Latest / Die Informantin - News erklärt von Sally Lisa Starken / Russland schließt Goethe-Institute | Neue Recherche zum Auslandseinsatz nach 11.September | Proteste in Spanien
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- 0:00Speaker 0: Heute ist Freitag der vierte neunte.
- 0:01Speaker 0: Ich bin Zelle-Lisa Starken, Eure Informantin und das sind unsere Themen!
- 0:06Speaker 0: Wir starten mit den Reaktionen Russlands nachdem Deutschland Russland für den Drohnenvorfall am Flughafen Leipzig Halle verantwortlich gemacht hat.
- 0:14Speaker 0: Danach schauen wir uns neue Recherchen an die zeigen sollen dass die Bundeswehr nach den Anschlägen des elften Septembers ohne Bundestagsmandat nach Afghanistan aufgebrochen.
- 0:24Speaker 0: Und weiter geht's dann noch mit den Protesten in Spanien und da brauchen wir sie, wie immer die Good News.
- 0:29Speaker 0: Los gehts!
- 0:41Speaker 0: Ihr Lieben.
- 0:41Speaker 0: – Wir beginnen Russland.
- 0:42Speaker 0: Dort hat Außenminister Sergei Lavrov angekündigt dass ein Land die Goethe-Institut in Moskau, St.
- 0:48Speaker 0: Petersburg und je Katharinenburg schließen wird.
- 0:51Speaker 0: Die Goethe-Institute vermitteln weltweit deutsche Sprache und Kultur.
- 0:55Speaker 0: Und in Russland ist das Goethee-Institut eine der letzten deutschen Einrichtungen gewesen, die trotz der politischen Spannung überhaupt noch arbeiten dürfen.
- 1:03Speaker 0: LiveRof bezeichnet er den Schritt als Antwort auf die Entscheidung Deutschlands, dass russische Haus im Berlin zu schließen.
- 1:10Speaker 0: Hintergrund ist der Drohnenvorfall am Flughafen Leipzig Halle –.
- 1:13Speaker 0: die Bundesregierung macht Russland dafür verantwortlich und hat daraufhin unter anderem das Ende des russischen Hauses in Berlin angekündigt!
- 1:21Speaker 0: Dort wurde in der Nacht zum fünften August eine Drohne mit Sprengstoff entdeckt.
- 1:25Speaker 0: Sie lag im Sicherheitsbereich zwischen ukrainischen Antonof-Rachtflugzeugen und die Ermittler vermuten, dass die DrohNE mit einem der Transportflugzeuge zusammengestoßen ist.
- 1:34Speaker 0: Später wurde ein Teil der DrohNe auf der Tragfläche einer der Frachtflugsäge entdeckt – und zwar genau dort, wo auch die Treibstofftanks liegen!
- 1:41Speaker 0: Die Drohnee selbst wurde am Boden gefunden und offenbar wurde der Spregensatz nicht ausgelöst.
- 1:46Speaker 0: Da der Flughafen als wichtiger Knotenpunkt für Militärhilfe an die Ukraine dient, gehen die Ermittler von einem Anschlagsversuch aus.
- 1:54Speaker 0: Am Dienstag haben Bundesinnenminister Do Brindt und Bundesaußenminister Wadefohl eine Pressekonferenz zu mutmaßlichen Verantwortlichen für den Drohneranschlag gegeben.
- 2:03Speaker 0: Dazu hören wir mal rein.
- 2:05Speaker 1: Zusammen betrachtet belegen polizeiliche Ermittlungen, Tatmuster- und nachrichtendienstliche Erkenntnisse einer russischen Verantwortung am Flughafen Leipzig.
- 2:21Speaker 1: Russlands Führung tritt unserem Land mit offener Feindseligkeit entgegen.
- 2:27Speaker 1: Ich möchte betonen, dieser Zustand unserer Beziehungen liegt nicht im Interesse der Bundesregierung.
- 2:35Speaker 1: Wir bedauern ihn ausdrücklich.
- 2:37Speaker 0: Ja, ihr habt es gehört.
- 2:37Speaker 0: Die Bundesregierung geht davon aus, dass Russland hinter dem Drohnenvorfall steckt.
- 2:41Speaker 0: Dobrindt hat die Technik als professionell bezeichnet – wadevoll hat erklärt das Deutschland zwar nicht im Krieg sei aber wird trotzdem ein russisches Kriegsziel darstellen würden.
- 2:51Speaker 0: Als Konsequenz hat Deutschland den russischen Botschafter einbestellt Das russische Konsulat in Bonn wegen Spionageverdachts geschlossen und den Vertrag für das russischer Haus in Berlin gekündigt.
- 3:01Speaker 0: Ja, wie reagiert Russland?
- 3:03Speaker 0: Präsident Putin hat die deutschen Strafmaßnahmen als einen schweren Fehler bezeichnet und wirft Deutschland vor Beweise gefälscht zu haben.
- 3:09Speaker 0: Zudem hat er erklärt das Bundeskanzler Merz nur von wirtschaftlichen Problemen ablenken wolle um sich Vorteile im Wahlkampf zu verschaffen.
- 3:16Speaker 0: auch Botschafter Sergei Nechayev hat den Vorwürfe zurückgewiesen und vor einer Eskalation gewarnt.
- 3:22Speaker 0: NATO und EU stehen derweil fest an der Seite Deutschlands.
- 3:25Speaker 0: Der CDU-Politiker Roderich Kiesewetter fordert noch härtere Schritte.
- 3:29Speaker 0: Er hat erklärt, dass diplomatische Symbole nicht ausreichen und fordert Beratung nach NATO-Artikel vier.
- 3:36Speaker 0: Das ist der Artikel für den Fall, dessen Mitgliedstaat seine Sicherheit bedroht sieht.
- 3:43Speaker 0: Wir machen weiter mit einer Recherche des Norddeutschen Rundfunks – darin geht es um die Anschläge vom Elften September ein.
- 3:50Speaker 0: Die Recherch zeigt das deutsche Spezialkräfte des KSK, also der Spezialeinhalt der Bundeswehr schon im November ein, heimlich nach Afghanistan aufgebrochen sind!
- 4:00Speaker 0: Das Problem dabei ist, dass der Bundestag ihn zu diesem Zeitpunkt noch kein Mandat dafür gegeben hatte.
- 4:05Speaker 0: Ja warum ist das so brisant?
- 4:06Speaker 0: In Deutschland ist die Bundeswehr eine sogenannte Parlamentsarmee – das bedeutet, dass so einem Auslandseinsatz vor im Bundestag zugestimmt werden muss!
- 4:14Speaker 0: Eine Ausnahme gibt es bei Gefahr im Verzug.
- 4:17Speaker 0: Das bedeutet, dass eine Situation so dringend ist das keine Zeit bleibt vor die Zustimmung des Bundestags einzuholen und in diesem Fall kann die Bundesregierung einen Einsatz zunächst selbst anordnen.
- 4:28Speaker 0: Die Zustimmung der Bundestag muss dann so schnell wie möglich nachgeholt werden.
- 4:32Speaker 0: Damals ist es aber nicht passiert.
- 4:34Speaker 0: Am vierzehnten November, zwei KSK-Offiziere darunter oberst Leutnant Andreas Jürtike und ein Major getahnden Stremmgeheim aufgebrochen.
- 4:44Speaker 0: Erst weiter gespäte hat der Bundestag den Einsatz offiziell beschlossen.
- 4:47Speaker 0: Bundeskanzler Gerhard Schröder hat die Abstimmung sogar mit der Vertrauensfrage verknüpft weil seine Mehrheit nicht sicher war.
- 4:54Speaker 0: Hier hat auch die Verteidigungsobleute, also die Abgeordneten, die als Hauptsprecher der jeweiligen Fraktion im Verteiligungsausschuss saßen wurden nicht informiert.
- 5:03Speaker 0: Dass diese Reise nicht öffentlich gemacht wurde hängt damit zusammen, dass man befürchtet hat, die Abstimmung dadurch zu gefährden.
- 5:10Speaker 0: Vor Ort haben die beiden Deutschen die Amerikaner bei der Planung von Aufklärungsmission unterstützt.
- 5:15Speaker 0: Sie haben an geheimen Listen mitgearbeitet, auf denen die Namen von gesuchten Al-Qaida und Talibanführern gestanden haben.
- 5:22Speaker 0: Später sind dann weitere Kaskalen halt nachgerückt und haben gefährliche Kampfaufträge übernommen.
- 5:27Speaker 0: Die Dokumente zeigen auch, dass Deutschland den USA den Einsatz angeboten hat.
- 5:32Speaker 0: Dazu hat der frühere Verteidigungsminister Rodolf Scharping Kanzler Schröder auf seiner Reise in die USA nach den Anschlägen ein Geheimzettel mitgegeben, auf dem deutsche Militärhilfe angebotene wurde.
- 5:44Speaker 0: Ihr Sharping hat erklärt, dass Deutschland stark vom Schutz der USA profitiert habe und deshalb an der Seite der USA stehen müsse.
- 5:54Speaker 0: Für uns geht es noch nach Spanien.
- 5:55Speaker 0: Dort sind Zehntausende am Mittwoch in über zwei Hundert Städten gegen die Migrationspolitik von Ministerpräsident Sanchez auf die Straße gegangen.
- 6:02Speaker 0: Im Madrid haben sich rund fünfzigtausend Menschen versammelt und am späten Abend ist es zu Zusammenstößen gekommen.
- 6:08Speaker 0: Die Polizei hat Reden, Gas- und Gummigeschosse eingesetzt um extremistische Gruppen vor dem Parlament auseinanderzutreiben.
- 6:15Speaker 0: Der Grund für diese Proteste ist eine Krise in der spanischen Exklave Ceuta Zutast ein winziges Stück spanische Staatsgebiet an der Küste Nordafrikas direkt umgeben von Marokko und dem Mittelmeer.
- 6:26Speaker 0: Weil dieses Gebiet komplett von einem fremden Land umschlossen ist, nennt man das eben eine Exklave.
- 6:31Speaker 0: Dort sind Ende Juli vielleicht erinnert ihr euch in zwei Tagen rund seventy-tausend Menschen aus Marokko nach Ceuta geschwommen oder über Zäune geklärt hat.
- 6:40Speaker 0: Mindestens neunzig sind dabei gestorben!
- 6:42Speaker 0: Heute befinden sich noch immer fünftausende Migranten in der kleinen Stadt.
- 6:46Speaker 0: Viele müssen im Freien an Stränden schlafen was zur Spannung und sogar gewaltsamen Übergriffen auf Lager geführt hat.
- 6:53Speaker 0: Die Opposition spricht von einer Invasion, die von Marokko gesteuert worden sei.
- 6:57Speaker 0: Ein geheimer Polizeibericht hat nun gezeigt, dass die marokkanische Polizei bei dem Andrang weggeschaut hat.
- 7:03Speaker 0: Satellitenbilder zeigen, dass kaum Polizisten vor Ort gewesen sind.
- 7:06Speaker 0: Befragte Migranten haben zudem ausgesagt – die marikanischen Beamten hätten sich nicht aufgehalten und ihnen sogar Tipps für den Grenzübertrieb gegeben.
- 7:14Speaker 0: Ja, das könnte für Sanches jetzt zum Problem werden.
- 7:17Speaker 0: Er hat bisher immer gesagt, dass Marokko keine Schuld daran trägt.
- 7:20Speaker 0: Stattdessen hat der Russland und Israel vorgeworfen im Internet gezielt Falschmeldung zu verbreiten und damit den Anstimm ausgelöst zu
- 7:27Speaker 0: haben.".
- 7:28Speaker 0: Und warum bringt man die Menschen nicht aus Festland, könnte man jetzt hier fragen.
- 7:31Speaker 0: Hier kommt der Schengen-Raumenspiel – das ist der Verbund europäischer Staaten ohne Grenzkontrollen und da es Jutta nicht dazugehört würde bei einer Verlegung des Festlands die Gefahr bestehen, dass andere EU-Länder Grenzkontrollend zu Spanien einführen.
- 7:44Speaker 0: Italien hat das bereits getan und zu Demos Spanier jeden Asylantrag individuell prüfen und kann keine große Mengen abschieben lassen.
- 7:52Speaker 0: Wir wären die Regierung Sanchez nun ein Hilfspaket von dreihundert neun Millionen Euro für die Exklave beschlossen hat und die EU im Hilfe bittet, fordert die Opposition Neuwahlen.
- 8:03Speaker 0: Und jetzt noch die Gut-News.
- 8:04Speaker 0: In Hessen sollen Schüler künftig schon in der Schule lernen, wie man mit künstlicher Intelligenz und digitalen Medien richtig umgeht.
- 8:10Speaker 0: Ab dem Schuljahr twenty sieben zwanzig achtundzwanzig wird KI und digitale Welt zunächst für die fünfte Klasse zum Pflichtfach.
- 8:17Speaker 0: Danach kommen nach und nach weitere Klassen dazu.
- 8:20Speaker 0: Dabei geht es eben nicht nur darum, wie KI funktioniert.
- 8:23Speaker 0: Die Schüler sollen auch lernen was man mit der Technik machen kann und wo ihre Grenzen liegen.
- 8:28Speaker 0: Vielklässer sollen einen sogenannten Medienführerschein bekommen.
- 8:31Speaker 0: dabei geht's dann zum Beispiel sicheren Umgang mit Internet und dem Schutz persönlicher Daten.
- 9:00Speaker 0: News erklärt von Sally Lisa Starken.
- 9:04Speaker 0: Eine Produktion von Sally Lieser Starken, Redaktion Charlotte Herburger und Sally Liezer Starken Ton Marius Fraune und Schnitt Alexander Horst und Pia Schlicht.