Latest / UnternehmerTUM Backstage - Geschichten aus dem Innovationsökosystem / Vom Familienunternehmen geprägt, für die KI-Zukunft gerüstet: Gordon Gorski im Gespräch
Transcript
- speaker-0: Willkommen bei Unternehmertum Backstage. Hier sprechen wir mit Menschen hinter den Innovationen. Gründerinnen und Gründern, Forschenden, Macherinnen und Entscheidern aus dem Unternehmertum Ökosystem. Wir teilen Einblicke, Erfahrungen und Geschichten aus Start-ups, neuen Technologien und natürlich dem Unternehmertum. Los geht's! Schön, dass ihr dabei seid. speaker-1: Herzlich willkommen bei einer neuen Folge Unternehmertum Backstage. Heute mit einem Gast, den ich schon seit längerem kenne und auch schätze. Was er tut und was ihn so umtreibt, wird er am besten selber beschreiben. Ich spreche heute mit Gordon Gorski. Offiziell ist Gordon Gorski CEO der Bayerische Hausbau Development. Lieber Gordon, schön, dass du hier bist. So, bevor wir jetzt in den Inland einsteigen, Gordon, interessiert mich ja immer neben dem, was die Person beruflich macht und worüber man ja alles liest und hört und erzählen kann auch. speaker-0: Vielen Dank, mich sehr. speaker-1: Was macht Gordon Gorsky, wenn er nicht im Büro sitzt? speaker-0: mit seinen drei Kindern spielen. Tatsächlich? Ja, wir haben drei. Am wunderschönen Alter neun, sechs und drei. Und die halten uns oder mich ordentlich auf Trab. Und wenn dann noch Zeit ist, dann viel lesen und wir lieben die Berge und sind ganz oft da. speaker-1: Da es auch ⁓ Bauen schon mit den Kindern. speaker-0: Ja, also Bended, der Mittlere, möchte Bauarbeiter werden, hat jetzt so seine eigene Werkbank bekommen und zimmert da mal zu meiner Freude, mal zu meinem Erstaunen dann doch etwas realistischer an unseren Wänden rum. Aber im Prinzip alles spielerisch. speaker-1: Beim Namen bayerischer Hausbau klingelt es beim einen oder anderen in der Münchner Region zumindest mal oder auch darüber hinaus, der ja sehr stark mit der Sher Cooper Gruppe verbunden wird, ist ja sozusagen der Ursprung der Gruppe. Jetzt hat dieser Name auch bei deinem Titel ja einen weiteren Griff bekommen, nicht nur bayerischer Hausbau, sondern Development. Der kannst du mal bitte uns und die Zuhörer mitnehmen, was hat es mit dem Unternehmen auf sich, woher kommt das Ganze und warum heißt es nicht mehr nur bayerischer Hausbau, sondern bayerischer Hausbau und Development. speaker-0: Es gibt im Prinzip zwei Stränge der bayerischen Hausbau als Dachmarke. ja, du hast recht, wir sind die Keimzelle sozusagen der unternehmischen Tätigkeiten von Familie Schörkoper. Und man hat sich in 2023 dann aufgrund der Marktsituation entschieden, zu trennen. Also zu trennen heißt einmal das Portfolio, das was wir im Bestand haben, in die Bayerische Houseboar Real Estate und die Development-Aktivitäten, also das was wir an Grundstücken haben, wo wir Baurecht schaffen, die wir bauen, verkaufen etc. dann in die Bayerische Houseboar Development zu integrieren. Einfach aus Finanzierungsgründen, Risiko-Gesichtspunkten und weil die beiden Unternehmensbereiche halt einfach schon anders aufgestellt sind. Asset Management und Projektentwicklung sind schon unterschiedlich. wirklich. speaker-1: Jetzt bist du auch bei der Gruppe seit 2023, korrekt? 24. Wo das geholt 23 ist, sagen wir es mal so genau. Also Gespräche geführt in 23, offiziell geschaltet 24. Was hat dich bewegt aus deinen vorigen Jobs zu einem Unternehmen wie der Bayerischen Hausbau Development, schräg schräg der Scherg-Kuboer-Gruppe zu wechseln? speaker-0: 21. emotional verbunden Also ich habe in meiner bisherigen Karriere oder in Karriere davor sozusagen beide Seiten kennenlernen dürfen. Einmal hoch-tief Projektentwicklung, viele Jahre zum Schluss in der Geschäftsführung tätig und klassische Konzernprägung im Prinzip. Und vorher auch Familienunternehmen, Christensengruppen, dänische Entwickler, auch viele Jahre tätig gewesen. Und ich habe immer gesagt, ich kann sozusagen arbeiten trotz Konzern, aber nicht wegen Konzern. Also sprich, fühle mich sozusagen in die mittelständischen Strukturen mindestens genauso wohl. und die Verbindlichkeit und auch die kurzen Entscheidungswege, wir im Familienumfeld haben und diese Dynamik vor allen Dingen, die jetzt sozusagen auch mit Florian dann nochmal verstärkt Einzug gehalten hat ins Gesamtunternehmen, die ist einfach beeindruckend und das hat mich gereizt, nochmal sozusagen den Weg aus Berlin nach München und sozusagen die Geschicke der Bayerischen Houseball Development da nochmal intensiver zu bringen. speaker-1: ist auch kein schlechter Move von Berlin nach München zu gehen. Das ist auch landschaftlich nicht ganz verkehrt. Florian Schölkower war ja auch bei uns schon im Podcast. Hat er da auch viel über die Historie von Schölkower und der Gruppe erzählt. Was hat dich denn seit jeher gereizt, sich mit Immobilien zu beschäftigen? Wie kam Gordon Gorsky in den Immobilienbereich? ist jetzt nicht der Standard für jeden, aber schon immer auch für alle gut zu verstehen. Was war denn die Motivation oder war das Zufall. speaker-0: Na, Zufall nicht. Wenn du das mal fragst, was war wirklich der Trigger-Point, was war der Auslöser, dann muss ich tief in die Kindheit zurück. Jetzt werden wir sehr psychologisch, nein, Quatsch. Entweder, wir haben damals das Haus meiner Eltern umgebaut, das war sozusagen als kleiner Stippi, mal den Mischer mit Sand zu befüllen und diese ganzen Themen, da war so vielleicht der Anfang, etwas zu erschaffen. Am Ende des Tages, man kann das sozusagen erst bisschen abschichten. Man ist entweder in etwas tätig, wo man am Ende des Tages, in Anführungszeichen, oder nach einer gewissen Periode, etwas stehen sieht, also Produktion, Industrie etc. Oder man ist eher so im ideellen Bereich unterwegs, Versicherungsbranche etc. Und mich hat es immer sehr, sehr stark dazu getrieben, Dinge zu gestalten und am Ende des Tages etwas zu sehen, was... wir als Team, was die Firma, was ich geschaffen habe. da ist die Immobilie natürlich als etwas, auch gar in der heutigen Zeit, glaube ich, man sagen, nicht digitalisiert werden kann. Solange wir unsere Köpfe noch auf unseren Schultern sitzen und nicht im Elon Musk Universum hochgeladen sind, werden wir in sozusagen Steinen wohnen oder innerhalb von Gebäuden und von da finde ich es immer toll, Städte zu entwickeln und halt einfach Gebäude wachsen zu sehen. speaker-1: über die Zukunft nachher sprechen. Du hast bei dem Antritt, bei deinem Job, glaube ich mal geschrieben, dass sich das Unternehmen so in einem Dornen-Düröschen-Schlaf befunden hat. Du hast dann auch begründet, warum das so ist. Was war da deine Perspektive darauf damals? speaker-0: Die Bayerische Hausbauer, wenn man sich das anschaut, war ja in mehr Städten tätig als wir es heute sind. Also ich war heute in einer starken Konzentration auf München, Hamburg, die realistische Detailer, aber auch in weiteren Städten wie Berlin und Frankfurt in Deutschland. war schon mal mehr. Und bei Antritt in der Marktphase war noch die Vision, die durchaus berechtigte Hoffnung, dass die Immobilienkrise sich schneller wieder normalisiert. Ich glaube, ist allen bewusst. Wir sehen es heute, dass nicht so ist. Zinsniveau nach wie vor hoch, Baupreise sehr hoch und im Prinzip die Investitionsfreudigkeit. einen sehr niedrigen Niveau im ZNRs Durchschnitt. Von daher wachsen wir etwas überlegter und konzentrieren uns aktuell auf die Projekte, die wir haben. Am Ende kann man auch wunderschöne Stadtentwicklung gestalten. Wir sind gerade in der Umsetzung von Feldmoching mit den ersten Wohnungen von insgesamt über 500. speaker-1: Stadtteil in München muss man sagen. Genau. speaker-0: Genau, Stadtherr München. Und wachsen da gerade. Und natürlich wird das Thema Wohnen, also so eine Zahl, die sehr, griffig ist, 1,2 Millionen Wohnungen in Deutschland fehlen bis 2030. Wenn du 2030 1,2 Millionen Wohnungen haben willst, müsstest eigentlich heute anfangen, sie zu bauen. Was wir oder viele Projektentwickler nicht tun, weil die Baukosten und Rahmenbedingungen das nicht hergeben. Aber da ist sonst eine sehr, große Nachfrage. Und wenn sich die anderen Zinsniveau, etc., Baukosten, die anderen Themen wieder Stück weit... positiver gestalten und lösen lassen. Möglicherweise kommen wir noch auf das Thema Innovation im Bau. Dann kann das ein Hebel sein, das zu beschleunigen. Dann werden wir auch wieder ganz starkes Wachstum sehen innerhalb der Bauwirtschaft in Deutschland und damit natürlich auch für alle Unternehmen und auch für uns. speaker-1: Du hast gerade das Stichwort gegeben, dass das Thema mangelnder Wohnraum eins der Brennpunktthemen ist. Wir sitzen ja hier heute in München im Munich Urban Coalab, also einer Stadt, die ja auch sehr stark wächst, einen Boom hat, wo man auch zuletzt lesen konnte, dass die Stadt auch kollabiert in ihrem Verkehr und in ihrem ÖPNV, aber eben auch im Bereich Wohnraum. Und du hast ja auch beschrieben, wie geht ihr damit ⁓ aktuell? Also macht ihr dann... gar nichts, das sagt er, es lohnt sich gar nicht zu investieren oder wie tariert das ein Unternehmen oder auch ein CEO wie du aus? speaker-0: Wir schichten es ein bisschen stärker ab. Wir gucken jetzt natürlich auf München. Wie gesagt, große Nachfrage nicht nur München, Deutschland weit, nach Wohnraum. Jetzt eben nicht nur nach Luxuswohnraum oder gehobenen, sondern wir müssen das breite Segment bedienen. Die Leistbarkeit der Investoren, also auch der Privatkäufer, ist runtergegangen. ist ein Unterschied, ob du zu 1 % finanzierst oder zu dreieinhalb fast vier. Und die globale Unsicherheit spielt natürlich auch mit rein. speaker-1: Zahlen ausdrücken, weil immer so 1 % Finanzierung versus 3-4%, kannst du mal so ein Beispiel geben, wo auch dem nicht-immobilen Experten einfach klar wird, was das bedeutet auch in Zahlen für so eine Familie oder so einen Haushalt. speaker-0: Ich mach's so bisschen aktueller. Wir haben mit der Zinsentwicklung durch den Irankrieg, das vorher so finanziert so für 3,3 Prozent. Wenn du bei uns, Feldmoch, eine Wohnung gekauft hättest, 930.000 Euro die Wohnung, Vier-Zimmer-Wohnung, eine schöne zwei Stellplätze mit dazu, also, sag mal, Investitionsvolumen kurz unter einer Million. Klassischerweise 300.000 Einkapital, 700.000 zu finanzieren. Wenn du das mit 3,3 Prozent gemacht hättest, Und jetzt mit der Zinserhöhung dann bei 3,9 liegst, dann hin dazwischen also in der Bonität, also 400, 500 Euro mehr Belastung, die du im Monat hast, dann bist du dann so bei 4500 Euro, die du Belastung hast. Wow. Und das ist natürlich etwas, was, wenn man sich die Mieten anschaut, auch nicht so weit weg ist. Also eine Vierzimmerwohnung zur Miete in München. Ich glaube, das war Rans aber häufiger. dann scheitert oder was was sozusagen zur Überlegung beibringt, ist auf der einen Seite das Thema Einkapital, das muss erstmal da sein, gerade für junge Familien. Und auf der anderen Seite natürlich die gesamtwirtschaftliche Verunsicherung. Also natürlich hat München einen starken Automobilstandort. Wenn ich da arbeiten würde, kann man sich schon die Frage stellen, ob man in dieser gesamtwirtschaftlichen Situation jetzt den once in a lifetime Deal für die die meisten Immobile dann ist, tatsächlich geht oder ob man nicht sagt, wir warten mal und wohnen zur Miete und gucken mal an, wie die Marktsituation weiter läuft. Vertrieb, den wir da derzeit machen, für Feldmochingen, also Münchner Nordwesten. läuft gut für die aktuelle Marktphase. Wir haben morgen Grundsteinlegung und haben die Hälfte der Wohnung verkauft. Das ist in der heutigen Zeit, glaube ich, ganz guter Wert. wäre vor, in der Boomphase vor fünf, sechs Jahren, wäre wahrscheinlich schon zwei Drittel oder alles verkauft gewesen. Also es sind andere Zeiten. Man verkauft langsamer. Man muss wieder sehen, dass man sozusagen alle Marketing, Überlegungen, die Klaviatur der Werbung gut spielt, ⁓ wirklich die Kunden zu erreichen. es ist halt wieder ein Verkaufen und nicht mehr ein Verteilen. Aber Am Ende des Tages geht es schon noch. Wir machen es. Man sieht erste zerkhafte Ansätze, dass auch andere Projektentwickler anfangen, die Umsetzung zu gehen, was sehr wichtig ist. Wir sehen natürlich auch immer diese klassischen Steigerungen der Baugenehmigungszahlen. Das super. Aber eine Baugenehmigung ist noch keine gebaute Wohnung. wenn das Projekt, weil zu teuer eingekauft meinetwegen, für den Projektentwickler nicht wirtschaftlich darstellbar ist, dann wird er auch nicht anfangen. speaker-1: Hast du da Empfehlung gerade an Menschen, dich fragen? hast gesagt, erst mal mieten, dann schauen. Hast du dann Zeitgefühlen in deiner Rolle, was dir natürlich als Unternehmenslenker auch umtreiben wird, weil es euer Geschäft auch unmittelbar beeinflusst, auch genau dieses Zeitfenster? speaker-0: Im Prinzip, wenn man davon ausgeht, das Zinsniveau wird auf Sicht von 3,5-4 % für die Finanzierung der angenutzten Mobil oder Kapitalanlage. Das wird auf dem Niveau sicherlich eher mittelfristig stabil bleiben. geopolitische Einflüsse noch mal weiter steigen. Das hängt auch sehr stark jetzt ab von den weiteren Entwicklungen im Iran am Ende des Tages und Ölpreisschocks und so weiter. So was sagen wir, das bleibt stabil. Dann haben wir auf der anderen Seite natürlich das Thema Förderung, die die Bundesregierung ja überhaupt nächstes Jahr noch mal intensiver aufsetzen will. Das bekomme ich als Eingenutzung an KfW, Darlehen etc. Und wie früher man natürlich anfängt, so eine Wohnung zu kaufen. Das ist länger der Horizont des Abzahlens. Je später du im Leben so etwas tust, ist deine Belastung höher. Es ist schon die Empfehlung, wenn es ein Kapital da ist und man das passende Objekt gefunden hat, es eher heute zu tun als in fünf Jahren. Weil die Preise werden nicht großartig sinken. Wir hatten jetzt eine gewisse Koalition am deutschen und am Münchner Markt. Wer darauf wartet, dass die Preisentwicklung noch mal 10 Prozent nach unten geht, in ein paar Monaten oder Jahren feststellen, dass sich das wahrscheinlich nicht aufgegangen ist. Und wenn das Zinsniveau stabil ist, dann muss man ... die Entscheidung treffen, wenn man es dann will. Man muss es machen. Weil am Ende des Tages hast du bei der Immobilie, ... bei der Selbstkunst noch immer noch die emotionale Rendite. Also sprich, du wohnst drin, du wohnst schön, ... deine Familie wächst da auf ... und das hat natürlich auch einen hohen Stellenwert für die Menschen. Und von daher ... kann man es schon machen. speaker-1: Jetzt spielt ihr vor euch in der Schölkoper Gruppe und auch bei euch bei der Bayerischen Hausbüchsen-Development das Thema, habe es beschrieben, Wohnraum, Immunität, Lebensgefühl eine große Rolle eben auch. Wie spielt das bei eurem Projekt rein? Weil es ist das eine, können wir sagen, ganz hart, das ist einfach Beton und Rendite, das ist ganz hart formuliert. Das seid ihr aber nicht, das weiß ich ja. Wie spielt das bei euch rein? speaker-0: Mit Einfamilien und Beton, mit harter Rendite, glaube ich, kommst du heute nicht so weit. Also das, wir ganz konsequent machen, ist, das Produkt vom Kunden her zu denken. Als wir 2024 angefangen haben, wir hatten ja Bebauungspläne, also die Vorstufe, ⁓ baugrig zu bekommen, die waren durchaus mal vor acht Jahren gestartet, sieben Jahren gestartet. oder mit so einem langen Horizont ein Projekt startest, dann musst du natürlich vor sieben Jahren schon wissen, wie sollte eine Wohnung geschnitten werden. Beim Bebauungsplan vielleicht noch nicht so wichtig, aber du kommst später in die Planung rein, wie ist wirklich der Zuschnitt. Und in der Zeit, wo du zu einem Prozent finanzierst, interessieren die zehn Quadratmeter mehr. Also bei einer Million Wohnung oder bei 100 Quadratmetern dann. Aber entweder 100.000 Euro, die interessieren dich nicht so doll, weil die lassen dich leicht mitfinanzieren. In den aktuellen Zeiten. Interessiert dich das sehr wohl. Deshalb haben wir noch mal geschaut, wie kriegen wir die Wohnungen optimaler geschnitten, in der gleichen oder besseren Grundrissqualität, optimierter. Also wie reduzierst du Flurräume? rentierst Lebensräume zusammen mit den Schlafzimmern, Kindernzimmern etc. Und sitzt dann noch mal sehr, sehr tief rein in das Produkt selber, ⁓ uns die Fragen zu stellen, zu beantworten. Unsere Zielgruppe, was kann die sich leisten? Was hat die für Ansprüche? Klassische Frage. Drei-, Vier- oder Dreieinhalbzimmerwohnung. Brauchst du ein halbes Zimmer? Ist es noch das Arbeitszimmer, wonach alle schauen? Oder sozusagen das halbe Zimmer für die Schwiegermutter oder Freunde? Brauchst du das? Oder sagen die Leute, lieber eine kleinere Wohnung, kompakt? Drei Zimmer und ich verzichte aufs halbe Zimmer. Das sind die Themen, mit denen wir uns im Vorfeld sehr intensiv beschäftigt haben. Also immer unser Produkt vom Kunden her zu denken, sowohl von der Leistbarkeit als auch von dem, was sie wollen, was sie bedürfen. sind dann Ausstattung etc. Und dann natürlich der ökologische Ansatz. Wir haben uns sehr intensiv in 2024 mit industrieller Vorfertigung, also Modulelementbauern, die klassischen, die man kennt, Holzhybrid beschäftigt. Haben dann leider für uns zumindest feststellen müssen, entweder sehr unflexibel von den Grundrissen bisher oder eben teils preislich auf dem gleichen Niveau wie konventioneller Bau oder manchmal sogar teurer. Wir werden das trotzdem weiter integrieren. prüfen jetzt gerade noch mal bei dem Bau, wo wir angefangen haben, ob wir da nicht Zuschlagstoffe in den klassischen Beton einbringen können, die dann den CO2-Impact nach unten ziehen. Also beschäftigen wir sehr intensiv damit, wie schaffen wir das eigentlich, nachhaltige Gebäude, nicht nur von sozusagen der Nutzungsdauer, sondern auch vom ökologischen Ansatz hinzusetzen und den Bewohnern dann auch zu ermöglichen, einen ökologischen Wir haben alle unsere Häuser allergy-franced-zertifiziert, also lassen sozusagen im Erstellungsprozess mitlaufen, dass bestimmte Zuschlagstoffe, die für sich genommen alle okay sind, aber in der Mischung durchaus bei jemanden, Heuschnupfen hat oder Asmatica ist, eine Reaktion auslösen. Und das lässt sich relativ einfach verhindern. Dann tauscht man einen Zuschlagstoff gegen den anderen aus und dann ist es okay. Bis hin zu unserem Grünflächenansatz, also sprich selbst das, was gefordert ist von München und anderen Regionen in Deutschland, versuchen wir noch Stück über zu erfordern. Also besonders viel grün, Streuobstwiesen, Naturwiesen, wenn die Grundstückswürste das hergibt. Bei der Freisinger Landstraße machen wir das so zum Beispiel, das wird ein wunderschönes fast biotop ähnliches Surrounding ⁓ die Häuser herum, dass wirklich ganz toll gestaltet werden und nachhaltig. Also da setzen wir einen großen Fokus drauf. speaker-1: Stichwort Kundenzentrierung hast du gerade erwähnt. Wir sind hier an einem Ort, den Innovation durchaus eine elementare Rolle spielt hier im Unicom Collab. Welche Rolle spielt Innovation für euch als bayerische Houseball Development zum Beispiel zählen, als auch für dich in deiner Rolle? speaker-0: Eine ganz große. Also A ist mir persönlich sehr wichtig. bin Fan, hört sich das komisch an, aber großer Verfechter, da Rieseninteresse an dem, was da alles an Robotertechnik kommt, an dem was KI ist, ohne mich da als Experten zu bezeichnen, aber zumindest auf der Anwenderseite, immer sozusagen einer der versucht, der Early Adapter zu sein. Und wenn man sich das alles anschaut, dann glaube ich, werden wir da also ausgehend von der Situation vielleicht einen Schritt zurück. dass die Immobilienwirtschaft ja ⁓ nicht so die innovativste ist. Und in der Marktphase so speaker-1: Kätzerisch sagt man, glaube ich, man baut eigentlich genauso noch wie vor über 100 Jahren nur ein bisschen... Ja, der... ... maschinengetriebener. speaker-0: Der Bagger hat jetzt ein Farbdisplay, aber ansonsten war es das so. Wir haben die ersten Elektro-Bagger auf der Baustelle. Das gibt es auch schon, aber im Wesentlichen baut man so wie vor 100 Jahren. ist so. Also keine großen Produktionsgewinne, Produktivitätsgewinne im Vergleich zur Automobilindustrie etc. Da muss man ran. In der Zeit, wo der Markt boomt, also die letzte Hochphase bis bis 2022, 2023. Naja, so ein boomender Markt, wo alles geht, kannst alles verkaufen, kannst eigentlich jeden Preis durchsetzen, motiviert jetzt auch nicht zu Innovationen. Meine große Hoffnung, und es muss so kommen, ist, dass diese aktuelle Marktphase halt einfach genau dazu führt, dass wir auch als Immobilienwirtschaft im Wesentlichen mit der Bausektor sein müssen, dann innovativer wird in Form von Vorfertigung in Form von Reduktion von Mitarbeiterkapazitäten oder Engpässen muss man ja sagen. Es gehen im Bauhauptgewerbe mehr Facharbeiter in Rente als sozusagen als Auszubildende nachwachsen. Also von daher werden wir da irgendwie sehen müssen, wie wir das mit Robotern ausgleichen können. Ist das ein Thema für... Wenn du jetzt guckst, haben wir auf unserer Baustelle schon Roboter? Nein. Aber wir beobachten das sehr intensiv. man sich anschaut, ihr seid da dichter dran, rein von sozusagen eurem Know-how. Aber wenn du dir anschaust, in Boston Dynamic, die waren so zehn Jahre lang, da kann man so ein kleiner lustiger Hund, laufen konnte. Dann ist der humanoide Roboter zwei Meter gelaufen, umgekippt, etc. Und heute auch durch die künstliche Intelligenz und das exponentielle Wachstum und Lernen macht er zwei Salto rückwärts und steht sauber und du kannst gegen treten und er kann sich auskalibrieren. Also. sehr sehr dicht an der wirklichen Nutzbarkeit. 1X, X1, 1X mit dem Neo, schwedisches, norwegisches Startup. die jetzt Ende des Jahres, zumindest in USA, 499 Euro Monat ihren humano, ihren Haushaltsroboter rausbringen, der angeblich Wäsche falten kann und Geschirrspiele ein- und ausräumt. Der Traum. Der Traum, wer heißt drauf, ein Ding zu haben. Also da sieht man schon, wie die Entwicklung auch in den letzten Jahren jetzt exponentiell nach oben gegangen ist. Und das wird natürlich für die Bauwirtschaft zum Glück keinen Halt machen bis hin zu Planungsprozesse, die über künstliche Intelligenz natürlich viel optimierter laufen können, schneller laufen können. Die Architekten werden sich zukünftig stärker auf das Design konzentrieren können oder müssen. sozusagen dahinter zu planen, das ist mein gewünschtes Wohnungsschlüssel. Und ich möchte maximal 10 Prozent Verkehrsflächen in die Wohnung haben. Und jetzt planen wir bitte Mikro-Apartment oder nach dem Wohnungsschlüssel die Wohnung durch. Das macht so eine KI heutzutage ansatzweise in ... Echtzeit, wofür ein Architekt deutlich länger braucht. Und da wird es sozusagen Innovationssprünge geben, die dann in der Konsequenz natürlich auch zu einer Reduzierung der Herstellungskosten in Form von Planungs- und Baukosten führen sollte und muss. speaker-1: Du beschreibst ja selber gerade, dass du jemand bist, der sich für die Themen interessiert. Wie hältst dich da im Laufenden? Also du hast ja Themen gerade angerissen, Robotik, KI, als Felder mal genannt eben auch. Wie, ist ja für uns alle die Führungskräfte immer die Freie, so okay, jeder kriegt ja die Trends mit und die Themen ⁓ einen rum. Aber wie macht es Gordon Gorski? speaker-0: Indem man seit geraumer Zeit gar nicht mehr googelt, sondern alles über Claude und Gemini macht. Wir haben es gerade bei uns in der Firma flächendeckend eingeführt, beide in der großen Variante, ⁓ wirklich zu nutzen. Das ist schon in der ausgereiften Bezahlbarkeit schon echt erstaunlich, was du damit auch an strategischen Überlegungen machen kannst. Also bloggen wir mittlerweile so ein, zwei Stunden die Woche, ⁓ mit der KI strategische Themen zu durchdenken, ⁓ einfach einen Impuls zu bekommen. Einfach mal so bisschen Hintergrundinformation zum Zum Sparing ist das schon echt gut, Analyse von Dokumenten schon allemal. Und wir haben ja zum Schluss auch mit euch sozusagen unseren Ansatz, den wir da verfolgen, auf der geschäftlichen Seite, halt mehr Sicherheit in den Baukosten zu bekommen. Bei einem Projekt von 100 Millionen Gesamtinvestitionsvolumen sind so 45, 50 Millionen im Baukosten. Und wenn da eine Abweichung ist von 10 Prozent nach oben oder unten, dann hat das halt einen signifikanten Ausschlag. Und wie wird heute Baukosten berechnet? Durch eine Schätzung, durch eine Berechnung, aber im Wesentlichen so ein Stück weit Erfahrungswerte plus ein bisschen Inflationsthemen drauf. Das war's. Und das, wir hier gerade versuchen rauszubekommen, ja, was sind die anderen Treiber? Wie kann die KI uns bei der Prognose von Baukosten unterstützen? Ich gebe mal ein klassisches Beispiel. Wenn wir wüssten, dass China in den nächsten fünf Jahren 60 Wasserkraftwerke der größten Generation bauen wollte, dann wäre es gut zu wissen, wie viel Stahl, wie Beton, wie viel weltmarktpreisrelevante Materialien sind dort drin, welchen Einfluss könnte das auf den Weltmarkt haben und was ist unser Rückschluss für das Bauformen, wir haben in zwei, drei Jahren bis hin zu wie sind die Auslastungskapazitäten der Bauunternehmer, die es am Ende des Jahres umsetzen müssen, im spezifischen Zeitpunkt in der Region ⁓ kreismal wegen 100 Kilometer ums Vorhaben und zu sehen. Verhandlungssituation gut, weil am Ende des Tages Auftragsbücher leer oder im Zeitum gekehrt. Und dann die auch daraus die Ableitung, wenn aus irgendeinem Grund Stahl in drei Jahren zu erwarten, besonders teuer werden würde, zu sagen, dann geh auf Holz hybrid oder verschieb nach hinten das Projekt oder zieh's nach vorne. Das ist das, woran wir gerade arbeiten und auch andere Use Cases, die wir da definiert haben, sind da wirklich sehr, intensiv zu schauen, wie kann uns KI in der täglichen Arbeit wirklich effizient unterstützen und auch... ⁓ Workload reduzieren, klassische Thema Präsentation, so dass man das im Wesentlichen automatisiert, aber eben halt auch in strategischen Ansätzen und dann muss man sagen, wenn wir die Baukosten besser als der Markt prognostizieren, können natürlich auch einen strategischen Wettbewerbsvorteil haben. speaker-1: Ihr treibt ja das Thema Prefab Quote, industrielle Vorfertigung auch in den Projektansatz. Vielleicht kannst du da ein bisschen was dazu sagen. speaker-0: Ja, ist, also er gesagt, wir haben 2024 sehr intensiv diese Vorfertigung angeschaut und entweder ist das Thema, das in die entsprechenden Rastamassen sehr unflexibel sind oder eben halt teurer. Und jetzt gibt es so die ersten Ansätze am Markt und zumindest einen. Proptech-Starter haben wir da identifiziert, die sehr früh in den Planungsprozess gehen, wirklich die ganze Planung KI gesteuert machen, inklusive der TGA, also technischen Planung des Gebäudes, die sonst mal sehr aufwendig ist, statische Berechnung etc. Und das dann gleich in ihre Maschinensprache zur Produktion in den Fabriken, KUKA soll die EBis dann übersetzen und dann perspektivisch... Diese Woche erst, wir haben es ja in der London angeschaut. Dann im Prinzip im Lab die ersten an den Robotern forschen, die dann so am Anfang sicherlich 50, 60 Prozent mit einer Skalierung irgendwann 70, 80 Prozent der menschlichen Arbeiten auf der Baustelle übernehmen. Spezifisch wird das Produkt. Drei-Stufen-Wertschöpfungskette, Prinzip Planung, Produktion der Wände und dann Montage, dann in Summe irgendwie eine Einsparung zwischen 30-35 Prozent hinbekommen. Und das ist das, was wir auch brauchen, ⁓ einfach die Baukosten runterzubekommen. So da wird es hoffentlich mehr Firmen geben, die dem nacheifern, die dort sozusagen ihre Schwerpunkte setzen. Gesehen habe ich sie bisher nicht, da halten die Augen offen. Das sind die, wir gefunden haben, die einzigen, aber da wird es sicherlich auch andere geben, die sich mit dem Thema auseinandersetzen. speaker-1: hast gerade einen Startup erwähnt, mit dem ihr euch gerade austauscht im Bereich der Robotik und Vorfertigung eben auch. Wie schätzt du das Thema Zusammenarbeit? Also oftmals wird über das Thema Zusammenarbeit zwischen Mittelstand und Startups diskutiert, funktioniert, funktioniert nicht, scheitert meistens auch immer so der O-Ton. Wie geht ihr daran? Sagst du, das ist jetzt dein persönliches Projekt und du bringst es jetzt auch ein bisschen mit oder ist das was, wo du sagst, das ist eigentlich ... was die Orge auch irgendwann selber können muss. Wo steht er da? speaker-0: Im Wesentlichen ist es sagen mal, Chefsache. Wir haben bei uns in der Abteilung Strategie und Thema Nachhaltigkeit, die sich genau damit auch auseinandersetzen. Also so ein Spurring zwischen Abteilung und uns als Geschäftsführung. Aber das ist nach wie vor ein Thema, was man reinbringen muss, was man pushen muss. und das ist natürlich, also auf der einen Seite sind wir gerne Spurringspartner für Start-ups, weil du im Ted ja oftmals ... Gründer hast, die nicht aus der Branche selber kommen, die die Herausforderung, das Problem erkannt haben, eine Lösung sozusagen entwickeln wollen. Aber da einmal den Abgleich zu machen, ist das, was ihr entwickelt, tatsächlich das, was wir brauchen aus unserer Sicht, ist das umsetzbar, hat das eine Marktfähigkeit. Das auf der einen Seite und dann scannen wir eben unter anderem euch zusammen den Markt und schauen, wo sind dann nur Ansätze und die können auch durchaus mal außerhalb der Immobilienwirtschaft sein, sprich produzieren das Gewerbe in Summe oder im Teil Branchenfremd, wo können Impulse sein, die wir mit umsetzen können. speaker-1: Du warst bewusst branchenfremd, ich jetzt ein bisschen ketzisch kann man sagen, wenn man so auf die typischen Immobilienmessen geht, dann reden die gleichen mit den gleichen, über die gleichen Probleme, die gleichen Sichtweisen. Siehst du dich als jemand, der da einfach sehr gerne über den Tellerrand hinaus schaut, auch durch deine Vorwürfe-Historie auch, du hast beide Welten erlebt, ⁓ auch im Ausland gearbeitet, auch am Ende des Tages. Ist das was, was du sagst, es muss einfach viel mehr passieren auch, weil die Lösung in der eigenen Branche zu finden, wird glaube ich zu engstirnig sein. speaker-0: Das ist definitiv so und meine Lieben, gehöre noch eine Stufe höher. Am Ende des Tages ist die industrielle Entwicklung in Deutschland. ist in der Krise, so kann man es festhalten, aber wir verlieren jeden Monat 10.000, 15.000 Industrie-Arbeitsplätze und wir müssen die Story Deutschland weiterschreiben. Was macht uns eigentlich als Deutschland 10, 20, 30 Jahre aus? Und da ist natürlich genau dieses Thema KI und Robotik etwas, auf das wir setzen müssen, wollen am Ende des auch ⁓ da nicht sozusagen den Anschluss zu USA, China etc. zu verlieren. Und da muss, also auf politischer Ebene als auch die Unternehmer an sich viel stärker die Verzahnung, also ich glaube, diese einzelnen abgeschotteten Industrien, die man die hatte. Die sind halt einfach durch das destruktive Verhalten von KI und von Robotik aufgebrochen. Und das, wir noch stärker für uns verinnerlichen müssen, den Weg, den wir beschreiben müssen, ist halt einfach diese Verzahnung zu sehen. Und etwas, ist meinetwegen, wir Beispiel Automobilwirtschaft. Jetzt ist, ich zu BMW gehe, mir da so eine Produktionslinie angucke, ist das vielleicht nicht eins zu eins für mich übertragbar auf etwas, was ich in der Baustoffindustrie sehe. Aber der Impuls, da gegebenenfalls kommt. Die Frage, wie habt ihr das Problem gelöst, kann in der Produktion von Wandelementen ein Thema sein. Die Verzahnung, die sich den Tellerrand hinausschaut, ist elementar wichtig. Wir hatten früher diese Schotten-Denkweise. Jeder macht seinen spezialisierten Bereich. Das wird durch Robotik und KI aufgebrochen. Diese spezialisierten Bereiche wird es noch sehr eingeschränkt geben. Es vernetztes Miteinander werden, noch stärker. speaker-1: Du nutzt zu KI, du hast vorhin erwähnt, nutzt KI fürs strategisches Sparing, ein, zwei Stunden die Woche, wahrscheinlich ist viel mehr netto, das gefühlt wahrscheinlich nur ein, zwei Stunden formal im Kalender. Sind es dann Fragen, die du mit KI auch spärst, genau solche Themen, du siehst deine Lösung, denkst dir, hey, könnte das was für uns sein und nutzt da auch KI, ⁓ sowas auch mal zu challangen? speaker-0: Absolut. als wir dann so Anfang 2025 abzeichnen, dass der Immobilienmarkt nicht weiter sozusagen oder nicht sich so schnell erholt, wie man es gedacht hätte. Die Immobilienbereiche, die wir kennen, so survive till 2025. Heute kann man nur drüber lachen. Dass man damals gedacht hat, dass dann wieder sozusagen die Probleme wechseln, wenn man sich die Fundamentaldaten, Zinsentwicklung etc. anschaut. sind wir halt in der neuen Marktphase diesels wie sie ist. So und ich habe damals mit mit damals war es noch chat. Dann mal diskutiert, beschrieben, welches Unternehmen wir sind, was wir wie die Marktsituation ist und dann gesagt, entwickeln wir eine Strategie. Wir hatten uns so vorher schon verabschiedet und da. Jetzt check. Also nicht 100 Prozent, 80 Prozent war die Empfehlung der KI, das zu tun, was wir auch machen wollten. Und das war schon, da war Claude und Gemina ja noch nicht so aktiv, auf jeden Fall für uns nicht, das war schon überraschend, wie analytisch und wie auch sozusagen vom, also nicht nur den geraden Weg der Antwort, sondern wirklich aus alternativen Gedanken, die wir gar nicht abgefragt haben, aber eigenständig sich dann sozusagen die Themen überlegt hat als KI. Das war schon sehr beeindruckend, dass sagt, heute, du mit Claude, mit der großen Variante arbeitest, das ist... glaube ich, wenn die Beratungsunternehmen, die großen, sich auch anpassen müssen. speaker-1: Was hast du dafür eine Empfehlung für andere Führungskräfte auf deinem ähnlichen Level? Weil ich meine, jetzt bist du ja nicht der durchschnittsinteressierte, technologieaffine C-Level. Gibt auch durchaus andere. Was ist deine Empfehlung an deine Peers, wenn du mit denen auch sprichst? Bei dieser Diskussion haben wir ja öfters ja auch, selbst wir zwei haben schon gehabt öfters. Was ist dann dein Ratschlag? speaker-0: Also wenn man eine große Affinität zu Technik hat, dann kann man es natürlich im Privaten erst mal selber probieren. Ich glaube, am Ende des Tages wird es aber sinnvollerweise, braucht man irgendwie zumindest mal für ein paar Stunden oder einen halben Tag oder einen Tag einen Berater, der wirklich KI-spezifisch ist, also wie promptest du richtig, worauf hast du zu achten, dass der Output halt einfach groß ist, sonst wirst du... Also vielleicht haben manche Glück und Self-Learning funktioniert, aber mir hat es noch mal geholfen, diesen professionellen Input zu bekommen, ⁓ dann einfach auch das nächste Verständnis der KI zu haben, was kann die wirklich, wo sie besonders gut, wo sind vielleicht Themen, noch mal bewusst anders steuern muss, weil sie das noch nicht kann. Also wannal wäre A, selber erst mal probieren, im Privaten, im Geschäftlichen, aber dann an speziellen Punkt einen externen KI-Affinen, der wirklich unterstützen kann, das ganze Team schulen kann, und so ist schon wichtig. speaker-1: Jetzt Stichwort KI, die Sachen werden mehr digital, mehr automatisiert, mehr künstlich. Jetzt bist du ja eine Führungskraft. Wo spielt denn der Faktor Mensch für dich dann immer noch oder immer mehr eine Rolle in dem Spiel in nächsten Jahren? speaker-0: Man kann es bisschen ableiten aus Corona und Teams. Wo nutzen wir Teams? Also eigentlich ein Stück Distanz und Entfernung des Menschseins voneinander. Das würdest du nicht nutzen, wenn du einen Akquise-Termin hast, wenn du einen Ersttermin hast. Also Vertrauen, Aufbau von Beziehungen etc. Da gehst du persönlich hin. Weil am Ende des Tages, jedenfalls wenn man verfechtert, was ich bin, Der Theorie ist, dass die KI ein Nutzen für die Menschen haben soll, die die Menschen entsetzen sollen. Dann soll die KI halt unterstützen. Aber Geschäfte werden zwischen Menschen gemacht. Beziehungen bestehen zwischen Menschen, auch wenn die KI heute sehr natürlich ist. Und man teilweise liest, dass Leute sich in die KI verliebt haben. Aber im normalen Umfeld ist das ein Tool. Und von daher überall, wo du wo du vertrauensvolle Beziehungen aufbauen musst, etc. Da gehst du selber hin. Und die KI ist der Unterstützer dahinten. Dahinter sind dann diese Themen, die dann in der Umsetzung sind, das ist in Anführungszeichen sachlich, dann schneller, effizienter umzusetzen und einfach Themen zu beschleunigen. Also wenn du heute einen Marktbericht über die KI abforderst, dann ist der einfach mal ... Faktor X schneller als wenn du anfangen würdest, dir zehn Marktberichte durchzulesen. Mindestens genauso gut. Und von daher glaube ich, das menschliche und das soziale kommt damit vielleicht noch ein Stück weiter in den Fokus. Lass mich ein Bild zeichnen. Für die und vielleicht auch für die Zuhörer ist vielleicht noch iRobot ein Begriff. Und das was ich also iRobot... Definitiv, oder? Film. Film. Kinofilm. Kinofilm. Gibt's Kino? speaker-1: Also aus unserer Generation. speaker-0: Nicht gestreept. da ist ja im Prinzip viel digitale Welt, etc. Also das, wo wir uns eigentlich hinbewegen. dann aber auch auf der anderen Seite Hauptdarsteller immer mit seinem Motorrad gefahren. Also sprich, es wird so ein Stück weit diese, da kann KI möglicherweise auch so ein Schub in die andere Richtung sein. CDs kamen raus und trotzdem hörst du Vinyl. Du hörst für heute Vinyl vielleicht anders. Dadurch, dass KI mehr Themen abräumen kann, die Anwälte lesen sonst riesenlange Texte, schließen sich in Büros ein, machen die KI, kann auch KI dazu führen, dass diese soziale Interaktion, wenn man es denn will und pflegt, wieder mehr Raum hat und wir es wieder intensiver miteinander austauschen können und dadurch vielleicht auch kreativere Ideen teilen können. Also die KI, glaube ich, muss eingesetzt werden im Sparing mit dem Menschen. Und wir als Menschen müssen halt einfach es als Vorteil sehen, uns oder dafür wieder mehr Zeit zu haben, ⁓ soziale Interaktion zu betreiben, die vorher vielleicht im stillen Kämmerlein durch Arbeit absorbiert wurde. das machen wir genauso. Wir grillen alle zwei, drei Wochen bei uns im Büro. machen Offsides, wir machen Schulung, wir kommen Town Hall, also so bisschen Start-up-mäßig fast zusammen, unser Town Hall und holen uns externe Gäste rein. lassen uns informieren oder Austausch unter den Mitarbeitern also schon sehr, offen und nutzen die Zeit, die wir gewinnen im Prinzip für ein anderes Miteinander, für einen kreativeren Austausch in Summe, dem wir dann auch den zeitlichen Raum geben können. speaker-1: Lass uns zum Schluss über die Zukunft sprechen und zwar als Zielbild. Wir haben über viele Elemente schon gesprochen, Nachhaltigkeit, Künstliche Intelligenz, Robotik und andere Themen. Vorgespult, 2000, machen wir mal 2032, weil 30 ist bisschen langweilig auch schon. 2032, wir treffen uns wieder. Wie sieht für dich die ideale Zukunft der Bayerischen Houseball Development aus? Habt ihr schon 25 euch mit rund 2500 Wohnungen beschäftigt. Wo steht ihr da in den nächsten fünf bis sechs Jahren, wenn alles richtig läuft? speaker-0: Wenn wir einen hohen Grad an Digitalisierung haben, werden Planungsprozesse, am Ende sind wir kein Architekt und wir nicht die Baufirma. Wir werden dann Partner identifiziert haben, die sozusagen die KI vollumfänglich einsetzen, unsere Planungsprozesse beschleunigen, diese günstiger machen und auch Baustellen haben, wenn man sagt 2032, das ist sehr wahrscheinlich, Baustellen haben, wo die ersten Roboter Wandmodule in Holzhybrid-Bauweise montieren und ja. So wird die Welt aussehen. speaker-1: mehr bezahlbaren Wohnraum wahrscheinlich auch noch als Eitersehung. speaker-0: Absolut, also wohl Mietwohnungsbau, wo die Baukosten auch sinken müssen, ⁓ das darstellen zu können, als auch im Teil der Durchschnittskaufpreis für Wohnungen. In München sind 10.400 Euro, 10.300, 10.500 dabei, so Mitte 10.400 Euro im Durchschnitt für Neubau. Pro Quadratmeter. Und das kann sich halt nicht jeder leisten. Und wenn wir dann sozusagen etwas für 9.000 anbieten können, weil wir einfach unsere Baukosten reduzieren können, dann wird es auch... speaker-1: 3 Meter. speaker-0: Vorschriften geändert werden müssen. Alles, wo die Bundesregierung dran ist, aber am Ende ist da, halt die Baukosten zu reduzieren. Dann können wir eben halt eine sehr, große Nachfrage damit bedienen. So und von daher ist meine Vision, dass wir 2.32, 2.35, A... 30-40 % der Baustellen mit Robotnads sehen. Ob sie jetzt nur Unterstützer sind oder ob sie eigenständige Arbeiten für sich übernehmen, wird man dann sehen. Und das Planungsprozess, das sieht man heute schon sehr stark in Entwicklung, das Planungsprozesse ist fast vollständig digitalisiert. speaker-1: Schauen wir, ob bis dahin auch die Roboter auf der Baustelle wieder ⁓ eigene Namen haben und eigene Personalakten. Man wird es sich erahnen können. Gordon, das war ein sehr spannendes Gespräch. Der Ritt war von, dass bei euch zu Hause Bob der Baumeister eine große Rolle spielt. Also Stichwort, baust schon eine Karriere der nächsten Generation. Dein Ritt in die Branche über die verschiedenen Länder in Europa hin zu einem Vermietunternehmen, dem Kern der Schölkogobröpel. bist, haben wir glaube ich alle mitbekommen, ein sehr interessierter Technologieaffiner. Leader in einem Immobilienunternehmen und ich bin sehr gespannt, wohin sich die Bayerische Houseboat Development entwickelt, Stichwort developed und freue mich sehr auf das nächste Gespräch. Vielen Dank für die Zeit. speaker-0: Ich mich auch. Vielen Dank. Dieser Podcast ist eine Produktion der Unternehmertum. Lasst uns gerne ein Like da und abonniert den Kanal, ⁓ keine weitere Folge zu verfolgen. speaker-1: verpassen.