Latest / Schlagabtausch – Das Schlagzeugmagazin im Podcast-Format / Podcast #133 - Dirk Seiler, der Allrounder über Big Band, Musical, Karneval und mehr
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- Herzlich Willkommen zum Schlagabtausch, eurem Schleizack-Wakkerzin im Podcast-Format. Kurz vor dem Höhepunkt der närrischen Saison rufen wir gemeinsam mit Dirk Seiler, Allah! Und ob das richtig war, das sagt euch gleich der Podcast. Los geht's. Ihr hört Schlagabtausch, der Podcast für alle Schlagzeugbegeisterten. Wir sind Dirk Brandt und Timo Ickenroth. Mit Tipps und Hacks und dem Allerneuesten aus der Schlagzeug- und Percussion-Szene. Viel Spaß beim Hören. Liebe Hörerinnen und Hörer, liebe Zuschauerinnen und Zuschauer, ich begrüße euch sehr herzlich zur 133. Episode des Schlagabtausch-Podcasts mit mir, Timo Rückenroth, und meinem lieben Freund und Kollegen Dirk Brandbrandt. Hi Dirk. Schönen guten Morgen. Mensch, ihr da draußen, ihr Lieben, wir machen ja immer so Klatscher manchmal, damit wir Trenner haben. Und gerade habe ich bei einem Timo gedacht, ich hätte jetzt voll einen Gewatsch gekriegt. Das sah so aus dem Bild heraus. Bumm, müsst ihr euch vorstellen. Ich dachte, Alter. Ja, schönen guten Morgen. Das war eine Befrüßung. Verdient hättest du es ja manchmal. Ey, absolut. Absolut. Zweimal absolut ins Absolut Schweinchen. Ins Absolut, Absolut Schweinchen. Hatten wir aber schon lange nicht mehr. Hatten wir schon lange nicht mehr. Habe ich auch gerade nicht mehr. Hatten wir wirklich nicht mehr. Habt ihr noch Schnee? Es hat heute wieder geschneit. Nee, echt? Also bei uns ist eigentlich nichts mehr. Doch, also es hat ja letzte Woche spontan geschneit, sag ich mal. Genau, bei uns war echt viel, ja. Wo auch nichts angekündigt war, plötzlich bumm, okay, morgens aus dem Fenster geguckt, alles klar, hier geht wieder gar nichts. Das war irgendwie eine Stunde später schon wieder weggetaut und dann war heute Nacht auch nichts angekündigt und heute Morgen hat es dann geschneit. Krass, aber ich fand das so oder so sehr krass. Ich habe letzte Woche Montag im Zirkus Rond Calivarité Apollo in Düsseldorf gespielt, da war gar nichts und bei uns, meine Eltern haben extra angekommen, muss aber vorsichtig fahren, bei uns war spiegelglatt, Schnee und du kommst ins Ruhrgebiet nicht, also wirklich gar nichts mehr, wo ich dachte, dass Düsseldorf ist von mir so anderthalb Stunde, Stunde 40 ist das entfernt von mir und da war wirklich gar nichts mehr und jetzt auch wieder, ich habe am Wochenende in Neuen Karlsruhe gespielt, da war auch gar nichts, da war bei uns im Schnee losgefahren, Sauerland liegen dir dann dementsprechend schön vorsichtig fahren. Das war dann sehr eisig und bei dir wahrscheinlich auch sehr kalt. Und dann ist es sowieso. Dann kommst du wieder so hinter diese Gießen-Grenze nach Richtung Frankfurt. Njante. Nix mehr. Aber wie viele Kilometer ist schon wieder geschrubbt an diesem Wochenende? Oh, oh, oh. Ja, richtig viel. Wir haben mit dem Orgentrio in Karlsruhe gespielt und ihr Lieben da draußen, Trommlerinnen und Trommler, der Timo weiß ich ja, dass der sehr leise spielen kann. Und das war jetzt echt eine Herausforderung. Wir haben mit dem Orgentrio in einem Jazzkeller-Gewölbe gespielt. Und in einem Gewölbe, Da sagst du nur Guten Tag und. Das war in Hofstetten bei Karlsruhe, das war in einer evangelischen Kirche, die haben unten so im Jazzclub oder Jazzverein oder irgendwie sowas ist das. Die machen so Jazzmusik. Die Leonie Klein, die wir im Podcast hatten, die war vor uns da. Ach cool. Ja, ja, die hat auch gespielt und das ist wirklich klein, aber sehr gemütlich, ganz tolle Atmosphäre, wahnsinnig liebe tolle Leute, die das echt gefeiert haben. Aber so ein Gewölbekeller ist natürlich echt als Schlagzeug und dann noch mit einer Hemmend. Brauchst du, sagen wir mal, kein Echo und Delay mehr einzustreuen über den Lichtpult? Nein, nein, nein. Also wir haben wirklich ganz kleines Perfekt. Wir hatten selber also Schlagzeug gar nicht abgenommen. Dann auch Gesang minimal besteckt, es gibt für so Singersongleiter so kleine Akkus, heißen die auch glaube ich so von der Firma, so Akkus, das sind so mini kleine Boxen wo du Gesang drüber laufen lassen kannst, ganz nah beim Publikum, also die Leute die in meinem Reitbecken gesessen haben, die haben mir leid getan auch wenn wir noch so leise gespielt haben es war echt eine Herausforderung, du hast einen Trommelstock angeguckt und dachtest, boah ich bin schon laut, das Schlechte Und wie viele Leute haben da reingepasst? Wir haben in Montemaur auch so einen Gewölbekeller. Das heißt hier Felsenkeller. Das ist auch so ein Kulturverein. Da machen die gerne so Sachen. Und lass mich nicht lügen, aber ich glaube, wenn das bestuhlt ist, dann passen da vielleicht 30 Leute rein. Nee, da passen also so um die 100. Oh, das ist schon ein großer Gewölbekeller. Ja, aber wirklich so. Also ganz lieb. Das ist auch in Eigeninitiative, ob das auch ein Verein ist. Ich habe es jetzt gar nicht mehr auf dem Gym. Ganz liebe Leute. Und ganz klein und schnuckelig, die haben das ganz toll hergerichtet, sodass es auch eine tolle Atmosphäre war. Als wir reinkamen, da war eine Bühne. Bei der Bühne hätte entweder jeder von uns einmal auf die Bühne gepasst. Also die haben gesagt, ey, das funktioniert am besten Willen. Also nehmt die Bühne. Es ist lieb gemeint, dass wir eine Bühne kriegen, aber die nehmt doch ruhig mal wieder weg. Das war so winzig. Wahnsinn. Aber wirklich tolle Atmosphäre, hat unheimlich viel Spaß gehabt. Die Leute haben unheimlich zugehört. Aber es war trotzdem, von daher dieses leise Üben ist auch mal gar nicht ganz so verkehrt. Man merkt, irgendwie funktioniert das auch. Ich sage immer beide extrem. Also leise üben und sehr, sehr laut spielüben. Das müsste ich ja tun. Ich müsste wirklich üben, sehr, sehr laut zu spielen. Wie gesagt, auch wenn ich jetzt Stadionrocker werden würde, ich glaube, da müsste man erst mal reinwachsen, so ein paar Jahre. Ah, ich glaube, das geht, das geht. Dafür spielen wir schon so lange. Aber es ist trotzdem, es ist immer wieder, ich finde, also wie gesagt, das liebe ich ja eigentlich so auch an unserem Beruf oder ähm, überhaupt am Auftreten, dass du diese verschiedenen Extreme, wirklich vom Riesenfestival, wo es völlig egal ist, bis zum Felsenkeller, wo du reinkommst und denkst, oh, es ist schon viel zu laut gerade. Aber nee, es hat unheimlich viel Spaß gemacht, aber auch, weil wir uns ja nochmal drüber unterhalten, ich weiß gar nicht mehr in welcher Folge, wo es ja wirklich mal kam, wegen Leisespielen. Also es ist echt, wie Timo schon sagte, man sollte beides mal gemacht haben. Und einfach so ein bisschen mal auch sich damit auseinandergesetzt zu haben. Das ist, das denke ich mal, ist ganz, ganz wichtig. Bevor wir jetzt hier weiter ans Schwadronieren kommen, mal ein kurzer Run, was heute überhaupt so in der Folge abgeht. Wie ihr merkt, sind wir natürlich schon wieder schön dran am Small Talken. Da wird noch ein bisschen was folgen. Wir haben noch so zwei Themen. Also eins, das uns sehr am Herzen liegt und eins, das mir am Herzen liegt. Das ist ein bisschen Marketing in eigener Sache nämlich. Dann haben wir ganz wichtig heute einen ganz tollen Kollegen zu Gast. Der hat eben schon die Vielseitigkeit angesprochen, der unfassbar vielseitig ist. Und das ist der liebe Kollege und mein Machbar quasi, Dirk Seiler. Ja, danach hat der Dirk noch einen Mini-Gearcheck mit einem Mini-Teil, glaube ich, was wirklich dann Mini ist. Und Mini heißt wirklich diesmal auch Mini, weil der Dirk auch ein Mini-Video gemacht hat. Also nicht das Video ist dann Mini, sondern es dauert nicht so lange, wie ihr sonst üblicherweise das kennt. Dann haben wir natürlich die Chefkoch-Empfehlungen der Woche und das soll das schon gewesen sein. 131. Folge. Nee, nicht. 133. Folge doch, oder? 133. Achso, ich habe wahrscheinlich 131 gesagt. Nee, ich meine 133. Ich habe 133 gesagt. Weiß ich nicht. Auf jeden Fall danke, dass du nicht der Mini-Dirk gesagt hast. Das war jetzt so viel Mini, wo ich dachte, jetzt fehlt da nur noch. Und der Mini-Dirk hat ein Mini-Video mit einer Mini-Laufzeit gemacht. Also ihr seht schon, es wird wie immer spannend und es wird nachher auch noch sehr karnevalistisch. Also von daher passt das eigentlich zur Folge. Alarf. Liebe Hörerinnen und Hörer, liebe Zuschauerinnen und Zuschauer, ihr wisst ja, wenn ihr uns regelmäßig hört zumindest, dass wir ja eigentlich, dass wir jede Woche was bringen. Also entweder unseren regulären, wir nennen das unseren Hauptpodcast und auch dann im Wechsel damit eben den Ticker, wo der Gedanke damals war, dass wir euch mit Informationen füttern, weil ja die ganzen Magazine, zumindest die deutschsprachigen, nicht mehr existieren, wo immer vorne der News-Teil drin war. Da standen die Termine drin, was gibt es Neues bei Gier und, und, und. Und das haben wir jetzt wirklich lange und zeitaufraubend gemacht. Und wir müssen es leider etwas einkürzen, müssen wir an der Stelle sagen, weil doch der Aufwand wahnsinnig groß ist, sich die Sachen zu suchen, zu recherchieren, was liegt an und so weiter und so fort. Also wir wollen natürlich nicht rumheulen, weil das machen wir ja freiwillig. Ja, natürlich. Aber der Zeitaufwand ist einfach so groß, dass wir es, weil wir ja beide dann doch beruflich etwas eingebautener sind und auch noch ein Privatleben haben übrigens nebenbei. Doch, ich weiß gar nicht, wie ich den Satz angefangen habe, aber doch etwas kürzen müssen, beziehungsweise etwas kompakter halten müssen, weshalb wir dazu übergehen, nicht mehr ganz so viel Informationen da reinzupacken. Wie wir es bis jetzt hatten. Und wir euch gerne dazu aufrufen, uns zu unterstützen, indem ihr uns, wenn ihr Veranstaltungen selbst organisiert zum Beispiel oder ihr eine Veranstaltung habt, wo ihr sagt, oh, die müsste aber vielleicht mal angekündigt werden. Ich kenne diese Veranstaltung und, und, und. Dass ihr uns das dann bitte einfach gerne zukommen lasst an unsere Schlagabtausch-Podcast-at-gmail.com-Adresse. Aber bitte dann eben redaktionell etwas vorbereitet. Weil was wir bis jetzt immer machen, ist, unser Ablauf sieht so aus, Dirk und ich sind da sehr ähnlich, wir sitzen also irgendwann da, sagen, okay, ich muss den Ticker machen und dann sucht man sich das Zeug zusammen im Netz. Man guckt auf verschiedenen Seiten, man guckt bei Firmen, man guckt auf Instagram, auf Facebook, wo ist was angekündigt worden, das sammelt man dann, dann muss man dann wieder auf die einzelnen Seiten gehen, sich dort Informationen suchen, dann muss man sich Links rauspacken, man muss sich für den Ticker vielleicht auch noch, weil es, ich meine, ihr könntet es ja gerne schreiben, wenn ihr nur unsere Gesichter sehen wollt, ist super. Aber wir wollen es natürlich ein bisschen schön machen, das heißt, dass wir noch Bilder einblenden von der Veranstaltung oder von was auch immer das im Ticker dann ist oder vielleicht sogar ein kurzes Video und das ist natürlich alles wahnsinnig, viel Arbeit, sich allein das zu suchen und zu recherchieren und deswegen rufen wir euch auf, uns da zu unterstützen. Wenn ihr also irgendwas Wichtiges habt, schreibt uns das, aber wie gesagt, eben redaktionell schon soweit vorbereitet, dass wir nicht mehr großartig auf die Suche gehen müssen. Das heißt, einen kleinen Text dabei, um was es geht, Fotolink, Videolink und natürlich einen Homepage-Link zu der Veranstaltung, falls der existiert. Oder wenn es was anderes ist, ihr habt ein Buch geschrieben oder sonst irgendwas, schickt uns das dann zu, dass wir da uns, ihr könnt uns quasi zeitlich etwas, entlasten damit, denn wir müssen kürzer treten, weil, Ich habe es, glaube ich, schon mal gesagt. Ich sage es trotzdem mal, der Ticker ist ein Arbeitstag. Ja, wir sitzen den ganzen Tag dran und auch dann gucken wieder, welche Fotos darf man die Fotos verwenden. Das ist ja auch manchmal eine Grauzone. Bei Firmen ist es nicht so tragisch, weil wenn wir Werbung, jetzt ist es auch schon, wir machen Werbung freiwillig für ein Produkt, egal von welcher Firma. Aber trotzdem, du musst die Videos dann wieder rausziehen. Du musst die Videos dann wieder einfügen. Du musst die Bilder einfügen. Wie Timo schon eben gesagt hat, um es nett zu machen, das kostet unheimlich Arbeit. Wenn ihr was habt, wir machen das sehr gerne. Einfach wir machen jetzt nicht mehr diese Masse, sondern wir machen immer so ein paar ausgewählte Sachen jetzt. Aber wenn ihr was habt, schreibt uns gerne an, meldet euch, wir freuen uns sogar darüber, bereitet ein bisschen vor und wir freuen uns, eure Veranstaltungen ankündigen zu dürfen. Oder was auch immer. Es kann auch ein neues sein. Es könnte auch ein Album sein beispielsweise. Oder ihr wisst von der Tour, es kommt, es schlagt sogar, es ist dann auf Tour und es gibt Termine, die man einfach oder man nennen könnte, oder auch Gear, vielleicht habt ihr selbst eine kleine Firma oder einen kleinen Vertrieb oder was auch immer da als News, sag ich mal im weitesten Sinne, erscheinen könnte dann schickt uns das einfach mal und dann haben wir auf jeden Fall schon mal etwas weniger Arbeit, uns das alles zu suchen und vielleicht hat es sogar für euch Vorteile, weil es könnte natürlich auch sein, dass wir euch gar nicht gefunden haben, obwohl ihr was Cooles hattet. Genau, das ist auf Oft bekommt man Veranstaltungen auch erst mit, wenn sie schon gewesen sind. Richtig. Und dann bringt es auch nicht mehr, die anzukündigen. Das ist so mein Fall. Ich bekomme Trends immer mit, wenn sie schon kein Trend mehr sind. Genau. Da bin ich ja ganz groß drin. Da bin ich ganz groß drin. Und was ihr natürlich auch gerne mal schreiben könnt, wie wichtig ist der Ticker für euch? Dass wir das auch noch mal einsortieren können. Wir wissen, der Ticker wird geschaut. Aber einfach auch noch mal vielleicht unter dem Ticker schreiben, die Sache finde ich interessant. Und zum Beispiel, nehmen wir mal ein doofes Beispiel, Buchnews, zum Beispiel brauche ich gar nicht mehr, weil. Ich lese nicht mehr. Oder sowas in der Art. Oder genau, ich habe genug Bücher und Dirk zum Beispiel. Bestimmt. Bestimmt sogar. Also, wenn da sowas ist, tickermäßig sind wir am Umstrukturieren, aber ihr könnt uns dabei weiter unterstützen. Deswegen tut dies bitte. Timo, du hast vor kurzem in Englisch sogar einen Artikel geschrieben und zwar für das Heft Not So Modern Drummer und, Da hast du über dein Buch oder zum Beispiel über deine Arbeit der Transkription berichtet. Und zwar, das ist so ein bisschen so ein Ritterschlag, weil da mal eben so einen Artikel zu schreiben, das ist besonders für Deutschen gar nicht so häufig, eher sehr selten. Von daher finde ich das mega. Erzähl doch mal ein bisschen, wie das zustande gekommen ist und was du genau gemacht hast. Also erstmal, Notzimmer, dein Trummer ist einmal ein Magazin gewesen. Das wird natürlich auch nicht mehr gedruckt wie so viele Magazine, aber es hat online überlebt unter notsomoderndrummer.com und ist von einem Herrn namens George Lawrence ins Leben gerufen worden und wird auch von dem weiter dort gepflegt. Witzigerweise nicht zu wechseln mit George Lawrence Stone, dem berühmten Autor Da hätte ich jetzt gerade dran Da kommt am Anfang leichte Verwirrung auf, not so modern drummer, George Lawrence da fehlt doch das Stone, nein das ist ein eigenständiger George Lawrence, toller Drummer, hat sehr viel für die Vintage-Szene in den USA auch getan, und ich habe ja letztes Jahr mein Buch veröffentlicht, Jazz Standards on the Drums bei Hudson Music und habe natürlich dann auch. Einige Magazine angeschrieben und habe gesagt, ey, ich habe ein Buch am Start, ein neues, wie sieht es auch, habt ihr nicht mehr Lust oder Platz vor allem auch das mal zu rezensieren oder mal vielleicht kurz zu besprechen und Und George Lawrence hat mir dann tatsächlich zurückgeschrieben, dass er sowas eigentlich nicht mehr macht, aber er würde mir anbieten, dass ich über das Buch selbst was schreibe. Das heißt, worum geht es in dem Buch? Also wirklich eher als Artikel, als Werbung. Und dann habe ich gedacht, ja okay, dann könnte ich ja einen Artikel schreiben über, worum es in dem Buch ja hauptsächlich geht, über das Transkribieren im Allgemeinen. Das heißt, warum ist Transkribieren wichtig? Was bringt einem das selbst? Was bringt einem das für das Spielen? Was bringt einem das fürs Lernen und fürs Hören vor allem auch? Und habe darüber dann einen Artikel geschrieben, wo dann natürlich auch auf mein Buch verwiesen wird. Und der Artikel war anscheinend gut genug für George, dass er sagt, jo, das können wir so veröffentlichen. Und ich zeige einfach mal ganz kurz, wir haben ja jetzt hier mit Bildschirmfreigabe neuerdings angefangen zu arbeiten. Wie so großartig wir sind. Das sieht dann so aus. Da ist das Cover und dann ist hier mein Artikel. Es ist ein bisschen was zum Lesen. Da kommen noch ein paar Auszüge aus dem Buch von Hudson. Und genau, das heißt, wer sich dort mal reinlesen möchte, es ist in Schulenglisch geschrieben, weil mehr kann ich nicht, Also wahrscheinlich leicht verständlich für jedermann. Und ja, schaut mal vorbei bei notsomoderndrummer.com. Ist das kostenlos? Ist das kostenlos? Natürlich kostenlos, ja. Also das Ganze ist komplett kostenlos. Er bittet natürlich darum, Donation zu machen. Also Donate heißt, ich weiß gar nicht, wie man es in Deutschland vergleichen kann. Ein bisschen wie Spende. Ja, ist aber natürlich keine Spende, weil es unterstützt natürlich quasi ein Unternehmen. Aber da macht jemand was freiwillig und mit sehr viel Liebe, mit sehr viel Aufwand und auch wahnsinnig fundiert. Also muss ich schon sagen, der Mann weiß auch wirklich, was er tut. Er hat selbst jetzt ein Buch kurz vor der Veröffentlichung bei Hudson Music, witzigerweise, das ich auch in einem Ticker vorgestellt habe, wo es um die Geschichte und so ein bisschen auch um Klarstellung der Rudiments geht. Oh, cool. Also für mich als Nerd diesbezüglich auch total interessant, weil er dann auch verlorene Rudiments aufgreift und Begrifflichkeiten, die in der Drummerwelt ja kursieren, wie Drag und Rough. So zwei Sachen, die bei manchen unterschiedliche Dinge meinen. Und er tröselt dann nochmal ein bisschen geschichtlich auf, wo das eine herkommt, wo das andere herkommt und, und, und. Und dieses Buch wird auch bei Hudson Music, wenn ich es richtig in Erinnerung habe, im Frühjahr erscheinen. Es ist eigentlich schon fertig. Ich weiß, woran es jetzt noch ein bisschen liegt. Wahrscheinlich auch am Marketing oder an der Aufmachung oder am Setzen. Man weiß ja nicht so genau, was dahinter steckt. Aber das wird auch kommen von ihm. Oh, interessant. Da freue ich mich auch schon drauf. Ja, deswegen Not So Modern Drummer. War ein tolles Magazin, ist nach Riffure Online ein tolles Magazin. Man erfährt wahnsinnig tolle Geschichten auch über Vintage-Drums und über die Geschichte des Schlagzeugspielens und über viele Drummer. Und zwar nicht nur über Jazz-Drummer, sondern auch viel über Rock-Schlagzeuger, über Bonham-Sachen und, und, und. Also, wer diesbezüglich mal ... Irgendwie sich weiterbilden möchte oder sich für irgendwas interessiert. Es ist natürlich alles auf Englisch, aber man kann ja heute, soweit ich das weiß, ja auch seine Internetseiten übersetzen lassen. Das klappt meistens nicht ganz so gut, wo ich das letztes gemacht habe mit einer. Japanischen Seite. Okay. Und die habe ich übersetzen lassen, weil das war eine japanische Schriftzeichen. Die kann ich schwerlich lesen. Und das hat halb, ich glaube, wenn ich nicht komplett veräppelt wurde, hat das glaube ich halbwegs funktioniert. Ja, aber zumindest du hast ein Winder hinterverstanden. Es ist ja gar nicht so schlimm, wenn man Sätze erkennt ja, worum es geht. Oder man erfährt ja dann trotzdem gute. Vielleicht ist die Sätze sind dann wahrscheinlich manchmal lustig, wie das so ist. Aber der Sinn dahinter oder was gemeint ist, kriegt man ja mit. Und das ist ja eigentlich das Interessante. Dass das überhaupt geht. Wie ein Kinderbuch. Nee, ich wollte eigentlich sagen, wie eine chinesische Bedienungsanleitung. Also das ein bisschen Eigenwerbung. Dort zu moderndrummer.com. Schaut mal vorbei, lest gerne mal einen Artikel, da kann man auch einen Kommentar drunter dalassen. Wenn ihr schon mal da seid, dann schreibt mal BEST ARTICEL, den ich jemals gelesen habe im Not-So-Modern-Drummer und dann schauen wir mal, wo das noch hinführt. Heute ist ein Musiker zu Gast im Schlagabtausch, der seit Jahrzehnten zeigt, wie vielseitig, präzise und verlässlich Schlagzeugspiel sein kann. Dirk Seiler ist im Westerwald geboren, klassisch und im Jazz ausgebildet, geprägt durch Big Bands Orchester und das Bundes Jazz Orchester und zugleich viele Jahre fester Bestandteil großer Musicalproduktionen wie Joseph, Elizabeth, Saturday Night Fever, das Phantom der Oper oder wie Will Rock You. Was weniger im Rampenlicht steht, aber ebenso prägend ist, Dirk ist seit vielen Jahren auch im Karneval aktiv, insbesondere im Kölner Karneval, wo er regelmäßig mit namhaften Orchestern wie dem Orchester Markus Quoth oder der Willi Ketzer Big Band arbeitet, zum Beispiel in der lachenden Köln Arena. Auch dort gelten dieselben Maßstäbe wie im Musical, Big Band oder Jazz. Timing, Verlässlichkeit, Lesefähigkeit und das Gespür dafür. Wann Musik trägt und wann sie einfach funktionieren muss. Er hat mit internationalen Jazzgrößen gespielt, in Sinfonieorchestern gearbeitet und unterrichtet seit vielen Jahren Schlagzeug. Dirk steht für eine Musikerlaufbahn, die nicht auf Effekte oder Selbstdarstellung setzt, sondern auf musikalische Haltung, stilistische Offenheit und handwerkliche Substanz. In unserem Gespräch geht es um seine Prägungen, um den Spagat zwischen klassischer Ausbildung und Jazz, um den Alltag im Musicalgraben, um Karneval als professionelles Arbeitsfeld und um die Frage, was Schleizerinnen und Schleizergörder wirklich brauchen, um langfristig tragfähig und musikalisch glaubwürdig zu arbeiten. All das in dem Interview und wie der Dirk immer so schön sagt, Mats ab. Hallo, liebe Hörerinnen und Hörer, liebe Zuschauerinnen und Zuschauer. Wir sind jetzt hier in unserem Hauptteil des Podcasts angekommen, unserem riesigen Interviewpart. Und mit Dirk sitzt ein weiterer Dirk hier. Nämlich, das hatten wir auch noch nie, einen Doppelnamen, sag ich mal. Und zwar ist das Dirk Seiler. Und ich begrüße dich, Dirk Seiler, ganz, ganz herzlich hier bei uns im Podcast. Hi, Dirk. Ich begrüße euch auch. Danke, dass ihr mich eingeladen habt. Schönen guten Morgen, Dirk. Mega, dass du dabei bist. Sag mal, weißt du das eigentlich, wann ich das erste Mal mit dir in Berührung gekommen bin? Da kannte ich dich noch gar nicht, nur vom Namen her. Ich habe jahrelang in einem Wolfhardmann Gala Soundorchester die ganzen Tanzturniere gespielt. Und du hast mal vor ewigen Zeiten, da habe ich bestimmt 10, 12 Jahre gespielt überall, und da hast du eine Platte eingetroffen. Ich habe dann deine Patterns geübt. Nein. Doch, hab ich. Und das war ganz toll. Das war das erste Mal, wo ich über den Namen Dirk Seiler, das ist unfassbar lange her. Was war denn das für eine Platte? Das war so eine... Das war Wolf Hartmann, der hat so eine, ja, so ähnlich wie Klaus Hallen. Also wir haben viel so auf diesen Tanzturnieren gespielt und da hast du getrommelt. Schöne Brush-Sachen, du hast schöne Sambas mit Brushes gespielt, so Lady Love und solche Sachen. Und die habe ich von dir alle dann geklaut. Die habe ich mir von dir dann drauf geschafft. Lustig. Bei Klaus Hallen habe ich ja gespielt. Genau, genau. Und zwar war das eine Band Aristocats und die hieß dann Orchester Klaus Hallen. Genau, wie gesagt, das ist ja alles so eine Show. Auch mir damals noch mit Bernhard Marschau, auch noch von der Bundeswehr Big Band, den kennt es ja auch noch alle. Und das war alles so in diesem, wie nennt man das, jetzt kommt das Wort, Kong-lo-merat. Timo, das hatten wir doch auch mal. Sag doch einfach in diesem Musiker-Pool. In diesem Musiker-Pool. Ist auch viel einfacher. Aber das war so meine erste Berührung mit dir. Und von daher freue ich mich total, dass du heute bei uns bist. Und das Witzige ist auch, der Dirk wohnt quasi in dem gleichen Ort wie ich. Das heißt, wir sind fast Nachbarn. Ja, wenn man in sein Impressum auf seiner Homepage guckt, steht da nämlich Montabauer und ich wohne auch in Montabauer, das heißt, wir sind quasi Nachbarn, müssen aber jetzt aufgrund der Technik doch räumlich getrennt aufnehmen, weil Dirk hat eigentlich gesagt, ich komme mal hier auf den Kaffee vorbei, wir nehmen den ganzen Trotz auf hier sozusagen. Mettbrötchen wollte ich mitbringen. Mettbrötchen wollte ich mitbringen, richtig. Das ist ja nicht gerade mal als Ausgabe, Luftschlange, Mettbrötchen. Und die Kölsch. Menschen verachtend, morgens um neune Flasche Kölsch trinken. Um Himmelswind. Das ist genau mein Ding. Dich reinwürgen. Aber aufgrund von technischen Dingen, wie wir bräuchten dann hier ein größeres Interface zum Aufnehmen mit der Kamera und sowas, oder habe ich mich dann doch gegen das Mettbrötchen, nicht gegen Dirk entschieden, sondern nur gegen das Mettbrötchen. Habe gesagt, wir müssen leider räumlich getrennt. Ich trinke jetzt hier meinen Kräuterzeh mit viel Ingwer. Sehr gut, sehr gut So, bevor wir jetzt hier weiter ans wie soll ich sagen ans Geschwafel ans Geschwafel kommen Jetzt haben wir dich ja schon ein bisschen kennengelernt, dass du quasi ein Influencer für den Dirk warst, aber jetzt lass uns mal nimm uns mit auf deine musikalische Reise weil das machen wir eigentlich bei jedem Interview Wo war bei dir der Startpunkt, deiner Trommelkarriere? Ich bin mit meinen Eltern immer nach Holland in den Urlaub gefahren. In Pension waren die also mindestens 10, 15 Jahre. Und der Sohn spielt die Flagsack, der ist 10 Jahre älter als ich. Und der andere Sohn spielt der Heimorgel, sagt er, verfiesert. Dann haben die da abends ein bisschen in dem Frühstücksraum ein bisschen Tanzmusik gemacht, zu zweit. Und da stand so ein altes, ich glaube ein altes Sonor war das, und rot ist. Da gibt es sogar ein völlig vergebnis Polaroid-Foto von, wo ich dann mit Tom und Sherry-Sweatshirt zum ersten Mal hinter einem Schlagzeug sitze. Da war ich fünf, würde ich mal sagen. Ich glaube, das war kurz vor der Einflug. Ja, und von da an hat mich das gepackt. Da gab es nichts anderes mehr. Ich kann mich auch sehr gut erinnern, dass ich dann das nächste Jahr wieder da war. Ich kriegte dann so ein Kinderschlagzeug aus der Metro. Das ist irgendwo bei uns, bei meinen Eltern, noch einen Speicher, beziehungsweise meine Mutter fand das nicht mehr und ist aber ziemlich zusammengebrochen mittlerweile. Ich war jetzt seenseitig, okay, das war's mit der Kiste. Also wirklich unter der Fußmaschine war so eine Feder, die sich drückte, also nicht wirklich frierbar. Aber da habe ich so ein Jahr lang drauf umgemacht. Ich kann mich noch erinnern, dass es zum Beispiel, es gab ja früher die schönen Musikdrohnen, da habe ich dann immer die Schokoladen aufgemacht und die Singles aufgelegt und wenn das irgendwie ein bisschen da war, dann war ich sofort, ah, so muss das sein. Hier Tiger Rack oder irgendwie sowas. Ansonsten waren da auf Heido Singles und weiß ich was. Es wurde alles ausprobiert und ich hab dann mit dem einen kleinen Tom und so ein Blechwecken, Blech, nicht Blech, und hab mir dann sogar, wie ich da drauf gekommen bin, weiß ich nicht, zwei Zahnbürsten genommen. Und habe, ich wusste gar nicht, ob ich schon wusste, was Besen sind, keine Ahnung, aber auf jeden Fall mit zwei Zahnbürsten. Nee, wie geil ist das denn? Genau. Und dann, weil ich, das war mir das ja später, dann habe ich nur, wenn wir vom Strand kam, ständig immer, ich wollte ja mehr Fahrzeuge kaufen. Und dann liefst eines Tages stand das da und ich war der glücklichste Mensch der Welt, ich bin noch nicht da hingegangen und habe mich da hingesetzt, wie so viele und erst mal Knüppel. Ich hab das erstmal ganz weilvoll alles betrachtet, von oben, von unten ah, hier, das ist so, und dumm, dumm zack, zack, bam, bam, und alles ausprobiert dann hatte ich ich will das nicht zu lang machen hab ich so vor mich hingedrommelt hab zwei oder drei Jahre Klarinette spielen müssen, wo ich blockflöte spiele ich das übliche musikalisch früher, deswegen, ich komme ja aus alten Kliniken eigentlich und, aus Ermangelung eines Schlagzeuglehrers Was das Lustige ist, mein Sohn Marin, den habe ich ja eben noch für die Schule fertig gemacht, den anderen in den Kindergarten gemacht, der geht hier zur Instrumentenpräsentation der Kreismusikschule und kommt an und sagt zu mir, Papa, ich möchte Klarinette lernen. Ach schön und ich war froh, als ich die Klarinette wieder abgeben durfte und dann hatte ich Privatunterricht beim Bernd Steffen, ich weiß nicht, ob der Name was sagt das ist der Sohn von dem berühmten Komponisten Arrangeur Harro Steffen der zum Beispiel die Rechte an ein bisschen Frieden, Bruttosozialprodukt. Malorse, Beton, Kölb das hat alles Harro Steffen arrangiert und hatte dadurch die Mitgema-Rechte an die Das gibt es heute, glaube ich, nicht mehr. Also dieser Mensch war Multimillionär. Sein Sohn spielt in Koblenz im Orchester und war sehr Jazz-Affin. Und da habe ich dann mit neun angefangen, meinen Schlagzeugunterricht zu nehmen. Für mich war das klar, ich werde Schlagzeuger, da gab es keine Fragen mehr. Mein Vater hat ein Fußpunktgeschäft, sonst hätte ich wahrscheinlich versucht, schreien an der Innenarchitektur, hätte mir auch Spaß gemacht, aber das Brommeln war halt dann doch wichtiger. Hat ja auch mit Holz zu tun, ne? Genau, das habe ich auch immer gerne gemacht. Aber der Lackzeugspiel war halt die Nummer 1. Ja, und dann ging das halt so weiter. Mit 9 habe ich die erste Tanzmucke gemacht oder mit 10, weiß ich noch, bei uns einmal. Bei einem und bei uns aus dem Tor, so in schwerer Sprache, genau, der spielte Akkordeon, der hatte so eine Hauptschulabschlussfeier. Jetzt haltet euch fest, da war der Hit, der Sommerhit, Du kannst nicht immer 17 sein von Chris Roberts. Geil. Das wurde dann 20 Mal gespielt, glaube ich. Mit dem habe ich dann auch Tanzmusik gemacht, zu zweit, nichts, Verstärker, gar nichts. Das ging damals noch, ich weiß noch, das gab 10 Mark die Stunde und wenn du da 5, 6 Stunden gespielt hast, hat man sich sehr reich gespielt. Da war schon dieses Ding, ach da kann man ja sogar Geld mit verdienen, das ist ja der Wahnsinn. Da ging das halt weiter und das Schlagzeug war gerade im Orchester gespielt, dann im Blasorchester, was der Haro Steffen geleidet hat, mittlerweile heißt es Westerwaldorchester, weil Blasorchester hat immer so heutzutage so einen schalen Beigeschmack, früher war das ja normal, dass es Blasorchester ließ und Und ja, da habe ich weiter Tanzmusik gemacht, natürlich klar, auch in größeren Bands und habe noch die Realspielabschluss gemacht. Dann habe ich mich ein halbes Jahr zum Üben eingeschlossen und. Ich habe dann angefangen, Klassik. Klassische Flaggzeuge. Ich frage einmal dazwischen kurz, der Unterricht, war der dann, weil du sagtest, der hat im Orchester in Koblenz gespielt, also einem klassischen Orchester, aber war Jazz-Affin, war der Unterricht denn dann eher klassisch ausgerichtet mit dem, was man dann halt so macht, Pauke, Mellets, viel kleine Trommeln, oder war das wirklich eher auf Drumset? Jein, alles. Für ihn war klar, okay. Das waren Berliner, Beide, aber Hardcore-Millinger, die irgendwann in den Westerwald geflogen sind. Und es war im Prinzip beides. Der hat mit mir natürlich kleine Trommel, das war ja früher so. Junge, und wenn das mit der Trommel läuft, dann kannst du an die Kiste. So in etwa lief das ab. Also erstmal hat er hier. Klassischen Stuff gemacht und als das klar war, das ist ein Klassik, das hat keiner drüber gesprochen. Da sagt er, gehst du nach Köln, gehst du Briecher. Professor, wo er auch beitragt hat. Das war halt dann ganz klar gesetzt. Und du warst dann als 9-10-Jähriger bei ihm, bis du dann zum Studieren nach Köln gegangen bist? Also wirklich, das ist ja eine lange Zeit, wir reden ja nur über 9-10 Jahre. Ja, mittlere Reife, nee, es war nicht ganz 10 Jahre, so 7 würde ich sagen, dann habe ich mittlere Reife gemacht und dann hat der gesagt, Junge, dann nimmst du jetzt Unterricht in Köln. So bin ich dann bei guten Leben Professor Christoph Kassner gelandet Und bei Spiri Karras kennt man ja den guten Spiri, 93. Aber Spiri war da schon die Jazzabteilung wahrscheinlich. Nein, das war an der Rheinischen Musikschule. An der Rheinischen Musikschule, okay. Ja, das ist Vorbereitung für die Aufnahmenprüfung, klassische Werkzeuge. Und ich bin natürlich immer lieber zu Spiri Karras gegangen. Ich sage heute mal, ich habe eigentlich nur Klassik studiert, weil ich was lernen wollte. Nicht irgendwas, was ich ja eh irgendwie schon konnte. Ich habe ja da eine Qual noch Jazz-Schlagzeige studiert und ich bin da irgendwie so durchgemunken worden. Ich kann das gar nicht anders beschreiben. Ich wurde da immer in Ruhe gelassen. Ich war beim Peter Giger, Michael Kützner und auch noch Keith Soblet. Und Klassik habe ich dann noch abgeschlossen und danach Jazz habe ich nicht mehr abgeschlossen, obwohl ich alle Scheine hatte. Aber du hast es parallel studiert? Also du hast Orchester-Schlagzeug studiert? Ja, sechs Semester, erstmal Klassik und dann beides parallel. Und der Ehrgeiz war bei mir aber, dass ich ganz klar dieses Klassikstudium abfließen wollte als Orchestermusiker, wo ich nie in ein Orchester wollte. Aber warum? Das ist ja die interessante Frage. Dein Herz hat ja wohl offensichtlich eher für den Jazz geschlagen, fürs Trump-Set. Warum wolltest du unbedingt dieses klassische Studium mit dem Abschluss wenden? Und warum hast du nicht gesagt, ich mach lieber den Jazz-Abschluss? Das finde ich spannend. Ja gut, ich habe den Jazz ja später angefangen und da ich ein Bundes-Chase-Orchester getrommelt hatte, hatte ich von denen ein Zeugnis, womit mir ja quasi bescheinigt wurde, dass ich eine Big Band bedienen kann, sage ich mal so. Und ich habe bei der Classic einfach gemerkt, wenn ich andere Spiele gesehen habe, Rocky & Best mit vier Schlägen, Vibrafon, mein Freund Wolfgang Maas, der spielt hervorragend Vibrafon, und dass ich einfach gemerkt habe, da musst du üben. Das kannst du nicht. Das können andere besser als du. Das war der Ehrgeiz. So würde ich das mal bezeichnen. Sehr gut. Ich wollte nicht du sterben. Ja, mega. Und inwiefern hat er das... Moment, nach dem Abschluss, sobald ich diesen Dippel in der Tasche hatte, war das für mich, da war ich. 1993 habe ich Abschluss gemacht. Da war ich dann 26. mit Bundeswehr zwischendurch und so, Habe ich gesagt, okay, du spielst nie wieder Pauke, Xenophon, irgendwas. Jetzt, nada, Ende. Und dann habe ich bei Linguiser Rappel in Duisburg vorgespielt und war da auch vorne mit dabei, habe aber nur Tramstor gespielt. Und dann stand da irgendwie, Aussuchezeichen, Aussuchezeichen, Rotschnift spielt auch klassisch, Aussuchezeichen, Aussuchezeichen. Drei Wochen später stellt das Telefon, ja, kannst du vorbeikommen? Der hat Tinnitus oder Sehnscheidenentzündung. Stefan Schotz, auch ein sehr guter Drammer und Kollege, der auch klassisch spielen kann, auch ein sehr guter Trumset-Spieler ist. Ja, dann saß ich wieder an den Pauken. Geil. Und hat denn das klassische Studium dein Trumset-Spiel auch, sagen wir mal, jetzt abgesehen von der Technik vielleicht und auch, vom Notenlesen, wir können aus Notenlesen auch sowieso immer zu sprechen kommen, inwiefern hat das, ich sag's mal andersrum, inwiefern hat das klassische Studium dein Drumset-Spielen positiv beeinflusst? Warum würdest du heute vielleicht noch jemandem raten, ey, kümmere dich auch um die klassische Schiene? Okay, man muss ja nicht unbedingt ein klassisches Studium, das ist doch sehr zeitaufwendig, klar. Auch vor der Abschlussprüfung, da spielst du kein Drumset mehr. Da übst du sechs, sieben Stunden, drei, vier Monate durch, bist du das Programm draufhabe, das weiß man ja, eine Stunde, die ich mir jetzt ein Orchester stellen auf allen Instrumenten, mit vier Schläge, und Snare-Dram-Ethüde, Pauke, Sonate, irgendwas mit Plavierbegleitung und irgendwas Neumusikmäßiges. Ich habe in dem Fall ein Tramsätt gespielt. Erstmal glaube ich, dass das für meine Klangvorstellung sehr gut war. Also ich glaube, ich bin so ein Soundfetischist, wenn man im Becken zu mich irgendwie dann... Vielen ist das völlig egal, das weiß ich, das Ding muss krachbohm, laut sein und knallen oder eine Snare, wenn die nicht am Rand anspricht, weg damit. Der Dieter Blahack, den kennen wir ja auch alle, Trump-Center in Köln, der sagte mal zu mir, ich kam noch mal in den Laden und dann hat der immer diese Regale mit Snare gehabt und ich hab dann immer eine rausgezogen ohne Teppich und hab einmal so mit der Hand draufgehauen und dann hab ich sie wieder weggepackt. Das habe ich noch nie gesehen wenn die Trommel doch so keinen schönen Ton hat da brauche ich doch gar nicht weitermachen, dann war es das doch wenn der Ton mir gefällt dann kann ich mal Teppich um ein bisschen dran umschauen also es hat meiner Klangvorstellung sehr gut getan. Lesen natürlich Organisation zum Beispiel wenn ich jetzt ein Musical spiele da muss ich mir eine Stimme einrichten da kenne ich halt tausend Tricks wie man das macht, wie man Notizen macht, wie das Dirigat läuft, ein Pfeil nach unten und so weiter. Was meinst du mit Stimme einrichten? Was meinst du genau damit? Ja, eine komplexe Stimme von einem ganzen Musical. Das sind ja 50 Seiten oder sowas. Da musst du ja wissen, was macht der Dirigent? Wo ist der Übergang? Achtung und hier Textmarker und so weiter. Das habe ich halt durch neue Musikstücke im Klassikstudio gelernt, wie man komplizierte Dinge möglichst einfach macht. Das habe ich dem Christoph Kassel zu verdanken. Er hat aber umschwankt seine Bleistifte immer ausgerichtet. Also er war auch speziell. Geil. Hast du schon immer Traditioner gespielt? Wie beides. Ich habe das so gelernt. Ja. Bei Bernd Steffen, da bin ich auch sehr dankbar für. Mir ist völlig klar, der Tradition eigentlich keinen Sinn macht. Sehe ich auch so. Ich möchte kurz auch da einhaken, weil... Lass uns doch mal rüber rumnörren, weil ich glaube, es ist etwas, was jetzt die nächsten drei Stunden dauern wird. Liebe Hörerinnen und Hörer, ihr habt Zeit. Ich war immer der Meinung, ich habe ja Matcht gelernt und ich kann auch nur sehr rudimentär Traditional Grip spielen. So. Aber ich habe gemerkt, dass einige Sachen am Set irgendwie logischer sind, wenn man den Stick Traditional hält. Gerade wenn man jetzt mal so ältere Sachen spielt. Also wir reden jetzt mal so von frühen Jazz-Sachen oder vielleicht sogar noch von Bebop-Sachen und was da nachgekommen ist. Da fühlen sich viele Sachen logischer an mit dem Traditional Grip als mit einem Match-Grip. Jetzt mal unabhängig davon, dass es anders aussieht, weil wenn ich etwas auf eine Aufnahme höre, weiß ich ja nicht, ob derjenige Batch gespielt hat oder Traditional. Ich glaube nicht, dass das einer wirklich raushört kann. Aber einige Figuren, die am Set gespielt werden, ergeben mit dem Traditional Crip irgendwie doch ein bisschen mehr Sinn vom Bewegungsablauf her. Deswegen bin ich mittlerweile gar nicht mehr so der Überzeugung, egal, beides funktioniert bei allem, so kann man es vielleicht schon sagen, aber ich glaube schon, dass der eine Stick und die eine Haltung bei manchen Musikrichtungen im Vorteil ist und tatsächlich, die Anderhaltung bei anderen Sachen dafür im Vorteil ist. Wie siehst du das dann? Weil du sagst, Dirk hat ja auch beides gelernt. Ich habe nicht beides gelernt. Ich habe ja wirklich nur Matched immer gemacht und jetzt finde ich so ein bisschen, aber ich übe das auch nicht mehr traditional, da habe ich keine Lebenszeit mehr. Aber als ihr zwei als beidseitig geschult, als beidseitig geschult, als beidgeschult im Traditional Alter Matched Grip, wie seht ihr das? Ja, oder Italian Crip haben wir auch gehabt letztes Jahr. Ja, ich beschreibe das immer so. Open-handed playing und so weiter, das ist ja alles sehr löblich und gut. Ich bin aber grundsätzlich der Meinung, es wäre genug, etwas auf eine Art tun zu können. Das dauert lang genug, selbst wenn ich jetzt den Billie Jean Beat spiele. Natürlich kann ich den auch mit Link spielen. Klingt aber scheiße, wenn ich das sagen darf. Also geht das doch ganz tief rein irgendwas ganz Einfaches mit dem möglichst perfekten Sound, Energie, Timing etc. Zu spielen. Da sage ich immer, wenn man das auf eine Art nicht kann Bei mir ist das Tradition, ich sage mal Spieler und das ist der Gegenspieler und im Jazz ist das ja extrem und von daher macht das für mich Sinn, dass diese, deswegen auch eine andere Haltung hat, weil sie hat ja auch eine andere Funktion, trotzdem bin ich der Meinung es ist Quatsch mit Soße wenn einer Besen spielt oder irgendwas dann mache ich mit rechts ja auch so und ich sage dann immer links, guck mal, da kann ich den sogar so ganz komplett, reisen lassen es gibt ja auch hervorragende Besenspieler, die so spielen. Aber ich habe das so gelernt, das ist richtig, und erst als ich auf die Hochschule kam, musste ich Nerdrum auch so spielen. Das musste ich lernen. Immer wieder. Zu wirbeln im Match. Meine Abschlussprüfung habe ich aber wieder so. Also ich sage mal so, ich habe mein Tradition versucht, immer ein bisschen zu pflegen. Und wenn ich jetzt laut spielen muss. Weiß ich genau, wenn ich im Training bin, geht das so. Aber wenn nicht, bin ich sofort ein Matchgrip. Also für die Hörerinnen und Hörer, Dirk, nur für die Hörer, das heißt, wenn du laut spielst, spielst du eigentlich Matchgrip. Das heißt, beide Hände halten sich gleich. Ja, weil ich bin nicht Kola Jutta und so eine Hand habe ich dann doch nicht wie er jetzt zum Beispiel. Aber ist ja auch interessant, es fällt dir also quasi leichter, im Matchgrip lauter zu spielen oder sagen wir mal energetischere Musik, die etwas mehr Dynamik erfordert, muss man so vielleicht ausdrücken, als in deinem gewohnten Match-Crip, äh, Entschuldigung, Traditional-Crip. Das ist bei mir ganz extrem, ich hab ja jetzt nach Weihnachten James Bond in der Philharmonie, James Bond-Programm mit Sinfonieorchester und Rhythmus gespielt. Dann hab ich mir aus Spaß ein paar Drumcamps mein iPad da auf die Ablage gestellt, da wird eine Ablage immer gut, ne? Oh, okay, so Quatsch, iPad und iPhone eben dahin. Da habe ich mir das angeguckt und habe dann geguckt und dachte, hör mal, in dem 3-Minuten-Stück hast du jetzt mindestens viermal von Match, Match auf Traditional, von Match auf Traditional. Warum eigentlich? Das ist klar, weil bestimmt nicht so stehen, andere nur so. Wenn ich einen Groove leise spiele, was man ja da oft muss, fühlt sich das für mich traditional besser an. Ich habe da irgendwie mehr Feeling. Das ist aber, glaube ich, mehr eine Kopfsache. Dass es nicht für mich musikalische Anflüge sage ich mal so. Kann ich aber sehr nachvollziehen. Bei mir war es ein bisschen anders. Das heißt, ich habe in L.A. beim Joe Pocaro, ich habe ja nur als kleiner Bub immer traditional gespielt und hatte dann für mich selber, als ich Wilcoxen-Solos sehr exzessiv mit dem Joe gemacht habe, fand ich immer, meine linke Hand klingt immer anders wie meine rechte. Also obwohl die Amis ja alle so spielen. Und dann kam Joe Pocaro und sagte ganz lapidar, spiel doch matcht. Und Ralf Humphrey auch. Also wirklich ganz doof, sagte, spiel. Und da muss ich echt sagen, bei mir, ich hab links immer, ich nenn's mal so, ich konnte links immer ganz gut fuddeln. Auch beim Jazz, weil ich komm ja aus dem ganzen Swing. Ich find, das hat sich für mich immer natürlicher angehört. Immer so könnte ich ein bisschen reinpressen mehr in die Snare. Das hab ich mit rechts, das sieht erstmal scheiße aus. Wenn du so in die, das fand ich immer, also ich find das total elegant, auch wenn ich Winnie sehe, auch Weckel, Thomas Langen. Ich finde, das sieht unheimlich schön aus. Auch wenn ich dich gesehen habe bei den Videos oder so, wenn du bei Instagram, ich finde, das sieht immer total geil aus. Und für mich sehr ästhetisch. So, aber dann war tatsächlich bei mir, das ist natürlich bei jedem auch anders. Da habe ich dann wirklich Wilcoxen auf einmal ein Match gespielt und meine Hände kranken gleich, mehr gleichmäßig. Daher kommt es ja auch bei der Klassik, dass man sehr oft sagt, du musst, um beide Hände anzugleichen. Und das fand ich eine ganz spannende Reise. Und dann, klar, mit dem Rock, da gebe ich dir genauso recht, aber auch heute, zum Beispiel Besen, kann ich nicht Match spielen, kriege ich nicht hin. Ja, ich könnte niemals einen Swing, einen Marsch oder einen Balzer. Natürlich kann ich da so spielen, aber das fühlt sich für mich sowas von falsch an. Wenn man jetzt einen Walzer spielt, das ist ja dieses Rumpach-Bach. Das hat so eine schließende Bewegung, die hast du so nicht. Ja, vielleicht ist das eine Erklärung. Auf der anderen Seite könnte man mit der linken Hand ja nie das machen, was die Rechte im Rock'n'Boll macht. Da würdest du dir Blasen spielen überall, wo du dich noch denken kannst, ne? Ja, ich finde das völlig spannend. Ich sehe das auch immer wieder, selbst wenn ich mit dem Orgentrio Aufnahmen sehe, ich bin dauernd am Wechseln. Aber das mache ich unbewusst. Mit dem Wolfgang, Rogenkamp. Ja, genau. Wo ich dauernd irgendwie denke, ey, Alter, du wechselst dauernd. Von daher finde ich das so interessant, wo du das sagst. Ja, fühle ich mich völlig so, ja. Ja, ich sehe das ja auch, wenn ich Schüler habe, ich bin ja ganz normal an der Musikschule, sag mal so, mittelschüler, mittelschule, jetzt keine Profis oder irgendwas, die müssen das dann für die Musik vereinen, das ist ja die Hölle, denen das zu erklären und da denkst du ja selber nicht drüber nach, ja hier ist jetzt der Krip und jetzt versuch mal so zu machen, der Stock bounce, dann rutscht der den immer nach hinten, der muss genau da oben auf den Finger und dann denk ich mal, warum bleibt der bei dir denn automatisch da liegen, ohne da rein zu rutschen oder nach vorne, Ja klar, weil deine Hand, weil du das schon so lange machst und du gleichst das ständig selber aus. Ich merke also, wenn ich es einem versuche zu erklären, das ist die Hölle. Wie ich das gelernt habe, muss ich ehrlich sagen, ich kann mich nicht mehr daran erinnern, wie sich das angefühlt hat für mich als Anfänger beim ersten Unterricht da mit 8, 9 bei den Bernstärken. Ich kann mich noch an den Unterricht erinnern, aber wie er mir das genau erklärt hat, das weiß ich nicht. Ist ja schon ein paar Jäsche her, ne? Ist ja schon ein paar Jäsche her. Ja, oder wie sich das dann entwickelt hat, ja. Aber ich war ja immer großer Buddy Rich Fan und so, den habe ich als neunjähriger mal im Fernsehen gesehen. Gibt es doch noch das Video mit Boston Pops Orchester, das kam in Sonntagskonzerten. Ich saß da mit meiner Mutter und mir ist die Kinnlade runtergekommen. Ja, genau so muss es sein. Lass doch mal die Kurve kriegen zu dir und deiner Laufbahn. Denn du hast ja eben schon angesprochen, du warst dann später im Bundesjazzorchester unter der Leitung von dem berühmten Peter Herbholzheimer. Viele da draußen werden vielleicht den Namen nicht kennen, aber vielleicht, wenn sie in Big Bands spielen, auf jeden Fall das eine oder andere Arrangement von ihm schon gespielt haben. Das war ja wahrscheinlich eine hervorragende Schule für dich. Erstmal hast du wahrscheinlich ein tolles Netzwerk dann kennengelernt dadurch. Aber unter ihm zu spielen, ja, wie war das? Was hast du da mitnehmen können? Also außer den Kontakten jetzt zum Beispiel. Ganz lustig, für viele im Bundes-Jazz-Orchester war das halt der Peter Herwalzheimer. Ich habe ja als 13-, 14-Jähriger immer Bios Bahnhof geguckt mit der Herwalzheimer Band, also Rhythm Combination of Brust. Für mich war das ein Idol. So wie Uwe Lindenberg oder sowas. Für mich war das ein Star, der Typ. Als ich den kennenlernte, ich weiß, ich war da ganz schei, hab da vorgespielt beim Bundeschaister und dachte, oh mein Gott, Peter Herbold, das ist ja der Wahnsinn. Und vielen war das zu hart. Ich weiß, wir waren einmal für einen Schlagsack auf einer Arbeitsphase und dann waren wir plötzlich nur noch zu zweit oder zu dritt, weil die sagten, nee, da hab ich mir Lust drauf. Was war denn zu hart? Ja, der Peter, den musste man zu nehmen wissen. Ich sag mal Zuckerbrot und Peitsche. Unfassbarer Typ, was der alles gehört hat, aber wie der dann Dinge befrieden hat. Beispiel. Frieden einer Besen, das war glaube ich gar nicht richtig. Ich kann ihn auch ein bisschen nachmachen. Hör mal, hör mal. Was du damit den Besen machst, das klingt bei dir da hinten ja vielleicht ganz schön, aber ich will nur, ich brauche Time, Time. Das ist Peter Jawohl sein. Geil. Oder zu mir, das ist wirklich passiert, wir spielen einen Girl Talk im Konzert. Neil Hefty, der hat ja ein Arrangement zugeschrieben, das am Anfang so, Bläser a cappella, sage ich mal so. Und dann steigt die Band ein. One, two, three. Und so weiter. Und ich habe mich dann erdreistet, damit die Bait perfekt einsteigt, auf der Hyatt. Da, da, da. Und es hat nun gewarnt. Dann aber nicht da. Es ist Gerolzheim mal im Klaviersolo vor meine Bassdrum getreten. Also es ist gegangen, ich habe mich gegen die Bassdrum getreten, also er stand vor dem Schlagzeug und sagt, Ja, mal der. Ich glaubte immer, er war ja übergewichtig. Ja, mal der. Wenn du noch mal früher anfängst zu spielen, als ich das in die Noten schreibe, dann nehme ich dir deine Stücke ab, steckst du dir in den Arsch. Geil. Ja, die Story kenne ich auch wohl nie. Ja, das habe ich bei Facebook mal gelesen, da sage ich, Leute, ich war das übrigens. Und dann ist er in der Pause gekommen, dann kam er so die den Arm umgelegt, den dicken Bauch in die Seite gedrückt, so Ist der Mut jetzt nicht mehr was dabei? Wenn ich dann den Arm oder den da hingeschriegt. Geil. Aber ich glaube, also da bin ich nicht drum. Sehr witziger Typ. Unfassbar. Ich habe ihm immer gesagt, Peter, genau das ist ein intellektueller Prolet. Der hatte so beides in sich, das war so unfassbar der konnte über Politik, über alles philosophieren, wo ich nur sagte keine Ahnung, was der da jetzt redet und so die anderen Seite war ja auch, wenn der mit Gisela manchmal so, seine Frau oder so das war dann manchmal so ein bisschen sein Sklave. Gisela hat es vor ein, zwei Jahren glaube ich der ist ja schon so 10 Jahre tot, Wahnsinn Also ich kenne nur Storys, aber von allen Leuten, die bei Herpels haben, das muss eine tolle Schule gewesen sein, die ich wirklich auch euch alle drum beneide, die da waren. Also ich kenne nur Storys. Bei Jeff Hamilton in der Combo gespielt in den USA, das war der Wahnsinn, da war Jeff Hamilton, da kannte den hier noch gar keiner so, da war der hier noch gar nicht so bekannt, ne? Das war schon der Knaller, auf alle Fälle. Das war eine gute Hero-Zahl, oder? Mir fällt gleich noch eine ein. Da gibt es ganz viele Geschichten. Kannst du doch raushauen, wenn es dir einfällt. Aber ich meine, wir haben ja wahrscheinlich einige hier, die den Podcast zuschauen oder auch zuhören, die selbst in einer Big Band spielen. Ob das in der Schule ist, zum Beispiel, oder vielleicht in einer Amateur-Big Band und so weiter und so fort. Und du hast ja jetzt wahnsinnig viel Big Band-Erfahrung und hast unter den Großen gespielt. Was würdest du jemandem sagen, der in der Big Band spielt? Das ist eigentlich dein Job in der Big Band. Also wir haben jetzt schon gelernt, auf keinen Fall zu früh anfangen, wenn es nicht in den Noten drin steht. Das war ja jetzt Korinthenkackerei von ihm. Ja, ja, klar. Dadurch fehlt ihm dieser spontane Moment. Ansonsten hätte er gesagt, spiel doch am Pick-Up. Aber da rollt er nicht ab. Aber was ist jetzt für dich, was würdest du sagen, das ist der Job, mach das. Und der Rest ist nett, wenn du es kannst. Eine Big Band ist erstmal ein weites Feldmusikal, das kann ja alles sein, außer Hard Rock oder sowas, aber es ist ja musikalisch, es kann Latin sein, es kann Pop Rock sein, Jazz Rock, es kann Swing sein, Hip Hop, Hard Rock, es kann ja alles mögliche sein im Arrangement. Von daher ist es der Job, die Band gut klingen zu lassen, zusammenzuhalten. Aber auch nicht immer nur diese Sicherheitsnummer zu fahren, weil meine Meinung war dann jetzt langweilig. Ich merke dann auch, wo ich irgendwas machen muss, wo ich denke, neben der Count Basie, wo manchmal Signature-Filts sind, wo ich sage, ja, oder Buddy Rich. Du denkst, das ist so abgespaced, was er da spielt. aber Wahnsinn das kannst du natürlich nur mit Leuten machen die gut spielen und die nächste eins auch finden ohne dass man nur, Spum spielt sag mal Klang ist ganz wichtig, Dynamik, Klang, Sound sich da einzufügen nicht zu laut, aber auch du musst ja immer. Also ich habe schon Big Band Schlagzeuger gehört, wo ich sage, genau wie eben die Nummer mit den Wesen, die da für sich am Set spielen und für die Band, weil die sitzen, die haben den super gehört. Für die war das, ach, das ist schön, auf dem kann man super spielen. Und du sitzt aber am Publikum und denkst, wenn die Band Tudi spielt, ich höre kein Schlagzeug mehr. Und das kann es ja auch nicht sein. Wie bist du, also ich finde ja, Big Band spielen ist für mich eine ganz große Kunst. Also ich mag solche Trommler wie... Was du da mit Double Bass spielst, die heißen die Band nochmal. Ja, aber... Für mich große Kunst. Nee, nee. Ich habe ja damals bei dem großen Lehrmeister, den kennst du bestimmt auch, den Steve Houghton, zumindest die Bücher, das war damals Studio Big Band Drumming. Und der Typ ist ja auch eine Legende, finde ich. Aber was er zum Beispiel sagt, und da beneide ich wirklich jeden Big Band Spieler drüber und deshalb kann ich auch nur allen lieben Trommlerinnen und Trommler daraus nach, wenn ihr die Möglichkeit habt, in einer Big Band zu spielen, macht es. Es schult so sehr und ich glaube von mir, ich kann gut Noten lesen, aber eine Big Band führen, das ist was anderes. Die Noten zu lesen oder auch eine Big Band dabei zu führen, das sind für mich, das muss man auch mal gemacht haben. Wie gesagt, bei Steve Houghton damals, als ich in Amerika bei ihm war, der hat, als er sagt, in seiner Jugend, der hat am Tag 40 Big Band Titel gespielt. So mit der Texas One O'Clock Big Band, Alter, so viel habe ich vielleicht im ganzen Monat noch nicht mal gespielt, wie der an einem Tag gemacht hat. Und deshalb sage ich so, diese Schule von Herpolsheimer, wie hast du dich denn da so hereingefunden, auch mit dem Notenlesen? Ich finde, wie gesagt, ich bezeichne mich als guten Notenleser, aber eine Big Band lesen, führen und dann auch noch ideenreich zu spielen, finde ich eine ganz große Kunst. Und wenn ich das noch ergänzen darf, die Frage, inwieweit sind die Noten, was da wirklich geschrieben ist, für dich verpflichtend? In der Big Band ist ja meistens nichts ausnotiert, Filz oder irgendwas. Das System ist ja immer, das wisst ihr ja auch, kleine Backgrounds etc. Stehen meistens oben drüber. Wenn es tiefes Blech ist, also sprich Kosaune ist, meistens unten, wird es drunter notiert. Und wenn es über das ganze System notiert ist, oben, unten, genau das Gleiche. Das heißt, tut die, in dem Moment darfst du deinen Swing verlassen. Die Haie sollte natürlich weiterhin auf 2,4 treten. wenn man es kann und sollte man können. Genau, was soll ich jetzt sagen? Also auf alle Fälle ist es wichtig, die Noten, du musst wissen, in welcher Stilistik du dich befindest. Und dafür muss man einfach diese Musik auch lieben. Deswegen bin ich nie ein Symphonieorchester, weil ich mich gefragt habe, hörst du Beethoven-Sinfonien zu Hause? Nein, du hast die zwar, hast die mal angehört? Nee. Ja, was hörst du denn? Ja, Wolfsheimer, Paul Bessie, Bob Minzer, Woody Herman und so weiter. Ellington. Also alle Big Bands raus und runter durch. Also von daher ist es wichtig, dass man einfach, ich sag mal so, wenn ich oben lese, wer der Arrangeur ist, dann weiß ich schon was musikalisch, in welche Richtung das geht. Dann höre ich sofort, ah, Peter Raskin, ah, Bansch Meils, Sunny Payne, dann habe ich direkt ein Ideal vor Augen. Das ist doch komplett anderes, als wenn du irgendwas von Seth Jones, Merlewis, Big Band spielst. Der Legato-Schlagzeuger, sag ich. Merlewis. Aber wie hast du dieses Big Band-Draming, auch mit den No, wie hast du dann, oder wenn du hast vielleicht einen Schüler, wie geht man daran, das ist ja nicht sofort, du hast einen Big Band-Chart und weißt, was er da machen muss als Schlagzeug. Oder wie würdest du einen jungen Schüler oder Schülerinnen da ranführen? Was würdest du empfehlen? Oder überhaupt mal Tipps, wie kann man da reinsteigern? Ich habe gerade so einen, der ist hier im Landesmusikgymnasium. 15, spielt sehr gut. Das erste Mal gehe ich hin und check mal Jazzunabhängigkeit. So. Kriegen die erst mal ja Material und dann sage ich denen nur Knallhart, du spielst das Becken Ding, Ding, Ding, Ding, Ding. Das heißt nicht, dass das im Stück unbedingt so sein muss, aber du musst es können. Weil sonst pfuchst du dir. Du musst diese Unabhängigkeit beherrschen. Das hat nichts mit der Musik erstmals zu tun. Dann musst du knallhart einfach üben. Bis du es kannst. Dann gehe ich hin. Ich nehme meistens als erste Stück. Hier haben wir zweimal Fassung Taxido Junction. Das ist ein langsames Tempo mit 2B. Geht in 4, wo ganz klar ein paar einfache Pickups sind. Ein paar kleine Tutti-Figuren. Und irgendwann gibt es dann auch ein Bangbeat. Und auch der Snare. Das mache ich meistens als erstes, um einfach mal diese Regeln zu klären. Regeln sind dafür da, gebrochen zu werden. Aber erstmal muss es ja welche geben, die in der Regel funktionieren. Genau wie ich eben sage, guck mal, wenn da jetzt Akzente sind, Klacksachspielen ist doch bumm, zack, bumm, zack. So, das Spiel doch nicht zack, bumm. Ja, manchmal passt das, aber nur wenn das, dann muss das aber eine riesen, riesen Tutti sein. Ansonsten spielt man boom, klatsch, schnauert man auf ein Crash-Bäckchen spielt die Flair, da sind halt den Beat-Bike. Wisst ihr, was ich meine? Dass man die Figur aufversuchen in den Bummzack, Bummzack und das gelaufen zu lassen, weil sonst ruft es nicht mehr. Oder zwingend, wie auch immer. Aber wie bringst du dem, also es gibt ja gerade, du hast ja schon ein bisschen erzählt, du hast was über Sectionfigure, du hast über Tutti-Stellen geredet, du Ensemble-Figures. Wie geht man da ran? Das ist ja jetzt nicht auf einmal, ist jeder Barbe, du Barbe, also klar, man kann das jetzt singen, aber jeder, also Schüler von mir, wenn ich den da hinlege, auch ich früher, ich konnte das nicht singen. Das habe ich echt beim Steve Houghton gelernt. und zwar, ich habe immer, wenn ich eine Figur nicht gekriegt habe, habe ich mir eine Kopfnuss gekriegt. Danach konnte ich die dann hier immer also 24 genau, immer wenn wir so Big Band hatten dann habe ich echt so und ich habe das Ding nicht gekriegt und was ich auch immer scheiße fand der hat sich während der Big Band saß der neben mir, ich habe gespielt und dann ist er mit mir immer ans Labern gefangen. Da wusste ich natürlich gar nicht mehr, wo ich bin und er sagte, ey, listen to the music, wenn ich da nicht aufgepasst habe, habe ich eine Kopfnuss gekriegt. Das war so meine Schule. Lustig. Spiri Karras, der hat das, das ist der Lehrer, um sowas, der jetzt nicht den großen Jazzkünstler da versucht, das jemandem zu machen, aber der jemand genau das erklärt, sagt, junge Mann, der spielt die Band eine 4 und die müssen von dir eine 4 haben. So sind die Sachen, hat er einfach erklärt und da hat er Material für rausgeschrieben, mit einer lustigen, schnellen Handschrift transkribiert, ohne Ende, also nicht Transkribi-Charts geschrieben. Der gute Speary, der hat das bei mir eigentlich mal auch diese Jazzunabhängigkeit das mal auf den Punkt gebracht. Das war dann bei meinem ersten Lehrer, das konnten die damals so, das kannten die nicht. Da gab es noch kaum Unterrichtsmaterial. Das war ganz frisch aus Amerika, sag ich mal, zu der Zeit. Ich rede jetzt mal späte 70er, Anfang 80er, da fing das Ganze erst mal richtig an. Und der Speary war da einfach eine Bank. Ist er heute noch. Alles was der Mann gesagt hat immer positiv, dann konntest du noch so einen Mist spielen, ja das ist sehr gut Junge Mann, das sind nur noch ein paar Kleinigkeiten über die wir sprechen müssen und dann ging es los. Unfassbarer Typ, ja. Hast du denn speziell so diese Figur? Der hat Charlie Parker noch live gesehen, könnt ihr euch das vorstellen? Der lebt noch. Kann man nicht glauben. Ja, Spiri wollten wir auch schon immer mal Interview haben. Es ist ja klar. Unbedingt, was für ein toller Mensch. Gentleman. Er liked doch immer meine Beiträge, der ist auch technisch total afili. Er ist ein Up-to-Date, der Kerl, unfassbar, fährt nur Auto, Essen hat er jetzt auch gehört, aber Bundeswehr macht er noch. Bundeswehr macht er noch, ja. Ja, da hat der Robert erzählt, der Robert Brenner, den kennst du ja auch vom Namen. Ja, ja, klar. Sag mal, hast du denn dann solche Figuren einzeln auch für dich geübt am Schlagzeug oder hast du das immer nur mit Musik geübt? Oder hast du gesagt, okay, ich will jetzt mal, wie du gerade sagst, du hast die vier und geübt, oder solltest die spielen, hast du dann speziell darauf hingearbeitet oder was hast du gemacht? Nee, das fing eigentlich an, dass ich zu Platten gespielt habe oder Kassetten. Ich weiß, ich hatte wie gesagt, mein erster Schlagzeug, das war jetzt vor Spiri und so 12, 13 war, der hatte ein paar Basic-Platten und der hat mir dann mal Kassetten auf. Und dann habe ich natürlich so Buddy Rich, Swing and You, Big Band gedrommelt, bis der Arzt kommt, ohne wirklich zu wissen, was ich da tue. Muss man auch dazu sagen. Das hat der Spiri ja dann ein bisschen, hat das Ganze mal in eine Form gebracht. Wie man das macht. Also ich habe das letzten Endes Trial and Error, wie man so spülen sagt. Das heißt, ich bin immer hingegangen auf, sage ich nochmal, Bundeschassorchester. Viele, sie wollen ja immer so frei, ich mache, und dann sage ich, nee, ich bin dann zu Hause hingegangen, hab mir das Arrangement hingelegt und hab getrommelt und gesagt, was ist der geilste Phil an der an der Stelle? Also hast du schon so Sachen auch herausgesucht und hast wirklich an solchen, Figuren gearbeitet, sage ich mal. Ja, weil ich denke, warum soll ich Wie sagte Alex Westmann mal so schön, DJ Bobo gespielt und spielt jeden Abend anders dran. Kam irgendwann der DJ Bobo zu ihm und sagt, hör mal, ich spielst jeden Abend ein anderes, so spiel doch dein Bestes. Und das spiel immer wieder. Also, weil zum Beispiel einfach immer, warum soll ich jetzt einen anderen Spiel spielen, wenn ich den Besten habe? Der kann ja nur schlechter sein. Ja, das ist eine interessante Situation. Ja, sehr cool. Und da du also auch festgelegt bist, kriegen wir nochmal den Schwank jetzt zu einem anderen Musikarischen Feld. Moment, was ich sagen wollte. Ja, Moment. Irgendwann bist du natürlich, weil das geht ja jedem Musiker, das geht euch ja genauso, bist du da irgendwann an dem Punkt, dass du so viel Material hast, auf das du einfach ohne Druck denken, das bei Musik machen ja immer schlecht. Und dass du einfach irgendwann aus der Situation raus automatisch das Richtige spielst. Weil du es halt tausende Male gemacht hast. Aber das erfordert natürlich auch Maß Erfahrung und auch, was du gerade gesagt hast, du musst es erstmal tausende Male gemacht haben. Bei vielen Schülern oder bei vielen Schlagzeugern leg ihm Noten hin und dann wird er leise. Genau. Gib ihm Noten. Das Stück, was ich nicht vom Blatt spielen kann, musst du mir erst mal zeigen. Oh, das ist es. Ah, geil. Sehr schön. Aber wir hatten eben einen schönen Übergang, weil du sagst, das ist das beste Fill-In an der Stelle. Weil du hast auch Sachen gespielt, da kommt es ja oft darauf an, immer exakt das Gleiche zu spielen. Das sind Musical-Sachen. Du hast ja wahnsinnig viele Musicals gespielt. Du hast eben schon Les Miserables erwähnt. Du hast, glaube ich, wie bei Rock You in Köln getrommelt. Das war der Day-Night-Fieber ganz viel. Nicht festangestellt, festangestellt war ich bei Joseph, aber als Perkuss-Synist. Und ansonsten habe ich mich da als Satz verdient. Elton John's AIDA, Elisabeth, Phantom der Opa und so weiter. Aber da kommt es natürlich darauf an, dass du auch dort natürlich ein Arrangement lesen kannst, logischerweise. Und dass du dann aber wirklich, ja, im Prinzip jeden Abend, wenn du es spielst, exakt gleich spielst, um die ganzen Leute, die involviert sind, weil es gibt ja noch ein paar mehr als nur fünf Leute in der Band, nicht zu sehr zu verwirren, sage ich mal. Was ist denn da die Herausforderung dann bei so einem Job? Wie hast du das empfunden? War das für dich eine andere Herausforderung? War das für dich eher so, ja, du musst immer das gleich spielen, geil, ist ja easy. Wie hat das für dich ausgesehen? Oder war das besonders schwer, vielleicht sogar immer das Gleiche zu spielen? Also musikalisch ging das ja da schwer durch die Bank, von klassischen Geschichten, bis über Big Band, über Rock, Disco und so weiter. Hairspray, da war ja alles Mögliche dabei. In der Vorbereitung macht das Spaß, klar. Wie spielt der Principal das? Dann setzt du dich neben ihn, guckst, wie er das macht, fragst mich so, wo Freiheiten sind. Und wenn du es dann spielst, machst du die erste Show, da ist man natürlich noch ein bisschen nervös, weil wenn man es verkackt, dann war es das. Und dann ist aber tatsächlich der Punkt, dass irgendwann so eine Art Autopilot einsetzt. Dann ist leider auch der Spaß vorbei. Ich kann jetzt nicht sagen, wenn ich hier mal wie mit Ruggedo hintereinander gespielt habe, da habe ich Perkussion meistens, dass ich auf die vierte noch mal das gleiche und wieder 16 Takte Paukenwirbel, bis über den Kopf ich habe keinen, also das ist durchaus so aber man macht das dann klar, ich weiß, ich habe auch Joseph gespielt da war ich auch fest angestellt und nach einem halben Jahr habe ich die Noten weggelegt das war sehr, Perkussion in dem Fall, sehr komplexes Zeug, was man lange üben musste, weil das alles sehr schnell ging Dann habe ich irgendwann, war ich zwei Wochen im Urlaub und kam zurück und dann ist die Obertüre, dann kommt ein Fluff und stell dir das gegenüber. Dedel-Dedel-Dedel-Dedel-Dedel-Dedel-Dedel-Dedel-Dedel-Dedel-Dedel-Dedel-Dedel-Dedel-Dedel-Dedel-Dedel-Dedel und so weiter. Und ich saß da, sag mal, was sind das überhaupt für Töne? Ich wusste es nicht. Und da habe ich nur da gesessen und gesagt, pass auf, Seiler, jetzt fang ihr nicht an zu spinnen, gleich geht die Show los und dann gehst du an die Slaybase, machst so, und dann habe ich, bitte nicht denken und bin dann in diese Xyllo-Ustelle gespielt, habe die einfach gespielt, nur weil das so, wie gesagt, automatisiert war, so wie Autofahren wenn du sitzt und denkst, wo bin ich überhaupt? Und ich bitte nicht denke, das ist jetzt ein großer Fehler. Du spielst das gleich, weil das mittlerweile ein Automatismus ist und nichts mehr mit den Noten zu tun hat, die da liegen, weil die kannst du in- und auswählen. Und wie hast du es dann geschafft in der Zeit, wo du sagst, du warst ja auf Autopilot, es war künstlerisch wahrscheinlich jetzt nicht für dich die Herausforderung mehr ab einem gewissen Punkt. Es war dann wirklich nur noch Handwerk nur noch irgendwann. Handwerk, ja. Wie hast du das dann geschafft in dieser Zeit, weil das ist ja schon über einen längeren Zeitraum, wir reden ja jetzt nicht hier von einem Monat, sondern wie viele Jahre kann man sagen, oder? Wie viel Rock You lief ja schon ein bisschen und Satin Night Fever auch. Ja, das fing an 1996 mit Le Miserable, oder diese Show-Self-Anstellung, Elisabeth, etc. Es waren so 15 Jahre, wo ich Video-Musical gespielt habe. Wie hast du es geschafft, in dieser Zeit dich dann, sagen wir mal, musikalisch auch weiterhin herausgefordert zu fühlen? Hattest du da Nebenprojekte? Wurde es immer wieder mal für andere Sachen angefragt? Oder gab es da keine Zeit mehr für, weil du doch so in diesem Musical-Betrieb einfach involviert warst? Ja, ich war ja freier, ich musste das ja nicht machen. Also wenn ich was anderes hatte, Ich bin in Köln auf Jazz-Sessions gefahren. Da ging es mir auch nicht immer gut bei. Ich dachte, keiner, das interessiert doch keinen. Hauptsache der MD da vorne ist happy. Klar, das Publikum applaudiert, aber die applaudieren ja nicht hier. Ich bin ja zu Jazz-Sessions gegangen, soll ich jetzt sagen. Ich spiele jetzt nicht mehr ganz so viel wie früher, aber die Sachen, die ich mache, die machen da doch meistens Spaß. Da habe ich dann noch Lust zu, klar. Und dann, das Musical-Jährige ist ja quasi schon abgeschlossen, es kam dann auch nicht mehr so viel danach in Köln, ist ja relativ ruhig geworden, aber du bist auch schon, wahrscheinlich auch schon sehr viel deutlich länger, im Karneval unterwegs und das ist ja auch so ein bisschen, was uns heute auch noch ein bisschen beschäftigen soll. Weil ich finde, dass im Karneval aktiv heißt, du spielst in keiner Band, die berühmt ist wie die Hörner oder die Parweiher oder wie sie alle heißen oder bringst sondern du bist ein Schlagzeuger einer Sitzungsband, so kann man es beschreiben, Sitzungskapelle oder Saalkapelle und das ist ein wahnsinnig anspruchsvoller Job und warum der so anspruchsvoll ist. Das kannst du uns einfach mal jetzt erzählen. Ich glaube, viele kriegen das ja nur am Rande mit, weil die Saalkapelle ist ja auch, du hast ja auch Fernsehsitzungen gespielt, live, ZDF, ARD wahrscheinlich auch, WDR, wie sie alle heißen. Das heißt, du bist auch live manchmal einfach direkt am Start. Das wird aufgezeichnet dann, wird das zusammengeschnitten. Okay, aber ich meine, es gibt keine Möglichkeit, als Saalkapelle zu sagen, das war nichts, lass es nochmal machen. Das kannst du vergessen, das Publikum. Genau. Das heißt, Der Druck ist extremst groß. Und du kannst mal auf so eine Reise mitnehmen, wie so eine Sitzung für dich als Trommler aussieht. Wir müssen jetzt mal festhalten, schon im Kölner Karneval hauptsächlich. Aber ich denke mal, dass es in den Hochburgen auch nicht anders ist. Düsseldorf, Mainz. Ich denke mal, das ist relativ, relativ identisch. Nicht von der Stimmung her natürlich. Die lauter zählt man nicht. Nicht von der Stimmung her natürlich. Die lauter zählt man nicht. Nein, ich fange mal ganz vorne an. Also ich habe genau wie der Dirk auch schon mal Tanzbands spielen ja auch schon mal Karnevalsveranstaltungen. Dann saß ich in Herbstbach, weiß ich noch, in der Halle und alle waren unfassbar besoffen und jeder Tanzchor tanzte da zum Band. Es war die Furchtbarung. Das macht das bitte nie wieder. Das ist nicht schön. Das macht keinen Spaß. Dann steht noch irgendwann, weiß ich, da stand einer mit der Keule vor der Band, die sich so verkleidet hatte als Frieden Feuerstein, gleich gibt es auch noch was auf die Nuss hier. Ich sage, bitte nicht. Vorgeschichte, ja. Und dann sagte mein Freund Marius Stein Seifer, der hat eine Weile lange bei den Parwaya gespielt, aber das war ja lange davor. Er sagte, warum spielt es eigentlich nicht mal Tuschtauke? Und ich sage immer, das ist ja wohl jetzt das allerletzte. Du willst mir doch jetzt nicht sagen, ich soll da hingehen und immer nur Pong Ping, Pong Ping, Pong Ping. Danke. Dann sage ich, ja gut, dann soll der Thomas-Arens-Kombo, war das ein Thema, dann soll der mir mal ein Termin geben, dann kriegte ich ein paar Termine und dann saß ich im Satori, das ist einer der bekanntesten Serie in Köln. Wir hatten ja eigentlich schon mal so diese Fernsehsitzung irgendwann mal gesehen, im Karneval in Köln und so weiter und dann saß ich da und hab nur so gedacht, das ist ja professionell, das ist ja wie im Fernsehen. Also diese Fernsehsitzung, das ist eine völlig normale Sitzung, die könnten jede Sitzung in Köln aufzeichnen von den Großen. Es ist einfach, genau so läuft das ab. Das ist einfach hochprofessionell. Und dann habe ich gedacht, ach so, das ist doch okay. Das ist doch ein cooler Job irgendwie. Dann habe ich natürlich meistens Trumset und so ging das dann immer weiter. Und dann rief irgendwann Orchester Markus Quoth an und mittlerweile könnte ich wahrscheinlich 40 Sitzungen spielen und ich habe da irgendwie gesagt, ich habe ja doch Familie und Musikschule versucht das so und ich spiele 20 dieses Jahr. Das ist aber auch Limits. Ich spiele jetzt vier Tage hintereinander. Eine Karnevalssitzung dauert sechs Stunden. Ja, man braucht ordentlich Sitzfleisch. Man braucht ordentlich Sitzfleisch. Muss man auch mal sehen. Jetzt kommen wir zu dem, was man da eigentlich tut. Soll ich einfach erzählen. Du sollst einfach erzählen. Fangen wir mal vorne an. Es gibt in Köln ca. 480 Karnevalsvereine. Das muss man sich mal überlegen. Jede größere Gesellschaft sagt mir Ich hatte drei Sitzungen, Herren-Sitzung, Damen-Sitzung, Bruns-Sitzung. Die Frauensaune und Herren-Sauna. So, jetzt ist hier gerade kein Bild. So, und dann gibt es Minimum 500, 600 Sitzungen im Kölner Karneval, die wir alle von einer Live-Band beglitten. Und das sind Besetzungen, das geht hoch bis zu 14 Leuten. Wenn Orchester Markus Quoth die große Besetzung hat, ist da eine große Drommel am Start, also Plus Perkussion, Pauke. Wenn ich das mache, stelle ich mal noch ein Glockenspieler hin und lasse mir die Klaviermappe geben. Da kann ich mal ein paar Tötchen und Glockenspiel spielen. Und das Ganze noch, hier sieht man es, das ist die große Drommel. Da sitze ich am Schlagzeug da unten. und da vorne ist der liebe Klaus Burow, ehemaliger Militärmusiker, Koblenz Musikor, der Klaus Burow an der Pauke. Genau. Und jetzt Ablauf einer Sitzung. Wie kann man sich das vorstellen? Die Bälle spielt vorab. Viertelstunde, 20 Minuten aus der Mappe. Irgendwelche Medleys, Walzer Marsch, bisschen was Aktuelles. Einfach, wie man lustig ist, pick ein Dauerpütschen oder sowas. Ganz kurz nur, Wie viele Songs sind in so einer Mappe? Pima Daum. 300. 200. Die Mappe ist nicht immer durch, da wird doch schon mal was rausgenommen. Aber so dick ist die Mappe schon. Also 150 Titel sind dann locker drin. Machen wir mal weiter. Du hast nicht nur eine Mappe, du hast die Mappe mit normalen Titeln, die gespielt werden können. Und du hast aber auch noch eine Tuschmappe. Und in dieser Tuschmappe, das ist so ein Redbuch, das kannst du immer umschlagen, wie du willst. Ja, also ohne Deckel. Kannst du immer alles durchnummeriert. Da sind ca. 150 Spezialtuschs drin. Wie zum Beispiel, was ich dir noch aufgenommen habe. Aktuelles Sport, Notar, Ort, irgendwelche Comic-Melodie. Wir können ja mal reinhören. Das ist nur, um das einzuleiten, das ist einfach, nachdem ein Tanzchor drei Tänze, die du vom Blatt spielst, Mell-Players getanzt hat, brauchen die wieder eine Applaus-Musik. Und in dem Fall haben die, glaube ich, den Präsidenten gelongen, deswegen gibbel ich und haben mit dem mal so eine Wurffigur gemacht. Und dann, wenn der dann aufgefangen wird, möglichst nicht auf dem Boden fällt, dann wird er im Trailer gespielt. Und in dem Fall ist das das aktuelle Sportstudio. Das könnte auch Dancing Queen sein oder irgendwas. Das ist alles in der Mappe in Kurzfassung notiert. Lass uns mal reingucken. Sehr gerne, das geht doch schnell. Das dauert nicht so lange. Also, ab geht's. Ja, geil. Geil. Der Song, bei dem zu trommeln, ist gar nicht so einfach. Das ist kein einfaches Big Band Arrangement, muss ich auch wirklich sagen. Wunderschön, musikalisch auch. Ja, aber trotzdem, ich meine, ihr probt das ja nicht. Ich glaube, für unsere Zuhörerinnen und Zuhörer, das ist jetzt nicht so, dass man da wochenlang für probt, sondern du ziehst das mal, oder die Band, das ist ja nicht nur du, ihr zieht das alle quasi, aus dem Hut oder aus der Notenmappe und los geht die Lust. Deswegen habe ich gefragt, wie viele Songs sind da, wie viele Titel sind da drin? Du kannst ja nicht, wenn du sagst 150 in der einen Mappe und 150 in der anderen Mappe, du kannst ja nicht irgendwie 300 Titel mal kurz vorbereiten. Das heißt, du musst ja wirklich das Ding lesen können. Ja, das ist natürlich, man wächst ja da rein. Aber es gab ein erstes Mal irgendwann. Wenn ein Witz kommt, muss eine komplette Band ohne Noten in der Lage sein, wenn der sagt, Trömmelsche und macht so. Was könnte das bedeuten? Also man muss ja sagen, wir haben ja auch einen Podcast, der Dirk zeigt gerade von oben zwei Finger zu einem ich würde sagen, einem A geformt. Hat jetzt nichts, das hat nichts zu sagen, das hat nichts mit Schlagzeug zu tun. Okay. Das ist die Tonart wahrscheinlich, oder? Richtig. Und zwei Feinde sind zwei Kreuze, zwei Bs? I don't know. Bs, Bs, Bläser haben immer B-Tonarten. Wenn das klingt B-Dur, spielen die C-Dur das heißt die ganze Band muss in der Lage sein, wenn der vorne sagt Trümmelschöp. Dann nickt der mit dem Kopf und dann geht es auch schon los. Und dann musst du als Schlagzeuger, du musst und bist laut, du hörst das oft nur, du hörst da nur so Hüßchen, Hüßchen, Hüßchen, da weiß ich auch die Hüßchen um dem Aldermat. Also, du musst jede Melodie dieser Welt in diesem Karneval kennen oder so ein Mann, so ein Mann, alles, was früher an Schlagern etc. Gespielt wurde. Und was ganz wichtig ist, du musst natürlich wissen, in welchem Rhythmus es ist, wenn du die Melodie kennst, ist es klar und hat es einen Auftakt. Weil den Auftrag spielst du ja meistens nicht mit, den spielt er ja an der Trompete. Das musst du einfach wissen. Selbst da ist es so, wenn du es mal nicht verstanden hast, dann musst du in der Lage sein, ich sage maximal eine Sekunde Bescheid zu wissen. Dann ist das halt mal eine Sekunde und der führt das vorne mit der Trompete und alle hängen sich ran. Das ist anders, aber manchmal, wenn der Witz raus ist, dann muss auch sofort der Tusch kommen und manchmal fällt denen was, weiß ich, wenn es irgendwas nix nicht ist, dann spielen wir Bummsfallera und so weiter. Also ein Lied zu jedem Witz und in jeder Tonart. Wenn ihr das S, dann müssen die alle in der Lage sein, das in S-Due zu spielen. Also das muss ich gar nicht ganz überlegen. Nein, das muss ja immer auf Sendung sein. Selbst bei den Tanzkursen ist es manchmal so, dass du nicht weißt, Leute, was tanzt ihr jetzt? Dann kriegst du da eine Mappe, die haben da fünf Tänze drin, die Mappen kriegst du dann ausgeteilt. Da kommt ein Geldkoffer, ein Notenkoffer. Dann schlägen die Mappen durch die Gegend, während wir irgendwas anderes spielen. Wenn man Glück hat, gibt es dann einen Zettel, wo steht Tanz 1, 2, 7. Also ich fand, was du sagst mit den Tanzchoren, ich habe mal den Helmut Blötken, den kenne ich halt auch, der hat mich dann ein, zwei Mal, das war mehr eine Party in der Wolkenburg, aber da waren halt auch so ein paar Tanzchöre dabei und da musste ich auch so zwei, drei Sachen und erst mal, diese ganzen Tanzmädlich sind unheimlich schnell, das heißt, also selbst wenn es so, wo man denkt, ja Marsch, ja, kriegst du da hin, nee, das war in einem Affentempo, dann noch lesen, dann noch ein fremdes Dirigat, also ich habe noch nie so geschwitzt, muss ich ganz ehrlich sagen. Das war schon, also ich habe da absolut höchsten Respekt vor. Da können wir gleich was zu zeigen, weil da hat der Dirk uns auch schon Sachen geschickt in der Vorwart. Das machen wir jetzt mal konkret. Aber was ich noch sagen wollte, ist, weil du eben sagtest, eine Sitzung dauert sechs Stunden und. Fünf bis sechs, du musst auf die Witze reagieren und das, ich meine, ich mache ja auch eine Sitzung, aber bitte, Leute, das ist lang nicht auf dem Niveau, das der Dirk da macht, aber das, Wahnsinnige ist, du musst wirklich, was er auch gerade sagte, du musst ständig auf Sendung und auf Empfang gleichzeitig sein. Du hast null Chance abzuschalten. Wenn jetzt natürlich, wenn die Höhner spielen, dann hast du einfach mal Pause. Das muss man auch sagen, weil sonst würde es ja wahnsinnig werden. Aber wenn eine Sitzung ist, dann kommt es drei gestirren, ein Tanzchor und direkt noch ein Redner drauf. Das geht dann anderthalb Stunden, anderthalb. Danach bist du erst mal durch. Dann bist du froh, wenn die Höhner, Parvaia, Blackfist, wie sie alle heißen, Ketbalu, weiß ich, dass du mal rausgehen kannst, eine Raufenwand essen oder dich mal aus dem Gefäden zurückziehen kannst und mal tief Luft holst. Vorher hast du ja noch aufgebaut. Du aufbaust Soundcheck und dann wumms, geht's direkt da rein. Das ist ja wirklich das Bemerkenswerte, dass man wahnsinnig konzentriert sein muss und ich finde wirklich, auch wenn das vielleicht musikalisch dann vom Spiel her nicht das anspruchsvollste ist, aber da du ständig konzentriert sein musst, weil du reagieren musst auf viele Dinge, finde ich das fast schon oft anstrengender als ein 5-Stunden-Gala-Job teilweise. Ja, ist klar. Der Punkt ist ja auch Belli. Da ein Tanzchor ist und du hast dich verzählt bei einer Überleitung. Manchmal sind da nicht gescheite Taktzahlen drüber geschrieben und verfolgt man mit dem Auge Faulenzer. Ich weiß, mein Freund Marco Müller habe ich mal gesehen, der hat mit der linken Hand, mit rechts getrommelt, mit der linken die Faulenzer abgegangen, damit er bloß, was musikalisch völlig scheiße ist, aber um nicht die Überleitung zu verkacken. Recht hat er gehabt, klar. Aber da werden wir mal sehen, wovon wir überhaupt sprechen. Wie gesagt, der Dirk hat uns ja auch was geschickt, netterweise. Das kann ich das auch mal freigeben hier auf dem Bildschirm. Der Punkt ist, wenn da was passiert, wer ist es denn schuld? Da der Trammer natürlich. Natürlich, wenn die Bläser mal Kacke spielen, dann haben sie mal Kacke gespielt. Aber wenn da was im Tempo nicht stimmt, sind wir der Schlagzeuger schuld. Also für die, die jetzt den Podcast nur hören, wir haben jetzt gerade im... Also deswegen lohnt es sich wirklich, diesmal auch zu schauen. Davon abgesehen, dass man unsere wunderschönen Gesichter auch nicht sieht sonst. Aber hier geht es jetzt wirklich darum. Wir haben jetzt wirklich Noten eingeblendet von einem Madly für eine Tanzgruppe, dass der Dirk so vom Blatt gespielt hat. Und es ist ein dreiseitiges Madly. Ich gehe mal hier gerade mal die Seiten nur durch. Mit einer Menge, ja, Faulenzen ist es nicht, aber wir reden ja dann von Takten, wo aber nichts drinsteht. Es sind ja Faulenzer. Im Prinzip sind das ja Faulenzer. Es sind ein paar Grooves notiert, ein paar Fill-Ins, würde ich sagen, sind notiert. Es steht Tempi-Wechsel drin. Das Ding fängt in Lettel in 130 an, geht da mal easy über zu langsam, Tempo 74, von dort aus mal zu 130. Das heißt, man muss sich durch schneller werden. Dann geht es wieder in den langsamen Teil, dann geht es wieder in den schnellen Teil. es ist ständig irgendwas am Start und sehr viele Informationen, die man auch beachten muss Gott sei Dank ist ein Dirigent dabei, der das Stück dann hoffentlich kennt, kann ich nur sagen Der spielt ja auch gleichzeitig Trompete, Super, dann haben wir sogar noch wie in der Big Band auch, wo wir eben gesprochen haben so Sectionfiguren, das heißt es stehen Sachen über den Noten, die vielleicht jetzt gar nicht so relevant sind, aber die sind irgendwie der Musik drin, es sind Wiederholungszeichen Taktwechsel sehe ich auch noch gerade Dynamiken sind eingetragen. Ja, da muss man dann erstmal durchkommen und wenn du so ist das jetzt eines der komplexeren Stücke oder ist das so ein Standard? Kann man sagen, das ist eigentlich immer so Moment Der Dirk ist kurz abgetaucht Standard Standard, das ist meistens so, es sei denn, du hast eine Gare und die tanzen dann einfach einen Marsch, wenn die Männer tanzen die tanzen einfach einen Marsch mit einem etwas schneller im Tempo durch. Aber in der Regel, wenn das ein richtiger Tanzschor, Männlein, Weitlein mit Hebelfiguren und etc. Ist, dann meistens sind es solche Medleys mit mindestens fünf, sechs Stücken, die da verarbeitet, verwurstelt werden. Und findest du das jetzt gut arrangiert für dich als Drummer oder ist es eher für dich zu viel Information, zu wenig Information? Nein, das Arrangement, wer hat das arrangiert? Ich kann es nicht lesen. Guido Renner? Das ist Arrangement von Claudius Krause. Claudius? Oh, okay. Nee, das ist gut. Kannst du ein bisschen größer machen. Da gibt es Schlimmeres. Also das ist wirklich, finde ich, gut sortiert. Es gibt auch Handschriftliches, was du manchmal bekommst. Ja, es gibt manchmal auch Sachen, wo jemand mit Notprogrammen nicht umgehen kann. Oder wie der liebe Holger Müller da schon mal sagt, dann stellt der Arrangeur nachts fest, ah, fertig, ich kann noch eine Schlagzeugstimme bringen. Ganz genau, ja. Und es sind ja keine Schlagzeuge. Die schreiben ja nur, wie sie meinen, wie es dann klingt, wenn sie es so hinschreiben. Aber das ist ja allen bekannt. Das ist auf alle Fälle in Ordnung. Die ist gut, sie ist über sich nicht befrieden. Das kann man so machen. Das heißt, du gibst auch die... Ich glaube, das ist auch was vielen gar nicht bewusst. Klar, du hast zwar vorne einen Dirigenten, aber die Überleitung, auch die Tempi-Wechsel, bist du ja schon hauptverantwortlich, richtig? Das ist richtig. Man muss in der Lage sein, man spricht das vorher kurz hier und da ab, dass der. Kapellenmeister, in dem Fall Markus Quodus, das sind natürlich auch andere Leiter, Leiter, sagt man, Saalkapelleiter, die vorne stehen, das wird kurz mal abgesprochen, machst du, mach ich, ich sage mal, lass mich mal, lass mich mal, lass mich mal, so weit wie es geht, es sei denn, da ist ein Einschnipp und dann kommt, dann nimmt ihr die Trompete, bumm, dann ist das ja alles gut, dann wissen alle Bescheid, weil die anderen sehen mich ja nicht, die hören mich ja nicht, die sitzen ja meistens vor mir. Und du musst in der Lage sein, um das abzuschließen, wenn das Tempo 130 steht, du musst das treffen können, Du kannst da keinen Metronom anmachen oder sowas. Ich bin sogar jemand, Markus Groth macht das schon mal, dann hält der plötzlich sein Blicklicht dahin. Ich denke, du kannst das Ding einfach wegnehmen, solange da vorne alles rund läuft und da guckt keiner komisch zu uns hin. Da steht meistens noch einer daneben und kontrolliert die Tempi. Die liebe Bianca, die hat so eine Metronom-App. Man guckt die immer so und macht da so ein großes Hut oder macht. Also du musst die Noten lesen, den nächsten Tochterrat haben, der liegt dann meistens auf meiner Ablage, wo der Kaffee steht und so weiter. Du musst auf die gucken, ob die glücklich ist, immer mal kurz und aber gleichzeitig auch noch zur anderen Seite zu dem Saar-Kapelle leiten. Und aber bitte immer noch wissen, wo du in deiner Stimme bist. Weil sonst hast du verloren. Wenn du in dem Moment nicht weißt, wann kommt die Überleitung. Passiert mir auch so mal, dann weiß ich nur, ich bin mir jetzt hier nicht mehr sicher, dann spitze ich die Ohren wie Rhabarberblätter und versuche rauszufiltern. Achtung, ich glaube, jetzt ist es. Okay, dann hängst du noch zwei Takte dran. Aber das sollte eigentlich nicht passieren. Wenn du auch Kollegen... Was? Ich wollte gerade sagen, wenn du es dann nicht triffst oder wenn es nicht klappt, dann guckst du einen Bassisten an und sagst dir ganz laut, was war los? Genau. Genau. Hör mal, ich weiß gar nicht, was die anderen alle haben. Ich fühle mich gar nicht so schlecht. Aber lass uns mal jetzt, weil wir haben das Stück ja jetzt, ich habe das PDF ja angezeigt bekommen, weil der Dirk es ja mal geschickt hat. Lass uns mal reinhören und vielleicht kriegen wir in der Postproduktion es dann hin, dass der Dirk die Noten mit im Video einfach einblendet. Weil das ist natürlich zum Folgen sehr schön. Ich gebe jetzt nochmal meinen Bildschirm hier frei. Wenn die ersten Karnevals Playalongs. Genau. Wir hören uns jetzt nicht ganz an, das dauert ja über vier Minuten. Ja, klar. So den Anfang vielleicht, was so passiert. Da müssen die Leute mal so ein Gefühl dafür bekommen, vielleicht bis zum ersten Tempowechsel beispielsweise. Yeah. Habt ihr was gemerkt bei dem Bye Bye My Love? Dass die Bläser langsamer spielen. Ich wollte gerade sagen, du hast die Band. Versucht, wirklich mitzunehmen, ne? Und ich werde dann böse an. Ihr guckt vorne, der Markus rüber. Und ich hab das dann auch gehört. Lustig, denke ich, fasst du überhaupt nicht. Die haben einfach das Tempo nicht angenommen, die Schweine. Nein, Quatsch. Alles Freunde von mir. Alles gut. Noch. Bis heute, genau. bis nach dem Karneval. Aber du hast ja auch gemerkt, da war immer ein paar gelbe Töne bei den Bläsern an der Stelle. Klar, das passiert. Das bleibt nicht aus. Es ist ja wirklich Musik machen im Highspeed. Es gibt keinen Doppel-Bonus. Das, was in dem Moment ist, ist einfach so. Da passieren Fehler. Wir sind alle Menschen. Und die Kunst ist. Das nicht hecklich fliegen zu lassen. Das ist schwer. Ich meine, die Tempo sind oft zu schnell. Dann klingt es automatisch, weil es nicht das Original-Tempo ist. Manchmal sind es auch Original-Tempo. Und du musst in der Lage sein, was das Leben einfach macht. Du musst wissen, was für ein Stück ist. Du musst sofort die Melodie parat haben. Ich wollte gerade sagen, das hilft ein bisschen wahrscheinlich, denke ich mir. Gucken wir das vorher an und check einfach, was sind hier Original-Tempi. Wie zum Beispiel eben, Schön ist das Leben. Nummer kennt man. Zumindest, da weiß ich, ah, da steht 132, das ist einfach das Original-Tempo. Die denken einfach ganz normal spiel. Ich finde also auch den Job, den du da machst und einfach auch zu wissen, die Überleitung, die Transition quasi vom Samba zum Bluesrock, zum Slowrock, das zu fühlen und dann, also man ist ja gerade so ein bisschen hyper im Samba-Feel und dann sich runterzufahren mit einer passenden Transition, um das Orchester zu leiten, in einen ruhigen Pfarr. Ich glaube, da gehört auch einfach Erfahrung dazu. Und was ich auch sagen muss, da sind ja viele Stopps drin. So, kurzer Ton hier auf dem Backgroove. Wie oft hast du dein Crashbecken abgestoppt, auch einfach nicht klingen gelassen? Also in dem Moment, aber diese musikalische Entscheidung noch treffen zu können, ist ja auch ein Skill, den man haben muss. Intuition. Aber was ich auch noch gerne wissen würde, ist, wenn du das Arrangement jetzt da liegen hast. Wie sehr achtest du auf das, was vor dir passiert, im Sinne von Tanzgruppen? Das heißt, achtest du darauf, wie die tanzen, weil ich meine, die sind ja von euch wahnsinnig abhängig in dem Moment. Nein. Meistens steht da jemand von dem Tanzchor da, der nur dafür zuständig ist, zu gucken, ob die Tempi bei den Saalkapellen, der übernimmt dann diese Position. Wenn da keiner ist, was auch der Fall ist, dann gucke ich mal nach vorne. Ich bin wahrhaftig kein doller Tänzer, aber das sieht man, auch diese Bewegung, Ist es zu langsam, ist es unangenehm, ist es zu schnell, fällst du über die Füße, sag ich mal so, im extremsten Sinne. Das sieht man. Jeder weiß, wenn die das Bein schneiden, was das für ein Tempo ist. Klar, mache ich schon. Das sieht man dann. Aber da kannst du auch immer nur kurz hingucken, weil wenn du da im Moment zu lange hinguckst, weißt du wieder nicht mehr, wo du in deinem Not bist. Ja, das macht dann leider Sinn. Also ich finde das wahnsinnig, es ist ein High-Pressure-Job, muss ich wirklich sagen. Ja, finde ich auch. Weil gerade im Kölner Karneval, der ja auch jetzt nicht immer lustig ist, sondern auch ein Business, muss man auch mal an der Stelle erwähnen vielleicht. Ganz ernstes Geschäft. Es ist schon ein ernstes Geschäft. Es ist auch ein ernstes Geschäft, da hängt ganz viel Wirtschaft. Ich habe das nochmal gegoogelt. 460 Millionen Euro Umsatz pro Session. Mit Kneipen, lachende Köln Arena und alles, was an Karnevalsveranstaltungen da so läuft. Das ist schon eine unfassbare Zahl. Das ist schon ein bisschen was. Einmalig auf der Welt. Da kann selbst Karneval in Rio nicht gegen anstehen. Und was ich noch machen möchte mit dem Karneval hier ist, wir haben uns letztes Jahr, Dirk und ich, haben uns ja sehr viel über Tuschis oder Tuschen ausgetauscht. Italienisch Tuschi. Wir beide sind ja jetzt keine Experten da drin und mir wurde letztes Jahr gesagt, weil ich ja auch letztes Jahr eine Sitzung gespielt hatte, wie gesagt, auf einem ganz anderen Level, bitte, aber meine Tushs würden klingen wie Musicals, die wären also viel zu lang. Deswegen einmal von einem absoluten Kölner Profi jetzt hier live bei uns ein echter Tush. Ich hätte mehr Tushs aufnehmen müssen, ja. Ja, wir haben ja einen, so wie es sein sollte, gehe ich mal stark von aus. Das ist ein dreifacher Tush, ja, genau. Und den möchte ich euch auch nicht vorerteilen. Den erklärst du gleich. Wir hören uns erstmal den Tusch an, wie es sein sollte, sag ich mal. Möchte ich kurz hier aufrufen. So, den Bildschirm wieder freigeben. Heute bin ich ja voll im Bildschirmfreigabestress. So, da sieht man dich wieder in deinem Anzügchen, sag ich mal. Wäste. Ist es eine Uniform? Nee, ne? Eine Weste, einfach eine Weste. Eine Weste mit einer lustigen Fliege. Und so sollte dann ein ein Dreier-Tusch aussehen. Ein reinlicher Tusch. Ja. Das war kurz und knapp. Nochmal? Wir machen es nochmal, oder? Das war einmal ist keinmal. Das war gerade besonders witzig, deswegen war es einfach nochmal. So. Sehr gut. Okay, zur Erklärung. Ich habe eine Frage kurz vorher. Ja, bitte. Zeigt dir der Kapellmeister, dass du einen Tusch machen musst oder machst du das selber, weil du Bock drauf hast? Nein, nein, nein. Das wäre die Autorität untergraben. Natürlich hilfst du einen Saalkapellenleiter auch schon mal, wenn er gerade nicht mit jemandem am Reden ist und die Kollegen Bergschuh, wenn der anfängt, Porte Piano, den Wirbel zu machen. Wie lange ist der Wirbel? Das gibt der Leiter vor, der steht mit seiner Trompete. Ist es ein einfacher Tusch, macht der einfach nur Also er hebt einen Finger. Dann gibt der den Einsatz für den Wirbel, weil es kann ja sein, dass auch ein Pauga dabei ist, dann sollte das ja zusammen sein. Bist du nur an der Trommel, ist das egal, ob das jetzt eine Viertelsekunde früher oder später ist. So, da gibt der den Einsatz, reißt den ab, das gibt er mit der Hand dann macht er noch manche mal gibt sogar noch den Ching um, weil manchmal man könnte das ja auch vom Kompi kommen lassen ist dieser Tusch extrem schnell der kann aber auch ein bisschen langsamer sein dann gibt es noch den kurzen Tusch dann macht Markus Gwo zumindest so das heißt jetzt kommt nur endet. Das war jetzt gerade nur die Leute, die es nicht sehen, sondern hören. Der zeigt dann also quasi zwischen Daumen und Zeigfinger einen ganz schmalen Spalt an. Kurzer Tusch. Das heißt ohne Wirbel nur ein Ratt, Papp, Papp, Ende. Aber du machst immer ein Feuer. Das heißt, das Schlagzeug macht immer ein Pick-up. Wenn es jetzt ein Wirbel ist oder einfach nur ein Flam, das Schlagzeug ist immer first. Gibt es auch, dass du nur ein Flam machst oder ist der Wirbel obligatorisch immer? Wenn das ein kurzer Tusch ist, zum Beispiel beim Redner, da kommt ein Witz am nächsten, da kannst du nicht jedes Mal die Rede unterbrechen. Da ist ja eine gewisse Theatralik drin. Deswegen sage ich, du kannst das nicht vom Compi machen. Das wäre todlangweilig. Das heißt, das kann man länger oder der macht irgendwas, dann wird länger gewirbelt. Oder der wirbelt es nur und diesen Sching-Bumm. ich persönlich spiele ihn Out of Time, also Late Back. Das sagt sowas wie mich Park, Park. Um dem Ganzen, sag ich mal, eine Tiefe zu geben. Ich bin immer philosophisch eine Frehre. Keine Ahnung. Du wirst ja was ich meine. Du kannst auch spielen Tatana, als ob es ein Balls an wäre. 3-1-2-3-1. Genau. Das sind die drei Grundtuschs, die es gibt. Der einfache, der drei, zwei von gibt es nicht. Der dreifache und der Kurztusch. Manchmal machen wir aus Prinz nochmal sechs Tuschs hintereinander, aber das ist dann wirklich nur so ein Ginnick. Weil dann hat der Redner was zu machen, dann kann er mir irgendwas über die Bände erzählen. Also da ist auch immer Interaktion zwischen der Saalkapelle und dem Redner im Fall. Zum Teil auch sehr lustig. Geil Und dann Da macht ihr ja nicht nur Tanzbegleitung Also Tanzgruppenbegleitung, sondern Ihr begleitet ja auch Künstlerinnen und Künstler Die singen oder vielleicht manchmal in der Gitarre Also zunächst mal Einmarsch, Ausmarsch Das ist ganz wichtig, natürlich Jeder Redner kriegt den Einmarsch, kriegt den Ausmarsch Dann gibt es natürlich noch den dreimal Kölle Papa Papa, Es gibt ja immer diesen dreimal Da wird immer gesagt Kölle, der Künstler und noch irgendwas. Da ist aber auch so ein Timing drin. Ein guter Sitzungspräsident, der macht das so, dass er genau weiß, wo der hin muss. Also dann kommt dreimal Köln. Köln. Köln. Köln. Und wieder hin. Ganz wichtig. Und ist es jetzt eigentlich ein Unterschied für dich, ob du jetzt eine Tanzgruppe begleitest oder eine Künstlerin, eine Künstlerin, der singt oder die singt? Oder ist es für dich einfach es sind die Noten und dann oder ist es für dich musikalischer Unterschied? Wenn eine Band spielt, spielen nur die Bläser dazu. Aber es gibt ja öfters auch mal Künstlerinnen und Künstler, die von der ganzen... Wenig, ganz wenig. Wenn Marita Kölner, Fusik Julsche, die singt zum Halbplay, zum Playback und die Band spielt einfach ein bisschen dazu. Ansonsten hast du aber wirklich nur noch wenige Thomas Krippers. Dann ist jemand mit einem Klimpermensch und mit einem Akkordeon, der kann so singen wie Willi Ostermann. den bekleidest du richtig, dann spielst du mit ihm Medley, aber da werden einfach solche Liedschen zum Besten spielen. Das ist nicht so wild. Was ich dir da aber geschickt habe, was auch passieren kann, J.P. Weber, Mandolin-Virtuose, der ist eigentlich auch studierter Jazz-Gitarrist, also der kann schon spielen, J.P. Weber. Dann kann das einfach passieren, der lässt die Leute gerne singen, dann guckt der irgendwann rüber und hört auf zu spielen und lässt die Band das einfach übernehmen. Da gibt es keine Noten. Wer nicht Bescheid weiß, hält den Mund und der, der Bescheid weiß, spielt bitte mit. Der Bassisten, der Drummer sollten dann am besten immer Bescheid wissen. Da habe ich ja auch ein kurzes Video geschickt. Das zieht sich dann ein bisschen, wo du merkst, da musst du einfach auf den einsteigen. Ja, habe ich glaube ich hier gefunden. Der verlässt da die Bühne, weil er zum nächsten aufbilden muss und lässt die Band das spielen. Der checkt das einfach. Okay, die machen das jetzt. Ich kann jetzt gehen. Dann bin ich nicht zu spät. Ich glaube, das ist das hier. Lass uns mal auch reingucken. Das sollte das hier sein, korrekt? Sieht man das? Ja. Das ist der Kollege mit der Mandoline. Ich glaube, ich spule ein bisschen vor, weil es, glaube ich, darum geht es ja, dass man dann sieht, dass er den Saal verlässt und ihr weiterspielt. So. Ich glaube, was auch ganz wichtig ist, dass man sich als Schlagzeuger dann trauen muss, auch das Schiff wieder nach Hause zu bringen. Das heißt also, wie beendet, du kannst ja nicht einfach aufhören zum Feierabend, sondern einen Ritter Dando einleiten, was auch immer. Also den Schluss für die Band vorbereiten. Und ich glaube, das ist auch eine Sache, die erfordert auch einfach Erfahrung und natürlich auch einfach das machen, dass man sich das traut, das auch durchzuziehen. Absolut Ist doch klar, wenn du einmal spielst und sag mal, du hast jetzt einen schlechten Saalkapellenleiter und der reißt dich ab, das ist ja auch wie wenn ich da hinten stand und was bestehen, dann steht Brinkster vorne und in der Nase, hallo wir sind ja nicht der Eck, aus Geil Weil der da sein Notarm ist, die stehen da Feierabend, die Leute haben ich für uns Geld bezahlt. Ein Marsch hätte auch noch zu bieten. Da sehen wir jetzt einen Einmarsch. Achso, ja, klar. Da kommt immer ein Tusch rein. Auf einmal kommt immer ein Tusch. Immer. Ich sage ja, das sind so Sachen, die muss man wissen. Also ich hätte weggelassen. Ich hätte gespielt. Ich hätte gespielt. Das meine ich ja. Das ist ja kein Hexenwerk, was man macht. Nur wenn jemand, ich habe mal das Scheiß gesagt, da war ein Tanzkur unfassbar kacke notiert. Wir haben auch so WhatsApp geschrieben, Vinicula Jutta. Wer hätte abgekackt? Nicht? Das meine ich, du musst jetzt nicht der größte Schlagzeuger der Welt sein, was ja zweifelos ist, aber wenn du das nicht kennst und scheitweißt, hast du verloren oder weißt nicht, ich sag jetzt mal, Nikola Judas Größer, weil einfach nur so, ich behehre ihn sehr, keine Frage. Ich weiß nicht, kann der Wiener Walzer trommeln? Ich weiß es nicht. Ich sag dir kein alles. Ich sag dir kein alles. Aber ich möchte Ihnen einfach an der Stelle nochmal sagen, du bist ein wahnsinnig profilierter Drummer, du kommst aus dem Jazz aus der Big Band, hast im Bundes-Jazz-Orchester gespielt. Und ich finde es großartig, das soll jetzt irgendwie nicht komisch klingen, aber dass du dir nicht zu schade warst, das zu machen, was du jetzt tust weil man sieht nämlich, ich glaube wir können ja auch wirklich ein Lanze brechen für die ganzen Leute die in solch einer Kapelle spielen was für ein wahnsinnig anspruchsvoller Job das ist Das war mir so wichtig, das nochmal zu sagen und deswegen auch hier diese Folge zu machen, weil es wird vielleicht auch hier und da mal belächelt, ah, das spielt im Karneval. Nein, das ist hochprofessionell, es ist hochgradig anspruchsvoll und man muss hochgradig musikalisch bewandert sein. Deswegen, ich zieh definitiv meinen Hut vor den ganzen Leuten wie dir, Dirk, die in solchen Kapellen sitzen und einfach mal aus 300 Titeln ständig das Richtige rauskramen können. Also Hammer. Der Punkt ist auch, dass man einfach gute Kollegen hat. Das sind alles Top-Musiker. Das war früher auch mal anders. Aber das Niveau ist da immer höher geworden. Das ist die halbe Bundeswehr-Bigband. Heute spiele ich mit dem ehemaligen Bassisten der Bundeswehr-Bigband. Reinhard Teta. Hervorragender Bassist. Da freue ich mich sogar schon fast drauf. Wir sind auch Freunde. 15.30 Uhr Ton ab. Wer anlohnt? Bist du immer in den gleichen Sälen oder baust du immer auf und ab oder hast du ein Set, das bleibt da jetzt immer oder wandert sich? Ich weiß nicht, Orchester Markus Quoth, ich weiß, letzten Samstag hatte der, glaube ich, sechs oder sieben Besetzungen am Start. Der schöpft aus einem Pool von circa 100 Musikern und der muss immer sehen, dass er überall eine adäquate Band am Start hat. Da macht er sich einen Kopf. Der kennt auch meine Situation, dass ich auch unterrichten muss. Ich sage lieber Markus, bitte Donnerstag maximal ein, höchstens zweimal, ich kann nicht da meinen Unterricht andauernd verschieben, das geht nicht. Oder wann soll ich ihm nachgehen? Zum einen, dann ist der aber auch so clever und stellt fest, ah, guck mal, der Seiler spielt ja schon mit der Thomas-Arens-Kombo, da spiele ich ja auch noch nicht so viel, aber mittwochs in der Stadthalle Mühlheim, wir sind ja Freitag, Samstag, dann gut, dann spielt der Seiler, Mittwoch, Freitag, Samstag, Stadt Halle-Mülheim und kann sein Zeug stehen lassen. Aber es ist die Ausnahme. Weil das wissen wir alle, das bisschen spielen ist ja nicht so wild. Der wahre Job ist die Burkerei und die Schnepperei. Und hinterher sehen, dass du dein Kram wieder schnell abgebaut kommst. Also es ist ein langer Arbeitstag, muss man schon sagen. Es ist ein langer Arbeitstag. Also, ich meine, lass uns das mal alles abschließen. Wir könnten jetzt auch noch über tausend andere Dinge sprechen, die du machst, unterrichtest. Sag mal kurz die Musikschulen, an denen du unterrichtest, wenn jetzt jemand mit dir auch sagt, ey, der ist so ein, ich meine, zu Recht so ein cooler Typ, toller Schlagzeuger, sympathischer Mensch. Ich würde gerne mal den Unterricht nehmen. Wo ist das möglich? Mach bitte nicht so viel Konkurrenz für meine Gegend hier. Eine Musikschule des Westerwaldkreises, ne? Natürlich als erstes rausgehauen, alles klar. Aber bestimmt Wartelis. Siegen, Siegen, Siegen auch, bin ich ein Name da. In Olpe höre ich jetzt leider tatsächlich nach 34 Jahren auf, weil ich in Montabau einfach immer mehr Schüler bekomme und muss dann nur im schlimmsten Fall nach Hachenburg fahren. Sehr gut. Was die Leute ja nicht wissen von Montabau in Olpe, fährt man anderthalb Stunden Auto. Ja, das ist eine Gurkerei, muss man wirklich sagen. Ja. Also Dirk, es steht in Konkurrenz zu mir hier sozusagen, Aber das Schöne ist ja immer, es gibt doch immer genug Schülerinnen und Schüler für alle irgendwie. Das ist ja auch cool. Und vielleicht eine Abschlussfrage. Was würdest du deinem jüngeren Ich heute unbedingt mit auf den musikalischen Weg geben? Du, deinem Jüngeren, ich. Komplizierte Frage. Also zielt jetzt auch darauf ab, was ich vielleicht hätte heute anders machen würde. Oder vielleicht würde es was anderes machen, wenn du sagst, mach es genau so. Kann ja auch sein. Es kann ja auch ein positiver Ratschlag sein. Du hast alles in deinem Leben richtig gemacht, Junge. Nee. Ich denke manchmal, musste das sein, so viel Semester Klassik zu studieren, du hättest da auch nach New York gehen können, und dann wärst du vielleicht heute noch als Drummer woanders, sag ich mal so. Ja. Aber ansonsten muss ich mir auch einfach eingestehen, jeder ist ja so, wie er ist. Ich habe dann auch gesagt, ja gut, du kannst ja jetzt nicht sagen, dass du nur Jazz trommelst. Dir hat das andere ja auch durchaus Spaß gemacht. Ich weiß, dass ich im Bundes-Chase-Orchester auf einer Arbeitsphase war. Am nächsten Tag saß ich mit meiner Coverband im Bierzelt und habe mich selber dabei ertappt. Und ich sagte, was machst du hier eigentlich? Du hast gestern noch mit Herr Bolzheimer gespielt. und jetzt spielst du hier verdammt lang her zum hunderttausendsten Mal. Dann denke ich immer, das bist du ja auch. Ja. Aber das finde ich ja das Charmant auch an dir. Das, was ich eben auch sagte, du bist hier nicht zu schade dafür. Du sagst, ich bin jetzt nur der Jazz-Typ und nur das ist mir wichtig, sondern du bist halt musikalisch breit aufgestellt und ich glaube, du hast einfach Spaß am Trommeln. Genau, so ist es. Das ist es halt. Ich spiele ja auch im Rockorchester-Urgebiet bei Sitz-Perkussion. Das macht einen Riesen-Spaß. Ich spiele Michael-Jackson-Metaly, Queen-Metaly, Music-Rosper-First, einmal durch die Hocke, mit Speichern und den Sängern vorne. Oder ich bin noch der Trommler von Zoff, Rainer Hensch. Sauerland, mein Herz schlägt für das Sauerland. Den die auch Hymne geschenkt hat. Und der Kerl, der hat so mindestens 50 geile Songs geschrieben. Alle deutschsprachig. Dann trommel ich auch. Und das ist richtig auch die Zweifel. Und ich glaube, das ist doch, was uns alles verbindet hier. Ich glaube, das ist uns alles verbindet. Ich habe es ja schon öfters gesagt, der Dirk war ja mein Lehrer mal früher, vor ein paar Monaten. Der hat mal gesagt zu mir, da haben wir uns auch über sowas unterhalten, da war ich noch eher so, ja, ich will nie kommerzielle Musik machen, bla bla bla. Und der Dirk sagte, wieso? Wenn ich am Schlarzeug sitze, sagte Dirk, dann trommel ich doch. Und das ist das, was ich will. Und dann kann ich einen Schlager, jemanden mit Schlagern begleiten. Ich kann in der Tanzkapelle sitzen. Ich kann aber auch Jazz machen, aber ich trommel. Und ich glaube, das war so prägend für mich. Also dafür, Dirk, danke ich dir echt noch bis heute. Und ich glaube, das ist auch, was uns dreien hier verbindet. Wir trommeln einfach gerne. Und dann trommeln wir gerne im Karnaval. Wir trommeln gerne auf einem Rockjob. Wir trommeln gerne auf einer Jazz-Session. Wir trommeln einfach gerne. Und sobald wir auf diesem Hocker sitzen, sind wir glücklich. Oder? Richtig, richtig eine sehr schöne Laudatio Wahnsinn, ne? Schlimm ist immer nur ein Satz noch wenn es nicht schön ist, wenn du mit schlechten Leuten zusammenspielst es gibt für mich keine schlechte Musik in dem oder anderen, aber wenn sie gut gespielt ist, ist alles okay aber in dieser Situation sind wir ja meistens noch nicht mehr man wird komischerweise auch nicht von, da hab ich jetzt mal ganz schlecht, wenn es angehoben wird, also wirklich halböschen ist, das werden wir auch nicht mehr für gefragt. Gott sei Dank. Also ich freue mich auf jeden Fall wieder, wenn ich dir mal wieder beim Rewe über den Weg laufe oder einfach hier im Stadtpark, sag ich mal. Also es war großartig, Dirk. Quendelberg. Genau, es heißt, es ist der Quendelberg. Also ich fand's super mit dir, Dirk. Also vielen Dank, dass du dir Zeit noch mal siehst. In deinen jetzt doch stressigen Zeiten, du spielst viel, unterrichtest weiterhin, also du hast schon ein bisschen Alarm momentan, also wahnsinnig, dass du jetzt hier noch hinsetzt und mit uns Dummzeug laberst. Und ich glaube, wir konnten wirklich super viel mitnehmen. Ich glaube, die Community draußen konnte es auch viel von dir mitnehmen und, einfach auch erfahren, was für ein toller schlazöger Mensch du bist. Und deswegen vielen lieben Dank, Dirk. Und weiter für die Saison. Alles gut und Allah. Das heißt Session. Session. Natürlich ist das eine Saison, aber warum das Session heißt, ich weiß es nicht. Aber das ist so. Geil. Dirk, vielen, vielen lieben Dank. Toll, dass du bei uns im Podcast warst. Sehr, sehr, sehr gerne. Hat mir einen Riesenspaß gemacht und ich danke euch, dass ihr mich dazu eingeladen habt. Sehr gerne. Ich liebe es dir, Gerd. Sehr gerne. Dirk, bis bald. Und Dirk, bis bald. Tschüss. Tschüss. Tschüss. Hier hört ihr noch einmal den Original Dreier-Karnevals-Tusch von Dirk Seiler. Ja, ihr Lieben, bevor wir zur Ordensverleihung kommen. Hier beim Soundcheck in der Kölner Langsets Arena zeigt Dirk noch einmal, was für ein technisch versierter Trommler er ist. Und er hat uns das Drumlick als Transkription zur Verfügung gestellt. Wenn ihr dieses haben möchtet, meldet euch bei uns. Der Dirk war wieder fleißig und hat einen krassen Gear-Check, also einen krassen Mini-Gear-Check für euch am Start. Ein nützliches Helferlein, vor allem für viele Pearl-Schlagzeugerinnen und Schlagzeuge, also die ein Pearl-Trum-Set besitzen. Und was es genau da aufsehen hat, weil ich weiß es selbst nicht so genau, das erzählt der Dirk euch jetzt bis ins mini-kleinste Detail von jedem Material, Schraube, Bohrung und so weiter und so fort. Dirk, leg los. Also wie der Timo schon sagte, mini, mini, mini. Ich sage alles in dem kleinen Mini-Interview mit minimalistischer Wortgewandtheit. Los geht's. Die ist bei uns sowieso Bestandteil des Podcasts. Richtig. Und ich fände mal ab. Hi, Dirk Brandt hier. Ich weiß gar nicht, ob ihr schon wisst, ich wollte nämlich vor kurzem mein Böll Masters Maple Drum Kit gegen meinen Reference ersetzen, wollte die austauschen, weil ich einen anderen Zaun brauchte und merke auf einmal, Mensch, die Halterungen passen ja gar nicht. Denn mein Master's Maple ist schon mit den neuen, mit den L-Armen ausgestattet und das Reference ist noch mit dem Tube-Style, mit den dicken Rohren hier versehen und das heißt, die Aufhängung passt gar nicht. Jetzt wollte ich aber nicht alle Ständer komplett alles wegräumen müssen. Und dann habe ich gemerkt, es gibt bei Pearl einen Adapter. Das ist der CPR 1278, woraus ich quasi, das heißt, ich kann die ganzen Ständer hier stehen lassen, die L-Arme, mache diesen kleinen Adapter da dran und kann das Opti-Mount-System von Pearl Perfekt hiermit verbinden und habe quasi die Ständer, kann die alten Ständer verwenden, aber habe die neue Aufhängung, und habe so viel, viel weniger Arbeit im Studio, als wenn ich alles wegräumen müsste. Hier seht ihr nun kurz die Montage des. Also, wenn ihr ein altes Pearl-Drum-Set habt mit den Rohren noch, ihr möchtet aber auch das neue L-Arm-System nutzen, weil das öffnet ja in vielen Richtungen ganz neue Möglichkeiten. Also, checkt das mal aus. Das heißt, ihr braucht gar nicht alles tauschen. Diesen kleinen Adapter CPR 1278 und ihr könnt die L-Arm-Stative von Pearl verwenden. Also, unbedingt mal auschecken. Liebe Hörerinnen und Hörer, liebe Zuschauerinnen und Zuschauer, Das war es fast mit der 133. Ausgabe des Schlagabtausch-Podcasts. Aber wie üblich natürlich nicht ohne unsere Empfehlungen der Woche. Was ja dann, wenn ich das richtig zusammengerechnet habe, schon bedeuten würde, dass wir heute die 266. Empfehlung aussprechen. Mein Gott. Dass man überhaupt so viele Sachen empfehlen kann, ist der Hammer. Oh mein Gott. Ich fange mal wieder an. Ich habe etwas, was einer anderen Empfehlung, die ich vor kurzem hatte, sehr ähnlich ist. Ich habe vor kurzem, und der Dirk hat es auch schon im Ticker gehabt, den Rhythm Bot von JB Pouvet empfohlen. Das ist eine App, mit der man vor allem seine Lesefähigkeit in Bezug auf Rhythmen schulen kann. So sage ich es mal. Und was ich gefunden habe, ist, es gibt eine... Ähnliche App allerdings für den Desktop, das heißt für den PC. Einfach über den Browser zu öffnen und das nennt sich 44 Rhythm Learning Rhythm Generator und funktioniert eigentlich ähnlich wie der Rhythm Bot. Und was ich hier total geil finde, ist auch, dass man selbst sich wieder die Notenwerte zusammenstellen kann. Das heißt, ich kann sagen, ich möchte zum Beispiel nur eine Übung haben mit Viertelnoten und Achtelnoten, aber ohne die Pausen. Oder ich kann alles reinkloppen. Es gibt sogar die Möglichkeit, Quintolen mit dazu zu nehmen. Punktierung. Ich kann Taktarten einstellen und verändern. Es gibt verschiedene Sounds, die ich dann mir auch, durch die ich vor- und nachspielen lasse. Also wahnsinnig umfangreich. Es ist von der Optik her nicht ganz so geil aufgebaut wie der Rhythm Bot, aber zum Lesen reicht es allemal und das ist meine Empfehlung. Für den Unterricht total cool, weil ich finde ja, Leseübungen aus dem Buch, die hat man irgendwann einfach drauf, weil sie sind halt immer identisch und gleich. Aber durch solche Zufallsgeneratoren wie RhythmBot oder hier in dem Fall der RhythmGenerator, lasse ich immer wieder neue Lesungspunkten generieren. Und das finde ich einfach, ja, ist ein Top-Tool eben im Unterricht selbst, aber auch für zu Hause zum Selbststudium. Vor allem, weil die Sachen ja auch vorgespielt werden. Das heißt, da gibt es doch keine Ausreden, die schustig wieder klingt. Sondern dann kann man nämlich mitspielen und merken, joppala, da war ich wohl noch nicht so ganz geil. Also meine Empfehlung, der Rhythm Generator, Link ist natürlich in den Show Notes. Cool. Gibt es den auch für Apple? Oder ist das nur PC? Es ist Desktop. Also Browser-orientiert. Innerhalb des Wortes, du ladest keine App runter? Nein, keine App zum Runterladen. Es ist wirklich nur ein Link. Du kannst den sogar einbetten in deine eigene Homepage. Es gibt also so einen Link zum Einbetten. Es scheint ein freies System zu sein. Für irgendjemand. Ich weiß nicht genau, wer dahinter steckt. Es gibt kein Impressum, leider. Wie ja bei vielen amerikanischen Seiten vor allem. Aber, nee, du kannst, also ich habe es mit Firefox geöffnet. Oh ja, dann, naja. Funktioniert einwandfrei und ich denke mal, dass da auch die meisten handelsüblichen anderen Browser keine Probleme bereiten. Cool. Ach, muss ich mal auschecken. Ich habe ganz was anderes. Ich habe einen YouTube-Kanal. Und zwar hauptsächlich für Leute, die im Rock-Metal zu Hause sind. Und zwar geht es um quasi, es geht um Tontechnik, wie EQ ich, wie behandle ich Compression. Und das ist ein YouTube-Kanal, auf den ich immer mal wieder zurückkomme. Die sind sehr rege, die haben sogar auch eigene Plugins mittlerweile auf dem Markt. Aber eigentlich geht es mir mehr um den YouTube-Kanal. Und zwar ist das der YouTube-Kanal, Hardcore Music Studio. Ja, ist richtig. Hardcore Music Studio. Und der Produzent erklärt immer in verschiedenen Arten, aber immer wieder neu, wie er Drums abmischt. Und da ich ja auch immer noch mich als Newbie in dieser Richtung bezeichne, finde ich es immer interessant, da mal nachzugucken. Was macht der denn da? Und jetzt nicht unbedingt alle Plugins immer kaufen, sondern mal gucken mit seinen alten, dass man da überhaupt mal mit klarkommt. Wie gesagt, da bin ich immer noch fleißig am Lernen und da gucke ich immer ganz gern und nehme dann manchmal, irgendwie fange auch mal wieder sehr häufig ganz von vorne an. Das heißt, ich nehme einfach einen Raw-Drum-Track auf und gucke mir ein Video an und versuche dann eins zu eins quasi die Schritte, die er da macht, mit meinen Mitteln, das muss man natürlich auch immer noch sagen, mit meinen Mitteln mal nachzuempfinden. Das ist nicht immer ganz leicht, weil die haben ideale Räume. Das heißt, der Raum ist entweder ein riesiger Raum. Das heißt, manchmal ist es so, dass bevor der überhaupt angefangen hat, denke ich, das klingt doch schon geil. Also, weil der Schlachtzeug in so einem geilen Raum aufgenommen worden ist, wo ich dann denke, bei mir. Aber ich versuche dann immer so ein bisschen mal anzugleichen und sehe auch, wo ich dann denke, bei mir klingt total scheiße der Raum und dann denke ich, ach nö, das ist jetzt schon weiter entfernt von dem, aber jetzt dann doch nicht so weit, wie ich dachte. Und das hilft mir. Wo ich da mal kurz reinkrätschen muss an der Stelle. Liebe Hörerinnen und Hörer, liebe Zuschauer und Zuschauer, denn der Dirk hat ja vor kurzem diese Ludwig-Drum-Sets in seinem Studio gehabt. Mit vier Mikrofonen aufgenommen. Drei sogar nur. Drei, genau, vom Warm Audio. Richtig, es waren drei Mikrofone. Und das Ganze ist ja als YouTube-Video dann ja auch bei uns erschienen und dein Raum wurde gelobt. Also der Sound, den du da produziert hast, in deiner in deinem persönlichen Kellergewölbe. Wurde gelobt, weil da wurde nämlich die Frage gestellt, wie hoch oder wie groß der Raum ist. Da habe ich halt geantwortet, weil ich bin der, der meistens auf die Kommentare halt antwortet. Da habe ich geschrieben, die Deckenhöhe ist so, keine Ahnung, zwei Meter? Maximal. Maximal zwei Meter, also nicht besonders groß, um einen großen Bonham-Sound zu kriegen. Aber das, was du da transportiert hast, Dirk, das ist sehr gut draußen angekommen. Und ich muss auch sagen, es klang wirklich richtig geil. Wirklich. Nee, da freue ich mich natürlich drüber, weil das war für mich auch alles ein Experiment. Also ich habe auch noch nie so viele Songs gemacht, weil ich hatte auch wirklich Bock da drauf. Und daran sieht man jetzt auch mal wieder. Ich habe hier hinter mir, das ist ja die Megabude mit, glaube ich, mindestens 13 oder 14 Mikrofonen oder noch mehr sogar. Und ja, drei Mikrofone reichen. Also es geht schon. Und dann denke ich, dann ziehe ich wieder meinen Hut davor, Davor wie so echt alte Bonham-Aufnahmen oder der Glyn Johns selber. Mit der Methode habe ich das ja gemacht. Oder auch Eddie Kramer, der hat zum Beispiel ganz viel Teil auch bei Bonham, glaube ich, auch aufgenommen. Ein ganz bekannter Tontechniker. Ja, das ist eine eigene, wie gesagt, ich habe da höchsten Respekt vor jedem Tontechniker oder jeden, wie gesagt, es gibt so Dramhelden im Tontechnikbereich, wie es bei uns halt Dave Weckel oder wie Nicola Jutta oder Simon Phillips ist, da gibt es im Tontechnikbereich auch einfach Legenden, sage ich mal. Koryphäen, ja. Koryphäen. Und ja, wie gesagt, ich sehe mich als abzuneutert Newbie und umso mehr freue ich mich. Und ihr glaubt gar nicht, wie sehr ich und du vielleicht manchmal auch, Timo, da echt am Verzweifeln bin und denkt dann immer, boah, es klingt alles scheiße und wieso kriege ich jetzt die Snare nicht hin? Oh, es gibt einfach so Tage, wo man einfach dann wieder ins Bett gehen sollte. Sehr schön. Aber das nur am Rande, weil dein Raum, wir können es ja mal sagen, wie gesagt, keine besonders, also eine niedrige Decke, auch in der Breite her, jetzt nicht wahnsinnig riesig. Ihr seht hinter mir das Ende des Raumes. Das ist also... Er ist ein bisschen tiefer natürlich, also ich glaube, du hast schon so sechs, sieben, acht Meter, hast du wahrscheinlich eine Tiefe. Ja, die habe ich, die habe ich. Aber es schafft ja trotzdem, eigentlich schafft er nur Höhe auch, glaube ich, wirklich eine gute Rolle, also eine wirklich gute Räumlichkeit oder eine Größe tatsächlich. Also daher, Hammerjob. Danke, danke, danke. Deshalb bin ich ja zum Beispiel so auf Ash shown, so neidisch, wenn ihr in seiner Windmühle, habt ihr bestimmt auch schon mal gesehen, wenn er, auch ein toller YouTube-Kanal, wenn er da aufnimmt, weil er hat ja riesige Deckung, kann dann mit Mikrofonen da, experimentieren mit den Höhen, dass du mehr Reflektionen reinkriegst und nicht. Und wie gesagt, bei mir ist es viel Learning by Doing und Try and Error. Ich weiß auch manchmal gar nicht, was ich da mache. Ich sage es ganz ehrlich. Ich höre es und sage, es klingt für mich jetzt gut. Und dann ist ja auch wieder, manchmal ist das, wenn ihr auch mal aufgenommen habt, dann hast du über deine Anlage oder über deine kleinen Lautsprecher, klingt es dann super. Und manchmal mache ich dann diesen AB-Vergleich, gehe dann ins Auto rein und bin ein bisschen enttäuscht. Wo ich denke, boah, über die Anlage klingt es doch super. Und im Auto denke ich dann, scheiße. Oder versuche dann über das iPhone einfach mal, So wie man es ja heute auch hört, weil viele hören ja bestimmt auch den Podcast von euch übers iPhone oder machen dann eine Verbindung zum Autoradio. Vielleicht viele hören auch so Podcasts beim Autofahren und so und versucht dann da immer versuchen, einen Mittelweg zu finden. Und da ist, wie gesagt, und wenn ihr Rock Metal, der Kanal heißt Hardcore Music Studio, kann ich euch einfach mal, schaut mal rein. Also ich finde, der macht das ganz gut, auch sehr ruhig, erklärt sehr ruhig, also nicht so Effekthascheriss und so. Der hat sogar mal eine ganze Drum-Session, das geht glaube ich fast zwei Stunden, wo er so einen Drum-Mix erklärt. Kann man immer mal wieder gut sich Ideen bei wegholen. Sehr geil. Werde ich jetzt mit meiner Jazz-Videos wahrscheinlich nicht so richtig vorbeischauen müssen, aber ich brauche mal eine fette Bass-Drum hier. Ich brauche mal eine fette Bass. Aber aus der 18 Jahre auch was Anständiges. Sehr geil. Super. Aber ich glaube, viele oder die meisten unserer Hörerinnen und Hörer sind doch eben in dieser Musik eher beheimatet. Das heißt, unbedingt dort mal vorbeischauen. Und wenn man was Neues, vielleicht auch einfach einen neuen Input mal braucht. Unbedingt checken. Die 133 Episode neigt sich jetzt wirklich langsam am Ende. An der Stelle also unsere übliche Dankessagung fürs Reinschalten im Allgemeinen, dass ihr uns die Stange haltet. Mega. Schenkt uns ein bisschen Liebe. Unser YouTube-Kanal kann immer noch mehr Liebe gebrauchen, definitiv. Oder auch auf Instagram und so weiter und so fort. Das heißt, wenn irgendwas ist, dann schaut da mal vorbei und kommentiert gerne auch alles mal oder liked auch und empfehlt uns auch einfach weiter. Das ist, glaube ich, das, wovon wir leben, von der Mund-zu-Mund-Propaganda. Weil doch jeder so in seiner Blase ist, aber wenn man die Blas miteinander verbindet, könnte die Blase etwas größer werden. In dem Sinne. Also, wenn irgendwas ist, schreibt uns natürlich auch gerne an schlagabtauschpodcast.gmail.com. Wir haben es vorhin im Ticker auch schon oder mit dem Ticker erwähnt. Das heißt, wenn ihr irgendwas habt, was in den Ticker vielleicht rein sollte, dann eben uns mal entsprechend informieren. In dem Sinne gebe ich ab an den Mini-Dirk. Danke. Der musste jetzt einfach noch kommen. I'm sorry. Und ja, viel Spaß da draußen. Bös zum nächsten Mal. Ja, ihr Lieben da draußen. Wie gesagt, wie Timo schon gerade sagte, lasst ein bisschen Diebe da. Danke für die Kommentare bei YouTube, weil das habe ich noch gar nicht so mitgekriegt. Da freue ich mich natürlich mega. Das zeigt uns auch beiden, dass wir auf dem richtigen Weg sind. Und auch das hilft uns einfach, weil wir lernen ja auch nur daraus. Des Weiteren, jeden Dienstagabend das betreute Trommeln mittwochs der Drumhang. Einfach mal reinschauen bei Betreuten Trommeln. Schreibt mich, den Timo oder den Podcast an. Und wir schicken euch mal den Link zum Reinhören, zum Reinhörden. Und ansonsten bleibt mir nur zu sagen, passt euch auf, es sind winterliche Zeiten. Fahrt immer noch vorsichtig.