Latest / Schlagabtausch – Das Schlagzeugmagazin im Podcast-Format / Podcast #132 - Sebastian Berg (Kissin’ Dynamite) – Touralltag, Auditions & Rock-Drumming
Transcript
- Herzlich Willkommen zum Schlagabtausch, eurem Schlagzeugabtauschen im Podcast-Format. Diesmal mit einem explosiven Gast. Los geht's! Ihr hört Schlagabtausch, der Podcast für alle Schlagzeugbegeisterten. Wir sind Dirk Brandt und Timo Ickenroth. Mit Tipps und Hacks und dem Allerneuesten aus der Schlagzeug- und Percussion-Szene. Viel Spaß beim Hören! Hallo zusammen, ich begrüße euch herzlich zur, und ich muss kurz nachdenken, 132. Episode des Schlagabtausch-Podcasts. Ich begrüße alle Sehenden und alle Hörenden, ich habe das ein bisschen vom Dirk jetzt übernommen, und begrüße gleichzeitig damit meinen lieben Co-Host, den Dirk Brandt. Hi Dirk! Schönen guten Morgen, Timo. Schönen guten Morgen, ihr da draußen. Und ihr werdet es gleich im Interview hören. Das Interview mit dem Sebastian, das war verdammt früh für mich. Und dafür freue ich mich jetzt. Wir haben 11 Uhr. Das ist Wahnsinn. Eigentlich haben wir schon 11.30 Uhr. Ja, 11.30 Uhr. Wir wollen ja nicht lügen hier. Nein, nein, nein, stimmt. 11.30 Uhr halt irgendwie. Dein Auto ist kaputt, oder was hast du gehabt? Nein, entspannt, entspannt, entspannt. Erstmal habe ich heute Morgen schon unterrichtet um 8.30 Uhr. Okay. Ja, da kann man sich mal eine Scheibe abschneiden. Allerdings. Also eigentlich hat der Dirk nämlich geschrieben am Donnerstag, der Dirk ist immer sehr früh mit sowas, morgen früh 9 Uhr. Und ich musste immer schreiben, ah nee, sorry, geht Donner, ich bin schon verplant. Geht auch, hatte ich erst geschrieben, 10.30 Uhr, weil ich habe bis 10 Uhr unterrichtet, muss aber dann noch vom Unterrichtsort natürlich nach Hause wieder zum Aufnehmen. Und dann ist aber in meinem Auto die, Da sind da vorne so Lichtchen in der Armatur, dass mein Abländlicht kaputt ist. Und das ist ja in dieser Jahreszeit nicht so super optimal. Und eigentlich ist es ja nie optimal. Also muss ich natürlich noch in die Werkstatt, weil ich bin zu blöd dafür, das Ding selbst zu tauschen. Aber ist doch heute echt manchmal schwierig. Da musst du so hier rum, rechts rum, da rum. Ja, anscheinend. Aber ich habe mir auch gedacht. Und ich fahre dann so in die Werkstatt rein. Und der fummelt da so. Der macht die Motorhaube auf. Und dann dachte ich schon, das dauert jetzt zehn Minuten. Da hat er das Ding schon in der Hand gehabt. Also es war nicht ganz so schlimm wie ich es dann vermutet hatte, weil ich kenne das auch von einem anderen Auto von mir, da war das eine wahnsinnige Fuddelarbeit aber hier ging es relativ gut, aber ich hätte auch die Lampe besorgen müssen und sowas, die haben ja alles dann da also es war schnell einmal Pitstop und zurück, aber deswegen habe ich das auf 11 Uhr verschoben heute Morgen, dann hatten wir mit unserem Zoom irgendwie Probleme, deswegen ist es jetzt letztendlich 11.30 Uhr aber da ist ja Dirk wenigstens mal wach Ja, genau, jetzt bin ich aufnahmefähig. Das ist ja gar nicht so wichtig. Ja, ja, ja. Also von daher, ich bin immer... Und draußen die Temperaturen, habt ihr denn noch Schnee? Also wir haben jetzt nichts mehr. Quatsch, Schnee. Hier war ja innerhalb von einfach alles weggetaut. Das war ja von minus 10 auf gefühlte 10. Und man konnte im Schnee ja beim Wegtauen zuschauen. Aber ich dachte, bei euch war ja doch immer ein bisschen, im Westerwald ist ja doch immer ein bisschen mehr als... Der Norden war ja viel schwerer betroffen als Hamburg. Der mittlere Westen, sag ich mal. Der mittlere Westen, glaube ich, würde ich im wilden Westen wohnen. Der Westerwald ist ja auch der wilde Westen. Es war ja auch wieder der Trump-Hank diese Woche und da war jemand in der Reihe, der ein Gig hatte, der kommt aus Hannover, der GIG war in Göttingen, hat er gesagt, meine ich. Und er sagte, ab einem gewissen Punkt, weil in Hannover sagt er, völliges Schneechaos. Also Hannover wäre untergegangen im Schnee. Und dann wären sie im Schnee losgefahren zum GIG und ab einer gewissen Stelle von jetzt auf gleich nichts mehr. Geil. Ja, glaube ich. Wie abgeschnitten dann. Hier ist die Wetterfront, bumm, hier ist Ende. Hier beginnt Schnee, hier endet Schnee. Das ist wieder mal Wetter. Wir unterhalten uns das Wetter. Ich mache jetzt ein Rundown, um das Ganze mal aufzubrechen. Was erwartet euch heute in der 132. Ausgabe? Wie üblich etwas Smalltalk, damit haben wir auch schon begonnen. Und dann ist unser Hauptteil, ja, das tolle Interview mit Sebastian Berg, dem Schlagzeuger von Kissin Dynamite. Das Schlagzeug durfte die ja schon kennenlernen, weil Dirk netterweise ja eine Übersicht über das Set mit Sebastian selbst gegeben hat, weil Dirk hat Sebastian ja getroffen. Aber da dachten wir ja, das Schlagzeugerlein reicht natürlich nicht aus, wir wollen mehr über den Drummer dahinter wissen. Deswegen war Sebastian auch so spontan und ist direkt zum Interview quasi durchgestartet von der Tour direkt. Im Anschluss daran gibt es einen Gear-Check. Dirk hat einerseits das Ludwig Continental Set mit einer Ludwig Special Edition Snaredrum und dazu aufgenommen das Ganze mit auch für ihn neuen Mikrofonen und zwar von der Firma Warm Audio. Dann haben wir etwas Feedback für euch und natürlich die Empfehlungen der Woche. Timo, ich glaube, wir müssen etwas klarstellen. Das weiß ich selber nicht. Wir haben es ja beide nicht so richtig kontrolliert, aber es steht natürlich völlig außer Frage. Und zwar haben wir uns im letzten Podcast drüber Emperor und Pinstripe-Fälle unterhalten. Ganz wichtig, ohne den Podcast jetzt selber nochmal komplett gehört zu haben. Beides sind selbstredend doppellagige Fälle. Das ist ganz wichtig, die sind am Rand verklebt. Aber nochmal mein Tipp, ich finde so Snaredrums mal, indem man einen anderen Weg geht und zwar kein weißes, aufgerautes Fell, finde ich unheimlich spannend. Und der gute Zuhörer Jörg XY hat richtig zugehört. Wir wissen es jetzt nicht. Aber es war uns beiden klar. Vielleicht haben wir uns einfach komisch ausgedrückt. Das soll bei uns beiden ja schon mal passieren. Es sind auf jeden Fall beides doppellagige Fälle. Und wenn ihr das auch oder einfach Snare-Dram-Fälle mal anders verwendet, dann lasst uns doch das mal zukommen. Also irgendwie als Hörer-Feedback, als vielleicht unter dem Podcast, als Kommentar. Unbedingt unter dem Podcast als Kommentar. Der Algorithmus wird es danken. Genau. Also das interessiert mich jetzt wirklich, weil man sieht ja doch eigentlich, ist egal, auch wenn man bei YouTube irgendwo guckt oder wo auch immer, die meisten haben ja ein weißes, aufgerottes Fell von welcher Firma auch immer auf dessen. Und wenn ihr so Exoten seid, die damit experimentieren, andere Fälle auszuprobieren, sind Timo und ich wirklich wie ein Flitzebogen gespannt. Warum, wieso, weshalb? Und was... Am Sound anders dabei. Zum Beispiel Thomas Lang sagt ja, das weiß ich nicht, habe ich jetzt irgendwo auch, das ist jetzt so ein halbes YouTube-Zitat, der sagt, ja, das Gewische brauche ich ja nicht. Also da finde ich das so, deshalb habe ich es mir nämlich gemerkt, ich brauche das Gewische ja nicht. Von daher spielt er zum Beispiel auch ein MPO oder ein Pinstripe manchmal, das fand ich mega aus, ich brauche das Gewische ja nicht. Also wenn ihr vielleicht das Gewische auch nicht braucht oder einen neuen Sound kreiert, Und lasst uns doch das mal in den Kommentaren zuteilwerden. Und apropos Fälle. Ich hatte so ein Worst-Case-Szenario diese Woche. Nicht super Schlimmes. Ich habe ein neues Video aufgenommen für meinen anderen YouTube-Kanal, auf dem ich ja diese Jazz-Sachen mache. Und das ist ein Stück aus Anfang der 40er Jahre. Und ich brauchte eine sehr große Bassdrum. Und wer schon mal den Podcast ein bisschen verfolgt hat, der weiß, Ich habe ja so ein uraltes Drumset mit einer, die müsste über 28 Zoll groß sein, von der Höhe her. Und da ist ja noch das Original-Kalbsfell drauf. Und das ist mir jetzt gerissen. Nein. Ich habe das gesehen, dass es so... Du wusstest, du bist ein Heavy-Hitter. Ich glaube tatsächlich, weil ich einfach dumm war und ich nicht normal... Du musst ja bei Kalbsfällen, wichtig da draußen, wer sowas hat, ein Naturfell hat, entspannen. Wenn ihr es nicht spielt, entspannen. Weil Raumtemperaturen und Schwankungen sorgen dafür, dass das dann nämlich, wie es bei mir jetzt passiert ist, reißen kann, wenn es zu viel Spannung hat. Und das ist mir passiert. Und das hat jetzt schon einen ziemlich, ich würde schon sagen, drei, vier, fünf Zentimeter Riss. Man kann es immer noch spielen, weil das Feld ist halt auch riesig. Da fallen diese paar Zentimeter kaum ins Gewicht, aber scheiße. Das tut weh, weil es auch das Original ist und ihr wisst, was ein Bassdrumfeld kostet, wenn es aus Kunststoff ist und vielleicht nur 20 Zoll hat. Jetzt könnt ihr mal, rechnet euch mal aus, was ich für das Ding dann hinlegen muss, für ein Naturfell in der Größenordnung. Und das nächste Problem ist, es ist ja wahrscheinlich nicht exakt 28 Zoll oder 29 Zoll. Von der Stange geht eh nix. Ich muss die Batescham auch noch zu demjenigen schicken, der mir ein neues Fell machen muss, weil der muss genau Maß nehmen. Und so ein kieses Ding zu verschicken, das ist ja quasi Sperrgut schon wieder. Da kommt nicht einfach nur DHL und nimmt das Ding mit. Dann muss ich auch einen riesen Karton packen. Dafür kriege ich wahrscheinlich auf Ebay irgendwo die Basel nochmal für den gleichen Preis. Das hat mich echt geärgert, muss ich sagen. Oh, das glaube ich. Das tut mir leid. Ja, sorry. Na gut, man muss halt cleverer sein. Und doch auch immer wieder das, was man selbst predigt, auch umsetzen. In dem Falle das Fell entspannen. Aber was Positives, Der Dirk ist krasser Influencer. Was? Ja, klar. Wusstest du noch gar nicht, ne? Nee. Seitdem du Gong-Drums spielst, wollen alle Gong-Drums spielen. Ah! Das ist echt so ein Ding, seitdem du das Ding hier vorgestellt hast. Ich meine, du hast dich ja selbst influenzt, sozusagen. Du hast dich selbst influenzt. Daraufhin warst du ja schon der Influencer für unseren lieben Kollegen Christian. Und wahnsinnig, dein Video dazu wird auch wirklich wahnsinnig gut viel angeschaut und performt. Very well. Und immer wieder Leute, boah, ich bin jetzt angefixt. Ich brauche jetzt auch so ein Ding. Also du hast, vergiss dein Philips. Du bist der Kollege, wegen dem alle Leute sagen, Gong-Drum, das brauche ich. Geil, oh Mann. Mega. Also ganz ehrlich, ihr seht es ja immer noch im Hintergrund bei mir. Es macht wirklich Spaß. Also hätte ich nicht gedacht. Und nochmal, das Ding ist, ich weiß nicht, das ist wirklich auch finanzierbar. Es sind ja doch viele Sachen heutzutage, die man, also ich laufe ja immer noch mit leuchtenden Augen durch jeden Schlagzeugladen dieser Welt und denke immer, boah, wie toll das denn alles ist. Und das ist wirklich, wo ich wirklich sage, das ist. Und ja, macht Spaß, ist kostengünstig, ist wirklich mal für Schlagzeug kostengünstig, finde ich. Und man kommt wirklich auf ganz, ganz tolle Ideen dabei. Aber noch etwas von der Gongdammer, was auch ist, und zwar unser Interview mit dem Pete York, hat bei zwei Schülern von mir, das ist das noch nicht riesig, aber zwei Schüler da drauf hin, haben sich die DVD-Box vom Mr. Superdrumming gekauft. Die habe ich auch, ja. und sind ganz begeistert, weil das ist ja doch schon sehr alt, aber das ist, glaube ich, nochmal aufgehübscht worden, die wahrscheinlich nochmal remastered und recolored, was auch immer, was man da heute so macht. Und sind beide ganz begeistert, weil die Kantens nur vom Hören sagen, haben sich damit aber nicht auseinandergesetzt. Und du kriegst ja wirklich viele Schlagzeuger da präsentiert. Ja, also unbedingt anschauen. Am besten auch wirklich die DVD kaufen. Dann supportet man, ich weiß nicht wen, aber ich hoffe Pete York. Das würde mich zumindest freuen, dass er auch noch was mitverdient. Weil er hat da wirklich Maßstäbe gesetzt. Genauso sehe ich das. Er hat wirklich Maßstäbe gesetzt da drin. Und ich finde die Idee nach wie vor einfach, hat es nie wieder gegeben. Also ich wüsste danach keine Sendung wirklich im normalen Fernsehen, wo wirklich Schlagzeuger nochmal nach vorne geschaut haben. Also vielleicht in amerikanischen, aber im deutschsprachigen... Das heißt, liebe, Fernsehmacher da draußen, Dirk und ich, wir bieten uns an für so eine, was ist nicht auch so eine Reality-Show, Schlagabtausch Reality, keine Ahnung. Welche Schlagzeug hätteln sind denn gern? Also die Älteren unter euch wissen jetzt, worauf ich anspiele. Das wäre mal spannend. Wir machen so eine RTL 2 Doku-Soap. Schlagzeuger sucht Frau. Oh ne. Da bin ich aber, da bin ich schon, ich bin schon, ich bin raus. Tramdschungelcamp. Oh mein Gott, Tramdschungelcamp. Geil, okay. Ey, das wären vielleicht neue Fernsehformate, liebe Fernsehantesteller. Oder doch neue Podcast-Formate, das Tramdschungelcamp. Sollten wir mal überlegen. Wen schicken wir ins Dschungelcamp? Das machen wir das ohne Scheiß. Beim nächsten Podcast machen wir das nächste Mal. Wen schicken wir ins Dschungelcamp? Und mit welchen Prüfungen spiele, was weiß ich, spiele den Peretitel auf dem Kopf oder weiß nicht. Lass uns die Idee doch mal fuchsen, vielleicht kriegen wir das ja über Video mit einigen, einfach just for fun hin, mit einigen Leuten, das Drum-Dschungel-Camp. Da muss ein System aus, wie jemand rausgewählt wird. Ja, das bestimmen ja die Zuschauerinnen und Zuschauer. Da sind wir ja raus. Dir gefällt die Frisur nicht? Raus. Geil. So ist eine Art. Oh mein Gott. Okay, so, war schön mit dir, Dirk. 132 Folgen haben wir geschafft. Wunderbar. Lass uns das mal weiterschwimmen, das Tram-Dschungel-Camp. Sehr geil. Oh mein Gott. So kann man sich auch Arbeit machen. Hervorragend. Ich würde sagen, bevor das noch schlimmer wird, starten wir mal mit dem Hauptteil dieses Podcast-Vodcast, nämlich mit Interview mit Sebastian Berg von Kiss in Dynamite. Sebastian Berg sitzt seit Anfang 2021 bei Kiss in Dynamite hinter den Drums und damit an einer Position, an der man in einer eingeschworenen Welt nicht nur spielen, sondern auch menschlich passen muss. Was bei ihm auffällt, dass dieser Weg nicht über Nacht passiert ist, zeigt seine Biografie. Unterricht, Wettbewerbe, Ausbildungspakete, Studium plus die Erkenntnis, dass man als Profi heute selten nur ein Standbein hat. Sebastian unterrichtet, produziert, denkt in Strukturen und beschreibt, wie er Songs lernt und vorbereitet. Gleichzeitig bleibt er ein Musiker, der Spaß als Messlatte ernst nimmt. Im Gespräch geht es deshalb nicht nur um Rockshows, sondern auch um Drumdetails, Nerding, Tourroutinen, Mentales und die Frage, wie man in einem lauten, schnellen Business langfristig arbeitet, musikalisch wie menschlich. Los geht's im Interview mit Sebastian Berg. Interview ab. Schönen guten Morgen, liebe Zuhörerinnen, Zuhörer, Zusehende. Da haben wir uns ja, das ist ja eh so ein lustiges Wort bei uns im Moment. Wir haben einen ganz tollen Gast heute Morgen bei uns. Ich habe es ja vor kurzem schon angedroht, denn ich habe den getroffen, den Sebastian Berg bei einem Kiss in Dynamite Konzert. Und da hat er so ein bisschen sein Drumset erklärt. Das solltet ihr auch unbedingt euch nochmal anschauen. Das verlinken wir auch gleich nochmal. Aber dann ist es doch schneller gewesen, weil ich dachte, der Sebastian ist so viel unterwegs. Dann habe ich ihn vor kurzem gefragt, ey sag mal, hast du nicht Bock bei Timo und mir im Podcast zu sein? Kriegst du das vielleicht eher? Und er dachte, boah, diese Woche passt. Und von daher freue ich mich zu einer für mich sehr ungewohnten Zeit, mal wieder kurz nach 8 Uhr. Sebastian, schönen guten Morgen. Danke, dass du bei mir und Timo im Podcast bist. Ja, schön. Hallo Timo, hallo Dirk. Vielen Dank für die Einladung. Ich freue mich sehr. Das ging jetzt tatsächlich schneller als gedacht. Das ist gerade mal zwei oder zweieinhalb Wochen her, dass wir uns gesehen haben, wo du mich auch eingeladen hast. Und ja, heute mal ganz früh. Sorry für die Uhrzeit, aber man hat ja viel zu tun und es ging jetzt leider nur dann. Das Geile ist, dass ihr es gerade rausgehört habt, es ist diesmal nicht meine Schuld, dass es so früh ist. Sondern ich glaube, der Sebastian wollte tatsächlich die Frühvogel-Uhrzeit haben, denn haltet euch fest da draußen, die Uhrzeit kennt der Dirk Seinbecker eigentlich überhaupt nicht. Wir haben 8.15 Uhr vormittags. Soweit geht mancher Kalender nicht nach vorne. Genau. Meiner fängt ab 9 Uhr an. Sehr schön. Sebastian, wie gesagt, wir freuen uns total, dass du dir die Zeit genommen hast. Und lass uns doch mal ruhig so ein bisschen deine Schlagzeugkarriere von vorne aufholen. Wie hat das bei dir alle angefangen? Was hast du, wie bist du zum Schlagzeug gekommen und wie bist du dann aufgehoben? Und schlussendlich der Schlagzeuger von Kiss & Dynamite geworden, weil dann nahm das Ganze ja doch zumindest vom Rock'n'Roll-Business doch nochmal Fahrt auf. Wie hat es bei dir angefangen? Tatsächlich, ja. Oh ja, jetzt das in einem Kurzabriss zu machen, wird natürlich sportlich, aber ich versuche mich kurz zu halten. Also ja, der Klassiker als Kleinkind schon irgendwie auf Mamas Töpfen rumgetrommelt, dann haben die Gott sei Dank entschieden, also meine Eltern, dass ich doch mal ein Schlagzeug bekomme. Was ich dann auch Im Alter von vier Jahren Dann auch schon angefangen Hatte dann ab meinem sechsten Lebensalter Dann auch Unterricht bei einem Lehrer Da war ich dann, keine Ahnung Jahrelang eigentlich immer dabei Hab dann im örtlichen Musikverein angefangen zu spielen Weil da auch Onkel von mir Der Dirigent war damals Also irgendwie schon musikalischen Background Generell in der Familie. Und ja Dann ging es irgendwann so um den tatsächlich um den Gedanken, das professionell machen zu können. Das war schon in meiner Teenager-Zeit, da hatte ich dann auch irgendwie schon den dritten oder vierten Lehrer am Start und dann parallel auch zwei und was weiß ich, Und da kamen irgendwann, da haben wir beide uns übrigens auch kennengelernt, ich weiß gar nicht, ob du es noch weißt, beim Drummer of Tomorrow. Of Tomorrow, natürlich weiß ich das. Das war 2007. 2007, ne? Ja. Oh Gott, ewig her. Da war ich gerade 18 und habe da zum Glück diesen Kategoriepreis abgeräumt. Und da waren auch Ausbildungspakete dabei und Endorsement-Pakete dabei. Und das war so meine Grundbasis an Ausstattung und das hat mir bis heute, bin ich da sehr dankbar drum, weil ich da echt viel gelernt habe noch zu der Zeit, wo man auch noch die Zeit hatte, das war so meine Abiturzeit dann parallel dann diese, Ausbildungspakete, Drummers Focus und Modern Music School und sowas jetzt ohne da dick Werbung zu machen. Und da habe ich mich dann auch dann dazu entschieden, in die berufliche Ecke zu gehen, weil ich dachte okay, du irgendwie spielst ja gut genug, dass du irgendwie eine Fachjury und ein Publikum überzeugen kannst. Und dann war ich ein paar Jahre später dann auch auf dem Drummers Institute in Düsseldorf damals noch. Das ist ja mittlerweile umgezogen und habe da mich vorbereitet auf mein Musikstudium in Osnabrück, was dann später, ab wann war ich da, 2011 bis 2017 mit ein paar Verzögerungen, weil ich noch die ein oder andere Musical-Tour drin hatte, da hat man mal noch ein Urlaubssemester gemacht und da habe ich dann so auch gemerkt, dass ich mein Netzwerk am Aufbauen bin, was Musiker und Drummer generell angeht. Und dann war ich nach meinem Studium noch ein Jahr in Hamburg, auch Popkurs gemacht und danach nochmal irgendwie in die Stadt gezogen, mal gucken, was da so geht. Und da habe ich mich dann aber nicht so ganz wohl gefühlt, weil hier im Süden, wo ich ursprünglich her bin, da haben sich noch so ein paar Jobs aufgetan. Und da hing ich so erstmal so ein bisschen zwischen den, ja so in den Seilen, stand so zwischen den Stühlen. Und dann kam irgendwann ja die Pandemie. Böses, dunkles Kapitel für einige. Und das hat bei mir so ein bisschen auch die Bremse reingehauen, wo ich mich aber neu sortieren konnte. Dann auch in meiner alten Heimat nochmal, weil ich bin 2019, also kurz vor der Pandemie, nochmal ins Saarland gezogen und hatte dann auch so den ein oder anderen Unterrichtsjob hier angenommen. Und da war das eigentlich erstmal so auf dem Abstellgleis. Da wusste ja niemand so wirklich, wo das hingeht. Und da hat mich dann unter einem Instagram-Post eines Tages ein Kumpel aus meiner Osnabrücker Studienzeit unter dem Kiss in Dynamite Beitrag auf Instagram verlinkt, wo stand, unser Schlagzeuger verlässt die Band, wir suchen jemand Neues, bitte bewerbt euch doch und dann dachte ich so erst, okay, da hörst du mal rein, ein paar Tage später und dachte so, ey, geil, ist eigentlich die Mucke meiner Jugend. Ich habe in meiner Teenager-Zeit super viel Rock, Classic Rock, Progressive Rock, keine Ahnung, Metal gehört. Dachte so, ey, das gefällt mir gut, da bewirbst dich mal. Und da habe ich dann über so ein Auditioning-Verfahren dann zum Glück den Platz an den Drums und natürlich in den Herzen meiner Band-Members, Grüße gehen raus, diesen Platz ergattern können. Ja, und das ist so die Kurzfassung. Ich weiß jetzt nicht, wie lange ich dafür gebraucht habe, aber ich hoffe, die Zuhörer sind noch am Start und hören immer noch gespannt zu. Das war alles sehr schlüssig und sehr schön erzählt, muss ich sagen. Von uns hat das keiner so hinbekommen, Dirk. Ich sage es dir ganz ehrlich. Ohne Schnitte, hey. Ohne Schnitte. Hier ist alles in First Take. Und mal einen Schluck Kaffee trinken, ne? In dem Sinne, Prost. Dann kann ich dir mal kurz die Frage sortieren, wenn du so erzählt hast, kommt mir so ein paar Fragen in meinen Kopf. Und zwar, war das denn immer ein Traum von dir, in einer großen Rockband zu spielen? Klar, als Teenager wahrscheinlich schon, dann bist du aber den Weg gegangen über das, ich sag mal, relativ offiziell, über ein Studium, du hast Unterrichtsjobs angenommen. Also war das dann später eigentlich, so während des Studiums, immer noch in deinem Kopf drin, oh, eine große Band wäre eigentlich geil? Oder hattest du damit quasi so ein bisschen abgeschossen, sagst du, ich hab Musical-Touren gespielt. Also ich sag mal, das bezeichnet man auch manchmal so als Working-Drummer. Der unterrichtet, der spielt mehrere kleine Touren, hat hier und da ein paar Gigs und sowas. Also war das immer schon dein Traum und hast du den wieder aufgegriffen oder hast du den immer verfolgt? Also es war auf jeden Fall immer ein Traum, größere Acts oder Touren zu spielen, also auf einer Bühne zu stehen und Musik zu machen. Ich war da und bin da auch nach wie vor immer noch total offen, was es für ein Genre ist, weil ich mache auch immer noch andere Sachen, die ich total feiere. Jetzt mal abgesehen vom Rock, weil es viel zu viel gute Musik gibt. Und ja, das hat sich dann mehr oder weniger so ergeben. Also das war dann eigentlich auch mit dem Gedanken, nach Hamburg zu gehen und da ein bisschen zu netzwerken. Da dachte ich immer so, okay, so ein Sideman-Job wäre schon geil, weil da hast du ja auch die Abwechslung, die ich auch hier und da benötige und auch mag. Aber irgendwie hat es das irgendwie nicht gebracht. Da weiß ich nicht, das war vielleicht die falsche Zeit oder die falschen Leute. Halt einfach die Plätze alle schon vergeben. Dann ist man ja einer von vielen, der dann da rumrennt und dann ist man da sowieso der Neue. Ja, und dann war der Schritt dann, wie gesagt, da nochmal zurückzuziehen in meine Heimat, war dann irgendwann auch ganz gut gewählt. Ja, und dass das dann sich so ergeben hat, das hätte ich mir besser gar nicht vorstellen können. Also das war dann halt nochmal so aufgegriffen. Bevor wir gleich auf Kiss in Dynamite kommen, also was mich ja doch sehr fasziniert, du hast deinen Weg sehr straight, bist du den gegangen. Du hast Lehrer gehabt immer, du hast eine Musikschule gehabt, du hast an Wettbewerben teilgenommen. Nach dem Wettbewerben kam, ich sage jetzt einfach mal, Osnabrück, kam der Popkurs. War das für dich alles eine logische Schlussfolgerung oder bist du da so reingeschaut oder sagst du, nee, ich brauche das? Weil ich finde das ja schon bemerkenswert, du hattest ja schon, wenn man deinen Werdegang so sieht, das sieht schon alles sehr klar aus. Es sieht vielleicht klar aus, war aber natürlich doch mit einigen Zweifeln verbunden unterwegs, also bis man dann so eine Entscheidung fällt, Da geht man dann durch das ein oder andere Tal. Wer das vielleicht auch so gemacht hat oder so ähnlich, der weiß womöglich, wovon ich spreche. Aber ich glaube, dass es dann diese Beharrlichkeit ist, dass man dann sagt, ich mache dann da doch nochmal weiter und gucke mal, welche Wege man noch gehen kann. Das hängt ja dann oftmals an Netzwerken und an, klar, noch mal besser werden am Instrument. Das ist dann aber irgendwann ja auch zweitrangig. Ihr wisst das vielleicht selber, dass man irgendwann an so einem Level ist, wo man sagt, das ist ja eigentlich ganz solide oder damit bin ich jetzt zufrieden und möchte jetzt eigentlich dann damit mein Geld verdienen. Und da war dann eher so der Punkt, wo ich dachte, jetzt da irgendwie Jobs an Land zu ziehen, ist teilweise gar nicht so einfach gewesen, sich so über Wasser zu halten. Und das war teilweise ein Spagat, hat dann aber doch funktioniert. Teilweise dann, klar, während dem Studium, da haben mich meine Eltern natürlich auch unterstützt, da bin ich auch bis heute sehr dankbar, dass sie das konnten und auch wollten, weil da gibt es ja auch so ein paar Beispiele, wo das überhaupt nicht gern gesehen ist, was man da für einen unkonventionellen Job anstreben möchte. Und ja, das hat zum Glück funktioniert, aber es war holprig, das kann ich dazu sagen, es ist nicht alles Gold, was glänzt Nein, was ich und der Timo weiß das bestimmt auch. Von daher, vielleicht kannst du da auch nochmal ein bisschen erzählen, also du hast gerade über diese Taylor, weil das kriege ich von vielen Studenten mit, weil gut spielen ist ja eine Sache. Und gut spielen ist ja nicht alles, weil du kannst noch so toll spielen, wenn du nur der berühmteste Kellertrommler bist, was überhaupt nicht böse gemeint ist, dann kennt dich auch keiner. Dann auch, was du auch ja so ein bisschen, denke ich mal, oder der Timo mir auch recht geben wird, nur gut spielen ist halt nicht alles. Du musst ja auch erstmal bekannt werden und dann, wie du auch sagst, die Leute überhaupt erstmal kennenlernen, das ist gar nicht so einfach, ne? Ja, auf jeden Fall. Ja, da gibt es halt auch irgendwie kein Patentrezept. Das ist ja so schade. Ich habe ja auch irgendwie versucht, mit allen möglichen bekannten Trommlern, die man halt so kennt und die man während dem Studium und Popkurs getroffen hat, zu reden, um zu fragen, ja, wie kann ich das machen? Und jeder sagte so eigentlich das Gleiche. Also das kann man halt auch schlecht erzwingen. Man muss das sich entwickeln lassen. Man muss sein eigenes Netzwerk aufbauen, viel Musik machen, auch egal was. Also da habe ich auch nie Unterschiede gemacht. Ich habe Oktoberfest-Bierzelt-Mucke genauso gemacht wie irgendwie ein Blues-Trio oder halt auch mal irgendwie Fusion gemacht oder so. Also da war alles dabei. Und dadurch haben sich Sachen ergeben und Sachen entwickelt und man hat sich ja auch nochmal immer selbst erfinden müssen. Vielleicht war es das auch. also das ist jetzt so ein spontaner Gedanke. Gab es denn an irgendeiner Stelle mal wirklich diesen Gedanken, nee, also ich brauche vielleicht doch einen Plan B, falls es jetzt hier gar nicht funktioniert? Klar, den gab es regelmäßig, aber das war dann eher in Richtung, okay, was kannst du machen, wo du so eine One-Man-Show bist, was ich ja jetzt auch mehr oder weniger mache mit meinem Unterricht. Also ich unterrichte ja hier in meinem Studio, was ich auch selber gebaut habe vor ein paar Jahren. Und das war dann so mit der Plan B. Der ist aber irgendwie lustigerweise parallel zu meinem Einstieg von Kiss in Dynamite dann immer noch mitgewachsen. Also jetzt hat man Plan A und Plan B. Und jetzt ist es dann eher die Kunst, dass man sich mal Pausen einplant. Also man arbeitet auf ein Ziel hin. Und wenn man es erreicht hat, hat man auf einmal drei Sachen auf einmal und weiß gar nicht mehr, wohin mit sich. Lass uns doch mal auf Kiss in Dynamite zu sprechen kommen. Einfach damit man vielleicht auch Hörerinnen und Hörer, die die Band vielleicht jetzt nicht so sehr kennen, einsortieren können, wie groß diese Band ist. Das heißt, wie viel Zeit die für dich beansprucht, wie Touren, wie lange sind Touren, wie viele Konzerte habt ihr im Jahr, was ist mit Studioarbeit und so weiter und so fort. Einfach mal, wenn man mal so einen groben Überblick bekommt, okay, du hast deinen Plan A, das nennen wir jetzt mal Christian Deinemann und dein Plan B, eben das Unterrichten. Wie bekommst du das gehandelt oder wie ist ja der Zeitaufwand jeweils ungefähr? Bevor du darauf kommst, erklär doch mal auch kurz, wie die Audition überhaupt, weil viele Schüler fragen sich ja immer, wie sieht so eine Audition aus? Was musstest du machen? Dann hast du gesagt, hi, wir gehen mal Bier trinken und dann warst du in der Band. Vielleicht bevor, das mit Schiss in deinem, das ist ja berechtigt, aber dass du kurz erzählt hast, wie bist du eigentlich da reingerutscht? Du hast gesagt, du wurdest getaggt auf Instagram vom Kollegen, der hat gesagt, melde dich da mal. Aber wie sah das Melden dann aus? Also ich habe mich jetzt dann erstmal ein bisschen in das aktuelle Material der Band reingehört. Die aktuelle Platte war damals die Ecstasy, die war glaube ich von 2018 und habe mir da erstmal Songs reingezogen und dachte so, ey, ist das überhaupt musikalisch mein Ding? Weil wenn man in eine Band fest reinkommt, ist es ja nochmal was anderes, als wenn man ein Sideman für eine Tour ist. Dann spielst du die Tour und wenn das halt eine Mucke ist, die einem jetzt vielleicht persönlich nicht so zusagt, kann man damit vielleicht besser leben, als wenn man mit der Band committen will und sagt, ey, ich will da jetzt irgendwie mein Leben mit verbringen. Das ist einfach da schon, muss eigentlich die Entscheidung schon gefällt sein. Dann habe ich mir ein, zwei Songs draufgezogen, habe die geübt, habe die als Video auch recordet mit einem guten Sound und habe dann ein bisschen erstmal über mich erzählt und habe so ein dreiminütiges Video dann zusammengeschnitten, was ich dem Management damals habe zukommen lassen. Damit die entscheiden konnten, okay, der versucht sich da von seiner besten Seite zu zeigen und habe mich dann halt überraschen lassen, ob ich da jetzt mit in die engere Auswahl komme. Ganz kurz nur dazu. Es war ja ein offizieller Aufruf. Ey, wir suchen einen neuen Drummer. War das der offizielle Weg, den die auch beschrieben haben? Oder hast du den für dich gewählt, dass du das so machst? Den habe ich für mich gewählt. Da gab es im Prinzip keine Vorgaben. Also man konnte sich da irgendwie bewerben. was weiß ich, wie die anderen das gemacht haben. Ich habe da zwar mal gefragt, aber ich weiß nicht, klar, irgendwie Video oder Links geschickt, was weiß ich. Aber mein Weg war, das halt auch schon zu zeigen, okay, der befasst sich irgendwie mit einem guten Spiel, mit Recording, mit Video, mit was weiß ich, der will sich gut präsentieren. Also das war eigentlich schon so mein Anspruch an mich selber, aber auch schon. Und genau, dann kam dann irgendwann zum Glück die E-Mail, ja, gefällt uns, was du da machst? hast du Bock auf die nächste Phase, wir laden acht Leute ein, die die drei selben Songs mit uns spielen im Proberaum. Was war denn das damals? Ich weiß gar nicht. Auf jeden Fall I've Got The Fire und noch irgendwie zwei andere Songs. Wart ihr gleichzeitig da oder wurdet ihr nacheinander eingeladen? Oder war das wirklich so, ich habe beide schon mal gehört, die haben geguckt, wie du gespielt hast. Das ist ja schon nochmal eine ganz andere Drucksache. Nee, das war auch der Zeit geschuldet, weil das war ja auch mitten in Corona. Das war Anfang 2021, war das genau, April 2021. Da waren noch Beschränkungen, da war auch noch Maskenpflicht. Ich weiß noch, da waren alle irgendwie mit Masken im Pro-Raum, das war total komisch, weil man will sich ja kennenlernen und dann, jeder weiß ja, wie die Zeit damals war, also brauchen wir nicht damit anfangen, aber, genau, dann haben wir halt die haben sich acht Leute eingeladen, ich glaube, es waren vier Leute morgens und vier Leute nachmittags und dann hatte jeder so seinen Zeitslot, man ist sich zwar begegnet, so derjenige, der nach einem gespielt hat, der war dann schon da und der, der vor einem gespielt hat, der war noch da und dann hat man da irgendwie kurz umgebaut, weil da stand so ein Proberaumsset, so eine Möhre und da hat man dann irgendwie kurz sein Zeug aufgebaut und los ging's. Und da war noch ein kleines Gespräch dabei im Anschluss, wo dann ja halt auch abgecheckt wird von so einer Band, okay, wie tippt denn derjenige, wie stellt der sich das vor, wie ist das familiär, ist das jetzt irgendwie, was weiß ich, wenn ich jetzt Ingenieur wäre und hätte einen 50-Stunden-Job und drei Kinder, dann ist das irgendwie witzlos. So jemanden in die Band zu nehmen, aber das hat bei mir halt gepasst und dann meinten die irgendwann, okay, also so zwei, drei Wochen später hast du Bock. Mit uns eine komplette Probe zu machen, also unser komplettes Set zu proben, was wir momentan live anbieten. Wir hätten noch einen anderen als Auswahlkandidaten, aber wir würden dich zuerst einladen und dann gucken wir mal, wie es so ist. Und dann war da halt ein zweiter Termin und da musste ich mir dann halt innerhalb von, was weiß ich, ich hatte da schon irgendwie drei, vier Wochen Zeit, mir das Programm draufzupacken. Und das lief super, das hat Bock gemacht, einmal Konzertprogramm von Kiss & Dynamite zu spielen, das damalige. Und ja, dann haben wir abends uns mal noch zum Essen und auf ein Bierchen da noch verabredet. War auch ein cooler Abend und dann kam eine Woche später dann auch der Anruf, dass sie gerne hätten, dass ich dabei wäre und das war echt eine coole Erfahrung, Spannend, war an irgendeiner Stelle auch das Management involviert oder war das alles dann über die Band bis auf den Erstkontakt, meine ich, Doch, das Management war schon involviert, also da lief schon mein Hauptkontakt über Nico damals und. Also klar schon, da hat man von der Band dann jemand angerufen und meinte dann ey, komm mal da und dahin mit Adresse das war Jim damals, der hat mich dann angerufen und, ja, der hat dann eigentlich so den Kontakt zu mir persönlich dann aufgenommen, das war der erste, von dem ich dann eine Mobilnummer hatte, und was mich auch interessiert du warst ja dann schon wieder quasi mehr weniger im Saarland, wenn ich es eben richtig rausgehört habe wo ist denn die Band beheimatet. War das quasi auch aus dem Saarland oder waren die dann doch vielleicht in Brandenburg? Wie sieht da die Lage aus? Das sind Schwaben. Also Ecke Burladingen, also zwischen Reutlingen und Schwäbische Alb, so die Regionen, da kommen die her. Also es war erreichbar, das ist ja auch ein wichtiger Punkt eigentlich. Genau, es sind so drei Stunden Fahrt von mir, das kann ich auch noch verantworten, wenn man da am Touren ist, dass man da sich auch regelmäßig mit dieser Distanz befassen muss, weil wir Musiker sind ja eh schon relativ viel unterwegs und dass man da halt regelmäßig solche Strecken schrubbt, das sollte man da dann mit einkalkulieren, wenn man sich dafür entscheidet. Absolut. Was ich nochmal kurz sagen möchte, weil das ist so ein Ding immer bei vielen Schülern, weil du hast gerade gesagt, da stand so eine Möhre an Schlagzeug rum, weil das ist ja auch immer so ein Ding, was ich von vielen Schülern oder Studenten höre, ja zu Hause bei meinem Set, da steht das ja alles super und da ist das Tom ja auch richtig mehr nach links, da fehlen mir jetzt weiter. Ich meine, jeder kennt das an seinem eigenen Set, fühlt man sich natürlich immer am Wohlsten, aber auch vielleicht einfach an euch da draußen. Es ist gut, wirklich auch einfach mal auf, in Anführungszeichen komisch stehendes Set zu spielen. Also ich kenne das halt, wie gesagt, von irgendwelchen Jazzclubs oder auch gerade mit Axis, wenn man so Flugshows spielt. Du hast nicht dein Set und da spielst du manchmal echt auf lustigen Schlagzeugen und kannst ja jetzt nicht sagen, ja, darauf kann ich nicht spielen. Das funktioniert nicht. Und ich habe tatsächlich aus der Not eine Tugend gemacht in meiner Studienzeit. Da hatten wir ja an der Hochschule in Osnabrück, was weiß ich, wie viele Räume wo Drum-Sets standen. Also kleine Übe-Kabinen immer mit einem Drum-Set bestückt und auch in diesen Kombo-Räumen, da stand auch immer irgendwie so ein Bebop-Set drin mit einer 18er-Bass-Drum 12-14, super hochgeknallt und dann, also vom Tuning und, ich hab mich dann einfach immer dran gesetzt an den Aufbau von dem, der vorher da war. Geil, ja! Und hab dann einfach immer ausprobiert, okay, wie spielt denn der, wie sitzt denn der? Und dann hab ich das für mich so ein bisschen optimiert, aber ich fand das immer geil, da mal Aufbau Situationen auszuprobieren, auch wenn sie total skurril waren. Auch wenn es mal links rum stand, da dachte ich, geil, jetzt versuchst du mal links rum zu spielen. Und ich hab da so einen Sport draus gemacht. Ich fand das witzig und das hat mir, oder bringt mir bis heute was. Ist ja auch eine Form von Kreativität. Genau, du kommst auf neue Ideen, finde ich. Du kommst echt auf neue Ideen und einiges hab ich, ich hab's genauso gemacht, und einiges hab ich dann sogar adaptiert, wo ich dann dachte, das ist eigentlich ganz cool so. Ich habe das dann auch übernommen, wo ich dachte, oh, ist eigentlich ganz lustig so. Ja, auf jeden Fall. Deswegen, da darf man nicht alles verteufeln. Auch so eine Möhre, das ist mir, und es wird einem dann irgendwann auch egal. Dann steht dann halt ein Set da und ich denke da mittlerweile, ja, okay, Tom, das klingt dann jetzt komisch, weil da haben schon fünf Leute drauf gespielt, da muss ich jetzt mal nachstimmen. Und dann drehe ich da zweimal dran rum und dann geht es auch. Vielleicht einfach kurz für die Leute da draußen, die es nicht wissen. Bei so einer Festivalsituation ist es häufig so, dass wir über, je nachdem, ob man als Vorband oder Hauptdeck ist, als Hauptdeck darfst du in der Regel die eigene Backline mitnehmen, aber gerade wenn es auf Festivals ist, wo man einfach mittendrin ist, kann es sein, dass du einfach auf dem Backline-Set spielen musst. Und dass vor dir eventuell jemand auch schon auf dem Set gespielt hat und du hast bei so einem Changeover manchmal beim Festival 20 Minuten. Und das ist echt sportlich. Das heißt, wenn du dann auch Elektronik, für die ich, ich glaube, du bist auch bei euch verantwortlich, so ein bisschen für das Elektronikrecht, zumindest, dass es da erstmal steht und den Rest machen dann natürlich die Techniker. Aber du hast so viele Sachen, um die du dich kümmern musst, da hast du echt nicht jedes Mal Zeit noch. ich stimme jetzt das Schlagzeug erstmal von der Lautstärke, funktioniert gar nicht. Man versucht sich immer anzugleichen, dass es ungefähr ist. Und ich glaube, das schult ungemein, indem man einfach mal sagt, ich mach das jetzt einfach. Und du musst auch dann einfach Augen zu und durch, finde ich so ein bisschen. Ja, total. Da darf man nicht verzweifeln. Dann muss man eigentlich, ja, das wird mir, wenn du das so erzählst, wird mir mal bewusst, wie drastisch die Situationen eigentlich sind. Aber bisher hat es bei uns auch immer gut funktioniert. Klar, man Man hat ja seinen Rider, wo dann draufsteht, wir hätten dann auch gerne die und die Qualitäten an Drumsets. Da steht dann jetzt nichts rum, was seit 30 Jahren irgendwie schon so ein Anfängerset war, was total durch ist. Aber ja, wie du sagst, die Zeit ist immer knapp und dann muss man auf sich vertrauen. Ich habe noch eine Frage zu der Audition. Und zwar zu deiner Vorbereitung. Beim ersten Mal, okay, du hast drei Songs vorspielen müssen, aber mich interessiert jetzt eher das komplette Konzert, das du dann beim zweiten Treffen mit der Band gemacht hast. Wie war deine Vorbereitung? Das heißt, wie bist du an die Vorbereitung der Songs gegangen? Und hast du die Audition oder die Probe dann mit Charts gespielt? Hast du dir Sheets gemacht? Hast du alles auswendig gelernt? Wie war der ganze Prozess? Ja, das ist spannend. Also bei der ersten Audition habe ich tatsächlich schon mehr als diese drei Songs gelernt, weil ich wollte für alle Fälle gerüstet sein. Also ich habe den Jungs auch vorgeschlagen, ey, wenn ihr von eurer Platte noch was anderes spielen wollt, dann können wir das gerne tun. Haben sie nicht gemacht, weil ich glaube, der ein oder andere, der konnte gar nicht mehr alle Songs, ohne da jetzt jemandem böse zu sein. Aber da lachen wir heute noch drüber. Ne, alles cool und dadurch, dass ich da schon für mich die Songs auswendig gelernt hatte von der Platte, waren die schon mal safe, also dann konnte ich mir das gedanklich schon mal irgendwie, weiß nicht war ich da schon mal ein bisschen beruhigter ich schreibe mir die Songs normalerweise dann auch immer einmal auf, Ob mit dem Notenprogramm oder von Hand, das variiert, je nachdem, wie schwer der Song ist. Je schwerer der Song, desto eher sitze ich an der Software. Ich weiß nicht, wie euch das geht. Also je einfacher der ist, der ist ja irgendwie so Roadmap-mäßig, ist man da ja schneller unterwegs. Und wenn er dann komplizierter wird, dann geht Copy-Paste dann manchmal ein bisschen schneller. Ja, hab die dann aber trotzdem nach Notieren auswendig nochmal gespielt. Also dann nie mit Sheet, klar geprobt zu Hause und geübt, dass man das irgendwie in den Schädel kriegt. Aber mit dem Anspruch, in der Probe alles auswendig am Start zu haben, sodass man sich auf Performance und auch auf Interaktion konzentrieren kann, so wie man es ja dann auch trainiert hat. Genau, das ist so die Basis. Für mich ist es immer ganz gut, einen Song vorher aufzuschreiben, weil das ist wie Vokabeln lernen. Wenn man das einmal von Hand geschrieben hat, dann ist es eher im Gedächtnis, als wenn man es jetzt einfach nur hört. Ich weiß nicht, wie es euch da geht, aber für mich hat das gut funktioniert. Also mir geht es ähnlich. Also auch Sachen, die einfacher sind, da kann man schnell mal aufschreiben, Intro, 8 Takte und dann kommt das nächste. Wenn man etwa mehr Infos braucht, dann sitze ich auch lieber am Notationsprogramm. Aber in der Vorbereitung nochmal, hast du dich ausschließlich an den Studioalben orientiert oder hast du auch im Netz gesucht, okay, wie haben die das live umgesetzt? Der Schlagzeuger, der ausgestiegen ist, ist ja Andi Schnitzer, korrekt? Genau, richtig. Mit dem bist du gekommen. Hast du dir auch angeschaut, wie hat der das gemacht? Hast du die Inspiration geholt oder warst du quasi eher jungfräulich, weil du gesagt hast, ich will da auch ein bisschen meinen Stiefel dem Ganzen aufdrücken? Hauptsächlich waren es tatsächlich die Studiosachen, dadurch, dass ich dann aber teilweise auch Live-Arrangements geschickt bekommen habe zum Vorbereiten, hatte ich dann auch seine Spuren mit drauf und dann habe ich mir das natürlich auch angehört, man ist ja neugierig, wie macht er das, wie spielt die Band und so, um das dann alles mal abzuchecken. Dann dachte ich so, ah ja, ist aber alles nah dann auch an der Studioproduktion, also kann ich da mehr oder weniger mich da dran orientieren, aber dann trotzdem gerade was so Fill-Ins angeht, dann meinen eigenen Style spielen, weil daran. Messe ich das Ganze halt, wie weit ich nach Mucke meinen Stempel aufdrücken kann, weil ein Groove, der bumm, zack, bumm, bumm, zack ist was willst du da großartig anders machen, ohne dass du den Song zerstörst? Ja, das stimmt und jetzt mal vielleicht, kommen wir vielleicht mal auf die Größe von Kiss and Dynamite, weil das ist jetzt du bist jetzt Bandmitglied und auch vielleicht dann fangen wir die Frage mal andersrum an, warst du darauf vorbereitet, wie groß die Band ist? Oh, glaub nicht. Also ich habe schon geguckt, welche Venues, also welche Hallengrößen die Band so spielt, wo sie so unterwegs ist, was sie halt so auf dem Kerbholz hat. Und damals ja YouTube geguckt, da war ja auch schon Summer Breeze und was weiß ich was, wo sie überall schon gespielt haben. Das hat mir erst mal gut gefallen. Und da war es mir eigentlich erst mal egal, wo die Reise hingeht. Mir hat die Größe an Band schon mal ganz gut gefallen. Ich glaube, da haben die so, boah, ich lass mich jetzt lügen, aber so zwischen 500 und 500. 1500 Leuten gespielt und ich glaube, jetzt sind wir dann doppelt so groß, wenn wir eigene Touren machen, aber halt international auch schon unterwegs. Das war damals weniger der Fall. Also dieses, nee, 2025, wir sind ja im neuen Jahr, muss ich mich noch dran gewöhnen. Und 2025 waren wir halt international auch relativ viel unterwegs. Also Brasilien und 2024 schon in Japan und sehr viel in Mitteleuropa rumgetourt. Dann auch mit Flugshows, wie wir eben schon hatten, mit Backlines und so. Da waren wir halt relativ viel unterwegs im vergangenen Jahr und haben aber immer so das Ziel, um die 30 Shows im Jahr zu spielen. Also, dass wir da nicht drüber hinausgehen. Weil gerade in der Festivalsaison, ich hoffe, ich schweife jetzt nicht aus, aber gerade in der Festivalsaison ist es ja dann oft so, dass die Festivals sind ja halt am Wochenende. Es ist ja selten, dass irgendwie mal Montag, Dienstag, Mittwoch ist. Vielleicht so ein Wacken, was dann mittlerweile da so eine ganze Woche draus macht. Aber meistens ist es dann ja irgendwie Donnerstag bis Sonntag. Und dann hat man da so sein Festivalwochenende und reist dann aber immer einen Tag an und einen Tag ab und dann bist du da schon bei fünf Tagen. Also so dann vom Arbeitsaufwand. Im Sommer ist das halt immer viel. Gerade wenn man dann noch den Plan B, nenne ich ihn jetzt mal, auch noch bedienen will, geht es dann schon ganz schön rund. War das auch deine erste große Band oder deine erste größere Band, wo du festes Mitglied warst? Weil Musical Show ist ja was anderes, sag ich mal. Aber war das, wo du echt als Bandmitglied so in einer Größe involviert warst? Ja, in der Größenordnung auf jeden Fall. Das war erstes Mal. Und das war auch damals meine Absicht dann deswegen da mit beizutreten. Ja. Und also 30 Shows, du sagst ja, Pi mal Daumen, so vier, fünf Tage kann man dann immer mit da zurechnen. Das heißt, es nimmt schon einen sehr großen Teil im Jahr ein, logischerweise. Und der Unterricht pausiert er dann in der Zeit, den du ja auch machst. Und da gibst du sowieso keinen regelmäßigen Unterricht, sondern machst du eher so, ich unterrichte so, wer kommen möchte mal, wer kommt. Hast du regelmäßige Schüler trotzdem oder Schülerinnen. Wie sieht der Plan B dann konkret aus? Und was mich auch noch interessieren würde, ihr habt ja gesagt, ihr wollt 30 Shows, Pi mal Daumen spielen. Nehmt ihr euch denn für das Jahr auch immer was vor? Zum Beispiel, okay, jetzt proben wir eine neue Platte oder wir nehmen neue Songs auf oder wir schreiben neue Songs. Gibt es auch da immer einen konkreten Plan, also so quasi einen Businessplan für die Band? Hui, viele Fragen auf einmal. Also, ja, es gibt ja immer so Phasen bei uns, sag ich mal. Es gibt Kreativphasen, da wissen wir dann, okay, jetzt ist Songwriting irgendwie nochmal dran und danach irgendwie anschließend Recording und Album VÖ und so weiter. Dann sind Konzerte eher ein bisschen weniger und dann gibt es halt Zeiten da ist dann ein neues Album draußen dann wird das promotet und dann geht man anschließend auf Tour dann wird das betourt der Zeitraum ist jetzt was die, aktuelle Platte, die Back with a Bang die ist 2024, rausgekommen da geht der Zeitraum jetzt so zu Ende dass diese Platte vorbei ist und dann wird 2026 sowieso ein bisschen ruhiger Wir haben zwar fünf Shows anstehen, aber sonst ist mehr jetzt mal nichts geplant. So viel dann jetzt mal zu Kiss & Dynamite und wie das so normalerweise ist vom Workflow. Und was den Plan B angeht, ja, den verfolge ich doch relativ stringent und auch sehr diszipliniert, also regelmäßig. Ich habe da tatsächlich auch, was den Plan B angeht, zwei Standbeine. Das heißt, ich bin sogar noch angestellt im benachbarten Luxemburg als Schlagzeuglehrer. Da bin ich zwei Tage, montags und dienstags. Und dadurch, dass das zum erweiterten Bildungssektor gehört in diesem Land, die noch sehr viel Wert auf Kunst und Kultur legen, was ich sehr begrüße, ist aber dann halt auch die Arbeitsmoral etwas strenger, sage ich jetzt mal. Also man soll da auch dann regelmäßig da sein. Und da kannst du nicht einfach sagen, ich bin jetzt fünf Wochen auf Tour, da bekäme ich wahrscheinlich Probleme, aber es gibt sich mit, dem Pensum, was ich so fahre, momentan ganz gut die Hand. Also ich kann da zwar mal eine Vertretung hinschicken und sagen, ja okay, ich mache einmal irgendwie unbezahlten Urlaub, aber mehr ist da dann halt auch sich drin. Vielleicht kannst du auch nochmal erklären, weil das können sich auch viele nicht vorstellen. Als ich dich kontaktiert habe bezüglich des Interviews, zum Beispiel Timo und ich, wir nehmen ja immer ganz gerne Montag auf, oh nee, Montags haben wir immer, unser Bandmeeting, unser virtuelles Bandmeeting und Und ich glaube, das können sich auch viele, vielleicht erzählst du darüber auch ein bisschen, eine Band heißt dann auch schon, du musst auch Arbeit hereinstecken. Das heißt, da wird auch jetzt nicht jede Arbeit, die du in eine Band hereinsteckst, das wird nicht bezahlt oder das denken ja auch viele sofort. So, ich bin jetzt Rockstar, jetzt bin ich Millionär. Schön wäre es für uns alle. Das wäre schön, aber wäre total super. Aber auch vielleicht manchmal, dass man auch manchmal sagt, weil ihr habt ja schon eine große Produktion, dass da manchmal auch was von den Gagen, zumindest in den Anfängen, an eine Seite gelegt wird, wo man halt sagt, ey, oder das neue Album kommt, da müssen wir, wir haben Ausgaben. Dass man, also wie gesagt, du hast eben gesagt, es ist nicht alles immer Gold, was glänzt. Es ist auch eine Menge Herzblut, glaube ich, die da dran. Wie viel Zeit nimmt das in Anspruch? Jetzt alleine die Bändke sind da nochmal mit dem, was so, weil das können sich, glaube ich, viele Jüngere gar nicht vorstellen, dass man auch echt Zeit, Arbeit und Enthusiasmus mitbringen muss. Ja, also ich sage mal, in unserem Fall ist es von so, dass, wenn ich das jetzt mal prozentual aufstellen sollte. Also arbeitszeittechnisch gesehen, ist wahrscheinlich bei jedem Kiss and Dynamite so 30 bis 40 Prozent seiner Auslastung. Weil jeder hat auch bandintern seinen Job, der zu erledigen ist. Der eine kümmert sich halt mehr um Songwriting. Hannes ist ja Songwriter und kümmert sich dann halt eher darum. Dann ja, Steffen macht diese ganze Bürokratie-Sache, Buchhaltung ist halt auch bandintern was eine super wichtige Sache ist kann ich jedem nur sagen, haltet eure Finanzen im Blick das ist kein Spaß, damit wird Geld verdient und da gelten halt Steuergesetze. Ja, oder ich zum Beispiel, ich kümmere mich dann noch um Fanclub oder arbeite dann im Merchandise noch zu, was dann auch Steffen macht und Jim macht alles, was Video angeht und Ande macht Social Media, also das sind alles Sachen, die Zeitfresser sind und da muss man regelmäßig dranbleiben, Klar kann man das alles einem Management abgeben, dann zahlt man dafür halt das Management und kann dann die Füße hochlegen, aber man hat dann auch nicht mehr so die Gewalt über alles. Und wir sind eine Band, die gerne selbst entscheiden, in welche Richtung es geht und dann halt auch ordentlich mit anpacken. Da sind wir uns für nichts zu schade. Und das merkt man. Also ich habe selten eine Band erlebt, die das so immer schon gemacht hat. Da musste ich ja auch erst mal reinwachsen. Gibt es denn jemanden bei euch, der nur Band macht? Weil du machst jetzt das Unterrichten noch zusätzlich, machst ja auch Studioarbeit, du bietest ja auch an, dass du aufnimmst in deinem Studio. Genau. Gibt es in der Band, machen die anderen das ungefähr genauso? Oder gibt es wirklich ein, zwei Leute, die sagen, okay, ich bin 100 Prozent die Band? Tatsächlich hat jeder noch ein anderes Standbein, also einen anderen Job, Dayjob nennst du. Also klar, bei mir jetzt hauptsächlich mit Drumming und alles, was drumherum geht, bin ich da schon irgendwie voll drin, aber klar, Kiss in Dynamite und Unterricht und Studio und hat jeder noch seine zweite Sache. Und du hast gesagt, dass du jetzt den Fanclub-Misse betreust. Wie wurdest du denn als der Neuling von den Fans damals aufgenommen? Ja, dankenswerterweise sehr, sehr positiv. Also da kamen, ich glaube, da kamen gar keine Negativkommentare. Da muss man sich ja auch immer im Klaren sein, wenn man in so einer Band so einen eingeschworenen Haufen da neu beitritt, dass eventuell da Kommentare geben wird, die einem nicht so passen. Und da hatte ich echt Glück, da bin ich gesegnet und auch Fanclub intern, die sind alle total lieb und das macht auch Spaß mit denen zu arbeiten und ja, mal sehen, wo es da noch hingeht. Und nochmal auf dein Spiel in Kiss and Dynamite zu kommen. Es ist eine Rockband, das ist ja, ich will jetzt nicht irgendwie in eine Schublade stecken, es ist einfach eine Rockband im Allgemeinen und Rockbands, die Drummer leben ja auch teilweise von den Showelementen. Das heißt, wie bewegst du dich als Schlagzeuger oder Schlagzeuger? Denn mir wurde mal, ich meine, ich habe ja auch Jazz studiert, mir wurde dann einmal im Studium gesagt von meinen Dozenten, ich würde aussehen, als würde ich im Büro Briefmarken stempeln beim Spiel. Sehr netter Dozent. Sehr nett, das war ja super. So, und ich müsste jetzt wirklich, ich müsste mich vor einem Spiegel setzen und, Üben, wie man geil beim Schlagzeugspielen aussieht, sag ich mal. Dass man große Bewegungen macht, wie ein Show-Element da reinkommt. Wie war das für dich? Weil du kommst ja dann auch, ich sag mal, du hast diesen Werdegang, du warst mit Nachwuchs mit Werdegang gemacht, was vielleicht auch eher auf die technischen Aspekte geht. Du warst am Drummers-Institut, was vielleicht auch eher auf das Schlagzeugspiel abzieht und nicht auf, wie performe ich als Drummer in einer großen Band. Dann hast du das Studium Osnabrück gemacht. Das heißt, das war ja auch für dich, ich gehe mal davon aus, doch mehr oder weniger ein Neuland, weil du warst als Sideman deine Karriere am Plan, wo du nicht vielleicht in den Mittelpunkt rückst und Stick-Trillings machst und, gut, Headbanging wird bei mir auch nicht gehen, aber wo dieser Show-Anteil einfach nicht so wirklich im Vordergrund steht. Das heißt, wie bist du damit umgegangen? Ja, also wer eine Kiss in Dynamite Show schon mal gesehen hat und dann mir ein bisschen zuguckt, sieht, dass ich viele Sticktricks mache, tatsächlich. Für mich ist das aber irgendwie natürlich. Also ich muss mich da nicht verstellen, weil ich habe Sticktricks immer schon mit zum Übeprogramm. Irgendwie mit, weiß nicht, das war noch nicht mal eine Ablenkung, sondern tatsächlich eher so zum Warm-up, weil man bewegt die Finger nochmal anders, man dreht die Sticks dann ja irgendwie so durch und was weiß ich, mal hochwerfen, fangen, das ist für mich so eine Art Feinmotorik-Schule, und es wird von super vielen Drummern auch irgendwie gar nicht gern gesehen und auch Musikern, die denken so, ah, was macht denn der, das ist total übertrieben und warum macht der jetzt Sticktricks und ja, ist voll der Poser. Und dann denke ich so, naja, ist so mein Warm-up-Programm und dann, ich habe ja mal erzählt, dass ich hier mal Bierfest-Mucke gemacht habe, das war irgendwie so der ganzen Gig immer four on the floor, boom, scut, boom, scut, sowas, und dann kann man ja eigentlich mit einer Hand spielen und da habe ich dann rechts immer so ein bisschen Sticktricks geübt, während ich gespielt habe. Und das war dann einfach so lustige Momente. Und das hat mir immer Spaß gemacht. Und das war für mich natürlich. Also mache ich das dann auch während so einer Kissin' Dynamite Show. Mache ich es dann auch. Vor allem, wenn man dann auch so, also einer meiner Heroes, was auch Performance angeht, ist zum Beispiel Ray Lucia von Korn. Und wenn man sieht, was der auch live alles abfährt, auch was Dicktricks angeht, das ist einfach ein super Show-Element. Also mir gefällt das mega. Und ich glaube, da bin ich auch nicht allein und dann darf man auch gerne die Leute damit versorgen, die auf sowas stehen. So, jetzt hast du natürlich die Vorlage. Jetzt hast du natürlich die Vorlage gegeben. Jetzt wollen Timo und ich was sehen. Kannst du uns vielleicht einen kleinen Sticktrick so dein Favorite? Ja, geh mal ruhig. Timo und ich unterhalten die Leute. Wir beschreiben das mal kurz für Timo Hürden. Der Sebastian muss den Raum verlassen, Weil ich bin dazu gezwungen, weil jetzt vom Dirk dazu gezwungen wird, jetzt einen Stichtrick zu zeigen. Ich habe hier sogar ein paar Stöcke gefunden. Yeah. Also, jetzt gucken wir mal. Was ist so dein Favorite? Mein Favorite? Oh je. Eigentlich sind das, hoppla, Vorführeffekt. Also eigentlich die Dinger hier. Was ihr seht, ist jetzt die... Oh Gott, ich kann das ja beschreiben. Er wirft die Sticks hoch mit einer Hand und fängt sie mit der gleichen Hand. Und dabei wird der Stick gedreht. Das ist so ein Backspin, der aber dann schnell funktioniert. Der dann auch vielleicht blind funktioniert. Weil oft sieht man ja nichts auf der Bühne. weil gerade Strobe Lights an sind und man sowieso total irritiert ist. Was auch während den Spielen ganz gut ist, beim Snare-Ausholen ist so ein halber Backspin beim Stock, also sowas. Also, dass man den irgendwie, ich weiß gar nicht, ob man das jetzt richtig sieht. Er trifft eine Snare-Trum, dabei fliegt der Stick hoch und während des Fluges wird der Stick nicht gehalten, sondern er dreht sich und der Sebastian fängt ihn dann wieder oben. So schön erklärt. Ja, das ist geil. Jetzt kann man an der Stelle Werbung machen für die, die das jetzt im Auto beim Fahren irgendwie hören, so wie ich das auch ab und zu mache. Die sollen jetzt unbedingt auf YouTube gehen und dann bis zur Minute keine Ahnung was vorspulen, damit die das auch sehen. Ich sage nur, don't twirl and drive. Genau. Oder dann halt diese, also den nutze ich dann gerne zum Aufwärmen. Das ist dann eher so ein, drehe ich den irgendwie so zwischen den Fingern. Da wäre ich jetzt raus. ums Handgelenk drehe, aber das ist gar nicht so. Es ist alles Fake. Der berühmte Fake-Twirl. Passend zur Branche. Das ist alles Fake. Alles Fake. Liebe geht raus. Also es sieht sehr, ich muss nur sagen, also erstmal großzügig, das sieht wahnsinnig flüssig aus. Mir wäre der jetzt schon 80.000 Mal runtergefallen. Mir auch. Dabei sprechen sowieso nicht. Und während des Spiels, no way. Ich habe mal einmal versucht, kannte das Sebastian, ich habe das mal einmal versucht, aber auch nicht auf dem Konzert, sondern im Keller. Und zwar, es gibt ja diese Schlagteile, die werfen den Stock so richtig hoch und fangen ihn wieder. Das habe ich gemacht an meinem eigenen Keller voll vor den Kopf gekriegt. Weil ich nicht gesagt habe, der Keller ist überhaupt nicht so... Da ist auch eine geile Story, weil ich kann das ja auch überhaupt nicht, diese ganzen Stocktricks. Und das war damals das Video von Thomas Lang, wo er auch sowas gezeigt hat. Das heißt, er wirft den Stick hoch, da bei unten läuft Doppelfußmaschine weiter und dann fängt er den Stick wieder auf. Und ich dachte mir, so schwer scheint das ja nicht zu sein, das kriegst du gerade noch so hin. Und ich habe das auf einem Gig gemacht. Und habe aber nicht damit gerechnet, dass über mir genau die Lampen hängen. Und habe den Stick hochgeworfen. Ich weiß nicht, ob ich eine Lampe getroffen habe. Ich habe natürlich hochgeguckt, habe nichts mehr gesehen, weil die Lampen mich natürlich komplett geblendet haben. Und der Stick kam halt irgendwo runter. Aber... Das war ein relativ kleiner Club, das wurde mit Humor gesehen und ich habe es auch selbst mit Humor genommen. Man darf es ja natürlich nicht zu ernst nehmen, aber ich habe es danach nie wieder in meinem Leben getan. Ich kann es mir so gut vorstellen, weil man übt so Sachen dann ja auch und da sind mir sowas natürlich auch passiert, sowohl live als auch im Prokeller, dass der Stock irgendwo in so einem Noppenschaum hängen bleibt, weil er da irgendwo hingeworfen hat, wo er nicht hingehört. Aber ja, wie du siehst, wir lachen uns jetzt drüber schlapp, die Sache auch mit einem gewissen Humor zu nehmen und dann aber trotzdem irgendwie das als Show-Element einzubauen, ist für mich völlig legitim. Ich finde, die Musik lebt ja auch von Show-Elementen, muss man ganz ehrlich sagen. Das gehört dazu, das gehört dazu. Also Kiss in Dynamite, ihr da lieben da draußen, ihr müsst euch unbedingt mal eine Show angucken, ist eh eine Band, die sehr auf diese Show-Elemente setzt. Und das ist auch, du hast wirklich was, als Zuschauer und das finde ich ja, du hast was zum gucken, das ist mega. Sag mal, ist dir das denn passiert, weil das finde ich auch so sehr, sehr ehrlich, dass vom Nick de Virgil ist das nämlich vor kurzem passiert, der hat sich mit dem Stock selber voll in eine Fresse gehauen und hat ein blaues Pfeilchen gekriegt, also mit dem Stock und das ist mir auch schon ein paar Mal, auch bei einer Show, jetzt kommen wir wieder dazu, wenn du ein Rental-Set hast, dann steht es ja wirklich anders und du bist auf einmal andere Wege gewöhnt und machst einen Move und boah, wo hast du vollstock mal in der Fresse, weil das ist auch so, wo immer, ist sie auch schon mal passiert? Ich glaube, ja, also früher beim Üben sowieso, als Schlagzeuger ist man fast Schmerzen gewohnt, weil man sich ständig irgendwo beim Üben irgendwo mal erwischt und auch live, also was mein Klassiker ist, dass die Hi-Hat irgendwie, sie muss nur ein paar Zentimeter zu weit ins Set reinragen und dann bleibe ich da irgendwie so mit dem Finger dranhängen und dann platzt dir sofort dieser, hier, das Gelenk hier. Der Knochen. Direkt auf und dann, wenn du da halt schön weiterspielst und schön Abschlagbewegungen machst, hast nachher so ein schön rotes, gesprengeltes Fell. Kennt wahrscheinlich auch jeder. Also Schmerzen an der Tagesordnung hier. Werdet Schlagzeuger, wenn ihr auf Schmerzen steht. Oh mein Gott. Wenn du jetzt, ihr spielt ja verschiedene Venue-Größen, auch Festivals, hast du ja auch beschrieben. Ändert sich irgendwas an deinem Spiel von einem kleineren Club, sag ich mal, von vielleicht, wenn ihr im Ausland spielt, vielleicht seid ihr doch bei 500 bis 1000, weiß ich nicht, könntest mich ja gerne aufklären, bis zu einem Festival, also ändert sich irgendwas in deinem Spiel und dann auch impliziert in den Showelementen oder bleibt das eigentlich immer mehr oder weniger gleich? Und auch vielleicht nochmal, das interessiert mich auch, wie viel von dem, was du spielst, ist wirklich fix und festgelegt und wie viel Impro-Anteil habt ihr? Weil es gibt ja die Einschlagzeiten, die eigentlich fast ständig improvisieren, die wirklich immer alles festlegen, wie sieht das da bei dir aus? Ja, also zum einen muss ich mein Spiel schon so ein klein wenig anpassen, wenn die Venues ein bisschen kleiner werden, weil was die Mucke angeht, bin ich echt ein Heavy-Hitter. Also ich kann auch leise auch wenn es mir wenig Leute glauben aber bei KD ist halt die Energie gefragt oder bei Rock oder Heavy Metal Musik sowieso, da gehört für mich auch so eine gewisse Größe an, Ausholen, an Ausholbewegung einfach dazu, ich kenne es ja, klar kann man das leise spielen, aber dann klingt es halt irgendwie auch nicht mehr nach dem wie es klingen soll kurz eine Hacke, Snare Drum, immer Rim Shot, also Snare Drum Spezialschlag oder oder normal, oder mache ich jetzt tatsächlich. Wie, ich dachte, Rim Shot ist normal. Da kriege ich Applaus ja, guck mal ich bin großer Rim Shot Fan man sieht es vielleicht hier an meinem Stock, so klein wenig ja also, kommt halt auf einen Song an, hätte ich gesagt. Bei einer Ballade wahrscheinlich auch mal eher wirklich ohne Rimm, dass du wirklich die Fette der Snare auscheckst, irgendwie ist das so, dass du da variierst oder im Studio, das finde ich natürlich wieder interessant. Im Studio variierst du da auch manchmal? Im Studio variier ich ständig. Das finde ich auch richtig geil, je nachdem, was auf der Snare draufliegt, so an Fell, Matte, irgendwie, wie sie alle heißen, Dämpfreifen und so dann auch gerne mal Stock umdrehen auch. Kennt ihr auch, dass er einfach schwerer wird. Ja, hat alles so seine Sound-Ästhetik. Ist halt die Frage, was man verfolgen will. Also bei Kiss and Dynamite denke ich jetzt, da passt da einfach so ein Rimshot-Sound, passt da einfach ganz gut. Und den spiele ich auch gern und. Aber ich habe dich eben unterbrochen, sorry. Nee, ist nicht schlimm, aber auch was das angeht, wenn die Venue-Größe jetzt kleiner wird, ich spiele dann schon immer noch Rimshot, aber vielleicht nehme ich mal 20 oder 30 Prozent Energie dann da nochmal raus, damit ich da nicht die erste Reihe komplett töte. Das will man ja nicht. Und wie viel ist durchstrukturiert bei dir? Also wirklich festgelegte Parts und wie viel ist Impro-Anteil? Ich sag mal, festgelegt ist so 80 Prozent. Und also gerade was Grooves angeht, da bin ich ein absoluter Pattern-Fan, weil das ist halt auch von der Studioproduktion so, dass man halt mal zweitaktige oder viertaktige Patterns hat, also Bassdrum-Figuren und so. Ich hoffe, dass die Zuhörer dann soweit wissen, was damit gemeint sein könnte. Die sind alle geschult, die wissen alle, was los ist. Sind ja alles mindestens Profis. Und ja, ansonsten, also wie eben schon erwähnt, was Fill-Ins angeht, da lasse ich mir gern dann mal ein bisschen Spielraum, das nicht immer dasselbe ist, da auch mal was ausprobieren und ich finde witzigerweise so ein paar Momente live, wenn man denkt so, hör, was hast du denn da jetzt gemacht? Das war ja ganz anders als sonst. Das sind so Kurzschlussreaktionen vom Gehirn, was jetzt aber nicht ein Verspielen ist, sondern Und das passiert halt einfach. Und dann denkst du, ah ja, heute war es halt dann mal so. Sag mal, du hast ja ein Studio und alles. Hättest du nicht mal Bock für unsere Zuhörer und Zuhörerinnen, was sich dann hinterher reitschaltet? So einer deiner Lieblingsfilter, das muss jetzt auch nichts mit Kiss & Dynamite zu tun haben, einer deiner Filz mal einfach unseren Zuhörerinnen und Zuhörern. Zur Verfügung zu stellen. Einfach als Mini-Video. Das kann auch was sein, was du vielleicht schon hast. Aber wo du sagst, ey, das ist so ein Signature-Sebastian-Berg-Ding. Und das würde ich dann im Anschluss des Videos vielleicht dranhängen. Da, vier Tage hättest du. Länger, nee. Doch, schaffe ich. Ich sitze heute sowieso nochmal an der Aufnahmesoftware und habe jetzt heute und morgen gar nicht so viel Streck. Wenn du Bock hast, wäre super. Ich glaube, das würden viele feiern. Wenn du da Bock drauf hättest, irgendwie so eine Mini-Lesson quasi, also ein Mini-Fill, das mache ich jetzt so. Das ist so ein typisches Sebastian-Berg-Ding vielleicht. Auf jeden Fall. Ich mache dir da so ein richtig schönes Video, mache ich jetzt für euch alle fertig mit einer kleinen Notation und wo es nochmal Slowdown ist. Da müssen Timo dich üben, oder wie? Scheiße. Das hast du da eingebrockt, ey. Danke dafür. Ich bringe eine eigene Podcast-Reihe dann raus und ihr seid meine Pilotfolge und dann zeigt ihr erstmal, ob ihr geübt habt. Man merkt, der Mann hat einen Businessplan. Der Mann hat einen Businessplan. Wir sollten ihm vielleicht verraten, dass ein Podcast nicht so viel abwirft, aber okay, das sagen wir später erst. Was heißt so viel? Wenn er bei 100 Folgen ist. Ja, genau. Sehr geil. Mega. Kommen wir mal auf die, also netterweise, ich habe dich ja kennengelernt, nachdem ich dein Schlagzeug kennengelernt habe. Das habe ich, bevor die Kameras noch nicht liefen, hier gesagt, weil der Dirk dich ja auf der Tour erwischt hat und du netterweise ein Rundown über dein Drumset gemacht hast. Vielleicht nochmal für die, die das Video noch nicht gesehen haben, wie stimmst du dein Set? welche, also bei Kiss and Dynamite jetzt speziell die Snaredrum, wie sind die Toms wie machst du das? Also was die Musik angeht bin ich da eher so der Fan von tieferen Sounds also generell tieferen Sounds tatsächlich näher ist so im mittleren, Mittleren Bereich irgendwo nicht zu knallig, nicht zu tief aber auch, sondern wirklich so Mittelmaß, was so meine Tuning-Vorstellungen sind. Toms, halt eigentlich gerade die Floortoms so, dass gerade keine Welle im Feld drin ist und dass es halt schön tief ist. Also so tief es geht eigentlich. Ich gerade, 18er Floortom, 16er Floortom, das ist so mein Maßstab, wie tief kann ich denn gehen? Und ich spiele ja, beim Rundown habt ihr es ja gesehen, ich spiele ja 12, 14, 16, 18. Und das 12er und das 14er Floortom habe ich dann mittlerweile dann doch ein bisschen höher, weil ich gemerkt habe, dass das irgendwie sich auch besser EQen lässt, wenn die Toms dann nochmal ein bisschen höher gestimmt sind. Genau und Bassdrums halt ja, so dass die Schrauben halt nicht rausfallen Genau, Änderst du die Stimmung zum Studio Änderst du die Stimmung dann im Studio für jeden Song Spielst du mit diesen Möglichkeiten Ja. Gibt es, also kann man machen, aber ich habe es bei der letzten Album-Produktion gar nicht gemacht, weil das hat irgendwie immer ganz gut gepasst vom Tuning. Im Studio dann aber tatsächlich tendenziell doch etwas höher gestimmt und wenn es dann irgendwie mal nicht passen sollte, dann gibt es ja auch Tools, das anzupassen mit einem Pitch-Correction oder sowas. Da kann man ja so ein bisschen rumspielen. Also ich sehe das mittlerweile gar nicht so eng bei der Mucke. Ja, ja, ja. Stimmt, also was man ja, also ich mache es tatsächlich nicht, aber das würde mich jetzt mal interessieren, ob du das gemacht hast oder ob du das im Studio machst, dass die Bassdrum hinterher, dass da zum Beispiel noch ein Sinuston drunter passend des Songs kommt oder sowas. Also das habe ich noch nicht ausgecheckt, auch noch nicht im Studio. Also hat noch nie einer bei mir gemacht. Aber man hört das ja immer wieder, dass dann die Bass-Trump speziell auf den Song nochmal getunt wird oder dass nochmal eine Sinuskurve drunter liegt. Habt ihr auch nicht gemacht. Wüsste ich jetzt nicht. Ich hab's noch nie gemacht. Ich bin da raus. Das kenn ich nicht. Ja, also ich hab's schon mal ausprobiert, aber in einem ganz anderen Kontext. Gibt's, funktioniert auch irgendwie, aber ich glaub, dass das in dem Fall den Mix ein bisschen beeinträchtigen würde. Ich weiß jetzt nicht, wie Hannes das macht. Der mischt ja auch unsere Sachen. Und dann müsste man den mal fragen, wie der so rangeht für so ein Rock-Drum-Mixing. Dann müsste der eigentlich mal so ein Tutorial machen. Ja, eigentlich gute Idee. Müsste ich Hannes mal fragen. Müssen wir den mal nötigen. Schau mich schon mal dafür. Also ich feiere Kiss in Dynamite. Ich kenne die schon seit ewig. Gerade so Hannes, Anne und Jim, die kenne ich schon. Die anderen natürlich auch alle. Aber das sind halt die, mit denen ich am meisten zu tun hatte. Immer total liebe geile Jungs. Ja, ich finde das schon interessant. Was ich manchmal auch finde, wenn... Bei einer Produktion, also ich habe es da eigentlich auch so wie du, ich stimme nicht für jeden Song um. Also ich stimme meine Toms grundsätzlich mittlerweile höher als früher, weil wenn schnelle Filz, dass es einfach besser rüberkommt, weil wenn die dann zu tief sind, dann kommt es irgendwann nicht mehr, gerade bei den hohen Toms, dann hörst du auch die Reihe nicht mehr. Und ich finde, wenn jeder Song anders klingt vom Schlagzeug, hast du auch kein so ein rundes Paket für die ganze Platte, Weil dann klingt ja jeder Song irgendwie anders und finde ich komisch. Also für mich jetzt persönlich. Ja, also ich mache es immer so ein bisschen genreabhängig. Aber in dem Bereich, wo wir jetzt tätig sind, wenn du jetzt gerade diese Rocksparten siehst, dann soll ein Album ja schon seinen Sound haben und dann bleibt er auch so. Dann wechselt man nicht ständig die Snare und stimmt die Toms da in alle möglichen Richtungen. Da bin ich bei dir. Apropos Snare-Dom-Spezialschläge, die hatten wir jetzt eben. Was ist mit der Bassdrum? Ich bin ja jemand, ich latsche mit dem Fuß in die Bassdrum und Barry Zepita, ich lasse ihn gnadenlos drin. Was machst du? Ich lasse ihn tatsächlich rausspringen mittlerweile. Ich habe das irgendwann mal, also es geht beides, versenken im Fell geht auch, das ist auch klasse, aber irgendwann war es für mich dann doch natürlicher, den ein bisschen federn zu lassen, also wie beim Tom oder wie bei der Snare halt auch, wo du dann ja auch nicht den Stock drin versenkst. Aber ich bin da kein militanter Befürworter von A oder B. Nee, nee, das glaube ich auch nicht. Es geht eher darum, also wie gesagt, im Jazzbereich, also wenn ich ein Bebop-Set spiele, in einer hochgestimmten 18er-Bassdrum, da hat der Schlegel nichts drin zu suchen. Das ist eine andere Spielwelt. Aber im Rock ist halt, ich unterhalte mich da nur dann, weil es ist ja im Moment. Sehr verpönt, eigentlich den Schlegel drin zu lassen. Und da bin ich auch einer, wo ich sage, oder Joost ja auch, drin und ich lache. Aber das ist auch mein Bassdrum-Sound. Also meine Bassdrum, das ist eigentlich scheißegal, ob der da drin ist oder nicht, das macht einfach Bumm oder Platsch. Ja, eben. Bei meinem Bassdrum-Sound selber, wie ich ihn auch mag, da bringt es nichts, den Schlägel rauszunehmen. Außer ich würde die Bassdrum ein bisschen höher, musst du ja schon, weil du musst ja ein bisschen reimbaut haben, dass du überhaupt wieder rauskommst. Und Timo, du lässt ihn ja auch dauernd, du nimmst ihn auch dauernd raus, ne? Ich weiß gar nicht, ob ich ihn dauernd rausnehme. Also ich glaube, ich mache mir erstmal gar keine Gedanken darüber. Auch ein Punkt. Ich mache mir keine Gedanken drüber. Also ich weiß, ich spiele auch so, dass er zurückkommt. Aber ich glaube, wenn ich ein Four on the Floor spiele, zum Beispiel bei einem Top 40, dann bleibt er, glaube ich, drin. Ja, auch interessant. Also ich glaube, ich variiere auch. Was ihr beide schon gesagt habt, der letztendlich entscheidet ein bisschen auch die Musikrichtung, was du tust. Und ich meine, ich sage ja auch beides, es ist ja letztendlich auch egal, weil bei der normalen Bass, die wir heute spielen, in so einem Rock-Pop-Kontext, macht's und das war's. Das heißt, keine Resonanz in dem Sinne. Und dann merkt man auch nicht den Unterschied, was Otto sagt, ob da drin ist oder es rauskommt. Für die Resonanz spielt es keine Rolle, weil vorne ist eh ein Loch drin im Resonanz-Fell. Das heißt, da kann nichts resonieren. Und dann hat man meistens noch ein Dämpfungsding drin oder vielleicht ein Kissen oder keine Ahnung, eh schon ein fünflagiges Bass-Drum-Fell, was weiß ich nicht alles. Bei einer geschlossenen Basenheim ist es definitiv anders, weil da reagiert das Fell, auch das Schlagfell ja anders, weil es mit resoniert von, weil die Luft kommt ja zurück, also muss man da anders reagieren, aber letztendlich, wenn ich, ich weiß, wenn ich leiser spiele, kommt er eher zurück und wenn ich eher laut spiele mit, dann bleibt er eher drin, würde ich sagen. So mal, pauschal bei mir. Ja, würde ich mich anschließen. Also tatsächlich, es geht beides. Aber ja, ob man sich dann aktiv die Gedanken gerade drum macht, wie man spielt. Ich glaube, das sollte man nicht. Das macht man sich bei Stöcken ja auch nicht. Du spielst und du weißt ja nicht, welchen Crip habe ich jetzt eigentlich gerade? Bin ich weiter vorne, bin ich wieder hinten? Mache ich gerade Finger, mache ich gerade Handklänge? Das passiert ja einfach während des Spiels. Und ich glaube, das ist beim Fuß. Sollte es nicht anders sein. Man darf sich auch nicht zu sehr die Dinge verkopfen, sonst wird man ja irre. Man ist ja immer eh schon, aber wird ja noch irrer. Das ist nach dem Motto. Guter Punkt. Aber lass mal ein bisschen, jetzt sind wir eh schon an diesem Thema, so ein bisschen auf Unterrichten zu sprechen kommen. Das heißt, du unterrichtest regulär, du hast eine Privatschule ja auch noch und alles mögliche. Was erwartet mich, wenn ich bei dir Unterricht nehmen würde? Das heißt, worauf legst du besonderen Wert? Also auf jeden Fall, dass Musik gemacht wird, dass auch immer der Kontext besteht zwischen, okay, ich lerne hier ein Instrument, was für sich ja schon echt mega viel Bock macht, was ja auch so einen sportiven Charakter hat, wenn man jetzt mal die technischen Elemente betrachtet, was da alles möglich ist, für sich selber da schon einen Haufen Spaß zu haben. Aber dass dann halt auch immer irgendwie zu einem Song gespielt wird, also ich versuche immer für das Thema, was ich gerade anbiete, auch den passenden Song zu haben, das heißt, das geht bei mir auch schon bei den bei den Ultra-Anfänger-Kids geht das schon los dass die irgendwie, wenn die hier Viertel-Grooves machen, dass die direkt versuchen zu einem Song zu spielen, weil dann auch gleichzeitig das Timing geschult wird und jetzt so nach, seit wann unterrichte ich so intensiv so sieben, acht Jahre oder sowas die Leute, die wirklich von Anfang an bei mir waren. Da merkst du einfach, die haben automatisches, gutes Timing entwickelt den mache ich auch mittlerweile Metronom an ohne, dass wir vielleicht vorher mal dazu geübt haben und die spielen da drauf ohne, dass wir schneller oder langsamer werden, und ja, vielleicht fahre ich da so ein bisschen spezielle Schiene, aber das geht irgendwie auf, Ich finde es überhaupt nicht speziell, ich finde es eigentlich total logisch, weil das wollen wir ja Musik machen eigentlich. Genau, und in dem Kontext dann halt zumindest mal zu starten, dass man so eine gewisse Basis hat, sodass du so deine Themen auch hast, die so, was weiß ich. Achtelgroves, Viertelgroves, Ternera-Bereich, so zwölf Achtel-Sachen, dann auf jeden Fall irgendwie Snare, so Zwischenschläge nenne ich die, weil die halt dann zwischen den Hi-Hats kommen. So fange ich dann erstmal an. Bassdrum-Zwischenschläge dann auch im selben Kontext. Sechzehntel-Highats. So, und dann halt fill-ins ein bisschen. Und dann hast du ja eigentlich schon, also das ist bei mir so die Basis. Da muss jeder erstmal ran. Und ob das jetzt ein Jahr dauert oder drei oder nur ein halbes, das hängt dann an jedem Schüler individuell. Und alles, was jetzt so, ich sag mal, die angehenden Semiprofis oder sowas, mit denen mache ich halt auch einen Haufen Technik. Also alles, was, ich liebe diese American Rudimental School, also alles, was so 26 Rudiments, Charlie Wilcoxon, diese Tommy Igoe Warm-Ups, bin ich selber super spät dazu gekommen, finde es aber knaller, weil es einen immer auf so einem Technik-Level hält, auch wenn du Familienvater bist mit einem 40-Stunden-Job, wenn du dich zweimal die Woche da hinsetzt und Intermediate-Warm-Up machst, dann bleibst du einfach auf diesem Level. Und das ist so mein, darum bewegt sich das hier. Und alle Specials, was es sonst noch gibt, wenn sich jemand für Swing interessiert, dann machen wir halt Comping und so und Krempel, muss man halt Zeit mitbringen, ihr wisst, wie das ist. Oder halt Afro-Kuban oder diese brasilianischen Sachen, also da kann ich im Prinzip alles so stylmäßig so ein bisschen abdecken. Klar bin ich nicht in allem der Guru, sehe ich auch nicht so, aber ich kann auf jeden Fall jedem so ein Grundrepertoire mitgeben und ich denke, das ist das, worauf du dich freuen könntest, wenn du bei mir Unterricht nehmen würdest. Bekommst du noch Anfragen, weil du der Kissen-Dynamit-Schlagzeuger bist? Dass sie wirklich extra zu dir kommen und sagen, ey, ich hab jetzt genau dieses Rockdrumming. Ja, teilweise. Also die kommen dann vielleicht nicht speziell für dieses Rock-Drumming, weil es ja dann doch irgendwie, wenn du ein paar Achtelgroves spielen kannst, da kannst du den ein oder anderen Song von uns dann schon bedienen, ohne das jetzt abzutun. Da gehören andere Finessen noch dazu, um sowas dann authentisch rüberzubringen. Aber sag mal gerade, welche Finessen gehören dazu? Was zählt an sich? Ein Achtelgroove, ja, du hast recht, motorisch kann man ihn ziemlich schnell spielen. Aber was macht den Unterschied aus von, ich kann ihn motorisch spielen zu, so müsste es jetzt klingen, wenn du mich quasi vertreten müsst bei Kiss and Dynamite. Ja, du hast ja dann zum einen schon irgendwo einen Technikansatz. Also wenn du dann hier diese schnellen Hi-Hats spielen willst oder sowas, schnellere Achtelgroves nenne ich sie jetzt mal. Es sind ja schon ein paar Abtemponummern bei uns dabei. Da musst du ja dann schon irgendwie mal so Möller-Grip und so dich damit befasst haben. Dann natürlich auch Sound, wo wir dann wieder beim Spezial- Spezialisten-Schlag wären, für die Snare. Geil. Timo und ich, das ist so unser Running-Gag halt irgendwie. Das war quasi fast Folge 1, würde ich sagen. Ja. Der Spezial-Spezialisten-Schlag. Siehst du, ich springe sofort auf so Züge auf. Ich liebe sowas. Genau, also dass der halt dann auch einen gewissen Sound hat und auch eine dass der Sound auch immer gleich ist. Also wenn du Snare-Fälle von mir, von meinem Live-Set siehst, da ist halt so der Schlag, also wenn ich das wechsle, dann hast du so irgendwie so 5 Zentimeter, 5 Mark Stück groß, hätte man früher gesagt, diese Trefferquote. Angeber. Ja, sag ich jetzt mal. Weil ihr habt ja gefragt, wo es da drauf ankommt. Nein, du hast ja recht. Ich muss nach jeder Show, muss ich das Snarefeld zeigen und wenn da ein Stock außerhalb ist, kriege ich 10 Mark abgezogen. Geil, dass wir heute im Markbereich sind. 1998. Okay, ja, also da hätte ich gesagt, da kommt es dann auch darauf an, dass man voll auf den Klick spielt. Also da darf man da nicht rumeiern, weil wir spielen Zusatz dazu, komplette Show auf Klick. Also es gibt keinen Song, der keinen Klick hat, außer unsere Akustiknummer im Zugabenblock. Die spielen wir dann vorne mit Cajon und Akustikgitarren, da gibt es keinen Klick. Aber sonst, alles, wo ich an den Drums sitze, ist alles auf Klick gespielt. Und da muss man natürlich voll drauf sein, weil es laufen Backing-Tracks mit, was voll State of the Art ist. Es läuft eine Lightshow mit, die auf Timecode ist. Es laufen Ton-Mischpult-Dinge mit, die dann auch auf Timecode sind. Also man darf da nicht daneben sein, weil sonst sprengt man einfach die Show oder den Song. Und da kommt es dann halt nochmal drauf an. Kann man hier auch lernen. Muss man halt ein bisschen Geduld mitbringen, Metronom. Geduld brauchst du leider immer. Das ist so, dass einige wollen schnell alles, weil sie es auch in ihrem Kopf hören, aber den Leuten dann zu sagen, du kriegst es innerhalb von einer Woche nicht oder auch wahrscheinlich nicht innerhalb von einem Monat und selbst ein halbes Jahr ist wahrscheinlich abenteuerlich. Also die Geduld, das ist so, die finde ich, was wir als Lehrende haben, den Leuten einfach zu sagen, du musst die Zeit investieren und die Zeit mitbringen, sonst wird das nichts sein, leider. Genau, gerade so die oberambitionierten Schüler, die jetzt vielleicht schon im Erwachsenenalter sind oder so, da habe ich ja auch so ein paar, die dann da üben wie das Messer und dann denken so, boah, aber das funktioniert nicht und teilweise dann echt frustriert hier rausgehen. Ich sage so, ey, mach mal langsam. Klar sieht das bei uns, die das schon 10, 20 Jahre machen, total einfach aus. Aber guck mal, wie lange wir da dran schon üben. Und wir üben immer noch. Und wir werden nie fertig geübt haben. Das ist ja das. Leider nicht. Aber wenn man sich damit mal abgefunden hat, ist es dann doch irgendwie ganz geil. Aber das ist eigentlich ein gutes Thema. Auch wenn du jetzt so einen sehr amüsierten Schüler hast, der einen normalen Dayjob hat, Gesundheit. Gesundheit Nummer zwei. Danke, ja. Also ein Schüler, eine Schülerin, die wirklich im Erwachsenenalter ist, einem normalen Job nachgeht, sag ich mal, der halt eben 35 Stunden vielleicht in der Woche beansprucht, vielleicht auch noch Familie mit dran hängt. Wie würdest du der Person raten, das Üben anzugehen? Also wenn du da so, die hätte auch nur vielleicht maximal 30 Minuten Zeit. Wie würde so ein Übeplan für dich aussehen, für so eine Person? Ich bin selber ein ganz schlechter Übeplan-Umsetzer. Ich habe das mal versucht im Studium, um mir da so einen Überblick zu verschaffen und das war mir mehrfach angegangen und es geht gar nicht. Also ich habe da irgendwie mein Gerüst im Kopf, wo ich weiß, ah ja, da ist noch deine Baustellen und da setzst du dich mal nochmal dran und da übst du nochmal. Klar muss man das für den Schüler ein bisschen anders strukturieren, aber ich glaube, das entwickelt sich von Woche zu Woche. Da kannst du, also ich bin dann nicht so der Fan davon, der dann sagt, ja, jetzt machst du dir den Plan und dann übst du am 27.8. Übst du das da und dann übst du am 29.8. das da. Mache ich von Woche zu Woche. Sagt dann, hier, mach das mal, wir gucken da gemeinsam nochmal rein, lassen sich Sachen entwickeln, dann gibt es Themen, wo der Schüler dann auch mal Feedback gibt, boah, irgendwie, ich mache da gerade keine Fortschritte, es fällt mir mega schwer dazu, jetzt irgendwie weiterzumachen, dann gehe ich einen ganz anderen Weg. Dann ruht dieses Thema, meinetwegen Wochen, Monate und dann ziehen wir das irgendwann wieder aus der Schublade und siehe da, dann funktioniert es auf einmal aus dem Nichts, Magie. Oder halt einfach das Gehirn hatte mal Zeit, das Ganze zu verarbeiten. So gehe ich da eher ran. Also ich bin da manchmal nicht ganz so streng. Lass uns mal umschwenken auf was anderes. Du hast ja Drummers of Tomorrow gewonnen, hast ja gesagt, da waren Pakete drin, unter anderem Endorsement-Pakete. Dieses Endorsement-Ding ist ja etwas, was viele gerade junge Schlagzeuger und Schlagzeuger wahnsinnig beschäftigt. Ich muss ein Endorsement kriegen und so weiter und so fort. Wie wichtig war das für dich damals? Wie wichtig ist es für dich heute? Und wo siehst du die Sinnhaftigkeit für dich dahinter? Und du darfst natürlich auch gerne mal an der Stelle vielleicht deinen Endorsement-Partner nennen, netterweise. Muss aber nicht. Doch, wenn du mich jetzt schon dran erinnerst, dann werde ich das jetzt tun. Also, ich spiele mittlerweile Tama Drums, war auch eigentlich seit eh und je, bin ich großer Fan von Tama. Meine Heroes waren auch damals Simon Phillips und Mike Portnoy und es waren halt irgendwie Tama Endorser und es war irgendwie immer schon geil, bin auch super froh da jetzt mit im Boot zu sein, spiele aber dann auch seit eh und je Sabian bin da auch seit, Drama of Tomorrow tatsächlich mit von der Partie bin da auch sehr froh drum immer noch dabei zu sein obwohl die ja auch schon mal Vertriebe gewechselt haben, wie ihr ja auch wisst, ihr seid da ja auch Sabian Vertreter wenn ich richtig informiert bin, Ja, Evans Drumheads und ProMark Sticks über Daddario, bin ich auch ganz happy. Sind super Fälle, super haltbare Stöcke auch. Also gerade hier habe ich ja auch schon in meinem Rundown gesagt, der 5B-Forward ist bei mir am Kiss & Dynamite-Set dabei. Und der hält auch einiges aus. Also der würde. Der würde zwei bis drei Shows halten, der Stock. Obwohl ich da relativ hart reindenge. Aber ich werfe ihn halt immer ins Publikum nach der Show. Deswegen werde ich es nie erfahren. Genau. Und damals war das schon auch als Teenager irgendwie so ein, weiß nicht, vielleicht ist das auch so ein Standing, dass man so sagt, ey geil, ich habe ein Endorsement. Früher war mir das schon wichtig, da irgendwann mal hinzukommen. Und da war es natürlich auch geil, da war ja damals von Maypex, muss man fairerweise dann dazu sagen, ausgerichtet der Contest. Und da gab es halt ein Mapex-Endorsement und ich war da auch sehr, sehr lange zufrieden mit der Firma und ja, hat sich jetzt aber dann halt so ergeben, dass Parma tatsächlich international den besseren Support anbieten kann. Also das ist der Mehrwert für mich jetzt momentan, dass diese Firmen dann international auch gut vertreten sind auf Festivals, dass da immer relativ zeitgemäße aktuelle Drums jetzt rumstehen, auch in allen möglichen Größen und Konfigurationen, sodass man da eher drankommt. Bei einer anderen Firma, also Apex würde da vielleicht dazugehören, die sind da halt einfach nicht so ein großer Player. Und dann ist Tamer ja mit einer der Marktführer und dadurch, dass ich eh immer Fan war, hat sich das irgendwie so ergeben. Aber auch ohne irgendwie böses Blut. Ich war mit Apex immer auch super zufrieden. Das sind super klingende Drum-Sets und von der Qualität her auch tippitoppi, kann man nix sagen. Hatte dann jetzt einfach nur diesen International-Support-Charakter bei mir. Lass uns doch mal einmal auf deine Stöcke kurz zu sprechen kommen. Auf die da, die da so zerframselt sind. Magst du lieber, dass ein Stock vorne schwerer ist oder lieber hinten? Weil da gibt es ja auch so, also bei mir ist es so, ich brauche, für mich muss er hinten schwerer sein als vorne, aber viele mögen ja auch, ich glaube, kopflastig nennt man das, dass die vorne kopflastiger, da kann ich überhaupt nicht mitspielen, funktioniert bei mir nicht. Wie sieht das bei dir aus? Nichts. Kommt da auch bei mir aufs Genre an. Also eigentlich ist mein Haus- und Hofstock ein 5A. Also ich spiele eigentlich, bin eigentlich gar kein 5B-Spieler von Hause aus. Mir ist aber aufgefallen, dass wenn ich Rockmucke mit so einem Impact und mit so einer ich sag mal, mit Ausholbewegung, da sind wir wieder, Snare, Rimshot, Spezialistenschlag, dass wenn ich das mit einem 5A mache, dass ich da schnell, Blasen bekomme an den Fingern. Obwohl ich ja eine ganz gute Technik habe und irgendwie habe ich das Gefühl, als ob ich da fester zupacke und dann auch mehr reinlange, weil der Stock mir nicht das Gewicht gibt, was ich brauche, um den Faun zu erreichen. Und dann hacke ich da einfach nur ins Equipment rein. Das ist ja dann schon mal schlecht für Mensch und Maschine. Also ich bin da auch fest davon überzeugt, dass ich dann mehr Fälle und auch mehr Stöcke und mehr Becken kaputt spielen würde, wenn ich den dünneren Stock nehme. Das ist so ein bisschen gegenläufiges Denken, aber könnt ihr ja mal ausprobieren. Also ich weiß nicht, schreibt es mal in die Kommentare, eure Erfahrungsberichte. Aber ist der Stock jetzt kopflastig oder mehr buttendlastig? Ja, der 5B, der ist tatsächlich mehr kopflastig. Der kriegt halt vorne mehr Pfund, dafür dann auch diesen fetten Snare-Sound. Und der 5A, der springt ein bisschen mehr. Der ist vorne, auch hier dieses Rebound-Modell hat vorne ein bisschen dünneren Schaft und Acorn-Tipp und dadurch springt der ein bisschen besser. Und den spiele ich eigentlich, wenn ich hier so für mich übe oder sowas, irgendwas entwickelt, spiele ich eigentlich lieber dann so einen, der mehr springt. Ja, wie gesagt, also ich brauche das hintere Ende. Timo, du spielst auch, glaube ich. Deiner ist mehr kopflassig. Meiner ist mehr vorne. Ja, meine ist vorne. Komm hin mit da, klinieren. Also, ich spiele ja, wenn ich meine Bluesjobs mache, da spiele ich ja die AJ2. Die sind ja ganz dünne vorne, wo viele Leute sagen, dass die nicht sofort, die mich kennen, dass die eigentlich überhaupt halten bei mir. Ja, der ist geil, da kenne ich den Stock. Der ist super. Aber wie gesagt, ich komme mit diesem Kopf lastig, ich kriege das hinten da nicht geregelt. Also, klar, ich würde jetzt schon noch, ich würde ja nicht ganz damit auf die Fresse fliegen, aber fühle ich mich saunwohl. Also, zum Beispiel der schlimmste Stock für mich. Oh Gott, der ruft bestimmt jetzt bei mir an. Simon Phillips, der Stock, da kann ich nie mitspielen. Der ruft bestimmt nach dir. Der hört regelmäßig den Podcast auf Deutsch. Der weiß genau, was hier abgeht. Aber ey, ich kann die, das fühlt sich wie ein Alien an. Wenn ich dir jetzt erzähle, dass ich damit meine Teenager-Zeit geübt habe, da fällst du rum, oder? Ja, dann ziehe ich meinen Hut vor. Ist das nicht auch ein relativ kurzer Stock? Der ist ein Philips? Nee, der ist eigentlich wie ein 5A. Der hat auch, glaube ich, die dicke, aber der hat vorne diesen runden, diesen dicken, fetten, runden Kopf drauf. Und ja, ich war halt damals Heim-Philips-Fan. Ich musste diesen Stock spielen. Ich sag, das war jetzt so das Beispiel für mich halt irgendwie, dass ich echt das Gefühl habe, wenn ich die in der Hand habe, fallen die schon runter. Ist ja eigentlich geil. Dann mache ich weniger Schläge und die fallen schon. Aber ich kriege nie hin, wie ich so doof zu. Ja, ich habe aber hier auch ein paar Sticks. Ich weiß gar nicht, das ist irgend so ein Promark-Signature-Model. Ich weiß nicht von wem. Ich müsste jetzt lügen, aber der sah für mich, ich wollte den halt ausprobieren, weil der auch so einen dünnen Tipp hat vorne. Und dann dachte ich so, bestellst dir mal zwei Paar. Und der kam an und der war ganz anders, als ich mir das erträumt hatte. Ich dachte, der wäre dann so AJ6-mäßig oder AJ2, wenn man das jetzt so Richtung Big First vergleicht. Aber der war viel dicker und viel länger. Und der ist total, was die Gewichtung angeht, ich komme gar nicht klar. Also die liegen hier rum. Ja, krass, ne? Ja, ist so Wahnsinn. Wo wir schon am rumdörren sind über Sticks. Wenn du Pad spielst, nimmst du dann andere Sticks oder nimmst du die Sticks, die du sowieso immer spielst? Also da nehme ich tatsächlich andere. Also da auf dem Pad liebe ich es mit schweren, dicken Kloppern zu spielen. Also zum einen Dom Famularo Padstick, den habe ich hier zum Unterrichten, finde ich knaller. Weiß nicht, ob es den mittlerweile nochmal als Neuauflage gibt, der war irgendwann mal verschwunden vom Markt. Dann habe ich da so einen riesen Marching Stick von Promark auch irgendein Signature Model, so weiße lange dicke Prügel oder irgendwie sind sie auf dem Kiss and Dynamite Tour Rick gelandet, der. Signature Stock von Christoph Schneider der ist ja auch dieser weiße Marching Stock eigentlich Aber warum hast du dafür entschieden das so zu machen, warum machst du Pat mit dickeren Stöcken, was ist der Grund dahinter? Ich fühle mich dann mehr aufgewärmt danach. Also wenn ich meinen Warm-Up mache mit einem relativ schweren Stock und dann halt auch hier diese Twirls mache, dann muss man sich ja einfach schon ein bisschen mehr anstrengen, dass man die in Bewegung bekommt. Und wenn ich dann später auf die Bühne gehe und steige dann auf einen 5B, der zwar auch immer noch dick ist, aber der ist immer noch deutlich leichter und dünner als die Sticks, mit denen ich mich warm mache, dann komme ich da irgendwie noch besser klar. Also es fühlt sich noch leichter an. Und wie sieht denn deine Warm-Up-Routine aus? vor einem Gig? Ähm... Intermediate Warm-Up von Tommy Igo für dieses, ich glaube, ich habe da eine DVD, die heißt Great Hands for Lifetime. Ja genau, Great Hands for Lifetime. Und da sind drei Stufen an Warm-Ups drin, Basic Warm-Up, Intermediate Warm-Up und Advanced Warm-Up. Und das Intermediate, das dauert so neun Minuten und da ist, was Rudiments angeht, so gut wie alles abgedeckt, was ich für wichtig halte. Also viele Rolls sind drin, zwischen den einzelnen Übungen wird auch nochmal irgendwie Double Stoke gespielt, Paradiddle, Paradiddle, Diddle, ganze Flam-Familie, Drags, Ratham-Acuse, also ist irgendwie so ein Haufen Zeug drin. Und was ich super wichtig finde, ist, mich komplett durchzudehnen vor der Show. Also nicht nur am Pad Warm-up, sondern von Kopf bis Fuß wirklich dehnen, dehnen, dehnen. Weil wenn man viel performt, was ja bei uns der Fall ist, dann ist der komplette Körper im Einsatz. Gerade was Nacken angeht, Schulter, Arme ja eh, auch Beine, Rücken. Ich bin so ein bisschen ISG, Iliosakralgelenk-Patient, leider Gottes. Ist, habe ich hier und da immer wieder Probleme damit und da ist es einfach. Wichtig, sich da einmal komplett zu stretchen. Da kann ich jedem nur die Empfehlung mitgeben, das mal auszuprobieren. Ich glaube, das ist ganz cool, was du gerade gesagt hast und das solltet ihr da draußen echt beherzigen, weil ich kann es nur unterschreiben und Timo bestimmt auch. Man, Man vergisst gerne den restlichen Körper. Man nimmt die Hände, die Füße manchmal auch, aber gerade, dass so, wenn du, wie wir, große Bühnen spielst, große Bewegungen. Dass die Arme und Gelenke oder auch der Rücken, dass das echt, ich will nicht sagen in Mitleidenschaft gezogen wird, aber es wird beansprucht. Das ist Sport. Und beim Sport, du gehst ja auch nicht einfach nach draußen und läufst sofort so schnell, wie du kannst, sondern du trappst dich ja vielleicht erstmal langsam ein, wenn du joggst halt und machst erstmal so ein Arbeitstempo, sag ich mal, oder so ein Leichtlauf irgendwie. Und das ist beim Schlagzeugspiel, weil bei uns ist ja, wenn wir auf der Bühne sind, geht's los. Und das ist dann sofort mit vollem Körpereinsatz. Und ich merke das tatsächlich auch, wenn ich vorher nicht großartig gedehnt habe, das merke ich. Also das fände ich ein guter Tipp gerade. Also wolltet ihr da draußen echt beherzigen. Ja, ich merke das auch direkt. Also merke ich dann so spätestens nach der fünften Nummer, merke ich so, ah, hättest du mal vielleicht noch fünf Minuten mehr die und die Stelle. Oder, oh, jetzt hast du heute, ah, ich habe heute meinen Kopf nicht gedehnt. Also so Nacken, nicht Kopf, aber ich mache auch hier den. Ja, das kommt vom Moschen. Weil wenn man da am Rocken ist irgendwie, wenn das da nicht warm ist, dann merkst du irgendwie so, macht das irgendwie so, zack. Zack, ja. Da sind wir halt einfach Menschen und bewegen uns da, wie du sagst, total sportlich und dann muss man dementsprechend vorbereiten. Wo wir gerade bei Tipps sind, und wir kommen also langsam gegen das Ende, aber vielleicht hast du, du bist ein sehr etablierter Schlagzeuger auf allen Ebenen. Welche Fähigkeiten würdest du sagen, oder was würdest du jemandem mitgeben, der auch so einen Weg wie du einschlagen möchte, um so eine sage mal, lange bist du schon lange dabei, so kann man es wirklich schon sagen, eine lange Karriere anzustreben und auch eine, die wirtschaftlich auf stabilen Beinen steht. Ja. Oh ja, da wären wir jetzt wieder beim Pauschalrezept, wo ich ja keine genaue Antwort habe. Aber ich sage mal, wenn ich so das überschaue, auf jeden Fall Geduld. Geduld ist super wichtig und das sage ich, der total ungeduldig ist. Das ist immer so der Fall. Also Geduld, Ausdauer, vielleicht ein bisschen Kreativität, was man neben seinem Traum noch für einen Weg gehen kann. Der vielleicht damit zu tun hat, der einen auch wieder auf den Weg zurückbringen kann. Also ein bisschen Offenheit, dass man nicht so total versteift ist auf eine Richtung, sondern dass man mehrere Wege gehen kann. Und ja, wir sind ja in einem Business, wo sehr viele Menschen tätig sind. Also man muss auch Verständnis und Sozialkompetenz auf jeden Fall mitbringen. Ja, also das sind, wenn sich das, wenn da schon ein bisschen was davon mitgegeben wird, so an diejenigen, die es umsetzen wollen, dann ist, denke ich mal, ja, wäre so mein Tipp, eine gute Sache. Oh, ich höre dich jetzt gerade nicht. Ich habe noch stumm geschaltet gehabt, sorry. Bevor wir dich jetzt gehen lassen, wer den Podcast hört, der Sebastian sitzt in einem, ich sag mal, Lager mit lauter Trommeln. Wer ihn sieht, der hat das ja sowieso schon gesehen. Aber vielleicht klärst du es mal ganz kurz auf. Hinter dir steht ein Regal mit lauter Snare Drums. Vielleicht magst du es mal ganz kurz durch die Reihe dieser Snare Drums durchführen, was du da hinten im Regal stehen hast. Uh, ja, okay. Also, ja, generell hier dann so ein bisschen, da vorne ist ja die Eingangstür, deswegen stehen da direkt die Sets griffbereit zum Rausgehen, zum Live auf die Straße bringen. Hier oben sieht man jetzt, ganz oben ist eine Tama Reissue Rosewood, 14x6,5er Snare. Dann eine Acryl-Snare von dem Tama 50th Anniversary Mirage, Star Classic Mirage Set. Dann darf ich bestimmt auch sagen, weil diese Snares gibt es nicht mehr. Das sind 60er Jahre Ludwig Snares in Champagne Sparkle. Das passende Set habe ich tatsächlich auch. Von 1962 die obere ist eine Jazz Festival und die untere ist eine Pioneer. Das ist das Modell mit weniger Spannböckchen. Die eine hat acht, die andere nur sechs. Für die Nerds Die zwei Nerds, die noch zuhören. Unten drunter, 90er Jahre, Ludwig Black Beauty. Ich will jetzt nicht für Ludwig unbedingt viel Werbung machen, aber es ist so eine Standardsnare. Das ist so wie eine Fender Stratt oder so. Wenn die mal da rumsteht, ist das gängig. Und ganz unten eine Rogers Powertone. Auch aus den 60ern. Und ja, ich könnte noch so ein Regal voll machen. Aber das verraten wir keinem. Das ist schon eine illustre Gesellschaft, würde ich sagen. Eine illustre Gesellschaft, einen schönen Trommel. Ja, ich bin auch bekennender Vintage-Fan. Also alles, was so 60er, 70er, gerade diese alten Ludwigs-Sachen, die haben es mir irgendwie angetan. Das ist mein Hobby. Da kaufe ich auch gern mal irgendwie eine alte Trommel und poliere die nochmal auf. Habe ich tatsächlich mit dem Superstar, hier Tama Superstar aus den 80ern letztes Jahr auch gemacht. Das stand in der Schule und war dementsprechend nicht mehr so schön. Und das konnte ich dann aufhübschen. Mag ich auch. Also nur so am Rande. Weil es gerade noch dazu passt. Man ist halt Drummer mit vollem Einsatz, würde ich sagen. Mit Leib und Seele. Es fließt einem durch die Adern. Ganz genau. Ja, mega. Vielen lieben Dank, dass du dir heute Morgen sehr früh die Zeit für uns genommen hast, dass du den Dirk geweckt hast sozusagen. Ja, Entschuldigung nochmal dafür, dass es so früh war. Auf keinen Fall. Ich hoffe, ihr seid dafür jetzt wach und könnt entweder euch nochmal hinlegen oder den Tag jetzt kommen lassen. Vielen Dank für die Einladung. Es war uns eine große Freude, dass es auch so schnell gegangen ist. Wahnsinn. Du bist ein toller Trommler, toller Typ. Mehr brauchen wir dazu einfach gar nicht zu sagen. Wer mit dem Sebastian in Kontakt treten möchte, alle wichtigen Links sind erstmal in den Shownotes zu diesem Podcast zu finden. Der Sebastian hat eine eigene Homepage. Dort kann man ihn für Unterricht ja auch anschreiben oder eben auch für Studioaufnahmen. Dort sieht man auch die Tourdaten, wo er aktuell demnächst unterwegs sein wird. Also auf jeden Fall vorbeischauen. Auch dann kurz erwähnt, der YouTube-Kanal von Sebastian, wo er ab und zu was hochlädt. Instagram ja sowieso. Christian Dynamite seht ihr ihn so oder so auch. Das auch, aber ich glaube auch persönlich kann es ja auch nicht scheinen, wenn man da ein bisschen Liebe schenkt, wie wir auch so schön immer sagen. Ja, da freue ich mich doch immer. Wer freut sich da nicht? Eben, eben, eben. Also vielen lieben Dank, dass du dir Zeit genommen hast. Ich freue mich jetzt schon wie ein kleines Kind dann auf die Videos, die du ja eben versprochen hast. Darauf werden wir dich natürlich auch festnageln. Natürlich. Versprochen ist versprochen. Sehr geil. Und ja, vielen herzlichen Dank. Mega war es. Sebastian, vielen, vielen lieben Dank. Schön, dass du im Podcast hast, dass du dir die Zeit genommen hast. Und ich hoffe, wir sehen uns bald beim Festival mal wieder. Auf jeden Fall. Danke Dirk, danke Timo. Bis bald. Tschüss. Mach's gut. Ciao. Ciao. Und hier jetzt wie versprochen das Fill-In, was Dirk und Timo angefordert hatten, dass sie auch mal wieder was zu üben haben. Das werden sie jetzt bekommen und ihr natürlich auch. Das Fill-In ist hauptsächlich linear gespielt. Das heißt, die Schläge fallen nicht aufeinander, sondern folgen nacheinander, hauptsächlich zumindest. Ihr könnt mal gucken, geht in mehreren Genres. Bei Kiss & Dynamite spiele ich dieses Filme gerne mal in dem Song Only the Dead. Wer nerdy genug ist, der darf das gerne beim nächsten Konzert dann selber mal rausfinden. Okay, ich versuche mal mein Glück. Noch mal etwas langsamer. Dirk, du hattest ja vor einiger Zeit schon Post aus England von einem Vertrieb, der den Vertrieb für Ludwig Drums übernommen hat. Also legendäre Drums, Ludwig. Ein bisschen nicht mehr ganz so präsent, aber du hast ein Set geschickt, ein komplettes Set geschickt bekommen. Und zwar ist es das Ludwig Continental Set mit einer zusätzlich besonderen Snaredrum, wie es bei dir auch anders sein kann. Also wie soll es auch bei dir anders sein? Die Ludwig Special Edition Snare. Und zusätzlich, weil du denkst ja, ach Gott, das reicht ja noch nicht, so ein ganzes Set und ein Snaredrum. Hast du auch noch das Ganze aufgenommen mit für dich neuen Mikrofonen, nämlich von einer Firma namens Warm Audio. Das ist also quasi, kann man schon sagen, eine Equipment-Schlacht gewesen. Tramset aufbauen, stimmen. Ich will gar nicht wissen, wie für Kartons das waren. Plus die Anzahl an Mikrofonen und, und, und. Also, du hast es dir mal richtig gegeben. Und deswegen sind wir umso mehr gespannt und in freudiger Wartung dessen, was uns da jetzt erwartet. Du hast völlig recht. Also Drum-Sets haben wir ja selten. Das ist auch gar nicht so verkehrt, weil das ist doch eine Menge, Menge Arbeit. Und wir machen es ja wirklich mit Herzblut immer noch. Es ist eine 26er Bass-Trum diesmal. Geschlossenes Frontfell. Das ist für mich ganz was anderes. Also 26 mal 14, also das ist keine lange. Also ist wirklich so ein Classic-Rock-Set in großen Größen. Aber man sieht mich noch. Also so groß ist die Bass-Trum dann doch nicht. Extra in den Hocker höher geschraubt. Genau. Die Snare-Drum habt ihr schon im Test gehört. Die hatte ich ja schon separat. Die Bronze-Snare-Drum von Ludwig, aber die passte natürlich zum Set und die habe ich auch dabei gelassen. Und dann hat es sich ergeben, dass die Firma oder der Vertrieb Sonic Sales gesagt hat, hör mal, wir haben vom Warm Audio neue Mikros. Das ist das FET 47, was ich für die Bass drauf verwendet habe. Und dann ein Stereo Per Fenton, das sind so Oldschool oder auch Oldschool Vintage, Riven-Mikrofone, Bändchen-Mikrofone, die ich als Overheads hatte, die habe ich dann so als Art Glyn-Johnson-Variation genommen und so habe ich das Ganze so ein bisschen zusammengepackt und da dachte ich mir, das ist doch eigentlich Classic Rockset, Classic Mikrofonierung. Was das so ergeben hat, da hören wir doch jetzt mal rein. Heute wird es auch ganz besonders für mich, denn erst einmal der Gear-Check, zwei Produkte in einem Gear-Check und auch ganz ungewöhnlich für mich. Denn erst einmal, ich spiele eine 26er Bass-Drum, die ist riesig und ganz ungewohnt dann ein 13er Tom, ein 16er Floor-Tom und die 14 mal 16 halber Snare-Drum. Und was für mich ganz ungewöhnlich ist, das heißt, ich nehme das Schlagzeug nicht komplett jede Trommel mit einem Mikrofon ab, sondern ich nehme das Schlagzeug nach der sogenannten Glyn Johns Methode ab. Das heißt, ich habe insgesamt nur drei Mikrofone für das Schlagzeug. Das heißt, ich habe ein Overhead-Mikrofon, eins an der Seite, die perfekt ausgerichtet sind zur Snare, auch im gleichen Abstand und vor der geschlossenen Bass-Ram, das ist auch ganz ungewohnt für mich, habe ich ebenfalls ein Mikrofon, das natürlich so nur die Bass-Ram abnimmt. Aber was habe ich denn jetzt nun hier? Schlagzeug, habe ich schon erzählt, ist Ludwig. Da kommen wir aber gleich noch hin. Ganz besonders, wie gesagt, durch die Firma Sonic Sales habe ich einen Satz Ribbon-Mikrofone und zwar die sogenannten Rhymes. Fenton zur Verfügung gestellt bekommen. An der Bassdrum habe ich ein sogenanntes FET 740. Das ist auch ein klassischer Nachbau. Den habe ich vor die Bassdrum gestellt und ganz wichtig, ihr hört hin und wieder eingeblendet mit EQs und alles und dann den Sound komplett der Mikrofone einfach raw belassen, so dass dass man das so ein bisschen vergleichen kann. Nur bei einer normalen Produktion oder auch wenn ihr live spielt. Da setzt ihr ja auch EQs oder Reverb ein. Aber ich habe immer diesen AB-Vergleich gemacht, quasi als Studieproduktion und einfach den Sound raw belassen. Kommen wir so ein bisschen zu den Ludwig-Specs, zu den Sachen hier, die ich am Schlagzeug spiele. Ich habe eine 26x14er Bassdrum. Yo, das ist doch mal eine Ansage, oder? Also 26x14er Bassdrum. Dann ich habe einen 13x9 Hängetom. Ich habe einen 16x16er Floortom. Und die Snare, das habe ich ja schon gesagt, das ist die Bronze Special Edition in diesem superschönen Finish. Die ist speziell für Europa auf den Markt gebracht worden. Zu dem Schlagzeug. Es ist ein, das Continental oder Continental Set ist ein Ahorn Set. Es besteht aus sieben Lagen Ahorn mit 7,2 Millimeter Dicke. Dann hat es, wie gesagt, was ich sehr schön finde, dass beim Bassdrum die Spannreifen so ein bisschen naturbelassen sind. Ich habe in der Bassdrum jetzt, weil es geschlossen ist, ein kleines Kissen reingetan, diese ganz normalen kleinen Kissen, die man kennt. Ich persönlich würde wahrscheinlich in der Base-Ram noch ein Loch reinmachen, aber wie gesagt, um diesen typischen Vintage-Sound zu kriegen, finde ich, macht schon ordentlich was her, gell? Also, ganz, ganz toll. Becken benutze ich einfach nur so, der Vollständigkeit halber, das ist ein kompletter Satz Anthology und zwar Highbell. Und die Hardware zu dem Ludwig-Set ist die sogenannte Atlas-Hardware. Jetzt hört ihr den RAW-Mikrosound. Ich lasse den Schlägel in die Bassdrum mal. Ich lasse ihn drin. Offen. Bei einer geschlossenen Bassdrum ist das natürlich die schönere Spielweise und der Bassdrum-Ton klingt wirklich mächtig. Das 13x9er Tom. Jetzt hört ihr den Raw-Mikrosound. Und jetzt hört ihr den Studiosound mit etwas EQ und Reverb. 16x16er Floor Tom. Ganz wichtig, alle Trommeln sind nicht abgedämpft, bis auf das kleine Kissen in der Bass drum. Das ist ganz, ganz wichtig. Auch, wie gesagt, bei der Floortrom würde ich jetzt vielleicht minimal ein bisschen abdämpfen. Das Rectrom ist ein bisschen höher gestimmt, das merkt ihr auch. Aber so habe ich wirklich diesen typischen Klangcharakter. Es schiebt schon mächtig, oder? Ganz wichtig noch, die Fälle sind bei Remo, aber es sind diese Fälle made in Taiwan. Ich denke, hier könntet ihr mit den Originalfällen wirklich noch ein bisschen mehr Sound herauskitzeln. Funktionieren aber völlig super und einwandfrei und gerade zum start mega es ist ein folien finish in sparkle in sparkle silber das sieht man ja sieht wunderschön aus also ist tolles bühnen set auch alleine hier schon mit dem licht macht schon für mich was her finde ich okay wollen. Wir noch ein bisschen hören wie es klingt jetzt hört ihr. Und jetzt. Ja, was soll ich dazu sagen? Das Schlagzeug kommt rüber, wie es rüberkommen soll. Es klingt richtig fett schon und von daher hört ihr jetzt nochmal eine Studioproduktion und zwar dem Genre entsprechend so zwei, drei kleine Minisongs, einfach wo ihr das Schlagzeug nochmal in einem musikalischen Kontext hört. Uns erreicht ja immer wieder Feedback aus allen möglichen Richtungen. Das kommt aus dem Drama-Forum, wo ich ja auch unseren Podcast-Vodcast immer, ich sag mal jetzt auch schlicht und ergreifend, promote. Und es ist ein etwas kritisches Feedback, aber wir stellen uns ja gerne auch der Kritik. Und von daher scheuen wir uns nicht, das hier vorzulesen. Und zwar kommt diese Kritik oder dieses Feedback, ich sage aber nicht Kritik, ich sage einfach mal dieses Feedback, weil so ist es ja einfach gedacht, kommt von dem Trammerforum-Mitglied Jakobs. So, der Jakobs schreibt, ich höre euren Podcast inzwischen regelmäßig, danke schon mal dafür, wenn doch oft mit etwas zeitlichem Abstand. Zur neuen Rubrik Übung des Monats kann ich nur sagen, dass die Idee zwar gut ist, aber an meinem Nutzungsverhalten vorbeigeht. Um irgendwelche Shownotes und zusätzlichen Videos aufzusuchen, muss mich das Thema schon sehr interessieren. Wenn ich Podcast höre, kann oder möchte ich gerade nicht auf einen Bildschirm schauen oder von Querverweisen abgelenkt werden. Daher wäre zumindest eine Kurzversion der Übung im Podcast hilfreich oder noch viel besser, das Thema direkt im Podcast in zwei bis vier Minuten so erklärt, dass gar kein zusätzliches Video notwendig ist. Auf YouTube gibt es unzählige Übungsvideos. Wieso sollte ich mir gerade eure ansehen? Wenn die Übung Teil des Podcasts wäre, ist sie nicht, nur verlinkt, würde zumindest mir das mehr bringen. Das ist keine Kritik an euren Lehrkompetenzen. Ich nutze unter anderem regelmäßig Dirks tolles Buch der Trump-Stile. Und das war das Feedback, was ja auch nicht als Kritik, wie Herr Schalbeck, das ist keine Kritik auch und so weiter und so fort. Ich kann es nachvollziehen, also danke auch für den Hinweis. Ich nehme das jetzt einfach mal auf, weil ich ja die erste Übung des Monats gemacht habe. Das heißt, wir wachsen natürlich auch noch da rein jetzt, so ein bisschen. Und es war ja auch nicht im Podcast, sondern es war ja im Ticker und ja, man könnte das natürlich oder man sollte es offensichtlich im Ticker genauer erklären nicht nur sagen, es gibt was Neues, sondern wirklich erklären was es auf sich hat und jetzt wer uns kennt, der weiß das wird in zwei bis drei Minuten wahrscheinlich schwierig werden. Je nachdem auch, was das für eine Übung ist die Frage ist auch, manche Übungen sind ja doch relativ einfach erklärt. Also erklären geht wahrscheinlich bestimmt, Dirk, oder was meinst du? Erklären ist wahrscheinlich machbar, ne? Ja, also ich glaube, das ist machbar, aber es ist ja auch, wenn man mal ganz ehrlich ist, wir wollen natürlich auch ein paar Klicks haben. Wir wollen euch Mehrwert bilden. Das sollst du nicht verraten hier. Er plaudert wieder die Business-Geheimnisse aus. Genau. Deshalb nochmal ganz wichtig für euch da draußen, wir machen das im Moment alles wirklich unentgeltlich. Da steckt von Timo und mir so viel Herzblut drin und glaubt mir wirklich auch der Podcast Vorbereitung, Nachbearbeitung, das ist echt ein Zeitfresser. Auch der Ticker, wir machen das für unsere Kollegen, das heißt, indem wir Workshops, Veranstaltungen von Kollegen bekannt geben, indem wir Firmen-News bekannt geben. Und erst mal haben wir, das ist jetzt ich auf die Mitleidsrüse, erst mal haben wir da nichts von, sondern wir haben da einfach Bock drauf, weil es ist eine Drum-Community und deshalb verweisen wir gerne darauf hin. Und jetzt haben wir aber auch manchmal überlegt, mein Gott, es wäre doch auch mal ganz cool, weil Timo und ich sind beide begeisterte Lehrer, die da auch viel Herzblut, Überlegungen mit reinstecken, dass wir gesagt haben, Mensch, den Ticker wollen wir auch ein bisschen anders machen. Wir wollen es nicht nur für die Firmen machen, sondern auch ein bisschen für uns, vielleicht von unserer Art und Weise was mitgeben. Und so ist eigentlich die Idee gestanden, vielleicht ein bisschen Education-Content zu machen. Dass man den jetzt nicht komplett im Ticker verballert, wie Timo auch schon gesagt hat, ich, besonders ich, kriege es gar nicht in zwei bis vier Minuten wahrscheinlich. Es wäre allerdings, da hast du natürlich recht, dass man vielleicht einfach so eine Mini-Übung einfach mal das Resultat kurz vorstellt oder einfach mal 30 Sekunden, weil wir möchten ja natürlich auch, dass sie dann speziell da drauf geht. Und nochmal, die Übung von Timo wird häufig angeklickt. Das ist richtig, aber ich glaube, ihm geht es tatsächlich darum, dass wir erklären, worum es geht, damit er danach weiß, ob er draufgehen sollte oder nicht. Dann soll es vielleicht einen Teaser von der Übung doch bekannt geben. Einfach nur sagen, zum Beispiel, es gibt eine neue Lesson, ist für ihn doof, wenn ich es richtig verstanden habe, sondern einfach nur so, alles klar, das ist der Inhalt, Und dann hat er Bock darauf, extra noch zu gehen oder eben nicht. Das ist ja auch legitim. Das ist absolut machbar. Und vielleicht kann man noch mal kurz ein Audio von der Übung einstreuen. Und man weiß, was einer wartet. Was ist das Ziel beispielsweise? Zwei bis drei Minuten haben wir das nicht. Er hat ja wirklich recht. Das Internet ist voll geschwemmt mit Übungen. Er fragt ja, warum soll der gerade unseren Content sehen? Die Antwort ist klar, wer will die geilsten sind? Das hätte ich jetzt nicht gesagt, aber auch gut. Da sage ich mal jetzt nichts zu. Aber joa, also es ist, ich glaube, jeder, ja, wir sind glaube ich einfach beide gerne Lehrer. Wir erzählen gerne. Och. Ja, es macht einfach auch Bock. Also wie gesagt, wir machen es wirklich mit Herzblut. Es wäre natürlich schön, wenn wir irgendwann mal auch so wie Tokio Hotel, wenn sich unter Podcast irgendwie Millionen mal gestreamt wird und wir davon leben könnten bald schon. Das wird aber, denke ich mal, leider bei der Gattung Schlagzeug nicht passieren. Aber da muss es uns wenigstens Spaß machen. Und das ist so bei jedem Geertest, ihr könnt euch das nicht vorstellen. Das ist ja nicht so eben ein Geertest, du stellst ein paar Mikrofonschätze ein und es klappt alles. Ey, du hast tausend Versprecher drin. Dann fällt dir ein Mikrofon auf den Kopf. Dann hast du total den geilsten Take deines Lebens gespielt und merkst, scheiße, Recording war nicht an. Oder du hast alles ganz toll erklärt, guckst immer in eine Kamera rein und merkst, scheiße, die Kamera war gar nicht an. Aber es ist mir beim letzten Ticker ja passiert, habe ich das erzählt? Hier im Podcast weiß ich, ich habe es dir, glaube ich, erzählt. Der Ticker war komplett fertig aufgenommen. Und ich habe gemerkt, ich habe keine einzige Kamera angemacht. Ja, doch, kenn ich. Also, die Tonspur war perfekt. Ich war stolz, ich war fertig. Ich habe mehr. Und ich würde die Kamera ausdrücken und denke, um sie auszudrücken, müssen sie erst mal auf Aufnahme machen. Weil wir sind ja Alleinkämpfer. Alles, was wir machen, macht jeder, Dirk und ich. Wir machen das immer alleine in unserem Räumchen. Und es passieren ständig solche dummen Fehler. Oder umgekehrt. Du hast die Kamera laufen gehabt, aber die Tonspur vergessen aufzunehmen. Oder, was mir auch schon passiert ist, die Tonspur wurde aufgenommen, aber ich habe vergessen, das Mikrofon einzustecken. Also ständig irgendwas, was auch passieren kann, Sachen, die wir nicht beeinflussen können, dann hängt sich mal eine Kamera auf, eine Speicherkarte wird nicht erkannt und, und, und. Oder eine Speicherkarte wurde nicht abgespeichert. Also es ist ständig irgendein, Unfug, den man nicht beeinflussen kann oder den man natürlich auch beeinflussen kann, den man vielleicht auch mal besser aufpasst hier und da. Aber es ist Wahnsinn. Sondern gerade jetzt wegen dem Gear-Check auch, wenn man, wie der Dirk ja auch schon, komplette Sets testet, das ist unfassbar viel Arbeit. Also alleine das Set aufbauen ist ja schon, weil es kommt ja nicht fertig aus dem Karton, gestimmt, schön aufgehüpft, sondern es muss wirklich der Karton aufgemacht werden. Die Dinger müssen ausgemacht werden. Die Fälle müssen draufgezogen werden. Es muss aufgebaut werden. Dann muss es gestimmt werden. Und dann fängst du an mit den Kameraperspektiven und musst es wieder abmikrofonieren. Und damit ist es ja nicht getan, das Set muss ja leider, wir dürfen es ja nicht behalten, das muss ja wieder runtergebaut werden. Es kommt wieder in den Karton. Der Dirk muss es zu UPS oder DHL bringen und so weiter. Die Kommunikation mit den Firmen. Also da steckt wirklich gerade in diesen Ge-Checks, das sieht man natürlich nicht und wir wollen auch nicht rumheulen, aber tun es jetzt gerade trotzdem ein bisschen. Aber es ist echt doch mehr, als man in diesen 5-10 Minuten Videos, die man dann sieht, erkennen kann einfach. Und jeder, der Content macht, auf welche Weise auch immer, muss ja kein Schlagzeug-Content sein, der weiß das. Das ist eine Menge Arbeit. Da sind ja genug Schlagzeug-Kollegen von uns da draußen, die das auch machen. Das ist echt eine Menge Arbeit. Aber ich danke echt für den Hinweis, Jakobs. Ich finde es super, weil du hast natürlich recht, das Erklären würde definitiv dem Hörenden, in dem Falle, weil es ein Podcast ist, der auch definitiv Mehrwert bringt. und. Wenn er dann auch noch angeteasert ist und wirklich auch draufklicken möchte, weil es interessiert, haben wir eigentlich auch was davon, weil dann schaltet er nicht nach fünf Sekunden wieder ab, sondern er bleibt länger dabei. Also von daher top Feedback und das nehmen wir gerne so auf. Wenn ihr dann übrigens was habt, wie gesagt, wir sind auf allen Ebenen, schreibt uns, entweder kommentiert das, schreibt in den Foren, wo wir posten, das kann Facebook sein, das Trammerforum, oder eben direkt an die E-Mail an schlagabtauschpodcast at gmail.com. Da reiche ich uns auf dem direkten Wege. Ansonsten aber alles wird gefunden und auch gleich manchmal auf Zeit versetzt, aber es wird dann auch beantwortet, wenn eine Stellungnahme dazu zu geben ist. Ansonsten freuen wir uns auch immer, wenn ihr was Positives bemerkt. Super. Vielen Dank dafür. Tobi. Es folgen zum Abschluss der 132. Episode die Chefkoch-Empfehlungen der Woche. Und traditionell habe ich ja den Vortritt dabei immer. Und ich empfehle etwas, was wieder nichts mit Schlagzeug zu tun hat. Obwohl, das vielleicht ist man kreativ. Man kann es vielleicht auch beim Schlagzeug einsetzen. Ich weiß es noch nicht so ganz genau. Aber was ich empfehle, sind Glasmarkierer. Was? Ich wusste, dass der erst mal irritiert ist. Glasmarkierer. Malst du deine Gläser jetzt an? Na, ich muss sie ja nicht anmalen. Ich markiere sie mit Silikonfigürchen. Was? Ja, also nebenan, ihr habt, so wie wir, ich sag's noch anders, die meisten Männer kennen das. Jetzt wird's speziell. Jetzt wird's speziell. Ich muss aufpassen, was ich sage. Die meisten verheirateten Männer kennen das, Man fährt zu Ikea und die Frau kommt meistens auf die Idee, ach, wir könnten ja mal neue gebrauchen. In dem Fall war das bei uns neue Gläser. Dann kaufst du halt zehn neue Gläser und die stehen dann im Schrank. Die sehen alle gleich aus. Aber jeder möchte in der Familie sein eigenes Glas haben. So, ist natürlich doof, wenn die alle gleich aussehen. Und deswegen gibt es Glasmarkierer. Also das sind das können Figürchen sein wir haben jetzt relativ, die sehen aus wie so eine Brücke, so ein Bogen, was wir geholt haben, die haben verschiedene Farben und die machst du dann oben an dein Glas ach guck mal, mir gehört das Rote. Der Frau gehört das Grüne, dem Kind gehört das Rosane, was weiß ich halt. Also ich empfehle Glasmarkierer, es hat unseren Alltag definitiv erleichtert. Wir haben weniger in der Spülmaschine. Gibt es bei Amazon für 5,49 Euro für 24 Silikonmarkierer. Also es gibt Leute, die haben Probleme und es gibt Leute, die brauchen Glasmarkierer, sage ich da nur. Das ist schon, das ist jetzt schon, das hat mir jetzt schon zu denken gegeben. Ja, aber was heißt es auch wieder? Es gibt für alle Probleme eine Lösung. Und sei sie noch so dumm. Das ist, ja. Also das sind Probleme, die ich noch gar nicht wusste, dass ich die erarme. Ja, siehst du. Hey, dafür hast du mich jetzt. Ja, das ist kein Umrat. Nee, also es stinkt ja, ich finde das eher so, wenn man auf so einem Geburtstag ist oder so. Ja, das ist auch, glaube ich, Und man stellt es dann irgendwo hin, dann scheiße, was war mein Glauben? Ich trinke tatsächlich nicht gerne aus anderen Gläsern. Und wenn ich es dann nicht weiß, dann nehme ich mir tatsächlich ein neues Glas. Da muss ich dir recht geben. Zu Hause habe ich diese Probleme noch nicht. Die sind zu Hause noch sehr überschaubar bei uns. Aber es wäre jetzt so, wenn ich zu einer Party eingeladen bin, sage ich mal, hör mal, ich habe hier mal was mitgebracht. Ich habe hier mal das Glasmarkierer-Set, damit es auf der... Beim Kindergeburtstag hat man das zum Beispiel, wenn man früher auf Pappbecher oder so ein Klasse, hat man ja den Namen draufgeschrieben. Also es ist ja eigentlich davon nur die konsequente Weiterentwicklung vom Kindergeburtstag, was ihr da macht. Das ist ja schon... Genau, bei uns ist es immer Kindergeburtstag. Geil. Nee, finde ich super. Geile Idee. Ja, da sehe ich jetzt mit meiner Empfehlung ein bisschen schwach gegen aus. Das glaube ich nicht. Ich möchte euch den YouTube-Kanal empfehlen von Universal Audio. Das ist eine Interface- und Plugin-Firma. Nicht ganz günstig, aber ich habe über deren YouTube-Channel eine Menge gelernt. Also nach wie vor, ich möchte mich nicht mit einem ausgebildeten Toningenieur oder weiß Gott wie messen und da habe ich immer noch Probleme mit, aber ich gucke ganz gerne manchmal diese Videos und da gibt es eine Schlagzeug-Mikrofon-Aufnahmeserie von dem Produzenten. Und jetzt weiß ich gar nicht, ob wieder der Name richtig ausgesprochen wird. Also ich sage eigentlich Jack King oder Jack Wire, so schreibt er sich. Jack Wire King und die finde ich unheimlich interessant. Er erklärt so seine Ideen für Drumrecording, Mikrofonplacement, wie er die Plugins so ein bisschen einstellt. Und da gucke ich immer wieder mal hin und finde ich eine tolle Serie. Und falls ihr diesen Kanal noch nicht kennt oder diesen Produzenten, da empfehle ich euch mal reinzuschauen, weil ich habe zum Teil so viele Plugins und nochmal, ich weiß manchmal gar nicht, was ich damit mache. Und das finde ich ganz interessant. Er erklärt das sehr gut. Ich finde, es ist ganz gut nachvollziehbar und ich habe schon so einige gute Tipps da rausgezogen. Von daher ist es meine Empfehlung, der Kanal von Universal Audio und ich werde nicht gesponsert von denen, schön wäre es übrigens. Werde nicht gesponsert von denen, aber diese Schlagzeug-Mikrofonserie mit Jack Reier King kann ich euch nur ans Herz legen und ich finde, wer sich natürlich fürs Tontechnische am Schlagzeug interessiert und mit Plugins arbeitet, für den ist das, glaube ich, zumindest mal da reinzuschauen. Ja, klasse. Ist doch eine gute Empfehlung. Vor allem, die war ja noch billiger als meine. Und ich dachte, meine ist schon billig. Die kosten nämlich gar nichts. Also von daher, sehr gut. Sehr schön. Also was für den Kindergeburtstag zu Hause und was zum Lernen. Das sind unsere Empfehlungen der Woche. Liebe Zuschauer, liebe Zusehende, das ist das Gleiche, liebe Zuhörende, das war die 132. Episode des Schlagabtausch-Podcast-Vodcast. Vielen Dank fürs Zuhören. Ihr kennt das Ganze schon am Ende quasi. Schreibt uns eine E-Mail, wenn ihr was loswerden wollt, an schlagabtauschpodcast-app-gmail.com. Vielleicht soll man das Ganze am Schluss ein bisschen abkürzen. Wir bedanken uns natürlich wahnsinnig herzlich, dass ihr uns die Stange haltet, dass ihr zuschaut, dass ihr zuhört, dass ihr auf unseren Drupal-Kanal geht, Instagram-Kanal und so weiter und so fort. Trotzdem noch ein Aufruf in eigener Sache. Unsere Schlagabtausch-Drum-Camps haben wir jetzt auch schon ein paar Mal erwähnt. Die stehen ja dieses Jahr wieder an und es gibt noch freie Plätze. Das heißt, wenn ihr Bock habt, schaut mal auf unserer Homepage vorbei. Da findet ihr alle Infos zu den Drum-Camps, zum Podcast und zur Schlagabtausch-Akademie, wo der Dirk ja immer noch sehr, sehr rührig ist mit seinem betreuten Trommel jeden Dienstag. Wo schon ordentlich auch immer Leute mit dabei sind. Und auch der Drumming ist dann immer mittwochs mit mir. Und ja, schaut mal vorbei. Also in den betreuten Trommeln könnt ihr auch mal unverbindlich reinschauen, wenn euch das interessiert. Und ihr wart noch nie dabei und ihr wisst nicht, was das genau ist. Schreibt den Dirk einfach eine Mail oder wie gesagt an schlagabtaschpodcast.gmail.com und dann werde ich euch an den Dirk weiterleiten und der wird euch dann einen Zoom-Link schicken als Einladung. Und dann könnt ihr einfach mal unverbindlich reinschauen und mal checken, was das ist und ob das vielleicht auch dauerhaft was für euch ist in dem Fall. Also in dem Sinne auf jeden Fall in die Tastaturen reinhauen oder was macht man heutzutage eigentlich nur noch? Voicemails schicken. Geil. Timo, du hast alles gesagt. Ihr Lieben da draußen, passt auf euch auf. Es sind, ja, so langsam wird es ein bisschen angenehmer von den Temperaturen da draußen. Frühling. Ja, noch nicht. Das dauert noch ein bisschen, glaube ich. Das dauert noch ein bisschen. Und ja, wir freuen uns auf Feedback von euch und sagen, bis in 14 Tagen zum großen Podcast. Euer Podcast.