten. Also wie gesagt, es war halt auch ein Ort der Stadtgesellschaft, auch so ein bisschen der High Class-Tag. Aber eben auch, wo sie sagten, da können wir noch einen schönen Tag verbringen. Und es gab Spielgelegenheiten, die es damals noch nicht, also Spielplatzrichtige, die es damals noch nicht flächendeckend in der Stadt gab. Ja, aber man hat sich halt schick gemacht und man konnte dann die Schimpansen füttern und Tiere gucken. Und ich denke mal, da fängt das auch so ein bisschen mit der Kritik an Zoos an, weil damals waren sie halt wirklich, es hatte, also die Grenze zum Zirkus verschwommen. Ja, was ja auch ein Thema ist, was durchaus für Diskussionen sorgt. Absolut, also die Elefanten konnten, waren so dressiert durch, ja auch natürlich schmerzhafte Praktiken, dass sie auf einem Bein stehen konnten oder auf Podeste stiegen. Der Schimpanse, Max hieß der, laut Zeitzeugenberichten, der war wohl sehr, sehr beliebt, weil er immer in einem kleinen Clownskostüm auf einem Dreirad durch den Zoopark gefahren ist und damit quasi die Menschen begeistert hat. Ja, also es war ein Ort, der aus heutiger Sicht sicherlich auch mit vielerlei Kritik zu betrachten ist. Damals war allerdings, zumindest das, was die Zeitzeugen bis zum Zweiten Weltkrieg, also bis zum Ende dieses Zoos, wie er damals war, beschrieben hatten, war aber ein äußerst beliebter Ort in Düsseldorf. Also es gab viele, viele, viele Kinder, die damals Kinder waren, die dann noch in der Nachkriegszeit oder später in Zeitzeugen berichtet haben, wie gern sie da hingegangen sind. Aus verschiedenen Gründen. Verstehe. Jetzt gibt es diesen Zoo nicht mehr. Du sagst seit Ende des Zweiten Weltkrieges, einfach weil der zerstört wurde und einfach nicht wieder aufgebaut sozusagen. Trotzdem gibt es ja auch ein Zoo in der Stadt noch immer, den Aqua-Zoo. Exakt. Der ja auch irgendwie da seine Ursprünge hat. Genau. Der Aqua-Zoo begründet sich quasi und sieht sich auch noch ein bisschen in dieser Tradition des zoologischen Gartens. Auch wenn sie jetzt nicht eine Kontinuität sehen, der Aqua-Zoo ist schon eine eigene Institution. Aber man ist sich dem Erbe doch bewusst, weil der Aquazoo wurde dann in der Nachkriegszeit unmittelbar danach gegründet oder errichtet als Ausgleich für den zoologischen Garten, den es dann nicht mehr gab. Die Gründe, warum der Zoo nie wieder aufgebaut wurde, sind verschiedene. Einerseits war der Garten, der ja zerstört war und dann mehrere Jahre brach lag in Düsseldorf. Also der Park einfach dann überplant wurde. Man hat beschlossen, daraus einen Stadtteilpark zu machen. Und der Zoo war einfach der Stadt in den jungen Jahren zu teuer, man hatte andere Prioritäten gesetzt und deswegen. Ja, sich lieber auf die günstigere Aquazoo-Variante in dem bestehenden Bunkerbau Ja, genau, also günstiger, weil es einfach in einem Ort oder an einem Ort entstanden ist, den es schon gab und einfach auch ein bisschen kleiner, ne? Genau, genau, genau. Wie waren da die Anfänge? Es gibt ja auch das Löbbeke-Museum, das ist ja auch jetzt am Nordpark, das ist ja der Aquazoo Also Löbbeke Museum war quasi fusioniert. Genau, das ist ein Institut. Und das Löbbeke Museum war dann auch unmittelbar, das war später gegründet worden als der Zoologische Garten, aber das war dann auch an den Zoologischen Garten gesetzt worden. Das waren damals schon zwei getrennte Museen. Also später dann, es war zuerst an der Reuter Kaserne und kam dann später an die Bremenstraße. Aber es war quasi, hat sich dann irgendwann zu einem Verbund gebildet und sollte dann halt eben diese Mischung aus Naturkundemuseum, aber eben auch Tierhaltung symbolisieren. Der ist ja jetzt offenbar auch nicht mehr an der Bremenstraße, der Aquazoo, im Nordpark. Seit wann ist das? Seit 1987. Und das, weil es quasi platzmäßig dann doch nicht mehr gereicht hat für die ganzen Tiere, Meerestiere, die da im Aquazoo leben und anzuschauen sind. Tatsächlich war die Stadt aber auch so ein bisschen in der Verpflichtung einen ordentlichen Zoo, sage ich jetzt mal, das klingt jetzt falsch. Aber die waren in der Verpflichtung, eine Zootierhaltungsinstitution wieder zu errichten mit repräsentativem Charakter, weil der Zoologische Garten war von einem Verein von Düsseldorfern gegründet worden, Fauna hieß der Verein. Wurde dann später von der Stiftung gekauft, als der Zoologische Garten in finanziellen Schwierigkeiten war und dann von dieser Stiftung an die Stadt geschenkt. Und mit der Verpflichtung aber, dass die Stadt diesen Zoo für alle Ewigkeiten der Düsseldorfer Jugend erhalten solle. Für alle Ewigkeiten, das klingt irgendwie fast romantisch. Genau und dagegen hatte dann auch, als die Stadt dann dem nicht nachgekommen war in der Nachkriegszeit, ein Verein der Zoofreunde in Düsseldorf gegen geklagt und das war so ein bisschen so auch die Initialzündung, Auch wenn die Stadt recht bekam, dass der Aquazoo als Nachfolger des Zoologischen Gartens ausreicht, hat man dann beschlossen, dass man einen Neubau dann doch tätigt. Aber irgendwie, also ich habe auch, momentan gibt es eine sehr schöne Ausstellung im Aquazoo zu diesen 150 Jahren Zoo mit Fokus auf die Tierhaltung, aber schon da sieht man, dass es eigentlich seit den 50ern irgendwie Pläne gab, doch noch einen größeren Aquazoo dann zu errichten. Ja, ich meine, wenn der bis in alle Ewigkeit halten soll, dann muss der natürlich auch genug Platz bieten. Genau, das heißt, wir haben jetzt hier einen, also ich liebe den Aquazoo, das habe ich hier an anderen Stellen auch schon oft betont, ich kenne ihn auch sehr gut aus verschiedenen Gründen. Das heißt, das ist jetzt unser Vertreter der Tierwelt sozusagen oder zumindest der meeresbiologischen Tierwelt und wird deswegen ja auch geschätzt und auch da wird viel gemacht, oder? Also ich habe schon das Gefühl, also genau, wir haben jetzt kein Zoo wie halt Krefeld oder Köln oder, wo gibt es denn noch? In Gelsenkirchen? Duisburg. Duisburg, genau. Also wir haben halt den Aqua Zoo, aber der ist ja, Wuppertaler Zoo, stimmt. Es gibt ganz schön viele Zoos. Das ist auch einer der Gründe, warum man gesagt hat, kein richtiger Zootierpark mehr. Also das heißt, unser Zoo ist der Aquazoo. Wir nehmen das jetzt mal einfach als, weil wir jetzt weiter über Zoo reden, aber halt in diesem Zusammenhang. Sieht sich der Aquazoo auch manchmal Kritik ausgesetzt, meinst du, wegen der Tierhaltung? Also ist das ein Thema, dass die sich da wahrscheinlich drum kümmern und weiterbilden und Sachen ändern und anpassen? Das ist fast schon klar. Konstant. Und es gibt ja auch regelmäßig Aktionen. Also es gibt nicht konstant Kritik, sondern konstant sind die in Bewegung. Genau, genau. Durchaus gibt es auch immer mal wieder Aktionen von Tierschutzvereinen natürlich vor dem AquaZo, die darauf hinweisen. Man muss aber auch sagen, also diese Kritik hat auch dazu geführt, dass sich die Anforderungen an die Tierhaltung eben verändern kontinuierlich. Also es ist nicht so, dass das ignoriert wird, sondern schon dazu geführt hat, dass ja auch die gesetzlichen Vorgaben sich verändert haben und dadurch auch der Akkord so auch schon Tiere wieder abgeben musste und wollte, weil…, die Anforderungen einfach nicht mehr erfüllt werden können, um diesen Tieren ein artgerechtes... Ja, das finde ich eigentlich spannend, weil die Anforderungen oder die Bedürfnisse der Tiere ändern sich ja wahrscheinlich nicht, sondern nur das Verständnis dafür, dass es vielleicht, also es gab ja mal Robben im Aquazoo und Robben gibt es ja schon wahrscheinlich seit sehr, sehr, sehr langer Zeit an sehr, sehr vielen Orten. Also die brauchen immer das Gleiche an Platz und an Nahrung und Ruhe und Action, Balance und so. Trotzdem gab es die da und dann wurde einfach bewusst, dass das nicht mehr artgerecht sein kann und darum wurde es verändert. Also das finde ich, weil sonst ja, also die Bedürfnisse sind ja da. Genau. Und wenn man sich die 150-jährige Geschichte des Zoos dann nochmal anschaut und dann die Bilder sieht, wie zum Beispiel Löwen früher dort gehalten wurden, also wirklich in kleinsten Käfigen. Auch teilweise noch nicht so natur gestaltete Gehege, die irgendwie so ein bisschen den Lebensraum der Tiere repräsentierten. Also es war, es hat sich aufgrund der Kritik, die schon von Anfang an, glaube ich, gegen Zoos gab oder daran, weil es hat natürlich auch Menschen bewegt, hat sich schon was, Gott sei Dank, einiges verändert. Was man dazu noch zum Zoo, wo wir gerade viele die Geschichte sprechen müssen, es wurden ja nicht nur Tiere ausgestellt, das ist ja auch ein dunkles Kapitel des Zoos, sondern es gab ja auch diese Völkerschauen, wo dann gerade Beginn des 20. Jahrhunderts im Zuge dieser Kolonialbegeisterung in An- und Abführungszeichen ja auch. Menschen aus Afrika zum Beispiel im Düsseldorfer Zoo ausgestellt wurden und dann dort deren Dörfer nachgebaut wurden und die dann quasi deren Leben, wie sie es eigentlich aus der Heimat kannten dort in Düsseldorf, ja, wie Zootiere den Menschen, die das nicht kannten, präsentiert wurden, weil es war dann was Exotisches für sie und also das muss man immer, glaube ich, in diesem Kontext sehen, der Zoo hat auch, Eine dunkle Seite. Ja, ich verstehe. Du hast mir gerade, bevor wir die Mikros angeschaltet haben, erzählt, das wusste ich auch nicht, dass es eigentlich kontinuierlich geplant ist, den Aquazur zu vergrößern oder anzubauen. Wie sieht es da aus? Ist das so? Also wird einfach mehr Fläche geschaffen, um noch mehr Tiere zeigen zu können? Oder um die irgendwie, also ich stelle mir vor, die haben ja wahrscheinlich auch sowas wie ein Backstage. Oder sollen die Becken tatsächlich vergrößert werden? oder es gibt ja da, wo die Krokodile wohnen. Also soll das größer werden? Zum Beispiel, die Krokodile sind ein Punkt zum Beispiel. Die brauchen mehr Platz. Deswegen könnte es dann sein, wenn die Erweiterung nicht kommt, dass die dann auch abgegeben werden. Ja, es ist aber vor allen Dingen auch, dass der Backstage-Bereich größer werden muss. Also ich war da auch mal und habe mir das mal hinter die Kulissen anschauen dürfen. Das ist schon wirklich sehr eng dort alles. Hat aber auch praktische Gründe. Der Aquazoo hat keinen Kaffee. Also man kann sich da jetzt auch nicht irgendwie aufhalten. Aber es gibt das Kaffee im Nordpark, da gibt es sehr gute Waffeln. Aber man muss da erstmal nur kurz ein paar Meter hinlaufen. Das stimmt. Es gibt nur eine Toilettenanlage, es gibt keinen richtigen Museumsshop in dem Sinne. Ja, aber vor allen Dingen die Tiererhaltung muss vergrößert werden. Deswegen wird jetzt eine eigenständige GmbH gewandelt. Das soll dem Aquazoo nochmal ein paar mehr eigene Möglichkeiten geben. Kurz oder lang muss es eigentlich auf die Weiteren hinauslaufen. Allerdings, wir kennen alle die Finanzlage von Düsseldorf momentan. Ob das wirklich noch so in nächster Zeit passieren wird, wage ich zu bezweifeln. Ja, und da drängt ja in vielleicht Anführungszeichen auch die Zeit, weil es halt ums Tierwohl geht. Also ich glaube nicht, dass da jetzt irgendwas in Schieflage ist. Also da denke ich schon, dass die ja quasi auf dem Stand der Dinge sind so. Aber je schneller, desto besser. Man ist da ja auch irgendwann gesetzlich zu verpflichtet. Also die genauen Fristen kann ich dir jetzt nicht sagen, aber irgendwann muss der Akkord so das nachweisen. und da muss er größer werden. Ja. 150 Jahre sind ja aber auch ein Grund zu feiern, also auch wenn es natürlich Fürs und Widers gibt, dieser Institution Zoo und so, ist was geplant in diesem Jubiläumsjahr, also irgendwelche Aktionen, du hast jetzt schon eine Ausstellung erwähnt, aber kann man irgendwie, ja, in der Stadt, also nicht nur im Aquazoo, sondern auch im Zoo, also wird sich auch der Zoopark seiner Geschichte bewusst? Also es gibt erstmal genau diese Ausstellung, die bis September läuft, aber es gibt drumherum auch viele kleine Aktionen und Führungen, also zum Beispiel die Mahnung Gedenkstätte bietet eine Familienführung im Juni an. Die ganzen Termine findet man auf der Webseite des Aquazos oder natürlich im Artikel, wo eine Mitarbeiterin der Mahnung Gedenkstätte eben mit Familien da mal durch den Zoo geht und eben genau mal darstellt oder zeigt, hier waren Eisbären, hier waren Antilopen. etc. Das sind vielleicht noch die Überreste, die man davon sieht und eben den Zoologischen Garten vor Ort nochmal greifbar macht. Es gibt aber noch im Aquazoo, wir haben über die Tierhaltung viel gesprochen, die Ausstellung fokussiert sich auch darauf, wie sich die Tierhaltung verändert hat, gibt es die Möglichkeit eben eine geführte Führung hinter die Kulissen zu machen und da mal reinschauen zu dürfen. Es wird dazu auch zu einer offenen Diskussion über die Tierhaltung eingeladen. Also es gibt ganz schön viel, was drumherum geplant ist und ja, 150 Jahre Das ist schon auch eine Jahresmarke, würde ich sagen. Ja, das stimmt. Vielen Dank, dass du uns geführt hast durch die Geschichte des Düsseldorfer Zoos beziehungsweise das, was es jetzt ist. Ja, und dann bleibt ja oder besteht Tierfreundinnen und Tierfreunden und solche, die sich dazu wandeln wollen, wollen ja ein ereignisreiches Jahr bevor, wenn man sich mit dieser Sache beschäftigen möchte. Und vielleicht dir ja nochmal einen Anlass, zum hundertsten Mal wahrscheinlich in den Aqua zu gehen. Aber noch was Neues zu decken. Das werde ich tun. Vielen Dank. Bis zum nächsten Mal. Sehr gerne. Tschüss. Auch im Juni ist in der Stadt richtig was los. Wundern tut das wahrscheinlich kein. Dauerbrenner wie der Street Food Thursday stehen an, aber auch neue Veranstaltungsformate haben Platz. Paul Küchler kennt den Eventkalender der Stadt und verrät seine ganz persönlichen Tipps. Paul. Das bin ich. Der Sommer ist da. Freut dich das? Ja, sehr. Aber ich meine, ich wohne ja im Dachgeschoss, deswegen Freude unter Vorbehalt, aber bisher, ja sehr. Also bist du ein Sommerkind. Du bist ja auch, du hast das, ich verrate ja vielleicht jetzt nicht zu viel, wenn ich hier sage, du hast ja auch bald Geburtstag. Du bist ja ein Sommerkind. Ein Junikind. Ein Junikind und nicht nur das steht also an. Sondern? Sondern auch noch einige andere Sachen und weil wir ja hier Versprechen machen und die dann auch halten, füllen wir heute mal wieder unsere Rubrik Was geht? Punkt, Punkt, Punkt im Juni. So habe ich sie gerade spontan genannt. Das ist vielleicht noch ein Arbeitstitel, mal sehen. Du hast ja vor ein paar Wochen uns hier schon verraten, was im Mai alles passiert. Genau. Das wurde ja größtenteils schon erfüllt. Jetzt also der Juni. Der Juni steht vor der Tür, genau. Jetzt überlege ich gerade, wir gehen mal chronologisch durch, würde ich sagen. Wir starten am Monatsanfang und dann robben wir uns mal so ein bisschen vor. Genau, der Street Food Thursday kehrt zurück. Aha. Am Donnerstag immer, den 4. Juni. Also nicht immer der 4. Juni, dieses Mal ist der 4. Juni. Ja, also da ist quasi eher Öffnungsveranstaltung. Genau, das ist dann wie immer da im Stahlwerk. Ist ja so ein Klassiker-Event, was es eigentlich schon super lange auch gibt. Gibt es schon lange, ne? Ja, sehr. Sehr. Und dennoch irgendwie entwickeln die sich immer weiter. Es gibt immer wieder neue Sachen. Also es lohnt sich auch, wenn man Bock auf Streetfood hat und irgendwie so ein bisschen diesen Festival-Vibe dazu. Richtig. Und ich habe auch das Gefühl, also ich meine auch hier in der Innenstadt sind ja immer wieder Streetfood-Festivals. Kommen wir später auch nochmal drauf zu sprechen. Aber ich habe das Gefühl, das ist noch so ein bisschen, nicht unbekannt, aber nicht so viel überlaufen. Also das finde ich sehr angenehm immer. Ja, und ich meine, wer gutes Essen und gutes, verschiedenes Essen aus aller möglichen Ecken der Welt quasi liebt, der ist da, glaube ich, ganz gut aufgehoben. Kannst du ein bisschen verraten, was es so gibt? Ich würde sagen, es gibt mal wieder ein Best-of quasi, plus Special-Gerichte, also klar, Burger, Loaded Fries, Tacos. Was sind gerade so die Trendsachen? Also ich meine, wir alle erinnern uns an Dubai-Schokolade in jeglicher Form und Farbe. Ach ja, das war es noch. Dann, klar, so Pulled Pork und so, als das hochkam und die ganzen Pulled-Sachen waren irgendwie groß angesagt. Loaded Fries ist ja auch schon seit ein paar Jahren jetzt so eigentlich Standard. Was ist gerade so Food-Trend? Also ich würde sagen, also aus meinem Gefühl zumindest heraus, das ist ja dann doch irgendwie sehr subjektiv, wie man das mitbekommt. Einerseits natürlich immer noch Matcha, riesig, also wirklich riesig. Und das ja echt in aller, in allen Formen, Farben, also meistens grün, aber ne. Also ob dann als Käsekuchen, als Getränk, etc. Ich habe auch das Gefühl, mexikanisch geht gerade wieder so ein bisschen durch die Decke. Aber nicht so dieses Tex-Mex, wie man das jetzt vielleicht noch von früher kennt oder von einigen Ketten oder so, sondern wirklich authentisches mexikanisches Essen mit, ich weiß nicht, 24 Stunden geschmortes Pult, Beef oder Pork oder so. Bedia Tacos heißt es ja, glaube ich. Genau, also das auf jeden Fall in diese Richtung. und ich denke ganz grundsätzlich, Asien ist auch immer noch weiter einfach eine Sache, also japanisch, koreanisch, uigurisch, chinesisch, taiwanesisch, also irgendwie alles, was man sich so vorstellen kann. Auch das läuft, glaube ich, immer noch echt gut. Wird es dann auch alles geben beim Street Food Thursday? Da ist ja wirklich immer, also nagelt mich bitte nicht fest, ich denke schon, ja. Also die haben ja wirklich immer eine riesen Bandbreite da vor Ort, auch ein bisschen für jeden was dabei, auch für Vegetarier und Veganer immer wieder was dabei. Desserts sind auch dabei, Da habe ich das Gefühl, ist auch gerade mal wieder gefühlt dieser Bubble-Trend weitergegeben. Also nicht nur Bubble Tea, sondern mittlerweile auch in vielen Desserts, wo dann die Bubbles drin sind und so. Also ich glaube, da kann man es sich schon schmecken lassen. Ja, sehr gut. Das heißt, am 4. Juni, Donnerstag geht es los. Um wie viel Uhr? Also kann man da so schön nach Feierabend hin? An dem Donnerstag geht es um 13 Uhr los und dann bis 21 Uhr. Also quasi so wirklich der ganze Tag. Und ich meine, das liegt nämlich auch daran, dass der Donnerstag ein Feiertag ist. Und zwar Frohnleichnam. Richtig, das heißt, da kann man es sich wirklich gut gehen lassen irgendwie. Wenn gutes Wetter ist, dann noch besser und sich da ein bisschen durchschlemmen. Sehr schön. Also mit Essen fangen wir an. We're starting strong. Richtig. Wir sind dann quasi satt in den Monat gestartet. Ins lange Wochenende, das hoffentlich ihr alllieben Hörer alle haben werdet. Ja. Weil dann nämlich auch der CSD in Düsseldorf ansteht. Unter dem Motto, wir bleiben bunt und laut. Und auch das ist ja in den letzten Jahren immer größer geworden. Es ist ja so, dass quasi ja Köln so ein bisschen... Die NRW-CSD-Stadt ist. Aber ich glaube, auch Düsseldorf mausert sich da mittlerweile echt gut. Genau. Und das findet dann quasi wieder durch die Innenstadt statt. Eine große Parade, ein großer Umzug, der bunt und laut und wahrscheinlich wahnsinnig schön auch einfach wird. Viele Gruppen sind wieder dabei. Und es ist quasi so, dass es übers ganze Wochenende so ein bisschen verschiedene Veranstaltungen gibt, wo natürlich immer die queere Szene so ein bisschen im Mittelpunkt steht. Aber eben Dann die große Demo in dem Sinne, die große Parade, die findet am Samstag, den 6. statt. Ich glaube, es geht um 13 Uhr quasi los. Vorher ist dann erstmal die Aufstellung und so weiter. Aber dann werden, ja, wieder hoffentlich ganz, ganz viele Leute, Zehntausende durch die Straßen ziehen und sich und das Leben feiern. Ganz genau. Richtig, davon da aus geht es dann auch wirklich direkt weiter am darauffolgenden Wochenende, Samstag und Sonntag. Da findet dann das Artwork Festival statt, was ja so ein bisschen den Kennern unter uns noch als Nacht der Museen im Gedächtnis geblieben ist. Das ist jetzt auf zwei Tage mittlerweile ausgedehnt worden und eben neu gebrandet quasi. An dem Samstagabend, am 13. findet die Museumsnacht statt. Das ist dann ja wirklich das, was man auch so kennt. Also die Museen öffnen, beziehungsweise auch ganz verschiedene Orte. Also in den vergangenen Jahren war zum Beispiel immer die Bezirksregierung dabei, wo man dann ins Gebäude rein konnte. Kunst im Tunnel ist immer dabei. Es gibt viele Outdoor-Veranstaltungen auch, was ja so bei dem Wetter einfach super auch ist. Genau und am 14. dann, das ist dann der Sonntag, da ist dann der Tag der Bühne. Wo quasi ganz, ganz verschiedene Bühnenshows, Bühnenhappenings stattfinden werden. Da gibt es ein ganz, ganz großes, vielfältiges Programm, was man sich auch nochmal online irgendwie anschauen und reinziehen kann. Aber da ist dann dabei Theater, Musik. Mitmachaktionen, Spielorte, wo dann auch für Kinder was geboten wird. Also auch das ist relativ vielfältig und groß. Und dieses Jahr, wie gesagt, eben erstmalig an zwei Tagen. kann. Genau. 13. und 14. hatten wir jetzt, dann gehen wir mal weiter in die Woche im Anschluss. Am Freitag, den 19. findet nämlich in Düsseldorf ein ganz brandneues Streetfood, beziehungsweise, ist es eigentlich mehr als Street Food, das ist auch mit Musik, mit Kunst, mit Tanz. Ein bisschen Kulturfestival vielleicht. Kulturfestival, ganz genau. Kulturfest. Colores Festival. Nicht Colores, also Colores. Und da steht Lateinamerika dann im Mittelpunkt und das auch vor einem Hintergrund, weil ja am darauffolgenden Tag, am 20. und dann aber auch noch am 21. Bad Bunny eben in Düsseldorf. Alle sind ganz aufgeregt. Konzerte spielt, der große puertorikanische Künstler, der Trump gerne auf der Nase rumtanzt. Genau, und quasi vor diesem Hintergrund haben die Macher dann gesagt, okay, an dem Freitag machen wir eben dieses Festival, was sich auch an die lateinamerikanische Community richtet. Ob er auch kommt? Ob er sich unter das Volk mischt? Maybe, hopefully. Also auch da bitte keine Gewehr. Einen kleinen Drink nimmt an irgendeinem Stand. Vielleicht, vielleicht. Und dann vielleicht was, was Professor Rico erzählt. Genau, aber auf jeden Fall, da kann man dann eintauchen wirklich in die Welt Lateinamerikas. Kulinarisch, künstlerisch, musikalisch. Es gibt dann auch so Folklore-Tänze und quasi, dass man so ein bisschen die indigenen Seiten der Länder auch mal entdeckt. Und das findet auf dem Blumen-Großmarkt statt. Also auch gar nicht mal jetzt mitten in der Stadt, sondern das ist ja Stadtteilgrenze, Dherendorf-Unterrad da die Ecke. Aber es ist jetzt eine Premiere und ich stelle mir das aber sehr, sehr schön vor, muss ich sagen. Ja, auf jeden Fall. Und auch das passt ja zum Wetter. Also draußen sein, tanzen, essen, eine richtig gute Zeit haben. Genau. Und wenn man dann direkt weitermacht quasi. Ja, vor allem, wenn man Glück hatte und Tickets ergattert für Bad Bunny, dann ist man ja schon richtig in Stimmung. Und wenn man sozusagen keine Tickets abstauben konnte ... Und oder vielleicht jetzt gar nicht so ein riesen Bad Bunny Fan ist, was ich mir nicht vorstellen kann, dann kann man sich da immerhin die Stimmung, die dann in der Stadt wahrscheinlich herrscht, ob dieses Konzertereignisses ein bisschen auch mit aufnehmen. Wie schön. Und am gleichen Wochenende geht es dann auch direkt weiter. Also quasi wer dann Samstagabends bei Bad Bunny war, kann am Sonntag dann zum Fischmarkt gehen, weil auch der wieder ansteht in altbekannter Manier. Also dann schön am Rhein flanieren, ein Weinchen trinken oder auch ein nicht alkoholisches Getränk, leckeren Fisch. Naja, flanieren oder sich durch Mengen schieben. Bleibt mal offen noch, aber gut, es ist gut besucht, es ist ein riesiger Zulauf, die Leute lieben das einfach. Und auch da ist es ja immer so eine Mischung aus irgendwie schön essen, schön trinken, bisschen an den Ständen entlang bummeln quasi, vielleicht auch einen leckeren Fisch mal essen, was ja noch so ein bisschen im Mittelpunkt eigentlich steht. Also uns erwartet da tatsächlich ein großer, gut gefüllter Juni. Und was man auch noch dazu sagen muss, jetzt fängt ja auch diese schützenfeste Zeit an. Das ist jetzt vielleicht nicht ganz so groß, aber in den Stadtvierteln finden dann wirklich jetzt überall wieder die Feste statt. Und auch das finde ich immer persönlich, man muss kein riesen Schütze oder Schützenfan sein. Aber es ist dann doch irgendwie immer meistens ganz nett, wenn dann die einzelnen Viertel ihre Umzüge haben. Die sind dann süß geschmückt. Ist ja auch oft mit einer Kirmes. Also da kann man sich schon einstimmen, zum einen auf die große Kirmes, zum anderen, wenn man jetzt... Mal eine Runde Karussell fahren möchte oder durch eine Geisterbahn laufen. Aber jetzt vielleicht nicht so riesen LiebhaberInnen von so diesen krassen Menschenmengen ist, die ja einfach auf der Rheinkirmes gegeben sind. Und zwar von morgens bis abends. Da haben wir ja auch schon letztes Jahr irgendwie versucht, so Sweet Spots vielleicht rauszufinden, wann mal ein bisschen mehr Platz ist oder ein bisschen weniger los. Das ist ja also durchgehend voll, was gut ist für alle SchaustellerInnen und VeranstalterInnen und Gastronominnen. Und Gastronomen, aber dennoch kann man sich da so ein bisschen auch das Schützenfest. Flair holen und Kirmes-Action ein bisschen kleiner. Und ich finde das auch immer irgendwie schön, weil man da auch so wieder ein bisschen merkt, ich meine, es gehört ja schon irgendwie zu unserer Kultur, wie man das so immer platt sagt, aber ich finde, da merkt man auch immer, Düsseldorf ist nicht nur dieses eine, nicht immer High-End-Street-Food und Veranstaltungen, Fischmarkt, was ja auch immer, ein bestimmtes Klientel anzieht, sondern Düsseldorf hat auch eben diese andere Seite, die auch in den Stadtvierteln, also quasi vor den Türen der Leute stattfindet. Und ich finde das dann auch mal ganz nett, also wie gesagt, ich bin nicht der große Schütze und auch bin ich Mitglied in so einem Verein, aber sich da mal an so einem Bierwagen dann irgendwie ein schönes kaltes Alt oder eine Cola zu holen in Wittler oder sonst wo und da einfach mal irgendwie ein bisschen Zeit zu verbringen. Ja, man kann ja auch wirklich das mal zum Anlass nehmen, vielleicht sich andere Stadtviertel ein bisschen anzugucken, in denen man sonst nicht so doll ist. Ganz genau. Geresheim, also ich jetzt. Ja, absolut. Oder im Süden. Da habe ich dann zum Beispiel null Verbindungen oder Aktien hin. Also das finde ich ist zumindest erwähnenswert, also da müsste man sich jetzt die einzelnen Daten von den einzelnen Schützenfesten nochmal raussuchen, aber ich finde auch das gehört zu Düsseldorf, auch das gehört dazu und da kann man ruhig mal vorbeischauen und vielleicht mitfeiern oder wie gesagt auch einfach nur mal einen Drink nehmen. Ja, genau, du hast uns ja hier quasi deine persönlichen Highlights kuratiert. Es finden natürlich noch ganz, ganz viele andere Sachen statt. Das lest ihr regelmäßig auf rp-online und auch in der gedruckten Zeitung in den Wochen- und Wochenendtipps, in den Freizeittipps. Es gibt auch Musik, Lovebird Festival ist auch, Sport im Park zum Beispiel, was wir ja letztes Mal in dieser Rubrik schon angekündigt haben. Das ist ja auch ein ongoing thing, genau wie der Fischmarkt, also das gilt auch immer noch. Genau, die Freibäder haben offen, also man kann auch, das ist ja auch eine Art von Event, wenn man mal so einen ganzen Tag da in Lorica abhängt oder so. In den Stadtstränden ist eigentlich immer was los. Auch mit Live-Musik. It's back. Das sind hier die handgepickten Highlights. Aber es geht natürlich ganz, ganz, ganz viel. Und das erfahrt ihr, wie gesagt. In geschriebener Form immer montags und donnerstags. Genau. Jetzt bin ich schon ganz erwartungsfreudig und weiß noch gar nicht, wofür ich mich da alles entscheide. Wie immer, wo wir sind, sind wir. Wo wir nicht sind, sind wir nicht. Das ist mal wieder hier eine Weisheit, die ich euch einfach so rausballere. Ich danke dir sehr, dass du mal wieder auf die Suche gegangen bist nach Events und Tipps, die du hier mit mir und uns teilst. Und ich freue mich schon aufs nächste Mal. Ebenso. Tschüss. Bis bald. Jetzt kommt das Wochenendwetter für Düsseldorf vom Wetterstruxie. Hören Sie nun einen Ausschnitt von, ich sage ganz viel und sage dabei ganz wenig. Grüße euch damit ganz herzlich zum Wochenendwetter. Ja, es ist ein etwas anderer Einstieg als normalerweise. Das hat aber einen Grund, denn das Wetter, das spielt ein bisschen die unsichere Geige. Und ich kann noch nicht so hundertprozentig sagen, wie es genau werden wird. Aber was ich sagen kann ist, die Unsicherheiten, die wachsen und dementsprechend versuchen wir uns da mal so ein bisschen dran zu orientieren und schauen mal, ob wir so die eine oder andere klare Aussage dazu bekommen werden. Wir starten mal mit dem Freitag, dem sichersten Tag der Prognose. Und der wird uns viel Sonne bringen, vor allem nochmal richtig sommerlich warm wird, bis zu 30 Grad. Und wir werden merken, dass die Luft am Anfang des Tages noch super angenehm ist und im Laufe des Tages immer unangenehmer wird. Gerade zum Abend hin wird es dann doch relativ schwül werden. Der Samstag, der wird uns erstmal noch einen freundlichen Start in den Tag bringen. Danach ziehen mehr und mehr Quellwolken auf, die auch schon mal den einen oder anderen Schauer oder das Gewitter dabei haben können. Ich gehe im Moment eher davon aus, dass das Ganze südlich an uns vorbeiziehen wird. Da müssen wir aber noch ein bisschen abwarten. Liegt einfach daran, dass wir eine Luftmassengrenze bekommen werden und an dieser Luftmassengrenze werden sich zahlreiche Schauer und Gewitter bilden und die dann halt eben auch in Richtung Osten entlangziehen. Wenn sich diese Zone ein bisschen weiter nach Norden orientiert, werden wir natürlich direkt darunter liegen und dann haben wir eigentlich einen relativ regenreichen Tag. Wenn es so wird, wie es aktuell prognostiziert wird, dann liegen wir halt eben an der Nordgrenze dessen. Das bedeutet, wir haben zum einen leicht kühlere Luft, wir haben aber vor allem auch mehr Feuchtigkeit, also kühlere Luft und Feuchtigkeit zusammengesetzt. Worauf kommen wir dann natürlich wieder bei der Schwüle, aber wohl trocken dann. Das Ganze beim Wohl aktuell bis zum maximal 26 Grad. Am Sonntag, da wird es nochmal ein bisschen unruhiger werden. Wir werden gerade zum Nachmittag wohl eine Regenfront bekommen. Das wird Teil einer Kaltfront sein, wo es dann durchaus auch mal kurz zur Sache gehen kann. Im Vorfeld sind einzelne Schauer möglich. Danach lockern die Wolken mehr und mehr auf. Allgemein ist es relativ bewölkt und die Temperaturen gehen deutlich zurück, liegen noch bei rund 22 Grad. Und der Montag, der wird uns voraussichtlich wohl viele Wolken bringen. Da sind nur so einzelne Auflockerungen dabei, Regen wohl aktuell nicht und das Ganze bei nach wie vor 22 Grad. Und dieser Trend wird sich dann eher fortsetzen, sodass die Temperaturen langsam zurückgehen werden und dass das Wetter allgemein auch instabiler wird bzw. Wechselhafter wird. Sodass wir gerade in der zweiten Wochenhälfte der ersten Juni-Woche dann doch mehr und mehr Regen bekommen werden. Nicht so richtig nasskalt, aber meteorologisch sommerlich, so wie es der meteorologische Sommerstart am 1. Juni normalerweise vermuten lassen könnte, den wird es vermutlich nicht geben. In diesem Sinne, euch ein schönes Wochenende. Wer die aktuellsten Infos und Updates zu möglichen Gewittern oder auch zu weiteren Wetterentwicklungen haben möchte, schaut gerne bei mir auf die Facebook-Seite vorbei, Wetterstruxy Düsseldorf, auf meiner Homepage. Da wird gerade ein bisschen umgebaut, dementsprechend schaut bei Facebook vorbei, da gibt es immer die aktuellen Infos. In diesem Sinne, euch ein schönes Wochenende und wir hören uns nächste Woche wieder zum Wochenendwetter. Bis dann, ciao, ciao. Im Wetterstruksi-Blog, jensstruks.blog. Das war der Rheinpegel für diese Woche. Wenn ihr uns, wenn ihr mir eine wirklich große Freude machen wollt, dann abonniert doch diesen Podcast überall, wo es ihn zu abonnieren gibt. Und wenn ihr schon dabei seid, dann bewertet ihn doch auch gleich und teilt diesen Podcast. Erzählt jemandem davon, der oder die Düsseldorf liebt oder noch viel besser, der oder die das gefälligst bald lernen soll. Mein Name ist Tosja Kohlmann. Ich danke euch fürs Zuhören. Bis zum nächsten Mal. Tschüss. Den Rheinpegel gibt es jeden Donnerstag neu. Folgt dem Podcast jetzt in eurer Podcast-App, um keine Episode mehr zu verpassen.