Latest / Gin And Talk / Wolfgang Fierek über Amerika, Motorräder und das Weitermachen
Transcript
- 0:00Speaker 0: Aber mir hat natürlich der Klang gut gefallen und dann glaubt, es hat auch ganz ein eigenartigen Geruch gehabt.
- 0:05Speaker 0: Wie eine hübsche Frau einen Paffin!
- 0:08Speaker 0: Und das war aus dem Grund weil Harley-Davidson damals ein Einbereihungsöl gefahren.
- 0:15Speaker 0: Das war also Strich fuchtzig.
- 0:17Speaker 0: Hätten wir nie gedacht dass ich vielleicht irgendwie eines Tages mir in Arizona mal ein Haus kaufen werde oder sowas sondern immer dacht Ja, jedes Jahr vielleicht wenn es geht und wir schauen wie es wirtschaftlich ausschaut.
- 0:29Speaker 0: Ich habe mir das früh angeeignet, wahrscheinlich habe ich das auch von meinem Vater, dass man Probleme angeht und nicht wegschiebt sondern muss sich beheben.
- 0:36Speaker 0: Das sagt man nicht, ah das wird schon nix wert schon!
- 0:39Speaker 0: Also du musst dich dem Problem stellen und dann analysieren und schauen wie geht's weiter?
- 0:45Speaker 1: Herzlich willkommen.
- 0:46Speaker 1: mein Name ist Daniel Fürg und ich freue mich sehr euch heute zu einer neuen Episode Gen & Talk begrüßen zu dürfen.
- 0:53Speaker 1: Mein heutiger Gast ist Wolfgang Fierig.
- 0:55Speaker 1: Der Schauspieler und Musiker, den viele als Bayer aufrügen oder durch seinen Hit Resi ihrholen die mit dem Traktor abkennen ist seit neunzehnhundertneunundsebzig regelmäßig in den USA unterwegs.
- 1:06Speaker 1: Am liebsten – auf dem Motorrad!
- 1:09Speaker 1: Was mit Hamburger'n und Orangensaft in der Kantine einer Air Force Base bei München begann wo sein Vater als Koch arbeitete wurde zu einer lebenslang Leidenschaft für Amerika.
- 1:19Speaker 1: Seit nineteenhundert vierundneunzig besitzt er ein Haus in Arizona, hat das Land von Florida bis Kalifornien durchquert und dabei Menschen und Orte kennengelernt die den meisten Touristen verborgen bleiben.
- 1:31Speaker 1: Selbst einen schwerer Motorradunfall im Jahr zwei tausend drei nachdem ihm beinahe ein Bein amputiert worden wäre konnte ihn nicht vom Fahren abbringen.
- 1:40Speaker 1: Seine Erlebnisse aus fast fünf Jahrzehnten auf amerikanischen Straßen hat er nun in seinem Buch Born to be Fyrek aufgeschrieben.
- 1:48Speaker 1: Ich wollte von ihm wissen, wie er zur Harley und zu seiner Liebe für die USA kam.
- 1:52Speaker 1: Was die Weite des Landes über die Mentalität seiner Bewohner verrät... ...und wie er nach seinem Unfall den Weg zurück aufs Motorrad gefunden hat!
- 2:01Speaker 1: Wenn dir diese Episode von Gin & Talk gefällt, folge uns bei Spotify, Apple Podcast oder wo auch immer du gerne Podcast hörst und hinterlasse uns eine gute Bewertung.
- 2:10Speaker 1: Diese und viele weitere Episoden findest Du als Video-Podcast auf unserem YouTube Kanal.
- 2:15Speaker 1: Jetzt aber viel Spaß beim Zuhören.
- 2:17Speaker 1: Schön, dass ihr alle wieder mit dabei seid.
- 2:21Speaker 0: Zwei Menschen,
- 2:22Speaker 1: eiskalte
- 2:23Speaker 0: Drinks und eine Menge Zeit für ein persönliches
- 2:26Speaker 1: Bargespräch.
- 2:28Speaker 1: Herzlich
- 2:29Speaker 0: willkommen an unseren Bartresen!
- 2:32Speaker 1: Herzlich Willkommen
- 2:33Speaker 0: zu einer neuen Folge Gin & Talk.
- 2:37Speaker 1: Mach es dir gemütlich,
- 2:39Speaker 0: lehne dich zurück und tauche
- 2:41Speaker 1: ein in die verrucht düstere
- 2:44Speaker 0: Atmosphäre
- 2:45Speaker 1: unserer Studio-Bar.
- 2:54Speaker 1: Lieber Wolfgang, ich freue mich sehr dass wir uns heute hier treffen können.
- 2:57Speaker 1: In ein in deiner Hauptzweid neben Heimatstadt oder Dorf.
- 3:04Speaker 1: da werden wir gleich nochmal drüber um so ein bisschen über die USA über Motorräder über weite Straßen und schöne Landschaften zu sprechen Und alles, was dich in diesem Themenkosmos so bewegt.
- 3:18Speaker 1: Herzlich willkommen!
- 3:19Speaker 0: Danke, dass ich hier bin und jetzt bin gespannt, was du meckern willst.
- 3:24Speaker 1: Du hast ja gerade ein Buch beschrieben und veröffentlicht Orn to be Virec übers Motorrad fahren über deine Leidenschaft die damit zusammenhängt und auch über die Weiten der USA und die Landschaften die du da gefahren bist und die Touren, die du dort gemacht hast.
- 3:43Speaker 1: Das machst du bis heute noch Super regelmäßig.
- 3:46Speaker 1: Und wenn wir mal ganz an den Anfang gehen, wenn ich das richtig in meinem Kopf abgespeichert habe, kam die Leidenschaft für die Motorradfahrerei also ein bisschen über deinen Vater oder?
- 3:57Speaker 0: Ja mein Vater, also mein Vater und Luther, die kamen ja schlesieren waren Vertriebene wurden dann im Berchtesgarten in einen Auffanglager gesteckt Und Papa war immer schon sehr, sehr fleißig und konnte nicht rumsitzen.
- 4:15Speaker 0: Sondern er musste eigentlich mal etwas tun.
- 4:18Speaker 0: Er war vom Beruf Koch, Konditor und Bäcker und hat dann am schwarzen Brett – es gab ein schwarzes Brett über Stehlenangebote – hat einen Autobohnen.
- 4:29Speaker 0: Dort war ein Krankenhaus lange Zeit.
- 4:31Speaker 0: Hat einen Job bekommen und sich dort beworben wurde auch angenommen.
- 4:36Speaker 0: Dann sind wir also nach der Bühne gezogen.
- 4:40Speaker 0: Ich war noch nicht geboren Mein Bruder halt also.
- 4:42Speaker 0: Und ich kam in Ottobrunn dann zur Welt, also in diesem Krankenhaus und naja ging's halt so weiter.
- 4:48Speaker 0: und dann glaube ich war eine Schließung des Krankenhauses, war in nächster Zeit angedacht.
- 4:55Speaker 0: Papa hat sich sofort wieder umgeschaut, kam dann zu den Amerikanern in Neubieberg.
- 4:59Speaker 0: da war eine Air Force Base, hat sich dort beworben und war auf einmal also Chefkok in einer amerikanischen Kantine.
- 5:09Speaker 0: Mein Klein wurde größer und Mama und mein Bruder.
- 5:13Speaker 0: Und ich, wir sind dann immer zum Papa rübergefahren in die Kantine sonntags haben da etwas Schönes am Essen bekommen irgendwie Hamburger was halt einfach so nicht gegeben hat.
- 5:21Speaker 0: und Orangensaft damals aus der Dose gab es ja auch nicht.
- 5:26Speaker 0: und Da kam ich in Kontakt mit Amerikanern und meinen Vater natürlich der ein Motorradentrusiast war, damals hat er natürlich keines so teuren Maschinen fahren können.
- 5:38Speaker 0: Er fahre Artig und hatte BMW gefahren, hat auch Horrocks glaube ich damals, das konnte man sich noch leisten vom Hubraum her und hat dann eines Tages eine Halle Davidson angebracht von einem
- 5:52Speaker 0: G.I.,
- 5:52Speaker 0: der zurückgegangen ist nach Amerika.
- 5:55Speaker 0: Mama hat gesagt rote Karte geht nicht zu viel Hubraum, zu viel Versicherung.
- 5:59Speaker 0: aber das war so das erste Die ersten Touch-ups, also mit dieser Marke.
- 6:06Speaker 0: Mit diesem Motorrad das anders war wie andere Motore.
- 6:09Speaker 0: Also vom Erscheinungsbild her größer.
- 6:13Speaker 0: Dieser Lenker diese Breite habt ihr erst später gecheckt, dass du diesen Lenker brauchtest um auf den schlechten Straßen.
- 6:22Speaker 0: Es gab damals fast keine asphaltierten Straßens und dann unbefestete Straßen und wenn es geregnet hat, dann war das natürlich nicht noch schlimmer.
- 6:29Speaker 0: Das war ein Grund, dass es nicht so cool ist, sondern einfach das Motorrad besser fahren kann.
- 6:35Speaker 0: Aber mir hat natürlich der Klang gut gefallen und dann hat auch ganz ein eigenartigen Geruch gehabt wie eine hübsche Frau einen Paffin.
- 6:44Speaker 0: Und das war aus dem Grund weil Harley-Davidson damals ein Einbereihungsöl gefahren, also Strich fuchtzig.
- 6:53Speaker 0: Heute sind es mehr Bereitsöle wie fünf W-Dreißig, zwanzig, W-Fuchzig.
- 6:59Speaker 0: Aber das war damals ein sehr zähflüssiges und hat einen eigenen Geruch gehabt.
- 7:04Speaker 0: Das ist alles hängen geblieben.
- 7:09Speaker 0: Papa war begeisterter Motorradfahrer – ich wollte eigentlich nie Motorrad fahren!
- 7:14Speaker 0: Und auch als ich älter wurde oder meine Lehre hinter mir hatte, dann hat's hier gekreisen ... kauft er dir ein Auto oder so und sagt ja, wir schauen uns etwas zusammen.
- 7:25Speaker 0: Geh spart!
- 7:26Speaker 0: Und was ist mit dem Motorradführerschein?
- 7:27Speaker 0: Dann sag ich brauche ihn nicht.
- 7:30Speaker 0: Heute steigt hier kein Mädchen aus den neunzehnten, sieben Jahren keinen Mädchen auf einem Motorrad, die man alle in einem Auto sitzen, trocken hat vielleicht einen schönen Sound oder sowas.
- 7:41Speaker 0: Das war eigentlich damit das Thema abgetan.
- 7:43Speaker 0: Da haben wir gedacht, nee... und es kam dann alles anders.
- 7:48Speaker 1: Wann bist du dann das erste Mal auf dem Autobahn gesessen?
- 7:50Speaker 1: Also selber fahrend.
- 7:53Speaker 0: Ich habe da natürlich ab und zu über das Moped von Papa ausgeliehen, was ihm natürlich gereizt hat weil bei uns in der Siedlung in Ottobrunn waren viele diesen Moped hatten.
- 8:01Speaker 0: Und es war eigentlich cool aber mein Gott war ein Moped.
- 8:05Speaker 0: Habe ich Paar mehr, habe ich das gefahren, hab mich die Polizei einmal gewischt also ohne Führerschein und ich bekam nicht Verwarnung.
- 8:12Speaker 0: und dann aber da das mache ich nicht mehr.
- 8:13Speaker 0: Das ist mir alles so stressig.
- 8:16Speaker 0: Und, naja dann kam ja auch der Film Easy Rider.
- 8:22Speaker 0: Es war ein sonniger Tag.
- 8:23Speaker 0: ich bin wieder mit dem Bus nach München angefahren von Waldpärlach aus und es war ein heißer Tag, das muss ich zu sagen.
- 8:32Speaker 0: Ich wollte keine Kneipe gehen, ich wollte kein Restaurant irgendwo reingehen wo's kühl ist.
- 8:37Speaker 0: Da dachte ich mir hey im Kino isk kühl!
- 8:39Speaker 0: Und ich habe mich erinnert am Ordeansplatz, was ist das?
- 8:43Speaker 0: Die haben also den ganzen Tag... zwölf Uhr gab es doch schon Vorstellungen.
- 8:46Speaker 0: Und dann bin ich da drin und dann war ein Film, ich glaube damals ... wir hatten jetzt einen Namen vorüben nicht ein.
- 8:56Speaker 0: Auf jeden Fall ist Schauspieler und Richard Rifers genau, Richard Riefers.
- 9:00Speaker 0: Und du denkst mir auch, die schauen mal an, das war eine Aufnahme jetzt quasi geinsert.
- 9:06Speaker 0: Genau!
- 9:06Speaker 0: Und dann dachte ich auch, das schaffst du an, gell?
- 9:08Speaker 0: Ich bin aber ins verkehrte Kino gegangen.
- 9:11Speaker 0: Also es waren zwei Kinos und ich bin in den Verkehr da rein, hab mich dahin gesetzt.
- 9:14Speaker 0: Dann war mir vorgeschaut und alles.
- 9:16Speaker 0: Und auf einmal kam natürlich Easy Rider.
- 9:19Speaker 0: Diese Bilder... ...und dann ist der Internet so von mir hier los und so.
- 9:23Speaker 0: Das ging ja so los mit zwei Zwar-Moppets, wo sie auf diesen Schrottplatz fahren und das Kokain in der Batterie und sich diese Haale kaufen und auch die Verabschiedung am Flughafen.
- 9:35Speaker 0: von diesen Dealer im Rolls-Royce, der niemand anders war als Phil Spector einer der berühmtesten Musikproduzenten damals.
- 9:44Speaker 0: Aber das ganze drumherum und da das Licht ... haben wir gedacht was haben denn die für ein kleines Lichter in Amerika?
- 9:48Speaker 0: Also alles schaut so freundlich und so einladend aus.
- 9:52Speaker 0: natürlich auch dann die Fahraufnahmen gut.
- 9:54Speaker 0: Die Handlung selber kann man darüber streiten.
- 9:56Speaker 0: Ich habe dann auch mit Dennis Hopper mit übergesprochen und durch Zufall habe ich ihn einen Jahre später kennengelernt bei einer Filmprämie und wir haben auch einige Sachen erzählt.
- 10:06Speaker 0: Das war ein Low-Budget Movie, aber mir hat einfach das Land auch gut gefahren wie sie durch Mexika durchgefahren sind, New Orleans natürlich!
- 10:14Speaker 0: Und da haben wir gedacht Mensch, das gefällt mir!
- 10:17Speaker 0: Da ging es eigentlich los... Ich habe dann eine kleine Durchstrecke gehabt finanziellerweise und Papa hat immer gesagt, wenn du nicht krank bist, gehe arbeiten.
- 10:29Speaker 0: Dann haben wir einen Job gesucht.
- 10:32Speaker 0: Ich habe dann einen Job in den Biergarten bekommen.
- 10:34Speaker 0: Das war damals das Grünteil, aber es waren da schicke Mickey-Biergarten von München und da waren wirklich schickey Mickey Leute drin.
- 10:41Speaker 0: Joe Cocker war drinnen zum Beispiel im Mine Service.
- 10:43Speaker 0: Er hat gesagt hier ein bisschen von meinem Freund und so haben wir Wodka Feige getrunken und so Sachen.
- 10:50Speaker 0: und dann hatte ich einen Tisch reserviert und er kam die Gesellschaft.
- 10:55Speaker 0: Es waren so zehn Leute haben wir gesagt, das sind alles Gädige wie man in Bayern sagt.
- 11:00Speaker 0: Also die haben alle richtig Gas gegeben also er super Essen bestellt dann erst ein Cocktail vor, dann einen Wein, dann Champagner.
- 11:07Speaker 0: und da haben wir gedacht Mensch du geht's jetzt richtig ab!
- 11:10Speaker 0: Und habe ich so ein... Vorübergehend mal gefragt sie was macht ihr eigentlich?
- 11:13Speaker 0: Ich sagte doch du, wir haben heute eine große Filmproduktion gegründet Wir werden die Filmpproduktion des Jahrhunderts und so weiter.
- 11:21Speaker 0: und dann hab' ich gesagt wenn Sie mal ein Genausschauerspieler sage, wenn Sie einmal Haupterstelle brauchst ...blablabla, also vierig wieder große Klappe gehabt.
- 11:31Speaker 0: Na ja dann haben die gezahlt und gesagt kannst du uns Taxis rufen?
- 11:33Speaker 0: Da habe ich kein Problem.
- 11:34Speaker 0: wie viel braucht ihr?
- 11:35Speaker 0: drei Taxis hab' ich angerufen... Die kamen dann auch, hab' den Leuten noch hin begleitet Und davon mit dritt sich der eine Typ und sagt hast sie bei einem Motorrad Führerschein?
- 11:47Speaker 0: Ja klar logisch, ich hab' keinen gehört.
- 11:50Speaker 0: Immer dachte er kommt bestimmt irgendwas Und prompt sagt er, ja wir drehen jetzt dann eine TV-Serie über einen Motorpolizisten der in Machenschaften verstrickt ist und so weiter.
- 12:02Speaker 0: Da bin ich doch und so.
- 12:03Speaker 0: Ja du hörst von uns!
- 12:05Speaker 0: Ich habe am nächsten Tag sofort in den Herzogstrauß binähnt ins Fahrschule gegangen.
- 12:13Speaker 0: Dann hab' ich einen guten Fahrlehrer gehabt.
- 12:15Speaker 0: Sollte ich du?
- 12:15Speaker 0: Ich brauche einen Führerschein am besten Morgen.
- 12:17Speaker 0: Der hatte gesagt, da müssen wir ein bisschen üben und so... ganze Woche Zeit.
- 12:22Speaker 0: Und da bin ich wirklich die ganze Woche gefahren, habe dann auch natürlich die Theorie gelernt und hab den im zweiten Anlauf geschafft.
- 12:29Speaker 0: beim ersten Anlauf, hab ihn verbremst, war blöder Prüfer und dann kam er noch in den Prüfern drei Tage später und dann hat man der fahrliche Struktur aufgenommen, hat das so und so und dann, dann kam es ab und dann war ich in Führerschein gehabt und prompt haben wir wirklich ein Monat später rief die Produktion an.
- 12:47Speaker 0: Sogar ist es geil und so, gell?
- 12:50Speaker 0: Ich mache da ein bisschen einen Führerschuss und so, aber ich habe mein ganzes Kohle für den Führerschein.
- 12:55Speaker 0: Da haben wir es auch schon zwei Millen.
- 12:57Speaker 0: Er sagt ja kein Problem!
- 12:58Speaker 0: Wie viel brauchst du?
- 12:58Speaker 0: Ja gut, drei Gärten schlecht.
- 13:00Speaker 0: Ja komm in den Büro vorbei, kannst abholen.
- 13:02Speaker 0: Bin hin, Vertrag unterschrieben.
- 13:04Speaker 0: Ein Vorschuss, dreitausend Mark eingeschickt und alles.
- 13:07Speaker 0: Und dann gleich am Montag den ersten Drehtag gehabt um am Sultelfeld.
- 13:10Speaker 0: war's super wunderbar alles.
- 13:12Speaker 0: Alles hin- und her.
- 13:13Speaker 0: Dann wäre der nächste Drehtage, wär dann am Freitag gewesen... Da rief keiner mehr an, den Hackersammensch was machen.
- 13:21Speaker 0: Ja das wird schon schocken!
- 13:23Speaker 0: Ein Motor grieft.
- 13:24Speaker 0: dann also der Aufnahmeleiter an und sagt hey wir haben eine kleine Verzilderung.
- 13:29Speaker 0: so ja okay gut Dann habe ich nichts merkeert.
- 13:32Speaker 0: Und dann hab' ich erfahren dass angeblich also der Produzent und die Politionsassistentin mit der Kohle abgeholt ist Habe ich gesagt ok gut Karriere beendet wo es habe gehabt einen Führerschein Der mir dann später natürlich bei Beier auf Rügen geholfen hat, der mich auf Orme und ich habe dann natürlich Resi heute mit Traktor abgesungen.
- 13:55Speaker 0: Und war ein Riesenerfolg.
- 13:57Speaker 0: Ich wurde da hin gebucht und dahin gebucht unter anderem in einem Autohaus in Schopenhausen.
- 14:04Speaker 0: Ja, der Besitzer war ein bisschen cocky wie die andere Kanzler noch ein bissel.
- 14:07Speaker 0: Ein bisschen arrogant, nicht richtig aber ein bisschen war er schon.
- 14:10Speaker 0: Er hat gesagt, ich weiss du bist Motorradfahrer.
- 14:12Speaker 0: Schau, ich habe eine tolle Motorradsammlung hier und alles und so.
- 14:16Speaker 0: Da haben wir angeschaut, da waren wirklich gute Rachen dabei.
- 14:19Speaker 0: Er hatte keine Winscent, das war auch schon mal nicht so gut also das war schon ein bisschen weniger.
- 14:24Speaker 0: Er hätte keine Harley.
- 14:25Speaker 0: Ich habe gesagt, ist alles ganz schön mit dem was man sieht was da alles heißt, Ariel und Klumpen hin und her.
- 14:32Speaker 0: Aber die Königin fehlt hier.
- 14:34Speaker 0: Soge Harley-Davidson.
- 14:35Speaker 0: Da habe ich so eine alte in der Scheune stehen, sage was hast du da stehen?
- 14:40Speaker 0: Dann haben wir das angeschaut des Motorrad und es war eine Flathead UL-NR.
- 14:46Speaker 0: Also Baryon Nr.Dreis.
- 14:50Speaker 0: Sechzehprozent guter Zustand, falsche Räder drin.
- 14:54Speaker 0: Das Ding ist nicht gleich angesprungen und alles.
- 14:56Speaker 0: Und dann haben wir einen Preis ausgemacht, den man erkundigt, was ich ungefähr brauche zum... und das haben wir dann nochmal zwölf tausend Mark gekostet.
- 15:05Speaker 0: Und dann hatte ich vor mir Harley-Davidson.
- 15:07Speaker 0: Da haben wir gedacht, Mensch was machst du jetzt schon wieder?
- 15:10Speaker 0: So ging alles eigentlich seinen Lauf.
- 15:12Speaker 0: dann und später habe ich eigentlich gemerkt dass man dieses Motorradfahren eigentlich mehr Spaß macht als Autofahren.
- 15:20Speaker 0: Ich habe es am Anfang nicht erklären können.
- 15:21Speaker 0: oder vielleicht auch die coolen ist wenn's da herkommt zum Olig schaut alle.
- 15:24Speaker 0: damals war also das war Fünfundachtzig war das, dann war Harley noch nicht so beliebt und so.
- 15:33Speaker 0: Aber weil es auch so teuer war.
- 15:35Speaker 0: Es war ein teures Motorrad.
- 15:36Speaker 0: Einstiegsmodell glaube ich hat damals neuntausend Mark gekostet.
- 15:40Speaker 0: die Japaner waren noch eine wesentlich künstler, wesentlich günstiger.
- 15:44Speaker 0: aber auf jeden Fall haben wir jetzt einfach richtig Spaß gemacht mich vorzubewegen alles zu sehen, alles zu hören und alles zu spüren Auch wenn's einem richtig geschifft oder richtig geregnet hat.
- 15:55Speaker 0: Wir haben das egal und werden für ihn untergestellt.
- 15:58Speaker 0: Ich habe immer meine eigene Brotzeit dabei, Ternosflasche mit dabei gehabt.
- 16:01Speaker 0: Ich hab den schönen Kaffee eingeschützt.
- 16:02Speaker 0: Da haben wir gedacht okay ist der wunderbar vielleicht eigentlich auch eine Konkret dazu.
- 16:06Speaker 0: Damit es nicht so kalt wird.
- 16:10Speaker 0: Das hat sich dann so entwickelt.
- 16:12Speaker 0: Und dann Klaus Lenke in den ersten Filmen, da habe ich auch jemanden kennengelernt.
- 16:17Speaker 0: Der hat uns die Kinoblack heute gemacht.
- 16:20Speaker 0: Er hat gesagt Wolfgang, du gehörst nach Amerika!
- 16:22Speaker 0: Du musst Amerika sehen, weil du liebst die Musik, du liebst die Filme.
- 16:27Speaker 0: Autos, Motorräder anscheinend auch.
- 16:31Speaker 0: Und da hat man dann so eine kleine Tour mal zusammengestellt, also San Francisco und Lake Tahoe.
- 16:38Speaker 0: Dann runter Tessoulli, Las Vegas, dann runter in Phoenix Arizona und durch Palm Springs nach Los Angeles.
- 16:49Speaker 0: Ich war so... Also das damals noch mein Auto, ich war sowas von geflasht.
- 16:54Speaker 0: Ich wollte in gar kein Hotel.
- 16:56Speaker 0: Ich wollt eigentlich im Auto schlafen und sobald die ausschlafen, müssen wir wieder weiterfahren.
- 17:00Speaker 0: Ich hab mir dann doch ab und zu für Hotelentschiedenzwecks oder Hygiene natürlich... Und dann kam ein Schlüsselerlebnis!
- 17:08Speaker 0: Ich bin durchs der S-Welle durchgefahren, es war im August natürlich heiß wie Sau.
- 17:12Speaker 0: keine Frage Das Welle hat zwei Pässe und geht rauf auf zwei Führungen.
- 17:17Speaker 0: Dann geht es dann wirklich wieder runter bis auf hundert Meter, und dann kommen also rechts in die Schilder Turn-off AC.
- 17:23Speaker 0: Ich hab das nicht gleich schnell als AC Air Condition.
- 17:27Speaker 0: Sonst auch da AC DC, vielleicht noch ein bisschen was irgendwie... Es kam dann auch so dass mein Auto natürlich Brut rauf zeigt rüber ins Rote.
- 17:37Speaker 0: Ja bin ich rechts rausgefahren und ich habe immer einen Weinkuhler dabei gehabt.
- 17:41Speaker 0: Also man muss ja bislang eine Stimmung haben Nicht überall treiben, aber fremdisch langt und overwhelmt.
- 17:52Speaker 0: Da stehe ich am Straßenrand und zeig mir mal so ein Ding rein.
- 17:55Speaker 0: Auf einmal höre ich den Sound einer Haale.
- 17:58Speaker 0: Ich zieh da ein bisschen weiter, ferne Sieg ist und punktab mit zukommen.
- 18:02Speaker 0: Alles hat so geflimmert diese Hitze über dem Asphalt.
- 18:06Speaker 0: Und dann kommt der Typ daher wie aus einem Bilderbuch Der hat ja eine abgeschnitte Britannianke, so viertnammmäßig.
- 18:15Speaker 0: Ray-Ban natürlich, dann lange Haare oder gehabt richtig coole Haare.
- 18:19Speaker 0: Bandaana und so ein Chopper mit einem Ape Hanger kurze Hose und ja, Armee Boots!
- 18:27Speaker 0: Und fährt an mir vorbei als wenn ich gar nicht da wäre.
- 18:33Speaker 0: Ist das jetzt ein Vater Magano, ist der vielleicht sogar tot auf dem Motorrad?
- 18:37Speaker 0: Das ist irgendwie keine Ahnung.
- 18:39Speaker 0: Aber prompt bleibt er stehen, dreht um und kommt wieder zu mir zurück.
- 18:43Speaker 0: Stellt das Ding ab, brille ich ab.
- 18:45Speaker 0: Hi brother!
- 18:46Speaker 0: Alles okay?
- 18:47Speaker 0: Sorge ich.
- 18:48Speaker 0: ja, sage ich Maschine, es war angewandt, lasst ihr Zeit, lasse ihr Zeit.
- 18:53Speaker 0: Hat so mit mir geredet, als wenn er wahrscheinlich hat er gerade entweder Pilzeig schmissen gehabt oder einen Joint und so... Und dann haben wir so geredeut und so, dann sagt er Was trinkst du?
- 19:04Speaker 0: Er sagt, ich mag Weinkuhle.
- 19:07Speaker 0: Ich hab ein Weinkühler getrunken in der S-Welle.
- 19:10Speaker 0: Nicht so schlecht oder?
- 19:12Speaker 0: Und er sagte, ich muss weiter.
- 19:15Speaker 0: Du hast ein paar Bugs für mich, also ein paar Dollar für mich ... Für Gäserleinen sage ich kein Problem.
- 19:21Speaker 0: Er hat mir auch erzählt, dass sie in Vietnam war und ist jetzt welfare usw.
- 19:27Speaker 0: So gesagt, ja, kein Problem!
- 19:30Speaker 0: fünf oder zehn Dollar gegeben, was sind wir wie früh?
- 19:33Speaker 0: Und dann steigt er auf und will gerade angucken.
- 19:37Speaker 0: Sollte Bruder!
- 19:38Speaker 0: Das nächste Mal wenn du durch Amerika fährst, dann fährste auf einer Harley... ...und nicht in so einer Scheißkiste.
- 19:45Speaker 0: Da denk ich mir halt, das war ein Geiler-Spruch.
- 19:48Speaker 0: Ich hätte nie gedacht, dass sie mal sich so alle entwickeln.
- 19:51Speaker 0: Auf jeden Fall ist es weitergefahren.
- 19:53Speaker 0: Ich bin dann auch weiter gefahren und bin dann runter Richtung Las Vegas.
- 19:56Speaker 0: Hinten fährt man über Paramp.
- 19:59Speaker 0: Das ist der kürzere Weg.
- 20:01Speaker 0: Ist ja nicht so schön wie vielleicht vor anderem, aber... Und da kommt man auch an eine Ranch, die ich gibt's glaube ich heute nicht mehr, das war die Cherry Patch Ranch.
- 20:11Speaker 0: In Las Vegas gibt es keine Prostitutiones verboten in County Aber außerhalb sind diese Ranges dann und fahr also vorbei.
- 20:18Speaker 0: und dann schaue ich so Da steht der Chopper von einem Typen vom Puff.
- 20:22Speaker 0: Denk mal hey, meine zehn Dollar oder fünf Dollar?
- 20:27Speaker 0: Okay good okay Gut, da bin ich heute Weihnachten aus Vegas.
- 20:31Speaker 0: Da hat man dort ein Hotel gesucht und hab geschlafen und alles.
- 20:35Speaker 0: Und dann bin ich am nächsten Tag in Richtung Los Angeles weiter an der Hausgeflogen.
- 20:40Speaker 0: Das waren jetzt so die ersten großen Eindrücke erst einmal von der Weite.
- 20:43Speaker 0: Erst einmal von den Menschen schon alleine als ich in San Francisco am ersten Tag aus dem Hotel raus bin.
- 20:50Speaker 0: Es ging über einen Diner gewesen.
- 20:52Speaker 0: Dann komme ich rein und dann sitzen ein paar Leute am Dresen.
- 20:55Speaker 0: Kommt eine sehr füllige nette, strahlende Dame auf mich zu und kippe in die Sicht gehabt Speisenkarte.
- 21:05Speaker 0: Ich habe sie mir sauber gemacht, Speisenkerne.
- 21:11Speaker 0: Das hat zu mir noch nie jemand gesagt in Deutschland.
- 21:17Speaker 0: Dann sage ich, hey, your hair is very good and all that.
- 21:20Speaker 0: In Englisch war damals noch nicht so ausgeprägt.
- 21:22Speaker 0: Ich hatte natürlich auch ein bisschen Angst gehabt, dass ich was verkehrt mache.
- 21:26Speaker 0: Und dann sage ich, was magst du für ein Breakfast?
- 21:32Speaker 0: Ich weiß nicht.
- 21:33Speaker 0: Ich muss einen Blick auf die Menu nehmen.
- 21:36Speaker 0: Dann habe ich mich rechtsüber geschaut und sehe den Typ.
- 21:38Speaker 0: Der hat ja irgendwie so Brötchen und Speck und Banane und sowas gekauft und alles.
- 21:43Speaker 0: Was ist das?
- 21:45Speaker 0: Das sind French Toasts mit Bacon und Bananen.
- 21:48Speaker 0: So wie ich es mag.
- 21:50Speaker 0: Und dann habe ich mir das bestellt!
- 21:53Speaker 0: Jeden Tag in der Früh gestern, aber es einfach so gut war.
- 21:56Speaker 0: Und dann kommt natürlich auch ein Syrup drüber.
- 21:59Speaker 0: Das war nichts anderes.
- 21:59Speaker 0: bei uns heißt das glaube ich Arme Ritter wenn du also so Brot in Eiraus backst und sowas.
- 22:05Speaker 0: Aber es hat fantastisch schmeckt.
- 22:06Speaker 0: diese ja diese Komposition Speck mit den armen Rittern oder mit dem French Toast und dann dieser Syrup darüber und die Banane und natürlich Kaffee ohne Ende war schon mit der ersten richtig gute Kick und so ging das eigentlich immer weiter.
- 22:23Speaker 0: Und als ich dann also das Auto abgegeben hab, habe ich mir geschworen, ich komme wieder.
- 22:29Speaker 0: Das habe ich danach gemacht.
- 22:30Speaker 0: Also naja... Hätten wir nie gedacht dass ich vielleicht irgendwie eines Tages mir in Arizona mal ein Haus kaufen werde oder sowas sondern immer dacht ja jedes Jahr verleiht wenn es geht.
- 22:42Speaker 0: Mal schauen wie's wirtschaftlich ausschaut.
- 22:44Speaker 0: aber wirklich habe dann auch drüben gedreht Dass das so eine Formen annimmt, also ich habe drüben geheiratet.
- 22:50Speaker 0: Ich hab wirklich ihre Freunde kennengelernt und auch dann natürlich geschaut, dass ich eines Tages mit der eigenen Maschine drüber fahre.
- 22:58Speaker 0: Und dann ging man natürlich auch die Kohle langsam aus.
- 23:01Speaker 0: Da haben wir gedacht ja das könnte schon noch reichen aber ein bisserl der Zuschuss war nicht schlecht.
- 23:04Speaker 0: und dann fahr' ich... Ich glaube es waren Tennisibos glaube ich.
- 23:07Speaker 0: Fahre ich an einer Range vorbei Und da steht dort hellbohntet.
- 23:12Speaker 0: Ich denke mal vor mir, was das sein soll ist und dann bin ich da rein, war eine relativ kleine Range und dann war ein Frau mit ihren Kindern, zwar nicht so erwachsene Kinder und alles.
- 23:23Speaker 0: Dann sagt sie auch der Mann, die hat einen Hexenschuss und sie braucht jemanden, der ihr hilft beim heu umschichten oder so.
- 23:28Speaker 0: Das habe ich dann gemacht und dann wäre er Geld dafür bekommen.
- 23:32Speaker 0: Da bin ich wieder weiter gefahren.
- 23:33Speaker 0: Lauter solche Dinge haben wir da passiert.
- 23:37Speaker 0: Am überwältigsten ist natürlich diese Größe, die man sich nicht vorstellen kann.
- 23:41Speaker 0: Wir haben Deutschland so groß wie Deutschland!
- 23:47Speaker 0: Wir haben bei uns, ich glaube, jetzt sechsohnundachtzig Millionen Einwohner und dort sind es, glaube ich viererhalb, was wir sie mir vorstellen.
- 23:54Speaker 0: Und hier kommt er nicht mit dem dritten Gang, da bist du in der nächsten Ortschaft.
- 23:58Speaker 0: Da drüben fährst du einfach und du musst dich drauf einstellen... Die meisten sagen mir, es geht immer nur geradeaus.
- 24:05Speaker 0: Das ist nicht wahr.
- 24:05Speaker 0: und fahren wir durch die Rockies durch.
- 24:07Speaker 0: Fahre mit dem Berthouse Highway, fahre mal egal durch Morenzi in Arizona.
- 24:13Speaker 0: Da kommt dann ein Schild.
- 24:15Speaker 0: Die nächsten sixundneunzig Meilen kurven.
- 24:17Speaker 0: Sechsundneunsig Meilen sind hundertsechzehn Kilometer!
- 24:20Speaker 0: Und das sind wirklich Kurve.
- 24:22Speaker 0: Richtiges Switch-Plexer.
- 24:27Speaker 0: Einfach schauen was du mit dem Job um die Kurve herumkommst Die Sachen, die mir einfach fasziniert haben damals und immer noch faszimieren.
- 24:36Speaker 1: Jetzt bist du ja... Du hast gerade schon gesagt, irgendwann hast du dir da drüben auch ein Haus gekauft.
- 24:42Speaker 1: Bist momentan glaube ich so zwei Monate wenn es gut läuft im Jahr drübend?
- 24:47Speaker 0: Ich
- 24:47Speaker 1: hab vorhin ja schon erzählt, ich bin auch die letzten zehn Jahre eigentlich, wenn nicht zusammenrechende wahrscheinlich immer so anderthalb Monate ungefähr im Jahr in den USA gewesen weniger auf dem motorrad aber dafür auch ein bisschen unterwegs.
- 25:02Speaker 1: und das was du beschreibst die die menschen dort die offenheit also vor allem gerade die offenheit dass ist ja schon etwas was einen auch nicht mehr so richtig loslässt und grade wenn man dann so eine road trip macht.
- 25:15Speaker 0: ich
- 25:16Speaker 1: habe Den Klassiker habe ich dreimal gemacht, den Highway One einfach von San Francisco runter und auch einmal hoch nach LA und zurück.
- 25:28Speaker 1: Und egal wo du bist, du gehst irgendwo rein die Leute sind erstmal freundlich, sind interessiert und natürlich ist es alles irgendwie auch oberflächlich.
- 25:36Speaker 1: aber das ist ja ein guter Start.
- 25:39Speaker 1: wenn man möchte ist glaube ich fast jeder bereit auch tiefer zu gehen oder?
- 25:42Speaker 0: Also ich wäre mich gegen den Begriff Oberfläsigkeit.
- 25:45Speaker 0: Ich glaube, das ist eine Floskel der Höflichkeit.
- 25:50Speaker 0: Es egal wo du hinkommst... Du hast es schon gesagt.
- 25:52Speaker 0: also die Offenheit der Menschen, die Hilfsbereitschaft der Menschen Die Fröhlichkeit.
- 25:59Speaker 0: auch selbst wenn sie nicht so gut geht Sagen die immer wieder hey we make it!
- 26:03Speaker 0: Wir schaffen sie was?
- 26:04Speaker 0: Das war im Jahr zwei tausend acht wie der große Börsencrash war und alles sind bei mir in der Community viele Unternehmer pleite gegangen, also die haben Haus-Developing gemacht und so weiter.
- 26:15Speaker 0: Und sofort investiert und alles... Da hat keiner irgendwie gesagt ich schmeiß mich jetzt vor den Zug, ich hänge mich jetzt auf.
- 26:21Speaker 0: Die haben gesagt hey I'm healthy!
- 26:25Speaker 0: Meine Frau ist gesund meine Kinder sind okay we make it!
- 26:30Speaker 0: Ich glaube das kommt aus der Zeit in man Amerikaner gesund mit alles nicht einmal dreihundert Jahre wenn du da durch dieses Land Planwagen gefahren bist.
- 26:41Speaker 0: Wenn du das schon mal geschafft hast, dann hast du mir sehr viel geschafft und warst auch gefeiert für andere Herausforderungen.
- 26:50Speaker 0: Und ich sehe es immer wieder noch bei meinen Freunden, dass die einfach sagen, du Eiland Kerl, meine Bike-Kasturmeiser Freunde haben früher Motorräder gebaut Hundertfuchzig, zwehunderttausend Dollar.
- 27:07Speaker 0: Und dann kam der Zusammenbruch, da haben die keine mehr gebaut.
- 27:10Speaker 0: Dann sagt er an, ich bin froh, wenn bei mir das Telefon klingelt für eine Radmutter oder einen Gruppflügel und so was.
- 27:18Speaker 0: Da werdet irgendwie in den Kopf geschossen, sondern wir schauen wie es weitergeht.
- 27:23Speaker 0: Man lernt sehr viel!
- 27:24Speaker 0: Diese Oberflächlichkeit ist im Moment so gemeint... Was wissen wir, wie später ist der?
- 27:31Speaker 0: Der kann vielleicht pleitigen.
- 27:32Speaker 0: Hat seine Firma nicht mehr, hat sie Haus nicht mehr ... Oder er hat ihn umziehen müssen oder erst krank geworden.
- 27:38Speaker 0: Aber es ist erst einmal so gemeint.
- 27:40Speaker 0: Meine Frau, die hat sich in einem relativ teuren Shoe-Store, da geht's immer ganz gern zum Allkäufer Schuhe kaufen wollen und dann hatten die die nicht ins Scottsdale Arizona.
- 27:50Speaker 0: Da hat aber die Dame ein ganz ameriker Rumtelefon mit ihren Stores, ob die das haben.
- 27:57Speaker 0: Bei uns ist mir selber passiert, wir haben wieder Schul gekauft für Dreharbeiten.
- 28:02Speaker 0: Nach dem zweiten Paar Schul war die Verkäuferin immer da.
- 28:06Speaker 0: Das ist das ganz anderes Umgehen miteinander und wie gesagt ich habe Freunde, die mir immer drüben geholfen haben.
- 28:14Speaker 0: egal was war... Als ich drüben in mein Haus einzog, kamen natürlich Freunde und Familie.
- 28:22Speaker 0: Wir waren sechzehn Leute in dem Haus, teilweise auf Luftmatratzen geschlafen und alles.
- 28:27Speaker 0: Und dann kam der Nachbar rüber, Dave.
- 28:29Speaker 0: Da sagt er, hey Wolfgang!
- 28:32Speaker 0: I'm your neighbor.
- 28:33Speaker 0: You're new to the community we welcome you.
- 28:36Speaker 0: Das war kurz vor Weihnachten.
- 28:38Speaker 0: Heute Nacht haben wir eine Party, das ist ja die Party before Christmas.
- 28:43Speaker 0: Kommt da rüber und feier mit uns.
- 28:46Speaker 0: Du sagst, ich darf da nicht gern kommen!
- 28:47Speaker 0: Wir sind aber die Sechzehnleit.
- 28:49Speaker 0: Sagt der Entsort?
- 28:51Speaker 0: Wir sind alle zu sechzehnt drüber marschiert.
- 28:54Speaker 0: Und es war ehrlich gemeint.
- 28:55Speaker 0: also das ist gut.
- 28:55Speaker 0: Ich hab dann natürlich jedes Jahr meine Bratwurstparte gemacht Und immer wenn dann der Geruch vom Saugraut und der Bratwurst durch die Community zog, sind sie wieder mit dem Radl vorbeigegangen.
- 29:06Speaker 0: Hey Wolfgang, tonight party!
- 29:07Speaker 0: Sog ich ja!
- 29:08Speaker 0: Can I bring my neighbor?
- 29:09Speaker 0: Sog' ich ja, bring ihn mit.
- 29:11Speaker 0: Aber so ist es da halt.
- 29:14Speaker 0: Die geben dir, gib einfach
- 29:15Speaker 0: zurück.".
- 29:16Speaker 0: Und alles ist okay.
- 29:17Speaker 0: Ich hab gesagt, ich bin seit neunundsiebzig in Amerika unterwegs und ich habe noch nicht eine negative Begegnung gehabt, wo ich gesagt hab, aha, tu schau her... Nix, gar nichts im Gegenteil.
- 29:27Speaker 0: Also gerade in der Zeit wo sind wir wirklich... Da wenn einer an der Straßenkreuzung steht, ... ... mit einem nagelneuen Porsche im Anzug vor Sail,... ... dann ist das ehrlich gemeint.
- 29:39Speaker 0: da geht's ums Überleben und nicht um den scheiß Auto sondern es geht ums überleben weg damit und es geht weiter.
- 29:46Speaker 0: Hier bei uns Hängdelote an dem Auto und alles wird verkauft nur dieses... Das eine andere... Einstellung zum, was ist wirklich wichtig.
- 29:59Speaker 0: Und es wirkt so, dass ich sehr viel gelernt habe von den Amerikanern und lerne immer noch.
- 30:05Speaker 0: Ich tue mir genauso auch dementsprechend dann ab Verhalten wenn man mich braucht, wenn ich da überhaupt frage.
- 30:13Speaker 0: Ich schau das sich so viel Zeit wie möglich aber es sind maximal drei Monate vielleicht.
- 30:18Speaker 0: also komme ich mal auf die Arbeitssituation drauf an und dann mache ich das und genieße es natürlich... mit meinen Motörbahnfreunden zu besuchen oder mal nach Kalifornien zu fahren, zu den Surfern.
- 30:30Speaker 0: Oder zu den Indianern ins Monument Valley.
- 30:33Speaker 0: Ich hab da einige Bekannte kennengelernt im Laufe der Zeit und das ist einfach schön!
- 30:39Speaker 1: Warum eigentlich ausgerechnet Arizona?
- 30:42Speaker 0: Die Wärme, die Wärmee... Und natürlich der Karton von Coyote und dem Roadrunner.
- 30:47Speaker 0: Und die Cactaine dieser weltberühmte Savoro-Cactus.
- 30:51Speaker 0: Ich bin immer von Sturges runtergefahren und habe dann in Flagstaff mit ihr Richtung Westen gefahren.
- 30:58Speaker 0: Und ich mir immer gedacht, Mensch wo sind denn eigentlich diese Kaktänen?
- 31:01Speaker 0: Und einmal haben wir gedacht, ah jetzt fahren wir stichelweit runter und fahre dann über die Zehn Richtung Sandege und Hündnern auf und da fahren wir bis hin die Kaktän da.
- 31:10Speaker 0: Das war die eine Sache.
- 31:11Speaker 0: Dann habe ich den Bayern auf Rügen gedreht und Rügen ist eine wunderbare Insel Ganz tolle Leute!
- 31:18Speaker 0: Ich hab sehr gerne gedrehte bis auf das Wetter.
- 31:22Speaker 0: Ein Monat ist richtig schön, wo man auch baden kann.
- 31:24Speaker 0: natürlich das Wasser ist dort nicht so warm okay kein Problem aber es geht immer Wind und wir haben... Es geht immer wind und wenn's kalt ist dann pfeift sich durch die ganzen Ecken und alles hin.
- 31:35Speaker 0: und der mich hats immer gefroren Und ich wusste danach ab und zu meines Wasserspringen zwecks einer Szene Ich musste jemand retten und es waren eine Szene dabei.
- 31:43Speaker 0: da muss ich in einem Bodden sind Landes innere Sehen Die heißen dort Bodden bei uns was sie sehen Muss ich reinspringen und die man retten.
- 31:52Speaker 0: Klar habe das gerne gemacht, ging auch ohne Unterwäsche oder Wärmeunterwäsche also ein Wasbiber aber Negativschaden.
- 32:02Speaker 0: wir mussten es wiederholen im Ende November Rauf vierzehn Tage.
- 32:09Speaker 0: Es waren noch paar Fahraufnahmen, die ich natürlich ohne Handgeschuld gefahren bin Und mit Lederjagd gekürt, da war's nicht so schlimm.
- 32:15Speaker 0: Ich konnte mich dem entsprechend anziehen Aber in das Wasser reinzuspringen, das waren zwei Drehtage hintereinander Ich war nach dem ersten Dritter gleich krank.
- 32:23Speaker 0: Also das war wirklich Schweinigkeit.
- 32:24Speaker 0: und alles in den nächsten noch wieder, dann habe ich bei meiner Frau, die ich mir jetzt sage, Baby bitte, bitte buche uns zwei Flüge nach Hawaii.
- 32:32Speaker 0: Wo ich von München sofort nach Hawaii und ich will ins warme Wasser, sagt sie kein Problem mache ich okay?
- 32:37Speaker 0: Sie hat dann gebucht.
- 32:38Speaker 0: also ich musste den Widenen boden mit Tabletten und alle... Drum und dran bin ich zurückgefahren.
- 32:44Speaker 0: Ich bin in mein Auto gefahren, also von Rügen nach München, Schweißausbrügel und war mir alles egal.
- 32:49Speaker 0: Ich wollte einfach nur zurück und ich wollte weg.
- 32:51Speaker 0: Und gut okay, Flüge bis nach Angeles und dann flug gekänzelt über Fülls gewesen den Flug einfach trichen.
- 33:01Speaker 0: Ja, wann geht der nächste Flug?
- 33:02Speaker 0: Es war kurz vor Weihnachten ja eine Woche oder drei Tage je nachdem auf Standby und da habe ich natürlich ... war es sehr traurig.
- 33:10Speaker 0: Dann sage ich zu meiner Frau so, ich wohne in die Wärme.
- 33:13Speaker 0: Dann sagt sie, ich war mal in Arizona und da ist sie sogar im Winter warm.
- 33:17Speaker 0: Dann sage ich, du lass uns das Auto mieten, haben wir den Flug gechänzt, auto gemietet und sind dann losgefahren.
- 33:24Speaker 0: In LA hat es geregnet in Strömen.
- 33:26Speaker 0: Es war kalt natürlich mein Wetter.
- 33:28Speaker 0: Da sind wir losgefangen immer weiter Richtung Süden auf der Zähne und dann Richtung Arizona und davon waren wir in der Mojave-Würste Und ich bin dann rausgegangen, austreten, denke ich mir Es ist ja warm.
- 33:44Speaker 0: Es ist richtig schön warm!
- 33:46Speaker 0: Wir kamen danach zum Eins, kamen wir dann in Phoenix Scottsdale Arizona an, haben uns ein Zimmer gemietet im sehr schönen Hotel.
- 33:55Speaker 0: alles war warm es war richtig toll und so... Wir sind eingeschlafen, haben vergessen die Klima-Lage auszumachen.
- 34:00Speaker 0: Ich bin da frei aufgeholt das war kalt.
- 34:02Speaker 0: Haben wir gedacht bitte nicht schon wieder?
- 34:05Speaker 0: Und dann mache ich die Tür auf und dann kommt diese warme Luft rein.
- 34:08Speaker 0: und genau gegenüberstand dieser große Kaktus.
- 34:10Speaker 0: Da haben wir gesagt, jetzt sind wir richtig.
- 34:13Speaker 0: Und eins gab es andere und natürlich Jet-Lake gehabt und dann Mittagessen zwei Weintrungen.
- 34:19Speaker 0: Also Baby lass uns so hier was kaufen!
- 34:22Speaker 0: Es war genau in der Zeit, aber der totale Aufschwung, weil im National Geographic Explorer stand drin, dass es da die beste Luft ist von Amerika in Phoenix Arizona.
- 34:36Speaker 0: Das ist immer so rum überall vor Sail, Hausbuilding bla bla bla... Und dann habe ich gesagt, Baby, wenn jetzt das Zeichen vom lieben Gott kommt, dann schlauen wir zu.
- 34:46Speaker 0: Wenn man es rumfahren kann und ein kleines Real Estate-Office, ein kleinses Büro, da steht auch der Kettelekt davor!
- 34:52Speaker 0: Da schaut er aufs Dommenschilder, da ist drauf ein Tirol.
- 34:56Speaker 0: Ich sage, hey, das ist doch das Zeichnen?
- 34:58Speaker 0: Dann sind wir rein, da war ja nicht die Dame drin, Jenny Praddler.
- 35:01Speaker 0: Gott hab sie seelig, das Leute hat schon gegangen... Die waren mit dem Innsbrucker verheiratet.
- 35:06Speaker 0: Ich habe sie sofort daran erinnert, an meinen Getuern.
- 35:09Speaker 0: So wie ich spreche und alles ist ja der.
- 35:11Speaker 0: Und mit dem sind wir dann rumgefahren.
- 35:12Speaker 0: Wir haben auch müttergegessen, richtig schön.
- 35:15Speaker 0: Natürlich wieder eine Weindeldrunge und alles... Und am Abend hatten wir ein Haus gekauft.
- 35:20Speaker 0: Als wir dann vierzehn Tage später nach Hause fliegen, haben alle zuvor gesagt, was haben wir denn da gemacht?
- 35:26Speaker 0: Und haben das bis heute nicht bereut.
- 35:28Speaker 0: Nicht bis heute.
- 35:28Speaker 0: Das ist unser Hideout, also wirklich unser Rückzugsort wo es weit weg ist.
- 35:37Speaker 0: Echte Freunde zu besuchen und nicht irgendwelche Leute, die einfach bei dir Urlaub machen wollen sondern wirklich Leute das genauso empfinden.
- 35:44Speaker 0: Und ich habe sehr tolle Menschen kennengelernt im Laufe der Zeit.
- 35:49Speaker 0: Das ist deswegen Arizona.
- 35:51Speaker 0: Und prompt als wir zurückfuhren also von Arizona nach Los Angeles ein so ein Roadrunner läuft über die Straße Bleibt mit, wir sind nicht schnell gefahren.
- 36:06Speaker 0: Ich sehe schon von vorn, sieg ist ja wiederum, der hektische Vogel in die Mitte der Straße und wir kommen drauf zu.
- 36:12Speaker 0: ich bin vom Gas runter gegangen und da hat er wirklich vielleicht für zwei Sekunden uns angeschaut so quasi Welcome to Arizona und weg war.
- 36:21Speaker 0: Und bis heute noch kommt bei mir im Garten Roadrunner Koyoten natürlich auch Klapperschwangen.
- 36:28Speaker 0: Die machen aber nichts wenn man es nicht anfasst.
- 36:30Speaker 0: also Ja, wir haben es nicht bereutnet.
- 36:34Speaker 0: Einen Tag!
- 36:35Speaker 1: Du hast in deinem Buch ja auch ein paar von deinen Lieblingstouren aufgeschrieben?
- 36:40Speaker 1: Wenn du
- 36:41Speaker 0: dich
- 36:43Speaker 1: entscheiden müsstest weil du wüsstest, du könntest nur noch eine Tour in dein Leben fahren.
- 36:48Speaker 1: Welche würdest du wählen?
- 36:51Speaker 0: Auf jeden Fall den Mittelwesten also der Mid-West, ich war ja wirklich... Ich bin alles gefahren bis auf die Nordstaaten.
- 36:57Speaker 0: Also ich mag die nördliche Daten aus eingeründet wo das zu europäisch eingefährt ist.
- 37:03Speaker 0: Ich brauche den wilden Besten, ich brauche Amerika, ich brauch den Blues also angefangen von Florida, Louisiana, Alabama, Texas natürlich New Mexico, Tennessee.
- 37:17Speaker 0: da haben sie uns verhaftet vor allem Fort Knox alles so laut zu sagen.
- 37:20Speaker 0: aber es ist für mich das... Hardland, Amerika.
- 37:25Speaker 0: Wo du das Amerika spürst wie es zusammengeht und alles gerade in Luziana wo viele Schwarze sind die Kultur von den Decations also diese Francophile ein-einflussend alles.
- 37:38Speaker 0: Das ist alles so ein wahnsinnig interessanter Mix unter natürlich wenn man nach Texas kommt wo viele Deutsche sind.
- 37:44Speaker 0: Also das glaubt man gar nicht.
- 37:46Speaker 0: Gerade um Brownfields rum und alles hin und her Und dann natürlich, ja wenn es dann weiter rauf geht, Judo die ganzen Mormonen.
- 37:55Speaker 0: Das ist alles Geschichte.
- 37:56Speaker 0: und Nevada.
- 37:58Speaker 0: Natürlich Kalifornien, Serven USA das gehört dazu Hollywood.
- 38:03Speaker 0: Das für mich ist Amerika Süderkode und Norderkode auch, weil da sind indigene Völker.
- 38:10Speaker 0: Die ja auch natürlich.
- 38:13Speaker 0: die Navajo Nation ist der größte Nation.
- 38:16Speaker 0: Ich fahre eigentlich immer nur abseits der Straßen damit ich zum Beispiel Sunni Hopi, das sind relativ kleine Reservationen, da kommt man dann durch und ich bin dann schon so frei oder frech dass ich mal Abschließt der Straße vielleicht zum kleines Dorfbesuch.
- 38:33Speaker 0: Man kommt dann auch jemand und sagt, was machen Sie hier?
- 38:36Speaker 0: Dann sage ich einfach du, ich bin Deutscher, ich lebe teilweise hier.
- 38:40Speaker 0: Ich interessiere mich auch für eure Kultur.
- 38:42Speaker 0: Ich wollte mal sehen wie sind denn die Sunni und die Hobbys und Navajos... Und die haben da noch nichts dagegen im Gegenteil.
- 38:53Speaker 0: Entweder sie wollen eine kleine Viehhaben dafür.
- 38:56Speaker 0: dass du das alles anschaust ist mir egal.
- 38:58Speaker 0: es macht man natürlich Aber so Sachen interessieren wir uns.
- 39:02Speaker 0: Und wenn du dann auf einmal erfährst, ja hier waren die Indiana-Kämpfe oder hier war der Hearst von diesem Hearst-Kreis und dieser Unternehmer, der in Südter Coder, in den Black Hills sich die Goldmine mehr oder weniger unter Nagel rissen hat – also es gibt eine tolle Serie, was Deadwood auf Netflix, das ist da ganz genau, das war eigentlich mort!
- 39:29Speaker 0: Dann hatte er einfach von Pinkerton, Pinkerton war eine Detektei aus New York.
- 39:34Speaker 0: Waren ehemalige Law Enforcement Leute also entweder Militär oder Polizei.
- 39:41Speaker 0: das waren dann Detektive.
- 39:42Speaker 0: die haben da einfach jemand umgelegt.
- 39:44Speaker 0: es gab noch nicht so viel rechts Rechtsstaatlichkeit, die meisten Staaten waren territory und wenn du jemand erschossen hast dann bist du auch jemand gekommen ist und dich zur Rede gestellt oder zur Regenschaft gezogen hat teilweise gar nicht.
- 40:01Speaker 0: Aber das ist interessant, wenn man denkt warum sind die Leute so?
- 40:05Speaker 0: Und wenn man das sich alles mal wirklich einzieht Dann weiß man, warum Amerika so tickt.
- 40:11Speaker 0: Man kann nicht von Hause sagen, die Amerikaner!
- 40:13Speaker 0: Du musst das ein bisschen verstehen.
- 40:15Speaker 0: Du musst nur wirklich von Florida nach Kalifornien mit dem Motorrad fahren.
- 40:21Speaker 0: Sechs Tage, fünf Tage.
- 40:22Speaker 0: Ich glaube ich habe schon vier Tage geschafft.
- 40:24Speaker 0: Aber damals war das... sind da drei, vier Monate unterwegs gewesen.
- 40:29Speaker 0: Scouts sind vorausgeritten und haben geschaut wo es lang geht Und das haben die Leute ja alles aushalten müssen.
- 40:36Speaker 0: Die kamen aus Irland, aus Deutschland.
- 40:38Speaker 0: Kamen da vor allem in irgendwelche Gegenden, wo es so heiß war, Death Valley zum Beispiel oder generell.
- 40:44Speaker 0: also was heiß war wie noch gerade was wilde Tiere natürlich auch Indianer und alle sind hinterher.
- 40:51Speaker 0: Auch später.
- 40:52Speaker 0: dann die ganzen Herausforderungen, also diese Sandstürme.
- 40:54Speaker 0: Die großen, dieses Dust Bowl, die war damals fünf Jahre lang, waren Sandstörme, die Kühe haben im Magensand gehabt.
- 41:03Speaker 0: Wenn du auf die Toilette gehen wolltest, weil meistens das war das Outhouse, da war der Toilett so eine Versetzgruppe, ich war draußen, haben sich Leute verlaufen und sind umgekommen.
- 41:12Speaker 0: Also das muss man sich alles... Diese ganze Herausforderung von Route Sixty Six an A Cool, Route Sixtysix, I Get You Kicks on Route Sixtiesix, die Leute haben damit keine... Da ging es ums pure Überleben.
- 41:25Speaker 0: Und wenn man die Straße, die Alte mal fährt... Ich bin die einen Halbmarkt fahren.
- 41:30Speaker 0: ohne bin ich von ganz oben und runter, also von Chicago wo die ersten drei Staaten eigentlich langweilig sind, wo's flach ist und dann kommt der Wind, da kommt Regen und dann geht's los bei so einer Oklahoma Texas und sowas der Wärts Ein bisschen schöner.
- 41:44Speaker 0: Aber das war damals nix schön, das war den Leuten egal.
- 41:47Speaker 0: Die konnten sich viel gar nicht ein Motel oder sowas leisten und da auch gar nicht irgendwie ein Restaurant.
- 41:53Speaker 0: Die haben neben dem Auto geschlafen, im Auto war alles oben der ganze Hausrat Kinder und alles dabei Und das sind die Sachen wo man mal sich reinziehen soll und wo wir dann auch weiß Warum ist denn Amerikaner so mental so stark?
- 42:07Speaker 0: Also wenn du dir... Da war ganz groß drum gestanden, ich hab die Schnauze voll.
- 42:18Speaker 0: Ich hau ab und dann war er in der Tankstelle.
- 42:21Speaker 0: Dann habe ich ihm gesagt, da vorne ist ein Range.
- 42:25Speaker 0: Und das Verlassen und alles hin und her hat ziemlich zerstört.
- 42:28Speaker 0: Der steht draus aus einem Dunn geht der F**k auch dafür.
- 42:35Speaker 0: Sagt euch aus, dass es einer der großen Ranges gewesen ist.
- 42:38Speaker 0: Den hat dreimal den Tornado Platt gemacht, dreimal der Tornade platt gemacht und wieder aufgewacht.
- 42:44Speaker 0: Bisschen hat er gesagt, ich schalte es mir vor, ich will nicht mehr.
- 42:46Speaker 0: Und das sind so Dinge ... Die Stärke kommt dir irgendwo her!
- 42:50Speaker 0: Wenn du nie gefordert wirst, kannst du keine Stärke nicht haben.
- 42:53Speaker 0: Das wird auch ganz klar wenn du ... Ich bin mit meiner Frau von der Tonnebietschelme rübergefahren, wieder zurück nach ... Nach Arizona mit meinem alten Honor Seizka Shady Pickup.
- 43:11Speaker 0: Und es war das Bezin-Ausgang.
- 43:13Speaker 0: Und er hat sofort ein Truck angehalten und gesagt, hey boy ist alles okay bei euch und so.
- 43:19Speaker 0: Brauchst du Bezin?
- 43:19Speaker 0: Brauchste der Telefon?
- 43:20Speaker 0: Brauchtest du was zum Trinken und so?
- 43:21Speaker 0: So genau geht's online.
- 43:22Speaker 0: Er sagt ja ok.
- 43:24Speaker 0: Sagt eine Frau die soll sich einsperren weil hier ist gleich die Grenze.
- 43:27Speaker 0: Das kommt viele Illegale und man weiß nicht und so... Und dann bin ich rauf und war in der Tankstelle.
- 43:34Speaker 0: Dann hat er von unten gesagt, da ist ein Deutscher, der war auch ein Liftback blau-blau-blau.
- 43:38Speaker 0: Und kam mich runter, kommt schon wieder ein Truck.
- 43:41Speaker 0: Diese Hilfe untereinander, die ist einfach da!
- 43:45Speaker 0: Das wissen halt viele Touristen nicht hinüberfahren.
- 43:47Speaker 0: Die fahren die eingetretenen Wege und sagen ja alles hinterher genau in Lokale wo die ... Kellner wahrscheinlich schon in den Touristen ein bisschen überdrissig sind, weil sie sich schlecht verhalten und keinen Trinkgeld geben, was auch bei mir auf den Touren dabei war.
- 44:00Speaker 0: Es waren Leute dabei, die haben sich geweigert, Trinker zu geben!
- 44:04Speaker 0: Zwei mal zwanzig Prozessige Leidl?
- 44:07Speaker 0: Ihr müsst es machen, aber die leben davon.
- 44:10Speaker 0: Die kriegen einen Grund gehaut von zwischen acht und zwölf Dollar vielleicht in einem ganz tollen Restaurant.
- 44:14Speaker 0: Sechzehn Dollar, das war's dann schon... Und der Rest ist das, was die eigentlich brauchen zum Leben oder für ihre Versicherung und so etwas.
- 44:22Speaker 0: Deswegen haben viele Deutsche mit mir gefahren am Anfang wirklich über Amerika sich nicht gut ausgelassen.
- 44:31Speaker 0: Am Schluss waren sie fast schon betreten.
- 44:33Speaker 0: Die Menschen sind ja so toll!
- 44:35Speaker 0: Sie sind ja freundlich und wissbegierig und alles seither.
- 44:41Speaker 0: Man kann über nichts reden, wenn man es nicht vorher erlebt hat.
- 44:44Speaker 0: Und ich bin jemand der immer wirklich hinter rumfahren ist und alles.
- 44:47Speaker 0: Das habe ich auch meinen Kunden, die haben mir gesagt, warum fährst du nicht dahin?
- 44:52Speaker 0: Warum fährste dich da?
- 44:54Speaker 0: Ich will dass ihr das echt erbäriger seht!
- 44:56Speaker 0: Und nicht einfach keine Ahnung, nach dem Monument Welle zum dritten Mal sind wir auch durchgefahren.
- 45:03Speaker 0: Aber dann schauen uns auch ein paar Sachen an, die keiner zeigt.
- 45:06Speaker 0: was wie eine Ranch die mitten in... in dem Rocky Mountains ist, wo die Leute nur ein Furbe karten zwei Pferde und haben eine Ränschen hingebaut.
- 45:17Speaker 0: Eine Lock-Home-Ränsche also alles mit Baumstimmen, das kann man sich nicht vorstellen!
- 45:26Speaker 0: Und da waren wir im Rest der Warbaum gesessen.
- 45:30Speaker 0: Da ist ein Kamin so fünfzehn Meter hoch gewesen mit lauter Flusssteinen... ...und dann hat unser Typ rumgeführt, er hat gesagt es waren nur zwei Leute Vier Leute waren ein Wagen und zwei Pferde.
- 45:42Speaker 0: Und die mussten die Steine fuchzig Kilometer weiterholen.
- 45:46Speaker 0: Das hat gedauert, weil wenn eine Pferd geschwiegelt hat, hat man einfach gebremst aufgehört, weil man konnte sich nicht leisten, diese Pferden zu verlieren.
- 45:52Speaker 0: Die haben das aber trotzdem gebaut.
- 45:54Speaker 0: Das muss man sich einfach mal verinnerlichen.
- 45:58Speaker 0: Es ist meine Erfahrung in den ganzen Jahren, also bevor ich über etwas lese, dann sagt ja, Mesen sind oberflächig und entdesend ist ... Aber trotzdem, auch wenn es wenig Geld haben und wenn sie wenig sind sie hilfbereit und höflich.
- 46:12Speaker 0: Und ihr, wie ich sage seit neunundsiebzig nicht ein negatives Erlebnis, dass ich sage ja die Deutschen haben ja recht und sowas.
- 46:19Speaker 0: im Gegenteil
- 46:21Speaker 1: Jetzt bist du wahnsinnig viel mit dem Motorrad gefahren.
- 46:24Speaker 1: Einmal ist mal richtig was schief gelaufen und du hattest eigentlich nicht mal Schröte daran, nämlich... ...zwei-tausenddrei war's.
- 46:30Speaker 0: Genau wie die Jahr zwei tausend!
- 46:32Speaker 1: Und du hättest einen schweren Unfall?
- 46:34Speaker 1: Warst dann nach erst einmal lange Zeit ausgenockt sozusagen und konntest nicht fahren auch nicht arbeiten?
- 46:41Speaker 1: Deine Frau hat dann verhindert so zu sagen dass dir das Bein abgenommen wird sonst wäre das danach ganz anders ausgegangen.
- 46:49Speaker 1: Fahre für dich immer klar, dass du wieder aus Motorrad musst und willst.
- 46:55Speaker 0: Ich habe mir das früh angeeignet, wahrscheinlich habe ich das von meinem Vater, dass man Probleme angeht und nicht wegschiebt.
- 47:00Speaker 0: Sondern man muss sie beheben!
- 47:01Speaker 0: Das sagt man nicht.
- 47:02Speaker 0: Ah, das wird schon nix wert schon... Also du musst dich dem Problem stellen und dann analysieren und schauen wie geht es weiter?
- 47:10Speaker 0: Und ich hab gesagt okay jetzt hat er das erste mal primäre, dass ich wieder auf die Beine komme im wahrsten Sinne des Wortes.
- 47:16Speaker 0: Das mit den Beinen habe ich lange Zeit nicht gewusst weil ich hatte Moa-Film, ich war natürlich im bester Laune.
- 47:21Speaker 0: Ich wurde eigentlich schon wieder drei Wochen später nach Sturgis fahren und so.
- 47:25Speaker 0: War ja es dann zwei Jahre später.
- 47:27Speaker 0: Aber Jamila hat zum Kirurken gesagt, dass sie schneiden von meinem Mann nichts weg.
- 47:33Speaker 0: Und wenn er sterben muss, dann muss er stermen!
- 47:36Speaker 0: Eine Wahnsinnsansage, mir kam die Tränen wie das erste Mal gehört habe... Diese Kraft musste erst mal haben, dass du diesen Gedanken dir formst aussprichst und dann wirklich dahinter stehst.
- 47:50Speaker 0: Das hat selbst der Pneuma-Betzler, also die Vorarbeit war das Beste jetzt mal gar nicht passieren können, war ein toller Chirurg, der sagt sowas hat er noch nie gehabt.
- 48:01Speaker 0: so eine mentalstarke Frau.
- 48:03Speaker 0: Und Jamila ist eigentlich jemand, der immer gerne rückwärts geht als wie vorarbeits.
- 48:08Speaker 0: Aber in diesen Situationen hat sie ja total einfach Stärke und auch Eingebung vielleicht gewesen.
- 48:15Speaker 0: Meine Schwiegermamme, die ist ein Medium.
- 48:17Speaker 0: Die hat ja dabei geholfen.
- 48:18Speaker 0: also das Ganze und ich habe dann fünf Operationen gehabt.
- 48:22Speaker 0: Die letzte war wieder so ein Ding wo er denkt, du musst es wieder sein, aber okay gut!
- 48:27Speaker 0: Fünfte Operation.
- 48:28Speaker 0: Ich war rechts der Isar und hab gesagt, wie schaut's aus?
- 48:32Speaker 0: Er sagt, wir müssen noch mal operieren, muss man alles nochmal aufmachen.
- 48:35Speaker 0: Ich sage, wann?
- 48:36Speaker 0: Er sagte, wir können am Mittwoch anfangen, ich war am Montag drin.
- 48:39Speaker 0: Okay, auf gehts.
- 48:41Speaker 0: Und danach bin ich sehr schnell geheilt.
- 48:45Speaker 0: Was schlimm war, waren mentale, zukunftsängte Depressionen.
- 48:51Speaker 0: Schmerzen habe ich eigentlich fast keine gehabt, muss ich ganz ehrlich sagen da.
- 48:53Speaker 0: Das haben mich selber gewundert!
- 48:55Speaker 0: Ich habe einen sehr guten Heilungsverlauf immer schon gehabt und bin dann auch sehr gut.
- 49:01Speaker 0: und als ich dann transportfähig war es immer sofort nach Amerika weil Sonne ist das Beste für Knochen.
- 49:07Speaker 0: Hat mir damals mein Arzt gesagt, der Beflangtor, wenn's geht hau ab, sagt er, ich gebe die Heparin mit zum Spritzen Und weiter.
- 49:13Speaker 0: und so habe ich dann gemacht.
- 49:15Speaker 0: Ich hab dann auch klein mit Gymnastik angefangen, Waterjogging.
- 49:19Speaker 0: Wir haben ein Typengroll, sag ich so, sagen wir mal was relevant ist für das?
- 49:23Speaker 0: Nicht irgendwie viele Fans sage ich, es geht nur um die Beine!
- 49:26Speaker 0: Es geht um meine Verfassung wieder... ...und der hat mich dann wirklich gut gecoacht.
- 49:30Speaker 0: Auch mit Infusionen und so dass er wieder meine Kräfte zurückbekam.
- 49:34Speaker 0: Schlimmste war als Mentale und da hat mir mein Medizinmann, den ich dann kennengelernt habe über einen Freund in Thumbstone.
- 49:43Speaker 0: Der hat mir die Angst weggenommen.
- 49:44Speaker 0: Also der hat eine Zukunft angstiert.
- 49:48Speaker 0: Angst, es wird nie wieder was sich verliere.
- 49:50Speaker 0: Alles geht mit mir ein Bach runter und wir haben oft darüber gesprochen.
- 49:54Speaker 0: Ich hab mit ihm immer ... Er war sogar in Deutschland nach dem Zweiten Weltkrieg war.
- 49:57Speaker 0: Der war so da oder war bei München sogar aber der war immer schon gut.
- 50:02Speaker 0: Dann hat man auch die Schakren wieder geöffnet und den ganzen Fluss hergestellt bei mir im Körper Und eines Arms, sich wie ein Joint anzündet.
- 50:12Speaker 0: Was ist das auf der Pajote?
- 50:14Speaker 0: Das würde ich dir auch gut tun.
- 50:16Speaker 0: Rauchst du?
- 50:17Speaker 0: Eigentlich nicht, wenn es sein muss.
- 50:21Speaker 0: Es ist vielleicht für deine Depressionen und für die Angst.
- 50:23Speaker 0: ganz gut.
- 50:25Speaker 0: Damals war in Arizona, dass Marihuana noch nicht frei oder noch nicht verkäuptlich erhältlich.
- 50:33Speaker 0: Da hat man dann etwas besorgt.
- 50:34Speaker 0: Du rauchtest und wirst ... damit aufhören, wenn du es nicht mehr brauchst.
- 50:39Speaker 0: Und so kam das dann, glaub ich, bestimmt vier Monate, fünf Monate in der Frühmehr immer ein Joint angeht.
- 50:46Speaker 0: Das hat man am Anfang auch Angst gehabt und einfach sowas nicht gekannt haben und alles.
- 50:51Speaker 0: Aber ich hab mir gesagt, merk' ich's gut!
- 50:53Speaker 0: Ich bin wieder ruhiger geworden und alles hier und da habe ich sehr gut geschlafen... ...und eines Tages habe ich einfach keinen Joint mehr gehaucht.
- 51:00Speaker 0: Da habe ich gesagt hey, wunderbar, alles geht wieder.
- 51:04Speaker 0: Das sind so die Dinge.
- 51:05Speaker 0: Und jetzt kommt wieder Amerika ins Spiel!
- 51:08Speaker 0: Meine Freunde wussten auch, dass es sehr schwer verunfallbar war und haben immer mal zwischendurch gesagt, hey alles okay bei dir?
- 51:16Speaker 0: Und dann kam die Frage eines Tages, da hat mich gerade Freund Text-Earnard ein Bullrider, guter Typ am selben Tag Geburtstag wie ich einen Wunderhund leider schon verstorben.
- 51:28Speaker 0: War zehn Jahre dauert sich also... Und ruf mir an und sagte, hey Wolfgang!
- 51:32Speaker 0: Morgen fahren wir nach Silver City New Mexico.
- 51:34Speaker 0: Kommst du mit?
- 51:36Speaker 0: Die hat nicht gefragt.
- 51:37Speaker 0: Meinst du, dass du schaffst das, damit du uns fahren kannst?
- 51:40Speaker 0: Sondern diese Eigenverantwortung.
- 51:44Speaker 0: Kommt du mit, sag ich du Text, sage ich einen Check.
- 51:47Speaker 0: Dann bin ich raus in der Garage, Jamila war eine Garage oder was gemacht, sage ... Baby, so wie das Motor aussteigen.
- 51:54Speaker 0: Sag zu, das musst du
- 51:55Speaker 0: wissen.".
- 51:56Speaker 0: Und dann habe ich die Maschine raus gestartet, bin in der Kamine rum.
- 52:00Speaker 0: Denkt man, hey das geht doch ganz gut und alles wunderbar.
- 52:02Speaker 0: Hab keine Angst gehabt oder nix irgendwo, wo man gesagt hat ach ja ich weiß nicht was alles und bin hier rein, hab einen Text bekommen von der Text-AMN.
- 52:10Speaker 0: Ich bin dabei, hab mein Zeug gepackt haben wir uns am nächsten Tag getroffen im Starbucks und sind einfach noch in Mexika drei Tage unterwegs gewesen über Thumstern zurück, über Sonuita Hey!
- 52:21Speaker 0: Ohne da war auch ins... Danach war auch keine Angst, dass ich um Gottes Willen... Ich bin sowieso ein Angsthaus in meinem Motorrad fahren.
- 52:31Speaker 0: Ich riskier gar nix.
- 52:34Speaker 0: Gute Freunde ist leider von mir auch passiert.
- 52:37Speaker 0: Mitten in Wyoming, Langstraße, eine Gruppe von zehn Leuten, er war der Letzte, sind alle an einem Pickup vorbei und hinten heu drauf.
- 52:46Speaker 0: Und er ist halt auch einfach vorbeigefahren!
- 52:49Speaker 0: ohne zu schauen, dass vielleicht links irgendwo ein Tor sein könnte oder in den Spiegel von dem Typen zu schauen ob der ihn sieht.
- 52:58Speaker 0: In diesem Augenblick zieht er rüber und fährt und rein und ist leider durch gewesen.
- 53:01Speaker 0: Und das sind nur so Dinge.
- 53:03Speaker 0: Ich traue niemand auf der Straße und bevor ich überholt es dauert lang.
- 53:08Speaker 0: Nur wenn ich sicher bin, dann schau wirklich ob da irgendwo ein Weg ist oder sowas gerade wenn irgendwie so ein Pick hat mit Heu und alles Du musst dir da ein bisschen mitdenken.
- 53:15Speaker 0: Das ist alles klar, was du dich treiben lassen.
- 53:17Speaker 0: Es ist wunderbar und alles.
- 53:19Speaker 0: Aber ich trau da niemanden.
- 53:21Speaker 0: Ich traue in der Stadt nicht mehr und fahre am liebsten hinten und hab mich ruhen lassen alle überholen.
- 53:25Speaker 0: also das ist wie gesagt dieses Thema war nie da.
- 53:30Speaker 0: Das hat sich einfach dann entwickelt weil ich zuerst an mich gedacht habe ob ich Ob ich mein Leben wieder gehe?
- 53:37Speaker 0: Ich wollte wieder von der Kamera stehen.
- 53:39Speaker 0: Ich wollte das wieder, das wieder und habe dann wirklich einen sehr guten Freund, einen Redaktor vom ZDF, den Klaus Belling, die hat man auch eine Rolle gegeben.
- 53:47Speaker 0: Der hat nur gesagt, du schaffst aus, kannst laufen, kannst joggen und so.
- 53:51Speaker 0: Dann sage ich ja doch schon!
- 53:55Speaker 0: Und es war's dann also.
- 53:56Speaker 0: Und ich hab dann langsam wieder zurückgekommen.
- 53:59Speaker 0: Toi toi toi, alles okay.
- 54:01Speaker 1: Wer jetzt Lust bekommen hat, auch mal in so einer Tour zu fahren Da sollte erst mal dein Buch lesen.
- 54:06Speaker 1: Und vielleicht gibt es da ein paar gute Ideen dann für Touren, die sind ja hinten mit drin.
- 54:12Speaker 1: Danke dir, dass du dir die Zeit genommen hast!
- 54:15Speaker 0: Ich wollte eigentlich nie ein Buch schreiben... Die Idee wurde an mich herangetragen vor zwei Jahren und ich habe mir gedacht, Mensch, aber dann habe ich einen sehr guten Spruch von einem Indian Chief gelesen.
- 54:29Speaker 0: Der hat gesagt, jeder Mensch Jeder ältere Mensch ist eine wandelnde Bibliothek und man sollte eigentlich sein Leben aufschreiben.
- 54:37Speaker 0: Ob das für andere interessante Suche nicht, das wird sich dann rausstellen.
- 54:41Speaker 0: Aber es gibt viele Menschen die machen so viel Erfahrung, die für andere auch gut sein könnten.
- 54:46Speaker 0: Und das haben wir dann noch mal gesagt.
- 54:47Speaker 0: Mensch, Wolfgang, du hast eine sehr feue erlebt und ich habe keine negativen Sachen erlebt.
- 54:52Speaker 0: So eine Sache erlebt und so eine Sache.
- 54:54Speaker 0: Mein Unfall war auch nicht negativ.
- 54:55Speaker 0: Das war eine Station in meinem Leben, die ich genommen habe und einfach weitergegangen bin.
- 55:02Speaker 0: Und nicht irgendwie so, ich weiß nicht, warum ist das mir passiert?
- 55:06Speaker 0: Fuck it!
- 55:07Speaker 0: Nix da.
- 55:08Speaker 0: Aufrecht mit Indianern Kopf nach oben und weiter geht.
- 55:12Speaker 0: I am achieve another warrior.
- 55:14Speaker 1: Wunderbar.
- 55:15Speaker 1: Danke dir.
- 55:16Speaker 0: Gern geschehen.
- 55:20Speaker 1: Das war es leider
- 55:21Speaker 0: schon.
- 55:22Speaker 0: Die letzte
- 55:23Speaker 1: Runde ist ausgetrunken.
- 55:24Speaker 1: –
- 55:24Speaker 0: das
- 55:24Speaker 1: Gespräch zu Ende.
- 55:26Speaker 1: Vielen Dank fürs Zuhören.
- 55:29Speaker 1: Bitten
- 55:29Speaker 0: im Rücksicht auf die
- 55:30Speaker 1: Nachbarn und sei leise, wenn du die Bar verlässt.
- 55:34Speaker 1: Aber vergiss auf keinen Fall den abonnieren Button zu klicken!