Latest / GenerationenPodcast / Februar/März 2026|Bildung
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- 0:06Der Generationen Podcast aus der Verbandsgemeinde Linz mit
- 0:10Waltraud Schmaus. Und Thomas Schwarz?
- 0:15Generationen Podcast aus der Region Linz Liebe Waltraud,
- 0:19Schön, dass wir das wieder machen können und schön, dass
- 0:21wir ein Thema gefunden haben, das vielfältig wie das Leben
- 0:26ist. So steht das nämlich.
- 0:29Im Programm und Kurz und Angebotsheft der Katholischen
- 0:33Familienbildungsstätte Linz und unseren Gast stellte uns vor.
- 0:38Ja, ich freue mich, Andrea Nanke zu begrüßen.
- 0:41Es hat mich wirklich gefreut, dass sie so spontan zugesagt
- 0:44haben, zu uns zu kommen. Und es ist ja ein spannendes
- 0:48Thema, vor allen Dingen ein generationenübergreifendes
- 0:52Thema. Ja, vielen Dank auch.
- 0:54Ja, ich bedanke mich für die Einladung und freue mich, dass
- 0:56ich heute hier Gast sein darf und mit ihnen.
- 0:59Ja, über die Familienbildungsstätte Linz
- 1:01sprechen darf. Es ist ja die katholische
- 1:03Familienbildungsstätte. Ich hab mich immer gefragt, ob
- 1:06man dann erst in die Kirche eintreten muss, um da n Programm
- 1:10oder n Kurs wahrzunehmen von Handke.
- 1:12Nein, das muss man natürlich nicht.
- 1:14Denn die ja die Familienbildungsstätte Linz
- 1:17gehört ja zum zur Familienbildungsstätte Neuwied
- 1:22und wir sind ein eingetragener Verein und somit eigentlich eher
- 1:26selbstständig. Für uns auch verantwortlich.
- 1:30Und die das Bistum gehören, aber natürlich auch zum Bistum Trier.
- 1:34Und ja, deswegen uns aber selber finanzieren, sage ich mal.
- 1:40Also wir finanzieren uns über unsere Kurseinnahmen, über
- 1:45Fördergelder, über Spenden, auf die wir immer angewiesen sind,
- 1:48aber natürlich das Bistum. Ja.
- 1:52Bist du ist der Träger, sagt man, oder?
- 1:54Das Bistum nicht. Nein, also die
- 1:56Familienbildungsstätte. Ist der TV ist sozusagen selbst
- 2:00genau genau, aber ich habe gesehen, im Programmheft gibt es
- 2:04ein Grußwort des Bischofs und so, da gibt es natürlich eine
- 2:06Verbindung, das ist klar, sonst würde das ja auch nicht
- 2:08katholische Bildungsstätte heißen.
- 2:10Aber sie ist für alle offen. Sie ist für alle Religionen
- 2:14offen, für alle Altersgruppen, von Baby bis ganz alt.
- 2:19Ein Baby kann ja da gar nicht hingehen, weil.
- 2:21Jeder kann hingehen, das kann aber hingebracht.
- 2:23Mit der Mama oder dem Papa oder den Großeltern?
- 2:26Genau. Also es ist für alle ist es ist
- 2:28es offen und deswegen finde ich das ja so spannend.
- 2:31Manchmal hat man ja, da dürfen nur die und die Altersgruppen
- 2:34hin und andere dürfen da gar nicht hin oder da dürfen nur
- 2:38Männer hin, da dürfen nur Frauen hin, das ist ein.
- 2:41Bisschen wie bei uns, wie beim Generationen.
- 2:43Podcast es ist für alle da. Genau, es ist eine
- 2:45Begegnungsstätte für alle, so will ich das einfach mal mit
- 2:48meinen einfachen Worten. Ausdrücken, Frau Nanke, bevor
- 2:51wir jetzt über ihre Kursangebote und über die Bildungsstätte
- 2:56sprechen, Sie haben ja eine ganz interessante, bewegte, lebendige
- 3:00Biografie, und die passt ja total in unsere Region.
- 3:05Also wenn das nicht quasi beispielhaft ist, ich sage mal,
- 3:10dattenberg, Köln, leupsdorf, erklären Sie das doch mal bitte.
- 3:15Ja, ich bin ursprünglich ein dattenberger Mädchen, bin dort
- 3:19aufgewachsen, hab da meine Jugend, Kindheit und Jugend
- 3:22verbracht und bin dann aufgrund meiner Ausbildung nach Köln
- 3:28gezogen und habe dort ja über 13 Jahre im in der stationären
- 3:34Kinder und Jugendhilfe gearbeitet.
- 3:35Im Kinderheim der Stadt Köln. Und genau irgendwann bin ich
- 3:39dann selber Mama geworden. Und ja, wir wissen alle, das
- 3:43Leben in der Stadt ist teuer, vor allem sind die Mieten und
- 3:46ich hatte das Glück ein Grundstück in Leupsdorf zu erben
- 3:50und ja, da haben wir uns dann zu entschieden dort ein Haus zu
- 3:54bauen und. Sattenbergerin in Leupsdorf es
- 3:57funktioniert immer besser, ne. Also unsere Eltern haben damit
- 4:00ja Schwierigkeiten gehabt, die beiden Dörfer, es war ja
- 4:03schlimmer als der Zwist zwischen Köln und Düsseldorf je war.
- 4:07Und heute ist das überhaupt kein Thema mehr.
- 4:09Gott sei Dank. Gott sei Dank.
- 4:10Und dann haben sie natürlich, logischerweise, weil sie mit
- 4:13Linz viel zu tun haben, also dann könnte man auch sagen,
- 4:16Datenberg Köln, Leups auf Linz. Ja, ich finde das sehr spannend,
- 4:20auch noch mal wohl, wenn ich selber reflektiere, welchen
- 4:23Bezug hatte ich denn zur Familienbildungsstätte schon als
- 4:26Kind sage ich mal, meine Mutter ist auch mit mir tatsächlich zu
- 4:30den Kursen dort gegangen und ich habe mal im Rahmen meines
- 4:35Fachabiturs ein Paar. Praktikum bei der Kirche gemacht
- 4:39hier und habe da auch die Ferienfreizeiten, hier der
- 4:43Katholischen Familienbildungsstätte mit
- 4:45begleitet. Und ja, so schließt sich dann
- 4:49der Kreis wieder. Früher war ich selber Betreuerin
- 4:52und heute leite ich die Familienbildungsstätte ja.
- 4:55Und Sie haben, das will ich noch kurz erwähnen, weil ich das
- 4:57wirklich interessant finde. Und wichtig auch, weil es diese
- 5:00Möglichkeit gibt. Sie haben ein sogenanntes FSJ
- 5:03gemacht, ein Freiwilliges Soziales Jahr.
- 5:06Gibt es ein freiwilliges Soziales Jahr im sozialen
- 5:10Bereich und es gibt es auch im politischen Bereich und so?
- 5:12Vielleicht können Sie das einfach mal, obwohl das nicht
- 5:14direkt mit unserem Thema zu tun hat, sagen, was Sie dazu bewogen
- 5:18hat, so ein Freiwilliges soziales Jahr zu machen und was
- 5:21heißt das eigentlich? Also für mich stand eigentlich
- 5:24schon in der achten Klasse damals fest, dass ich
- 5:28Sozialpädagogin werden möchte und.
- 5:32Habe daraufhin auch meine gesamte ausbildungs Zeit
- 5:36hingearbeitet und das RSJ war damals nach dem Fachabitur
- 5:40eigentlich ja ne gute Möglichkeit der Orientierung zu
- 5:44gucken, weil die der soziale Bereich ja auch sehr vielfältig
- 5:47ist. Ja und breit aufgestellt zu
- 5:50gucken, OK was, was fände ich denn jetzt interessant und?
- 5:54Irgendwie hatte mich das damals angesprochen, dann in in das
- 5:57Kinderheim so n Einblick zu bekommen und hatte dann das
- 6:01Glück auch dort einen Platz zu finden in Bonn und dieses Jahr
- 6:04hat mich sehr geprägt und es war super interessant, so dass ich
- 6:09dann daraufhin ja auch meine Ausbildung gestartet habe.
- 6:16Als Jugend und Heimerzieherin damals noch.
- 6:18Ich glaube, diesen Ausbildungsgang gibt es gar
- 6:20nicht mehr heutzutage, weil der ja doch sehr spezifisch ist.
- 6:23Aber genau, und habe dann während meiner Arbeit im
- 6:27Kinderheim noch ein Studium zur sozialen Arbeit, meine Güte
- 6:31drauf gesetzt und ja, toll, meinen Traum eigentlich
- 6:35verwirklicht, ja. War halt toll.
- 6:38Ja, ich komme jetzt mal wieder zu dem zu dem mehr praktischen,
- 6:42sie sind ja hier in Linden im Rathaus unterwegs nach den
- 6:44Räumlichkeiten vom Rathaus. Rathaus, aber ich glaube, das
- 6:47ist ja alles nicht so groß ausgelegt wie jetzt im
- 6:50Mehrgenerationenhaus, was wir ja leider hier in Linz nicht haben,
- 6:53man was nicht ist, kann ja vielleicht irgendwann noch
- 6:55kommen, aber wie kommen Sie mit den Räumlichkeiten zurecht?
- 6:58Also zunächst ich oder wir Kollegen.
- 7:01Wir fühlen uns im Rathaus sehr wohl, weil ich finde das sehr
- 7:06schön, dass das eigentlich so klein ist, weil ich finde, da
- 7:10ist der Name Familienbildungsstätte auch
- 7:12Programm, Wir sind immer direkt ansprechbar, die.
- 7:15Die Menschen finden uns dort sehr schnell.
- 7:19Ich finde, das Rathaus ist auch oft ein Schutz, nenne ich das
- 7:24Mal für Menschen, die zum Beispiel zu sensiblen
- 7:28Kursangeboten zu uns kommen, dass das gar nicht so auffällig
- 7:31ist, dass sie vielleicht zu uns kommen, sondern einfach in das
- 7:34Rathaus gehen. Nennen Sie mal ein Beispiel für
- 7:37so einen. Zum Beispiel unser trauercafé,
- 7:39das ist ja schon seit sehr vielen Jahren etabliert bei uns
- 7:42und. Es gibt ja immer auch eine
- 7:44Hemmschwelle für Menschen, die dann den Weg zu uns finden, zu
- 7:47diesem Kurs. Und ich denke, dass das Rathaus
- 7:52dafür ein guter Ort ist, da so dass so die Anonymität einfach
- 7:56auch gegeben ist. Und ja.
- 7:59Und dann gibt es ja, also ich habe mir das Programmheft kurz
- 8:02angeguckt, also es gibt Angebote für Eltern, Kinder, Jugendliche,
- 8:07erwachsene, Weiterbildung und Qualifizierung.
- 8:11Man kann bei ihnen Gitarre spielen lernen, man kann backen
- 8:14lernen, es gibt ein trauercafé, wie wir gerade gehört haben,
- 8:18also breiter kann ja die Palette gar nicht sein.
- 8:21Aber wie organisieren Sie das? Ja, das ist natürlich immer eine
- 8:26spannende Planungsphase. Da befinden wir uns auch jetzt
- 8:30gerade drin. Wir planen gerade das Programm
- 8:32für das nächste Jahr und. Und das gelingt natürlich nur
- 8:35mit ganz vielen wunderbaren Menschen, mit denen wir
- 8:38zusammenarbeiten dürfen, die unsere Kurse leiten und ja
- 8:44selber super kreativ sind und ihre Ideen mitbringen, was sie
- 8:50gerne anbieten möchten und. Ja, und an uns liegt es dann
- 8:55natürlich daran, Termine zu planen, gucken, ob die
- 8:59Räumlichkeiten stimmen. Da wären wir auch wieder noch
- 9:02mal auf ihre Frage zu kommen mit den Räumlichkeiten im Rathaus,
- 9:05Wir haben uns ja verkleinert, wir hatten früher ja ein paar
- 9:08mehr Räumlichkeiten im Rathaus, diese mussten wir dann ja, ich
- 9:14sag mal, der Stadt wieder zurückgeben.
- 9:17Das merken wir natürlich schon in unserem Alltag.
- 9:20Ich sag immer, so ein, 2 Räume mehr würden uns gut tun, aber
- 9:24wir haben gute Kooperation, sag ich mal hier mit der
- 9:28Pfarreiengemeinschaft, mit der Pfarrei Sankt Marien hier in
- 9:31Linz oder auch in unseren Ortschaften in Niederbreitbach
- 9:34oder Neustadt, wo wir dann die die kirchlichen Räume nutzen
- 9:38können und. Was?
- 9:41Bedeutet das jetzt immer das? Bedeutet ja auch, dass diese
- 9:44Veranstaltungen oder Angebote oder Kurse oder was auch immer
- 9:49gar nicht alle in Linz nur stattfinden, weil man hat ja so,
- 9:52wenn man den Namen hört, wenn ich katholische
- 9:55Familienbildungsstätte höre, verbinde ich das immer mit Linz
- 9:58und denke immer, das ist in Linz, aber das ist ja gar.
- 10:00Nicht? Nein.
- 10:01Also wir sind darauf angewiesen, auch die Räumlichkeiten in den
- 10:04Ortschaften ja zu benutzen, aber ich finde das auch sehr schön,
- 10:08denn wir sind ja hier eine Verbandsgemeinde.
- 10:11Und da gibt es ja viele Ortschaften, die dazu gehören.
- 10:16Und ich sag mal so, ja, der Hauptsitz von uns ist dann halt
- 10:18in Linz, wo unser Büro ist, aber die Räumlichkeiten nutzen wir
- 10:22auch ja dann in in Dattenberg zum Beispiel mit unserem
- 10:25Familiencafé oder wie eben auch benannt.
- 10:28In Neustadt oder in Niederbreitbach für Eltern,
- 10:30Kind, Gruppen oder andere Angebote.
- 10:33Das Familiencafé gibt es ja schon seit ein paar Jahren
- 10:36jetzt. Nee, seit einem Jahr.
- 10:37Seit einem Jahr. Ich hatte gemeint, das ist ja
- 10:39schon seit seit 23 nein. Das haben wir.
- 10:42Letztes Jahr genau und wird das gut angenommen.
- 10:45Das ist ja, das läuft super, muss man sagen.
- 10:50Das wird aber auch mit ganz viel Liebe begleitet und es finden
- 10:54immer wieder neue Familien den Weg dorthin und auch da kann man
- 10:58wieder sagen, aus allen Ortschaften, also da kommen
- 11:02nicht nur die dattenberger Familien hin, sondern wir haben
- 11:06auch Familien, die aus Bad Hönningen kommen, die aus
- 11:08Rheinbrohl kommen. Die aus Unkel kommen aus
- 11:11Ockenfeld, aus Leupsdorf also sind alle vertreten.
- 11:15Und ja, das ist sehr schön, wie sich das entwickelt.
- 11:19Ja, einfach. Ich finde das eine tolle Sache
- 11:21auch. Aus Neustadt kommen sogar auch
- 11:23die Leute. Fällt mir gerade ein.
- 11:24Also schon. Schon dann kommen Eltern oder
- 11:26Großeltern mit den Kindern und alle sind zusammen.
- 11:29Genau, es war mir ein Anliegen, das nicht elterncafé zu nennen,
- 11:34sondern Familiencafé. Und da sind wir wieder beim
- 11:36Thema generationsübergreifend. Denn wir haben ganz viele
- 11:41Großeltern, die mit den Enkeln kommen, und das ist ja auch
- 11:45etwas, was in der Gesellschaft immer mehr ist.
- 11:48Ja, die Mütter müssen arbeiten gehen, um ne das Leben zu
- 11:52finanzieren, sag ich mal. Und die Großeltern spielen nun
- 11:54mal immer ne größere Rolle. Und ja, die nutzen dann
- 11:58natürlich auch die Zeit und kommen mit ihren enkelnkinder
- 12:01Enkelkinder dorthin und. Ermöglichen somit den dem Kind
- 12:06den Austausch mit anderen Kindern.
- 12:08Aber auch für sich selber zu gucken.
- 12:10Wie machen die Mamas das denn von heute, aber auch die Mamas
- 12:13von heute? Nehmen ja Tipps, sage ich mal
- 12:17von den Großeltern, wie die das früher gemacht haben, auch an.
- 12:21Und dann wird natürlich verglichen.
- 12:23Wie habt ihr das denn gemacht früher, was gab es denn da für
- 12:25Möglichkeiten? Und ja, das ist ein
- 12:28wunderschönes Projekt, was mir ja auch sehr immer am Herzen.
- 12:31Liegt ja toll. Das ist ja Oma und Opa.
- 12:34Im Grunde genommen waren immer cooler, ne, also wenigstens für
- 12:37Jugendliche, da durfte man manchmal mehr.
- 12:40Andererseits haben Oma und Opa auch öfter harte Dinge gesagt.
- 12:44Die man so von Mama und Papa gar nicht so besonders toll.
- 12:46An die Eltern waren peinlich. Ja, ja, die waren in einem
- 12:49bestimmten Alter. Ich sag das deswegen, weil ich
- 12:52auch gesehen habe, dass sie zum Beispiel so einen Kurs oder
- 12:57haben, ja, wie nennt man das Kurs ne zum Thema Pubertät, die
- 13:01Zeit von Umstellung, Herausforderung und Neuanfang,
- 13:05dann haben sie auch. Fit und gesund im Alter Yoga für
- 13:09Senioren also, das ist n Programm, weil das ist
- 13:13unbeschreiblich. Also diese diese Bandbreite.
- 13:18Wie ist das bei Yoga? Ich will mich nicht darüber
- 13:20lustig machen, ja, ich habe einmal Yoga probiert, da sind
- 13:22mir die Beine eingeschlafen, dann habe ich es nicht mehr eben
- 13:24wieder gemacht. Pass auf, sonst bist du im
- 13:26nächsten Kurs. Nein, nein.
- 13:27Gott, wir haben auch mein Yoga für Männer explizit.
- 13:30Ja, ist. Das so ja der ist auch sehr
- 13:32gefragt und immer ausgebucht. Ehrlich ist.
- 13:35Das wirklich so? Ja, das ist wirklich so.
- 13:37Was kommen denn da für Leute hin?
- 13:38Eigentlich? Also alle.
- 13:40Alle, die Interesse haben, ja durch.
- 13:42Den Garten sozusagen. Genau, außer bei unserem Fit und
- 13:45gesund. Das ist wirklich explizit für
- 13:47Senioren, da haben wir aber auch Männer wie Frauen, aber das ist
- 13:51extra für Senioren, weil da ja auch wirklich dann drauf
- 13:53geachtet wird, welche Bewegungsabläufe da sinnvoll
- 13:57sind und wo man drauf achten muss, auch einen Kurs.
- 13:59Für uns tun. Aber prinzipiell kann natürlich
- 14:04jeder, an den wir haben ja mehrere Yogakurse im Haus, da
- 14:07kann jeder dran teilnehmen, der Spaß daran hat.
- 14:09Ich stell mir gerade vorbei, unseren wie ich.
- 14:12Da sitze. Und dann da.
- 14:14Aufrecht versuche yoga. Also ich muss ja mal gerade
- 14:17Josef und ich, wir haben ja vor Jahren auch einen Kurs für die
- 14:19Familie oder mehrere sogar für die Familienbildungsstätte
- 14:22gemacht, und zwar erste Hilfe für Kinder unter dem Motto Auch
- 14:26kleine Hände können helfen, ach schön und ich werde das nie
- 14:30vergessen. Ein paar Wochen später kam der
- 14:34Vater eines von 2 Kindern, die bei uns im Kurs waren, zu mir
- 14:38und sagte, also, da habt ihr mir ja was angetan, eine ganze Woche
- 14:43lang musste ich. Ich mich jeden Tag auf die Erde
- 14:45legen und wurde in die stabile Seitenlage gelegt.
- 14:49Also wir hatten auch ganz tolle Kinder von der
- 14:51Familienbildungsstätte, also das war hervorragend, ich habe.
- 14:54Noch eine weitere Frage, die Sie vielleicht kurz erläutern
- 14:58können. Es gibt diese Seminare, wo die
- 15:01Leute hinkommen, also bei den Trauergesprächen ist das so ne,
- 15:04dass man natürlich dann sozusagen sich gegenübersitzt
- 15:07und weil das ja auch dann eine ganz schwere Zeit ist, vor allem
- 15:10für die Betroffenen. Aber sie bieten auch Webinare
- 15:14an. Ne mal kurz erklären also ein
- 15:16Webinar ist im Grunde ein Seminar, das aber online
- 15:21stattfindet. Wie organisieren Sie Webinare?
- 15:26Ist das was, was genauso angenommen wird wie diese
- 15:30traditionellen Angebote oder ist das noch am im Anfang?
- 15:34Was wie muss man sich das vorstellen?
- 15:36Also in dem Vergleich mit den Kursen vor Ort würde ich sagen,
- 15:41läuft das in Linz jetzt nicht so gut, wie es vielleicht in
- 15:45anderen Familienbildungsstätten läuft.
- 15:48Aber das liegt glaube ich. Einfach daran, also zu Corona
- 15:52Zeiten wurde das tatsächlich dann sehr oft genutzt und hat
- 15:57dann auch vielen Familien ja ermöglicht, trotzdem quasi an
- 16:00Kursen teilzunehmen. Aber jetzt wo man wieder
- 16:03Menschen treffen kann, kommen die Leute doch lieber vor Ort zu
- 16:07uns. Aber ja, wir bieten trotzdem
- 16:10immer noch vereinzelte Webinare an, in Zusammenarbeit mit den
- 16:13Kursleitern dann natürlich. Die dafür für den Inhalt quasi
- 16:19sage ich mal Sorgen und wir organisieren dann ja die
- 16:23Teilnahme. Genau, ganz, ganz.
- 16:26Genau den Link, den man dann. Braucht, und das ist ja auch
- 16:30heutzutage im Grunde genommen unglaublich, dass man, egal wo
- 16:35man ist. Teil sowohl teilnehmen kann als
- 16:39auch so etwas machen kann. Ob man jetzt in Tokio, New York,
- 16:43Rio, Tokio ist, völlig egal. Man kann durch Webinare eine
- 16:48Möglichkeit schaffen, auch für Menschen, die möglicherweise
- 16:51nicht gut mehr raus können oder die aus irgendwelchen Gründen
- 16:56nicht von A nach B kommen können.
- 16:58Sind Webinare, also online Seminare, ein Gutes, ein gutes
- 17:02Angebot? Ja, da kann man auch noch mal
- 17:04unsere online elternreihe erwähnen.
- 17:09Das ist ja eine Kooperation mit den Familienbildungsstätten, die
- 17:13im Bistum Trier sind, und wir planen immer ja das ganze Jahr
- 17:19über kostenfreie Angebote für Eltern als online Ausgabe, dann
- 17:24quasi wo alle. Interessierten dann aus ganz
- 17:29Rheinland Pfalz quasi zugreifen können und daran teilnehmen
- 17:32können. Und das ist ja das, was sie auch
- 17:34dann gerade sagen, ist dann egal, ob die Person in Ingelheim
- 17:37quasi sitzt oder in Bitburg ne, aber sie kann an dem Kurs dann
- 17:42quasi in Linz teilnehmen und ja, das ist ja sehr schön, aber eine
- 17:48schöne Kooperation. Es ist wirklich ja ein Wahnsinns
- 17:52Angebot, was die Familienbildungsstätte hat und.
- 17:55Und sie ist ja auch Mitglied mit der Zeit.
- 17:57Es. Es sind persönliche Kontakte, es
- 18:00geht übers Internet, es ist alles vertreten, jung, alt.
- 18:05Es ist vielfältig wie das Leben. Genau.
- 18:08Genau. Haben Sie eine Vorstellung?
- 18:12Wenn Sie ihre ihre Arbeit betrachten, wie die diese Arbeit
- 18:16in 10 Jahren aussieht. Die Gesellschaft verändert sich
- 18:20ne, also wir werden immer älter, also immer mehr Menschen, wir
- 18:23sagen, wir, wir werden immer älter, immer mehr Menschen
- 18:25werden immer älter, was haben sie für ne Idee, sie haben ja
- 18:29viel Erfahrung, also mit mit allen möglichen Dingen, die sie
- 18:31schon gemacht haben. Und jetzt leiten Sie den Laden
- 18:35sozusagen und machen sich bestimmt manchmal Gedanken
- 18:38darüber, wie sich so was entwickelt.
- 18:40Also ich denke, dass es wichtig ist, dass man da die
- 18:43Netzwerkarbeit immer ja, dass man im Netzwerk arbeitet, das
- 18:48tun wir ja auch, wenn ich im Seniorenbeirat quasi vor Ort
- 18:51bin. Dass man guckt, was bewegt denn
- 18:54die Gesellschaft? Was sind denn Themen, die gerade
- 18:57anstehen, was was spricht denn gerade die Senioren an, was
- 19:00spricht denn gerade Familien an, und da zu schauen, OK, was kann
- 19:07man denn für einen Kurs anbieten, oder wir haben ja auch
- 19:11das Glück, Fördergelder beantragen zu können und die ja
- 19:15so einzusetzen, dass dass man auch viele Menschen erreicht
- 19:19und. Ja, immer im Austausch sein mit
- 19:23den Kooperationspartnern, mit dem Kreisjugendamt zum Beispiel
- 19:27arbeite ich sehr eng zusammen, um auch da zu gucken, was liegt
- 19:30denn bei denen gerade auch so in der Stadt an, oder ja, auch mal
- 19:34zu gucken, was ist denn gerade in Bonn los, weil wir sind ja
- 19:36nun mal hier, gerade an der Landesgrenze und da auch zu
- 19:40gucken, was bewegt die Menschen in Bad Honnef, in Bonn gerade
- 19:45ja, und auch natürlich immer in Gesprächen zu sein mit unseren
- 19:48Teilnehmern. Das, denke ich, ist wichtig, so
- 19:53zu zeigen, ja, hier, wir hören euch auch, was braucht ihr, ich
- 19:56erlebe das auch. Aufmeldungen zu berücksichtigen.
- 19:58Feedback und. Genau, ja genau.
- 20:00Wir machen ja viel Evaluation und.
- 20:04Gehen, auch wenn wir auf Festen vertreten sind, geben wir immer
- 20:07Bögen, legen wir aus und sagen, hier meldet uns doch mal zurück,
- 20:11was wünscht ihr euch denn oder was findet ihr schon bereits
- 20:14gut, die. Evaluation ist übrigens
- 20:16verboten, weil es ein Fremdwort ist.
- 20:18Wir benutzen ja keine Fremdwörter, wenn es irgendwie
- 20:20geht. Evaluation heißt im Grunde
- 20:23genommen, dass man noch mal checkt und kontrolliert und
- 20:27rückblickend schaut, was gut und was schlecht gelaufen ist.
- 20:31Wir wollen gerne, dass alle verstehen, was wir, was wir hier
- 20:34sagen können. Und die Familienbildungsstätte
- 20:36ist ja, wenn man das ja alles so hört, auch die Antwort auf
- 20:40dieses Thema, was heute in aller Munde ist.
- 20:43Vereinsamung ja, es ist eine Antwort, man kann so vieles
- 20:48machen, und die Familienbildungsstätte erreicht
- 20:50so viele Leute, es muss angenommen werden.
- 20:54Ich glaube, Waltraud Schmaus ist der größte Fan der
- 20:56Familienbildungsstätte. Dann werde ich das so.
- 20:59Man kann das ja nicht sehen, weil wir ja ein Podcast sind,
- 21:01aber dieses Lächeln auf ihren Lippen und ihren ihren Augen,
- 21:04gerade als sie das gesagt hat, das ist das Lächeln eines Fans.
- 21:10Das freut mich. Ich wollte einfach nochmal diese
- 21:14die Gedanken von der Frau Schifano die Geschäftsführerin
- 21:18der Familienbildungsstätte Neuvidon Linz ist.
- 21:21Das hat mir einfach sehr gefallen.
- 21:24Sie hat gesagt, dass sie den dem Gedanken von Raiffeisen folgt,
- 21:30was dem Einzelnen nicht möglich ist.
- 21:32Das schaffen viele und das ergänzt sie noch für das
- 21:36Miteinander, stets mit einem Schuss persönlicher Wärme.
- 21:41Denn wo es friert, da wächst nichts.
- 21:44Das ist also für mich ist das so ein toller toller Satz, wenn
- 21:48mehr Leute danach leben würden. Ja, wär die Welt n bisschen, ja
- 21:52n bisschen schöner. Ne, das ist sehr n sehr schöner
- 21:55Abschluss eigentlich unseres Gespräches, was wir gar nicht
- 21:58gemacht haben, Waltraud, ich mir kommen die Tränen in die Augen,
- 22:01wir haben noch gar nicht Josef Schmaus erwähnt, der unsere
- 22:04Technik immer macht, der ist so wichtig, ohne den würden wir das
- 22:06hier gar nicht machen können. Vielen dank, Josef.
- 22:09Vor allen Dingen weist er uns auch immer darauf hin, dass wir
- 22:11nicht zu lange. Reden ja, genau so ist es.
- 22:14Ganz herzlichen Dank, dass sie unser Gast waren heute.
- 22:18Es war sehr interessant, extrem vielfältig, so vielfältig wie
- 22:22ich das gar nicht erwartet hätte.
- 22:25Waltraud, Das war mir wieder ein großes Fest mit dir diesen
- 22:28Podcast zu machen, bedanke mich bei allen beteiligten, Wünsche
- 22:33noch. Alles Gute.
- 22:35Tschüss, ich sage auch herzlichen Dank und Tschüss.
- 22:38Ich danke auch auf Wiedersehen.