Latest / Coding Buddies | Tech & Dev-Mindset / NaaS - Nein as a Service
Transcript
- 0:00Vertraue ich meinen Kollegen so wenig, dass ich das nicht
- 0:02abgeben kann? Und ich finde, das ist ne
- 0:03wichtige Frage, die sich da auch jeder mal stellen sollte.
- 0:06Ich dachte du meinst jetzt sowas wie da muss man auch mal sagen,
- 0:09Nein du machst das nicht das. Mache ich ja genau.
- 0:13Coding Buddies Dein Podcast rund um Softwareentwicklung und
- 0:16aktueller Tech News. Herzlich Willkommen,
- 0:30herzlich willkommen und schön, dass du wieder eingeschaltet
- 0:33hast. Zur neuen Folge vom Coding
- 0:35Buddies Podcast. Es ist mal wieder soweit.
- 0:38Es ist Donnerstag, ne neue Folge kommt raus.
- 0:40Vielleicht ist es auch ein anderer Tag, aber diese Folge
- 0:42kommt natürlich am Donnerstag raus und demzufolge begrüße ich
- 0:47jetzt natürlich auch Tino an meiner Seite.
- 0:49Tino, Wie geht es, wie steht es alles klar bei dir?
- 0:53Was geht ab Fabi? Was geht ab?
- 0:56Bei mir ist alles cool und bei dir.
- 0:59Ja, ich also an sich schon, aber ich bin gerade eben das hatte
- 1:03ich jetzt kurz vor der Podcast Folge, ist eine Sache, die hasse
- 1:06ich wie die Pest. Ich weiß nicht, wie es dir da
- 1:08geht oder wie es anderen da geht, aber wenn du, kennst du
- 1:13dieses Gefühl, wenn du mit dem Kopf in Spinnenweben reinläufst
- 1:15und du merkst, also du merkst es, siehst es nicht, aber du
- 1:17merkst, dass du mit dem Kopf in Spinnenweben Reinläufst.
- 1:20Ja, und dann klatscht man sich so ins Gesicht.
- 1:22Du weißt du. Ja, aber ich find.
- 1:24So was war das. Ich weiß nicht warum.
- 1:25Ich find es ist so unglaublich eklig, einfach in so Spinnweben
- 1:28reinzurennen. Ich hasse es, das geht gar nicht
- 1:31so. Jetzt wo du es sagst, ich seh
- 1:33sie da auch gerade bei dir auf dem.
- 1:34Kopf ja ne Vogelspinne ne. Vogelspinne aus dem Riesending
- 1:40auf dem Kopf. Ja, aber ich weiß nicht, das ist
- 1:42irgendwie weiß ich n ganz ekliges Gefühl also, aber
- 1:45unabhängig davon geht es mir ja ganz gut.
- 1:47Ja ja, bist du so n so n Spinnenfan das klingt jetzt
- 1:51nicht so, bist du also magst du Spinnen, sind die Spinnen egal
- 1:54oder oder findest du sie unangenehm?
- 1:56Ja, ich würd sagen, also ich find sie.
- 1:58Also eigentlich sind mir spinnen normalerweise so im Haushalt
- 2:02völlig egal muss ich sagen, also wenn ich jetzt eine sehe oder so
- 2:05dann ne. Kann man sich jetzt denken, weil
- 2:08ich werd die natürlich raussetzen vor die Tür ist ja
- 2:09klar ne, also klar logisch, nee aber also ich find so die
- 2:14normalen Spinnen sind in Ordnung, manchmal gibt es schon
- 2:16so welche, die sind schon n bisschen groß, die sind dann n
- 2:18bisschen eklig so also ich könnt glaub ich auch nicht so weiß ich
- 2:21nicht so irgend so räumen auf der Welt wo die n bisschen
- 2:26größer werden ist schon irgendwie weiß wie es bei dir.
- 2:30So, ja ja, also ich bin nicht so der Spinnenfreund, also ab einer
- 2:34gewissen Größe mag ich es auch nicht.
- 2:36Und weil du sagst, so in Räumen wo sie n bisschen größer werden,
- 2:40hatte ich ne super Begegnung. Ne mehrfache Begegnung im
- 2:45Vietnamurlaub N sehr schönes Land, auf jeden Fall ne Reise
- 2:49wert will ich auf jeden Fall auch noch mal hin, aber da kann
- 2:52es halt schon sein, dass dir so die ein oder andere größere
- 2:55Spinne begegnet und genau das ist passiert und das war das
- 3:00erste Mal. In meinem Leben, dass ich mir an
- 3:03der Hauswand oder so in der Wohnung, sage ich mal, nicht
- 3:06dachte. Ach ne Spinne, die bringe ich
- 3:08mal raus so oder oder die muss da jetzt irgendwie weg.
- 3:11In dem Fall dachte ich mir, wenn ich jetzt nicht aufpasse, bringt
- 3:14mich die Spinne raus, weil die einfach so Scheiße riesig war,
- 3:18ich dachte Anleihen, ja die hätte man echt Anleihen können,
- 3:22die war wirklich sehr sehr groß und der Witz dabei ist das ist
- 3:27voll oft taufrek erstmal direkt hier.
- 3:30Was ich halt so krass fand, in dem Moment ist ja nicht mal
- 3:32unbedingt die Größe, das ist schon beeindruckend und war auch
- 3:35beängstigend, weil man kennt es ja nicht, ne, also jedenfalls
- 3:38ich kannte sowas nicht, aber was ich viel krasser fand ist, dass
- 3:42du ja nicht weißt was für ne Spinne das ist.
- 3:44Und du bist jetzt irgendwo auf dem Planeten und fragst dich,
- 3:48kann die mich kalt machen oder nicht, weißt du oder?
- 3:53Da waren wir in so einem Homestay und dann direkt so, als
- 3:56wenn die Spinne es verhindern könnte.
- 3:58So ganz langsam in die Tasche gegriffen, das Handy
- 4:00rausgenommen, als wenn die Spinne im Moment sagt, so AA,
- 4:05Nimm die Hand aus der Hosentasche und hab dann quasi
- 4:08über whatsapp der Familie geschrieben, wo wir da gewohnt
- 4:11hatten, sozusagen und einfach nur so kurze Nachrichten, riesen
- 4:15Spinne, giftig, Fragezeichen nö NÖ, nicht giftig.
- 4:20Und dann dacht ich mir so ja OKOK und dann siehst du ja, wenn
- 4:24einer schreibt ne und dann waren da noch so diese Punkte und es
- 4:26schreibt und schreibt ich dacht mir OKOK was kommt jetzt und
- 4:29dann kamen wir so sollen wir vorbeikommen, sie wegmachen ja
- 4:33bitte ja bitte, dann wirst du trotzdem ausgecheckt ja genau
- 4:38dann trotzdem nee dann tatsächlich sind sie dann auch
- 4:41rübergekommen und haben die Spinne ausgesetzt, also sie
- 4:44wurde jetzt nicht getötet, aber es war halt krass weil im
- 4:48Prinzip haben sie mit dem Besen diese Spinne gejagt und dann mit
- 4:52der Hand hat die Frau diese Spinne eingefangen und ich hab
- 4:55dann gefragt ja habt ihr sie und so ja guck hier und zeig mir das
- 4:57und diese ganze Hand war voller Spinne so also die war einfach
- 5:01riesig ne total krass das sind so Erfahrungen Stichwort was ist
- 5:05wenn sie mal größer wären als ursprünglich machen die wie man
- 5:09kennt sozusagen. Aber machen die auch
- 5:11Spinnenweben? Hat die zumindestens nicht
- 5:14gemacht. Also ich war nicht so eingepuppt
- 5:16dann ich lag da nicht so. So wie sonst schlecht aber auch.
- 5:19Wenn das gut ist, ja, dann kann man wenigstens nicht in
- 5:21Spinnenweben reinrennen. Ja dann ist ja egal.
- 5:22Also ich glaube, wenn du da. Reinrennst bleibst du auch
- 5:24wirklich kleben, dann so. Ja genau, Ah ich okay super
- 5:28eklig. Ich kann mal anfangen, wenn die
- 5:29ins Gesicht kommen die Spinnenweben so aber wenn du es
- 5:31nicht mitkriegst ich find's eklig kann man naja wie auch
- 5:34immer off topic. Aber das ist mir gerade auf
- 5:37Topic beendet. Liebe zuhören, liebe Zuhörer,
- 5:39danke fürs Dranbleiben, jetzt weißt du Bescheid über unsere
- 5:42spinnerfahrung Teile, gerne auch deine Spinnerfahrung und genau
- 5:46du schreibst uns gerne wie. Du dazu stehst hast du n Thema
- 5:51dabei, Fabi. Ich hab n Thema dabei und zwar
- 5:55geht es diesmal ganz entspannt. Also es ist jetzt, wir hatten ja
- 5:58jetzt zum Beispiel letztes Mal n bisschen n Thema was n bisschen
- 6:02technischer war auch n bisschen mehr deepdive würd ich sagen und
- 6:06jetzt kommen wir an n Thema was n bisschen mehr wieder sag ich
- 6:10jetzt mal so softskill mäßig ist aber auch sehr wichtig ne und es
- 6:15geht. Auch einfach mal in dieser Folge
- 6:18darum zu sagen, dass man als Entwickler oder Entwicklerin
- 6:23auch einfach mal Nein sagen sollte, ist natürlich jetzt ein
- 6:28breites Feld. Ja.
- 6:30Und was genau, das wollen wir jetzt quasi in der Folge
- 6:33besprechen. Okay also so ganz allgemein
- 6:37Berufsfeld. Auch.
- 6:40Ja, also so, also im Softwareentwicklungskontext ganz
- 6:43global. Genau.
- 6:46Also es geht ja cool, ne, das kannst du theoretisch natürlich
- 6:50auch außerhalb der Softwareentwicklung,
- 6:52wahrscheinlich auch Münzen irgendwie mehr oder weniger, das
- 6:55geht sicherlich auch, aber natürlich ist das jetzt hier in
- 6:58unserem Scope eher halt die Softwareentwicklung
- 7:00logischerweise. Ja, ist guter Punkt, weil
- 7:04wahrscheinlich einige Punkte, die wir jetzt da so
- 7:06herauskristallisieren, auch in andere Bereiche greifen.
- 7:11Aber es stimmt schon, ist natürlich so n Thema.
- 7:15Es ist das viel. Ja, es ist ja auch nicht so,
- 7:18dass man jetzt zum Beispiel sagt, klar, es ist, es geht
- 7:19schon um Arbeitskontext, auch mit irgendwo, weil du ja quasi
- 7:24gerade in in dem Bereich auch worüber wir jetzt sprechen
- 7:26wollen, ist es natürlich auch oft irgendwie so arbeitsbezogen
- 7:30ne, dass man sozusagen aus dem Job heraus vielleicht das
- 7:33irgendwie kennt oder so. Aber selbst wenn man jetzt zum
- 7:36Beispiel das hört und sagt, Ey, ich weiß nicht, bin noch in der
- 7:38Ausbildung oder im Studium oder was auch immer.
- 7:41Dann kommt man ja trotzdem irgendwann sicherlich in diesem
- 7:43Moment zu sagen, ich werde ja mal irgendwann in diesem
- 7:46Arbeitsbereich sein, wirklich sozusagen in diesem Job richtig
- 7:50arbeiten, und da kann man sich ja vielleicht auch schon n
- 7:52bisschen was mitnehmen und sagen, OK, ne, wenn das soweit
- 7:56ist, dann mal darüber nachdenken.
- 7:59Ja, find ich sehr cool das Thema, gerade weil ja auch viele
- 8:02Entwicklerinnen und Entwickler so in der
- 8:05Softwareentwicklungswelt sag ich mal oft das Gefühl haben.
- 8:10Ja sagen zu müssen. Also gerade wenn ich so an den
- 8:12beruflichen Kontext denke, also das berufliche Umfeld, dass
- 8:16viele das Gefühl haben, zu Sachen ja sagen zu müssen, um
- 8:20auch einfach weiterzukommen, ne, also sei es gegenüber anderen
- 8:23Kollegen, vielleicht auch vorgesetzten, Managern oder vor
- 8:28allem auch den Kunden gegenüber ne um Kundenzufriedenheit zu
- 8:31schaffen. Das Ding dabei ist, um das mal
- 8:36ganz global zu sagen, weswegen ich das Thema auch cool finde.
- 8:39Ist ja, wenn du aber nie nein sagst oder es nicht schaffst
- 8:42Nein zu sagen, weil viele können auch einfach nicht nein sagen
- 8:46oder wissen nicht wie riskierst du halt echt einige Faktoren die
- 8:51zu großen Problemen führen können, sei es Überarbeitung
- 8:54erstmal ne wenn ich natürlich zu einem Jahr sage und immer auf
- 8:57mich raufgeladen wird, dann riskier ich halt ne extreme
- 9:00Überarbeitung, damit werde ich unzufrieden.
- 9:03Was sich wiederum in den Arbeitsergebnissen widerspiegelt
- 9:07und dann auch wieder, Stichwort Kunde, zum Beispiel wieder zur
- 9:09Unzufriedenheit beim Kunden führt oder beim Vorgesetzten
- 9:12oder bei den Kollegen. Also das ist ist, ja hat ja n
- 9:15riesen Rattenschwanz dann und wird irgendwann auch n
- 9:18Teufelskreis, der dann immer weiter nach unten geht,
- 9:21sozusagen. Genau deswegen find ich cool,
- 9:24lass uns mal heute bewusst drüber sprechen, warum es sich
- 9:27lohnt auch mal Nein zu sagen find ich.
- 9:29Cool, ja, aber es ist ja ich find ich find das ist ja mal
- 9:32interessant. Zu wissen also auf der einen
- 9:36Seite sagt man sich ja klar, ist ja logisch, wenn ich immer ja
- 9:40sage und mir dann immer mehr aufhalse dann.
- 9:43Kann das locker zur Überarbeitung führen?
- 9:45So da also da kann man sich ja hinstellen und sagen, ist ja
- 9:48logisch so, Unzufriedenheit kann sich breit machen, auch logisch,
- 9:52ne oder zum Beispiel wie du meintest die, dass es dann am
- 9:55Ende zu schlechteren Arbeitsergebnissen führt, weil
- 9:58du vielleicht überarbeitet bist, dich vielleicht nicht mehr auf
- 10:00eine Aufgabe richtig konzentrieren kannst, sondern
- 10:02alles irgendwie ein bisschen machst.
- 10:05Ich hab oft auch gehört und selber auch erlebt, dass man
- 10:07sagt, das ist ja ganz logisch, nur das Ding ist, dass.
- 10:12Es zwar total logisch ist und das Paradoxe ist, dass auf der
- 10:16anderen Seite es trotzdem nicht immer richtig praktiziert wird,
- 10:21dann auch mal Nein zu sagen. Das.
- 10:23Finde ich so spannend, weil auf der einen Seite ist es halt
- 10:26total logisch und auf der anderen Seite macht man es
- 10:28trotzdem nicht so. Das ist so, als würde man sagen,
- 10:33ja und jetzt keine Ahnung, rauch nicht, weil das ist ungesund,
- 10:36aber es machen ja trotzdem welche, so weißt du, das ist
- 10:38natürlich n ganz anderes Thema, aber du weißt was ich meine.
- 10:40Ne. Ja, Theorie und Praxis am Ende
- 10:42wieder. Halt ne und das finde ich halt
- 10:45einfach unglaublich spannend. Also dieses dieses dieses
- 10:48Paradox an der ganzen Geschichte, ne.
- 10:51Ja, lass uns mal überlegen oder? Was sind so Gründe, die dir
- 10:56begegnet sind, warum Leute dann eher zum ja als zum Nein
- 11:00tendieren? Und ja es wär cool, wenn du auch
- 11:02vielleicht mal so an deine eigene Vergangenheit denkst.
- 11:05Was dich vielleicht. Öfter mal zu einem ja tendieren
- 11:08lassen hat anstatt zu einem Nein, was besser gewesen wäre,
- 11:11weil ich glaube, alles was wir hier besprechen, da können wir
- 11:15uns auch an die eigene Nase fassen, dass uns das ja genauso
- 11:20ging, aber wir haben ja auch gezielt in letzter Zeit oder
- 11:24auch schon die letzten Jahre daran gearbeitet, öfter mal Nein
- 11:27zu sagen, und das hat sich ja positiv ausgewirkt, so mal als
- 11:32ich hätte ne Spoilerwarnung vorher geben sollen.
- 11:36Aber warum das Ganze? Und der erste Grund, der mir
- 11:39einfällt, warum viele Leute zum Ja tendieren als zum Nein, ist
- 11:43natürlich einfach die Angst vor Konflikten, ganz klar, man hat
- 11:47immer Bock, keinen Ärger zu haben mit Kollegen oder
- 11:51Vorgesetzten, man möchte nicht in die Konfrontation gehen,
- 11:54Harmonie ist eh immer geiler, gerade wenn ich so in einer
- 11:57agilen Welt unterwegs bin, in meinem agilen Team, dann soll ja
- 12:00alles immer bestmöglich harmonisch laufen, aber.
- 12:04Ich sag mal so, Reibereien bleiben nicht aus, also die wird
- 12:07sowieso geben. Also warum immer ja sagen, aber
- 12:10das ist so ein Grund, den ich mir vorstellen könnte und den
- 12:12ich auch so aus meiner eigenen Vergangenheit kenne ist so ah du
- 12:16willst ja jetzt Kollege XY nicht hängen lassen, also sagst du ja
- 12:20klar hilfst du ihm klar übernimmst du die Aufgabe weil
- 12:22du willst ihn ja nicht hängen lassen, so was zum Beispiel
- 12:25weißt du, du willst halt nicht Konflikte erzeugen.
- 12:28Weil ich finde, das ist aber auch so ein schwieriges Ding,
- 12:30weil angenommen, man würde jetzt zum Beispiel.
- 12:33Immer ein also sagen wir mal, du hast irgendwie n Kollege ne oder
- 12:37ne Kollegin, die immer wieder sagt, so ey, kannst du mir da
- 12:40helfen? Kannst du mir da machen und du
- 12:41bist aber immer die Person die dann jedes Mal zum Beispiel
- 12:45sagt, Ja komm, ich helf dir ja komm ich ne ich ich lass auch
- 12:48mal meine Aufgaben liegen ne also wenn es dann wirklich
- 12:51überhand nimmt, dann kann es ja auch irgendwann zu diesem Punkt
- 12:54kommen, dass du, dass man sich selber denkt, boah, ich bin
- 12:56jetzt ich, ich möchte dieser Person ja helfen und möchte sie
- 12:59ja nicht im Stich lassen und. Ich, das ist natürlich jetzt ein
- 13:03krasses Beispiel, aber ich habe das auch schon erlebt, dass du
- 13:06im Endeffekt dann aber vielleicht auch einfach mal
- 13:08vergisst, dass wenn du die ganze Zeit immer wem anders aus der
- 13:11Patsche hilft und die Person aber nie daran denkt, ja okay
- 13:15vielleicht hat die Person gerade gar keine Zeit, also so eine
- 13:17Last, so eine Bürde auflasten, dass du eigentlich, dass diese
- 13:22Person, die die ganze Zeit immer fragt und es zu exorbitant in
- 13:26Anspruch nimmt, aber eigentlich sozusagen die Person, die mal
- 13:29gefragt wird, eigentlich hängen lässt.
- 13:32Also auf einer Metaebene weißt du, was ich meine und und also
- 13:35du willst ne Person nicht hängen lassen und die andere Person
- 13:38lässt dich aber hängen, weil sie keine Rücksicht auf dich
- 13:41irgendwann mehr nimmt. Weißt du was ich meine?
- 13:43Ja, das ist n sehr guter Punkt. Genauso muss man ja auch mal
- 13:48sich fragen, warum kommt diese Person XY immer zu dir und
- 13:53hilfst du nachhaltig, indem du immer Aufgaben übernimmst, oder?
- 13:59Quasi sagst man macht es zusammen in Anführungsstrichen,
- 14:02aber eigentlich hilfst du wirklich nur.
- 14:03Wie hast du gesagt, aus der Patsche sozusagen ne und das ist
- 14:07finde ich ist auch n wichtiger Punkt, weil das ja nachhaltig
- 14:10dieser Person nichts bringt, es ist ja was anderes zu sagen ey
- 14:13ich hab ne Frage kann können wir da mal drüber sprechen?
- 14:17Ne da würde ich jetzt persönlich auch zum ja tendieren und nicht
- 14:20zum Nein weil Wissensaustausch essentiell ist und wichtig.
- 14:24Aber das ist was ganz anderes. Als kannst du mir das mal
- 14:27abnehmen oder könntest du die Aufgabe übernehmen?
- 14:29Ich hänge noch da und da. Es ist ja natürlich auch ein
- 14:32ganz. Es ist auf jeden Fall ein
- 14:33wichtiger Unterschied, den du als angesprochen hast, ne, also
- 14:36es geht jetzt nicht darum, also wenn jetzt jemand kommt und sagt
- 14:38Ey, kannst du mir mal einen Fisch angeln, ne so, dann
- 14:41angelst du einmal den Fisch und beim nächsten Mal kommt er
- 14:43wieder. Kannst mir noch mal einen Fisch
- 14:44angeln ne also dieses typische Beispiel bring dem Menschen
- 14:47nicht das Angeln, nicht dem Menschen sozusagen die Fische,
- 14:50sondern bring ihm das Angeln bei ne also wenn es eine Frage um.
- 14:53Wenn das Angeln ist, um an dieser bei dieser Analogie zu
- 14:56bleiben, dann ist es in Ordnung. Dann ist dieser Wissensaustausch
- 14:59da. Wenn es aber darum geht zu sagen
- 15:01okay, kannst du bitte meine Aufgaben erledigen, dann ist es
- 15:04vielleicht ein bisschen was anderes, also da ist jetzt auch
- 15:07ein bisschen abgeschwiffen, aber das das ist auf jeden Fall eine
- 15:10Sache, da sollte man auf jeden Fall differenzieren, um halt zum
- 15:13Beispiel auch zu, also auch zwischen diesem, Nein vielleicht
- 15:16auch zu differenzieren, weil das eine, da würde ich schon sagen,
- 15:19Nein, das mache ich nicht, aber ich kann dir helfen.
- 15:23Zum Beispiel, dass du dein Problem lösen kannst.
- 15:26Beispielsweise, was ich zum Beispiel, also was mir einfällt,
- 15:30wenn ich jetzt wirklich mal weit zurückdenke, gerade zum Beispiel
- 15:34in die Anfänge von von von, von der Berufswelt, die ich erlebt
- 15:38habe, ist ein Punkt, dass man zu häufig ja sagt aus meiner
- 15:42Erfahrung, dass man zum Beispiel auch Angst hat, wenn jemand
- 15:45sagt, EY, kannst du das machen und zu sich nicht einzugestehen,
- 15:48zu sagen, ich kann das gar nicht, weiß nicht, wie es geht
- 15:51so, und dann einfach zu sagen, irgendwie.
- 15:53Ja, mach ich so. Und dann stehst du im Worst case
- 15:56da und weißt aber nicht wie es geht und verplemperst
- 16:00unglaublich viel Zeit dafür, irgendwie vielleicht auch
- 16:03irgendwie was nachzugucken und zu recherchieren, obwohl du
- 16:08eigentlich, du weißt nicht wie es geht so anstatt dann einfach
- 16:10zu sagen, so könntest du das machen nee sorry, kann ich nicht
- 16:13so ne also klar muss man dann also.
- 16:16Transparent zu sein an der Stelle, einfach genau.
- 16:18Also das ist natürlich ne andere Art von ja und Nein sagen, aber
- 16:22einzugestehen zu sagen, Nein, ich weiß wirklich nicht, wie das
- 16:26geht, so weißt du, weil manchmal hast du ja vielleicht doch nicht
- 16:29unbedingt ne Wahl, aber dann zu sagen, mach ich ist OK, nur ich
- 16:35bräuchte jetzt wirklich auch mal kurz die Hilfe, ich, ich weiß
- 16:38nicht wie es geht, also dieses dieses eingestehen, nein ich
- 16:42weiß es nicht so, das ist ne andere Art aber trotzdem auch ne
- 16:46Sache wo man. Wo ich das Gefühl habe, dass das
- 16:50auch gerne nicht preisgegeben wird, weißt du?
- 16:54Ja, das ist ein sehr cooler Punkt.
- 16:57Den hatte ich jetzt so gerade auch gar nicht so in meiner
- 16:59Gedankenwelt, gerade quasi nicht so auf dem Schirm, aber du hast
- 17:02natürlich recht, weil da kickt dann auch bei vielen das
- 17:05imposter Syndrom wieder, da haben wir auch eine Folge zu
- 17:07gemacht, dass man quasi sozusagen nicht entlarvt werden
- 17:12möchte mit mit der Aussage ey wie du weißt das nicht.
- 17:16Hä wie? Du kannst das nicht so, aber es
- 17:18ist auch unglaublich befreiend an der Stelle Nein zu sagen,
- 17:21weil du diese Erwartungshaltung, diesen Druck von dir nimmst,
- 17:24dieses dieses Gefühl zu haben, ich müsste das wissen, aber man
- 17:28kann nicht alles wissen, man kann auch nicht alles schon
- 17:30gemacht haben und ich finde, das hat auch immer ne sehr
- 17:32befreiende Wirkung, aber trotzdem gerade durch dieses
- 17:36imposse Syndrom sagen viele erstmal ja.
- 17:40Mit der Ambition, dann im Nachgang still und heimlich sich
- 17:44das alles drauf zu drücken und dann die Aufgabe zu erfüllen.
- 17:46Und da ist dieses ja auch eher schädlich, nicht nur für einen
- 17:50selbst, sondern auch beispielsweise fürs Team, fürs
- 17:54Unternehmen, anstatt wirklich n transparentes Nein.
- 17:57Zu sagen, ganz klar und ich n sehr guter Punkt und ich finde
- 18:00das ist häufig tatsächlich im Normalfall und das mag man
- 18:03vielleicht doch immer gar nicht erst glauben, aber eigentlich im
- 18:06Normalfall, wenn du sagst, ich kann das nicht.
- 18:10Könntest du mir dabei vielleicht helfen?
- 18:12Im Normalfall sind Leute ja auch schon hilfsbereit, also wenn
- 18:15mich jetzt zum Beispiel jemand fragen würde und sagen würde,
- 18:18sag mal, weißt du wie das geht und wenn ich es wüsste, ne dann
- 18:21ja macht man das doch gerne, dann sagt man doch, komm ich
- 18:24zeig dir das so, das ist doch irgendwie auch ne geile Sache zu
- 18:27sagen, klar ey ne, also das ist ja auch irgendwie so ne Art von
- 18:32wie sagt man, man find es doch cool wenn man irgendwas kann und
- 18:36irgendwem was zeigen kann im also find ich zumindest so.
- 18:39Ja, wo man dann dieses Wissen teilen kann ist das halt ne
- 18:42schöne Sache so. Aber es ist natürlich zeigen wie
- 18:45man angelt und nicht das Angeln selber.
- 18:47Ja genau und das bringt halt der Gesamtsituation, also bringt das
- 18:52natürlich viel weiter als. Zu sagen, so, hey nee, ich mach
- 18:56das jetzt störenheimlich für mich so ne Hauptsache ich flieg
- 18:58nicht auf so in Anführungszeichen, ich hab noch
- 19:02n anderen Punkt den du ne was heißt hoffentlich auf jeden Fall
- 19:06kennen wirst, weil ich glaube, dass es einer.
- 19:09Der meisten Gründe ne wie sagt man so meisten Gründe es ist der
- 19:14der am häufigsten genannte Grund sagen wir mal so und zwar ist
- 19:20das immer dieses Karrieredenken dahinter, dass Leute natürlich,
- 19:24das kann ich verstehen, bestrebt sind, vielleicht in ihrem Job
- 19:28Karriere zu machen, die Karriereleiter aufzusteigen.
- 19:32Irgendwie weiterzukommen, das ist so eine, so eine
- 19:35intrinsische Motivation. Da ist zu sagen, ich möchte
- 19:37vorwärts kommen, ich möchte mehr, ich möchte mich
- 19:39weiterentwickeln, völlig okay nur artet das oftmals so aus zu
- 19:45sagen, ey, ich muss jetzt alles annehmen, ich kann nicht nein
- 19:48sagen, wenn ich einmal nein sage, ist meine Karriere
- 19:50beendet, ich muss immer, wenn der Chef oder der Vorgesetzte
- 19:54oder wer auch immer was will, muss ich sagen, ja, mache ich,
- 19:56ja klar, klar kriegst du das bis morgen Ende der Woche, du
- 19:59kriegst es morgen schon, so weißt du also immer.
- 20:02Mal alles annehmen. Ja, ja, ja, das ist auch
- 20:06irgendwo so ne Art fomo, ne, dass man das Gefühl hat was zu
- 20:10verpassen und zwar ne Chance zu verpassen weiterzukommen.
- 20:15Ich glaube das spielt da auch einfach so zusammen und das
- 20:18finde ich ist n ganz ganz schmaler Grad.
- 20:22Ja, das stimmt. Das ist natürlich ja.
- 20:27Also gerade wenn du jetzt, sagen wir mal wenn du als Entwickler
- 20:34Karriere machen willst und vielleicht die falsche Karriere
- 20:39in Anführungsstrichen machen möchtest, dann bist du
- 20:43irgendwann relativ schnell kein Entwickler mehr.
- 20:45Also wenn wir jetzt gerade noch mal bei Karriere sind, das ist
- 20:48ja auch noch mal eine andere Sache, aber da muss man sich
- 20:50dann im Endeffekt auf der einen Seite gut überlegen okay was was
- 20:53möchte ich eigentlich, weil ich glaube, dass auch einige Leute.
- 20:58Denken, dass es cool wäre, immer in der Karriere aufzusteigen.
- 21:02Also ich nenne es jetzt mal aufsteigen, so dass du dann
- 21:06vielleicht irgendwann auch, sage ich jetzt mal gar nicht mehr so
- 21:09richtig in dem, also in der Entwicklung so krass verankert
- 21:14bist und merken dann später okay, das ist doch gar nichts
- 21:18für mich, so was kann ja auch durchaus vorkommen, das heißt,
- 21:22man hat dann vielleicht eine falsche Annahme, nur weil es.
- 21:26Sage ich jetzt mal so. Der allgemeine Weg ist in
- 21:29Anführungsstrichen, aber es kann natürlich auch generell sein
- 21:35okay wenn du weißt okay das, das will ich unbedingt, so kann es
- 21:39ja trotzdem hinderlich sein, trotzdem immer ja zu sagen, also
- 21:42ob es jetzt der Sache an sich schadet, weil man es eigentlich
- 21:46doch nicht kann oder weil es, weil man dann überfordert ist
- 21:49oder was auch immer, aber es kann ja durchaus einfach auch zu
- 21:53schlechten. Resultaten führen in
- 21:56verschiedenen Richtungen. Es ist ja auch irgendwo auch ein
- 22:04Teufelskreis. Wenn ich jetzt zu einem ja sage,
- 22:06weil ich das Gefühl habe, ich muss das machen, um Karriere zu
- 22:09machen, dann kriege ich halt immer mehr Aufgaben, mein
- 22:12Terminkalender wird immer voller, das heißt, ihr habt
- 22:15schon gar keine freien Slots mehr, dann kommt das nächste,
- 22:18ja, mach mal einen Termin und. Ja Oh, muss ich erstmal gucken.
- 22:23Boah bei mir. Also da muss ich erstmal schauen
- 22:24wann ich überhaupt was frei hab und Überstunden mach ich sowieso
- 22:27schon hunderte ne und das gibt einem vielleicht so das Gefühl,
- 22:32dass man viel macht oder oder so wichtig ist.
- 22:37Also ohne Wertung ne, es klingt jetzt vielleicht n bisschen
- 22:39abwertend, aber wirklich ohne Wertung, dass man das Gefühl hat
- 22:42zu sagen, nee, ich bin bedeutend, ich muss, ich bin
- 22:45wichtig für dieses Unternehmen und ich mach so viel wie ich
- 22:47kann und über den. Übers Maß hinaus diese typische
- 22:51extra Meile, die du gehen sollst.
- 22:53Ne was man sich dabei aber mal fragen muss oder was man
- 22:57hinterfragen sollte bei der ganzen Sache ist es clever immer
- 23:01ja zu sagen immer mehr drauf komplett überladen zu sein.
- 23:04Wenn ich dann am Ende trotzdem zu allem sage ja nee hab ich
- 23:10noch nicht geschafft ah nee oh das ist komplett hinten
- 23:13runtergefallen ah ich hab so viel Themen gerade.
- 23:15Das geht gar nicht, ne, weil dann kommen wir nämlich genau zu
- 23:17dem Punkt, man wird überarbeitet, man wird
- 23:20unzufrieden und die Arbeitsleistung sinkt.
- 23:22Man ist halt einfach nicht fokussiert an gewissen Themen
- 23:26dran, sondern einfach an allem und nichts und das ist halt n
- 23:31Riesen ne riesen Stolperfalle meiner Meinung nach.
- 23:34Es ist halt auch irgendwann so frustrierend, wenn du das Gefühl
- 23:37hast, du machst irgendwie was, aber irgendwie kommst du
- 23:39eigentlich nicht weiter. Du bist die ganze Zeit dabei,
- 23:42unglaublich viel zu tun. Vom Feeling her und auf der
- 23:46anderen Seite schafft es aber gar nichts.
- 23:47Also jetzt sehr drastisch ausgedrückt, das kann auf jeden
- 23:51Fall sehr, sehr, sehr frustrierend sein und da ist
- 23:55dann auch ein bisschen Fokus gefragt und vielleicht halt eben
- 23:57auch mal einfach zu sagen, Nein, das geht jetzt gerade nicht, es
- 24:01muss erst mal was fertig gemacht werden, damit das nächste kommt,
- 24:04also das ist ja zum Beispiel auch, finde ich, ein häufiges
- 24:07Ding, was man so als Entwickler oder aus meiner Sicht oder
- 24:10Entwicklerin. Eben womit man, glaube ich, auch
- 24:13im Alltag eines Softwareentwicklers oder einer
- 24:15Softwareentwicklerin zu tun hat, dass man wirklich auch einfach
- 24:18sagen muss, du, ich glaube, es ist normal.
- 24:22Und das ist schade, dass es eigentlich so ist.
- 24:23Aber es ist normal. Mein Feeling, jedenfalls, meine
- 24:26Erfahrung, dass man einfach zu viel kriegt so, das heißt, EY,
- 24:30wir haben das, wir haben das, wir haben das, das, und das muss
- 24:32noch gemacht werden, das heißt, du bist gerade vielleicht an
- 24:34einem gewissen Ticket eine Aufgabe dran, die willst du
- 24:37fertig machen, dann kommt jetzt aber zum Beispiel rein.
- 24:40Ja, das System wurde umgestellt. Jetzt muss da noch was angepasst
- 24:44werden, sagen wir mal in in der Infrastruktur, mal als Beispiel
- 24:48so klar, wir befinden uns jetzt gedanklich im Def Ops Bereich,
- 24:51dass man sich nicht ausschließlich um die Anwendung
- 24:52kümmert, sondern halt eben auch den Betrieb der Anwendung ne,
- 24:55also nicht nur Entwicklung sondern auch Betrieb, aber was
- 24:58ich meine ist es können ja Sachen reinkommen so und dann
- 25:02hast du vielleicht n angefangenes Feature was
- 25:04irgendwie noch offen ist. Dann bist du aber dabei, erstmal
- 25:07wieder irgendwie n infrastrukturfehler zu beheben,
- 25:11weil sonst die Anwendung von den Usern gar nicht mehr zugänglich
- 25:14ist. Weil oder oder sehr
- 25:15eingeschränkt zugänglich. So, das ist also erstmal sehr
- 25:18wichtig so und dann kommt aber vielleicht noch n weiß nicht 2
- 25:23Bug Meldungen rein, die irgendwie von irgendwelchen
- 25:25anderen Usern reported werden und dann bist du so an einem
- 25:28Punkt wo du sagst klar OK, was machst du denn jetzt ne du
- 25:31kannst dich natürlich hinstellen und sagen.
- 25:33Also auf der einen Seite kommt irgendjemand und sagt EY, das
- 25:35Feature, das muss aber jetzt bis Ende des Monats fertig sein,
- 25:38also das ne, da warten wir ja schon ewig drauf so und dann
- 25:41hast du aber gegen dem Gegenüber kommt jemand anders und sagt EY
- 25:45die Anwendung muss wirklich jetzt wieder laufen, also jetzt
- 25:47mal aber mal los ne und dann kommen halt andere die wiederum
- 25:50sagen ja, aber die Backtickets die sind halt auch wirklich
- 25:52wichtig so und dann ist es halt auch wiederum also wichtig zu
- 25:58sagen OK was kann ich jetzt priorisieren und dann vielleicht
- 26:01auch zu sagen. Es tut mir leid, aber das
- 26:04Feature, das wird bis Ende der Woche nicht fertig.
- 26:08Nein, das schaffen wir nicht so, also auch dann einfach mal zu
- 26:12sagen und da kann es natürlich vorkommen, dass wenn du im
- 26:14Hinterkopf hast, ey, ich will Karriere machen, ne ich, ich
- 26:17möchte ja möglichst schnell auch es allen Recht machen so, das
- 26:21heißt der sagt das der sagt das klar, du kannst dich hinstellen
- 26:24und sagen gut dann arbeite ich halt bis bis in die Nacht
- 26:27hinein, so kannst du natürlich machen.
- 26:30Aber was bringt dir das, wenn du dann am nächsten Tag total
- 26:32übermüdet bist, den Bug nicht richtig fixen kannst?
- 26:35Was? Für einen Mist machst du
- 26:37einfach. Du machst genau, du machst
- 26:38irgendein Mist. Vielleicht machst du das über
- 26:41mehrere Tage, Wochen hinweg, wirst dann aber auch noch krank.
- 26:46Und hast dann vielleicht irgendwie einen Ausfall.
- 26:48Dann wird es gar nicht gemacht oder?
- 26:49Keine Ahnung, am besten du nimmst noch irgendein Wissen
- 26:51mit, weil du da gerade dran arbeitest.
- 26:53Offene Stände deine Du hast irgendwas nicht committed oder
- 26:56was auch immer und es kann gar kein anderer daran
- 26:59weiterarbeiten aus deinem Team, weil du halt es auf deinem
- 27:02Rechner lokal hast. Du liegst aber krank im Bett,
- 27:04keine Ahnung ne. Also ich versuche jetzt einfach
- 27:07sind natürlich drastische Beispiele, aber sowas kann halt
- 27:09eben vorkommen. Und kommt auch vor.
- 27:12Ne, das ist ja nicht aus der Luft gegriffen, das ist ja.
- 27:15Pure Realität am Ende, richtig. Und da ist es halt wirklich
- 27:18wichtig, klar zu kommunizieren und zu sagen, OK, ich habe einen
- 27:23Zeitplan, den ich schaffen kann, den ich einhalten könnte.
- 27:28Aber wichtig ist ne Prio erst das dann das, dann das.
- 27:33Und das schaffe ich ungefähr in der Zeit.
- 27:35Aber du weißt ja, wie gesagt, eigentlich war ja die
- 27:37ursprüngliche Idee, ich mach das Feature fertig, was
- 27:40zwischendurch reinkam, weißt du dann nicht, ne, aber du musst
- 27:43dann halt on the fly halt sagen, OK, ich priorisiere um.
- 27:46Ja, und also es ist ja jetzt sehr oft das Wort Priorität und
- 27:50priorisieren gefallen und ich finde, das ist auch eigentlich
- 27:54das Entscheidende, was. Junior Developer von einem
- 27:58Senior Developer unterscheidet oder von von sehr erfahren zu
- 28:02Anfänger, wie man auch immer das nennen möchte und auch
- 28:05hinsichtlich diesen Karrieregedanken ne wenn ich
- 28:08sagen möchte ne, ich möchte aber weiter, ich möchte ne bessere
- 28:11Position bekleiden, ich möchte vorwärts kommen, dann ist aber
- 28:14Stichwort prioritätenverwaltung und richtig zu priorisieren viel
- 28:19entscheidender und wichtiger dieser Skill als zu sagen ich
- 28:22nehme alles an und versuche einfach alles irgendwie fertig
- 28:25zu machen. Am Ende zählt genau das zu
- 28:28priorisieren. Nein, wir kümmern uns, also da
- 28:31war es wieder, nein, wir kümmern uns erst darum, das ist jetzt
- 28:34das Wichtigste, das machen wir fertig.
- 28:35Das Feature wandert ne Woche nach hinten, das ist ja auch
- 28:38agile Arbeitsweise am Ende ne kommt ja auch hinzu, weil ja die
- 28:43Agilität allgegenwärtig ist und trotzdem alle irgendwie damit
- 28:46struggeln kann man ja sagen, Nein, das wie du meintest ne
- 28:51Woche später wir kümmern uns jetzt darum und.
- 28:54Diese Entscheidung zu treffen und nicht alles anzunehmen und
- 28:57irgendwie vor einem Haufen Scherm zu sitzen am Ende, das
- 29:01bringt es nicht, sondern genau diese Priorisierung umzusetzen.
- 29:05Wenn du aber jetzt einer bist, der sehr erfahren ist, zum
- 29:08Beispiel am längsten in diesem Projekt arbeitet, andere sind
- 29:11vielleicht Junior Developer. Gehen wir mal von so einem
- 29:14Szenario aus, habe ich auch schon oft erlebt und das ist der
- 29:17nächste Punkt, warum viele Leute oder einige mindestens einige
- 29:22nicht nein sagen können, ist einfach Perfektionismus und
- 29:26Kontrollwahn. Wenn du zum Beispiel der bis der
- 29:29am längsten an dieser Software arbeitet, und das ist so dein
- 29:32Baby, weißt du, du hast das von Grund auf erschaffen.
- 29:34Du liebst dieses Stück Software? Und dann kommen halt immer mehr
- 29:38Leute ins Projekt und Coen daran mit.
- 29:42Und dann gibt es vielleicht noch Teilbereiche, die Dir besonders
- 29:44am Herzen liegen. Und dann kannst du nicht nein
- 29:47sagen, dann kannst du dann, also wir können das Gott sei Dank,
- 29:51das muss ich aber persönlich auch erst lernen, dass du nicht
- 29:54sagst, nein, ich mach das selbst, ich schaff das, ja,
- 29:56komm, ich mach das irgendwie noch, aber ich möchte nicht,
- 29:58dass jemand anderes das macht, oder ich möchte mit drauf
- 30:01gucken, oder ich möchte ja. Alle möglichen Formulierungen,
- 30:06um das Wort Kontrolle herum, aber am Ende ist es n
- 30:08kontrollwahn. Du hast Angst es abzugeben und
- 30:13vertrau also es ist auch irgendwo ne Vertrauensfrage am
- 30:15Ende, das hab ich mich nämlich damals gefragt, vertraue ich
- 30:18meinen Kollegen so wenig, dass ich das nicht abgeben kann und
- 30:21ich finde das ist ne wichtige Frage, die sich da auch jeder
- 30:23mal stellen sollte. Ich dachte, du meinst jetzt so
- 30:25was wie da muss man auch mal sagen, nein du machst das nicht,
- 30:29das mach ich. Ja genau da, da ist das Nein
- 30:32denn anders gerichtet. Ne, ich verdeine also immer das
- 30:36nein, du weißt schon, du weißt schon, ja, es ist das ist finde
- 30:41ich spielt auch n bisschen damit zusammen, dass man vielleicht,
- 30:43also dass ich auch durchaus schon öfter mal mitgekriegt habe
- 30:47oder hier und da, sagen wir mal öfter ist vielleicht n bisschen
- 30:50gemein, aber ab und an kriegt man ja mal mit, hat man
- 30:53vielleicht auch selber mal gehabt, dieses Feeling zu sagen,
- 30:57das ist mein Code in Anführungsstrichen, dass man
- 30:59halt so Angst hat. Wie du meintest, diese Kontrolle
- 31:03abzugeben, zu sagen, ja ich hab das jetzt aber schon gemacht,
- 31:06das ist ne, ich möchte das eigentlich nicht, dass andere
- 31:09das machen, dann kommt ja vielleicht auch wieder die
- 31:11symposter Syndrom mit rein. Angenommen jemand guckt in
- 31:13deinen Code und hat dann zum Beispiel sagt, Ja, das können
- 31:17wir besser machen, so ne also da spielt ja ne Menge mit rein ja
- 31:22auf jeden Fall, also da muss man halt auch gucken wie man dann
- 31:25damit umgeht und dann auch wirklich mal sagen nein OK ich
- 31:28muss das nicht alles alleine machen, ne.
- 31:31Hilft ja natürlich auch, sozusagen, sich auch selber zu
- 31:34entlasten. Also wirklich den Teamgedanken
- 31:36zu fördern, absolut, aber du hattest ja vorhin auch zum
- 31:40Beispiel angesprochen, gerade bei auch Junior
- 31:44softwareentwicklern und den Entwicklerinnen, das finde ich
- 31:48auch da, also da habe ich auch schon selber was erlebt und zwar
- 31:52es geht jetzt zum Beispiel darum, dass wenn du jetzt, sagen
- 31:54wir mal dabei bist, ne Anwendung zu entwickeln, ne.
- 31:57Und du hast zum Beispiel Feature wünsche, die kommen ja rein, das
- 32:01heißt, du wirst ja irgendwie diese neuen Features wirst du ja
- 32:05besprechen im Team, ne, also in irgendeinem Refinement oder was
- 32:08auch immer, wo dann gesagt wird, OK, was kommt denn als nächstes
- 32:12rein, wie werden die Aufgaben gemacht, es gibt Wünsche und die
- 32:14werden dann besprochen und werden dann halt quasi
- 32:17eingeplant. So und da ist mir auch schon
- 32:20öfter mal passiert, dass man dann also in der Vergangenheit,
- 32:23dass zum Beispiel dann irgendwie ein Wunsch reinkam.
- 32:26Wo man dann, wenn man in so einem Trott ist, sagt ja OK,
- 32:28alles klar, das soll gemacht werden, na gut, OK, dann plantst
- 32:33du das irgendwann sagst. Ja das hat dann sozusagen die
- 32:35Komplexität von so und so alles klar, jetzt haben wir n Ticket
- 32:38können wir bearbeiten so in diesen Trott kann man ja
- 32:40reinkommen ne und ich finde, dass es dann auch wichtig ist
- 32:44dabei so ne gewisse Aufmerksamkeit zu haben und sich
- 32:49auch selber als Entwickler oder Entwicklerin des Teams zu sagen.
- 32:52Ist das denn überhaupt sinnvoll? Also angenommen, du entwickelst
- 32:56und das ist jetzt n einfaches Beispiel und macht zwar keinen
- 32:59Sinn in der Realität, aber du entwickelst n Taschenrechner und
- 33:02jetzt kommt n Feature Wunsch rein wo dann drin steht ja wär
- 33:05doch schön wenn man nebenbei noch so Notizen aufschreiben
- 33:07könnte, also ne Notizfunktion im Taschenrechner wär doch super so
- 33:11und dann kann man entweder sich hinstellen und sagen ja OK klar
- 33:15ne Notizfunktion im Taschenrechner machen wir was
- 33:18noch was weiß ich. Ne to do Liste auch noch alles
- 33:24alles rein so weißt du. Aber wenn man sich wirklich dann
- 33:27auch als Entwickler, Entwicklerin, das entwickelnde
- 33:30Team sich darum kümmert und sagt, also Mitdenkt und sagt,
- 33:33Macht das denn gerade überhaupt Sinn?
- 33:34Klar gibt es featurewünsche, aber man muss nicht alles
- 33:37durchwinken, sondern man und und das musste ich auch erstmal
- 33:40lernen, weil ich war auch mal in einer Situation, da war genau
- 33:44ungefähr dieses Beispiel so und ich so die.
- 33:48Nein, aber so ne, also in in einer anderen Anwendung
- 33:52logischerweise, aber so das Gleiche in Grün und dann dachte
- 33:55ich mir dann auch so, ja klar, dann machen wir das alles klar,
- 33:58die Aufgabe ist total verständlich, Straight Forward,
- 34:01alles cool und dann kommt auf einmal n anderer Kollege und
- 34:04sagt so, aber Moment warum wird dieses Feature überhaupt
- 34:09gewünscht und das war für mich so n Schlüsselmoment auch wo ich
- 34:13wirklich mir auch dachte so. Was will denn er jetzt?
- 34:16Ey, wir müssen das machen, so nach dem Motto Ne so, da war
- 34:18nicht dann der Junior sag ich jetzt mal ne und dacht mir so ja
- 34:21komm ey das machen wir alles klar das ist ja auch, ist ja
- 34:24auch gar nicht so schwer, ey das können wir direkt anfangen und
- 34:27er stand dann da oder saß da ja ich weiß gar nicht ob es n
- 34:31teamscall war oder was auch immer, aber es war dann am Ende
- 34:34einfach so, dass er meinte so warum wird das überhaupt
- 34:37gewünscht, was ist die Sinnhaftigkeit von diesem
- 34:39Feature für diese Anwendung ne? Also im Sinne von du brauchst
- 34:43doch keine Notizfunktion im Taschenrechner, das ist ja was
- 34:46völlig anderes, das das Macht da gar keinen Sinn.
- 34:50So, und da war für mich dann irgendwie in diesem Moment klar
- 34:53okay warte mal, also man sitzt nicht nur da und sagt ja, ja
- 34:57okay alles klar, sobald sozusagen eine Aufgabe klar ist,
- 35:01können wir damit loslegen, sondern man muss halt auch
- 35:04mitdenken und hinterfragen, macht es überhaupt Sinn, also.
- 35:08Ne, nur weil irgendwie n Stakeholder nen Wunsch hat,
- 35:11heißt das noch lange nicht, dass dieser Wunsch auch wirklich
- 35:13sinnvoll ist. So gerade für die Anwendung und
- 35:15das ist ja der Bereich, um den es als Entwickler oder
- 35:19Entwicklerin geht. Das ist die Verantwortung, die
- 35:21man hat, also gute Softwarequalität und auch die
- 35:25Sinnhaftigkeit zu wahren sag ich jetzt mal ne.
- 35:28Ja, definitiv. Man ist ja quasi der.
- 35:31Der, wie soll ich sagen, also du bist ja verantwortlich für den
- 35:34Code den du schreibst und demnach auch für das, was da
- 35:37reinkommt, was abgeändert wird, was rausfällt, wie auch immer.
- 35:40Und wenn jetzt so n Stakeholder mit einer mit einer ja sag ich
- 35:44mal abenteuerlichen Idee um die Ecke kommt, dann muss die auch
- 35:48nicht bis zu Ende gedacht sein, sondern kann ja auch so n
- 35:50Schnellschuss sein wie zum Beispiel AI.
- 35:53Ich hatte letztens das Gefühl ich hätte da ne Notiz gebraucht,
- 35:56macht mal notizen rein um dein Beispiel jetzt noch mal
- 35:58aufzugreifen ne. Das muss ja auch nicht zu Ende
- 36:01gedacht sein. Das heißt, du bist in der
- 36:03Verantwortung, genau diese Gedanken zu Ende zu führen und
- 36:06deine Codebasis vor sinnlosen Features zu schützen.
- 36:10Das klingt hart, aber da muss man dann auch sagen, Nein, das
- 36:13machen wir so nicht. Genauso, wenn Leute der Meinung
- 36:16sind, die vorschreiben zu müssen, wie etwas zu
- 36:20implementieren ist. Das hatte ich auch schon oft
- 36:22nach dem Motto, Ja, wir brauchen das und das und das könnt ihr ja
- 36:25so und so machen, das hab ich schon mit ins Ticket
- 36:27geschrieben, dann ist das auch n klarer Fall von nein, wir werden
- 36:30uns das erstmal angucken und uns die Zeit nehmen und das selbst
- 36:34evaluieren, wie das umzusetzen ist, weil wir sind das Team für
- 36:38diesen Code, das sind das sind halt wichtige Punkte, definitiv
- 36:42und. Ich mein, Wir haben jetzt echt
- 36:44viel genannt. Ich würd das gern noch mal n
- 36:47bisschen zusammenfassen, was so diese Konsequenzen sind, wenn
- 36:51man immer ja sagt, weil wir sind ja war n lockerer Talk, aber
- 36:56lass das noch mal kurz n bisschen, bevor wir immer aufs
- 36:58Nein kommen noch mal n bisschen zusammenfassen.
- 37:01Also einerseits haben wir natürlich Überarbeitung,
- 37:04bisschen zu Burnout ne, also ich hab ich auch Leute.
- 37:08Auch n Freundeskreis gehabt, die einfach durch Überarbeitung auch
- 37:11wirklich in so ne Art Burnout geraten sind und das ist kein
- 37:14Spaß, das ist ne super ernste Sache, das muss man einfach auf
- 37:17dem Schirm haben, wenn man schon das Gefühl hat chronisch
- 37:20überlastet zu sein und das kann durch ein Nein zu wenig kommen,
- 37:25aber es also jetzt nicht sinnbildlich ein Nein, aber wenn
- 37:28ich jedes mal ja sage statt doch n paar mal nein kann ich halt da
- 37:31relativ schnell rein geraten. Es ist ja auch so, dass man.
- 37:35Ich, ich. Ich glaube, dass man auch
- 37:37selber, wenn man in dieser Situation ist, also wenn du
- 37:39jetzt von Burnout zum Beispiel Überarbeitung redest, das eine
- 37:41ist ne Vorstufe vom anderen, aber wenn du jetzt zum Beispiel,
- 37:45also du merkst das ja vielleicht selber gar nicht, ich finde, das
- 37:48ist auch n ist so n Punkt, du kommst irgendwann auf n
- 37:51Stresslevel und das empfindest du irgendwann als normal und ich
- 37:55find es dann eigentlich immer lustig, dass Leute, die n sehr
- 37:57hohes Stresslevel haben, aber irgendwie das Gefühl haben, das
- 38:00ist die Normalität zu anderen Leuten so was sagen wie.
- 38:04Ja, also wenn ich so, wenn ich das hätte wie du, ne, das wär so
- 38:08entspannt so, aber diese eine Person, auf die sozusagen ich
- 38:11nenn mal hinabgeblickt wird, die hat ja auch n vielleicht n
- 38:14erhöhtes Stresslevel, aber nur weil jemand n noch höheres
- 38:17Stresslevel hat, heißt das ja noch lange nicht, dass das schon
- 38:20erhöhtes Stresslevel OK ist. Das das das find ich halt
- 38:23schwierig und die Leute verstehen dann manchmal auch gar
- 38:26nicht, dass sie eigentlich völlig überarbeitet sind.
- 38:29Also gerade auch, wenn du zum Beispiel an den Punkt kommst, wo
- 38:32du sagst, ich muss jetzt aber weiter arbeiten, weil ich werde
- 38:36gebraucht, dann bist du eigentlich schon irgendwo sehr
- 38:41stark am Burnout dran, weil du halt gar nicht mehr checkst.
- 38:46Angenommen, du fällst morgen tot um, dann wird es schon eine
- 38:49Lösung geben. So, also das ist immer sehr,
- 38:52sehr hart gesagt, aber so ist es ja am Ende, und das ist halt
- 38:56echt, es ist halt schwierig, also zum Beispiel, ich habe.
- 38:59Nur mal ganz kurz ne ne private Story so ich hab jetzt gestern
- 39:03mit meiner Mom telefoniert, ne und die meinte auch so, sie ist
- 39:06Grad n bisschen krank so aber arbeitet trotzdem so ne weil sie
- 39:11eigentlich mit dem Chef dann meinte so ja hier ich ich bleib
- 39:15zu Hause und dann hieß es so ja können wir nicht doch n bisschen
- 39:18was machen und dann hat sie sich gesagt ja komm der braucht mich
- 39:20wirklich und da mach ich dann trotzdem was so ich meine das
- 39:23ist natürlich ne alle Ehre für für diese Frau so ne.
- 39:28Aber was ich halt krass finde ist, dass ich mir denke, du hast
- 39:32vom Arzt, der Arzt sagt Ey, mach mal ruhig, ruh dich aus, du bist
- 39:37krankgeschrieben, meine Anordnung es dann aber nicht zu
- 39:40tun, weil man das Gefühl hat, man muss ja irgendwie helfen,
- 39:44welche Verpflichtungen zu haben das ich kann nicht nein sagen,
- 39:47das ist halt ne Sache wo man sich so denkt, das ist richtig,
- 39:51richtig krass und das ist eigentlich finde ich schon ein
- 39:53sehr sehr hohes Level von diesem.
- 39:58Ich kann vielleicht nicht nein sagen oder ich.
- 40:01Ich bin halt dabei, so dass meine Ehre erlaubt mir nicht zu
- 40:04sagen, ich will das jetzt nicht machen, nur am Ende hast du halt
- 40:07von dieser Ehre nichts, wenn deine Gesundheit kaputt ist.
- 40:09Also wenn man das jetzt mal so n bisschen runterbricht, ne, also
- 40:11das find ich schon krass und es hat also unabhängig von dieser
- 40:16Folge, also es war jetzt also quasi ganz zufällig, dass diese,
- 40:19dass es so war, ne, dass das Gespräch so stattgefunden hat,
- 40:21aber ich fand das einfach insgesamt irgendwie heftig, weil
- 40:24ich mir denke, so boah, das ist. Es ist in vielen Aufgaben, das
- 40:27ist ja nicht nur auf die Softwareentwicklung gemünzt,
- 40:30aber du hast es halt überall ist und und und.
- 40:33Ich glaube, dass Leute wie ich schon meinte, irgendwann so n
- 40:37Stresslevel haben, wo sie sich denken, so das ist irgendwie
- 40:39normal und n bisschen geht noch so, weißt du.
- 40:43Ich mein, da braucht man ja wirklich nicht so weit gucken.
- 40:45Ich glaub das kennt jeder auch, also wahrscheinlich nicht in
- 40:47diesem extremen Maße, aber ich glaub viele.
- 40:51Hatten schon mal den Gedanken. Ja, ich bin zwar erkältet, aber
- 40:55es geht ja irgendwie und ich will jetzt keinen hängen lassen.
- 40:58Meine Arbeit liegt rum, ich muss arbeiten, ich muss, ich mach
- 41:00jetzt weiter, ich quäl mich einfach durch den Tag, dann geh
- 41:03ich auf der Couch und morgen geht das schon wieder das ist so
- 41:05n typischer Gedankengang, den glaub ich sehr viele Leute haben
- 41:08der aber sowas von kontraproduktiv ist bis hinzu
- 41:12dann wird man erst richtig krank und das haben wahrscheinlich
- 41:16auch schon viel erlebt, das hab ich.
- 41:18Vor n paar Jahren gehabt, dass ich dachte hast nur ne
- 41:20Erkältung, schleppst dich durch die Woche am Wochenende ruhst du
- 41:24dich aus. Ja ich hab mich durch die Woche
- 41:26geschleppt, hab es aber auch so verschleppt, dass ich halt
- 41:28richtig dolle krank wurde. 3 Wochen lang sag ich mal ne und
- 41:33was hat man dann am Ende davon, weil dann liegt die Woche Arbeit
- 41:353 Wochen lang rum sozusagen ne und das muss man halt sich immer
- 41:39vor Augen führen und ich finde gezieltes Nein an den richtigen
- 41:42Stellen sorgt halt auch einfach für eine bessere Work Life
- 41:45Balance und ich denke das ist vielen Leuten wichtig und zu
- 41:47recht auch wichtig und genau das ist denn der richtige Ansatz
- 41:51auch mal Nein zu sagen, nein, ich mache diese Überstunden
- 41:53nicht, ich habe mein soll sozusagen erfüllt und morgen
- 41:57kann es gerne weitergehen, aber ich mache jetzt Feierabend, weil
- 41:59draußen ist schönes Wetter und ich werde jetzt rausgehen, nur
- 42:03mal so als Beispiel, das sind ja Kleinigkeiten wo viele Leute
- 42:06dann aber ein Problem haben Nein zu sagen, also nicht nein zu
- 42:09schön Wetter, sondern nein ich. Zu der Überstunde, ich muss das
- 42:12jetzt nicht machen, morgen ist auch noch n Tag und die Welt
- 42:15geht nicht unter, wenn wir es morgen machen beispielsweise und
- 42:18das beugt auch dieser Überarbeitung halt vor.
- 42:21Ne, dann hatten wir zum Beispiel den Punkt zu sagen, ich hab so
- 42:25viel Arbeit, dass ich irgendwann Qualitätsverlust habe, weil ich
- 42:28hab 5 topics ne und das ist auch dieser typische Sägezahneffekt.
- 42:33Liebe Zuhörer, lieber Zuhörer, falls du mehr zum Sägezahneffekt
- 42:36wissen willst, lass es uns wissen, weil das wäre zum
- 42:38Beispiel auch mal ne Folge wert, aber nur kurz angerissen.
- 42:43Wenn ich 56 topics am Tag bearbeite und ich fang an mich
- 42:46auf einen zu fokussieren, seh dann aber in 15 Minuten geht der
- 42:49Termin zu topic 2 los, reißt mich das komplett wieder aus
- 42:52meinem Fokus raus und ich geh in ne andere Welt über.
- 42:55Ich kümmere mich um topic 2 besprech das ne Stunde bau
- 42:58wieder so ne Art Fokus auf dann oh nee Leute ich muss weiter den
- 43:02nächsten Termin ja schau ich klink mich schon mal aus topic 3
- 43:05wartet so dann flach dein Fokus wieder komplett ab bist wieder
- 43:09bei 0 baust den nächsten Fokus aus für Topic 3 nach der
- 43:12Mittagspause. Hause weißt du, oh, ich habe
- 43:14heute morgen ja topic 1 gemacht, da muss ich jetzt noch mal
- 43:16reinschauen, bist wieder bei 0, musst dich erst wieder
- 43:19reindenken und dann entsteht von deiner Konzentration und von
- 43:23Fokus halt dieser typische Sägezahn, der am Ende des Tages
- 43:27absolut kontraproduktiv ist. Und da in dieser Falle sind
- 43:30unglaublich viele Leute, da lege ich meine Hand für ins Feuer,
- 43:34das habe ich schon sehr oft mitgekriegt, war auch selbst in
- 43:36diesem Hamsterrad, sage ich, und das bringt einfach nichts.
- 43:41Und das ist halt so ein Riesenproblem an.
- 43:43Ich sag zu viel ja und zu wenig nein.
- 43:46Es geht ja auch nicht darum, am Ende ausschließlich Nein zu
- 43:50sagen. Aber man muss halt, finde ich,
- 43:55wie gesagt die richtigen Prioritäten setzen, weil am Ende
- 44:00ist es, finde ich, sehr viel über Priorisierung aber auch,
- 44:05also. Oft ist es ja so, dass dann die
- 44:07der Gedanke ist ja, die Priorität liegt ja nicht in der
- 44:11eigenen Hand, aber wenn du als entwickelnde Person eine
- 44:15Anwendung oder eines Teams da hast du genau diese.
- 44:22Verantwortung, dass du auch sagst, OK, das ist jetzt gerade
- 44:24wichtig. Klar kann man darüber reden, ne,
- 44:27angenommen es kommen andere Prioritäten von außen rein, da
- 44:30muss man sich vielleicht irgendwo in der Mitte treffen,
- 44:32aber dafür hilft es halt auch ebenfalls manchmal nein zu sagen
- 44:36und nicht einfach zu sagen ja OK, dann schieben wir das noch
- 44:38ein, dann schieben wir das noch ein, weil dann hast du
- 44:39vielleicht irgendwann wie ich am Anfang schon irgendwann meinte,
- 44:43immer nur angefangene Baustellen, aber schließt nie
- 44:45irgendwie etwas ab, was dann am Ende auch wieder zu
- 44:47Qualitätsverlust führt. Ne, ja genau.
- 44:52Und ja, Prioritäten hatten wir jetzt ja auch in der Folge
- 44:54öfter. Und genau das ist das Ding.
- 44:56Je mehr ich ja sage zur Aufgaben, umso unklarer werden
- 44:59auch meine Prioritäten, was im Umkehrschluss halt dafür sorgt,
- 45:02dass halt diese Qualität leidet, weil ich es einfach auch
- 45:06irgendwann nicht mehr klar priorisieren kann oder ich es
- 45:08mir selbst nicht eingestehe oder zulasse, es zu priorisieren,
- 45:12indem ich halt immer zu einem ja sage.
- 45:14Und was ich halt wirklich spannend finde ist, sage ich mal
- 45:18so vor ein 2 Jahren habe ich halt angefangen gezielter Nein
- 45:21zu sagen und das ist die Reaktion darauf von Kollegen
- 45:29beispielsweise ist einfach anders, als man sich das Ausmalt
- 45:35am Anfang, weil wie gesagt, man hat ja immer im Kopf, ich lasse
- 45:37jemanden hängen, ich muss das machen, wenn ich das nicht
- 45:40mache, zum Beispiel dieser Karrieregedanke oder so.
- 45:44Tatsächlich ist meine Erfahrung dabei, dass gezielt Nein zu
- 45:48sagen mit einer höflichen Art und Weise und auch begründet
- 45:52sorgt eher dafür, dass es respektiert und akzeptiert wird,
- 45:56ist nicht im Sinne von, man toleriert, Nein, aber hintenrum
- 45:59wird anders gesprochen, sondern es wird wirklich respektiert,
- 46:02weil man ja dann, wie gesagt, diesen Druck aus der Situation
- 46:05nimmt und anfängt, ne vernünftige Lösung dafür zu
- 46:08finden. Ja.
- 46:10Es soll natürlich auch n ehrliches Nein sein.
- 46:12Ne, das finde ich will ich auch noch mal hin, also
- 46:14rauskristallisieren einfach nur zu sagen nee mach ich nicht weil
- 46:17ich gerade keinen Bock drauf hab oder ach ja wär ja mal schön sag
- 46:22ich jetzt mal n entspannten Nachmittag auf Arbeit zu
- 46:24verbringen so mal n bisschen provokant gesagt, darum geht es
- 46:28nicht, es geht halt darum wirklich verantwortungsvoll.
- 46:33Und respektabel sage ich jetzt mal gegen also diese
- 46:36Kommunikation auf ein respektvolles Level zu bringen,
- 46:38aber halt auch so, dass man halt gegenseitig weiß, was man vom
- 46:42anderen dann am Ende hat, weil es bringt ja wie gesagt nichts
- 46:44auf, wenn du zum Beispiel sagst, ja okay, ich mach das und am
- 46:47Ende wird es doch nicht gemacht, also dann hast du ja im
- 46:50Endeffekt auch wirklich nicht viel gewonnen, weil auf das eine
- 46:53kann man sich vielleicht verlassen zu sagen okay, das
- 46:55kriegen wir hin, das kriegen wir leider nicht hin, da dazu ein ja
- 46:58dazu ein Nein, wenn man zu einem ja sagt und dann am Ende die
- 47:01Hälfte nur macht, dann. Dann verliert man noch irgendwo
- 47:04auch an Glaubwürdigkeit. Ja, und das ist auch ein guter
- 47:08Punkt. Lass uns die Folge.
- 47:09Also ich würde gern die Folge damit beenden, dass wir noch mal
- 47:12so eine Art Best Practices machen, was uns geholfen hat
- 47:16beispielsweise, und wie man jetzt so ein Nein quasi umsetzen
- 47:20kann, wirklich in Anführungsstrichen, aber es gibt
- 47:24halt so ein paar Punkte, die ich da gerne noch nennen würde, der
- 47:27eine Punkt, den hatten wir. Das ist jetzt schon ne Weile
- 47:31her, da haben wir n Interview mit dem agilen Coach Stefan
- 47:34geführt im Podcast. Ich denke du erinnerst dich und
- 47:37da hat er n sehr sehr entscheidenden Punkt genannt,
- 47:40der mir extrem geholfen hat, auch hinsichtlich Nein zu sagen,
- 47:45zu Terminen zum Beispiel wenn man in einem Arbeitskontext ist,
- 47:48wo man mit Termin bombardiert wird.
- 47:50Ja nimm mal daran Teil und hier und auf einmal findest du dich
- 47:52in einem vollen Terminkalender wieder und bist eigentlich nur
- 47:55noch im Meeting ABC und D und. Kommst aber mit deinen Aufgaben
- 47:59nicht weiter und da hat er auch gesagt, Lehnen Meetings ab, die
- 48:05dir keinen Mehrwert bringen, die keinen Mehrwert haben.
- 48:07Da hat er drastisch gesagt keine Agenda, kein Meeting zum
- 48:10Beispiel und das sind Punkte, die finde ich unfassbar
- 48:14hilfreich, die haben mir auch geholfen zu sagen.
- 48:16Wirklich kritisch zu beurteilen, was ist das für n Meeting bringt
- 48:20es mir einen Mehrwert, kann ich einen Mehrwert bringen für
- 48:23dieses Meeting. Ansonsten werde ich es höflich
- 48:25ablehnen und nicht dran teilnehmen und Sorge dafür Platz
- 48:29und Zeit für meine eigentlichen Aufgaben, für meinen
- 48:31eigentlichen Fokus zu haben und das finde ich ist so ne Best
- 48:34practice zu sagen. Challenge Doch mal wirklich, ob
- 48:37dieses Meeting Sinn macht und rede auch mit anderen darüber,
- 48:40ob das für sie Sinn macht, muss dieses Meeting stattfinden, ist
- 48:43das gerade wirklich die beste Art und Weise, dieses Thema
- 48:46anzugehen? Definitiv also wie gesagt, aus
- 48:51meiner Erfahrung so das Einschneidendste bei mir, wenn
- 48:54es jetzt um wirklich um das Thema Nein ging, war wieder eine
- 48:59in dieser Besprechung von neuen Features einfach meinte Nein,
- 49:04das mache ich nicht und. Und das hat mir auf jeden Fall
- 49:06die Augen geöffnet, weil das für mich nachhaltig auf jeden Fall
- 49:08ein wichtiger Moment war, um wirklich zu sagen okay, wenn wir
- 49:14jetzt nicht auf Meeting Ebene sind, sondern vielleicht auch
- 49:16auf Entwicklungsebene zu sagen, bringt das denn jetzt überhaupt
- 49:20wirklichen Mehrwert, das mit rein zu nehmen, sagt man ja okay
- 49:24dann machen wir, nehmen wir das mit rein, sozusagen, oder sagt
- 49:28man auch vielleicht mal dieses kritische Hinterfragen nicht nur
- 49:31bei bringt mir der Termin was, sondern bringt mir das.
- 49:35Das, was jetzt hier neu reinkommen soll, bringt das auch
- 49:37wirklich n Mehrwert. Das fand ich auf jeden Fall auch
- 49:41sehr einschneidend und hilfreich.
- 49:44Ist auch n wirklich guter Punkt, da einfach das mal wirklich zu
- 49:47challengen, bevor man sich noch mehr aufhalst sozusagen und dann
- 49:51vielleicht während du das schon bearbeitest, dir denkst so warum
- 49:54mach ich das hier eigentlich gerade ne und ich find einen
- 50:00einen letzten Punkt hätte ich noch, der wirklich hilfreich
- 50:02war. Auch hinsichtlich noch mal
- 50:06Kapazitäten habe ich überhaupt noch Kapazitäten und auch
- 50:09wieder, Stichwort Priorisierung ist halt einfach wirklich mal
- 50:14diese Prioritäten zu betonen, wenn es darum geht, also statt
- 50:19ja zu sagen noch mal zu betonen, wie eigentlich deine Prioritäten
- 50:23gerade aussehen und darauf hinzuweisen, dass die Kapazität
- 50:27nicht da ist für alles und es wenn dann zu einer
- 50:30Umpriorisierung kommen müsste, also.
- 50:34Ein ganz einfaches Ja. OK, ich hab diese Aufgabe
- 50:37verstanden. Ich verstehe, dass dass das
- 50:39gemacht werden muss, ich arbeite aber gerade an XY und das hat
- 50:44für mich gerade die höchste Priorität, das fertig zu machen
- 50:46wie du meintest. Du hast noch so ein offenes
- 50:48Feature, auf einmal sollst du aber noch woanders dran
- 50:50arbeiten, dann hast du mehrere Code stände, all so eine Themen.
- 50:53Wenn du das aber klar auf den Tisch bringst und einfach dann
- 50:56wirklich Challenges. Soll ich dieses Feature jetzt
- 50:59pausieren? Ich werde es nicht parallel
- 51:01bearbeiten können, Nein, das mache ich nicht, ich werde nicht
- 51:03parallel an mehreren Sachen arbeiten, da haben wir dann so
- 51:06das Nein, sage ich mal. Aber du kannst ja trotzdem das
- 51:09zur Diskussion stellen, es ist ja was anderes zu sagen, Nein,
- 51:12du kannst mich mal so nach dem Motto oder Nein, so werde ich es
- 51:16nicht machen, wir können aber jetzt gemeinsam weg finden, wie
- 51:18wir beide auf den grünen Zweig kommen, zum Beispiel zu
- 51:21entscheiden, dann wird das Halt pausiert.
- 51:24Im Normalfall ist es ja auch völlig in Ordnung zu sagen, es
- 51:26gibt eine bestimmte Prio, die kann man ja danach rein
- 51:30priorisieren. Wenn man aber schon in einem
- 51:31gewissen Fire Fighting Modus ist, wo auf einmal was
- 51:36reinkommt, was am besten gestern hätte fertig werden müssen, das
- 51:39finde ich, dann ist auch manchmal ein bisschen
- 51:41heuchlerisch, dann zu sagen, okay, weil oftmals wird um
- 51:46bestimmte Aufgaben gewusst, also nicht nur seit heute oder seit
- 51:51gestern, sondern seit mehreren Wochen.
- 51:54Und dann einfach mal zu sagen okay, lass uns doch ein Learning
- 51:57daraus ziehen zu sagen, wenn so was auftritt, dann muss man es
- 52:01nur rechtzeitig adressieren, weil sobald man Sachen
- 52:04rechtzeitig adressiert, kann man es eben auch rechtzeitig
- 52:06priorisieren und rechtzeitig einplanen und dann kommt man
- 52:09halt nicht in diesen Modus zu sagen, jetzt lass du mal bitte
- 52:12alle stehen und liegen, das muss jetzt sofort gemacht werden, so
- 52:15und. Und das ist dann am Ende
- 52:17sozusagen auch mindert Stress, Überforderung, was auch immer
- 52:20vielleicht auch diesen Effekt, dass man sagt, okay, ich fange
- 52:23jetzt das an, jetzt kommt noch was höher priores rein, jetzt
- 52:25muss ich das noch machen, lässt immer alles liegen, arbeitest
- 52:28aber machst nie was fertig, bist irgendwann total unzufrieden und
- 52:32man weiß ja eigentlich, wenn man zufriedene Leute hat, die
- 52:37Arbeiten am besten so, also denke ich mir immer so, jeder
- 52:42achtet darauf, dass er das. Das Macht und auch mal Nein
- 52:46sagt, um zufrieden zu sein. Genauso, wenn man jetzt zum
- 52:49Beispiel Aufgaben verteilt, sich vielleicht auch mal zu überlegen
- 52:53sind denn die Leute, an die ich die Aufgaben gerade verteilen
- 52:56muss oder verteilen möchte, sind die auch zufrieden, weil die
- 53:00Arbeiten ja für mich, wenn ich die alle fertig mache, dann
- 53:03bringt das ja gar nichts, weil dann habe ich am Ende nur noch
- 53:07ein sehr, sehr unproduktives Gewurstel.
- 53:11Gewurstel ja. Ja, absolut.
- 53:14Ich würd sagen, dann haben wir es auch ausführlich besprochen,
- 53:18weil wir haben ja gesagt, es ist heute ne lockere talkfolge, es
- 53:21hat mir auf jeden Fall viel Spaß gemacht, fabi, danke dafür,
- 53:25vielleicht so die letzte Take Home Message zusammengefasst und
- 53:29ich finde das ist halt auch wichtig das zu verinnerlichen,
- 53:32also Nein zu sagen ist kein Zeichen von Schwäche, ganz im
- 53:35Gegenteil, es ist eine wichtige Fähigkeit, die man sich aneignen
- 53:39muss. Es ist leicht gesagt, sag doch
- 53:41nein, sag doch nein, das ist leicht gesagt, das wissen wir,
- 53:44aber man kann lernen, Nein zu sagen und vor allem immer in
- 53:48einer höflichen und diplomatischen Art und Weise,
- 53:51und dann kann das eine sehr gute Fähigkeit gerade im
- 53:55Arbeitskontext sein und liebe zuhören, liebe Zuhörer, falls du
- 53:59auch in der Situation bist, dass du immer das Gefühl hast, ja zu
- 54:02sagen und dich so in die Bredouille bringst, überarbeitet
- 54:05zu sein, zu viele Aufgaben hast. Dann denk an diese Folge und
- 54:09setzt dir doch gezielt mal die Challenge beim nächsten Mal
- 54:11höflich nein zu sagen und dann schreibt uns gerne, wie die
- 54:14Erfahrung dazu war. Das würde uns mega
- 54:17interessieren, auch allgemein, wie die Folge dir gefallen hat.
- 54:19Die Podcast Mail findest du wie immer in den Shownotes wir
- 54:22freuen uns auf deine Nachrichten und ansonsten würde ich sagen,
- 54:27wenn dir den Podcast allgemein gefällt, lass gerne eine
- 54:30Bewertung da und da jetzt nicht Nein sagen und empfehle Ihnen
- 54:34auch gerne weiter, das würde uns mega freuen.
- 54:36Zu unseren ganzen Plattformen, wir sind ja überall vertreten.
- 54:39Die Links findest du wie immer in den Shownotes, ansonsten
- 54:41würde ich sagen, hören wir uns alle beim nächsten Mal wieder.
- 54:44Ich wünsche euch ne schöne Zeit bis dahin deine Coding Buddies
- 54:48gemeinsam. Besser.