Latest / Berlin Booth / Reese über die Leipziger Clubszene, die Liebe zu House und das Groovers-Kollektiv
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- 0:05Max Martin Herzlich willkommen. Geil, dass es klappt.
- 0:10Du hast in Berlin ran gestoppt, wie man so schön sagt.
- 0:13Richtig, ich bin bin kurz ran gefahren und jetzt bin ich hier
- 0:16auf der berühmten schwarzen Couch und.
- 0:19Du hast schon so ne kleine Route hinter dir, ne?
- 0:21Ne kleine Route hinter mir. Ich hab.
- 0:23Siehst du schon wieder kleiner Insider?
- 0:24Ne, die Uhr ist mir heute zu tausendmal schon abgefallen, sie
- 0:27fällt mir wieder ab, ich leg sie jetzt zwischen die Beine.
- 0:29Dann soll es einfach, dann soll es einfach nicht sein.
- 0:33Ich hab ne kleine Route hinter mir, bisschen Termin aufeinander
- 0:36gelegt und war heute morgen schon beim beim Radiosender und.
- 0:42Bei dem Radiosender, wo wir als Kollektiv jeden Monat ne kleine
- 0:47Show hosten dürfen, genau, schau dort an die Jungs und Mädels vor
- 0:54Ort und wir sind ganz klassisch mal so n bisschen die Zahlen
- 0:58durchgegangen und haben unsere weitere Kollaboration und
- 1:03weitere Formate und Ideen ausgetauscht und.
- 1:08Das war n ganz geiler Termin muss ich sagen.
- 1:10Ich bin bin froh, dass alle Seiten irgendwie glücklich sind
- 1:12und so darfst gern weitergehen. Ja, da sind wir quasi gleich bei
- 1:17dem Punkt. Du kommst ja jetzt hier nicht
- 1:19nur als Künstler und Musiker, sondern als Kollektivbetreiber
- 1:25und Mitglied, als Veranstalter und als Leipziger.
- 1:30Richtig? Ja, so die wie nennt man das,
- 1:32die eierlegende Wollmilch. Ja, im.
- 1:35Im im musikalischen Bereich. Genau ja, also alles irgendwie
- 1:42in alles Reingewachsen, sagen wir mal so, die Depeschen treibt
- 1:46so treibt an, treibt das ganze Projekt an.
- 1:49Ich bin selber als Künstler und Produzent am Start, schon über
- 1:54die Jahre und jetzt haben wir die letzten 21,5 bis 2 Jahre
- 1:58ist. Das Kollektiv daraus entstanden
- 2:01und. Halt das.
- 2:03Ist groovers groovers Fam. Die groovers Fam.
- 2:06Aus Leipzig n. House Kollektiv.
- 2:09Wir haben uns auf die Fahne geschrieben, im Genre House
- 2:13Musik was zu bieten, das Genre zu supporten und als ich sag mal
- 2:21gesunde Koexistenz zwischen dem schnellen und harten Sound.
- 2:25Der jetzt schon über über n ganz, ganz langen Zeitraum in
- 2:28Deutschland gefahren wird und auch läuft.
- 2:31Techno Hard Techno ne Plattform zu bieten, ne Plattform nicht
- 2:36nur für das Genre sondern auch für alle Künstler und
- 2:39Künstlerinnen, die in dem Genre tätig sind, weil in Deutschland
- 2:42ist es nicht so einfach. Was heißt?
- 2:45Das. Wir sind gefutet worden, gerade
- 2:48über die Coronazeit und über soziale Medien einfach an tiktok
- 2:53mit schnellerem Sound. Ich glaub, das brauchen wir
- 2:57nicht totzureden das das ist ein Thema, was einfach stattfindet
- 3:02und was sich über die Jahre jetzt etabliert hat.
- 3:04Immer gerade und immer auf dem. Schneller immer auf dem Drop.
- 3:10Ja, und gerade bei der jungen Generation, die über die
- 3:14Coronazeit mit Reingewachsen ist.
- 3:17N ganz, ganz hohen Stellenwert hat und die junge Generation hat
- 3:21das für sich entdeckt und ein Genre was was früher oder zu
- 3:25meiner Zeit vor vor Corona stattgefunden hat war, war ganz
- 3:30Doll House Music und ich hab so n bisschen das Gefühl gehabt,
- 3:33dass das Ganze verschwunden ist oder nicht mehr so ganz auf der
- 3:36Bildfläche war und. Unsere Nachbarländer, die
- 3:39Holländer oder die die Schweizer oder allem voran einmal über den
- 3:44Teich geschaut UK bei denen läuft halt dieser Sound hoch und
- 3:49runter und wie gesagt, in Deutschland ist es ne Zeit lang
- 3:53gefühlt verschwunden gewesen und ich komme aus dem Hausbereich
- 3:57und aus dem Genre und hab gesagt Ey gerade für unsere Stadt,
- 4:01unsere Stadt Leipzig ist natürlich auch schneller
- 4:03geworden. Wir müssen irgendwas anbieten
- 4:06oder ich hab Bock, da irgendwie was zu machen und das hat so bei
- 4:11einigen unserer Teammitglieder so Früchte getragen und daraus
- 4:15hat sich das Ganze so geformt und mittlerweile sind wir fast 8
- 4:19Personen die das ganze Grooves kollektiv ausmachen, die für das
- 4:24Kollektiv ehrenamtlich sich die Stunden um die um die Ohren
- 4:27hauen. Sei es im Schnitt, sei es in der
- 4:30Labelarbeit, im Thema Marketing natürlich.
- 4:33Auch Label hab ich nicht nicht erwähnt, der.
- 4:35Acrover Stracks unser Label 2025, gegründet Anfang 2025 auch
- 4:41mit einer eigentlich mit einer, mit einer logischen und klaren
- 4:45Vision, einfach Sachen zu verwerten von Künstler und
- 4:49Künstlerinnen, die bei uns im Stream stattgefunden haben.
- 4:54Und den natürlich dann auch darüber ne Plattform zu geben,
- 4:58Releases rauszuhauen. Und ja, das das macht das ganze
- 5:03Kollektiv aus und über allem steht aber das Genre House
- 5:07Music. Ja, lass uns mal so n bisschen
- 5:10die Bremse anziehen. Gern.
- 5:14Weil also oder andersrum, ich zwing die jetzt mal so n Thema
- 5:16auf Feuer, weil Nein Leipzig, Leipzig ja.
- 5:24Hab ich viel Bezüge zu im Sinne von geographische Nähe aus?
- 5:28Als Berlin guckt man aus oder aus Berlin, guckt man manchmal
- 5:31so n bisschen rüber und sagt ja ist n bisschen wie klein Berlin
- 5:34und 10 Jahre oder 15 Jahre zurück sowas die Stadtstruktur
- 5:39es ist nicht so viel verbaut ist noch n bisschen günstiger,
- 5:43kulturflächen sind mehr vorhanden, aber Leipzig scheint
- 5:48irgendwie was Clubkultur betrifft auch zu struggeln so ne
- 5:50also es ist jetzt. Die Distillery war zu, jetzt ist
- 5:54sie wieder auf IFZ zu Axon auf Axon zu wieder da hab ich mir
- 6:02was was ist los also ist es ist es vergleichbar und darum hab
- 6:07ich dich auch eingeladen um dir die Frage stellen zu können ist
- 6:10es vergleichbar mit Berlin, also da wo alle hier sagen die Clubs
- 6:14die Struggen alle alles ist teuer, die Leute bleiben weg.
- 6:18Gibt vielleicht auch ein Überangebot in irgendeiner Form.
- 6:20Es muss sich in irgendeiner Form reduzieren.
- 6:22Ist Leipzig da vergleichbar oder sind wir in einer anderen
- 6:25Diskussion, was die Clubszenerie in der Stadt betrifft?
- 6:29Also grundsätzlich, ich bin urleibziger, ich bin in Leipzig
- 6:33geboren, werd wahrscheinlich auch in Leipzig zu Grabe gehen.
- 6:37Ich kann eigentlich nur für die Stadt werben, was in den Jahren
- 6:42jetzt passiert ist, in die ich aktiv mitbekommen habe.
- 6:46Leipzig ist gewachsen, Leipzig ist n Zufluchtsort für junge
- 6:51Menschen, aber auch für für alte Menschen.
- 6:54Wir haben uns infrastrukturell ziemlich weit, ziemlich ziemlich
- 7:00weit und gut entwickelt und schnell entwickelt.
- 7:04Bei uns ist, ich sag mal, noch bezahlbar, also gerade was
- 7:07Wohnraum angeht und ich glaube, das macht die Stadt so attraktiv
- 7:10neben der Clubkulturszene Wir haben ne wunderbare Altstadt und
- 7:17um auf deine Frage zurückzukommen n Überangebot an
- 7:20Clubs ja gab es ne Zeit lang du hast es gerade schon
- 7:24angesprochen, die Destillery hat geschlossen.
- 7:27Für uns ist da was absolute n absoluter großer Kulturraum
- 7:33weggebrochen. Die Destillerie hat wieder
- 7:36geöffnet und nebenbei sind aber natürlich noch ganz ganz
- 7:43kleinere Clubs entstanden, ganz ganz viele kleinere Clubs und
- 7:46wie du schon sagst Open Air Flächen.
- 7:49Ich hab ich hab letztens drüber nachgedacht, ich glaub wir haben
- 7:52jetzt aktuell Status heute. Wir haben ja trotzdem noch 6 bis
- 7:567 Clubs, elektronische Clubs Szene wo man theoretisch jedes
- 8:01Wochenende hingehen kann. Da sind noch nicht mal die
- 8:04wirklich kommerzielleren Diskotheken dabei.
- 8:06Davon haben wir ja auch Roundabouts 6 Stück also.
- 8:09Eher eher kulturräume, da wir. Haben schon eher kulturräume und
- 8:13natürlich die Freiflächen, die zur Verfügung stehen.
- 8:15Manchmal ist es schon n Überangebot, das muss man
- 8:18ehrlicherweise sagen, wir haben so ungefähr 600000 Einwohner und
- 8:23das ist teilweise n Überangebot und klar, also bei jedem ist es
- 8:28knapp im Geldbeutel, das ist nicht nur in Berlin so, das ist
- 8:30auch in Leipzig so. Man zahlt teilweise für n, für n
- 8:33Ticket für ne Open Air Veranstaltung,
- 8:35tagesveranstaltung bis zu 40€. Die Getränkepreise sind
- 8:39natürlich auch dementsprechend teurer geworden und das merkt
- 8:42man einfach. Der junge Raver sucht sich halt
- 8:44einfach aus wo er hingeht, es ist einfach nicht mehr die Kohle
- 8:47da um zu sagen OK ich Besuch 2 Veranstaltungen am Wochenende
- 8:51oder vielleicht auch 2 Veranstaltungen in der Nacht,
- 8:53das war noch mein Credo, das konnte ich mir noch vor knapp 15
- 8:57Jahren rausnehmen, wir sind in 2 Clubs die Nacht gefahren.
- 9:01Das ist heute nicht mehr möglich und es macht aber trotzdem noch
- 9:05ganz schön viel aus, dass wir trotzdem ziemlich viel Angebot
- 9:08haben in einer etwas kleineren Stadt.
- 9:10Ja, also jetzt in Richtung Berlin gesehen.
- 9:13Ja, und letztendlich ist ja so, wenn eine Institution schließt,
- 9:19ist es schon schwierig für eine für eine Community oder für für
- 9:24so ein Kulturkurs. Andererseits hat die Destille
- 9:27jetzt ja auch wieder aufgemacht, ne richtig anders.
- 9:30Anders ne anders und auch da wird die Zeit jetzt zeigen, ob
- 9:38die Konzepte also anders gesagt, ich glaub man muss sich als
- 9:44Club, der jetzt wieder angefangen hat, schon auch
- 9:48dessen Bewusstsein, dass man jetzt nicht nur die die normale
- 9:50Clubkultur anbieten kann, sprich Feiernächte von Freitag bis oder
- 9:54von Donnerstag bis bis Sonntag. Ich glaube, es muss parallel
- 9:58auch ein Raum für Konzerte, für Lesung et cetera geschaffen
- 10:02werden. Das ist, glaube ich, auch der
- 10:04Fall, das ist auch angedacht, aber auch da gibt es bei uns in
- 10:09Leipzig einfach super viel, ich will nicht sagen Konkurrenz,
- 10:12aber Räume, um so was stattfinden zu lassen.
- 10:15Nimmst du Konkurrenz für dich selber?
- 10:16Also jetzt mal für dich als Künstler stark wahr in der
- 10:20Stadt. Nee, das eigentlich nicht.
- 10:26Ich hab mich n Stück weit meinem Kollektiv verschworen und nehme
- 10:33in unserer Stadt eigentlich nur Dinge wahr, wo ich auch wirklich
- 10:36Bock drauf hab. Und wenn ich in Leipzig was
- 10:42starte, gerade mit dem Kollektiv, jetzt mit der
- 10:45Ausrichtung zum Beispiel auch in den Sommer, sag ich ganz klar.
- 10:50Volle Pace in unsere Veranstaltung rein und trotzdem
- 10:54ist es mir auch wichtig, dass neben uns als Hauskollektiv gibt
- 10:58es noch 23 andere, dass man sich untereinander einfach abstimmt.
- 11:03Ich glaub das hat in den Jahren jetzt auch so n bisschen
- 11:05gefehlt, weil jeder so n bisschen in seiner Bubble
- 11:07rumgeschwommen ist und hat so seine Veranstaltung und seine
- 11:09Leute so Rangezogen und gemacht. Und wir sind aber irgendwie so
- 11:14im Austausch über über das letzte Jahr dazu gekommen.
- 11:18Ey, warum starten wir einfach nicht irgendwas anderes, was
- 11:20gemeinsames, wo sich 23 Kollektive einfach
- 11:24zusammenschließen und n Tag oder n Abend zusammen kuratieren und
- 11:30am Ende geht geht es da jetzt nicht um die Konkurrenz, sondern
- 11:34eher um das logische Denken, möglichst viele Leute für für
- 11:38für das Genre zu begeistern und. Ja, am Ende natürlich auch den
- 11:44Leuten nicht zu sagen, OK, es findet was in der Innenstadt
- 11:46statt, es findet was im Leipziger Westen statt und im
- 11:48Leipziger Süden, das wäre absolut kontraproduktiv.
- 11:52Kollektivarbeit ist ja in Berlin in den letzten Jahren nicht nur
- 11:55dadurch aufgefallen, dass Veranstaltungen kuratiert worden
- 11:59sind von kollektiven, sondern dass auch in zumindest manchen
- 12:04Clubbereichen der Club als Ort in den Hintergrund getreten ist
- 12:09für die Besucherinnen. Und Kollektive viel stärker an
- 12:14Sichtbarkeit und an Attraktivität gewonnen haben,
- 12:16sage ich jetzt mal. Also um es mal jetzt runter zu
- 12:19brechen, die Menschen gehen nicht mehr in den Club, weil sie
- 12:21in den Club wollen, sondern sie gehen zu dem Kollektiv, sie
- 12:24folgen dem Kollektiv und oder der Künstlerin ist es bei euch
- 12:27ähnlich, war das bei euch ein ähnlicher Anlass und oder ist es
- 12:31in Leipzig ähnlich möglich zu sagen, wir nehmen uns clubräume
- 12:33und bespielen die so wie wir das uns als Kollektiv vorstellen?
- 12:37Das ist möglich, ja. Bis zu einem gewissen Punkt.
- 12:42Und der Punkt nennt sich Eintritt.
- 12:43Der Punkt nennt sich Miete, der Club, also wir haben diese,
- 12:48diese Örtlichkeiten, die sagen, klar, wir stellen die
- 12:51Räumlichkeiten, die Clubräumlichkeiten zur Verfügung
- 12:53nehmen, natürlich dafür aber eine Miete und dann muss man
- 12:56ganz ehrlich sagen, OK, wie groß ist das Kollektiv, welche Bubble
- 12:59schwimmt, schwimmt da drumherum und können wir uns das leisten
- 13:03und können wir, können wir im Booking fahren, können wir uns
- 13:06jemand extern einladen oder nicht?
- 13:09Aber klar von meiner Seite oder von unserer Seite ausgesprochen
- 13:13ist es schon der Fall. Also die Angebote gibt es auf
- 13:16jeden Fall, wenn ich jetzt. Blind Folded zu euch da
- 13:20Reinmarschiere nach Leipzig und Sage, gib mir einen Tipp.
- 13:23Was ist der Tipp, was ist der Tipp, den du aussprechen wirst?
- 13:26Sagen würdest ja, da musst du unbedingt gesehen haben, musst
- 13:28du unbedingt gehört haben. Im im Club Kontext oder ja okay
- 13:33ich denke die Destillerie, da kann man auf jeden Fall immer
- 13:36einen Abstecher machen. Eigentlich kannst du auch bei
- 13:38uns von von Donnerstag bis Sonntag durchraven sowas nicht.
- 13:43Kommt drauf an, wenn du wenn du anreisen möchtest gehen wir von
- 13:46einem normalen Freitagabend aus. Also es gibt es Eli Parmanoke,
- 13:50es gibt die neue Welle, es gibt die Distillerie, es gibt noch
- 13:54diverse kleinere Läden, die im subkulturellen Raum unterwegs
- 13:57sind, die sporadisch Partys fahren.
- 14:01Und die aber schon auch einfach ein bisschen in der anacround
- 14:03Szene noch mit mit Agieren, wo man einen schönen
- 14:06Sonntagnachmittag für eine After Hour zum Beispiel haben kann.
- 14:08Auch das ist der Fall, davon muss man natürlich immer ein
- 14:11bisschen wissen, also man, man muss davon erfahren, aber bei
- 14:18uns kannst du auf jeden Fall von Freitag bis Sonntag ein echt
- 14:21gutes Partywochenende haben. Ist Clubkultur in Leipzig
- 14:25stärker politisch? Ich frage das die also
- 14:29Clubkultur in Berlin ist auch sehr politisch, aber es drückt
- 14:33sich nicht immer zwangsläufig in der in der politischen Position
- 14:38aus, sondern es ist sozusagen eher geformt dadurch, dass du
- 14:42spezifische Angebote hast, spezifische Veranstaltungen
- 14:46hast, sich das also eher im Line oder in der Party oder im Event
- 14:52niederschlägt, anstatt in einem politischen.
- 14:56Ausdruck sag ich jetzt mal, ist das in Leipzig anders?
- 15:03Nee, ist nicht anders. Ich glaube, der Dancefloor war
- 15:09grundsätzlich schon immer, also Clubkultur und der Dancefloor in
- 15:13Leipzig war schon immer schon auf jeden Fall links
- 15:15ausgerichtet. Wir haben natürlich auch bei uns
- 15:21Leute, die selektieren an der Tür und man muss aber ganz klar
- 15:24unterscheiden zwischen. Zwischen Läden, wo auch
- 15:29Touristen n Zugang haben oder wo Läden wie zum Beispiel die
- 15:33Distillerie oder die neue Welle, wo da ganz klar der Fokus auch
- 15:38auf Club Blick, das heißt man man geht dorthin, weil man das
- 15:41will und von daher, ja es gibt es gibt diese Türen, es gibt
- 15:47diese Ausrichtung, aber ich glaub so so, so streng oder so
- 15:51so so krass wie in Berlin ist es tatsächlich nicht, nein, ja.
- 15:56Wobei ja doch, es gibt nur einige Türen bei uns, die hart
- 15:58sind. Ja, ich frag das auch immer so
- 16:03ein bisschen, weil ich Leipzig leider, ich muss jetzt noch mal
- 16:07zur Politik zurück, wenn es für dich in Ordnung ist, ja immer
- 16:09als Insel wahrnehmer ich nehme Berlin auch als Insel wahr, aber
- 16:12als eine sehr große Insel, aber Leipzig nehme ich immer noch ein
- 16:18bisschen viel stärker als als rote Insel war, weil drumherum
- 16:23sehr viel blau ist. Ja hat es eine Wirkung?
- 16:26Auf die Szene und eure Arbeit in irgendeiner Form, oder?
- 16:32Also man versucht natürlich schon drauf zu achten, ne also
- 16:36klar, es ist jetzt nicht ausgeschlossen, dass dass man
- 16:39auch mal auf jemanden trifft auf dem Dancefloor, der der
- 16:42irgendwie politisch anders eingestellt ist.
- 16:44Das ist, das ist einfach Fakt und ich finde das ist auch OK
- 16:47so, bis zu einem gewissen Maße. Man soll trotzdem noch
- 16:51miteinander feiern, aber man kann sich natürlich auch schon
- 16:53an einer Bar mal. Über die ein oder andere
- 16:55politische Lage austauschen, das ist de facto so, dass das, das
- 17:00kann man nicht wegschweigen und das ist auch, ich find es auch
- 17:02wichtig, bei nur mit dem Reden oder mit der Kommunikation
- 17:08kommst du in einen guten Austausch und wenn ich mich zum
- 17:12Beispiel mit Veranstaltern aus dem Umland unterhalte, dann
- 17:16sieht bei denen natürlich schon noch ein Ticken anders aus, ne,
- 17:18gerade im ländlichen Raum von Leipzig, ich mein das ist, es
- 17:21ist einfach. Das ist einfach so, da haben wir
- 17:25einfach eine große blaue Wählerschaft, so, aber trotzdem
- 17:29ist es auch wichtig, dass man dort was stattfinden lässt und
- 17:31das dort veranstaltet wird. So, aber man sollte auf jeden
- 17:37Fall immer in den guten Austausch in Kontext gehen.
- 17:40Das hat man ja in Berlin auch. Also ich habe immer das Gefühl,
- 17:42dass manchmal die so eine so eine Linie zwischen älteren
- 17:49Partygängern oder Älteren. Also älteren DJS und
- 17:54Kulturkosmos anders tickt als als als Person, die jetzt
- 17:58einfach so Millennials sind in dem Sinne, dass das schon
- 18:04wichtig ist, dass man Räume baut, die Safespace für
- 18:08Minioritäten sind, aber andererseits das manchmal auch
- 18:13verhindert, den Kontext zu haben, sich auszutauschen, also
- 18:18auch mal auf Personen zu treffen, die anders, die anders
- 18:21sind. Und manchmal vielleicht auch
- 18:23unangenehm anders sind. Ich mein jetzt nicht mit.
- 18:24Unangenehm, dass die Situation unangenehm sein soll, sondern
- 18:26dass man denkt, so krass also das normale, die Teile ich
- 18:28überhaupt nicht so die einfachste wäre jetzt sowas wie
- 18:31also Rechtspopulismus oder rechtsextremistische Gedanken
- 18:34ist sozusagen der das Mordor, das ist sofort da in der
- 18:37Vorstellung, aber dass der Clubkontext n Raum ist, wo
- 18:41Menschen aufeinandertreffen, die sonst nichts miteinander zu tun
- 18:44haben und. Der Clubraum das sein kann, wo
- 18:48sich vielleicht Sachen und Diskurse auch auflösen können,
- 18:51zumindest für eine gewisse Zeit oder als Denkanstoß.
- 18:55Das das meine ich mit so einer, mit so einem, mit einem gesunden
- 18:59Austausch. Ich habe absolut nichts dagegen,
- 19:02wenn wenn jemand von mir aus eine andere Meinung hat und oder
- 19:07meiner Meinung nach oder meiner Meinung kritisch gegenübersteht.
- 19:12Wir müssen nicht Best Friends auf dem Dancefloor werden, weil
- 19:14warum sind wir da? Wir sind wegen elektronischer
- 19:16Musik da am Ende, und das ist für mich das wichtigste und noch
- 19:23mal zu deiner Frage, noch mal noch mal ein bisschen.
- 19:26Bisschen zurück. Sie war ein bisschen.
- 19:28Verschachtelt ja, aber ja, also virumblarum.
- 19:35Natürlich trifft man auf Menschen, die eine andere
- 19:37Meinung haben, auch im DJ Kontext, auch im Künstler
- 19:41artist, Kontext und. Gerade wie du schon ansprichst,
- 19:44die etwas ältere Generation. Die haben nun einfach andere
- 19:47Zeit mitgemacht, die haben die haben andere Standards früher
- 19:51gehabt, das muss man akzeptieren, solange mir keiner
- 19:56seine Meinung mit dem Finger aufdrückt, ist das für mich in
- 20:00Ordnung und man kann sich dann von der Bar entfernen und oder
- 20:04noch kurz anstoßen und sagen, OK sei es doch getan darum und dann
- 20:09sieht man sich nie wieder. Ich denk mal also ich bekomm n
- 20:12Problem damit, wenn mir wirklich jemand ne Meinung aufdrücken mag
- 20:15und davon nicht abhält und da gehen bei mir dann die Schatten
- 20:19einfach relativ schnell unter. Kriegst du.
- 20:21In der wenn du in der Republik unterwegs bist zum Thema öfter
- 20:23mal aufgedrückt. Ich frag das immer reflektierend
- 20:27auf mich, ob meine Fragestellung manchmal so n bisschen lame
- 20:30daherkommt, weil sie klischeehaft sind oder weil sie
- 20:33sich oder weil sie n Klischee beinhalten, an dem ich mich in
- 20:35irgendeiner Form abarbeite. Deshalb frage ich Christus mit
- 20:38Themen. Kommt jetzt das das Thema in
- 20:41irgendeiner Form immer mal entgegen?
- 20:42Nee. Zum Glück nicht OK gut.
- 20:44Dann haben wir hier ne Insel gebaut, richtig?
- 20:47Nee, zum Glück nicht. Ich glaube, ich halt mich aber
- 20:48auch in in, in Lokalitäten oder in Kollektiven, auf die
- 20:54grundsätzlich auch nicht so n Publikum anziehen und man dann
- 20:57automatisch gar nicht in so ne Diskussion kommt.
- 21:00Aber klar also in in früherer Zeit ist es schon vorgekommen
- 21:04ist. Kollektivarbeit.
- 21:07Arbeit im im im Sinne der Anstrengung.
- 21:10Absolut ja, körperlich wie kognitiv.
- 21:13Ja, wir hauen uns wirklich die Stunden um die Ohren, wenn ich
- 21:16jetzt gerade von unserem Videoteam mal ausgehen kann, so
- 21:21ne Postproduktion von den Streams, die wir in in Leipzig
- 21:24in den alten Wetterradar Tower aufnehmen.
- 21:27Das ist cool vor Ort, so die 2 Stunden alles vorzubereiten, den
- 21:31Artist zu begleiten, das Set zu hören, den Input seinerseits zu
- 21:37bekommen. Das ist ne geile Geschichte,
- 21:39aber hinten ran hängt noch n ganzer Rattenschwanz.
- 21:42Postproduktion, die Jungs vom Schnitt, ich glaub die die, die
- 21:46schmeißen sich dort die 8 bis 10 Stunden pro Video um die Ohren.
- 21:49Und natürlich auch, wie publiziert man alles nach außen,
- 21:53ist es eine gerechte Plattform, die wir geben, machen wir genug
- 21:56für den Artist, der teilweise zu uns kostenlos kommt, teilweise
- 22:01auch aus dem Ausland kommt, aus Zürich, aus Tokio, haben wir
- 22:04jetzt jemand da gehabt, dem will man natürlich auch gerecht
- 22:08werden, und da ist natürlich das Endprodukt, das Video, was wir
- 22:11dann haben, das muss einfach sitzen, und da gehört sehr, sehr
- 22:14viel Arbeit dazu. An meiner Stelle ist das halt
- 22:18einfach die Kommunikation, also die kommunikative Ebene vorab
- 22:21und danach, das heißt, wie akquiriere ich Leute, wie
- 22:25überzeuge ich Leute von von dem Konzept bis hinzu der
- 22:29Radioschone am Ende, wo man stattfindet.
- 22:32Das ist auch nicht für jedermann so, dass das das Wohlfühlthema
- 22:39und genau das das ist, das ist einfach meine Arbeit, und da
- 22:43gehen natürlich auch einfach Stunden drauf, aber.
- 22:46Am Ende zahlt sich das schon irgendwie alles aus, weil man
- 22:51wirklich gute 2 Stunden vor Ort hat.
- 22:53Und wenn der Artist dir danach wirklich auch spiegelt, EY, das
- 22:56war geil bei euch, ich hab mich sehr sehr wohl gefühlt, das
- 23:00Endprodukt passt für mich, das ist super und am Ende hat er ja
- 23:04auch Content für sich, was repostet werden kann, dann ist
- 23:09das schon beseelend was. Ist denn deine Rolle in dem in
- 23:12dem Kollektiv da? Die.
- 23:13Vogelperspektive du hältst also alles zusammen richtig?
- 23:17Ja, also ich hab das Kollektiv mit meiner mit meiner Freundin
- 23:21gegründet und dann ging alles so n bisschen Schlag auf Schlag und
- 23:26sind immer mehr Personen mit dazu gekommen und die
- 23:30Departments haben sich verteilt und ich schau halt einfach,
- 23:33dass. Dass dass alles irgendwie
- 23:36beisammen bleibt, dass gerade auch im Veranstaltungsbereich
- 23:39auch so n Riesenthema, dass wir bei unserem Corporate Design
- 23:43bleiben, dass wir die die Line UPS gut kuratieren und vor allen
- 23:49Dingen auch divers kuratieren und dass irgendwie jeder sich
- 23:53gut abgeholt fühlt und kommunikationskey, das Merk ich
- 23:58auch jede Woche wieder bei der Arbeit im Kollektiv und.
- 24:03Ja, das das ist so, das ist so mein Job bei.
- 24:06Diversitäten Thema, was natürlich da war oder was ihr
- 24:09euch auch so ein bisschen bewusst machen musstet in der
- 24:12gemeinschaftlichen Arbeit, das. War ist zum Glück natürlich
- 24:15gekommen. Ich muss sagen, wir haben
- 24:17überhaupt gar keine Probleme damit.
- 24:21Gendergerecht zu Bocken bei uns bewerben sich Menschen, Artists
- 24:26und das ist das ist n gesunder n gesunder Ausgleich, also
- 24:31zwischen männlich, weiblich von daher wir haben damit
- 24:33witzigerweise überhaupt gar keinen Stress bist.
- 24:35Du in die da, in den also ich meine für n Kollektiv auch für n
- 24:42Label für ne Sendung da die Fäden zusammenzuhalten stellt
- 24:46sich mir dann immer akkurat die Frage.
- 24:48Wo bleibt denn dein wo? Wo bleibt denn da dein kreativer
- 24:51Output, selbst als Künstler? Das ist ne berechtigte und sehr
- 24:55gute Frage, auch in 2025, wofür uns so viele, viele Wege
- 25:01zusammengekommen sind, ist das natürlich n Thema für für mich
- 25:04als Künstler gewesen. Die Zeit war natürlich nicht
- 25:07mehr da ins Studio zu gehen oder es kam zwischendurch immer was,
- 25:10was irgendwie mehr prio hatte. Ich hab mir auf die Fahne
- 25:15geschrieben für 2026 mir produktionsslots in der Woche
- 25:19halt freizuhalten und wirklich zu sagen, OK Dienstag ist so
- 25:23mein Tag wo ich gar nichts mache, Mittwoch mach ich viel
- 25:26Studioarbeit, bin am Nachmittag bis abends dann komplett im
- 25:30Studio und leg mein Handy auch beiseite, das ist nicht immer
- 25:32einfach weil Donnerstag hast du umso mehr zu tun.
- 25:36Beziehungsweise geht manchmal Donnerstag auch für mich als
- 25:38Artist schon wieder das Wochenende los.
- 25:40Ich wollt gerade. Sagen und das.
- 25:41Traveling und du hast. Ja, schon ne Woche hinter dir,
- 25:43dann Donnerstag fast so ne um zu wissen, dass das Wochenende
- 25:46gerade anfängt, richtig? Bei mir ist es also in
- 25:50Anführungsstrichen zum Glück jetzt nicht so, dass ich
- 25:51wirklich jedes Wochenende 23 Gigs spiele.
- 25:54So, es gibt auch Wochenende, zwischen die habe ich frei und
- 25:58an den Wochenenden genieße ich natürlich erstmal irgendwie
- 26:00ausschlafen, mich gesund zu ernähren, Sport zu machen.
- 26:06Und mich dann natürlich in meinen Safe Space zu bewegen,
- 26:10nämlich in mein Studio zu setzen, mich einzugraben und
- 26:15Ideen weiter auszuarbeiten. Gibt es, kommt mir ja die Frage,
- 26:20weil du sagst gesund ernähren, gesund leben.
- 26:22Gibt es eine Zeit wo du am liebsten spielst?
- 26:25Ja, ich mag die Nacht schon. Ich mag, ich mag die After Hour
- 26:29sehr gern, nicht aus dem Kontext, weil ich ausgeschlafen
- 26:34in den Club komme, sondern weil das.
- 26:36Das ist so n Knistern. Afterhour ist was ganz
- 26:39Besonderes. Afterhour zu spielen ist auch
- 26:41nicht einfach, ich hab es mir immer einfach vorgestellt, weil
- 26:43ich dachte ey ich mach Dub House Stuff afterhour spielen, das
- 26:46geht leicht so aber ist es gar nicht, ich mag es trotzdem es
- 26:51ist ist ne Challenge ne Herausforderung die Menschen die
- 26:55noch mal ihr hoch bekommen noch mal abzuholen, die Menschen die
- 26:58aber auch schon sagen Oh ich hab die Partynacht schon in den
- 27:00Knochen. Da aber trotzdem noch mal zu
- 27:03sagen, OK, ich habe hier noch einen kleinen Input für dich,
- 27:06komm, bleibt noch die Stunde da. Hör mir zu, das ist glaube ich
- 27:09so meine meine meine meine Lieblingszeit wann?
- 27:12Und wann hast du angefangen? Roundabout vor 15 Jahren ja.
- 27:17Wenn man, wenn man so einen kleinen Bogen schlägt, fühlst du
- 27:22dich in der Jetztzeit mit der all der Anstrengung, mit all
- 27:24dem, mit All der Ökonomisierung, die die.
- 27:30Diese ganze Kulturbranche in den letzten Jahren mal wieder
- 27:32durchgemacht hat, hat sie ja schon schon Ende der 90er und
- 27:35Anfang der 2000 Zehner und so ne.
- 27:37Also gibt ja immer immer Phasen, aber gab es ne Phase wo du sagst
- 27:42da habe ich mich richtig wohl gefühlt?
- 27:43Es war gut, das war so da haben da war so n Peak erreicht wo du
- 27:46jetzt im Nachgang sagen würdest das war ne top Zeit oder gibt es
- 27:52sowas nicht? Ich glaube ich für mich jetzt
- 27:55irgendwie so. Am wohlsten mit am wohlsten,
- 27:58aber einfach aus dem Thema von. Ich habe da irgendwie schon 10
- 28:01Jahre hinter mir und bringe ein Stück weit Erfahrung mit.
- 28:05Bin mittlerweile auch in der Lage Tipps zu geben, jungen
- 28:11Artis, die die, die jetzt irgendwie so auf die in unsere
- 28:16in unsere Bubble Halt kommen über den über den Stream oder
- 28:18über das Label zu sagen, OK. Lass uns mal langsam angehen,
- 28:24lass uns mal strukturiert angehen und bis hinzu du kriegst
- 28:30ne Major Label Anfrage weil du weil du n fetten Track
- 28:32produziert hast. Chill mal, lass mal die e Mail
- 28:35noch irgendwie 23 Tage liegen und mach dir wirklich mal
- 28:37Gedanken. Hol dir mal ne Meinung ein was
- 28:40das für n Rattenschwanz hat also ich fühl mich in dieser
- 28:43Jetztzeit eigentlich ganz wohl. Aber ich muss zugeben,
- 28:45natürlich, die Anfänge war natürlich geil, also Clubkultur
- 28:48für sich zu zu entdecken, Nächte durchzuziehen, Leute
- 28:52kennenzulernen und in die ganze elektronische Szene
- 28:55einzutauchen, das war natürlich mein Blowing vor vor 10 bis 15
- 29:00Jahren. Fällt es dir leicht, Kontakte zu
- 29:02knüpfen? Nicht zwingend, nicht zwingend,
- 29:08nein. Auch über die Labelarbeit ist es
- 29:12jetzt ist es so n Ding, was mich immer wieder challenged auf
- 29:15Leute zuzugehen, Leute für unser, unser, unser Kollektiv zu
- 29:19gewinnen, für die Sache an sich zu gewinnen, das ist schon immer
- 29:22n Thema, aber ich werde wurde übel immer wieder damit
- 29:26konfrontiert beziehungsweise immer wieder getriggert von
- 29:30daher also also ich glaub meine Freundin würde sagen das das
- 29:35fällt mir leicht aber ich aus mir heraus würde sagen ja das
- 29:38ist schon manchmal ganz schön Hassel.
- 29:40Ich, ich frag das, weil ich ich das immer so n bisschen
- 29:44zwiespältig wahrnehme. Auf der einen Seite finde ich,
- 29:47ist die Clubkultur jetzt nicht nur elektronisch, sondern
- 29:50generell, die Clubkultur empfinde ich die als divers und
- 29:54sehr offen, andererseits gibt es aber auch so Verschlüsse.
- 29:59Wo ich manchmal nicht keine Antwort drauf habe, warum das so
- 30:02ist. Also meine ist natürlich klar,
- 30:04nicht jeder kann überall wirken, nicht jeder will mit jedem zu
- 30:07tun haben, nicht jeder will sich für jede Nuance, für jede andere
- 30:11Ebene irgendeiner Form interessieren.
- 30:13So aber gerade in der Clubkultur hab ich manchmal das Gefühl, auf
- 30:15der einen Seite n super Space für noch was für eine Idee auch
- 30:20immer total offen, auf der anderen Seite aber manchmal auch
- 30:23schon n bisschen verschlossen, so dass ich mich frage, wie
- 30:26kommt man da denn jetzt ran? Wie kommt man da denn jetzt
- 30:28rein? Ja, ich.
- 30:29Versteh das ja so. Also das ist so, aber das sind.
- 30:31Meistens also Menschen sind Strange, aber das sind meistens
- 30:38diejenigen, die tatsächlich schon mit viel Input
- 30:41konfrontiert werden. Also ich Booker von einem Club.
- 30:46Ja, möchte ich nicht sein, weil da wirst du beladen, da wirst du
- 30:50mit e Mails beladen, da wirst du mit auf der Party beladen, mit
- 30:55natürlich manchmal auch komischen Themen oder oder
- 30:58zwiespältigen Themen, deshalb kann ich das schon verstehen,
- 31:01dass gerade Menschen, die im Clubkontext über Jahre unterwegs
- 31:04sind, schon verschlossen sind beziehungsweise sich so ihr
- 31:09ihren ihren Space so bewahren. Aber es gibt auch das komplette
- 31:12Gegenteil und. Das sind zum Glück meistens die
- 31:16Menschen, die einfach nur musikkonsumenten sind, die n
- 31:20Club besuchen und sagen, ey ich will ne geile Zeit haben und die
- 31:23Leben das aus. Von daher ist es ist schon ne
- 31:26gute Mischung aber ich kann die ich bin auch auf die Menschen
- 31:29gestoßen und ich kann die auch verstehen, dass teilweise
- 31:32Menschen so reagieren, ja. Wie blickst denn du auf Berlin?
- 31:37Vielleicht mal. Ich hab jetzt die ganze Zeit
- 31:38voll noch über über dich, über Leipzig ausgefragt.
- 31:40Wie blickst denn du auf Berlin? Ist Berlin für dich vielleicht,
- 31:45um jetzt mal dem Thema zu sein, ne offene Stadt?
- 31:48Absolut ne. Ja ja, Berlin ist so, also
- 31:52Berlin ist anders so, ich hab zum Glück ne gute Distanz zu
- 31:56Berlin, ich bin nicht jedes Wochenende in Berlin in in
- 32:00regelmäßigen Abständen, wenn ich entweder beruflich halt hier am
- 32:04am am Start bin n bisschen was zu tun hab oder halt als als DJ
- 32:08unterwegs bin von daher also. Berlin ist schon anders, Berlin
- 32:13ist schon offener. In Berlin geht einfach mehr und
- 32:18ich glaube, so gerade für für kreativen, Kreativen, den
- 32:23kreativen Sektor und Bereich stößt man schon auf offenere
- 32:27Ohren. Aber ich glaube, es kann auch
- 32:29schon eine ganz schöne Falle werden.
- 32:31Was meinst du damit? Ich glaube, zu tief in Berlin
- 32:36eintauchen, das kann ich. Kann manchmal nicht gesund sein.
- 32:38Ich glaub man muss schon sehr bei sich sein, um die Stadt
- 32:41verarbeiten zu können. Was ich in den letzten Jahren so
- 32:44so n bisschen gemerkt habe ist, dass dadurch, dass diese
- 32:49Verteuerung sehr präsent ist in der Stadt und es auch schon ne
- 32:54starke Verdichtung stattgefunden hat im Sinne von, dass es nicht
- 32:57mehr so viele Räume gibt, die sich dir leicht erschließen,
- 33:04dass es ne Business Stadt geworden ist auch.
- 33:06Berlin war früher überhaupt nicht Business.
- 33:08So oder alle alle sind wegen einem Grund hingekommen, aber
- 33:11der war nicht Business, so ne nimmt man das von außen wahr, in
- 33:16irgendeiner Form, oder? Ja, schon.
- 33:20Ich glaube aber trotzdem, dass Berlin schon auch noch schon
- 33:23krass mit mit Party verbunden wird.
- 33:26Also gar keine Frage, auch wenn jetzt der.
- 33:30Easyjet Partyservice da eingestellt, wurde schon seit
- 33:34einigen Jahren oder gar nicht mehr stattfindet, weil das
- 33:36natürlich auch teurer geworden ist, denke ich schon.
- 33:39Noch zieht es viele, viele, viele Menschen nach Berlin,
- 33:42nicht nur kulturelles als, sondern halt auch einfach wegen
- 33:45einer Party gab es. Gab es sowas vergleichbares oder
- 33:48ansatzweise Vergleichbares auch mal in Leipzig?
- 33:51Das glaube ich nicht. Vielleicht zur Weihnachtszeit,
- 33:53wenn unser Weihnachtsmarkt geöffnet hat.
- 33:57Nee, ich glaub Leipzig ist konstant und gesund gewachsen.
- 34:02Bei uns gibt es schon noch Räume, die die für Low Budget
- 34:06schon noch zugänglich sind, die Mieten kann man schon noch
- 34:09bezahlen. Klar, die Steigerung nach oben
- 34:11ist natürlich deutlich deutlich bemerkbar, aber ich sag mal so,
- 34:16bei uns werden zumindest noch neue Stadtteile erschlossen und
- 34:18das das ist so für mich schon noch das Thema, dass oder
- 34:22zumindest die Sicht, dass Leipzig danach nicht
- 34:24ausgewachsen. Ist.
- 34:26Was ich, ich, ich hatte das in dem Gespräch, was er vor diesem
- 34:28Interview hat, noch mal erwähnt, was ich wirklich immer cool
- 34:31fand, war in Leipzig, dass du so viele leerstehende Gebäude
- 34:34hattest und dass es dann Leute gab, die die Häuser bewohnt
- 34:36haben, die leer waren, so als Hauswart oder sowas.
- 34:41Ja, das war leider nicht meine Zeit gewesen.
- 34:46Aber ich hörte davon ja, also ich glaube so, das letzte
- 34:50besetzte Haus, was jetzt irgendwie geräumt wurde, war
- 34:53jetzt auch vor Roundabout 1 oder 1,5 Jahren.
- 34:55Klar, wir kommen da auch nicht drum herum, ne.
- 35:00Pläne und Kollektiv beim Kollektiv denke ich ja auch
- 35:03immer so n bisschen. Man kann viel machen, also man
- 35:06hat viele Möglichkeiten, weil du mit Menschen ja auch sehr viele
- 35:10Kompetenzen mit dir ins Team holst.
- 35:14Aber auch unterschiedliche Ideen.
- 35:15Dann wahrscheinlich, wie wie schwierig ist denn das in so
- 35:17einem Kollektiv. Und da du ja der Strippenzieher
- 35:20bist oder die Perspektive die Person bist, die, die die
- 35:23Vogelperspektive hat, wie schwierig ist denn das da
- 35:26Zielsetzung zu formulieren und Zielsetzung umzusetzen, also.
- 35:29N Businessplan haben wir nicht das das beinhaltet ja immer so
- 35:34so so Ziele und was sind so die nächsten Steps?
- 35:40Ich find schon, dass wir uns dahingehend schon entwickeln
- 35:44können, dass sich das Ganze noch n bisschen besser monetarisiert,
- 35:46dass vielleicht noch der ein oder andere Partner auf uns
- 35:50aufmerksam wird und mit uns zusammenarbeiten möchte.
- 35:54Und klar, also was sind unsere Ziele?
- 35:56Wir wollen coole Partys veranstalten, wir wollen Partys
- 36:00veranstalten, dass sie funktionieren.
- 36:02Dass es für alle eine gute Zeit ist.
- 36:04Wir wollen mit unserem Stream weitermachen und da weiterhin
- 36:08die Plattform für neue Artis Künstler, Künstlerinnen schaffen
- 36:14und Best Case daraus auch weiter Platten zu produzieren, Releases
- 36:21zu produzieren und da den bestmöglichen Output noch zu
- 36:25geben und eine eine gute Plattform für für Artis.
- 36:29Wenn du von Platte sprichst, sprichst du von Vinyl ja oder
- 36:31sprichst du von Veröffentlichung von Vinyl?
- 36:33Sowohl als auch, also Vinyl als auch digital.
- 36:36Unsere erste Platte ist Mitte 2025.
- 36:40Es war unser erster Release, ist Mitte 2025 erschienen und mir
- 36:47war es total wichtig, dass wir das Ganze nicht nicht wie wie
- 36:53andere Labels angehen und sagen, OK, digital Release kann jeder
- 36:55machen. Mir war es schon immer wichtig,
- 36:58hinter der Sache so ein so ein, so ein gewissen Fahrplan zu
- 37:01haben oder dass dass die ganze Sache auch eine Substanz
- 37:03mitbringt. Also man soll schon merken, dass
- 37:05wir das Ernst meinen, und da war einfach die Platte die logische
- 37:10Konsequenz und einer unserer Label Betreiber der Carsten, der
- 37:16kommt aus diesem Bereich ganz lange im Vinyl Vertrieb
- 37:20gearbeitet und bringt eine mega Expertise mit und.
- 37:24Einer unserer ersten Künstler, Daniel Stenger, der am Start
- 37:29war, wo wir eigentlich, das war für uns die Initialzündung zu
- 37:31sagen, da liegt so viel Potenzial rum.
- 37:34Warum, warum sind die Songs nicht im Internet, warum kann
- 37:37die oder warum legt die keiner auf, warum hat da keiner n
- 37:40Zugang zu und das war so die Initialzündung zu sagen, wir
- 37:43müssen daraus unbedingt mehr machen und da noch noch ne
- 37:47bessere Plattform zu bieten das. Ist das da?
- 37:51Wollt ich auch so n bisschen hingehen, was das Kollektiv
- 37:53betrifft. Chancen wahrnehmen Personen, die
- 37:57man trifft, einordnen können und für sich gewinnen können und mit
- 38:02mit denen was machen können, hast du auch schon mal Sachen
- 38:05liegen lassen, wo du im Nachhinein gedacht hast, Chance
- 38:08verpasst oder so, ja. Ich denke, das gab es schon.
- 38:11Mir fällt so akut ja vielleicht so ein 2 Künstler Künstlerinnen
- 38:16ein, die in Leipzig Umland am Start waren, aufgelegt haben
- 38:21und. Wir, die entweder nicht für
- 38:23unser Projekt begeistern konnten oder ich es einfach verschwitzt
- 38:27hab, weil on Tor oder es einfach nicht auf dem Schirm gehabt hab
- 38:30und ich dann Montag bei Social Media gucke und denk mir Ach
- 38:34verdämt war ja in der Stadt, hätte man ja mal ansprechen
- 38:36können ob er vielleicht bei uns da seine Mucke zum zum Besten
- 38:41geben mag. Klar, also das gab es definitiv
- 38:45auch schon. Aber überwiegend tut eigentlich
- 38:48das Ding von. Ich glaube, wir haben da
- 38:49ziemlich viel bisher gut gemacht, richtig gemacht und
- 38:53haben zumindest die Zeit, die wir haben, die wir ehrenamtlich
- 38:57einsetzen, schon ganz gut genutzt.
- 38:59Hat sich das Publikum, hast du oder merkst du, dass sich das
- 39:02Publikum bei euch ein bisschen verändert hat, jetzt nicht mal
- 39:05im Sinne von mehr oder weniger, sondern auch, dass ihr
- 39:08unterschiedliche Zielgruppen für euch begeistern könnt oder für
- 39:13das, was ihr Macht begeistern konntet?
- 39:15Absolut ja. Und da ist der der, der der
- 39:18Stream auch wieder ganz, ganz ausschlaggebend, weil jeder
- 39:20Künstler Künstlerin bringt eine eigene Bubble mit und das ist,
- 39:26wenn ich eine ruhige Minute habe und mal so auschecken kann, OK,
- 39:29was ist nach einer VÖ passiert, also sowohl im im Release
- 39:35Bereich als auch im Video Release Bereich also auf
- 39:38youtube. Was kommt da so dabei rum?
- 39:41Wer kommentiert, wer Liket das ganze, wer folgt dir dann?
- 39:45Das ist natürlich nicht immer, nicht immer einordnenbar, aber
- 39:50wenn man dann schon mal mal so n bisschen reinguckt OK krass,
- 39:53also es kommen halt auch Leute aus aus Spanien, aus Italien,
- 39:57aus Norwegen werden Leute auf dich aufmerksam.
- 40:00Und ja, am Ende kommen so natürlich auch die Kollaboration
- 40:03dann zustande, ne. Hat Social Media für dich
- 40:06Grenzen? Ja.
- 40:07In meinem Schlafzimmer, ja. Aber auch erst seit neuestem,
- 40:13also ganz im privaten Bereich, ist es halt einfach so, dass
- 40:17dass mein Handy seit Anfang des Jahres tatsächlich im
- 40:21Schlafzimmer nicht mehr stattfindet.
- 40:22Sprich wenn ich zu Bett gehe, dann liegt das Telefon in einem
- 40:27anderen Raum. Das ist so mein Try, um besser
- 40:30in die Nacht zu kommen oder besser durch die Nacht zu kommen
- 40:33und noch n bisschen besser abschalten zu können, weil jeden
- 40:36Tag passieren so viele Sachen und jeden Tag schleppst du so
- 40:38viele Sachen mit dir, die nachts verarbeitet werden und es gibt
- 40:45gibt Nächte wo ich wo ich 34 Stunden wach liege und wo mir
- 40:49Gedanken dann den Kopf schießen und ich dann wirklich aktiv und
- 40:52akut sagen muss OK. Konzentriere dich darauf.
- 40:56Der nächste Tag ist ist auch noch ein Tag, da kannst du halt
- 40:58weitermachen, da kannst du weiter drüber nachdenken und da
- 41:02hört für mich Social Media komplett auf, das heißt, das ist
- 41:05so meine meine Strippe, wo ich sage das Handy in einem anderen
- 41:09Raum die Nacht gehört gehört in mein gehört in meinem
- 41:13Schlafzimmer ich. Habe das auch ein bisschen
- 41:14gefragt, weil aber. Ich finde viele Dinge,
- 41:17entschuldigung, und das ist immer unterbreche.
- 41:18Ich finde viele Dinge tatsächlich auch crinch, was im
- 41:21Internet stattfindet, ja. Dieses.
- 41:24Social Media war anfänglich oder ist begriffen worden als
- 41:28Marketinginstrument, als einen Hebel, um andere Sachen
- 41:32antreiben zu können, bewerben zu können, Events, Releases,
- 41:35Personen, whatever, was sich aber dazu entwickelt hat, ein
- 41:40eigener Kosmos zu sein, mit seinen eigenen Regeln, der
- 41:43eigenständig bespielt sein will und bespielt sein muss und
- 41:47mitunter viel weniger von dem abwirft, was man eigentlich mal
- 41:50erhofft hatte, was der Hebel bringen soll, ne.
- 41:54Ist es, findest du es ermüdend? Das ist ne Suggestivfrage, aber.
- 42:00Na, es hemmt zumindest. Es hemmt in der Kreativität,
- 42:05also mit Social Media spielt. Natürlich wurde übel auch immer
- 42:08so ne so ne Formo mit sich oder bringt so ne so automatisch so
- 42:12ne Formo mit sich und das hemmt das ermüdet immer schneller,
- 42:19höher, weiter und. Hemmt mich tatsächlich auch im
- 42:24kreativen Bereich so und mein mein neues Go to ist natürlich
- 42:29auf meinem Handy, wenn ich wirklich in der Studiosession
- 42:32bin und die Zeit wirklich dafür habe.
- 42:35Das Handy auch beiseite zu legen, weil du wirst halt
- 42:38getriggert von von von sämtlichen von sämtlichen
- 42:41Kanälen. Es ist jetzt im Musikbereich ja
- 42:44nicht nur, wo spielt der eine jetzt gerade, währenddessen ich
- 42:47im Studio sitze, sondern ich werde natürlich auch direkt
- 42:50irgendwie so angesprochen von von von anderen Content
- 42:54Musikproduktion, wie vermarktet man sich am am besten selbst et
- 42:58cetera et cetera, von daher also Social Media ist absolut Hemd 2.
- 43:0326. Größte Wegmarke, die ihr noch
- 43:07nehmen wollt als kollektiv. Auf jeden Fall das mal
- 43:12anzuknüpfen, wo wir aufgehört haben.
- 43:15Die Department so ein bisschen weiter auszubauen.
- 43:19Ich wünsche mir noch noch den, den oder die ein oder andere,
- 43:27die vielleicht mit dazu stößt, uns in witzigerweise jetzt in
- 43:32Social Media mit unterstützt und.
- 43:34Und da einfach besser Fragen beantwortet, besser noch mehr
- 43:41Community Arbeit betreibt. Also da einfach noch jemanden zu
- 43:45finden, der uns einfach mit unterstützt und ansonsten ist es
- 43:50ein Ding von immer stetig wachsen.
- 43:54Der Stream darf gern ausgebaut werden, es können gerne immer
- 43:57immer weitere Künstler kommen. Sich bewerben und bei uns
- 44:01stattfinden. Und ja klar, irgendwann wär es
- 44:05schon ganz cool, wenn wenn das ganze Konstrukt wirklich auch so
- 44:08n bisschen n bisschen den Verdienst abwirft oder das Geld
- 44:11abwirft, was wir halt auch an Zeit reingeben um zu sagen, OK,
- 44:16vielleicht kann man den ein oder anderen jetzt dafür mal Vollzeit
- 44:19abstellen und zu sagen, OK du kümmerst dich wirklich Vollzeit
- 44:22um das Kollektiv, das wär schon das wär schon n cooles Ziel.
- 44:26Und ansonsten ist es n ist es n Ding von.
- 44:29Wir hoffen, dass die Partys gut funktionieren, dass alle ne gute
- 44:33Zeit haben, dass wir unser unsere Mission mit dem Genre
- 44:36einfach weiter vorantreiben können, dass mehr jüngere
- 44:40Menschen vor allen Dingen auf das Genre mit aufspringen.
- 44:43Es funktioniert in sehr vielen Ländern sehr, sehr gut, auch in
- 44:48der jüngeren Generation, und das Wünsche ich mir irgendwie für
- 44:51für, für die Stadt, für das Kollektiv.
- 44:54Für für Deutschland irgendwie schon auch einfach, dass dass da
- 44:59wieder mehr geht. Im im Bereich House Music.
- 45:01Ja, hat ja auch einen völlig anderen, also so eine Nacht voll
- 45:05Haus hat ja auch eine völlig andere, finde ich macht was
- 45:08völlig anderes mit den Emotionen als so so eine durchtrainierte
- 45:13Durchgesteppte Techno. Nacht oder was auch immer
- 45:16schneller ist noch hast so ne also.
- 45:19Ich hab ich hab jetzt in in ich hab n Podcast gehört wo es genau
- 45:23um sowas ging, also in welcher Frequenz sind denn Menschen
- 45:27wirklich so aktiv von den von den von teils jüngeren Halt am
- 45:31Start oder wie lange halten die so im Club auf?
- 45:33Und das ist so ne so ne Range von 4 bis 5 Stunden.
- 45:39Bei schneller Mucke kann ich auch verstehen, kann ich auch
- 45:42verstehen, weil du bist. Du bist halt das ist n Sport
- 45:44also. Kannst ja mal auf die.
- 45:46Das ist n. Absoluter Sport.
- 45:47Ne sportuhr. Dann gucken hast du n
- 45:48Halbmarathon gelaufen ist, also entschuldige.
- 45:51Bitte absolut, die Batterie ist leer und da muss ich sagen ja eh
- 45:55da, da log ich mir doch die gute alte Hausmusik, wenn man sich da
- 45:59auch einfach gehen lassen kann, in ne Ecke setzen kann und ja
- 46:03vielleicht auch mal zu Dub House bei der After Hour irgendwie
- 46:06einfach mal cool zuhören kann. Und es hat für mich, es hat für
- 46:11mich schon auch ein paar mehr Sphären und Welten, die sich im
- 46:14Bereich House Musik aufmachen, als zum Beispiel ein straitor
- 46:17Techno Beat. Ja, also ich liebe den Tunnel,
- 46:21in dem man sich da begeben kann, beim Techno, aber bei Haus ist
- 46:25es so, du kannst kommen und gehen und ich meine damit im
- 46:27Club, du kommst und gehst, du kommst und gehst und auf diesem
- 46:30Weg das Kommen und Gehens triffst du immer Leute, das ist.
- 46:34Ja, besser geht es nicht. Max.
- 46:36Danke, dass du da warst, vielen. Dank für die Einladung.
- 46:38Ne, dann viel Spaß. Dankeschön in der Nacht.
- 46:44Tschau.