Latest / Hamburg-News – der aktuelle Nachrichten-Überblick um 17 h / Hamburg-News: Eugen Block holt Vertrauten zurück
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- Willkommen zu deinem täglichen News-Update. Dies sind die Themen vom 16. Dezember. Sylt-Shuttle ausgebremst. Ideen für Kunsthalle stoßen auf Unterstützung. Eugen Block holt alten Vertrauten zurück. Hamburger Abiturienten starten Petitionen für bessere Prüfungstermine. Goldkehlchen dürfen endlich in die Elbphilharmonie. Dieser Dienstag ist der 26. Tag im Prozess gegen die Hamburger Unternehmerin Christina Block. Und wieder stand der Mann im Mittelpunkt, in dem viele den Kronzeugen sehen. David B., der die Rückholung zweier Blockkinder von ihrem Vater Stefan Hänsel, der in Dänemark lebt, nach Deutschland geplant haben soll. Die vorsitzende Richterin Isabel Hildebrandt konfrontierte B. Heute mit einer Chatnachricht, in der Christina Block ihre Erleichterung ausdrückt haben soll, dass er dort aushelfe, wo das deutsche Rechtssystem versage. Der Zeuge pochte jedoch darauf, dass alle Bemühungen zum Zeitpunkt der Nachricht ausschließlich darauf ausgelegt waren, Informationen zu beschaffen. Richterin Hildebrandt dürfte mit der Frage auf seine Behauptung abzielen, er habe geglaubt, dass er sich bei der Durchführung der Aktion im rechtlichen Rahmen des Gesetzes bewege. David B. erklärte außerdem, dass seine Gruppe und er freien Zugang zur Anwaltskanzlei von Dr. C. Gehabt habe, dem Familienanwalt der Blocks. Von dort hätten sie Informationen gesammelt und sogar auf Sicherheitskameras in Dänemark zugegriffen und Aufzeichnungen aus den Kameras angesehen. Dabei soll die Gruppe um David B. Mobiltelefone benutzt haben, die eigens zum Zwecke der Planung angeschafft wurden. Einen folgenschwerer Bahnunfall hat es auf dem Weg nach Sylt gegeben. Heute Morgen ist es zu einer Entgleisung eines Autozuges am Bahnhof Niebüll gekommen. Die verunglückte Bahn blockierte die Strecke, die Verladung von Autos war nicht möglich. Betroffen war ein Zug des Unternehmens RDC, besser bekannt als blauer Autozug. Menschen wurden bei dem Unfall nicht verletzt. Direktor Alexander Klar hat mit seinen Ideen für einen Erweiterungsbau der Hamburger Kunsthalle samt Neugestaltung des Glockengießerwalls und Anbindung zur Binnenalster ordentlich Staub aufgewirbelt und bekommt Unterstützung. Eckehard Nühmann, Vorsitzender der Freunde der Hamburger Kunsthalle, sagt, hierdurch würde nicht nur ein neues Gebäude mit dringend notwendigen Räumen für Sonderausstellungen, Veranstaltungen und Depotflächen geschaffen, sondern auch durch einen großzügigen Park die Insellage der Kunsthalle zwischen Bahngleisen und Lombardsbrücke, Glockengießerwall beseitigt und damit die lange gewünschte Anbindung an die Innenstadt Richtung Ballindamm erfolgen. Luise Nagel, Vorstandssprecherin des Landesverbands Hamburger Galerien und Leiterin der Produzentengalerie Hamburg, freut sich über diese zukunftsweisende Initiative, die dringend nötig ist und den Kunststandort Hamburg nachhaltig stärken wird. Besonders überzeugend findet sie die Integration des Neubaus in ein umfassendes städteplanerisches Konzept. Auch Martin Köttering, Präsident der Hochschule für Bildende Künste Hamburg, HFBK, befürwortet die Pläne, die geplante Erweiterung der Kunsthalle Hamburg zur Binnenalster wäre ein enormer kulturpolitischer Impuls und eröffnet eine bedeutende Zukunftsperspektive für die bildenden Künste in Hamburg. Als im Januar bekannt wurde, dass der langjährige Chef der Hamburger Block-Gruppe und Vertraute von Firmengründer Eugen Block das Unternehmen verlässt, sorgte das für einiges Aufsehen. Zwar verabschiedete sich Stefan von Bülow nach mehr als 20 Jahren in den Ruhestand, aber der Wechsel an der Führungsspitze ging aus Sicht von Beobachtern überraschend schnell. Nun die nächste Überraschung. Am Ende eines turbulenten Jahres holt Eugen Block seinen früheren Top-Manager zurück, aber in anderer Funktion. Die Gesellschafter der Eugen Block Holding haben Stefan von Bülow auf ein neu geschaffenes Mandat als Aufsichtsrat berufen. Neuer Vorsitzender des Aufsichtsrats ist Andreas Mattner, der vor seinem Ruhestand mehr als 30 Jahre bei der Hamburger ECE-Gruppe in Führungspositionen tätig war. Wenn die schriftlichen Prüfungen für Hamburgs Abiturientinnen und Abiturienten anstehen, wird es ernst. Drei Klausuren muss jeder der mehr als 9000 Hamburger Jugendlichen für das Abitur im Frühjahr schreiben, bis zu fünf Zeitstunden dauert eine Prüfung. Doch die Klausurtermine liegen teils viel zu eng zusammen, beklagen nun Schülerinnen und Schüler der Julius-Leber-Schule, JLS. Der Abiturjahrgang hat mit Unterstützung der Schule deshalb eine Petition gestartet. Wir hoffen auf Verständnis bei der Schulsenatorin, sagt Sophie Zähler aus dem 13. Jahrgang der Schule in Schnelsen, stellvertretend für alle Abiturienten. Die Abiklausuren werden 2021 im Zeitraum vom 20. April bis zum 8. Mai geschrieben, die genauen Termine sind abhängig vom Prüfungsfach. Genau hier setzt die Kritik der Schülerinnen und Schüler an. Bei der derzeitigen Planung der Prüfungstermine fallen einige schriftliche Prüfungen in bestimmten Fächerkombinationen so dicht aufeinander, dass kein einziger freier Tag, ein sogenannter Regenerationstag, zwischen den Prüfungen liegt, heißt es in der Petition an die Hamburger Schülerkammer. Vor rund sieben Jahren demonstrierte ein Hamburger Männerchor vor der Elbphilharmonie und in einem Video forderten Prominente von Heino über Linda Zervakis und Ingo Zamperoni bis hin zu Mary Roos. Dieser Chor muss in den großen Saal. Sie ahnen, es geht um die Hamburger Goldkehlchen, die damals nur einen Wunsch hatten. Sie wollten in dem Konzerthaus auftreten, von dem die ganze Welt seit der Eröffnung 2017 sprach. Lange mussten die Männer, die nicht singen können, warten. Jetzt ist es soweit. Morgen ist das Konzert im ausverkauften Saal und die Vorzeichen haben sich gedreht. Angesichts ihrer ausverkauften Drei-Stunden-Show in der Barclays-Arena, 15.000 Fans, und dem geplanten Auftritt im Volksparkstadion im September 2021 schon 43.000 Karten weg, dürfte die Elbphilharmonie froh sein, die Goldkehlchen zu Gast zu haben. Zumal die nach Informationen des Hamburger Abendblatts jede Menge bekannter Star-Gäste mitbringen werden. Wir präsentieren morgen ab 20 Uhr den Livestream auf YouTube. Viel Spaß dabei! Zum Podcast-Tipp des Tages. Uwe Fischer und Heiko Stutzinger ist etwas gelungen, was kaum jemand für möglich gehalten hat. Sie haben mit der Hamburg-Messe, lange Zeit ein Verlustbringer der Stadt, einen Gewinn erwirtschaftet und wollen das in naher Zukunft immer tun. In unserer Reihe Entscheider treffen Haider verraten die beiden Messechefs, wie das gelingen soll, wie die Zukunft des Fernsehturms aussieht und was sie darüber denken, dass Hamburg schon 2040 klimaneutral sein soll. Zu hören unter www.abendblatt.de Entscheider. Das war dein tägliches News-Update, erstellt mithilfe von künstlicher Intelligenz. Wenn dir diese Episode gefallen hat, abonniere unseren Podcast und teile ihn mit deinen Freunden. Bis zum nächsten Mal.