Latest / Hinter dem Spiegel / Hilfe! Angst vor Nadeln: Sind Botox® & Co. schmerzhaft? | #1
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- Folge 1 schmerzhaft: Willkommen zu Hinteren Spiegel. Podcast über Schönheit, Ästhetik und das Gefühl dahinter. Heute reden wir über Botox, Fila und Co. Sind schmerzhaft? Man muss immer differenzieren, was mache ich und womit. Ganz klar, in der Medizin haben wir mehrere Instrumente zur Verfügung. Genauso geht es in ästhetischer Medizin. Wir haben Nadeln, haben Kanüle, wir haben Maschinen. sogar Laser, haben unterschiedlichste Geräte oder Instrumente, die wir ansetzen und ja, wir sind keine Chirurgen, wir operieren nicht in ästhetischen Medizin. Wir können aber schon die Hautbarriere beschädigen und tiefer einbringen. Müssen wir auch gewissen Substanzen dort zu liefern, wo sie auch aktiv sein werden. Deswegen ist entscheidend, was mache ich. Ich würde sagen, großere Kategorien. Erstmal Brutalinotoxin. wo ich die Substanz einfach in die Haut bringe. Die ist flüssig und da brauche ich eigentlich gar keine große dicke Nadel. Ich brauche sehr dünne Nadel, die eine Flüssigkeit durchlassen und die kann ich auch sehr kurz verwenden, wenn ich in der Oberfläche lang muss. Wenn ich jetzt andere Muskelgruppen gehen muss, dann Kaummuskel oder irgendwelche speziellen Indikationen, weil ich manchmal längere Nadel, aber wir verwenden sehr dünne Nadel. In der Regel, man kennt Insulin-Nadel, sind so diese 30 Gorscht. Gorscht ist so ein Durchmesser. Frag mir nicht, was genauer Millimeterzahl es ist, aber 30 schon sehr, sehr dünn, sehr klein. Die Länge ist auch entscheidend natürlich, aber ich meine, wenn ich eine Nadel 4 mm oder 10 mm lange habe und ich 4 mm eindringe, tut es nicht mehr oder weniger weh. Die Tatsache, dass aber der Gorscht-Anzahl größer ist, also 30 ist größer als 32 Gorscht, ja. konnten dazu führen, dass es etwas schmerzhafter ist, ich eine dickere Nadel verwende. Je kleiner der Nadel, desto teurer. Wir benutzen 32-Goschen, das sind schon sehr, sehr, sehr dünne Nadeln. Es gibt kaum so 34-Goschen, das ist umverhältnismäßig klein und bringt auch nicht mehr viel weiter. Und deswegen bin ich ja fest überzeugt, dass ein 4-Millimeter-32-Goschnadel eigentlich das Beste für Botulin und Toxin ist. Und das tut nicht wirklich weh. Was mehr weh tut, ist nicht das Einstechen, sondern die Anbringung der Substanz. Selbst Kochsalzlösung kann brennen, kann dieses Gefühl dieses Druckgefühl hinterlassen, wo ich dann einfach ein eine Brenn- und Unwohlsein dann auslösen kann, was die Kunden als schmerzhaft empfinden. Wir haben Möglichkeiten in der Ästhetischen Medizin ein bisschen zu betäuben. Das können wir machen mit Zum Beispiel einen Stressball, eine Ableitung der Schmerz, mit so Akupunkturpunkten, das tut da weh, dann tut`s weniger oben weh. Ein Vibrationsstift, ist ein sehr gutes Gerät, der einfach beschäftigt meine Schmerzempfänger, die Schmerzrezeptoren, die aber auch für andere Signale zuständig sind, können aber nur ein Signal pro Mal übertragen. Und damit habe ich einen Rezeptor, einen Empfänger, der entweder Kälte Wärme oder Vibration oder Schmerz ableiten kann, ist gerade beschäftigt zu sagen, hey, da ist eine Vibration. Und dann vergisst es dabei, die schmerzhaften Signale zu übertragen. Natürlich haben wir Tausende davon. Ich könnte ja alles wegnehmen. Aber wenn ich Teil davon ablenke, dann habe ich insgesamt eine kleinere Schmerzkulisse. Und das ist schon mal von Vorteil. Örtliche Betäubungscreme finde ich bei Botulin-Undrücken völlig überschossen. Aber ist es eine Möglichkeit, theoretisch bei Angstpatienten sowas zu verwenden? ganz ganz oberflächlich zu betäuben. Das ist für sie bisschen angenehmer an. Aber es ist ein Medikament. Man muss mal fragen, brauche ich unbedingt sowas? Oder kalt Luft kann so im Lesermedizin ist Gangung gäbe, sowas zu verwenden. Kann man theoretisch auch verwenden. Aber es ist ja mehr Ablenkung. Also da kann ich auch Hände klatschen und eine Geschichte erzählen. ist halt, ich möchte nicht jetzt die Haut unterkühlen. Dann habe ich auch nicht so wirklich eine bessere und der ganze Strategie. Was man tatsächlich beobachtet, das sehr interessant war, Botox im Bereich, also die ästhetischen medizinischen Botulinumtoxin Auflösung mit Kochsalzlösung und Benzylalkohol Das nennt man Preserved Saline, also eine amerikanische Studie, die es auch PubMed Med publiziert hat. Es handelt sich eine etwas veränderte Kochsalzlösung, die üblicherweise als Substanz verwendet ist um Botulinumtoxin aufzulösen, und verwendbar zu machen. Denn Botulinumtoxin kommt in der Regel als kleiner Bodensatz in eine Flasche. Die Flaschen sehen so leer aus, die Leute fragen sich, ob ich Produkt da drin habe, die ersten Male. Und diese Lösung wird beim Injizieren mit einem geringeren Schmerzreiz beschrieben. 30 Prozent in der Studie haben weniger Schmerz bei Unterspritzung mit einer Botulinumtoxin-Lösung, Benzylalkohol plus Kochsalzlösung als Medium, als Mittel, als Lösungsmittel benutzt hat. Vergleich mit der normalen Kochsalzlösung 0,1%. Das ist tatsächlich ein kleiner Unterschied, habe ich auch gemerkt. Haben wir auch eine lange Zeit bei uns verwendet. Allerdings sind super schwer zu besorgen. Das wird mit einer Firma, die dann zugelassene, zähzugelassene Substanzen erstellt, und das ist in USA. Und das ist sehr, sehr schwierig, die zu bekommen. Und auch irgendwie, die ganzen Chemikaliengesetze am Zoll, das macht alles unglaublich komplex. Und das ist fast unverhältnismäßig geworden, die zu kriegen. Aber grundsätzlich muss ich sagen, finde auch, dass eine Nadel ins Gesicht ist, ist nie eine Wellnessbehandlung, aber völlig erträglich. Wenn es darum geht, Luronsäure, dickflüssigere Präparate oder gelartige Präparate zu initiieren, natürlich brauche ich das dickere Nadel. Da brauche ich aber auch nicht für händesmäßig viel dickere Nadeln, also teilweise kann es sogar 32-Gorsch-Nadel verwenden zu Jaluronsäureanwendung. 30, 27, 25, also wenn die kleiner wird, das wird doch dicker für die Nadel. Da brauche ich etwas längere Nadeln, so 1,4 cm oder so und die werden dann benutzt, die Spitzechnik Jaluronsäure anzuwenden. Die Spitzechnik, also ich steche an der Stelle und tue entweder kleine Tröpfchen oder kleine Pyramiden, was auch immer, am Filler, damit es einfach Wiederaufbau des Gesichtes. Und wie gesagt, je dicker die Substanz, desto dicker muss auch die Nadel sein, kriege ich durch die Nadel nicht durch. Ich bin für Hyaluronsäure ein Fan von eher ein bisschen dickeren Nadeln als dünneren Nadeln. Warum ich ein Fan von dickeren Nadeln statt dünneren Nadeln bin? Weil ein großer Bestandteil der Sicherheit in der Arme einer Injektion von Hyaluronsäure sind nicht nur die anatomischen Kenntnisse. sondern auch die richtige Auswahl der Substanz, richtige Platzierung, wo ich das spritze, wo ich weiß, dass keine Gefäße verlaufen und und und. Nichtsdestotrotz kann immer sein, dass wo ich pixle, ich theoretisch mit scharfer Technik ein Gefäß treffen könnte. Und da ist es sehr, sehr wichtig, dass ich kurz absauge, bevor ich reinspritze. Und wenn die Kanüle schon vorgefüllt ist mit einem dickeren Filler, je dünner die Kanüle ist, desto schwieriger wird es möglich sein, dass mir Blut zurück in die Spritze reinläuft und zu gucken, ich bin doch in Gefäss gelandet. Deswegen, man hat sogar ein Experiment gemacht, man hat es so reingedrückt, dass man im Fehler, damit die Nadel gefüllt war, dann hat quasi in eine rote Flüssigkeit eine Tasse gesaugt und da man gesehen, tatsächlich kam nicht zurück, diese rote Flüssigkeit kam nicht in die Schwitze wieder rein, weil der Durchmesser der Nadel war so dünn und kam einfach nicht zurück. Deswegen habe ich lieber eine etwas verhältnismäßig dickere Nadel, dann merke ich sofort, wenn ich im den Gefäß drin bin, weil wenn ich sauge, bekomme ich sofort ein kleines blutrotes Tröpfchen. Wenn dies der Fall ist, dann weiß ich, okay, ich bin an der falschen Stelle oder da will ich auf gar keinen Fall, auch wenn selbst eine kleine Vene war und keine Schlagader oder kleine Arterien oder was auch immer, dann spritze ich auf keinen Fall da rein. Dann ist auch nichts passiert. Dann ist nichts gefährlich und und und. Weil das ist immer so ein letzter Sicherheitsmechanismus, weil manche haben noch Gefäße in einer anderen Stelle, ein bisschen höher, ein bisschen tiefer. Und da gibt es anatomische Variationen. Und das ist eine Sicherheit. Deswegen sage ich, ein bisschen dicker ist besser. Dann habe ich immer das Gefühl, dann kann ich immer sonst zurückziehen. Dann habe ich einfach die richtige Nadelgröße. Aber selbst die sind halt schmerzhafter bei einer Injektion. Aber auch dort ist schmerzhafter eher, wenn ich die Substanz einbringe. Und dann, wenn die Substanz eingebracht wird, wird ein bisschen gesprengt ins Gewebe umher rum. Dann tut ein bisschen mehr weh, klar. Auch weil diese Bereiche eigentlich nicht gefühlt... werden möchten. Also der Bereich ist halt vielleicht Bindegewebe auf Bindegewebe und ich sprenge sie ein bisschen. Es entsteht dann Druckgefühl. Deswegen werden manche Filler Spritzen mit Gelononsäure mitgefüllt und dann hat man einfach diese Betäubungen dabei, wenn ich runterspritze. Häufig ist aber so, dass die Patienten und Kunden von diesem betäubten Gefühl verunsichert sind und dann fragen sie, was ist das, geht weiter, kommt wieder. Wann wird es wieder normal und und und und das ist schon mal ein bisschen. Ich mache mich unbeliebt, wenn ich sage, manchmal ist es besser, kein Betäubungsmittel drin zu haben, dann ist auch der Kunde nicht verunsichert, dann weiß er, es tut ein bisschen weh, drückt ein bisschen, das ist aber weg. Und vor allem habe ich jetzt was rein, das Spritzen war eine Substanz. Es gibt neben den Spitzechniken auch eine Kanüle, eine Stumfertechnik und dadurch muss in der Vorstecknadel muss ich die Louronsäure erstmal ein Loch rein machen und dann die Louronsäure mit einer Kanüle an der Stelle bringen. Und diese Loch mache ich natürlich mit einer etwas dickeren Kanüle. Die tut aber fast nie weht. Das piekst ein bisschen, ist ja kein Thema. Ich muss danach aber diese relativ lange, starre, dünne Röhrchen einführen in gewissen Bereiche, wo ich sehr viele Gefäßbündel habe, wo ich zum Beispiel gar nicht mit Spitzechen arbeiten möchte, weil nicht das Effekt ist, was ich mir wünsche oder aber auch die Sicherheit vorgeht. Und ich sage an dem Bereich, ist so viel Risiko, wenn ich was treffe, einen Gewissverschuss zu treffen, dann mache ich lieber eine Stumferkanüle, das bin ich mit dem Ciciere, weil die Stumferkanüle kann ich ein Gefäß indizieren. Aber dafür muss ich das Gesicht ein bisschen so navigieren. Manche Leute empfinden das als äußerst unangenehm. Das sind üblicherweise die Leute, die spitzzeichentlich viel Liebe haben. Umverkehrt drum, es gibt Leute, die mögen lieber die Kanüle und nicht. Das ist sehr viel Individualität. Aber auch das ist, ich würde sagen, erträglich. Ich habe noch nie jemanden gehabt, der vom Stuhl jetzt aufgestanden ist, nach einer halben Gesichtbehandlung und gesagt hat, die andere Hälfte machen wir nie wieder, nächstes Mal was auch immer, weil es war so schmerzhaft, ich kann das überhaupt nicht. Es gibt Bereiche natürlich, die etwas mehr wehtun. Wo ich sage, ja, da brauche ich alles im Arsenal, was ich habe. Betäubungscreme, Kühlung, Luft und Vibrationsstift, die Hand der Schwiegermutter festhalten was auch immer, dass da einfach möglichst so viel in Einsatz kommt, dass ich wenig Schmerzen empfinde. Zum Beispiel ist die Lippe. Die Lippe ist halt ein Bereich, der sehr empfindlich ist. Die tut immer weh, weil es ist ein sehr, sehr nervenreicher Bereich. Nicht desto trotz auch da ist es erträglich, wenn alle diese Maßnahmen getroffen werden. Ich fühle mich in der Lage zu sagen, dass ästhetische Behandlungen, und Laser ist ein Kapitel per se, da werde ich vielleicht irgendwann anders mal sprechen, sind keine schmerzhaften Behandlungen. Das sind Behandlungen, die keine Wellnessbehandlung darstellen, den Sinne, weil sonst würde ich mich irgendwo massieren gehen lassen. Aber ich muss unter die Haut gewisse Sachen machen, muss Gesichter modellieren und ich muss gewisse Effekte erzielen, was ein Gesicht deutlich aufwerten. Und das geht nur, indem ich ein bisschen invasive arbeite. Ich kann auch in Oberfläche bleiben. Ich kann mit Microneedling, mit so einer kleinen Pistole, mit so kleinen Löchern in die Haut machen. Medizinisch Microneedling ist auch eine ärztliche Hand. Das habe ich jetzt nicht genannt. das Präzis ist das Gleiche. Man wird eine ganz kleine Nadel verwendet. Die dringt aber gar nicht so tief. Und die Lochern müssen in die Haut. Es gibt teilweise so... Es gibt so eine Einstellung, die man gibt, die Geschwindigkeit und die Eindringtief und und und, je nach welcher Schicht ich treffen möchte. Und selbst das ist vollkommen erträglich. Also in meiner Erfahrung selbst als Kunde, wo ich mich auch behandeln ließe, oder als Behandler, wo ich richtig viele Kunden im Leben gesehen habe, es ist für manche mehr, manche weniger, aber selbst die Spritzephobiker, die mir sagen, ich kann nicht und... Aber selbst die benehmen sich gut und sind am Ende doch sehr froh, was sie gemacht haben. So, das war's für diese Folge über Ist eine Stethikarmonie Schmerzer? Es hat mich gefreut, dass du da warst. Bleibt dran für die nächste Folge.