Latest / RENEWA Sanierungsnavigator / Altes Fertighaus sanieren: 5 Schwachstellen, die du kennen solltest
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- RENEWA GmbH: Schönes Grundstück, alte Bäume, eine ruhige Nachbarschaft, mittendrin vielleicht ein Fertighaus aus den 60ern oder 70ern, große Fenster, alles auf einer Ebene und beim Rundgang denkst du, daraus könnte man richtig was machen. Das stimmt auch, nur muss man hier vor dem Kauf wirklich genauer hinschauen, denn die entscheidenden Fragen verstecken sich bei diesen Häusern häufig hinter der Wandverkleidung. Wir schauen uns jetzt mal fünf typische Schwachpunkte von Fertighäusern aus diesen Baujahren an und erklären, was die für eine Sanierung bedeuten. Vorher war ein Thema, das unbedingt auf die Liste gehört, Schadstoffe. In frühen Fertighäusern wurden teilweise Materialien verarbeitet, die heute problematisch sind. Dazu gehören bestimmte Holzschutzmittel, Formaldehydhaltige Holzwerkstoffe und möglicherweise auch Asbest. Das heißt nicht automatisch, dass jedes alte Fertighaus jetzt komplett entkehrt werden muss, aber was belastet ist und wie damit umgegangen werden sollte, das muss halt fachlich untersucht werden. Und das natürlich am besten auch vor dem Kauf. Einfach auf eigene Faust eine Wand aufreißen ist wirklich keine gute Idee. Und damit zum ersten Schwachpunkt, dem Keller. Riecht es beim runtergehen vielleicht schon muffig, blättert der Farbe ab, gibt es feuchte Stellen. Das sollte alles geklärt werden, woher die Feuchtigkeit kommt. Der mögliche Probleme kann es hier mit der Abdichtung gehen. Kann auch sein, dass sich feuchte Luft an kalten Kellerwänden niederschlägt. Die Lösung hängt dann von der Ursache ab. Einfach drüber streichen oder pauschal mehr lüften, das reicht da nicht. Bevor du den Keller dann als Hobbyraum einplanen solltest, feststehen, was dafür gemacht werden muss. Der zweite Schwachpunkt, der sitzt oft direkt darüber, nämlich der Sockelbereich. Gemeint ist da der untere Bereich der Außenwand, wo die Hauskonstruktion auf Keller oder Bodenplatte trifft und wenn dort über längere Zeit Feuchtigkeit eingedrungen ist, können Dämmungen oder Holzbauteile beschädigt sein. Von außen muss das eben nicht mal unbedingt auffallen. Deshalb lohnt sich hier eine besonders gründliche Untersuchung, ob dafür einzelne Stellen geöffnet werden müssen oder wie das sicher funktioniert. Das sollte eben eine Fachperson festlegen, beim Kauf natürlich in Abstimmung mit den Eigentümern. auch klar. Dritter Bereich ist die Dämmung. Was vor 60 Jahren nämlich als modern galt, das entspricht heute nicht mehr den energetischen Standards. Das merkst an kalten Oberflächen, wenig Behakelichkeit und hohen Energieverbrauch. Ein Energieausweis und frühere Verbrauchsabrechnung, die können da schon erste Hinweise liefern, die ersetzen aber keine Untersuchung des Hauses. Entscheidend ist ein Plan, in dem Wände, Fenster, Dach, Lüftung auch zusammenpassen. Und wenn du einzelne Bauteile verbesserst, verändert sich auch das Zusammenspiel im Gebäude. Damit kommen wir auch zum vierten Schwerpunkt und da geht es ein bisschen hinauf. Das Dach. Auch da muss man sich natürlich Dämmung angucken, Luftdichtheit und mögliche feuchte Schäden. Und wenn ohnehin Arbeiten anstehen, lassen sich diese Themen auch gemeinsam angehen. Und falls du uns schon ein zusätzliche Stockwerk vor Augen hast, ob eine Aufstockung möglich ist, das lässt sich bei Fertighäusern nicht pauschal beantworten. Fairerweise bei Massivhäusern auch nicht. Aber dafür muss hier vor allen Dingen die Tragfähigkeit und die baulichen Möglichkeiten geprüft werden. Denn das ist bei Fertighäusern noch ein bisschen relevanter. Fünftens geht es ⁓ die Haustechnik. Gerade Wasserleitung, Heizung und Elektrik können sogar noch aus der Bauzeit stammen. bei der Heizung wäre es aus den 60ern natürlich ein Kuriosum, aber zumindest bei den Leitungen ist das ein Faktor, den man sich mal anschauen sollte. Und dann gehört der Zustand auch unbedingt auf den Prüfstand. Nicht alles muss wegen des Alters raus, aber man kann ja auch nachträglich zum Beispiel Rohre dämmen, muss es vielleicht sogar, wenn man hier an die Heizung geht. Und Sicherheit, Zustand und künftige Nutzung entscheiden am Ende auch darüber, was davon bleiben kann. Bei der Heizung kommt noch dazu, wenn du den Energiebedarf durch die Sanierung senkst, dann sollte die neue Anlage dazu passen. Deshalb lohnt es immer, Gebäude, Hülle und Heizung gemeinsam zu planen. Gerade bei den Heizkosten ist das aktuell auch ein großer Faktor, welche Art von Heizung du einplant. Hier gehen die meisten inzwischen auf eine Wärmepumpe und das sieht von den laufenden Kosten auch langfristig am besten aus. Was bedeutet das jetzt aber für den Hauskauf, wenn du davor stehst? Ein altes Fertighaus kann unbestritten sehr viel Potenzial haben. Ob daraus aber auch ein gutes Projekt wird, das entscheidet sich auch daran, wie gut die Designierung vor dem Kauf einschätzen kannst und welche Kosten da am Ende noch für dich anfallen. Deshalb Rechne Kaufpreis, Sanierung und einen Puffer für Überraschung zusammen und so erkennst du, ob das Haus auch nach den notwendigen Arbeiten noch zu deinem Budget passt. Bei Reneva können wir dich natürlich dabei unterstützen, die energetischen Maßnahmen, die Reihenfolge und die Kosten zusammenzubringen. Dafür gibt es für Hauskäufe auch einen Sanierungskompass. Link dazu, den packe ich mal in die Show Notes. Und damit hat man dann auch das Instrument an der Hand, damit aus, da könnte man was draus machen, wirklich ein konkreter Plan für dein neues Zuhause wird.