Latest / La Guri Vision® - The Podcast / Episode 6 - The Season of the Dark
Transcript
- 0:02SPEAKER_00: Willkommen bei La Guri Vision, the Podcast.
- 0:05SPEAKER_00: Mein Name ist Meliha Guri und hier wird es um moderne Spiritualität,
- 0:10SPEAKER_00: Embodied Energetics, Contemporary Healing und unsere Human Experience gehen.
- 0:15SPEAKER_00: Ich nehme dich mit unter die Oberfläche von dem, was du fühlst, lebst oder auch nicht loswirst.
- 0:22SPEAKER_00: Und wie du deine persönliche Energie auf deine Vision ausrichtest.
- 0:26SPEAKER_00: Zwischen all der Ablenkung und Verwirrung
- 0:27SPEAKER_00: in unserer heutigen Welt möchte ich dir Kontext,
- 0:31SPEAKER_00: Vertrauen in das große Ganze und Handlungsfähigkeit zurückgeben.
- 0:35SPEAKER_00: Das darf tief gehen, verspielt sein und auch leicht sein.
- 0:39SPEAKER_00: Schön, dass du hier bist.
- 0:41SPEAKER_00: Eigentlich hätte diese Folge vor Samhain oder auch Saoen, wie es heißt, erscheinen sollen.
- 0:48SPEAKER_00: Sie war auch schon fertig geschrieben.
- 0:50SPEAKER_00: Und dann ist es sich einfach nicht ausgegangen.
- 0:52SPEAKER_00: Hello Mercury Retrograde.
- 0:55SPEAKER_00: Ich sage es dir ganz ehrlich, weil es auch einfach perfekt zu dieser Jahreszeit passt.
- 1:02SPEAKER_00: Im November merkt man eigentlich sehr schnell,
- 1:05SPEAKER_00: wo die Energie plötzlich raus ist und weg ist.
- 1:10SPEAKER_00: Und ich bin recht happy darüber, dass das so gelaufen ist,
- 1:14SPEAKER_00: weil in den letzten Tagen dann wieder so viel passiert ist,
- 1:17SPEAKER_00: dass die Folge jetzt eine ganz andere geworden ist.
- 1:20SPEAKER_00: Nicht ganz anders, aber...
- 1:23SPEAKER_00: Ich nenne sie jetzt The Season of the Dark,
- 1:25SPEAKER_00: statt sie komplett nach Sam Hain zu richten.
- 1:30SPEAKER_00: Es geht um die dunkle Jahreszeit, in der wir gerade angekommen sind,
- 1:34SPEAKER_00: um Rückzug und auch um Wehmut,
- 1:37SPEAKER_00: ums Loslassen und auch wo da ein Neubeginn drinnen steckt.
- 1:43SPEAKER_00: Es geht um das letzte Quartal und darum,
- 1:48SPEAKER_00: was gerade auch draußen auf den Straßen los ist und die Ganz besonders auch
- 1:54SPEAKER_00: um die Raunechte.
- 1:56SPEAKER_00: Warum Manifestation ohne Handlung nicht funktioniert und warum ich dazu
- 2:01SPEAKER_00: ein ganzes Programm habe, das ich seit sechs Jahren lang führe,
- 2:05SPEAKER_00: dieses Jahr zum siebten Mal.
- 2:09SPEAKER_00: Und ich habe auch einen Teil davon dieses Jahr zu Samhain sterben lassen.
- 2:14SPEAKER_00: Aber gleich mehr dazu.
- 2:16SPEAKER_00: Das wird eine längere Folge.
- 2:18SPEAKER_00: Mach es dir gemütlich.
- 2:21SPEAKER_00: Wir starten trotzdem bei Samhain rein,
- 2:28SPEAKER_00: das keltische Neujahr.
- 2:30SPEAKER_00: Samhain war am 31. Oktober.
- 2:33SPEAKER_00: Für die Kelten begann das neue Jahr damit.
- 2:39SPEAKER_00: Man schreibt es Samhain und sagt Samhain.
- 2:42SPEAKER_00: Das Wort ist meistens mit Sommerende übersetzt
- 2:45SPEAKER_00: und der November heißt auch im irischen bis heute nach Samhain.
- 2:51SPEAKER_00: Die Kelten haben ihr Jahr in zwei Hälften geteilt und das Jahr begann für sie
- 2:55SPEAKER_00: in der Dunkelheit.
- 2:56SPEAKER_00: Darum gilt Samhain auch als das keltische Neujahr.
- 3:00SPEAKER_00: Astronomisch liegt die genaue Mitte zwischen Herbsttag und Nachtgleiche
- 3:05SPEAKER_00: und Wintersonnenwende erst so um den 7. November herum.
- 3:10SPEAKER_00: Wir stehen also gerade mitten auf der Schwelle.
- 3:13SPEAKER_00: All die Bräuche,
- 3:15SPEAKER_00: Das sind jetzt
- 3:21SPEAKER_00: die sogenannten Geisternächte.
- 3:24SPEAKER_00: Also wenn du noch keine Zeit hattest,
- 3:26SPEAKER_00: irgendein Ritual oder was auch immer du vorhattest, zu Samhain am 31.10.
- 3:30SPEAKER_00: zu machen, it's not too late.
- 3:33SPEAKER_00: Ich will mich heute auch gar nicht so viel wiederholen, was Samhain an Bräuchen mitbringt.
- 3:39SPEAKER_00: In unserem Buch Raunecht und Jahreskreisfeste als auch
- 3:45SPEAKER_00: bei unserer Seasonal Rituals Membership haben Christina und ich
- 3:49SPEAKER_00: das wirklich ausreichend abgedeckt.
- 3:52SPEAKER_00: Ich verlinke euch das alles in den Shownotes
- 3:55SPEAKER_00: und auch unsere gemeinsame Podcast-Folge dazu,
- 3:58SPEAKER_00: die finde ich nach wie vor top-notch ist
- 4:02SPEAKER_00: und das sehr lebendig Wir haben
- 4:07SPEAKER_00: in unserem Buch den Jahreskreis bewusst mit Samhain begonnen. Nicht mit dem 1.
- 4:12SPEAKER_00: Januar und auch nicht mit der Frühlingstag- und Nachtgleiche,
- 4:16SPEAKER_00: mit der ja in der Astrologie und auch vielen Kulturen das neue Jahr beginnt.
- 4:21SPEAKER_00: Die wahren Anfänge passieren dort, wo noch nichts für die Außenwelt sichtbar ist.
- 4:26SPEAKER_00: Also die Kurzfassung zu Samhain ist, dass das damals die Zeit war,
- 4:32SPEAKER_00: wo das Vieh nach drinnen geholt wurde, also heimgeholt wurde,
- 4:38SPEAKER_00: wo die Vorräte gezählt wurden.
- 4:40SPEAKER_00: Man hat entschieden, welche Tiere man durch den Winter füttern kann.
- 4:44SPEAKER_00: Es war eine Inventur fürs Überleben und auch Überwintern.
- 4:48SPEAKER_00: Und zu der Zeit hat man Wenn dich dieses Thema mehr interessiert,
- 4:54SPEAKER_00: hör dir noch zusätzlich die Episode 3 von meinem Podcast hier an, La Guri Vision.
- 5:21SPEAKER_00: Wo ich das sehr ausführlich thematisiere und über uns als Ahnen der Zukunft spreche.
- 5:27SPEAKER_00: Also wir wissen, dass viele dieser Bräuche und Riten bis auf die Kelten in Europa zurückgehen.
- 5:33SPEAKER_00: Nicht die Gemahnen bitte, die gab es so nie,
- 5:35SPEAKER_00: damit es hier auch keine Missverständnisse gibt
- 5:39SPEAKER_00: oder sich irgendwelche komischen Leute angesprochen fühlen.
- 5:42SPEAKER_00: Als Gemahnen bezeichnet man eine Gruppe verschiedener Stämme im antiken
- 5:48SPEAKER_00: und mittelalterlichen Nord- und Mitteleuropa.
- 5:53SPEAKER_00: Die über eine verwandte Sprache und auch Kultur miteinander verbunden waren.
- 5:58SPEAKER_00: Es gab die nie als ein einheitliches Volk oder geschweige denn einen gemeinsamen Staat.
- 6:05SPEAKER_00: Das könnt ihr gerne selbst auch nachrecherchieren.
- 6:08SPEAKER_00: Nur damit es hier keine Missverständnisse gibt.
- 6:12SPEAKER_00: Die Kelten selber haben fast nichts aufgeschrieben.
- 6:16SPEAKER_00: Was wir heute von ihnen wissen,
- 6:18SPEAKER_00: stammt großteils von irischen Mönchen aus dem Mittelalter
- 6:22SPEAKER_00: und von römischen Beobachtern.
- 6:24SPEAKER_00: Also von Menschen, die selbst keine Kelten waren.
- 6:26SPEAKER_00: Ich finde, das darf man ruhig dazu sagen.
- 6:28SPEAKER_00: Der Jahreskreis, wie wir ihn heute feiern, ist aus verschiedenen Traditionen zusammengesetzt.
- 6:34SPEAKER_00: Es gibt vier Sonnenfeste, die sich aus den Tag und Nacht gleichen, Frühling, Herbst,
- 6:40SPEAKER_00: Die
- 6:52SPEAKER_00: Schwellenfeste,
- 6:53SPEAKER_00: wie wir sie in unserem Buch genannt haben, dazu gehören Samhain,
- 6:58SPEAKER_00: Imbolc, auch Lichtmess, Beltane, Walpurgisnacht und Lugnasot, auch Lamass,
- 7:06SPEAKER_00: die kommen aus der keltischen Welt.
- 7:08SPEAKER_00: Zu einem Jahresrat mit acht Festen wurde das alles erst in den 1950er Jahren zusammengeführt.
- 7:14SPEAKER_00: Aber es macht total Sinn und deshalb haben wir das damals auch im Buch übernommen.
- 7:20SPEAKER_00: Das ist jetzt übrigens schon drei Jahre alt.
- 7:22SPEAKER_00: Ihr könnt das bei uns direkt bestellen und findet ihr auch in den Shownotes.
- 7:29SPEAKER_00: Also unsere Vorfahren haben ihre Rituale auch immer an ihre Lebzeit angepasst.
- 7:36SPEAKER_00: Genau das sollten auch wir heute tun und versuchen,
- 7:39SPEAKER_00: statt irgendwie krampfhaft zu imitieren,
- 7:42SPEAKER_00: was einfach nicht mehr für uns zeitgemäß ist.
- 7:45SPEAKER_00: Die meisten von uns haben kein Vieh mehr zum Eintreiben.
- 7:49SPEAKER_00: Also dafür müssen wir jetzt nicht irgendwie Feste im Wald veranstalten,
- 7:55SPEAKER_00: uns verkleiden oder aufwendige Utensilien zulegen.
- 7:58SPEAKER_00: Davon wird ein Ritual nicht stärker.
- 8:02SPEAKER_00: Grundsätzlich verfolge ich
- 8:06SPEAKER_00: die Strategie Energy Follows Intention.
- 8:10SPEAKER_00: Und ihr werdet das immer wieder von mir in meinen Sessions hören.
- 8:14SPEAKER_00: Wenn ihr gerade nichts bei euch habt, dann ist das okay.
- 8:19SPEAKER_00: If everything is energy, dann ist auch jedes Utensil,
- 8:25SPEAKER_00: an das ihr denkt und es euch bildlich vorstellt, irgendwo in eurem Feld vorhanden.
- 8:35SPEAKER_00: Das ist auch generell so eine Sache,
- 8:37SPEAKER_00: die ich schon in den letzten Folgen immer wieder thematisiert habe
- 8:40SPEAKER_00: und wozu ich gerade wirklich viel, viel, viel Resonanz von euch bekomme.
- 8:44SPEAKER_00: Wie gut und wichtig ihr das findet, dass ich eben Authentizität,
- 8:48SPEAKER_00: Wahrhaftigkeit und Präsenz anspreche und hoffentlich auch vorlebe.
- 8:53SPEAKER_00: Man muss die Dinge nicht eins zu eins wiederholen, wie das einst gemacht worden ist.
- 8:59SPEAKER_00: Ja, es gibt eine Art, Rahmen,
- 9:02SPEAKER_00: roter Faden, Framework, nennt es wie ihr es wollt,
- 9:06SPEAKER_00: den man verfolgen kann.
- 9:08SPEAKER_00: Aber wenn ihr das aus den falschen Gründen verfolgt und hier
- 9:11SPEAKER_00: ein Schauspiel veranstaltet, that's not it.
- 9:14SPEAKER_00: That's not what it is about.
- 9:17SPEAKER_00: Ich möchte heute vor allem mehr dort rein,
- 9:20SPEAKER_00: was von all dem heute noch für uns wirklich relevant ist und in welcher Form.
- 9:25SPEAKER_00: Wenn du jetzt im November durch einen Park oder über ein Feld gehst,
- 9:29SPEAKER_00: sieht alles schon nach Ende aus.
- 9:32SPEAKER_00: Die Bäume werden kahler, das Laub liegt vielleicht schon nass am Boden
- 9:36SPEAKER_00: und fängt langsam an zu verrotten.
- 9:38SPEAKER_00: Es riecht auch danach.
- 9:40SPEAKER_00: Man kann vielleicht auch die feuchte Erde riechen.
- 9:43SPEAKER_00: Also draußen passiert scheinbar nicht mehr viel Neues in der Natur.
- 9:48SPEAKER_00: Neues im Sinne von Wachstum.
- 9:51SPEAKER_00: Aber Die Realität ist, unter dieser Laubschicht ist Hochbetrieb.
- 9:56SPEAKER_00: Würmer, Pilze, Mikroorganismen, die zersetzen alles,
- 10:00SPEAKER_00: was da vor sich hin rottet und was der Sommer übrig gelassen hat.
- 10:05SPEAKER_00: Daraus wird Hummus und von diesem Hummus lebt dann im Frühling alles, was neu wächst.
- 10:10SPEAKER_00: Also ohne das Sterben im Herbst gibt es im Frühling keinen nahrhaften Boden,
- 10:15SPEAKER_00: aus dem etwas sprießen kann.
- 10:19SPEAKER_00: Ich habe das das erste Mal so richtig verstanden und es hat Klick gemacht,
- 10:25SPEAKER_00: als ich folgendes gehört habe.
- 10:28SPEAKER_00: Viele Bauern sehen ihr Getreide im Herbst.
- 10:32SPEAKER_00: Winterweizen, Wintergerste und auch Roggen kommen schon im September und Oktober unter die Erde.
- 10:39SPEAKER_00: Die keimen sogar noch, bilden ein paar kleine grüne Blätter
- 10:43SPEAKER_00: und bleiben dann den ganzen Winter so stehen, unterm Schnee,
- 10:47SPEAKER_00: im Frost und in der Dunkelheit.
- 10:49SPEAKER_00: Und im Frühling sprießen sie dann los, viel früher und auch kräftiger als alles,
- 10:56SPEAKER_00: was erst im März gesät wird.
- 11:00SPEAKER_00: Das Spannende daran ist, dass das Wintergetreide die Kälte sogar braucht und auch
- 11:06SPEAKER_00: die Dunkelheit.
- 11:07SPEAKER_00: Ohne eine ausreichende lange Kälteperiode bildet der Winterweizen keine richtigen Ehren.
- 11:14SPEAKER_00: Also wenn du ihn im Frühling siehst, wächst er zwar, aber er bringt kaum Ertrag.
- 11:19SPEAKER_00: Die dunkle, kalte Zeit ist für diese Pflanzen also keine Pause.
- 11:25SPEAKER_00: Sie ist ein Teil des ganzen Wachstums und des Prozesses.
- 11:29SPEAKER_00: Mit Blumenzwiebeln ist das teilweise genauso.
- 11:32SPEAKER_00: Tulpen und Narzissen setzt man schon im Herbst ein.
- 11:35SPEAKER_00: Wer sie im Frühling pflanzt, der wird wahrscheinlich vergeblich auf die Blüte warten.
- 11:40SPEAKER_00: Ich glaube, mit unseren eigenen Vorhaben ist es genauso.
- 11:45SPEAKER_00: Wir wollen etwas sehen und am liebsten nächste Woche schon ernten.
- 11:49SPEAKER_00: Und wenn es nicht sofort aufgeht, denken wir oft, es war vielleicht die falsche Idee.
- 11:55SPEAKER_00: Dass aber manche Ideen vielleicht eine ganze Winterperiode brauchen.
- 12:01SPEAKER_00: Zeit, in der niemand etwas davon sieht,
- 12:04SPEAKER_00: in der sich nur Wurzeln bilden dürfen,
- 12:08SPEAKER_00: daran denken wir oft nicht.
- 12:10SPEAKER_00: Also wenn du gerade an etwas arbeitest, das sich irgendwie zäh anfühlt, Frag dich,
- 12:16SPEAKER_00: ob es vielleicht einfach langsam seine Wurzeln schlägt und in Ruhe keimt,
- 12:21SPEAKER_00: bis es ready ist, eben eine Wintersaat ist.
- 12:25SPEAKER_00: Und das kann für unsere Vorhaben zu jeder Jahreszeit passieren.
- 12:28SPEAKER_00: Wir sind da nicht daran gebunden.
- 12:31SPEAKER_00: Wir haben damals wirklich viel Zeit und Arbeit
- 12:34SPEAKER_00: in die Recherche unseres Buches gesteckt,
- 12:36SPEAKER_00: schon lange bevor es überhaupt geschrieben war und rauskam.
- 12:39SPEAKER_00: Also wir haben 2020 wirklich intensiv begonnen, uns mit diesen Themen auseinanderzusetzen.
- 12:45SPEAKER_00: Im November 2023 ist das Buch erschienen.
- 12:51SPEAKER_00: Also das sind drei Jahre wirklich,
- 12:56SPEAKER_00: wirklich viel Hintergrundarbeit und Recherche.
- 13:00SPEAKER_00: Wir haben genau das gemacht.
- 13:05SPEAKER_00: Was nach der Veröffentlichung aber passiert ist,
- 13:07SPEAKER_00: war eine Lawine von 1 zu 1 abgeschriebenen Texten überall im Internet.
- 13:12SPEAKER_00: Wenn ich mir die Menschen und Firmen dahinter anschaue, die das gemacht haben,
- 13:16SPEAKER_00: ist bei den meisten die Message überhaupt nicht angekommen,
- 13:19SPEAKER_00: schon gar nicht der Kern des Themas.
- 13:22SPEAKER_00: Und das ist auch mitunter ein Grund,
- 13:25SPEAKER_00: warum sich heute so vieles so hohl in dieser Babylon-Branche anfühlt.
- 13:29SPEAKER_00: Die schnelle Ernte ist halt nicht immer die nachhaltigste.
- 13:33SPEAKER_00: Und auch nicht die nachhafteste.
- 13:37SPEAKER_00: Die immer gleichen Phrasen, die jetzt von AI sowieso bis
- 13:41SPEAKER_00: in die Unendlichkeit repliziert werden, schmecken halt Pfad und Schal.
- 13:47SPEAKER_00: Dazu kommen dann irgendwelche Rituale, die man nachahmt.
- 13:52SPEAKER_00: Und mystisch und spirituell aussehen lässt, ohne wirklich zu verstehen,
- 13:57SPEAKER_00: was der eigentliche Zweck davon war.
- 13:59SPEAKER_00: That wasn't the point.
- 14:01SPEAKER_00: Hier auch der Verweis auf die letzte Episode, die ich aufgenommen habe,
- 14:05SPEAKER_00: wo es um Präsenz ging und darum, ob wir auch wirklich da sind,
- 14:10SPEAKER_00: wenn wir uns mit diesen Themen beschäftigen, sie aufarbeiten und praktizieren.
- 14:16SPEAKER_00: Also mit der Dunkelheit kommt vieles.
- 14:21SPEAKER_00: Auch ans Licht,
- 14:23SPEAKER_00: zum Beispiel auch die Wehmut oder so eine Schwere im November.
- 14:30SPEAKER_00: Man denkt da vielleicht auch öfter an die Erfolge, die man nicht gefeiert hat,
- 14:35SPEAKER_00: die Dinge, die nicht gelungen sind, Menschen, die nicht mehr da sind, Dinge,
- 14:40SPEAKER_00: die man sich dieses Jahr vorgenommen hat und die nicht passiert sind.
- 14:44SPEAKER_00: Vielleicht auch an Versionen von sich selber, die man irgendwo...
- 14:49SPEAKER_00: Ich finde, diese Wehmut darf absolut sein
- 14:55SPEAKER_00: und wir versuchen sie viel
- 14:56SPEAKER_00: zu oft irgendwie wegzumachen, wegzudrücken.
- 14:59SPEAKER_00: Dabei ist sie eigentlich eine ziemlich gesunde Reaktion.
- 15:03SPEAKER_00: Etwas geht zu Ende und ein Teil von uns weiß das,
- 15:08SPEAKER_00: bevor der Kopf bereit ist, es zuzugeben.
- 15:11SPEAKER_00: Ein Geständnis ist ja allgemein nicht so eine einfache Aufgabe.
- 15:17SPEAKER_00: Die Frage, die ich mir um diese Jahreszeit stelle, ist vom Tarot inspiriert.
- 15:23SPEAKER_00: Zur dunklen Jahreszeit gehört nämlich die Karte 13, der Tod.
- 15:27SPEAKER_00: Eine meiner Lieblingskarten, auch weil ich einfach am 13.
- 15:30SPEAKER_00: Geburtstag habe und das so meine persönliche Karte irgendwie ist.
- 15:37SPEAKER_00: Wer bei mir im Conscious Chaos Club ist, weiß,
- 15:41SPEAKER_00: dass diese Karte so gut wie nie den physischen Tod meint.
- 15:45SPEAKER_00: Sie zeigt auf etwas, das längst vorbei ist und man trotzdem künstlich am Leben hält.
- 15:53SPEAKER_00: Und auch, dass der Tod vor niemandem Halt macht.
- 15:57SPEAKER_00: Und wir alle, auch in allen Stadien unseres Lebens,
- 16:02SPEAKER_00: unabhängig von Status diese Erfahrung machen müssen.
- 16:05SPEAKER_00: Und es halt Teil des Lebens ist.
- 16:07SPEAKER_00: Wie wir diese Erfahrung leben, ist aber uns überlassen.
- 16:12SPEAKER_00: Es gibt hier eine ganze Storyline dahinter.
- 16:16SPEAKER_00: Der Tod ist die Karte 13.
- 16:19SPEAKER_00: Dann kommt mit der Karte 14 die Mäßigkeit, die ich nachher nochmal erwähne.
- 16:23SPEAKER_00: Dann kommt der Teufel mit der 15.
- 16:27SPEAKER_00: 16 ist der Turm, der wirklich alles nochmal zerfallen lässt und dann kommt
- 16:32SPEAKER_00: der Stern, der quasi erst einen neuen Tag einläutet.
- 16:37SPEAKER_00: Wen das interessiert, der kann sich den Tarot Foundations Kurs von mir holen.
- 16:42SPEAKER_00: Es ist ein dreistündiger Workshop,
- 16:44SPEAKER_00: wo ich diese ganze Storyline einmal
- 16:47SPEAKER_00: durch die große Arcana erkläre und auch
- 16:52SPEAKER_00: durch die ganzen Archetypen.
- 16:55SPEAKER_00: Meine Frage dazu lautet, was darf sterben, damit gelebt werden kann?
- 17:05SPEAKER_00: Wiederholt das nochmal.
- 17:07SPEAKER_00: Was darf sterben, damit gelebt werden kann?
- 17:12SPEAKER_00: Was ist dieses Jahr gestorben?
- 17:15SPEAKER_00: Eine Beziehung, ein Job, ein Plan, der sich nicht erfüllt hat?
- 17:19SPEAKER_00: Eine Version von dir, die du nicht mehr bist?
- 17:23SPEAKER_00: Was darf betrauert werden, bevor dieses neue linear, aber auch keltische Neujahr anfängt?
- 17:31SPEAKER_00: Wie bei der Inventur damals fragte ich,
- 17:35SPEAKER_00: was nehme ich mit durch den Winter und was kann ich nicht mehr durchfüttern?
- 17:41SPEAKER_00: Und dann gibt es eine zweite Frage, die vielleicht ein bisschen unangenehmer ist.
- 17:47SPEAKER_00: Wovor hast du eigentlich Angst?
- 17:50SPEAKER_00: Vor dem Ende?
- 17:52SPEAKER_00: Oder vor dem unbekannten Leben, das danach kommt, wenn du losgelassen hast.
- 17:58SPEAKER_00: Es sterben hast lassen.
- 18:01SPEAKER_00: Astrologisch passt das alles Punkt genau.
- 18:05SPEAKER_00: Wir sind mitten in der Skorpionssaison.
- 18:07SPEAKER_00: Skorpion steht für alles, was unter der Obersfläche liegt.
- 18:11SPEAKER_00: Tod und Wiedergeburt, Sexualität, Macht, Geheimnisse, gemeinsames Geld, Erbe.
- 18:17SPEAKER_00: Also alles, worüber man vielleicht nicht so gerne spricht.
- 18:22SPEAKER_00: Der Skorpion hat sehr alte Verbindungen zu dieser Schwellenzeit.
- 18:29SPEAKER_00: Im Gilgamesh Epos aus Mesopotamien bewachen Skorpionmenschen
- 18:35SPEAKER_00: das Tor zu dem Berg,
- 18:38SPEAKER_00: hinter dem die Sonne in der Nacht verschwindet.
- 18:41SPEAKER_00: In Ägypten war die Skorpiongöttin Selket eine Schutzgöttin der Heilkundigen und der Toten.
- 18:48SPEAKER_00: Vor zwei Wochen ist sie mir sogar in einer superintensiven Energy Healing Session begegnet.
- 18:55SPEAKER_00: Ist auch eine meiner persönlichen Begleiterinnen und zeigt sich aber ganz, ganz selten.
- 18:59SPEAKER_00: Ich habe sie vor einigen Jahren zum allerersten Mal
- 19:04SPEAKER_00: in einer Vision gesehen
- 19:07SPEAKER_00: und auch richtig gespürt und sie war jetzt sicher ein,
- 19:11SPEAKER_00: zwei Jahre nicht präsent und she's back.
- 19:17SPEAKER_00: Skorpion-Energie ist super intensiv.
- 19:19SPEAKER_00: Es kann sein, dass in diesen Wochen Alte Geschichten zukommen,
- 19:24SPEAKER_00: also hochkommen oder sich Menschen von früher melden.
- 19:28SPEAKER_00: Lass das ruhig zu.
- 19:30SPEAKER_00: In dieser Zeit schaust du einfach nochmal ganz genau hin,
- 19:34SPEAKER_00: bevor du etwas wirklich gehen lässt,
- 19:36SPEAKER_00: bevor du wirklich ein letztes Mal die Tür schließt.
- 19:39SPEAKER_00: Der Skorpion will die Wahrheit, auch die Unbequeme.
- 19:45SPEAKER_00: Er gibt sich nicht mit der Oberfläche zufrieden.
- 19:47Und
- 19:53SPEAKER_00: Ende des Monats wechselt dann die Sonne in den Schützen.
- 19:58SPEAKER_00: Und diese Energie verändert dann deutlich.
- 20:03SPEAKER_00: Der Schütze ist ein Feuerzeichen und ist regiert vom Jupiter.
- 20:09SPEAKER_00: Er steht für Sinn, für Weite, für die Frage, woran du eigentlich glaubst und wohin du willst.
- 20:17SPEAKER_00: Wie passend für unsere Raunechte.
- 20:21SPEAKER_00: Der Skorpion Gräbt tief nach unten
- 20:26SPEAKER_00: und der Schütze spannt den Bogen und zielt nach vorne.
- 20:32SPEAKER_00: Im Tarot gehört der Schütze zum Schützen die Karte der Mäßigkeit,
- 20:36SPEAKER_00: die ich schon erwähnt habe, die direkt auf den Tod folgt.
- 20:39SPEAKER_00: Temperance, die Mäßigkeit.
- 20:42SPEAKER_00: Darauf gießt eine Art Engelsgestalt Wasser von einem Gefäß in das andere.
- 20:49SPEAKER_00: Es geht um Alchemie, um Ausgleichen, Transformieren, aber auch um Geduld.
- 20:57SPEAKER_00: Und ich finde, das ist genau die Bewegung von November in den Dezember.
- 21:03SPEAKER_00: Erst schauen wir uns im Skorpion an, was in der Tiefe liegt.
- 21:07SPEAKER_00: Dann mischen wir es im Schützen neu und fragen uns, was daraus werden soll.
- 21:13SPEAKER_00: Und dann kommen mit Juhl Die Rauhnächte, in denen wir das neue Jahr bewusst ausrichten.
- 21:20SPEAKER_00: Und zu Imbolc dann, das ist der 1.
- 21:25SPEAKER_00: Februar, sollten wir Bescheid wissen, was nötig ist, um in die Umsetzung zu gehen.
- 21:33SPEAKER_00: Wenn du das alles als einen gesamten Bogen siehst,
- 21:36SPEAKER_00: ergibt sich daraus eigentlich ein ziemlich klarer Fahrplan.
- 21:40SPEAKER_00: Kann nichts schief gehen.
- 21:41SPEAKER_00: November ist zum Ausmisten da, Dezember ist zum Ausrichten da.
- 21:45SPEAKER_00: Und die Rauhnächte, um Entscheidungen zu treffen, ab Februar dann die Umsetzung.
- 21:53SPEAKER_00: Jetzt kommt aber das Problem.
- 21:55SPEAKER_00: Genau in dieser Zeit, in der die Natur sich zurückzieht,
- 22:01SPEAKER_00: sollen wir aber am allermeisten leisten.
- 22:04SPEAKER_00: Wir haben das im Buch als das letzte Quartal, das Elefantenquartal, bezeichnet.
- 22:10SPEAKER_00: Budgets müssen raus, die Umsatzziele müssen erreicht werden,
- 22:13SPEAKER_00: das Weihnachtsgeschäft steht vor der Tür, es ist finster,
- 22:16SPEAKER_00: wenn du zur Arbeit gehst und es ist finster, wenn du heimkommst.
- 22:19SPEAKER_00: Und trotzdem erwartet man von dir,
- 22:22SPEAKER_00: dass du mit der gleichen Power und Energy auftrittst wie im Juni.
- 22:30SPEAKER_00: Dann kommt auch noch Ende November Black Friday dazu.
- 22:33SPEAKER_00: Spätestens dann wirst du von allen Seiten mit Angeboten beschossen und gerade
- 22:38SPEAKER_00: wenn man Ich habe
- 22:43SPEAKER_00: auch
- 22:50SPEAKER_00: kurz überlegt, aber nein, es macht absolut keinen Sinn.
- 22:53SPEAKER_00: Das beste Angebot, das ihr dieses Jahr von mir noch bekommt,
- 22:58SPEAKER_00: ist das Raunechte-Programm mit der Extension im Januar.
- 23:04SPEAKER_00: Ich will dich nicht davon abhalten, etwas zu kaufen, was du wirklich brauchst,
- 23:08SPEAKER_00: aber frag dich, ob du wirklich noch mehr Materielles brauchst
- 23:13SPEAKER_00: oder vielleicht nur deine Vorräte aufstocken willst, weil es gerade günstiger ist.
- 23:18SPEAKER_00: Was hier oft kreiert wird, ist eine Art Fake-Mangel und Fake-Need.
- 23:24SPEAKER_00: Ich komme selber aus dem Handel und aus dem Visual Merchandising.
- 23:27SPEAKER_00: Ich war mitverantwortlich, dieses Haben-Wollen-Gefühl bei Menschen auszulösen.
- 23:34SPEAKER_00: Und ich sage euch etwas, das ihr vielleicht nicht gern hört.
- 23:38SPEAKER_00: Die Wirtschaft hat das so kreiert.
- 23:44SPEAKER_00: Aber Entschleunigung kann nur dann passieren,
- 23:47SPEAKER_00: wenn auch wir als Konsumenten entschleunigen.
- 23:52SPEAKER_00: Es gibt so lange Angebote, wie es halt Nachfrage gibt.
- 23:55SPEAKER_00: Und die Nachfrage sind wir.
- 23:57SPEAKER_00: Solange Menschen im August Lebkuchen kaufen, liegen die Lebkuchen jedes Jahr früh im Supermarkt.
- 24:03SPEAKER_00: Wir können uns nicht über den Zustand der Welt ärgern,
- 24:06SPEAKER_00: ohne unseren eigenen Fußabdruck anzuschauen.
- 24:10SPEAKER_00: Also was kannst du konkret tun?
- 24:13SPEAKER_00: Wie schon gesagt, frag dich, was du wirklich brauchst und was dir echten Mehrwert bringt.
- 24:21SPEAKER_00: Schau dir auch an, wozu du bis Jahresende schon Ja gesagt hast.
- 24:25SPEAKER_00: Nimm deinen Kalender her und streich alles, was nur dasteht,
- 24:31SPEAKER_00: weil du dich vielleicht nicht getraut hast, abzusagen.
- 24:35SPEAKER_00: Jede Weihnachtsfeier, auf die du nur gehst, um dich zu zeigen,
- 24:40SPEAKER_00: damit niemand beleidigt ist oder weil es halt so gehört oder weil du musst,
- 24:45SPEAKER_00: das kostet dich alles Energie, die dir dann im Januar fehlen wird.
- 24:50SPEAKER_00: Leg deine Höchstleistung dorthin, wo sie wirklich hingehört.
- 24:55SPEAKER_00: Du kannst entscheiden, was du in dieser Zeit machst und nicht machst.
- 25:01SPEAKER_00: Geh früher schlafen, auch wenn das total banal klingt.
- 25:05SPEAKER_00: Dein Nervensystem reagiert auf Licht.
- 25:08SPEAKER_00: Wenn es um fünf finster wird und du trotzdem bis Mitternacht vom Bildschirm hängst,
- 25:14SPEAKER_00: kämpft dein Körper die ganze Zeit gegen das, was er eigentlich tun will, schlafen.
- 25:19SPEAKER_00: Die Natur zieht ihre Energie jetzt nach innen und dein Körper möchte das auch.
- 25:26SPEAKER_00: Also gib ihm das.
- 25:27SPEAKER_00: Natürlich in welchem Rahmen und Umfang es für dich möglich ist.
- 25:32SPEAKER_00: Und damit sind wir jetzt auch bei dem, was dieses Jahr besonders macht.
- 25:38SPEAKER_00: Ich habe das schon in der einen Folge erwähnt,
- 25:40SPEAKER_00: wo ich generell über 2026 und die Zeitqualität spreche.
- 25:44SPEAKER_00: Okay.
- 25:47SPEAKER_00: Ich möchte es hier nochmal aufgreifen.
- 25:49SPEAKER_00: Ich glaube, die wenigsten von uns erleben diesen Herbst als ruhige Rückzugszeit.
- 25:56SPEAKER_00: Die ganzen Ängste über die Zukunft sind dieses Jahr extrem laut.
- 26:01SPEAKER_00: Kriegsangst, Wehrpflicht, Wohnungen, die keiner mehr bezahlen kann, Schulsysteme, die zerfallen.
- 26:07SPEAKER_00: Viele haben das Gefühl, dass gerade alles gleichzeitig ins Rutschen kommt,
- 26:14SPEAKER_00: verrückt wird und Ja, auseinanderfällt.
- 26:21SPEAKER_00: Und gerade zu Halloween sind dieses Jahr ganz viele Menschen,
- 26:25SPEAKER_00: ganz viele junge Menschen überall in Europa auf die Straßen gegangen.
- 26:30SPEAKER_00: Gen Z will eine bessere Zukunft als die,
- 26:35SPEAKER_00: auf die sie gerade eine realistische Aussicht haben.
- 26:39SPEAKER_00: Es geht um Bildung, es geht um Mieten, Lebenserhaltungskosten, auch ums Klima,
- 26:45SPEAKER_00: auch um die Wehrpflicht.
- 26:48SPEAKER_00: Seit Wochen gibt es ähnliche Proteste in ganz vielen Ländern weltweit.
- 26:53SPEAKER_00: Ich finde es ziemlich bemerkenswert,
- 26:55SPEAKER_00: dass eine ganze Generation ausgerechnet jetzt auf die Straßen geht und laut sagt,
- 27:00SPEAKER_00: dass sie ihr Erbe so nicht übernehmen will.
- 27:06SPEAKER_00: Der allergrößte Teil hat friedlich demonstriert.
- 27:08SPEAKER_00: Danach ist es in ein paar Städten auch eskaliert.
- 27:12SPEAKER_00: Gewalt und Vandalismus sind natürlich durch nichts zu rechtfertigen,
- 27:17SPEAKER_00: sowohl von Demonstranten als auch von der Exekutive.
- 27:21SPEAKER_00: Was mich beschäftigt ist, was danach passiert.
- 27:25SPEAKER_00: Über die Gründe, warum hunderttausende junge Menschen auf die Straßen gehen,
- 27:29SPEAKER_00: wurde in den Tagen danach kaum noch gesprochen.
- 27:32SPEAKER_00: Gesprochen wird über die Bilder der Der Randale und Zusammenstöße und darüber,
- 27:37SPEAKER_00: aus welchem Milieu die Randaliere angeblich kommen.
- 27:41SPEAKER_00: Und schon wird mit dem Gedanken gespielt, die nächsten Proteste gar nicht erst zuzulassen.
- 27:47SPEAKER_00: Wenn man nur noch über das Negative redet und nicht mehr
- 27:50SPEAKER_00: über den eigentlichen Grund, ändert sich auch nichts.
- 27:54SPEAKER_00: Dann kommt die Wut halt beim nächsten Mal noch heftiger.
- 28:01SPEAKER_00: Und ich will das auch nicht sagen,
- 28:06SPEAKER_00: Wir schauen aber seit Jahren zu,
- 28:08SPEAKER_00: wie Regierungen für ihre Ziele intakte zivile Infrastruktur zerstören.
- 28:14SPEAKER_00: Krankenhäuser, Schulen, ganze Wohngebiete, ganze Landstriche.
- 28:18SPEAKER_00: Viele von uns schweigen dazu oder scrollen mittlerweile einfach weg.
- 28:22SPEAKER_00: Das ist okay, wenn man einfach nicht mehr aufnehmen kann
- 28:26SPEAKER_00: und euer Nervensystem völlig überlastet ist oder es euch
- 28:32SPEAKER_00: in irgendeiner Form triggert.
- 28:35SPEAKER_00: Wenn uns aber eine eingeschlagene Schaufensterscheibe mehr aufregt
- 28:41SPEAKER_00: als eine völlig zerbombte Stadt und eine verdrängte Bevölkerung,
- 28:45SPEAKER_00: dann stimmt mit unserem Maßstab etwas nicht.
- 28:48SPEAKER_00: Und nein, natürlich ist es trotzdem nicht okay, Geschäfte zu plündern.
- 28:53SPEAKER_00: Aber man muss es irgendwo im Verhältnis sehen und wie ich schon
- 28:58SPEAKER_00: in einer anderen Folge gesagt habe, get some backbone.
- 29:02SPEAKER_00: Ich bin selbst Millennial, Gen Z handelt gerade, wo wir nicht handeln.
- 29:11SPEAKER_00: Und viele Kinder werden eines Tages Gen Z dankbar sein,
- 29:18SPEAKER_00: dass sie eine Veränderung herbeigeführt haben oder zumindest laut geworden sind.
- 29:22SPEAKER_00: Viele von uns Millennials sitzen in einer...
- 29:29SPEAKER_00: Wir haben gelernt, dass man brav studieren geht,
- 29:31SPEAKER_00: sich hocharbeitet und dann irgendwann alles gut wird.
- 29:36SPEAKER_00: Jetzt merken wir aber, dass diese Versprechen nicht eingehalten worden sind.
- 29:42SPEAKER_00: Und statt laut zu werden, beschäftigen wir uns,
- 29:47SPEAKER_00: wie hoch die Preise von unserem Oatmilk Cappuccino noch werden.
- 29:54SPEAKER_00: Ja, schwierig.
- 29:56SPEAKER_00: Man könnte jetzt bequem mit dem Finger auf die Boomer zeigen.
- 29:59SPEAKER_00: Die haben uns ja einiges davon eingebrockt.
- 30:03SPEAKER_00: Aber genau das ist auch der Punkt, an dem vor allem ich als jemand,
- 30:08SPEAKER_00: der jetzt seit Jahren Ahnenarbeit macht, sagen muss,
- 30:12SPEAKER_00: mit Schuldzuweisung werden wir nicht weit kommen.
- 30:17SPEAKER_00: Das gilt sowohl für unsere eigenen Familien als auch für eine gesamte Generation.
- 30:24SPEAKER_00: Wir können sehen, was sie uns hinterlassen haben und trotzdem liegt es an uns
- 30:30SPEAKER_00: zu entscheiden, was wir damit machen.
- 30:33SPEAKER_00: Unsere Ahnen haben nicht alles richtig gemacht,
- 30:36SPEAKER_00: wir werden auch nicht alles richtig machen,
- 30:38SPEAKER_00: aber wir sind die Ahnen der Zukunft und die Frage ist, was werden wir weitergeben?
- 30:45SPEAKER_00: Es ist ein absolutes Privileg, sich politisch nicht zu positionieren und zu schweigen.
- 30:50SPEAKER_00: Niemand sagt, dass du demonstrieren gehen musst oder ständig
- 30:55SPEAKER_00: in eine full-on Diskussion einsteigen musst.
- 30:57SPEAKER_00: Aber hab eine klare Meinung und scheue dich nicht davor, sie zu äußern.
- 31:06SPEAKER_00: So much Scorpio Energy here, sorry, not sorry.
- 31:10SPEAKER_00: Und ja, wenn es draußen so laut wird und lärmt, ist es unglaublich schwer,
- 31:17SPEAKER_00: bei der eigenen Sache zu bleiben, sich zurückzuziehen.
- 31:21SPEAKER_00: Jede Nachricht, jede Schlagzeile will, dass wir uns aufregen.
- 31:26SPEAKER_00: Und zwar jetzt sofort.
- 31:27SPEAKER_00: Sie will unsere ganze Aufmerksamkeit.
- 31:30SPEAKER_00: Du kannst dabei informiert sein, ohne dich jeden Tag davon zerreißen zu lassen.
- 31:38SPEAKER_00: Und du kannst auch nur etwas verändern, wenn du noch Energie dafür übrig hast.
- 31:42SPEAKER_00: Also ein Nervensystem...
- 31:45SPEAKER_00: In Daueralarm muss nicht demonstrieren gehen. Das bringt nichts.
- 31:48SPEAKER_00: Das muss auch nichts Neues gründen und auf dem baust du auch nichts Neues auf.
- 31:52SPEAKER_00: Das ist in Überlebensmodus.
- 31:55SPEAKER_00: Sei aber auch ehrlich, ob du das als Ausrede nimmst, um dich eben nicht zu positionieren.
- 32:03SPEAKER_00: Darum ist meine Bitte an dich für diesen Winter, bleib bei deiner Sache.
- 32:08SPEAKER_00: Such dir aus, wofür du deine Energie wirklich einsetzt.
- 32:12SPEAKER_00: Und lass dich Ich
- 32:23SPEAKER_00: weiß, vieles davon ist echt unangenehm zu hören.
- 32:26SPEAKER_00: Und ich gebe in meinen Sessions und in meinem Content viel Tough Love.
- 32:31SPEAKER_00: I'm an Aquarius. I'm so sorry.
- 32:34SPEAKER_00: I'm so not sorry.
- 32:37SPEAKER_00: Und mein Pluto ist im Skorpion.
- 32:41SPEAKER_00: Dafür kriegt sie aber auch reichlich Substanz, Radical Honesty and Uncomfortable Truth.
- 32:49SPEAKER_00: Und wenn wir schon in der Jahreszeit loslassen sind,
- 32:52SPEAKER_00: dann gehört es auch für mich dazu, Unbequemes auszusprechen.
- 32:58SPEAKER_00: Ich habe schon gesagt, ich bekomme gerade so viel Rückmeldung von euch,
- 33:03SPEAKER_00: wie wichtig euch die Ehrlichkeit und die Transparenz sind und wie gut ihr
- 33:08SPEAKER_00: das findet.
- 33:11SPEAKER_00: Christina und ich haben 2020 mit unserem ersten Raunechte-Programm angefangen.
- 33:16SPEAKER_00: Wir hatten damals ehrlicherweise überhaupt keine Ahnung, wohin das führen wird.
- 33:21SPEAKER_00: Es gab keinen Businessplan dazu, es gab keine Strategie.
- 33:24SPEAKER_00: Wir haben aber recht schnell verstanden,
- 33:27SPEAKER_00: to Aquarius Brains, dass der Bedarf da war.
- 33:32SPEAKER_00: Und damals war das Thema im deutschsprachigen Raum noch ziemlich cringe.
- 33:36SPEAKER_00: Wer irgendwie von Sonnenwänden geredet hat,
- 33:38SPEAKER_00: wurde schnell mal in die Räucherstäbchen-Ecke gestellt.
- 33:42SPEAKER_00: Deswegen haben wir auch so viel recherchiert,
- 33:44SPEAKER_00: deswegen haben wir so viel ausprobiert und das Programm auch Jahr
- 33:47SPEAKER_00: für Jahr angepasst.
- 33:49SPEAKER_00: Heute weiß fast jeder, was eine Tag- und Nachtgleiche ist
- 33:52SPEAKER_00: und es gibt tausende Raunechte-Programme da draußen.
- 33:56SPEAKER_00: Und ich glaube schon, dass wir zu dieser Entwicklung einen kleinen Teil,
- 34:01SPEAKER_00: vielleicht auch einen großen, beigetragen haben.
- 34:03SPEAKER_00: Und darauf bin ich stolz und will auch stolz sein darauf.
- 34:08SPEAKER_00: Andere haben sich natürlich auch angepasst und ihre eigenen Programme gebaut.
- 34:13SPEAKER_00: Leider haben sich dabei aber auch einige sehr stark
- 34:18SPEAKER_00: von unserem Konzept inspirieren lassen.
- 34:21SPEAKER_00: Das war über die Jahre extrem mühsam und beim Buch war es nicht anders.
- 34:27SPEAKER_00: Kaum war es erschienen, haben wir wirklich ganze Absätze in Posts
- 34:30SPEAKER_00: und Artikeln gefunden, ohne dass wir je gecredited worden sind.
- 34:36SPEAKER_00: Letztes Jahr hatte ich dann einen Fall, der für mich wirklich der Schlussstrich war.
- 34:43SPEAKER_00: Eine, jetzt reden wir Tacheles hier,
- 34:45SPEAKER_00: jetzt reden wir aus dem Nähkästchen und richtig spicy stuff.
- 34:50SPEAKER_00: Eine Teilnehmerin hat sich für das Raunechte-Programm angemeldet
- 34:53SPEAKER_00: und parallel dazu hat sie ein eigenes Programm gelauncht, auch Raunechte-Programm.
- 35:01SPEAKER_00: Die gesamte Sales Page mit allen Inhalten und dem Konzept kopiert
- 35:07SPEAKER_00: und gleichzeitig selbst verkauft.
- 35:10SPEAKER_00: Inklusive Tippfehler wohlgemerkt.
- 35:12SPEAKER_00: Das war eine komplett irre Erfahrung.
- 35:17SPEAKER_00: Ich bin da gesessen und war fassungslos.
- 35:21SPEAKER_00: Ich musste lachen, weil was will man sonst machen?
- 35:26SPEAKER_00: Und das war damals für mich der Anstoß,
- 35:28SPEAKER_00: La Guri Vision als Marke registrieren zu lassen und eintragen zu lassen.
- 35:35SPEAKER_00: Seit diesem Jahr ist sie auch als EU-Marke registriert.
- 35:40SPEAKER_00: Ich wollte mich rechtlich schützen und ich wollte auch die Produkte,
- 35:44SPEAKER_00: die unter dieser Marke entstehen, als eigene Marke kennzeichnen können.
- 35:50SPEAKER_00: Man kann natürlich niemandem verbieten, sein eigenes Ding aus etwas zu machen.
- 35:53SPEAKER_00: Und das bedeutet, Das will ich auch gar nicht.
- 35:58SPEAKER_00: Das Wissen selbst soll ja weitergegeben werden.
- 36:01SPEAKER_00: Dafür ist es da.
- 36:03SPEAKER_00: Nur wie man so schön sagt, you can't fake energy.
- 36:07SPEAKER_00: Man kann zwar eine Sales Page kopieren, die über sechs Jahre Erfahrung dahinter,
- 36:12SPEAKER_00: die ganzen Sessions, wie die konzipiert sind, die Menschen,
- 36:15SPEAKER_00: die da drinnen sind in diesen Containern, das,
- 36:18SPEAKER_00: was in diesen Nächten bei uns passiert, das kann man nicht kopieren.
- 36:25SPEAKER_00: Ehrlichkeit und Integrität werden in der Spirit-Branche nicht besonders groß geschrieben.
- 36:31SPEAKER_00: Es ist da genauso wie in jeder anderen Branche.
- 36:35SPEAKER_00: Das soll wirklich kein Rant über diese Branche werden.
- 36:38SPEAKER_00: Aber wir müssen auch nicht so tun,
- 36:40SPEAKER_00: als würden sich hier alle gegenseitig unterstützen,
- 36:43SPEAKER_00: nur weil wir irgendwie von Heilung und Community sprechen.
- 36:46SPEAKER_00: Ich finde, das gehört auch zur Transparenz.
- 36:49SPEAKER_00: Das Ist ein riesen Skorpion-Thema und mit Mercury Retrogate und allem anderen,
- 36:55SPEAKER_00: was so abgeht, einfach Zeitgeist.
- 36:58SPEAKER_00: Schaut euch all die Systeme an, die gerade zerfallen.
- 37:02SPEAKER_00: Eine Wahl nach der anderen wendet das Blatt und alles,
- 37:06SPEAKER_00: was keine Substanz hat und nur
- 37:10SPEAKER_00: mit Polarisierung oder Oberfläche gearbeitet hat,
- 37:13SPEAKER_00: fällt auseinander.
- 37:14SPEAKER_00: So und nicht anders wird es auch in dieser Branche passieren.
- 37:18SPEAKER_00: Und damit bin ich bei der Entscheidung, die ich dieses Jahr getroffen habe,
- 37:23SPEAKER_00: etwas loszulassen, etwas sterben zu lassen.
- 37:26SPEAKER_00: Das Raunechte-Programm hieß sechs Jahre lang Oracle Vision.
- 37:30SPEAKER_00: Und zu Sam Hain und unserem Final Closing dieses Jahr habe ich es sterben lassen.
- 37:36SPEAKER_00: Das ist mir nicht leicht gefallen.
- 37:39SPEAKER_00: Oracle Vision war über viele Jahre auch für mich ein zentraler Punkt meines Jahres.
- 37:45SPEAKER_00: Für viele von euch war es der erste Kontakt mit meiner Arbeit,
- 37:51SPEAKER_00: aber ich habe einfach schon länger gemerkt,
- 37:54SPEAKER_00: dass auch ich aus dem Konzept herausgewachsen bin und nach allem,
- 37:57SPEAKER_00: was ich euch jetzt gerade erzählt habe,
- 38:01SPEAKER_00: Wollte ich einfach nicht noch ein Jahr dasselbe Programm verteidigen,
- 38:07SPEAKER_00: das woanders dann schon wieder nachgeahmt wird.
- 38:10SPEAKER_00: Ich wollte etwas Neues bauen, das aus dem kommt, wo ich heute stehe.
- 38:16SPEAKER_00: Und deshalb gibt es
- 38:18SPEAKER_00: die Raunechte dieses Jahr zum ersten Mal unter The Vision Mission.
- 38:25SPEAKER_00: Es ist die siebte Runde, aber definitiv kein verflixtes siebtes Jahr.
- 38:30SPEAKER_00: Es kommt mit einem neuen Namen, es kommt mit einer neuen Struktur,
- 38:35SPEAKER_00: mit fast komplett neuen Inhalten.
- 38:38SPEAKER_00: Und schon im Namen steckt für mich die Veränderung.
- 38:42SPEAKER_00: Ein Orakel, das empfängt.
- 38:45SPEAKER_00: Das werden wir auch nicht verlieren.
- 38:47SPEAKER_00: Aber bei einer Mission muss man auch losgehen.
- 38:51SPEAKER_00: Und das ist, wofür ich einfach so klar stehe,
- 38:57SPEAKER_00: dass auch eine Vision,
- 39:00SPEAKER_00: auch eine Handlung folgen muss.
- 39:02SPEAKER_00: Und das ist der Punkt, an dem ich in den letzten Jahren am meisten dazugelernt habe.
- 39:07SPEAKER_00: In der spirituellen Szene war
- 39:10SPEAKER_00: Oder Coaching-Szene wird Manifestation oft so verkauft, als würde es reichen,
- 39:15SPEAKER_00: sich etwas fest genug zu wünschen.
- 39:17SPEAKER_00: Wunschzettel schreiben, räuchern und aufs Universum vertrauen.
- 39:21SPEAKER_00: Ich mache das alles auch.
- 39:23SPEAKER_00: Und es hat seinen berechtigten Platz.
- 39:26SPEAKER_00: Aber ich habe viel zu viele Menschen gesehen, die jedes Jahr denselben Wunschzettel schreiben.
- 39:30SPEAKER_00: Ich manchmal auch.
- 39:32SPEAKER_00: Und jedes Jahr passiert nichts davon.
- 39:36SPEAKER_00: Manifestation funktioniert für mich wie diese erwähnte Wintersaat.
- 39:42SPEAKER_00: Die Absicht ist das Saatgut.
- 39:45SPEAKER_00: Das Saatgut muss aber in die Erde und irgendjemand muss den Acker vorher umgraben.
- 39:50SPEAKER_00: Wenn du dir eine neue Wohnung wünschst und dir nie eine anschaust, wird es schwierig.
- 39:56SPEAKER_00: Wenn du dir eine Beziehung wünschst und jedes Mal absagst,
- 40:00SPEAKER_00: wenn ein Date konkreter wird, genauso.
- 40:04SPEAKER_00: Das Universum ist vielleicht ein Wunschkonzert, aber leider ohne kostenlosen Lieferdienst.
- 40:12SPEAKER_00: Wir müssen was dafür tun.
- 40:14SPEAKER_00: Und ich will aber auch erwähnen, dass es manchmal ganz schön schnell gehen kann,
- 40:20SPEAKER_00: desto mehr wir diesen Muskel trainieren.
- 40:26SPEAKER_00: Dazu kommt etwas, das ich deservingness nenne.
- 40:29SPEAKER_00: Das Wort gibt es im Englischen, im Deutschen nicht.
- 40:32SPEAKER_00: Dazu hört ihr bitte in die letzte Folge rein, da habe ich ganz ausführlich darüber gesprochen.
- 40:38SPEAKER_00: Viele Menschen wissen ziemlich genau, was sie wollen.
- 40:41SPEAKER_00: Sie glauben nur ganz tief drinnen nicht, dass sie es verdient haben.
- 40:46SPEAKER_00: Und solange dieser Glaubenssatz da ist, sabotieren sie sich selbst, sobald es konkret wird.
- 40:52SPEAKER_00: Da hilft kein Vision Board der Welt.
- 40:55SPEAKER_00: Und ich möchte aber auch dazu sagen, Dass das nicht für alles gilt.
- 41:01SPEAKER_00: Ihr könnt in verschiedenen Lebensbereichen,
- 41:04SPEAKER_00: verschiedenen Lebenssituationen
- 41:09SPEAKER_00: unterschiedlich stark sabotierende Glaubenssätze
- 41:11SPEAKER_00: haben.
- 41:12SPEAKER_00: Das ist auch, warum manche Menschen
- 41:14SPEAKER_00: in manchen Lebensbereichen super erfolgreich sind und in anderen gar nicht.
- 41:19SPEAKER_00: Also seht das bitte nicht als irgendwie großes Urteil, dass nichts funktioniert.
- 41:26SPEAKER_00: Und genau da setzt The Vision Mission an.
- 41:30SPEAKER_00: Wir arbeiten in den Schattennächten,
- 41:33SPEAKER_00: das sind die 12 Nächte vor den Rauhnächten und während den Rauhnächten
- 41:39SPEAKER_00: an eurer Vision.
- 41:42SPEAKER_00: Wir schauen aber auch, was euch bisher davon abgehalten hat.
- 41:47SPEAKER_00: Und wir übersetzen das, was du willst, in konkrete Schritte,
- 41:51SPEAKER_00: die du im neuen Jahr dann auch tatsächlich gehen kannst.
- 41:56SPEAKER_00: Dieses Jahr nehme ich die Schattennächte mit dazu.
- 41:58SPEAKER_00: Sie waren letztes Jahr auch dabei, aber dieses Jahr haben wir auch Live-Sessions währenddessen.
- 42:03SPEAKER_00: Das ist die Zeit vor der Wintersonnenwende.
- 42:06SPEAKER_00: Das ist für mich der Moment, in dem wir das,
- 42:09SPEAKER_00: was wir im November jetzt langsam ausmisten sollten, wirklich abschließen.
- 42:17SPEAKER_00: Und viele von euch haben jetzt schon gefragt, wie es konkret ablaufen wird.
- 42:22SPEAKER_00: Ich mache dazu eine Mini-Class zum Thema Raunechte
- 42:27SPEAKER_00: und Manifestation am 17.
- 42:31SPEAKER_00: November um 19 Uhr mitteleuropäischer Zeit.
- 42:35SPEAKER_00: Live und auch mit Aufnahme.
- 42:38SPEAKER_00: In den Shownotes könnt ihr euch dafür anmelden,
- 42:40SPEAKER_00: aber genauso über meinen Instagram-Account, meine Webpage.
- 42:44SPEAKER_00: Genug Zugänge.
- 42:46SPEAKER_00: Da erzähle ich dir, wie du die Raunechte generell für dich nutzen kannst,
- 42:50SPEAKER_00: was sie überhaupt sind, auch wenn du nicht bei mir mitmachst
- 42:55SPEAKER_00: und ich stelle dir The Vision Mission im Detail vor.
- 43:01SPEAKER_00: Mir ist heute übrigens das absolut krasseste überhaupt passiert
- 43:05SPEAKER_00: mit unserem Cosmic Calendar, den wir im Programm erstellen.
- 43:10SPEAKER_00: In den Vision Sessions im Programm verbinden wir uns ja
- 43:14SPEAKER_00: mit einem energetischen Feld, das uns Informationen sendet,
- 43:18SPEAKER_00: die für uns bestimmt sind und sich im Laufe des nächsten Jahres dann
- 43:22SPEAKER_00: in unserer Realität manifestieren.
- 43:25SPEAKER_00: Das macht oft anfangs überhaupt keinen Sinn.
- 43:29SPEAKER_00: Da stehen manchmal random Sachen da.
- 43:32SPEAKER_00: Aber dann, wenn es passiert oder wir zurückschauen und reflektieren,
- 43:37SPEAKER_00: kommen sehr viele Aha-Momente.
- 43:40SPEAKER_00: Mein Novemberblatt trägt den Titel My Mission.
- 43:45SPEAKER_00: Als ich das im November, Dezember letztes Jahr erstellt habe,
- 43:50SPEAKER_00: wusste ich noch nicht erstens,
- 43:52SPEAKER_00: dass dieser Copycat-Zwischenfall passieren wird,
- 43:57SPEAKER_00: dass ich mich entscheiden werde, Oracle Vision sterben zu lassen und auch gar nicht,
- 44:03SPEAKER_00: dass ich das neue Programm The Vision Mission nennen werde.
- 44:09SPEAKER_00: Ich hatte...
- 44:12SPEAKER_00: Ich war mega gepisst nach dieser Copycat-Geschichte
- 44:15SPEAKER_00: und hatte echt überhaupt keine Lust mehr, irgendwas weiterzumachen.
- 44:19SPEAKER_00: Das war ein kleiner Tiefpunkt.
- 44:22SPEAKER_00: Here we are.
- 44:24SPEAKER_00: Es war alles schon so vorherbestimmt.
- 44:27SPEAKER_00: Ich glaube wirklich nicht an Zufälle.
- 44:29SPEAKER_00: Also in diesem Fall eigentlich Credits, nicht Credits, aber thank you, Copycat,
- 44:35SPEAKER_00: because you forced me to make something even greater and better.
- 44:40SPEAKER_00: Bless your heart.
- 44:43SPEAKER_00: Während den Sessions bekommen wir eben diese Infos
- 44:47SPEAKER_00: und für November standen da
- 44:52SPEAKER_00: ein paar lose Impulse und unter anderem Saint-Tropez.
- 44:58SPEAKER_00: Ich wusste, ich habe keine realen Pläne dahin zu reisen und dachte mir,
- 45:02SPEAKER_00: ach einfach irgendwas, das ist durchgerutscht.
- 45:08SPEAKER_00: Heute gehe ich Kakao kaufen als Mitbringsel,
- 45:12SPEAKER_00: weil ich fliege nächste Woche nach Wien und schaue mich ein bisschen
- 45:17SPEAKER_00: um in dem Laden, nichts ahnend in der Schmuckabteilung und sehe einen Ring,
- 45:21SPEAKER_00: nachdem ich schon ganz, ganz lange Ausschau gehalten habe und probiere den
- 45:27SPEAKER_00: in verschiedenen Größen an und denke mir, ja, ich belohne mich,
- 45:31SPEAKER_00: ich werde mir diesen Ring kaufen und schaue auf das Preisetikett.
- 45:37SPEAKER_00: Und dann steht da einfach der Name vom Ring.
- 45:43SPEAKER_00: Saint Tropez.
- 45:45SPEAKER_00: Ich war instantly aus dem Häuschen.
- 45:48SPEAKER_00: How is this possible?
- 45:50SPEAKER_00: So random.
- 45:51SPEAKER_00: Jeder, der schon mal im Programm war, der weiß, wovon ich spreche.
- 45:57SPEAKER_00: Er weiß, wie sich das anfühlt, dieser Moment,
- 46:01SPEAKER_00: wenn sowas aufgeht und wir das plötzlich sehen und es quasi in Erfüllung geht.
- 46:08SPEAKER_00: Also, ich kann es kaum abwarten,
- 46:11SPEAKER_00: euch das diesjährige Programm vorzustellen und euch zum siebten Mal
- 46:16SPEAKER_00: in dieser Zeit zwischen den Jahren zu begleiten
- 46:19SPEAKER_00: oder sogar auch zum ersten Mal willkommen zu heißen.
- 46:23SPEAKER_00: Ich freue mich riesig über all eure Feedbacks zum Podcast.
- 46:28SPEAKER_00: Kommt zum Webinar und der Miniklass über die Raunechte und das Thema Manifestation.
- 46:34SPEAKER_00: Stellt alle eure Fragen.
- 46:35SPEAKER_00: Lernt mich kennen, den Vibe und die Energy und diese Community.
- 46:41SPEAKER_00: Und ja, danke, danke, danke, dass ihr hier seid, bis ihr hergehört habt.
- 46:47SPEAKER_00: Und I see you soon.