Latest / Hamburg-News – der aktuelle Nachrichten-Überblick um 17 h / Hamburg-News: Große Unterschiede bei den Gymnasien
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- Willkommen zu deinem täglichen News-Update. Dies sind die Themen vom 27. November. Fusion der Bar-Kassen-Reedereien in Hamburg. Entscheidung für Staatsoper Neubau in der Hafencity. Bildungsunterschiede in Hamburger Stadtteilen. Kontroverse um Mega-Werbescreen am Hauptbahnhof. Die eine ist die größte, die andere die wohl bekannteste im Hamburger Hafen. Künftig sind die zwei Platzhirsche unter den Barkassen-Reedereien in der Hansestadt ein Unternehmen. Die Firmen Elbrederei Rainer Abicht und Barkassen-Meyer machen ab dem 1. Januar gemeinsame Sache. Darüber wurden die Beschäftigten der beiden Firmen jetzt informiert. Zuvor sagte der Abicht-Hauptgesellschafter und Geschäftsführer Dragan Botig dem Abendblatt, alleine ist man stark, aber gemeinsam ist man stärker. Der Barkassen-Meyer-Chef und Inhaber Hubert Neubacher kündigte an, alle Arbeitsplätze bleiben erhalten und es ist nicht geplant, Schiffe stillzulegen. Mehr noch, auch die Namen Abicht und Meier bleiben in der Barkassen-Branche erhalten und präsent. Der Teil der Flotte, den die Firma Barkassen-Meyer einbringt, wird auch künftig unter dieser Marke Passagiere durch den Hafen und über die Elbe schippern. Hafenrundfahrten, Lichterfahrten, Chartertouren, Die Services und Angebote der beiden Unternehmen sind seit jeher identisch. Rainer Abicht L. Brederei, 1926 gegründet, 31 Ausflugsschiffe und Barkassen in der Flotte, je nach Saison zwischen 130 und 160 Beschäftigte, ist der weitaus größere Betrieb. Barkassen-Meyer existiert seit 1919, betreibt zehn Schiffe und hat um die 40 Beschäftigte. Knapp zwei Wochen nach der Entscheidung für einen Architekturentwurf hat die Hamburger Bürgerschaft entscheidende Weichen für die Realisierung eines Staatsoperneubaus auf dem Barkenhöft in der Hafencity gestellt. Mit den Stimmen von SPD, CDU, Grünen und AfD erhielt der Senat grünes Licht für den Vertrag mit der Stiftung des Mäzens Klaus Michael Kühne, der einen Großteil dieses Projekts finanzieren will, vorausgesetzt, er bleibt im angestrebten finanziellen Rahmen von derzeit 340 Millionen Euro. Bestandteil der Vereinbarung ist, dass die Stadthundert 147,5 Millionen Euro für die standortspezifische Erschließung des zukünftigen Opernbaugrunds übernimmt. Dazu sollen 104 Millionen Euro an generellen Nutzungskosten für das Areal kommen. Zugestimmt wurde auch der Überlassung des prominenten HafenCity-Grundstücks an die Kühne Stiftung. Außerdem werden nun jene 95 Millionen Euro bereitgestellt, die es braucht, um die bisherige Staatsoper an der Dammthorstraße bis zu einem Umzug spielfähig zu erhalten, der nicht vor Mitte der 2030er Jahre passieren dürfte. Danach soll das denkmalgeschützte Gebäude weiterhin kulturell genutzt werden. Wie und von wem ist bislang unklar. Geplant ist, für diese Weiterverwendung in ausreichendem Maß zu sanieren. Wenn es darum geht, ob ältere Schüler auf ein Gymnasium oder in eine Stadtteilschule gehen, sind die Unterschiede zwischen den einzelnen Stadtteilen in Hamburg extrem. In manchen Regionen ist das Gymnasium fast schon die Regelschule für 5- bis 10-Klässlerinnen, in anderen besucht die große Mehrheit eine Stadtteilschule. Das zeigen die gerade frisch veröffentlichten Stadtteilprofile des Statistikamts Nord mit Zahlen aus 2024. Ganz vorn liegt Groß-Flottbeck, wo 86,8 Prozent der Schülerinnen und Schüler das Gymnasium besuchen. Bei den Stadtteilschulen steht Billbrock mit einem Anteil von 78,7 Prozent an der Spitze. Generell besucht eine Mehrheit der Kinder insbesondere in den Elbvororten, den Walddörfern und alsternahen Wohngebieten ein Gymnasium, während eine überwiegende Zahl von Mädchen und Jungen in Gebieten mit Hochhaussiedlungen Stadtteilschulen besucht. Außenwerber Ströer will am Hamburger Hauptbahnhof eine 342 Quadratmeter große Werbetafel installieren. Geplant ist, den mit 38 Metern Breite und 9 Meter Höhe größten 3D-Screen Deutschlands in der Wandelhalle anzubringen. The Whale, Deutsch der Wahl, so der Name des riesigen Screens, soll die digitale Außenwerbung als Erlebnisplattform gestalten und Marken unübersehbar machen, Sagt Alexander Stotz, CEO Ströher Media Deutschland GmbH. Martin Weise von der Initiative Hamburg Werbefrei bezweifelt jedoch, dass Hamburg dieses Erlebnis wirklich möchte. Als ob es Bahnfahrerinnen und Fahrer nicht schon schwer genug hätten. Der Monsterscreen bedeutet noch mehr Stress und Belästigung für Reisende, kritisiert er. Der Hauptbahnhof wird dadurch zu einem noch unangenehmeren Ort. Nils-Erik Flick, ebenfalls von Hamburg werbefrei, betont, dass mit dem Megascreen am Hauptbahnhof jedes Maß verloren sei. Es ist unangenehm genug, auf volle Züge zu warten. Dass wir dabei immer mehr mit greller, bewegter Werbung zugeballert werden, ist für viele schon jetzt schier unerträglich. Der 38 mal 9 Meter große 3D-Bildschirm sei überflüssig und geradezu obszön, ein kolossaler Stinkefinger an die Reisenden, die weder gefragt wurden noch sich der Werbung entziehen können. Ein Wasserrohrbruch am Bramfelder Weg in Farmsen-Berne hat heute Morgen nicht nur den Verkehr, sondern auch den Betrieb einer Grundschule lahmgelegt. Um 4.48 Uhr war die Feuerwehr zum Einsatzort ausgerückt. Die Straße war dort bereits unterspült und das Wasser floss in einem Radius von 500 Metern in die Nebenstraßen. Nach Abendblatt-Informationen wurden Eltern der Grundschule Surenland informiert, dass die Schule heute ausfällt. Eine Notbetreuung gab es nicht. Am Gymnasium Farmsen fand der Unterricht wie gewohnt statt. Beide haben in den letzten Wochen des Jahres gut zu tun. Revolverheld um Sänger Johannes Strate ist auf Arenatour durch Deutschland, hat gerade erst ein grandioses Konzert in Hamburg gespielt. Die Hamburger Goldkehlchen bereiten sich auf ihren ersten Auftritt im Großen Saal der Elbphilharmonie am 17. Dezember vor. Aber in Gedanken sind die Musiker auch ein wenig schon im kommenden Jahr. Am 26. September planen die Goldkehlchen zu ihrem 10. Geburtstag ihr letztes Konzert im Hamburger Volksparkstadion. Der Vorverkauf hat vor einer Woche begonnen und verlief einmal mehr völlig verrückt für einen Männerchor, dessen Markenzeichen es ist, nicht singen zu können. Die Sitzplätze waren so schnell weg, dass sich die Goldkehlchen schon nach wenigen Stunden entschlossen, auch die teilweise sichtbehinderten Plätze rechts und links der großen Bühne freizugeben. Statt ursprünglich geplanter 45.000 Tickets könnten so bis zu 50.000 verkauft werden. Dass sie verkauft werden, wahrscheinlich noch vor Weihnachten, daran hat Chorpräsident Flemming Pink keinen Zweifel. Ehrenmitglied Johannes Strate wahrscheinlich auch nicht, aber trotzdem hat er den Goldkehlchen eine Wette angeboten. Sollten die es tatsächlich schaffen, alle Plätze im Stadion zu verkaufen, wird Revolverheld dort Ende September als Vorgruppe auftreten. Auftreten. Ein Wetteinsatz, der bisher nicht bekannt war und der jetzt nicht unbedingt dazu führen dürfte, dass die sehr hohe Nachfrage nach Karten zurückgeht.