Latest / «Call the Boss» / Markus Simmler, Präsident des Schaffhauser Blauburgunderlandes: «Weinevents werden immer wichtiger»
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- 0:00Also ich trinke am liebsten weisswein und ich bin ein
- 0:03Liebhaber. Call the Boss, Ein Format vom
- 0:09Wirtschaftsnewsletter Zahltag, unterstützt von GF Radio Munut
- 0:13und vom SIG Areal am Rheinfall. Call The Boss Markus Simler
- 0:19Winzer, Landwirt und Präsident Verein Schaffhauser
- 0:23Blauburgunderland. Hallo Markus, hier ist der Robin
- 0:29Blank vom Wirtschaftsnewsletter Zahltag.
- 0:32Hallo Robin, Hallo. Markus, Du bist seit fast 40
- 0:36Jahren schon Winzer und Landwirt in Buchberg auf dem Lindenhof,
- 0:40welche auch deine Eltern gegründet haben, angezogen
- 0:43haben. Was liegt dir eigentlich mehr
- 0:45die Winzerei, die Reben oder die Landwirtschaft?
- 0:49Ja, das kann ich relativ gut beantworten.
- 0:52Das ist eigentlich schon die Winzerei, also Arbeit in den
- 0:56Reben, und zwar ist mir das schon als junger Mensch
- 1:00beigebracht worden, und ich habe das auch immer sehr gerne
- 1:03gemacht. Sie ist natürlich jetzt immer
- 1:05interessanter geworden. Auch die Mechanisierung hat sich
- 1:08verbessert und somit ist natürlich auch der Beruf sehr
- 1:11vielseitig geworden, vom Mechaniker über Pflege und über
- 1:16die Ernte, das Macht sehr viele schöne Momente.
- 1:19Der Landwirt ist mir auch immer am Herzen, wir haben immer noch
- 1:2310 Mutterkühe, die wir aus unserer Besenwirtschaft, die wir
- 1:26führen, diese Produkte selber verkaufen.
- 1:29Also keine Milchwirtschaft, sondern Fleisch.
- 1:32Ja genau, wir haben Naturabeef und produzieren Fleisch noch für
- 1:37die Gastronomie. Und wir produzieren gerade so
- 1:39viel, dass wir unser Fleisch für den Betrieb herstellen.
- 1:43Können jetzt reden wir aber mal noch schnell über den Wein, du
- 1:46bist ja Präsident vom Blauburgunderland, vom Verein
- 1:48Blauburgunderland, wenn man das so ein bisschen in Zahlen
- 1:50zusammenfasst. 20, weinbaugemeinden, 470 hektar
- 1:53reben, 19, weinkellereien, 19, grössere selbstvermarkter, 450,
- 1:58Winzerinnen und Winzer. Und 15000000 Franken
- 2:01Traubenumsatz pro Jahr also schon noch beträchtlich.
- 2:06Wie geht es dieser Branche? Ich habe letztens schon gelesen,
- 2:08es geht nicht unbedingt noch gut.
- 2:10Ja, dieser Branche, also im Verband, wo wir sind, in dieser
- 2:14Branche, da läuft eigentlich alles soweit gut und oder sehr
- 2:18gut eigentlich. Wir haben halt diese Sorgen, die
- 2:21man jetzt hat mit diesem verminderten Weinkonsum, das
- 2:25heisst, die Gesellschaft verändert sich und damit auch
- 2:27der Weinkonsum. Da muss man sich halt jetzt
- 2:30verbeugen und versuchen, wieder den Weg zu finden auf eine, auf
- 2:34eine Art, die man bis jetzt nicht hat, müssen essen.
- 2:36Du weisst ja die die verschiedensten Produktionsarten
- 2:40man muss gute Qualität produzieren, das ist ganz
- 2:42wichtig, gerade von unserem Randkanton, wo wir.
- 2:46Eigentlich. Du hast es gesagt, die
- 2:48Weinbaubetriebe haben die kleineren und die grösseren, die
- 2:51sich da verschieden ausrichten, wo auch die Events immer
- 2:54wichtiger werden, die die Wein Events auf den Betrieb selber,
- 2:59dass sie sich auch positionieren.
- 3:01Können. Ich habe gelesen, dass sich der
- 3:03weinkonsum, du hast es angesprochen, der ist
- 3:05rückläufig. Jetzt in der Schweiz gewesen,
- 3:06von 2014 bis 2024 18% zurückgegangen, Konsum vom
- 3:11Schaffhauser Wein sogar in dieser Zeit, also 2014 2024 20%
- 3:15aber. Aber in den Jahren 21 bis 24 ist
- 3:19wieder 4% mehr Schaffhauser Wein getrunken worden.
- 3:21Da kommt man jetzt von aussen her.
- 3:24Es sind ja so ein bisschen widersprüchliche Signale, was
- 3:26heisst jetzt das für Schaffhauser Blauburgunder und
- 3:29die Produzenten, also trinkt man mehr Schaffhauser Wein oder geht
- 3:32es grundsätzlich einfach ab? Ja, Grund Nein.
- 3:35Ich glaube nicht, dass es grundsätzlich absein geht, ich
- 3:37glaube regional. Ist es immer noch eine eine
- 3:42Region, wo das Kulturgut und die Kulturlandschaft muss und will
- 3:48auch gepflegt werden? Und es gibt viele Leute, die das
- 3:50auch sehen, die in der Region leben, die dann auch einen guten
- 3:54Schaffhauser Wein trinken und auch so eingestellt sind und ich
- 3:58glaube, wir haben auch als Region ein gutes Marketing
- 4:02gemacht, also mit dem Schaffhauser Land Tourismus, wo
- 4:05wir ja eng zusammenarbeiten. Wo wir auch verschiedenste
- 4:08Events, sprich der Kreuzgang, wo wir die Weine zeigen können, das
- 4:13ist Weinprobe, Gourmetfestival, wo man alle die Schaffhauser
- 4:16Weine Degustieren und probieren und trinken kann.
- 4:20Es sind sehr schöne und gute Anlässe, dann haben wir diese
- 4:23herbstfester, du kennst ja alle, die machen diese Massnahmen hier
- 4:26im Kanton, das Ziel vielleicht in Zukunft ist, dass wir noch
- 4:30ein bisschen rausgehen in in anderen Regionen, wo der
- 4:33Schaffhauser Wein nicht bekannt ist und und dort auch ein paar
- 4:37markende Zeichen für unseren Schaffhauser Wein setzen.
- 4:41Das ist also quasi das Rezept. Ihr müsst euer Produkt
- 4:45Schaffhauser Wein noch besser anpreisen, direkt bei den
- 4:48Kundinnen und Kunden. Genau das ist das Rezept, dass
- 4:52wir sich die Stagnation von diesem Konsum haben, also die
- 4:56Stagnation, dass wir nicht noch mehr ins Minus gehen, sondern
- 5:00dass wir eigentlich. Der Wein hat trinkt, den wir da
- 5:03produzieren, und das hängt natürlich auch von den Winzern
- 5:06ab. Die müssen Gute, sehr gute
- 5:08Qualität produzieren, da haben wir uns ja in den letzten Jahren
- 5:11einen guten Namen gemacht in dieser in den Schaffhauser
- 5:15Regionen, in diesen 3 Regionen, die wir haben, und ich glaube,
- 5:18das müssen wir weiterführen, und dann ist ist das zielführend und
- 5:22auch ich bin da eigentlich Optimist.
- 5:24Und du hast es angesprochen. Die Leute konsumieren aber doch
- 5:27ein bisschen weniger Wein, der Alkohol grundsätzlich.
- 5:31Alkoholfreier Wein ist ein Thema, wenn ich mit Leuten aus
- 5:34Kellereien oder aus der Branche spreche.
- 5:36Wie ist das aus deiner Sicht, ist das ein wichtiges Thema,
- 5:40alkoholfreier Wein oder ist das etwas, wo ein Trend ist und die
- 5:43Leute nicht mehr mitmachen? Nein, das ist eigentlich ein
- 5:46sehr wichtiges Thema. Wir haben dann jetzt etwa 3 4%
- 5:50Konsum von alkoholfreien Wein oder Mischgetränken kann man
- 5:54dann vielleicht auch sagen, es ist mit Wein, es gibt auch mit
- 5:57Teemischungen und verschiedenste Arten und da muss man, glaube
- 6:00ich. Auch offen sein.
- 6:02Es gibt eine junge Generation, die vielleicht solche Produkte
- 6:05auch sehr gerne hat. Das sind vielleicht nicht die
- 6:07typischen Weintrinker, sondern es ist eine andere
- 6:10Gesellschaftsgruppe, das ist aber auch gut so, also ich
- 6:13glaube, da muss man recht offen sein, wir haben mittlerweile
- 6:16einen Betrieb in Kantschaffhausen, der.
- 6:19So eine Entalkoholisierungsanlage gebaut
- 6:22hat und jetzt hier einsteigt, und da sind wir eigentlich sehr
- 6:26dankbar, weil da können auch kleinere Betriebe
- 6:30entalkoholisieren und da wird Know How gesammelt, welches auch
- 6:34wichtig ist. Es können ja auch
- 6:36alkoholreduzierte Weine sein, nicht nur ganz ohne Alkohol, es
- 6:40gibt verschiedenste. Optionen der Markt wird sicher
- 6:44nicht jetzt gerade auf 50% alkoholfrei steigen, aber ich
- 6:48glaube es wird sich so bei 1010 Maximum 15% mal in den nächsten
- 6:5410 Jahren wird sich das einpendeln und da bin ich
- 6:58eigentlich auch guter Dinge, dass das funktioniert.
- 7:02Wir haben auch die die Schorle Geschichten.
- 7:05Ich bin ein bisschen ein Vater von diesen Schorle
- 7:07traubenschorle, die sind auch kommen sehr gut an, gewinnen
- 7:10auch jährlich am Markt. Also so eine Mischung aus
- 7:12Traubensaft und mein Anlasser so etwas.
- 7:15Genau, genau so ein spritziger Schorling im Sommer.
- 7:18Ich habe auch Gespritzter Weisser wird immer mehr
- 7:21getrunken, das ist auch ein ein Segment, das wächst.
- 7:24Dann haben wir Schaumweine, die wachsen, also wir haben schon
- 7:27Segmente, die die Leute in der heutigen Gesellschaft einfach
- 7:30gern hätten und den Plansch hätten und ich habe Freude
- 7:33eigentlich. Dass die jungen Leute, wir, wir
- 7:36haben da in meinem Kantonsteil buchbar gröningen immer die
- 7:40Weinwanderung, wo die Leute kommen, im Herbst hierher
- 7:43strömen, und da sind viele Familien, die sehr weinaffin
- 7:47sind und die Freude haben am Wein und ich glaube, ich muss
- 7:50auch nicht immer, also jetzt, Entschuldigung Robin, aber die
- 7:53Medien sind halt auch negativ, eher, und wir schauen es
- 7:57eigentlich vom positiven Rahmen her an, weil wir kommen ja
- 8:01irgendwie aus einer Kulturgeschichte raus.
- 8:04Wein ist Kultur. Wir kommen aus mehreren 100
- 8:08Jahren Weingeschichte und es ist immer wieder mal ein bisschen
- 8:11runter und runter gegangen und darum mein Optimismus.
- 8:13Gut also noch eine kleine Verteidigungsrede, wenn du mich
- 8:16da schon direkt als Medienschaffende ansprichst.
- 8:17Das ist von unserer Nachrichten haben seit dem Jahr eine
- 8:20Doppelseite am Donnerstag leben und Genuss, dort geht es ums
- 8:22Essen, dort geht es ums Trinken, dort empfehle ich jedes Mal der
- 8:24Beat Hedinger einen Wein einfach von dem her, wir sind durchaus
- 8:30dem Weinkulturgut zugetan. Genau, genau, einfach, dass man
- 8:35natürlich auch optimistisch und vielleicht positiv, also über
- 8:39das redet und die andere Gesellschaft, wo keinen Wein
- 8:41oder keinen Alkohol mehr trinkt, die gibt es halt auch und die
- 8:44ist halt zu akzeptieren und verstehe ich auch, wenn jemand
- 8:47nicht kann oder nicht will Alkohol trinken gut.
- 8:51Wenn wir jetzt mal so die unmittelbaren Monate vorher
- 8:54vorher nochmals anschauen, einen kleinen Rückblick machen auf das
- 8:56Jahr, dann habe ich gelesen, dass die Niederschläge im August
- 8:59und September 2025 die haben der Ernte so ein bisschen zugesetzt.
- 9:03Es sieht nicht so aus, als ob das ein Wahnsinns Jahr gäbe,
- 9:07aber was bedeutet jetzt das für die Rebbauern ist das eine
- 9:11Katastrophe oder rechnet man so etwas auch immer ein?
- 9:13Also da kommt man mit einem blauen Auge davon, oder?
- 9:16Also grundsätzlich haben wir ja die Klimaveränderungen, die sind
- 9:19ja. Ja, eigentlich ein bisschen fix,
- 9:21oder man? Ich habe es mittlerweile auch
- 9:23messbar und wir haben einfach immer mehr Niederschläge und
- 9:28intensive Niederschläge, wo auch Erosionen und weiss nicht was es
- 9:32gibt. Wir haben auch immer eine
- 9:33längere Hitzeperioden wo dann die Pflanzen dürsten und mit dem
- 9:38müssen wir lernen umzugehen, man hat das auch schon gemacht, die
- 9:43Zeit in Form von Sortenwahl und so weiter wo man so
- 9:46widerstandsfähige Sorten pflanzt wo auch andere.
- 9:50Weine geben aber auch schöne Weine geben und somit versucht
- 9:54man sich auch von der Praxis her anzupassen.
- 9:56Das Problem aber das Thema ist halt, dass das nicht so schnell
- 10:00geht, also wir haben eine Rebe erlebt 50. 60 Jahren und somit
- 10:05haben wir natürlich dort nicht immer gerade die Erneuerung, die
- 10:08wir gerne wünschen, an dem Standort, wo sie dann steht und
- 10:11terrorarm macht noch viel aus. Das ist auch nicht überall so
- 10:15einfach, um dann die Sorten zu wählen und somit haben wir
- 10:18natürlich eine Problematik, was aber passiert ist das Jahr, dass
- 10:21man kurz vor der und dann eben so eine intensiv Niederschlags.
- 10:26Phasen gehabt haben, das ist für das Traubengut nicht gerade
- 10:29förderlich gewesen. Wir hätten gerne noch ein
- 10:31bisschen länger zugewartet, bis bis die die Reife noch ein
- 10:34bisschen fortgeschrittener wäre, um halt ein bisschen
- 10:37alkoholhaltige feste Weine zu produzieren, haben wir dann
- 10:42nicht geschafft, wir hätten müssen wie ein bisschen beim
- 10:45riesigen Silvaner eine Ernte, die Ernte ein bisschen
- 10:48vorziehen, was aber nicht weiter schlimm gewesen ist.
- 10:51Also die Qualität von beiden, Rot und Weisswein sind gut
- 10:55bisher. Gut, und das ist das Ziel,
- 10:57erreicht und die Mengen sind ja alle da unten gewesen, sind
- 11:00anrecht gewesen. Man hat einfach eine Einbusse
- 11:02gehabt und da muss man aber sagen, über die Jahre hinaus.
- 11:06Tut man das ausgleichen, wenn. Wir mit dem umgehen können, und
- 11:09das muss man ausgleichen können und das hat es immer gegeben.
- 11:12Gut, Markus, was trinkst du eigentlich, du selber am
- 11:15liebsten? Also ich trinke am liebsten
- 11:18weisswein und ich bin ein Riesen Silvaner Liebhaber.
- 11:22Wieso das? Wieso jetzt genau ein Weisser im
- 11:23Blauburgunderland, das darf man jetzt gar nicht sagen.
- 11:27Einfach sehr gerne weiss wie und das ist mein Couston und da kann
- 11:31ich dazu stehen. Kann man auch.
- 11:33Gerne. Wie?
- 11:34Kann man nichts machen. Geschmack ist Geschmack.
- 11:36Nein, kann man nicht machen, habe ich auch gerne einen Pinot,
- 11:39dann gibt es die Merlot habe ich sehr gerne.
- 11:42Ja ja und? Eigentlich Rotwein schon auch
- 11:45gerne, aber Favorit. Du hast mich nach dem Favorit
- 11:48gefragt. Gut, Müller churgau ja genau.
- 11:51Sehr genau. Das ist das eine, wo du kannst
- 11:54auswählen. Du kannst aber auch auswählen,
- 11:55wen du anstellst. Und du hast ja auch angestellte,
- 11:57du hast 13 Lehrlinge ausgebildet, du bist ja Meister,
- 12:00hast den Ausweis gemacht, die Meisterprüfung, was ist das, wo
- 12:05du sagst, gibst du deinen jungen Auszubildenden mit auf den Weg,
- 12:08was ist das Wichtigste für so einen jungen berufsmann junge
- 12:11Berufsfrau. Also das Wichtigste ist, dass
- 12:14wenn er aus den Schulen kommt, dass er einmal an den Beruf
- 12:17hingeführt wird und dann auch die Facetten kennenlernt, Freude
- 12:23bekommt von der Produktion, von den Pflanzen, vom
- 12:26Pflanzenbaulichen her über Anlagenbau bisher zur Produktion
- 12:32vom Wein und dann auch der Wein Genuss und die Kommunikation vom
- 12:37Wein. Genuss nach aussen, dass er an
- 12:40dieser Sache. Sich erfreuen kann und auch
- 12:43Freude hat. Dann ist er auch ein ein
- 12:45Berufsmann mit Herzblut und das ist das, was ich eigentlich
- 12:49immer versucht, den Jungen mitzugeben.
- 12:51Ich habe jetzt zwar schon länger nicht mehr Lehrlinge
- 12:54ausgebildet, ich habe jetzt viele Praktikanten gehabt, die
- 12:58von der ganzen Welt aus Afrika und weiss nicht, wo sie hierher
- 13:01gekommen sind auf meinem Betrieb und hier gearbeitet haben und
- 13:05auch für mich lerne ich die Kulturen und für sie natürlich
- 13:09in einem High Level Produktionsland wie in Schweiz.
- 13:12Schweiz ist, obwohl wir kleine Flächen im Vergleich haben zu
- 13:16den neuausländischen Ländern kann man natürlich da ein
- 13:20grosses Knowhow erlernen, das über Tradition an zu uns
- 13:24gekommen ist. Über Klosterverbindungen die
- 13:26haben uns ja eigentlich ein bisschen das Wissen, und das
- 13:29wird die Wirtschaftszentren zugeführt.
- 13:32Oder? Reden wir noch ein bisschen über
- 13:34dich. Du hast ein interessantes Hobby,
- 13:35du gehst gerne segeln, da ist man auch wieder dem Wind
- 13:38ausgesetzt, da ohne den Wind läuft gar nichts, dann kann man
- 13:40rudern oder Motoren auch da wie bei deinem Beruf oder deinen
- 13:44beiden Berufen bist du einer, der sich ein bisschen der Natur
- 13:47aussetzt, ist das nicht auch ein bisschen unangenehm?
- 13:50Da bist du immer auch ein bisschen der Natur ausgeliefert,
- 13:52du kannst nicht alles selber entscheiden, wenn es regnet,
- 13:54dann regnet es, wenn es nicht bläst, dann bläst es nicht, dann
- 13:56kannst du, dann sitzt du auf dem Schiff und es passiert.
- 13:59Nichts. Wieso gefällt dir das?
- 14:01Man lässt sich schon nicht dort hin treiben, wo es einfach
- 14:04passiert, sondern man setzt den Segel oder also man setzt die
- 14:08Akzente und das mache ich eigentlich in meinem Beruf auch
- 14:12und auch mit meinem Betrieb, da haben wir auch uns immer
- 14:15eigentlich die Segel dort hin gerichtet, wo es.
- 14:18Wo es richtig gewesen ist im Nachhinein.
- 14:21Wir haben also dann die Gastronomie, als wir unsere
- 14:23Leute dann hier auf den Betrieb gezogen haben, aber jetzt noch
- 14:26zum segeln, ich habe, das ist einfach eine Passion, als ich
- 14:28vor vielen Jahren angefangen habe, ich bin mal in einen
- 14:31Segelkurs auf dem Zürichsee, und der hat mir dann gefallen und
- 14:34habe dann die Segelschule gemacht und segelski und.
- 14:38Gehe ich jetzt noch oft an den Bodensee segeln?
- 14:41Ja, mit meiner Familie, und das macht mir Spass, da kann ich zu
- 14:44Mittag um 4 gehen und durch den Untersee und dann kann ich gehen
- 14:48sagen bis um 9 und vergesse ein bisschen das um mich herum, es
- 14:51ist auch ein bisschen ein. So ein Kurzurlaub.
- 14:55Ja, genau, Kurzurlaub oder auch ein bisschen loslassen von der
- 14:59vom vom Alltag. Und darum mache ich das.
- 15:02Aber ich habe auch noch andere Hobbys, ich mache, gehe gerne
- 15:05Motorrad fahren, ich habe gerne, also Natur.
- 15:08Ja, das hast du richtig gesagt. Wandern und so weiter.
- 15:11Gut, also dir wird nicht langweilig und du musst in
- 15:14Zukunft noch eine wichtige Personalfrage klären, weil der
- 15:17Beat Hedinger, langjähriger Geschäftsführer vom Schaffhauser
- 15:20Blauburgunderland, hat seinen Rücktritt angekündigt.
- 15:22Auf Ende vom 26 Anfang 27 hast du schon eine Nachfolgerin
- 15:27petto, wichtige Funktion und ein langjähriger, der dort aufhört.
- 15:31Zuerst will ich mal etwas sagen, dem Beat.
- 15:33Also der Beat ist eine ganz wichtige Person.
- 15:36In dieser Branche war und ist noch er wird pensioniert,
- 15:42Frühling 27 und geht leider, und da ist wirklich Personal, ein
- 15:51Change oder ein Wechsel in dieser Geschichte.
- 15:53Was ich aber auch gut finde, also wir haben ja generell in
- 15:58der Gesellschaft, im Weinbau einen Wechsel und dass wir auch
- 16:03eine Verjüngung von. Von Winzer wie auch bis jetzt in
- 16:06der Branche muss da stattfinden und der Beat geht dann und wir
- 16:12sind jetzt auf der Suche. Also zuerst einmal sind wir als
- 16:15Strukturenüberdenker in unserer Branche sind, und das sind die 2
- 16:20Verbände der Einkellerverband und der Weinbauverband, die
- 16:24haben ja auch einen Präsidenten, und über dem steht dann die
- 16:28Schaffhauser Schaffhauser Branche von Reben und Wein.
- 16:33Und die sucht jetzt neue, neue Wege.
- 16:36Die sind noch nicht ganz genau definiert, wie denn das nachher
- 16:40anstelle vom Beat ist. Wir sind jetzt wirklich da,
- 16:43gerade im mitten im Prozess, also hast du mich da jetzt
- 16:47gerade genau recht, den Bein. Erwischt.
- 16:49Spüre ich, oder? Ja genau, genau da kann ich dir
- 16:53jetzt wirklich noch nicht gerade alles sagen.
- 16:55Ich sage einfach dazu, es ist ein Haus, das nicht abgebrochen
- 16:59wird, es wird umgebaut, es gibt ein paar andere Wände, ein paar
- 17:02andere Räume und es gibt die Führung wird anders.
- 17:06Werden gut, dann sind wir mal gespannt.
- 17:08Du, wir sind schon in der in der Überzeit was wünscht man sich
- 17:12eigentlich unter Winzern, was sagt man quasi das Heil sagt man
- 17:15bei den Jägern Handbreit Handbreit Wasser unter dem Kiel,
- 17:18bei der bei der Matrose was sagt man bei den Winzern?
- 17:22Ja, also bei den Winzern sagt man guten Wein oder gute
- 17:25Qualität oder alles Gute im Rebberg, was natürlich dorthin
- 17:31führt. Nachhaltige Anbauformen,
- 17:33innovative Betriebsformen, Digitalisierung, Technik und
- 17:37Verjüngung von den Winzern. Gut also in dem Sinne sage ich
- 17:40dir alles Gute im Rebberg, Markus, Ich wünsche, dass es
- 17:43auch weiterhin gibt, dass ihr eure Kunden findet für eure
- 17:46guten Produkte und danke dir für das Gespräch.
- 17:48Robin, ich danke dir für dein. Das, was du mit mir gemacht
- 17:52hast, hat mir sehr viel Spass gemacht und ich lade jeden ein,
- 17:55dass er mit mir auch telefonieren kann oder kann.
- 17:58Die kann man anrufen. Genau das haben wir jetzt ja bei
- 18:01der. Hand genau, da bin ich, da bin
- 18:03ich offen. Gut, mach's gut, Gute.
- 18:07Zeit, tschüss dir Tschüss. Call the Boss, Ein Format vom
- 18:13Wirtschaftsnewsletter Zahltag, unterstützt von GF Radio Munot
- 18:17und vom sig Areal am Rheinfall.