Latest / Rheinpegel - der Düsseldorf-Podcast / Neues Rheinbahn-Sicherheitskonzept, 99-Cent-Espresso in der Altstadt und Karnevals-Recap
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- Die Jeckentage sind ja jetzt gerade vorbei und was ich so gehört habe, also ich war ja selber nicht hier, das gebe ich zu, war toll. Und dass gerade Aschermittwoch war, bedeutet auch, dass jetzt streng genommen gefastet wird bis Ostern. Also kein Alkohol, keine Süßigkeiten, kein Fleisch. Wie ich schon in den letzten Jahren erzählt habe, versuche ich ja immer was anderes zu fasten. Also zum Beispiel zu allem Ja sagen oder Situationen, die mir auf die Nerven gehen. Ich glaube für diese Zeit jetzt nehme ich mir vor, Ausreden zu fasten. Also ich bin jetzt eh nicht so anfällig dafür, immer irgendwelche Gründe zu finden, Dinge nicht zu tun oder mich auf Sachen nicht einzulassen. Aber vielleicht tut es ja ganz gut, da nochmal ein bisschen nachzujustieren. Und um wieder auf die jetzt gerade beendete Karnevalszeit zu kommen, keine Ausreden gab es auch hier. Zum Beispiel, was die Teilnahme am bunten Straßentreiben anging, weil das Wetter hätte wohl irgendwie besser sein können. Aber wer feiern will, der feiert, egal ob es regnet oder schneit. Wie die Tage sonst waren und was jetzt für die nächste Session schon feststeht, das berichtet Angelina Burch. Vorher hört ihr noch, wie ich mit Alexander Esch über das neue Sicherheitskonzept bei der Rheinbahn gesprochen habe. Unter anderem werden Mitarbeitende mit Bodycams ausgestattet und die Züge farblich noch erkennbarer gemacht. Und was Maximilian Novroth zum 99-Cent-Espresso bei Kotti Coffee in der Altstadt und dem dazugehörigen Geschäftsmodell der chinesischen Kette sagt. Und damit herzlich willkommen zum Rheinpegel. Ihr hört Folge 409 und der Rhein steht bei 5,29 Meter. Hallo zum Rheinpegel, dem Podcast, in dem wir jede Woche darüber sprechen, was Düsseldorf bewegt, was die Bewohnerinnen und Bewohner umtreibt, kurz und gut, was geht. Mein Name ist Tosja Kormann und diese wirklich schöne Aufgabe darf ich übernehmen. Wenn ihr uns etwas mitteilen wollt, wenn ihr Themen habt, über die wir sprechen können, wenn ihr Termine wisst, auf die wir hinweisen dürfen oder wenn ihr einfach mal irgendwas loswerden wollt, dann könnt ihr uns erreichen unter rheinpegel-post.de oder 0160 80 80 844. Wir freuen uns immer von euch zu hören. Bei der Rheinbahn hat sich in den letzten Jahren viel getan und es geht immer weiter. Aktuell ist ein neues Sicherheitskonzept in der Mache, das insgesamt bis 2030 vollständig etabliert sein soll und schon jetzt an einigen Stellen greift. Straßenbahnen werden zur besseren Sichtbarkeit umlackiert, Kontrolleurinnen und Kontrolleure mit Bodycams ausgestattet und Kundinnen und Kunden sollen in Zukunft eine interaktive Sicherheitskarte nutzen können. Die Einzelheiten erklärt Alexander Esch. Alexander. Hallo Tosja. Hi. Karneval liegt hinter uns, hinter dir. Ich habe ja die Stadt verlassen. Wie war es bei dir? Ich habe die Stadt nicht verlassen und habe sogar mich einmal ins Getümmel gewagt, also naja, Privatparty Samstagabend und war okay. War okay? Bist du mit dem Rad gefahren oder mit der Bahn? Mit, wie soll ich das jetzt sagen? Mit Uber. Okay, an Karneval kann man sich Dinge erlauben, die man sonst vielleicht nicht so sehr frequentiert. Aber natürlich aus beruflichen Gründen auch immer, weil ich das alles im Blick haben muss, so als verkehrspolitischer Berichterstatter und so weiter. Du hast alles im Blick, tatsächlich auch ganz aktuell. Ich war auch ganz auf Taxi übrigens. Ja, ich auch. Ich habe ja gar keine Uber-App. Oder mit der Rheinbahn und so, das mache ich schon noch alles auch. Da haben wir ja schon öfter drüber gesprochen. Die Rheinbahn ist heute mal wieder das Thema unserer Wahl und zwar aus verschiedenen Blickwinkeln. Also zum einen ist da ja schon lange was im Gange, es gab Wechsel, es gab die ein oder anderen Aufs und Abs und jetzt werden neue Strategien geplant, es werden Sachen so ein bisschen umgestellt und so. Unter anderem ein Sicherheitskonzept, ein neues ist entwickelt, ist in Entwicklung, das wirst du uns gleich ein bisschen erklären und erzählen. Zum anderen gibt es einen aktuellen Anlass, es gab einen Unfall, da wirst du auch vielleicht gleich ein bisschen näher drauf eingehen, das ist jetzt ja quasi brandaktuell, weil es gerade irgendwie passiert ist. Ich habe das Gefühl, ich lese das in der letzten Zeit, ich kann jetzt nicht Wochen oder Monate sagen, häufiger, dass irgendwie Bahn mal passiert. In Unfälle verwickelt sind. Vielleicht kommen wir da auch gleich ein bisschen drauf zu sprechen. Zuallererst, es ist, glaube ich, nichts allzu Schlimmes passiert jetzt bei diesem Unfall. Das kann man schon mal sagen. Also es gibt keinen Personenschaden. Es gibt keine Schwerverletzten. Aber trotzdem sind zwei Bahnen, haben sich touchiert zumindest oder sind zusammengestoßen am Ende, muss man sagen. Und das ist ja schon irgendwie ein Ding. Das ist ein Ding. Vor allem, deine Beobachtung deckt sich mit unserer Einschätzung und auch wenn man es nochmal nachvollzieht, also es gab sowieso eine hohe Zahl von Unfällen mit der Rheinbahn, Aber es gab jetzt auch mal mindestens drei, wo doch im Raum steht, dass eine Weiche nicht richtig gestellt war und dann auch der Fahrer da eine Verantwortung trägt. Also wir erinnern uns an den Schwerenunfall in Holthausen mit wirklich vielen Verletzten. Da kam ja am Ende raus, dass die Weiche falsch gestellt war und der Fahrer das nicht gesehen hat und nicht reagiert hat. Und wir haben jetzt im Januar einen Fall gehabt auf der Grafenberger Allee, wo ein Fahrer wahrscheinlich meinte, geradeaus zu fahren, obwohl er eigentlich in die Linkskurve musste und deswegen zu schnell war und die Bahn entgleist ist. Und jetzt gestern am Karolingerplatz war das, eine U-Bahn, eine Straßenbahn sind zusammengerauscht. Deutet auch etwas darauf hin, dass die Straßenbahn wahrscheinlich auch eine falsche Weichenstellung hatte und der Fahrer da nicht richtig drauf reagiert hat, das müssen die nämlich wohl. Das ist aber jetzt noch alles sehr frisch, wir sind gerade auch mitten in der Recherche, um das nochmal so ein bisschen genauer zu beleuchten, aber das ist halt, wenn man sich erinnert, Holthausen war im November, ich meine Ende November oder so. Das waren jetzt so drei Fälle in drei Monaten und das ist schon eine ungewöhnliche Häufung, muss man sagen. Ja, vor allem mit der Weichenstellung. Ich kenne mich wirklich, was Schienenverkehr und vor allem die technischen Gegebenheiten angeht, gar nicht aus. Ich frage mich nur zum einen, Fährt man ja wahrscheinlich immer ähnliche Strecken, also die Weichen, ist das automatisiert und da hakt es gerade einfach ganz doll oder ist das wirklich was, was manchmal spontan umentschieden wird, weil es dann doch eine, also ich meine, wir fahren ja alle mal Bahn und die fährt ja immer dieselbe Strecke. Also es gibt ja nicht so, dass die je nach Verkehrslage dann mal den Schlenker oder den Schlenker nimmt. Also nicht, das ist keine Suggestivfrage, wie kann das passieren, sondern wie kann das passieren? Also das ist glaube ich eine Teilautomatisierung. Wir werden das oder recherchieren das eben auch gerade, um es nochmal so genauer auch aufschreiben zu können, wie genau das eigentlich funktioniert mit der Weichenstellung und welche Verantwortung der Fahrer dabei hat. Aber ich glaube, jeder hat das schon mal auch so gesehen in der Stadt, dass so ein Fahrer ausgestiegen ist und dann mit so einem großen Eisenschlüssel da irgendwie in die Weiche geht und das so umstellt. Und es kommt eben dann doch immer wieder vor, aus unterschiedlichen Gründen, dass so eine Weiche da mal nicht richtig liegt. Und da hat der Fahrer wohl schon die Verantwortung, das zu sehen und eben entsprechend auch zu reagieren. Verstehe, weil das halt nicht voll automatisiert ist und die Fahrerinnen und Fahrer, dafür ja auch da sind, nicht nur zum abbremsen und wieder anfahren. Man kann sich aber vorstellen, im Dunkeln oder so, dass das nicht so einfach zu sehen ist. Und dann ist man wahrscheinlich einmal, dafür sind es ja auch Schienen, die können halt nicht ausweichen und dann rauschen vielleicht zwei zusammen, die nicht zusammenrauschen sollten. Also wie gesagt, da bist du, da seid ihr dran. Das kann man, wenn man sich dafür interessiert, dann nachlesen in der Zeitung auf rp-online. Wir werden sicher, wenn es da große Sachen zu berichten gibt, auch nochmal hier drüber sprechen. Und das andere, was ich eben schon angeteasert habe, ist, ja, dass ich auch das Gefühl habe, wir haben ja vor allem im letzten Jahr, fast im vorletzten Jahr sehr viel über die Reihenbahn gesprochen, weil da ja viel im Gange war, intern und so. Das ist ja jetzt alles ein bisschen beruhigt, sag ich mal, und auf die Schienen wieder gesetzt. Da sind wir wieder. Und genau, jetzt gehen ja Sachen los, die dann sich verändern, die vielleicht ein bisschen erneuert werden. Es gibt ja neue Bahnen zum Beispiel. Es gab diese ganze Fahrplananpassung, Umstellung und so. Im Moment ist ein Thema, was sehr groß ist, das Thema Sicherheit. Und zwar für alle Beteiligten bedeutet, wenn ich das richtig verstehe, die Menschen im Straßenverkehr, die nicht in der Bahn sitzen, die Menschen, die in der Bahn sitzen und die Menschen, die dafür verantwortlich sind, dass wir von A nach B kommen mit der Bahn, beziehungsweise in anderen Hinsichten betreut sind. Ja, Fahrgäste und Mitarbeiter auch daran. Also alle, die irgendwie beteiligt sind, sollen sich in mehr Sicherheit wiegen können. Das Sicherheitsgefühl soll also gestärkt werden. Das ist ein Zitat aus deinem Text, dieses Wort Sicherheitsgefühl. Und jetzt frage ich mich, warum? Ja, nicht nur das Sicherheitsgefühl, um das geht es auch, aber es geht eben schon auch um die ganz konkrete Sicherheit. Genau, aber ich frage mich, ich finde immer, wenn ein Gefühl quasi gegeben werden soll oder wenn sowas, dann muss es ja einen Anlass geben, warum ich mich nicht sicher fühle. Darauf wollte ich ein bisschen hinaus, darum habe ich das Wort ausgesucht. Also klar, wenn ich jetzt höre, in den letzten vier Monaten sind irgendwie dreimal Bahnen entgleist, dann kann ich mir schon vorstellen, warum ich mich dann vielleicht nicht mehr so ganz sicher fühle. Aber auch in anderen Hinsichten. Also warum, was ist der Anlass, dass das Sicherheitsgefühl erstmal wieder gestärkt werden soll und daraufhin dann das tatsächliche Sicherheitsgefüge oder System oder die Strategie ausgearbeitet werden soll? Ich glaube, es ist erstmal ein grundsätzlicher Anspruch, den auch Annette Grabber als Rheinbahnchefin formuliert hat, dass sich eben die Menschen bei der Rheinbahn sicher fühlen sollen. Und es ist natürlich auch eine Grundvoraussetzung, wenn man so will, dass Menschen überhaupt mit der Bahn fahren. Das habe ich auch gedacht, als ich deinen Text gelesen habe. Wir reden hier so viel von Verkehrswende und dass das gestärkt werden soll, die Mobilität und ÖPNV. Klar, dann muss ich es auch irgendwie attraktiv und sicher machen. Das ist richtig, genau. Und wir haben auch darüber schon gesprochen und auch berichtet, dass es eben in Hinsicht Angebotsausweitung im Hinblick auf die Verkehrswende, also mehr Fahrzeuge, höherer Takt und so, gerade nicht so gut aussieht. Die finanziellen Mittel fehlen und es ist auch gar nicht so schnell umsetzbar. Man hat das Personal vielleicht auch gar nicht. Also da gibt es auch ziemlich viele Fragezeichen. Aber umgekehrt, denke ich, ist auch tatsächlich dieses Sicherheitsgefühl sehr wichtig und eine Grundvoraussetzung dafür, dass die Menschen auch bereit sind, mehr Bahn zu fahren. Also das ist so ein bisschen ähnlich auch wie mit dem Fahrradnetz in der Stadt. Wenn das wirklich sicher und gut ausgebaut ist und man diese Protected Bike Lanes gibt es ja zum Teil, die wirklich auch getrennt, baulich getrennt sind vom Autoverkehr. Wenn das stärker umgesetzt würde, wäre das wahrscheinlich auch eine Voraussetzung für viele, sich dann doch zu trauen, mit dem Fahrrad durch die Stadt zu fahren. Was sich viele eben dann doch nicht zumuten wollen und das ist denke ich bei der Rheinbahn auch so. Und deswegen ist dieses subjektive Gefühl schon auch wichtig. Weil das eben, wenn das sich verändert, dann auch eine Voraussetzung dafür ist, dass vielleicht auch mal mehr Menschen mit der Bahn fahren. Ja, das kann ich gut verstehen. Jetzt können wir vielleicht mal ein bisschen konkret darauf hinaus, also wir reden jetzt von Strategie, es geht wieder um einen Zeitraum, der für mich zum einen sehr überschaubar und zum anderen doch sich sehr lang anfühlt, also bis 2030 soll das alles irgendwie abgeschlossen sein. Ja, ich glaube, das ist auch so ein bisschen gegriffen, der Zeitpunkt. Und es ist eher so eine grundsätzliche Strategie, die jetzt verfolgt wird. Und die haben, man sagt das ja auch, das sagt Frau Gammer ja auch immer, dass man eben die ganze Zeit auch dazulernen will und dass es ein dynamischer Prozess ist, der sich immer wieder anpasst und wo man nächste Schritte geht, die man vielleicht heute noch gar nicht sieht. Aber es sind eben auch schon ganz konkrete Dinge umgesetzt. Also wir haben ja auch darüber berichtet, dass zum Beispiel jetzt die ersten Bahnen rot lackiert werden. Die erste ist auch schon rot lackiert. Also gerade dieser Frontbereich wird komplett rot. Das ist zum Beispiel eine Reaktion darauf, dass wir wirklich sehr gehäuft diese Linksabbiegerunfälle hatten. Also Menschen, die nach links abbiegen, die Bahn übersehen, weil sie hinter dem Fahrzeug gerade herfährt zum Beispiel. Und da ist schon der Gedanke, dass diese rote Farbe einem dann doch stärker noch vielleicht so beim peripheren Sehen dann ins Auge fällt und man vielleicht doch noch reagiert. Man könnte eine ganz konkrete Sicherheitsfolge auch haben. Das Zweite sind so Assistenzsysteme, wir haben gerade über die Unfälle gesprochen, dass eben den Fahrern doch mehr technische Hilfestellung noch gibt. An die Seite gestellt werden soll. Also Busse sind schon auch sehr stark ausgestattet mittlerweile mit solchen technischen Hilfestellungen, aber das soll auch noch vermehrt gemacht werden. Da werden auch gerade Systeme geprüft und so geguckt, wie das kommt. Also das sind so erste Schritte, die konkret passieren und wir haben eben auch schon darüber berichtet, dass 2024 ein Test mit Bodycams durchgeführt wurde. Da geht es jetzt um ein anderes Sicherheitsproblem, das die Reimann hatte. Wir haben ja diesen tragischen Todesfall von einem Zugbegleiter. In Rheinland-Pfalz gehabt und haben wir das eben auch bei der Rheinbahn mal eruiert. Wie ist das eigentlich da bei euch? Stellen wir fest, ja, also auch da ist es so, dass die Fahrausweiskontrolleure, dass die da relativ häufig Kontrollen auch mal abbrechen müssen, einmal die Woche oder so, weil das zu aggressiv zugeht. Und irgendwie 44 Übergriffe, habe ich gerade nochmal nachgelesen, waren es im vergangenen Jahr, die dann auch wirklich handgreiflich ausgeartet sind, gab es. Also das ist schon viel. Und diese Bodycams sollen jetzt eben auch flächendeckend eingesetzt werden. Das soll verstetigt werden. Der Test hat sich da insofern also quasi bestätigt, dass das auch ein gutes Instrument ist und deswegen werden jetzt Sicherheitsleute und aber auch die Ausweiskontrolleure damit ausgestattet. Es soll auch so Doppelstreifen geben, also dass das Sicherheitspersonal auch die Kontrolleure begleitet. Was ja eh auch hier, ich glaube, das ist nicht überall so, hier wird ja eh immer zu zweit mindestens kontrolliert. Also die Kontrolleurinnen und Kontrolleure sind ja nie alleine unterwegs, genauso wie das Sicherheitspersonal an den U-Bahnhöfen. Also es ist ja immer gruppiert, was vielleicht dann auch eine Reaktion ist auf diese. Ich finde nämlich wirklich, also in demselben Kasten, wo du das gerade nochmal recherchiert hast, habe ich ja auch nachgelesen, es werden ja irgendwie 55.000 oder 50.000 Leute ohne Fahrschein quasi erwischt im Jahr und ich finde 44... Dass da 44 von übergriffig werden, finde ich schon viel. Also auch wenn das natürlich jetzt zahlenmäßig sehr weit auseinanderliegt, aber das finde ich schon irgendwie. Ja, 52 Wochen gibt es im Jahr. Also das ist dann wirklich auch fast jede Woche, gibt es so einen handgreiflichen Übergriff. Also das finde ich schon, vor allem wenn man sich halt überlegt, dass die Stadt jetzt auch nicht so riesig ist und das Bahnnetz auch nicht so unfassbar ausladend wie in anderen Metropolen oder so. Also das finde ich schon relativ konzentriert so. Darum, ich finde, das sind so ein bisschen zwei verschiedene Sachen. Zum einen ist es die Verkehrssicherheit, also wo wir auch eben gesagt haben, alle Beteiligten sollen sich ja sicher fühlen, das heißt auch die Autofahrerinnen und Autofahrer, genau, die dann mit Bahnen gegebenenfalls kollidieren. Genau, das wird jetzt nach und nach gemacht, das war mir auch nochmal wichtig zu betonen, also obwohl bis 2030 diese Strategie irgendwie geplant ist oder was, es passieren ja, jeden Tag passieren Dinge auch dahingehend. Also man kann sich auch jetzt schon sicher fühlen. Das ist das nach außen und dann jetzt quasi das nach innen. Also die Bodycams sind glaube ich ja die größte Neuerung, weil ich finde, das hat irgendwie schon so Gewicht. Also das kennt man ja aus anderen Zusammenhängen vielleicht. Von der Polizei eigentlich. Von der Polizei und so. Obwohl das Ordnungsamt hat oder nicht das Ordnungsamt, der OSD. Also diese städtische Sicherungseinheit quasi, die auch auf den Straßen ist, die haben das auch mittlerweile. Ist auch ein bisschen da vielleicht der Ansatz zu sagen, okay, es ist zum einen für die Sicherheit der Tragenden, aber auch, weil es schon ja... Auch nochmal, also es wirkt ja auch, finde ich irgendwie, wenn ich sehe, da hat jemand eine Bodycam an. Ja, vor allem soll ja auch ein deeskalierender Effekt stattfinden, wenn, das wird ja immer angekündigt dann, wenn die eingeschaltet, die läuft ja nicht die ganze Zeit, sondern wenn so eine Konfliktsituation besteht, dann wird angekündigt, so ich mache jetzt hier diese Kamera an und dann sieht derjenige, der jetzt da gerade sehr aggressiv unterwegs ist, sich ja selber auf dem Bildschirm. Und das ist offenbar so nachweislich ein deeskalierender Effekt, also dass quasi diese Spiegelung des eigenen sich aufregens dann doch dazu führt, dass da der eine oder andere doch wieder runterkommt. Ja, weil es ja schon manchmal, also es gibt ja auch noch andere Stücke dazu auf Apple Online, also es geht ja schon manchmal echt heftig zu bei diesen Übergriffen und da vielleicht ist es gar nicht schlecht, wenn man dann sich selber dabei sieht, weiß ich nicht. Das ist die Hoffnung auf jeden Fall. Werden die schon viel eingesetzt? Also kannst du da was zu sagen? Ich glaube 20 gab es jetzt bislang. Das hat jetzt nicht gereicht, um das gesamte Sicherheitspersonal und Kontrollpersonal auszustatten. Das soll jetzt aber passieren. Ist wahrscheinlich auch eine finanzielle Frage, oder? Ja, ich glaube, das ist jetzt im Verhältnis zu den Summen, die der Rheinland so bewegt, ist das, glaube ich, gar nicht so der große Punkt. Es gibt auch andere Kameras in den Zügen, das kennen wir auch. Auch an den Bahnhöfen soll da auch nochmal aufgerüstet werden oder das irgendwie englisch egal? Das ist eigentlich schon relativ gut geschehen. Also in den Bussen gibt es das, glaube ich, komplett. Und dann gibt es so ältere Bahnmodelle, wo es das noch nicht gibt. Aber eben da schon neue Bahnen auch bestellt sind und da so ein Austausch der Flotte auch stattfindet, geschieht das quasi automatisch. Also man fängt jetzt nicht an, in die alten Bahnen jetzt noch extra Kameras einzubauen. Das kann man natürlich auch ein bisschen nachvollziehen. Ja, total. Aber ich finde auch, also genau dieses auch an Bahnhöfen und so, U-Bahnhöfen gerade, macht schon auch was für Sicherheitsgefühl. Also es gab ja auch jetzt Fälle, über die wir ja auch gesprochen haben, wo auch an U-Bahnhöfen irgendwie Übergriffe stattgefunden haben. Auch für die Ermittlung der Täter ist das natürlich wichtig. Und das ist ja bei den Bodycamps dann ähnlich, das spielt dann ja auch irgendwie zusammen wahrscheinlich. Okay, das ist also für die Menschen, die in der Bahn sich bewegen, die Mitarbeitenden. Was ist für die Fahrgäste, also die fühlen sich da natürlich auch sicherer, aber da gibt es ja auch was Neues. Ja, es soll eine interaktive Sicherheitskarte geben, die die Rheinbahn angekündigt hat. Also man darf sich da so einen Stadtplan von Düsseldorf vorstellen oder auch das Liniennetz der Rheinbahn und da sollen dann sensible Orte sein. Mehr und mehr in Erscheinung treten, je nachdem, was es wirklich an konkreten Daten über Übergriffe beispielsweise gibt oder Unfälle oder so. Und aber auch, was die Menschen wirklich ganz konkret da melden. Also wo sie sich nicht wohlfühlen an der Haltestelle, weil die Beleuchtung ist kaputt. Kann man melden. Oder man hat hier so, das ist so schlecht einsehbar oder so. Dann kann man sowas auch melden. Und dann, wenn man dann feststellt mit dem Blick auf diese Karte, ach guck mal, da haben wir ja irgendwie einen Ort, da haben wir jetzt schon zwei was gesagt oder der dritte. Jetzt verstehe ich. Dann lass uns doch mal diese Haltestelle angucken und dann eben auch umbauen. Oder natürlich, wenn das Licht da kaputt ist, dass man das eben auch dann schnell behebt oder so. Ja, verstehe. Also dass man einfach sehr konkret so seine Sorgen und seine Gründe für ein nicht so ausgeprägtes Sicherheitsgefühl an bestimmten Stellen da melden kann. Und das dann eben so gesammelt auch dargestellt wird und dann eben aber auch als Informationsportal quasi für die Rheinbahn funktioniert. Verstehe, also sowohl für die Leute, die es benutzen, einsehbar fast wie so eine so Google-Bewertungsmäßig, also man kann so ranken, stelle ich mir vor, und irgendwie Kommentare abgeben, aber auch für die Rheinbahn dann konkret zu gucken, ah ja, hier steht siebenmal, ist irgendwie, weiß ich nicht. Genau, ist so ein Angstraum, der dann irgendwie dadurch erst bewusst wird, der vielleicht immer so ein bisschen unterm Radar war und dadurch jetzt die Menschen einfach aufgerufen sind, ihr beteiligt euch und so, dann doch vielleicht eher ins Bewusstsein rückt. Und vielleicht sind das ja oft vielleicht auch kleine Maßnahmen, die gar nicht so aufwendig sind. Genau, wenn da jetzt irgendwie siebenmal steht, der ist nicht gut einsehbar, dann müsste ja theoretisch eine ganze Haltestelle umgebaut werden. Vielleicht auch nicht, vielleicht muss einfach nur mal ein Busch gestutzt werden oder keine Ahnung. Also das fällt mir spontan ein. Aber es muss nicht der große Umbau sein, der da unbedingt stattfinden müsste wahrscheinlich. Vielleicht auch nur ein bisschen mehr Licht und eine zusätzliche Laterne, dass das besser ausgeleuchtet ist, dass so ein Bereich, der dann sehr dunkel war oder so, dann das nicht mehr ist. Oder auch irgendwas repariert wird, weil, weiß ja nicht, da irgendwas zersplittert ist oder so. Also da kann man sich viel vorstellen. Und man muss natürlich auch sehen, wie sich das entwickelt. Das ist natürlich auch neu und dann muss man auch sehen, wie dieses Instrument dann taugt am Ende. Es ist also gut was im Gang. Manche Dinge sind schon, manche werden… Übrigens wusste ich eine Sache nicht, so ein klein Detail, weil ich will ja jetzt öfter kommunizieren, dass ein Bus dich auch zwischen den Haltestellen absetzen kann. Wusstest du das? Ich wusste das. Im Dunkeln? Ach, ich wusste das nicht. Vielleicht hab ich das auch einfach, also ich weiß das noch tatsächlich aus meiner Schulzeit und Jugend, dass man fragen konnte… Genau, weiß ich nicht, wenn man irgendwo auch ein bisschen in Unterrad oder Lichtenburg oder so, wo die Strecken einfach länger sind zwischen den Haltestellen, dass man fragen könnte, kann ich hier aussteigen? Ich habe mir nur gelesen, bitte nicht mit dem Busfahrer sprechen. Da habe ich mich natürlich immer dran gehalten und habe mich nicht getraut, irgendwas zu sagen. Aber naja, ich fand es interessant und ich glaube, es könnte vielleicht manchmal auch nicht so bewusst sein. Also man kann wirklich den Busfahrer ansprechen und sagen, ich möchte gerne vielleicht da und da lieber raus. Dann spare ich mir so ein Stück Weg dann nachts, der mir vielleicht nicht so angenehm ist und bin dann deutlich näher vor der eigenen Haustür. Fand ich spannend. Das finde ich sehr gut, dass du das nochmal betonest. Also mir war tatsächlich, also ich hätte das jetzt immer bejaht, aber ich lasse mich natürlich auch von bitte nicht mit dem Busfahrer sprechen, nicht abhalten. Weil ich nämlich auch, da wollte ich jetzt gerade nochmal ein bisschen, ja auch darauf hinaus, wenn dann jetzt so eine Haltestelle, die so ein bisschen vielleicht auch eher am Stadtrand ist, dann kann man auf dieser Sicherheitskarte vielleicht melden, hier ist es immer ein bisschen dusch da und so. Aber ich frage mich ja, vielleicht kannst du mir das einfach so beantworten. Oder ich sehe da immer eine Gruppe von, weiß ich nicht, Jugendlichen wieder Mist bauen oder so. Oder habt ihr schon gesehen, dass da mal ein Fahrgast belästigt worden ist? Ich weiß es nicht, das kann ja auch sowas sein. Aber das frage ich mich dann, wie weit der Zuständigkeitsbereich dann reicht, weil wir alle kennen bestimmt diese Haltestellen, die sind dann irgendwo. Ich sage jetzt keinen Stadtteil, damit ich nicht wieder irgendwie, das heißt, ich habe einen lieber als den anderen, aber so. Und dann muss man aber noch durch so einen Weg durch, der schlecht beleuchtet ist und an beiden Seiten sind so hohe Hecken, bis man halt auf die nächste Kreuzung kommt oder so. Wie weit kann ich melden, dass ich mich da unsicher fühle, weil die Rheinbahn ist ja nicht für den Weg geantwortet. Ich glaube, man sollte sich da nicht begrenzen und die Rheinbahn kündigt ja auch an, da sich intensiv mit der Stadt auch auszutauschen und auch mit der Polizei. Das machen sie ja auch im Hinblick auf diese Unfallermittlungs, also sagen wir mal so ein besseres Bild davon zu bekommen, warum haben wir jetzt eigentlich so viele Unfälle gehabt mit der Rheinbahn. Die rote Farbe ist so eine Reaktion darauf. Aber auch in diesen Fragen wird die Einbahn da, denke ich, sehr intensiv dann sicher im Austausch auch mit Stadt und Polizei befinden, weil natürlich dann vielleicht die Stadt an der Stelle dann eingreifen müsste, wenn da so ein Angstraum in der Nähe einer Haltestelle ist. Aber ich finde, der gehört doch eigentlich unbedingt dazu. Ja, verstehe. Also es ist wirklich ein Ineinandergreifen von verschiedenen Gewerken und dann ist dieser Zeitraum für die nächsten vier Jahre bis 2030 auch irgendwie relativ überschaubar. Zeit ist ja eh eine Sache, das weißt du, lieber Alex, immer, die ich mir sehr viel Gedanken mache. Es geht natürlich schon darum, dass man auch schnell Dinge umsetzt. Ich finde es erstmal grundsätzlich gut, diesen Fokus so zu setzen. Na klar, am Ende muss das auch alles umgesetzt werden und das muss auch wirklich dann irgendwie, ja, da müssen dann Fakten am Ende sprechen sozusagen. Aber überhaupt das Thema so mal zu setzen und da auch die Menschen aufzurufen, sich zu beteiligen, finde ich erstmal einen guten Ansatz. Ja, auf jeden Fall. Genau, das ist jetzt alles im Fluss sozusagen. Ich könnte jetzt wie immer nochmal fragen, ob es irgendwelche Hürden gibt und irgendwelche Stimmen, die sagen, das ist alles nicht so nötig, aber vielleicht können wir uns das einfach mal sparen, weil wir wollen ja auch mit einem positiven Ausblick aus diesen Gesprächen gehen. Nee, ich finde genau, das ist an der Stelle auch angebracht. Ja, sehr schön. Vielen Dank. Ich freue mich, wenn wir das nächste Mal sprechen, über die Rheinbahn, über die Brücken, über Radfahren oder über was ganz anderes. Bis zum nächsten Mal. Tschüss. Bis dann. Tschüss. Die chinesische Kaffeekette Kotti hat kürzlich eine Filiale in der Altstadt eröffnet. Eine zweite auf der Friedrichstraße soll schon im März folgen. 99 Cent kostet hier ein Espresso, zumindest momentan. Und auch die anderen Getränke sind um einiges günstiger als bei vergleichbaren Anbietern. Wie das sein kann, was das Angebot sonst noch hergibt und vor allem, wie es schmeckt, das weiß Maximilian Novroth. Lieber Max. Hallo Tosja. Hello. Hello. Nachträglich. Wir haben ja gerade schon ein bisschen ohne Mikrofone uns ausgetauscht. Du hattest ein gutes Karnevalswochenende. Ja, also bin da Freitagabend locker reingestartet im Stadion. Waren sehr viele Jecken, Stimmung war gut, Spiel wie immer schlecht. Also wie im Moment immer. Aber danach herrlich im Füchschen gefeiert in der Altstadt. War schön gewesen. Und Sonntag Kinderkarneval in Ella. Beim Fädelsoch kann ich empfehlen. Sehr schön. Beim Kinderkarnevalszug ja jetzt vielleicht nicht, aber ich stelle mir vor, ich möchte niemandem irgendwas unterstellen, dass wenn du im Stadion bist und dann Karneval ist und dann danach im Füchschen, dass du vielleicht das eine oder andere, alkoholhaltige Kaltgetränk zu dir nimmst. Ja, aber ich bin auch strategisch ab und zu mal mit Wasser und Cola unterwegs. Genau so habe ich es mir vorgestellt. Nichtsdestotrotz stelle ich mir vor, wenn du dann in dem Fall Samstagmorgen wahrscheinlich relativ früh auch von deinen Jungs herausgelockt wirst mit Versprechen auf Spielen und Frühstück. 6.30 Uhr ist der Weg. Bist du dann, musst du dann erstmal drei Liter stilles Wasser trinken, um überhaupt klarzukommen oder kommen sofort 4 Tassen Kaffee rein? Also ich habe mir angewöhnt, nicht sofort den Koffeinshot mir zu geben. Irgendwo habe ich mal gelesen, dass man das auch körperlich nicht braucht, weil das Tageslicht einem erstmal genug Energie gibt, zumindest für eine Stunde. Aber dann muss es sein, ja auf jeden Fall. Also morgens auch, wenn ich arbeite oder halt an Wochenenden, so 8 Uhr spätestens läuft die Maschine. Was ist dein Go-To- Kaffee-Typ? Also ich war nie ein Kaffeesnob, aber als wir die Kinder bekommen haben, 2021, habe ich ein bisschen was investiert in eine Siebträgermaschine. Weil du schon wusstest, was passiert. Ja, hat sich gelohnt bis heute. Ich meine, der Aufwand ist schon am Anfang sehr groß gewesen. Ich habe echt viel Kaffee da auch verspuliert, bis das mal geschmeckt hat und einem nicht Nasenbluten verschafft hat, weil es zu stark war oder so. Aber jetzt schmeckt es sehr gut und so einen doppelten Espresso mit ein bisschen heißem Wasser, also ein Lungo, glaube ich, nennt man das. das mag ich am liebsten. Ich brauche jetzt keine Milch oder so. Ja, ich kann ja hier nochmal offenlegen, das habe ich glaube ich schon mal gemacht und ich weiß auch nicht, ob da irgendjemand drauf reagiert hat. Ich glaube, mich zu erinnern, dass schon, ich trinke ja Krümelkaffee. Instant-Kaffee, ich liebe das. Ich bin so geschockt, mir fehlen die Worte. Kaffee-Harg. Also zu Hause trinke ich, also wenn ich ausgehe oder auswärts bin, dann trinke ich auch anderen Kaffee, aber tatsächlich zu Hause. Also der muss sich dann ja dann auswärts komplett aus den Socken hauen, weil. Ja, ich habe mir schon auch eine gute, wie nennt man das, eine gute Resistenz angekoffeiniert. Also ich bin hart im Nehmen, aber so krömen Kaffee kann ich ja selber dosieren. Da kriege ich ja auch irgendwie anstatt der empfohlenen anderthalb Esslöffel auch immer vier reinmachen. Das ist ja gar kein Problem. Ja, auf jeden Fall bin ich deswegen in Augen mancher, die auch privat mit mir verwandelt sind, jetzt nicht unbedingt die, die groß rumtönen sollte, wenn es um Kaffee geht und vor allem die Qualität dessen. Was ich tatsächlich oft mir hole, das mache ich zu Hause nie, ist Matcha. Und da habe ich vor kurzem, ich bin ja, das wissen wir auch alle, ich denke, es kostet, was es kostet und es ist so, wie es ist und so. Aber ich habe 8,60 Euro für einen Manchalatte bezahlt. Ich sage nicht wo, weil ich kann mich ja genauso gut daran erinnern. Aber also da habe ich kurz gedacht, okay, das ist auch eine Mahlzeit. Also das ist wirklich eine Mahlzeit. Das fand ich jetzt an dem einen Ende, was so ein dann ja nicht koffeinhaltiges, aber immerhin teinhaltiges, aber ein Heißgetränk, was man sich irgendwie gönnt, ein Halb-Heißgetränk kosten kann in die eine Richtung. Du hast jetzt die Erfahrung gemacht, es geht auch in die andere Richtung. Quasi ans untere Ende dieser Preisspanne. 99 Cent für einen Kaffee. Ich habe vergangene Woche einen Espresso für 99 Cent getrunken. Man muss jetzt fairerweise sagen, das ist ein Lock-Angebot, aber mich hat es angelockt und jede Menge andere Menschen auch, denn Cotti Coffee, C-O-Doppel-T-I, nicht wie Cottbusser Tor in Berlin, sondern Cotti Coffee aus China, expandiert wie wild international und dieses Jahr auch in Deutschland. Die haben... Köln, Hamburg, jetzt Düsseldorf eröffnet in sehr kurzer Zeit. In Düsseldorf hat es vielleicht schon jemand, der uns gerade zuhört, gesehen am Bolker Stern neben, ich glaube es ist Buck Factory, Burger King ist daneben, Frittenpiet, also diese Hunsrückenstraße. Wo früher der McDonalds in der Nähe war. Ja, sehr kleiner Laden, eigentlich wie ein Kiosk, aber lockt einen halt sofort mit einem Preisschild an und ja, meine Kollegen haben gelästert, wie schmeckt dir denn überhaupt 99 Cent Kaffee? Ich fand ihn trinkbar. Also ja, das Aroma war nussig, es sah auch nach einer stabilen Crema aus. Gut, wenn man da 99 Cent im Kopf hat, können die Erwartungen, finde ich, eigentlich nur übertroffen werden. Das Bestellen war jetzt nicht so easy, weil da waren vier chinesische Mitarbeiter, die, glaube ich, primär Englisch gesprochen hätten. Ich habe es halt einmal auf Deutsch getestet so. Es ging dann alles, aber ja, das ist auf jeden Fall so ein Preiskampf, den die da entfachen, den, glaube ich, viele Betwerber einfach nicht mitgehen können. Weil ich habe immer geschaut, was schätzt du, was ein Espresso bei Chibo oder Starbucks zum Beispiel kostet? Das, ähm, gute Frage. Also auf jeden Fall mehr als zwei Euro, würde ich sagen. Ja, das ist der reguläre Preis bei Cotti Coffee auch übrigens. Also ab in ein paar Wochen, wenn dieses Neueröffnungsangebot vorbei ist, ja. Also ich würde jetzt sagen so zwei, drei, ich glaube mehr als drei, fünfzig, vier Euro fände ich für ein Espresso, also dann wären wir direkt hier bei meinem Matcha Latte für irgendwie 150 Euro, also das fände ich schon, ja, ich kann mir vorstellen, so zwei, zwei, drei, ich denke, ich kostet so. Du bist bei Starbucks schon bei gut drei Euro, für einen Espresso und bei Chibo, die ja auch eine Kette sind und überall stehen so 2,50, also 2 Euro haben die nicht. Kotti Coffee hat natürlich auch noch andere Getränke, die Leute dann bestellen, die sehr bunt sind. Ein Mango-Kokos-Latte für unter 5 Euro, ein Amerikaner für unter 3 Euro, also lauter so Kampfpreise. Ah ja. Wie machen die das? Ja, wie machen die das? Vorher möchte ich noch eine Sache fragen, die mir gerade spontan einfällt. Das soll ja auch mal vorkommen hier. Jetzt 99 Cent, klar, das ist gerade im Gegensatz zu, wenn wir jetzt auch bei manchen Privatröstereien und dann kauft man sich dann, also alles kostet ja irgendwie 5 Euro, mein Gott so. Aber es gab doch bestimmt auch mal Zeiten, also Espresso ist ja auch einfach nicht so eine Riesenpotz, also es ist ja ein kleiner Schluck. Also ich finde an sich diesen Preis gar nicht so absurd. In Italien war der doch angeblich mal gesetzlich vorgeschrieben, dass ein Espresso an der Theke quasi schnell getrunken, aber eben auch nicht aus Wegwerfbechern, wie jetzt bei Cotti Coffee und Co., sondern wirklich schön aus dem Geschirr, aus Porzellan, der durfte nicht mehr als einen Euro kosten. Ja, das hat sich verändert. Ich glaube, es hat sich auch verändert, weil Starbucks halt mit dieser Expansion, die haben ja allein in Düsseldorf fünf Läden gekauft. Diese Preise irgendwie hoch definiert hat, dass Leute plötzlich gewöhnt waren, 3 Euro Espresso, 5 Euro, eine Spezialität und so weiter. Dass irgendwie in der Großstadt man denkt, das wäre normal. Aber es gibt jetzt eben Kotti Coffee mit diesem Preis und es gibt Lab, LAP geschrieben. Die gibt es noch nicht in Düsseldorf, aber haben in Berlin ja für Furore gesorgt, die auch expandieren bundesweit, wo du auch in Flat White deutlich unter 5 Euro bekommst. Cappuccino für unter 3. Da ist die Frage jetzt, das hast du ja eben schon gesagt, dass das dann hier auch in der Redaktion vielleicht aufkam, ja für 99 Cent, wie soll das schon schmecken und so. Wie gesagt, ich bin ganz ruhig mit meinem Krümelkaffee da zu Hause, aber es ist ja wahrscheinlich auch ein Unterschied, ob ich mir jetzt im Stammcafé meines Vertrauens irgendwie in meinem Viertel oder auch in der Stadt mir meinen Inhouse gerösteten. Flat White mit Pistazienmilch irgendwie hole und dafür einen bestimmten Preis dann auch bezahle und mir auch sicher bin, dass das wert ist, in Anführungszeichen, als wenn ich mir jetzt halt, sage ich jetzt wertfrei, aber bei Chibo, beim Bäcker schnell auf die Hand, vielleicht sogar bei Starbucks, also bei Starbucks ist ja immer so ein bisschen, hin und her, ist es jetzt, also ich finde, dass die manche Getränke ja auch dafür, was sie machen, so gut machen, wie sie es halt machen, also dieses ganze Sirup, Pumpkin Spice, was weiß ich, Zeugs. Oder, ja, und dann denke ich vielleicht, dann habe ich auch gar nicht, wie du schon sagst, dann sind die Erwartungen gar nicht so hoch, also ob das nicht eh zwei unterschiedliche Sachen sind, Weil ich weiß, auch bei Lab und so ist ja auch diese, dass die das verdrängen, die anderen Cafés. Aber es sind doch eigentlich zwei verschiedene Kaffee, oder? Genau, also ich glaube, mit Röstereien kann man es schon mal gar nicht vergleichen, weil Kotti Coffee röstet den Kaffee nicht selbst, sondern auf meine Frage, wo die Bohnen eigentlich herkommen, hat die chinesische Verkäuferin gesagt, hier und dann auf eine Weltkarte gezeigt von überall. Also sie wusste es selber nicht, irgendeine Melange anscheinend von Kaffee, wahrscheinlich, wo es gerade günstig angeboten wird. Während eine Inhouse-Rösterei hat natürlich erstmal viel aufwendigeren Produktionsprozess bei den Bohnen und auch eine bessere Ausbildung bei den Menschen, die den Kaffee zubereiten, weil die ja auch wissen müssen, wie so eine Siebträgermaschine funktioniert, dich beim Kaffee vielleicht beraten können, das alles wird bei Coticoffee jetzt nicht erwartet und auch nicht vermarktet. Und dann eben haben die dort auch keine Siebträgermaschinen, sondern Vollautomaten und sie haben, wie ich gerade schon sagte, auch kein Geschirr, also viel weniger Kosten, das ist komplett auf Effizienz getrieben. Toiletten findest du da auch nicht, was ich erstmal kurios fand, weil ich dachte mir so, okay, die bieten hier Getränke an, wo viele Leute nachher erstmal pipi müssen und Kuchen gibt es da auch. Aber in Deutschland ist es so, wenn du unter 50 Quadratmeter Verkaufsfläche bleibst, dann brauchst du keine Toiletten, also wie bei einem Kiosk halt. Und mit diesem Konzept breiten die sich aus, möglichst niedrige Kosten. Wahrscheinlich haben auch die Mitarbeiter da niedrigere Vergütungen als, ja nehmen wir mal Rösterei 4 zum Beispiel in der Altstadt oder Kaffee Schwarz in Flingern. Und klar, über die Masse kommt es dann irgendwann. Wenn du so viele Kaffees verkaufst, wie auch bei Aldi der Kaffee ja sehr günstig ist, brauchst du keine Riesenmarge, sondern kommst halt über die Menge. Ja. Aber da fand ich dann eben schon erstaunlich, ich kannte mich bei Starbucks jetzt nicht so gut aus, auch die haben keine Siebträgermaschinen. Das hatte ich irgendwie erwartet mit dem Preis im Kopf. Das überrascht mich. Der Schweizer Hersteller Thermoplan stellt die schon seit Ewigkeiten her. Auch da geht es halt auf Knopfdruck und eben nicht mit dem ganzen Prozess handwerklich. Ja, also insofern können die sich da jetzt, sage ich mal, rein vom Produkt wahrscheinlich schon vergleichen. Ja, aber das finde ich spannend, dass dann auch diese ganzen Signature-Drinks, die du eben schon aufgezählt hast, also ich meine Mango, Kokos, Latte, weiß ich jetzt nicht, was ich mir darunter vorstellen kann, aber das kommt dann auch aus dem Vollautomaten? Ja, ja, alles, alles. Das ist wirklich auf Knopfdruck. Okay. Okay, das ist ein bisschen wie früher bei uns in der Musikschule gab es diese Suppenautomaten, wo dann so Kakao und Gemüsesuppe auch so aus einem Ding kamen, auch so ein Vollautomat. Ja, wenn du Pech hast und jemand hat vorher die Kartoffelsuppe bestellt, du holst den Kakao, also ich denke, das haben die da schon, wollen wir denen jetzt nicht zu nahe treten, das werden die schon hinbekommen so, dass das funktioniert, aber ja, die Getränke funktionieren ja auch bei so einer asiatischen Community oder bei Deutschen, die sich der asiatischen Community hingezogen fühlen, sehr gut. Und Matcha ist ja irgendwie auch ein japanisch geprägtes Trendgetränk, was du in Düsseldorf an jeder Ecke bekommst, auch für 8,60 Euro, wie ich gerade von dir gelernt habe. Insofern ist zu beobachten und die haben auch schon den zweiten Standort in Düsseldorf in Planung, Coty Coffee. Und wo? Also sie hat mir gesagt im Plausch, dass es an der Friedrichstraße sein soll, also an der von Baustellen geplagten Einkaufsmeile, die auf den Graf Adolfplatz zuläuft und daneben oder nahe DM. Ich weiß nicht. Da war ich auch direkt mal gucken, weil ich mich erinnert habe, im Moment, da gab es doch diese Maruyasu-Mini-Filiale, diese japanische Restaurantkette aus Düsseldorf, die da Sushi quasi to go to verkauft haben und die ist immer noch leer. Würde von der kleinen Größe perfekt zu Kotti Coffee passen. Eröffnung soll im März sein, ob dann da oder woanders, weiß ich nicht, schaue ich nochmal nach, aber kann man mitrechnen. Das finde ich spannend, weil ich finde, dieses, was du jetzt gerade ein bisschen beschreibst, auch natürlich Hohensrückenstraße, der Standort, du zitierst ja auch einen Düsseldorfer Kaffeegastronom, dass das eine schnelle Koffeinquelle ist, dass das auch das Selbstverständnis irgendwie ist und ich finde, es passt ja auch genau, da ist Frittenpiet, da ist irgendwie Backwerk, die haben zwar selber auch Kaffee, aber mein Gott, dann sind da irgendwie diese ganzen To-Go-Pizzeria-Sachen und so. Also stelle ich mir schon vor, genau, dass das wirklich, wie du sagst, man holt sich da im Plastikbecher oder im Pappbecher was, kippt das schnell und weiter geht so. So Fast Drink als quasi Parallele zu Fast Food. Und das finde ich passt dahin. Ich finde auf der Friedrichstraße hätte ich jetzt eher gedacht, dass ich auch nach dieser ganzen Bauriesenphase und so eher etwas... Langfristiger gefühlte Sachen, also nicht die länger halten, sondern einfach noch mehr, dass da wieder mehr Kaffee, mehr Einzelhandel hin soll. Ich glaube, dafür ist es noch zu früh. Also die, gerade dieser vordere Bereich, der Friedrichstraße, also vom Graf Adolfplatz gesehen vordere Bereich, der durchläuft ja noch diesen Baustellenprozess, den der hintere Teil Richtung Kirchplatz, Bilker Kirche schon durch hat, bis dann mal das Motel One eröffnet und dass da alles wiederbelebt wird, also Motel One, da wo früher Sternverlag war, das dauert noch, aber jetzt haben die halt dann vielleicht einen Standort im Auge und interessanterweise ist Chibo drei Hausnummern weiter, also schon wirklich ein Frontalangriff auf den Wettbewerber. Meinst du, das ist auch ein bisschen die, also da kommt noch mehr, also jetzt rein spekulativ beziehungsweise hast du da noch was durchgehört oder wenn du dir das in anderen Städten anguckst? In Köln gibt es glaube ich drei Standorte mittlerweile, zwei bis drei, da haben sie auch die Deutschlandzentrale eröffnet. Klar geht es jetzt erstmal darum auch zu expandieren, sich auch durch die Standorte bekannt zu machen, Namen zu machen und ja, wer weiß, ob die Preise dann nicht doch mal peu à peu erhöht werden, wenn man merkt, es geht nicht anders. Aber genau, es ist erstmal Expansionsmodus und nicht. Wäre jetzt nicht unüblich, wenn die noch mehr Standorte eröffnen, weil ich habe ja gerade Starbucks genannt, die haben fünf in Düsseldorf und Kotti Coffee, muss man ja auch überlegen, die gibt es erst seit vier Jahren und sind binnen vier Jahren auf 18.000 Standorte gewachsen, also wenn die eins können, dann expandieren. Ja, das ist krass, ob es daran liegt, dass die, genau, 99 Cent pro Espresso oder die ersten drei Getränke 1,99, was bedeutet das? Das zitierst du ja auch oder schreibst du auch, dass es da steht? Ja, damit locken die dich rein. Also es steht dieses fette Preisschild vorne. Da sollst du dich dann aber auch digital registrieren, also deine Handynummer dalassen, deine Daten sozusagen tauschen gegen günstige Kaffeegetränke. Habe ich jetzt so bei anderen Kaffeehäusern auch noch nicht gesehen. Ja, also spannend, genau, das hast du jetzt gerade noch gesagt, da wollte ich auch nochmal ganz kurz drauf hinaus, das ist schon alles auch sehr zeitgemäß, genau, mit App, mit irgendwie digitale Angebote, wie du sagst, was ist da noch ein bisschen anders vielleicht als in… Dass du halt deinen Kaffee dann online individualisieren kannst und ja, einfach schneller bestellen kannst, als wenn du jetzt noch, also mich würde das nicht, ich würde da jetzt nicht ungeduldig werden, aber manche Leute wollen sich ja nicht mal mehr in eine Schlange stellen, sondern sofort irgendwie schon auf den Weg was bestellen, das dann nur noch abholen, das funktioniert da halt auch. Ja, verstehe. Gut, ich bin mir sicher, du wirst da noch das ein oder andere Mal vorbei spazieren und gucken, ob die Preise steigen und uns dann hier wahrscheinlich auf den Bauch hinhalten. Drinkmäßig vertraue ich weiter auf Marke Eigenbau, meine Siebträger zu Hause. Ja, sehr gut. Ich mache weiter meinen Krümmelkaffee, so bleiben wir alle glücklich. Genau, das nächste Mal bringe ich uns vielleicht ein Match für 8,60 Euro mit. Mal gucken. Bis zum nächsten Mal. Ciao, Tosja, bis dann. Die Jeckentage sind endgültig vorbei, der Hoppetitz ist begraben. Jetzt geht der schnöde Alltag für alle Beteiligten wieder los. Angelina Burch blickt zurück auf die letzte Woche, die ganz im Zeichen des Straßenkarnevals stand, erzählt von Umzügen und Zapfenstreichen, von spontanen Sicherheitsentscheidungen und davon, was es schon jetzt über die nächste Session zu wissen gibt. Angelina! Hallo! Da bist du mal wieder. Wie schön! Es wurde mal wieder Zeit. Es wurde mal wieder Zeit. Alle, die diesen Podcast schon lange hören, wissen, dass du eigentlich oft und ich möchte sagen auch sehr gerne hier zu Gast bist, aber auch, dass bestimmte Jahres- und Festivitätenzeiten in den zwölf Monaten, die uns dann hier immer miteinander verbinden, für dich ein wenig aufregender sind als die anderen. Ich rede natürlich davon, dass du nicht nur großer Kirmesfan und Weihnachtsmarktexpertin bist, sondern vor allem auch unsere Ansprechpartnerin, immer wenn es um Karneval geht. Deswegen die letzten Wochen habe ich dich auch kaum hier gesehen. Du bist immer nur rein und raus und warst irgendwie, musstest zu einer PK nach der nächsten und irgendwelche Sachen. Recherchieren und aufschreiben. Deswegen umso schöner, dass du hier sitzt. Ja, wir haben es ja jetzt heute geschafft. Heute haben wir es geschafft. Es ist ja jetzt wieder vorbei. Genau, wo es vorbei ist. Und das ist doch eigentlich vielleicht eine ganz gute Gelegenheit, dass du erzählen kannst, wie es die letzten Wochen hier so jeck abgegangen ist in dieser Stadt, in der wir beide leben. Du kommst gerade vom, ja, traurigsten Ereignis der Session. Ja, der Hoppeditz ist tot, er wurde beerdigt. Und ja, ganz viele Menschen in Trauerkleidung und die haben sehr getrauert. Wenn man es noch nie erlebt hat und nicht kennt, ist es schon wirklich eine Veranstaltung. Ich glaube, muss man sich darauf einlassen. Da war es natürlich irgendwie ein ganz nettes Zeichen, um so zu zeigen. Ja, es ist jetzt tatsächlich vorbei. Es ist vorbei. Geht aber ja auch weiter. Es ist nicht so, dass mit dem Hoppetits dann auch die Sünden begraben werden, die man quasi vielleicht begangen hat während der Jeckentage. Also so, weil jetzt fängt ja auch die Fastenzeit dann an. Also es geht so alles zu Ende und Und dieses Begraben hat doch auch einen symbolischen Charakter, oder? Dass der alles auf sich nimmt, der Hobbit jetzt. Also dass der quasi sagt, so ne, ich. Also es ging jedenfalls auch viel um, was er so getrieben hat die letzten Wochen. Aber was hat er so getrieben? Er hatte wohl nicht nur eine Liebschaft in den letzten Monaten. Es wurde auf jeden Fall viel spekuliert, wie er denn gestorben ist. Es wurde in der Altstadt einfach umgefallen. Beim Bier trinken vielleicht. Ich weiß nicht, vielleicht aber auch krank durch das Wetter am Rosenmontag. Ja, da müssen wir jetzt gleich auch noch, wir gehen jetzt ein bisschen rückwärts. Also das ist halt heute am Aschermittwoch. Dann gibt es ja auch traditionell immer ein Traueressen, nicht wahr? Genau, das ist jetzt, das ist so Aschermittwoch-mäßig ist das. Ich glaube, ich mache das mehrere Vereine auch, um einfach einmal jetzt Tschüss zu sagen und dann... Ist jetzt auch erst mal geschafft für einige Monate. Genau, wir gehen jetzt mal ein bisschen zurück in den Tagen und dann wieder in die Zukunft. Also wir machen hier zwei Schritte zurück, einen Schritt vor und so. Genau, gestern fahre ich in Dienstag. Da ist ja hier in der Stadt eher, da sind so Fädelsumzüge. Also da finde ich, ist es in der Altstadt nicht mehr ganz so rappelig, oder? Nee, Dienstags ist hier eigentlich so gar nichts mehr. Und außer halt das Amt und das Brunzenpaar ja dann noch verabschiedet wird. Da warst du ja auch vor Ort. Genau, aber ansonsten endet das eigentlich alles bei uns am Montag. Wie war es bei dieser Prinzenpaar-Verabschiedung? Was ist da, also was kannst du da berichten? Ist das ähnlich emotional wie die Hoppettits-Beerdigung? Also, naja, also, ich glaube. Die Hoppitz-Beerdigung ist schon was, was auch von vielen mit einem Schmunzeln gesehen wird, aber die Verabschiedung war schon echt emotional. Also das ist schon, wenn dann da, also ich meine so für den Oberbürgermeister oder auch für die Zuständigen dann vom Karnevalskomitee, die stehen dann da. Natürlich ist es dann, die repräsentieren das dann ja irgendwie auch. Aber ich glaube, wenn du dann da stehst als Prinzenpaar und das war immer dein Traum, mal irgendwie Prinz oder Venezia zu werden und dann geht das irgendwie so schnell rum und dann hast du auch noch eine relativ kurze Session erwischt und dann ist es so schnell wieder vorbei. Also das hat mich auch noch ein bisschen mitgenommen. Also das war schon echt... Also die Stimme ist ständig weggebrochen, die Tränen sind fast durchgehend geflossen und man hat das wirklich einfach gesehen, da standen zwei wirklich gute Freunde, die die Zeit ihres Lebens geführt jetzt hier im Karneval hatten und mussten dann irgendwie Abschied nehmen. Nach wie vielen Terminen und wie viel, also hast du ein paar Zahlen, hast du ein paar... Also waren wirklich, glaube ich, 95 Tage seit der Kührung und das sind ja schon immer mehrere hundert Termine. Also es waren, ich glaube, es ist immer relativ normal, dass es so über 300 Termine auch sind. Also das verbindet ja wahrscheinlich auch, das ist ja wie wenn man irgendwie zusammen in der Jugendherberge ist oder so, stelle ich mir immer vor, es ist natürlich was ganz anderes, aber dieser Alltag, der gar nichts mit dem Alltag von allen anderen zu tun hat und so. Ich glaube, du musst halt auch eigentlich, also schon auch irgendwie gut abgestimmt sein, damit du das überhaupt so zusammen hinbekommst, also dass du überhaupt sagst, man hat jemanden, mit dem man sich so gut versteht und mit dem man irgendwie so harmonisch ist, dass man sich das überhaupt zutraut teilweise. Also wir haben gestern auch gesagt, wir haben teilweise 16 Stunden am Tag miteinander verbracht und dann war der Tag vorbei und am nächsten Tag ging es genauso wieder weiter. Also das musst du ja erstmal irgendwie, weiß ich nicht, so jemanden haben, mit dem du gerne so viel so die Zeit auch verbringen möchtest. Haben die irgendwie durchblicken lassen, wie sie jetzt die nächsten Tage, Wochen verbringen? Also ist jetzt erstmal Urlaub angesagt, geht es direkt wieder zurück irgendwie in die Jobs? Nee, haben sie nicht gesagt, aber ich glaube es ist... Also was sie auf jeden Fall gesagt haben, dass die Menschen im Karneval sie auf jeden Fall nicht mehr loswerden. Also sie sind ja beide auch sehr integriert hier in die Karnevalsvereine, kommen ja beide mit dem Hintergrund auch sehr so daher. Also das schon mal klar jetzt genau, was die nächsten Pläne jetzt betrifft. Ich glaube, das muss man erst mal einiges sacken lassen. Ich glaube, das ist super viel, was man gar nicht so am Ende so alles greifen kann, was da so passiert ist. Auf jeden Fall. Also hast du einen heute emotionalen Tag mit Augenzwinkern, gestern einen tatsächlich emotionalen Tag, Montag, Rosenmontag. Das war auf jeden Fall ein verregneter Tag, wenn ich das richtig mitbekommen habe. Ich war nicht so viel draußen, ehrlich gesagt. Aber ja, also es war, ich fand das halt irgendwie ganz witzig, wie sich der Tag so entwickelt hat, weil morgens war das dann irgendwie, sah es relativ sonnig erstmal noch aus und ich dachte schon so, okay, vielleicht wird es ja gar nicht so schlimm. Dann ging es irgendwann schon so ein bisschen auch los mit dem Regen. Ich war im Rathaus bei dem Empfang und dann da auch auf der, als dann alle auf der Tribüne auch geschaut haben. Und es sind alle wirklich rausgegangen und es ging los mit dem Regen und alle sind wieder reingeströmt. Das heißt, es fing gerade an, sich irgendwie so ein bisschen zu füllen auf der Tribüne und dann mussten erst mal alle irgendwie wieder gucken, dass sie ihre Jacken holen, ihre Kostüme irgendwie ein bisschen regensicher machen. Dann wurden da sehr, sehr viele Regencapes verteilt. Das heißt, es war wirklich ganz witzig, wie vorher erstmal alle schön ihre aufwendigen Kostüme präsentiert haben und dann kam der Regen und dann konntest du noch so ein bisschen erahnen, was sich darunter so verbirgt. Aber es war dann halt auch wieder echt... Auch irgendwie wieder einfach schön anzuschauen, wie dann vorher, bevor dann der Zug dann da ein, also vorbeikommt und es dann da losgeht am Rathaus, da ist ja dann der Hauptpunkt auch für die Übertragung, das heißt, da muss natürlich die Stimmung dann passen und wie dann da wirklich versucht wurde zu motivieren und so und dann siehst du da, ich weiß nicht, wie viele hundert Leute in ihren Capes, die dann da zusammen tanzen und so ist das halt auch einfach dann wieder so ein Anblick, da dachte ich so, das ist irgendwie einfach auch trotzdem schön und das war wirklich auch wohl was, was auch positiv aufgefallen ist, dass selbst als dann nach Stunden die letzten Wagen da vorbeikamen, dass es trotzdem halt noch voll war auf der Tribüne und dass dann niemand am Ende vorbeikam und irgendwie sich auch dachte, das ist jetzt was total Besonderes, endlich mal. Hier im Rosenmontagsflug dabei zu sein und niemand stand mehr da und hat mitgefeiert. Das war halt wohl nicht so. Es war vielleicht auch ein bisschen der Beweggrund, um was von der abgefahrenen Kamelle abzugreifen, oder? Ich habe gehört, da wurde mit ganz schönen wilden Sachen auch geschmissen teilweise. Ja, und es ist aber teilweise wohl auch aufgrund des Wetters einfach auch super viel liegen geblieben, weil alles, dann halt mal an den Pfützen dann da gelegen hat. Das wollte dann ja auch niemand mehr. Unbedingt dann so. Aber ja, es wurden teilweise auch ein paar kuriose Sachen auch geworfen. Und auch mit viel Schwung. Ach nee, also es ist, ich habe jetzt nicht so viel davon auch selber gesehen, aber es waren schon ein paar Sachen wohl, die jetzt nicht so üblich waren. Hab ich gekochte Eier irgendwo gelegen? Ja, sowas. Und ich weiß gar nicht, was am Ende dann alles, aber... Ich habe mal ein Jahr erlebt, das ist aber schon eine Weile her, dass ich das letzte Mal auf dem Rosenmontag, da gab es auch so Putzschwämme und so wurden geworfen. Also so praktische Dinge. Praktisch. Praktische Dinge. Ich weiß auch nicht, wer auf die Idee kommt, aber was ich so auch gehört habe von unserem LP-eigenen Wagen, dass natürlich auch die Enten wieder sehr beliebt waren. Die Enten sind geflogen auf jeden Fall. Bei den Kindern, das ist wohl so. Es gibt dann halt auch irgendwie so wahrscheinlich bei vielen Wagen einfach so die Dauerbrenner, die einfach immer geworfen werden und die dann auch immer gut ankommen. Und Dauerbrenner sind ja auch, wenn ich diese Überleitung mir jetzt hier erlauben darf, aber hey, darf ich, warum auch nicht, sind ja auch, dass Pferde eingesetzt werden bei den Bezügen, also die Wägen werden ja meistens von Treckern gezogen, aber trotzdem gibt es ja auch berittene Garde und so und da ist ja in den letzten Jahren jetzt nicht unbedingt im Zusammenhang mit dem Rosenmontagszug, aber auch immer mal was passiert, Schützenzug und so, wir erinnern uns, dass es irgendwie. Ja, unglückliche Zusammenhänge gab mit den Pferden und da hast du eben noch erzählt, dass ja auch aufgrund des Wetters und so da so ein bisschen für gesorgt wurde, dass das nicht in irgendeine Richtung brenzlig werden konnte. Genau, also es ist ja schon auch dann so, ich meine jeder, der irgendwie draußen war oder auch dann hier, wir, die zu dem Zeitpunkt dann am Mittag auch schon wieder hier waren, um halt unsere Artikel hier zu schreiben, haben dann auch irgendwann rausgeschaut und gesehen, irgendwie Blitze und wir haben Donner hier auch gehört und das ist ja dann von hier aus nicht weit zum Geschehen gewesen, also es war schon so ein bisschen die Frage, wie geht das jetzt hier weiter und das haben wohl die Leute auf dem Wagen auch so empfunden, dass man sich schon so ein bisschen Gedanken gemacht hat, wenn das Unwetter jetzt hier so weitergeht, was passiert dann und dafür gibt es halt wirklich egal quasi für wann und was gemacht werden muss. Gibt es halt das Sicherheitskonzept, dass wirklich einfach die Eventualitäten, so gut man es halt beeinflussen kann und irgendwie einschätzen kann, abgedeckt sind. Und es gab halt wohl überhaupt, bevor der Zug dann irgendwie ja um 20 nach 12 dann gestartet ist, gab es einfach keinen Grund, ihn nicht stattfinden zu lassen oder zu verschieben oder so. Und es wurde ja dann auch wirklich erst gegen Nachmittag, dass sich das so ein bisschen zuspitzte. Genau, und dann wurde dann immerhin entschlossen, nicht irgendwie das dann abzubrechen oder zu unterbrechen oder so. Aber weil das halt mit den Blitzen und dem Donner schon etwas deutlicher wurde, dass dann die Pferde immerhin aus dem Zug rausgenommen wurden. Weil ich glaube, ich kenne mich jetzt nicht so gut mit Pferden aus, aber ich kann es mir schon vorstellen, dass das vielleicht auch passieren kann, dass Tiere dann auf so einem Wetter vielleicht nochmal ein bisschen anders reagieren. Das denke ich wohl auch. Und dann, es waren ja glaube ich 700.000 Leute da, also eine ganze Menge. Und wie du sagst, dann auch natürlich in Kostümen, das sind die Pferde gewöhnt, die dann vielleicht öfter da mitlaufen. Aber auch, ich stelle mir mit diesen Capes und so, es flattert, es flirt, es blitzt, es donnert. Also da ist wahrscheinlich die Entscheidung, das dann so ein bisschen abzuleiten. Genau, also einfach um das Risiko zu vermeiden, dass da vielleicht irgendein Pferd dann doch drauf reagiert, je nachdem, wie das dann weitergeht. Und dann, was passiert dann so nach dem Motto? Verstehe. Genau, Rosenmontag war also verregnet, aber friedlich und ist irgendwie alles gut gegangen. Es wurde mit Kamelle geworfen, mal mehr, mal weniger. Sonntag, Samstag, Freitag, Donnerstag, hast du da noch irgendwelche Sachen zu berichten? Altweiber, das habe ich mitbekommen, auch relativ, ich sage das in sehr großen Anführungszeichen, normal abgelaufen. Es ist ja eh diese Frage, die ich ja letzte Woche mit Verena Kehnsbach schon hatte, als wir über das Sicherheitskonzept gesprochen haben und so, Letztes Jahr war ja 200 Jahre Karneval. Da waren hier natürlich großer Aufschlag mit Besondersachen und Jubiläumsfeiern und sonstiges. Dieses Jahr war es alles so ein bisschen, also das hatten wir antizipiert und jetzt kann man das vielleicht auch bestätigen, es war so ein bisschen back to usual, back to business. Ich glaube, ja, auf jeden Fall. Und ich glaube, was man wirklich auch einfach nicht vergleichen kann, war das Wetter letztes und dieses Jahr. Also wirklich diese paar Wochen später letztes Jahr, das hast du an Rosenmontag gemerkt, wo mich noch eine Kollegin darauf hingewiesen hat, du kamst ja letztes Jahr mit ein bisschen Sonnenbrand vom Rosenmontagszug zurück im Vergleich zu diesem Jahr. Und ja, das auf jeden Fall schon mal. Oder auch die 10 Grad Sonne oder was das letztes Jahr war beim Kötreiben. Das konntest du ja nicht vergleichen. Also da war ja einfach deutlich, deutlich mehr dann auch in der Stadt nochmal los und einfach, glaube ich, nochmal mehr, die es so auf die Straßen auch dann gezogen hat, die jetzt vielleicht nicht unbedingt bei Wind und Wetter dann Karneval feiern. Aber ja, das ist, glaube ich, schon allein deswegen auch ein kleiner Unterschied gewesen. Und ansonsten, auch wo du es gerade so fragst, mir kommt irgendwie jetzt schon ein Altweiber wieder so lange vor. Ich habe gerade auch so überlegt, wie war denn eigentlich der Tag? Weil irgendwie dann, das verschwimmt dann alles irgendwann immer so. Aber auch da war wieder so gut, dass es halt auch dann so wetterbedingt ging, dann ja auch einfach viel los. Ich glaube, da auch pünktlich um 11.11 Uhr war es auch noch am Regnen draußen. Also ich glaube, dann hast du erst mal bei dem Wetter, hast du dann erst mal die Leute auch draußen, die dann wirklich auch feiern wollen, die da wirklich Lust drauf haben, die so karnevalistisch sind, dass sie sagen, ist mir vollkommen egal, wie das Wetter jetzt ist. Genau, aber ansonsten, was, also Kühlschreiben ist natürlich auch ein Klassiker. Ich glaube, dass es da auch schon, das läuft einfach, dass das funktioniert genauso, weil es einfach genug Leute gibt, die da jedes Jahr einfach richtig Lust drauf haben. Und was wieder auch dieses Jahr eins meiner Highlights war, war einfach auch wieder der Kinder- und Jugendumzug. Das ist einfach... Es ist einfach schön, auch wenn es unfassbar kalt war und ich sehr, sehr durchgefroren war, als ich hier wieder ankam. Aber es war wirklich einfach eine super schöne Veranstaltung gewesen. Ja, sehr schön. Und wie wir alle wissen, nach dem Hoppeditz-Begräbnis ist vor der nächsten Session. Es gibt jetzt schon ein neues Motto. Wir gucken jetzt ein bisschen ins nächste Jahr in die närrische Zukunft sozusagen. Das neue Motto, wie heißt? Das neue Motto wurde gestern Abend wieder dann bekannt gegeben bei der Verabschiedung, das haben die letztes Jahr zum ersten Mal gemacht und wollen das jetzt wohl ein bisschen als Tradition einführen und das neue Motto, lautet Karneval grenzenlos vereint, ist wohl irgendwie aus zwei Vorschlägen, zusammengefasst worden und naja, soll natürlich dann irgendwie einfach das so ein bisschen zeigen, was den Karneval auch ausmacht und das, ich glaube jetzt wirklich auch, also das haben die auch so gesagt, dass einfach die Vereine, die untereinander gefeiert haben, dass du kannst das Motto ja auslegen, also in ganz vielen verschiedenen Varianten auslegen. Also du kannst ja sagen, es feiert alles miteinander irgendwie, egal halt, wo du herkommst oder egal, keine Ahnung, was dein Job ist oder was auch immer. Du kannst es über die Stadtgrenzen hinaus sagen. Du kannst es egal, also kannst es ja eigentlich schon fast auslegen, wie du es möchtest. Und ich glaube, so wird da jeder irgendwie was drin finden. Ja, ich habe da was drin gefunden. Ein Thema, was ich jetzt ganz kurz gerne anschneiden würde und vielleicht können wir da, wenn es dann soweit ist, und Karneval wieder knapp vor der Tür steht und ich dir wieder auf die Nerven gehen, wenn du am meisten gestresst bist. Grenzenlos vereint kann man ja auch sein, indem man alle einfach mitmachen lässt sozusagen. Und tatsächlich ist ja schon länger in der Diskussion, dass die Karnevalsvereine... Ja, ich sage das jetzt einfach mal so in Anführungsstrichen weiblicher werden. Das ist ja schon ein recht männerdominiertes Feld in zumindest sehr vielen Hinsichten und Aspekten und auch Bereichen. Und da gibt es ja jetzt schon länger Ansätze, aber offenbar ist es gerade so, summiert sich das gerade so, dass du ja auch ein Stück dazu geschrieben hast, dass der Karneval sozusagen sich ändern soll ein wenig. Gerade der Vereinskarneval. Vielleicht kannst du da einen kleinen Ausblick geben. Und ja, was uns da im nächsten Jahr dann vielleicht auch erwartet, unter diesem grenzenlos vereinten Motto, was ich eigentlich ganz schön passend finde. Ja, also es ist glaube ich, ja jetzt, es ist ja jetzt alles nichts gewesen, was jetzt komplett neu jetzt war, aber es ist halt einfach auch mal schön, das so ein bisschen mal so einen Überblick zu geben, weil es einfach doch so ein paar Änderungen jetzt von ein paar auch dann wirklich traditionsreichen Vereinen waren, die schon gezeigt haben, auch wenn wir beide glaube ich nicht drüber sprechen müssen, wie schlimm es ist, dass es halt jetzt erst so kommt, aber die schon auch dann zeigen, dass. Einfach in so eine Richtung geht, sei es irgendwie die erste weibliche Präsidentin bei einem total traditionsreichen Verein, die jetzt nächstes Jahr auch hundertjähriges Bestehen halt dann feiern, was natürlich auch nochmal total cool ist, wenn das heißt und dann mit dem Ziel auch wirklich mehr Frauen an den Verein zu binden und mehr auch zu integrieren oder so. Oder sei es neue Vereine, die sich gründen und dann einfach reine Frauenvereine sind, einfach genau auch aus diesen Gründen. Also ich fand schon, dass das ein Thema war, wo man auch mal nochmal ein bisschen genauer drauf schauen konnte und wo man auch sieht, das scheint auch genug Leute zu geben, die dann da auch Lust drauf haben. Und dann auch genug Frauen, die, wie gesagt, müssen wir nicht drüber reden, wie schlimm es ist, dass es jetzt erst so ist, dass Frauen irgendwie auch mitbestimmen dürfen oder irgendwelche Positionen in den Vereinen. Mit auf dem Wagen dürfen. Mit auf dem Wagen dürfen. Also wie gesagt, das steht ja wirklich komplett außer Frage, glaube ich, wie wir so das so stehen. Aber das ist, also zeigt ja schon irgendwie, es geht in eine Richtung und es ist ja auch ganz schön. Und es ist schlimm genug, wenn es da immer noch Vereine geben sollte, die das als eine Grenze sehen, wo für sie Schluss ist. Aber genau, vielleicht kann man sich da mal bei... Die müssen sich dann gemäß dem Motto einfach auch ein bisschen zusammenreißen vielleicht und mitmachen einfach. Ja, und ich glaube, je mehr dann wirklich auch diese absoluten Traditionsvereine das dann auch immer mehr machen, dann... Kommt vielleicht am Ende auch niemand mehr so ganz dran vorbei, wer weiß. Ganz dran vorbei, dass du demnächst wieder hier mit einem Mikrofon vor der Nase sitzt. Kommst du nicht, meine liebe Angelina? Was hast du vor? Ich bin mir sehr sicher, dass wir in Bälde wieder Themen finden, über die wir uns unterhalten. Und jetzt bist du ja quasi von der Entschuldigung des Karnevalsstresses ein bisschen freigesprochen. Ja, nächste Woche Mittwoch kann ich dich schon mal hier, kannst du dir überlegen, ob du mit mir reden willst, wenn die Kirmesfeuerwerkentscheidung getroffen wird. Es wird nicht langweilig. It's a date. Es wird auch nicht langweilig. Dann sprechen wir dann nächste Woche über das Kirmesfeuerwerk. Sehr schön, da lage ich dich jetzt hier und on air drauf fest. Vielen Dank, dass du deine Session mit uns hast, noch ein wenig Revue passieren lassen und mit uns geteilt hast. Und hellau, ne? Ja, hellau. Tschüss. Jetzt kommt das Wochenendwetter für Düsseldorf. Vom Wetterstruxie. Im Eiltempo geht es in frühlingshafter Luft über. Ich grüße euch damit ganz herzlich zum Wochenendwetter. Es tut sich ein bisschen etwas. Der winterliche Gruß, den wir jetzt zumindest mal an dem vergangenen Karnevalswochenende hatten, der wird sich jetzt verziehen. Und wir bekommen jetzt südwestliche bis westliche Luft. Das bedeutet vor allem, sie kommen vom Atlantik. Und das ist milder, aber auch deutlich nasser. Also könnte man zumindest mal zusammenfassend schon mal vorab sagen, der Regen, der wird wärmer. Wir gucken mal auf die einzelnen Tage. Wir werden jetzt von Tag zu Tag wärmere Temperaturen bekommen. Bis wir so ein gewisses Plateau Mitte nächster Woche erreichen und das Wetter, das wird dann ein bisschen abwechslungsreicher. Aber was uns zumindest mal die ganze Zeit über begleiten wird, wird sehr wahrscheinlich der Wind sein. Der Freitag, der wird uns noch relativ viele Wolken bringen. Wir werden so aus einer relativ klaren Nacht heraus mit leichtem Frost wahrscheinlich starten und im Tagesverlauf dreht der Wind dann so langsam von südost auf südwestliche Richtungen, spielt dabei noch eine eher untergeordnete Rolle und die Temperaturen liegen dann bei minus 1 bis maximal 6 Grad. Der Samstag, der wird uns relativ viele Wolken bringen, vor allem in der ersten Tageshälfte, kann es dann auch schon mal länger regnen und das Ganze dann bei etwa 7 bis maximal 11 Grad. Der Wind, der dreht dann etwas mehr auf westliche Richtungen und, naja, das sei mal dazu gesagt, er ist nicht wirklich stürmisch, aber lebhaft und das macht das Ganze dann doch ein bisschen unangenehmer. Der Sonntag, der wird uns durchweg relativ viel Regen bringen. Relativ ist jetzt mal aufgrund der Menge, sondern es wird vor allem auch langanhaltender Regnen. Immer mal wieder zwischendurch, zwischendurch auch mal etwas längere Zeit. Und das Ganze dann bei relativ stramm Südwestwind. Da werden wir so einen Spitzenböen bis 50 Kilometer pro Stunde bekommen. Also der Regen, der kommt nicht unbedingt dann senkrecht runter, sondern schon eher diagonal. Das Ganze dann bei 11 bis maximal 12 Grad. Wir blicken noch schnell auf die neue Woche. Der Montag könnte ein Ticken freundlicher werden, zumindest abseits von Schauern. Das Ganze dann bei weiterhin recht lebhaften Wind und 8 bis maximal 11 Grad. Und der Dienstag soll dann nach den aktuellen Prognosen noch einen Schub nach oben kriegen, sodass wir schon bis zu 14 Grad bekommen werden mit zwischendurch mal längeren, trockneren Phasen. Und in der zweiten Wochenhälfte, da soll dann vielleicht sogar der ein oder andere Tag mit dabei sein, der sogar komplett trocken bleibt. Das Ganze dann bei doch relativ lebhaften Wind und bis zu 15, vielleicht sogar bis zu 16 Grad und diese warmen Temperaturen in Begleitung von mal länger, mal weniger Regen, Und vor allem mit dem Wind, das soll uns wohl auch bis zum nächsten Wochenende dann treu bleiben oder erhalten bleiben, ehe dann die Modelle zumindest mal so leichte Andeutungen machen in Richtung Winterwetter zum Monatswechsel. Ist aber noch ein bisschen weiter hin, deswegen gucken wir uns das dann nächste Woche ganz in Ruhe an. Ich wünsche euch jetzt ein schönes Wochenende und wir hören uns dann nächste Woche wieder zum Wochenendwetter. Bis dann, ciao, ciao. Mehr Düsseldorf-Wetter gibt es im Wetterstruksi-Blog. jensstrux.blog Das war der Rheinpegel für diese Woche. Wenn ihr uns eine wirklich große Freude machen wollt, dann abonniert doch diesen Podcast überall, wo es ihn zu abonnieren gibt. Und wenn ihr schon dabei seid, dann bewertet ihn doch auch gleich und teilt diesen Podcast. Schickt zum Beispiel diese Folge jemandem, der oder die Düsseldorf liebt oder noch viel besser, der oder die das gefälligst bald lernen soll. Mein Name ist Tosja Kormann. Ich danke euch fürs Zuhören. Bis zum nächsten Mal. Tschüss! Ihr wollt diesem Podcast etwas richtig Gutes tun? Dann schreibt eine kurze Bewertung bei Apple Podcasts. Danke!