Latest / Spirit Mind Energy – Dein Universum für moderne Spiritualität | Gespräche mit Petra Baum / 038 Tarot & Astrologie - Folge 4 Archetypen verstehen (Gehängter - Turm) | mit Sabine Lechleuthner
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- Petra: Hallo zusammen, ich begrüße euch ganz herzlich zum vierten Teil unserer Serie über Gemeinsamkeiten und auch Unterschiede zwischen Tauro und Astrologie und freue mich jedes Mal aufs Neue, dich liebe Sabine, bei mir zu haben, mit all deinem Wissen und wir haben die letzten Episoden schon etliche Archetypen durchgesprochen, mit dem, was sie verstärken können, wo vielleicht auch die Herausforderungen sind, wie man sie astrologisch einordnet und ich würde sagen, Wir starten jetzt einfach deine Bühne und heute geht's los mit dem Gehängten. Sabine Lechleuthner: Dankeschön Petra. Jetzt kommen wir zu einer Karte, die den meisten Menschen unangenehm ist, weil der natürlich in einer schwierigen Position sich befindet und man das Gefühl hat, ich muss die Karte sofort umdrehen. Petra: Was auch spannend wäre, komm mal richtig auf, ja! Sabine Lechleuthner: Ja. Und wäre der Archetyp die Prüfung, die Krise. ⁓ Also können alle möglichen Arten von Krisen Auch natürlich als Tageskarte ist es eine kurze Krise, aber diese Karte hat das Potenzial anzuzeigen, dass es sich ⁓ längere, ⁓ tiefere Krisen handelt. ⁓ aus denen man wirklich dann eine transformative Kraft entwickelt. Im Hängen, man sieht ja diesen heiligen Schein, im Hängen geht einem unter Umständen ein Licht auf. Und man kann sich dann wieder in die richtige Position begeben, ausgehend von dieser Drei, die nach unten zeigt. Diese Figur hat ja diese Arme und den Kopf, das bildet wie Dreieck sieht es aus. Und ein Dreieck ist eine göttliche Geschichte und die muss nach oben zeigen. Und die Fußhaltung bildet ein Viereck und das ist irdisch und sollte nach unten zeigen. Und dadurch, dass das göttliche nach unten zeigt und das irdische nach oben, ist die Welt verkehrt. Und dadurch steckt man fest. Man kommt nicht weiter. Und hier geht es wirklich darum einen Perspektivwechsel vorzunehmen oder einen Opfer zu bringen, ⁓ wieder in die richtige Position zu kommen. ⁓ aus einer ausweglosen Lage wieder ins Rollen zu kommen, wieder handlungsfähig zu werden. Die Karte kann auch alte Muster zeigen, was wir in unserer ersten Sequenz schon besprochen haben. Ich stecke in alten Mustern fest, die mir heute nicht mehr dienlich sind und die sollte ich möglichst loslassen. Und die Art der Krise kann vielfältig sein, es kann die Midlife-Crisis sein, es kann eine Erkrankung sein, eine Beziehungsthematik, eine Berufsthematik, also das ist alles ist da möglich. Wichtig ist aber zu wissen, es dauert ein bisschen und Man braucht ein bisschen, bis man diese Krise überwunden hat. Petra: glaube, das ist auch wirklich oftmals mit den Fragestellungen, macht, Gott, das passiert mir immer wieder. Das ist, ich, Sachen, die sich mal so festgeschliffen haben, wie du sagst. Sabine Lechleuthner: Ja, genau. Mhm. Petra: haben eine Zeit lang vielleicht getaugt. Als die Kinder klein waren, vielleicht der Weg zur Schule, Arbeit und alles richtig und heute nervt es. Vielleicht so banale Sachen, aber man sagt, okay, dann überleg doch mal, taugt das Ganze noch, können die Kinder inzwischen selber zur Schule gehen, kannst du etwas ganz anderes machen, ⁓ einfach mal wirklich einen neuen Blickwinkel auf eine Situation zuzulassen. Meistens, wie du auch sagst, steckt es aber ein bisschen tiefer. Es ist nicht so, dass man sagt, ja, morgen mache ich das so, sondern erst mal gucken, was ist denn da eigentlich passiert, dass ich mich hier als Opfer fühle, festgehalten fühle, Stillstand spüre. Das zeigt die Karte bevor. Und ich glaube, das macht jeder, berät, wie befreit der eigentlich hier stehen kann, wenn man ihn mal umdreht. Sabine Lechleuthner: Ja. Ja und der astrologische Archetyp wäre hier Fische im Sinne des Opfers und der Erleuchtung. Fische hat ja diese zwei Seiten. Fische kann leicht zum Opfer werden, aber Fische kann auch die Erleuchtung haben. Und die Sonne im zwölften Haus als das Gefangensein und die Lebensumkehr durch tiefe Einsicht. Und dafür bedarf es natürlich einer Weile des Hengens. Es ist aber auch Neptun. Neptun hat ja Bezug zum 12. Haus. Es ist sein eigenes Haus. Er ist der Fischeherrscher. Also ihm gehört das Zeichen Fische. Neptun im Sinne von Hingabe. Also da geht nicht viel mit Aktion bei Neptun, sondern diese Hingabe an das Thema und dann verändert sich. und auch die immateriellen Werte. Es geht also ⁓ das Spirituelle, das, was uns eben auch ausmacht. also durch und durch Fischetheematiken. Petra: Ich glaube, das zeigt es auch nochmal ganz gut, Ich fühle mich in einer Situation gefangen, mit welcher Einsicht kann ich es lösen? Also der Blickwinkel ist vielleicht immer nochmal so bisschen pushig, aber dahinter liegt vom astrologischen her, und das darf man dann ja auch dazu nehmen zu sagen, das liegt in dir durch die Erfahrung, die du gemacht hast, durch dieses Opfersein wirklich zu sagen. Was kann ich denn selber jetzt hier dran in mir ändern, ⁓ mich aus meiner Opferrolle zu befreien? Sabine Lechleuthner: Genau, genau. Und manchmal genügt schon ein Perspektivwechsel, auf den man gar nicht kommen würde. Aber das reicht dann schon und plötzlich sieht es anders aus. Plötzlich ist die Lösung da. Aber es dauert ein bisschen, wie es die gibt. Petra: Ja. Es wird ein bisschen brauchen, bis es sich auch wirklich setzt, dann ist gut. Aber das ist ja auch der Impuls dahinter, denn ansonsten wäre ja eher der Aspekt, der bisschen negativ ist, zu sagen, wenn man diesen Perspektivwechsel nicht vollbringt, dann bleibt man in der Opferrolle. Dann lässt man sich im wahrsten Sinne des Wortes hängen und dann werden sich auch die Themen drum herum nicht lösen. Sabine Lechleuthner: Richtig, genau. Es gibt ja auch Menschen, die bestimmte Themen einfach nicht auflösen können und sich dann da reinfinden, aber nicht wirklich glücklich sind. Petra: aber immer noch glücklicher in der Schleife als tatsächlich etwas anzugehen. Man liegt ja auch in uns zu sagen, mit welcher Situation möchte ich wirklich den Stillstand lösen oder vielleicht erkenne ich auch, dass es mein persönlicher Stillstand ist und das wäre dann auch eine Akzeptanz. Aber wir wollen es ja eigentlich im Sinne ein neuer Perspektiv. Sabine Lechleuthner: Ja, ja. Ja. Natürlich, ja. Ja, die Haltung... Petra: eine neue Haltung und was hat ausgedient und darf neu sein. Sabine Lechleuthner: Genau, die ist so unangenehm, dass man da eigentlich gerne raus möchte. Ja, dann kommen wir zu einer sehr spannenden Karte, die Karte Tod. Hier ist der Archetyp der Tod. Also das große Loslassen. Es ist ja eine Karte, die eigentlich von diesem natürlichen Ende berichtet. Etwas geht zu Ende. Petra: Ja, eigentlich schon. Sabine Lechleuthner: Wir sollten es dann nicht aufhalten wollen. Wir sollten es zu Ende gehen lassen. Etwas hat sich tot gelaufen. Mit im Tod ist natürlich auch die Verwandlung, dass dann wieder Platz fürs Neue kommt. Ich finde es immer interessant bei Klienten, die sich bisschen auskennen und die dann sagen, der Tod heißt, das Alte ist vorbei, das Neue kommt. Und dann legen die sofort den Wert auf das Neue. Aber Beim Tod ist es wichtig, wirklich erst Abschied zu nehmen. Wirklich erst sich zu verabschieden, bevor das Neue kommen kann. Also man kommt nicht ⁓ den Abschied herum. ⁓ die Trauer, ⁓ das Loslassen, ⁓ die Verabschiedung. Das ist ein Prozess und erst wenn der durchlaufen ist, dann kann das Neue kommen. Petra: Ja, und ich glaube, wir hatten ja schon ein, Mal auch die auch beim Rat des Schicksals, es gibt manchmal Sachen, da wird man durch die Waschmaschine oder durch den Trockner gedreht. Ich glaube, der Tod ist das auch definitiv. Aber es gibt eben auch nicht die Abkürzung. Wenn man die für sich sucht, hat man in letzter Konsequenz dann etwas drüber gepflanzt und die Erde wird nicht tragfähig sein. Aber. Sabine Lechleuthner: Mhm. Ja. Petra: Das Schöne ist, es heißt ja nicht, und das ist ja auch manchmal die Angst, es hat nichts, gar nichts mit physischem Tod zu tun, sondern mit Dingen, die ausgedient haben und eigentlich auch gehen dürfen. Es ist schön, weil es ist ja nach dem Gehängten, wo wir auch gesagt haben, hier ist ein Stillstand, neuer Blickwinkel, und wenn man eine Ebene tiefer geht, dann habe ich eben auch Sabine Lechleuthner: ganz genau. Ja, ja. Petra: Situationen, wo man manchmal sehr ehrlich zu sich sein darf oder muss, ⁓ zu sagen, das trägt gar nicht mehr. Sabine Lechleuthner: Mhm. Mhm. Ja und es ist natürlicher Prozess. Alle Dinge gehen zu Ende und es kommt wieder etwas Neues. Deswegen dieses Stirb und Werde, was wir ja auch in den Themen des 8. Hauses finden. Dieses plutonische 8. Haus und hier wäre es Saturn im 8. Haus, die Grenze, Trennung, Abschied, aber eben auch dieses Stirb und Werde und Saturn als Herr der Zeit. dieser Karte zugeordnet. Also Saturn und das achte Haus zeigen Abschied und Wandlung. Darum geht es bei der Karte der Tod. Petra: Ich komme nicht umhin, aber ich habe auch die Aufgabe, es zu verabschieden, damit was Neues kommen kann. Also unangenehm, aber sehr, sehr wichtig und wenn man durch ist, richtig gut. Sabine Lechleuthner: Mhm. Ja, genau so. Ja, genau. Man ist dann ein anderer. Es ist eine tiefgreifende Wandlung. Petra: Ja, ja, und, und, und das wäre dann ja auch der Negativaspekt zu sagen, ich gucke gar nicht hin, ich tue nur so oder vor lauter, vor lauter Angst bleibe ich hier stehen und ich würde sagen, dann wird es unangenehm. Also für einen selbst. Ja. Sabine Lechleuthner: Ja. Mhm. Ja, dann gibt es gar keinen Fortschritt. Dann bleibt man verhaftet in diesen Themen und das war es dann. Dann kommt das Neue nicht. Petra: Ja, man schädigt eigentlich sich selbst für all das, was im Leben Neues kommen darf. Sabine Lechleuthner: Ja, ja. Gut, dann kommen wir zur Mäßigkeit. Die Mäßigkeit, ist der Archetyp der Seelenführer und das bedeutet, dass wir in tiefster Krise, dass uns aus tiefster Krise eine Kraft erwächst. Petra: Okay, weiter. Sabine Lechleuthner: Das hat schon auch noch bisschen was mit dem Tod zu tun, wenn wir in tiefster Krise sind, wenn wir ganz unten angekommen sind, dann merken wir, wir haben Kraft. Aber der Seelenführer ist auch so die Begleitung. Wir haben immer irgendwie irgendwelche Begleiter. Also das kann ein Schutzengel sein oder in Form eines Menschen auch oder eines Tiers. Also wir haben Begleiter, die mit uns sind. Und deswegen ist auch die Aufgabe hier, sich einer höheren Führung anvertrauen können. Und die 14 steht ja auf der Karte. Das nimmt Bezug zu den 14 Nothelfern, die wir jetzt hier aus der Kirche kennen, aus der christlichen Religion, die man ja anruft auch in höchster Not. Da gibt es ja für alle möglichen Ereignisse gibt es einen Nothelfer. Also das hat einen helfenden Aspekt, diese 14. Und es wird dieser Karte Venus im Sinne von Harmonie und Ausgeglichenheit zugeordnet, im Sinne von die richtige Mischung finden. Petra: Das ist immer der Punkt. Ich finde die deutsche Übersetzung Mäßigkeit, wenn ich ehrlich bin, nicht sonderlich passend, weil es oftmals so ist, ich muss mich mäßigen. Nein, Téhérance ist eigentlich das schönere Wort zu sagen. Es ist die Ausgeglichenheit und die richtige Mischung dazwischen. ist was komplett anderes als das Wort Mäßigkeit eigentlich assoziiert. Sabine Lechleuthner: Mhm. Mhm. Ja, genau, genau. Die innere Balance, deswegen auch die Venus. Wenn ich im Balance bin, dann habe ich Heilung, dann geht es mir gut. Es ist auch eine Karte, die Heilung anzeigt, wenn ich die richtige Mischung finde und die Farben auf der Karte Rot und Weiß ebenso wie auf der Karte der Löwe. Also die Kraft zeigt eigentlich die archimistischen Farben, dass man hier dieser Karte so lange mixt, wie die Alchemisten auch gemixt haben, ⁓ die richtige Mischung zu finden. das ist dann die tiefer gehende Bedeutung. Und hier sieht man ja auch, ein Fuß steht im Wasser, einer auf der Erde. Also auch die richtige Mischung. Petra: Man ist verbunden und man macht das Glas so lange, bis es eigentlich hier auch die richtige Mischung für einen hat. Alles kommt wieder in den Fluss und in den Ausgleich. es auch Ärztin Michael dahinter. Und das ist eine ganz, ganz starke Karte, aus der man sich selber wieder in den Fluss bringt. Sie kommt ja auch nach dem Tod. Das heißt ja auch, wieder zu sich finden. Sabine Lechleuthner: Ja, genau, Und eben zu wissen, da gibt es Helfer, die mir auf meinem Weg beistehen. Ich bin nicht alleine. Petra: Ja, ich bin nicht alleine. Denn ansonsten kommt man hier, glaube ich, auch so, dann kann es halb seiden werden. wenn man nicht darauf vertraut, dann wird es, glaube ich, nicht ganz so einfach, diesen Weg zu finden für sich selbst. Sabine Lechleuthner: Ja, genau, dann kann man sich wirklich sehr, sehr einsam fühlen. Und man muss ja jetzt noch zum Teufel gehen. Also Richtung Teufel, zum Ohnmars. Und ich kann das natürlich mit einem guten Helfer, kann ich mich eher mit dem Teufel, das heißt mit meinen Schattenseiten beschäftigen im übertragenen Sinne jetzt, wenn ich jemanden an meiner Seite habe, der mir da... Petra: Genau. Eine der besten Lieblingskarten für viele. Sabine Lechleuthner: beisteht. Ja, der Teufel ist der Archetyp des Widersachers und das ist natürlich auch der Widersacher in einem selbst. Unsere eigenen inneren Schattenthemen, die wir nicht gerne anschauen, alles was wir nicht gerne an uns erkennen. Das Unerhörte, was nicht gehört ist, aber was auch unerhört ist, Sinne von gar nicht machbar, gar nicht zu tun, das ist der Teufel. Und bei jedem sind das natürlich andere Sachen. Bei dem einen sind es Süchte, bei dem anderen sind es Eigenschaften wie Geiz oder Neid und so weiter. Jeder hat da so seine Themen. Wenn der Teufel auftaucht, dann tut man gut daran, sich mal diesen Schattenseiten zu widmen, da mal zu schauen, wo fehlt es denn da bei mir, was könnte ich mir noch anschauen, was muss ich konfrontieren, ⁓ wirklich ganz zu werden, was muss ich an mir selber erkennen und dann nicht über Projektionen zu mir holen, sondern was ist denn mein Anteil, was Schattenseiten habe ich, welche Süchte. Und hier ist in der Astrologie die Unfreiheit, die Abhängigkeit und das wäre Pluto in seiner dunklen Ausdrucksform als Macht, als dunkle Macht, aber auch als Ohnmacht. Pluto hat ja immer die Seite Macht, Ohnmacht und Verstrickung. Petra: Das Spannende ist dann, wo sieht man sich? Und das sagt ja oftmals mehr über einen selbst, es ist harte, sagt. Viele nehmen sich ja in diese Ohnmacht und sagen Ja, ich werde hier manipuliert und ich werde und ich werde, ohne eventuell auch die eigenen Möglichkeiten zu erkennen, sich, wie du sagst, aus den Verstrickungen zu befreien. Wir haben ja hier eigentlich, deswegen habe ich es nochmal, die beiden Liebenden stehen. Sabine Lechleuthner: Genau, genau. Sehr schön, ja. Petra: die ganz lose miteinander verbunden sind und sich eigentlich auch aus den Abhängigkeiten befreien könnten. Sabine Lechleuthner: Ja. ist schön, wenn man das kann. Das wäre ja das Ziel der Karte von der 15. Die Quersumme ist die 6 und der Verstrickung zur Herzensentscheidung. Ich muss nicht etwas machen, weil ich verstrickt bin, sondern ich kann mich frei entscheiden. In der Handhaltung des Teufels, in dieser offenen Hand, ist das Symbol des Saturn gezeichnet. Saturn war ja, also man sieht es hier nicht auf den ersten Blick, man müsste eine Lupe nehmen. Ja, genau, also ein bisschen kann man, wenn man es weiß, kann man es schon erkennen. Der Saturn galt ja in der alten Astrologie als der ⁓ große Übeltäter. Das ist heute nicht mehr so. Aber früher wurde er als großer Übeltäter gesehen und das hat man dem Teufel hier nochmal in die Hand gemalt als Symbolsprache der großen Übeltäter. Petra: Aber auch wenn man ihn annehmen möchte. Wenn ich schaffe, mir selber klar zu werden, wo ich in einer Abhängigkeit bin und dass ich selbst die Macht habe, Positiven daraus zu befreien, dann nehme ich natürlich auch dem Teufel seinen Druckmoment weg. Sabine Lechleuthner: Ganz genau, die Macht nimmst du ihm da. Petra: Macht. Nehme wegen der Macht, andererseits sonst bin ich entweder ohnmächtig und ergebe mich dem oder breche einfach nur Machtkämpfe vom Zaun. Ich glaube, das kostet viel Kraft ohne ein Ergebnis. Sabine Lechleuthner: Genau. Ja, stimmt. Und der Teufel hat aber auch noch die Seite, sich in Versuchung führen zu lassen. Manchmal ist es ja auch gar nicht schlecht. Angenommen, liegt auf einer Position, wo es heißt, das sollte man tun. Je nach Geschichte des Klienten, der Klientin könnte man dann auch sagen, warum lassen sie sich nicht mal in Versuchung führen? Petra: Ja, Ja, das sind am meisten überraschende Karten an den Stellen, erst mal ein Ui Sabine Lechleuthner: Hahaha Das nimmt ihm auch bisschen die Angst vor der Karte, diese sich in Versuchung führen lassen, weil es gibt Menschen, die sehr negativ auf den Teufel reagieren. Petra: Ja, definitiv. Sabine Lechleuthner: Aber es ist eine große Chance, die in ihm liegt. Petra: ist eine große Chance und kann auch zu einem Punkt führen, wenn man zur nächsten Karte kommt. Das ist dann mal wirklich Kracht. Sabine Lechleuthner: Genau, jetzt kommt der Turm und der Archetyp ist die Befreiung. Ob man sie will oder nicht. Petra: Ja. Tod, der ein bisschen unangenehmer ist, denn hier ist keine sanfte Transformation, sondern hier hat man einmal rausgeschleudert, ob man will oder nicht. ⁓ Sabine Lechleuthner: Ja. Genau, genau. Man sagt hier die Befreiung von Zwangsvorstellungen, der Durchbruch zur Freiheit. Und das hat mit Uranus zu tun. Der Planet Uranus, der einschlägt wie ein Blitz. Also das ist auch ein Symbol des Uranus. Es schlägt ein wie der Blitz und wirft die Leute aus dem Turm und der Turm ist Saturn. Also die haben sich eingemauert und sind unfrei geworden. Und manche wollen aber so bleiben. Also lieber so als mit einer Freiheit, in der ich dann selbst entscheiden muss. Aber dann kommt Oranus und sprengt diese Verkrustung und die beiden fliegen hier raus und haben jetzt die Chance etwas Neues zu Petra: Mhm. definitiv meistens in dem Moment nicht angenehm und aus den Erfahrungen, die ich gemacht habe, sind das oftmals Situationen, die nicht jemand von sich aus anzettelt, oftmals, weil er zu lange gewartet hat, immer vielleicht beim Gehängten, weil er manchmal nicht hingeguckt hat, passiert so etwas. Sabine Lechleuthner: Ja. Richtig. Petra: Und das heißt, sei es jetzt die Firma, die plötzlich Konkurs anmeldet oder der Partner, der von heute auf morgen sagt, dass er geht, was auch immer, etwas vor eine noch vermeintliche, wenn man die Augen aufmacht, hätte man es vielleicht gesehen, Stabilität gegeben hat, kracht plötzlich. Und das heißt nicht mehr reflektieren, warum, sondern was nun? Sabine Lechleuthner: Ja. Richtig. Ja. Nein, genau. Petra: Das ist ja auch der Eroganuss, dahinter zu sagen, was kommt denn jetzt auf mich zu? hier kann ich nicht mehr zurück. Sabine Lechleuthner: Ja, ja. Und der Uranus bringt auch die Lösung mit. Weil es geht ja hier ⁓ das Individuelle, ⁓ wer bin ich, was mache ich, was passt zu mir, was bin ich. Und diese Befreiungsaktionen sind oft sehr wichtig. Sonst kommt man auch nicht weiter. Petra: Ja. Ja. Jeder, die Karte einmal hinter sich gebracht hat, so unangenehm sie war, merkt meistens, dass das was kommt, weit besser und dieses Ich kann wieder atmen und Befreiung kriegen und was Neues aufbauen dringend überfällig war. Also hier, was schon lange vorher nicht mehr getragen hat. ⁓ Sabine Lechleuthner: Genau. Ja, also die Karte kann der Zusammenbruch sein, aber sie kann auch der Durchbruch sein. Oder dem Zusammenbruch folgt der Durchbruch. Die muss jetzt nicht immer wahnsinnig dramatisch daherkommen, aber es gibt ja auch Sternzeichen, die können mit so was leichter umgehen. Die haben mit Veränderungen nicht so viele Probleme. Aber so Erdzeichen, vor allen Dingen Stier, Uranus lief er jetzt lange durch Stier. Die Stiere und die Planeten in Stier alle überlaufen und da gab es dann schon Herausforderungen. Ja, ja, genau. Petra: Die Erde hält halt gerne fest und nicht so gerne her. glaube, Luft- oder Feuerzeichen ist definitiv einfacher. Es ist dann vom Mentalen oder vom Aktionismus her einfach zu sagen, sie stellen sich dem, da dürfte Erde und sich etwas schwerer mit tun. Danach sich befreit fühlen. Sabine Lechleuthner: Genau, ja. Aber danach sich befreit Petra: Und wir sind mit dieser Startenkarte am Ende unserer heutigen Episode. Und das nächste Mal widmen wir uns dem, was kommt denn dann. Liebe Sabine, ich bedanke mich wie jedes Mal ganz, ganz herzlich. Ich finde es so inspirierend und so tolle Impulse und freue mich schon, wenn ich dich das nächste Mal wieder zum letzten Teil dieser Serie begrüßen darf. Bis dahin. Sabine Lechleuthner: Mhm. Dankeschön, Petra. Ja, ich freue mich auch drauf.