Latest / Gin And Talk / Michael Käfer über Qualität, Tradition und Leidenschaft
Transcript
- 0:00Speaker 1: Es ist gelernt worden, auch ein bisschen zu Hause zu sein und zu essen.
- 0:05Speaker 1: Da kann man wirklich spannende Ideen ranbringen.
- 0:08Speaker 1: Ich lebe bewusst und das heißt bewusst auch für Umwelt bezogen, bewusst auf eine Ernährung.
- 0:13Speaker 1: Und da ist vegan-vegetarisch wirklich eine extrem gute Alternative.
- 0:20Speaker 1: Es wird jetzt ganz schnell auf uns zukommen.
- 0:22Speaker 1: also es ist ähnlich wie in der Wirtschaft über Digitalisierung redet
- 0:26Speaker 1: usw.,
- 0:27Speaker 1: sagt ich jetzt.
- 0:27Speaker 1: in der Gastronomie und in der generellen Ernährungen ist vegetarisch und vegan einfach eine Lebenseinstellung die uns die nächsten Jahre begleiten wird.
- 0:36Speaker 1: Wir haben auch viele Dinge gemacht, die nicht erfolgreich sind.
- 0:39Speaker 1: Also wir könnten glaube ich eine ganze Sendung drüber machen über Themen, die die nicht funktioniert haben.
- 0:43Speaker 1: Auch kalten Brunnen war am Anfang nicht einfach.
- 0:46Speaker 1: Da gab es auch Themen, wo man lernen musste Wo man das richtige Team zusammen kriegen musste.
- 0:51Speaker 0: Herzlich willkommen zu unserer ersten Episode in diesem neuen Jahr.
- 0:55Speaker 0: Mein Name ist Daniel Fürk und bevor wir gleich rüber an den Badresen gehen möchte Ich kurz unseren heutigen Gast vorstellen.
- 1:02Speaker 0: Michael Käfer ist Unternehmer und innovativer Kopf.
- 1:05Speaker 0: Der gebürtige Münchner führt das von seiner Familie gegründete Feinkostimperium seit Mitte der Neunzehnteinundneinzigerjahre.
- 1:12Speaker 0: Inzwischen zählt die Käfergruppe über Eintausend Fünfhundert Mitarbeiter und ist in den Bereichen Catering, Einzelhandel- und Gastronomie erfolgreich aktiv.
- 1:20Speaker 0: Ich freue mich auf ein spannendes Gespräch rund um Qualität, Tradition und Leidenschaft!
- 1:26Speaker 0: Viel Spaß beim Zuhören und vielen Dank dass ihr alle wieder mit dabei seid!
- 1:34Speaker 1: und eine Menge Zeit für ein persönliches Bargespräch.
- 1:39Speaker 1: Herzlich willkommen an unseren Bartresen!
- 1:42Speaker 1: Herzlich Willkommen zu einer neuen Folge Gin &
- 1:46Speaker 0: Talk.
- 1:47Speaker 1: Mach es dir gemütlich, lehne dich zurück und tauche ein in die verrucht düstere Atmosphäre
- 1:55Speaker 0: unserer Studio-Bar.
- 2:04Speaker 0: Michael Käfer, ich freue mich sehr, dass Sie sich die Zeit nehmen und heute bei uns hier vorbeikommen.
- 2:09Speaker 0: Und mit mir so ein bisschen über Gastronomie, über Innovationen, über Feinkost, über Essen und Tradition zu sprechen.
- 2:17Speaker 0: Herzlich willkommen!
- 2:18Speaker 1: Wunderbar schön ist es wirklich toll an Deiner Bar zu sitzen macht richtig Freude jetzt hier.
- 2:24Speaker 0: Ja das stimmt, das ist ja momentan nicht so einfach.
- 2:26Speaker 0: Ihre Familie hat ja wahnsinnig viel aufgebaut und auch viel Pionierarbeit geleistet tatsächlich in dem ganzen Bereich, gerade wenn es um Feinkost geht.
- 2:38Speaker 0: Auch wenn's um Catering geht, um den Party Service, den berühmten Party-Service, den ihr Vater da aufgebaut hat aber auch was ihr Onkel gemacht hat mit den Pariser Markthallen und wirklich die besten Produkte irgendwie nach München dann zu holen, um sie hier zu verkaufen.
- 2:56Speaker 0: Ich glaube das waren in dreißiger Jahren Großeltern in Schwabing damals in der Amalien Straße angefangen haben.
- 3:04Speaker 0: Wie kam es da überhaupt dazu?
- 3:05Speaker 0: Also, was haben die davor gemacht?
- 3:06Speaker 1: Also ich glaube München war irgendwie unser großes Glück immer.
- 3:10Speaker 1: Meine Großelter kommen ursprünglich aus Baden-Württemberg also das ist ein so richtig schön schwäbisch und meine gibt den berühmten Satz von meiner Großmutter mit dem Schwabenkanzler Geschäft machen.
- 3:20Speaker 1: Da muss woanders hingehen und darum war ihnen dreißiger Jahr sicherlich vielleicht so.
- 3:25Speaker 1: und dann sind sie nach München gekommen.
- 3:27Speaker 1: Die Großmutter kam.
- 3:30Speaker 1: Urgroßeltern, die hatten so eine Baumschule.
- 3:31Speaker 1: Aber Großmutter hat dann in einer Metzgerei gelernt und war dann da halt ein Verkäuferin im Laden relativ früh.
- 3:39Speaker 1: Wir haben damals schon so eine Familienkrone gemacht, relativ früh durfte sie dann so einen Laden im Baden-Baden leiten.
- 3:45Speaker 1: Und er hat hier dann den einem Buchhalter kennengelernt der auch für die Führber gearbeitet hat oder das war bei Großvater.
- 3:51Speaker 1: Dann haben die beiden beschlossen eben nach München zu gehen und eben auch in der Art und Weise zu arbeiten nämlich mit nem kleinen wie das damals Kramerladen war, Weingosthändler aber schon mit dem Thema auch dass man frische Speisen macht und dass man Frische Salate macht.
- 4:07Speaker 1: Und Russfurt hat sich dann so ein bisschen auf Wein- und Getränke spezialisiert Und da haben wir dann das ganze erfolgreich gemacht erst in Sparbing, in der Marienstraße und dann sind sie jetzt eigentlich zu einem jetzigen Standort gekommen wo wir jetzt sind.
- 4:20Speaker 0: Drei Jahre später
- 4:21Speaker 1: schon?
- 4:21Speaker 1: Ja relativ schnell und ich kenne es natürlich auch nur aus Bildern und eben von der Kronik und damals war er München hat am prinsigenten Platz aufgehört.
- 4:31Speaker 1: also das war so die Stadtgrenze also war doch schon relativ außerhalb von München vom Stadtkern und das war ganz erfolgreich.
- 4:41Speaker 1: schwäbischen Eigenschaften mit hin, dass man halt sehr so viel arbeitet und fleißig ist.
- 4:46Speaker 1: Und da haben sich die Großeltern eigentlich schon ganz gut was erarbeitet in sicherlich in der extrem schwierigen Zeit, der natürlich noch mit Krieg und dem allen dabei
- 4:54Speaker 0: war.
- 4:54Speaker 0: Dann hat ihr Vater quasi diesen nächsten großen Meilenstein glaube ich in den fünftiger Jahren auch gelegt indem wir auf die Idee kam ein Party Service anzubieten Und den ja auch durchaus mit der einen oder anderen recht innovativen Marketing-Idee zu promoten.
- 5:12Speaker 0: Also ich hab gelesen, er hat sich irgendwann auch mal nen Royce Royce noch besorgt wo er dann auch teilweise Essen ausgeliefert hat oder Gäste auch hin und her gefahren hat.
- 5:23Speaker 0: Ich glaub sogar Roger Moore.
- 5:24Speaker 0: irgendwann mal habe ich gelesen
- 5:26Speaker 1: Mein Vater war natürlich in der Richtung extrem innovativ und hatte da wahnsinnig gute Gedanken.
- 5:33Speaker 1: Aber letztendlich hat es damit angefangen, dass er einen Freund angerufen hat und gesagt, du schick mir mal ein bisschen was zu Hause und dann hat er bei dir ein paar Brötchen geschmiert und dann ging das los.
- 5:41Speaker 1: Und dann haben andere gefragt, ja kannst du da vielleicht auch ein bisschen etwas kochen?
- 5:46Speaker 1: Also die berühmten kalten Platten in den fuchziger Jahren.
- 5:48Speaker 1: und so ist es eigentlich dann weitergegangen.
- 5:50Speaker 1: Und ich glaube, einmal mein Vater hatte furchtbar für gute Ideen und war auch da extrem kreativ aber auch wieder wir hatten das große Glück dass wir sowas in München gemacht haben weil München war ja einfach die soziale Hauptstadt Deutschlands und alles was aus München kam aber war eh eine ganze Republik großartig.
- 6:11Speaker 1: Und man hat sich in München getroffen, man hatte die Themen gemacht und es gab auch zu der Zeit natürlich diese ersten Gesellschaftskolumnen.
- 6:19Speaker 1: Der dabei heute sehr viel ist und dann viele Sender da sind.
- 6:22Speaker 1: aber früher war's halt irgendwie eine Kolumne, die in der Zeitung da war.
- 6:25Speaker 1: Dann wurde immer wieder berichtet dass da gibt´s ne Veranstaltung, da gibts das und Vater hat sich dann ob das jetzt so mit den Rollsrolls war oder viele andere Ideen immer relativ gut in Zähne gesetzt.
- 6:35Speaker 1: also war sicherlich jemand der sich extrem gut selbst verkaufen konnte.
- 6:41Speaker 1: Das ist das, was ich von ihm gelernt habe und was ich auch immer in ihm bewundert habe.
- 6:45Speaker 1: Ist dass er auch genau wusste ersten Dienstleister und dann noch die Leute, die ihn engagieren.
- 6:49Speaker 1: Den hat eine tolle Veranstaltung zu machen aber wir sind die Leute die eben Dienstleistung dies machen.
- 6:55Speaker 1: Da kamen dann auf Ideen, dass er eigene Zelte gekauft hat also alles Dinge, die mir heute völlig normal sehen.
- 7:00Speaker 1: Aber war da natürlich etwas... Ganz ganz besonderes, wenn ihr den Zelt hast und dann bist du zu einem Kunden auf dem sein Grundstück gegangen hast ein Zelt aufgestellt.
- 7:08Speaker 1: Und da wurde dann eben gekocht und es war ein tolles Fest und da wurde getanzt und alles.
- 7:15Speaker 1: Also da war sicherlich in seiner Zeit ... der allererste und auch sicher einzigartig.
- 7:21Speaker 1: Und dann haben natürlich die Leute gesagt, das kannst du natürlich dann auch mal in den Hamburg machen oder kannst es mal in Düsseldorf machen oder sonst dem was.
- 7:29Speaker 1: und so ist eigentlich dieser Partyservice entstanden.
- 7:33Speaker 1: Ja und ich bin mit dem aufgewachsen, fand es auch immer wunderbar.
- 7:37Speaker 1: Und natürlich auch toll als Kind wenn man dann eben Zelte aufbauen kann.
- 7:41Speaker 1: Also ich erinnere mich jetzt spontan gerade dran, in der wir das erste Mal Fußball-Weltmeisterschaft waren.
- 7:49Speaker 1: da war ich da so gerade so vierzehn Fuchzen und da haben wir dann auf einem Gelände irgendwo eine Nähe von Frankfurt zu einer richtigen Zeltlandschaft aufgestellt und haben da zehn Tage gearbeitet.
- 7:58Speaker 1: Ich habe damit gearbeitet also Es waren die Eröffnungen, ganz simpel alles damals.
- 8:03Speaker 1: Alles nicht mehr wie man es sich heute mit ihren teilweise gigantismus vorstellen kann aber auch wunderbar und wunderschön und war ein paar hundert Leute die eben in so verschiedenen Zelten drin saßen und man war begeistert von dem allen was er da gemacht hat.
- 8:16Speaker 0: Zelte sind ja auch ein gutes Stichwort, weil in den Siebzigerjahren kam es dann zu dem Wiesenzelt auf dem eigenen.
- 8:23Speaker 0: Wenn auch erst mal der Plan war, so eine kleine Händelbraterei war, glaube ich, der Anfangsgedanke?
- 8:32Speaker 1: Der Anfangs-Gedanke war folgendes, dass mein Vater ... Ich glaub wir hatten unser Restaurant schon damals Und dann saß der damalige Münchner Fremdenverkehrsdirektor, war da irgendwie bei ihm und irgendwie auch ein Stadtrater oder sowas.
- 8:49Speaker 1: Dann haben die einfach erzählt vier Wochen vor dem Oktoberfest dass so eine relativ kleine wird ein Problem hat und der hat ihn ganz kurzfristig abgesagt, also früher war Oktoberfest noch anders.
- 9:03Speaker 1: Also da war die Stadt noch dankbar, wenn jemand gekommen ist und sie haben ein ihres Problems weil sie einfach einen Platz haben und er steht leer und ob er nicht eine Idee hat.
- 9:12Speaker 1: Und da hat er dann spontan gesagt ne Mensch das mach ich und hat dann glaube ich innerhalb von vier Wochen das Ganze hingekriegt.
- 9:18Speaker 1: es waren relativ kleines Haus mit so achtzig Plätzen in der Nähe vom Schottenhammel zählt und hatte es natürlich auch dann wieder gut, sich da gut verkauft.
- 9:30Speaker 1: Das ging schon so los als ich habe das auch mal gelesen, dass am Tag vor dem Oktober fest da gleich eine Riesenparty drinnen war mit irgendwelchen berühmten amerikanischen Bands und haben schon wieder alle berichtet und war dann natürlich sicherlich gleich ein Punkt wo die Leute gesagt haben Mensch toll!
- 9:47Speaker 1: Da kann man hingehen.
- 9:50Speaker 1: Und Vater hatte dann auch relativ schnell gebeten, dass man das Ganze vielleicht ein bisschen größer machen könnte.
- 9:56Speaker 1: Dann haben wir ihm gesagt, der einzige Platz, der noch da ist, der ist hinter der Bavaria und da ist eh nicht so viel los.
- 10:06Speaker 1: Wie die Wiesen kennen uns gar nicht vorstellen – es war einfach niemand.
- 10:11Speaker 1: Auch daneben gab's diese Schützenzelt schon, was er heute auch.
- 10:15Speaker 1: unser sehr verehrter Kollege, die Familie Reimboldt macht und da war eigentlich nie was los.
- 10:19Speaker 1: Also da ist man nicht hingegangen, Lothar Fest.
- 10:21Speaker 1: Und er hat das dahin gebaut, hat ein bisschen natürlich um einiges größer gemacht als vorher und war natürlich auch wieder ein großes Glück weil es einfach am Platz war wo wir über die Jahre wachsen konnten und das Haus immer ein bisschen großer machen könnten und hat das natürlich mit vielen Ideen und viele Veranstaltungen wirklich zu einem ganz besonderen Ort gemacht auch dadurch, dass es kein Zelt war oder immer noch nicht ist sondern ein Haus ist.
- 10:49Speaker 1: Wir haben zu einem einzigartigen Platz auf dem Oktoberfest gemacht.
- 10:52Speaker 0: Auch durch so Kleinigkeiten wie Tassen mit kleinen Käfern bedruckt die dann quasi durch Zufall zu einem echten Marketing Hit wurden als die Leute sie erst glaube ich einfach mit Die haben
- 11:06Speaker 1: sie mitgenommen und dann hat Fartig gesagt, das machen wir jetzt ganz einfach.
- 11:09Speaker 1: Wir schauen was kosten die?
- 11:11Speaker 1: Und dann tun wir es einfach auf den Preis drauf.
- 11:13Speaker 1: Ich weiß eben damals vielleicht.
- 11:15Speaker 1: Fennige kostet und so was, sondern ist einfach der Kaffee um den Preis erhöht worden.
- 11:19Speaker 1: Und es war genau das, dass die Leute dann noch viel mehr Kaffeedrücken haben weil sie einfach wahnsinnig gerne Souvenir mitgenommen haben.
- 11:29Speaker 1: Es gibt fast kein Haushalt in dem ich irgendein wohin komme wo nicht irgendwo so ein Käferhafen rumsteht und ist wirklich zu einem Markensymbol geworden.
- 11:38Speaker 1: Also eine ganz einfache Idee.
- 11:40Speaker 1: Es waren wahnsinnigkeit viele entstanden.
- 11:42Speaker 0: In den Achtzigern sind Sie dann auch selbst in die Geschäftsführung mit eingestiegen.
- 11:46Speaker 0: Wie waren da so diese ersten ... Also, sie waren ja wahrscheinlich davor schon sehr eng am Unternehmen auch dran und haben sehr viel mitbekommen vermutlich?
- 11:55Speaker 0: Aber wie war das denn als Sie dann wirklich auch aktiv selbst mit ...
- 11:58Speaker 1: Für mich war immer irgendwo der Gedanke immer klar, dass ich einfach in ... Ich nenne es jetzt immer in der Firma arbeiten möchte und war schon als Sex-Siebenjähriger in irgendeinem Büro ist übertrieben.
- 12:10Speaker 1: Irgendwann kann man ... ab der Gelerndung gemacht und einfach das Geschäft, das hat mir viel mehr Spaß gemacht.
- 12:16Speaker 1: Und deren Wert der Schule immer natürlich mitgearbeitet dann später im Studium mitge Arbeit.
- 12:21Speaker 1: Also Oktoberfest da war ich sechzehn, da habe ich das erste Mal des Oktoberfests wieder mit aufgebaut.
- 12:28Speaker 1: in den Ferien und ich glaube mit achtzehn war ich schon verantwortlich für einen Aufbau also hab da wahnsinnig viel auch gelernt.
- 12:35Speaker 1: wie man solche Dinge macht kam natürlich in eine Zeit, wo ich ein paar andere Sachen gemacht habe eben per Eins und eigene Geschichten.
- 12:45Speaker 1: Und das war ganz erfolgreich.
- 12:47Speaker 1: und dann hat man mich eigentlich gefragt ob ich in die Firma gehen möchte?
- 12:52Speaker 1: Das war natürlich die schönste Frage, die man bestellen konnte!
- 12:56Speaker 1: Ich bin dann in die Firmen eingetreten, das war schon der neuen Scanner.
- 13:02Speaker 1: Anfang der neunziger Jahre.
- 13:04Speaker 1: Und da ging es eigentlich damit mit mir los und hatte natürlich das große Glück, dass ich einmal natürlich wie mein Vater eben diese sogenannte Party-Service heute heißt sehr event catering, dass das gut funktioniert hat.
- 13:14Speaker 1: aber und das muss man auch vielleicht nochmal erzählen, dass natürlich neben diesem Partyservice auch der zweite Partys ist nämlich mein Onkel, der Wahnsinns Talent hatte.
- 13:25Speaker 1: Der war einfach ein hundertprozentige Genießer und konnte tolle Produkte rausschmecken, konnte Beine gut.
- 13:35Speaker 1: Alle Seiten hat einfach ein wahnsinns Geschmackssinn gehabt und hatte dann auch die Idee zu sagen ja jetzt bring doch mal nach München in diesen fuchtska-sechziger Jahren eben so bisschen ausgefallene Dinge, die heute für uns alle völlig normal sind dass das eine Kiebe, eine Popaya oder Themen, die nicht in Apfel und Birnen waren bringen sie mal her Fische her, die aus der Südsee, also aus dem Mittelmeer kommen und ist einfach mal mit dem Lastbau nach Paris gefahren.
- 14:09Speaker 1: Paris gab es zu der Zeit wie auch heute immer noch die berühmtesten Markthallen Europas in der Welt und hat da dann den Käse, alles was ein bisschen Thema war im Frankreich eingekauft.
- 14:20Speaker 1: Hat das dann irgendwie hingekriegt?
- 14:22Speaker 1: über den Zoll, der damals war.
- 14:25Speaker 1: Für uns ist alles so normal dass wir die EU haben und offene Grenzen haben.
- 14:29Speaker 1: aber es war so schwierig das Zeug dann über ein Zoll reinzukriegen nach München zu kriegen.
- 14:34Speaker 1: Aber es waren natürlich Produkte wo die Leute gesagt haben super spannende neue Themen Und auch hier kommt wieder unser München zugute Das in München auch der richtige Ort war Wo die Leute auch gesagt haben Mensch Wir wollen was anderes so sehen, die bereit waren auch für solche Artikel, diese Artikel aufzunehmen.
- 14:52Speaker 1: Und ja und dann das wurde natürlich auch dann bekannt dass wir die tollen Beerenkrepse haben, dass wir das haben... Gerichte, die man dann irgendwo anders hat.
- 15:04Speaker 1: Also war natürlich nicht nur in Frankreich später sondern viel nach Italien gegangen und es ist so etwas was für uns heute völlig normal ist.
- 15:10Speaker 1: So ein Capaccio hat er in der House New York Bay in Venedig gesehen und hat's hier hergebracht.
- 15:15Speaker 1: Und ich glaube da war er vor den ersten Italienern hat das solch so einen Gericht dann eben unseren Küchen beigebracht.
- 15:21Speaker 1: Das hat halt alles wahnsinnig viel dazu beigetragen, dass der Name immer bekannter geworden ist, dass wir zu uns gegangen sind aber auch Immer wieder das Thema München, dass natürlich München zu der Zeit die Filmhauptstadt Deutschlands war.
- 15:33Speaker 1: Dass in Grünwald draußen also Gasteig, die die tollsten Filme gedreht worden sind.
- 15:38Speaker 1: Natürlich dann Schauspieler da waren und diese dann so unser Restaurant gekommen bei uns einkaufen gegangen die ganzen Menschen alle Veranstaltungen mit uns gemacht haben, Vater relativ früh im Nationaljahr der die Oper übernommen hat.
- 15:54Speaker 1: Da dann ob das jetzt Opernsänger wie wir damals Kamersängern so genannt dass sie denn alle bei uns waren.
- 15:59Speaker 1: also es war irgendwo ein ganz spannender Ort wo sich die Leute getroffen haben und ja und das war sicherlich unser Erfolg und wir haben natürlich aber auch den Menschen was spannend ist interessantes geboten.
- 16:12Speaker 0: Jetzt haben Sie gerade das P-Ins schon angesprochen.
- 16:14Speaker 0: Damit haben sie ja auch was nach München gebracht, was es davor in der Art noch nicht so gab oder auch in Deutschland wahrscheinlich.
- 16:21Speaker 0: Also diese Clubkultur in einem Stil wie man sie vielleicht aus New York zu der Zeit kannte, kam mit dem P- Ins quasi nach Münchern?
- 16:31Speaker 0: Wie kam's dazu eigentlich?
- 16:36Speaker 1: Am Ende meines Studiums hatte ich noch eine richtig gute Zeit, weil ich habe Fachhochschule studiert und da hat man so Praxissemester.
- 16:45Speaker 1: Und dann konnte ich ein, also mein letztes Praxissemester in Amerika machen und war der erste langweiliger in Houston.
- 16:53Speaker 1: und die letzten drei Monate mit allem kombinierte in New York die riesen Chancen gehabt, einfach nachts unterwegs zu sein und hat natürlich auch Spaß gemacht.
- 17:05Speaker 1: Ich glaube das waren drei Monate, in denen ich überhaupt nicht geschlafen habe.
- 17:07Speaker 1: Aber ich bin immer noch müde von der Zeit weil du halt einfach unterwegs warst aber natürlich auch tagsüber dann gearbeitet hast und hab da viele Clubs gesehen.
- 17:17Speaker 1: Und wo ich dann zurückkam, hab mich überlegt Studium erfertigt was machst ihr jetzt?
- 17:23Speaker 1: Hatte da mehrere Möglichkeiten.
- 17:26Speaker 1: Natürlich wollte mich auch gleich irgendwie selbstständig machen.
- 17:28Speaker 1: also Irgendwie war das in mir drinnen.
- 17:31Speaker 1: Und unter anderem hatte mein Vater auch wieder mit einem Freund zusammen die Cities per Eins genommen, was völlig damals ... Laden war der, der davor nicht ganz so gut gegangen ist.
- 17:46Speaker 1: Aber dann wo es Vater eigentlich schon hatte, ist er recht gut gegangen und das war die Münchner Pankzehne.
- 17:51Speaker 1: aber wir sind immer wieder München also Münchener Pankzene ist natürlich Pankzähnedel.
- 17:56Speaker 1: Also das war eine Stadt der immer schon, da hat vielleicht einer mal irgendwo einen O-Ring oder irgendwas angehabt, aber es ist halt menschenmäßig.
- 18:05Speaker 1: Es war ein richtig cooler Club.
- 18:08Speaker 1: Und ich habe dann überlegt, was mache ich und bin eigentlich auf die Idee gekommen, dass vielleicht noch ein zweites Studium dran hängen.
- 18:13Speaker 1: Weil mir plötzlich Schule Spaß gemacht hat.
- 18:15Speaker 1: Es hat Menschen eine tolle Idee.
- 18:17Speaker 1: Ich studiere es ja nochmal in einem zweitmaßen zweite Studium.
- 18:19Speaker 1: Ich wollte an Politikstudien einfach beim geschichtigen Spaß gemacht haben.
- 18:22Speaker 1: Und macht's nachts lokal.
- 18:24Speaker 1: Ja, und dann haben wir das halt einfach so übernommen.
- 18:27Speaker 1: Damals waren alle stinksauer weil der blöde Käfer das macht.
- 18:30Speaker 1: Das wäre dann sicherlich etwas ganz anderes eben nicht so bisschen Subkultur drinnen.
- 18:37Speaker 1: Aber ich habe es dann doch so gelassen.
- 18:39Speaker 1: Einfach mal sauber gemacht, angestrichen mit ein paar Leuten und eben auch unter anderem auf die Idee gekommen was ich auch ein bisschen in New York gesehen hab dass wir einfach Themen dekorieren und immer wieder relativ verrückte Motto-Partys machen was es damals eigentlich auch noch nicht gibt gab und ja und die sind ganz gut eingeschlagen haben immer gute Presseberichte und natürlich der Punkt das eben München zu der Zeit Einfach die Stadt in Europa war, wo die besten Musikstudios waren.
- 19:09Speaker 1: Also insbesondere Marabella drüben, George Moroder hatte daher sein Studio und somit oder Diariola hier war also eigentlich alles was ein wichtigen Musikthemen war ist irgendwie in München passiert Und das war natürlich der Grund dass dann auch relativ bekannte Bands bei uns waren Die den Club auch gut fanden eine tolle Stimmung drin war.
- 19:32Speaker 1: Da kam mir dann auch sicherlich wieder das zu Gute, dass ich den Beruf auch so gelernt habe und auch immer gesagt der Mensch nach Klub sein heißt wirklich genauso arbeiten wie jeder andere Job ist.
- 19:44Speaker 1: Du musst um spätestens zehn halb elf da sein weil du musst alles vorbereiten weil du hast ja eigentlich nur zwei drei Stunden Zeit wo du Umsatz machen kannst und wo du das irgendwie hinkriegst und es ist nicht das Thema dass man sich so ein bisschen selbst feiert.
- 19:58Speaker 1: also Auch wirklich Arbeit, aber war natürlich auch super erfolgreich und wir haben wahnsinnig tolle Themen gekriegt.
- 20:06Speaker 1: Wir sind beide über München hinaus bekannt geworden mit dem Partys oder mit Menschen die halt bei uns waren und diese halt spannend fanden und ich... Ich treffe heute auch immer noch so Leute, die es haben entstanden.
- 20:19Speaker 1: Damals ist natürlich alle nicht mehr ganz jung als ehrlich wie ich und sagen, du, da kann man erinnern!
- 20:24Speaker 1: Ich habe in Hamburg für uns was das Größte, wir sind am Freitag mittags ins Auto rein und bei uns war's nur eins.
- 20:29Speaker 1: Wir mussten abends im Pianz sein und irgendwie hinkommen und ob wir dann reingekommen sind oder nicht.
- 20:34Speaker 1: Es war völlig egal, wir waren ja stundenlang vor der Tür.
- 20:36Speaker 1: ein positiver Lauf, den wir da einfach hatten und der einfach gut war.
- 20:42Speaker 1: Und für mich natürlich auch als jungen Unternehmer grandiose war, weil da hatte ich mein erstes Erfolgserlebnis und auf den Erfolg ist dann natürlich einiges aufgebaut
- 20:51Speaker 1: worden.".
- 21:08Speaker 1: Gut, ich sag mal das sind Punkte die halt dann auch meistens ein bisschen per Zufall passieren.
- 21:13Speaker 1: Also der erste große Schritt war nach Japan.
- 21:17Speaker 1: also es war auch dann wo ich in die Firma kam haben uns eben japanischer Kaufhauskonzern angesprochen dass sie gern deutsche Produkte hätten und mit einem interessanten Namen Japaner oder Asiaten, die leben sehr gerne Geschichten über das Thema zu erzählen und da kannte es natürlich über Käfer was erzählen.
- 21:37Speaker 1: Und ja dann haben wir eine Lizenz geschlossen und einen Produzenten gefunden der halt jetzt ... Das ist auch schon seit ich wirklich weit über dreißig Jahre einfach normale Unteranführungen, d.h.
- 21:51Speaker 1: deutsche Wurstwaren macht also Themen Rot und solche Dinge, die man halt einfach für Deutschland stehen.
- 21:57Speaker 1: Und das läuft ganz so gut!
- 21:59Speaker 1: Die ganzen Jahre ist es sehr erfolgreich gelaufen.
- 22:02Speaker 1: Da sind wir da, dann kam ein Ruf eben aus aus China, dass wir in Shanghai ein Restaurant aufmachen und mal schauen wie das weitergeht, das ganze Thema.
- 22:10Speaker 1: Aber unsere Heimat ist hier und hier haben wir auch so viel Chance an soviel noch zu tun, dass sie einfach auf Deutschland konzentrieren wollen.
- 22:20Speaker 0: Sie trauen sich ja auch manchmal an Dinge ran woanders... ... ähm... Teilweise auch Gastronomen in dem speziellen Fall, auf den ich hinaus will.
- 22:28Speaker 0: Durchaus zurückschrecken... Ich weiß noch das.
- 22:32Speaker 0: etwas wie das gut kalten Brunt zum Beispiel war lange so eine etwas brach liegende Immobilie wo niemand so richtig sich rangetraut hat und dann haben sie das übernommen groß umgebaut ein wunderschönes Restaurant dahin gebaut mit ganz vielen Eventflächen und der Laden läuft.
- 22:55Speaker 0: Also ich kann mich noch erinnern, ich war letztes Jahr ziemlich viel da habe auch mein Geburtstag da gefeiert was sehr lustig war weil es war überhaupt nicht so geplant und wir waren irgendwie... Ich hab für zwanzig Leute reserviert und am Ende waren wir dreißig an dem Tag kurz vor Weihnachten wo Die Hölle los war und irgendwie kam dann immer doch noch irgendwo ein Stuhl her.
- 23:15Speaker 0: Auf jeden Fall, ich kann mich daran erinnern es gab eine Zeit glaube ich im Dezember wo dort auch die oder im Januar wo die Karte so ein bisschen verkleinert wurde weil so viel Andrang da war und soviel los war dass man gar nicht mehr diese ganze Breite der Karte irgendwie abbilden konnte.
- 23:32Speaker 0: was ist da ihr Gespür, also wenn sie sich an solche Projekte ran trauen haben Sie dann gespür dafür dass man da wirklich was draus machen kann?
- 23:42Speaker 0: oder was gibt Ihnen die Sicherheit in dem Moment das sie sagen ja das machen wir
- 23:46Speaker 1: jetzt.
- 23:46Speaker 1: Auf gut kalten Runden war es einfach, wir haben ein kleines Haus schräg gegenüber auf der anderen Seite und habe immer hingeschaut.
- 23:53Speaker 1: Ich habe gesagt Mensch das muss man machen weil ist einfach der schönste Platz für einen Bayern wie wir jetzt sind auf der Welt ist.
- 24:01Speaker 1: Weil du hast einfach diesen wunderschönen See hast die Berge dazu und alles und zu jeder Jahreszeit ob das im Sommer oder im Winter ist es immer schöner.
- 24:08Speaker 1: Das war sicherlich den Grund warum ich das gemacht hab.
- 24:11Speaker 1: aber Also als Unternehmer gehört es ja, Dinge zu machen und manche sind erfolgreich.
- 24:15Speaker 1: Manche sind nicht erfolgreich aber viele Dinge gemacht die nicht erfolgreich sind.
- 24:19Speaker 1: also wir könnten glaube ich eine ganze Sendung darüber machen über Themen die nicht funktioniert haben.
- 24:24Speaker 1: auch kalten Brunnen war am Anfang nicht einfach.
- 24:26Speaker 1: da gab's auch Themen wo man lernen musste, wo man das richtige Team zusammen kriegen musste.
- 24:31Speaker 1: jetzt also besonders seit sogar in diesem verrückten Corona Jahr funktioniert sehr gut ist ein tolles Team da und ein verwunderschöner Platz.
- 24:41Speaker 1: Aber wir haben auch Dinge ausprobiert, was Negatives war.
- 24:45Speaker 1: Wenn man die Schrannenhalle gemacht hat nicht so funktioniert.
- 24:48Speaker 1: da ist jetzt Italie drinnen also das war schwierig.
- 24:51Speaker 1: Es gab immer wieder Themen die man ausprobieren darf.
- 24:54Speaker 1: es gehört dazu als Unternehmer du musst Dinge machen und ich merke das auch immer wenn ich dann darüber rede über Punkte die nicht erfolgreich waren, plötzlich kommen alle gegenüber.
- 25:05Speaker 1: Ja das kenne ich auch!
- 25:07Speaker 1: Menschen reden natürlich einfach viel lieber darüber was gut war und... Aber die Misserfolge gehören dazu, da muss er das genau abwägen oder nicht abwähgen.
- 25:16Speaker 1: Man muss dann das Glück haben, dass das halt die Erfolge überwiegt.
- 25:20Speaker 1: und der Rest ist viel aus dem Bauch raus auf die Frage zu kommen.
- 25:26Speaker 1: Man kann sicherlich klare Analysen machen und kann sagen an dem Standort geht es so und so.
- 25:30Speaker 1: aber gerade Gastronomie ist irgendwas... Das hängt auch in einem Raum dar, das hängt ja auch an einer Atmosphäre, die da ist.
- 25:37Speaker 1: also da können auch schon in den schlimmsten Keller kann einfach superlässig sein, weil du eine richtige Idee dahinter
- 25:45Speaker 0: hast.
- 25:45Speaker 0: Jetzt habe ich gelesen sie planen ja auch doch aus spannenden neue Projekte.
- 25:51Speaker 0: paar Wochen haben sie darüber gesprochen, dass Sie an Feinkost-Boutique denken und wie man die umsetzen könnte.
- 25:58Speaker 0: Ich muss dann zuerst an so einen wahnsinnig tollen Laden in Lissabon denken der immer irgendwie zwei Häuser weiter ist von einer Wohnung, die ich immer miete.
- 26:06Speaker 0: dort weil das ist ein richtig schönes stylisches Eck Geschäft, die verkaufen ganz, ganz tolle Produkte.
- 26:16Speaker 0: Haben drei, vier Tische drin wo man irgendwie einen Kaffee trinken kann und eine Kleinigkeit essen kann und wirklich einfach tolleprodukte einkaufen kann für zu Hause und einfach hochwertiges Arten auch.
- 26:28Speaker 0: Wie planen Sie diesen Ansatz?
- 26:30Speaker 0: Also was soll das genau werden?
- 26:33Speaker 1: Wir haben schon seit längerer Zeit haben wir verschiedene Märkte Und das ist auch mal entstanden also auch wieder aus einem Nicht-Erfolg.
- 26:42Speaker 1: Wir haben eine relativ große Einheit, wo unsere Küchen sind.
- 26:45Speaker 1: In unserer Verwaltung sitzt das ein bisschen außerhalb von München.
- 26:47Speaker 1: Pastaf heißt der Ort, der natürlich Seegmüller bekannt ist und da hatte ich mal ein riesengroßes Hochregalager drinnen und dann habe ich dann irgendwann einmal festgestellt, in einer Hochregallage brauchen wir nicht.
- 26:57Speaker 1: Und ja, dann war es ... Da ist das leergestanden und da lassen Sie uns mal einen Fußboden reinmachen und lasst mal so ne Art Factory Outlet machen, wo man also gute Dinge kriegt.
- 27:07Speaker 1: So haben sich dann so Märkte entwickelt Wobei er nicht im Bereich der Frischwahre gegangen ist, sondern eher der Hartwahregang.
- 27:16Speaker 1: Das sind Lebensmittel jetzt.
- 27:18Speaker 1: und aber auch da war die nächste Entwicklung, die dahin gegangen ist – und das sind wir heute – dass man einfach wirklich wunderbare kleine Frischprodukte haben will, die wir meistens selbst produzieren.
- 27:28Speaker 1: Wir haben einen Prototypladen in Sollen, der hat so zwei, dreieinhalb Quadratmeter.
- 27:33Speaker 1: Und genauso wie Sie es gerade von Lissabon erzählen gibt's natürlich sowas auch in Paris.
- 27:38Speaker 1: Gibt es kleine Fan-Kosk-Botiken?
- 27:39Speaker 1: Gibt´s das!
- 27:40Speaker 1: Und wir wollten jetzt nicht viel über Corona reden, aber eben genau wenn dann andersrum.
- 27:47Speaker 1: Dass man sich natürlich auch viele Gedanken macht.
- 27:49Speaker 1: wie geht das Thema weiter?
- 27:50Speaker 1: Dass der Eventbereich sicherlich insbesondere im Firmenbereich in den nächsten Jahren nicht einfach wird.
- 27:57Speaker 1: Privatbereich glaube ich dass es da nicht so viele Probleme gibt.
- 28:00Speaker 1: Da werden die Leute sicherlich Hochzeiten machen Geburtstag gefeiern und das waren aber größere Firmen werden in den nächsten Jahren vielleicht ein bisschen sparsamer sein, weil wir auch eine kleine Wirtschaftskrise haben und manchen Leuten das es nicht so gut geht.
- 28:16Speaker 1: Also muss man drüber nachdenken, wie wir was kümmern tun mit dem Umsatz, den wir da verlieren?
- 28:22Speaker 1: Und da ist eben diese Idee gestanden, dass wir das etwas werden sollen haben.
- 28:26Speaker 1: Impfer vielfältigen und einfach in Gegenden gehen die Menschen da sind, die bereit sind... So ein bisschen besondere Produkte zu nehmen, die dann natürlich auch die Supermärkte da gibt es ja heute auch wunderbare.
- 28:39Speaker 1: Die Edikastireves sind die tolle Jobs machen aber gerade im frischen Bereich kann man sie vielleicht nochmal ein bisschen ergänzt und kann Themen machen, die im Flämpen noch ein bisschen besser sind.
- 28:48Speaker 1: Und das mit einer kleinen Gastronomie bezogen... Ja und da suchen wir jetzt Standorte.
- 28:53Speaker 1: Es sind jetzt auch hoffen, dass wir welche finden.
- 28:57Speaker 1: So was im Gärtnerplatzbeispiel in Halerinnengrünwald oder vielleicht hier im Lädel.
- 29:03Speaker 1: Also gibt so viele wirklich gute Gegenden wo die Menschen bereit sind eben sowas zu machen und das klein und fein.
- 29:10Speaker 1: Und das ist jetzt so ein Ziel in den nächsten ziblizeiten.
- 29:15Speaker 1: Ich kann sagen vielleicht dauert es drei Jahre, vielleicht dauers vier Jahre einfach mal so zehn zwölf Soleden im Großraum München zu
- 29:22Speaker 0: haben.
- 29:23Speaker 0: Was haben Sie denn sonst noch für Ideen, die sie für die Zukunft gerne mal anpacken würden?
- 29:28Speaker 0: Gibt's also ein oder zwei Sachen, die Sie verraten können, die Ihnen so'n bisschen auch Spaß machen würden.
- 29:35Speaker 1: Einmal gibt es unendlich viele, weil das neue macht mir immer besonders viel Spaß.
- 29:39Speaker 1: Das ist schrecklicher der ganzen Geschichte!
- 29:44Speaker 1: Ganz was Konkretes ist, das wäre sehr gerne.
- 29:46Speaker 1: Ich hoffe, dass wir nächstes Jahr ein richtig schönes veganes Restaurant aufmachen, da irgendwas Besonderes ist und ich glaube, weil man mit Käfern nicht unbedingt vegan sieht, jetzt komme ich fast wieder zurück zu den Ursprüngen meiner Familie.
- 30:01Speaker 1: Wir müssen die Leute überraschen und beim Damals haben wir die Gäste und Kunden überrascht Wunderbaren Apfel vom Boden, sie hatten aber auch die Kiwi, die daher kam oder die Papaya.
- 30:11Speaker 1: Und jetzt können wir unsere Kunden auch überraschend sagen, wenn wir richtig gut vegan machen was eine absolute Lebenseinstellung ist und was nicht nur ein Trend ist sondern was eben da ist dass wir sowas machen das sind wir relativ nah dran, sowas auszuprobieren und so was auch auf Dauer zu machen.
- 30:27Speaker 1: Dann eben auch damit verbunden generelles ganze Thema mit Nachhaltigkeit und all diesen wirklich wichtigen Punkten die wir uns jetzt beschäftigen müssen das ins Unternehmen zu integrieren.
- 30:39Speaker 1: Wir sind gerade dabei oder haben gerade auch verrückterweise in der jetzigen Zeit, also jeder sagt es völlig falsch aber ich sage ist es richtig weil man eine große Chance hat, dass man eine Firma gegründet die Flugzaqueterin macht Es fliegen keine Flugzeuge, ich fliege das nicht.
- 30:53Speaker 1: Aber wir haben dann eine Chance gekriegt durch eine große Fusion von zwei Unternehmen und da ist ein Kleinigkeit übrig geblieben und die konnten wir sehr günstig erwerben und wollen als ins Flugzeugkettering einsteigen.
- 31:08Speaker 1: Das ist auch ein Punkt an dem wir weitergehen wollen.
- 31:12Speaker 1: Schauen wir, was gibt es in Messebetrieben noch in Zukunft?
- 31:16Speaker 1: Es gibt auch in der Zeit wahnsinnig viele Chancen die da sind.
- 31:20Speaker 1: Auch ganz wichtig – jetzt bleibe ich wieder beim Handel – dass sich der Handel dementsprechend entwickeln wird, damit man viel mehr Wertegerichte und Teile davon hat.
- 31:30Speaker 1: Das klingt so banal, aber richtig schöne Röstkartoffeln zu Hause machen.
- 31:37Speaker 1: Es ist zwar einfach, aber es ist Arbeit weil du musst Kartoffel kochen oder was das macht.
- 31:41Speaker 1: Wenn du die Kartoffeln fertig gekocht kriegst und teilweise vielleicht schon geschnitten bekommst dann deine Gewürze dazu.
- 31:50Speaker 1: Vielleicht wenn du es mit Speck machst, dein Speck dazu.
- 31:52Speaker 1: Dann den Zwiebeln alles hergerichtet sodass man das nur noch irgendwo in die Pfanne reinmachen muss.
- 31:57Speaker 1: Dann glaube ich dass es genug Kunden gibt, die sagen Mensch da habe ich eigentlich Lust drauf!
- 32:03Speaker 1: Und diese, ich nenne es jetzt Mies am Blas-Küche ist ein wirklich spannendes Produkt was man extrem weiter entwickeln kann.
- 32:10Speaker 1: Ist völliger Zeitgeist.
- 32:11Speaker 1: Ist durch die jetzige Thematik dass die Restaurants zu sind.
- 32:15Speaker 1: jeder hat wieder gelernt zu Hause ein bisschen etwas zu machen.
- 32:18Speaker 1: Ich habe kürzlich mal einen Anruf von einem sehr guten Kunden von uns gekriegt in dem Bereich Haushaltsmaschinen tätig sind, sagen wir haben das beste Jahr unserer Firma Geschichte.
- 32:29Speaker 1: Wir wollen irgendwie unseren Vertriebleuten ein kleines Geschenk machen, haben sie da eine Idee?
- 32:34Speaker 1: also es ist gelern worden auch bisschen zu Hause sein und zu Hause zu essen und zum Machen.
- 32:40Speaker 1: Also da kann man wirklich spannende Ideen ranbringen.
- 32:43Speaker 1: Wir haben gerade mit einem holländischen Partner zusammen einen super spannendes Kantine Konzept entwickelt.
- 32:53Speaker 1: richtig viel und es macht auch extrem Spaß gerade neue Sachen zu machen.
- 32:58Speaker 1: Ich bin zwar jetzt auch nicht mehr ganz so jung, aber irgendwie reizt mich und ich will da nicht aufhören!
- 33:03Speaker 0: weil sie gerade das vegane Konzept angesprochen haben.
- 33:06Speaker 0: Jetzt sind Sie ja auch ein bisschen rumgekommen in der Welt und ich habe immer das Gefühl, in vielen anderen Städten also gerade auch wenn man so in die Nordics reißt... Ich erwähne jetzt bewusst nicht nochmal Helsinki, weil ich das fast in jeder Folge tue, aber überall findet man dort wahnsinnig tolle veganen oder vegetarische Gastrokonzepte.
- 33:26Speaker 0: Also es ist super einfach!
- 33:29Speaker 0: Ich esse gerne Fleisch aber ich ess auch sehr, sehr gerne.
- 33:32Speaker 0: einfach eine Alternative oder ein vegetarisches oder sogar veganes Gericht wenn es dann cool ist.
- 33:37Speaker 0: Wenn's gut gemacht ist, wenn irgendwie ein vollwertiges Gericht ist und hier in... Deutschland oder gerade auch in Bayern hat man immer das Gefühl, dass vegetarisch der Gericht auf der Karte sind dann im Bayerischen Wärtshaus die Kehrspätzle und dass es halt wahnsinnig schwierig.
- 33:53Speaker 0: Warum sind wir eigentlich so wahnsinnige Fleisch zentriert in unserer Ernährung?
- 34:00Speaker 1: Das ist natürlich ein bisschen bayerisch typischer, dass das die bayerische Kost auch ist.
- 34:05Speaker 1: Nur es verändert sich und genau wie Sie es gerade schreiben beschreiben.
- 34:09Speaker 1: also ich bin genauso auch der Flexitarier, wie wir uns beide nennen der schonmal sagt ich esse mal irgendwie ein Stück Fleisch oder ich esse eine tolle Wurstel oder so ein schönes Rausbadwürstel mit einem tollen Graut dazu.
- 34:22Speaker 1: Also das gehört einfach dazu.
- 34:24Speaker 1: aber... Ich lebe bewusst und das heißt bewusst auch für Umwelt bezogen, bewusst auf eine Ernährung.
- 34:31Speaker 1: Und da ist vegan-vegetarisch wirklich eine extrem gute Alternative.
- 34:37Speaker 1: Es wird jetzt ganz schnell auf uns zukommen.
- 34:39Speaker 1: also es ist ähnlich.
- 34:40Speaker 1: wie in der Wirtschaft über Digitalisierung redet
- 34:43Speaker 1: usw.,
- 34:44Speaker 1: sag ich jetzt in der Gastronomie und in der generellen Ernährungen ist vegetarisch und vegan einfach eine Lebenseinstellung die uns die nächsten Jahre begleiten wird.
- 34:55Speaker 1: das Problem, dass wir noch nicht die richtigen Köche haben, die in der Art und Weise perfekt arbeiten können.
- 35:01Speaker 1: Die eben auch die Liebe dazu haben da aus bestimmten Themen was zu entwickeln.
- 35:06Speaker 1: Und gerade in skandinavischen Küchen ist es nicht nur Helsinki, also ich bin ein Riesenfan von Kopenhagen insbesondere mit MoMA.
- 35:15Speaker 1: Wahnsinn spannend.
- 35:16Speaker 1: Tolle Konzepte entwickelt worden sind, wo die einfach auf den Wald reingehen und Sachen finden, die Geschmacksrichtungen haben, die wir uns gar nicht vorstellen können.
- 35:28Speaker 1: Das ist ein Punkt.
- 35:30Speaker 1: Aber genau wie Sie sagen es ist wieder eine riesige Chance daran zu gehen hier was Neues zu machen.
- 35:36Speaker 1: das wollen wir jetzt.
- 35:38Speaker 0: Dann dürfen wir gespannt sein, was da so die nächsten Wochen und Monate kommt.
- 35:41Speaker 0: Ich wünsche Ihnen auf jeden Fall viel Erfolg dabei!
- 35:44Speaker 0: Und vielen Dank, dass Sie sich die Zeit genommen haben...
- 35:45Speaker 1: Ne, war mir große Freude.
- 35:46Speaker 1: also wirklich auch vielen, vielen Dank und viel Erfolg mit den ganzen Sendungen, die Sie machen.
- 35:51Speaker 0: Danke schön
- 35:52Speaker 1: Das wars leider schon Die letzte Runde ist ausgetrunken.
- 35:56Speaker 1: das Gespräch zu Ende.
- 35:58Speaker 1: Vielen Dank fürs Zuhören.
- 36:00Speaker 0: Bitten
- 36:01Speaker 1: im Rücksicht auf die Nachbarn und sei leise wenn du die Bar verlässt Aber vergiss auf keinen Fall, den abonnieren Button zu klicken.