Latest / Hamburg-News – der aktuelle Nachrichten-Überblick um 17 h / Hamburg News: Urteil zu Gender-Kündigung, Schockanrufe und Hotel-Deal
Transcript
- Willkommen zu deinem täglichen News-Update. Dies sind die Themen vom 5. Februar. Kündigung einer Gender-Gegnerin war nicht rechtens. Mindestens drei Hamburger Seniorinnen sterben nach Schockanrufen. Warnstreik im öffentlichen Dienst in Hamburg. Kauft der Zara-Eigner das Steigenberger? Kapitän nach Frachterkollision zu Haft verurteilt. Miniaturen der Romantik in Hamburger Kunsthalle. Eisige Tage in Hamburg. Glatteisgefahr bringt Probleme. Die Kündigung einer Mitarbeiterin und Gendergegnerin durch das Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie war nicht rechtens. Das entschied das Landesarbeitsgericht Hamburg in einer Berufungsverhandlung. Allerdings ging es bei der Entscheidung nicht um das Gendern an sich, wie der Vorsitzende Richter Oliver Krieg bei der Urteilsverkündung sagte. Vielmehr habe das Bundesamt seiner Mitarbeiterin keine Weisung erteilen können, eine Strahlenschutzanweisung zu gendern, weil das Verfassen dieses Hinweises nicht in ihrem Kompetenzbereich gelegen habe. Eine Revision gegen das Urteil wurde nicht zugelassen. Allerdings ist eine Nichtzulassungsbeschwerde vor dem Bundesarbeitsgericht möglich. Die 43 Jahre alte Klägerin, die als Diplomchemikerin beim Bundesamt angestellt. Und auch dessen Strahlenschutzbeauftragte ist, hatte sich geweigert, die Strahlenschutzanweisung vollständig gegendert zu verfassen und war deshalb von ihrem Arbeitgeber abgemahnt und schließlich gekündigt worden. Dagegen war die 43-Jährige bereits in erster Instanz erfolgreich vorgegangen. Mindestens drei Hamburger Seniorinnen sind in den vergangenen beiden Monaten nach sogenannten Schockanrufen gestorben. Das stellte sich bei einer Recherche des Abendblatts heraus. Die Betrugsopfer kamen aus Rahlstedt, Poppenbüttel und Marmsdorf. Sie wurden 80, 81 und 86 Jahre alt. In einem Fall stellt die Staatsanwaltschaft einen kausalen Zusammenhang zwischen dem Schockanruf und dem Tod her. In den beiden anderen Fällen gibt es zumindest einen zeitlichen Zusammenhang. Die Opfer starben kurz nach dem Besuch eines falschen Polizisten. Die Parallelen in den drei Fällen sind offensichtlich. Ob es sich auch um dieselben organisierten Täter handelt, ist Teil der laufenden Ermittlungen. Die richten sich gegen Unbekannt. Mehrere tausend Beschäftigte im öffentlichen Dienst sind in Hamburg in einen 24-stündigen Warnstreik getreten. Allein zum Demonstrationszug durch die Innenstadt kamen nach Angaben der Gewerkschaft Verdi rund 3000 Menschen. Auf der Abschlusskundgebung vor dem Büro von Finanzsenator Andreas Dressel, SPD, er ist Verhandlungsführer der Tarifgemeinschaft Deutscher Länder, TDL, stärkte auch der Verhandlungsführer der Arbeitnehmerseite, der Verdi-Bundesvorsitzende Frank Wernicke, den Streikenden den Rücken. Ihr seid ein Kraftzentrum, weil ihr hier in Hamburg gut aufgestellt seid, kämpferisch, entschlossen und gemeinsam, rief er den Demonstranten zu. Diese waren zuvor vom Gewerkschaftshaus durch die Innenstadt zum Rathaus und von dort zur Finanzbehörde gezogen. Vor sich her trugen sie dabei auf großen Buchstaben das Wort Gerechtigkeit oder Plakate mit der Aufschrift Druck auf den Dressel und skandierten unter anderem Mieten runter, Löhne rauf, Hamburg-Zulage obendrauf. Verdi und der Beamtenbund DBB fordern für die bundesweit 2,2 Millionen Beschäftigten des öffentlichen Dienstes der Länder sieben Prozent mehr, mindestens aber 300 Euro mehr pro Monat. Das Steigenberger gehört zu den bekanntesten Luxushotels in Hamburg. Das Haus mit 235 Zimmern und Suiten hat ihren Standort in einem imposanten Backsteinbau auf der Flietinsel, ganz in der Nähe des Neuer Walls. Das Fünf-Sterne-Superior-Haus, zudem auch das beliebte Steigenberger. Anpassen sollen, egal ob mit Auto, Fahrrad oder zu Fuß. Man solle mehr Zeit einplanen und unnötige Fahrten vermeiden. Das macht der liebe Lars gerne, und zwar ganzjährig. Er traut dem Hamburger Wetter nicht über den Weg. Das war dein tägliches News-Update, erstellt mithilfe von künstlicher Intelligenz. Wenn dir diese Episode gefallen hat, abonniere unseren Podcast und teile ihn mit deinen Freunden. Bis zum nächsten Mal. Vom Hamburger Abendblatt finden Sie in unserer Abendblatt-Podcast-App.