Latest / Frisch serviert - der Steuerpodcast / Decluttering - Vorschläge zu Vereinfachung bei EU-Richtlinien durch Tax Omnibus und DAC Recast
Transcript
- 0:05Speaker 0: Ja, herzlich willkommen zu einer weiteren Ausgabe von Frisch Serviert.
- 0:13Speaker 0: Wir freuen uns heute etwas ganz Besonderes Schmackhaftes zu servieren.
- 0:18Speaker 0: und wer ist wir?
- 0:19Speaker 0: Das ist natürlich wie fast immer der Co-Moderator Arne.
- 0:23Speaker 0: Hi Arne!
- 0:24Speaker 1: Hey Christian!
- 0:25Speaker 0: Und dann haben wir unsere Experte am Start den Ronald.
- 0:29Speaker 0: Hallo Ronald!
- 0:30Speaker 2: Hallo!
- 0:31Speaker 0: Und die Kerstin.
- 0:32Speaker 0: Servus Kerstinn
- 0:34Speaker 3: Hallo aus Hamburg.
- 0:35Speaker 0: Und heute besonders schmackhaft werden wir uns den Ex-Omnibus widmen, das haben wahrscheinlich alle von Ihnen schon mitbekommen dass die europäische Kommission einen Entwurf auf den Tisch gelegt hat, den sogenannten Tex Omnibus mit dem verschiedene Themen angesprochen werden, die tatsächlich ausnahmsweise mal in vielen Details Positives bringen würden und könnten.
- 1:01Speaker 0: dem werden wir uns natürlich auch widmen.
- 1:03Speaker 0: Und jetzt schauen wir uns erst mal die einzelnen Inhalte und Details, das Text-Omnibus ist an und da würden wir sagen, starten wir mit dir liebe Kerstin!
- 1:10Speaker 0: Was bringt es denn aus dem Text Omnibus an Änderungen oder Vorschlägen für Änderung?
- 1:17Speaker 0: Mit Blick auf die Anti-Tex-Avoidance Directive ATAT mit sich
- 1:21Speaker 3: Genau, wir fangen mit dem fast Geburtstagskind an Denn die ATAT wird in ein paar Tagen zehn Jahre alt.
- 1:29Speaker 3: Seit zwei Jahrzehnten gibt es die.
- 1:30Speaker 3: Zwei Siebzehn gab's ja dann noch eine Änderungsrichtlinie und in dieser Richtlinie sind ja verschiedene Regelungsbereiche bereits drin enthalten, die werden auch fast alle an mehreren Stellen angepackt aber es gibt sogar ein Neuregelungsbereich, das soll nämlich neu eine steuerliche Förderung für Forschungs- und Entwicklungskosten aufgenommen werden wird also ein paar neue Artikel in diese Richtlinien geben.
- 1:54Speaker 3: Grund für diese neue Regelungen sind ganz unterschiedliche Regelung in den einzelnen Mitgliedstaaten.
- 1:59Speaker 3: Da versucht man eben das ein bisschen zu vereinheitlichen und auf ähnliche Füße zu stellen.
- 2:04Speaker 3: Inhalt sind, dass die Investitionskosten und zwar für abnutzbare materielle Wirtschaftsküter die mindestens in den ersten drei Jahren ausschließlich für Forschungs- und Entwicklungszwecke genutzt werden, dass sie steuerlich abzugsfähig sein sollen schon im Jahr der Entstehung oder aber auch in den folgenden vier Jahren.
- 2:24Speaker 3: Aber eben nur Förderfähige kosten, ich hatte ja eben schon gesagt Materielle.
- 2:27Speaker 3: Das sollte man nicht überhören.
- 2:29Speaker 3: also immaterielle Wirtschaftsgüter sind doch nicht drinne.
- 2:31Speaker 3: Es gibt auch noch viele Einschränkungen zum Beispiel bei Gebäuden und wenn man sich das so durch guckt ist dass eher ein Vorziehen der Abschreibung und nicht wirklich eine Zulage wie man es bei uns aus dem Forschungszulagen-Gesetz kennt.
- 2:43Speaker 3: Also das ein komplett neuer Regelungsbereich.
- 2:46Speaker 3: Und bei den bestehenden Regelungsbereichen fangen wir mal mit der Zinsschranke an.
- 2:50Speaker 3: da werden gleich mehrere Aspekte oder Säulen geändert werden.
- 2:53Speaker 3: Eine große Ausnahme soll Anwendung finden, wenn Darlehen von fremden Dritten gegeben werden.
- 2:58Speaker 3: Weil eben doch festgestellt wird, dass das Risiko für eine Verlagung von ein Konzern intern darlehend ist.
- 3:04Speaker 3: Also für diese sogenannten Low-Rest Third Party Loans soll es eben eine Ausnahme geben aber natürlich an verschiedene Bedingungen geknüpft.
- 3:12Speaker 3: nicht ganz bedingungslos.
- 3:13Speaker 3: zum einen sollen die aufgenommenen Mittel zu eigenen betrieblichen Zwecken verwendet werden und was auch nicht möglich sein soll es eine konzernen interne Finanzierung mit diesen aufgenommenen Mitteln.
- 3:23Speaker 3: Aber wenn das gegeben ist, sollen die nicht mehr drunter fallen.
- 3:27Speaker 3: und diejenigen, die schon ein bisschen länger am Steuerrecht unterwegs sind.
- 3:29Speaker 3: Der Acht-Aach KSTG ganz alte Fassung der hieß ja auch mal Gesellschaft der Fremdfinanzierung also so ganz fremd ist der Gedanke hier nicht geht aber noch weiter mit der Zinschranke und zwar zwei verschiedene Änderungen mit Bezug auf die EBITDA Größe.
- 3:44Speaker 3: Zum einen soll diese dreißig Prozent Grenze verbindlich werden, das heißt die Mitgliedstaaten können keine niedrigere Grenze mehr festlegen.
- 3:51Speaker 3: Dann wären ja auch weniger Zinsen abzugsfähig.
- 3:54Speaker 3: Das ist die eine Regelung.
- 3:55Speaker 3: und dann soll es noch eine Regelungen geben wenn bestimmte Sondereffekte das EBTA runterdrücken, wenn das nämlich in einem laufenden Jahr mindestens fünfzig Prozent weniger ist als im Jahr davor.
- 4:05Speaker 3: Dann soll in diesem Jahr die Zinschranke ausgesetzt werden.
- 4:09Speaker 3: Auch beim Freibetrag wird ein bisschen was an der Stellschraube gedreht.
- 4:13Speaker 3: Bisher ist es so, dass die Mitgliedsstaaten einen Freibetrach bis zu drei Millionen festlegen können.
- 4:19Speaker 3: Diese drei Millionen-Freibetrachtsgrenze sollen nun verpflichtend sein und außerdem soll die auch noch regelmäßig angepasst werden nach einer bestimmten Formel.
- 4:27Speaker 3: Zwischendurch war auch mal zu hören das sie vielleicht auf fünf Millionen hochgesetzt wird.
- 4:31Speaker 3: Das ist nicht umgesetzt worden.
- 4:33Speaker 3: also da eine Verpflichtener freibetragen.
- 4:36Speaker 3: Und dann sollen noch weitere Wahlrechte in Verpflichtung umgesetzt werden.
- 4:40Speaker 3: Das betrifft zum einen den Eigenkapitaleskäb, als Ausnahme von der Anwendung der Zinsschranke war bisher als Wahlricht.
- 4:45Speaker 3: drinnen soll verpflichtend werden und auch der Zinnsvortrag soll künftig verpflichten sein.
- 4:51Speaker 3: es gibt allerdings immer noch Wahlmöglichkeiten aber aus diesen Möglichkeiten muss man eben eine auswählen kann nicht mehr komplett ohne Zins-Vortrag arbeiten.
- 5:00Speaker 3: und letztlich soll es noch ne befristete Ausnahme für fünf Jahre geben also eine Ausnahme für Zinsaufwendung zur Finanzierung von Verteidigungskütern.
- 5:11Speaker 3: So das alles, der Bereich Zinschranke.
- 5:15Speaker 3: aber in der Atheit sind ja auch noch ein paar weitere Aspekte.
- 5:18Speaker 3: drinne einmal die allgemeine Antimissbrauchsregelungen Also die General Anti-Buse Rule.
- 5:24Speaker 3: Bisher war das vom Wirding her nur auf die Körperschaftsteuer bezogen.
- 5:28Speaker 3: Das Wirding wird also angepasst, es wird ein bisschen offener gestaltet so dass auch Abzugsteuern oder Top-Abtexist runterfallen unter diese allgemeine Antimissbrauchsregelung.
- 5:39Speaker 3: und auch auf jeden Fall sehr erwähnenswert Ausnahmen bei der Hinzurechnungsbesteuerung und zwar für große und für kleine Unternehmen.
- 5:46Speaker 3: Die großen, das sind die Steuerpflichtigen, die in den Anwendungsbereich von Pillar II fallen.
- 5:51Speaker 3: Wenn die PillarII-Richtlinie oder der Anwendungbereich eröffnet ist sollen sie nicht zusätzlich noch unter die Hinzurechnungsbesteuerung fallen.
- 5:59Speaker 3: und auf der anderen Seite eben auch kleinere und mittlere Unternehmen also KMU.
- 6:03Speaker 3: Die Definition richtet sich da nach der Bilanzrichtlinie.
- 6:07Speaker 3: Die sollen aus dem Anwendungen Bereich der HZB herausfallen.
- 6:12Speaker 3: Und der letzte Regelungsbereich, der auch ganz spannend ist sind die Hybrid Mismatches.
- 6:18Speaker 3: Ich hatte ja vorhin gesagt zehn Jahre Geburtstag.
- 6:20Speaker 3: Einige Regelungen sind erst mit der Änderungsrichtlinie reingekommen so auch die Regelung zu den importierten Inkongruenzen in Artikel neun Absatz drei.
- 6:28Speaker 3: Der Athertrichtlinien das ist im deutschen Rechtskreis dann der Para IV K Absatz fünf.
- 6:34Speaker 3: Diese Regelungen soll gestrichen werden Mit der Begründung weil die Anwendung zu komplex war auf allen Seiten.
- 6:41Speaker 3: Gut, die Komplexität kann man nachvollziehen.
- 6:43Speaker 3: Soll vereinfacht werden was ja grundsätzlich auch zu begrüßen ist.
- 6:46Speaker 3: aber Ziel war ja ursprünglich mal dass die Regelung eingeführt wurde das eben die anderen Regelungen zumindest meistens nicht so schnell umgangen werden können.
- 6:53Speaker 3: Aber gut jetzt ist vorgesehen dass diese Regelung gestrichen werden soll.
- 6:58Speaker 3: So viel Die wesentliche Aspekte der Art hat.
- 7:01Speaker 3: kleinere Regelungen sind natürlich noch an diversen anderen Stellen drin aber wir wollen hier die Highlights darstellen und dann würde ich an Ronald für die andere Richtlinien übergeben
- 7:11Speaker 0: Vielleicht ganz kurz an der Stelle nur noch mal einhaken, weil das ist ja eigentlich die Glatterringen was du angesprochen hast.
- 7:17Speaker 0: Was hier im wahrsten Sinne des Wortes geliefert werden soll?
- 7:20Speaker 0: Da sind ein paar Erkenntnisse dabei, die sind immer schon kritisiert worden also zum Beispiel dass mit den third party loans.
- 7:25Speaker 0: da konnte man sich immer schon wundern was soll das?
- 7:27Speaker 0: Die Komplexität du hast es angesprochen auch mit der Hinzurichtungsbesteuerung Das ist ja einen Punkt, den viele Wirtschaftsverbände unter anderem auch der BDI angesprochen haben war es brauche ich eine globale Mindeststeuer und leiste mir dann daneben weiterhin noch die Inzurichtungsbesteuerung nach dem ASDG.
- 7:44Speaker 0: Da würde mich jetzt mal ganz kurz Arne interessieren, wie würdest du nur die Wahrscheinlichkeit sehen dass das Begeisterungsstürme hervorruft im BMF?
- 7:55Speaker 0: Wir haben seit ich glaube seit zwei Jahren gehört man kann nicht deklattern weil die ATTA das nicht erlaubt in den verschiedenen Punkten.
- 8:03Speaker 0: Jetzt würde sich die EU bewegen.
- 8:05Speaker 1: Ja das ist eine gute Frage mir eh schon die Frage stellt, auch mal die Zinschränke zu nehmen.
- 8:11Speaker 1: Eine Hegelung, die wir erfunden haben um sie zu exportieren und dort zu reformieren und wieder zurückzubekommen.
- 8:17Speaker 1: Das ist auch eine Möglichkeit an der Stelle.
- 8:19Speaker 1: Wie wird das gesehen?
- 8:21Speaker 1: Sagen wir es mal so man hört ja häufiger dass es schon Notwendigkeit zur Reform gesehen wird.
- 8:27Speaker 1: Wir hatten ja auch dieses Jahr schon auf mehreren Tagen Christian, da saßen wir zusammen.
- 8:30Speaker 1: wenn man das auch mal hört Ich würde es mal sagen, es liegt in der Breite ist vielleicht manchmal so ein bisschen die Dritte Stärke, die fehlt.
- 8:37Speaker 1: Wobei ich gar nicht weiß ob ich da jetzt alleine immer noch Berlin schauen würde oder zeigen würde.
- 8:42Speaker 1: Es ist häufig auch eine Gesamtgemengelage.
- 8:44Speaker 1: wir wissen alle sind auch einige Bundesländer mit einzubeziehen und in deren Gesamtgemengelager ist es so dass man ja vielleicht nicht so zueinander findet, will ich mal etwas duplomatisch dazu formulieren.
- 8:55Speaker 1: So gesehen bin ich mir gar nicht sicher ob man die Fleisch sogar ein bisschen erleichtert.
- 8:58Speaker 1: ist das jetzt von außerhalb dann der Reformdruck kommt.
- 9:00Speaker 1: In der Vergangenheit haben wir immer nur gesagt wenn man international sozusagen sich zusammen jetzt kommt was raus und es eigentlich wird sehr kompliziert.
- 9:07Speaker 1: Jetzt muss man wahrscheinlich vielleicht sagen ändert sich das jetzt vielleicht auch dass man jetzt Wenn man selber die verschiedenen Gründen die Optionen nicht wählt, dass man jetzt vielleicht auch nur Hoffnung hat und sagt, da kommt dann eben die Reform aus den Interessen an.
- 9:22Speaker 1: Super!
- 9:23Speaker 1: Dass die Hoffnung das letzte ausstirbt möglicherweise.
- 9:25Speaker 1: Aber zu deiner Frage wird es in BMF gesehen?
- 9:28Speaker 1: Ich glaube momentan nach mal ein Eindruck bewirkt man das erst einmal natürlich neutral bewährten in irgendeiner Form.
- 9:33Speaker 1: Da wird mit einem Diskussion gehen und das wird noch ein längerer Prozess sein würde ich auch davon ausgehen man natürlich davon ausgeben muss, dass jetzt auch das nicht komplett neues ist für die Personen, die dort involviert sind.
- 9:43Speaker 1: Am Ende ist es natürlich politik- und schwerforesebar.
- 9:46Speaker 1: Also ich weiß nicht, ob das hier geholfen hat in meiner Einschätzung.
- 9:48Speaker 0: Wahnsinnig diplomatische Antwort!
- 9:51Speaker 0: So wie man sie von dir gewohnt ist an... Man hat aber ja schon gehört, dass das Vereinzelvertreter des BMF gesagt haben Ja, die Hinzurichtungsbestellung kann man nicht so einfach aufgeben weil das spezifische Missbrauchskonstellationen sind, die man damit bekämpfen möchte und die verschwinden nicht durch eine globale Mindeststeuer.
- 10:11Speaker 0: Deswegen, also ich bin weniger optimistisch was einzelne Details angeht aber ich hoffe natürlich genauso wie du dass Deutschland die Chance nicht verstreichen lässt das man hier wirklich mal ein bisschen im wahrsten Sinne des Wortes die Klattering betreiben könnte.
- 10:24Speaker 1: Ja, genau.
- 10:25Speaker 1: Also ich bin liebe Optimist und liege dann falsch als Pessimisten.
- 10:28Speaker 1: abrecht von
- 10:31Speaker 0: daher.
- 10:31Speaker 3: Und wir müssen noch erstmal abwarten weil das sind ja auch auf EU-Ebene erst mal Vorschläge.
- 10:35Speaker 3: also das Verfahren ist ja nur nicht abgeschlossen.
- 10:36Speaker 3: auch wenn sie mit einem anderen Verfahren versuchen aus relativ schnell durchzukriegen und ich glaube es soll Ende siebenundzwanzig abgeschlossen sein kann ja auch da noch ein oder andere Aspekt so im Prozess auftauchen.
- 10:48Speaker 0: Wir leben hier in den dynamischen zwanziger Jahren des einen zwanzigsten Jahrhunderts.
- 10:52Speaker 0: Wer weiß, was in der Zeit bis Ende siebenundzwanzig noch so ums Eck kommt und was wir natürlich auch nicht hoffen wollen.
- 10:59Speaker 0: Egal, was es ist.
- 11:00Speaker 0: Ruhe wär mal ganz schön!
- 11:02Speaker 0: Sorry aber ich habe die Überleitung zum Ronald unterbrochen.
- 11:06Speaker 0: Du wolltest anschließen an Kerstin?
- 11:09Speaker 2: Du hast auf gar keinen Fall unterbrochene.
- 11:10Speaker 2: Das waren auf jeden Fall sehr hilfreiche zusätzliche Anmerkungen zu dem ersten Teil.
- 11:14Speaker 2: das wäre sonst ein bisschen lang ab mich geworden wenn ich direkt angeschlossen hätte.
- 11:18Speaker 2: Insofern vielen Dank Für diesen ersten Block.
- 11:20Speaker 2: Thema ARTHAT, jetzt gehen wir mal rüber im Rahmen des Omnibus.
- 11:23Speaker 2: Gibt es noch drei andere Richtlinien die ich ja nur vorstellen möchte, die angepasst werden sollen nämlich einmal die Motortochterrichtlinie dann die Zins- und Lizenzgebührenrichtlinien und zum Schluss noch die Fusionsrichtlinier.
- 11:34Speaker 2: Ich sage das gleich vorab aus Zeitgründen Die Streitbeileihungsrichtlinia werden wir uns hier mal einmal klemmen.
- 11:39Speaker 2: Wir nehmen also nochmal die drei Richtlinie weil wir nachher noch ein bisschen Zeit haben wollen um eben auch den DAG SIX Recast oder da den DAGG Recast viel mehr besprechen zu können.
- 11:48Speaker 2: Also Motortochterrichtlinie, was soll da passieren?
- 11:51Speaker 2: und auch zehn zum Unizenzgebühren Richtlinien?
- 11:52Speaker 2: Das kann man so ein bisschen im Paket besprechen.
- 11:55Speaker 2: Was passiert?
- 11:55Speaker 2: am ersten Schritt soll aus beiden Richtlinen sollen die Mindestbeteiligungserfordernisse herausgestrichen werden.
- 12:01Speaker 2: in der Motor Tochterricht Linie haben wir ja Zehn Prozent siehe auch dreinviertzig B und im Fünfzig G haben wir hier auch eine Mindest-Beteiligung Erfordernis von fünfundzwanzig Prozent.
- 12:09Speaker 2: diese beiden Schwellen sollen raus gestrichen.
- 12:14Speaker 2: zur Abschaffung von Quellensteuern auf Dividenden, Lizenzen und eben auch Zinsen.
- 12:19Speaker 2: Wenn sie überhaupt steuerfichtig sind mit Quellen Steuer innerhalb der EU führen würde.
- 12:23Speaker 2: das wäre natürlich schon ein ziemlicher Schritt nach vorne dass man das nicht nur sozusagen bei Schachtelbesitz ab zehn Prozent machen würde auf Divedenten sondern eben auch bei zwei Prozent im Zweifel keine Quellen Steuern es mehr gebe.
- 12:35Speaker 2: das ging ja dann auch deutlich über die bestehende Doppelbestellungsabkommen innerhalb der EU hinaus.
- 12:41Speaker 2: Bei Fünfzig G ist es natürlich so, da haben wir ja auch viele DBAs mit Null setzen.
- 12:45Speaker 2: Da ist das vielleicht nicht so wahnsinnig relevant.
- 12:47Speaker 2: aber es gibt doch einzelne DBA wo man eben nicht auf Null kommt und da ist schon ganz gut dass der Fünfzig-G in seinem Anwendungsbereich dann eben ausgeweitet wird.
- 12:56Speaker 2: Ich glaube, das ist so der erste Bereich.
- 12:58Speaker 2: Dann soll der persönliche Anwendungspunkt der Motortochterrichting noch auf Pensionsfonds ausgewaltet werden.
- 13:04Speaker 2: Und ein weiterer, glaube ich wichtiger Bereich der in der Praxis auch immer eine große Rolle spielt ist das Thema Verabprüfung der Anspruchsberechtigung oder im Deutschen würde man wohl sagen Freistellungsbescheinigungen.
- 13:16Speaker 2: Also Fünfzig C Absatz zwei.
- 13:18Speaker 2: Ich bin jetzt in dem nächsten Woche sogar in Bonn wieder zum Klimagespräch.
- 13:23Speaker 2: da kann man sich dann abholen wie lang es dauert bis es eine Freisteller Bescheinigung gibt.
- 13:26Speaker 2: Das geht mittlerweile schneller muss man zugeben.
- 13:28Speaker 2: also Gratulation nach Bonn.
- 13:31Speaker 2: Was aber die Kommission jetzt sagt, es soll den Mitgliedstaaten faktisch untersagt werden vorab die Anspruchsberechtigungen zu prüfen was letzten Endes ja auf eine Abschaffung der Freistellungsbescheinigung als Instrument der Verabprüfung hinauslaufen könnte.
- 13:45Speaker 2: Es soll dann sozusagen nachgelagert geprüft werden können, seitens der Finanzverwaltung auch eben unter Einbezug von Missbrauchsvorschriften natürlich, sondern das Schamante der So lange, wie sie denn auch gedauert hat.
- 14:03Speaker 2: Man hatte eine Prüfung der Finanzverwaltung einschließlich fünfzig D drei und konnte dann als Abzugsverpflichteter sich darauf verlassen.
- 14:09Speaker 2: sozusagen wenn das natürlich wegfällt muss man jetzt aus eigener Kraft die Anspruchsberechtigung prüfen sowohl als abzugs verpflichteter als auch als Steuerpflichtiger.
- 14:19Speaker 2: und wir wissen ja bei Fünfzig A, sagt die Rechtsprechung Ja bei den Lizenzen im Zweifel einbehalten.
- 14:24Speaker 2: Also wenn es da keine Freistellungsbescheinigung mehr gäbe, wäre das eben dann sozusagen das Risiko auf den steuerpflichtigen oder den abzugsverpflichteten verlagert.
- 14:34Speaker 2: Deswegen muss man sich vielleicht mal gut überlegen ob das überhaupt so sinnvoll ist freisteilungs bescheinigungen abzuschaffen.
- 14:39Speaker 2: So dass zweite ist glaube ich was aber weiterhin sozusagen möglich ist, dass der Steuervichtige natürlich beizweifeln einbehält Und dann ins Erstattungsverfahren geht.
- 14:49Speaker 2: Dafür werden jetzt einheitliche Fristen geregelt, also es müssen mindestens zwei Jahre muss es geben dass man den Antrag auf Erstattung stellt und wenn der nicht innerhalb von einem Jahr bearbeitet wird Dann gibt's eben auch Zinsen.
- 15:01Speaker 2: Wir kennen ja mittlerweile die Rechtsprechung des Eulgeherrn das BFH Dass bei langen Bearbeitungsdauern Es entsprechend auch Zinzen gibt.
- 15:11Speaker 2: Das sind so die beiden großen Punkte.
- 15:13Speaker 2: Mit Blick auf die Motortochterrichtlinie, dann gibt es noch einen Seitenaspekt mit Blick auf Zinsen und Lizenzgebühren Richtlinien in der Subject-to-Text-Klausel.
- 15:21Speaker 2: Wenn also im Empfängerstart das ist jetzt ein Drittstaat wenn's da keine vernünftige Besteuerung gibt Dann soll eben diese Steuerbefreiung an der Quelle nicht greifen.
- 15:31Speaker 2: QDMTTs werden dabei als vernünftig Besteuerungen angesehen oder General Pillar II d.h.
- 15:36Speaker 2: Da ist eine Subject to Text Klausel Die gilt allerdings nur für Zins und Lizenzen.
- 15:41Speaker 2: Zuletzt soll sozusagen unser acht b fünf Satz eins diese Betriebsausgaben Abzug Fiktion so mit einer zehn prozent Schwelle versehen werden, die haben wir ja faktisch durch acht B vier eigentlich schon eingezogen.
- 15:54Speaker 2: So der andere Bereich wenn es oder gibt's.
- 15:57Speaker 2: hier wollen wir jetzt über den Teil Mutter-Tochter-Linie von zehn zu Lizenzgebühren Richtlinien diskutieren?
- 16:03Speaker 2: Oder was meint ihr?
- 16:04Speaker 2: das
- 16:04Speaker 1: würde ich doch denken.
- 16:05Speaker 1: oder geben noch mal kurz rein.
- 16:07Speaker 1: also von daher ganz interessant.
- 16:08Speaker 1: Ich meine das ganze schöne Thema mit dem Verreichterungsverfahren, das haben wir so lieb gewonnen.
- 16:12Speaker 1: Jetzt wird plötzlich wegfallen an der Stelle.
- 16:14Speaker 1: Andere Länder haben da schon längere Zeit.
- 16:15Speaker 1: im Übrigen, dass man eine Selbstprüfung eingeht.
- 16:20Speaker 1: Ja Fluch... Ich meine Christian für dich ist es nicht so ein Thema würde ich denken jetzt außer Lizenzen aber...
- 16:26Speaker 0: Einen Tod muss man sterben.
- 16:27Speaker 0: also ich glaube nichts dass man auf der einen Seite sagen kann Man möchte das rund umsorglos Paket haben
- 16:33Speaker 1: ohne
- 16:34Speaker 0: irgendwelchen Bürokratieaufwand auf der einen Seite und dann aber auch ohne die Übernahme einer eigenen Verantwortung.
- 16:39Speaker 0: Also deswegen, wenn man den schnellen Prozess haben möchte muss man mehr Verantwortung übernehmen.
- 16:43Speaker 0: Ansonsten kann man die Verantwortung abdrücken an die Verwaltung.
- 16:45Speaker 0: Aber da muss man natürlich ein Kauf nehmen, dass es ein bisschen länger
- 16:48Speaker 1: dauert Und man kann ja theoretisch immer noch so ein Instrument Ein Gedanke dafür bitte hinauskunft auch noch einsetzen.
- 16:53Speaker 1: also von daher Wenn wir jetzt sagen würde ich muss das nicht machen und mir ist es aber wichtig wäre dass man glaube ich eigentlich ganz okay.
- 16:59Speaker 1: Ich meine, die Sorge, die existiert ist, dass man dann – ich sag mal als wenn man es nicht macht – also keine Recherungsbescheinung mehr hat oder beantragt.
- 17:07Speaker 1: Dass später natürlich nickligkeiten kommt.
- 17:10Speaker 1: Ob das in so einem Massenverfahren der Falle ist eine andere Frage?
- 17:12Speaker 1: Aber wenn's wegen hohe Superregel, glaube ich, wenn man die Option so aufrecht halten würde... Achso!
- 17:17Speaker 1: Das noch ne spannende Innerlichfrage.
- 17:19Speaker 1: Ob des Instrumente verbindlichen Auskunft dann noch zulässig ist?
- 17:23Speaker 1: um hinterrund dieser Richtlinie.
- 17:24Speaker 1: Das ist mal eine spannende rechtliche Frage, ob das dann ein Verstoß darstellen würde?
- 17:28Speaker 1: Ich würde natürlich sagen nein es kann nicht sein weil es eine allgemeine Wahnsinn hier vor schlüpft ist.
- 17:32Speaker 1: aber es ist nochmal jetzt eine spannenden Detailfrage wo kein Kläger da keinen Richter.
- 17:36Speaker 1: er wird sich daher schon dringend wenden.
- 17:38Speaker 1: aber das viel mir ist noch so gerade adrogein.
- 17:40Speaker 1: aber ansonsten würde ich das erstmal für vernünftig achten dass man diesen Weg geht
- 17:45Speaker 2: Genau.
- 17:46Speaker 2: Wenn die Bearbeitungszeiten in Bonn überschaubar sind, dann ist natürlich die Freistellungsbescheidung eigentlich doch ganz gut, muss man vielleicht doch sagen.
- 17:54Speaker 1: So kann man aussehen?
- 17:54Speaker 1: Ja, so kann es aussehen!
- 17:56Speaker 2: Also ich meine wenn man das schnell bekommt, dann kann das ja von mir aus vorab so laufen und für fünf Jahre immerhin Rechtsfrieden ein.
- 18:02Speaker 2: So schlecht ist das nicht.
- 18:03Speaker 2: Aber
- 18:03Speaker 1: jetzt mal spannend Ronald, denn das Kähne, da würdest du sagen, ist das jetzt nicht gut weil dann dürfte man das ja nicht mehr machen.
- 18:09Speaker 2: Das ist eben die Frage, ob das im Grunde dazu führen würde dass man sozusagen so was gar nicht mehr anbieten darf diese Verabprüfung.
- 18:15Speaker 1: So verstehst du?
- 18:16Speaker 2: Ich muss das ja nicht machen ich muss keine Freistellungsbescheinigung beantragen aber wenn ich sozusagen vom Einbehalt absehen möchte aus eigener Kraft das geht hier im deutschen Recht nicht Wenn ich keine freistellens Bescheinigungen habe muss ich einbehalten.
- 18:29Speaker 2: Da gibt es ja diesen Fünfzig-C Absatz Eins Satz Eins, der sagt ungeachtet von Abkommenrichtlinien also dieser Treaty Overrides oder Directive Override.
- 18:37Speaker 2: Der sagt im Grunde wenn du keine Freistellungsbescheinungen hast musst du ein behalten.
- 18:42Speaker 2: Wenn die Kommission jetzt sagt sagen wir diese Art Self Assessment muss möglich sein dann läuft das aus meiner Sicht auf eine Abschaffung dieses Erfordernisses des Habens einer freistellung Bescheinigungen hinaus weil er sonst die gesetzliche Regelung griffe Ich muss ein behalten so Also irgendwie müsste man da gesetzlich ran, um das umzusetzen.
- 18:59Speaker 2: Na ja gut.
- 19:01Speaker 2: So anyway.
- 19:01Speaker 2: aber dann vielleicht noch der letzte Teil von mir ist die Fusionsrichtlinie, da kann man das geht relativ schnell.
- 19:08Speaker 2: Es gibt im Grunde wir wissen dass ja die Umwandlungsrichtlinien schon ein bisschen weiter entteilen und daran soll sich jetzt sozusagen die steuerliche Fusions Richtlinie angleichen.
- 19:17Speaker 2: es gibt einmal den Bereich dass man sagt, wir wollen den sogenannten Simplified Merger nennt er sich in der Richtlinie.
- 19:24Speaker 2: Das ist im Grunde eine zusätzliche Unterform der Verschmelzung und zwar ohne Ausgabe von Anteilen.
- 19:29Speaker 2: das soll geregelt werden in der Fusionsrichtlinie und dann soll die Ausgliederung noch geregbelt werden.
- 19:35Speaker 2: Der andere Bereich ist der grenzüberschreitende Formwechsel und das gemeint es wohl nur der homogene grenz überschreiten Formwechsel also Cup Gas in Cup Gas wo man sich vielleicht so ein bisschen aus steuerlicher Sicht Fragt, ist da überhaupt ein Regelungsbedarf?
- 19:50Speaker 2: Weil das ist ja eigentlich unmalungsteuerlich nischt.
- 19:52Speaker 2: Steht doch im Unmalung-Steuerlass eigentlich so drin.
- 19:55Speaker 2: Ranze von Null eins, thirty-eight B für die Feinschmecker kann man danach lesen.
- 20:00Speaker 2: Von daher fragt man sich so ein bisschen Ist es aus deutscher Sicht regelungsbedürftig.
- 20:03Speaker 2: vielleicht dann wenn's darum geht was darf denn im Rahmen des grenzüberscheidenen Vormärks jetzt steuerlich nicht passieren.
- 20:08Speaker 2: Da gibt es ein paar Voraussetzungen in der Richtlinie jetzt vierzehn A b c Prusionsrichtlinien Dass es darunter gewissen Umständen eben nicht zu einer Besteuerung kommen darf.
- 20:18Speaker 2: und da vielleicht die Frage ist, dass eigentlich im Umwandungssteuersetz richtig verortet.
- 20:22Speaker 2: Es ist ja eigentlich gar kein Vorgang im Sinne des Umwandlungssteuerngesetzes.
- 20:25Speaker 2: oder müsste man dann möglicherweise einfach an die Entstrickungsnormen rangehen um dann sozusagen diese Voraussetzungen der Richtlinie umzusetzen?
- 20:34Speaker 2: weil wie gesagt im Umbandungssteuergesetz hat das möglicherweise gar nichts zu suchen zumindest aus deutscher Sicht.
- 20:39Speaker 1: Ja Christian hast noch Hinweise Christian oder Kerstin?
- 20:43Speaker 0: Nee, aus deutscher Sicht teile ich das unangeschränkt.
- 20:46Speaker 0: Aber ich glaube da darf man sich jetzt wiederum nicht beschweren.
- 20:49Speaker 0: Ich weiß jetzt nicht ob Ronald sämtliche, ich habe es nicht, sämtsliche Umwandlungsrechte der verschiedenen Mitgliedsstaaten im Blick hat.
- 20:55Speaker 0: Da wird es bestimmt den einen oder anderen geben.
- 20:57Speaker 0: für denen ist vielleicht hilfreich ist das klarzustellen aber das ist vielleicht nicht ein Non-Event, aber tatsächlich ist Deutschland sich kein großer Aufreger.
- 21:05Speaker 1: Ich sehe es auf die Uhr.
- 21:06Speaker 1: Wir haben sieben Stunden nach den vierzig, ich glaube das ist Zeit für Darksext.
- 21:09Speaker 1: Da gibt's nämlich auch noch was an der Stelle da würde ich mal einführen Die lieb gewonnenen Meldepflichten gibt...da gibts einen Darksex-Recast.
- 21:15Speaker 1: Ich kenne eigentlich sonst aber nur den Recall aus dem Fernsehen.
- 21:18Speaker 1: Es gibt ein Recast auf jeden Fall.
- 21:20Speaker 1: Da wird sich einiges ändern.
- 21:21Speaker 1: zunächst man darf sich festhalten wenn man pildersweilpflichtig ist hat man schon ausreichend Informationen übermittelt und muss keine Meldung nach darksext mehr verziehen.
- 21:31Speaker 1: an der stelle fand ich jetzt interessant Geben wir jetzt zu, dass ich nicht hundertprozentig verstanden habe wie die Informationen gleichgeladen sind.
- 21:39Speaker 1: Muss ich aber nicht!
- 21:39Speaker 1: Man ist über jede Erleichterung happy also von daher hier eine Ausnahme grundsätzlich davon dazu vorgesehen.
- 21:45Speaker 1: außerdem kennt man den Hallmarks gibt es noch ein bisschen auf Räumenbedarf und nach diesen Vorschlägen Es sollen nämlich die Sachen Kennzeichen der Kategorie A für die sich nicht mehr so genau erinnern können was das war.
- 21:57Speaker 1: Das sind diese Kennzeigen wonach ich bei qualifizierten Vertraulikersklauseln Erfolgsonoran oder auch bei einer standardisierten Dokumentation melden muss.
- 22:05Speaker 1: Letzteres glaube ich ist insbesondere relevant, weil der deutsche Begriff dieser standardisierte Dokumensionen eben sehr, sehr weit.
- 22:11Speaker 1: ja also für alle die sie schon immer gefragt haben warum muss ich eigentlich hier was melden das sowieso den FISCHER schon längst bekannt dass man überlesen kann da gibt es aufabnen weil das ganze soll hier erleichtert werden.
- 22:21Speaker 1: das wäre doch wirklich mal hilfreicher.
- 22:24Speaker 1: Was gibt's sonst noch?
- 22:25Speaker 1: Ansonsten gibt es noch bei der Liste der nicht kooperierten Staaten eben ein Anhängen zu dieses Blacklisting der OECD dass man da jetzt eine sozusagen stärkere Verquickung gibt, das ist noch etwas was bemerkenswert ist.
- 22:35Speaker 1: Die marktfähigen Gestaltung werden auch komplett abgeschafft.
- 22:38Speaker 1: Auch interessant!
- 22:39Speaker 1: Das war ja eigentlich etwas, was man im Blick genommen hat also was es wirklich nicht so standardisiert ist aber marktfähig wo man nur hier unterschreiben muss.
- 22:46Speaker 1: Das wird komplett in einem eigenen Verfahren rausgenommen heißt aber nicht, dass die nicht mehr weltpflichtlich würden, dass sie nicht wären mehr Sondern es wird nur durch dieses besondere Verfahren abgeschafft an der Stelle.
- 22:57Speaker 1: Auch insofern spannend, das sollte uns ursprünglich so ein bisschen schmackhaft gemacht werden als vereinfachtes Verfahren.
- 23:02Speaker 1: Jetzt versessen wir nochmal mehr die pflichtig gemahlenen Prozesse.
- 23:07Speaker 1: Der Nutzerbegriff noch mal vielleicht ganz kurz.
- 23:09Speaker 1: Da gab's eine Vergangenheit drei Kategorien nämlich in solchen Konstellationen wo eine Steuergestaltung bereitgestellt wird, wo man bereit ist alles umzusetzen.
- 23:18Speaker 1: Das sind alle Nutzer.
- 23:19Speaker 1: oder den ersten Schritt zur Umsetzung machen Und da werden zukünftig die Kriterien eins und zwei gestrichen.
- 23:24Speaker 1: Es gibt nur das Kriterium drei, auch dort kommt es in erheblichen Eingrenzungen.
- 23:27Speaker 1: also wenn man zukünftig Christian, wenn bei dir die ganzen Steuerberater vor der Tür stehen mit ihren Ganzen Slight Decks ist ja so nicht mehr der Fall.
- 23:34Speaker 1: aber wenn sie stünden dann wäre das nicht mehr an dieser Stelle als ich wässt du kein Nutzer mehr an der Stelle.
- 23:40Speaker 1: Also könntest ihr wieder das anhören, wenn's da welche mit Slight Dacks gäbe, die da stünden?
- 23:44Speaker 1: Aber das ist ja in der heutigen Zeit liegt gar nicht mehr den Fall.
- 23:47Speaker 0: Das ist sehr selten geworden.
- 23:49Speaker 1: Vielleicht wird es jetzt wieder häufiger mit der Abschaffung, man weiß das nicht.
- 23:56Speaker 1: Von der Meldefrist die gehen von dreißig auf neunzig Tage hoch.
- 24:00Speaker 1: Das ist glaube ich wirklich auch sehr vernünftig weil dreizig Tage ist nicht viel vor allem wenn man sich noch mit verschiedenen anderen Mandanten in den Medien koordinieren muss.
- 24:10Speaker 1: Das ist jetzt hier an der Stelle wirklich auch noch ganz hilfreich.
- 24:12Speaker 1: Und dann gibt es noch ein paar Änderungen.
- 24:14Speaker 1: bei den zu melden Informationen, soll eben zukünftig nur das Daten des ersten Umsetzungsschritts angegeben sein, hatte ich vorhin schon eben auch gesagt, da gab's schon Ende über Nutzerbegriff und Ferner sollen anders als derzeit nicht nur die EU-Mitgliedstaaten sondern auch Drittstaaten angegeben werden, die von den Meldungen betroffen werden.
- 24:30Speaker 1: Letzter Schritt, der ist vielleicht auch nochmal ganz in Erwähnenswert, League of Professional Privilege, da haben wir ja schon eine ganze Ränge von Verfahren.
- 24:37Speaker 1: Die Anhängung ist in OGH-Resprechern gibt es dazu auch... Rechtssachen C. six, vierneinzig aus zwanzig und sechsdreienzwanzig aus zweieinzwanzigt zur Verschwiegenheitsverpflichtung.
- 24:45Speaker 1: Da wird eben klargestellt das Zukunftspiel ist eben nur für solche Berufsträger gilt die wie Anwälte in bestimmten Verschweigenheitsverflichtungen unterliegen.
- 24:53Speaker 1: Und ja da wird insoweit also dass hier noch mal aufgegriffen.
- 24:58Speaker 1: spannend wird es natürlich dann die deutsche Steuerberate mit runterfallen.
- 25:00Speaker 1: Es geht glaube ich nach einer richtigen Erinnerung ist jetzt die Vertretung berechtigten Berufsträgersäge so heißt es.
- 25:06Speaker 1: glaube Da würde ich natürlich davon ausgehen, soweit man in der Position, dass der Steuerberater da auch mit runterfällt.
- 25:12Speaker 1: So wer meine Leser hat mal, wir werden das natürlich sehr interessiert weiter beobachten wie sich das dann auch darstellt.
- 25:18Speaker 1: aber hier muss man doch schon sagen es wäre ein erheblicher Schritt der Vereinfachung die man vorgenommen hat und gibt es nicht komplett auf.
- 25:26Speaker 1: so gesehen wäre das wohl wirklich in die Kletterring oder?
- 25:30Speaker 0: Absolut!
- 25:31Speaker 0: Wenn man auf alle Änderungen in Summe schaut, dann muss man sagen ist es ein positiver Unipost.
- 25:35Speaker 0: Also das ist wirklich eine Bewegung in die richtige Richtung.
- 25:38Speaker 0: Das kann einem hofftungsvoll zumindest mal auf EU-Ebene stimmen.
- 25:42Speaker 0: Das hat man lange nicht mehr gesehen.
- 25:44Speaker 1: Sollte sagt mein Busprinzip?
- 25:45Speaker 1: Alle gehen rein halten für den die Tür zu zum so negativ konnotiert bei mir.
- 25:49Speaker 1: irgendwie habe ich das im Kopf aber das ist jetzt hier irgendwie ganz anders von daher.
- 25:53Speaker 0: Ich glaube es liegt daran dass du in Berlin wohnst also in München ist es anders mit den Pussen.
- 25:58Speaker 1: Ich habe das damals im Vorwärts- oder Steuerberaterprüfung gehört, dass es das Prinzip wäre.
- 26:02Speaker 1: Das ist natürlich ein Ausleser aber das ist vielleicht mal ein anderes Thema jetzt ja.
- 26:07Speaker 1: Ja also von daher glaube ich muss man doch wirklich sagen da zeichnet sich etwas ab.
- 26:12Speaker 1: Jetzt hoffen wir natürlich auch in der politischen Umsetzung auch noch Fahrt gewinnt.
- 26:17Speaker 1: Aber zumindest muss man sagen man hat da was vorgedicht.
- 26:19Speaker 1: Also man hat schon Anfang des Jahres so In verschiedenen Gesprächen gehört, dass dabei einiges kommen wird.
- 26:24Speaker 1: Ich habe auch gehört in Irland will man wohl glaube ich sehr aktiv das ganze nach vorne treiben was ihr da christian bisschen das sage gut informiert.
- 26:32Speaker 1: Das würde man gleich sogar umsetzen bevor es hier irgendwie oder weil wir jetzt Vorreiter sozusagen da positionieren weiß gar nicht die formelle sozusagen stellen muss hat und man schon vor in die Umsetzung geht.
- 26:43Speaker 1: das wird ja nicht gehen bevor man richtig angepasst hat.
- 26:46Speaker 1: Und ich weiß nur, dass die Ihnen das sehr aktiv begleiten wollen.
- 26:49Speaker 1: Was genau das ist, bedeutet was ihr jeweils auch nicht auch.
- 26:51Speaker 0: Es gibt ein paar europäische, also nicht alle, aber ein paar aus europäischen Staaten auch, die das aktiv begleiten im positiven Sinne.
- 26:57Speaker 0: Wesentlichen wird es natürlich darauf ankommen.
- 26:59Speaker 0: wir haben Einstimmigkeitsprinzip und natürlich die großen Mitgliedstaaten Deutschland-Frankreich wie sie sich positionieren in Italien Spanien.
- 27:09Speaker 0: Aber es ist auf jeden Fall positiv, dass es Mitgliedsstaaten gibt, die dich aktiv dafür einsetzen.
- 27:15Speaker 1: Es fällt aber auch auf, dass der Bereich vielleicht am ehesten eigentlich nach Reformen so schreit.
- 27:20Speaker 1: Die Mindesteuer wird nicht angesprochen.
- 27:22Speaker 1: Obwohl wir jetzt letzte Woche die ersten Berichte abgeben mussten, das war ja ein bisschen trockelig.
- 27:28Speaker 1: Das sollte mir noch eine eigene Folge machen und hat mir noch einen Kollege zugeschlüstert.
- 27:32Speaker 1: Das machen wir natürlich sehr gerne!
- 27:34Speaker 1: Aber da gibt es keine Reformen.
- 27:36Speaker 0: Wir soden rund ums Gier-Filing genau.
- 27:38Speaker 0: Da könnte man extra Sähe zu machen wahrscheinlich?
- 27:41Speaker 1: Das machen weh auch.
- 27:42Speaker 1: Das ist hier live
- 27:43Speaker 0: Ich meine, also nicht nur ein Zielquelle sondern eine ganze Serie.
- 27:46Speaker 0: wahrscheinlich weil es so viele Episoden gibt wo man dann einen Berater begleiten darf da wir einhundertmal versucht den Global Information Return in irgendein Portal hochzuladen.
- 27:55Speaker 1: Genau das meinte ich auch!
- 27:56Speaker 1: Wir hatten ja eigentlich ne Sonderausgabe eh noch geplant.
- 27:58Speaker 1: Das müssen wir mal gucken ob die Gäste im Einverstand sind.
- 28:01Speaker 1: aber das wäre ein schönes Aufhänger-Thema
- 28:03Speaker 0: für dich denken.
- 28:09Speaker 1: Jetzt sind wir schon fast durch.
- 28:11Speaker 1: Vielen Dank für die tolle Episode.
- 28:13Speaker 1: Wir gehen jetzt in die Sommerpause.
- 28:15Speaker 1: kann man das so sagen Kerstin, Ronald?
- 28:17Speaker 1: Oder wir haben jetzt glaube ich nichts mehr geplant oder?
- 28:19Speaker 3: Ja.
- 28:19Speaker 3: Sagen
- 28:19Speaker 1: wir pausen ein Glück!
- 28:21Speaker 1: Also von der Alarmitze frei wie auch Wir sehen uns an dieser Stelle wieder irgendwann im August.
- 28:26Speaker 1: sowas roundabout und ja wünschen allen die zuhause bleiben eine erholsame Zeit.
- 28:35Speaker 1: Eine Batterie werden wieder aufgeladen damit sie denn hier wieder entladen werden können.
- 28:38Speaker 1: Ne, also Spaß beiseite Wir hoffen auch, dass wir ein bisschen auf Land beitragen mit unserer Folge.
- 28:43Speaker 1: Christian!
- 28:44Speaker 0: Wenn wir doch noch eine überraschende Folge machen trotz Ankündigungen der Sommerpause dann sagst du einfach bist falsch verstanden worden oder hast es nicht so gemeint?
- 28:52Speaker 1: Oder so?
- 28:53Speaker 1: das wäre gut aufgegriffen.
- 28:54Speaker 1: Ob's geht,
- 28:55Speaker 0: damit kommt man durch.
- 28:56Speaker 0: Habe
- 28:56Speaker 1: ich auch gehört.
- 28:57Speaker 1: Tschüss
- 28:57Speaker 0: klar also.
- 28:58Speaker 1: Danke,
- 28:59Speaker 0: bis dann.
- 29:00Speaker 0: Ciao zusammen.
- 29:19Speaker 0: Tschüß!