Latest / Bundestalk - Der Politik-Podcast der taz / Der andere Blick - Weltansichten aus dem Globalen Süden
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- 0:00Speaker 1: Wer war eigentlich die erste überregionale deutsche Zeitung mit Internet?
- 0:04Speaker 1: Und welche ist die letzte, deren Inhalte bis heute alle kostenfrei zugänglich sind?
- 0:09Speaker 1: Die Antwort lautet in beiden Fällen die TATS natürlich.
- 0:13Speaker 1: Mein Name ist Anka Trinitke und ich bin für ihr TATS zahlig zuständig.
- 0:16Speaker 1: Das ist das freiwillige Online-Bezahlmodell der TATS und unsere Antwort auf die Paywall.
- 0:21Speaker 1: Wenn Sie die Idee des solidarischen Bezahlen zum Netz gut finden und mehr wissen wollen, besuchen Sie uns doch einfach auf tats.de-zahlig.
- 0:28Speaker 2: Schicksal oder wer auch immer, das muss in der verabredeten Redezeit bleiben.
- 0:34Speaker 1: Ich möchte nicht antworten, ich muss antworten.
- 0:36Speaker 2: Man könnte fast meinen, das wäre Absicht.
- 0:39Speaker 0: Ich lasse mich an die Zwischenfrage zu.
- 0:40Speaker 0: Mit rechtsradikalen red ich nicht.
- 0:45Speaker 0: Hallo, hier ist der Bundestag der politische Podcast Berndatz.
- 0:49Speaker 0: Wir haben ein Haufen Konflikter auf der Welt, ein Haufen Krisen von Ukraine bis Gaza, von der Klimakrise bis zu allen möglichen weiteren Konfliktherben.
- 1:00Speaker 0: Und die Diskrepanz zwischen dem wie im ehemaligen Westen, der ja eigentlich nur im Verhältnis zur Sowjetunion richtig mit Westen bezeichnet war und eigentlich immer eher den globalen Norden meinte, diskutiert wird und wie im globalen Süden diskutiert wird, scheint doch immer größer zu werden.
- 1:15Speaker 0: Darüber wollen wir heute sprechen unter Ausnutzung dessen, dass wir gerade in der TATS ein Korrespondenten treffen haben und viele unserer außereuropäischen Auslandskorrespondentinnen bei uns zu Gast sind.
- 1:26Speaker 0: Mein Name ist Bernd Pickert aus der Auslandsredaktion der TATS und bei mir sind heute.
- 1:31Speaker 1: Hi, ich bin Helena Kreinsig.
- 1:33Speaker 1: Ich bin die Westafrika Korrespondentin mit Sitz in Dakar, also Senegal.
- 1:38Speaker 1: Und ja, bin jetzt schon seit Jahrzehnt, zwanzig, zwanzig auf dem Kontinent unterwegs.
- 1:43Speaker 2: Hallo, ich bin Katharina Weichenko.
- 1:44Speaker 2: Ich bin für die TATS in Südamerika mit Sitz im Buruta.
- 1:48Speaker 3: Hallo, ich bin Natalie Mayroth, ich bericht aus Südasien, Schwerpunkt Indien.
- 1:52Speaker 0: Wunderbar, toll, dass ihr hier seid.
- 1:54Speaker 0: Lass uns mal gucken.
- 1:55Speaker 0: Ich bin sehr, sehr gespannt.
- 1:57Speaker 0: Der Eindruck, der hier manchmal entsteht und sich in letzter Zeit bei großen UN-Abstimmungen, bei den Verhandlungen und Konferenzen, von G-twanzig bis zu jüngstwas, die Plastikkonferenz, bei den Klimaverhandlungen, aber eben auch schon zwanzig Zweiundzwanzig bei den UN-Abstimmungen zur Ukraine gezeigt hat, ist, dass die Diskrepanz zwischen westlicher Weltsicht, globaler Südenweltsicht und den Allianzen, die sich daraus ergeben könnten, immer weiter auseinander geht.
- 2:27Speaker 0: Elena, siehst du das so?
- 2:29Speaker 0: Hat bewegt sich da was oder war es eigentlich sowieso schon immer so?
- 2:32Speaker 0: Ist da was in Bewegung oder da was anders?
- 2:35Speaker 1: Ja, also ich habe gerade kurz gestürzt, als du gesagt hast, war das schon immer so.
- 2:41Speaker 1: Ich grundsätzlich würde ich sagen ja, aber ich habe zumindest jetzt, wenn ich auf meine Weltregion gucke, also Westafrika insbesondere, schon den Eindruck, dass man fast sagen kann, wie so eine zweite Unabhängigkeitsbewegung, also vor allem durch den westafrikanischen Teil des Continents geht.
- 2:59Speaker 1: Also vor allem in den letzten Jahren hat es eine Bewegung gegeben, gerade wenn ich auf Seningal gucke, wo wir seit circa einem Jahr eine Regierung im Amt haben, die auch sehr aktiv Ich will jetzt nicht sagen, anti-westlich, aber einfach souveränistisch denkt und das eben auch so kommuniziert und ganz klar sich von dem globalen Norden auch versucht irgendwie abzugrenzen.
- 3:23Speaker 1: In der Praxis, ja, ich glaube das dann mal mehr, mal weniger, aber grundsätzlich der Gedanke ist da und wird auch immer mehr von den Menschen so auch im Alltag übernommen.
- 3:34Speaker 1: Eine Bewegung oder eine Entwicklung kann man eher sagen, die sich definitiv nicht nur auf Senegal beschränkt, sondern sieht man zum Beispiel auch in Burkina Faso, Niger und Mali ganz stark, aber genau auch darüber hinaus.
- 3:49Speaker 0: Ich meine, da kommen wir ja später sicherlich auch noch sowieso drauf.
- 3:52Speaker 0: Wir haben das so berichtet ja immer, dass diese Bewegung Niger, Mali und so weiter.
- 3:57Speaker 0: Anti-Westlich, einerseits mit dem Raushof, auch der westlichen Truppen, der französischen, aus Mali und so weiter.
- 4:02Speaker 0: Gleichzeitig aber dann auch Poros für Schwer mit der Einladung russischer Truppen, ist das so?
- 4:05Speaker 0: Also das ist einfach nur ein Wechsel der Allianz von einer Habergigkeit zu anderen?
- 4:10Speaker 1: Also das wird hier, sagen wir mal, kommt immer darauf an, wo man das hier setzt, aber ich würde sagen im globalen Norden ist das immer so berichtet worden und wird auch so gesehen in den jeweiligen Ländern eher weniger, sondern Und was stattgefunden hat, ist eine Emanzipation von der ehemaligen Kolonialmacht Frankreich, die in der Region halt einfach bis vor kurzem oder bis heute zum Teil immer noch extrem Einfluss ausgeübt hat.
- 4:39Speaker 1: Und das vor allem eben auch nicht immer nur zum Vorteil der jeweiligen Länder.
- 4:44Speaker 1: Und da hat definitiv eben, wie gesagt, so eine zweite Unabhängigkeitsbewegung stattgefunden.
- 4:49Speaker 1: Und es wird in den jeweiligen Ländern einfach so gesehen, dass man sich einen neuen strategischen Partner geholt hat.
- 4:55Speaker 1: Es ist auch Fakt natürlich, dass Russland einfach wahnsinnig oder einfach Finanzmittel reinsteckt, aber auch politisch Einfluss nimmt.
- 5:04Speaker 1: Merkt man an der medialen Berichterstattung, die oder eben an dem, was so an Social Media ausgespielt wird, in zum Beispiel Burkina Faso, was einfach sehr pro-russisch mittlerweile ist.
- 5:17Speaker 1: Und es hängt so ein bisschen davon ab, wen man fragt.
- 5:21Speaker 1: Es lässt sich aber... eindeutig schon so interpretieren, dass ja da eigentlich nur ein Wechsel stattgefunden hat.
- 5:28Speaker 0: Gehen wir mal weiter.
- 5:29Speaker 0: Katarina, Latin Amerika war ja ganz, ganz lange eigentlich ja spanisch kolonisiert mal vor vielen Jahren.
- 5:36Speaker 0: Trotzdem war der Hegemonen, waren ja immer die USA.
- 5:38Speaker 0: Gegen den, dann im Zweifelsfall, auch sämtliche Befeilungsbewegungen des letzten Jahrhunderts, ging eigentlich nicht mehr gegen Spanien oder so, gegen Europäischen, sondern eigentlich immer gegen die USA.
- 5:48Speaker 0: Was hat sich da heute verändert?
- 5:51Speaker 0: Was ist anders geworden?
- 5:53Speaker 0: Wo kannst du dich auch anschließend das, was Helena berichtet, gerade aus Afrika?
- 5:58Speaker 2: Also die USA haben ja in Lateinamerika in vielen Ländern eh schon schlechten Stand gehabt, bevor auch Trump an die Macht gekommen ist.
- 6:04Speaker 2: Und jetzt ist es, glaube ich, noch mal schwieriger geworden.
- 6:07Speaker 2: Und diese ganzen westlich dominierten Organisationen, Vereinten Nationen, auch die EU und so weiter, haben vielleicht früher mal den Anspruch gehabt oder noch ein bisschen so den Ruf, dass sie noch moralische Integrität vertreten.
- 6:23Speaker 2: mit großen Abstrichen.
- 6:25Speaker 2: Aber ich glaube, das ist in den letzten Jahren rapide bergab gegangen.
- 6:31Speaker 0: Was sind da für die Faktoren?
- 6:36Speaker 2: Also ich würde sagen, in letzter Zeit vor allem Palästina, wo dann oft so die Reaktionen sind, die ich mitgekriegt habe.
- 6:44Speaker 2: Also was plüsten sie sich denn da auf?
- 6:47Speaker 2: Wenn Sie da in diesem Fall nichts machen, wie können Sie denn bei uns überhaupt was sagen?
- 6:51Speaker 2: Wenn Sie nicht mal bei Israel und Gaza was Substanziales machen, wenn Sie da nicht eingreifen und sich gegenseitig blockieren und sich nicht durchringern, das zu kritisieren, weil mit Flucht, mit Bewombung und mit diesem Problem kennen sich viele Länder in Lateinamerika sehr gut aus,
- 7:14Speaker 0: gell?
- 7:15Speaker 0: Was ist bei dir genauso in deiner Gegend, Standort Indien, aber man guckt auf die Region für das Asien, was ist anders, was ist genauso?
- 7:24Speaker 3: Also wenn wir jetzt uns Südasien anschauen und auf Indien fokussieren, also es hat sich über die letzten zwanzig Jahre eine sehr enge Verbindung zwischen den USA und Indien aufgebaut.
- 7:34Speaker 3: Das ist vielleicht doch ein bisschen verhundelig, weil während des Kalten Kriegs war Indien ja eigentlich blockfrei, sollte man sich zumindest sehen, aber man wurde halt trotzdem als Indien zum Osten gezählt.
- 7:46Speaker 3: Und aus dieser Zeit ist auch einfach diese starke Verbindung von der UDSSR und von Russland da.
- 7:51Speaker 3: Und was wir jetzt eben sehen in Trumps zweiter Amtszeit ist, dass er versucht, Russland und Indien auseinander zu treiben, aber da genau in der anderen Richtung läuft.
- 8:03Speaker 3: Was wir aber davor schon in Indien gesehen haben, ist, man sucht sie eben auch, Kolonial zu emanzipieren.
- 8:08Speaker 3: Also man hört auch immer wieder bei verschiedenen Vorträgen.
- 8:12Speaker 3: Wir haben zweihundert Jahre Kolonialzeit hinter uns.
- 8:16Speaker 3: Der Außenminister schreibt Bücher, die heißende India Way und bei Why Badat Matters.
- 8:21Speaker 3: Man will jetzt auch nicht mehr India genannt werden, sondern Badat.
- 8:25Speaker 3: Ein regionaler Begriff und was man für ihn ja noch schon länger sieht.
- 8:29Speaker 3: Und ein Anspruch, den man z.B.
- 8:30Speaker 3: auch in Ländern aus Indonesien kennt, ist, dass man sagt, wir haben eine multipolare Weltordnung und wir sind auch einer dieser Pole.
- 8:39Speaker 3: Und dadurch, dass die USA etwas errektisch geworden ist, man sich nicht mehr so sehr darauf verlassen kann, hat das das Ganze natürlich auch bestärkt.
- 8:47Speaker 3: Also man sieht ganz stark, dass Indien gewisse Art und Weise in einem sweet spot war.
- 8:52Speaker 3: das war glaube ich auch was in der zu geht zwanzig eingeladen hat.
- 8:55Speaker 3: Jetzt ist in den nicht mehr ganze sein sweet spot durch die globale verschiebung auch durch trump.
- 9:01Speaker 3: trump setzt ja in den auch sehr zu mit strafzöllen aber man merkt einfach trotzdem dass man sich nicht mehr so viel sagen lassen möchte und dass man auch.
- 9:08Speaker 3: Diese westliche Sicht nicht mehr so übernimmt.
- 9:10Speaker 3: Also, indische Medien sind sehr westlich geprägt.
- 9:13Speaker 3: Durch die Kolonialzeit, ein bisschen wie in Europa, schaut man schon sehr, was macht denn die USA?
- 9:17Speaker 3: Man schaut natürlich auch sehr, was macht Großbritannien.
- 9:20Speaker 3: Aber man möchte diese Narrative nicht unbedingt immer teilen.
- 9:24Speaker 3: Und sie gehen auch bei vielen Themen auseinander, sei es Russland.
- 9:28Speaker 3: Gaza kommt davon, ob es die Regierung ist oder die Zivilbewerberung.
- 9:31Speaker 3: Und das fällt auf jeden Fall auf.
- 9:34Speaker 0: Kannst du das letzte, was du gesagt hast, da geht es auseinander hier und sie wie Bevölkerung nochmal erläutern?
- 9:38Speaker 0: Was meinst du damit?
- 9:39Speaker 3: Also das hatte ich ja vorhin schon angedeutet.
- 9:42Speaker 3: Indien und die UDSSR haben gute Verbindungen.
- 9:46Speaker 3: Also das lag auch einfach daran, dass vieles an Neuerung und Technik für Indien durch.
- 9:53Speaker 3: Die Urde ist es eher durch die Sowjetunion möglich gemacht worden.
- 9:56Speaker 3: Man hat am Anfang ganz stark und bei der Raumfahrt zusammengearbeitet.
- 10:00Speaker 3: Jetzt ist auch immer diese große Frage die indische Armee.
- 10:04Speaker 3: Wie wird die beliefert?
- 10:05Speaker 3: Ganz viel.
- 10:06Speaker 3: Arsenal ist noch sehr alt, stammt aus Russland oder auch aus der Ukraine.
- 10:11Speaker 3: Und da hat der Westen ja auch, oder Deutschland oder die USA und Frankreich, ja stark auch versucht zu sagen, wir wollen jetzt Indien, Enger und Spinden.
- 10:18Speaker 3: Die sollen noch bitte Waffen bei uns einkaufen, nicht bei Russland.
- 10:21Speaker 3: Das passiert schon auch.
- 10:22Speaker 3: Natürlich sind die westlichen Waffen teurer.
- 10:24Speaker 3: Auf der anderen Seite sind es Unabhängigkeiten, die man nicht von heute auf morgen aumt.
- 10:28Speaker 3: umwälzeln kann.
- 10:29Speaker 3: Und das heißt auch, dass dieses russches Kriegsgerät sehr lange im Einsatz bleiben kann.
- 10:33Speaker 3: Das heißt, da braucht man immer wieder Ersatzteile.
- 10:36Speaker 3: Also und jetzt nochmal zurückzukommen mit Perspektive, Zivilgesellschaft, Regierung.
- 10:42Speaker 3: Also man ist per se Russland und Dürrgräine freundlich gesinnt.
- 10:47Speaker 3: bei Gaza, Israel.
- 10:48Speaker 3: Das ist nochmal ein bisschen anders.
- 10:50Speaker 3: Da ist es so, dass linke Kreise sehr sehr kritisch auf Israel blicken.
- 10:55Speaker 3: Man hat eine andere Wahrnehmung zum Zweiten Weltkrieg.
- 10:58Speaker 3: Der Holocaust steht da nicht im Vordergrund.
- 11:00Speaker 3: Im Vordergrund steht eher, wie Millionen von Inderen verhungert sind, weil man eine Essensvorräte abgezweigt hat.
- 11:07Speaker 3: Und im Vordergrund steht eher diese Solidarisierung als Land, das kolonialisiert worden ist.
- 11:13Speaker 3: Und nachdem die aktuelle Regierung in Indien hindu nationalistisch rechtsnational ist und gute Beziehungen zu Israel hat, sieht man das auch noch mehr so in der Linkenszene als ein Anknüpfungspunkt dort sich gegen die Regierung quasi zu positionieren.
- 11:33Speaker 2: Ging das bei euch auch so durch die soziale Medien diese Initiative, dass man die Weltkarte ändert?
- 11:38Speaker 2: Weil es wurde in Kolumbien total aufgegriffen und positiv gesehen, dass jetzt auf einmal Afrika endlich den Stellenwert kriegt.
- 11:44Speaker 2: den Stellenwert, die Repräsentation auf der Karte, wie es kriegt, und dann halt auch dementsprechend andere Länder angepasst werden.
- 11:52Speaker 2: Und da muss ich gerade verspätet dran denken, als du von der Souveränität gesprochen hast, weil es halt auch so, hey, wir haben die Rohstoffe, Afrika hat die Rohstoffe, wir sind viel größer.
- 12:03Speaker 2: Wir verdienen einen größeren Raum auf der Karte und überhaupt in der Weltordnung.
- 12:10Speaker 0: Also diese Weltkartenidee, das ist ja nicht mehr ganz neu, aber kam jetzt noch mal richtig hoch.
- 12:14Speaker 0: Das
- 12:14Speaker 2: kam jetzt noch mal hoch, ja?
- 12:15Speaker 0: Das heißt, die Proportionen eigentlich alle nicht stimmen, dass das Ziel so eurozentristisch ist, weil es von Europa aus der Rest gedacht wird und viel kleiner dargestellt wird, als es eigentlich von den Landflächen her, die es ursprünglich betrifft, eigentlich gibt.
- 12:26Speaker 0: und die neue Weltkarte, oder?
- 12:28Speaker 0: Diese eigentlich demokratialistische Weltkarte kursiert auch, hat sich aber bis jetzt zumindest nicht halt nicht groß durchgesetzt.
- 12:35Speaker 3: Aber was du zu Immensipation sagst, das finde ich macht Ihnen sehr geschickt, weil Ihnen hat nämlich zum Beispiel gesagt, Sie möchte die Stimme des globalen Südens sein.
- 12:44Speaker 3: Und der indische Premier hat auch dementsprechend dann auch verschiedene Konferenzen als The Voice of the Glory's House verkündet, wo er dann dementsprechend Länder eingeladen hat.
- 12:52Speaker 3: Aber ich glaube... Zumindest von dem, was ich mitbekommen habe, dass es eine nicht ganze Fähresonanz gefunden hat.
- 12:59Speaker 3: Aber natürlich versucht India da auch einen gewissen Vorteil daraus zu ziehen.
- 13:04Speaker 0: Wir kommen auch noch mal auf Brics zum Beispiel, dass dieses Bündnis nur eigentlich tatsächlich, also ursprünglich Brasilien, Russland, Indien, China und Südafrika zwischen ein bisschen erweitert um ein Gelände, was das mit seinem Anspruch vielleicht eine anti-westliche oder zumindest eine alternative Vertretung von Interessen auf der Welt zu sein.
- 13:25Speaker 0: Ich würde aber gerne, wir haben gesagt, es gibt diese verschiedenen Konflikte, die sicherlich anders diskutiert werden.
- 13:29Speaker 0: Gaza habt ihr jetzt schon mehrfach angesprochen, ist einer davon.
- 13:32Speaker 0: Da würde ich bei dir nochmal nachfragen wollen.
- 13:34Speaker 0: Also Südafrika hat ja traditionell auch schon eine Verbindung zu den Palästinensern oder zumindest auch eine große Antipartie gegen Israel, weil Israel das apartheid-Regime damals unterstützt hat.
- 13:47Speaker 0: den damaligen Regime sogar die Erdomenbombe verschafft, die es dann später erst wieder abgeschafft hat.
- 13:53Speaker 0: Wie weit hat sich diese Haltung gehalten?
- 13:55Speaker 0: Damals vielleicht auf etwas sehr spezifisches Südafrika, also Südafrika Befreiungsbewegung, war auf dem Rest des Kontinents es ausgelehnt.
- 14:03Speaker 0: oder war das schon immer so?
- 14:05Speaker 1: Also zweierlei, genau.
- 14:09Speaker 1: Einmal ist es auf jeden Fall immer noch der Fall.
- 14:13Speaker 1: Ich habe gerade, als du gesprochen hast, an den Wahlkampf in Südafrika gedacht, den ich begleiten durfte, zwanzig, vierundzwanzig.
- 14:22Speaker 1: Und da war ich unter anderem bei einer ANC-Veranstaltung.
- 14:25Speaker 1: Und was interessant war, war, also da gab es eine große Parade in einem Stadium.
- 14:30Speaker 1: Und was interessant war, war, dass immer wieder der Moderator Freiheit für Palästina halt ins Mikrofon geschrieben hat.
- 14:38Speaker 1: war es ja erst mal überhaupt nichts mit einer Wahlveranstaltung für den ANC, der so zu tun hat.
- 14:45Speaker 1: Aber da ist auf jeden Fall gerade im Fall von Südafrika eine sehr starke Identifikation eben und gerade eben auch mit der Appartheid Geschichte, die das Land so hinter sich hat, wird sich da mit Palästina eben als dem Underdog solidarisiert als ja und und ich glaube, deshalb ich habe vorhin auch kräftig genickt als Nathalie da aus ihrem Berichtsgebiet gesprochen hat, das ist eine Haltung, die, würde ich sagen, in Südafrika besonders stark ausgeprägt ist, aber so vom Grundsatz her auch in anderen Ländern, also wenn ich jetzt an Westafrika linke, vor allem auch grundsätzlich da auch getragen wird.
- 15:22Speaker 1: Wobei man auch sagen muss, wenn ich jetzt die Debatten, die in, sagen wir, Senegal geführt werden, Vergleiche mit dem, wie in Deutschland natürlich darüber debattiert wird, Spiel dieser Konflikt, keine sehr große Rolle.
- 15:39Speaker 1: Es ist einfach eine ganz andere Prioritätensetzung und entsprechend, also da besteht keine Debatte darum quasi, wie man zu Palästina oder Israel steht.
- 15:50Speaker 0: Okay, also Katharina hatte ja Gaser vorhin eingebracht, weil sie sagte, das Verhältnis zum Westen und auch zu dem Proklamierten Ziel westlicher Staaten, eine regelbasierte Weltordnung zu vertreten, würde im Moment sehr stark dadurch dominiert, dass man sagt, guckt mal bitte nach Gaza, was macht ihr da?
- 16:08Speaker 0: und dann erzählt ihr uns was von Regeln, das ist ja wohl Unsinn.
- 16:12Speaker 0: Wie weit spielt das aber zumindest in der Frage, wie verhalte ich mich oder was ist mein Bild von Europa, von den USA, auch bei dir eine Rolle?
- 16:20Speaker 0: Dass das nicht das Hauptthema der Leute auf der Straße ist, jeden Tag, das ist mir schon relativ klar, aber wenn man denn darüber redet, Wie weit spielt es da auch eine Rolle?
- 16:28Speaker 1: Also ich glaube, was so rein spielt ist, dass es grundsätzlich als Bestätigung gesehen wird, dass der Westen in Anführungsstrichen kein verlässlicher Partner so ist.
- 16:40Speaker 1: Und das war zum Beispiel auch der Tonus.
- 16:42Speaker 1: jetzt mit dem Rückzug von USAID als Folge eben der Trumpsche Entscheidung, was natürlich viele Länder in Afrika betroffen hat, weil USAID einfach einer der größten Finanzierer von Malaria-Projekten oder auch HIV-AIDS-Projekten so auf dem Kontinent ist.
- 17:02Speaker 1: Gleichzeitig waren die Reaktionen, also vor allem wenn ich eben an Senegal und Südafrika denke, von den jeweiligen Regierungschefs sehr klar ein, ja dann ist es halt so.
- 17:15Speaker 1: Also das wurde nicht mit großem Drama aufgefasst und auch eben nicht entsprechend freigetreten, sondern es war eher ein, ja, wir kommen auch ohne euch klar.
- 17:26Speaker 1: Und da spielt zumindest für Senegal auch nochmal dieser souveränistische Gedanke eine große Rolle.
- 17:32Speaker 1: Also es wurde wirklich nochmal als ein Grund aufgefasst, zum Beispiel eine Rede zu halten und zu sagen.
- 17:38Speaker 1: Seht ihr, so auf den auf den globalen Norden ist kein Verlass und wir müssen oder wir müssen uns auf uns selbst verlassen und unsere Probleme mit, also gemeinsam irgendwie klären, so ungefähr.
- 17:51Speaker 1: Und ich glaube, ich glaube, das ist so die Takeaway Message.
- 17:54Speaker 1: Ähnliche Reaktionen gab es zum Beispiel auch aus Südafrika, wo erst mal klargestellt wurde, nee, also so viel habt ihr nicht gemacht.
- 18:00Speaker 1: Es gab eine der erst mal klargestellt hat, wie viele Gelder tatsächlich von USA in Südafrika in wie vorhanden sind.
- 18:11Speaker 1: Das hatte Trump, glaube ich, wenn ich mich da richtig erinnere, ist jetzt ja auch schon eine Weile her nochmal deutlich überspitzt.
- 18:17Speaker 1: Und insofern, also die Reaktion war, passt schon so ungefähr.
- 18:22Speaker 0: Stichwort Trump würde ich gerne direkt mal aufnehmen.
- 18:25Speaker 0: In Europa ist die... Wenn auch dann zu dem Zeitpunkt, als es passiert ist, nicht mehr ganz so unerwartete Wiederwahl Trumps, doch als ein unglaublicher und wahrscheinlich auch irreversibler Einschnitt in das, was westliche Allianz NATO sein kann, sein will, sein möchte, empfunden worden.
- 18:45Speaker 0: Seitdem gibt es die ganze Diskussion natürlich auch angesichts des laufenden Ukraine-Krieges, aber nicht nur anlässig dessen über die Autarkier Europas oder eine angestrebte Größe Autarkier Europas im Sicherheits- und Verteidigungsfragen.
- 18:58Speaker 0: Also hier ist das ein Rieseneinschnitt, auch was Demokratie-Fragen angeht, auch was die Frage handelt.
- 19:04Speaker 0: Jahrzehntelang sind wir davon ausgegangen, Phänomene, die sich in den USA neu ausbreiten kommen, wenige Zeit später auch in Europa anbestimmen.
- 19:11Speaker 0: und auch, wenn man jetzt nach in die USA guckt, dann werden vielen Leuten betrieben, Leuten ja Angst und Bange, wenn das dann rüber käme.
- 19:18Speaker 0: Wie ist bei euch, dieser November, die Wiederwald, Trumps und all das, was er seitdem macht, angekommen worden?
- 19:26Speaker 0: Ist das auch?
- 19:29Speaker 0: die ganze Welt ist anders geworden, Stimmung oder eher so?
- 19:32Speaker 0: Nö.
- 19:33Speaker 3: Also in Indien war es ein langsamer Wachen.
- 19:36Speaker 3: Man hatte ja davor schon gesehen, dass Trump um Mode sich eigentlich sehr gut verstehen.
- 19:41Speaker 3: In Trumps erster am Zeit.
- 19:42Speaker 3: Die haben ja fast schon gegenseitig Wahlkampf voneinander gemacht.
- 19:46Speaker 3: Und es gab doch auch... sehr positive Rückmeldungen, dass Trump wiedergewählt worden ist, aber das änderte sich dann ganz schnell.
- 19:54Speaker 3: Also die ersten Anspielungen war, nachdem Trump gesagt hat, er möchte die Migration nicht nur die illegale, sondern auch die legale Migration in die USA einschränken.
- 20:04Speaker 3: Und es gibt sehr viele indische Fachkräfte, die mit Arbeitswiesen in der Tech-Understrehe sind.
- 20:12Speaker 3: Da, glaube ich, gab es auch ein Knarschissen, Musk und Trump, der eben eingelenkt hat.
- 20:17Speaker 3: Wir brauchen die Fachkräfte.
- 20:18Speaker 3: Das waren die ersten Andeutungen.
- 20:20Speaker 3: Und jetzt sehen wir es eben ganz gravierend.
- 20:22Speaker 3: Trump hat ja seine Zollversprechen ausgepackt.
- 20:24Speaker 3: Die ersten Zolldrohungen wurden ja umgesetzt.
- 20:28Speaker 3: Und Indien hat jetzt für nicht alle Produkte, aber doch für schon einige Produkte, fünfzig Prozent Straßteile kassiert.
- 20:35Speaker 3: Die US-Regierung argumentiert, na, Indien profitiert ja, nachdem sie jetzt sehr viel mehr Öl aus Russland einkaufen.
- 20:43Speaker 3: Ja und nein.
- 20:44Speaker 3: Also, Indien kauft viel mehr Öl aus Russland ein.
- 20:47Speaker 3: Das liegt aber daran, dass Russland mit den Preisen runtergegangen ist.
- 20:50Speaker 3: Und es liegt auch daran, dass Indien sagt, na ja, die Europäer gehen jetzt mehr auf unsere alten Handelspartner zu.
- 20:56Speaker 3: Da kriegen wir nicht so gute Preise.
- 20:58Speaker 3: Unter dem Strich ist es aber so, dass sehr viele Menschen in das Gefühl haben, das hat mit mehr zu tun.
- 21:04Speaker 3: Wenn wir uns jetzt anschauen, es sind zum Beispiel Smartphones ausgeschlossen von diesen hohen Zöllnen und Pharmazeutel, aber Trump hatte ja ganz klar dagegen gepocht, die iPhone sollen ja jetzt künftig nicht mehr in Erasien, sondern USA produziert werden.
- 21:18Speaker 3: Und man sieht da auch eine ganz starke Doppeldeutigkeit.
- 21:20Speaker 3: Und was sich jetzt vor allem auch geändert hat, ist, Trump war per se schon relativ beliebt, aber das ändert sich.
- 21:26Speaker 3: Also man erst mal die Angst, dass diese Jobs wegbrechen, plus die Bezollung und einfach das... Die USA nicht mehr so verlässlich sind, das kommt jetzt mittlerweile auch an.
- 21:35Speaker 3: Und Trump betont zwar von Zeit zu Zeit immer wieder, dass er und Modi ja sehr gute Freunde sind, aber das spiegelt sich einfach nicht mehr.
- 21:43Speaker 3: Und das hat doch schon sehr viel verändert.
- 21:45Speaker 3: Und der gravierendste Einschnitt in der Region war, dass es jetzt so aussieht, zumindest in unserer Perspektive, als wäre Pakistan der neue Freund, der neue alte Freund der USA.
- 21:58Speaker 3: Und wenn man sich dann die Geschichte so ein bisschen anschaut, ich habe mir vor die Andeutung gemacht, dass Indien und die UDSS eher mal sehr dick waren.
- 22:04Speaker 3: Ja, das lag auch daran, dass Pakistan und die USA sehr lange als Partner gesehen worden sind.
- 22:10Speaker 3: Das ist auch einfach daran, dass Pakistan die Nähe zu Afghanistan hat, beispielsweise.
- 22:16Speaker 3: Und manche sagen jetzt auch, es ist back to back.
- 22:19Speaker 3: Die USA waren noch nie so berechenbar.
- 22:22Speaker 3: Die haben immer mal mit Pakistan gespielt, mit Indien gespielt, in verschiedenen anderen Ländern Einflüsse gehabt.
- 22:29Speaker 3: Und da sind wir jetzt wieder zurück.
- 22:31Speaker 3: Und dieses Bild des verlässlichen Partners, das bröckelt.
- 22:35Speaker 3: Und wir wissen ja auch, dass die USA in sehr vielen anderen Ländern sehr aktiv war
- 22:40Speaker 2: und
- 22:40Speaker 3: verschiedene Regierungen und Co.
- 22:43Speaker 3: unterstützt hat.
- 22:44Speaker 3: Und das kommt jetzt wieder zum Vorschein.
- 22:47Speaker 2: Ob das jetzt ein großer Bumster als Schwammt nochmal gewählt wurde, war die Frage.
- 22:53Speaker 2: Also ich glaube nicht.
- 22:56Speaker 2: Ich habe auf dem Kontinent einige Wahlen in der Zeit gehabt und sehr viele extreme Wendungen, Persönlichkeiten, die dann gewählt wurden, die ähnlich kontrovers sind wie Donald Trump.
- 23:08Speaker 2: Also es gibt eine große Sein sucht in bestimmten Ländern für die starke Hand.
- 23:12Speaker 2: Dementsprechend und in die erste Regierung, wo unter Trump war ja kein Vergleich zu dem, was wir jetzt gerade erleben.
- 23:18Speaker 2: Also ich vermute mal, dass er sich gedacht hat, das haben wir überlegt, das schaffen wir jetzt auch noch mal.
- 23:22Speaker 2: Und dass er so krass durchgreifen würde, auch mit der Verfolgung von Migranten, Migrantinnen und Menschen, die irgendwie in diese Kategorie fallen, nach absolut willkürlichen Maßstäben.
- 23:36Speaker 2: Ich glaube, das hat sich niemand ausmalen können.
- 23:38Speaker 2: Und das andere ist ja, es enttäuscht von der US-Demokratie in Lateinamerika.
- 23:43Speaker 2: Ich glaube, das ist ... Es gibt sehr wenige sehr gesicherte Demokratien oder wo halt die Rechtsstaatlichkeit so komplett funktioniert, wo die Institutionen funktionieren.
- 23:57Speaker 2: und der Vergleich, also wie ich sage mal, vergleich Deutschland, USA.
- 24:01Speaker 2: Und was da jetzt passiert, da können wir sagen, okay, es nähert sich einem autoritären Staat immer mehr an, wir können diese Schritte nachvollziehen, aber viele von diesen Schritten sind in einigen Ländern auf meinem Kontinent halt eh schon vollzogen.
- 24:13Speaker 2: Also wenn wir jetzt mal nach El Salvador gucken, da ist jetzt Trump nicht der große Schocker.
- 24:19Speaker 2: Da haben wir unseren Diktator.
- 24:20Speaker 0: Enger Verbündeter.
- 24:21Speaker 2: Enger Verbündeter, er schließt sich mit einigen Zusammens, gibt welche, die auf dem Kontinent super können mit ihm, die dann ... sich anbieten, von wegen, wir bauen dir die Gefängnisse, wo du die Migranten und Migrantinnen abschieben
- 24:34Speaker 1: kannst.
- 24:35Speaker 2: Wir nehmen gerne dein Geld dafür.
- 24:37Speaker 2: Wir nehmen gerne deine Millionen, um dann in unserem Land in den Kampf gegen die Drogen vorzusetzen, wie es jetzt gerade in Ecuador ist.
- 24:44Speaker 2: Zwanzig Millionen hat er Ihnen versprochen.
- 24:47Speaker 2: Und von daher ist es sehr gespalten.
- 24:53Speaker 0: Ich kenne mich in der Taneamirika ein bisschen aus in euren Regionen, Asien und Afrika überhaupt nicht.
- 24:58Speaker 0: Aber zumindest für die Taneamirika war es ja eine ganze Weile so... dass Südamerika deshalb, wo der auch vor dem Jahr verhandelt, über das EU-Merkus-Hurabkommen zum Beispiel, dass man da immer gesagt hat, okay, wenn wir aus der einseitigen Abhängigkeit von den USA raus wollen, wer bietet sich an als Partner, dann ist das erst mal Europa.
- 25:15Speaker 0: Das hat sich dann in den letzten zwanzig Jahren deutlich verhindert, weil China einfach so massiv reingegangen ist und sich wirtschaftlich und politisch vielleicht Fragezeichen, das wäre auch noch eine Frage in euch gleich so angeboten hat als Alternative.
- 25:26Speaker 0: Und jetzt haben wir aber dieses, also damals war es ja die Allianz intern.
- 25:31Speaker 0: Innerhalb der NATO und so zwischen Europa und USA war ganz eng, auch wenn sich das in Lateinamerika vielleicht anders dargestellt hat, als da eine Alternative war zum USA.
- 25:39Speaker 0: Aber jetzt ist hier das Gefühl, da geht nicht mehr viel mit diesen USA, so wie die sich umbauen.
- 25:45Speaker 0: Und das ist meine Frage, wenn aus Afrika, aus Asien, aus Lateinamerika auf diesen Norden eigentlich geguckt wird.
- 25:54Speaker 0: auf die G-Sieben geguckt wird.
- 25:55Speaker 0: Und so, was sieht man da, sieht man diese Zerwürfnisse oder sieht man immer noch, da ist der Reich im Norden, der eigentlich mit seiner kolonialen Vergangenheit immer noch uns und das Joch Zwingenbühl.
- 26:08Speaker 3: Also ich meine, per se, wenn man sich jetzt Indien und Pakistan, Bangladesch und Co.
- 26:12Speaker 3: anschaut, das ist ja ganz viel Commonwealth.
- 26:14Speaker 3: Und man sieht da auch eine gewisse Hassliebe.
- 26:17Speaker 3: Also zum einen schaut man sehr stark auf Großbritannien.
- 26:20Speaker 3: Man macht das immer kritischer, aber dann fühlt man sich doch wieder sehr zu Hause, wenn man in UK ist.
- 26:26Speaker 3: Natürlich sieht man das dann nicht so homogen, die USA und Großbritannien.
- 26:32Speaker 3: Für viele Inderinnen und viele Menschen aus Südasien ist immer noch USA so eines der Topziele, aber man hat schon mitbekommen, das hat es ein bisschen abgenommen.
- 26:41Speaker 3: Natürlich geht es immer noch darum, man möchte den wirtschaftlichen Aufschwung erfahren und den erfährt man halt auch leichter durch Migration, weil man im Ausland natürlich umgerichtet mehr Geld verdienen kann.
- 26:50Speaker 3: Und in den gehört auch zu den Ländern, zu dessen Wirtschaftsmodell auch Überweisungen zählen.
- 26:55Speaker 3: Aber das sind alle Länder, das ist genauso Nepal, das ist genauso Sri Lanka.
- 26:59Speaker 3: Das sieht man, aber man versucht halt mit dem zu arbeiten, was da ist.
- 27:03Speaker 3: Also die meisten dort sind einfach sehr pragmatisch.
- 27:06Speaker 3: Solange es Visa gibt, solange es Möglichkeiten gibt, macht man das.
- 27:10Speaker 3: Man hat jetzt eben auch einige Abschiebungen auch von Studierenden gesehen, die bei den Protesten dabei waren.
- 27:18Speaker 3: Das ist natürlich in der Zivilbevölkerung nicht so gut angekommen, aber man macht eine ganz klare Kalkulation, wo man profitieren kann, wo man Chancen sieht, versucht man die mitzunehmen.
- 27:28Speaker 3: Und das ist mit Großbetanien auch ähnlich.
- 27:31Speaker 3: Man sieht ja insgesamt in Europa, dass viele Länder versuchen, die Migration, auch die legale Migration ein bisschen einzuschrecken.
- 27:36Speaker 3: Was auf der anderen Seite jetzt immer beliebter wird, auch in den Regionen ist Deutschland, weil Deutschland ja ganz gezielt auch versucht, Arbeitskräfte, Fachkräfte anzuwerben.
- 27:45Speaker 3: Und da steht eigentlich Deutschland gar nicht so gut da, weil englischsprachige Länder eigentlich beliebter sind.
- 27:51Speaker 3: Also vielleicht ist das in dem Sinne auch ein bisschen eine Chance für Deutschland.
- 27:55Speaker 3: die ja bei Fachkräften gerade, wenn es in der IT oder in der Pflege und Krankenbetreuung geht, vielleicht da nochmal ein bisschen was als Vorteil sehen könnte.
- 28:06Speaker 3: Auf der anderen Seite, ja, es wird schwieriger und man deutet Doppelstandards an.
- 28:13Speaker 3: Das bekommt man auf jeden Fall aus der Region mit, aber wir sehen jetzt auch so viele Krisen, dass Migration immer noch Das Ziel ist, egal wie es da jetzt gerade wirtschaftlich oder beziehungsweise, egal wie es da jetzt gerade politischen welche Richtung sich entwickelt, auch wenn man das auch mitbekommt, dass Fremdenfeindlichkeit gegenüber Menschen aus Südasien einfach wächst.
- 28:34Speaker 3: Also das sieht man schon.
- 28:36Speaker 0: Gucken wir nochmal auf ein anderen Themenkomplex überhaupt.
- 28:39Speaker 0: Ihr habt verschiedentlich erwähnt, insbesondere Helena, was für Afrika glaube ich auch noch mal wichtiger ist als für manche andere Weltregion, der Wegfall von USAID.
- 28:47Speaker 0: Also die Streichung der ja in diversen Punkten medizinische Güter hast du angesprochen, ist aber ja nur ein Teil.
- 28:54Speaker 0: Das ist zum Teil schlichtweg Lebensmittelhilfen gewesen, das ist zum Teil Bildungshilfe, Schulausstattung etc.
- 28:59Speaker 0: WB gewesen.
- 29:01Speaker 0: Das ist ein Teil der einfach... weggefallen ist, spielt das im Rest der Welt auch eine Rolle.
- 29:06Speaker 0: Und wie sieht man von da aus wiederum auf Trump?
- 29:09Speaker 0: In Latin Amerika ist es kein so große Rolle, Katharina.
- 29:12Speaker 2: Ich glaube, Kolumbien war das Land, das das meiste Geld empfangen hat.
- 29:15Speaker 2: Das war ein Thema.
- 29:16Speaker 2: Und dann hat sich gleich der EU-Vertreter zu Wort gering gesagt, wir können diese Lücke auf keinen Fall schließen.
- 29:22Speaker 2: Es ist ein Thema, aber es ist noch nicht so wirklich.
- 29:25Speaker 2: Ich habe dazu noch relativ wenig gefunden, was für konkrete Konsequenzen das hat.
- 29:29Speaker 2: Also es gibt sehr viele Organisationen, die halt am Tropf von USA hingen.
- 29:33Speaker 2: Es ist nicht so, dass die Gesundheitssysteme zusammenbrechen, wie ich das in Afrika gelesen habe.
- 29:38Speaker 2: Also das nicht, die funktionieren auch so.
- 29:41Speaker 2: Aber ich glaube zum Beispiel in Kolumbien ist sehr viel in Richtung Prävention, Friedensarbeit und so weiter gegangen.
- 29:48Speaker 2: Und das ist ein Problem, weil die Sicherheitslage sich gleichzeitig verschlechtert und diese Programme, die dem entgegenwirken könnten von der Basis ab, die fallen jetzt dann
- 29:57Speaker 1: weg.
- 29:58Speaker 0: Bist du nah drin?
- 30:00Speaker 3: Also von Land zu Land unterschiedlich.
- 30:02Speaker 3: In Indien sagt man auch, man ist nicht so sehr abhängig von anderen, was man aber schon den Indien sieht.
- 30:09Speaker 3: Also der Think Think und NGO Sektor hat da schon relativ viele Zuwendungen aus dem Ausland und die sind systematisch zurückgegangen.
- 30:16Speaker 3: Also das liegt daran, dass man aus Indische Organisation eine Genehmigung braucht, um Gelder aus dem Ausland zu bekommen.
- 30:24Speaker 3: Und das hat den vielen Sing-Sangs und NGOs schon geschadet.
- 30:28Speaker 3: Die rindische Regierung hat eingewendet, dass es da ja auch schwarze Schafe gibt, die es wahrscheinlich auch immer mal wieder geben wird.
- 30:34Speaker 3: Und ja, durch USA bricht da auch einiges weg.
- 30:38Speaker 3: Die rindische Regierung thematisiert es nicht so stark.
- 30:40Speaker 3: ein Beispiel, das mir jetzt vielleicht einfällt, ist ein bisschen nischig, aber wo man es zwar spät sieht.
- 30:45Speaker 3: Radio Free Asia, die auch sehr viel Berichterstattung zu Tibet und der tibetischen Exilregierung gemacht haben, bei denen es zum Beispiel Geld weggebrochen.
- 30:53Speaker 3: Es gab auch ein Ostmedium, das sehr stark über Myanmar, Bangladesch und die Regierung berichtet hat.
- 30:59Speaker 3: Die haben ihre Operationen jetzt auch eingestellt.
- 31:03Speaker 3: Länder wie Bangladesch, für die wird es natürlich schwieriger, dort Streichungen zu verkraften.
- 31:09Speaker 3: wie es genau mit Pakistan jetzt aussehen wird, ist eine gute Frage, weil sich ja Pakistan und USA sehr annähern.
- 31:16Speaker 3: Da müsste man sie vielleicht nochmal genauer anschauen, aber wir sehen auch in Südasien, dass eigentlich fast alle Länder bis auf Indien verschuldet sind und hohe Kredite auch an China abzahlen müssten und auch andere Kreditnehmer.
- 31:30Speaker 3: Also wenn dann noch solche Kürzungen wegfallen, ist natürlich nicht gut, aber man fokussiert sich jetzt erstmal nicht so sehr darauf.
- 31:39Speaker 3: Per se könnte auch Indien einiges stemmen.
- 31:42Speaker 3: Die Frage ist, kommt das dann von der Regierung oder von anderen Spenderinnen oder nicht?
- 31:49Speaker 0: Also ich versuche mir die ganze Zeit vorzustellen, wenn einerseits USA fällt weg, aus dem USA, Europa sagt auf, wir haben aber kein Geld, um da reinzugehen und gleichzeitig betreuze ein massiver Aufrüstung, wie das dann wiedergesehen wird.
- 31:59Speaker 0: Also Europa betreibt gerade eine massive Aufrüstung, um sich wie vorhin, da bin ich schon anders aufzustellen hier in diesem Konflikt.
- 32:05Speaker 0: Aber das lassen wir jetzt trotzdem mal weg.
- 32:07Speaker 0: Ich würde aber gerne so jetzt in der letzten Runde, wir haben den Ukraine-Konflikt immer mal wieder angerissen und das ist ja dann auch immer die Frage der Allianzbildung.
- 32:16Speaker 0: Ihr habt das zum Teil schon angesprochen, also Nathalie hat angesprochen, das Verhältnis zwischen Trump und Modi.
- 32:22Speaker 0: Andererseits jetzt aber auch zwischen Indien und Russland und Indien und China, was sich verändert, das offensichtlich zumindest in Indien und China enger wird gerade.
- 32:30Speaker 0: Und wir haben vorhin auch schon die Bricks angesprochen, also diese Staatengruppe, die es ja schon ein bisschen länger gibt, aber die ja jetzt schon sich anschickt, so das Gegenmodell zu werden und auch einen Führungsanspruch, was Weltpolitik auch angeht, für sich in Anspruch zu nehmen.
- 32:47Speaker 0: Meint ihr, dass die Diese Führungssrolle, wenn es die USA nicht mehr sind, und es ist eine multipulare Welt, wird irgendwie, wo auch immer diese Multiple Impole dann im Einzelnen sitzen.
- 33:00Speaker 0: Das ist so eine Organisation wie BRICS, wo also zumindest was Russland und China angeht, Entschuldigung, zwei eindeutige Diktaturen eine wichtige Rolle spielen und ein Drittes Land Indien zumindest ein schwieriges Verhältnis gerade unter Modi entwickelt auch zu seiner langen demokratischen Tradition und andere Länder dazukommen, wo man auch nicht so ganz richtig weiß, wo man das mal einschätzen oder wo der Weg hingeht.
- 33:23Speaker 0: Meint ihr, dass das funktionieren kann, dass das, ist das zum Beispiel, wenn man vorhin schon darüber geredet hat, wie sich diese verschiedenen Länder, wo sich der Franzosen zum Beispiel zurückgezogen haben, eigentlich Russland zugewendet haben, ist das für die eine Alternative, die attraktiv wirkt, sich da einem anderen, einem anderen Pol anzuschließen als Themen, den der Westen, die USA, Europa vergründet, körpert?
- 33:45Speaker 1: Ja, also ich glaube, was so schon im Vordergrund steht, grundsätzlich bei den Debatten ist eben, wie gesagt, so souverinistische Haltung gerade auch, also was es verstärkt gibt, gerade auch panafrikanistisch.
- 33:58Speaker 1: Innerhalb der Desk Continents mehr zusammenzuarbeiten.
- 34:03Speaker 1: sind solche Modelle per sie interessant.
- 34:06Speaker 1: Ich könnte es mir vorstellen.
- 34:08Speaker 1: Gleichzeitig haben wir jetzt aber auch im afrikanischen Fall zum Beispiel ECOVAZ.
- 34:13Speaker 1: Als eigentlich Staatenbündnis, was aber auch mittlerweile extrem zerrüttet ist, also spätestens seit wir in Mali, Niger und Burkina Faso die Militärputsche gesehen haben.
- 34:28Speaker 1: Und ich glaube, das ist die große Schwierigkeit vielleicht dabei, also auch vielleicht die Schwierigkeit so als globaler Süden da irgendwie ein Sprachrohr oder ein Plattform wirklich zu kreieren.
- 34:42Speaker 1: Ja, dass einfach sehr viel in Bewegung ist, sehr viel im Umbruch auch politisch viel passiert in der Region.
- 34:49Speaker 1: Und man da dann fast den Eindruck hat, dass es einfach sehr schwierig ist, auch zum Beispiel einen Konsens herzustellen.
- 34:56Speaker 0: So viel als in Amerika gab es ja unter Chaves damals noch den Versuch, alternative Strukturen, auch alternative Strukturen zur Organisation amerikanischer Staaten, die man als US-dominiert empfand, aufzubauen.
- 35:06Speaker 0: Das ist mit dem Niedergang von Venezuela, von Charles, auch mit den Erdöl-Geldern, die er da reingesteckt hat.
- 35:11Speaker 0: Sollte die Allianzen aufzubauen.
- 35:13Speaker 0: Ja, eigentlich ziemlich weggefallen.
- 35:14Speaker 0: Aber wo stiegen wir da heute, Katerina?
- 35:17Speaker 0: Wo ordnen sich die in Amerika so ein?
- 35:19Speaker 2: Ich sage sagen, also in Sachen Führungsohle sehe ich das größte Potenzial in Mexiko und in Brasilien.
- 35:26Speaker 2: Also Mexiko, die Präsidentin Scheinbaum, die zeigt ja schon, wird schon die
- 35:31Speaker 3: Stirn
- 35:32Speaker 2: und versucht zu verhandeln für ihr Land.
- 35:35Speaker 2: Und in Brasilien ist halt das Bevölkerungsreichste Land, wahnsinnig viele Rohstoffe, hat auch die beste Verhandlungsposition und ist in vielen Dingen das Land, was es wirklich auch schafft, die eigene Bevölkerung in gewisser Hinsicht zu schützen.
- 35:47Speaker 2: Zum Beispiel, wir sind ganzen Internetgeschichten, die so Töttersperren, wenn es nur ein paar Tage sind und Gerichtsurteile durchsetzen.
- 35:55Speaker 2: Die haben da wirklich noch die Größe, die Kraft, dass sie sich, dass sie dem die Stirn bitten könnten.
- 36:03Speaker 2: und andere hinter sich versammeln.
- 36:06Speaker 2: Angefangen mit der Amazonas-Region, aber dann könnte sich das ja noch weiter ausbreiten.
- 36:10Speaker 2: Also ich denke, da ist durchaus Potenzial da.
- 36:12Speaker 2: Und also Bricks ist in Lateinamerika immer wieder ein Thema.
- 36:17Speaker 2: Also allein schon, dass es eine Alternative gibt.
- 36:19Speaker 2: Merkustur gibt es ja auch noch.
- 36:21Speaker 2: Ja, es dümpelt etwas vor sich hin.
- 36:25Speaker 3: Also Indien ist ja nicht unbedingt Pessi aus in einer antiewestlichen Allianz zu sein.
- 36:30Speaker 3: Also es gibt ein ganz gutes Beispiel, das jetzt wahrscheinlich auch eventuell die Geschichte angehören könnte.
- 36:36Speaker 3: Das ist die Quad.
- 36:37Speaker 3: Also über die Quad spricht man dort ja nicht so viel.
- 36:40Speaker 3: Es ist eher so bekannt als die Anti-Kina-Allianz, da sitzen die USA.
- 36:44Speaker 0: Was ist die Quad?
- 36:44Speaker 0: Man muss das erzählen.
- 36:45Speaker 3: Ja, also die Quad, wie es nun andeutet, sind vier Länder.
- 36:49Speaker 3: Wir haben Japan, wir haben Australien, wir haben die USA und Indien.
- 36:53Speaker 3: Und sie wird halt oft verkürzt als Antikinerallianz beschrieben.
- 36:57Speaker 3: Und das nicht wie die NATO, aber trotzdem ist ein bisschen Sicherheitsdialog.
- 37:01Speaker 3: Und die Frage ist halt jetzt, wie geht das weiter?
- 37:04Speaker 3: Dann Indien sucht seine Partner, wo sie findet.
- 37:07Speaker 3: Also in Indien muss sich wie gesagt nicht Richtung Osten oder Autokratien ausrichten, sondern man ist pragmatisch, wo man seine Vorteile sieht, mit denen arbeitet man zusammen.
- 37:16Speaker 3: Japan ist jetzt auch in den letzten Jahren ein sehr verlässlicher Partner Indiens gewesen und es gab jetzt sich nur eine Ernährung von Indien Richtung China, die Trump durch seine Politik sehr fussiert hat.
- 37:28Speaker 3: Indien hat gleichzeitig die Partnerschaft zwischen Japan gestärkt und die wächst jetzt auch und da gibt es jetzt auch mehr Technologietransfer.
- 37:35Speaker 3: Die Frage ist nur, wird das weitergehen?
- 37:37Speaker 3: Das Thema Bricks, ja, Bricks wird in Indien auch diskutiert.
- 37:41Speaker 3: Indien ist ja auch Teil der Bricks.
- 37:43Speaker 3: Ich sehe in Brics eher für Indien das Problem, dass er doch einige Länder vertreten sind, mit denen Indien ein schwieriges Verhältnis hat.
- 37:51Speaker 3: Das ist erstmal China und das ist zum anderen dann auch Pakistan.
- 37:55Speaker 3: Und natürlich müssen wir jetzt gucken, wie sich das Weite in der Welt entwickelt mit der Politik Israels.
- 38:01Speaker 3: Da wird es auch für Indien immer schwieriger.
- 38:03Speaker 3: Ich meine, zuletzt der Angriff auf Doha.
- 38:05Speaker 3: Und Doha ist eigentlich auch
- 38:07Speaker 2: gut gestellt mit
- 38:08Speaker 3: Indien.
- 38:09Speaker 3: Und das wird immer schwieriger für Indien zu tangieren, weil Indien auch einfach dafür bekannt ist, dass es eine Art Balance-Arkt hat, dass man sich versucht mit verschiedenen Ländern auch gutzustellen.
- 38:19Speaker 3: Also die Diskussion, die man in Indien auch so ein bisschen geführt hat, wird die SEO jetzt wichtiger.
- 38:27Speaker 3: Also das ist sehr, sehr stark von China und posthövidischen Staaten geprägt.
- 38:31Speaker 3: Indien ist auch Teil davon.
- 38:33Speaker 3: Aber per se, glaube ich, hätte man in Indien jetzt auch kein Problem damit.
- 38:38Speaker 3: sie viel mehr bei den westlichen.
- 38:40Speaker 3: Staatenbündnissen eingebunden sein.
- 38:43Speaker 3: Also ich meine G-Zwanzig ist jetzt Indien und wenn Indien wirtschaftlich aufsteigt auch in der G-Sieben zu sein, da hätte man nichts dagegen.
- 38:49Speaker 3: Also Modi war ja auch sehr gerne als Gast bei der G-Sieben dabei.
- 38:54Speaker 3: Also wie gesagt, man ist da pragmatisch und schaut, was Ihnen das zum Beispiel schon auch im Thema etwas unabhängiger vom Westen zu sein gemacht hat, ist man handelt jetzt auch mehr in eigener Währung.
- 39:05Speaker 3: Also mit Russland zum Beispiel handelt man das Öl und Rupien.
- 39:08Speaker 3: Das ist jetzt langfristig nicht unbedingt so beliebt bei Russland, weil man in Russland sehr viele Rubchen gehäuft hat.
- 39:15Speaker 3: Aber das wäre z.B.
- 39:16Speaker 3: eine Perspektive, die für Indien auch interessant ist, dass man nicht mehr unbedingt nur in US-Dollar handeln muss.
- 39:22Speaker 3: Aber per se ist, glaube ich, Bricks nicht das große, wichtige Ziel.
- 39:28Speaker 2: Ich frage mich gerade, ob es wirklich alles so ist.
- 39:32Speaker 2: so drüber kommt, dass es total anti-westlich ist.
- 39:34Speaker 2: Ich glaube, es ist auch so, sich auf sich selbst besinnen und endlich mal so stolz auf das sein, was man denn hat in den eigenen Ländern und versucht das zu fördern.
- 39:45Speaker 2: Wir haben jetzt viel über moralische Dinge und über Politik geredet, aber am Ende ist es auch, woher kommt das Geld?
- 39:53Speaker 2: Wo kriegen wir das Geld her?
- 39:55Speaker 2: Du sagtest ja auch, ja, sehr pragmatisch.
- 39:57Speaker 2: Also ich denke, unterm Strich ist es das auch.
- 39:59Speaker 1: Deswegen
- 40:00Speaker 3: ...
- 40:01Speaker 2: Wächst der Einfluss von China?
- 40:02Speaker 2: Da schaut man jetzt nicht auf die Menschenrechtslage in China.
- 40:06Speaker 2: Also, da kommt das Geld her.
- 40:09Speaker 2: Das brauchen sie.
- 40:11Speaker 2: Und die Infrastruktur aufzubauen, gegen Austausch, gegen die Rohstoffe.
- 40:16Speaker 2: Das ist wichtig, ja.
- 40:18Speaker 3: Das ist ja, glaube ich, auch das, was wir alle beobachten, dass die Politik von Trump, die Leute bzw.
- 40:24Speaker 3: viele Staaten so sehr von den Kopf stößt, dass es neue oder neue Alterallianzen wieder gibt.
- 40:31Speaker 1: Also jetzt sind an Afrika gesprochen so ganz kunstlich, kann man auf jeden Fall sagen, man sieht Großland, die Türkei auch als großen Akteur und natürlich China.
- 40:42Speaker 1: Und China ganz stark mit sehr handfesten Sachen, also Infrastrukturprojekte, große Straßen,
- 40:49Speaker 2: Häfen,
- 40:50Speaker 1: Parlamentsgebäude, alles Mögliche.
- 40:53Speaker 1: Und das sind halt auch einfach sehr sichtbare Ergebnisse, die dann eben bei den Menschen auch irgendwie ankommen als Konkretes.
- 41:02Speaker 2: Ja, das ist
- 41:02Speaker 1: bei mir auch so in Lateinamerika.
- 41:05Speaker 0: Guckt irgendjemand irgendwie hoffnungsvoll auf Deutschland?
- 41:08Speaker 3: Was positiv auf jeden Fall gesehen wird von indischer Perspektive ist die Migrationsbestrebungen.
- 41:13Speaker 3: Also es gab da auch ein Migrationspapier zum Thema Indien.
- 41:17Speaker 3: Zwar gab es jetzt eine Regierungswechsel, aber auch die neue Regierung ist interessiert an Fachkräften.
- 41:21Speaker 3: Der Außenminister war auch gerade erst in Indien und hat das nochmal beworben.
- 41:25Speaker 3: Und wenn wir es jetzt anschauen unter ausländischen Studierenden in Deutschland.
- 41:29Speaker 3: Da sind es mittlerweile die meisten Studierenden aus Indien, nicht mehr aus China.
- 41:35Speaker 3: Und das sieht man auf jeden Fall.
- 41:37Speaker 3: Und Deutschland hat auch versprochen, dass es sich bei der Visa Bearbeitung und beim Bürokratieabbau bessert.
- 41:43Speaker 3: Das ist, glaube ich, auch ein Schritt, der positiv wahrgenommen wird.
- 41:48Speaker 3: Ja, es gibt von Inderen, in denen Deutschland sind und auch Kritik.
- 41:50Speaker 3: Es gibt auch immer mal wieder Berichte, dass Fachkräfte weiterziehen.
- 41:53Speaker 3: Ich glaube, dass es jetzt egal ist, welchen Land sie sind.
- 41:56Speaker 3: Man sieht da schon auch einiges ein bisschen kritisch, aber per se dieses Zugehen auf Indien wird doch schon positiv wahrgenommen, weil man einfach dieses aspirational Phänomen hat in Indien, dass dann einfach Migration in den globalen Norden mit Wohlstand verbunden ist.
- 42:17Speaker 0: Letzte Runde, wir haben ja viel geredet darüber, oder letztendlich zumindest in den geopolitischen Analysen.
- 42:25Speaker 0: oder versuchen wir ja vieles zu analysieren, da teilt sich im Moment eine Welt neu auf und Einflusssphären werden neu abgesteckt.
- 42:33Speaker 0: Alte Modelle, also ich habe meine Großmacht und meinen Vorhof, bis die USA lange hatten in der Tarnamerika, wie es Putin jetzt wieder möchte in Russland, wie es die Sowjetin immer hatte.
- 42:43Speaker 0: Stehen gegenüber eigentlich globalisierenden Tendenzen alles hin.
- 42:47Speaker 0: Mit allem zusammen.
- 42:48Speaker 0: Die Allianzen gehen quer durch.
- 42:50Speaker 0: Und diese mächtige Zone.
- 42:52Speaker 0: Ein Thema, was zumindest über einige Jahre eine große Rolle gespielt hat, war tatsächlich Medienpolitik.
- 42:57Speaker 0: Informationspolitik wäre bestimmt in Diskurs.
- 43:00Speaker 0: Und ich erinnere mich, wie gesagt, ich kenne mich nur an Latin Amerika ein bisschen aus, dass Während da ganz lange die US-amerikanischen Sender, also CNN auf Spanisch und Universionen aus Miami, eigentlich den halben Kontinent mit internationalen Onformationen belieferten, einer sehr einseitigen Sicht kam dann irgendwann nicht nur die Deutsche Welle aus Deutschland mit dazu, sondern ich glaube, ich habe vergessen, wie es hieß, ich glaube, Memory TV aus Iran, RT aus Russland, ich weiß nicht, ob China auch irgendwie den Angebot auf Marta, Adjazira, andere.
- 43:31Speaker 0: Wie seht ihr das?
- 43:32Speaker 0: Oder wie ist eure Erfahrung in den Ländern?
- 43:35Speaker 0: Wie stark diversifiziert sich da auch ein Diskurs einfach darüber, dass diese Länder, die ein ziemlich klares Interesse haben, wie Informationen dargestellt werden sollen oder wie weltweit sich geformt werden soll in euren Ländern auch aktiv sind?
- 43:48Speaker 0: Wie ist das bei dir, Helena?
- 43:49Speaker 1: Ja, also Medien, die, wenn ich jetzt an Senegal denke, da spielen französische Medien auf jeden Fall auch eine Rolle.
- 43:58Speaker 1: Also, François and Catherine zum Beispiel.
- 44:01Speaker 1: ist ein Sender oder auch als Zeitung so schön Afrik in der gesamten Region.
- 44:06Speaker 1: Aber wir haben auch eine sehr lebendige lokale Szene, wo auch durchaus sehr kritisch berichtet wird, sowohl innerhalb Senegal als über die nationale Politik als auch eben mit Blick auf internationale Geschehnisse.
- 44:21Speaker 1: Und das ist aber wirklich sehr abhängig von der Region vom Land.
- 44:25Speaker 1: Also ich habe jetzt mehrfach
- 44:26Speaker 3: schon
- 44:27Speaker 1: Mali Niger und Burkina Faso angesprochen.
- 44:30Speaker 1: Da sieht man, seit den Militärputschen und seit der verstärkten Zusammenarbeit mit Russland und eben der Ankunft von Wagner Söldnern, auf jeden Fall einen sehr, sehr, sehr starken Einfluss von eher russischen Medien, die dann eben ins Französische übersetzt werden.
- 44:47Speaker 1: Und da hat man zum Beispiel regelmäßig Sputnik-Artikel, die in lokalen Zeitungen gefeaturet werden.
- 44:53Speaker 1: Also da sieht man auch eine ganz klare so... Tendenz hin als Informationsquelle.
- 45:00Speaker 1: Und gut, im südlichen Afrika wird es nochmal anders aussehen, wobei ich da jetzt eher weniger zu sagen kann.
- 45:09Speaker 1: Also
- 45:09Speaker 3: man orientiert sich schon sehr an der BBC.
- 45:11Speaker 3: Manchmal wird die BBC positiv, manchmal negativ aufgenommen.
- 45:16Speaker 3: Die North-Times spielt auch eine wichtige Rolle, aber insgesamt gibt es in Indien eine sehr lebendige Medienlandschaft.
- 45:21Speaker 3: Da kommt es auch immer darauf an, schauen wir uns jetzt englischsprachige Medien an oder Lokalsprachen, wo es ja auch sehr viele gibt.
- 45:29Speaker 3: Wir sehen schon auch, dass zum Beispiel Al Jazeera konsumiert wird, die deutsche Welle ein bisschen.
- 45:35Speaker 3: Das gibt es schon auch.
- 45:36Speaker 3: Ich würde mal gar nicht sagen.
- 45:38Speaker 3: Das ist vielleicht zum großen Einversorfen Diskurs hat.
- 45:41Speaker 3: Also was wir schon auch sehen ist zum Beispiel Artikel der New York Times und auch öfters in indischen Tageszeitungen mit drinnen.
- 45:47Speaker 3: Also gerade auch wenn die Berichterstattung über Europa geht, dann nimmt man auch oft die Agenturen, die ja auch eine sehr westliche Sicht haben.
- 45:53Speaker 3: Wenn das jetzt der ASP ist zum Beispiel, das sieht man schon.
- 45:57Speaker 3: Zum Beispiel Russia Today in Sputnik ist man persönlich kritisch gegenübergestellt.
- 46:01Speaker 3: Die sind auf Medienkongressen ganz normal vertreten, die sind auch aus Social Media sehr gut bestückt und kommen da auch ganz gut an.
- 46:07Speaker 3: Das ist aber nicht so, dass man da unbedingt die Narrative übernimmt.
- 46:12Speaker 3: Ich glaube, da hat sich nicht so viel verändert, aber... Dieser klassische Journalismus, der der englische Journalismus ist doch schon sehr von Großbritannien geprägt.
- 46:22Speaker 3: Das zeigt ein Beispiel ganz gut, so die größte Englischsprachige Zeitung, da man sich die Zirkulation in Indien ansieht.
- 46:30Speaker 3: Die wurde eigentlich, das sieht Hamzaf India, die wurde eigentlich gegründet von Briten um die Britenvölkerung, die in Indien war, zu informieren.
- 46:37Speaker 3: Und das ist noch so ein bisschen dieser Ursprung davon.
- 46:40Speaker 3: Und deswegen ist das halt auch noch sehr davon geprägt.
- 46:44Speaker 2: Naja, also New York Times, ich glaube Washington Post auch.
- 46:49Speaker 2: Und
- 46:49Speaker 3: Deutsche Welle, BBC,
- 46:52Speaker 2: Al Jazeera haben Angebote auf Spanisch, LPAIs, kommt eigentlich aus Spanien, hat sehr viele Lokalausgaben gegründet in Lateinamerika.
- 47:00Speaker 2: Und in Kolumen zum Beispiel gehen die soweit in die Berichterstattung, dass das schon fast, also, ich sag mal, in Konkurrenzinhaltlich tritt mit den nationalen Medien.
- 47:11Speaker 2: So detailliert gehen die da auf einen.
- 47:13Speaker 2: Ich und Deutsche Welle, zum Beispiel, ja doch Kooperation mit den Kolumbianischen Medien, wo die zum Teil die Inhalte oder die Videos mit dem Deutschen Welle in Wurko dann übernehmen und so weiter.
- 47:23Speaker 2: Wie das den Blick prägt auf die restliche Welt.
- 47:28Speaker 2: Also ich weiß zum Beispiel, wenn manche Recherchen gab es zum Beispiel bei Kolumbianischen Medien schon, die wurden da nicht so wahrgenommen, aber wenn dann so die New York Times über das selbe Thema schreibt, dann wird das ein richtiges Thema vor Ort.
- 47:41Speaker 2: Das passiert zum Teil.
- 47:43Speaker 2: Bei so Medien wie der Deutschen Welle interessiert es die Leute vor allem ja, wie ist das denn in Europa?
- 47:48Speaker 2: Meistens kommen dann so Geschichten über Einwanderung.
- 47:50Speaker 2: Was sind die Bedingungen, um zu migrieren?
- 47:53Speaker 2: Das wird auch gesehen.
- 47:54Speaker 2: Und das, was ihr so angesprochen habt mit Russia Today und Sputnik und so weiter, die werden tatsächlich alles so wahnsinnig kritisch gesehen.
- 48:01Speaker 2: Und das andere ist, was mir mehr Sorgen bereitet, weil es für mich total schwierig ist, das nachzuprüfen und zu wissen, wer dahinter ist.
- 48:06Speaker 2: Oh, Entschuldigung.
- 48:09Speaker 2: Klassische Medien sind ja immer weniger relevant.
- 48:12Speaker 2: Also was jetzt wirklich wichtig ist, sind welche Videos laufen über TikTok, über Instagram, über Facebook und vor allem über WhatsApp.
- 48:17Speaker 2: Also nicht, dass die Leute die ganze Zeitungsartikel lesen würden, sondern diese Schnipsel oder irgendwelche Menschen, die sich als Journalisten ausgeben oder Journalisten sind, wo man nicht weiß, wer sie bezahlt.
- 48:30Speaker 2: und die dann ihre Filmchen ins Internet stellen.
- 48:33Speaker 2: Und da sind so einige Gestalten, wo ich vermute, dass die z.B.
- 48:37Speaker 2: von Russland bezahlt werden.
- 48:39Speaker 2: Und das wird dann gerne geteilt, hat meistens Inhalte, wogegen die USA gehetzt wird.
- 48:44Speaker 2: Oder Wahrheiten in Anführungszeichen oder auch nicht über Israel und Gaza.
- 48:50Speaker 2: Und das ist total schwierig, das nachzuprüfen.
- 48:54Speaker 2: Und ich glaube, das hat einen großen Einfluss und immer mehr Einfluss vor allem.
- 48:58Speaker 0: Das ist ja auch kein Einzelphänomen des globalen Südens.
- 49:00Speaker 0: Das haben wir als Medienphänomen hier auch ausreichend, dass alle möglichen schwer zu verobenen Quellen Medienplattformen, angebliche Medien jedenfalls im Internet, sehr große Reichheit erzielen könnten, servusiges Kurse.
- 49:14Speaker 2: Ja, schon, aber ich meine, sagen wir in Deutschland gab es, ja gut.
- 49:18Speaker 2: Jetzt wird immer schwieriger, aber es gab zumindest ein paar Vertrauens.
- 49:21Speaker 2: Vertrauensmedien, die einen guten Ruf innerhalb eines Teils der Bevölkerung hatten.
- 49:27Speaker 2: In Solenden, wo man eh schon in die eigenen Medien, also wo man den schon sehr skeptisch begegnet, weil man weiß, oh, das sind dieselben Familien, die zu der und der Partei gehören, die das unter der Fuchtel haben, ist die Skeptis eh schon groß gewesen.
- 49:39Speaker 2: Und dann schlägt sowas als alternatives Angebot, würde ich sagen, noch krasser ein.
- 49:47Speaker 3: Was in Indien noch interessant ist, es gibt einige TV-Journalistinnen.
- 49:51Speaker 3: die sich jetzt zu YouTubern entwickelt haben und die zum Teil auch sehr renommiert sind.
- 49:56Speaker 3: Und das hat man zum Beispiel dadurch gesehen, also die Medienlandschaft ist sehr breit gefächert in Indien, aber die größten TV-Stationen sind doch mittlerweile auch Teil von Konglomeraten, die auch anderen Tressen haben, die zum Beispiel Großstoffsektor sind oder in Umbilien etc.
- 50:13Speaker 3: Und da ist es dann so, dass sich manche Journalisten eben getrennt haben und jetzt auf YouTube weiterarbeiten.
- 50:21Speaker 3: Und das ist zum Teil auch sehr gut, zum Teil kritischer gesehen.
- 50:25Speaker 3: Und man sieht auch, dass sich ein paar Journalisten auch zu Influencern entwickelt haben.
- 50:29Speaker 3: Es gibt auch ein, zwei Influencer, die es sich wirklich Journalisten sind, aber die journalistisch arbeiten, die zum Teil auch relativ scharf der Regierung gegenüber sind und die dann je nachdem in gewissen Licht gesehen werden.
- 50:41Speaker 3: Also da gibt es zum Teil auch sehr interessante Recherche.
- 50:43Speaker 3: Natürlich muss man gucken, was konsumiert man, wer es da, weil es ja sehr viele gibt.
- 50:48Speaker 3: Aber da gibt es auch durchaus einige YouTuber und Journalisten, die gut und kritische Arbeit leisten und diese dann zum Teil auch einfach in Lokalsprachen ganz stark auch in Hindi.
- 50:57Speaker 3: Und das ist nochmal der ganz ganz andere Diskurs.
- 51:00Speaker 3: Das ist wahrscheinlich bei euch in den Ländern auch anders.
- 51:02Speaker 3: Also in Indien macht es einen großen Unterschied.
- 51:04Speaker 3: Ich glaube, Man muss sich auch noch mal angucken, wie es jetzt in Bangladesch ist und in Sri Lanka oder auch in Pakistan.
- 51:10Speaker 3: Es macht schon noch mal einen Unterschied.
- 51:12Speaker 3: Ist das jetzt ein Medium auf Englisch oder auf Hindi, auf Telgu, auf Tamil, in Bangla?
- 51:20Speaker 3: Und da gehen dann die Diskussion natürlich auseinander auch, wie man manches sieht.
- 51:25Speaker 0: Ihr Lieben, ich danke euch herzlich.
- 51:28Speaker 0: Für mich war das total interessante, Einblicke zu kriegen in so unterschiedliche Sichtweisen.
- 51:33Speaker 0: Es ist klar, dass wir Im Sinne der Diskussion vielleicht manchmal ein bisschen zu sehr Versuchensarten zu vereinfachen, gerade von hier, so wie ich das Thema auch angesetzt habe oder wie ich das Thema angegangen sind.
- 51:43Speaker 0: Und die hat es aber ganz gut ausreferenziert.
- 51:44Speaker 0: dann und manche These, die man immer so gerne raushauen kann, denn doch so zerlegt, dass man sagt, naja, ein bisschen vorsichtiger, ein bisschen genauer muss man da hingucken.
- 51:53Speaker 0: Das tut ihr sowieso weiter.
- 51:54Speaker 0: Wenn ihr nach diesem Korrespondenten treffen wieder in euren Regionen seid, auf eure Berichte freuen wir uns weiterhin.
- 51:59Speaker 0: Für heute bleibt mir euch zu danken dafür, dass ihr hier wart.
- 52:02Speaker 0: Zu danken ist auch Laura Wersig für die Redaktion und dann in Form für die Produktion dieses Podcasts.
- 52:08Speaker 0: An euch da draußen, wie immer, wenn euch die Folge gefallen hat, dann liket uns, teilt uns aufs sozialen Medien.
- 52:14Speaker 0: Das hilft immer, schreibt uns gerne Anregungen, Kritik, Lob.
- 52:17Speaker 0: an www.bundestalk.at-taz.de.
- 52:19Speaker 0: Ich sage immer dazu, wir wiesen jede Mail, auch wenn nicht jede beantwortet wird.
- 52:23Speaker 0: Und am wichtigsten, wenn ihr Geld übrig habt, weil wir diese Inhalte gerne für euch weiterhin kostenlos zur Verfügung stellen wollen, aber sie natürlich Geld kosten, wie zu machen, dann guckt mal auf tazzahlig das freiwillige Bezahlmodell der Taz, das findet ihr auf taz.de.
- 52:37Speaker 0: In diesem Sinne, bis nächste Woche.
- 52:40Speaker 0: Schönes Wochenende.
- 52:41Speaker 0: Vielen Dank.
- 52:42Speaker 1: Noch nicht Moment.
- 52:43Speaker 3: So, damit ist das jetzt hoffentlich
- 52:44Speaker 0: auch erledigt.