Latest / Schlagabtausch – Das Schlagzeugmagazin im Podcast-Format / Trixon Drums: Deutsche Ingenieurskunst trifft auf legendären Sound mit Ingo Winterberg - Podcast # 137
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- Herzlich Willkommen zum Schlagabtausch, eurem Schlagzeugmagazin im Podcast-Format. Heute mit einem Stück deutscher Trommelbaugeschichte. Los geht's! Ihr hört Schlagabtausch, der Podcast für alle Schlagzeugbegeisterten. Wir sind Dirk Brandt und Timo Ickenroth mit Tipps und Hacks und dem Allerneuesten aus der Schlagzeug- und Percussion-Szene. Viel Spaß beim Hören. Hallo und herzlich willkommen zur 137. Episode des Schlagabtausch-Podcasts mit mir, Timo Ickenroth, und meinem lieben Freund und Kollegen Dirk Brandt. Hi Dirk! Guten Morgen. Ich glaube, es wird eine sehr spannende Folge heute, ihr Lieben da draußen, denn wir beide sind doch derbe im Aus. Gerade sind wir schon angefangen und ich habe nicht auf Recording gedrückt, das war schon mal lustig. Dann sind wir beide, die jetzt ins Zoom-Meeting reinkommen, dann konnten wir uns nicht hören, aber sonst ist es sehr schön hier bei uns. Super. Ich freue mich, eine schöne Folge zu machen heute. Es wird getreu dem Motto Pleiten, Pech und Pannen. Aber wir können direkt loslegen, warum wir so ein bisschen neben der Spur laufen. Denn wir haben ja unser Trump-Camp, ich sage immer Trump-Camp, Trump-Camp beendet. Das eine ist für das andere. Wir haben unser Trump-Camp beendet. Gestern erfolgreich abgeschlossen mit Teilnehmenden, die, ich hoffe, beseelt inspiriert, aber auch ziemlich fettig nach Hause gefahren sind. Denn so ein Wochenende ist dann schon intensiv. Sechs Stunden jeden Tag durchgeballert. Mit viel Input. Das ist natürlich schon eine Ansage. Aber auch für uns beide. Ich war gestern Abend auch wirklich durch. Und Dirk, ich glaube, du warst auch durch. Total. Ich war völlig platt. Ich bin schon auf dem Sofa eingepennt. Und auch die Zeitumstellung muss man ja auch noch dazu sagen. Das kommt ja auch noch dazu. Das habe ich heute Morgen auch zum... Also gestern ging es eigentlich noch, aber heute Morgen habe ich das echt gemerkt, wo ich dachte, äh... Nee, die Stunde Schlaf war ja eh schon weniger dann. Genau. Also von daher passt das. Aber Drumcamp war super. Wer möchte, bevor wir jetzt den Rundown machen, es gibt nämlich das nächste Schlagabtausch-Drumcamp natürlich, demnächst schon wieder. Das ist im Oktober. Und da haben wir noch Plätze frei. Also wer mal Bock hat, mitzumachen, direkt mal hier, direkt der kleine Werbeblock zu Beginn. Das nächste Schlagablauf-Strum-Camp ist, ah, ich muss aber kurz in den Kalender gucken. 24. und 25. Oktober 2026. Wer mal Interesse hat, Anmeldungen direkt über die Schlagabtausch-Webseite. Da gibt es einen extra Rider für oder direkt im Menüpunkt für die Camps oder einfach eine E-Mail schreiben an schlagabtauschpodcast at gmail.com und dann werdet ihr auf jeden Fall auf der Liste stehen mit eurem Namen und alles weitere wird dann in Kürze folgen. Aber bevor es jetzt hier zu sehr in die Werbung geht, manchmal einen kurzen Run-Done, was heute eigentlich so passiert. Den Rundon hätte ich mir eigentlich auch sparen können. Es passiert gar nicht so viel. Also wir haben quasi das Drum-Camp, ob wir da gleich darüber quatschen, weiß ich noch überhaupt nicht. Vielleicht, vielleicht auch nicht, man wird es sehen. Auf jeden Fall heute eine Geschichtsstunde für alle Drum-Nerds da draußen, denn es geht heute um eine deutsche Trommelbaufirma, die nicht mehr existiert, die aber nachhaltig gewirkt hat bis heute. Und das ist nämlich Trixen Drums. Und da haben wir den absoluten Spezialisten für gewinnen können. Und das ist der Ingo Winterberg, der auch ein ganz tolles Buch oder schon mehrere Bücher über Trixen herausgebracht hat. Und der wird uns heute etwas über die Entstehungsgeschichte dieser Trommelbaufirma erzählen, über die Geschichte der Trommeln selbst und so weiter und so fort. Da gibt es echt wahnsinnig viel und ich freue mich als Vintage-Nerd total da drauf. Aber wie gesagt, es ist eine deutsche Geschichte. Deswegen denke ich mal auch für alle anderen, die vielleicht nicht so der Winch-Szene verwurzelt sind, eine tolle Angelegenheit. Im Anschluss daran hat der Dirk einen mini, mini, mini, mini, mini Gearcheck mit einem mini, mini, mini, mini Equipment-Teil. Und das ist nämlich nichts anderes als ein Tablet-and-Phone-Holder von NBO. Im Anschluss daran natürlich die Chefkoch-Empfehlungen der Woche und das war's. Bevor wir jetzt gleich hier doch noch einsteigen, sollten wir vielleicht noch ganz kurz erwähnen, der Dirk ist immer fleißig. Sorry, ich wollte nicht sagen, der war mal fleißig. Ich wollte sagen, so, äh, hallo? Der ist ja immer fleißig, aber er war für den Podcast fleißig und hat nämlich sich mal irgendwann hingesetzt, ich weiß nicht warum und weshalb, aber aus purer Langeweile wahrscheinlich und ist dabei, einen Shop einzurichten für uns. Und zwar, wir werden jetzt in die wie soll ich sagen, in die Hort Couture einsteigen, denn wir haben einen kleinen Webshop jetzt demnächst am Start oder vielleicht sogar schon, wenn diese Folge rauskommt, wenn, dann verlinken wir den natürlich. Und diesen Webshop könnt ihr von Dirk höchstpersönlich designte Waren käuflich erwerben. Das Ganze über Spreadshirt und da wird es dann Hoodies geben, Zipper, T-Shirts, keine Ahnung. Vielleicht, ich habe ja gesagt, mit Frühstücksbrettchen wird man richtig reich. Also vielleicht mit Frühstücksbrettchen. Nein, wahrscheinlich eher nicht. Aber da gibt es auf jeden Fall ein bisschen Merch dann von uns und jetzt hat der weder der Dirk hat das so ein Ding an noch ich, weil es existieren für uns schon solche. Ich hole den mal eben, weil wenn wir jetzt schon den Werbeblock machen, dann hole ich den mal eben. Eins, zwei, drei. Und da bin ich auch schon wieder. Und wenn wir das schon mal ansprechen. Also, ich habe Hoodies und Zipper kreiert. Das heißt, auf der Rückseite habt ihr ganz groß, wie könnte es anders sein, unser Schlagabtausch. Dann habt ihr... Vorne natürlich Schlagabtausch. Und jetzt stehe ich drauf. Da kann man aber, muss man nicht machen, kann man machen. Steht auf dem Ärmel auch noch. Wie gesagt, ich stehe ja auf so einen Scheiß. Steht Schlagabtausch. Und das finde ich ganz wichtig. Und auf der Kapuzenseite steht auch nochmal ein Bäm. Das heißt, ich werde das Ding garantiert in Friedrichshafen auf der Messe anhaben und sprecht mich an. Falls ihr Interesse daran habt, das ist jetzt hier die weiße Ausführung, wo ich auch nicht weiß, wie lange der weiß bleibt, wenn ich ganz ehrlich bin. Auf jeden Fall gibt es den in schwarz auch. Timo hat den in schwarz. Ich werde mir den garantiert auch noch in schwarz zulegen. Und so wie er da ist, wir haben noch keine aktuellen Preise, aber jetzt ganz wichtig auch darüber, wir sind keine große Band, die da jetzt mit Tausenden von Was redest du da? Jetzt in Großproduktion Wir haben Millionenpublikum da draußen. Das könntet ihr uns natürlich beweisen, aber wer Lust hat, also wie gesagt, ich bin noch am Kalkulieren so ein bisschen da dran. Also wir beide werden da nicht viel dran verdienen, sondern wir haben einfach Bock da drauf, das zu machen. Und auch, wer sich mit dem Podcast vielleicht ein bisschen verbunden fühlt, dass überall vielleicht so der Podcast auch noch weiter in die Welt getragen wird. Also wenn ihr Interesse da dran habt, das wird in Kürze, wird der Shop eröffnet, da berichten wir aber garantiert nochmal drüber. Und wenn ihr aber jetzt schon mal Interesse dran habt, einfach auf die Webseite, vielleicht den nächsten www.schlagabtausch.net oder auch natürlich uns eine E-Mail senden an Timo. Nein, nicht an Timo. An schlagabtauschpodcast at gmail.com. Ich war gerade irritiert. Hä, an Timo? Habe ich eine neue E-Mail-Adresse? Nein, ich wollte, dass du die sagst, weil ich wusste gerade nicht mehr. Das ist auch so, die ist ja auch sehr schwer zu merken. Schlagabtauschpodcast at gmail.com. Ja, ich mache das ja noch nicht so lange. Von daher, ich habe heute einen Post gesehen von unserer lieben Hörerin und Drumcamp-Teilnehmerin Nicole. Die hat etwas gepostet von vor fünf Jahren über den Schlagabtausch. Fünf Jahre, machen wir es jetzt mindestens schon. So lange, das hätte ich jetzt nicht gedacht. Vor fünf Jahren. Und zwar hat sich was gepostet in einer Folge, wo wir anscheinend über Jojo Mayer gesprochen haben. Ja. Und der Simon Holocha war da im Interview. Du erinnerst dich vielleicht an den Simon? Ja. Genau. Die Folge war ja da, wie es darum geht, wenn man mit einer körperlichen Beeinträchtigung hat und dann Schlagzeug spielt und sowas. Das war auch eine schöne Folge. Ja, mega. Oldie, Oldie but Goldie, sag ich mal dazu. Ein bisschen Retro-Style. Ich noch mit einem anderen Mikrofon, aber auch keine Haare. Wir haben so viele Folgen mittlerweile produziert, das ist echt der Wahnsinn. Ja, cool. Ja, ich wäre ganz ehrlich, man sollte tatsächlich auch mal die alten Folgen mal wieder hören. Da ist, denke ich mal, bestimmt so einiges jetzt an der Fall. Ja, ich habe einiges in meinem Kopf. Ich muss die Zeit haben, es umzusetzen. Aber noch was anderes wegen den Shirts und den Hoodies und den Zippers und den Jacken und den Frühstückswäschchen und den Tassen und den Kugelschreiber und den USB-Sticks und keine Ahnung was. Poster fehlt noch. Poster und was weiß ich nicht. Starschnitt. Denn die Eltern wollen Bravo Starschnitt. Ja. Aber, was interessant wäre, ich meine, es sind jetzt schon ein paar Folgen, die wir ja produziert haben, wie man es auch gerade gehört hat. Wenn euch ein besonderer Spruch in Erinnerung geblieben ist, besonders witzig, besonders lehrreich, besonders was weiß ich halt, aber der ist euch hängen geblieben. Wir könnten ja auch dann in dem Shop immer so Sondereditionen machen von bestimmten Sprüchen. Oh, das ist eine gute Idee. Das heißt, wenn euch ein Spruch in Erinnerung geblieben ist, den ihr besonders witzig fandet, dann schreibt uns gerne entweder hier direkt in die Kommentare. Zum Beispiel, ey, es wäre doch ein total cooler Spruch. Doppelpunkt. Das habt ihr mal gesagt. Und am besten vielleicht auch, wenn das möglich wäre, die Folge sogar mit dazuschreiben. Das wäre natürlich mega. Und dann können wir vielleicht so Sondereditionen auch noch machen. Ich weiß nicht, ob wir viele coole Sprüche gemacht haben. Aber einer wäre ja zum Beispiel Orangensaft mit Eis. Keine Ahnung, du weißt, was ich. Nein, nein, mega. Besonders das Geile ist ja, das passt eigentlich genau, wir haben ja jetzt Ostern, das ist wie Ostereier suchen. Also nur Sprüche suchen. Sprüche suchen, geil. Sprüche suchen. Also wenn ich Ostern nichts zu tun habe, es draußen regnet, Sprüche suchen. Die alten Folgen mal heraus. Das alternative Osterfest. Ja. Sehr schön. Ihr könnt euch durch 137 Folgen durcharbeiten. Viel Vergnügen. Es sind ja knapp nur, ich sag mal, grob geschätzt. 200 Zeitstunden. Kann man mal machen. Kann man mal. Ich sag mal, kann man mal durchsuchten. Kein Thema. Aber ernst, aber ernst gemeint, wenn ihr einen coolen Spruch habt, der in Erinnerung geblieben ist, schreibt es gerne an. Ich sag's nochmal, schlagabtauschpodcast.com oder noch besser, direkt hier unten in die Kommentare auf YouTube, dann ist es am Start und es hilft dem Algorithmus weiter, uns zu verbreiten. Aber in dem Sinne, demnächst Der große Merchandise-Schlagabtausch-Fanshop. Bam. Wenn heute über innovative Schlagzeugkonzepte gesprochen wird, fällt der Blick meist auf aktuelle Entwicklungen. Dabei lohnt es sich, ein paar Jahrzehnte zurückzugehen. Und zwar zu einer deutschen Marke, die ihrer Zeit in vielerlei Hinsicht im vielen Voraus war. Trixen. Gegründet im Nachkriegsdeutschland von Karl-Heinz Weimar, entwickelte sich das Unternehmen innerhalb weniger Jahre zu einem international beachteten Hersteller, dessen Instrumente durch ungewöhnliche Konstruktionen, eigenständiges Design und zahlreiche Patente auffielen. Von der elliptischen Speedfire-Bassdrum bis hin zu den kolischen Telstar-Kesseln setzte Trixen Impulse, die teilweise erst Jahre später von anderen Herstellern aufgegriffen wurden, wenn überhaupt. Dass der Name Trixen heute in Sammler- und Schlagzeugerkreisen eine besondere Faszination ausübt, ist nicht zuletzt der Leidenschaft eines Menschen zu verdanken, unserem Gast Ingo Winterberg. Seit über 25 Jahren beschäftigt er sich intensiv mit der Geschichte, den Instrumenten und den Hintergründen der Marke als Sammler, Händler, Forscher und Autor. Mit großer Detailtiefe dokumentiert er nicht nur die technischen Besonderheiten, sondern auch die kulturelle Bedeutung von Trixen innerhalb der internationalen Schlagzeugszene. In unserem Gespräch geht es um die Innovationskraft einer ausgestorbenen Marke, um die Frage nach Originalität und Authentizität in Zeiten von Reproduktionen und Neuauflagen und darum, warum historische Instrumente auch heute noch eine wichtige Rolle für Schlagzeugerinnen und Schlagzeuger spielen können. Mats ab! Ich freue mich wie ein kleines Kind über die heutige Folge, denn wir haben ja den Ingo Winterberg nach langer, langer Planungsphase von Dirk und meiner Seite aus, nicht von Ingos, ihn jetzt endlich hier vors Mikrofon bekommen, denn der Ingo steht bei mir schon zum Beispiel lange auf der Liste, weil wir kennen uns ja von den Vintage Drum Custom Meetings, Und ich bin ja da so ein bisschen nerdig oder begeistert unterwegs, was diese ganzen alten Trommeln anbelangt und die ganze Historie dahinter. Und da der Ingo ja der, der internationale, wir können es wirklich so sagen, der internationale absolute Experte für Tricks and Drums ist. Das wird dem einen oder anderen vielleicht überhaupt nichts sagen auch, gerade von der neuen Generation. Da freue ich mich wahnsinnig auf diese Folge, weil wir werden ganz, ganz tief eintauchen in deutsche Trommelbaugeschichte und in deutsches Unternehmertum. Aber ich sage erstmal, hallo lieber Ingo, es ist wahnsinnig schön, dich hier zu haben. Moin Timo, Moin Dirk und auch Moin an die ganzen Drama, die jetzt zuhören, zu gucken. Guten Morgen Ingo. Mensch, was dich ja für mich gleich sofort sympathisch gemacht hat, ihr Lieben da draußen, müsst ihr nämlich wissen, als ich dem Ingo die Zeit schrieb, schrieb der Ingo nur zurück, ihr seid ja wahnsinnig, da muss ich ja meinen Kaffeevorrat erstmal auffüllen. Recht hast du, ich bin das mittlerweile gewöhnt bei einem Timo Und von daher super schön, dass du da bist. Echt, ich freue mich auch wie Bolle. Ich möchte mich mal ganz kurz verteidigen an dieser Stelle. Wir haben nicht 6 Uhr morgens, sondern 9 Uhr. Das ist doch im Frühjahr. Relativ okay, denke ich mal. Relativ okay. Aber ich sehe schon, ich bin da allein auf weiter Flur heute. Ich glaube auch. Wir bewegen uns ja hier in Musikerkreisen. Und dass Musiker morgens um 9 Uhr schon fit sind, um zu sprechen und sogar noch relativ gut aussehen, habe ich mal. Ja, hervorragend. Das ist doch schon eher selten. Frisch frisiert. Aber da sind wir eigentlich direkt schon in der Materie, denn natürlich möchten wir heute auch über Trix und Drums sprechen, aber wir möchten natürlich auch über dich sprechen, Ingo. Das heißt, nimm uns mal mit auf deinen Werdegang wirklich. Wie bist du zur Trommelei gekommen? Da kannst du gerne mal anfangen. Was ist gerade aktiv so bei dir los? Und dann vielleicht auch schon, vielleicht geht das sogar schon Hand in Hand, Wie ist dann die Leidenschaft zu Trixendrums gekommen? Ja, okay. Dann gehen wir mal 50 Jahre zurück. Das war so Mitte 70er Jahre. Da hatten wir von unserer Schule auf dem Gymnasium ein paar Jungs zusammen und der eine von unseren Freunden konnte Klavier spielen. Der hatte schon klassischen Unterricht. Der andere hat Gitarrenunterricht genommen und irgendwann haben die mich gefragt, wir wollen eine Band machen und kannst du mit dazukommen? Klavier und Gitarre haben wir schon. Kannst du was, Ingo? Ich sage, nein, ich kann nichts, ich kann gut Musik hören, aber sonst nichts. Ja, der musste Schlagzeug spielen. Okay, dann haben wir uns hingesetzt, kein Schlagzeug, wir haben dann diese, ich weiß nicht, ob ihr das kennt, alte Waschmitteltrommeln, die gab es damals in so, ich weiß nicht, 10 Liter Eimern oder sowas. Würstchendosen, Deckel und so weiter und daraus haben wir dann das erste Schlagzeug gebaut für mich. Und haben dann da, naja, ich sag mal, Musik drauf gemacht. Dann 1976, weil das ging ja dann nicht, wir waren ja schon fast professionell jetzt unterwegs, habe ich dann mein erstes Schlagzeug gekauft von einer befreundeten Band. Und das war halt ein richtiges Schlagzeug mit zwei Hängetoms, Bassdrum und allem drum und dran, komplett für ein paar hundert Mark. Und das war halt ein Tricksen. Da hätte aber sonst was draufstehen können damals, ich habe mich natürlich gefreut wie Bolle habe mich hinter dieses Schlagzeug gesetzt und wir haben weiter super Musik gemacht so ein bisschen psychedelischer auch, also da, Ging es schon richtig ab, so nach einer halben Flasche Whisky und sowas. Und ja, dieses Trixon-Schlagzeug habe ich dann tatsächlich bis Anfang der oder Ende der 90er Jahre gespielt. Immer mal wieder die Folie abgemacht, neu lackiert, in den Baumarkt gegangen. Jetzt war wieder irgendwie hell-orange modern, dann habe ich das hell-orange beklebt, irgendwann angestrichen, rot und was weiß ich. Dann ging natürlich irgendwann was kaputt an diesem Ding. Und dann bin ich Ende der 90er in den Musikladen gegangen und habe gesagt, hier, ich brauche für mein Trixon-Schlachtzeug eine neue Halterung für die Toms, die sind abgebrochen. Ja, was ist denn Trixon? Hat mich der noch jüngere Verkäuferin gefragt. Ich sage, ja, das ist ein Schlagzeug hier. Das habe ich hier. Steht auch drauf. Ja, nee, kennen wir nicht. Muss ich mal einen Kollegen fragen. Dann kam ein älterer Kollege, der sagte, ja, Trixon, genau. Das ist doch so eine alte Firma. Aber da haben wir nichts. Das gibt es nicht mehr. Ich sage, okay, ja, was machen wir denn jetzt? Und er sagte, Pearl, guck mal in der Kiste da hinten. Das sind so alte Pearl-Sachen aus den 70er-Jahren. Die könnten vom Durchmesser passen. Passte, ich habe alles gekauft. Halterungen, Tom-Arm und so weiter. Hat tatsächlich dieselbe Größe wie die Sachen von Trixon. Habe das an meinen Trixon rangebaut und dann ging es halt weiter. Ich sage mal so, Geschichte und so weiter hat mich damals überhaupt nicht interessiert. Das muss ich einfach zugeben. Ich habe getrommelt, immer nur amateurmäßig mit einer Band. Wir sind im Blues-Bereich dann rübergegangen und haben da wunderbar Musik gemacht. Und dann kam halt das Internet. So, und Anfang 2000 habe ich meine erste Internetseite halt veröffentlicht, habe gesagt, ja, hier, ich habe ein paar Hobbys, ich spiele Trixon-Schlagzeug, ich habe eine kleine Carrera-Bahn und BMW-Motorräder fahre ich auch noch. So, und dann haben sich ganz schnell ein paar Leute gemeldet aus England und Kanada. Die haben gesagt, oh, du spielst einen Trixon, erzähl doch mal was über die Firma. Wir suchen da schon ganz lange was und was ist das denn überhaupt? Ich habe gesagt, keine Ahnung, da muss ich mal jemanden fragen, der sich damit auskennt. Und ja, so ist das einfach alles ins Rollen gekommen. Ich habe Leute gefragt, wisst ihr was über Trixon? Ja, das ist so eine alte deutsche Firma, die waren irgendwie nach dem Zweiten Weltkrieg in Hamburg und Irland und was weiß ich, oder kommen die doch aus England, man war sich da nicht so ganz einig. Die älteren Leute kannten das halt noch. Und das hat sich dann einfach so im Laufe der Jahre entwickelt. Ich bin da reingetaucht, fand das hochspannend, dass das auch eine deutsche Firma war, die dann, wo sich herausstellte, von einem Herrn Karl-Heinz Weimar in Hamburg mehr oder weniger alleine gegründet worden ist, so aus den Ruinen heraus Ende der 40er Jahre. Und ich habe ganz viel Kontakte übers Internet. Also ohne Internet wäre das alles gar nicht gegangen, übers Internet gekriegt, habe meine Seite weiter aufgebaut, habe gesagt, hier, wenn ihr ein Set habt, schickt mir Fotos, ich setze eine Galerie auf meine Seite und so weiter. Naja, und wenn man jetzt heute www.tricksondrums.de sich anguckt, ich glaube, da sind 350, 340 Drum-Sets weltweit mit Fotos und ein bisschen Informationen hinterlegt. Dann natürlich auch Infos über die Firmengeschichte und so weiter. Ja, so hat sich das dann entwickelt. Du bist also quasi zu deinem Hobby gestoßen worden oder zu deiner Expertise sozusagen. Kann man so sagen, ja und wenn Trixon haltbarer gewesen wäre damals, dann hätte sich das vielleicht alles gar nicht ergeben und ich wäre nicht so interessiert gewesen, was ist das eigentlich, ne? Also. Was mich jetzt interessieren würde, weil das erste Mal, dass ich mit Tricks in Berührung gekommen bin, das ist durch meinen alten Schlagzeuglehrer, der leider jetzt verstorben ist, der Jimmy Sargent, der noch Notenmaterial, ich wüsste jetzt nicht mehr, es gibt irgendein Schlagzeugbuch, wo auch ein Tricks und Schlagzeug drauf abgebildet ist. Und das hatte ich nämlich gesehen. Aber das war auch für mich unheimlich interessant, denn da waren Fotos abgewildert mit einer für mich sehr außergewöhnlichen Bassdrum. Die so gar nicht in meinem Weltbild des Schlagzeugs oder in einer großen Trommel, sage ich jetzt mal, passte. Und hast du denn dein erstes Schlagzeug, war das denn auch schon, da kommen wir gleich vielleicht noch ein bisschen zu, da kannst du was drüber erzählen, war das denn für uns Schlagzeuge eine normale Bassdrum oder war das auch schon, hattest du ein Schlagzeug mit chronischen Trommeln, wo die Trommeln doch schon anlass waren? Und das würde mich jetzt interessieren bei deinem ersten Schlagzeug. Nee, das Erste, was ich eben erzählt habe, war tatsächlich ein ganz normales. Das war eine 20er-Runde, wirklich richtig runde Base-Dram. Zwei 13er-Hängeturms interessanterweise und ein 16er-Stangenturm. Und eine ganz normale 14er-Snähe. Gott sei Dank damals schon mit den normalen zölligen Fellgrößen. Weil da kommen wir wahrscheinlich nachher noch drauf. Da kommen wir gleich noch drauf. leider auch Probleme mit den Fällen und den Trommelgrößen gibt. Ja, das, was du meinst, ist wahrscheinlich die ovale Bassler? Genau. Das war tatsächlich dann mein erstes Schlagzeug, was ich dann nach dieser ganzen Geschichte 2000, nach dem Anfang gekauft habe. Und ich sag mal, wenn man da die Fotos von dem Set sieht, dann kann man sich gut vorstellen, dass ich da dann auch vollkommen angefixt worden bin. Also vielleicht muss ich das ein bisschen Gell und Auer noch beschreiben, für die Leute, die wir es noch nie gesehen haben. Dieses Lehrbuch habe ich ja auch vom Ingo mal gekauft, sogar auf der Vintage Drum Custom Messe. Er beschreibt eine Bassdrum, die eben nicht rund ist, sondern man nennt die auch die Eier-Bassdrum so ein bisschen, weil sie halt eben nicht rund ist, sondern wirklich so ein bisschen eierig aussieht. Für die, die jetzt zuschauen, der Ingo hält es mal ins Bild. Guck mal, so kann man das ganz gut sehen, denke ich. Ja. Für die Hörenden nur jetzt. Also man sieht eine nicht runde Bassdrum. Und das war das wahnsinnig Besondere auch. Das ist das, wenn ich mich recht entsinne, das Speedfire-Set. So nannte sich das. Und ja, das hebt Tricks einfach wahnsinnig hervor unter allen anderen Tramherstellungen, weil soweit ich weiß, hat das auch nie jemand kopiert. Vielleicht warst du da mehr drüber, Ingo. Was vielleicht einerseits daran liegt, dass es eben nicht rund war, wahrscheinlich auch doof herzustellen. Da könnte ich mal schon mal ins Detail gehen. Vielleicht war auch ein Patent drauf, weil soweit ich weiß, hat ja auch Trixen einiges an Patenten bei sich liegen gehabt. Aber nimm es mal mit, genau auf diese Reise jetzt, weil das ist ja wirklich das prägnanteste Set von Trix und Trams. Was hat es damit auf sich? Wann kam das? Was sollte das überhaupt? Was weißt du alles darüber? Ja, Timo, da hast du erstmal recht. Das ist wirklich, wenn du mit jemandem über Tricksen redest, dann kommt meistens diese ovale Bassdrum ins Spiel. Die ovale Bassdrum, natürlich gibt es Patente da drauf, die aber in der Regel immer nur für Deutschland galten. Und interessanterweise, die Japaner haben ja fast alles nachgebaut. Ich bin ja auch im Motorrad ein bisschen unterwegs als Sammler und Leidenschaft. Auch da haben die ja alles nachgebaut. So, und die haben die konischen Bass-Trumps und Trommeln, haben sie auch nachgebaut, kommen wir nachher wahrscheinlich zu. Aber wirklich, es gibt niemanden, der das nachgebaut hat. Die Idee dahinter war Mitte der 50er Jahre, angeblich inspiriert durch Lionel Hampton auch. Dass man zwei Bass, die haben damals oft in Big Bands zwei Bass Trumps gespielt. Louis Belson zum Beispiel kann man da nennen, da gibt es bekannte Fotos und die Idee war diese zwei Bassdrums in einer zu kombinieren, das heißt du hast unten eine flache Fläche die ist ja nicht ganz oval die Bassdrum sondern die ist unten abgeflacht und du kannst dort zwei Bassdrumpedale anschließen befestigen und hast in der Mitte des Kessels ein Dividerboard Das heißt, da ist eine Trennwand drin, die wird da reingesteckt, auch aus einfaches Holzbrett, sag ich mal, und dann hast du einen etwas größeren und einen etwas kleineren Klangraum und kannst durch die Spannung der Fälle dann tatsächlich zwei unterschiedliche Töne erzeugen, so wie mit zwei verschiedenen Bass-Trucks. Das ist die Idee dahinter gewesen. Ob das Ganze vernünftig spielbar ist, wenn du die Füße dann da unten hast und irgendwie hast du auch noch die Snaredrum ja auch noch irgendwo dazwischen. Das sei mal dahingestellt, da muss jeder seinen Weg finden. Ja, ich habe das ja gesehen, man sieht das ja auch auf Bildern und Fotos, die beiden Pedale sind schon relativ weit auseinander. Die stehen nicht direkt nebeneinander, weil das wird ja nicht funktionieren, weil du musst ja irgendwie trotzdem noch irgendwie eine Mitte treffen, sofern das da ist. Also man muss schon ein paar Zentimeter dann wirklich mit dem Bein nach außen gehen, quasi, um dann das bedienen zu können. Aber hast du eine Vorstellung, oder gibt es da irgendwie berichtet drüber, wie viele Drummer das wirklich benutzt haben dann? Oder haben die meistens das wirklich nur wegen der Optik gekauft? Weil es einfach so, oh, das ist ein Hingucker. Weil Schleiziger waren ja immer auch optisch orientiert. Gibt es so keine Berichte drüber? Also es wurde schon relativ viel und häufig benutzt. Es gibt viele Fotos auch von Live- Aufnahmen, wo das benutzt worden ist. Ob die tatsächlich dann mit zwei Pedalen gespielt haben. Das kann ich nicht genau sagen. Oder die Idee hinter diesem Speedfire-Set ist ja auch noch gewesen. Du hast auf der Bassdrum einen Arm, wo die Snare-Drum befestigt wird. Dann hast du die Toms oben, die sind mit einem Bügel auf der Bassdrum befestigt. Du hast im Prinzip Snare-Drum, die Toms und deine Bassdrum kannst du so nehmen und dann auf der Bühne hin und herstellen. Nur das große Standtom, was meistens ein 20er war, das musstest du halt noch einzeln tragen. Wenn du jetzt aber die Snaredrum vor dir hattest, auf diesem Arm, dann musstest du praktisch deine Beine auseinander, die Knie auseinander machen, unten die Füße wieder ein bisschen enger zusammen, um das Ganze zu spielen. Ich habe das tatsächlich mal ausprobiert. Ich habe das nie live gespielt. Das muss ich zugeben. Ist schon sehr speziell. Und dieses Divider-Board, also dieses Trennbrett in der Mitte, war das variabel? Das heißt, du konntest als Drummer auch noch ein bisschen das variieren oder war das von Tricks und dann vorgegeben? Nee, das war vorgegeben. Da sind innen drin Aufnahmen gewesen, zwei Schienen oben und unten. Das war vorgegeben. Hat das denn klanglich wirklich funktioniert? Das hat tatsächlich funktioniert, ja. Das finde ich ja echt spannend. Ich habe noch nie, ich habe wirklich schon viele Bilder von Trixen auch gesehen, weil ich fand das halt immer, diese chronischen Trommeln oder Ovalen, das hat mich auch immer schon, fand ich immer schon spannend, aber ich habe ganz ehrlich noch nie, ich glaube nicht, da muss ich nur klein gewesen sein, ich weiß gar nicht, ob der Jimmy eins hatte sogar auch. Aber ich habe noch nie eins gespielt und ich stelle mir das wahnsinnig spannend vor, so einen doch interessanten Resonanzkörper zu spielen mit dabei. Klang das denn wirklich dann auch anders oder ist es eigentlich schon so, wie eine Bass-Romal klingt? Vielleicht ganz kurz vorher noch, kannst du was über die Größe sagen? Ich meine, es ist ja kein richtiger Durchmesser, aber wie tief war die? Und was war der maximale Durchmesser? Also Tiefe war so um die 15 Zoll. Und du hast eigentlich, der große Klangkörper war eine 20er Bassdra. Die war auch nur ungefähr 50 Zentimeter, also so 20 Zoll hoch. In der Breite waren das ungefähr 24 Zoll. Also ich sag mal vom Klangkörper würde ich sagen hast du so ein 18 Zoll und 16 Zoll kombiniert. Da kriegst du natürlich jetzt keinen riesen Rums raus und für mich war es dann als so Blues und Blues Rock und doch ab und zu ein bisschen kräftiger spielend war das eben keine Alternative weil da kam dann doch nur irgendwie Plopp raus, und da fehlte einfach das Volumen dann plötzlich. Das konntest du aber beheben, indem du einfach das Board in der Mitte rausgenommen hast und hast dann einen relativ großen Klangkörper ja tatsächlich, der auf 24, 26 Zoll ich sag mal vom Volumen her wahrscheinlich geht. Den konntest du dann wirklich beheben. Gut benutzen, da kam Druck raus. War das eine Idee von dir, das mal rauszunehmen oder war das auch damals schon quasi üblich unter Schlagzeuginnen und Schlagzeugen, dass Sie gesagt haben, ey, eigentlich, ich will die Optik, aber ich brauche mehr für die Rockmusik, vielleicht die damals auch im Kommen war, brauche ich mehr den Wumms, also war das etwas Übliches? Das weiß ich nicht. Also ich habe nie irgendwo Fotos gesehen vom Innern, denn wo man gesehen hat, da ist jetzt das Board raus oder so, das weiß ich nicht. Du musst aber bedenken, in den 50er, 60er Jahren, als das Ding tatsächlich so die Hochzeit hatte, war eher so die Tanzmusik ja noch im Vordergrund. Das heißt, du siehst wenige Beatmusiker, Rockmusiker sowieso nicht die halt so ein Speedfire spielen es wurde viel Trexon benutzt, aber dann eben die normale Standardkonfiguration, und bis wann wurde jetzt das Speedfire Set gebaut? Bis zum Ende von Trixen? Ja, bis zum Ende, Anfang der 70er Jahre. Sehr spannend. Also damit haben wir quasi schon das ikonischste Set von Trixen, also das auffälligste vor allem, mal kurz schon mal beschrieben. Aber gehen wir vielleicht mal zurück wirklich zu den Anfängen von Trixen überhaupt. Du hast gesagt ja eben in der Einleitung schon, in der Nachkriegszeit ist das aus Ruinen in Hamburg entstanden. War der Gründer selbst Instrumentenbauer, Trommelbauer oder was war die Intention die Firma hauptsächlich aufzubauen und nimm es mal ganz kurz so mit durch die Geschichte jetzt nicht ins Detail, sondern wirklich mal von den Anfängen bis, so ewig lange hat die Geschichte ja dann nicht gedauert, Anfang der 70er ist dann Tricksund verschwunden, auch soweit ich das schon mal gehört habe unter mysteriösen Umständen, vielleicht kannst du da mal ein bisschen die Geschichte aufrollen für uns ja Ja, also die Geschichte hängt ganz klar mit einem gewissen Karl-Heinz Weimar zusammen. Der ist 1917 geboren und hat in den 30er Jahren als Musiker mit seinen beiden Geschwistern in Varieté-Theatern und Café-Häusern gespielt. Dann kam der Krieg und kurz nach dem Krieg ist er halt aus der Kriegsgefangenschaft entlassen worden. Er war in Hamburg und wollte jetzt weiter Musik machen. Es gab aber keine Instrumente. Es war ja nur alles kaputt. Und so liest man das auch damals schon in Zeitschriften, dass er dann angefangen hat, selber Musikinstrumente zu bauen. Er war auch Geschäftsmann, nicht nur Musiker, sondern auch Geschäftsmann und hat erkannt, dass die Besatzungssoldaten ja irgendwo auch ihre Musik brauchten. Die Engländer, die Amerikaner, die waren ja nun sehr swing- und musikorientiert. Und in Deutschland gab es halt nichts mehr. Und dann hat er, speziell in Hamburg, halt angefangen, Trommeln zu bauen. Das war so 1946, 1947 und hat damit die ersten Clubs versorgt, ist da rumgetingelt, hat seine Trommeln vorgestellt und die Clubs und die Musiker haben ihm dann diese Trommeln abgekauft. Die eigentliche Firmengründung war dann 1947 im September. Das heißt, wir bedenken uns auf 80 Jahre hin und da war dann alles ordentlich angemeldet. Er hat dann zuerst im Luftschutzbunker alles montiert, hat sich dann tatsächlich eine kleine Hütte aufgebaut, eine kleine Firma, ein Firmengelände und ist dann expandiert und zwar ziemlich schnell. Sodass er dann, ich sag mal, das war ungefähr 1955 sein erstes Musikgeschäft in Hamburg aufgemacht hat, Music City, ist vielen Älteren vielleicht auch noch bekannt, weil dieses Musikgeschäft gab es bis in die 90er Jahre. Und ist dann auf den englischen Markt gekommen, direkt auch, hat mit Ivar Arbiter in London zusammengearbeitet, der die Trexon-Sachen vertrieben hat. Ist Ende 50er Jahre nach Amerika rübergegangen, hat dort einen Vertrieb aufgebaut. Ist also, ich sag mal, relativ schnell expandiert mit auch großen Fabrikgebäuden, die dann errichtet worden sind. Und hat in den 50er, 60er Jahren zusammen mit Sonor den deutschen Markt beliefert und auch weltweit agiert. Also wir reden schon über ein großes Unternehmen. Wir reden nicht über eine Boutique, Boutique-Trommelbau-Manufaktur, sondern wir reden über ein großes Unternehmen, was weltweit quasi mit seinen Trommeln gehandelt hat. Ja, das muss man einfach so sehen. Trotzdem ist es natürlich erstaunlich, dass Trixon dann so schnell Anfang der 70er Jahre verschwunden ist. Genau, also die Hochzeit des Speedwise, hast du eben gesagt, war ja 50er, 60er Jahre. Es gab ja viel mehr auch Serien logischerweise. Können wir vielleicht gleich mal ganz kurz darauf eingehen. Aber was ist passiert? Weil die waren gut im Business, die Trommeln waren ja auch angesehen, auch weltweit. Es gab ja auch Fans dafür. Was ist dann passiert, dass es dann doch bergab ging? War es Fehlentscheidung vom Unternehmen oder konnten die sich die Markt nicht anpassen? Oder gab es ganz andere Gründe dafür? Ja, es waren ein paar Gründe. Also Trixon, erstmal, die Trommeln waren sehr hochwertig. Das heißt, es ist schon so, dass Sonor und Trixon wirklich marktführend waren und die hochwertigsten deutschen Trommeln gebaut haben. Neben Dere, Lefima und so weiter, was es noch so gab, die aber dann eher das untere Segment bedient haben. Ähm, Trixon ist 67, haben sie in Rheinbeck nochmal eine große Fabrik gebaut, sind allerdings auch dann mit ihrer Produktion nach Irland gegangen. Das haben Mitte der 60er Jahre, haben das viele Firmen gemacht, weil Irland dort ganz geringe Zölle hatte und sehr gute Bedingungen für Firmen, die sich da angesiedelt haben. Die haben eine Kooperation mit der Klavierfirma Rippen gemacht. Die kamen ursprünglich aus Holland, sind auch nach Irland gegangen und die Klaviere damals, nicht so wie heute, aus Plastik, bestanden natürlich auch aus ganz viel Holz. Das heißt, man hat sich gedacht, ja, auch eine Firma, die ganz viel Holz braucht für ihre Instrumente, wir tun uns mal zusammen. Die haben eine Kooperation gestartet, das lief auch bis Anfang der 70er Jahre recht gut und Anfang 70er Jahre ist Rippen in Konkurs gegangen. Und Trixon hing da nun finanziell mit drin in dieser ganzen Geschichte und musste im Prinzip eine Menge Geld an Rippen zahlen, damit dieser Konkurs verweitet werden konnte, beziehungsweise abgewickelt werden konnte. Das hat Trixon erstmal finanziell, ich sag mal, das Genick gebrochen. Die haben versucht, nach Deutschland-Hamburg zurückzukommen. Das war aber viel zu teuer. Außerdem war es so, Anfang 70er Jahre, die Japaner mit ihren wirklich ja nicht schlechten Pearl-Sachen, Star Drums, also die Vorläufer von Tama und so weiter, kamen in Deutschland groß in Mode. Und boten ja vernünftige Schlachtzeuge zu wesentlich günstigeren Konditionen an. Trixon war die ganze Zeit ganz viel Handarbeit. Handarbeit in Deutschland war schon immer teuer und komisch. Er hatte damals ja schon sein Music City Musikgeschäft. Das lief gut. Dort hat er neben Trixen ja auch eben andere Marken vertreten, unter anderem Slingerland zum Beispiel. Und ich sage mal, da war es einfach eine Entscheidung für ihn. Ich gebe Trixen auf. Ich baue das jetzt nicht hier in Deutschland wieder auf. Das kann ich finanziell nicht stemmen. Oder ich sage mal, es macht einfach keinen Sinn. Ich konzentriere mich jetzt nur noch auf mein Music City. Was ja dann auch noch über 20 Jahre recht gut geklappt hat. Das ist so einerseits dieser Rittenkonkurs in Irland und dann eben das Aufkommen der Japaner, die teure Produktion in Deutschland. Das sind so die Gründe gewesen, weswegen Trixen dann eben aufgegeben worden ist. Ja. Mich interessiert jetzt, wie hat er, du hast gesagt Handarbeit made in Germany, wie hat er denn seine Trommeln aufgebaut aus welchen Hölzern hat er verschiedene Hölzer genommen, wie hat er sie gebaut wie man das früher auch schon machte als ganze Kessel in Lagen gepresst wie waren die Trix und Drums aufgebaut, ja genau so er hat ja danke, Er hat Buchen und Birkenholz benutzt. Ja. Andere Hölzer sind mir tatsächlich nicht bekannt. Zumindest nicht für die größeren Trommeln. Die Percussion-Sachen, Bongos und so weiter, da hat er anderes Material benutzt. Aber so die normalen Trommeln Buchen und Birkenholz, die wurden tatsächlich in Lagen gepresst. Zuerst bis Anfang der 60er Jahre waren die Kessel in der Regel dreilagig. Und hatten Verstärkungsringe oben und unten, auch dreilagig. Und ab Anfang der 60er-Jahre waren die dann sechslagig, ohne Verstärkungsringe. Gilt das für alle Serien dann oder war das auch serienspezifisch? Nein, das gilt für alle Serien. Weiß man, warum hat er gewechselt dann von drei auf sechs Lagen? Das weiß ich nicht. Ich glaube, das war auch so ein Zeitgeister. Das wollte ich gerade sagen. Bei drei Lagen ist er wirklich dünner. Das ist ja extrem dünn. Das ist so typisch Vintage-Trumps, würde ich fast schon sagen. Die haben ja auch einen etwas anderen Klang. Denn eben dieser Klang der 50er Jahre nicht ganz so durchdringend auch. Wir reden in der Zeit ja auch tatsächlich immer noch von Naturfällen das muss man auch bedenken und die 60er Jahre waren dann eben die Zeit der Tanzmusik ging zu Ende, das war auch so ein Grund unter anderem noch für Trixon, dass die damals nicht mehr so in den Clubs präsent waren weil es gab ja kaum noch Clubs es kamen die, Musikboxen, DJs und so weiter kam auf. Die Live-Musik ging da dann Stück für Stück zurück. Ja. Und eine Frage zu den Hölzern. War es dann rein Buche oder rein Birke oder war das auch gemischt dann? Das weiß ich nicht genau. So von der reinen Optik und so, wie man sich das anguckt, war das eigentlich immer rein. Gut, wahrscheinlich auch ein bisschen phasenabhängig. Die Hölzer zu bekommen waren, schätze ich mal tatsächlich auch. Denke ich mal. Er war hauptsächlich heimisch für Hölzer Verband oder hat der da auch schon Importe gemacht? Da gibt es keine Unterlagen drüber. Das weiß ich nicht. Aber ich denke mal, ich habe einige Unterlagen und alles, was er benutzt, kam im Prinzip aus dem Großraum Hamburg. Ich habe so einen Karteikasten aus den Mitte 60er Jahren, wo tatsächlich aufgelistet ist, Einkauf, Verkauf. Und dort kannst du sehen, er hat fast alles irgendwo in Hamburg, Umkreis Hamburg eingekauft. Hölzer speziell, die Kessel, die, wo kam die her? Zuerst Trickson, die sowieso selber gebaut, die Kessel. Später wurden die dann geliefert. Kann ich aber nicht sagen, woher. Aber auch Deutschland. Also alles Deutschland. Da sind keine internationalen Sachen dabei. Wahnsinn. Und dann später, als die Firma in Irland war, kamen die Hölzer aber nicht mehr aus Deutschland wahrscheinlich, sondern wurden dann aus, da von dort der Region wahrscheinlich verwendet. Genau. Das war ja viel zu teuer gewesen, das Holz noch darüber zu schiffen. Genau, darüber Wo die dann herkamen, das weiß ich nicht. Du kannst aber tatsächlich dann sehen an den Trommeln, wenn die in Irland gefertigt worden sind. Also ich sage mal vorsichtig, die Qualität war eine andere geworden. Siehst du es an den Hölzern oder auch an dem Batch? Nee, an dem Batch kannst du das gar nicht erkennen. Okay, man sieht es nur an dem Holz. Das siehst du an dem Holz und an der Verarbeitung. Interessant. sagen wir mal, dass es so wenig auch Dokumente noch gibt vielleicht. Also ich meine, ich habe mal gehört, dass dann irgendwie in Irland auch die Firma noch irgendwie. Abgebrannt ist, zerstört wurde, sonst irgendwas? Ist das korrekt oder ist es irgendwie so ein ungesundes Halbwissen wieder, was ich hier verbreite? Ja, dann gehen wir weiter in die Trickson-Geschichte. Ja, okay. Wir waren ja jetzt in den 70er. Eigentlich war Trickson tot. Der Music City und Karl-Heinz Weimar haben noch, Ersatzteilservice gemacht. Du konntest da also noch Ersatzteile kaufen. Es wurden... Vielleicht noch ganz dazu, die Hardware, Trickson hat ja eigene Hardware gehabt. Die wurde also auch im eigenen Werk gefertigt, Da haben wir die eingekauft. Da kannst du in den Unterlagen kannst du sehen, da wurden dann ich sag mal 20er Rohre mit 1mm Wandstärke wurden dann irgendwie 20 Meter bestellt oder sowas. Und das ist ganz klar zuzuordnen, zu Tom Haltrun zum Beispiel. Es wurde Rohrmaterial für die Ständer bestellt und das wurde dann im Werk zugesägt, denke ich mal, und dann verarbeitet. Also das haben die tatsächlich bis zum Schluss alles selber hergestellt. Wahnsinn, ja. Aber sorry, ich habe dich unterbrochen. Ja, 70er Jahr. Trixon mehr oder weniger tot. Nur noch Ersatzteilservice über Music City. Die Sachen, das Restmaterial, was noch da war, Maschinen und so weiter und noch so Kesselmaterial, hatten die alles eingelagert in der Nähe von Hamburg. Und dann wurde der Karl-Heinz Weimar halt auch immer älter. Und ich sage mal, mit 70 oder so machst du dir deine Gedanken über die Zukunft. Da gab es einen Arthur Oeschker, der mit der Familie Weimar befreundet war. Der war etwas jünger, war auch Tanzmusiker und irgendwie sind die übereingekommen, dass dieser Herr Oeschka das ganze Material für einen relativ geringen Preis aufkauft und dann versucht, Trixon wieder aufzubauen und die Produktion. Die sind also mit mehreren Sattelschleppern in Hamburg gewesen, haben alles eingesackt und sind runter nach Rielasingen am Bodensee, wie ich das, gefahren. Dort hat der Arthur Oeschka dann versucht, das Ganze wieder aufzubauen, die Produktion aufzubauen, hat einige Sets schon gebaut. War auf der Musikmesse, jetzt muss ich lügen, 97, glaube ich, sogar mit einem eigenen Stand. Da hat unser Martin Schneider, zu dem kommen wir wahrscheinlich nachher auch noch, hat da tatsächlich mitgeholfen an dem Stand und die haben versucht, Aufträge an Land zu kriegen, haben auch welche gekriegt, auch aus Amerika. Er hat dort natürlich das Speedfire auch wieder entsprechend positioniert. Ja, Aufträge waren da. Produktion sollte dort anlaufen, aber auch alles in Handarbeit wiederum mit dem alten Material. Und dann ist leider das ganze Gebäude abgebrannt. Und von daher gibt es eben, da ist auch ganz viel Material, also Unterlagen und so weiter sind mit verbrannt. Deswegen gibt es auch kaum Unterlagen über die Produktion und so weiter. Die ganzen Kessel, die Maschinen sind so zerschmolzen gewesen, dass da nichts mehr mitzumachen war und damit war im Prinzip die ganze Trixon-Geschichte wirklich beendet. Das war dann Ende 97 oder 98 war der Brand, genau. Das heißt, er kam gar nicht richtig ins Business rein. Der hat wirklich das Pech gehabt, ich bin auf der Messe, die Leute haben Interesse und dann kam dieser Schicksalsschlag quasi. Ja. Genau. Und dann war das eben wirklich, es war kaum noch was übrig. Ein paar Kesseln konnten sie irgendwie noch retten und das war's dann. War das denn dann wieder die Gleichqualität, die man aus der Hamburger Produktion kannte? Im Gegensatz zu der Irlandproduktion? Gibt's überhaupt noch, hast du mal ein Set aus dieser Periode auch wirklich mal gesehen? Aus der letzten Periode? Aus der 90er Jahre Periode? Ich hab das gesehen und, Ich habe gedacht, gut, dass ich die alten habe. Ja, okay. Also es war ein Versuch, aber da muss man ehrlicherweise sagen, da hätte noch Feintuning gemacht werden müssen an den Sachen. Ja, aber es ist ja interessant, dass doch dann irgendwie Aufträge wieder da waren. Die Geschichte, das kannte ich zum Beispiel nicht, dass es 1997 noch mal versucht hat, die Geschichte noch mal aufleben zu lassen mit Tricks. Ich hatte gehört, dass es diesen Brand gab, aber ich dachte, es wäre wirklich dann in Irland schon passiert. Ich wusste auch nicht, dass es so viele Jahre später nochmal so eine Reanimation gegeben hat. Spannend. Ja, so war das. Lass uns schon nochmal, was mich so ein bisschen natürlich interessiert, so ein bisschen zur Soundgestaltung. Weil er hat ja nicht nur mit Bassdrum experimentiert, sondern er hat ja auch mit Tom-Größen, mit verschiedenen Tom-Größen, mit ovalen, mit chronischen Toms, dass die Toms am Ende einen kleineren Zoll hatten als oben, glaube ich, oder umgekehrt, das weiß ich gar nicht. Warum hat er diese Sachen gemacht und wie kann man sich das soundmäßig vorstellen? Was hat das bewirkt oder war es echt nur eine kosmetische Sache? Warum hat er das gemacht? Also grundsätzlich muss man zu dem Herrn Weimar sagen, das war ein Tüftler. Und der hat, glaube ich, ganz viele Ideen immer im Kopf gehabt. Das kann man auch an vielen Sachen aus seiner Anfangszeit sehen, wo er rumexperimentiert hat. Und da ist er irgendwie auf so eine Megafon-Geschichte gekommen und hat gesagt, wie funktioniert eigentlich ein Megafon? Ja, durch Soundkompression und so weiter, also einen konischen Trichter. Und hat dann überlegt, da kann ich doch Trommeln in der Form bauen und ausprobieren, wie das tatsächlich dann klingt. Das hat er ja mit den konischen Sets und Trommeln gemacht. Das ist das sogenannte Tailstar Set oder Tailstar 2000 Set. Ich habe auch so eins, das habe ich tatsächlich auch mal zwei, dreimal gespielt bei einem Live-Auftritt. Und, Diese Idee der Soundkompression ist sicherlich nicht schlecht. In der Realität ist das schwer umsetzbar. Auch so eine Geschichte, wenn es der Hammer gewesen wäre, hätten es sicherlich viele nachgebaut. Das wurde tatsächlich einmal von irgendwelchen Japanern nachgebaut, aber ansonsten ja nicht. Du hast bei diesen Trommeln einen sehr trockenen Sound. Interessant ist, dass er im Laufe der Tailstar-Geschichte die Trommeln immer mal wieder umgedreht hat. Das heißt, die Bassdrum ist immer so geblieben. Das heißt, du hast auf ein 20er-Fell getreten und vorne ist 16 Zoll rausgekommen. Also das Frontfeld ist 16 Zoll. Dann hat er beim Standtom zum Beispiel erst auch 20 Zoll oben gehabt. Nee, 16 Zoll oben und 20 Zoll unten, also eigentlich andersrum, wie bei der Bassdrum. Das hat er im Laufe der Zeit umgedreht, hat dann wiederum wahrscheinlich aus Kostengründen oder wie auch immer gesagt, naja, 20 mal 16 ist doch ganz schön teuer. Ich mache jetzt mal auf 16 auf 14. Und ist dann Schlagfell 16, Resofell 14 gekommen. Bei den Hängetoms ist es so gewesen, dass die 13 auf 14 waren. Das hat er nachher auch wieder umgedreht von 14 auf 13. Snaredrum ist immer 14 auf 13 gewesen. Also da konnte er auch nicht groß was drehen. Das macht ja auch keinen großen Sinn. ähm, Ich konnte jetzt nicht so viel rumprobieren vom Klang her, was das jetzt für Unterschiede gibt. Da kann ich gar nicht so viel zu sagen. Aber die Geschichte, dass er da die Sachen immer mal wieder umgedreht hat, zeigt ja schon, dass irgendwo da jetzt nicht so der Wahnsinns-Sound bei rauskam. Dass man sagt, das ist er jetzt und das will ich immer haben. Das spricht dafür, dass er selbst so ein bisschen auf der Suche weiter war, nach dem, was er sich vorgestellt hat. Das bestimmt, ja. Ich glaube, es wäre auch mal vielleicht spannend, sowas unter einem Mikrofon zu hören in der Studio. Also nicht gar nicht so live, wenn man da vorstellt, sondern wie nimmt das Mikrofon das quasi so etwas auf? Das wäre vielleicht mal eine spannende Angelegenheit. Das könnte man mal machen. Wenn du das machen möchtest, ich kann dir ein paar Fragen zur Verfügung stellen. Ja, immerher. Warum soll ich nicht schneiden? Immerher damit. Aber was man toll sehen kann, ich zeige es jetzt einmal, weil es einfach eines deiner, das ist dein letztes Werk, ich halte es mal kurz in die Kamera, ein bisschen weiter nach hinten, dann sieht man es auch komplett. Du hast ja nicht nur ein Buch bis jetzt geschrieben, sondern ich glaube, es ist das dritte, ist das korrekt? Das dritte Buch. Ja, das ist korrekt, ja. Wahnsinnig umfangreich, das hier, 240 Seiten. Mit tollen Informationen, mit QR-Codes, das finde ich Wahnsinn, wo du auch Videos dir angucken kannst. Du kommst direkt auf Seiten drauf, um dich noch weiter dann in die Materie einzulesen und reinzuschauen. Also Wahnsinn, wie viel Arbeit du da reingesteckt hast. Und wenn man so da durchschmökert, fällt, es ist mir aufgefallen, dass man bei den Toms meistens ziemlich große Größen hat. Du hast selten mal ein Hängetom, das kleiner ist als ein 13 Zoll. Und was auch nicht selten war, waren Standtoms, du hast ja auch immer so selbst angesprochen, mit 20 Zoll. Das hat mich total... Ja, überrascht, muss ich sagen, weil es waren ja nicht die üblichen Größen damals, so große Trommeln zu bauen. Gibt es dazu Hintergründe? Du hast ja auch schon gesagt, das ist natürlich auch teurer in der Herstellung, logischerweise. Aber gab es dafür besondere Gründe, diese großen Kesselgrößen einfach anzubieten? und wenig. Ich glaube, es gab mal vielleicht mal 10 Zoll, aber es war auch eher so 9,5, habe ich dann auch glaube ich auch gelesen, als irgendwas anderes. 12 Zoll, wahnsinnig selten. Also was hat es damit auf sich? Also 12 Zoll gar nicht. Gar nicht. Gar nicht, nein. Also was es genau damit auf sich hat, kann ich nur vermuten. Wenn du dir, also der Weimar kam ja musikmäßig aus den 30er Jahren auch. Da hat er ja angefangen und wenn du dir die Sachen der 30er oder auch 40er Jahre anguckst, die Trommeln, die Bass-Trumps, da sind die Schlagzeuger ja mit auch 24, 26 Zoll Bass-Trumps da rumgereist und mussten sich da abschleppen und auch die anderen Trommeln waren eher ja größer als kleiner und ich glaube, das ist so ein bisschen sein Hintergrund auch gewesen. Ähm, Man kann da so sagen, er hat einerseits bei den normalen Konfigurationen auf 13- und 14er Hängetoms gesetzt. Auf seinem Speedfire-Set hat er ja drei beziehungsweise fünf kleinere Toms gehabt. Das heißt, da gab es das normale 13er. Dann ist er tatsächlich von 13, das nächste war dann schon dieses 9-3-Viertel und ist dann auf 8 Zoll und auf 6 Zoll runtergegangen. Das war ja schon Bongo-Größe dann eigentlich. Und diese Sets wurden auch ganz viel eben von Tanzmusikern benutzt und eben nicht von Rockbands. Die Rockbands hatten dann eben eher, oder Beatbands muss man sagen, dann die 13er Konfiguration. Es gab tatsächlich als Hängetoms nur 13 und 14 Zoll. Und das übliche war eigentlich 13 Zoll Hängetom. 13 mal 8, ne? Meistens. Genau, 13 mal 8 so. Die 14er waren 11 Zoll ungefähr tief. Das waren aber schon ziemliche Einheit dann so. Kein Wunder, dass die Tomfarme dann im Laufe der Zeit auch mal abbrachen. Die Stuntoms waren vom Standard her 16 mal 16, Er hatte früher ganz viel, glaube ich, die 20 Zoll Stuntoms verkauft 20 mal auch ungefähr 16 von der Tiefe, Und es gab dann allerdings noch einen 14er Stuntom auch mit dazu. Andere Standtorngrößen hat er nie gehabt. Gab es auch nicht auf Sonderanfertigung oder sowas. Also 14, 16, 20. Wobei die 20er nachher tatsächlich nur noch eine Randgeschichte waren, weil das war einfach nicht mehr üblich. So in Mitte 60er Jahre war halt diese Beatmusik, die war auf 2022 Bassdrum, 13er Hängetom und 16er Standtorn. Aber wenn mich Leute gefragt haben, ja, ich habe hier einen Trickstor mit einem 12er Hengelturm. Da sage ich, jetzt müssen wir genau gucken. Es gab keinen 12er Hengelturm. Wirklich, es gab es nicht. Aber was es ja gab, am Anfang gar keine Zollgrößen, sondern es wurde in Zentimetern gemessen. Das war ja für so Europa ja auch damals quasi üblich. Diese Inch-Sache kam ja aus Amerika rübergeschwappt. Und dann natürlich wahrscheinlich auch, vermute ich, eben, dass dann so Hersteller wie Remo gekommen sind, natürlich die Fälle, die synthetischen Fälle hergestellt haben, die auch auf den europäischen Markt dann zu kriegen waren und dass dann die europäischen Trommelbauer allgemein auch auf Inch gegangen sind. Das heißt, wann ist Trixen umgestiegen auf Inch? Da gibt es wahrscheinlich so eine Übergangsphase, schätze ich mal, oder gab es sogar bis zum Schluss auch die unüblicheren Größen. Und was mich auch interessiert ist, gerade wegen den Fällen, was war eigentlich mit der Speedfire-Bass-Tram los? Weil das muss ja immer eine Sonderanfertigung gewesen sein. Ja, ähm, Also fangen wir mal vorne an mit den Naturfällen. Es war tatsächlich damals besonders in Deutschland üblich, dass die Kesselgrößen metrisch waren. Auch Sonorkessel und so weiter hatten zum Teil metrische Größen. Die Fälle, es waren Naturfälle, die wurden in der Regel ja in der Fabrik noch aufgezogen, hergestellt. Du hast den Kessel gehabt, da hast du den Ring für gemacht, dann hast du das Fell auf den Ring gezogen und das wurde an den Kessel angepasst. Und ob dieser Kessel jetzt einen Zentimeter oder fünf Millimeter größer oder kleiner war, das war eigentlich in dem Moment egal, das wurde ja alles angepasst. So lief das bei Trixon ungefähr bis Mitte, nee, Anfang 60er Jahre, Also 62, 63 war so eine Übergangszeit. Die Remo kam ja mit den Plastikfällen schon Ende der 50er Jahre, was durchaus ein Segen war für die Schlachtzeuger. Denn du hattest dann endlich mal konstante Stimmung auch bei deinen Trommeln. Remo hat tatsächlich am Anfang Trixon auch ja beliefert, sofort, als die mit Plastikfällen rauskamen, gibt es ja auch ganz viele Remo-Fälle, wo noch der Trixon-Schriftzeug mit drauf ist, eben in den metrischen Größen gefertigt. Das heißt also, einerseits musste die Fertigung der Kessel jetzt ein bisschen genauer werden, das haben die auch relativ gut hingekriegt, und Remo hat dann eben diese metrischen Fälle dafür gebaut. Und das bis Anfang der 60er Jahre. Dann ist aber komplett die Produktion bei Trixon auch umgestellt worden auf normales Inchmaß. Bis auf die Bongos zum Beispiel und Timbales. Also diese 6 Zoll und 8 Zoll Bongos hatten nicht genau dieses Maß, sondern waren auch in einem metrischen Maß. Und die wurden stumpf bis zum Ende der Trixon-Zeit in diesem Maß hergestellt. Und Remo hat dann eben auch die Fälle dafür beliefert. Hast du denn eine Vermutung, wenn doch Remo auch die metrischen Fälle beliefert hat, warum ist er nicht bei den metrischen Maßen geblieben? Hast du eine Vermutung, warum er komplett geswitcht hat? Das war wiederum die allgemeine Entwicklung. Also ich glaube, diese metrischen Geschichten, speziell für den deutschen Markt oder für die deutschen Trommeln, durch diese Exportgeschichte und dass eben auch die Japaner denn da etwas größer wurden und Ludwig und Slingerland und Rogers ja sowieso auf Inchmaße waren. Der amerikanische Markt war sehr wichtig für Tricks, sondern war es eigentlich unumgänglich, dass er dann auf die normalen Inchmaße gegangen ist. Wo du jetzt gerade internationalen Markt ansprichst, es gibt vielleicht auch ein bisschen Verwirrung, es gibt ja einfach Es gibt ja den Namen Trixon, mit dem wir das alles jetzt hier auch verbinden. Und da gibt es aber noch etwas, das Vox sich nennt, was auch... Dann teilweise mit so einer Speedfire-Optik daherkommt. Was ist mit den beiden Firmen los? War Vox auch Trickson und sie haben es einfach nur umbenannt für den internationalen Markt? Oder war das was komplett anderes? Wie sind diese beiden Namen verbandelt? Es gibt auf den Vox-Trommeln den Sticker Vox made by Trickson. Und das sagt eigentlich alles aus. Das war 1967. Die Thomas-Organ-Organisation, der gehörte damals VOX. Die hatten einen großen Vertrieb von Musikinstrumenten und so weiter. Und Trixon hat damals eine Kooperation mit Vox gemacht. Vox hat gesagt, ja, wir würden gerne auch mal Schlagzeuge herstellen. Vox kannte man ja eher von den ganzen Verstärkergeschichten und so. Genau. Und ja, Trixon hat gesagt, okay, wir können euch das Material liefern und dann, könnt ihr da das Vox-Label drauf machen. So wurde das dann auch gemacht. Vox hatte allerdings das Problem mit den Namen Speedfire und Tailstar. Das heißt, die konischen Trommeln Tailstar und die ovale Bassdrum-Geschichte mit dem Speedfire durften damals aus rechtlichen Gründen nicht unter dem Namen Vox mit denselben Namen verkauft werden. Sodass es da so ein bisschen durcheinander gibt. Da kam dann plötzlich, das Speedfire wurde plötzlich für die konischen Trommeln benutzt und Luxus hieß dann plötzlich das Speedfire und so weiter. Also das war ein bisschen tricky dann und da geht es ein bisschen durcheinander. Aber letztendlich war es so, die Trommeln sind eins zu eins von Trixon gebaut worden, sind dahingeschifft worden und es kam einfach nur der Vox aufklebert auf. Also qualitativ exakt das Gleiche tatsächlich. Genau das Gleiche, inklusive Hardware. Und um da noch mal ein bisschen Verwirrung zu stiften, jetzt kam vor ein paar Jahren eine Firma auf die Idee, eine Neuauflage dieses Speedfires zu machen mit dem Namen Vox. Kannst du darüber auch noch was sagen? Ja, das war das so vor fünf Jahren ungefähr. Pima Daumen würde ich sagen, ja. Tauchte ja plötzlich ein Speedfire-Set, also die ovale Base dran, mit einem Hängeturm und einem Steinturm auf, in einem so interessanten Finish, so ein Silber-Kroko, nenne ich das mal. Naturfinish gab es auch noch. Mit Remo-Fällen kann man auch sehen, dass da Remo-Fälle drauf sind, diese Sachen sind aber tatsächlich, die haben nichts mit Trixon zu tun. Irgendjemand ist da auf so einen Retro-Zug aufgesprungen und hat sich wohl gedacht Mensch, da gab es mal was ganz Abgefahrenes das machen wir doch nochmal mal gucken, ob wir damit ein bisschen Profit machen können hat glaube ich nicht so geklappt, die Sachen sind ich gehe mal davon aus in Fernost gefertigt. Ich habe Kontakt zu einem Schlagzeuger, der das Ding tatsächlich auch live spielt. Der ist von dem Ding relativ gut überzeugt, macht erstens gut was auf der Bühne daher und klanglich sagt, da ist das okay. Von der Qualität her, ja, es ist aktuelle Fernostqualität, sage ich mal so. Aber interessant, interessant. Aber kämen wir zum Eichentricksen. Und zwar, wir haben jetzt über die Trommel gesprochen, die haben natürlich auch noch andere Sachen gemacht. Du hast Bongos schon erwähnt, Percussion-Instrumente sind dabei. Man sieht in deinem Buch auch, das wir natürlich auch hier in den Shownotes verlinken, logischerweise, oder wie man da drankommt, sieht man auch Fotos von Gitarrenständern, von wirklich verrückten Notenpulten. Und denke, okay, das sieht aus wie als wäre es aus einem Raumschiff rausgenommen oder ausgebaut, und man sieht, was ich sehr spannend finde, auch ein Abschnitt über Becken und zwar nicht über irgendwelche Becken, sondern über Silchenbecken, die ein Trixon Logo sogar. Imprägniert haben und sowohl als von Peister als auch von Stambul und du hast ja auch schon erwähnt, dass Weimar auch einen Musikplan hatte und seinen eigenen Vertrieb auch. Und wie sind diese Kooperationen zustande gekommen? Das heißt mit Silchen, Peiste und Stambul. Stambul ist ja glaube ich auch, wenn ich rechnen will, sind auch ein Abkömmling von Peiste. Das gehört zu Peiste, ja. Ja, das ist auch eine ganz interessante Geschichte. Ähm, Also Siljen, Trixon hat den Alleinvertrieb für Deutschland, wann war es? Lass mich mal eben gucken. Mitte der 50er Jahre von Siljen übernommen. Wir müssen glaube ich auch in dem Punkt vielleicht doch noch drüber sprechen oder vielleicht auch nicht. Wir reden jetzt von Siljen USA, nicht von Siljen Istanbul. Also nicht von den K's, sondern von den A's, von Avedis Siljen. Ja, genau. Das muss man dazu sagen. Das ist die USA-Produktion. Wie gesagt, der Weimar wollte ja international agieren, war auf den Musikmessen überall präsent, großpräsent und hat halt Kontakt zu Zellschirm, USA, aufgenommen. Und als er das erste Mal persönlich dann mit dem Bob, Robert Zildjian, in Kontakt kam, wird die Geschichte erzählt, dass die beiden sich schon mal während des Krieges bzw. Nach dem Krieg in der Kriegsgefangenschaft gesehen haben. Weimar war in einer Kriegsgefangenschaft und wurde als Musiker immer aus dem Lager geholt, irgendwo hingekarrt und musste dann Musik machen. Und diesen Fahrdienst hat dann wohl der Robert Silgin gemacht. So wird sich erzählt, aber auch von verschiedenen Seiten. Und so haben die auch eine lebenslange Freundschaft entwickelt. Tatsächlich. Da gibt es viele Fotos von Zusammenkünften und so weiter, wo die am Tisch sitzen und es sich gut gehen lassen, sodass da eben die Geschäftsbeziehung auch einfach vorbestimmt war. Später, in den 60ern, musste sich Trixon dann den Zilgium-Vertrieb mit Sonor noch teilen. Und es war tatsächlich so, dass, wie du schon sagtest, die Zilgium-Becken kriegten einen Trixon-Stempel. Das heißt, der Trixon-Schriftzug wurde dann unter oder oberhalb des Zildjian-Stempels noch nachgeprägt. Aber bei Peiste war es ähnlich. Aber ganz kurz nur, bevor du zu Peiste gehst, das war jetzt aber keine Extraserie, die für Trixon hergestellt wurde, sondern es waren die regulären Avedis-Becken, die es auch in den USA gegeben hat, nur eben mit diesem zusätzlichen Stempel drauf. Ich gehe davon aus, ja. Also da ist mir nichts bekannt, dass das irgendwie extra produziert worden ist oder so. Ja, Peiste, auch die haben die Stambul-Becken tatsächlich mit dem Trixon-Stempel versehen und diese Stambul-Serie, die ja zu Peiste gehört, ist ja so eine eigene Serie gewesen, wurden dann eben auch von Trixon vertreten. Von der Qualität her, das kannst du dann auch in den Preislisten sehen, war Ziltsin natürlich ganz oben. Dann kam Preis Istanbul und dann kamen noch die sogenannten Silber-Symbals. Die muss man aber nicht haben. Sehr schön Also es war wahnsinnig viel, was da zusammengekommen ist auch über den Vertrieb dann und du hast ja gesagt, Weimar war ein Tüftler Was ist denn so, ich meine es ist ja schon kurios, überhaupt so eine ovale Bassdrum zu bauen und auch konische, Toms und Trommeln überhaupt auch eine konische Snare, aber was ist so für dich vielleicht das kurioseste, was aus der Tricksenfabrik hervorgegangen ist? Das kurioseste. Also ich finde es ist letztendlich tatsächlich das Speedfire Set das Speedfire Set mit der ovalen Bass drum, Und dann aber ja obendrauf gesetzt als ganz große Kombination die 5 Toms. So, und wenn du dir das anguckst, die 5 Toms von 13 bis auf 6 Zoll runtergehend, jetzt schauen wir das mal an. Ja, also für alle, die das nicht sehen können, der Ingo hält wieder das Foto hoch mit dem Speedfire-Set, mit der ovalen Bassdrum, in einem wunderschönen Finish auch. Auf dem Tom sitzt eine Frau. Vielleicht war ich auch deswegen so groß, damit da die Frauen drauf Platz hatten oder auch die Männer vielleicht. Aber es ist so aufgebaut, dass tatsächlich das tiefe Tom für einen Rechtshänder quasi auf der linken Seite sitzt und die größeren Trommeln auf der rechten Seite. Also so, wie man es heute eigentlich als Rechtshänder nicht spielen. Genau. Und ich sage mal doof, falsch herum für uns sozusagen. Schlicht und ergreifend falscher Rumpf für Rechtshänder. Das ist richtig. Aber ich finde auch krass, dass das alle, ich finde, das sollte man auch noch sagen für die, die es gerade nicht sehen, dass diese fünf Toms alle auf der Base-Trom montiert sind. Auf dieser Konsole. Genau, das ist wie so ein Raumschiff, so umfasst das so ein bisschen. Und ja, dass das auch tatsächlich alles... Er erinnert mich so ein bisschen an die Konsole oder an diese Halterung, die der Schlagzeuger Chic Web für sich hat bauen lassen, wo das ja auch alles an so einer Stange montiert war, aufgrund auch seiner körperlichen Beeinträchtigungen. Ob da die Inspiration herkommt, ist wahrscheinlich auch nicht mehr rauszufinden, logischerweise. Aber Dirk hat recht, es ist unüblich gewesen, quasi als eine Art Rack zu haben und nicht auf Stativen. Ja, unüblich zu der Zeit. Aber jetzt guckt ihr mal die Schlagzeugkombinationen an vor dem Zweiten Weltkrieg, 30er Jahre und auch in den 40er Jahren noch. Es gibt ja ganz viele Schlagzeuge, die sind tatsächlich auf so einer Konsole. Ich sag mal, auf so einem U aufgebaut, unten mit Rollen. Von Trixon gab es das auch. Und auf dieser Konsole sind nicht nur zwei oder drei Tons befestigt, sondern es ist auch die Snare noch mit dran befestigt und es sind auch Beckenarme noch, die du da mit dran montieren kannst. Das ist ja nun heute die Erfindung, ist das schon wieder fast üblich, solche Konsolen. Und ich glaube, da kam der Weimar dann eben aus dieser Zeit und sagte sich ja, ich will alles an einem Ding, das kenne ich so, das hatten wir doch alles so und das will ich jetzt auf dieser Best-Up auch wieder so machen. Also das hat so ein bisschen sicherlich den Hintergrund, Und nochmal zu diesem Kurioso. Kurios ist ja dann eben, dass dann du von deinem 13er Hängetom, was sowieso schon falsch ist, dann da runterspielst und dann plötzlich von 6 Zoll auf dein 20er Standtom landest. Ich sag mal so sicherlich musste man das irgendwo erstmal musikalisch üben, um das in sein Spiel einzubinden, weil das ja nun nicht gerade so das ganz übliche der ganz übliche Ablauf im Spiel des Schlachträgers war das kann ja auch pure Absicht gewesen sein um dann allein schon tonal herauszustechen weil ich weiß auch, dass Billy Cobham, ein, ja auch ein bekanntes von seinen relativ großen Sets und absichtlich auch Kesselgrößen nicht üblich angebaut hat oder aufgereiht hat, um eben zum Beispiel von einem 14-Zoll-Tom auf einen 12-Zoll-Tom zu kommen, weil er sagte, nur wenn ich schon Singles über die Toms spiele, habe ich mich schon von den anderen Drummern da draußen abgegrenzt, tonal. Wer weiß. Wer weiß. Also ich habe, es gibt verschiedene Philosophien über diese Kombination, warum hat man das nicht andersrum gemacht? War es vielleicht auch ein Platzproblem? Genau, wollte ich gerade sagen, war es vielleicht eher ein Platzproblem. Genau, so in der Form ist es eigentlich schlüssig aufgebaut, weil anders geht es vom Platz gar nicht. Ja, so ist es ergonomisch. Wenn man sich das anguckt, es funktioniert vom Platz nicht. Jetzt gibt es Leute, die sagen, ja, dann hättest du die Base drum doch andersrum setzen können. Dann hättest du wieder deinen von rechts nach links spielen. Von links nach rechts spielen. Klar, Gibt es aber jetzt keine überlieferten Erklärungen für, außer dass es vielleicht auch einfach nur verrückt ist. Und lass uns darüber einen der, glaube ich, größten Endorser von Tricks und Trams sprechen. Es gab ja sehr viele, die es in Deutschland, Europa gespielt haben. Aber ich glaube, der größte Name, der damit in Verbindung gebracht wird, ist ja der von Buddy Rich. Buddy Rich war jetzt nicht zwingend dafür bekannt, soweit ich informiert bin, dass er immer aus musikalischen Gründen sich die Sets ausgesucht hat, sondern es waren auch öfters mal, sag mal, wirtschaftliche Interessen dahinter. Wie kam es zu dieser Kooperation mit Tricks und Trams? Und über welche Periode sprechen wir, über welchen Zeitraum? Es war ja auch nicht sonderlich lang. Gibt es darüber noch Dokumente, über diese Endorsement, über diese Zusammenarbeit? Richtige Dokumente gibt es nicht. Es gibt halt Fotomaterial und Pressematerial über diese Zeit. Das war tatsächlich 1967. Es fiel in die Vox-Ära und Buddy Rich hat letztendlich auch ein Vox-Set, also auf seinem Set waren Vox-Labels dann drauf. Die ersten Fotos aus der Fabrik, wo er dort gewesen ist bei Trixon in Hamburg, hat er noch auf dem normalen Trixon gespielt. Diese Konfiguration, die er dort ausprobiert hat, hat er nachher gekriegt und dann waren da aber Vox-Labels drauf. Ist ja auch für die Zeit schlüssig. Warum? Ich glaube, da hast du genau den richtigen Punkt erwischt. Wirtschaftliche Gründe für Buddy Rich. Denn er soll damals eine recht hohe Summe dafür gekriegt haben, dass er halt Trixon-Vox-Sets gespielt hat als Endorser. Wenn man Buddy Rich spielen sieht und hört oder gerade auch sieht, dann weiß man, dass so ein Schlagzeug unter ihm ganz schön was auszuhalten hat. Und da kann man sich vorstellen, dass diese, Endorsement tatsächlich nur wenige Monate ich sag mal gehalten hat, ebenso wie die Trommeln und dann ist er ja wieder zurück zu Slingerland gekommen. Warum das letztendlich wieder auseinandergegangen ist, da gibt es keine Überlieferung für. Aber es war schon ich sag mal ein Dreivierteljahr ungefähr wo er das gespielt hat, auch auf dem Newport-Festival, Jazz-Festival in der Zeit hat er das gespielt. Da gibt es Fotos. Angeblich soll das auch auf einer Platte gespielt worden sein. Da gibt es aber auch verschiedene Meinungen drüber. Aber dann war die Body-Ridge-Zeit halt vorbei. Wurde aber richtig gut vermarktet auch. Wenn da Geld geflossen ist, dann ist es ja auch mehr als sinnvoll, das zu tun. Es gibt ja in deinem Buch auch eine Rekonstruktion. Du hast eine Rekonstruktion dieses Body-Ridge-Sets ja auch gemacht und abfotografiert. Waren das normale Kessel? Das war ja kein Speedfire, das ist schon mal festzuhalten. Aber das waren sonst auch keine konischen Größen, sondern das waren normale Kesselgrößen. Das war ganz normal, ja. Und ist es auch für Buddy Rich nicht echt Signature-mäßig was gemacht worden? Hat keine Signature-Snare-Drum bekommen oder sonst irgendwas? Also ja, es wurde natürlich gesagt, hier, wir haben jetzt die Buddy Rich-Snare-Drum. Aber das war eine ganz normale 14 Zoll, 14 mal 5,5 Zoll tiefe Snare-Drum. Einerseits als Holzkessel, dann wurde sie auch noch als Metallkessel vermarktet. Aber das waren ganz normale Modelle von Trixon, die damals entwickelt worden sind, angeblich unter der Anleitung von Buddy Rich und so weiter mit ihm abgesprochen. Naja, Marketing halt. Und die Sets, also die Trommeln selber, das war vermute ich noch nicht mal eine 24er Bassdrum, was er ja eigentlich gerne gespielt hat, sondern eine 22er und 13er Hengelturm und zwei 16er Stammtoms, ganz normale Größen Gab es andere noch große Namen als Endorser die man heute vielleicht auch noch kennt, weil Bad Ridge ist natürlich klar, international auch heute noch Begriff, Also wir haben die Engländer, zum Beispiel im Hamburger Star-Club stand als Haus-Set ganz lange ein Tricks-On-Set. Es gibt Fotos von den Beatles bei ihren ersten Auftritten, wo Ringo Starr hinter einem Tricks-On-Set spielt. Es gab wen haben wir da Alan Ganley die ich sag mal so eher aus der Jazzmusik kam. Phil Seaman zum Beispiel auch der ganz lang Tricksong gespielt hat auch bis zum Schluss ja wer war denn der deutsche Markenbereiter wo man Man sagt, das ist jemand, da setzen wir in Deutschland drauf, dass der unser Kitt, weil erstmal ist ja die Entwicklungsgeschichte von Trixen auch in Deutschland entstanden. Man wollte ja erstmal in Deutschland weit werden. Oder ist das halt direkt nach dem Krieg direkt durch die Amis gekommen? Ja. Beides eigentlich. Also in Deutschland gab es zum Beispiel den, ich gucke mal hier eben in diesem Buch nach, den wir da so haben, Hans Foggenreiter, der später bekannt wurde durch seinen Verlag, durch die Musikverlage. Benno Schilling auch Rundfock Orchester zum Beispiel Willi Berking dann gab es Freddy Brock Sieper auch ein relativ bekannter der wurde als der deutsche Gene Krüber genannt, dann Bobby Schmidt Kurt Edelharden Big Band Siegfried Enderlein NDR Tanzorchester. Rolf Ahrens von Helmut Zacharias Hans Podel sind Namen, die ich zugegebenermaßen vorher, bevor ich angefangen habe zu recherchieren für das erste Buch nie im Leben gehört habe. Muss ich einfach zugeben. Nein, aber das ist ja spannend. Weil auch Deutschland hat ja auch damals schon wie hier von Zacharias oder auch Kurt Edelhagen, das sind ja schon Namen. Das sind ja Damen, die mir sogar noch was sagen oder mit denen ich damals in Berührung gekommen bin. Und das finde ich ja schon spannend halt irgendwie. Ja, auf jeden Fall. Du siehst daran, aber auch das Genre der Musik. Es ist, genau. Ganz viel Big-Band-Geschichten. Und ich sag mal, der gemeine Schlagzeuger, der halb professionelle Tanzmusiker zum Beispiel, der dann am Wochenende auf Hochzeiten gespielt hat, für den war Trixon oder auch so nur in der Regel einfach auch zu teuer. Die haben halt auf Eris, Lefimas und sowas gespielt, Rimmels, wobei Rimmel auch schon etwas teurer war. Ah, Moment. Da wurde Rimmel erwähnt. Hat Rimmel nicht die ovale Bassdrum kopiert? Die haben tatsächlich die ovale Bassdrum auch im Angebot eine Zeit lang gehabt. Die haben aber tatsächlich das Ding richtig oval gemacht. Das heißt, die Idee, zwei Soundkammern mit zwei Pedalen, ging da nicht. Da konntest du wirklich nur ein Pedal in der Mitte befestigen. Was dahinter steckte, weiß ich jetzt nicht. Da würde ich mir jetzt einfach vermuten, die reine Optik wahrscheinlich. Vermutlich. Die haben aber auch dann kleine Toms oben draufgesetzt. Also die haben das auch so ein bisschen exzessiv gemacht mit den Toms oben. Klass. Ist das eigentlich häufiger mal auch passiert, dass die Sachen wirklich rausgebrochen sind oder sind dann nur Halterungen abgebrochen? Also Weil die Spielweise hat sich ja auch im Laufe der Zeit doch von sehr sanft und weich doch zu auch von mächtiger entwickelt im Laufe der Alte Beat Musik aufkam als der Rock'n'Roll aufkam, Ja, also du musst im Kopf haben, damals war das glaube ich von der Qualität noch nicht das Problem. Die Gussteile, das war ja größtenteils die ganzen Haltung, Aufnahmen auch für die Toms und so weiter, diese Sockel, das ist ja alles Guss. Und Guss wird im Laufe der Zeit porös, das heißt wenn du das stark belastest, kann das wirklich brechen ich habe Lachs gesehen, also Spannböckchen die sind richtig aufgequollen durch wahrscheinlich Feuchtigkeit auch und wenn du die dann angefasst hast, dann sind die zerbröselt das war ein geiles Schauspiel eigentlich so, ein bisschen wie im Film du siehst das da und fährst das an und es zerfällt unter deinen Fingern. Dieses Problem haben halt viele die dann irgendwann ich sag mal in den 90ern 2000ern, die etwas älteren Schlagzeuge spielen wollten von Trixon oder nicht nur von Trixon auch von den anderen dass diese Gussteile einfach nicht mehr der Belastung standhalten natürlich hat man zu der Zeit auch schon wirklich kräftiger draufgehauen. Und das haben die einfach zum Teil nicht mehr ausgehalten. Ich glaube, das war ein Problem, das aber alle damaligen Firmen ja hatten, wie du es gerade beschrieben hast. Ich glaube, Rogers waren die Ersten, die mit einer anständigen Tom-Halter um die Ecke gekommen sind, auch für die härtere Musik. Und dann haben die Japaner mit ordentlicher Hardware tatsächlich nachgezogen, was auch einer der Siegeszüge war für die Japaner auch, weil die Hardware einfach wahnsinnig gut war dann ab einem gewissen Punkt, wo noch die zum Beispiel amerikanischen Hersteller auch so ein bisschen hinterher hinkten. Aber ich meine, ich kenne das auch von einem Set, das ich hatte. Ich hatte ein altes Pearl aus dem Ende der 60er Jahre, wo auch die Tom-Haltung wirklich rausgebrochen ist aus der Rosette quasi. Dann hast du auch keine Chance mehr, ja. Und beim Ständermaterial hast du dasselbe Problem, dass beim Beckenständer oder Heilständer auch unten die drei Füße, die drei Beine, die waren an so einem Kreuz befestigt. Geniale Technik mit Federmechanismus und so weiter. Klick-Klack-System, du hast das rausgezogen, dann konntest du alles wunderbar hochklappen, war für die Zeit schon genial, nur dieses Kreuz unten ist ein Gussteil und da hast du das Problem durchaus, dass das dann irgendwann, wenn du da drauf rumtampelst, auf dem Boden liegt. Aber wir kriegen jetzt eine schöne Kurve zu etwas für Sammlerinnen und Sammler und für Vintage-Nerds. Einerseits, du vertreibst ja auch oder du handelst ja auch mit den Trommeln, du bist Experte dafür, du hast auch Ersatzteile, die du zur Verfügung stellen kannst, wenn einer anfragt bei dir, ich brauche noch... Ein Spannböckchen für ein Speedfire, dann kann man dich auf jeden Fall anschreiben. Und du bist ja auch auf einer Messe immer zugegen. Das ist das Vintage Drum and Custom Meeting, auf dem ich auch schon öfters zu Gast war. Das ist ja auch, Achtung, wenn dieser Podcast rauskommt, der kommt so Pima Daumen 12. 13. Quatsch, was rede ich hier? Der kommt an Karfreitag, sorry, der kommt an Karfreitag. Dann ist ja das Vintage Drum and Custom Meeting leider schon gewesen. Das ist nämlich die Woche vor Ostern. Das heißt, wir können gar keine große Werbung heute dafür machen, aber für nächstes Jahr auf jeden Fall. Dort bist du immer zugegen, präsentierst auch ein paar Stücke von Tricksen, hast auch ein paar Kleinigkeiten dabei, die du auch da vor Ort verkaufst. Und wer noch nicht da war, es ist eine große, ich nenne das jetzt auch mal eine Messe für Vintage-Fans und auch für Fans von Boutique-Trommeln. Und das gibt es jetzt auch schon sehr, sehr viele Jahre und du bist ja mittlerweile da stark involviert drin. Du warst, lass mich nicht lügen, aber du warst nicht von Anbeginn mit so groß involviert, sondern du bist auch dann über deine Leidenschaft für Trixen eben dann da reingewachsen. Und du hast eben auch schon den Namen erwähnt, Martin Schneider, der der Kopf dieses Ganzen ist. Und vielleicht kannst du mal ganz kurz was zu dieser Messe sagen, weil ich finde, das ist mittlerweile ein wichtiger Bestandteil auch in der deutschen Trump-Community. Ja, genau. Wir machen das jährlich, wenn nicht gerade irgendeine Pandemie dazwischen kommt. Das läuft seit 98, meine ich war das jetzt, macht das der Martin Schneider. Der ist da federführend, der ist auch wirklich fachkompetent für alles, was Wittest-Strommeln angeht. Besonders Ludwig ist er da, der Fachmann. Ich bin da reingekommen in dieses jährliche Meeting 2002, tatsächlich über meine Internetseite und so weiter, dass man Kontakt hatte und da wurde gesagt, ja, wir haben immer ein Schwerpunktthema, könntest du nicht einen Vortrag und eine Ausstellung über Trixon machen? Ja gut, ist ja kein Problem. Mache ich. Habe dann da ganz groß aufgefahren mit Ausstellungssachen noch von Bekannten, die dann auch ihre Sets mitgebracht haben, haben das damit ausgestellt. Ich habe einen Vortrag über meine damaligen Kenntnisse, die noch sehr begrenzt waren, gehalten. Und seitdem waren wir, ich zusammen mit meinem Schlagzeugkumpel Martin Grimsel, den muss man auch erwähnen, jedes Jahr mit dabei und irgendwann hat der Martin Schneider mich gefragt, ob ich ihm ein bisschen helfen kann bei der Organisation, weil er meinte, ich könnte organisieren besser als er. Stimmt auch. Ja, so bin ich da reingerutscht, habe immer mehr gemacht und diese ganze Social-Media-Sache, Facebook, wir haben eine eigene Internetseite, vintage-drams.info, nur so nebenbei. Wird natürlich verlinkt in den Shownotes, logischerweise. Super, danke. Und ich mache im Prinzip alles, was so die Außendarstellung macht, auch für die Presse und so weiter, das ist inzwischen, liegt das bei mir. Martin koordiniert dann vor Ort und nimmt Kontakt zu den einzelnen Leuten auf und so weiter, organisiert die Halle, was immer schwieriger wird. Ja, und wir sind jetzt am 28.03. das 26. Mal dabei. Letztes Jahr hatten wir ja unser 25-jähriges Jubiläum. Und wir hatten in der Vergangenheit immer auch so ein Schwerpunktthema. In der Regel zu einer bestimmten Firma oder auch zu einer bestimmten Trommelart. Zu Schlagzeugwerbung hatten wir mal einen Vortrag. Gibt es immer ganz spannende Sachen, wo wir dann auch aus den Firmen die Leute nochmal reinholen, soweit sie noch, vorzeigbar sind und überhaupt noch da sind. Und die dürfen dann da Vorträge halten. Das ist immer ganz spannend. Ungefähr sind wir 50 Aussteller, 50 Stände. So zwischen 40 und 50 Stände haben wir. Wir sind immer ausgebucht die ganzen letzten Jahre. Also die Halle ist voll. Wir haben mal noch ein extra Zelt. Du brauchst also jetzt um diese Zeit nicht mehr kommen und fragen, ob du einen Stand haben willst. Es ist alles voll. Wir haben so 100 bis 200 Besucher. Klingt alles sehr überschaubar. Ist aber ein ganz harter Kern eben auch wirklich von interessierten Leuten. Und wir haben eine Menge Spaß mit unseren alten Sachen und eben auch die Kastensachen, die seit einigen Jahren dabei sind, die eine tolle Verbindung zwischen den alten Sachen und den neuen Sachen geben. Denn ich sag mal, das alte Zeug, so nenne ich es mal, das kannst du gut sammeln. Spielen muss man gucken, ne? Haltbarkeit und so weiter, metrische Größen, keine Fälle mehr, die, ich sag mal, spielbar sind, auch für Studioarbeit. Geil spielen kannst du die Kastensachen. Die sehen auch klasse aus, sind hochwertig gefertigt und die kannst du halt richtig gut auch spielen, im Studio oder live. Und von daher, viele Sammler haben eben auch einfach ein paar erlesene Kastenteile dabei. Nein, also ich finde das ganz, ganz, ganz, ganz wichtig. Auch die Verbindung zwischen Custom und Vintage. Also das macht total Sinn für euch da draußen. Das sind zum Beispiel, wie ich vor kurzem auch im Snair-Drum-Test gehabt habe, Handmade Drums mit dem Holger Wright, Alex Zachow. Ich glaube, Schargal ist hin und wieder auch dabei. Der Mick ist dabei. Mick Scharf. Mick Scharf ist dabei. Coup-Trump, alle möglichen. Genau, es gibt ganz, ganz tolle Verbindungen. Und ich denke mal da auch, wo man gerade bei den Pastenherstellern, die sich tolle Sachen von den alten Vintage-Sachen abgeguckt hat, wie kann man die vielleicht in die Moderne übertragen zum Teil? Oder wie kann man Verbindungen herstellen? Also ich finde das ganz, ganz spannend. Also Wahnsinn, was ihr da macht. Ja, und ich finde auch 50 Aussteller ist ja nicht wenig. Das ist schon ziemlich viel. Und wir reden jetzt nicht von den großen Firmen, die da mal eben einen großen Stand, sondern da ist viel Eigenliebe dabei, viel Eigeninitiative und einfach viel Herzblut. Und ich finde, das ist das Besondere an der Kasten- und Vintage-Messe oder Vintage- und Kasten-Messe, wie immer man das drehen möchte. Da möchte ich gerne dazu sagen, dass nämlich der Martin Schneider als auch der Ingo das ehrenamtlich macht. Da steht also auch nur nicht mal ein Verein dahinter. Ich war mal irgendwas im Gespräch, meine ich, eine Vereinsgründung, haben wir über Jahre mal drüber gesprochen. Aber die beiden und noch ein paar andere aus dem harten Kern machen das alle in ihrer Freizeit komplett unentgeltlich, komplett. Das heißt, da wird auch nichts daran verdient. Die Standpreise sind wahnsinnig human. Ihr nehmt doch noch nicht mal Eintritt für die Messe, sondern es wird um eine Spende gebeten am Eingangsbereich. Also wahnsinnig viel Zeit und Arbeit, die da reinsteckt. Und das alles nur, ich sage jetzt mal, für die Trump-Community. Das ist schon echt großartig. Deswegen möchte ich gerne nochmal alle aufrufen, wenn es dieses jetzt auch zu spät ist mit unserem Podcast hier, aber wenn ihr mal die Möglichkeit habt, in die Nähe von Frankfurt zu fahren, also sehr zentral auch in Deutschland, gut zu erreichen aus allen Ecken des Landes, unbedingt mal hinfahren, denn ich finde... Ganz ehrlich, ihr habt auch mehr als 100 bis 200 Besucherinnen und Besucher verdient. Und für alle, die das nämlich nicht kennen, man kann alte Trommeln sehen, anfassen, vielleicht sogar mal draufhauen. Man erlebt halt wirklich ein Stück Musikgeschichte plus die Verbindung mit den neuen Sachen. Und das ist einzigartig. Dass wir in Frankfurt sind, hat auch eine lange Tradition. Hat auch den Grund, die Älteren erinnern sich an die Frankfurter Musikmesse. Die es ja jahrzehntelang gab. Und wir haben unsere Veranstaltung in der Nähe von Frankfurt immer gemacht, Neu-Isenburg-Zeppelinheim, an den Musikmessen Samstag. Weil es war einfach so, du konntest mit einem Taxi oder auch mit öffentlichen Verkehrsmitteln innerhalb von einer Viertelstunde von der Musikmesse zu unserer Veranstaltung kommen. Wir haben viel Kontakt in die USA gehabt und nach England. Das heißt, am Samstag waren dann eben ganz viele Leute auch aus den USA, Jim Shapen zum Beispiel war mal bei uns und hat uns besucht, die dann einfach mal für eine Stunde rüberkommen, haben sich das angeguckt, haben vielleicht auch ein nettes Trömmelchen noch mitgenommen und sind dann wieder zur Musikmesse rübergefahren. Andererseits hatten wir natürlich auch die Möglichkeit, einen Tag vorher oder hinterher auf die Musikmesse zu gehen und dort zu gucken, was es da ist. Vielleicht an interessanten, modernen Sachen gibt. Eierlich. Und so hat sich dieser Termin immer Ende März, Anfang April herauskristallisiert. Das wird auch nächstes Jahr wieder so sein. Man sollte da wirklich, wenn man interessiert ist, gerne bei Facebook unsere Gruppe suchen. Machst du bestimmt auch einen Link drauf. Oder eben auf unserer Seite vintage-trumps.info, wo dann eben die Termine, auch ein Rückblick mit Fotos und Video und so weiter zu finden sind. Also wir machen natürlich auch immer wieder gerne den Podcast hier drauf aufmerksam, sowieso. Das hat er ja auch schon gemacht. Immer wieder gerne. Ja, also wahnsinnig viel Geschichte, die du mitbringst. Wahnsinnig viel Wissen, das du dir angeeignet hast. Bisher, wie der sagt, eher so da reingeschmissen worden in die ganze Geschichte. Aber was daraus entstehen kann, ist Ja, sieht man, ist einfach großartig. Vielleicht zum Abschluss. Nee, besser dich. Aber vielleicht auch zum Abschluss. Du hast eine ziemlich umfangreiche Sammlung. Hast du ein Lieblingsstück daraus? Ja, eigentlich schon. Eigentlich ist es immer noch das erste Speedfire, was ich damals 2000 vom Peter Saga aus Filshofen gekauft habe. Das ist ein Red Kroko Speedfire Set das große mit 20er Standtom mit den 5 Hengeltoms mit einer passenden Metallsnair die mehr oder weniger einmalig ist weil die sogar zwei Aufnahmepunkte hat weil der Eimer so schwer ist dass er sonst nicht auf der Bassdrum halten würde weil der muss ja auch auf die Bassdrum drauf auf den langen Arm, das ist wirklich ein Set das hat für mich meine Geschichte so spiegelt das wieder und das ist eins meiner Lieblingsteile, Snare-Dram mäßig bin ich eher tatsächlich auf einer 6,5 Zoll Metall-Snare die ich auch in meiner Band wir spielen nur noch für uns alle vier Wochen mal aber die spiele ich dort am allerliebsten die haut richtig gut rein die ist zöllig da kannst du die Fälle ersetzen, wenn du sie kaputt klopst. Und die finde ich einfach wahnsinnig geil. Ja, und sonst, meine Güte... Guckt da rum. So viele schöne Trommeln. Wer jetzt nicht zuschauen konnte oder nicht zuschauen kann, man sieht in Ingo in seinem Homeoffice mehr oder weniger, würde ich behaupten. Und dieses Homeoffice ist bestückt mit einer wahnsinnigen Anzahl an Snare Drums, die gestapelt hinter ihm stehen. Da kann der Dirk sich noch nicht ganz eine Scheibe von abschneiden. Aber es sind alles Vintage Tricks und Drums, da gehe ich mal stark von aus. Die Sammlung sieht man ja in deinem neuen Buch, das sind ja die meisten Fotos, die man so sehen bekommt, sind ja aus deiner Sammlung ist es eigentlich, du machst darauf aufmerksam, und das ist sehr umfangreich deswegen trotzdem noch eine Frage wo lagerst du die alle? Stehen die bei dir im Keller, sind die aufgebaut in einem privaten Museum? Ach, das wäre schön Das glaube ich, ja Nein, das ist tatsächlich so dass ich einen Großteil meiner Snare-Draps habe ich hier in meinem Arbeitszimmer. Und der Rest ist oben auf dem Dachboden. Leider begrenzt der Platz, muss dort zusammengestellt gelagert werden. Aufgebaut habe ich eigentlich immer nur ein Set. Ich habe mir so ein kleines Fotostudio eingerichtet, damit ich auch für die Bücher, für die Präsentationen, die Fotos machen kann. Dort ist alles eingelagert, wird ab und zu mal rausgeholt, dann mache ich Inventur und alles wird mal geputzt. Aber mir fehlt so ein Showroom, Museum, ja, da träume ich noch von. Naja, ist natürlich aller Tage arm, was kann denn noch viel passieren? Wollte ich gerade sagen, weiß ich, es kann noch werden. Und was ich halt gerne mache, ist, dass ich zu den Veranstaltungen, auch Holland zum Beispiel, gibt es ja auch ein Vintage- und Custom-Drum-Meeting, immer so im September, Oktober, November ist das. Dass ich dann auch zu den Ausstellungen, die dort gemacht werden, auch mal so das ein oder andere Stück mitnehme und dort präsentiere. Das macht dann einfach auch Spaß, die Sache zu zeigen. Vielleicht, da fällt mir noch ein, auf der Europe Drum Show ist ja das Vintage Drum Custom Meeting ja auch vertreten. Ihr habt ja einen eigenen Stand dort. Wirst du selbst dort dieses Jahr vor Ort sein? Gut, dass du es sagst. Das ist ja am 11.12. April. Das ist ja dann nach dem Podcast. Genau, richtig. Die Woche nach Ostern. Da können wir Werbung für machen. Der Martin Schneider und ich, wir haben einen Mini-Stand gebucht, wieder im Foyer wie letztes Jahr. Vielleicht haben die ein oder anderen den Martin Schneider schon gesehen. Für mich war es letztes Jahr nicht möglich. Aber ich werde mich dieses Jahr auf die 750-Kilometer-Reise von uns hier im Norden an den Bodensee machen und dann tatsächlich dabei sein. Wir haben auf unserem Stand Ludwig Sneas so ein paar ausgestellt, Exponate von Martin Schneider. Und wir haben versucht, standmäßig so ein bisschen als Ablage und so weiter einige Tricks von Trommeln zu präsentieren. In Blue Coco, auch eine geile Farbe, sodass wir da vor Ort sind, ansprechbar sind, gerne über alte Trommeln sprechen, philosophieren, also auch herzlich willkommen da. Ich bin mal ganz gespannt, weil ich war letztes Jahr halt nicht da. Ich habe gelesen, Steve Jordan soll wohl auch kommen. Wahnsinn. Da bin ich ganz groß drauf gespannt, weil Steve Jordan, alter Trixon-Trommler, ne? Der hat, das gibt es auch einen QR-Code verlinkt in meinem neuen Buch. Er hat tatsächlich mit The Verbs auf Trixon getrommelt. Vielleicht auch ganz kurz nur, Steve Jordan ist... der Schlagzeuger, der aktuelle Schlagzeuger der Rolling Stones und für den verstorbenen Charlie Watts eingesprungen. Wir müssen mal kurz die Größenordnung dieses Namens verarbeitet werden. Stimmt. Das sollte man dazu sagen, ja. Und auf den bin ich sehr gespannt. Ich hoffe, dass ich vielleicht mal ein kurzes Wörtchen mit ihm sprechen kann. Und ihn noch auf. Und fragen, ob er seinen Tricks auch noch hat. Das war, haben wir noch einen Moment Zeit? Ja, immer. Ja, ewig. Das war nämlich eine geile Geschichte. Vor, ich weiß nicht mehr, ist glaube ich schon 15 Jahre her oder sowas, hat mich eine Frau aus Amerika angeschrieben. Sie würde gerne mein erstes Tricksons-Boot kaufen für ihren Mann, den Steve Jordan. Der hat demnächst Geburtstag und das würde sie ihm gerne schenken, weil der hat auch ein Tricksons-Set. Gut, Bin dann nicht so gewandelt gewesen mit den Trommler-Namen und so. Ja, Steve Jordan, okay, ja. Habe ich ihr gerne geschickt, auch noch eine Widmung reingeschrieben und habe dann erst recherchiert, wer ist denn Steve Jordan? Und habe dann gemerkt, scheiße. Na gut, ganz ehrlich, ist ja auch jetzt ein Name, der wahrscheinlich gar nicht so selten ist in Amerika, Steve Jordan. Genau, der Name selber ist ja recht, naja, Harald Schmidt oder sowas. Hab dann gemerkt, oh, das ist aber doch schon eine große Nummer so, ne? Mega. In der ganzen Szene. Und das fand ich dann klasse. Dann hab ich die Videos gefunden von The Verb damals, und hab gesehen, wie er da auf dem Tailstar, also es ist absolut sehenswert, auf dem Tailstar da rumhämmert und seinen absolut geilen Rhythmus, der hat ja eine Power, dann eben auf diesen Tailstar rüberbringt. Das fand ich schon geil. Also es ist eh ein tolles Light-Up der Europe-Trump-Show, muss man ganz sagen. Was sie da auf die Beine gestellt haben an Leuten, Persönlichkeiten, die da vorbeikommen, super. Und wenn ihr die Zeit habt und ihr müsst euch die Zeit nehmen, dann schaut unbedingt auch beim Ingo vorbei, bei der Bitte-Trump-Custom-Drum-Meeting-Messe stand, keine Ahnung, wie man das jetzt aussprechen soll. Ständchen. Bei dem Ständchen und singt ihm ein Ständchen. Oh weia. Das wäre schön. Alle Links sind natürlich hier zu finden in den Shownotes. Das heißt, alles, was du eben erwähnt hattest, was wir erwähnt haben, ist natürlich ordentlich verlinkt. Aber ich denke mal, du hast auch nichts dagegen, wenn man dich dann persönlich anschreibt, über deine Homepage, beispielsweise über Facebook. Gerne. Wenn dann noch weitere Fragen kommen, aber natürlich auch gerne den Podcast hier oder das YouTube-Video dazu gerne kommentieren. Dann kann vielleicht sogar der Ingo hier im Podcast oder in den Kommentaren selbst darauf antworten, wenn Fragen zu was auch immer kommen, man weiß ja nicht so genau was. Vielleicht auch zu Motorrädern, mal schauen, was da so alles kommt. Da kann er auch einiges drüber berichten, würde ich sagen. Ingo, vielen lieben Dank, dass du dir zu, ich sage jetzt mal, dieser unmenschlichen Uhrzeit für dich die Zeit genommen hast. Ach so, Kaffee. Genau. Du bist relativ koffeinlos hier durchgekommen, muss man sagen. Ich weiß natürlich nicht, was im Vorfeld geflossen ist. Aber du hast dich sehr, sehr, sehr wacker geschlagen. Es war wahnsinnig aufschlussreich, informativ und danke, dass wir an deinem Wissen teilhaben durften. Vielen lieben Dank, Ingo. Mega. Hat mega Spaß gemacht. Ja, super. Hat mir auch viel Spaß gemacht. Fand ich klasse. Wir können sicherlich noch über Remo und so weiter, wir hatten ja noch Fragen, die noch gar nicht richtig beantwortet sind. Können wir nochmal was machen? Gerne. Ich fand das klasse, dass ich das hier machen durfte, dass ich ein bisschen Tricks und präsentieren durfte. Und ist auch total gut, was ihr mit eurem Schlagabtausch macht für die Community. Das ist auch absolut klasse. Dafür euch beiden auch mal dank. Dankeschön. Und ich glaube, Dirk, du bist auch bei You. Wir werden uns definitiv sehen. Deinen Namen habe ich gelesen. Weihnachten kommt bald und noch mehr Ostern. Dieses Buch sei euch wärmstens ans Herz gelegt. Wahnsinn, Ivo. Vielen lieben Dank. Ich freue mich schon, mich persönlich kennenzulernen in Friedrichshafen. Und ich sage mal, ich wünsche dir eine gute Zeit bis dahin. Vielen Dank, dass du im Podcast dass du den Spaß mitgemacht hast. Vielen Dank, Ingo. Wir sehen uns. Macht's gut. Ciao. Nach so viel Vintage-Kram und alten Trommeln kommen wir zu was Top-Aktuellem, was damals, als Trixen auf den Markt gekommen ist, in keinster Weise irgendwie denkbar gewesen wäre. Und deswegen, oder das wäre jetzt natürlich geil, wenn Trixen dafür schon ein Patent gehabt hätte. Das wäre zumindest spooky, denn es geht um einen Tablet- und Phone-Halter im jetzigen Gear-Check, im Mini-Mini-Mini-Mini-Mini-Gadget vom Mini-Mini-Mini-Mini-Dirk. Ich bin gar nicht so mini. Ich könnte ein paar Zentimeter drauf kommen, aber trotzdem. Hallo. Schaut mal rein. Ist ein tolles Gadget und gerade wenn ihr wie Talk40 Aushilfen macht oder so, ein ganz interessantes Gadget. Oder viel telefoniert. Was? Oder viel telefoniert. Oder viel telefoniert am Schlagzeug. Bam. Hallo, mein Name ist Dirk Brandt und herzlich willkommen zu einem kleinen neuen Gear-Check, den ich für den Podcast Schlagabtausch durchführe. Heute geht es um ein ziemlich cooles und wichtiges nach meiner Meinung Gadget. Und zwar ist das der Universal Tablet Phone Holder von der Firma MBO. Und der wurde mir freundlicherweise vom Musikwein zur Verfügung gestellt und ihr könnt ihn in jedem Musikgeschäft bekommen. Und gerade in der heutigen Zeit ist es ja so, dass Notenständer eigentlich auf der Bühne verpönt sind. Und jeder hat irgendwie einen iPad-Ständer da stehen. Aber als Schlagzeuger muss man nicht unbedingt einen iPad-Ständer haben oder dann hat man den immer dabei. Manchmal denkt man, wenn ich den mal kurz an meinem Set einfach so am Beckenständer machen könnte, wäre das auch ganz klasse. Und hier kommt dieses kleine Gadget nämlich zu tragen. Es hat hier so eine kleine Multiklammer, die wirklich ganz, ganz viel Spielraum für sehr, sehr dicke Ständer oder auch sehr dicke Ständer bietet. Das heißt, das können Beckenständer sein, das kann aber auch Mikrofonständer sein, wenn ihr mal eh schon hier einen Mikrofonständer habt. Und hier ist die Fläche fürs iPhone. Zum Beispiel, ich mache es mal einfach hier jetzt dran. Okay. Jetzt drehe ich das. Jetzt habe ich hier noch eine Rennelschraube. Damit kann ich das Ganze festmachen. Jetzt habe ich hier zum Beispiel mein iPhone und kann das hier zwischenklemmen. Okay. Und dann kann es auch schon losgehen. So, jetzt, und das ist so die Sache, weil ich dachte, damit wäre es eigentlich getan. Was ich jetzt wirklich cool finde, ihr könnt tatsächlich euer großes iPad dort befestigen. Und das hat mich echt überrascht, weil ich dachte halt, das wäre hauptsächlich nur fürs Smartphone gedacht. Nee, nee, nee, ihr könnt euer großes iPad bequem dort auch einbringen. Das heißt, ich drehe das Ganze zur Querseite. Nehme mein iPad, das habe ich hier, füge es hier ein, so, es ist Platz genug, dreh noch fest und jetzt habe ich zum Beispiel hier ziemlich cool die Noten, wenn ich die gern haben würde oder ich muss irgendwo abstellen, das heißt, ich habe keinen Notenständer auf der Bühne, finde ich eigentlich eine ganz interessante Ausrichtung hier, das heißt, ich kann direkt drauf gucken und könnte losgehen. Also, wenn ihr oft Notenständer auf der Bühne habt und sagt, nee, das sieht eigentlich echt dämlich aus und das ist mittlerweile tatsächlich so, dann ist das für mich also wirklich das perfekte Drumming-Tool, um sein iPhone oder so zu verstecken. Ihr könntet es natürlich auch noch hier an die Hi-Hat befestigen, an der Hi-Hat-Stange hier. Ihr könntet aber auch, ich weiß nicht, wenn hier ein Mikro stellen, ihr habt gedacht, ich möchte ihn lieber links haben oder so. Und gerade, also wie gesagt, ihr habt ganz viele Positionsmöglichkeiten, ihr braucht keinen neuen Ständer mitbringen, sondern ist einfach nur dieser kleine Arm, kann an jedem Beckenständer oder Mikroständer oder weiß Gott wo befestigt werden. Also, wenn ihr viel mit Noten auf der Bühne arbeitet und sagt, Mensch, das Ganze soll aufgeräumter sein, checkt unbedingt den Universal Tablet Phone Holder der Firma MBO aus. Und es ist wirklich echt ein cooles Gadget. Finde ich absolut mega. Also absolut meine Empfehlung. Ich wünsche euch eine gute Zeit und checkt das Gadget unbedingt mal aus, weil das Ding ist wirklich der Knaller. Bis zum nächsten Mal. Euer Dirk. Ciao. Das war schon fast die 137. Episode. Ich weiß gar nicht, wo die Episode rausgekommen ist. Ah, wir sind ja, wahrscheinlich hört ihr uns an Ostern. Also schon mal frohes Osternfest an der Stelle. Aber wir gehen natürlich nicht, bevor wir unsere Chefkoch-Empfehlungen rausgehauen haben. Und wir sprechen uns ja nie vorher ab. Deswegen ist es immer ein bisschen Risiko. Ich möchte euch heute ein YouTube-Video empfehlen. Und Dirk hat hoffentlich was anderes. Oder hast du auch ein YouTube-Video? Nein. Oh Gott, das beruhigt mich schon mal. So, ein YouTube-Video, das auch wieder im Gegensatz zu Tricks mega aktuell ist. Und zwar ist das, jetzt, ich denke, es sitzen alle, die erste dokumentierte. Live-Session von Rush mit Annika Nilles am Schlagzeug. Oh. Die hab ich noch nicht gesehen. Das Ganze ist nämlich, wir haben heute den 30. März 2026, gestern passiert, also am 29. März 2026, im Rahmen der Juno Awards. Das ist quasi das kanadische Pendant zum Grammy. Und Rush sind dort aufgetreten. Mit Rush, also Annika Nils gehört ja jetzt dazu und einem Keyboarder, der auch neu dabei ist. Also nicht mehr, die sind ja kein Trio mehr, die sind jetzt ein Quartett. Und das Witzige ist, also zwei witzige Anekdoten dazu. Erstens, Rush haben vorher noch niemals dort gespielt. Obwohl sie eine kanadische Band sind, haben sie noch nie vorher bei den kanadischen Grammys gespielt. Das war das erste Mal. Und zweitens, sie haben einen Song aus ihrem ersten Album gespielt, den sie seit gefühlt wahrscheinlich 50 Jahren auch nicht mehr gespielt haben. Egal. Also ich bin mir nicht ganz sicher, ich weiß jetzt schon nicht mehr, wie der Song heißt, aber ich hab ein bisschen recherchiert, es war wohl der erste Song auf dem ersten Album. Das ist natürlich eine Ansage, muss man sagen. Und im Hintergrund liefen auch Bilder von alten Zeiten, wo man auch noch die Pirt auch gesehen hat. Und man hat gesehen, dass die beiden Rush-Kollegen richtig Spaß hatten. Richtig Spaß. Und Annika hat man es auch angesehen. Die hatte, glaube ich, auch Spaß. Und man hört auch Annika bei dem letzten Schlag. Boom. Ja. So kurz sagen. Total geil. Und man war ja ganz spannend. wie sieht denn ihr Schlagzeug demnächst aus und keine Ahnung. Man muss sagen, wer jetzt Annika ein bisschen verfolgt hat die letzten vielen Jahre, es hat sich schon ein bisschen erweitert, das Setup. Es sind jetzt ein paar Toms dazugekommen, auf der linken Seite. Ansonsten aber, ich würde sagen, vom Sound her fand ich es eigentlich ganz interessant, weil es geht schon in dieses, also gerade die Becken fand ich so 70er Jahre. Rock-Sound Becken tatsächlich. Und ja, natürlich grandios gespielt, die Nummer geht ziemlich nach vorne ist jetzt nicht diese typische Rush Vertrakte, ich hab jetzt hier 30 Millionen Taktarte drin, Symphonie sondern ein ziemlich straighter Song, der nach vorne geht, super performt die Jungs und das Mädel haben mega Spaß, war toll anzusehen und super cool Alter, was das für ein Druck gewesen sein muss Deswegen glaub ich auch am Schluss, der letzte Schlag, dass sie wirklich... So ein Erlösungsschliff. Genau, weil so viel Druck und dann, ich meine, natürlich wissen wir nicht, war das genau so, wie sie es vorgestellt hat. Aber... Das war megageil und ja, ich glaube, man hat ja gesehen, dass sie Spaß hat. Wenn du so lange darauf auf so einen Moment hinarbeitest und hinfieberst, ich glaube, das macht was mit dir. Also, Annika, falls du uns hören solltest, davon ich nicht ausgehe. Du bist nicht einer der eine Million Zuhörerinnen und Zuhörer. Super, Gratulation, wie Dirk schon sagt, megatoll und wir freuen uns auf viel, viel, viel mehr davon. Echt, Gratulation. ein Hammer. Nee, ich habe was ganz anderes. Also ich denke mal, erstmal, was uns beiden ein bisschen aus dem Herzen spricht, haben wir in der Empfehlung der Ingo, den wir eben drin hatten. Das machen wir mal einfach so. Wenn ihr Schlagzeug-Nerds habt, ihr euch für Schlagzeug-Geschichte, interessiert, solltet ihr euch unbedingt dieses Buch vom Ingo zulegen, denn es ist wirklich es ist toll, was ich finde in heutiger Zeit, es ist tolles Papier. Also es ist nicht so, ja guck mal, es ist also nicht so ein Larifari-Papier, sondern es ist wirklich, die Fotos glänzen richtig und ich denke mal wirklich, der Ingo hat das mit ganz viel Liebe und Eindruck. Ihr müsst jetzt gerade, der Timo, wie er jetzt nicht sehen kann, der Timo hält das Buch rein und blättert durch die ganzen Seiten und das ist einfach Wahnsinn, was da für Fotos drin sind. Und was ich gar nicht so richtig auf dem Schirm hatte, dass die meisten Sets, die der Ingo da drin hat, auch tatsächlich sein Eigen nennt. Also ganz viele. Weil ich dachte, das wäre jetzt ein Sammelsorium. Also das ist natürlich auch von ganz Welt ein paar Fotos, aber ganz, ganz viele Schlagzeuge, die dort drin sind, sind wirklich sein eigen. Und das ist schon, da habe ich nochmal mehr den Hut vorgezogen, als du mir das erzählt hast, Timo. Weil das hatte ich so, ich dachte, das wäre jetzt irgendwie, so hier, der hat mal ein Foto dazu gesteuert und so. Also es ist mega gemacht, das Buch. Und ihr solltet euch, wenn ihr euch für deutsche Schlagzeuggeschichte oder auch für Schlagzeug interessiert, können wir beide das, glaube ich, uneingeschränkt empfehlen. Oder? Unbedingt, unbedingt. Unbedingt, finde ich auch. Ihr habt es ja, glaube ich, auch eben gehört im Interview. Wenn ihr Räumlichkeiten kostenfrei zur Verfügung stellen könnt als Museum, meldet euch beim Ingo. Weil es wäre echt schön, wenn man so ein, wir hatten ja mal ein deutsches Schlagzeugmuseum, das es leider nicht ganz geschafft hat. Das war immer Ludwig Trams, war das. Ja, hauptsächlich, genau. Aber es wäre doch schön, wenn wir auch in Deutschland so ein tolles Museum hätten. Wir haben tolle Trommeln, wir haben, ich meine, wir haben ja nicht nur Tricks gehabt, wir haben ja aktuell Sonor natürlich immer noch, und Sonor hat natürlich in ihrer eigenen Fabrik in Berleburg ja auch eine Ausstellung mit alten Sachen verdient. Ich fände das mega, wenn das alles an einem Punkt wäre. Natürlich, wir reden wieder aus Schlagzeugersicht, wen interessiert das sonst? Nee. Aber da so viel Herzblut in solchen Sammlungen steckt, wie die von Ingo zum Beispiel. Und das ja alles von ihm finanziert wird. Also auch natürlich keine öffentliche Hand, die da irgendwie ein bisschen was mitlegen kann, weil es auch einfach ein deutsches Geschichtsgut ist. Schwierig, ne? Aber es wäre schön, wenn das alles offiziell in einem Museum ausgeschrieben würde. Zum Beispiel im Haus der Deutschen Geschichte in Bonn. Wäre doch nicht. Also wenn ihr euch hört. Das ist eine kleine Abteilung oder sowas. Genau. Wir haben so viele tolle Instrumente in Deutschland. Das sind ja nicht nur Schlagzeuge. Genau. Wir haben ja alles möglich hier. Die wirklich in Deutschland erfunden worden sind oder auch noch hergestellt worden sind. Also ich finde, Deutschland hat schon eine große Musikgeschichte im Herstellungsbereich. Wir sind ja auch nicht allwissend, aber wenn ihr da draußen wisst, dass es vielleicht sowas sogar gibt in der Ausstellung, auch das gerne mal schreiben, würde mich interessieren. Aber ich glaube, in dem Maße, es gibt es in Amerika tatsächlich hier und da mal größere Museen, die sich nur mit Instrumenten beschäftigen. Aber ich habe das jetzt in Deutschland jetzt so in dem Sinne nicht auf dem Schirm. Also belehrt uns gerne eines Besseren. Und schreibt natürlich in die Kommentare, wenn ihr wisst, ey, da müsst ihr mal hingehen, um tolle Instrumente zu sehen, in größerem Umfang. Absolut. Was ich habe, ist ein sehr praktisches Tool und ich werde es demnächst im GearCheck auch vorstellen. Ich habe es in Ticker damals angekündigt. Oh, bevor du weitermachst. Was ist das Akkustaubsauger jetzt verdammt nochmal geworden? Ja, frag mich schon mehr. Ich bin noch hin und her gedrissen. Also ich habe noch keinen. Das ist für dich schwieriger als ein Autokauf. Absolut. Ich hätte ein Auto schon längst gehabt. Ja, was ist da los? Ja, das ist ja jetzt nicht so, dass ich gar keinen Staubsauger zu Hause habe. Also es geht jetzt wirklich um den Trommelraum. Und zwar, ich will wirklich einen Akkustaubsauger. Also im Moment bin ich schon sehr in die Richtung vom Roman, wenn ich ehrlich bin. Der Roman hatte einen Akkustaubsauger aus dem Obi empfohlen. Aber die Nicole, das ist auch sehr reizbar, weil den könnte ich als richtigen Staubsauger gleich verwenden. So. Dann hat sie mich ein bisschen aus dem Gott weg gemacht. Sorry. Das, was ich wollte. Nee, alles gut. Denn das, was ich euch wirklich absolute Empfehlung der Woche ist, und ich stelle dem Geertwerk vor, ist das. Uh, okay. Das ist also ein Drumkey, aber zum schnellen Fellwechsel. Der funktioniert mit einer Art Kornenzug. Also ich benutze tatsächlich relativ häufig eine Bohrmaschine. Ja. Bei Access oder meine Drum, also die Drumtecs. Ganz wichtig an der Stelle, nur zum Abmachen der Fälle, die die Bohrmaschine verwurzelt. Nicht zum neu draufschrauben. Ja, machen aber auch genug Leute. Mein Drumtech auch. Was? Ja, der hat das aber auch schon oft genug gemacht, der weiß, was er da tut. Denn von dem kommt auch diese Empfehlung hier. Der liebe Lukas hat mir gesagt, Lukas, danke. Also ich habe den Ticker vorgestellt und der Lukas war jetzt gerade auch als Drumtech unterwegs mit Walkings. Und kam dann nur, ey Alter, das tun musst du haben. Und ich dachte, ja, hab ich ja selber vorgestellt im Ticker. Aber ich hab's natürlich nicht. Und dann hat er mir so davon vorgeschwärmt, dann hab ich gedacht, ja, okay, ich hol's mir. Und das ist wirklich geil. Meine Empfehlung der Woche ist der Drumkey und den Gearjack gibt's im nächsten großen Podcast. Trotzdem die Frage an der Stelle, weil ich mach's ja auch, ich hab ja auch so einen Bit-Aufsatz, hab ich auch irgendwann empfohlen, mit dem Akkubohrer zum Abnehmen. Ist das trotzdem, bist du damit trotzdem schneller? Oder was ist jetzt der Vorteil gegenüber dem Akkubohrer? Der Kleine hier? Ja. Den Akkubohrer habe ich tatsächlich nicht immer beim Gigmet. Das macht Sinn. Und das ist eher... Natürlich, der Akkubohrer nimmt auch mehr Platz weg und der Akkubohrer muss aufgeladen werden. Der Akkubohrer muss aufgeladen werden. Und das Ding ist wirklich klein. Handy kannst du in eine Rosentasche reinstecken oder in jedem Stick. Klar, es gibt auch kleine Akkuschrauber irgendwie, aber dann im Stick weg, dann hast du ihn doch nicht wieder aufgeladen. Eigentlich brauchst du eine Ladestation da wieder. Und das geht echt schnell. Wie gesagt, es gibt den GearCheck dazu im nächsten. Aber ich wollte es jetzt erst mal als Empfehlung der Woche, weil das ist echt, verstehe ich auch nicht, dass da nicht eher einer draufgekommen ist. Bin ich sehr gespannt drauf. Bin ich sehr gespannt drauf, weil da lag auch bei mir schon im Warenkorb. Und dann habe ich ihn wieder rausgeschmissen. Und ich dachte, ich habe ja den Akkubohrer. Und da bin ich wirklich gespannt, ob du mich jetzt so überzeugen kannst, das Teil zu holen. Das ist gut, aber das wollte ich gerade sagen, das habe ich mir wirklich für den nächsten Gitschek aufgehoben, weil es ist interessant, hier wird es zu lange anführen, aber wenn vorab schon mal als Empfehlung, habe ich gesagt, absolut für mich, tatsächlich aus dem Hause Evans, der Drumke hatte so eine Bezeichnung, Bullcourt, ich lehne dich schon, Bullcourt, Bullcourt heißt er, Bullcourt ist was anderes, ja, Bullcourt ist wieder was anderes. Also, das ist absolut meine Empfehlung der Woche. Liebe Hörende, liebe Sehende, liebe Zuschauer, liebe Podcast-treue Fans. Mein Gott, Fans habe ich schon nie bewuszt, glaube ich. Egal, wir haben jetzt einen Merch-Shop, wir müssen jetzt größer denken. Das ist mir eine tausende Millionen Auflage abziehen. Zehn. Und 10 Hullis. Davon haben wir einen neuen selbst gekauft. Egal, anderes Thema. Ich bedanke mich natürlich, dass ihr uns so treu hier die Stange haltet, immer wieder einschaltet, das auch teilt. Gerne mehr teilen, das heißt, dass noch mehr Schlagzeuginnen und Schlagzeugen da draußen von uns Wind bekommen. Und wir freuen uns auf weitere Folgen. Wir haben jetzt sogar bei YouTube einen Kommentar von einem Gitarristen erhalten. Wow! Guitar Adam und da war ich sehr und er meinte auch, macht auf jeden Fall weiter so, toller Podcast und wir machen weiter. Wir können natürlich auch weitermachen, wenn wir eure Unterstützung haben. Einmal die Mentalunterstützung, indem ihr uns, wie gesagt, teilt, verbreitet, empfehlt, uns hört und schaut, kommentiert und natürlich so ein bisschen Unterstützung eben einerseits jetzt durch den Fanshop, Und andererseits natürlich, schaut mal in die Akademie rein, in die Schlagabtasch-Akademie. Das ist auch euer Support für uns. Das ist die Möglichkeit, uns zu unterstützen. Aber ihr unterstützt uns nicht einfach nur, dass der Podcast am Leben erhalten bleiben kann, sondern ihr bekommt natürlich auch noch deutlich mehr Wert. Und Videos, Notenmaterial. Ihr dürft bei betreuten Trommeln mit dabei sein, dass der Dirk wahnsinnig regelmäßig, also regelmäßig, er macht es eigentlich immer, egal was ist, bei Wind und Wetter, bei, ich weiß nicht, bei allem halt. Übrigens eine schöne Anekdote eben noch zum betreuten Trommeln. Es war ganz witzig. Ich habe irgendwann mal Beschwerden bekommen. Beschwerden und zwar in dem Sinne das ist viel zu schnell alle. Und ich bin ja ich bin ja lernfähig und wir haben jetzt echt eine das war echt sehr witzig und, beim Betreuten-Trommel ist das ja so, ich darf reden, ihr leider nicht. Und dann dachte ich so, dann dachte ich so, der letzte Betreuten-Trommel hat angefangen, Leute, wir müssen reden. Nee, ich will ja nicht, dass wir reden. Das ist ja ein geiler Spruch für einen Fanshop. Leute, wir müssen reden, nur ich. Ist schon in Ordnung. Es ist wirklich für jeden was dabei. Wir haben auch ganz irgendwie, es ist wirklich, ihr lernt wirklich was. Es ist jetzt ganz witzig, wir haben Handzeichen und hier mal zeigen und da mal. Also es macht wirklich, also auch beim Betreuten, es hat vorher schon Laune gemacht, das war jetzt auch nicht richtig was gemeint, sondern es war wirklich einfach, ey, pass mal auf, so schnell geht es dann doch nicht irgendwie und es macht einfach mal mit beim Bramhängen, schaut doch mal rein beim betreuten Trommeln. Es ist wirklich eine Sache, die unheimlich viel Spaß macht und ihr lernt bei beiden Sachen eine Menge halt. Und ihr supportet den Podcast, der seit fünf Jahren am Start ist, mit über 137 Folgen. Welche Ticker nehmen jetzt mal dazu? Das sind wir nämlich schon wahrscheinlich bei fast 200. Und besonders nach wie vor, wir verdienen nix daran bisher. Kann man wirklich so sagen. Also wenn wir die Auslagen raus haben durch Webseite und allen möglichen Scheiß, da bleibt nicht viel hängen. Also von daher wenn ihr uns da unterstützt, ist das toll, weil wir haben einfach Bock da drauf. Es ist eine gemilcht oder so und ich denke mal für dich genauso. Die Drum-Community ist Wahnsinn. Es sind wahnsinnig tolle, liebe, nette Menschen dabei. Also ja, seid dabei. So kann ich es einfach nur sagen. Das ist eigentlich ein schöner Schlusswort. Seid dabei. Wunderschön. Ich hätte es nicht schöner formulieren können. Sofisch. Sofisch? Sofisch. In dem Sinne, habt eine gute Zeit da draußen. Wir wünschen euch ein ganz, ganz tolles Osterfest, falls ihr uns jetzt am aktuellen Osterfest hört, die Zeit da findet. Habt eine gute Zeit. Guten Frühjahrsstart. Und ich mache jetzt das Schluss und sage, alles Gute für euch von eurem Podcast-Team Timo und ihr.