Latest / Hamburg-News – der aktuelle Nachrichten-Überblick um 17 h / Abitur-Chaos? Merz' Renten-Ansage & Hoffnung auf St. Pauli-Punkte
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- Willkommen zu deinem täglichen News-Update. Dies sind die Themen vom 28. November. Hamburg steht vor der größten Schulreform. Arbeitslosenzahlen in Hamburg. S-Bahn rammt Auto in Rissen. Wasserrohrbruch in Farmsen-Berne. Zum Schuljahr 2027-28 müssen die Länder neue Regeln für die gymnasiale Oberstufe und die Abiturprüfung einführen. Auslöser ist ein Urteil des Bundesverfassungsgerichts vom 19. Dezember 2017, das eine bessere Vergleichbarkeit der Abschlüsse zwischen den Ländern fordert. Die Kultusministerkonferenz, KMK, hat bereits im März 2022 einen Rahmen für die Reform beschlossen, der den Landesregierungen einen gewissen Spielraum lässt. Nach Informationen des Abendblatts plant die Schulbehörde, im Dezember einen ersten Entwurf vorzulegen. Das Bundesverfassungsgericht hatte die erheblichen Ungleichheiten in der Notengebung moniert, die das Abitur in den 16 Ländern nicht hinreichend vergleichbar mache. Zum Beispiel erreichten in Thüringen 38,8 Prozent der Abiturienten eine Abschlussnote zwischen 1,0 und 1,9, In Niedersachsen waren es nur 17,2 Prozent. In Hamburg waren es zuletzt 30,1 Prozent. Die Zahl der Arbeitslosen in Hamburg ist im November im Vergleich zum Oktober um 1.121 auf 92.788 Menschen gesunken. Die Arbeitslosenquote sei um 0,1 Prozentpunkte auf 8,2 Prozent gefallen, teilte die Agentur für Arbeit mit. Vor einem Jahr lag die Quote bei 8 Prozent. Die Arbeitsagentur griff für die Statistik auf Datenmaterial zurück, das bis zum 12. November vorlag. Trotz der weiterhin höheren Arbeitslosigkeit im Jahresvergleich zeigt die Entwicklung der vergangenen Monate eine durchaus positive Entwicklung, sagte der Vorsitzende der Geschäftsführung der Arbeitsagentur, Sönke Fock, laut Mitteilung. Der Arbeitslosigkeit sei den dritten Monat in Folge gesunken und weise den niedrigsten Stand des Jahres auf. Im Westen ist es am späten Donnerstagnachmittag zu einem schweren Zugunfall gekommen. Gegen 17.20 Uhr kollidierte eine S-Bahn der Linie S1 zwischen den Haltestellen Sylldorf und Rissen mit einem Pkw, der neben dem Bahnübergang Sieverstücken auf dem Gleisbett stehen geblieben war. Die 64 Jahre alte Autofahrerin hatte, auch dank der Hilfe zweier Passanten, rechtzeitig aussteigen können, bevor es zur Kollision kam. Durch die Wucht des Aufpralls wurde ihr Fahrzeug noch etwa 200 Meter mitgeschleift. Die Frau blieb äußerlich unverletzt, stand allerdings unter Schock und wurde zur Beobachtung in ein Krankenhaus gebracht. Der Unfall hatte am Abend massive Auswirkungen auf den Bahnverkehr der Linie S1. Erst zum Betriebsbeginn am Freitagmorgen konnte die Strecke wieder freigegeben werden, es kam aber noch zu Einschränkungen. Einen Tag nach dem Wasserrohrbruch in Farmsen-Berne ist die zeitweise lahmgelegte Grundschule nun wieder geöffnet. Das Wasser läuft wieder und alle können wieder zur Toilette gehen, sich die Hände waschen und Wasser trinken, sagte die Sekretärin der Grundschule Surenland. Alle Kinder können demnach wieder zum Unterricht kommen. Das Rohr war am Donnerstagmorgen gegen 5 Uhr geplatzt und hatte auch die Straße Bramfelderweg teilweise überschwemmt. Die Straßen waren bei Temperaturen rund um den Gefrierpunkt laut einem Feuerwehrsprecher deshalb teils spiegelglatt. Auch einige Haushalte waren wie die Schule zunächst ohne fließendes Wasser, dafür waren Wasserwagen in der Straße bereitgestellt worden. Einsatzkräfte von Hamburg Wasser hätten am Donnerstag das neue Rohrteil eingebaut, der ganze Rohrbruch sei innerhalb rund eines halben Tages repariert worden, sagte eine Sprecherin des Unternehmens. Die Absperrungen wurden heute im Laufe des Tages entfernt. Im Hamburger Sport läuft es derzeit nicht rund, der FC St. Pauli hat schon achtmal in Folge verloren. Entsprechend illusionslos fahren die Kiezkicker zum hochfavorisierten Tabellenführer nach München. Wir werden alles von den Rängen und von außen dafür tun, dass es auf dem Rasen zumindest möglichst so ausgeht, dass wir nicht unter die Räder kommen, sagte Präsident Oke Göttlich mit Blick auf die Partie am Samstag. Die Kiezkicker um Coach Alexander Blessin sind in der Liga nach starkem Start auf den Relegationsplatz 16 abgerutscht und ließen zuletzt vieles vermissen. Die Münchner marschieren erfolgreich durch die Spielzeit. Den Eindruck ändert auch die erste Saison-Niederlage in der Champions League beim FC Arsenal nicht. Es wird keine Mannschaft, auch wir nicht, in München hoch gewinnen, sagte Göttlich mit einem Augenzwinkern. Da muss sehr viel zusammenkommen, aber wir fahren auf jeden Fall dahin, um zu sagen, wir wären gerne die Überraschung. Blessin äußerte zudem seine Hoffnung auf gedanklich abgelenkte Bayern angesichts der Vielzahl ihrer Aufgaben. Beim vergangenen Auswärtsspiel in der Allianz Arena schlug sich St. Pauli beachtlich und verlor im März 2 zu 3. Der letzte Sieg gegen die Bayern gelang dem Stadtteil-Club 2002 als denkwürdiger Weltpokalsieger-Besieger. Der HSV hofft am Sonntag auf einen ähnlichen Coup als Pokalsieger-Besieger im Spiel gegen den VfB Stuttgart. Das war dein tägliches News-Update, erstellt mit Hilfe von künstlicher Intelligenz. Wenn dir diese Episode gefallen hat, abonniere unseren Podcast und teile ihn mit deinen Freunden. Bis zum nächsten Mal. Vom Hamburger Abendblatt finden Sie in unserer Abendblatt-Podcast-App und auf abendblatt.de slash podcast.