Latest / Rheinpegel - der Düsseldorf-Podcast / 30 Jahre Rheinuferpromenade, Düsseldorfs Weg zur Gastrohauptstadt und Neues vom Frankreichfest
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- Music. Ich habe hier ja schon öfter offengelegt, dass ich nun wahrlich kein Fan vom Fliegen bin. Ja, wenn ich ganz ehrlich bin, habe ich eine Riesenangst davor, in einer Maschine, was weiß ich, wie viele Meter in der Höhe, auf wenig Raum eingesperrt zu sein. Und auch, dass mich diese Angst sicher davon abhält, bestimmte Orte auf der Welt zu sehen und sie zu erkunden, an denen es mir bestimmt gut gefallen würde. Und ja, ich habe auch groß angekündigt, das in diesem Jahr anzugehen. Da ist jetzt noch nicht so viel passiert, aber Leute, ich bin dran. Deswegen suche ich ja auch immer nach schönen Zielen, die mit Bahn oder Auto zu erreichen sind. Klappt auch ganz gut, die Eifel ist aber auch schön. Und wenn ich ganz wild drauf bin, steige ich wohl auch mal auf eine Fähre. Wenn dann aber, wie momentan, auch noch der Zeitfaktor dazu kommt, also beziehungsweise die fehlende Zeit, ist ja immer so viel zu tun, dann muss ich meine Urlaubsgelüste halt anders ausleben. Zum Beispiel, indem ich mir hier in der Stadt Orte suche, an denen es sich ein bisschen wie woanders anfühlt. Klappt mal mehr, mal weniger gut. Und wie immer, wenn ihr Tipps habt, schön her damit. Eins geht immer. Am Rheinufer sitzen und dem Fluss beim Fließen zuschauen. Entweder auf der linken Seite oder auf der Promenade, die sich an der Altstadt vorbeischlängelt. Dass die so aussieht, wie wir sie heute kennen, ist einer Idee zu verdanken, die vor genau 30 Jahren aufploppte. Damals wurde die vielbefahrene Straße am Rhein untertunnelt und die Rheinuferpromenade gestaltet. Zum Geburtstag dieser paar ansehnlichen Kilometer Weg erzählt Uwe Jens Runau, wie alles entstanden ist, wer verantwortlich war und was es sonst Spannendes zu wissen gibt. Natürlich kann auch Essen einen in andere Stimmungen und auch, zumindest mental, Gefilde bringen. In Düsseldorf soll das besonders gut funktionieren, wollen wir doch schließlich als Gastrohauptstadt bekannt werden. Warum das in den Augen einiger ein bisschen schwierig ist, zumindest momentan, das weiß Helene Pawlitzki. Und wenn man es ganz genau wissen will, ist man auf dem Frankreichfest natürlich gut aufgehoben, dass Anfang Juli wieder drei Tage lang das Savoir-Vivre in die Stadt bringt. Mehr Urlaubsfeeling in der eigenen Stadt geht wahrscheinlich kaum. Angelina Burch kennt sich aus und berichtet, was in diesem Jahr alles geplant ist. Und damit herzlich willkommen zum Rheinpegel. Ihr hört Folge 372 und der Rhein steht bei 2,64 Meter. Music. Hallo zum Rheinpegel, dem Podcast, in dem wir jede Woche darüber sprechen, was Düsseldorf umtreibt, was die Bewohnerinnen und Bewohner bewegt, kurz und gut, was geht. Mein Name ist Tosja Kohlmann und diese wirklich schöne Aufgabe darf ich übernehmen. Wenn ihr uns etwas mitteilen wollt, wenn ihr Themen habt, die euch unter den Nägeln oder auf der Seele brennen, wenn ihr Veranstaltungen wisst, auf die wir hinweisen dürfen, Oder wenn ihr richtig schöne Ausflugsziele, die man vielleicht auch ohne Flugzeug erreichen kann, in petto habt, dann könnt ihr uns das gerne mitteilen unter rheinpegel.podcast at rheinische-post.de oder 0160 80 80 844 erreicht ihr uns. Wir freuen uns immer von euch zu hören. Die Rheinuferpromenade wird 30, das ist ein Grund zu feiern, schließlich ist sie städtebaulich das größte Geschenk, das der Stadt im vorigen Jahrhundert beschert wurde, wie mein lieber Kollege Uwe Jens Runau in seinem Stück dazu schreibt. Er erzählt, wie es zu dem Bau kam, was die Idee dahinter war und ist und wer verantwortlich zeichnete. Lieber Uwe Jens, es ist eine Weile her, dass wir das letzte Mal miteinander sprachen. Ja, das stimmt. Es fühlt sich an wie 30 Jahre. Ja, das stimmt mindestens. Und witzigerweise wird das, worüber wir heute sprechen, auch 30 Jahre alt. Es kommt nicht so oft vor, dass Sachen, die in der Stadtjubiläum feiern, so viel jünger sind als ich. Also ich habe das alles mitbekommen. Die Rheinuferpromenade wird 30 Jahre alt dieses Jahr. Und bevor wir komplett einsteigen und ich jetzt hier nochmal drauf rumkokettiere, dass ich hier schon so ein bin. Was genau ist die Rheinuferpromenade? Also was definiert die Rheinuferpromenade? Die Rhein-Ufer-Promenade definiert, so ein bisschen technisch gesagt, die Oberflächengestaltung über der Tieflegung der Rhein-Ufer-Straße. So würde man das technisch sagen. Also dieses Großprojekt damals war eben, wir wollen diese Straße, die da... Am Tag 55.000 Autos an den Häusern und am Strom quasi, das war ja die Trennung sozusagen, vorbeiführt, die wollen wir jetzt mal nach unten verlegen, damit eben, das war auch so ein tolles Ziel, auch eine schöne Formulierung, die Stadt zurückkehrt an den Strom. Irgendwie, die Düsseldorfer in und der Rhein, das ist schon eine große Liebesgeschichte und wir wollten wieder näher dran. Ja, und das ist auch historisch fast schon zwingend gewesen, muss man sagen. Und man hat halt in dem Augenblick, da brot sich eine Chance, kann man ja gleich drüber sprechen, und man hat gesagt, machen wir. Und welche Bedeutung das hatte, war eigentlich nur den wenigsten klar. Dafür bist du ja jetzt da, um mir und uns diese Bedeutung nahezulegen. Vielleicht kannst du einmal ganz kurz die, also im Juni 95, tatsächlich genau vor 30 Jahren ist das da alles eröffnet worden. Warst du da vor Ort beim Fest? Ja, ich habe da generell über dieses ganze Projekt unglaublich viel geschrieben. Also so glaube ich, könnte sein, dass es das war, wo ich am allermeisten drüber geschrieben habe, weil das ja über ein paar Jahre ging und ich habe das sehr intensiv begleitet damals. als die Planung und den Bau erstmal des Tunnels. Auch den, er möge es mir verzeihen, wahnsinnigen Projektleiter Erich Waser, der wirklich ein toller Typ war, der sich unglaublich da eingesetzt hat. Also ein städtischer Mitarbeiter, der das aber wie sein Baby betrachtet hat und eigentlich immer da war, wenn es darauf ankam. Und danach aber eben auch die Überlegung, ja, was passiert da jetzt oben drauf? Da gab es auch einen Wettbewerb für. Und den hatte dann eben das Büro Fritschi und Stahl, Atelier Fritschi und Stahl, Niklas Fritschi und Stahl. Benedikt Stahl. Das habe ich auch ganz spät erst gecheckt, dass diese Wiese, die ja da drauf ist und halt diese Fläche und alles, das ist ja alles geplant. Das ist nicht einfach nur grün, sondern es hat ja auch eine Bedeutung. Oder ist das dann ein Kunstwerk, sagt man das so? Es ist auf jeden Fall ein Werk. Du hast ja auch ein Urheberrecht daran. Und das ist eigentlich ein sehr, sehr schöner Entwurf. Jetzt muss man so sagen, am Anfang war es ja erstmal nur, die Straße kommt da weg. Ich selber bin da auch früher oft hingefahren mit dem Auto und man konnte eben auf dem unteren Rheinwerf, das heißt ja das untere Rheinwerf in Düsseldorf, konnte man gratis parken. Hat man sich heute gar nicht mehr vorstellen. Also man konnte einfach da unten hinfahren, sein Auto abstellen, latschte durch die Altstadt hier zur Königsallee oder jetzt hier Shadow Arcaden, wo man halt so gerade arbeitete und abends wieder zurück und ist mit seinem Auto wieder nach Hause gefahren. Das heißt, oben hattest du eine vierspurige Straße vor diesen Altbauten, wo jetzt die Platanenallee ist. Da sind die alle mit dem Auto lang gefahren und unten wurde geparkt. Eigentlich unglaubliche Verschwendung und eigentlich fast eine Frechheit, wenn man überlegt, wie schön das da heute ist. Ja, weil es auch so organisch, finde ich, aussieht, dass man sich, ich finde, an manchen Orten in der Stadt, wir reden ja oft über auch Bausachen, oder wenn dann was verschwindet oder neu gemacht wird, dann muss man sich noch so ein bisschen dran gewöhnen oder es fällt so ein bisschen hingemacht aus. Aber da finde ich, diese ganze Strecke, das ist so, ja, so organisch, so logisch, dass ich mich gar nicht mehr erinnern kann. So ist das ja oft, dass man hinterher nicht mehr weiß, Ach so, das war früher anders. Man muss jetzt aber auch sagen, was toll ist, dass eigentlich, das ist auch das Schöne an Traditionen, wenn man sich da reindenkt, die sind ja nicht nur alt und doof, sondern haben früher vielleicht sich auch schon mal Leute Gedanken gemacht und sind auf was gekommen. Und das gehört schon zur Seele von Düsseldorf dazu, dass nämlich um 1900 rum, Düsseldorf war eine unglaublich florierende und schnell wachsende Stadt. Also innerhalb von 40 Jahren, von 1880 bis 1920 ging das hoch von 50.000, 60.000 auf 420.000. Das muss man sich mal vorstellen in so einer kurzen Zeit. Industrialisierung, ganz viele Menschen kommen nach Düsseldorf. Und da haben die um 1900 gesagt, wir wollen das Rheinufer vorschieben. Man muss sich vorstellen, dieses untere Rheinwerf gab es früher gar nicht. Da war der Fluss, also da ist oben so runtergeguckt sozusagen. Auch am Burgplatz, wo der Schlossturm steht, da war quasi Abbruchkante. Da gibt es so alte Fotos. Ist echt sehr cool, ehrlich gesagt, das zu sehen. Und dann hat man eigentlich dieses, quasi ein bisschen Landgewinnung betrieben. Den Fluss so vorgeschoben und hat oben, wenn wir da heute spazieren gehen und man sieht die alte Mauer oben, wo auch die Bastion ist, da wo man Kaffee trinken kann, ein Stück vom Burgplatz weg. Das ist 1902 eröffnet worden. Man hat also damals schon eine Rheinuferpromenade eigentlich angelegt und es gibt viele schöne alte Schwarz-Weiß-Bilder, wo die Düsseldorfer damals so im Sonntagsstaat, mit Hut und die Frauen in tollen Kleidern mit Sonnenschirmchen gingen die an dieser Rheinuferpromenade spazieren. Es ist köstlich, sich diese alten Bilder anzugucken. Das war also ein schönes Sonntagsfeldgnügen. Und nach dem Krieg, was haben wir gemacht? Alles zugebaut mit Straßen, weil das Auto kam jetzt, wir wollten alle mobil sein. Ich war noch nicht geboren, also so kann ich jetzt nicht mit kokettieren. Aber es wurde eben, das Rheinufer wurde zur Straße, alle hatten auf einmal Autos, die hatten sie ja vorher gar nicht. Und. Der Hofgarten wurde auch durchschnitten durch die Berliner Allee und Kaiserstraße da mit dem Tausendfüßler und so, was ja auch jetzt behoben wurde. Ja, irgendwie absurd, oder was heißt absurd, aber interessant, dass das so, das war das erstrebsame Ziel, möglichst viel Auto, möglichst viel Straße, wahrscheinlich auch möglichst viel Beton. Und jetzt machen wir alle wieder so. So, jetzt gehen wir einen Schritt zurück und sagen, es könnte auch anders schön sein. Und eigentlich sind, wenn man das mal überlegt, 50 Jahre Sündenfall sozusagen am Rheinufer korrigiert worden. Wobei man auch sehen muss, das ganze Rheinufer unten hatte auch eine Hafennutzung. Darf man nicht vergessen, da gab es Krane, um eben Schiffe, die Ladungen von Schiffen zu löschen. Und da, wo heute der Landtag steht, das war übrigens der Ausgangspunkt eigentlich auch für die Rheinuferpromenade, Da gab es auch ein Hafenbecken und da war die Fortinmühle, eine große Hafermühle sozusagen und die jetzt im Hafen ist. Die ist dann umgezogen eben in den 80er Jahren, weil eben der Landtag im Ständerhauspark, da ist ja das Ständerhaus, da tagte der, der konnte da aber nicht so erweitern, sondern hätte man den ganzen Park kaputt gemacht. Da gab es Aufstand. Machen wir nicht und so weiter. Dann wurden diese Pläne geschmiedet. Der Hafen wird gar nicht mehr so nachgefragt. Der Umschlag geht zurück und so. Und dann hat man gesagt, die Mühle verlegen wir in den Hafen. Wir schütten das Hafenbecken dazu und da bauen wir jetzt den Landtag hin. Dann kam, vor dem Landtag ist aber so eine blöde Hochstraße und der trennt jetzt den Landtag von der Bevölkerung. Die Hochstraße soll weg. Und dann Mitte der 80er Jahre kam es zu einer ganz tollen Sitzungssituation, dass der Städtebauminister im Rathaus auftauchte und hat gesagt. Liebe Stadt Düsseldorf, was haltet ihr denn davon? Wir machen nicht nur die Hochstraße an dem Landtag weg, wir bauen einen Tunnel. Verstehe. Das war quasi der Initialzündung. Genau, das ist eine Initialzündung gewesen. Und da haben die, dann war aber da noch ein paar Millionen für Straßenbau ausgegeben worden, da gab es erst Politiker, die haben gesagt, wir können doch nicht, was wir gerade erst da hingebaut haben, wieder weg machen. Aber die Mehrheit hat schnell erkannt, das ist ja eine Jahrhundertchance für Düsseldorf, die Stadt kehrt zurück an den Rhein. Und dann hat man eigentlich, heute dauert ja alles 30 bis 40 Jahre, wenn man was plant, innerhalb von kürzester Zeit eigentlich die Pläne gemacht. 1989 das beschlossen und am 15. März 1990 ging es los mit dem Tunnelbau und das ist irre eigentlich was da abgelaufen ist, weil dieser Herr Vasa, den ich eben erwähnt habe, der hat gesagt, wir haben die Verkehrsfreigabe am 15. Dezember 1993. Dreieinhalb Jahre nach dem Baustadt. Also man muss sich das vorstellen, beim Tunnel, der fast zwei Kilometer lang ist, der auf der Hälfte der Strecke übereinander als Doppelstocktunnel da direkt geführt wird, das muss man sich vorstellen. Das heißt, da war der Rhein ganz eng und da sind die Spundwände und da waren die Häuser und da haben die übereinander diesen Tunnel da reingebaut. Bergmännisch, zum Teil mit Schleusen und Druckluftschleusen. Da war 40 Grad, die Leute haben im Nacken Oberkörper gearbeitet. Also ein irres Ding. Und ja, wann wurde der Tunnel eröffnet? Am 15. Dezember. Die haben das geschafft. Auch die Firmen, die Argen, das war einfach super, wie das gelaufen ist. Keine Unglücke passiert. Es ist alles gut abgelaufen. Es war gut geplant. Das hat ein gutes Karma, dieses ganze Ding. Das Ganze hat ein sehr gutes Karma. Und deswegen, dass das so, Wir haben ja jetzt drüber geschrieben über die Geschichte, auch das größte Geschenk an Düsseldorf. Und ich glaube, heute sagen die Leute, ja, das ist wirklich ein irres Geschenk gewesen. Und der Begriff Jahrhundertprojekt ist auch richtig. Und dieser Fritschi und Stahl, die waren auch richtig, weil die haben halt einen Entwurf, und damit haben sie gewonnen, eigentlich nicht so viel zu machen. Sondern die haben gesagt, das soll so ruhig fließen, die Promenade wie der Strom. Eigentlich auch eine tolle Formulierung, diese Ruhe zu haben. Du baust halt diese mit hunderten Platanen so eine Allee dahin. Die hat man ja quasi kopiert. Da wo der Tausendfüßler stand, hat man auch eine Platanallee gebaut. Und dann eben 90 Bänke stehen da und du guckst auf den Rhein und guckst nach Oberkassel und abends guckst den Sonnenuntergang und schaffst noch so Ruhezonen. Heute, also das gefällt den Puristen, die das mal anfangs so geplant haben, nicht so. Wir überbespielen das ja schon fast so ein bisschen mit den Stadtstränden. Auf der anderen Seite, wir sind immer mehr Menschen hier in Düsseldorf und du brauchst diese Zonen und die sitzen auf der Wiese und genießen das. Also ich war am Anfang auch viel kritischer, also gerade an dem Punkt beim Apollo, weil du hast schon das Kitt da und die Wiese war auch so schön, einfach mal hinzukommen und sich da hinzusetzen. Jetzt haben wir überall Programm. Aber es wird angenommen und so weiter. Also vielleicht muss ich da auch nicht ganz so kritisch sein. Und wenn man Fahrrad fährt und aus Versehen nach unten guckt, dann wird er manchmal ein bisschen schwindelig, weil natürlich sich das so in der Wellenform bewegt. Jetzt wird er schwindelig. Also ich musste mich, ich habe immer das Gefühl, ich glaube ja eh, vielleicht muss ich darüber auch mal irgendwie was machen. Ich glaube eh, dass es so, es gibt so fortgeschrittenen Düsseldorf Sachen, die man machen kann. Also ich finde auch, es gibt fortgeschrittenen Stadtviertel. Also wenn ich als allererstes zum ersten Mal nach Düsseldorf ziehen würde und dann direkt nach Lohausen. Also ich finde, Lohhausen ist ein fortgeschrittenes Stadtviertel, weil man ja da die Stadt ganz anders hat als in der Stadt. Und ich finde, Fahrradfahren auf der Rhein-Ufer-Promenade und dabei... So eine Mutprobe. Man soll ja sowieso nach vorne gucken auf Fahrradfahren. Das soll ja gesund sein. Manchmal guckt man doch mal nach unten. Verena Kensbock hat das übrigens auch gesagt, unsere liebe Kollegin Verena, dass sie auch da immer so gucken muss, dass sie da nicht schwindet. Und das war übrigens die Diskussion am Anfang. Kann ich mir gut vorstellen. Es gab so Musterflächen. Wie soll das alles gestaltet werden? Dann gab es unterschiedliche Steine, die da lagen und so. Und dann wurde über diese blauen Wellen, die so Favorit waren, dann auch genauso diskutiert. Also dass das quasi vermutlich den Untergang des Abendlandes bedeuten könnte, wenn man die auslegt, weil eben die Leute massenhaft vom Fahrrad fallen und ihnen schwindlig wird. Ich kenne jetzt nicht so viele Unfälle. Ich tatsächlich auch nicht. Wenn du jetzt ein bisschen das schon ansprichst, natürlich gibt es immer, ich meine, wir sind auch immer noch wir, irgendwann zu merken, werden wir wohl haben. Also, dass es da bestimmt auch Gegenwind, wir haben das jetzt alles natürlich gerade sehr, es wurde geplant, es wurde gebaut, es wurde pünktlichst eröffnet, wahrscheinlich hat der auch noch eine Uhrzeit antizipiert und da wurde dann alles durchgeschnitten, also die wurden die roten Schleifen durchgeschnitten, es ist nichts passiert, ich weiß, dass ja auch dieser Tunnel. Ich weiß, da sind Kunstaktionen passiert, also das war ja wirklich alles ein runder, schöner Bau, wie wir das gerade beschrieben haben und es wird gut angenommen, Aber jetzt mal ganz, ganz, ganz ehrlich. Bisschen was wird doch auch gemeckert worden sein, oder? Und dann frage ich mich jetzt mit diesem Wellending. Ja, da kannst du immer meckern. Das ist völlig okay auch zu meckern. Da habe ich ja gar nichts gegen. Ich bin aber auf der anderen Seite auch erstaunt. Ich habe jetzt nochmal gefragt, was ist das für ein Material da, diese blauen Wellenplatten? Weil wenn man in die Altstadt geht und guckt sich dieses Pflaster an, ich habe jetzt letztens, bin ich auch mal mit Kopf nur nach unten. Diese Abbruchkanten, die du da hast, diese ganz vielen Schäden. Was haben wir da für einen Scheiß eingekauft eigentlich? Das ist ja so schlecht und diese blauen Wellenplatten am Rheinufer, die liegen da, das sind Betonplatten, 10 Zentimeter dick, blau eingefärbt, die sehen doch gut aus letztlich. Da ist eigentlich so gut wie nie eine kaputt gegangen. Du siehst auch kaum Schäden, mal so ein bisschen Abplatzungen. Die Altstadt ist ein Müllhaufen dagegen, ehrlich gesagt. Das ist einfach schlecht, was da ausgesucht worden ist. Das ist überhaupt nicht widerstandsfähig. Hättest du besser ganz normales Kopfsteinpflaster hingehen. Schön eng. Gibt es auch so Musterflächen in der Bolkerstraße, glaube ich. Also von daher und auch die Platan, Das hatte ich jetzt nicht geschrieben. Das ist ja zum Teil zwischen 80 Zentimeter und zwei Meter nur. Also du musst immer extra Wässerungsaktionen machen. Die sehen ja toll aus immer. Die sind ja gut in Schutz. Da werden auch nicht permanent irgendwelche ausgetauscht oder so. Also das hat schon insgesamt, also wo man auch noch meckern konnte, sind vielleicht die Lüfterbauwerke. Ich glaube, da hat auch mal einer, der sich da eine Eigentumsbohnung gekauft hat, wegen geklagt. Das sind diese zwei so schiefen, so wie so ein Y sieht das aus, so Türme, die da oben stehen, alten Hafen. Ja, ich weiß, ich weiß. Die brauchst du halt zum Entlüften des Tunnels. Das ist natürlich auch mal so ein Thema gewesen. Und worüber man sich aufgeregt hat, man hat ja die Geländer so erhöht. Das war aber notwendig, weil welche da runtergefallen sind. An Karneval glaube ich auch. Und das war was, also mittlerweile ist es fast wie eine Kletterwand da. Also sehr hoch, finde ich. Aber gut, so eine Promenade lebt. Da muss man dann gucken, wo muss man mal was nachbessern. Man hat jetzt auch die ganzen Lampen ausgewechselt. Die Gestalt ist eigentlich noch ähnlich, aber andere Leuchtkörper sind da drin. Die Polizei kann das jetzt. Wir haben eben vom Überbespielen gesprochen. Die Rheinuferpromenade war ja in der Corona-Zeit auch ein Problemfall. Und jetzt kann die Polizei da immer das Licht hochdrehen. Dimmen und hochdrehen. So diese alten Iguzini-Leuchten sind es jetzt nicht mehr, diese italienischen, die da mal waren. Jetzt sind es andere, vor allem andere Leuchtkörper für die Polizei. Also das Ding lebt. Und ich hoffe, es wird auch noch mal verlängert. Es gibt ja die Option, der Landtag wird erweitert. Und dann in den Medienhafen rein. Rein, so ein bisschen, also in die Richtung Landtag. Wann wurde der eigentlich neu gemacht, der Medienhafen? Das kam ein bisschen später, oder? Also kann ich mich auch daran erinnern, weil einer meiner ersten Termine in der Lokalredaktion Düsseldorf damals noch bei der Westdeutschen Zeitung war. 1994, Grundsteinlegung, Oberbürgermeisterin Smets vor der Eröffnung, also das war 1994, ein Jahr vor der Eröffnung der Rhein-Ufer-Promenade für das Medienzentrum. Das war der erste große Bau so im Herzen quasi dessen, was wir heute Medienhafen nennen. Da gab es noch keine Geribauten oder so, sondern dann wurde das da gebaut, ich glaube der WDR, weiß ich nicht, der war, der stand vielleicht. Gar nicht so unähnlich im Alltag. Das gehört ja auch zusammen. Weil man gesagt hat, wir brauchen den Hafen nicht mehr so, wurde ja die Keistraße neu entwickelt sozusagen. Und die Speditionsstraße, wo man Speicher baut, dann stehen lassen sie es ja auch umgenutzt worden. Und jetzt kommt die Kesselstraße noch als nächstes. Und das heißt, dieser Wegfall der Hafenfunktion und der Baulandtag und dann Rhein-Ufer-Promenade gehört zusammen. Ja, stimmt. Ich finde, die sehen sich ja auch ähnlich irgendwie. Also es ist so derselbe. Ich finde so der Medienhafen und die Rhein-Ufer-Promenade passen stiltechnisch irgendwie gut zusammen, finde ich. Wenn ich jetzt dagegen so den Kühlbogen nehme, also ganz ehrlich, denke ich gerade. Ja, der Kühlbogen ist was ganz anderes. Ja, aber das ist für mich so ein, ich finde die, ich hätte gedacht, dass der Medienhafen noch ein bisschen jünger ist, aber irgendwie passen die zusammen. Aber findest du nicht auch, wenn man jetzt von dem Burgplatz kommt und geht Richtung Medienhafen, siehst du dann den Medienhafen? Ich sehe erstmal den Landtag. Aber so ein bisschen nur, ne? Ja. Siehst du den Groß? Wenn du da vom Alten Hafen kommst, siehst du direkt den Landtag? Siehst du die Hafenspitze auf der Speditionsstraße mit den zwei Schwarzern, wo das Eiert ist? Warum siehst du nicht? Ich sehe sowieso immer nur die Brücken. Du siehst ja die Kniebrücke. Das heißt, die nächste große Aufgabe in 50 Jahren ist die Kniebrücke weg. Du machst einen schönen Tunnel und hast auf einmal, siehst du wie groß eigentlich, dann hast du dieses Panorama des Hafens. Stimmt, die Brücke trennt das auch so ein bisschen. Total, optisch trennt die das und das wird man vermutlich ja nie machen. Aber ich stelle mir, wenn man sich Düsseldorf einmal so vorstellt und man würde dann quasi sehen, wie der Rhein da so rumfließt und du siehst den ganzen Medienhafen da so, ach, könnte ich mir auch ganz schön vorstellen. Ja, jetzt hast du ja eben schon gesagt, das wurde ja oder wird so als Jahrhundertbauprojekt. Meinst du, da sind die, also wird jetzt dann immer versucht mit zum Beispiel dem Kühlbogen, ich finde immer der Tausendfüßler ist ja eine ganz andere Nummer, weil da war ja richtig fadlos. Also da kann ich mich sogar auch noch daran erinnern, wir sind da auch drüber gelaufen und haben gesagt, wenn das hier weg ist, das ist alles. Also das hat ja irgendwie noch viel mehr Emotionalität geborgen, stelle ich mir vor, als dieser Wegfall dieser Straße für den Tunnel. Also irgendwie, also das heißt, der Tausendfüßler, finde ich, ist eh nochmal ein gesondertes Thema, was die Rezeption oder wie nennt man das, die Annahme in der Stadt angeht. Es gab ja einige Bürger, die gesagt haben, das wäre so toll. Also die unten immer lang gegangen sind zu Fuß, haben gemerkt, wie es nach Pipi stinkt, wo man da, wo die Autos standen, wenn man Richtung Grünstraße läuft, zum Schwimmbad, was es damals mal gab. Das weiß ich noch, da gab es ein Wellenbad. Aber was ich fragen möchte ist, ist es irgendwie so, dass jetzt alles, was jetzt in diesem Jahrhundert dann noch gebaut wird, beziehungsweise ist es ja jetzt ein neues, kann da irgendwas eigentlich auch noch das neue Jahrhundertbauwerk werden? Oder sind die jetzt alle, also ist dieser Rhein-Ufer-Tunnel, diese Rhein-Ufer-Promenade, ist das das, was hier passiert ist? Und vielleicht irgendwann in sehr, sehr ferner Zeit kommt noch mal sowas Großes. Oder meinst du, die Kühlbogen, diese ganze Veränderung, die jetzt hier passiert. Die versuchen dagegen, also ist das eine Konkurrenz? Ich weiß, was du meinst. Erstmal ist das ja in einem großen Maßstab Stadtreparatur, was passiert ist. Beim Kühlbogen geht es darum, was in dieser autogerechten Stadt nach dem Krieg passiert ist, da zum Teil ein bisschen korrigierend einzugreifen und beim Rheinufer eben Auch eben diese Rückkehr zurück an den Strom, das sind erstmal Marksteine. Das ist ja unglaublich, diese Promenade, Autos weg und Promenade hin. Und ich glaube, man wird das sehr beschützen, auch wenn man sich den Hochhausrahmenplan anguckt, dann werden gewisse Zonen in Düsseldorf geschützt. Dazu gehört eben dieses Rheinufer. Aber man muss sich vorstellen, als Düsseldorf so wuchs Anfang des Jahrhunderts, also des 20. Jahrhunderts, hat man ja ernsthaft überlegt, es gab Wettbewerber und Wettbewerbsieger, die halbe Karlstadt abzureißen und da einen riesen Rathausturm hinzubauen, 180 Meter oder so. Also sowas gab es ja öfter und heute ist das alles eigentlich so ein bisschen unter Schutz gestellt und man will das nicht. Also wer will die Karlstadt wegmachen, das ist ja unglaublich eigentlich. Das heißt, wir gehen mit diesen schönen alten Zonen auch ein bisschen sorgsamer um. Und Extreme sind ja nicht per se erstrebenswert. Also das muss ja wenn passen. Und es kann durchaus noch auffällige Architektur geben. Im Medienhafen könnte das sein, aber auch da glaube ich, wird man gar nicht jetzt so zu den Sternen greifen wollen. Aber man muss sich mal überlegen, dass jetzt in Oberbilken 120 Meter Hochhaus an der Moskauer Straße gebaut wird als technisches Rathaus für 3000 Mitarbeiter. Also es gibt immer mal wieder Sachen, wo man vielleicht ein bisschen staunend davor steht. Aber ich glaube gerade so am Rhein, am Köh und Hofgarten hat ja auch die Operndiskussion gezeigt. Da ist man gut beraten, sehr vorsichtig mit zu sein. Den Hofgarten sollte man sehr schonen, vielleicht sogar erweitern. Muss die Heineallee immer so breit bleiben, kann nicht eine Spur nach Hofgarten. Also es gibt ja die dollsten Sachen, die man überlegen kann. Aber ja, ich hoffe mal, es kann alles so bleiben. Wir dürfen das weiter so erleben. Es bleibt friedlich in Europa. Dass wir nicht wieder neue Diskussionen haben müssen. Ich meine, es gab einen Wiederaufbau nach dem Zweiten Weltkrieg, nicht umsonst. Sondern da war die halbe Stadt zerstört. Ja, das ist wirklich sehr, sehr, sehr zu hoffen. Um to end on a lighter note, wird gefeiert. Also gibt es Kuchen am Rheinufer? Nee, müssen wir uns selber mitbringen. Nee, wir nehmen uns, das ist ja eh auch was Schönes. Wir holen uns also was Leckeres zu essen und setzen uns auf eine der 90 Bänke, so im Bereich Alterhafen oder noch ein bisschen weiter Richtung Apollo, da ist es was ruhiger und genießen da mal 20 Minuten, halbe Stunde, halten kurz inne, spüren unter uns vielleicht die Autos vibrieren, nein, die spürt man nicht, aber denken daran, dass da unten welche langfahren und freuen uns, dass wir in so einer schönen Stadt leben. Und flüstern ganz, ganz leise Happy Birthday in die blauen Wellenbetonbeläcke. Und gucken nicht da immer hin. Und gucken nicht da immer hin. Vielen Dank und ich freue mich, wenn wir in 30 Jahren über den 60. Kostock erreicht haben. Wir helfen uns über die Straße und gehen vorsichtig die Freitrippe runter. Bis bald. Tschüss. Music. Kurze Pause. Vielleicht mit etwas Werbung. Düsseldorf soll Gastrohauptstadt werden. Der Plan ist kein neuer und an vielen Stellen in der Stadt sicher schon auf dem richtigen Weg dorthin. Und doch sehen Gastronominnen und Gastronomen noch Luft nach oben. Was das heißt, an welchen Stellschrauben es teilweise noch hakt und wie die Stimmung auch in der Kommunalpolitik dahingehend ist, das erklärt mir und uns Helene Pawlitzki. Helene, Düsseldorf ist Landeshauptstadt. Düsseldorf ist Fahrradhauptstadt. Fahrradhauptstadt. Modestadt. Düsseldorf ist Modestadt. Düsseldorf ist Stadt der elektronischen Musik. Stadt der elektronischen Musik. Kunststadt. Kunststadt. Düsseldorf ist die, jetzt lass mich doch mal ausreden, ist die Stadt, in der wir uns kennengelernt haben und deswegen Hauptstadt meines Herzens. Düsseldorf ist nicht, noch nicht, soll werden Gastrohauptstadt. What about that? Manche sagen so, andere sagen so. Wir haben da ja vor nicht allzu langer Zeit drüber gesprochen, über dieses Ranking, was jetzt Düsseldorf quasi auch offiziell bescheinigt hat, schwarz auf weiß oder blau auf gelb, weiß jetzt nicht, wie diese Farbgebung ist bei so Parteien, dass wir auf jeden Fall. Verbesserungspotenzialstipps genau uns zu Herzen nehmen dürfen, Wenn diese Stadt denn Gastrohauptstadt. Was heißt denn Gastrohauptstadt? Also heißt das möglichst viele Restaurants? Heißt das, alle Küchen der Welt werden hier bedient? Was? Keine Ahnung. Ich finde, das muss der definieren, der den Begriff benutzt und den Begriff benutzt die Kommunalpolitik und auch natürlich ein Stück weit die Interessensvertreter, also zum Beispiel die IHK benutzt den Begriff. Aber ich glaube nicht so richtig, dass schon ganz trennscharf ist, was zum Beispiel die Stadtspitze darunter versteht, die das ja letztendlich umsetzen müsste, wenn sie wollte. Also ich finde, das Gastrohauptstadt ist für mich eine Worthülse, die man quasi auffüllen kann. Also wie so eine Wortpinata, da kann man jetzt irgendwie kleine Sachen reinstecken, was das bedeutet, wenn man die dann jetzt auseinander beschlagen würde. Und irgendwie ja so ein bisschen, ja genau, was heißt das? Wer definiert das? Und es ist ja auch ein bisschen random. Also es gibt einen Mann namens Jörn Topel und er hat im Januar, als er sein Amt angetreten hat, was nämlich der Gastrobeauftragte des Wirtschaftsförderungsamts der Stadt Düsseldorf ist, hat er gesagt, sein Traum wäre, dass wenn jemand nachdenkt darüber, wo er hinfahren kann, um richtig gut zu essen. Dass dann sofort Düsseldorf in seinem Kopf ist. Das ist doch mal was. Jetzt kann ich mir das vorstellen. Gastro, Hauptstadt. So wie wenn jemand weiß, er möchte gut Musik hören. Wenn ich in Frankreich denke und denke, wo würde ich gerne mal in Frankreich hinfahren, um richtig gut zu essen, denke ich Leon. Weil das eine der Städte ist, wo sozusagen die französische Küche geboren wurde. Also es geht um das Essen und die Qualität, nicht unbedingt um die Menge der angebotenen Orte. Naja, das kann ja auch dazugehören. Also es kann ja auch sein, dass man sagt, da gibt es besonders viele Sachen. Ich denke schon, dass Leute, wenn sie sagen, wo kann ich denn besonders gut japanisch essen gehen, wenn sie von Düsseldorf mal gehört haben, wahrscheinlich denken, ja, in Japan könnte ich es auch, aber in Düsseldorf könnte ich es auch. Also ich glaube schon, das geht auch darum, dass viel angeboten wird und dass auch in sehr guter Qualität angeboten wird. Im Moment würde ich sagen, wenn ich überlege, wo kann ich in Deutschland besonders gut essen gehen, dann gibt es natürlich so einzelne Städte, wo einzelne Restaurants besonders hervorstechen. Und dann gibt es das Saarland, wo ich zum Beispiel weiß, dass es sehr viele gute Restaurants gibt und das ist auch wirklich so. Und da gibt es so Städte wie Berlin zum Beispiel oder München, wo so bestimmte Einzelsachen auch gut funktionieren. Naja, aber Düsseldorf ist wahrscheinlich nicht unbedingt auf der Liste im Moment. Düsseldorf möchte auf die Liste, Düsseldorf soll auf die Liste. Die Leute, die dafür in Düsseldorf verantwortlich sind, sind zum einen die, die auf der einen Seite sitzen, auf der anderen Seite die, die auf der anderen Seite sitzen. Gastronominnen und Gastronominnen und wie du schon gesagt hast, die Verantwortlichen in der Lokalpolitik. Was sagen die denn dazu? Also sagen Gastronominnen und Gastronomen auch, ja klar sind wir, muss nur noch get the word out there oder? Ja, also wenn man das Ihnen gegenüber erwähnt, dann ist es häufig so, dass die viele von ihrer Qualität im Einzelnen sehr überzeugt sind und auch sagen, das Angebot ist eigentlich gut, die Konkurrenz ist interessant, aber wenn man mal ehrlich ist, würden sie sich dann schon auch noch ein stärkeres Bekenntnis zur Gastronomie in Düsseldorf wünschen. Und jetzt ist es so, das Gast wird ja ganz generell ganz gerne sagen, wie schlecht es alles geht und wie schlecht es der Branche geht und Fachkräfte mangeln und Preise und so weiter und so fort. Und die Gäste bleiben außer Corona und so weiter. Alles richtig und vielleicht auch gut, aber im Endeffekt, also da muss man vielleicht immer so ein bisschen das Ganze mit a grain of salt nehmen. Aber was ich öfter gehört habe, einfach in meinen Unterhaltungen mit Gastronomen war, naja und dann wollte ich hier eine Außenterrasse machen und habe das beantragt und dann ist erstmal gar nichts passiert, monatelang. Und dann musste ich einen bösen Brief hinterher schicken oder eine böse E-Mail, bevor sich da endlich mal was bewegt hat. Oder ich betreibe ein Restaurant, schon Richtung Fine Dining, im schönen Unterböck und ich habe da so eine Nachbarin, die beschwert sich immer beim Ordnungsamt und das Ordnungsamt tritt dann hier immer im Service in voller Montur auf. Die sehen aus wie eine Spezialeinheit der Polizei und sagen dann, ja, da hat sich ja jemand beschwert wegen der lauten Technomusik. Und ich gucke mich dann im Laden um und denke mir, wir haben hier noch nie Techno gespielt und auch nicht laut. Also es ist gar nicht unser Ding. Und wieso kommen die dann hier rein und stören sozusagen die Gäste? Können wir das nicht anders regeln? Oder warum muss eigentlich jeder Antrag, muss alles mit dem Millimetermaß nachgemessen werden? Kann man da nicht mal gucken, dass es eine pragmatische Lösung gibt? Und so weiter und so fort. Also sind da so Sachen, wo die Gastronomen sagen, die Verwaltung ist entweder nicht uns besonders zugeneigt oder ist vielleicht auch einfach, wie sie halt ist und wir würden uns aber dann schon eigentlich eine Vorzugsbehandlung vielleicht sogar wünschen, wenn man sagt Gastrohauptstadt und einer hat mir auch erzählt, dann hat er mal gesagt, ja, aber wir wollen auch Gastrohauptstadt werden und da hat die Verwaltung geantwortet, eine Person aus der Verwaltung, ja, also das ist ja politisch und was, wir machen hier Verwaltung, das ist halt ein Unterschied, ne? Da sieht man vielleicht auch schon, dass man jetzt natürlich schon sagen kann, warum macht die Stadtschwitze da nicht mal was, damit das besser und schneller geht. Aber ich glaube, es ist wie überall. Man kann politisch vieles wollen, aber am Ende müssen eben die Menschen, die am Schreibtisch sitzen und die Anträge bearbeiten, auch mitmachen. Wenn man völlig selbstverständlich sagt, da muss man eine böse E-Mail hinterher schreiben. Oder irgendwie, da muss man sofort, also das ist immer sofort, ja, weil das irgendwie so verhärtet ist. Also das kann ich gut verstehen, dass man, das könnte ja auch anders gehen. Es könnte ja auch mit Erklären gehen. Es könnte, man kann ja auch in der Verwaltung sagen, wir haben hier so viel zu tun. Also einfach mit einer etwas offener, also das ist ein bisschen so ein Nebenschauplatz, aber das ist mir gerade aufgefallen, dass man so. Ist es eine Frage der Haltung, das sehe ich auch so. Und man muss auch sagen, also erstens, es geht nicht allen Gastronomen so. Ich habe auch mit Gastronomen gesprochen, die gesagt haben, es war gar kein Problem. Wir haben den Antrag eingereicht. Man muss natürlich, wenn man zum Beispiel eine Außenterrasse machen will, eine sehr vernünftige Skizze einreichen. Die haben die in dem Fall von einem Profi fertigen lassen und nicht einfach irgendwas auf eine Serviette geschmiert. Und wir müssen natürlich rechtzeitig den Antrag stellen. Es ist schon so, dass das drei Monate dauert. Das heißt, man kann nicht irgendwie im Mai auf die Idee kommen, dass man im Juni seine schöne Außenterrasse neu haben will. Das geht halt nicht. Und dann geht das aber ganz gut. Also ich bin mir sicher, es wird nicht allen Gastronomen und Gastronomen so gehen. Und wenn du die Stadt fragst, dann sagt sie auch, nee, wir haben hier eigentlich keinen Überhang an Aufträgen und wir haben eigentlich keine Beschwerden vorliegen. Aber trotzdem haben mir das ja Leute erzählt, die sagen, es war einfach echt hakelig und zäh. Ein Beispiel ist ein Restaurant namens Harto, was es im Medienhafen seit etwa einem Jahr gibt. Ein relativ großer Laden, der relativ hochpreisige Asian Fusion Küche anbietet. Und das Harto liegt so am Rande vom Medienhafen. Daneben kommt dann der Yachthafen. Und direkt hinter dem Harto, die haben auch eine Terrasse dahinter, Wo so in einem schmalen Streifen direkt am Gebäude sozusagen Tische und Stühle und alles ganz schön steht. Und dann gibt es da eine große Brachfläche, eine Kiesfläche, die sich über, boah, ich glaube 400 Quadratmeter oder sowas erstreckt. Echt eine große Fläche. Und die ist aus zweierlei Gründen dem Hato ein bisschen ein Dorn im Auge. Erstens, weil die halt nicht schön aussieht. Und zweitens, weil sich da auch zum Beispiel mal Leute hinstellen und pinkeln oder Leute parken oder so, also direkt neben ihrer Terrasse quasi. Und die Leute vom Hartsort haben dann halt gesagt, okay, wir würden da gerne was Schönes draus machen. Die liegt halt brach, da macht keiner was mit. Wir würden da gerne auch noch weitere Gastronomie machen. Wir würden so einen Außenbereich machen wollen, der ein bisschen schön ist, wo die Leute hinkommen können, wo man auch einfach bei einem Getränk mal längere Zeit sitzen kann. Wir wollen da keinen jetzt zum Konsum. Also wie so ein Biergarten, Sakegarten. Ja, also ehrlich, was kann ich weinen? Die haben viel Champagner, aber auch Kaffee kann man da trinken. Die haben eine Bar mit Cocktails, keine Ahnung. Also auf jeden Fall, man kann sich da da hinsetzen, man kann sich auch ein Buch mitbringen, man kann da einfach bleiben. So, das ist deren Idee gewesen. Das ist ein bisschen schön machen. Sie wollten da dann auch einen relativ aufwendigen Truck, also nicht einen Food Truck hinstellen, sondern einen Container, in den sie eine Küche eingebaut haben, sodass man da auch tatsächlich essen kann. Also sollte so eine Erweiterung des Restaurants werden. Aber der Plan ist, glaube ich, schon, so wie Sie es mir erzählt haben, um einfach das Hato auch ein bisschen zu öffnen. Ein bisschen jetzt, das Hato an sich ist relativ schicki, schicki und Leinen, Servietten und alles gut und so. Und die wollten halt dann was machen, was vielleicht ein bisschen offener ist und wo man auch mal so legerer hingehen kann. Eigentlich eine schöne Idee und kann man ja im Medienhafen auch ganz gut gebrauchen. Und generell ist es auch immer schön, wenn wir so was Stadtstrandartiges noch an anderen Stellen haben. Und naja, die warten jetzt seit vielen, vielen Monaten auf ihre Genehmigung. Die haben das ursprünglich beantragt und wollten gerne relativ lange abends aufmachen können. Das scheiterte dann daran, dass da ein Gutachten hätten erstellt werden müssen mit dem Lärmschutz und so weiter und so fort. Da sind ja Hotels auf der Ecke und da wohnen auch Leute. Okay, und da haben sie gesagt, gut, nee, dann machen wir das nicht, sondern wir ziehen das zurück und sagen dann gut bis 22 Uhr. Und darauf warten sie jetzt aber auch schon des Längeren. Also sie rechnen jederzeit damit, jeden Tag sozusagen, damit das passiert. Aber es hat halt was mit den Gegebenheiten vor Ort zu tun und mit dem Hin und Her zwischen verschiedenen Behörden tatsächlich an der Stelle, sagen die mir, dass das nicht klappt und dass das jetzt seit längerer Zeit hängt einfach. Und die haben aber ja die Investitionen schon gemacht. Das heißt, die haben schon bestellt, was man für diese Fläche braucht. Das steht alles schon bereit sozusagen. Und es wird ja jetzt schönes Wetter. Also es waren ja schon schöne Tage. Das heißt, das konnten sie jetzt nicht bespielen. Sie konnten nicht starten, weil eben diese Anträge nicht beantragt werden. Und das hat definitiv länger als drei Monate. Ja, verstehe. Und das ist ein sehr anscheinliches Beispiel dafür. Weil das würde ja quasi... Auch die Qualität oder es wäre was Besonderes, es wäre ein weiterer Ort, wie du schon gesagt hast und der wird dann einfach ein bisschen, was wird denn dann, wie soll ich das fragen, warum dauert das so lange, wenn es keinen Überhang gibt, also gibt es dann andere Konzepte, also gibt es da dann nochmal eine interne Reihenfolge oder ist es einfach? Kann ich dir nicht sagen. Es ist einfach. Ich würde das auch gerne wissen, aber die Stadt sagt ja, es gibt keine Probleme. Ja, ja, ich verstehe. Es gibt die Gastronomen, die sagen irgendwie doch, es gibt Probleme, es gab zumindest bis vor kurzem Probleme und die Stadt sagt, nee, uns sind keine Probleme bekannt und es gibt dann halt noch weitere. Wie soll ich sagen, etwas absurde Aspekte dieser Angelegenheit. Zum Beispiel, besagter Jörn Topel. Dann habe ich eben mit Gastronomen gesprochen, die haben gesagt, ja und dann wollte ich mal bei Jörn Topel nachfragen, weil der genau damit angetreten ist. Der hat auch damals, die Stadt hat auch offiziell gesagt, der ist genau für sowas da. Du musst immer noch ganz normalen Antrag stellen, aber Jörn ist derjenige, den du fragst, wenn dein Antrag irgendwie hängen geblieben ist. Ist ja eine super Idee. Und der hat gesagt, den hätte ich gerne gefragt, dann habe ich nachgeguckt. Ich habe aber nicht rausgefunden, wie ich den erreichen kann. Weder seine E-Mail-Adresse, noch seine Telefonnummer stehen im Internet. Habe ich gesagt, kann er nicht sein. Ich meine, Denn zugegebenermaßen, die Online-Präsenz der Stadt Düsseldorf ist schon echt verwirrend. Das ist so ein bisschen das Haus, das Verrückte macht teilweise. Und man findet nicht alles immer sofort, aber man kann das schon finden. Also habe ich das selber gegoogelt und nachgeguckt. Und auf der Seite der Wirtschaftsförderung ist auch eine lange Liste mit Kontakten, die man anrufen kann. Wer war nicht dabei? Jörn Topel. Daraufhin habe ich bei der Stadt eine E-Mail geschrieben und gesagt, hier Freunde, ich würde gerne mal wissen, wieso Jörn Topel eigentlich nicht erreichbar ist. Er ist doch als Ansprechpartner angetreten. Und das hat dann ein Wochenende gedauert. Und dann haben sie mir zurückgeschrieben, inzwischen ist seine Nummer im Internet. Und dann habe ich gefragt, was heißt denn inzwischen? Heißt das, ich habe sie nur nicht gefunden oder ist sie seit meiner Anfrage? Und wie sich herausstellt, ja, seit meiner Anfrage haben sie es dann geschafft. Wo ich mir denke, okay, also offensichtlich liegt es nicht daran, dass hier ein Topel nicht erreichbar sein soll. Und es liegt auch nicht daran, dass es irgendwie technisch nicht möglich ist, sondern es war einfach nur nicht gemacht. Das ist natürlich was, wo ich mir denke, nee, so wird man aber nicht Gastrohabschatz. Ich wollte gerade sagen, da sind wir wieder bei dieser großen Worthülse, Wortpinata. Da muss halt, also das passt da halt dann nicht ganz dazu. Jetzt haben wir ja etabliert, dass es auf der einen Seite Gastronomen, Gastronomen gibt, die da drunter leiden. Also ich meine, Leid ist natürlich auch ein großes Wort, aber wo es halt hakt und wo mehr passieren könnte. Darf ich kurz sagen, bei Leid. Leid ist natürlich, es ist nervig für die. So, die würden sich gern mit anderen Sachen beschäftigen. Okay, das geht uns allen so im Leben. Aber es gibt Läden, die sagen, wenn ich nicht die Außengastronomie machen kann, dann funktioniert mein Businessplan nicht. Das heißt, für die ist es wirklich existenziell. Und dann muss ich sagen, okay, das ist dann wirklich, die sind dann natürlich auch besonders hinterher. Vielleicht geht es dann bei denen auch schnell. Aber ja, es ist nicht nur einfach, mir geht es so schlecht. Das wollte ich damit auch gar nicht sagen. Aber das ist die eine Seite. Ja, wie sieht es denn auf der anderen Seite aus? Es ist da irgendwie Wille da, wird da gerade was gemacht. Das ist ja jetzt auch demnächst Kommunalwahl. Das ist natürlich auch eine... Und das ist, glaube ich, gut für die Gastronomen und Gastronomen. Ist das so ein Thema, wo man sich... Ich glaube schon, ich glaube schon. Also es ist so... ...auf stürzt, stürzt als... Es ist nicht mehr herauszufinden, wer diesen Gastrohauptstadtbegriff das erste Mal in den Mund genommen hat. Es ist aber nachzuvollziehen, dass es mehrere Anlässe gab, bei denen Stefan Keller unter der Überschrift Wie wird Düsseldorf zur Gastrohauptstadt beispielsweise auf Veranstaltungen und Podien gestanden hat und gesprochen hat. Und überliefert es nicht, dass er an irgendeiner Stelle gesagt hat, na ja, Gastrohauptstadt ist doch eigentlich Quatsch, wir haben noch wichtigere Ziele sozusagen. Sondern nein, nein. Prinzipiell war das irgendwie immer schon... Und auch Jörn Topel ist ja damit angetreten gewissermaßen. Okay. Also das heißt, sie haben es sich auch zu eigen gemacht. Und dazu kommt noch, dass Stefan Keller ja damals gewählt worden ist, auch würde ich sagen, als guter Manager, als guter Verwalter, als jemand, der Erfahrung in der Verwaltung hat, der beispielsweise auch das Werhan-U-Bahn-Projekt, Werhan-Tunnel-Projekt gut gemanagt hat und in Budget und in Time auf die Beine gestellt hat. Das heißt, das ist sein Image und damit tritt er an und tritt er ja jetzt sicherlich auch wieder an. Das heißt, man kann sich halt als Politiker natürlich nicht hinstellen und sagen, ja, ich würde ja gerne, aber meine Verwaltung macht nicht mit. Das funktioniert nicht. Er ist der Chef der Verwaltung. Das heißt, natürlich ist er in der Bütte dafür. Jetzt heute, wo wir aufnehmen, stellt er sein Kommunalwahlprogramm vor und ich bin sehr gespannt darauf zu hören, ob dieses Thema irgendwie daran vorkommt. Denn er rühmt sich ja schon auch damit, zum Beispiel die Messe Rolling Pin, eine Fachmesse für die Gastrobranche nach Düsseldorf geholt zu haben, die einhergeht mit Chefs in Town, was ein sozusagen Programm für alle Düsseldorferinnen und Düsseldorfer ist, wo ganz viele namhafte Köchinnen und Köche und Barkeeper und alles mögliche Gastgeberinnen und Gastgeber nach Düsseldorf kommen und in unseren Gastronomien hier kochen. Also da ist schon viel Musik drin. Aber das ist natürlich nicht auf Dauer hilfreich. Und auf unsere Berichterstattung darüber, dass es halt nicht so läuft, wie es vielleicht soll, hat sich eine andere Kandidatin für das Amt des Oberbürgermeisters, der Oberbürgermeisterin gemeldet, nämlich Clara Gerlach, die Bürgermeisterin von den Grünen, die gerne eine Etage höher sozusagen wirken will. Und die hat fünf Vorschläge gemacht, wie... Man denn konkret da dran gehen sollte. Also zum Beispiel hat sie gesagt, Anträge sollten verbindlich, wenn es jetzt um so Außenterrassen und so ein Kram geht, Anträge sollten verbindlich innerhalb von drei Monaten bearbeitet werden. Dann würde sie sagen, wäre es hilfreich, wenn die Gebühren, die für diese Terrassen pro Quadratmeter fällig werden, nochmal neu gestaffelt werden. Im Moment ist das so, dass du die teuerste Gebühr zahlst in der Innenstadt, in der Altstadt, rund um den Kühlbogen, an der Königsallee, so die üblichen Verdächtigen im Medienhafen. Das sind so die drei Orte, wo es besonders teuer ist. Und alles andere ist sozusagen Zone 2 und kostet ein bisschen weniger. Ich glaube, über den Daumen gepeilt sind es hier in der Innenstadt 80 Euro pro Quadratmeter und 60 Euro pro Quadratmeter im Rest von Düsseldorf. Und sie sagt halt, es wäre doch cool, wenn wir in den Außenbezirken, wo weniger Außenterrassen sind, aber auch weniger Publikumsverkehr vielleicht noch eine Stufe günstiger werden könnten. Dann sagt sie, diese Lösung, dass man auf Parkplätzen kleine Terrassen einrichten kann, was ja ganz viel in Düsseldorf seit Corona ist, da würde sie sich wünschen, dass das mal klar wird, dass das dauerhaft ist. Denn es scheint da Hinweise zu geben, dass die Verwaltung das jetzt gerne mal anfangen würde, zurückzufahren. Und sie sagt, nee, nee, es wäre doch viel besser. Also tatsächlich, wir reden nicht von Parkplätzen, sondern von Parkbuchten. Parkbuchten, Entschuldigung. Nein, nein, nein, nur, dass ich das, also nicht das jetzt. Genau, der Klassiker. Ja, vor einem Café ist eine Parkbucht und da werden halt beispielsweise zwei Parkplätze umgewidmet. Das nennt man Sondernutzung und da darf dann der Gastronom eben Tische und Stühle und vielleicht auch eine Begrenzung aufstellen. Ja, guten Blumenkümmel und so. Genau, und das soll halt, das wünscht sie sich oder sagt, das ist eine Forderung, dass das dauerhaft ist und dass man sagt, nee, das fahren wir nicht zurück, sondern das bleibt genauso oder wird sogar noch mehr. Dann hat sie noch zwei weitere Vorschläge. Das eine ist, dass die Beherbergungssteuer, die in Düsseldorf anfällt, die ist viel höher ausgefallen. Es kommt viel mehr Einnahmen dadurch, als angesetzt war. Ich glaube, ungefähr doppelt so viel tatsächlich. Und sie sagt, dieses schöne Geld könnte man doch benutzen, um Veranstaltungen, die gut laufen in Düsseldorf, zu erweitern, damit Leute mehr hier übernachten und mehr hier konsumieren. Zum Beispiel den Japan-Tag, der ja einen Tag lang ist, auch wenn es diese Japan-Woche gibt natürlich. Aber dann, wieso machen wir nicht den Japan-Tag an zwei Tagen? Öffentlich gefördert. Dann würden die Leute noch eine Nacht länger in Düsseldorf bleiben. Sie sagt, ich würde nicht unbedingt jetzt ein neues Fest etablieren. Die Verwaltung muss sich jetzt kein neues Fest ausdenken. Aber irgendwas, was da ist, könnte man ja schöner machen. Oder man könnte, weiß ich nicht, noch mehr daran arbeiten, andere Künstler in die Stadt zu holen oder so weiter. Also da könnte man ja Geld reinstecken, dass es allen zugute kommt. Denn das war ja ursprünglich auch tatsächlich ein bisschen die Idee dieser Beherbergungssteuer, dass die Kulturpolitiker gesagt haben, hey, das ist doch cool, wenn mit dem Geld können wir doch die Kultur fördern. Und dann haben wieder alle was davon. Ja, und Kultur und Gastro gehen da ja auch Hand in Hand. Also nicht nur beim Überlachen, sondern natürlich Leute, die hier hinkommen, müssen auch essen. Und Leute, die hier hinkommen und vielleicht sowieso sich überlegen, auf ein bestimmtes Konzert zu gehen. Die denken dann aber, drumherum können wir noch. Also haben wir alle schon gemacht. Wir waren in Amsterdam auf einem Konzert und sind dann noch zwei Nächte länger geblieben, um in zwei Restaurants zu gehen. Und ich meine, wer schon mal am Japan-Tag unterwegs war, weiß, die Hotels sind voll. Also es ist schon das Klapp, egal was man da erweitert. Das würde wahrscheinlich funktionieren. Und der fünfte Vorschlag bezieht sich auf den Fachkräftemangel. Sie sagt, das Ausländeramt arbeitet nicht effizient. Wenn man da einen Termin kriegen will, hat man echt schlechte Karten. Das ist natürlich für alle ein Problem, die davon betroffen sind. Aber die Hotellerie und Gastronomie hat relativ viele Menschen, die von außerhalb der EU kommen, so rum. Und die einen Aufenthaltsstatus haben, der regelmäßig bei der Ausländerbehörde noch mal geklärt oder bestätigt werden muss. Und wieso können wir da nicht hingehen und sagen, das muss effizienter sein? Ich habe dazu auch mit der DEHOGA gesprochen, Die auch alle Vorschläge von Clara Gerlach super findet, überraschenderweise. Und die an vielen Stellen sagt, da müsste man aber noch ein Schüppchen drauflegen und zum Beispiel sagen die, es müsste eigentlich eine Fastlane geben für Leute, die schon hier arbeiten oder einen Arbeitsvertrag in Aussicht haben, die ihren Außenthaltsstatus klären wollen. Und es kann nicht sein, dass die keinen Termin wochenlang kriegen, die sagen, man müsste eigentlich so, wie es zum Beispiel in Krefeld ist, diese Nutzungsgebühren für Parkbuchten, damit man da eine Terrasse einrichten kann oder überhaupt generell eine Terrasse einrichten kann, müsste man halbieren. Das haben die in Krefeld einfach nach Corona beibehalten. Ja, lauter so Geschichten wünschen die sich natürlich auch, ist klar. Aber da kam eben großer Zuspruch und jetzt ist sozusagen, liegt der Ball ein bisschen im Feld der anderen Bewerberinnen und Bewerber für die OB-Kandidatur. Ich glaube, man muss das aufzugreifen. Das aufzugreifen, ja. Ich glaube, es ist ein bisschen eine Gratwanderung, weil, also der Oberbürgermeister ist ja der Oberbürgermeister von allen und nicht nur von der Gastro. Und ich glaube schon, dass generell die Düsseldorfer es gut finden, ihre Gastronomie zu fördern, weil wir auch alle selber was davon haben. Aber natürlich heißt das auch, dass auch andere Interessen berücksichtigt werden müssen. Deswegen wird es, glaube ich, spannend sein zu sehen, wo da der Mittelweg ist. Clara Gerlach hat gesagt, die Verwaltung muss nicht alles versprechen, aber das, was sie verspricht, muss sie halten. Ich glaube, das ist ein ganz guter Satz an der Stelle. Aber natürlich ist immer noch die Frage, was ist denn jetzt realistisch und sinnvoll zu versprechen, damit das besser klappt. Realistisch ist ein gutes Stichwort zum Abschluss. Wie realistisch ist, dass Düsseldorf in absehbarer Zeitgast zur Hauptstadt wird? Also so für dich, ich meine, du bist ja jetzt auch qua deiner Rolle und auch deines Interesses, also du bist ja, du beschäftigst dich ja auch einfach, wie gesagt, du hörst viel auch zwischen den Zeilen, dir werden Sachen zugerufen, du bist einfach auch viel, in Restaurants unterwegs und kriegst ja mit, so die Stimmung, also wollen die Gastronomin und Gastronomin überhaupt Gastrohauptstadt werden oder ist das auch, dass die sagen, das ist ja eigentlich wurscht, solange das bei uns alles, also dieses Wort Gastrohauptstadt, weil wir damit angefangen haben, das quasi aufzufüllen, Also wie? Also ich glaube schon schnell wird das passieren. Oder wird es passieren? Soll es passieren? Also wie schnell das passieren wird, keine Ahnung. Ich glaube, was ich sagen kann, ist, was ich glaube, was passieren müsste, damit es passiert. Und ich glaube, ja, die Gastronomen und Gastronomen haben daran schon, also die, die so ein bisschen über den Tellerrand gucken und nicht einfach nur sagen, alles gut, wir können die Miete zahlen, wir können unser Personal zahlen, fertig, mehr wollen wir gar nicht. Die, die sagen, ich will mich auch weiterentwickeln oder wir wollen hier auch mehr noch Geschäfte machen, es kann immer besser werden. Die, glaube ich, haben daran prinzipiell schon ein Interesse. Tatsache, wenn ich dich unterbreche, weil ich gerade denke, das meine ich nämlich ein bisschen, es könnte ja auch, also ich finde dieses Wort ist ja so beweglich, es könnte ja auch sein, dass wirklich Leute oder jetzt ja Gastronominnen, Gastronomen, die sagen, es geht ja um die Qualität, also wenn man natürlich sich so ein Wort auch anzieht oder so eine Rolle gibt, dann kann das ja auch ein wenig inflationär werden und dann geht das eine vielleicht flöten, also vielleicht möchte man Geheimtipp-Hauptstadt sein oder Qualitätsgehauptstadt, also das wollte ich ein bisschen. Also ich glaube, du kannst nicht Gastrohauptstadt werden, ohne Qualitätshauptstadt zu sein. Okay. Also es gibt Leute, es gibt Gastronomen, die sagen, ich wollte immer einen Geheimtipp machen. Also zum Beispiel Noah Football in Unterböck habe ich neulich gesprochen mit dem Macher, der sagt, ich wollte eigentlich einen Geheimtipp machen. Und der SLL ist auch immer noch ein Geheimtipp, finde ich. So, also das gibt es schon, aber ich glaube, das ist nicht der Mainstream gewissermaßen, sondern die meisten wollen natürlich eigentlich genau, wie wir alle, berühmt werden. Ja. So. Ja. Und wollen, dass Leute extra dafür nach Düsseldorf kommen. Ich glaube, dass wir, wir haben ja relativ viele Ein-Sterne-Restaurants für ein Stadt unserer Größe. Wir brauchen aber definitiv zwei oder drei Sterne. Mindestens ein bis zwei Mal, denke ich. La Vie bei Thomas Bühner auf dem Areal der Metro ist ja im Mai gestartet und hat ziemlich explizit, mehr oder weniger so explizit wie Gastronomen das sagen, nicht sehr explizit, aber es ist schon auf jeden Fall so klar, dass die Sterneambitionen haben und auch mehr als einen Stern gerne haben wollen früher oder später. Das werden wir wahrscheinlich dieses Jahr jetzt nicht unbedingt sofort kriegen, schätze ich mal, aber vielleicht nächstes Jahr. Also so, dann hätten wir mal ein, zwei Sterne oder drei Sterne Restaurant. Das wäre auf jeden Fall hilfreich. Aber ich glaube, davon bräuchtest du mindestens eins, wenn es zwei oder drei. Und ich glaube, ansonsten muss Düsseldorf vielleicht dann doch nochmal auf seine ureigene Kultur gucken. Brauhauskultur, Brauhausküche. Ich finde, da läuft vieles richtig, richtig gut. Aber da kann man vielleicht ja auch nochmal nachschärfen. Also ich finde, das eine ist so der Fine Dining Bereich. Da haben wir viele Sachen, die sind auch super spannend. Wir haben auch, glaube ich, eine gute Auswahl an internationalen Geschichten. Gibt es vielleicht immer noch was, was man oben drauflegen könnte, aber wir haben ja jetzt zum Beispiel auch ein thailändisches Fine-Lining-Restaurant. Das ist auch sowas, wo ich mir denke, cool, das gibt es nicht überall. Aber ich glaube schon, dass dieser Gedanke, dass hier kann man wirklich überall gut essen, dass man das vielleicht nochmal hervorkehrt. Also eigentlich fände ich, eine Gastrohauptstadt sollte fast überhaupt keine Nepp-Restaurants haben. Fast überhaupt keinen Laden, wo du sagst, da gehen doch nur Touristen hin, weil sie es nicht besser wissen. Sondern jedes Das Restaurant an den Kasematten, am Rheinufer, im Medienhafen, eh in der Altstadt, überall sollte einen gewissen Standard haben, sodass man sagt, ich kann da eigentlich bedenkenlos immerhin gehen. Ich werde immer ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis vorfinden. Und wenn die Qualität sehr hoch ist, sind vielleicht auch die Preise verhältnismäßig hoch. Die sind in Düsseldorf auch verhältnismäßig hoch, auch im Vergleich mit anderen Großstädten. Aber trotzdem weiß ich, nirgendwo ist das einfach nur so, weil Leute halt über den Tisch gezogen werden. Und das wäre vielleicht ein Punkt, wo ich denke, wenn wir das wollen, wenn wir Gastropstadt werden wollen, ist das der Punkt, wo man eigentlich ansetzen müsste und sagen müsste. Aber das müssen die Gastronomen selber machen. Das ist nichts, was sie in die Verwaltung haben. Die Verwaltung muss, finde ich, schon dafür sorgen, dass die Rahmenbedingungen optimal sind. Dass Genehmigungsverfahren schnell klappen. Ich glaube, es geht in erster Linie gar nicht so sehr darum, dass Sachen wirklich hängen. Ich glaube, es geht um Intransparenz. Es geht darum, dass es eine Blackbox ist. Du weißt nicht, was ist eigentlich Phase. Das hat die Deoga auch noch mal gesagt. Wenn so ein Antrag abschlägig beschieden wird, wäre es doch toll, wenn uns jemand sagen würde, woran es gelegen hat und was wir machen können, Damit er positiv beschieden wird. Wenn dieser Stuhl weiter nach rechts steht, dann würde es doch klappen oder so. Oder wenn der Blumengebüll weg wäre, dann würde es alles gehen. Also das ist so, glaube ich, der Punkt. Und dann, glaube ich, schon auch das mit dem Ordnungsamt und so. Das liegt nicht nur am Ordnungsamt. Da muss sich eigentlich Düsseldorf auch noch mal und die Düsseldorferinnen und Düsseldorfer auch noch mal überlegen. Wir sind eine kleine Stadt, verhältnismäßig, flächenmäßig. Wir sitzen alle eng aufeinander. Ja, wenn da eine Gastronomie ist und man wohnt da drüber oder so, dann hat man wahrscheinlich abends immer noch ein bisschen Lärm am Start. Und rufe ich dann 800 Mal das Ordnungsamt oder lasse ich das bleiben und überlege mir einen anderen Weg, wie ich damit umgehen kann. Das hat auch was mit Wohnungsnot zu tun und so. Das ist alles nicht so einfach, sind alles viele weiche, softe Faktoren. Aber die Tatsache, dass Walid El Shaikh im Oberkassel mit seiner Weinbar gescheitert ist, unter, wie fast alle Leute, mit denen ich geredet habe, etwas fadenscheinigen Begründungen, nämlich da gäbe es zu wenig Parkplätze, in Wirklichkeit hatte das was damit zu tun, glaube ich, dass sich einfach sehr beschwerdemächtige Bürger dagegen gestellt haben, da sowas zu eröffnen. Ob zu Recht oder zu Unrecht, kann ich nicht beurteilen, aber letztendlich heißt das halt, im Zweifel gewinnen die Leute, die ihre Ruhe haben wollen. Und das ist für manche Viertel vielleicht richtig, aber für andere Viertel müsste man sich halt mal überlegen, ob das ist das, was eine Gastrohauptstadt ausmacht. Also haben alle gleich viel damit zu tun am Ende. Also wenn man Hauptstadt werden will, müssen alle mitmachen, denke ich schon. Da müssen alle mitmachen. Und dann werden auch irgendwann die Rankings besser und dann sind wir auch offiziell nicht unten am Boden kratzen. Nee, überhaupt nicht. Alles gut. All this talk about food, yet nothing on my plate. Ich habe sehr viel Hunger. Es geht mir immer so, wenn wir um die Mittagszeit über Sachen sprechen, die Dinge beinhalten, die in unsere Werken wandern könnten. Helene, wir gehen jetzt essen, komm. Und machen eigenhändig diese Stadt zu unserer Gastro-Hauptstadt. Vielen Dank für das mal wieder sehr unterhaltsame und informative Gespräche. Das war mir eine Freude. Bis zum nächsten Mal. Bis dann. Tschüss. Kurze Pause. Vielleicht mit etwas Werbung. Music. Einmal pro Jahr steht Düsseldorf ganz im Zeichen Frankreichs, so auch in diesem am ersten Wochenende im Juli. Über 120 Ausstellerinnen und Aussteller zeigen dann zum 23. Mal, wie es sich lebt als, naja, Göttin in Düsseldorf. Vom Mannesmann-Hochhaus bis zur Rheinkniebrücke kann richtig was erlebt werden. Die Einzelheiten kennt Angelina Burch. Bonjour. Ich musste so anfangen, das wissen wir beide. Das wissen wir beide, meine liebe Angelina. Du bist ja, ich will jetzt nicht sagen urlaubsreif, weil du den Eindruck erweckst, sondern es ist Juni, es wird Zeit, dass man hier mal ein bisschen verreist wird. Jetzt weiß ich aus sicherer Quelle, und zwar von dir selber, dass du demnächst in ein Gefährt irgendeiner Art steigst und dich aus diesem Land entfernst, zumindest zeitweise. Was mich sehr für dich freut, und zwar aufrichtig und ehrlich. Sehr nett, danke. Ich zum Beispiel werde das erst mal nicht tun. Und wenn ich es alles recht betrachte, wahrscheinlich bis November. Deswegen bin ich darauf angewiesen, dass mir entweder Leute wie du von ihren Reisen erzählen und Souvenirs mitbringen und Karten schreiben oder irgendwas hier in dieser Stadt passiert, was ein bisschen nach Urlaub sich anfühlt. Das kombiniert mit dieser oft zitierten, herbeizitierten Eigenschaft der Düsseldorferinnen und Düsseldorfer, dass wir feiern können, ergibt die Sache, über die wir heute sprechen. Ganz genau. Genau. Angelina Burch, du warst gerade auf der Pressekonferenz des Frankreichfestes. Genau. Erzähl. Ja, was willst du wissen? Also wir können ganz umfangreich über ganz verschiedene Sachen reden, weil das Frankreichfest wirklich auch an den drei Tagen, also es startet am 4. Juli an dem Freitag und geht bis zum 6. Juli und hat da auch einiges zu bieten. Also wir können entweder ein bisschen über das ganze Kulinarische reden oder über das Programm. Alles. Ich will alles. Ich möchte alles. Ich möchte die Sonne auf meiner Haut spüren durch deine Erzählung. Ich möchte die Gerüche in der Nase haben. Ich möchte Buhlkugeln in den Händen wissen. Ganz genau. Wenn ich jetzt irgendwie französisch könnte, würde ich jetzt noch einen lustigen Witz machen, wie meine Einstiegsfloskel hier. Aber da hört es bei mir schon wieder auf. Also erzähl. Ja, nee, also dann komme ich gerne mit dem kulinarischen starten, weil ich glaube, das ist halt das, was wirklich das Frankreichfest auch einfach sehr ausmacht. Also es ist dieses Jahr sogar noch mal größer geworden. Es ist jetzt zum 23. Mal in Düsseldorf und dieses Mal mit mehr als 120 Ausstellern am Burgplatz, Rheinuferpromenade und im Innenhof des Rathauses. Das ist auch noch Programm und genau, da ist dann ganz, ganz viel Unterschiedliches geboten. Also das geht dann vom Mannesmann-Hochhaus bis zur Rheinknie-Brücke, ist es dann komplett verbreitet. Seit wann ist das so ausgeweitet? Also dass es an der Stelle da an der Rheinufer-Promenade ist, das ist ja... Das ist schon immer so, aber es wächst jetzt mehr in die Stadt rein. Genau, es wächst einfach jetzt immer mehr, was ja vielleicht auch einfach zeigt, dass es immer mehr Menschen gibt, die dabei sein wollen. Ich meine, es ist größenordnungstechnisch nichts zu verorten beim Japantag zum Beispiel. Gut, es ist aber, würde ich auch sagen, nochmal ein bisschen was anderes, weil es auch einfach über drei Tage geht und nicht nur so geballt an einem Tag und vielleicht, also war es vielleicht auch einfach der Unterschied zum Japantag, ist es, dass es ja wirklich schon, da wird ja viel auch genau auf die Fans genau, sehr spezifisch dann eingegangen ist. Beim Frankreichfest auch, aber ich habe bei manchen Sachen, vielleicht spricht das mit dem Programm über die Tage einfach dann nochmal je nachdem, wie es halt zeitlich gerade passt, nochmal andere Leute an, sodass sich das dann einfach ein bisschen entfernt als dann so an einem Tag. Ja, ich verstehe. Genau, so habe ich jetzt den Eindruck auch von dem, was einfach geboten wird, weil es wirklich auch für alle, die dann einfach mal entlang schlindern wollen, die irgendwie auch, also man muss nicht mal irgendwie unbedingt Fan von irgendwas Bestimmtem sein, weil wirklich ganz viel Verschiedenes, dann auch wieder geboten wird. Also es gibt einen Gourmet-Wochenmarkt mit landestypischen Spezialitäten an 15 Ständen. Und Wochenmarkt heißt tatsächlich wie Markt, also ich kann einkaufen gehen. Genau, also es gibt Käse, Plätzchen, Pasteten, Nougat und Co. Also das ist so schon mal angekündigt. Genau, aber dann halt natürlich auch irgendwie, ja, Süßes gibt es dann auch. Es werden auch Gastronomien mit Bistro-Küche aus Düsseldorf dabei sein. Also Brasserie Stadthaus und das Bellini sind schon mal angekündigt. Genau, aber dann Dann gibt es auch irgendwie Seifen, Keramik und Co. Also es ist wirklich für alle, die sich einfach mal umschauen wollen. Und ich glaube, was halt da wirklich auch das Schöne an den drei Tagen ist, wie gerade gesagt, dass es ein bisschen entzerrt ist, dass man halt hingeht und wirklich auch mal... An den Ständen sich das mal ein bisschen anschauen kann, was ja halt häufig das ist, was beim Jahr per Tag zum Beispiel kritisiert wird, dass halt so viel los ist, dass du gar nicht mehr irgendwie hinkommst. Und mein Eindruck bisher beim Frankreicher Fest war, dass einfach wirklich sich ein bisschen mehr verteilt und dadurch einfach nicht so voll ist, dass man gar nichts an den Ständen irgendwie richtig sehen kann. Man kann es genießen und man kann irgendwie in diesen Flair eintauchen, dadurch, dass es fast, ja, ich finde schon drei Tage ist ja, ich kann ja auch drei Tage hintereinander hingehen, da habe ich ja fast schon einen kleinen Alltag. Also ich kann wirklich einen kleinen Kurzurlaub machen, wenn ich möchte und halt nicht rüber in den Medienhafen gucke, wo dann die Türme stehen. Genau und da gibt es dann halt auch einfach je nachdem, wonach dir dann halt noch ist. Also wenn du dann denkst, okay, ich habe jetzt genug gegessen, jetzt will ich mal lieber noch was anderes machen. Haben wir jemals genug gegessen? Ich weiß nicht, ich glaube nicht, aber gut, aber gut, fahr fort. Genau, was interessiert dich denn mehr? Interessiert dich jetzt Musik mehr oder interessiert dich jetzt als erstes mehr, was du selber ausprobieren kannst? Das ist natürlich eine Fangfrage, Musik natürlich. Man hätte es nicht denken können. Das ist halt das Einzige, was beim Frankreichfest dann Eintritt kostet. Also es ist ja alles ansonsten kostenlos, sich umzuschauen, langzuschlendern. Und hinzusetzen ist es im Innenhof des Rathauses, ist halt ein Musikprogramm. Das ist relativ neu, oder? Dieser Ort da am Rad, dass man da eintritt oder wurde der auch nur vergrößert im letzten Jahr? Ich habe irgendwie was, ringt in meinem Kopf eine Glocke, dass da irgendwie auf jeden Fall was gemacht wurde. Also wie lange das da jetzt schon genau ist, das weiß ich auswendig jetzt nicht. Aber das ist jetzt nicht dieses Jahr irgendwie neu oder so. Also das ist jetzt auf gar keinen Fall. Aber genau und da ist dann einfach Musikprogramm an den Tagen. Es kostet dann halt wie gesagt Eintritt, Freitag, Samstag jeweils 10 Euro. Aber dafür kannst du dann den Abend da auch verbringen und kriegst da auch Live-Musik. Und am Sonntag 8 Euro. Ja. Genau und die Karten sind auch jetzt schon einfach verfügbar. Wer sich dann das Programm mal anschauen will und so denkt, ach ja, das könnte ich mir mal. Und kommen da dann französische MusikerInnen, französische MusikerInnen? Genau, also da hört dann jetzt auch meine Art, französisch gut auszusprechen, auch auf, um die jetzt irgendwie mit ihren richtigen Namen irgendwie perfekt anzukündigen. Aber es sind wohl wieder mehrere bekannte französische Acts auch dabei und wirklich auch ganz unterschiedliche Musikrichtungen. Also es gibt irgendwie so Pop-Chansons, aber auch französische Elektro-Pop-Musik. Also ganz verschiedenes irgendwie auch. Und genau, ich glaube, dann gibt es hier noch ein Act, der verbindet irgendwie Chanson mit Flamenco und Gypsy Jazz. Also wirklich für alle Geschmäcker irgendwie da was dabei. Und ich glaube, dass wir drauf die Veranstalter einfach dann setzen und deswegen das auch irgendwie so... So breit gefächert, so aufstellen. Ja, ich meine, französische Musik ist ja wirklich auch sehr, sehr, sehr, ich meine, jede Musik, wenn man sie am Ende irgendwie fusioniert mit anderen Sachen, gibt viel her und so, aber da ist ja auch, genau, gerade wie du sagst, Elektro ist, glaube ich, eh gar nicht groß. Hip-Hop ist ja auch voll in Frankreich etabliert. Und vorhin, als wir uns kurz darüber unterhalten haben, als du gerade frisch wieder kamst, ich habe was vom Breakdance gehört. Was kann ich da erleben? Muss ich mitmachen? Kannst du? Kannst du nicht. Genau, also nur um das kurz abzuschließen, wer Interesse hat, also ich kann ja jetzt nicht das ganze Programmheft vorlesen, deswegen genau das nur so ein bisschen als Eindruck und wer das dann hört und denkt, das muss ich mir anschauen, gibt es auch alles online ganz ausführlich, wer dahin kommt. Aber genau, du hast es gesagt und zwar Breakdance ist ein großes Thema und zwar ist dieses Jahr wieder der vierfache Breakdance-Weltmeister aus Toulouse kommt nach Düsseldorf und macht gemeinsam mit einem deutschen Breakdancer halt Workshops, Shows und Battles, Open Jam Sessions und Co. Und wo findet das statt? Auf der Radschlägerfläche, der unteren Rheinwerft, genau. Samstag und Sonntag, wenn ich das jetzt richtig sehe, genau. Ja, spannend. Da kann ich quasi sowohl selber aktiv werden, als auch zu gucken. Genau. Und da sind auch noch die Breaking Kids dabei. Die sind 2022 in Tokio, haben die die Breakdance-Weltmeisterschaft gewonnen. Also das ist schon für die, die es entweder schon interessiert oder die sich das mal anschauen wollen, schon was geboten. Und es gibt da noch ein anderes Highlight. Ich weiß jetzt nicht, ob das vielleicht was wirklich ist. Es ist das weltweite Treffen der Hip-Hop-Tänze. Nothing to lose gibt es. Und da ist die Qualifikation in Düsseldorf auf dem Frankreich-Fest. Und genau, da treten dann die besten deutschen Tänzer gegeneinander an. Und der Sieger aus diesen Battles, der darf dann 2026 zu der größten Veranstaltung dieser Art in Toulouse reisen und Deutschland vertreten. Also das ist halt schon dann irgendwie was, was einfach das totale Besondere ist für so ein Fest. Das hebt sich ja nochmal ganz anders irgendwie als Veranstaltung. Ja, auf jeden Fall. Dann aber vielleicht was, was dich vielleicht noch mehr begeistern wird. Es werden zum Auftakt am Freitag auch mehrfache deutsche Meister im Buhl gehen. Ich wollte gerade sagen, Breakdance und Hip-Hop, das ist immer alles so anstrengend. Buhl ist doch im wahrsten Sinne des Wortes eine ruhige Kugel schieben. Klar, ich soll dabei. Da bin ich doch dabei. Genau, und das ist dann halt wirklich, also wie gesagt, der Auftakt und dann soll aber dann das restliche Wochenende für... Da höre ich ein bisschen raus, dass ich da auch nicht mitmachen darf, weil ich bin ja nicht Weltmeisterkollegist. Doch, genau, das wollte ich aber gerade sagen, das restliche Wochenende ist dann unter dem Motto Buhl für alle. Und da sehe ich dich dann doch mehr als bei den Deutschen meist. Ich sehe mich da auch, Angelina. Also wirklich, ich irgendwie doch, ich habe das Gefühl, das ist so ein Hobby, was man gut und gerne im zweiten Lebensdrittel sich aneignen kann. Auf entspannt, ein bisschen mit Snacks, ein bisschen mit unterhalten. Also da sehe ich mich tatsächlich auch, da hast du nicht falsch getippt. Ich sehe mich natürlich auch auf diesem Wochenmarkt, weil wie gesagt, es wird wahrscheinlich jetzt, truth be told, mein Kurzurlaub in der Stadt, wo ich mir so ein bisschen was anderes mal reinhole und das klingt doch alles ganz gut. Hast du persönlich noch etwas, wo du sagst, boah, zum Glück bin ich da wieder da aus meinem Urlaub? Freust du dich auf den Wein? Freust du dich auf? Ich finde generell einfach so, dass das Langschlindern sich einfach mal anschauen, was gibt es da. Und ich meine, die Location direkt am Rhein ist natürlich auch einfach super. Das ist ja, betrifft ja alle Veranstaltungen, die da einfach sind. Aber genau wie du gerade sagtest mit Kurzurlaub, es ist halt, was auch wirklich einfach schön ist. Dass wirklich auch Partner aus den Regionen, also aus dem Elsass und aus Nordfrankreich auch da sind, um mit ihren eigenen Ständen da wirklich dann sowohl kulinarisch als auch touristisch da einfach so ein bisschen die Eindrücke zu machen. Und auch ansonsten, wenn du dich vielleicht noch weiter inspirieren lassen willst, ist dieses Jahr auch die Messe Düsseldorf im Rahmen von der Caravan Salon Messe auch da und informiert an einem eigenen Stand über Camping in Frankreich. Also das ist halt wirklich das, was ich eben meinte mit dem vielfältig. Ich könnte hier, keine Ahnung, noch was erzählen. Es ist ja dann auch noch parallel die Tour de Düsseldorf mit den Oldtimern. Also das ist ja, hört ja irgendwie gar nicht mehr auf, was da alles los ist in der Stadt. Weil das Reichthema passt, finde ich. Genau, das ist... Also dieses Bild von diesen Oldtimern und irgendwie so... Es sind dann wieder 130 Oldtimer, die da unterwegs sind. Und deshalb, also das ist, deswegen habe ich dich eben gefragt, was willst du hören? Weil wo fängst du an, wo hörst du auf? Und das ist schon was, was die drei Tage da schon sehr vielfältig einfach auch macht. Und du hast es so schmackhaft gemacht, dass ich es kaum abwarten kann und... Ich meine, dann ist halt Kirmes, ne? Also das heißt, das ist ja jetzt auch eine schöne, wir hatten den Japantag, jetzt kann man wieder so ein bisschen durchatmen mit diesen irgendwie 7000 Feiertagen, die jetzt sind. Dann kommt jetzt das Frankreichfest, das ist ja schon mal wie so ein bisschen warm machen, drei Tage und dann geht's so. Also irgendwie, ich habe das Gefühl sowieso schon etwas, ja, mit dem Japantag ja fast offiziell, aber so die Festivitätensaison, die Sommerfestivitäten, die Sommerfestspiele sind irgendwie. Eröffnet. Und wie schön, wenn wir in Frankreich nicht starten, weil wir sind ja in Japan gestartet, sondern weitermachen können und dann rüber auf die andere Seite und dann wird Karussell gefahren. Da sprechen wir dann nochmal ganz gesondert drüber. Ich hoffe es. Liebe Angelina, ich würde sagen, wir treffen uns am Kreppstand. Wie immer. Darauf freue ich mich jetzt schon. Vielen, vielen Dank und bis zum nächsten Mal. Danke dir. Tschüss. Jetzt kommt das Wochenendwetter für Düsseldorf. Vom Wetterstruxie. Wir sind auf dem Weg zu den zwei heißesten Tagen des Jahres und danach kommt die Abkühlung. Ich grüße euch damit ganz herzlich zum Wochenendwetter. Wir sind unter einem Hochdruckgebiet, welches östlich von uns liegt und damit kommen wir in eine südliche Strömung und dieses Hochdruckgebiet hat sich von einem Hochdruckgebiet über Nordafrika abgekalbt und dementsprechend bekommen wir es auch mit nordafrikanischer Luft zu tun. Diese ist erst relativ trocken, das Ganze noch mit relativ viel Sahara-Sand und Sahara-Staub in der Atmosphäre. So dass der Himmel nicht so wirklich blau ist und danach kommt dann noch von Westen her ein bisschen Feuchtigkeit dazu und die Luft wird zunehmend schwüler werden. Der Freitag bringt uns viel Sonne, es wird so rund um die späten Nachmittagsstunden vermehrt zu Quellwolken kommen, die sollten aber noch keinen Niederschlag bringen, also keine Schauer und keine Gewitter und das Ganze bei maximal 32 Grad. Die Luft ist noch nicht so richtig schwül, es wird so zunehmend feuchter werden, aber so richtig schwül ist es noch nicht. Der Samstag bringt uns vom Start weg relativ viel Sonne, es kommen dann so hohe kompakte Wolkenfelder dazu. Im Tagesverlauf am Abend ist es dann meist relativ bewölkt und es entstehen dann mehr und mehr Schauer und Gewitter. Das Ganze kann durchaus Unwetterpotenzial haben. Da bitte ich jetzt so ein bisschen um Nachsicht, dass ich da jetzt keine wirklichen Eckdaten dazu mitbringe, denn dafür ist es Stand jetzt Donnerstagnachmittag einfach noch zu früh, um das wirklich einschätzen zu können, was genau uns da blühen könnte. Aber ich verweise an dieser Stelle sehr gerne an meine Homepage jenstrux.blog. Da gibt es am Freitagabend bereits eine Warnlage und dann wird es auch im Laufe des Samstages sicherlich nochmal ein kurzes Update geben, was uns da jetzt genau erwarten könnte. Temperaturen liegen bei 22 bis maximal 33, vielleicht sogar 34 Grad und das Ganze dann bei einem Taupunkt von 19 Grad. Also Taupunkt, wenn wir die Luft runterkühlen würden und somit dann auch das Volumen der Luftpartikel sich verringern würde, dann würde die Luft irgendwann gesättigt sein und es würde sich entsprechend Nebel bilden. Das Ganze wäre dann bei 19 Grad der Fall und das bedeutet nichts anderes als schwüles Empfinden. Ab 16 Grad Taupunkt reden wir dann von Schwüle, ab 20 Grad von drückender Luft, also ihr könnt euch darunter ungefähr vorstellen. Dass wir so bei schwülem Empfinden zum zu drückenden Empfinden gerade so da dran stehen. Der Sonntag wird uns von dem Rest der Kaltfront noch ein bisschen Regen bringen in der ersten Tageshälfte. Danach lockert es mehr und mehr auf und die Sonne kommt zum Abend hin deutlich mehr heraus. Das Ganze bei 17 bis 21, vielleicht sogar 22 Grad. und es ist das ideale Wetter, um alles aufzureißen und um die Wohnungen dann wieder runter zu kühlen. Der Taupunkt ist dann auf 9 Grad zurückgegangen. Das entspricht für sehr trockene Luft und dementsprechend wird uns die Luft sehr angenehm vorkommen. Der Unterschied zwischen Samstag und Sonntag, der wird extrem sein, zumindest was das Luftempfinden angeht. Da könnt ihr gerne auch mal einen Selbstversuch starten. Am Montag oder zum Start in die neue Woche wird es einen Mix aus Sonnen und Wolken geben. Je länger die Woche geht, desto sonniger wird es sehr wahrscheinlich. Und die Temperaturen bewegen sich innerhalb der Woche im Groben so zwischen 21 bis 25 Grad. Zum Wochenende hin sind dann wieder erste Modelle dabei, die es dann wieder heiß mögen. Das müssen wir aber noch ein bisschen abwarten. Und in diesem Sinne wünsche ich euch jetzt ein schönes Wochenende. Kommt gut durch den Samstagabend und durch die Nacht auf den Sonntag. Bis dahin euch das allerbeste und bis dann. Ciao, ciao. Mehr Düsseldorf Wetter gibt es im Wetterstruxi-Blog. Jens-Strux.blog Das war der Rheinpegel für diese Woche. Wenn ihr mir, wenn ihr uns eine wirklich große Freude machen wollt, dann abonniert diesen Podcast überall, wo es ihn zu abonnieren gibt und wenn ihr schon dabei seid, dann bewertet ihn auch gleich mit Daumen, mit Punkten, mit Sternchen, mit allem, was euch zur Verfügung steht und teilt ihn. Erzählt jemandem davon, der Düsseldorf liebt oder noch viel besser, der das gefälligst bald lernen soll. Ich danke euch fürs Zuhören. Mein Name ist Torsten Kuhlmann. Bis zum nächsten Mal. Tschüss. Wieder einen Reihenpegel durchgehört. Gratulation. Jetzt müsst ihr nur noch jemandem von dieser Episode erzählen. Danke. Music.