Latest / Hamburg-News – der aktuelle Nachrichten-Überblick um 17 h / NewHamburg-News: Tödliche Schüsse vor dem Nachbarn Episode
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- Music. Moin, ich bin Lars Haider. Heute geht es um die tödlichen Schüsse in Farmsen, Bern. Weitere Themen? Hamburgs Sommerferien sollen immer bis in den September gehen. Beim Christopher Street Day gibt es Neuerungen. Und als normaler Mensch hat man keine Chance, eine Eintrittskarte für das Spiel des HSV gegen den FC St. Pauli zu bekommen. Dazu gleich mehr. Zunächst wie immer die drei meistgelesenen Themen und Texte auf abendblatt.de. Platz 3 Hamburgs neue Bäderlandchefin, das sind ihre Pläne. Platz 2, Gianna Nannini im Stadtpark. Woher nimmt sie diese Energie? Und auf Platz 1, U1, für eine Woche unterbrochen, diese Sperrungen folgen. Das waren, das sind die Top 3 auf abendblatt.de. Nach den tödlichen Schüssen am Sonntagmittag in Farmsen-Berne kommen nun weitere Details ans Licht. Wie die Polizei am Montagmorgen, also heute, mitteilte, handelte es sich bei dem Getöteten um eine 56 Jahre alte Frau. Mutmaßlicher Täter ist ihr 77-jähriger Ehemann. Nach der Bluttat soll er sich selbst gerichtet haben. Bei der mutmaßlichen Tatwaffe handelt es sich nach derzeitigen Erkenntnissen um einen Revolver, das sagt Polizeisprecher Patrick Schlüße auf Abendblatt-Anfrage. Demnach soll der Täter die Pistole legal besessen haben. Auf vorangegangene Beziehungsgewalt gäbe es laut Polizei keine Hinweise. Nach anderen Informationen soll es zuvor aber einen Streit zwischen den beiden gegeben haben. Die Frau soll wohl bereits verletzt, zum Nachbarn geflüchtet sein. Der Täter soll sie jedoch verfolgt und vor den Augen eben dieses Nachbarns mit mehreren Schüssen getötet haben. Die Sommerferien in Hamburg stehen kurz bevor und zahlreiche Schülerinnen und Schüler in unserer Stadt sitzen quasi auf gepackten Koffern. Bis zum 3. September dauert die Schulfreizeit dieses Jahr. Doch wenn es nach der Behörde für Schul- und Berufsbildung geht, könnten die Sommerferien irgendwann noch länger dauern, nämlich fast bis zum Herbstbeginn. Hamburg plädiert, wie auch einige andere Bundesländer dafür, dass die Termine der Sommerferien bundesweit neu geregelt werden. Denn Schulsenatorin Zenia Bekeres hält gar nichts von der derzeitigen Sonderregelung für einzelne Bundesländer und setzt sich stattdessen für gemeinsame Regelungen für Allländer ein. Der Hintergrund? Die Bundesländer stimmen die Termine der Sommerferien miteinander ab, um Staus auf den Autobahnen zu vermeiden und den Ansturm auf die Touristenregion zu entzerren. Doch während die Ferientermine in fast allen Bundesländern rollieren, sind die Termine der Sommerferien in Bayern und Baden-Württemberg immer dieselben. Sie haben die spätesten Ferien aller Bundesländer. Dadurch, so die Kritik, profitierten die beiden Länder von günstigeren Preisen in der beginnenden Nebensaison ab Anfang September. Dazu sagt Peter Albrecht, Sprecher der Hamburger Schulbehörde, es kann nicht mehr sein, dass einzelne Länder sich dem entziehen. Früher mal nachvollziehbare Gründe wie Erntezeiten haben heute keine Grundlage und eine bayerische DNA als Grund heranzuziehen, ist schon aberwitzig. Zitat Ende. Nur wenige Wochen nach dem Schlagemove wird es auf Hamburgstraßen erneut laut und bunt, allerdings diesmal mit ernstem politischem Hintergrund. Zum 45. Mal wird im Rahmen der Pride Week der Christopher Street Day gefeiert. Das Motto in diesem Jahr lautet, wir sind hier, um zu bleiben, quere Menschen schützen. Höhepunkte sind wie jedes Jahr das Straßenfest in der Hamburger Innenstadt, 1. bis 3. August, sowie die große CSD-Demo am Sonnabend, 2. August. Dass die Demo diesmal nicht über die lange Reihe führen wird, sorgte in den vergangenen Wochen für teils heftige Diskussionen. Doch nun hat Veranstalter Hamburg Pride noch einige weitere Neuerungen angekündigt. Soll es beispielsweise erstmals ein CSD-Radio geben, um mehr Menschen eine Teilhabe an der diesjährigen Demonstration zu ermöglichen? Dazu sagt Manuel Opitz von Hamburg Pride, ich zitiere, Zwei Reporter beschreiben von ihrem Standort am Novo Hotel Hamburg City Alster die CSD-Demo in Echtzeit für blinde oder sehbehinderte Menschen. Eine weitere Premiere ist auch die Family Area am Riesendarm, also am äußeren Ende des Rathausmarktes. Hier soll es einen geschützten Bereich für Kinder mit Hüpfburg, Kicker, Spielmatten sowie Roll- und Fahrgeräten geben. Geöffnet ist dieser Bereich Freitag bis Sonntag jeweils von 12 bis 18 Uhr. Viele HSV-Fans können das erste Heimspiel der neuen Bundesliga-Saison kaum erwarten, seit die Deutsche Fußballliga vor einem Monat den Spielplan veröffentlicht hat. Nach sieben Jahren in der zweiten Liga startet der HSV im Volksparkstadion, alle wissen es, gegen den FC St. Pauli. Der Vorverkauf, der startet jetzt allerdings nur für Mitglieder am Dienstag, also morgen ab 10 Uhr. Einen freien Vorverkauf wird es nicht geben. Und erwartet wird, dass das Volksparkstadion spätestens eine Stunde nach dem Vorverkaufsstart ausverkauft sein wird. Ähnlich verläuft auch der Ticketverkauf des FC St. Pauli für den Gästeblock. Wer kein Mitglied ist, hat keine Chance, eine Karte zu erwerben. Man rechnet ungefähr damit, dass St. Pauli um die 5700 Karten für dieses Derby am zweiten Spieltag bekommt. Das war's für heute mit den Hamburg News. Wir hören uns morgen wieder um 17 Uhr. Bis dahin. Tschüss. Ein Podcast von Funke. Weitere Podcasts vom Hamburger Abendblatt finden Sie in unserer Abendblatt-Podcast-App und auf abendblatt.de slash podcast.