Latest / Hamburg-News – der aktuelle Nachrichten-Überblick um 17 h / Hamburg-News: Weniger Mitarbeiter für den Winterdienst
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- Willkommen zu deinem täglichen News-Update. Dies sind die Themen vom 21. November. Hamburg und der Winterdienst. Wärmepumpen für das Gefängnis. Abriss der Tankstelle in hohe Luft Ost. Tarzan ist zurück in Hamburg. Weil es heute zum ersten Mal richtig kalt war, haben wir mal nachgeforscht, wie Hamburg eigentlich auf den Winter vorbereitet ist. Nun ja, die Zahl der im Winterdienst einsatzbereiten Mitarbeiter der Stadt ist von 900 im Jahr 2019 auf nur noch 728 gesunken. Das entspricht einem Rückgang von fast 20 Prozent. Die Kosten für den Winterdienst sind im gleichen Zeitraum dennoch gestiegen, von 12,02 Millionen auf 12,53 Millionen Euro. Unter dem grünen Verkehrssenator ist der so wichtige Winterdienst in Hamburg in den letzten Jahren zunehmend unzureichend, sagt der CDU-Verkehrspolitiker Richard Seelmecker. Dabei gehe es nicht nur um die Räumung der Straßen, sondern vor allem um die Sicherheit für Radfahrer. Die Reduzierung des Winterdienstpersonals um fast 20 Prozent sei grob fahrlässig und gefährdet die Sicherheit der Bürger. Auch wenn externe Kräfte hinzugezogen werden können, bleibt die Frage, ob diese Lösung langfristig tragfähig ist. Am Donnerstagabend ist eine junge Frau in einem Drogeriemarkt am Hauptbahnhof auf große Shoppingtour gegangen, allerdings ohne zu bezahlen. Dabei hatte sie die Rechnung ohne den Warenhausdetektiv gemacht. Er beobachtete, wie sie einige Pflege- und Kosmetikartikel in einer großen Einkaufstasche verschwinden ließ und ohne zu bezahlen den Laden verlassen wollte. Dabei wurde sie von dem Detektiv festgehalten, bis die Bundespolizei eintraf. Bei der Durchsuchung der Bekleidung und der Einkaufstasche staunten die erfahrenen Beamten. Insgesamt 61 mutmaßlich gestohlene Artikel, unter anderem Modeschmuck sowie Pflege- und Kosmetikartikel im Wert von insgesamt 2.064,25 Euro, kamen zum Vorschein. Die Diebin verweigerte die Aussage. Gegen sie wurde ein Strafverfahren eingeleitet. Danach wurde sie mit einem Platzverweis für den Hauptbahnhof wieder entlassen. Selbst im Gefängnis macht man sich Gedanken um die Wärmewende. Heute Morgen wurde in der Justizvollzugsanstalt JVA Billwerder eine neue Wärmeversorgungsanlage in Betrieb genommen. Bislang erfolgte die Versorgung der JVA über einen Gas-Brennwert-Kessel. Seit März 2025 ist die alte Anlage nach und nach abgebaut worden, um Platz für den Einbau der neuen Wärmepumpen zu machen. Der Inbetriebname der neuen Anlage wohnte neben Justizsenatorin Anna Galina, Grüne, auch Umweltsenatorin Katharina Fegebank, Grüne, bei. Hamburg gestaltet die Energiewende aktiv und verantwortungsvoll. Die Inbetriebnahme der neuen Wärmeversorgungsanlage für die JVA Billwerder zeigt, dass die Wärmepumpentechnik nicht nur im Neubau, sondern auch in Bestandsgebäuden und selbst an komplexen Standorten wie einer JVA ausgereift und einsatzfähig ist. Sie betonte jedoch auch, wir sind damit noch nicht am Ende. Für einen vollständigen Verzicht auf fossile Brennstoffe werden wir weitere Anstrengungen unternehmen und den Weg entschieden weitergehen. Lange war es ein Gerücht in Hoheluft Ost. Jetzt steht fest. Die Tankstelle an der Hegestraße wird abgerissen. Noch bis in den Dezember können die Hamburger dort tanken. Dann beginnt die Shell, deren Mietvertrag Ende Juni 2026 ausläuft, mit dem Rückbau und der Dekontamination des Grundstücks am Isebeckernal. Hier sollten zunächst 55 Wohnungen, zwei Gewerbeeinheiten und eine Tiefgarage entstehen. Jetzt wurde nochmal umgeplant, da in der Zwischenzeit auch das Nachbargrundstück erworben und in das Vorhaben mit einbezogen wurde. Es umfasst einen Hinterhof mit einer Remise, die früher einmal ein Pferdestall war und lange als Lager für ein Antiquitätengeschäft und als Garage genutzt wurde. Ist sie befreit von den Zwängen und dem Schweigegelübde einer Oberstaatsanwältin? Nein, das kann man auch bei Anne Brohl-Hilker nicht sagen, die ihr Buch zu den Cum-Ex-Geschäften im Rathaus vorstellte. Zwar ist sie aus der sicheren Beamtinnenposition zum Verein Finanzwende gewechselt, allerdings bleiben Dienstgeheimnisse auch Dienstgeheimnisse bis zum Lebensende. Dennoch kann Bro Hilker über CumEx plaudern und Spannendes aus dem Innenleben der Ermittlungen und Durchsuchungen schreiben und erzählen, auch wenn sie vorsorglich mehrere Stellen im Buch schwärzte. Das Buch, das sie mit Traudl-Bünger verfasste, heißt CumEx – Milliarden und Moral. In Hamburg appellierte sie vor rund 500 Gästen daran, den Erzählungen der Finanzbranche nicht mehr zu glauben. Man könne den übergroßen Einfluss der Lobbygruppen nur mit öffentlichem Druck bekämpfen. Wir möchten, dass Geld für Schulen und Schwimmbäder da ist und nicht nur für goldene Türme der Banken. Brohilker sagte, durch Steuerbetrug gehen uns jedes Jahr etwa 100 Milliarden Euro durch die Lappen. Der Vorsitzende der Linksfraktion in der Bürgerschaft, David Stub, bemängelte, dass die Finanzbehörden zu schlecht ausgestattet seien, um dieses Geld einzutreiben. Stub sagte, in Hamburg herrschten erschreckende Verhältnisse in der Steuerverwaltung, was Cum-Ex betreffe. Die Musical-Adaption des Disney-Zeichentrickfilms Tarzan aus dem Jahr 1999 war bei ihrer Premiere 2006 in New York ein brutaler Flop, der 12 Millionen US-Dollar Verlust einfuhr. In Deutschland allerdings ist das Stück ein Dauerbrenner. In Hamburg lief es schon einmal fünf Jahre, nach Stationen in Oberhausen und Stuttgart ist Tarzan vorerst bis August 2026 zurück in der Stadt. Die ausgefeilten und im Vergleich zum Hamburg-Gastspiel vor 15 Jahren technisch und artistisch noch weiterentwickelten Schwünge auf der Bühne und über den Zuschauerraum sind das große Spektakel und machen Tarzan eher zu einer Zirkusshow als zu einem Musical. Aber auch viele so liebevolle wie clevere Ideen der Bühnenbildner und der Kostümcrew, einen Wasserfall, Schmetterlinge oder eine riesige fleischfressende Pflanze, in der früheren Version war es eine Spinne, darzustellen, überzeugen und Alexander Claus als Tarzan sowieso. Das nennt man wohl einen Lauf. Die Olympia-Zweiten Nils Ehlers, 31, und Clemens Wickler, 30, sind bei der Beachvolleyball-WM in Australien nicht zu stoppen und haben in Australien die Titelverteidiger aus dem Turnier geworfen. Das Hamburger Duo, das für den Eimsbütteler TV startet, zog durch einen 2-0-Sieg, 21 zu 18, 21 zu 18, gegen die tschechischen Titelverteidiger Andrei Perusic und David Schweiner ins Halbfinale ein. Am Sonnabend kommt es nun, 9.30 Uhr MEZ, gegen das schwedische Spitzenteam Jonathan Hellwig, David Amann, zur Neuauflage des Olympia-Finales, in dem Elas Wickler sich im vergangenen Jahr deutlich geschlagen geben mussten. Die Bilanz gegen die Schweden sei ganz schön bescheiden, räumte Wickler ein. Aber morgen können wir die aufpolieren. Ich habe richtig Bock. Und wenn wir so spielen, können wir das auch gewinnen. Zum Podcast-Tipp des Tages. Verpassen Sie nicht, wie sich der liebe Kollege Matthias Iken in unserem gemeinsamen Podcast 040 Hamburg streng vertraulich einmal mehr um Kopf und Kragen redet. Das war dein tägliches News-Update, erstellt mithilfe von künstlicher Intelligenz. Wenn dir diese Episode gefallen hat, dann schau dir das.