Latest / Anonym Suchthilfe – KI-gestützte Selbsthilfe / #21 Folge 1: Das CRAFT-Mindset (1/14): Warum du als Angehöriger NICHT machtlos bist
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- 0:00Hallo und herzlich Willkommen bei nilix Berlin.
- 0:02Ich freue mich riesig, dass du heute wieder eingeschaltet hast,
- 0:05um dir Zeit für dich und deine Themen zu nehmen.
- 0:09Ja, Hallo, auch von mir. Heute geht es um eine Situation,
- 0:12die ja so viele von uns kennen. Man leidet oft im Verborgenen
- 0:17und fragt sich, was mache ich nur, wenn jemand, den ich Liebe,
- 0:21mit einer Sucht kämpft. Eine unglaublich schwere Last.
- 0:24Absolut und oft verbunden mit diesem Gefühl der Ohnmacht.
- 0:29Genau. Und wir schauen uns heute
- 0:30gemeinsam an, was Gabriel dazu in seinem Craft Mindset Manifest
- 0:36Teil 1 schreibt. Er bietet da eine Perspektive an
- 0:39die, Na ja, die für viele vielleicht neu sein wird.
- 0:42Und was hier glaube ich von Anfang an wichtig ist zu
- 0:44verstehen, Gabriel, der ja hinter Nielix Berlin steht, der
- 0:47spricht nicht nur aus der Theorie.
- 0:49Nein, gar nicht. Er ist.
- 0:50Selbst durch diese Tiefen gegangen, sucht psychische
- 0:53Herausforderungen das ganze Programm.
- 0:55Und er teilt das ja auch sehr offen auf seiner Webseite.
- 0:59Seine Kämpfe. Einfach seine Erfahrungen.
- 1:01Stimmt das macht es so authentisch, finde ich.
- 1:04Er will damit wirklich eine Brücke bauen, direkt zu dir, um
- 1:07dir zu zeigen, hey, du bist mit diesem Schmerz, dieser
- 1:10Verwirrung, dieser Angst nicht allein.
- 1:13Ganz genau, das fühlen viele so. Und diese Gefühle, die Gabriel
- 1:17beschreibt, die Treffen es doch, oder?
- 1:19Diese bleierne Schwere im Alltag.
- 1:22Ja, diese ständige innere Zerrissenheit, mal Angst, mal
- 1:27Wut. Mal tiefe Traurigkeit.
- 1:30Man ist in permanente Alarmbereitschaft, das ganze
- 1:33eigene Leben, so fühlt es sich an, dreht sich nur noch um die
- 1:36Sucht des anderen. Kennst du das vielleicht auch?
- 1:38Oh ja, und genau dann kommen diese Ratschläge, oder?
- 1:42Gut gemeint, aber oft schmerzhaft.
- 1:44Oft so schmerzhaft. Du kannst da gar nichts machen
- 1:47oder er muss das schon selbst wollen, sonst hat alles keinen
- 1:50Zweck. Und der Klassiker du musst
- 1:53lernen loszulassen. Puh.
- 1:55Gabriel nennt das in seinem Manifest eine der größten
- 1:58Destruktivsten Lügen, die man einem liebenden Menschen
- 2:01erzählen kann. Das klingt erst mal hart.
- 2:04Ja, aber lass uns mal schauen, warum er das so sieht.
- 2:07Seine Kernbotschaft ist nämlich radikal anders, die basiert ja
- 2:11auf seiner doppelten Erfahrung als ehemalig abhängiger und als
- 2:14Beobachter von Angehörigen. Und was sagt er?
- 2:17Er sagt, Angehörige sind nicht machtlos.
- 2:21Überhaupt nicht OK, ganz im Gegenteil, sie sind oft die
- 2:24allerstärkste Kraft, die es gibt, um eine Veränderung
- 2:27anzustoßen. Wirklich die stärkste Kraft?
- 2:30Ja, der Haken ist nur, die meisten wissen nicht, wie sie
- 2:34diese Kraft positiv und strategisch einsetzen können.
- 2:37Verstehe. Und genau darum soll es heute
- 2:40gehen. Gabriel nennt sein Manifest ja
- 2:42auch eine persönliche Unabhängigkeitserklärung für
- 2:45dich. Deine ganz eigene Revolution
- 2:47beginnt jetzt sozusagen. Aber kleiner Hinweis vorweg, so
- 2:50eine Art. Triggerwarnung es geht gleich
- 2:53darum, dass dein eigenes Glück, dein Wohlbefinden eine zentrale
- 2:57Rolle spielt, auch und gerade während der andere leidet.
- 3:02Das kann sich anfangs, na ja, total falsch anfühlen,
- 3:05egoistisch, vielleicht sogar ja. Das ist eine Hürde.
- 3:08Bleib trotzdem dran. Es ist ein Kernpunkt dieses
- 3:11Ansatzes. Absolut.
- 3:13Lass uns also über CAFT sprechen, das ist ja mehr als
- 3:16nur ein Schlagwort. CAFT steht für Community re
- 3:20enforcement and family Training OK und das Wichtige, das ist
- 3:25nicht nur eine nette Idee, sondern ein Ansatz, dessen
- 3:27Wirksamkeit wissenschaftlich echt gut belegt ist.
- 3:31Da gibt es Studien zu. Ja, das ist beeindruckend.
- 3:34Man kennt ja oft nur so 2 Wege oder entweder dieses passive
- 3:37abwarten, die kalte Schulter. Genau.
- 3:40Ich ziehe mich zurück, bis er zur Vernunft kommt.
- 3:42So in der Art. Oder vielleicht Alanon?
- 3:45Das hilft ja vielen Angehörigen enorm, sich selbst zu
- 3:47stabilisieren. Ja, definitiv sehr wertvoll,
- 3:51aber der Fokus liegt da mehr auf dem Loslassen und der eigenen
- 3:54Genesung, weniger darauf, den Süchtigen aktiv Richtung
- 3:57Therapie zu bewegen. Und dann gibt es ja noch diese
- 4:00Interventionen, kennt man ja manchmal aus Filmen.
- 4:04Mhm, die große Konfrontation, eine Gruppe von Leuten stellt
- 4:07den Betroffenen zur Rede. Klingt oft vielversprechend,
- 4:10aber die Studienlage ist. Eher ernüchternd.
- 4:13Ja, bei solchen Interventionen brechen etwa 70% der Familien
- 4:17den Prozess vorzeitig ab. 70% wow.
- 4:20Ja, oft aus Angst, die Beziehung dadurch endgültig zu zerstören.
- 4:23Es ist halt sehr konfrontativ. OK so, und jetzt kommt craft ins
- 4:28Spiel und da sind die Zahlen ja ganz anders.
- 4:31Genau. Stell dir vor, Studien zeigen
- 4:33hier eine Erfolgsquote von rund 67%. 2.
- 4:37Drittel. Ja, das heißt, Angehörige, die
- 4:40Craft anwenden. Schaffen es in 2 von 3 Fällen
- 4:44ihre Behandlungsunwilligen liebsten dazu zu bewegen, doch
- 4:48professionelle Hilfe anzunehmen? Das ist ja mehr als doppelt so
- 4:52effektiv wie diese Interventionen.
- 4:54Richtig, das ist schon eine Hausnummer, oder?
- 4:56Absolut. Das Faszinierende ist eben,
- 4:59Craft stellt so einen dritten Weg vor.
- 5:01Es ist weder dieses passive loslassen, ich kann eh nichts
- 5:05tun. Noch die aggressive
- 5:06Konfrontation, die oft nach hinten losgehen.
- 5:08Genau. Sondern es ist eine Art
- 5:10liebevolle, aber eben strategische Einflussnahme.
- 5:14Es baut darauf auf, dass du als nahestehende Person ganz
- 5:18einzigartige Ressourcen hast. Ressourcen, die kein Therapeut
- 5:22der Welt hat. Wirklich?
- 5:24Ich fühl mich oft so ohnmächtig, als würd ich gegen Windmühlen
- 5:27kämpfen, aber du sagst, die Forschung sieht das anders.
- 5:30Was sind das denn für Ressourcen?
- 5:31Ja, genau das sagt die Forschung, und Gabriel betont
- 5:34das auch stark. Erstens, du bist der
- 5:37Datentresor. Der Datentresor OK.
- 5:40Ja, niemand kennt die Muster des Konsums, die Auslöser, die
- 5:43kleinen Anzeichen, die Konsequenzen.
- 5:46So gut wie du. Du sitzt auf einem Schatz an
- 5:49Informationen, und der kann entscheidend sein für eine
- 5:52Veränderung. Mhm, macht Sinn.
- 5:54Zweitens, du bist der ständige Kontakt.
- 5:57Du hast unzählige kleine Momente im Alltag, viel mehr als jeder
- 6:01Therapeut. Momente, in denen du Einfluss
- 6:04nehmen könntest, wenn du wüsstest wie.
- 6:07Jede Interaktion ist eine potenzielle Chance.
- 6:09Genau. Und drittens, du bist oft der
- 6:12Hauptgrund. Der Hauptgrund, wofür?
- 6:15Wenn Suchtkranke gefragt werden, warum sie sich doch für eine
- 6:18Therapie entschieden haben, dann nennen sie den Einfluss der
- 6:21Familie den Wunsch, die Beziehung zu retten, extrem
- 6:24häufig als einen der wichtigsten Gründe.
- 6:27Ah ja, deine Meinung, deine Gefühle, deine Grenzen haben
- 6:30Gewicht auch. Auch wenn es sich im Moment
- 6:32vielleicht überhaupt nicht so anfühlt.
- 6:34Das ist stark. Die Botschaft ist also, hör auf,
- 6:37dich machtlos zu fühlen, es geht nicht drum, im alten Sinne zu
- 6:41kämpfen oder resigniert loszulassen.
- 6:44Sondern darum, Klarzuwerden, eine Strategie zu entwickeln und
- 6:48dich selbst zu ermächtigen. Und das führt uns direkt zu
- 6:52dieser ja vielleicht provokantesten Idee von Craft.
- 6:55Genau, die Gabriel, so hervorhebt dein Glück zuerst.
- 7:00Puh, da ist sie wieder. Ich kann mir richtig vorstellen,
- 7:04wie jetzt einige innerlich aufschreien, wie bitte mein
- 7:07Glück, wie soll das denn gehen, wenn mein Kind, mein Partner,
- 7:10wenn er gerade sein Leben wegwirft, das ist doch.
- 7:13Total egoistisch, absolut verständlich, diese Reaktion,
- 7:16menschlich. Aber laut Gabriel und der Logik
- 7:19von Craft ist genau diese Denkweise Teil der alten
- 7:22Programmierung. So eine Art
- 7:24Koabhängigkeitsfalle. Eine Falle, die dich festhält.
- 7:27Ja, und die paradoxerweise oft dem Süchtigen gar nicht hilft.
- 7:31Crft will diese Fesseln bewusst sprengen, lass uns das Mal
- 7:36genauer anschauen, Gabriel nutzt da ja oft diese 3 ebenen Logik.
- 7:41Seele, Realität, okay. Versuchen wir das mal
- 7:44aufzudröseln. Die Logik von CRFT was sagen die
- 7:47Fakten? Fakt ist, eines der erklärten
- 7:50Hauptziele von CAFT ist die Verbesserung deiner
- 7:53Lebensqualität, die Reduzierung deines Stresses, und zwar
- 7:58unabhängig davon, ob der Süchtige sofort in Behandlung
- 8:01geht oder nicht. Das klingt erstmal verrückt.
- 8:03Ja, aber die Logik dahinter. Ein Angehöriger, der selbst
- 8:07stabiler ist, ausgeglichener, zufriedener.
- 8:10Der kann ganz anders handeln. Wie meinst du das?
- 8:13Anders handeln? Du setzt automatisch gesündere
- 8:16Grenzen. Du hörst auf, oft völlig
- 8:18unbewusst die Sucht durch dein Verhalten zu ermöglichen oder zu
- 8:21unterstützen. Okay wenn du selbst mehr im
- 8:24Gleichgewicht bist, strahlst du was anderes aus, du reagierst
- 8:28anders auf die Situation, weniger panisch, weniger
- 8:32kontrollierend. Dafür klarer und konsequenter.
- 8:35Verstehe das ist die logische Ebene und die zweite Ebene Seele
- 8:40oder Mindset. Hier formuliert es Gabriel sehr
- 8:42schön. Du bist nicht der Co Abhängige,
- 8:45der nur auf die Sucht reagiert, du bist der Co Pilot deines
- 8:49eigenen Lebens. Co Pilot meines Lebens gefällt
- 8:52mir. Diese schwierige Situation ist
- 8:55nicht nur Belastung, sie kann auch eine Chance sein für dein
- 8:57persönliches Wachstum. Denk an die Sauerstoffmaske im
- 9:00Flugzeug. Ja, zuerst sich selbst helfen.
- 9:03Genau, du musst sie zuerst dir selbst aufsetzen und wenn du
- 9:07anfängst, dein eigenes Wohlbefinden zu priorisieren,
- 9:10passiert noch was. Du wirst selbst zu einem
- 9:13lebendigen Beispiel. Ein Beispiel wofür?
- 9:16Für ein erstrebenswertes, erfülltes, nüchternes Leben.
- 9:20Du zeigst, dass es etwas gibt, wofür es sich zu kämpfen lohnt.
- 9:23Und die dritte Ebene? Die Realität.
- 9:27Gibt's da Beispiele? Ja, Gabriel teilte eine sehr
- 9:29persönliche, auch schmerzhafte Erfahrung mit seiner eigenen
- 9:33Mutter. Erzähl.
- 9:34Als er nach Langer sucht endlich clean wurde und sein Leben neu
- 9:38aufbaute, fiel seine Mutter in ein tiefes emotionales Loch.
- 9:42Oh, warum das? Ihr ganzer Lebensinhalt, ihre
- 9:47täglichen Sorgen, ihre Gesprächsthemen, ja sogar Ihre
- 9:50Identität waren jahrelang um seine Sucht gekreist.
- 9:55Als dieses Problem plötzlich weg war, entstand eine riesige
- 9:58Lehre. Sie wusste nicht mehr, wer sie
- 10:00ohne diese Rolle war. Das ist wirklich krass heftig.
- 10:06Ja, und was hätte craft da ändern können, glaubt Gabriel.
- 10:09Er glaubt, CIA hätte ihr viel früher helfen können, zu
- 10:13erkennen, dass ihr eigenes Leben nicht auf Pause stehen muss,
- 10:16während er krank ist. Ihr Glück war nicht untrennbar
- 10:19an seine Nüchternheit gekoppelt. Stimmt.
- 10:22Hätte sie sich früher erlaubt, für sich selbst zu sorgen,
- 10:25eigene Interessen zu verfolgen, sie wäre nicht nur selbst
- 10:28stabiler durch diese Zeit gekommen, sie wäre
- 10:30wahrscheinlich auch ein noch stärkeres Vorbild für ihn
- 10:32gewesen. Weil sie in sich ruht.
- 10:35Das macht nachdenklich. Die Kernbotschaft ist also
- 10:38wirklich, hilft zuerst dir selbst.
- 10:40Ein Retter, der selbst kurz vorm Ertrinken ist, rettet niemanden
- 10:43mehr. Genau.
- 10:44Das eigene Glück ist hier kein Luxus oder Egoismus.
- 10:47Es ist eine strategische Notwendigkeit, eine Pflicht
- 10:50quasi. Eine Pflicht, wenn du diesen Weg
- 10:52gehen willst. Ja, ja.
- 10:53Es ist die Basis für alles weitere.
- 10:55Okay das ist eine kraftvolle Botschaft, auch herausfordernd.
- 10:59Aber wie fängt man denn jetzt konkret an, muss ich sofort mein
- 11:02ganzes Leben umkrempeln? Nein, überhaupt nicht.
- 11:05Gabriel betont, das auch der erste Schritt ist oft der
- 11:08Unsichtbarste, aber gleichzeitig mächtigste.
- 11:11Es geht nicht um eine große Aktion im außen.
- 11:14Sondern. Um eine Veränderung im Inneren
- 11:16vom ständigen Reagieren zum bewussten Beobachten.
- 11:20Beobachten, das klingt erst mal passiv.
- 11:24Wie soll das helfen? Es ist alles andere als passiv.
- 11:28Es ist ein fundamentaler Bewusstseinswandel.
- 11:31Stell s dir vor, wie dein persönliches Survival Kit der
- 11:34erste Schritt zurück zur eigenen Macht, lass uns wieder die 3
- 11:38Ebenen nutzen. Okay die Logikebene von Keaft
- 11:42beim beobachten. Das ist die sogenannte
- 11:44Funktionsanalyse. Du wirst quasi zum Forscher.
- 11:48Zum Forscher meines eigenen Lebens.
- 11:50Genau. Und der Suchtdynamik du
- 11:54beobachtest ganz nüchtern wie ein Wissenschaftler, was
- 11:57passiert genau vor dem Konsum, was sind die Auslöser, die
- 12:00Trigger, Stress, Langeweile, ein bestimmter Ort, eine Person, was
- 12:07ist das verhalten, Art des Konsums, Menge, Dauer.
- 12:11Und ganz wichtig, was sind die unmittelbaren Konsequenzen für
- 12:14den Süchtigen? Was bekommt er dadurch?
- 12:16Entspannung vergessen, Euphorie, Zugehörigkeit.
- 12:20OK. Und was sind die negativen
- 12:22Konsequenzen? Streit, Kater, Geldsorgen.
- 12:26Also weg von der Wut oder der Verzweiflung, hin zur reinen
- 12:30Neugier. Ist das nicht unglaublich
- 12:32schwer, wenn man emotional so drin hängt?
- 12:35Es ist definitiv eine Übung, keine Frage, aber eine
- 12:38unglaublich mächtige das. Das ist die Seelen oder Mindset
- 12:42Ebene. Und wie geht der Shift?
- 12:44Der entscheidende Shift ist der Wechsel deiner Absicht weg von
- 12:48ich muss ihn oder sie unbedingt ändern.
- 12:50Hinzu, ich will diese Dynamik erst einmal verstehen.
- 12:54Ah ja, diese Haltung, so ne Art liebevolle, fast
- 12:58wissenschaftliche Neugier, die nimmt dem ganzen Drama sofort
- 13:01unglaublich viel Energie. Du trittst emotionalen Schritt
- 13:04zurück. Okay.
- 13:06Du. Du hörst auf blind auf dem
- 13:08Spielfeld rumzurennen du fängst an, das Spiel von der Tribüne
- 13:11aus zu betrachten. Du wirst vom Mitspieler zum
- 13:13Spielmacher. Das gibt mir Kontrolle zurück
- 13:16über meine Emotionen, meine Reaktion.
- 13:19Ganz genau. Und was ist die konkrete
- 13:22Aufgabe, die Realitätsebene? Was mache ich praktisch?
- 13:25Ganz einfach, nimm dir ein kleines Notizbuch nur für dich
- 13:30und dann notiere in den nächsten Tagen oder Wochen so wertfrei
- 13:34wie möglich, was du beobachtest. Nur beobachten, nicht werten.
- 13:38Richtig, wann wird konsumiert, was ist direkt davor passiert?
- 13:45Streit mit dem Chef, Einsamkeit, treffen mit bestimmten Freunden,
- 13:49hm was passiert direkt danach, wirkt die Person entspannt, wird
- 13:53sie gesprächig, zieht sie sich zurück, schläft sie ein, du
- 13:57musst keine Schlüsse ziehen, nur sammeln.
- 13:59Ich erstelle sozusagen meine eigene Landkarte der sucht.
- 14:02Perfekt ausgedrückt. Und diese Landkarte ist die
- 14:06absolut notwendige Basis für alle weiteren Schritte für deine
- 14:09persönliche Revolution, wie Gabriel es nennt.
- 14:12Das Beobachten schafft also zweierlei.
- 14:14Richtig, erstens die nötige emotionale Distanz für dich
- 14:18selbst und zweitens, es liefert dir die wertvollen Daten, die
- 14:22brauchst du später, um gezielt und strategisch anzusetzen,
- 14:25statt weiterhin blind zu agieren.
- 14:27Okay das macht Sinn, nicht sofort handeln, sondern erstmal
- 14:30verstehen. Ein guter erster Schritt.
- 14:33Kommen wir jetzt zu den FA. Qs.
- 14:34Den häufig gestellten Fragen, die wollen wir ja ausführlich
- 14:37behandeln. Genau das sind sicher Punkte,
- 14:39die dir, liebe Hörerinnen, lieber Hörer, jetzt auch unter
- 14:41den Nägeln brennen. Wir gehen Sie mal durch, als
- 14:44dessen wir hier bei einer Tasse Kaffee oder erste Frage, die oft
- 14:47kommt, ist das nicht alles nur Manipulation.
- 14:51Ja, extrem wichtige Frage kommt sofort, wenn man von
- 14:55strategischer Einflussnahme spricht, aber die Antwort von
- 14:58Gabriel und aus der Craft Perspektive ist ein klares Nein.
- 15:02OK, warum nicht? Es ist entscheidend, den
- 15:04Unterschied zu verstehen. Manipulation heißt ja, jemanden
- 15:08gegen seinen Willen oft durch Täuschung oder Druck zu etwas zu
- 15:12bringen, etwas, das ihm schadet oder nur dem Manipulator nützt.
- 15:16Mhm craft basiert aber auf dem genauen Gegenteil, auf
- 15:20positiver, liebevoller Einflussnahme.
- 15:23Der ganze Ansatz ist motivierend und nicht konfrontativ.
- 15:26Wie funktioniert das? Es geht darum, ein Umfeld zu
- 15:29schaffen, in dem gesunde Entscheidungen für den
- 15:32Betroffenen selbst attraktiver werden als die alten Muster.
- 15:37Man will die intrinsische Motivation wecken, du
- 15:40manipulierst also nicht, du lädst ein, du zwingst nicht, du
- 15:44versuchst, positive Veränderungen anzuregen, sie
- 15:48attraktiv zu machen. Der Fokus liegt auf dem Wohl des
- 15:51anderen und der Beziehung. Genau.
- 15:53Der Unterschied liegt in der Absicht und der Methode, nicht
- 15:58Druck und Täuschung, sondern Einladung und positive
- 16:01Verstärkung. Das ist ein guter Punkt.
- 16:03Nächste Frage voller Verzweiflung, oft hm, aber ich
- 16:08habe wirklich schon alles versucht, was ist hier anders?
- 16:11Ja, dieses Gefühl, das kennen wir nur zu gut und.
- 16:15Und meistens stimmt es ja auch. Du hast wahrscheinlich wirklich
- 16:18schon alles versucht, was einem aus liebe, Angst, purer
- 16:21Verzweiflung ebenso einfällt. Bitten, Flehen, drohen,
- 16:24schreien. Kontrollieren, Ultimaten setzen,
- 16:28Infos suchen, Vorwürfe machen. Die Liste ist endlos.
- 16:32Und was ist jetzt bei CR efft anders?
- 16:35Der entscheidende Unterschied? Es basiert eben nicht auf diesen
- 16:39oft impulsiven emotionalen Reaktionen.
- 16:41Die sind zwar verständlich, aber selten zielführend.
- 16:44Sondern. CR eft basiert auf
- 16:47jahrzehntelang erforschten, bewährten Prinzipien der
- 16:50Verhaltenswissenschaft. Es ist ein systematischer
- 16:53Ansatz. Aha, okay.
- 16:55Stell dir vor, bisher bist du vielleicht wie wild in einem
- 16:58Ruderboot in alle Richtungen gerudert, total erschöpft, ohne
- 17:01voranzukommen. Ja, das Bild passt.
- 17:03CR eft ist, als würde dir jemand beibringen, wie du das Segeln.
- 17:07Richtig setzt um den Wind also die Prinzipien menschlichen
- 17:11Verhaltens gezielt für dich zu nutzen.
- 17:13Es ist strukturierter, fundierter, weniger willkürlich.
- 17:17Das Bild mit dem Segel gefällt mir.
- 17:19Es geht also um Know How statt nur um pure Anstrengung.
- 17:24OK, nächste Sorge muss ich dafür besonders stark sein oder
- 17:30vielleicht sogar kaltherzig, um das durchzuziehen, gerade wenn
- 17:33es um Konsequenzen geht. Auch eine häufige Befürchtung.
- 17:37Aber auch hier ganz im Gegenteil.
- 17:39Nein. Nein, CRFT erfordert keine
- 17:43emotionale Kälte oder Härte im herkömmlichen Sinn.
- 17:46Es erfordert eine andere Art von Stärke.
- 17:49Welche? Die Stärke der liebevollen
- 17:51Konsequenz. Es geht nicht darum, dein Herz
- 17:54zu verschließen oder Kaltherzig zu werden, sondern darum, so
- 17:58sehr bei dir selbst und bei deiner Liebe für den anderen zu
- 18:01bleiben, dass du lernst, Verhaltensweisen nicht mehr zu
- 18:05unterstützen, die ihm oder ihr Schaden.
- 18:07Auch wenn es kurzfristig einfacher wäre nachzugeben.
- 18:10Nicht konfrontativer Haltung es geht darum, klar in deinen
- 18:15Grenzen zu sein, aber nicht kalt in deinem Herzen.
- 18:18Du bleibst liebevoll, aber ermöglichst die sucht nicht
- 18:21länger. Exakt Klarheit mit Herz nicht
- 18:26statt Herz, das ist der wichtige Unterschied.
- 18:28Okay und jetzt die Millionen Euro Frage ist craft eine
- 18:33Garantie dafür, dass mein Angehöriger clean wird?
- 18:37Wäre das schön? Aber nein, ganz ehrlich, es gibt
- 18:41keine Garantien im Leben, schon gar nicht, wenn es um die freien
- 18:44Entscheidungen eines anderen Menschen geht, ja.
- 18:47Das ist wohl wahr. Sucht ist komplex, der Weg
- 18:50daraus ist individuell. Aber, und das ist das
- 18:53entscheidende Craft, ist die wissenschaftlich am besten
- 18:56untersuchte und nachweislich effektivste Methode, die wir
- 18:59derzeit kennen. Wofür genau?
- 19:02Um die Wahrscheinlichkeit, dass ein behandlungsunwilliger Mensch
- 19:05doch Hilfe annimmt, drastisch zu erhöhen.
- 19:08OK, das ist ne klare Aussage. Du wechselst also von einem
- 19:12reinen Hoffnungsspiel, wo du dich ohnmächtig fühlst.
- 19:15Zu einer strategischen Herangehensweise.
- 19:18Die gibt dir die bestmöglichen Karten in die Hand, die nach
- 19:21heutigem Wissen verfügbar sind. Keine Garantie, aber die
- 19:25vierversprechendste Strategie. Genau das.
- 19:27Das nimmt einerseits Druck raus, gibt andererseits eine klare
- 19:31Richtung. Finde ich gut.
- 19:33Letzte Frage für heute und die schließt den Kreis zum Anfang
- 19:39was? Warum ist mein eigenes Glück
- 19:40wirklich so entscheidend? Ich kämpfe immer noch damit,
- 19:43mich da nicht egoistisch zu fühlen.
- 19:45Dieses Gefühl ist so tief verankert, gerade bei Menschen,
- 19:48die sich sehr um andere Sorgen. Lass uns noch mal auf das Bild
- 19:52vom leeren Glas zurückkommen. OK, du kannst kein Wasser
- 19:55spenden, wenn dein eigenes Glas leer ist.
- 19:57Die Realität für viele Angehörige ist leider, sie
- 20:00stehen selbst unter enormem Stress, oft entwickeln sie
- 20:03eigene Symptome von Depressionen, Angststörungen,
- 20:05Burnout. Das zeigt die Forschung ja auch
- 20:07klar. Ja.
- 20:09Wenn du aber völlig ausgebrannt bist, wem Dienst du dann noch?
- 20:12Weder dir selbst noch den Menschen, dem Du eigentlich
- 20:14helfen möchtest. Logisch eigentlich.
- 20:17Deinen eigenen Glückstank oder vielleicht besser gesagt Deinen
- 20:20Energietank wieder aufzufüllen, ist kein Egoismus.
- 20:24Es ist die absolut notwendige strategische Voraussetzung.
- 20:27Um den Weg überhaupt gehen zu können.
- 20:28Genau. Um diesen oft langen und
- 20:31kräftezehrenden Weg überhaupt gehen zu können, ohne selbst
- 20:33daran zu zerbrechen. Es ist Selbstschutz, klar, aber
- 20:36es ist gleichzeitig die Basis, um überhaupt effektiv und
- 20:39nachhaltig unterstützen zu können.
- 20:41Dein Wohlbefinden ist der Treibstoff für alles weitere,
- 20:43Puh. Das sind echt tiefgreifende
- 20:46Antworten auf Fragen, die viele bewegen.
- 20:48Das braucht sicher Zeit, um zu sacken.
- 20:50Definitiv. Für alle, die jetzt noch tiefer
- 20:52einsteigen wollen, es gibt ja auch einen konkreten Lesetipp
- 20:56von Gabriel, richtig? Genau.
- 20:58Wer das alles vertiefen möchte, dem sei das Buch den
- 21:01Suchtkreislauf durchbrechen, wie sie als Angehörigen Abhängigen
- 21:05wirklich helfen. Von Robert J.
- 21:07Meyers und Jane Allan Smith empfohlen.
- 21:10Okay das ist der Klassiker. Ja, quasi der
- 21:13Selbsthilfeklassiker direkt von den Entwicklern von CRFT, auf
- 21:17Deutsch übersetzt sehr praxisnah geschrieben.
- 21:20Eigentlich Pflichtlektüre, wenn man diesen Weg ernsthaft für
- 21:23sich prüfen und gehen möchte. Super Tipp, Danke.
- 21:27Kommen wir zu einem Fazit für diesen ersten Teil des CRFT
- 21:30Mindset Manifests von Nilix Berlin.
- 21:33Gabriel verwendet da eine starke Metapher.
- 21:36Die mit dem Leuchtturm. Genau die Hör auf das
- 21:39Rettungsboot zu sein, das im Sturm hin und Hergeworfen wird.
- 21:42Werde zum Leuchtturm. Das fasst den Kern der
- 21:45Veränderung gut zusammen, finde ich.
- 21:48Du stehst vielleicht gerade an einem Punkt, an dem Du merkst,
- 21:51der bisherige Weg, Ohnmacht, Verzweiflung, Wut führt nicht
- 21:55weiter. Mhm.
- 21:56Das CAFT Mindset verspricht dir nicht, dass der Sturm sofort
- 22:00aufhört oder dass der Kampf morgen vorbei ist.
- 22:03Aber. Aber es verspricht dir ein Ende
- 22:06deiner Opferrolle in diesem Kampf.
- 22:08Es gibt dir Werkzeuge und eine Haltung an die Hand.
- 22:11Ich mag dieses Bild vom Leuchtturm wirklich sehr.
- 22:14Ein Leuchtturm jagt ja keinen Schiffen hinterher, nein, er
- 22:17versucht nicht, sie mit Gewalt an Land zu zerren, er macht was
- 22:20anderes. Er steht felsenfest.
- 22:23Auch im größten Sturm. Er entzündet sein eigenes Licht
- 22:26und scheint so hell und klar erkannt.
- 22:28Und damit bietet er Orientierung.
- 22:30Eine Richtung Hoffnung signalisiert einen sicheren
- 22:34Hafen für die, die ihn suchen. Und deine Aufgabe, so
- 22:38interpretier ich Gabriel, verändert sich dadurch radikal.
- 22:41Stimmt, es ist nicht mehr deine Hauptaufgabe, das Schiff
- 22:44krampfhaft aus dem Sturm zu zerren.
- 22:46Sondern. Deine neue Aufgabe ist es,
- 22:49selbst zu diesem Leuchtturm zu werden.
- 22:51Und stabil in dir selbst. Klar, in deiner Haltung und
- 22:55leuchtend durch dein eigenes Wohlbefinden.
- 22:57Das ist der Kern der Selbstermächtigung, von der wir
- 23:00gesprochen haben. Genau das.
- 23:01Ein kraftvolles Zielbild im nächsten Teil geht es dann
- 23:04darum, wie du die wichtigste Person in diesem ganzen Prozess
- 23:08informierst, Motivierst und Stärkst.
- 23:10Nämlich dich selbst. Sehr wichtig.
- 23:13Aber bevor wir für heute zum Ende kommen, haben wir noch ein
- 23:16kleines Trainingslager für dich, einen kurzen Praxistest.
- 23:20Stimmt. Lass uns das mal durchspielen.
- 23:23Stell dir folgendes Szenario vor.
- 23:25Dein Partner oder deine Partnerin kommt 2 Stunden später
- 23:28nach Hause als verabredet, du riechst sofort Alkohol oder
- 23:32bemerkst Anzeichen von anderem Konsum.
- 23:34Dein Herz fängt an zu rasen. Die bekannte Wut und
- 23:37Enttäuschung steigen hoch. So, und jetzt die Frage, was ist
- 23:40basierend auf allem, was wir heute besprochen haben,
- 23:42insbesondere dem ersten Schritt des Beobachtens, dein
- 23:46allererster klügster Schritt genau in diesem Moment. 3
- 23:50Optionen. OK, ich bin gespannt.
- 23:51A du stellst ihn oder sie sofort zur Rede, wirst laut, sagst, wie
- 23:56maßlos enttäuscht du bist. Die Person muss doch endlich mal
- 23:59die Konsequenzen spüren. Die klassische Reaktion
- 24:02vielleicht. B du ignorierst die Person
- 24:04komplett, drehst dich wortlos um und gehst ins Bett oder in ein
- 24:08anderes Zimmer. Einfach loslassen, wie man so
- 24:11oft hört, oder C. Du sagst vielleicht kurz Hallo
- 24:16Signalisierst Anwesenheit, entziehst dich aber bewusst der
- 24:20aufgeladenen Situation, gehst ins Bad, Holst dir Wasser, was
- 24:24auch immer und du notierst innerlich oder später für dich
- 24:28Träger unklar, kommt alkoholisiert, berauscht Heim,
- 24:31Konsequenz für mich Wut, Enttäuschung, Rückzug.
- 24:36Okay. Was ist hier der CA RA f
- 24:39konforme erste Schritt? Was denkst du?
- 24:41Ich tippe stark auf C. Richtig C ist der erste klügste
- 24:46Schritt nach ca ra f. Warum?
- 24:48Na ja, Option A ist die alte emotionale Reaktion unter
- 24:52Einfluss diskutieren führt fast nie zu was gutem, meist nur
- 24:55Eskalation, Verletzungen auf beiden Seiten.
- 24:57Genau. Und B.
- 24:59Option B das reine Ignorieren ist zwar ne Form von Loslassen,
- 25:03aber ohne strategischen Nutzen. Du sammelst keine Infos,
- 25:07verpasst die Chance, es später konstruktiv zu nutzen.
- 25:09Perfekt und Option C ist genau der erste Schritt des CRF
- 25:14Mindsets in Aktion. Erstens nicht eskalieren, wenn
- 25:18die andere Person unter Einfluss steht.
- 25:20Zweitens bewusst vom Reagierer zum Beobachter wechseln zum
- 25:24Forscher. Drittens Daten sammeln für die
- 25:27Funktionsanalyse, auch wenn der Trigger unklar ist.
- 25:31Verhalten und Konsequenz für dich notieren.
- 25:33Viertens Selbstschutz vor einem sinnlosen Streit.
- 25:36Und Fünftens den Boden bereiten für eine spätere, ruhigere,
- 25:40überlegtere Handlung, wenn die Person wieder nüchtern ist.
- 25:43Vom Reagierer zum Forscher das ist der erste entscheidende
- 25:47Shift. Ein kleiner Schritt vielleicht,
- 25:49aber einer, der die ganze Dynamik verändern kann.
- 25:51Absolut. Das war jetzt eine ganze Menge
- 25:54Input für heute, aber hoffentlich auch viel
- 25:56Inspiration und vielleicht der eine oder andere konkrete Anstoß
- 26:00für dich. Bestimmt.
- 26:01Bevor wir uns für heute verabschieden, noch eine kurze
- 26:03Anmerkung in eigener Sache, besser gesagt in Gabriels Sache.
- 26:06Ja bitte, wenn dir dieser Beitrag gefallen hat und du die
- 26:10Arbeit von Nilex Berlin wertvoll findest.
- 26:13Würde sich Gabriel riesig über deine Unterstützung freuen?
- 26:17Du kannst Gabriel helfen, indem du diesen Beitrag auf Social
- 26:20Media teilst oder uns auf Plattformen wie Spotify oder
- 26:24Apple Podcasts bewertest und Likest.
- 26:26Das hilft wirklich sehr, ja. Das Projekt Nilex Berlin wird
- 26:30komplett allein von Gabriel finanziert und erstellt jede
- 26:34Form der Unterstützung hilft Gabriel mit diesem Projekt, sich
- 26:38selbst und gleichzeitig anderen Betroffenen zu helfen.
- 26:41Und dann ist da noch sein persönliches Motto.
- 26:43Stimmt Gabriels persönliches Motto, das ihn antreibt, lautet,
- 26:47aus allem schlechten in seinem Leben etwas Gutes zu machen.
- 26:51Ein wirklich starkes Motto. Das macht Mut.
- 26:53Finde ich auch. Vielen Dank, dass du dir heute
- 26:56die Zeit genommen und uns zugehört hast.
- 26:58Pass gut auf dich auf, denk an den Leuchtturm und bis zum
- 27:02nächsten Mal. Mach es gut und sei gut zu dir.
- 27:06Tschüss.