Latest / EPP Inline – Road to EFX / Road to EFX: Dark Factory auch bei High-Mix: Wie SCHUNK vom Nutzentrenner zur Inline-Linie kommt
Transcript
- 0:00Speaker 1: Willkommen bei Inline, dem Podcast der Fachzeitschrift
- 0:04Speaker 0: EPP.
- 0:05Speaker 0: Hier sprechen wir über
- 0:06Speaker 1: Trends, Technologien und Herausforderungen in der Elektronikfertigung.
- 0:10Speaker 1: Von DIRT, Praxisner und auf den Punkt tauchen Sie mit uns ein in die Welt moderner Produktionsprozesse von der ersten Idee bis zur perfekten Baugruppe!
- 0:22Speaker 1: Inline
- 0:23Speaker 0: wissen
- 0:23Speaker 1: das weiterführt.
- 0:26Speaker 1: Hallo und herzlich willkommen zu einer neuen Folge des EPP Podcasts Inline Road to EFX.
- 0:32Speaker 1: Heute tauchen wir mit dieser Folge wieder nein in die Elektronikfertigung, allerdings wird heute eine Sache anders sein!
- 0:38Speaker 1: Wir wegen uns zum Teil im Dunkeln – und das an Orten, wo eigentlich kein Mensch mehr in der Fertigung sein sollte.
- 0:58Speaker 1: Strategy Lead bei Schunk Electronics Solutions in St.
- 1:01Speaker 1: George im schönen Schwarzwald.
- 1:03Speaker 1: Hallo Sebastian, schön dass du da bist!
- 1:06Speaker 0: Hallo Frederik ja danke für die Einladung.
- 1:08Speaker 0: ich freue mich hier zu sein und ein paar Themen mal aus unserer Sicht erläutern zu können.
- 1:15Speaker 1: Jetzt bin ich schon bei deiner Vorstellung in Stolpern gekommen.
- 1:19Speaker 1: Lass uns mal zum Anfang oder mal zu klar werden, was macht ein Product and Business Unit Strategy Lead bei Schum?
- 1:28Speaker 0: Im Grunde geht es darum die Produktstrategie von uns festzulegen und definieren gleichzeitig aber auch im jetzt zu leben.
- 1:37Speaker 0: das Portfolio was wir stand jetzt haben weiterzuentwickeln auf einen Gleichzeitig aber auch zu schauen, was ist in ein zwei drei fünf Jahren?
- 1:47Speaker 0: Was braucht es denn da im Bereich Elektronikfertigung.
- 1:51Speaker 0: Wo können wir uns dahin entwickeln?
- 1:52Speaker 0: also klar sind technologische Anforderungen sind vielleicht auch organisatorische Anforderung die uns auf uns zukommen und das ist so der die Themen mit denen ich mich da beschäftige.
- 2:02Speaker 1: Das sind wir mit Dark Factory ja schon mittendrin dass ich ja hab's ja angeteasert und was wir uns beschäftigen wollen heute.
- 2:09Speaker 1: Aber vielleicht kannst du uns da ja mal ein bisschen abholen.
- 2:11Speaker 1: Was ist für dich die Dark Factory und was beinhaltet das Konzept an sich?
- 2:16Speaker 0: Also Dark Factory,
- 2:18Speaker 1: so
- 2:18Speaker 0: wie wir es auch verstehen, ist erstmal das Thema nicht zu verwechseln mit Menschen leer.
- 2:24Speaker 0: Es ist ja irgendwo weniger Personal in der Fertigung aber gleichzeitig geht's vor allem durch einen automatisierten und durchgängigen Material- und auch Informationsfluss.
- 2:35Speaker 0: Da gehts zum Beispiel darum Menschen zu entlasten im Bereich Logistik, also Dinge zu heben.
- 2:42Speaker 0: Ergonomische Betrachtungen auch anzustellen und auch auf organisatorische Neustrukturierungen.
- 2:50Speaker 0: beispielsweise hatten Maschinen Stillstand.
- 2:53Speaker 0: ich möchte möglichst schnell umswitschen dass sich da auch jederzeit weiß wo befinden sich entsprechende Produkte um die dann möglichst schnell Umruhen zu können um eine Priorisierung in den Aufträgen dann davor nehmen zu können, ohne dass da jetzt Menschen vielleicht erst mal schauen müssen auf irgendwelchen Zetteln was suchen müssen.
- 3:12Speaker 0: Sondern sich zu jedem Zeitpunkt weiß wo ist was und extrem schnell auch auf Veränderungen reagieren kann?
- 3:18Speaker 1: Die Konzepte das klingt ja nach vonautomatisierten Linien.
- 3:21Speaker 1: Das ist ein bisschen eigentlich ein Themengebiet aus der hochvolumigen Serienfertigung.
- 3:25Speaker 1: Jetzt Elektronik Fertigung ist doch eher eine High-Mix Fertigung.
- 3:30Speaker 1: Funktioniert das System mit deiner Meinung nach genauso oder auch möglich?
- 3:34Speaker 1: oder was sind da die Knackpunkte?
- 3:37Speaker 0: Ich sehe es da fast noch als größere Chance um ehrlich zu sein.
- 3:40Speaker 0: Einfach im Bereich High Mix habe ich natürlich Herausforderungen an die Maschinen, an sich.
- 3:46Speaker 0: Die müssen gerüstet werden, die müssen umgerüstet Werden.
- 3:49Speaker 0: wenn nicht aber hier ein entsprechend intelligentes Rüstkonzept Ausarbeit möglichst viel automatisierte Rüstung Dann sehe ich hier tatsächlich eine riesengroße Chance über das Konzept von einzelnen Fertigungsinseln die automatisch angebunden sind.
- 4:02Speaker 0: Die Flexibilität hoch zu halten und gleichzeitig da die Effizienz zu steigern, weil ich einfach recht schnell wechseln kann.
- 4:11Speaker 0: Und das Equipment optimal ausnutzen kann was ich zur Verfügung habe.
- 4:16Speaker 1: Jetzt mal wissen du hast den Blick ja in der Praxis.
- 4:18Speaker 1: Du bist ja öfters auch bestimmt bei Kunden und siehst was da schon umgesetzt wurde wie siehst.
- 4:23Speaker 1: Schätzen wir uns die deutsche Branchenlandschaft einschätzen auf dem Weg hin zur Dark Factory oder sagen wir vielleicht auf der automatisierten Fertigung?
- 4:32Speaker 1: Wo stehen wir da aktuell?
- 4:35Speaker 0: Also Insel-Lösung hatte ich gerade schon angesprochen.
- 4:37Speaker 0: So sieht es auch ein Stück weit in der Kundenlandschaft aus, also es gibt hier und da Kunden die schon wirklich super weit sind.
- 4:46Speaker 0: Da ist extrem viel.
- 4:47Speaker 0: auch verkettert immer klar so einzelne Bereiche Die sind ziemlich automatisiert wie man so eine SMD Linie klar das ist ne fixe Linie.
- 4:56Speaker 0: Ansonsten fehlt aber noch gibt's punktuell gibt's Ansätze Aber in der Fläche da sind wir noch meiner Meinung nach recht weit von entfernt.
- 5:06Speaker 1: Das ist natürlich Schunk, man kennt Schunk Electronics natürlich vom Nutzentrennen her.
- 5:10Speaker 1: vielleicht da war es ein bisschen begonnen als Standalone Einzellösung.
- 5:17Speaker 1: auch du sagst du sprichst von integrierten Lösungen wie weit das Schunk damit den Nutzendrennen schon mal zum Beispiel
- 5:23Speaker 0: also Für mich persönlich klar, bin im Bereich Nutzentrennen unterwegs.
- 5:27Speaker 0: Nutzendrennen sind ein Stück weit auch der Entgegner der Flexibilisierung weil einfach ich habe von dem Panel, ich hab Einzelbaugruppen danach.
- 5:35Speaker 0: Das heißt da ist schon mal die Flexibilität extrem wichtig dann intelligentes Rüstkonzept auszuarbeiten.
- 5:44Speaker 0: und ja schon wir kommen vom Nutzentrennen angefangen im Bereich Standalone und es geht jetzt über die Inline Thematik.
- 5:52Speaker 0: also sprich eine einen Inline-Nutzentrenner, den ich anbinde in eine Fertigungsinsel.
- 5:56Speaker 0: Immer mehr auch dieses Gesamtsystem zu integrieren nach einem Nutzentrenner beispielsweise noch ein ICT Test hinten dranzustellen als weitere Prozesszelle und dann immer weiter in dem Bereich auch zu wachsen als Nach der SMD Linie vor der Endmontage sondern dieses Fertigungskonzept diese Fertiggungsinsellen um das dann zu integrierend in komplettes Fabrikkonzept sage ich jetzt mal.
- 6:25Speaker 1: Wie weit ist es schon?
- 6:26Speaker 1: Also gibt's dann schon diese Anforderung auch vom Kunden, dass man sagt Nutzendrennen an sich sehe ich nicht mehr als als Insel.
- 6:32Speaker 1: Ich möchte das inline haben.
- 6:33Speaker 1: und dann sagst du sprachst du erst von inserke test sie hinterher laufen können.
- 6:38Speaker 1: wie weit wollen die kunden das schon so haben?
- 6:40Speaker 1: Ist es bei denen ist es was was schung anspricht oder ist es eher was der Kunde sagt?
- 6:45Speaker 1: Und jetzt muss das auch in die linie für mich rein.
- 6:49Speaker 0: Ich glaube das ist sowohl als auch also wir kriegen immer mehr mit, dass die Anfragen kommen.
- 6:55Speaker 0: Bitte gibt uns ein gesamtes Konzept vor.
- 6:58Speaker 0: Gleichzeitig aber auch ein Stück weit die Frage was ist möglich?
- 7:02Speaker 0: Was ist auch prozessfähig umzusetzen und da sehen wir uns dann schon auch ein stückweit in der Verantwortung das auch darzustellen zu zeigen, was schon möglich ist, um da auch die Kunden entsprechend zu uns zu holen.
- 7:17Speaker 1: Und was gibt's da?
- 7:17Speaker 1: Jetzt haben wir schon den nachgelagerten Testverfahren, aber was gibt es noch für Beispiele.
- 7:21Speaker 1: Wo kannst du uns ein bisschen mitnehmen?
- 7:23Speaker 1: Was ist denn noch alles möglich?
- 7:24Speaker 1: Was kann ich noch in meine Linie packen automatisiert
- 7:28Speaker 0: also.
- 7:29Speaker 0: Da gehts um Ja In die Linie an sich.
- 7:37Speaker 0: da könnte man sich vorstellen kleine Dispense Prozesse noch zu integrieren Kleine Montageprozesse einfach Baugruppen in Gehäuse zu pressen, noch eine Reinigungsschritte mit einzubauen.
- 7:51Speaker 0: Das wären so klassische Themen die man jetzt in dem Bereich direkt nach Nutzentrennen noch reinbringen könnte.
- 8:00Speaker 0: Vor allem geht es aber da ein Stück weit auch mehr in dieses Thema Fertigungsinseln.
- 8:06Speaker 0: Wie kann ich die aufbauen und intelligent miteinander verknüpfen?
- 8:10Speaker 1: Da sind wir ein spannendes Thema, Intelligenten an der Verknüpfung heißt ja vom hauptsächlich.
- 8:14Speaker 1: wie kommt mein Board von A nach B?
- 8:16Speaker 1: Wie kommt von einer Insel?
- 8:17Speaker 1: hüpft es zur nächsten Lösung.
- 8:20Speaker 1: Jetzt hat natürlich Schunk Electronics mit A-Hard Fünf noch eine neue Lösung hier im Angebot.
- 8:28Speaker 1: kannst du uns da mal beschreiben was es gibt Neues und was die Möglichkeiten sind diese Inseln zu verknüpfen?
- 8:35Speaker 0: Achat für uns als Schunk war tatsächlich ein wichtiger Baustein auch strategisch gesehen, um uns von der klassischen Maschinenbauer zur Systemlösung hinzuentwickeln indem wir unsere Maschienen mit dem entsprechenden Bordhändling verbinden können.
- 8:56Speaker 0: Das ist auf der einen Seite Ganz klar, Bordhändling wird natürlich weiterhin auch unabhängig vom Nutzentrennen relevant bleiben.
- 9:03Speaker 0: Gleichzeitig aber auch für uns um die Fertigungslinien einzubinden im Gesamtkonzept auch hier gerade so diese Anbindung an AMRs, die schon bestehen und dann diese Fertigung Inseln losgelöst von dem Prozess der da in dieser Insel steht auch anbinden zu können.
- 9:24Speaker 0: also wir sind da recht offen dass wir auch sagen, wir wollen nicht... Wir arbeiten hier mit dem Hermes-Standard um einfach möglichst offen in der Schnittstellenkommunikation zu bleiben.
- 9:39Speaker 1: Das heißt Schnittstellenkommünikation.
- 9:41Speaker 1: du sagst offen das heißt mit dem AMR da kann ich auch andere Produkte bringen.
- 9:45Speaker 1: ihr bindet es an euch geht's um die Vernetzung euch gehts darum dass sie Daten dann da sind und ihr bietet das genauso an.
- 9:51Speaker 1: offen für alle
- 9:53Speaker 0: Genau!
- 9:54Speaker 0: Das ist genau der Ansatz verkapseln, weil auch da in vielen Gesprächen das Thema herausgefunden ist.
- 10:01Speaker 0: Es gibt so viele verschiedene individuelle Lösungen und da wollen wir möglichst auf der Standardkommunikationsebene unterwegs sein.
- 10:08Speaker 1: Und für euch ist es Hermes?
- 10:09Speaker 1: Das sind die Schnittstelle, die am besten funktioniert.
- 10:13Speaker 0: Ja also hängt einfach damit zusammen mit den Daten, die über des Hermes auch transportiert werden dass wir damit den gesamten Prozess entsprechend abbilden können Informationen weitergeben, aber auch Informationen wie beispielsweise eine OE-Kalkulation ableiten und immer genau wissen welches Produkt befindet sich gerade wo und ist womit verknüpft.
- 10:34Speaker 0: Einfach sehen wir als aktuell den besten Weg.
- 10:38Speaker 0: ja.
- 10:38Speaker 1: Wenn wir uns noch bei sind so ein bisschen in die Fertigungsplanung hineinzuspringen.
- 10:42Speaker 1: du sprachst natürlich dass also die automatisierte Fertigung ist gerade für die High Mix Fertignungen natürlich ein großer Vorteil da auch effizienter zu werden.
- 10:51Speaker 1: Wie weit oder was?
- 10:52Speaker 1: In wie viel Zeit muss ich denn noch meine Fertigungsplanung dann extra hineinstecken, dass sich das auch so perfekt geplant habe.
- 10:59Speaker 1: Oder wenn ich vorher alles so händisch reinspringen konnte und jetzt plötzlich alles automatisiert aber es muss ja geplant sein, dass es funktioniert.
- 11:06Speaker 1: Du sagst, das ist ein Vorbereit.
- 11:08Speaker 1: Wie weit muss ich da meine Fältigungsplanung vielleicht auch völlig neu aufstellen um das auch wirklich nutzen zu können?
- 11:17Speaker 0: Im Grunde... ist das Thema wie überall.
- 11:20Speaker 0: Ich brauche eine vernünftige Datengrundlage, also Stammdaten sind tatsächlich der absolut essentielle Baustein um da erfolgreich sein zu können.
- 11:28Speaker 0: Also zu wissen welches Produkt hat welchen Arbeitsplan?
- 11:32Speaker 0: Wie sind die Produktionsreihen folgen was sind auch Zeiten für einzelne Prozessstritte.
- 11:38Speaker 0: Das heißt am Ende ist es wirklich das Thema Stamm-Daten.
- 11:41Speaker 0: die müssen gepflegt der Output entsprechend, ja, Schritt in, Schritt out.
- 11:49Speaker 0: Und von daher ist erst mal das Thema Stammdaten und dann auch die Frage was.
- 11:55Speaker 0: wie ist die Architektur im Unternehmen aufgebaut?
- 11:58Speaker 0: mit welcher Software plan ich zum Beispiel die Fertigung?
- 12:01Speaker 0: Inwieweit ist es integriert mit dem ERP, einem MES System?
- 12:05Speaker 0: Was liegt da dazwischen?
- 12:06Speaker 0: Also das ist bei jedem komplett unterschiedlich.
- 12:09Speaker 0: also da haben wir bisher noch nicht festgestellt Es gibt einen Standard den alle Unternehmen haben.
- 12:14Speaker 0: Da ist komplett unterschiedlich.
- 12:17Speaker 1: Jetzt habt ihr ja mit dem Head Controller, wenn es euch da zum einen natürlich erklärt was das ist ich habe das natürlich nur beim Online Suchen mal entdeckt dass es den Head Controller von Schunk oder Hard gibt kannst du erstens erklären was es ist und zweitens wie hilft mir dieser Controller dann diese Verknüpfungen auch zu realisieren?
- 12:41Speaker 0: Der Head grundsätzlich als Bindeglied zwischen Planung, Auftrag und realen Materialfluss.
- 12:48Speaker 0: Das ist ein Bindeglied, was wir entwickelt haben um hier diese verschiedenen Ebenen miteinander zu verbinden so dass man auf der einen Seite flexibel ist im Bereich AMR es gibt da verschiedenste Hersteller das wir davon unabhängig sind, dass wir gleichzeitig aber auch individuell auf den Kunden wiederum eingehen können.
- 13:13Speaker 0: wie wird die Produktion gesteuert?
- 13:15Speaker 0: Was ist da, was für Input-Daten kriege ich wiederum?
- 13:18Speaker 0: Wo werden Arbeitspläne gepflegt.
- 13:20Speaker 0: Das ist einfach dieses Bindeglied, das erstmal eine Funktion hat aber gleichzeitig auch kundenspezifisch entsprechend angepasst werden muss weil man einfach da wie gesagt hatte diese Diversität im Bereich der Kunden IT Landschaft die muss man damit abdecken und genau dafür ist dieser Ahead Controller gedacht.
- 13:43Speaker 1: Jetzt ist es natürlich so, jetzt lass uns mal ein bisschen springen.
- 13:45Speaker 1: Jetzt habe ich hier einen Experten von Schunk.
- 13:47Speaker 1: Ich werde der gelüncht wenn ich dich nicht nach dem Nutztentrennen an sich auch mal fragen würde.
- 13:51Speaker 1: Jetzt haben wir über Intralogistik gesprochen über Lösungen für verkettete Systeme Aber eigentlich seid ihr ja die Experten fürs Nutzentrennend.
- 14:00Speaker 1: auch Da gibt's verschiedenste Technologien Laser, Fräsen und Segen So ein bisschen immer Weil sie nicht stehen, aber ein bisschen gegeneinander.
- 14:09Speaker 1: Kannst du uns da mal abholen und sagen warum?
- 14:12Speaker 1: Warum erstens machen, gibt es noch drei Technologien?
- 14:15Speaker 1: Und welche ist denn so ein bisschen für sich gesehen der richtige Einsatzfall für welche Technologie.
- 14:21Speaker 0: Ja also sehr gerne auch red ich aus Nutzendrennen klar und die drei Technogien sind grundsätzlich alle relevant und wichtig und Es kommt auf die Anforderungen wieder drauf an wenn man jetzt mal zum Beispiel ganz großen Unterschiede sieht.
- 14:39Speaker 0: Ich habe eine Säge da kann ich wahnsinnig schnell gerade Leiterplatten trennen.
- 14:46Speaker 0: Da habe ich beim Fräsen wiederum, da bin ich recht flexibel was die Konturen angeht und kann da auch recht flexibil auf unterschiedliche Baugruppen und auch Baugrößen reagieren.
- 14:58Speaker 0: gleichzeitig habe ich wenn ich mir das Lasern anschaue bin ich auch da sehr frei.
- 15:04Speaker 0: in der Kontur hab da wiederum andere Themen, die ich berücksichtigen muss.
- 15:10Speaker 0: Klar, Sauberkeit ist dann ein recht großer Vorteil aber gleichzeitig ist es auch wieder sehr individuell auf die Produkte zu sehen was jetzt der richtige Prozess.
- 15:19Speaker 0: und das ist aus unserer Sicht extrem wichtig.
- 15:21Speaker 0: Es gibt nicht den Prozess, der jetzt besser ist als alle anderen.
- 15:26Speaker 0: Es gibt auch hier wieder den Prozess, der richtig ist für die entsprechende Anwendung Und deswegen wird auch bei uns das Portfolio diese drei Technologien weiterhin enthalten diese Kombination von Prozessen in einer Maschine fräsen und sägen beispielsweise oder Fräsen & Lasern, womit wir übrigens einzigartig aufgestellt sind.
- 15:48Speaker 0: Das ist für uns einfach ein Riesenbenefit auch für den Kunden dass er sich da gerade im Bereich High-Mix Fertigung nicht auf einen Prozess einschießen muss sondern die Vorteile aus jedem Prozess denn für das jeweilige Produkt auch anwenden kann.
- 16:02Speaker 0: Und genau!
- 16:04Speaker 0: Wenn wir über das Thema Nutzentrennen im Bereich Dark Factory reden oder im Bereich Vernetzung, ganz wichtig natürlich wo wir die Prozesse haben ist sowohl im Bereich Standalone als auch Inline.
- 16:16Speaker 0: Also diese strategische Ausrichtung Wir wollen auch alles im Bereich Automatisierung anbieten und dementsprechend eben dieses Portfolio immer Standalone und Inline vorhanden.
- 16:30Speaker 1: Wie darf ich mir eigentlich so ein bisschen?
- 16:33Speaker 1: Mir fällt auf, ich habe mir noch nie so richtig Gedanken gemacht was eigentlich nach dem Nutzdreffen passiert.
- 16:37Speaker 1: Jetzt hab' ich meine Bauteile vereinzelt.
- 16:39Speaker 1: Wie werden die ja gehändelt danach?
- 16:40Speaker 1: oder wie kommen sie dann?
- 16:41Speaker 1: Du sagst das man kann natürlich dann weitere Prozesse Testprozesse anschließen.
- 16:46Speaker 1: müssen die Bauteil davor vereinzeln werden oder laufen die da noch in einem Rahmen weiter direkt in den nächsten Schritt?
- 16:52Speaker 0: Also Das ist im Grunde immer das gleiche.
- 16:57Speaker 0: Sie werden irgendwie aus dem nutzen also aus dem rahmen entfernt und dann vereinzelt abgelegt.
- 17:04Speaker 0: und das wenn stand alone maschine ist.
- 17:06Speaker 0: es klassisch so.
- 17:07Speaker 0: da ist ein.
- 17:08Speaker 0: Bediener der nimmt die einzelnen bauteile legt ihr ab, dass kann sein er legt die auf einer Schaumstoffmatte.
- 17:14Speaker 0: es kann sein Er legt in tief C Trace.
- 17:18Speaker 0: Genau die gleichen Optionen habe ich im Grunde auch beim Inline.
- 17:22Speaker 0: Da ist es fahren leicht anders, ich hab einen Greifer der eine einzelne Leiterplatte greift dann wird sie getrennt und dann entsprechend definiert abgelegt Und definiert abgelegt.
- 17:32Speaker 0: das kann sein auf dem Flachband Das kann sein auch wieder hier in Tief-Seat-Trade Kann aber auch sein in Werkstückträger Der denn direkt in die Endmontage fließt.
- 17:40Speaker 0: Also das ist ganz kunstspezifisch auch wieder wohin abgelegt wird.
- 17:45Speaker 0: Aber ja ist immer so Die werden danach vereinzelt irgendwo abgelegt.
- 17:51Speaker 1: Jetzt haben wir das Segen, wo es schon angesprochen ist, dann geht's natürlich an irgendwie gearteten Spanen.
- 17:58Speaker 1: Wie ist die Sauberkeit?
- 17:59Speaker 1: War das vorher abgeblasen?
- 18:00Speaker 1: oder wie geht es da weiter?
- 18:02Speaker 0: Das wird schon während des Trendprozesses abgesaugt.
- 18:07Speaker 0: Wir haben eine Art spezielle Ringbürste mehr oder weniger um den Luftstrom einfach definiert abzusaugen Und da wird schon ein Großteil der Späne abgesaugt.
- 18:21Speaker 0: Das kannst du immer wieder nachweisen in verschiedensten Sauberkeitsmessungen.
- 18:25Speaker 0: im Bereich Sauberkeitnormen, spielen wir mit dem was gefordert ist immer wieder je nach Automotive-Norm worauf ich mich beziehe.
- 18:35Speaker 0: Da sind wir sehr sauber und deswegen ist natürlich dieses Thema wenn es sich erst mal auf die Leiterplatte fest setzt dann wird's wahnsinnig schwer das da wieder runterzukriegen also möglichst alles wegzukriegen schon während des Prozesses.
- 18:51Speaker 1: Jetzt haben wir natürlich wieder zurück, lass uns mal zurückspringen für automatisierten Fertigungen.
- 18:54Speaker 1: Wir haben den Nutzen getrennt und wir haben es verkettert.
- 18:58Speaker 1: Du sprachst von AMRs die dann wirklich auch zwischen Fertighungsinseln die Boards händeln können oder transportieren können.
- 19:06Speaker 1: Wie war denn für dich so eine Fertigung aufgebaut wo du sagst High-Mix-Fertigung die hochautomatisiert ist?
- 19:14Speaker 1: Wir sagen uns am besten der Idealzustand, der optimale Zustand.
- 19:18Speaker 1: In welchem Vernetzungsgrad würdest du empfehlen?
- 19:21Speaker 1: Was sollte sich da tun und wo sollte vielleicht der Mensch noch eingreifen und sagst das ist noch was?
- 19:27Speaker 1: Da können wir vielleicht noch lieber händisch agieren.
- 19:29Speaker 1: aber die anderen Schritte gehen automatisch oder automatisiert.
- 19:34Speaker 0: Das ist eine gute Frage weil glaube ich sehe von vornherein Diese Automatisierung im Bereich SMD-Fertigung, da kann man fast einen Haken dran machen.
- 19:49Speaker 0: Das funktioniert in großen Teilen schon.
- 19:52Speaker 0: Wie kommen die Materialien zur SMD Fertigung?
- 19:56Speaker 0: Ja, das kann man mit dem AMR bedienen.
- 19:58Speaker 0: Dann stand jetzt... ...die Stacks einzulegen und aus der Folie entfernen ist noch ein bisschen schwierig.
- 20:04Speaker 0: Ich glaube, da gibt es aktuell... Da braucht man den Menschen noch!
- 20:11Speaker 0: beim Entladen, ich sag mal der SMD-Line ab da kann das Thema automatisiert durchlaufen und dann ganz klar Wartung in Standhaltung.
- 20:22Speaker 0: Das wird erstmal menschlich bleiben.
- 20:26Speaker 0: und ansonsten wenn es wirklich ein wahnsinnig komplexe Geometrien sind wo die Automatisierung super schwierig ist oder wo einzelne Produkte überhaupt nicht zum Restportfolio sei es mal passend da dann die weiterhin auch die Menschen in der Fertigung zu nutzen, weil so flexibel wird es irgendwann auch schwierig.
- 20:49Speaker 0: Und vom Aufbau her, die Kapazitäten entsprechend so planen, dass sie nahezu durchlaufen können.
- 20:59Speaker 0: Das ist meiner Meinung nach diese riesige Chance bei dieser automatisierten Fertigungen.
- 21:03Speaker 0: Ich muss keine großen Stillstandszeiten, Wartezeiten und Leerzeiten mehr einplanen.
- 21:10Speaker 0: Null Rüst und Wartezeiten auf Produkte habe, weil einfach der Nachschub automatisiert dann ankommt.
- 21:19Speaker 1: Das ist ja so ein bisschen auch... Ich finde das ist ein Bild, das macht ja eigentlich den gerade für die Redner von Deutschland, den deutschen Industriestandort viel wertwürfiger.
- 21:29Speaker 1: Wenn ich jetzt bloß noch, wenn ich automatisierte Prozesse hab' und ich hab dazu noch optimales Wartungspersonal und Personal, dass wirklich in den Situationen einspringen, wo es Flexibilität erfordert, dann bin ich doch auf dem Weltmarkt gesehen wieder viel effizienter und müsste doch eigentlich auch konkurrenzfähig sein.
- 21:49Speaker 0: Das ist genau der Punkt warum wir da so vehement darauf hinarbeiten weil das für den Standort Deutschland in sich eine riesen Chance ist dass wir die Komplexität, die wir beherrschen, dass wir sie automatisiert abgebildet kriegen?
- 22:02Speaker 0: Weil denn gibt es tatsächlich nicht mehr viele Gründe warum soll ich noch woanders produzieren?
- 22:08Speaker 1: Ja.
- 22:08Speaker 1: Und habt ihr das auch schon, es wäre natürlich zu schön wenn du sagst hast du noch was erlebt dass dann auch dieses, äh das dann das zurückholen oder das auch das Nier Shoring dann durchsattgefunden hat und gesagt ist ein Kunde der hat gesagt so jetzt macht er das Ganze wieder in Europa oder in Deutschland weil er eben hier automatisiert fertigt und deshalb gar keinen Grund mehr sieht in Asien zu produzieren zum Beispiel.
- 22:30Speaker 0: Möw ich kurz überlegen?
- 22:34Speaker 1: Also man sieht es ist noch...
- 22:38Speaker 0: Genau, mir fällt jetzt tatsächlich kein konkretes Beispiel ein wo wir sagen da ist jetzt fertig zurückgeholt worden.
- 22:45Speaker 0: Das war
- 22:45Speaker 1: natürlich auch fies von mir.
- 22:46Speaker 1: ich hoffe ja immer auf den Punkt dass jemand mal anfängt zu beginnen sagt genau und es passiert halbjahrlich das habe ich schon erlebt und es wird mehr auf diesen Punkt.
- 22:53Speaker 1: deswegen kam die fiese Frage.
- 22:55Speaker 1: aber das brauche ich natürlich auch hoff dass man sagt ja genau und das ist jetzt nicht der Theorie es funktioniert auch
- 23:00Speaker 0: praktisch.
- 23:02Speaker 1: Du sprachst natürlich über den Menschen, den wir brauchen und den Menschen.
- 23:05Speaker 1: Den brauchen wir auch auf einer Messe.
- 23:06Speaker 1: Und da wollen wir sie auch treffen?
- 23:08Speaker 1: Ja!
- 23:08Speaker 1: Ohne natürlich gerade die EFX mit dem ihr hier den Podcast auch machen, Road to EFx wird ja auch ein Austauschpunkt sein an gerade eine Veranstaltung fürs Netzwerk für die Elektronikfertigung.
- 23:19Speaker 1: Was hat denn aus Sicht von Schunk dieses an den neuen Messekonzept euch überzeugt das ihr daran teilnehmen will?
- 23:25Speaker 0: Also für uns natürlich super wichtig diese Format zu nutzen dahingehend dass wir in Austausch kommen, jetzt nicht ganz konkret.
- 23:33Speaker 0: Mit einer Anfrage.
- 23:34Speaker 0: hier ist eine Maschine... Wir freuen uns natürlich auch über konkrete Anfragen aber dass man sich ein Stück weit davon löst und in offeneren Austausche kommt vielleicht nochmal das eine oder andere generelle Problem tiefer raushört um dann da auch abzuleiten in welche Richtung geht es denn gerade?
- 23:48Speaker 0: Wie ist so die Gesamtstimmung?
- 23:50Speaker 0: Das ist auf der Messe so ein Stückweit immer fällt fast ein bisschen runter weil es noch recht schnell recht konkret wird Und das war für unsere dieses Thema zu sagen wir wollen da auf jeden Fall mit dabei sein um auch in diesen Austausch mit den Kunden zu kommen und mit der Branche allgemein, also allgemeinen einfach in diesem Branchenaustausch zu kommen.
- 24:09Speaker 1: Habt ihr denn bringt dir aber was Konkretes mit?
- 24:11Speaker 1: Mit dem man diskutieren kann auf die Messe oder sagt ja wirklich der Austausche soll auch mal frei sein von Schranken?
- 24:16Speaker 1: oder habt ihr wirklich was im Koffer dabei wo man sagt darüber wollen wir diskutieren?
- 24:21Speaker 0: Also wir stellen ganz bewusst keine Maschine aus sind vorbereitet auf Diskussionen allgemeiner Natur, werden uns allerdings auch an den Anführungen beteiligen.
- 24:35Speaker 0: Um da unter anderem Thema Nachhaltigkeit kreisler Wirtschaft anzusprechen.
- 24:40Speaker 0: aus unserer Sicht was können wir Maschinenseitig dazu beitragen und gleichzeitig ja aber auch eine Podiumsdiskussion geben wo wir teilnehmen um einfach auch ein Input geben zu können, gleichzeitig aber auch Input zu bekommen.
- 24:57Speaker 0: Also natürlich zukünftige Technologien, zukünstige Automatisierungsmöglichkeiten das ist so was wir momentan mitgebracht haben, aber konkret keine Maschine ganz bewusst eben um in Austausch zu kommen.
- 25:12Speaker 1: Nachhaltigkeit und Kreislaufwirtschaft, das hast du ja auch ganz neues Thema noch eingestoßen es hat man doch gar nicht auf dem Schirm ist natürlich vielleicht das nachhaltigkeiten leider muss ich ehrlich sagen aufgrund der Wirtschaft, die in Lage etwas zurückgedrängt worden.
- 25:26Speaker 1: Aber Kreislaufwirtschaft, da sind wir ja ganz heiß drin und natürlich gerade alles was Ressourcen in Europa hält ist ja wirklich essentiell mittlerweile.
- 25:35Speaker 1: Was bringt ihr damit?
- 25:36Speaker 1: oder was vertemen möchtet ihr diskutieren?
- 25:38Speaker 1: Das muss ich nochmal nachfragen um ein Spoiler zu machen.
- 25:40Speaker 0: Ja also das ist eine ganz wichtige Unterscheidung.
- 25:43Speaker 0: Wir sind natürlich nicht diejenigen die im Bereich neue Materialien unterwegs sind.
- 25:50Speaker 0: Unser Fokus liegt tatsächlich, was können wir maschinenseitig unterstützen?
- 25:54Speaker 0: Da ist einerseits klar, ich meine die Diskussion in aller Munde gerade das Thema FFIV-Knappheit.
- 25:59Speaker 0: wie kommt es im Material?
- 26:01Speaker 0: Sprich da ist der Laser aus unserer Sicht eine Option Leiterplatten Layouts zu optimieren platztechnisch also ein Punkt in die Richtung gleichzeitig aber auch maschinenseitig abzubilden Baugruppen auszuschleusen, nicht direkt zu verschrotten sondern auszuschläusen.
- 26:18Speaker 0: Wo möglich wo auch erlaubt zur Nacharbeit und deinsprechende Möglichkeiten zu bieten möglichst viel weiterzunutzen.
- 26:26Speaker 0: also da kommen wir eher von einem Maschinenkonzept her um Anforderungen und Möglichkeiten der Kunden dann umsetzen zu können.
- 26:33Speaker 1: Perfekt Dann Sebastian.
- 26:37Speaker 1: Also ich freue mich auf die X Kommt früh vergangen, weil ich vorbei auch den Austausch mal zu erleben.
- 26:42Speaker 1: Zu schauen was da passieren wird.
- 26:44Speaker 1: aber natürlich möchte ich vor allem dir Danke sagen.
- 26:46Speaker 1: danke dass du heute beim Podcast dabei war mein Fragen
- 26:49Speaker 0: so
- 26:51Speaker 1: umfassend beantwortet hast.
- 26:52Speaker 1: vielen Dank dafür und natürlich auch vielen dank an unsere Besucher für die Zeit die uns hier geschenkt habt.
- 27:04Speaker 1: Vielen Dank dafür!
- 27:05Speaker 1: Und wie fühlen wir sich?
- 27:06Speaker 1: ja bis zur EFX haben wir noch weitere Highlights hier im Podcast zur Verfügung.
- 27:11Speaker 1: Von daher würde es uns sehr freuen, wenn Sie doch andere Podcast-Folgen von uns mithören würden.
- 27:16Speaker 1: Bis dahin alles Gute und vielen Dank!