Latest / Der Google Ads 1x1 Podcast - Insights & Tipps vom SEA Experten Daniel Rakus / #30 Google Ads 1x1 Podcast:So verteilst du Dein Google‑Ads Budget richtig
Transcript
- 0:00Google Ads, die zuverlässig Kunden und Umsatz bringen. Das ist das,
- 0:05was alle Unternehmen möchten.
- 0:07In diesem Podcast erfährst du, wie du Google Ads rentabel für dich und dein Unternehmen einsetzt.
- 0:13Der Google Ads 1x1 Podcast.
- 0:17Insights und Tipps vom SEA-Experten. Mit deinem Gastgeber Daniel Rakus.
- 0:25Willkommen zurück beim Google Ads 1x1 Podcast. Dem Nummer 1 Podcast für Google Ads.
- 0:31Auch heute wieder mit deinem Gastgeber Daniel Rakus. Heute sprechen wir über
- 0:35eine der wichtigsten Fragen im Kampagnenmanagement.
- 0:38Wie plane ich mein Budget richtig ein? Gerade bei Google Ads geht es nicht nur
- 0:42darum, wie viel Budget man hat, sondern auch darum, wie man es verteilt zwischen
- 0:47Brand-Kampagnen, generischen Kampagnen,
- 0:50Retargeting und mittlerweile auch neuen Typen wie Performance Max und Demand-Gen-Kampagnen.
- 0:55Wenn du diese Allokation clever magst, holst du das Maximum aus deinem Budget heraus.
- 0:59Wenn nicht, verbrennst du vielleicht schnell Geld.
- 1:02Warum ist die Budgetverteilung eigentlich so entscheidend? Google Ads ist ein
- 1:06Mix aus verschiedenen Hebeln.
- 1:08Brand-Kampagnen sichern deine Marken, generische Kampagnen bringen dir neue
- 1:11Kunden, Retargeting sorgt dafür, dass Interessenten nicht verloren gehen und
- 1:16Pmax oder Demand-Gen-Kampagnen erweitern deine Reichweite. Das Problem dabei?
- 1:21Viele Unternehmen geben zu viel in den falschen Bereichen aus.
- 1:25Brand frisst oft unnötig Budget, generische Kampagnen wird entweder O über oder
- 1:30unter bewertet, Retargeting wird manchmal ganz vergessen und Pmax oder Demand
- 1:34Gen werden erst gar nicht ins Budget eingeplant.
- 1:37Dabei macht die richtige Mischung den Unterschied. Im Folgenden gehe ich alle
- 1:42Kampagnenarten einmal durch,
- 1:44gebe euch hier Tipps für die Budgetverteilung und wie wir das in der Praxis
- 1:48bei unseren Kunden und unseren eigenen Kampagnen handhaben. Starten wir mit den Brandkampagnen.
- 1:53Brandkampagnen sind Suchanfragen nach deinem Namen oder nach deinen Produkten.
- 1:57Zum Beispiel Müller Küchenstudio Berlin.
- 2:00Vorteil dabei, sie sind sehr günstig, sie haben oft sehr hohe Conversion-Raten
- 2:04und es ist gewissermaßen ein Schutz vor Wettbewerbern.
- 2:07Nachteile? Viele dieser Nutzer wären wahrscheinlich sowieso zu dir gekommen,
- 2:12weil du im organischen Bereich wahrscheinlich auch ziemlich gut gerankt bist.
- 2:15Die Empfehlung für Brandkampagnen aus meiner Erfahrung sind etwa 5 bis 15% des
- 2:27Budgets einzukalkulieren.
- 2:28Die reichen meistens völlig aus, um dich abzusichern und um eine Top-Sichtbarkeit
- 2:33unter deinem Brand und Markennamen zu haben. Kommen wir nun zu den generischen Kampagnen.
- 2:38Generische Kampagnen sind Suchanfragen ohne einen Markenbezug,
- 2:42wie zum Beispiel beste Projektmanagement-Software.
- 2:45Vorteil dabei ist, es bringt echte Neukunden, die dich vorher gar nicht kannten
- 2:50und es steigert die Reichweite.
- 2:52Nachteil kann sein, es ist teurer im Vergleich mit Brand und die Conversion-Raten
- 2:56sind in der Regel niedriger.
- 2:58Die Empfehlung für das Budget ist hier etwa 40 bis 60 Prozent und ihr merkt
- 3:03schon, das ist der Großteil eures Budgets, denn der Rest wird ja noch auf andere
- 3:06Kampagnenarten verteilt.
- 3:08In den meisten Fällen ist es so, dass generische Suchnetzwerkkampagnen die Basis
- 3:12eurer Google Ads bilden sollten, um hier möglichst viele Anfragen oder Verkäufe zu generieren.
- 3:18Denn hier passiert die eigentliche Neukundengewinnung.
- 3:21Kommen wir nun zum Thema Retargeting.
- 3:24Retargeting sind Kampagnen für Nutzer, die deine Webseite schon mal besucht
- 3:27haben, aber noch nicht konvertiert sind. Der Vorteil dabei?
- 3:31Es ist extrem effizient, die Klicks sind sehr günstig und die Conversion-Raten eigentlich sehr gut.
- 3:37Ihr habt auch keine hohen Streuverluste, weil ihr durch Retargeting ja nur die
- 3:40Leute wieder bespielt, die sowieso schon bei euch auf der Webseite waren und
- 3:45daher schon Interesse gezeigt haben.
- 3:46Nachteil, es funktioniert nur mit genügend Traffic und die Reichweite ist insgesamt
- 3:51begrenzt, was aber auch ein Vorteil sein kann.
- 3:54Meine Empfehlung für das Budget, etwa 10 bis 20 Prozent eures Gesamtbudgets.
- 3:59Ich würde es nie ganz weglassen, selbst wenn dein Gesamtbudget relativ klein
- 4:03ist. Denn Retargeting lohnt sich eigentlich immer.
- 4:06Es ist immer sinnvoll, Website-Besucher nochmal auf irgendeine Art und Weise,
- 4:11zum Beispiel mit Display-Kampagnen, wieder zu aktivieren. Kommen wir nun zum
- 4:15Kampagnentyp Performance Max.
- 4:17Performance Max ist ein All-in-One-Kampagnentyp, der alle Google-Kanäle bespielt,
- 4:22also Search, Display, YouTube, Discover, Gmail und Google Maps.
- 4:28Die Vorteile hierbei sind, es ist sehr skalierbar, es ist KI-gestützt und PMAX
- 4:34deckt sowohl Neukundenakquise als auch Retargeting ab.
- 4:37Nachteile dabei sind weniger Transparenz und es gibt die Gefahr,
- 4:41dass die PMAX-Kampagne sozusagen eure Daten verbessert, weil sie eben auch zum
- 4:46Beispiel Brand Traffic anziehen kann.
- 4:48Die Empfehlung an Budget für die Performance Max-Kampagne liegt aus meiner Einschätzung
- 4:53bei 10 bis 30 Prozent des Budgets. aber nur, wenn du schon eine solide Struktur
- 4:59bei Brand, generischen Kampagnen und Retargeting hast.
- 5:02Pmax funktioniert nämlich am besten als Ergänzung, nicht als Ersatz für die
- 5:07vorher genannten Kampagnentypen.
- 5:08Und kommen wir abschließend noch zum Kampagnentyp Demand Gen.
- 5:12Demand Gen ist der Nachfolger von Discovery-Kampagnen mit visuellen Formaten
- 5:16auf YouTube, Gmail und im Discover-Feed.
- 5:19Die Vorteile sind, es ist perfekt für Awareness und Mitfunnel,
- 5:22es funktioniert ähnlich wie Social-Ads.
- 5:25Die Nachteile? Es ist nicht geeignet, wenn du sofort Conversions erwartest.
- 5:30Hier geht es erstmal um Reichweite und um Nachfrageaufbau. Meine Empfehlung
- 5:34für das Budget wären 5 bis 15 Prozent, also ähnlich wie bei der Brand,
- 5:38vor allem im E-Commerce oder bei B2B, wenn du Leads erstmal aufwärmen willst.
- 5:42Und abschließend noch eine kleine Ergänzung.
- 5:45Die vorher genannten Beispiele und Budgetaufteilung waren vor allem für den
- 5:49Bereich Leadgenerierung gedacht.
- 5:51Wenn ihr aus dem E-Commerce-Site, also einen Online-Shop habt,
- 5:54dann kann das Ganze ganz anders aussehen.
- 5:56Normalerweise ist es bei Online-Shops so, dass der größte Budgetanteil in Shopping-Kampagnen,
- 6:02also klassische Shopping-Kampagnen oder Performance-Max-Kampagnen mit Shopping-Feed geht.
- 6:07Hier ist es nicht selten der Fall, dass 80 bis 90 Prozent eures Budgets in diesen
- 6:12Shopping-Kampagnen stecken, weil bei Online-Shops ist es so,
- 6:15dass die beste Performance normalerweise über die Shopping-Ads generiert wird.
- 6:19Kommen wir abschließend noch zu einer kleinen Beispielaufteilung bei einem Budget
- 6:24von 10.000 Euro pro Monat. Eine Aufteilung könnte für den Bereich Lead-Generierung so aussehen.
- 6:29Brand 10%, also 1000 Euro eures Budgets.
- 6:33Generische Kampagnen 45%, also knapp die Hälfte 4500 Euro eures Budgets.
- 6:39Für das Retargeting 15%, also 1500 Euro eures Budgets.
- 6:44Für die Performance Max Kampagnen etwa 20%, also 2000 Euro eures Budgets.
- 6:50Und für Demand Gen 10%, also 1000 Euro eures Gesamtbudgets. Das sind natürlich
- 6:55keine starren Regeln, sondern es sind Ausgangspunkte bzw.
- 6:59Empfehlungen. Wichtig ist, dass du deine Zahlen regelmäßig überprüfst und auf
- 7:04die Gegebenheiten anpasst.
- 7:05Fassen wir abschließend die wichtigsten Punkte nochmal ganz kurz zusammen.
- 7:09Die Brand insgesamt klein halten und nur zur Absicherung die Brand-Ads schalten.
- 7:14Die generischen Kampagnen sind dein Wachstumstreiber und sollten der Kern deiner
- 7:17Google-Ads-Kampagnen sein.
- 7:19Retargeting ist dein Conversion-Booster für Leute, die schon bei dir auf der Webseite waren.
- 7:24TMAX erweitert deine Reichweite über alle Kanäle und die ManGen baut neue Nachfrage auf.
- 7:29Die Kunst liegt darin, diese fünf Bereiche in Balance zu halten und flexibel
- 7:33zu reagieren, wenn sich Markt- oder Zielgruppen ändern.
- 7:36Das war's für heute beim Google Ads 1x1 Podcast. Wenn dir diese Folge gefallen
- 7:41hat, abonniere gerne meinen Podcast, teile ihn mit Kollegen und Kolleginnen
- 7:45und schick mir gerne deine Fragen.
- 7:47Vielleicht werden sie schon in einer der nächsten Episoden beantwortet.
- 7:50Danke fürs Zuhören und bis bald. Der Google Ads 1x1 Podcast.