Latest / Hamburg-News – der aktuelle Nachrichten-Überblick um 17 h / Hamburg-News: Hackerangriff auf Westfield-Einkaufszentrum
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- Willkommen zu deinem täglichen News-Update. Dies sind die Themen vom 9. März. Hackerangriff auf Westfield Einkaufszentrum. Tödlicher Unfall bei Aorubis. Zivilfahnder schnappen Einbrecher in den Elbvororten. Die Uni steht vor einer wichtigen Entscheidung. Alice Schwarzer und die Proteste im Deutschen Schauspielhaus. Zu den wichtigsten Nachrichten des Tages. Im Westfield Hamburg Überseequartier laufen eigentlich gerade Partyvorbereitungen. Am 8. April feiert das beliebte Einkaufsareal in der HafenCity den ersten Geburtstag. Knapp vier Wochen vor diesem ganz besonderen Tag haben die Verantwortlichen jetzt ein Geschenk erhalten, auf das sie gut und gerne hätten verzichten können. Bei einem Hackerangriff haben unbekannte Täter Kundendaten abgegriffen. Gegenüber dem Abendblatt sagte ein Sprecher, Unibail Rodamco Westfield, URW, bestätigt, dass eines seiner IT-Systeme Ziel eines Angriffs wurde, in dessen Folge unbefugte Zugriff auf Dateien mit Kontaktinformationen von Kundinnen und Kunden des Treueprogramms sowie von Newsletter-Abonnentinnen und Abonnenten erlangten. Das Westfield Hamburg Überseequartier hat bereits Gegenmaßnahmen ergriffen, um den Schaden einzudämmen. Alle potenziell betroffenen Newsletter-Abonnentinnen und Abonnenten sowie Kundinnen und Kunden des Treueprogramms wurden informiert. Tragödie bei Aurubis Bei einem Brand in einer Lagerhalle auf dem Firmengelände ist ein Mann im Alter von 42 Jahren ums Leben gekommen. Das bestätigte der Lagedienst der Feuerwehr Hamburg dem Abendblatt. In einer Werkshalle sei heiße Schlacke auf den Gabelstapler des Mannes gefallen, hieß es. Durch den Kontakt mit der Substanz, die in der Produktion als Nebenprodukt entsteht, sei das Fahrzeug dann in Brand geraten. Der Unfall habe sich in der Rohhütte Werk Nord, einem nachgelagerten Bereich der Primärkupferproduktion von Aurubis, ereignet, erklärte ein Unternehmenssprecher. Bei der Entleerung eines Kübels mit Rückständen von schmelzflüssigem Material sei es zu einer Verpuffung gekommen. Der Mitarbeiter im Gabelstapler habe dabei tödliche Verletzungen erlitten, ein weiterer Mitarbeiter sei leicht verletzt worden. Wie es zu der Verpuffung kommen konnte, ist nun Teil von Ermittlungen. Zivilfahnder der Hamburger Polizei haben in Othmarschen zwei mutmaßliche Einbrecher festgenommen. Die Männer im Alter von 34 und 44 Jahren werden verdächtigt, in eine Wohnung eingestiegen zu sein, erklärte Polizeisprecher Sören Zimbal. Offenbar waren es Geräusche, die das Duo verrieten. Ereignet hat sich der Vorfall an der Jürgen-Töpfer-Straße. Am Abend waren dort Zivilbeamte unterwegs. An einem der Mehrfamilienhäuser vernahmen sie dann die merkwürdigen Geräusche. Bei der genaueren Überprüfung entdeckten die Polizisten wenig später in einer Erdgeschosswohnung zwei Männer. Auffällig war das unter anderem deshalb, weil in dem Apartment kein Licht brannte. Das Gebäude wurde umstellt. Als die zwei Männer das Wohnhaus verließen, erfolgte der Zugriff. Die beiden Verdächtigen wurden festgenommen. Bei ihnen fanden die Beamten unter anderem Schmuck und Uhren. An der Universität Hamburg wetzt die Spannung. Am Mittwoch wird bekannt gegeben, ob Hamburgs größte Hochschule ihren 2019 errungenen Exzellenztitel für weitere sieben Jahre behält. Die Entscheidung wird live ins Audimax am von Melle Park Campus übertragen. Die Fortführung des Exzellenzstatus wäre ein herausragender Erfolg. Für die Universität, den Wissenschaftsstandort Hamburg und die gesamte Metropolregion. Würde der Titel hingegen aberkannt, wäre das eine Enttäuschung. Uni-Präsident Hauke Hekerin aber ist optimistisch. Wir gehen gut vorbereitet in die Entscheidung am 11. März, als Universität, die sich in den vergangenen Jahren sichtbar weiterentwickelt hat. Unsere Leistungen in Forschung, Lehre, Wissenstransfer sowie bei Nachhaltigkeit und Digitalisierung sprechen für sich, sagte er auf Anfrage. Die internationale Begutachtung bescheinigt uns einen klar geschärften Kurs und einen spürbaren Kulturwandel an der gesamten Universität. Ein Erfolg in der Exzellenzstrategie wäre in Zeiten angespannter Hochschulfinanzen Auszeichnung und Verpflichtung zugleich, für uns als Universität ebenso wie für die Politik. Alice Schwarzer, Publizistin und Gründerin der Zeitschrift Emma, hatte am Sonntagabend die Bühne im Deutschen Schauspielhaus noch nicht betreten, da wurde schon gegen sie protestiert. Mehr als 100 Menschen hatten sich am Weltfrauentag vor dem Gebäude positioniert, Banner gehalten und gegen die Lesung aus ihrem neuen Buch »Feminismus pur 99 Worte« demonstriert. Störungsfrei blieb dann auch die eigentliche Veranstaltung nicht. Gleich mehrfach wurde Schwarzers Auftritt unterbrochen, als Menschen auf die Bühne liefen und den Gästen im Malersaal etwas zuriefen. Die Demonstrierenden wurden dabei von dem Publikum ausgebucht. Alice Schwarzer saß währenddessen weiterhin auf der Bühne und wartete die Proteste ruhig ab. Später sagte sie, wir sind da, um voneinander zu hören, uns auszutauschen. Wir müssen überhaupt nicht einer Meinung sein. Das muss man dem lieben Kollegen Matthias Iken und mir nun wirklich nicht sagen.