Latest / Hamburg-News – der aktuelle Nachrichten-Überblick um 17 h / Hamburg-News: Neue Oper – Pläne werden konkret
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- Music. Lars Heiler. Heute geht es um einen erneuten Milliardengewinn der Hamburger Reederei Hapag-Leuth, über den sich auch die Stadt freut. Weitere Themen? Die Pläne für eine neue Oper in Hamburg werden konkret. Das Miniatur Wunderland feiert bombastische Besucherzahlen und Sylt wird eine besondere Ehre zuteilen. Dazu gleich mehr. Zunächst wie immer die Top 3, die drei meistgelesenen Themen und Texte auf abendblatt.de. Platz 3 Wirtschaft schlägt Alarm, Hamburg droht abgehängt zu werden. Platz 2 Tabubruch. Fridays for Future ruft zur Großdremo in Hamburg auf. Und auf Platz 1 mit Messer auf Weihnachtsmarkt. Täter entkommt aus Psychiatrie. Das waren, das sind die Top 3 auf abendblatt.de. Hamburgs Kultursenator Carsten Broster hat sich im Gespräch mit dem Abendblatt zuversichtlich gezeigt, dass die neue Oper in der Hafencity, ein Geschenk von Klaus-Michael Kühne, dem Unternehmer, kommen wird. Er sagte, ich zitiere, Wenn ich diese Zuversicht nicht hätte, würde ich aufhören zu verhandeln. Ich glaube, dass wir es hinbekommen können. Die Idee einer neuen Oper passt in die Grunderzählung dieser Stadt, wie bei der Leishalle oder der Kunsthalle. Ein Stifter kann sich vorstellen, der Stadt eine Oper zu schenken. Das ist anderswo im Land undenkbar. Da spüre ich auch ein bisschen Neid bei Kollegen, die in ihren Städten schon für kleinste Projekte um Mithene kämpfen. Zitat Ende. Alles Weitere auf abendblatt.de Hamburgs Wirtschaft klagt über staatliche Einflussnahme. Es ist nicht die Aufgabe der Politik, unternehmerische Entscheidungen politisch zu lenken oder selbst am Markt zu agieren, heißt es in einer gemeinsamen Erklärung von Handels- und Handwerkskammer sowie der Vereinigung der Unternehmensverbände in Hamburg und Schleswig-Holstein, die heute veröffentlicht wurde. Es sei ein Paradigmenwechsel nötig. Weniger Regulierung, mehr Möglichkeiten, mehr Vertrauen in den Markt. Die Erklärung enthält sechs Blöcke mit Forderungen. Die Autoren bezeichnen sie als Leitsätze für staatliches Handeln auf allen Ebenen. Es geht um keine Verbotskultur, Hilfen gegen den Fachkräftemangel, Innovationsförderung, Energie zu wettbewerbsfähigen Preisen, Investitionen in Infrastruktur und norddeutsche Zusammenarbeit. Die zwei Kammern und der Verband bieten an, mit dem neuen Hamburger Senat an den genannten Herausforderungen zu arbeiten. Die Hamburger Containerräderei Hapag-Leut hat auch dank höherer Frachtmengen im vergangenen Jahr ordentlich verdient. Das geht aus vorläufigen Zahlen hervor, die Hapag-Leut heute veröffentlicht hat. Den Konzerngewinn vor Steuern und Zinsen, das sogenannte EBIT, steigerte das Unternehmen im Vergleich zum Vorjahr von 2,5 auf 2,6 Milliarden Euro. Der Umsatz nahm von 17,8 auf 19,1 Milliarden Euro zu. Auch stabile Frachtraten, die im Schnitt etwa auf Vorjahresniveau lagen, trugen dem Unternehmen zufolge zu dem Ergebnis bei. Und Hamburg freut sich auf diesen Gewinn, denn Hamburg ist ja in Hapag-Leut beteiligt und kann mit einer Dividende in diesem Jahr von rund 225 Millionen Euro rechnen und zwar mindestens. Hamburgs Sehenswürdigkeiten locken jedes Jahr Millionen Besucher in die Stadt, doch nicht alle sind gleichermaßen gut besucht. Nicht beklagen kann sich das Miniatur Wunderland. Das schwebt, so sagt es Gründer Friedrich Braun auf Wolke 7. Im vergangenen Jahr haben 1,59 Millionen Menschen das Wunderland besucht. Das ist ein weiteres Plus. Ungefähr 1,3 Millionen Menschen waren im Michel mit Turm und Krypta. Damit sind die Besucherzahlen dort auf Vor-Corona-Niveau angekommen. Und auch das Schokoladenmuseum Schokoversum blickt auf ein erfolgreiches Jahr zurück, denn es hat mit über 230.000 Schokoladenliebhabern einen neuen Rekord erreicht. Gleichbleibende Besucherzahlen in den vergangenen zwei Jahren hatte das Internationale Maritime Museum Hamburg mit etwa 150.000 Gästen. Weniger Besucher meldete die Stiftung Historische Museen. Allerdings muss man dazu sagen, ist das Museum für Hamburgische Geschichte seit Januar vergangenen Jahres geschlossen. Jetzt geht es noch um einen Ort, der eigentlich gar nicht zu Hamburg gehört, aber irgendwie doch. Schönster Strand, nördlichste deutsche Insel, Lieblingsziel der Millionäre. Die an Klischees und Superlativen nicht arme Insel Sylt gewinnt nun noch einen weiteren Superlativ hinzu. Denn laut einem neuen Inselranking gehört Sylt zu den 10 schönsten Luxusinseln der Welt. Auf der Liste für exklusive Urlaubsmomente landete Sylt tatsächlich auf Rang 10. Na gut, aber hinter so namhaften Orten wie Bora Bora im Südpazifik, den Malediven oder den Seeschellen. In dem Ranking, das der Tourismusveranstalter Dertour in seinem Reisemagazin für eine exklusive Klientel zusammengestellt hat, wimmelt es für Sylt von schwärmerischen Attributen wie malerisch, einmalig oder unberührt. Einmalig sind auch die Podcasts des Hamburger Abendblatts. Mehr Podcasts finden Sie unter www.abendblatt.de. slash podcast. Und wir, wir hören uns dann morgen wieder, na klar, mit den Hamburg News um 17 Uhr. Bis dahin, tschüss. Ein Podcast von Funke. Weitere Podcasts vom Hamburger Abendblatt finden Sie in unserer Abendblatt-Podcast-App und auf abendblatt.de slash podcast.