Latest / Hamburg-News – der aktuelle Nachrichten-Überblick um 17 h / New EpisodeHamburg-News: HSV-Stadion künftig mit 75.000 Plätzen?
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- Willkommen zu deinem täglichen News-Update. Dies sind die Themen vom 18. Dezember. Großeinsatz für die Feuerwehr an der Außenalster. Hamburgs Weihnachtsgeschäft fällt aus. Tränen beim letzten Weihnachtskonzert der Goldkehlchen. Zufriedenheit bei Hochbahnkunden gestiegen. Nach der Kollision zweier Ruderboote sind heute Morgen neun Menschen aus dem eiskalten Wasser gerettet worden. Der Unfall, der sich in Höhe des Luxushotels The Fontenay im Stadtteil Rotterbaum ereignete, wurde laut einem Feuerwehrsprecher um 7.07 Uhr gemeldet. Ein Achter war beim morgendlichen Training mit einem Zweier zusammengestoßen und gekentert. Alle neun Insassen des Großboots fielen dadurch ins etwa 6 Grad kalte Wasser. Sieben von ihnen seien durch Rettungskräfte oder von anderen Booten aus gerettet worden. Die beiden anderen, die zunächst als vermisst galten, konnten sich mithilfe eines Begleitboots zum Ruderclub Alemania am östlichen Ufer der Alster retten. Andreas Bartmann, 66, ist niemand, der zu Superlativen neigt. Der erfahrene Handelsprofi hat in seinem langen Berufsleben schon viele Aufs und Abs erlebt. Wenn er allerdings auf die Zahlen im Hamburger Handel schaut, fällt seine Bilanz drastisch aus. Das Weihnachtsgeschäft in Hamburg fällt für den Einzelhandel bislang aus, sagt der Präsident des Handelsverbands Nord und Geschäftsführer von Outdoor-Ausrüster Globetrotter. An jedem der ersten drei Adventssonnabende seien die Umsätze im Vergleich zum Vorjahr rückläufig gewesen. Auch wenn es noch ein paar Tage bis Weihnachten sind, ist es unrealistisch, dass das noch aufgeholt werden kann. Besonders alarmierend sei die Situation für viele Geschäfte, weil es inzwischen das dritte Jahr in Folge sei, in dem die wichtigste Geschäftszeit des Jahres auf Sparflamme laufe. Konkrete Daten liegen noch nicht vor. Aber schon jetzt seien die Folgen absehbar. Auch in diesem Jahr bleibe die Zahl der Insolvenzen und Geschäftsschließungen im Handel hoch. Die Elbphilharmonie steht noch, obwohl die Hamburger Goldkehlchen zweieinhalb Stunden alles versucht haben, das Konzerthaus zum Wanken zu bringen. Der Männerchor wurde von 2150 Fans frenetisch gefeiert. Wahrscheinlich wurde noch nie so viel im großen Saal gestanden und getanzt wie am späten Mittwochabend. Die Goldkehlchen hatten aber auch ordentlich aufgefahren. Gäste waren unter anderem die Sportfreunde Stiller, Rolf Zukowski, ESC-Sänger Isaac Guderian und die Musiker von Joko Winterscheid. Einer von vielen Höhepunkten war, als Goldkehlchen-Vize Markus Tiedemann sich bei Chorgründer Flemming Pink für seine Ideen und das unglaubliche Jahr 2025 bedankte und Pink vor Rührung die Tränen nicht zurückhalten könnte. Das ganze Konzert können Sie sich im Stream, den das Hamburger Abendblatt präsentiert, auf YouTube ansehen. Das haben sich jedenfalls Matthias Riedel und Roman Gilz gedacht, als sie vor zwei Jahren ihre Getränkemarke Bloody Water gründeten. Die Hamburger füllten Mineralwasser in Getränkedosen, von denen ein bissiger Fisch ziemlich wütend guckt. Motto Drink or Die. Heavy Metal lässt grüßen. Klang nach einem guten Konzept, auch weil Getränkedosen wieder im Kommen sind. Trotzdem steht das Start-up jetzt vor dem Aus. Das Amtsgericht Hamburg hat Mitte Dezember ein Insolvenzeröffnungsverfahren wegen drohender Zahlungsunfähigkeit angeordnet. Vorläufige Insolvenzverwalterin ist Annika Schinkel von der Hamburger Kanzlei Brinkmann & Partner. Während in dieser frühen Phase des Insolvenzverfahrens normalerweise die Rettung des Unternehmens im Fokus steht, sehen die Gründer Riedel und Gils offenbar keine Zukunft für Bloody Water. Das Unternehmen wird abgewickelt, sagt Matthias Riedel auf Abendblatt-Anfrage. Das Problem, den Unternehmern fehlte das Geld für die nächste große Produktion. Eigentlich passte alles. Produkt, Kunden, Zeitgeist. Aber ohne Finanzierung ist es leider nicht möglich, so das Fazit des Unternehmers. Erfolgreich gescheitert, sagt er lakonisch. Die digitalen Angebote bei Bus und Bahn kommen an. Die Hamburger Hochbahn verzeichnet in ihrem aktuellen Kundenerlebnismonitor deutliche Fortschritte in der Bewertung ihrer Fahrgäste. Vor allem mit der Live-Standortanzeige der Busse, dem digitalen Ticketkauf und dem Störungsticker seien die Fahrgäste sehr zufrieden, was die Hochbahn als Bestätigung ihres digitalen Kurses wertet. Diese digitalen Angebote sind in den von der Hochbahn für den HVV entwickelten HVV-App und HVV-Switch-App verfügbar. Für den Kundenerlebnismonitor, den das Unternehmen jährlich erhebt und 2025 zum fünften Mal durchführt, wurden etwa 3000 Nutzerinnen und Nutzer zu rund 100 Leistungsmerkmalen befragt. Das Gesamtbild fällt positiv aus. 57% sind mit den Leistungen vollkommen oder sehr zufrieden. weitere 37% zufrieden. Nur 7% geben an, weniger zufrieden oder unzufrieden zu sein. Im Mittel ergibt das auf einer Skala von 1 vollkommen zufrieden bis 5 unzufrieden einen Wert von 2,36. Das beste Ergebnis seit Beginn der Befragung 2021, wie das Unternehmen mitteilt. Klimaaktivistin Luisa Neubauer hat erstmals darüber gesprochen, wie sehr sie die Debatte um die Haltung von Fridays for Future nach dem Massaker der Hamas am 7. Oktober 2023 an ihre persönlichen Grenzen gebracht hat. Es war ein Horror. Ich habe das erste und einzige Mal in meinem Leben eine Panikattacke gehabt in dieser Phase, sagte Neubauer in unserem Podcast, meine schwerste Entscheidung. Das war ein solcher Druck, da haben Bundespolitiker in mein Telefon reingebrüllt. Da ging jeden Tag auf Social Media die Welt unter, da hatte ich kurz das Gefühl, dass sozusagen wir verantwortlich sind für irgendwelche Anschläge und es war eine solch krasse Stimmung. Das komplette Gespräch ist unter www.abendblatten.de-podcast zu hören. Das war dein tägliches News-Update, erstellt mit Hilfe von künstlicher Intelligenz. Wenn dir diese Episode gefallen hat, abonniere unseren Podcast und teile ihn mit deinen Freunden. Bis zum nächsten Mal. Ein Podcast von Funke Weitere Podcasts vom Hamburger Abendblatt finden Sie in unserer Abendblatt-Podcast-App und auf abendblatt.de.