Latest / Rheinpegel - der Düsseldorf-Podcast / Personelle Konsequenzen bei der Rheinbahn, Currywurst mit Millionen-Umsatz und alles rund um den CSD
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- Ich weiß gar nicht, ob ich das hier schon mal berichtet habe, aber ich habe ja in jüngeren Jahren recht lange in einer Eisdiele gearbeitet. Traumjob natürlich, vor allem im Sommer. An einer Sache allerdings habe ich mich immer ein bisschen, naja, gestört, kann man jetzt nicht sagen, fand ich aber persönlich irgendwie komisch. Ich betone einfach nur ich persönlich mit meinen ganz eigenen Vorlieben. Und zwar, wenn jemand bei ungefähr 40 Grad im Schatten so einen Schokobecher bestellt hat oder Nuss oder Malaga, Also irgendwas nach meinem Erachten überhaupt nicht Erfrischendes. Da habe ich dann immer mal mehr, mal weniger subtil versucht, doch noch so ein Zitronen- oder Himbeereis unterzujubeln. Zugegebenermaßen selten mit Erfolg. Ist ja auch gut. Alle wollen und mögen halt, was sie wollen und mögen. Ähnlich geht es mir auch mit anderen Snacks, die für mich irgendwie an die Außentemperatur geknüpft sind. Zum Beispiel Currywurst. Also versteht mich nicht falsch, mag ich gerne, nur halt vielleicht nicht unbedingt als Mittagssnack bei Hitze. Das geht aber wohl fast nur mir so. Der Betreiber der Düsseldorfer Currywurstkette Böckls Beste strebt in diesem Jahr einen wohl nicht unrealistischen Umsatz von 20 Millionen Euro an. Das beweist ja, dass sein Angebot zu allen Jahreszeiten zieht. Warum der Imbiss so beliebt ist und was die Standorte an Baumarktparkplätzen vielleicht damit zu tun haben, das erzählt Maximilian Novroth. Davor hört ihr, warum die Rheinbahn nach den in letzter Zeit gehäuft vorkommenden Unfällen jetzt auch personelle Konsequenzen zieht. Die Details kennt Alexander Esch und mit Paul Küchler habe ich über das Programm des an diesem Wochenende stattfindenden CSD gesprochen und über Personen, Vereine und Orte, die das queere Leben in der Stadt prägen. Und damit herzlich willkommen zum Rheinpegel. Ihr hört Folge 424 und der Rhein steht bei 1,22 Meter. Zum Rheinpegel, dem Podcast, in dem wir jede Woche darüber sprechen, was Düsseldorf bewegt, was die Bewohnerinnen und Bewohner umtreibt, kurz und gut, was geht. Mein Name ist Tosja Kormann und diese wirklich schöne Aufgabe darf ich übernehmen. Wenn ihr uns etwas mitteilen wollt, wenn ihr Ideen habt, über was wir sprechen können, wenn ihr Veranstaltungen wisst, auf die wir hinweisen dürfen oder wenn ihr einfach mal was loswerden wollt, dann könnt ihr das sehr, sehr gerne tun unter rheinpegel.at rheinische-post.de oder 0160 80 80 844 erreicht ihr uns. Wir freuen uns, immer von euch zu hören. Nach den in letzter Zeit gehäuften Unfällen mit Rheinbahnbeteiligung hat das Unternehmen umfassende Aufarbeitung und Sofortmaßnahmen angekündigt. Auch auf personeller Ebene gab es Konsequenzen. Eine langjährige Führungskraft wurde freigestellt. Was der aktuelle Stand ist, Wie die Untersuchungen vorangehen und welche Aussichten es gibt, das weiß Alexander Esch. Lieber Alexander. Hallo Tosja. Letzte Woche haben wir relativ ausführlich gesprochen über die Rheinbahn und die Unfallserie, die sozusagen gerade dieses Unternehmen ein bisschen heimsucht, möchte ich jetzt mal sagen. Und wir haben uns verabschiedet mit der Idee und vielleicht auch den Worten, dass wir dann irgendwann mal wieder sprechen, wenn es da in den Untersuchungen neue Ergebnisse gibt oder sich andere Dinge ergeben. Little did we know, dass es schon in der darauffolgenden Woche soweit ist, weil es sind Dinge passiert, die da noch nicht so klar waren oder noch nicht so absehbar. Also dass jetzt erstmal die Untersuchungen lang gehen und mit den FahrerInnen, dass da geguckt wird und auch die technische Seite. Aber es sind ja in dieser Woche, es ist ja ziemlich genau eine Woche her, sind Dinge passiert. Auch auf personeller Ebene. Ja, das auch noch genau. was wir damals schon auch angekündigt haben, gekündigt hatten oder auch die Reihenbahn ja zumindest prüfen wollte, ob nicht so gewisse Ad-Hoc-Maßnahmen auch umgesetzt werden, also die sofort für ein gewisses Maß an höherer Sicherheit im täglichen Verkehr bewirken sollen und die gibt es jetzt. Die sind auch, wenn ich das richtig verstehe, umgesetzt. Da geht es zum Beispiel darum, dass sich Bahnen, wenn die sich entgegenkommen an kritischen Stellen, also wo Weichen eben in die eine oder andere Richtung zeigen können. Dass die sich dann nicht einfach, dass sie nicht einfach aneinander vorbeifahren können, auf einer großen Kreuzung beispielsweise, sondern dass eine Bahn eigentlich auf die andere warten muss, bis sie die kritische Stelle, wo man eben auch anders abbiegen könnte, passiert haben. Ja, weil zuletzt die Unfälle, die ja wirklich so herausragend und besonders waren und auch in ihrer Häufung, das waren ja alles Unfälle, zum großen Teil zumindest, wo Weichen anders lagen, als der Fahrer es dachte, das auch nicht richtig kontrolliert hat und dann eben Bahn zusammengestoßen sind oder in einem Fall auch eine Bahn heftig entgleist ist. Ja, da habe ich direkt eine Frage, weil ich natürlich auch hier die Fragen stellen möchte, die vielleicht dem einen oder der anderen direkt in den Kopf schießen. Hat das Auswirkungen auf die Fahrpläne? Also weil auch eine halbe Sekunde, eine halbe Minute macht in der Rechnung, die kleinen Vieh macht auch zeitmäßig. Das kann passieren. Also ich habe es jetzt noch nicht erlebt beispielsweise, also wenn ich jetzt so mit der Bahn mal unterwegs bin, dass da eine Bahn auf eine andere gewartet hat an einer Kreuzung oder an einer kritischen Stelle, wo eine Weiche eben liegt. Aber das kann natürlich, also das sind natürlich viele Stellen in der Stadt. Und auch mehrmals auf einer Strecke. An denen theoretisch Bahnen auch zusammenstoßen können, wenn Weichen falsch liegen und wenn da überall jetzt eine Bahn liegt. In dem man warten muss, wenn ihr in diesem Moment eine andere Bahn entgegenkommt, kann das natürlich schnell mal eine Minute, zwei, ich weiß es nicht, das ist jetzt ein bisschen Raterei, Verspätung verursachen. Das hat die Rheinbahnvorständin Annette Graber auch in dieser Pressemitteilung auch schon erklärt, dass es punktuell, hieß es da, auch zu Verspätungen kommen kann. Also das wäre ja tatsächlich die Frage, ob wenn sich das jetzt etabliert als System oder als Lösung, ob dann tatsächlich nochmal die Fahrpläne so ein bisschen angepasst werden. Das habe ich mich gefragt, so auf lange Sicht. Oder ob das so ein bisschen die Kulanz ist, dass man sagt, ja, wenn da eine Minute steht, manchmal sind es drei Minuten. Also. Ja, also ich glaube, das wäre dann wahrscheinlich erst der Fall, wenn man jetzt wirklich sieht auf bestimmten Strecken oder so, begegnen sich die Bahnen so häufig an einer kritischen Stelle, müssen so häufig warten, dass man dann vielleicht da hinkommt. Aber die Fahrpläne sind ja so detailliert aufeinander abgestimmtes System. Wenn du da eine Stellschraube verstellst, dann wahrscheinlich musst du auch sieben andere verstellen. Ja, dann muss es nochmal überall. Dann wird das ein sehr kompliziertes Unterfangen. Also das ist erstmal nicht geplant. Andere Ad-Hoc-Maßnahmen, und ich nenne es jetzt einfach auch mal so, weil das einfach letzte Woche noch gar nicht auf dem Plan stand. Sind welche oder ist eine, die ich als Rheinbahn-Nutzerin einfach gar nicht mitbekomme. und zwar auf der personellen Ebene. Es wurde jemand freigestellt. Genau, das gab es auch noch. Ja, vielleicht nochmal einmal bei so ganz konkreten Sicherheitsmaßnahmen. Da ist eben auch jetzt eingeführt worden, dass die Weichen möglichst eine Standardposition bekommen, die nicht kritisch ist. Also die meistens dann einfach geradeaus liegt und in dieser Position sollte dann immer wieder auch gelegt werden. Wenn da was schief geht, dann fährt die Bahn im Zweifel einfach in Anführungszeichen falsch, aber geradeaus. Aber es gibt keine Gefahr. Dass sie nicht grundsätzlich in dieser eher kritischen Position liegen kann, sondern dass sie dich dann immer wieder zurückstellt. Und auch tatsächlich intensive Schulungen sind da angekündigt und auch längere Begleitung von Fahrern, die erst ein Jahr... Beim Unternehmen sind. Ich frage mich gerade, diese Weichenumstellung, ist das einfach ein programmiertechnisches Ding? Also kann man das einfach umprogrammieren oder muss da jetzt auch noch mal was neu gemacht werden? Ich habe zu diesen einzelnen Punkten die Reihenbahn auch noch mal angefragt, um da genauer zu verstehen, welche Bahn muss eigentlich auf welche warten beispielsweise, wenn die sich an diesen kritischen Stellen begegnen? Wie kommunizieren die miteinander? Wie wird jetzt diese standardmäßige Einstellung von wie vielen Weichen in der Stadt eigentlich dann sichergestellt? Wie geht das vonstatten und so weiter? Ja, rate ich noch auf die Antwort. Deswegen kann ich es noch nicht beantworten, aber das wird nochmal auch ein extra Stück wahrscheinlich werden. Um das mal genauer zu erklären, was jetzt da an Sicherheitsmaßnahmen eingezogen worden ist. Fände ich spannend. Also haben wir jetzt schon ein Nachfolgedate. Wir können wöchentlich über die Reimann sprechen. Wir können wöchentlich über die Reimann sprechen, ja. Und dann irgendwann auch mal wieder über die Theodor-Heuss-Brücke, weil das liegt gerade ein bisschen brach. Aber das soll jetzt hier im wahrsten Sinne des Wortes nicht das Thema sein. Jetzt haben wir also abgedeckt die technische und jetzt können wir vielleicht mal auf die menschliche Ebene kommen. Also es gibt diese Veränderung in personeller Hinsicht und es gibt neue Erkenntnisse zur Involvierung der Fahrer in diesen Unfallen und in dieser Unfallserie, kann man das so sagen? Ja, man kann das schon Serien nennen, das bestätigen auch Leute, die sich da bei der Rheinbahn wirklich intensiv mit befassen. Das ist eine Häufung von wirklich gravierenden Zusammenstößen von Bahnen oder auch Entgleisungen und da hat sich eigentlich immer auch schon das so dargestellt, auch so nach Informationen unserer Redaktion, was so erste Ermittlungsansätze waren, dass die Fahrer da einfach Fehler gemacht haben, weil sie am Ende dafür verantwortlich sind zu kontrollieren, wie so eine Weiche liegt. Und da gibt es auch bestimmte Signale, die bei elektrischen Weichen eben dann anzeigen, wie die Weiche liegt. Und manchmal, wie zum Beispiel beim letzten Geschehen ist, beim Japantag, blieb dieses Signal dann aus. Und gerade in dem Moment muss man ja besonders gucken, wie liegt jetzt eigentlich die Weiche. Obwohl es eben auch diese technische Komponente gibt das gleichzeitig ein Fahrsignal gesagt hat dem Fahrer du kannst fahren geradeaus aber das reicht eben nicht sondern er hätte schon auch auf die Weiche achten müssen das heißt beim letzten Fall deutete schon viel jetzt auch auf einen Fahrerfehler hin. Und das war auch bei den drei vorherigen Fällen, die besondere Qualität hatten, auf der Grafenberger Allee, in der Brunnenstraße und auch diese Entgleisung in Holthausen mit 13 Verletzten. Dass da die Staatsanwaltschaft eben auch ermittelt hat und jeweils unterschiedliche Fehler auch der Fahrer benannt hat als Ermittlungsergebnis. Was auch schon doll ist, dass das jetzt so schwarz auf weiß quasi steht. Ja, ist ja vielleicht dann nochmal eine Bestätigung, dass da tatsächlich auch Maßnahmen, ob die jetzt ad hoc sind oder langfristig, vielleicht nochmal angegangen werden. Aber das war ja, wie gesagt, auch letzte Woche schon das Thema, dass da nochmal intensivere Schulungen sind oder auch andere, vielleicht längere Begleitungen, wenn Leute das erste Mal fahren. Also da haben wir ja auch letzte Woche schon drüber gesprochen, einfach auch diese Vorstellung. Du hast dann irgendwie deine Fahrschule und so und dann ist plötzlich deine erste Fahrt und du weißt, du hast da, weiß ich nicht, wie viele Leute passen in so eine Bahn, wenn die gut gefüllt ist, 300 Leute oder was, wenn du drei Waggons hast irgendwie und musst die da sicher durch die Stadt bringen, dass das natürlich auch im Druck ist und wenn dann noch eine Situation dazu kommt und dann geht alles ganz schnell, also vielleicht die Idee, das irgendwie länger zu begleiten mit erfahrenen Leuten, ist ja gar nicht so abwegig, oder? Nee, finde ich auch. Vor allem, es gibt ja offenbar einen Hintergrund, dass viele Fahrer, die große Erfahrung hatten, nach und nach jetzt in den Ruhestand gegangen sind. Das ist eine relativ hohe Zahl. Dass eine relativ große Zahl von neun Fahrern eben hinzugekommen ist, die eben nicht so erfahren sind. Das heißt, es ist eine größere Zahl von Fahrern, die weniger Erfahrung haben, sind jetzt unterwegs und es schon so ist, das hat man auch ein erfahrener Fahrer mal im Gespräch gesagt, dass ihn der Erfahrungsschatz schon so bei kritischen Situationen auch mal vor Dingen bewahrt hat, weil er schon hat Sachen kommen sehen oder so. Auf der anderen Seite, dass er auch mit Druck besser umgehen kann, wenn Verspätungen drohen oder besonders voll ist. Das weiß auch jeder Autofahranfänger. Natürlich ist die Unfallgefahr am Anfang größer, als wenn man schon erfahrener Autofahrer ist. Umgekehrt ist natürlich schwierig, wenn das bei der Rheinbahn dazu führt. Dass das denn nun wirklich die Unfallwahrscheinlichkeit erhöht. Sondern da muss man ja schon auch fragen, die Erfahrung allein darf ja jetzt nicht irgendwie das Kriterium dafür sein, dass wir weniger Unfälle in der Stadt haben. Das heißt, da spielt aus Sicht der Rheinbahn auch diese technische Welt eine wichtige Rolle, wenn eben zum Beispiel, wie eben geschildert in der Berliner Allee gleichzeitig so ein Fahrsignal sagt, du kannst gerade ausfahren. Da ist natürlich ein Problem. Also das ist ein Problem. Und diese Analyse läuft jetzt noch, weil die Reimann sagt, man kann das jetzt nicht nur einfach auf die Fahrer schieben, sondern wir haben auch schon hier technische Voraussetzungen, die nicht mehr so optimal sind, die vielleicht überarbeitet gehören und so. Und also, dass man da auch technisch wie so eine Art doppelten Boden einzieht, das nicht einfach ein Versehen des Fahrers zu so gravierenden Unfällen führen kann. Wie zum Beispiel an der Grafenwellege war es eben so, die Weiche lag schon richtig, nur er hat gedacht, er fällt geradeaus und ist viel zu schnell in diese Kurve gefahren, sodass es zu dieser Entgleisung kam. Ich habe gerade, wollte ich dir nach guter alter Manier ins Wort fallen, das mache ich jetzt dann im Anschluss. Ja, ich habe einfach energisch dagegen geredet. Ja, was auch gut ist, Alexander, das muss auch sein, aber mir ist nämlich gerade was eingefallen oder aufgefallen, weil du das nochmal gesagt hast mit dem Autofahren. Weil jetzt, ich habe das immer so interpretiert, dass natürlich die jungen beziehungsweise neu im Dienst sich befindenden FahrerInnen noch mehr betreut und besser ausgebildet werden sollen. Und dann denke ich ja klar, als Fahranfängerin auch bei mir, da war ich unsicherer, aber ich merke jetzt nach einigen Jahren, Jahrzehnten ehrlich gesagt, Führerschein zum Beispiel, stellt sich ja dann auch so eine Art Gewohnheit an. Also auf manche Sachen achtet man ja vielleicht gar nicht mehr so doll. Also das heißt, eigentlich wäre ja vielleicht auch ganz gut, auch erfahrene FahrerInnen immer mal wieder zwischenzuschulen, um so bestimmte Dinge, das schleifen sich ja Sachen ein und man ist halt sicher und man weiß ja hier an der Kreuzung geht es immer so, da an der Ampel passiert immer das, also, ich glaube, also da sage ich jetzt mal was, ich würde jetzt auch die Führerscheinprüfung wahrscheinlich nicht nochmal bestehen, ohne vorher ein bisschen das aufzufrischen, einfach weil sich ja manche Dinge einschleichen. Ja, ich glaube, das hat einen Grund, dass die Reimann genau auf diese jungen Fahrer zielt, weil sie wahrscheinlich Erkenntnisse dazu hat. Genau, das ist dann wieder was anderes, ja. Wo die Probleme sich da befinden. Ja, ich wollte auch nur ganz, das ist mir gerade eingefallen. Grundsätzlich schadet das natürlich nie, aber wie gesagt, also auch beim Autofahren ist es ja so, dass bei den Fahranfängern dann doch die Unfallgefahr höher ist. Würdest du jetzt die Fahrprüfung nochmal einfach so bestehen, Theorie und Praxis? Ähm, weiß ich nicht. Ich glaube ja. Warum denn nicht? Ja, traue ich mir zu. Ja gut, okay, dann machen wir das doch mal nächste Woche. Live-Podcast beim Straßenverkehrsamt. Gut, aber auch das ist jetzt nicht das Thema. Das heißt, es gibt da jetzt diese Maßnahmen, die ja schon relativ umfassend sind. Wir haben auch letzte Woche schon darüber gesprochen, dass das natürlich alles auch wahrscheinlich finanzielle Auswüchse dann hat. Das kostet ja auch nochmal alles anziehen und nochmal neu gucken und auch wahrscheinlich Schulungen und so. Was richtig ein finanzielles Thema werden könnte, ist, wenn die Reimann wirklich zum Ergebnis kommt, wir müssen eigentlich unsere Sicherheitstechnik erneuern. Das ist wahrscheinlich dann wirklich eine große Summe. Aber gibt es da schon was Neues zu zur letzten Woche? Nee, gibt es nicht. Okay, jetzt auch von mir schon einige Male anmoderierend versucht, auf dieses Thema zu kommen. Es gab auch personelle Umstrukturierungen. Vielleicht schließen wir damit ein bisschen, weil das ist jetzt ja quasi wie so eine Pyramide, also da kommen wir jetzt zur Spitze. Und auch zu ein bisschen langfristiger wirkender Analyse. Also es gibt drei unterschiedliche externe Untersuchungen sollen zu bestimmten Themen durchgeführt werden, wie Betriebssicherheit, aber auch mit dem Blick auf den Faktor Mensch im Zusammenhang mit Technik und so. Also externe Untersuchungen auf jeden Fall und was dann eben auch. Was nicht in der Pressemitteilung stand, aber was wir dann recherchieren konnten, ist, dass der langjährige Betriebsleiter, Ralf Lüdeking heißt der, der ist relativ bekannt auch im Rathaus oder auch in der politischen Szene, weil er immer im Verkehrsausschuss sitzt oder oft und die Reinbandthemen da auch vertritt und der Ansprechpartner ist, Rede und Antwort steht ganz lange beim Unternehmen auch schon, 25 Jahre, dass der freigestellt worden ist. Die Begründung ist, also er ist auch eben tatsächlich der Verantwortliche sozusagen für die Betriebssicherheit bei der Reihenbank. Also ich meine, es gibt ein ganzes Stück dazu, weil das ist ja schon eine Sache, die jetzt letzte Woche zum Beispiel noch nicht erwartbar war. Also ich finde dadurch nimmt es nochmal eine andere Dimension an. Ja, ja, das stimmt. Ja, dass auch auf dieser Ebene Konsequenzen gezogen werden. Das heißt, also es heißt offiziell, das ist erstmal nur vorübergehend. Das soll quasi die ermöglichen, dass eben diese externen Untersuchungen unbeeinflusst, unabhängig da durchgeführt werden können. Ja, auf der anderen Seite darf man schon auch Zweifel haben, ob der 64-Jährige, das ist natürlich auch in einem gewissen Alter, jetzt wirklich dann nochmal zurückkehrt oder ob man sich dann nicht doch auch einigt und trennt, wird man abwarten müssen. Aber ja, also diese personelle Konsequenz ist auch gezogen worden inzwischen. Und mit dem Hintergrund, dass sozusagen die Untersuchungen so neutral wie möglich…, Das ist die offizielle Begründung, genau. Okay, auch da wirst du am Ball bleiben, was da passiert. Und ich würde sagen, Alexander, die Weichen sind gestellt für ein Folgegespräch. Ja, ich denke auch. Nicht wahr? Mit diesem, naja, ich möchte sagen, cleveren Wortwitz verabschiede ich mich. Vielen Dank und bis zum nächsten Mal. Tschüss. Kurze Pause. Vielleicht mit etwas Werbung. Mit Baumarkt verbindet man sicherlich zuallererst Holz, Farbe und schweres Gerät. Sachen zum Heimwerken eben. Und bei manchem meldet sich schon beim Gedanken daran der Hunger. Da kommt Clemens Böckel ins Spiel. Mit seinen Currywurstständen, die vor allem auf den Parkplätzen von Baumärkten zu finden sind, macht er die glücklich, die vor oder nach getanem Einkauf eine kleine Stärkung nötig haben. Maximilian Novroth weiß, warum der von Böckel angestrebte Umsatz von 20 Millionen Euro gar nicht unrealistisch ist, warum der typische Ruhepot-Snack nach wie vor beliebt ist und natürlich, wie es schmeckt. Lieber Max. Liebe Tosja. Wir sprechen heute über Currywurst. Und genau, ich hätte dich jetzt fragen können, was dein Lieblings-Fastfood-Snack ist oder ob du eine geheime Currywurstsoße selber machen kannst, die alle in der Stadt bekannten schlägt. Ich möchte dich aber fragen, Max, gibt es... Dinge, die dich immer wieder oder trotzdem du sehr viel erfährst und sehr viel erlebst und sehr viel machst und rumkommst, die dich noch überraschen. Täglich. Oder? Ich habe nicht verlernt, mich zu wundern. Und ich glaube, das ist auch wichtig, wenn man Journalist ist, zum Beispiel im Gegensatz dazu, wie wenn du Anwalt bist, dann darfst du dich eigentlich gar nicht mehr wundern, sondern Dinge als gegeben hinnehmen und annehmen. Und ich wundere mich und wundere mich auch gerne und entdecke so Geschichten wie jetzt hier mit Böckels Beste, einer Currywurstkette aus Düsseldorf, die 20 Millionen Euro Umsatz machen will in diesem Jahr. Die ich bisher nur von meinem Obi-Baumarkt kannte und da schon manchmal ganz gerne eine Currywurstpommes gegessen habe, weil wenn ich mich da im Baumarkt abgekämpft habe, dann habe ich die auch verdient, denke ich mir. Aber dass die so groß sind und auch so erfolgreich und lukrativ sind, das war mir nicht klar. Darüber habe ich mich gewundert. Das verstehe ich. Ich habe mich tatsächlich über die Zeile dieses Stückes, also wir wollen 20 Millionen Euro Umsatz machen mit Currywurst, das hat mich auch überrascht. Überrascht hat mich aber auch, dass das überhaupt eine Möglichkeit oder ein greifbares Ziel sein kann, weil... Also jetzt kein Snack-Shaming whatsoever, aber Currywurst-Pommes geht ein bisschen konträr zu der ernährungsbewussten Entwicklung, die ich sonst beobachte, jetzt nicht unbedingt nur bei mir selber und auch jetzt nicht immer nur im nahen Umfeld, sondern generell. Also es ist ja schon alles eher auf ein bisschen Clean Eating, pflanzliche Alternativen. Also wie gesagt, ich sage das jetzt mit so einem bestimmten Ton und das meine ich gar nicht, sondern ich finde, der Trend ist ja eher zur bewussten Ernährung, ja auch vielleicht nachhaltig, also auch wo die Sachen herkommen und so. Also da können wir jetzt auch drüber sprechen, woraus dann diese Wurst und die Pommes gemacht sind und so. Also aus Fleisch und Kartoffeln, aber wo das alles herkommt. Aber ein bisschen hat mich überrascht, dass das sozusagen noch immer oder wieder so ein großes Ding ist. Und dann auch noch auf dem Baumarktparkplatz. Ja, ich glaube, daran siehst du einerseits, dass man so ein bisschen in seiner urbanen Bubble lebt. Und klar, pflanzliche Ernährung, gesunde Ernährung ist im Kommen. Aber halt bei weitem nicht so Mainstream wie Currywurst Pommes. Das wird einfach durch alle Zielgruppen und Altersklassen gegessen. Und bei Böckels Beste sagte mir der Gründer und Geschäftsführer Clemens Böckel, der das vor 20 Jahren mal angefangen hat, dass er das so ein bisschen sieht als…. Zehn Minuten Pause pro Woche für Leute, die sich schon auch gesünder ernähren. Er selber ist jetzt auch keiner, der aussieht wie eine Currywurst, sondern einfach ein Ende 40-jähriger Unternehmertyp, der aber auch ein, zwei Mal die Woche Currywurst isst, weil er es lecker findet und ja, weil die Wurst bei denen schon auch von der Qualität, soweit sagen es die Kunden, man kann es bei Google nachschauen, stimmt. Und das beobachte ich auch bei den Standorten. Ich war jetzt zum Beispiel, habe ich mich mit denen getroffen bei Obi in Rath. Da stehen nicht nur Heimwerker oder Handwerker, die morgens Mettbrötchen schon gegessen haben und mittags Currywurst brauchen, sondern auch Businessfrauen und Geschäftsleute, Familien, also wirklich das Gros der Gesellschaft. Und auch in Kantinen muss man ja fairerweise sagen, klar ist da jetzt irgendwie Barmigoreng, Spaghetti Bolognese vielleicht mal beliebter, aber wenn du die Leute aus dem Homeoffice ins Büro kriegen willst, dann pack Currywurst mit Pommes auf die Karte. Ja, also dass das Gericht an sich ein beliebtes ist, dann vielleicht gerade auch hier in der Gegend. Ich meine, die haben jetzt Standorte in 53 Städten in Deutschland. 40 Städte, 53 Standorte. 40 Städte, 53 Standorte. Also das ist ja jetzt, das geht ja auch übers Ruhrgebiet, wo die Currywurst ja irgendwie ursprünglich beheimatet ist. Sagt das keinem Berliner, die sagen... Jetzt kommen wir aus Berlin, aber das macht ja auch den Kult dieses Produktes irgendwie aus. Wo die Currywurst in NRW ursprünglich beheimatet ist. Sondern es ist tatsächlich, die sind im Norden vertreten, die sind in Zuhn vertreten und so. Also das ist jetzt das eine. Aber wie gesagt, mich hat das überrascht. Und tatsächlich auch, und auch das meine ich jetzt gar nicht irgendwie, sondern dieses auf dem Parkplatz oder an Orten, wo auch viele Menschen, der auch zugänglich ist für viele Menschen, also du kannst ja auch mit dem Auto einfach hinfahren, du musst ja nicht dann noch irgendwie Schrauben kaufen, du kannst ja auch einfach nur Currywurst essen auf so einem Parkplatz, weil wir haben eben schon drüber gesprochen, es gab ja auch so ein bisschen die, naja, Renaissance der Currywurst oder so ein bisschen diese Neuerfindung vor vielleicht 15, 20 Jahren, vielleicht sogar schon länger, die Zeit verschwimmt in meinem Alter, Max, das wirst du auch noch erleben irgendwann, da gab es dann Currywurst mit Blattgold oder so ein bisschen. Zerlegt in andere Bestandteile. Dann gab es Süßkartoffelpommes und irgendwie mit Trüffelmayo. Also genau wie die Burger auch. Das wurde ja auch nochmal so ein bisschen neu aufgelegt, was von diesem Fastfood wegkommt. Und darum finde ich es umso interessanter, dass jetzt dieser wirklich, also da müssen wir ja jetzt auch aus wirtschaftlicher Sicht drüber sprechen, dieser wirklich hohe, dieses hohe Umsatz hier. Also 20 Millionen sind jetzt nicht 20 Milliarden, aber es sind halt 20 Millionen. Und du siehst daran auch sehr schön Simplizität siegt. Weil das, was du sagst, Burger, Wraps, das gibt es da alles nicht auf der Speisekarte, auch keine Currywurstfrikadelle, auch kein Blattgatt, sondern eigentlich im Kern Currywurst mit Pommes, Mayo, also die klassische Manta-Platte. Es gibt auch vegane Alternativen als Currywurst seit ein paar Jahren, aber die meisten Leute bestellen das. Und was die Leute auch gerne mögen bei Bökels Beste ist halt, dass es sechs Schärfegrade gibt. Der Bestseller ist Schärfegrad drei. Ich weiß nicht, wie du zu Schärfe stehst. 50.000 Skowill ist für mich schon sehr heavy so, aber das holen sich halt da auch viele Leute. Ich traue mir eine vier zu. Sprechen wir uns dann nochmal. Ja und das mit dem Baumarkt ist halt einfach für die so ein Wachstumsding. Ja, also um es vielleicht einmal so ein bisschen von den Fakten her einzuordnen. Ich hatte schon erzählt, die sind vor 20 Jahren gestartet. Da hatte Clemens Böckel zunächst Hähnchengrillwagen und ist dann auf Currywurstpommes umgesattelt, weil er wollte eine feste mobile Station haben und nicht mehr von Standort zu Standort in Düsseldorf tingeln, sondern an einem festen Ort sein und hat auch angefangen beim Obi in Ra tatsächlich. Inmitten dieses Parkplatzes, weil Böckls Beste sagt, wir wollen maximal 30 Meter vom Eingang entfernt sein. Und ich persönlich habe auch immer, also bei mir funktioniert es insofern, ich steige aus meinem Auto aus und rieche schon sofort Currywurst Pommes. Das ist für mich der Baumarktgeruch. So sehr ist das bei mir verbunden. Und bei Baumärkten, die tausende Kunden am Tag haben, geht eben Böckls Beste hin, stellt sich auf den Parkplatz, braucht auch nicht mehr als ein paar Parkplätze. Und sobald die 70, 80 Kunden am Tag haben, sind die break-even, also schreiben die da schwarze Zahlen, Weil die halt relativ geringe Kosten haben, um diesen Wagen dahin zu stellen, das Personal zu beschäftigen. Und so sind die peu à peu, also sie hatten während Corona keine 20 Standorte, immer weiter gewachsen, jetzt auf 53, Ende des Jahres sollen es schon 57 sein. Denn diese 20 Millionen Euro Umsatz sind natürlich doll für die Überschrift, haben wir auch gerne genommen, aber auch nicht unrealistisch. Also die haben schon Ende 2025 15 Millionen Euro geknackt und ja, wachsen so stark wie eigentlich sonst nur Hightech-Unternehmen und wollen eben dann dieses Jahr auf 20 Millionen kommen. Ja, wie teuer ist da so eine Currywurst? Also hat das auch damit zu tun, dass es irgendwie funktioniert, weil sich das dann auch alle irgendwie erlauben können? Weil auch das wieder, wenn ich jetzt im Restaurant in einem der Currywurst gewidmeten Restaurant irgendwie was esse, da zahle ich ja schon auch so viel wie halt für ein Abendessen Abendessen. Und eigentlich ist ja die Idee von so einem Fast Food im wahrsten Sinne des Wortes, also schnell gegessen. Wenn ich da jetzt irgendwie 12 Euro für zahle, weiß nicht. Ja, nee, das stimmt. Also es kostet 7,25 Euro. Das, was ich vorhin sagte, Currywurst Pommes Mayo mit einem Getränk dann noch 2,50 mehr. Also unter den magischen 10 Euro, weswegen auch wirklich Leute zum Mittagstisch dahin gehen. Ich glaube, jeder weiß, dass Currywurst Pommes ungesund ist, aber das ist glaube ich nicht das, was die Leute dahin holt, sondern auch so ein bisschen dieses Gefühl, ich stehe hier wieder wie früher am Imbiss und, Treff Gott und die Welt und wird irgendwie noch ganz nett bedient. Und es geht halt auch schnell und die Pommes sind gekühlt, nicht tiefgefroren, also sind auch einigermaßen qualitativ gut. Die Wurst kommt vom Metzger, das hat irgendwie gepasst und es zeigt halt auch, weil es noch einen größeren Wettbewerber gibt von Börkels Beste, dass es gar nicht so leicht ist, dieses Konzept hochzufahren. Mhm, das, weil du das jetzt gerade schon ansprichst mit, dass die, also die Pommes sind natürlich frisch und die Wurst auch. Jetzt denke ich mir, wenn man halt in einer Stadt mehrere Standorte bedient, klar, dann hat man eine Metzgerei vielleicht oder einen Lieferanten, auch regional, wo das dann sind wir wieder, dann verbindet sich vielleicht ein bisschen dieses neue, bewusste, nachhaltige Essen oder Nahrungsaufnahme mit dem Fastfooding. Wenn jetzt aber in 40 verschiedenen Städten das gewährleistet werden muss, wie ist das dann? Also sind dann in den verschiedenen Städten, weil dann ist es ja nicht mehr dieselbe Wurst. Dann kriege ich ja in Karlsruhe eine andere Currywurst als hier. Also die werben nicht damit, dass die Wurst regional ist. Ich habe das Clemens Böckel gefragt, er wollte mir den Namen des Metzgers nicht verraten, aber er sagte, es sind zwei Metzger, die die beliefern. Einer sitzt zum Beispiel im Bergischen, der andere wohl rund um Köln, also schon NRW-Region, weil das ja auch deren Hauptgebiet ist, Ruhrgebiet, Düsseldorf haben die, rund um Düsseldorf haben die viele Standorte, aber sie sind eben, wie du vorhin auch sagtest, mittlerweile im Norden unterwegs, bei Karlsruhe gibt es auch Standorte und das ist dann schon insofern Systemgastronomie, als dass halt dieser Lieferant dann immer mehr Würste, also die verkaufen dieses Jahr drei Millionen Würste, das muss man sich wirklich mal überlegen. Schaffst du es darüber dann auch, den verhältnismäßig fairen Preis zu halten, aber die kommen dann immer von diesen beiden Lieferanten, von den beiden Metzgern hier aus NRW. Ja, verstehe. Also es ist immer dieselbe Wurst. Richtig. Nee, die gleiche. Die gleiche. Jetzt, genau, gibt es ja gerade hier in der Stadt auch andere Currywurst-Hotspots. Du hast auch ein paar genannt. Wir können jetzt anfangen, darüber zu diskutieren, welcher jetzt tatsächlich der Beste ist. Oder ich glaube, da haben ja auch alle ihre eigene Geschichte oder ihre eigenen Erfahrungen. Böckel möchte der Lieblings-Imbiss sein. Gibt es irgendwie noch andere. Methoden, mit denen die das wollen? Also genau, da sind die Mitarbeitenden ganz besonders urig oder ganz besonders jung oder haben die so ein bestimmtes Konzept, haben die nur drei Getränke. Das kann ja auch, wie gesagt, Simplizität siegt. So kann ja auch dann schon an der Getränke auswählen. Es gibt halt Wasser, Cola, Fanta, vielleicht Bier und das war's. Oder haben die irgendwie auch ein Flat White, weil dann noch andere Leute... Nee, den haben die nicht. Also wie gesagt, das Das Menü ist wirklich so, wie man sich beim Tatort, ich glaube Tatort Köln ist das, wo die an der Currywurstbrude immer Pommes essen, so muss man sich das da auch vorstellen, also wirklich bodenständig. Und der Clemens Böckle ist in Kaiserswerth groß geworden und hat deswegen auch in seiner Jugend immer schon den Berliner Imbiss am Clemensplatz kennengelernt, der sogar laut Gourmet-Magazin Falstaff zu den beliebtesten in Deutschland zählt. Und ich wohne in Eller, deswegen kenne ich den Standort jetzt nicht so gut, aber der hat wohl auch ständig immer noch eine Schlange und verkauft ja auch im Kern Currywurst Pommes. Dann gibt es Curry im Hafen, der ist halt so der edelste in Düsseldorf mit 4,80 Euro, dafür gibt es da auch Currywurst aus Rindfleisch. Es gibt Goldies-Imbiss in Benrath, Grillhaus in Flingern, Pelicanfly, da war ich neulich, hab Currywurst zusammen mit einem Glas Wein getrunken, auch sehr nett. Und bei Böckles Beste ist halt schon die Strategie, Lieblings-Imbiss werden ist erstmal ein schöner Marketing-Spruch, aber insofern leben die danach, als dass die keine Franchise-Partner reinnehmen, bewusst, also nicht massiv wachsen, so wie jetzt zum Beispiel Dönerketten à la Poldi, LP10, Mangal oder Haus des Döners, sondern wirklich eigene Mitarbeiter beschäftigen, die dann auch fest an diesem Standort arbeiten sollen, um dir halt dieses Gefühl zu geben, ah, das ist doch immer der Frankie oder der Harry, die mir jede Woche meine Currywurst verkaufen. Du zitierst ja auch, Clemens Böckel, dass er sozusagen Chef im eigenen Haus bleibt, also diese Familienunternehmen-Struktur oder dieses Inhabergeführte, dass das irgendwie auch gewährleistet werden kann bei 53, dann bei 57 Standorten und irgendwie 20 Millionen angepeiltem Umsatz ist ja auch irgendwie was Besonderes, einfach der, es ist ja ein. Also der hat natürlich sehr viele Mitarbeitende und wahrscheinlich auch in seiner Ebene. Aber das ist ja schon auch eine ganze Menge für eine einzelne Person. Also wie schafft er das? Also er sagt, für Großrapital bin ich zu bodenständig. Da zitierst du ihn. Aber ich meine, auf der anderen Seite ist ja auch irgendwann mal vielleicht kapazitär eine Grenze erreicht. Ja, also er hat sich vor zwei Jahren ein Geschäftsführer fürs operative Geschäft, also fürs Tagesgeschäft reingeholt. Das ist Klaus Fahrenkopf, der war auch bei dem Termin dabei. Den kennt man vielleicht hier aus Düsseldorf, denn der war lange Zeit Deutschlandchef von Maredo, der Steakhouse-Kette, die insolvent gegangen ist 2021, aber früher hier in der Stadt und auch in Deutschland bekannt war. Und dieser Klaus Fahrenkopf ist jetzt eben auch Geschäftsführer bei Böckels Beste und ja, hält ihm da vielleicht ein bisschen den Rücken frei. Dieses Zitat, ich bin so bodenständig für Großkapital, hat einen Kontext bei Böckels Beste und zwar haben die mal ein Übernahmeangebot bekommen von einem Private Equity, also einem Beteiligungsunternehmen aus Deutschland, das bereits einen Wettbewerber gekauft hat, nämlich Wurstteufel. Die kann ich persönlich nicht, weil es die in Düsseldorf jetzt zum Beispiel nicht gibt, aber rund um Köln, Leverkusen gibt es davon auch viele Standorte, insgesamt 80 deutschlandweit, also die sind größer als Böckels Beste, haben ein ähnliches Konzept, heiß und fettig vom Baumarkt oder vor Lebensmitteleinzelhändlern. Und die sind eben Teil von einer Beteiligungsgesellschaft und sind sehr stark expandiert, auch über Franchise-Partner, mussten aber, das habe ich im Jahresabschluss von Wurstteufel gesehen, einige Standorte schließen, weil die unrentabel waren. Und demgegenüber wächst halt Böckels Beste etwas behutsamer, aber vielleicht auch einen Ticken nachhaltiger, unternehmerischer, weil sie genau draufschauen. Und ein Vorteil, den Böckels Beste jetzt im Wettbewerb hat, ist, dass Wurstteufel lange Zeit einen Exklusivvertrag hatte mit Hornbach, der bekannten Baumarkette, der ausgelaufen ist, dieser Vertrag. Und dementsprechend kann jetzt Böckels Beste, wie neulich geschehen, in Duisburg bei neuen Hornbach-Baumärkten plötzlich auch stehen und kann darüber deutlich mehr neue Standorte erschließen. Das wäre natürlich auch noch eine Frage, die sich wahrscheinlich relativ leicht beantwortet. Aber genau, die stellen sich ja nicht einfach so auf die Parkplätze, sondern da gibt es dann auch designierte Verträge mit. Also, dass auch nicht bei jedem Obi einer steht, hat dann wahrscheinlich auch einfach... Also die brauchen halt Publikum. Er sagte, die nehmen am liebsten Standorte ab 2000 Kunden pro Tag aufwärts. Gegeben ist das zum Beispiel auch bei Rewe in Herd, der früher Real hieß, ist ja ein riesiger Supermarkt, der sehr stark frequentiert wird. Auch da steht Böckels Beste direkt am Eingang, aber eben auch bei Obi in Rath, Herd und Lierenfeld. Die können halt auch Nein sagen, also die müssen jetzt nicht jeden Standort nehmen, den sie kriegen können, aber dadurch, dass sie halt diese Baumarktketten als Kunden haben, beziehungsweise als Partner, haben die wirklich eine Möglichkeit zu expandieren. Interessanterweise ist deren Region so ein bisschen wie eine Banane, musst du jetzt auf einer Deutschlandkarte feststellen. Oder eine Wurst. Oder so eine gebogene Wurst. Norden, Westen, Süden. Und Berlin haben sie irgendwie außen vor gelassen. Vielleicht trauen sie sich da nicht rein wegen der Berliner Currywurst oder so. Aber das ist schon eine Menge. Und nehmen wir mal Frittenwerk als Beispiel, die ja auch verkauft wurden. Also da haben die sich die Gründer rausgezogen von dieser Düsseldorfer Pommeskette vor vier Jahren. Die haben auch einen großen Geldgeber drin. Und ich weiß nicht, ob ich hier im Podcast drüber berichtet hatte, aber ich habe neulich einen Artikel drüber geschrieben, dass es denen unternehmerisch nicht mehr so gut geht, wie noch vor Jahren. Vielleicht sind die auch zu schnell gewachsen, wer weiß. Und da, wenn, wie du sagst, noch so eine Familienstruktur drin ist, könnte das ein bisschen behutsamer laufen. Das haben wir ja immer mal, gerade auch mit wirtschaftlichen Hintergrund, also in dieser Themenregion, dass es dieses langsame, aber bestätigte Wachsen manchmal besser ist als das von 0 auf 100, weil dann geht es auch wieder von 100 auf 0. Ja, genau. Das kann ich schon verstehen. Jetzt hast du eben so schön bildlich beschrieben, beziehungsweise olfaktorisch, dass wenn du auf den Parkplatz fährst und es riecht nach Currywurst, dann bist du bestätig. Dann fühlst du dich zu Hause an, aber dann weißt du jetzt. Nein, nein, ich hole mir nicht immer sofort eine Karte. Nein, nein, aber dieses, dass man das damit verbindet, das ist ja ein bisschen wie der Zimtschneckengeruch bei Ikea, mein Gott, also kann man jetzt, ne, also so bestimmte. Ich bin da eher so der Hotdog-Typ bei Ikea, aber ja. Die sich dann so durchziehen und das ist nämlich eine Frage, die ist dann vielleicht abschließend, jetzt haben wir gerade, also der Sommer beginnt, jetzt heute ist es wieder ein bisschen kühler, aber so generell, hast du rausfinden können, ob das irgendwie so was Saisonales ist? Also ich habe das tatsächlich auch und ich bin jetzt auch nicht irgendwie ständig auf Fast Food, aber so eine Currywurst findet durchaus mal den Weg auf meinen Pappteller. Und habe ich gerade schon erzählt, wenn ich zum Baumarkt fahre, dann halt meistens im Sommer, weil ich dann auf den Trichter komme, dass mein Balkon auch mal wieder hier einen neuen Pflanzentopf oder sowas vertragen könnte. Und dann ist es halt meistens irgendwie sehr heiß, auch diese. Baumarktparkplätze sind ja auch nicht überall, also da knallt ja die Sonne wirklich brutal und dann aber trotz, es ist wie im Schwimmbad mit Pommes irgendwie dieser Geruch, ich würde sonst vielleicht nicht auf die Idee kommen, mir als erfrischenden Snack einen Currywurst reinzuknallen bei 30 Grad, aber irgendwie da schon. Geht das allen so oder sehen die schon, dass im Herbst und Winter, wo das eher angesagt ist und dann finde ich es noch krasser, wenn die dann dabei bleiben und Und sagen, okay, wir verkaufen auch kein Eis zum Beispiel, sondern bleiben dabei. Gar nicht. Also die Speisekarte bleibt immer gleich. Wir haben nicht über die Saisonalität des Geschäftes gesprochen. Aber ich persönlich denke mir, die Leute, die im Sommer da... Wie du, keine Lust haben, gehen vielleicht im Winter essen. Umgekehrt haben die ja nur Stehplätze nur draußen unterm Sonnenschirm. Also bei schlechtem Wetter läuft das Geschäft dann auch nicht so gut. Bei Eiseskälte oder Sturmwind und Regen stellt sich da auch keiner drunter. Vielleicht kompensiert sich das so ein bisschen übers Jahr. Weil mitnehmen wird das auch keiner. Das ist nicht so, man sagt nicht zum Einpacken bitte. Ne, ich glaube das ist eher so. Du willst ja auch, die Wurst wird dann frisch gegrillt und die Pommes frisch frittiert. Es ist manchmal so heiß, dass man sich über die kühle Mayo freut, um das ein bisschen abzukühlen. Das ist man schon vor Ort direkt im Stehen. Ja, mein Vorschlag wäre natürlich, dass wir jetzt unsere Fahrräder schnappen und zu irgendeinem Obi-Baumarktparkplatz fallen und uns eine Currywurst reinhauen. Ich glaube, das ist heute organisatorisch nicht drin, aber Ich finde es auch, ganz ehrlich, ich habe da ja dann mittags natürlich auch probiert, die Currywurst-Pommes und ich fand es lecker, aber das Gefühl danach ist für mich nicht büroarbeitstauglich. Also ich brauche dann erstmal eine Siesta. Oder halt eine Baustelle, aber ich finde so Kopfarbeit ist danach eher schwierig. Vielen Dank. Und bis zum nächsten Mal. Guten Appetit. Ciao, ciao. Vom 3. bis zum 6. Juni wird die Stadt noch ein bisschen bunter. Der Christopher Street Day, kurz CSD, wird mit vielen Events gefeiert. Im Mittelpunkt die große Demo am Samstag, den 6. Juni. Aber auch unabhängig von diesem Wochenende prägen viele Menschen, Vereine und Institutionen das queere Leben in Düsseldorf. Einige davon stellt Paul Küchler vor. Lieber Paul. Bonjour, um heute mal Französisch zu starten. Okay, bien sûr. Das war es jetzt auch schon mit meinen Französischkenntnissen. Back to German, um auch noch ein bisschen Englisch mit reinzubringen. Der multilinguale Podcast der Rheinischen Post. Dieses Wochenende, du hast ja letzte Woche schon deine Freizeittipps für den Monat Juni hier vorgestellt. Nicht darunter war eine Sache, die jetzt am Wochenende stattfindet. Habe ich das wirklich vergessen? Naja. Shame on me. Wir sagen so, du hast es nicht vergessen, wir reden heute in ausführlich darüber. Das hast du jetzt sehr schön formuliert. Es ist CSD, das ganze Wochenende, was da alles mit zusammenhängt, wirst du uns und mir jetzt gleich ein bisschen erzählen. Genau und ich würde mal sagen, dass die Hauptaction ist ja eigentlich am Samstag die große Demo. Es ist jetzt, wir nehmen ja immer mittwochs auf. Heute findet auch schon die Eröffnungsparty statt. Donnerstag, Freitag sind, also wenn dieser Podcast erschienen ist, ist schon ein bisschen was gelaufen, aber es steht auch noch gut was an. Unter anderem die große Demo am Samstag. Yes, 13.30 Uhr geht es los, beziehungsweise ab 11.30 Uhr stellen sich dann die ersten Gruppenwägen etc. Auf. Da sind ja wieder ganz, ganz viele Menschen, Institutionen, Firmen, Vereine, Parteien mit dabei. Genau, und dann wird quasi einmal quer durch die Innenstadt gezogen mit dem großen Demozug. Und anschließend gibt es dann noch eine Bühne, Songs, Performances. Also wie das immer so ist, ein großes, buntes Programm. Aber natürlich, der Hauptfokus liegt natürlich auf der Demo. Ja, und dann geht es abends weiter mit einer großen Party, also der offiziellen CSD-Party im Tor 3. Genau. Das findet ja jedes Jahr statt. Die Geschichte und die Hintergründe sind nachzulesen in einem Long Read, den du dazu verfasst, in der Zeitung und dann auch online. Und naja, getragen wird das Ganze ja durchaus von der queeren Community hier in der Stadt, wie in allen anderen Städten. Also CSD-Veranstaltungen und Demos gibt es ja Deutschland weltweit in verschiedenen großen und auch mittlerweile immer mehr kleinen Städten. Genau, hier in Düsseldorf also an diesem Wochenende und die Queere Community hier in der Stadt geht schon einige Zeit zurück. Richtig. Und damit hast du dich befasst, beziehungsweise bist dem allemal ein bisschen auf den Rund gegangen, seit den 20ern, 1920ern, wir sind ja jetzt wieder in den 20ern. Wir sind wieder in den 20ern, seit 100 Jahren. Genau, richtig. Also es wird schon immer gegeben haben und hat es auch natürlich schon immer gegeben, aber damals zur Zeit der Weimarer Republik war es eben so, nach Ende des Kaiserreichs, dass die Gesellschaft das erste Mal wirklich so ein bisschen liberaler wurde, beziehungsweise Teil der Gesellschaft. Teile waren natürlich auch immer noch sehr kirchenverbunden und traditionell eingestellt, aber es gab eben auch Teile der Gesellschaft, die sehr liberal unterwegs waren. Die goldenen Zwanziger, man kennt das ja so. Und das eben auch in Bezug nicht nur auf queere Rechte, sondern natürlich auch Frauenrechte. Aber das ist natürlich wieder ein anderes Thema. Genau. Und zwar war es so, es gab damals den Paragrafen 175, der quasi homosexuelle Handlungen vor allem zwischen Männern kriminalisiert hat. Bei Frauen war das so, dass das so ein bisschen abgetan wurde, beziehungsweise anders akzeptiert wurde, sagen wir es mal so, als bei Männern. Aber eben zur Zeit der Weimarer Republik gab es eben in Düsseldorf hier eine sehr lebendige Szene. Dieser Paragraf wurde zur damaligen Zeit, der existierte, aber wurde eben nicht so streng ausgelegt. Und genau, dass es eben an einigen Stellen in der Stadt Clubs gab, Tanzkinos, verschiedene Orte, wo man feiern gehen konnte, wo auch vielleicht das erste Mal Menschen sich anders kleiden konnten und dort in einem sicheren Raum unterwegs waren, unter Gleichgesinnten eben auch. Und das war eben so diese Zeit der Weimarer Republik, wo das erste Mal vielleicht so ein bisschen so ein Aufatmen durch die Gesellschaft ging und vielleicht auch durch diese queere Community, was dann aber eben auch irgendwann jähr unterbrochen wurde. Und davon zeugt eben aktuell eine sehr spannende Ausstellung in der Mahnungs-Gedenkstätte in Düsseldorf, die sich genau damit beschäftigt, also die Anfänge in der Weimarer Republik zur Zeit der goldenen 20er und dann eben fortführt und vor allem die NS-Zeit dann eben beleuchtet und darauf blickt, weil man da auch sagen muss, dass Düsseldorf quasi... Es war vorher, Düsseldorf war vorher schon ein Hotspot der queeren Community in der Weimarer Republik und wurde dann eben leider auch zum Hotspot der queeren Verfolgung in der NS-Zeit und da war eben Düsseldorf leider ganz vorne mit dabei und in dieser Ausstellung, die unter anderem von Astrid Hirsch von Boris kuratiert wurde, die ist dort Historikerin in der Bahn- und Gedenkstätte, wird das eben anhand einzelner Schicksale nachverfolgt und nacherzählt, auch mit einem sehr spannenden Fokus, also quasi, sie hat sich sehr damit beschäftigt, versucht Fotos rauszuholen. Zu finden, Berichte, Briefe, Erinnerungsstücke, aber das eben nie aus der Täterperspektive. Also wenn man in diese Ausstellung reingeht, wird man keine Fotos von, also keine Verhaftungsfotos finden oder Fotos von den Menschen in den Gefängnissen, sondern sie hat sich eben Mühe gegeben, sie und ihr Team das eben anders darzustellen, weil so natürlich die Menschen oftmals entstellt waren. Teilweise gefoltert wurden, geschlagen wurden und ihr es aber wichtig war, die Menschen so abzubilden, wie sie nun mal waren und nicht, wie sie dann von den Tätern eben dargestellt wurden. Und ja, da sind spannende Geschichten dabei, natürlich auch einfach viele tragische Geschichten, krasse Schicksale, muss man sagen, auch teilweise, so ging es mir zumindest, dass man da, während man in dieser Ausstellung sich befindet oder auch später einfach drüber nachdenkt, echte da an der einen oder anderen Stelle noch ein bisschen schlucken musste und man wirklich so einen fetten Kloß im Hals bekommt, weil Weil es da einfach um Sachen geht, quasi als dann dieser Paragraf 175, der immer schon existiert hat, zumindest seit der Kaiserzeit, der wurde irgendwann nachverschärft von den Nazis quasi. Und ab diesem Punkt war es eben so, dass es schon, sag ich mal, zwei Blicke, also ein Blick zwischen zwei Männern, der nicht mal verliebt oder flirtig gemeint sein muss, sondern einfach ein Blick, wenn sich zwei Männer ansehen, treffen. Allein das hat schon gereicht, um Leute zu verhaften, um Leute anzuklagen, die dann natürlich auch keinen fairen Prozess bekommen haben, keinen Anwalt zur Verfügung gestellt bekommen haben und die dann auch oftmals, gerade auch aus Düsseldorf, dann deportiert wurden, ins KZ geschickt wurden. Und das sind ganz, ganz viele Einzelschicksale. Ich möchte jetzt vielleicht mal so eins so ein bisschen, sag ich mal, rauspicken und zwar einen jungen Mann namens Josef Völker, der 1913 zur Welt gekommen ist in Bochum und dann ab 1927 mit seiner Familie eben in Düsseldorf lebte. Sein Vater war bei der Feuerwehr in Düsseldorf tätig und der junge Mann wurde dann eben erstmals 1935 von der Gestapo in Düsseldorf verhaftet wegen des Verdachts von homosexuellen und bündnischen Tätigkeiten. Also ihm wurde quasi vorgeworfen, nicht nur homosexuell zu sein, sondern das eben auch in einem Bund, wo er Teil, also Mitglied war, der aber überhaupt nichts damit zu tun hatte, sozusagen das dort voranzutreiben und unter dem Deckmantel von etwas anderem dort eben Homosexualität zu fördern. Genau, der junge Mann wurde dann eben angeklagt, wurde verurteilt, ist dann geflohen aus Deutschland nach Österreich, wurde dort aber wieder gefasst und zurück nach Düsseldorf gebracht. Dort wurde er dann nochmals angeklagt und dann eben auch verurteilt und zunächst ins Konzentrationslager Neuengamme geschafft, später nach Dachau überführt und eben dann wieder nach Neuengamme zurückgebracht. Und dort ist er letztlich auch gestorben und er hat es aber vorher geschafft, einen Brief an seine Eltern aus dem KZ hinaus zu schicken, der relativ lang ist und ich kann ja vielleicht mal einige Sätze einfach vorlesen, damit man so ein bisschen verdeutlicht bekommt. Worüber hier wir sprechen, also er schreibt an seine Eltern eben, werde ich euch noch einmal lebend wiedersehen. Oh liebe Eltern, wenn ihr wüsstet, was es heißt, Konzentrationslager, lieber fünf Jahre Gefängnis, ja lieber im Zuchthaus, nur nicht im KZ. Oh liebe Eltern, bitte rettet mich, rettet mich, oder euer Kind ist verloren. Verloren im KZ, sang und klanglos untergegangen im Konzentrationslager. Und ich finde, wenn man diesen kleinen Ausschnitt alleine von dieser einen Person, von diesem einen Schicksal schon liest und hört, Also ich habe jetzt gerade Gänsehaut bekommen. Das ist schon echt berührend und da fällt einem auch einfach mal wieder auf, wie, ich sag mal, in dem Sinne, wie negativ vielfältig diese Schreckensherrschaft auch einfach war. Was für Menschen das getroffen hat, aus was für Gründen das Menschen getroffen hat. Und das ist eben ganz schön heftig. Es ist natürlich gar nicht vergleichbar mit der heutigen Zeit, überhaupt nicht. Aber es ist, finde ich, nochmal so ein kleiner Reminder, so eine Erinnerung, dass es eben vor nicht mal 100 Jahren. Ja, es ist gar nicht so lange her. Es ist gar nicht so lange her, wenn man das wirklich geschichtlich betrachtet. Und das, finde ich, sollte einem schon ein bisschen zu denken übrig geben, weil das einfach Menschen getroffen hat, die sich. Die nichts zu Schulden kommen haben lassen, außer ihrer Sexualität, die sie vielleicht noch nicht mal ausgelebt haben, sondern teilweise auch einfach denunziert wurden von Menschen, die da ein Machtgefälle sich erarbeitet haben oder eben, ja, das aus persönlichen Gründen jemanden denunziert haben. Und das ist eben schon ganz schön heftig und man muss auch sagen, um so eine kleine Brücke vielleicht in die Gegenwart zu schlagen, es ist aktuell auch einfach so, wir leben in 2026 mittlerweile, aber die queerfeindlichen Straftaten nehmen zu, deutschlandweit, NRW-weit und eben auch in Düsseldorf. Also auch um darum vielleicht mal ein paar Zahlen zu nennen, es ist so, dass es da eben Anstieg gab der Straftaten gegen sexuelle Orientierung und zwar von 203 auf 257 Taten, also ein Plus von 27 Prozent im Vergleich von 2024 und 2025 und bei den Straftaten gegen geschlechtsbezogene Diversität, da stieg die Fallzahl sogar noch stärker. Und zwar von 105 Fällen in 2024 auf 162 in 2025. Das ist ein Plus von 54 Prozent. Einfach, dass man sich das nochmal so ein bisschen vor Augen führt. Und der allergrößte Teil kommt eben aus der Rechtsextremen und aus der rechten Szene. Und ja, auch das ist natürlich ein Thema, wird auch ein Thema beim CSD jetzt am Samstag sein, weil man nie vergessen darf, so bunt, so laut und so schrill und toll, dass auch alles immer ist. Es hat einen sehr ernsten Kern im Grunde genommen, ein sehr ernstes Anliegen. Wenn vielleicht auch menschliche Leute sagen, Mensch, warum treten die denn da am Samstag auf, warum ziehen die überhaupt durch die Stadt? Die können ja in Deutschland gleichberechtigt leben und alles. Das mag auf dem Papier vielleicht wahr sein, aber es gibt immer noch Fälle und leider immer wieder zunehmende Fälle, wo Menschen das anscheinend anders sehen. Und vor diesem Hintergrund findet das eben am Samstag statt. Aber man muss natürlich auch sagen, in einer sehr weltoffenen, liberalen Stadt wie Düsseldorf, die sie nun mal auch einfach ist, gibt es natürlich zahlreiche Vereine, Institutionen, Privatpersonen etc., die sich engagieren, um das queere Leben hier in Düsseldorf eben zu fördern, hochzuhalten, sichtbar zu machen. Und das ist natürlich das viel Wichtigere an der ganzen Sache, dass es das eben gibt. Und vor diesem Hintergrund habe ich auch mit einigen von denen gesprochen. Ja, ich finde sehr schön, dass du das nochmal rausstellst, weil das war auch eine Sache, die mir jetzt die ganze Zeit quasi schon auf der Zunge lag. Also das, eigentlich genau wie du es sagst, es wäre jetzt irgendwie, um das nochmal zu wiederholen, es hat eine, also diese Demo ist tatsächlich auch eine Demonstration. Nicht nur im Sinne von man demonstriert für irgendwas, sondern man demonstriert auch, wir sind da und es gibt diesen Verbund und es gibt Leute, also es gibt diese Community und es gibt Leute, die. Unterstützen und die quasi auch Allies sind. Auf jeden Fall. Und es gibt natürlich auch einfach, was muss man auch nochmal dazu sagen, wir leben heute in einer Situation, die wir nur so erleben und wo wir uns Dinge vielleicht ermöglichen können und leisten können, wofür damals aber andere Menschen gekämpft haben. Also wirklich gekämpft haben und auch das, glaube ich, muss man immer wieder sich selber vor Augen und in Erinnerungen rufen, weil auch das am Samstag einfach eine Rolle spielt. Also das mag alles toll und bunt und schön aussehen und ist es natürlich auch. Also die Leute haben Spaß, es ist wirklich, niemand wird diskriminiert und verurteilt, im besten Fall natürlich. Aber es ist immer einfach mit einem ernsten Hintergrund. Vielleicht kannst du ja ein oder zwei Menschen, Institutionen, Orte mal exemplarisch hier vorstellen, die da in dieser Community immer noch wichtig, aktiv und ja, vielleicht auch so ein bisschen. Zugpferdig, sag ich jetzt mal, unterwegs sind. Wie gesagt, in ausführlich und in Gänze kann man das nachlesen in deinem Longread dazu. Also das ist natürlich auf ganz vielfältige Art und Weise in Düsseldorf sichtbar und einfach da. Unter anderem natürlich beim CSD selber, also das ist ein Verein, der dahinter steckt, der das quasi organisiert, eben auch alles ehrenamtlich. Also das muss man auch sagen, dieses Event, wo ja zehntausende Menschen nach Düsseldorf kommen, das wird alles von Ehrenamtlichen gestemmt. Und das finde ich alleine ist zumindest nochmal wert, es zu erwähnen. Und genau, der CSD Düsseldorf, der Vorstandsvorsitzende Karl-Heinz Wahle, Kalle genannt, ein ganz ganz netter Mann und netter Mensch, der das auch schon seit vielen Jahren macht. Und eben, also den CSD muss man dazu sagen, in Düsseldorf gibt es seit etwas über 20 Jahren, also seit Anfang der 2000er. Also das ist jetzt auch kein uraltes Format oder so, hat sich natürlich über die Jahre einfach entwickelt und ist größer geworden. Genau, und Karl-Heinz Wahle ist eben eine Figur des Düsseldorfer Karnevals eigentlich, also ist eigentlich in den Karnevalsvereinen immer sehr gut vernetzt gewesen, was man ja auch sagen muss, Karneval, CSD, manche Parallelen vielleicht, groß, bunt, auf der Straße unterwegs, Toleranz, die da gelebt und aber auch gefordert wird. Genau, und in diesem Spektrum bewegt er sich sozusagen. Er sagt von sich selber auch, also der ist quasi ein totaler Menschenfänger, um es mal so zu formulieren. Also seine Aufgabe ist eben insbesondere so ein bisschen die Koordination von Staatssicherheitskräften, Feuerwehr, den Organisatoren, den Ehrenamtlichen. Das leitet er quasi so ein bisschen. Ja, und da steckt natürlich immer ein riesiger Rattenschwanz dahinter. Also was man an Sicherheitsauflagen beachten muss. Das Programm, das man auf die Bühne stellt und auf die Beine stellt, natürlich auf die Bühne dann bringt im Anschluss. Also Menschen, die da auftreten, singen, performen etc. Und es gibt da natürlich auch keine Zuschüsse oder so von der Stadt, sondern das wird eben wirklich von diesem Verein alles auf die Beine gestellt. Und das ist schon wirklich beeindruckend. Und es ist aber auch so, dass er zum Beispiel sagt, es braucht einfach Toleranz in der Stadt, obwohl Düsseldorf schon grundsätzlich eine sehr tolerante Stadt ist. Also wenn man das vielleicht vergleicht und den Vergleich hat er auch gezogen mit Köln, was ja so ein bisschen die queere Stadt in Deutschland neben Berlin natürlich ist, passieren viele Dinge in Düsseldorf vielleicht tendenziell ein Stückchen leiser. Also es ist vieles da an Vereinen, Möglichkeiten, Beratungsstellen, Orte, wo man sich sicher fühlen kann, wo man sich engagieren kann, wo man auf Gleichgesinnte treffen kann. Nur es passiert halt tendenziell, ich will nicht sagen im Verborgenen, aber so ein bisschen unter Radar, was jetzt per se gar nichts Schlechtes sein muss. Also das hat er mir auch gesagt, also quasi... Der Fakt selber, dass das eben nicht so herausgetragen wird, sondern die Menschen das einfach machen können und das interessiert, sag ich jetzt mal, so ganz salopp kaum jemanden, ist ja eigentlich was sehr Positives. Also es ist so ein bisschen dieses Leben und Leben lassen. Wenn man das dann zum Beispiel auch mit Köln vergleicht, dann hat er gezogen, die Ecke rund um den Hauptbahnhof in Düsseldorf ist ja so ein bisschen, wo es einige queere Clubs, Bars, Diskotheken und sowas gibt. Und in Köln gibt es da ja die ganz berühmte Straße. Jetzt muss ich gerade selber einmal gucken. Es ist die Schafenstraße oder Schäferstraße. Es ist die Schafenstraße, wo natürlich deutlich mehr los ist. Aber das liegt auch einfach daran, dass er zum Beispiel gesagt hat, Mensch, man kann natürlich auch als queerer Mensch in Düsseldorf in eine Altbierbrauerei gehen oder in eine Champagnerbar oder an ganz, ganz viele Orte in der Stadt und du fühlst dich nicht ausgeschlossen. Das heißt, die Notwendigkeit, vielleicht extra Punkte zu schaffen, nur für die Szene, ist vielleicht gar nicht mehr so gegeben, wie es früher vielleicht mal war. Und das ist ja im Grunde genommen eigentlich was total Positives, was ja auch zeigt, diesen Ruf, den Düsseldorf oft hat, als sehr weltoffene und tolerante Stadt, da ist durchaus was dran. Und auch an dieser rheinischen Freundlichkeit, die man ja irgendwie oftmals so ein bisschen mitbekommt auch, da ist was dran und ich finde das einfach sehr, sehr schön, das nochmal so ein bisschen auch wiedergespiegelt zu bekommen von jemandem, der sich da wirklich tief drin auskennt, aber er ist natürlich nicht der Einzige, also da gibt es ganz, ganz viele, eben unter anderem auch die Organisatoren des Düssel Cups, der hat jetzt vor drei Monaten knapp. Stattgefunden im März und das ist ein multinationales, queeres Sport-Event, das maßgeblich eigentlich von drei Düsseldorfer Vereinen organisiert wird, und zwar einmal dem queeren Schwimmverein Düsseldorf Dolphins, dann dem V.C. Phoenix, das ist ein queerer Sportsverein, der einfach verschiedene Sportarten, Volleyball, Badminton anbietet zum Beispiel und dem Verein Weiberkram, das ist ein Sportverein, der sich besonders an Frauen und an lesbische Frauen eben richtet und da durfte ich auch mit drei Menschen sprechen und so ein bisschen was quasi erfahren, warum stellen die das auf die Beine, wer macht da mit, auch vor welchem Hintergrund und das ist schon wirklich spannend einfach, weil natürlich Queerness im Sport nochmal ein etwas anderes Thema vielleicht ist, genau. Gerade natürlich auch im Fußball wie wir und auch natürlich unsere Hörerinnen und Hörer einfach oftmals wissen und mitbekommen. Also wenn man sich zum Beispiel die Männerprofis anschaut in der Bundesliga, da gibt es keinen geouteten Spieler, Trainer, Teammitglied, wie auch immer. Zumindest nach meinem Kenntnisstand aktuell Und das vor diesem Hintergrund ist es natürlich schon irgendwie wichtig zu sagen, Mensch, wir schaffen hier ein Event, einen Ort, wo Menschen, die ganz offen queer sind, schwul, lesbisch, trans, was auch immer, zusammenkommen können und wo es einfach um den Sport geht. Was ja natürlich beim Sport eigentlich immer die Prämisse sein sollte, aber es nun mal leider einfach nicht immer so ist. Und das Programm unterscheidet sich auch jedes Jahr. Also die gucken quasi natürlich, dass sie die Teams vollkriegen und zusammenkriegen, dass sie Gäste einladen aus Europa, von vielen anderen Orten dieser Welt aber auch. Also maßgeblich auch an Orten oder von Orten. Wo es vielleicht nicht so einfach möglich ist, ein derartiges Sportevent auf die Beine zu stellen, damit sie eben hier nach Tüsseldorf kommen können, um diesen Safe Space vor Ort hier zu haben. Und das ist eine ganz, ganz tolle Sache und da kann auch im Grunde genommen jeder mitmachen. Also man muss nicht queer sein, um dort irgendwie Teil davon sein zu können, auch in den Sportvereinen selber nicht. Aber es gibt natürlich ganz klare Regeln, also Diskriminierung ist überhaupt nicht geduldet, das geht auf gar keinen Fall. Aber ganz grundsätzlich ist das eben, finde ich, das Schöne an der ganzen Sache. Natürlich sind es oftmals Orte, Events, wie auch immer, für queere Menschen, aber eben nicht nur. Also alle sind willkommen, alle sind inkludiert, was ja auch so ein bisschen wieder der Grundgedanke des Ganzen ist. Genau, und das ist eben der Düsseldorf Cup. Nächstes Jahr findet der vom 19. Bis 21. März wieder statt. Dann ist es also wieder soweit. Und ja, das ist wie gesagt einer von vielen Vereinen, Institutionen, die in Düsseldorf dieses Thema vorantreiben. Eine andere Institution, die ich mir rausgesucht und gefunden habe, die ich auch sehr, ja, sag ich mal, random fand tatsächlich, ist die Lesben- und Schwulenbibliotheke Düsseldorf, die ihren Sitz in Angermund hat. Also wirklich im Dorf Angermund, um es mal so zu sagen, da im Norden Düsseldorfs, wo man jetzt nicht, es ist nicht Pempel vor, das ist nicht Flingern, das ist nicht Oberbilk. Genau und da ist eben in einem historischen Haus untergebracht die Lesben- und Schwulenbibliothek, die auch von Ehrenamtlichen wieder nur betrieben wird. Auch das muss man immer wieder dazu sagen, also da stecken wirklich Menschen dahinter, die machen das, nicht um Geld zu bekommen oder damit zu verdienen, sondern weil es ihnen einfach wichtig ist, das Thema. Und das ist an der Graf-Engelbert-Straße, also eigentlich mitten in Angermund gelegen, relativ klein, aber es gibt da eben über 8000 Medien, die ausgeliehen werden können, betrachtet werden können, wie auch immer, aus ganz, ganz vielen Kategorien und auch das fand ich wiederum sehr spannend, weil das natürlich zeigt, auf wie vielen Ebenen das Thema eigentlich präsent ist und da gibt es dann wirklich alles, also von… schwulen Krimis, über Sachbücher, über Romane, über Sci-Fi, über Dark Romance, was ja auch ein sehr großes Thema aktuell ist, gerade auch bei jüngeren Leuten. Und das finde ich sehr spannend und auch eben die, ich sag jetzt mal, Kundschaft, die die haben. Also die haben, man muss es so sagen, immer nur einmal pro Woche geöffnet, immer sonntags für wenige Stunden, einfach vor dem Hintergrund, die Menschen haben einen normalen Job, die gehen arbeiten, zeitlich muss das alles passen. Genau, und da kann man aber vorbeischauen, sich natürlich auch Bücher ausleihen, Medien ausleihen, durchstöbern, vielleicht auch mit Menschen ins Gespräch kommen, die machen auch immer wieder Veranstaltungen. Also auch das zeigt, finde ich, mal wieder, es brauchen nicht mal die Innenstadt oder jetzt die hippen Viertel, um sowas ausleben zu können. Und ich habe da natürlich auch nachgefragt, wie ist denn das in Angermund? Also weil das nun mal eben, ich meine, klar, wir bewegen uns immer noch in der Großstadt. Angermund liegt an der Grenze zwischen Düsseldorf und Duisburg, auf Düsseldorfer Stadtgebiet, also ist jetzt nicht tiefstes Land. Aber für Düsseldorf ist das natürlich schon irgendwie eine Ecke, die jetzt tendenziell vielleicht eher konservativ, klassisch, Einfamilienhäuser. Das ist so ein bisschen das Umfeld. Und da hat mich natürlich auch interessiert, wie wird denn das angenommen eigentlich? Also gibt es da irgendwie Leute, die vor der Bibliothek stehen und demonstrieren oder da irgendwie sonstige Sachen verbreiten und sagen und wie auch immer. Und das ist tatsächlich gar nicht so. Das ist, finde ich, auf jeden Fall wieder auch eine schöne Sache, wo man so ein bisschen merkt, Ja, mein Gott, viele juckt es einfach nicht, viele interessiert es einfach nicht, aber in einem positiven Sinne. So, das ist okay, es ist Leben und Leben lassen, so die tun mir nicht weh, ich tue denen nicht weh und dann ist es in Ordnung. Und das gilt auch für Angermund. Und das fand ich einfach wieder so schön, dass man so ein bisschen merkt, eigentlich egal, wo man in Düsseldorf unterwegs ist, natürlich mit Einschränkungen, da müssen wir gar nicht drüber sprechen, aber an vielen, vielen Stellen in Düsseldorf wird das eben gelebt, zelebriert und auch echt hart dafür gearbeitet und gekämpft, Weil wie gesagt, oftmals bekommen die keine Förderung von der Stadt, oftmals sind die Spenden finanziert oder wirklich auf, sag ich mal, den Goodwill von Privatpersonen, die dann Räume zur Verfügung stellen, die Miete vielleicht nicht so hoch ansetzen, denen Sachspenden geben. Darauf sind die einfach angewiesen und ich finde, das zeigt einfach, was da für eine, ja, was einfach dahinter steckt so ein bisschen. Wie schön, dass du dich auf die Suche nach all diesen Menschen und Orten gemacht hast und dass du sie auch so zahlreich gefunden hast. Ja, definitiv. Ich möchte nochmal betonen, wer mehr wissen möchte, findet in der Zeitung und auf rp-online dein ausführliches Stück dazu. Ja, vielen Dank. Sehr, sehr gerne und schöne Lektüre und hoffentlich viel Spaß am Wochenende und besonders am Samstag. Ja, bis bald. Bis bald. Tschüss. Jetzt kommt das Wochenendwetter für Düsseldorf. Es könnte sein, dass das Wochenende Spuren von spätfrühlingshaften bis frühsommerlichem Wetter enthält. Ich grüße euch damit ganz herzlich zum Wochenendwetter. Der Aufnahme stand Mittwochabend. Dementsprechend sind die Unsicherheiten für das Wochenendwetter ein bisschen größer, Aber es ist schon alles so ziemlich in Stein gemeißelt und dementsprechend komme ich da ein bisschen eher mal zu. Wir haben den Donnerstag mit den zahlreichen Schauern und Gewittern vor allem am Nachmittag einen kräftigen Wind hinter uns gelassen. Und jetzt kommen wir mehr in ruhigeres Fahrwasser. Der Freitag, der tut sich noch ein bisschen schwer, aber der Samstag wird schon mal eine ganze Ecke freundlicher werden und deutlich trockener werden. Und dann wird es dann gerade zu neun Wochen hin dann vermehrt noch immer, immer freundlicher werden. Der Freitag, der wird uns noch viele Schauer gerade zum Nachmittag bringen. Die Sonne blitzt mal so zwischendurch mal so ein bisschen durch. Und die Temperaturen, wow, 12 bis 17 Grad. Das sind wir ja nach letzter Woche schon gar nicht mehr richtig gewohnt. Aber auch das gehört ein bisschen zum meteorologischen Start im Sommer dazu. Der Samstag, der wird uns viele Wolken bringen. Es sieht wohl danach aus, dass es zum Abend hin noch mal ein Regengebiet geben wird. Ich setze da nicht so hundertprozentig viel drauf. Es kann auch sein, dass es dann eher trocken wird. und ich rechne auch damit, dass sich die Sonne auch zwischendurch mal durchsetzen wird. Das Ganze dann bei 11 bis maximal 20 Grad. Wenn die Sonne sich mal durchsetzt, dann schnell schon mal 22, 23 Grad. Der Sonntag, der soll wohl statt der Dinge derzeit eher wieder etwas wolkenreicher werden und 14 bis 19 Grad bringen, das Ganze aber trocken. Und auch hier gehe ich davon aus, dass sich die Sonne zwischendurch zumindest mal durchsetzen wird und es dann auch relativ zügig dann über die 20 Grad gehen dürfte. Mit Blick auf die neue Woche, der Sommer, der tut sich noch so ein bisschen schwer. Aber, und das ist das, was zumindest die Modelle so ein bisschen andeuten, das, was wir jetzt zumindest so an eher trockneren Phasen oder trockneren Tagen bekommen, die werden sich wohl häufen und auch die Wolken, die werden jetzt mehr und mehr von dann ziehen, sodass sich dann die Sonne häufiger durchsetzt und die Temperaturen dann auch deutlich wieder ansteigend werden. In diesem Sinne euch ein schönes Wochenende und wir hören uns dann nächste Woche wieder zum Wochenendwetter. Bis dann. Ciao, ciao. Mehr Düsseldorf-Wetter gibt es im Wetterstruksi-Blog. Jens-Strucks.blog Das war der Rheinpegel für diese Woche. Wenn ihr uns, wenn ihr mir eine wirklich große Freude machen wollt, dann abonniert doch diesen Podcast überall, wo es ihn zu abonnieren gibt. Und wenn ihr schon dabei seid, dann bewertet ihn doch auch gleich. Und teilt diesen Podcast. Erzählt jemandem davon, der oder die Düsseldorf liebt. Oder noch viel besser, der oder die das gefälligst bald lernen soll. Mein Name ist Tosja Kormann. Ich danke euch fürs Zuhören. Bis zum nächsten Mal. Tschüss. Den Rheinpegel gibt es jeden Donnerstag neu. Folgt dem Podcast jetzt in eurer Podcast-App, um keine Episode mehr zu verpassen.