Latest / Gegen den Strom / Petra Erler: Europa zwischen Macht und Moral – Vom Friedensprojekt zur Kriegsunion
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- 0:00Seid ihr bereit zu einer europäischen Armee, seid ihr
- 0:02bereit, die Sicherheit eines EU Mitgliedsstaats mit der Waffe
- 0:06zur Verteidigung seid ihr bereit, die Sicherheit des
- 0:08eigenen Landes mit der Waffe zu verteidigen, die Chance auf
- 0:11Frieden mayana also es gibt hinreichend viele Mitglieder
- 0:15der. Ukrainischen Delegation, die
- 0:17inzwischen geredet haben und ganz aus eindeutig ausgesagt
- 0:21haben. Ja, die russische Seite wollte
- 0:23Frieden. Was passiert, wenn sich die
- 0:25Ukrainerinnen und Ukrainer nicht nur von schelensky Paraden
- 0:29fühlen, sondern auch hintergangen von uns?
- 0:31Entweder wir anerkennen, dass dieser Krieg Realitäten
- 0:35geschaffen hat, oder dieser Krieg wird auf dem Schlachtfeld
- 0:37entschieden. Gegen den Strom zur Person
- 0:52Hallo, bei gegen den Strom. Ich zeige Ihnen Positionen und
- 0:56Perspektiven, welche die Propagandamedien verschweigen.
- 1:02Meine heutige Gesprächspartnerin ist Publizistin, Autorin.
- 1:06Sie war Staatssekretärin in der letzten Regierung der DDR unter
- 1:11Ministerpräsident Lothar de Maiziere und später
- 1:15Kabinettsmitglied und Kabinettschefin in der
- 1:18Europäischen Kommission willkommen, Petra Erler.
- 1:21Dankeschön. Ist die Europäische Union heute
- 1:25noch eine Kraft des Friedens? Nein, das kann ich nicht
- 1:29erkennen. Warum nicht?
- 1:32Ich denke, dass. Die Kommission pro die, die ich
- 1:37erlebt habe und in Teilen auch noch die erste Kommission von
- 1:41Barroso sich noch sehr dem Grundgedanken der europäischen
- 1:45Integration verpflichtet fühlten, also eine Kraft des
- 1:49Friedens zu sein und durch die Einigung der europäischen
- 1:53Völker, zu denen damals auch Russland gehörte, im politischen
- 1:57Verständnis. Dafür zu sorgen, dass sich
- 2:00Kriege auf unserem Kontinent nie wiederholen.
- 2:02Und gleichzeitig ging es darum, dass wir das europäische
- 2:07Sozialmodell und die europäische Form des Wirtschaftens, also die
- 2:10soziale Marktwirtschaft, verteidigen wollten und danach
- 2:14strebten, sozusagen ein Vorbild zu werden für die Welt und unter
- 2:19Prodi, nachdem die Erweiterung gelungen war, um 10 Staaten und
- 2:24dann noch mal um 2, ging es auch darum.
- 2:27Dass wir einen guten Zukunftsentwurf hatten.
- 2:31Wir wollten, um die Europäische Union herum einen Ring der
- 2:37Freunde haben, Staaten, die eng mit uns zusammenarbeiten und die
- 2:45zu Partnern und Freunden werden, und dieses Projekt ist beginnend
- 2:50mit dem Jahr 2007, aber definitiv im Jahr 2011
- 2:55aufgegeben. Wenn die Europäische Union heute
- 2:58kein Projekt des Friedens mehr ist, was ist sie dann?
- 3:02Nun das, was die Europäische Union heute vor allen Dingen
- 3:05auszeichnet, ist der Drang zur Rüstung.
- 3:09Man muss es so bitter sagen, ich hab vor kurzem gesehen, was Kaya
- 3:16Kallas, unsere Chefdiplomatin, am Ende des
- 3:19Außenministertreffens am 22. November gesagt hat.
- 3:25Wir haben 2 Ziele, die Schwächung Russlands und die
- 3:28Unterstützung der Ukraine. Wenn sie kajakallas betrachten,
- 3:34was sticht da stärker hervor? Ihre geistigen oder ihre
- 3:39charakterlichen Defizite? Was ist das für eine Frage?
- 3:44Also ich denke nicht, dass Frau Kallas besonders gebildet ist.
- 3:50Das hat man schon gemerkt, als sie.
- 3:53Sich sehr sehr abschätzend geäußert hat über die Rolle von
- 3:56Russland und China im Zweiten Weltkrieg und deren Beiträge
- 4:02praktisch zu ja zwischen zu Gegenständen der russischen
- 4:06Desinformation erklärte. Und ich denke auch nicht, dass
- 4:12es besonders klug ist, egal aus welchem Land man kommt, ob man
- 4:16nun aus dem kleinen Land kommt oder aus dem Großen auf
- 4:20Feindschaft zu setzen. Wir haben damals in der
- 4:24Bundesrepublik Deutschland die Erweiterung 2004 gefeiert und
- 4:30haben gesagt, nun sind wir nur von Freunden umgeben.
- 4:33Da hat sich der polnische Ministerpräsident, der
- 4:36tschechische Ministerpräsident und der deutsche Bundeskanzler
- 4:39extra an einem Ort getroffen, um das zu würdigen und dieses
- 4:45Recht, aber auch dieses Privileg auf Freundschaft, das muss man
- 4:49sich hart erarbeiten. Und mein Eindruck ist nicht,
- 4:53dass Frau Kaya Kallas, die ja eine behütete Kindheit hatte,
- 4:57ich kenne zufälligerweise ihren Fatin erst als Ministerpräsident
- 5:00Estlands, als Mitglied der Europäischen Kommission, dass
- 5:05sie sich heutzutage als ein Opfer Russlands stilisiert, und
- 5:09ich finde es regelrecht verheerend, dass sie öffentlich
- 5:15eingeschätzt hat, dass Russland. Dass es keine Angst machen
- 5:20sollte, wenn man Russland schlagen wird.
- 5:22Es gibt Hinweise darauf. Hinweise sind keine Beweise,
- 5:25aber es gibt Hinweise darauf, dass die Schmiergeldzahlungen
- 5:29bei Waffengeschäften in die Ukraine über estnische Banken
- 5:34gewaschen werden. Möglicherweise hat Frau Kallas
- 5:37geschäftliche Interessen oder ihr Umfeld.
- 5:40Ich hab mir es zu einer guten Angewohnheit gemacht, dass ich.
- 5:44Über nichts rede, was nur Spekulation ist.
- 5:47Ist die europäische es? Ist völlig klar, dass die
- 5:50Ukraine enge Bankverbindungen hat.
- 5:53Seit vielen Jahren mit Zypern, mit Lettland, Schweden und
- 5:59Estland, nicht mit Litauen. Und es ist auch völlig klar,
- 6:05dass die Ukraine eine sehr lange und sehr leidvolle Geschichte
- 6:10zumindest aus der Perspektive des ukrainischen Volkes.
- 6:13An Korruption und und der gleichen Herrschaft hat.
- 6:17Ist die Europäische Union heute noch eine Kraft der Demokratie?
- 6:24Ja, das würde ich unbedingt unterstützen.
- 6:29Nicht als Institution, sondern in Gestalt der Bürgerinnen und
- 6:33Bürger, die in der Europäischen Union zu Hause sind.
- 6:37Es gab ja erst vor kurzem. Eine Studie der Friedrich Ebert
- 6:40Stiftung, die die deutschen Mal gefragt hat, wie sie zur
- 6:46Demokratie stehen und 80%, haben gesagt, sie halten die
- 6:50Demokratie für eine gute Gesellschaftsform, aber nur 45%
- 6:57waren mit ihrem Funktionieren einverstanden und demzufolge
- 7:00würde ich die Frage eher so stellen, müssen wir nicht
- 7:04darüber reden, was schief läuft. Wie bringen wir denn hier den
- 7:09Digital Services Act und andere zensurierende Maßnahmen auf EU
- 7:13kommissionsebene unter? Nun, aus meiner Sicht hat dieser
- 7:20Digital Service Act 2 Funktionen auf der einen Seite dient ja
- 7:25natürlich. Im Verbraucherschutz auf der
- 7:28anderen Seite kann man damit natürlich auch Meinungsfreiheit
- 7:32begrenzen. Und es gibt ja ein ganz klare
- 7:34Tendenz, die die Kommissionspräsidentin vertritt,
- 7:39sozusagen jetzt im Rahmen der Kompetenzgrabscherei, die die
- 7:43Europäische Kommission mit Vorliebe betreibt, auch die
- 7:48Kontrolle über die Informationssphäre zu erlangen,
- 7:51also Frau von der Leyen hat ja die Vorstellung.
- 7:54Man könne Desinformation damit bekämpfen, indem man die
- 7:57Bürgerinnen und Bürger in einer Art und Weise impft, wie sie mal
- 8:00gesagt hat, und sie möchte ja jetzt ne Organisation aufbauen,
- 8:06die also sozusagen dann wie eine Brätorianische Garde darüber
- 8:10wacht, was richtig und was falsch ist.
- 8:14Und das ist natürlich in aller erster Linie der Tatsache
- 8:19geschuldet. Dass die europäische Kompetenz
- 8:22die Kommission sehr gerne neue Kompetenzen beginnt an sich
- 8:27reißt erst in zweiter Linie ist das wirklich aus meiner Sicht ne
- 8:32Frage der Meinungsfreiheit. Wenn die Europäische Kommission
- 8:36den Meinungskorridor kontrollieren will, dann ist das
- 8:40Zensur. Und wenn Sie für den Krieg in
- 8:43der Ukraine ist, dann ist das eine Kriegstreiberbürokratie.
- 8:47Würden Sie dem zustimmen? Wissen Sie, das Ansinnen alleine
- 8:59führt noch nicht zum Erfolg? Ich halte das, ich halte das für
- 9:07maßlos verlegen, wenn eine Organisation sich anmaßt, über
- 9:13Meinungskorridore überhaupt zu entscheiden.
- 9:16Erstens sind die Kämpfer von Desinformationen in der Regel
- 9:19die Verbreiter auch von Desinformationen, und zweitens
- 9:22ist diese Welt rund und hat 8 Milliarden Menschen und durch
- 9:26das Internet ist der Zugang zu sehr, sehr vielen Meinungen und
- 9:30einem großen Meinungsspektrum auf der Welt gegeben, und das
- 9:33ist exakt eigentlich auch das, was die Welt braucht, damit die
- 9:37richtigen Entscheidungen getroffen werden.
- 9:39Also wer Meinungsverengung betreibt.
- 9:42Beraubt sich auch selbst der vernünftigen Lösung.
- 9:45Und wenn man heute sieht, wie die Europäische Kommission quasi
- 9:52agiert, als sei sie ein Nato Hauptquartier, dann muss man
- 9:57sich doch fragen, agiert sie schon mal im Namen der
- 10:01Bürgerinnen und Bürger, denn sie ist auf das
- 10:03Gemeinschaftsinteresse verpflichtet und das
- 10:06Gemeinschaftsinteresse. Ist garantiert nicht die
- 10:10Kriegsvorbereitung. Es ist auch nicht die
- 10:12Kriegsverlängerung. Das Gemeinschaftsinteresse ist
- 10:15in Zeiten der nuklearen Bedrohung und des nuklearen
- 10:22Wettrüstens unzweifelhaft Sicherheit zu schaffen und
- 10:27Sicherheit gelingt unter den heutigen Bedingungen nicht mehr
- 10:31durch mehr Rüstung, sondern sie gelingt allein, wenn es mehr
- 10:35Abrüstung gäbe. Durch Dialog, Verständigung und
- 10:39das, was inzwischen auch schon verpönt ist, nämlich Diplomatie.
- 10:43Und es ist ja kein Wunder, dass die Europäische Union heute, die
- 10:48hat zwar ne Chefdiplomatin Kallas, aber sie hat keinen
- 10:52Chefdiplomatin oder keine Chefdiplomatin, die mit Russland
- 10:56reden kann, und das hat ja auf dem Europäischen Rat mal ne
- 10:59Rolle gespielt, dass sie darüber nachgedacht haben, wen könnten
- 11:02Sie denn zum Verhandlungsführer machen?
- 11:05Und tatsächlich hat sich dann sozusagen Orban selbst
- 11:08ermächtigt, weil es keinen anderen mehr gibt.
- 11:12Missachtet die Europäische Kommission das gemeinschaftliche
- 11:16wohl der EU? Nach dem Vertrag ist sie drauf
- 11:20verpflichtet und ich kann nicht erkennen, dass ihre heutigen
- 11:25politischen Prioritäten immer vom Gemeinwohl getragen sind.
- 11:30Nehmen Sie das das Beispiel, dass der Energieministerrat.
- 11:35Sich selbst und uns allen verboten hat ab 2027 noch
- 11:40russisches Gas zu beziehen. Deutschland hat auch zugestimmt,
- 11:44noch muss das Europäische Parlament entscheiden, aber
- 11:48diejenigen, es gibt Länder, die noch russisches Gas beziehen,
- 11:51nämlich die Slowakei. Sowohl ich glaube auch ein
- 11:54bisschen Tschechien und Ungarn und deren Bedürfnisse müssten
- 12:00bei der Formulierung des Gemeinschaftsinteresses auch
- 12:02eine Rolle spielen und ich kann das gar nicht erkennen.
- 12:04Man hat ja manchmal den Eindruck, Länder wie Ungarn, die
- 12:07nicht auf Linie liegen, werden geradezu erpresst.
- 12:12Nun, vielleicht gibt es solche Versuche, aber ich erkenne, dass
- 12:21Druck, und das ist ist in der ganzen Geschichte der
- 12:25europäischen Integration auch immer deutlich geworden, Druck
- 12:28erreicht gar nichts, wenn man versucht.
- 12:33Einen so komplizierten, Widersprüchlichen, auch diversen
- 12:38Club für die Europäische Union zusammenzuhalten, die ja vielen
- 12:41Mitgliedstaaten besteht, die die Herren der Verträge sind, das
- 12:45ist ja nicht die Kommission, das sind die Mitgliedstaaten.
- 12:48Dann muss man, dann muss man mit jedem reden.
- 12:51Sie haben gerade von einer Art Anmaßung des Apparats
- 12:54gesprochen. Worauf führen Sie die zurück?
- 12:59Nun. Das ist mir schon aufgefallen,
- 13:04als ich in der Europäischen Kommission war das
- 13:07selbstverständlich der der Kommission ist immer man, man
- 13:09ist sozusagen der Vorreiter, man erkennt alles besser, was
- 13:13notwendig ist, und gleichzeitig ist die Kommission natürlich
- 13:18strukturell auch so organisiert, dass Rechtsakte, also neues
- 13:24Recht, das führt zu Beförderung, aber die Förderung von guten
- 13:29Erfahrungen. Das Treffen mit Mitgliedstaaten,
- 13:33um dafür zu sorgen, was vielleicht im letzten Winkel von
- 13:36Spanien oder von Finnland an guten Erfahrungen gibt, das wird
- 13:41nicht belohnt. Und demzufolge gibt es sozusagen
- 13:45einen institutionellen Drang, auch ja, sich in Brüssel zu
- 13:50verwirklichen, und man verwirklicht sich in Brüssel
- 13:52durch Rechtsetzung. Ich hatte mal mit der
- 13:56Europäischen Wettbewerbskommission zu tun und
- 13:59natürlich als Journalist mit der Pressestelle und meine Partnerin
- 14:02vor Ort war eine Frau, eine Rechtsanwältin, die aus einer
- 14:07britischen Kanzlei kam, einer Wirtschaftskanzlei wird über den
- 14:12Drehtüreffekt sozusagen das Interesse der Finanzindustrie
- 14:16stärker implementiert. In der EU Kommission als das
- 14:20Interesse der Bevölkerung. Nein, die Europäische Kommission
- 14:24hat ganz klare Auswahlverfahren, und das bedeutet, dass die
- 14:30allermeisten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der
- 14:33Kommission ganz normal durch Wettbewerber laufen, neuerdings
- 14:38auch durch eine psychologische Begutachtung, und ganz unten
- 14:44anfangen. Es gibt ganz wenig stellen, die
- 14:48von außen besetzt werden. Und die sind auch nicht wirklich
- 14:54gerne gesehen. Also ich war zum Beispiel auch
- 14:56nur zeitweilige Mitarbeiterin der Kommission, ich hab nie
- 14:59einen Konkurs gemacht und ich bin dadurch reingekommen in die
- 15:02Kommission, dass der deutsche Kommissar mich mitgenommen hat
- 15:07und jeder Kommissar und jede Kommissarin dürfen maximal 3
- 15:11mitnehmen, und dann ist Schluss, und da hat die Kommission ein,
- 15:17ein, ein, eine gute Regelung geschaffen.
- 15:22Möglichst eine Stammbesetzung zu haben, so wie das eben auch im
- 15:26deutschen Beamtenwesen ist. Das Problem ist was anderes.
- 15:30Das Problem ist, dass dass man, wenn man einmal in Brüssel ist,
- 15:35lebt man das Kabarett sagt zum Raumschiff, Es ist eine Stadt,
- 15:41die wohlhabend ist, die von gut bezahlten Menschen geprägt wird.
- 15:48Die originalen Brüssler sind mehr in die Vororte gegangen
- 15:52oder n bisschen weiter weg und tja, es bilden sich blasen.
- 16:01Gibt es eine Selbstermächtigung des Apparats, die dadurch das
- 16:07eigene Interesse, das Eigenleben stärkt, in dem die
- 16:11Mitgliedstaaten geschwächt werden?
- 16:14Nun dann. Logischerweise führt Kompetenz
- 16:18Grabscherei würde ich das Mal sagen, immer dazu, dass sich
- 16:22bestimmte Kompetenzen von den Mitgliedstaaten auf die
- 16:25Kommission verlagern. Nicht alles davon ist schlecht,
- 16:29das würde ich, so will ich nicht verstanden wissen, aber tja, wie
- 16:35wie drücke ich das am besten aus?
- 16:38Wir haben im EU Vertrag das Subsidiaritätsprinzip.
- 16:42Das haben mal die deutschen Ländereien verhandelt, im Jahre
- 16:451993, und das sagt man, soll eigentlich eine eine Institution
- 16:52von unten nach oben bauen. Wir haben auch das kommunale
- 16:56Selbstverwaltungsrecht geschützt im Vertrag, und normalerweise
- 17:00müsste die Kommission prüfen, kann es wirklich nicht mehr auf
- 17:04der unteren Ebene erledigt werden und nur dann, wenn es
- 17:06nicht mehr gelingt. Und auf der höheren Ebene,
- 17:09sprich der europäischen Presse, erledigt werden kann, dann soll
- 17:12sie handeln. Aber in der Praxis ist die
- 17:17Vorstellung ganz anders. Ich kann Ihnen ein Beispiel
- 17:20erzählen, wir haben mal die Entbürokratisierung zu einer
- 17:26politischen Priorität in der Kommission erklärt, aber
- 17:29praktisch bedeutet das die Rücknahme von
- 17:31Rechtssetzungsakten. Und es gab einen ganz kleinen,
- 17:35ganz unbedeutend statistischen Rechtsetzungsakt dass waren, die
- 17:41von einer Insel von von Punkt A auf den Punkt B transportiert
- 17:45werden, auch noch Verkehrsstatistisch zu erfassen
- 17:48sind. Und nun muss man wissen, dass
- 17:50also der Warenverkehr auf einer Insel schon mal statistisch
- 17:54erfasst wird. Schiffsverkehr kommt an, Ware
- 17:57wird erfasst, Schiffsverkehr geht wieder weg.
- 18:01Ware wird statistisch erfasst was muss jetzt zusätzlich noch
- 18:05diese statistische Frage, was auf der Insel passiert,
- 18:08besonders wenn die Mehrheit der Inseln sehr klein ist, erfasst
- 18:13werden? Kommt daraus irgendeinen
- 18:16Mehrwert, was nun die Beurteilung der realen
- 18:21Transportströme in der Europäischen Union betrifft, und
- 18:24unser Vorschlag war, wir könnten ja die 4 großen Inseln, also
- 18:27damals noch Großbritannien. Und 2 italienische Inseln
- 18:32ausnehmen und noch vielleicht Irland und dann ist gut, die
- 18:37könnten vielleicht noch ihre Transportströme erfassen.
- 18:41Der Aufschrei in der Europäischen Kommission in der
- 18:44Bedienstetenschaft, der war riesengroß, weil die sich den
- 18:47Binnenmarkt als ein homogenes Gebilde vorstellen, über das man
- 18:53herrschen muss, was übrigens eine fatale.
- 18:57Sichtweise ist, wenn es um die Frage geht, wie man
- 19:00Wettbewerbsfähigkeit organisiert oder wie man kleine und mittlere
- 19:03Unternehmen entlastet oder wie man Innovationsdruck schafft in
- 19:09der Wirtschaft. Aus meiner Sicht.
- 19:10Und zum Schluss haben wir Malta gerettet, die müssen das jetzt
- 19:16nicht mehr. Sie haben die Beispiele genannt.
- 19:19Ist das ein Realitätsverlust im Apparat, in den Blasen?
- 19:23Es ist kein Realitätsverlust, es ist eine andere Vorstellung
- 19:27davon, dass ein Binnenmarkt ist. Man kann das.
- 19:32Man kann 2 Ansätze haben und man kann sagen, okay, wir müssen das
- 19:35möglichst, ich fange anders an im Jahre, als Taktilo den
- 19:42Binnenmarkt vorgeschlagen hat, hat er vorgeschlagen, wir machen
- 19:46gemeinsame Regeln, und wir machen Regeln der gegenseitigen
- 19:49Anerkennung. Und die gemeinsamen Regeln, das
- 19:55ist immer die Priorität von Brüssel, die gegenseitige
- 19:59Anerkennung, die wird aus Brüsseler Sicht oft als
- 20:02Protektionismus angesehen, aber, und es wird sehr viel weniger
- 20:08widergespiegelt, dass vielleicht 90% unserer Unternehmen in der
- 20:15Europäischen Union lokal und allenfalls regional agieren.
- 20:20Und wenn sie lokal oder regional agieren, lastet auf ihnen
- 20:25trotzdem der gleiche Regelungsdruck wie auf
- 20:28international aufgestellten Unternehmen.
- 20:33Familienunternehmen auch die mittelständischen Unternehmen
- 20:36oder die internationalen Konzerne.
- 20:38Und da ist viel schief gegangen. Wenn die Mehrheit der Menschen
- 20:44in der Europäischen Union Frieden will, aber die
- 20:48Europäische Union? Immer tiefer in diesen Krieg
- 20:53hineinstrebt ist das dann eine antidemokratische Despotie?
- 21:01Schauen Sie, die Europäische Union besteht aus
- 21:07Mitgliedstaaten und sie besteht aus einem Parlament, und sie hat
- 21:13eine öffentliche Meinung. Und so wie ich das sehe, haben
- 21:19alle diejenigen. Die einen besonders restriktiven
- 21:23und eher aggressiven Kurs gegenüber Russland fahren
- 21:26überhaupt keine politischen Mehrheiten mehr, und das ist
- 21:30das, das ist das Gute daran. Wir haben immer wieder Wahlen
- 21:34und in in den Wahlen werden neue Regierungen auch gewählt, und
- 21:40die werden dann auch wieder politisches Personal nach
- 21:42Brüssel senden, und wir haben auch Wahlen zum Europäischen
- 21:46Parlament. Also solange die Demokratie in
- 21:50dieser Weise funktioniert, würde ich mir um die Despotie keine
- 21:53Sorgen machen. Das Schlimme ist, dass wir im
- 21:56Moment politisches Personal in Brüssel haben, das meines
- 22:00Erachtens nicht mehr in der Realität verhaftet ist.
- 22:03Aber die sind ja gar nicht gewählt.
- 22:06So kann man das nicht sagen. Also Frau von der Leyen musste
- 22:09sich einer Bestätigung durch das Europäische Parlament stellen.
- 22:13Und auch die Kommission als Kollegium muss sich dieser
- 22:16Bestätigung unterziehen. Und es gibt Anhörung im
- 22:18Europäischen Parlament, die schon durchaus substanziell
- 22:24sind. Also Parlamentarier lassen hier
- 22:26nicht einfach jemanden durchgehen, das das Problem ist,
- 22:31dass wir einen bestimmten Zeitgeist hatten im Europäischen
- 22:36Parlament, gerade im Zusammenhang mit den letzten
- 22:39Wahlen, wir haben überall die Veränderung gehabt.
- 22:43Dass wir möglichst nicht mit Russland reden sollten, dass wir
- 22:47es ruinieren sollten, dass wir mit den Sanktionen
- 22:53wirtschaftskriegsähnliche Wirkungen erreichen wollen und
- 22:57dieser Zeit Geistes abgebröckelt.
- 23:00Wie beurteilen Sie denn die Wirksamkeit der bislang 19
- 23:05Sanktionspakete gegen Russland? In der Frage steckt die Antwort.
- 23:10Nach dem ersten oder bei der Verabschiedung des ersten
- 23:13Sanktionspakets hat sowohl der polnisch, Nein der französische
- 23:18Wirtschaftsminister als auch Frau Baerbock sehr unvorsichtig
- 23:21gesagt, das wird Russland ruinieren.
- 23:24Nun sind wir bei Nummer 19 und der glaube, dass es bei Nummer
- 23:2820 anders würde, ist weiter stark.
- 23:33Was soll ich dazu sagen? Immer wieder dasselbe zu
- 23:36versuchen, 19 Sanktionspakete. Und eine andere Wirkung zu
- 23:42erwarten ist das, dass die Definition von Wahnsinn.
- 23:51Nun, ich hab in einem Zusammenhang mit einem anderen
- 23:53Interview mal gesagt, ich bin kein Psychologe und ich bin kein
- 23:56Psychiater, aber mir fallen sehr viele psychiatrische Kategorien
- 24:00ein, wenn ich über bestimmte Entscheidungen nachdenke.
- 24:05Ist die Wirkung der Sanktionen bevor man.
- 24:09Darüber entschieden hat evaluiert worden.
- 24:13Ganz sicher nicht, soweit es klar ist, wie diese Sanktionen
- 24:18erarbeitet wurden, ist es ist transparent, dass man sich die
- 24:23Sanktionen 2014 angeschaut hat, die wegen der Krim und dann
- 24:27wegen MH 17 erlassen wurden und festgestellt hat, dass diese
- 24:33Sanktionen Russland schwer treffen.
- 24:35Das ist unzweifelhafter Fall gewesen und.
- 24:38Und zweitens wurden bestimmte Sanktionsteile dann auch offen
- 24:42im Europäischen Parlament und durch bestimmte Regierungen seit
- 24:462020 gefordert, und niemand kam auf die Idee, sich zu fragen,
- 24:53welche Anpassungsschritte hat inzwischen Russland vorgenommen,
- 24:58gelingt es, diese wirtschaftspolitische und
- 25:01politische Isolierung zu machen und vor allen Dingen hat sich
- 25:05niemand gefragt. Ob wir uns dabei selber
- 25:09schädigen? In den USA war das einfacher, da
- 25:13gab es eine Ausführung in der Washington Post und ich glaube
- 25:18im Juni 2022, dass man unter Umständen auch weltweiten Hunger
- 25:23riskiert, für die als Preis der Sanktionierung Russlands, aber
- 25:30ich bin mir nicht sicher oder ich bin mir relativ sicher, dass
- 25:33das in Brüssel nicht. In alle in allem Detail
- 25:36vorbereitet wurden. Und das kann es auch nicht, die
- 25:40Gespräche mit Russland wurden 2011 faktisch eingestellt und
- 25:44wenn man ein Land nicht kennt und kein Verständnis für das
- 25:48Land hatte, also Verständnis im Sinne von wie tickt das, wie ist
- 25:52es aufgestellt, dann neigt man dazu es zu unterschätzen.
- 25:57Und das ist geschehen. Meines Erachtens ist das auf
- 26:00allen Ebenen geschehen und. Man hat, man findet das übrigens
- 26:07auch in der Münchner Sicherheitskonferenz 2015 in dem
- 26:10Bericht da. Da warnte Karaganow, der damals
- 26:15noch nicht so ein kalter Krieger ist, so ne Art russischer John
- 26:20mccain. Ein ein russischer
- 26:22Politikwissenschaftler, Sergej Karaganow.
- 26:25Genau. Und der warnte und es wurde auch
- 26:27aufgenommen. Dass es ein fataler Irrtum des
- 26:31Westens sei, Russland für für so schwach zu halten und sich
- 26:36selbst für so viel stärker. Und diese Warnung wurde genauso
- 26:42wenig gehört wie viele andere Warnungen auch dann, obwohl muss
- 26:48ich dazu sagen, noch mal in der Münchner Sicherheitskonferenz
- 26:512020, die den Titel West Less ness hatte.
- 26:56Festgestellt wurde, dass auch die westliche
- 27:00Staatengemeinschaft, der Westen sozusagen USA plus die
- 27:03Europäische Union, nicht mehr so agieren können, wie sie wollen.
- 27:08Aber es wurden daraus überhaupt keine Schlussfolgerungen
- 27:10gezogen. Die amerikanische Historikerin
- 27:13Barbara Tuckman hat in ihrem Buch über die Fehler der Politik
- 27:20von Troja bis Vietnam geschrieben.
- 27:23Das ist der schlimmste politische Fehler, den man
- 27:25machen kann. Den Gegner zu unterschätzen, hat
- 27:29man sich da in einen Wahnsinn einer Realitätsverlust
- 27:32reingesteigert, eine Entscheidung nicht zu
- 27:34evaluieren, bevor sie fällt. Soweit ich weiß, geht sogar die
- 27:41unter die die die die die Warnung den Gegner nicht zu
- 27:44unterschätzen zurück auf einen chinesischen Militär.
- 27:51Aber. Wissen Sie gleich am Anfang, als
- 27:58dieser Krieg begann, war der Fehler der große Fehler ja schon
- 28:02gemacht. Es gab ja Angebote von der
- 28:06russischen Seite, eine Art Sicherheitsordnung in Europa zu
- 28:12regeln, und da gab es keine Gipfeldiplomatie, da haben sich
- 28:17die außen, die die Botschafter zusammengesetzt und haben
- 28:20gesagt, NÖ. Wenn die Russen was wollen, das
- 28:23kriegen sie nicht und das ist keine Erfindung, sondern es hat
- 28:26dann der Nato Generalsekretär gegenüber dem Europäischen
- 28:29Parlament auch gesagt, natürlich wollten die Russen nicht, dass
- 28:32die Ukraine nicht in die NATO kommen, und natürlich haben wir
- 28:37ihnen das nicht gegeben, und das bedeutet, dass man verfahren ist
- 28:43nach dem Motto, Russland ist ein Land, das sich als Tankstelle
- 28:46maskiert oder eine Tankstelle, die sie als Land maskiert.
- 28:50Also mit einer gewissen Geringschätzung dessen, was
- 28:52Russland ist und welchen Platz Russland in der europäischen
- 28:57Architektur hat. Und diese Geringschätzung sah
- 29:00man schon 1994 und die hat sich nie geändert. 94 und 97 wurde
- 29:06Russland klar, ein Angebot auf Zusammenarbeit gemacht, aber nur
- 29:10dort wo es uns passt und schon gar nicht auf Augenhöhe und eine
- 29:15Vetomacht oder ein Veto hatte Russland auch nicht.
- 29:19Und als der Krieg dann losbrach, den ja Russland auf der Seite
- 29:26der beiden separatistischen donbas Republiken führt, gegen
- 29:30die Kiewer Zentralmacht, gab es ja sehr zügig eine Chance auf
- 29:35Frieden. Es gab die Verhandlungen, die in
- 29:39Belarus anfingen und dann in Istanbul weitergeführt wurden.
- 29:43Im märz 22. Im März 22 und am Anfang hat
- 29:47sogar noch Frankreich und Deutschland.
- 29:49Name Bundeskanzler Scholz erklärt ja, Sie wollen auch
- 29:53einen verhandelten Frieden und. Das.
- 29:57Und er hat auch entsprechende diplomatische Initiativen
- 30:00unternommen und hat mit dem Papst gesprochen und mit
- 30:03Selensky gesprochen und mit Putin gesprochen und mit Macron
- 30:06gesprochen und mit Busch gesprochen und so weiter und
- 30:09sofort und mit türkischen Präsidenten gesprochen.
- 30:12Aber dann kam die Kehrtwende und die Kehrtwende war verordnet.
- 30:17Von wie? Aus meiner Sicht hat sie
- 30:20Washington verordnet, die die Rede von beiden in Warschau am
- 30:2726 März ist eindeutig. Es war die Annahme, wir können
- 30:33Russland kriegsähnliche Wirkungen hervorrufen,
- 30:37hervorheben, hervorrufen, mit unseren wirtschaftlichen
- 30:41Sanktionen und beiden hatte zu dem Zeitpunkt auch die Idee, der
- 30:45Mann muss gehen, also Regime change.
- 30:47Dann hat es das Weiße Haus dementiert.
- 30:49Aber im April hieß es dann, wir wollen die strategische
- 30:53Schwächung Russlands und die Chance auf Frieden mayana also
- 30:58es gibt hinreichend viele Mitglieder der ukrainischen
- 31:01Delegation, die inzwischen geredet haben und ganz aus
- 31:05eindeutig ausgesagt haben, ja, die russische Seite wollte
- 31:08Frieden, Putin hatte die Verhandlung auch persönlich
- 31:13überwacht. Und auch sie seien in
- 31:16Champagnerlaune gewesen. Und wenn man sich die Konturen
- 31:19dieser damaligen Friedenslösung, die noch nicht abschließend war,
- 31:23aber die Verhandlung ging ja bis zum 15.
- 31:27April, weiter anschaut, dann hieß das Neutralität der
- 31:31Ukraine, dann hieß das, wir werden über den Status der Krim
- 31:35reden, die beiden donbas Republiken bleiben ukrainisches
- 31:38Staatsgebiet. Und die Mannschaftsstärke der
- 31:42ukrainischen Armee wird auf 230000 Mann reduziert.
- 31:47Und später hat Frau Nuland gesagt, ja, also eine solche
- 31:51entmilitarisierte Ukraine, also das geht überhaupt nicht, und
- 31:56Boris Johnson ist nach Kiew gefahren am neunten 9.
- 32:01April 2022 und hat gesagt, also einen solchen
- 32:04Verhandlungenvertrag würde er nie unterschreiben und
- 32:08versprochen, die Ukraine nun. Massiv 1000% zu unterstützen.
- 32:13Und dann gab es ein League und dieses League kam aus dem
- 32:18ukrainischen Präsidentenpalast am 5.
- 32:22März, Mai 2022 in der Ukrainska Profta und da hat Schelensky
- 32:29offen gemacht oder der Präsidentenpalast hat
- 32:31offengelegt, dass es Boris Johnson gewesen ist, der
- 32:35sozusagen der Überbringer der Nachricht war, sie sollen
- 32:38weiterkämpfen. Und wenn ich mir dann betrachte,
- 32:44dass der ukrainische Präsident Selensky am 27.
- 32:48März gegenüber dem Economist noch mal gesagt hat, ja, es gibt
- 32:52Leute, die würden gerne bis zum letzten Ukrainer kämpfen, also
- 32:57es gibt Länder, so hat er sich ausgedrückt, kann ich mir das
- 33:01Leak erklären, denn das Leak. War ganz sicher dem geschuldet,
- 33:07dass Selensky wusste, Mayopol ist unter Belagerung eine
- 33:13Hochburg des der Asow und gibt es noch jemanden, der uns hilft,
- 33:18aus dieser verdammten Lage rauszukommen, denn er war ja
- 33:22sukzessive nun schon in die definitive Rolle eines
- 33:25Stellvertreterkrieges gerutscht und es gab niemanden mehr die
- 33:30einzigen, die zu jenem Zeitpunkt aus meiner Sicht.
- 33:34Noch mal hätten sagen müssen, wir machen das nicht weiter mit.
- 33:38Wären Frankreich und Deutschland gewesen.
- 33:40Denn wie wir heute Wissen, hat Biden schon bei Kriegsausbruch
- 33:47geglaubt, nicht geglaubt, dass die Ukraine den Krieg gewinnen
- 33:50kann und sein Mitarbeiter aus dem Nationalen Sicherheitsrat
- 33:54hat auch ausgesagt, am Ende seiner Amtszeit war Biden noch
- 34:01nicht mal mehr sicher, ob die Ukraine fort existieren wird.
- 34:04Das bedeutet, die Unmoral und die die Erbarmungslosigkeit der
- 34:13Opferung der Ukraine für das strategische Interesse Russlands
- 34:18strategisch zu zu schwächen, ist in der beiden Administration
- 34:23ganz klar erkannt gewesen. Und es ist tragisch, dass die
- 34:29Führungsspitzen in der Europäischen Union.
- 34:32Diesen Kurs fortschreiben wollen.
- 34:34Der damalige mexikanische Präsident Ocador hat das in die
- 34:38Worte gefasst. Wir liefern die Waffen, ihr
- 34:41liefert die Leichen, das ist zynisch.
- 34:45Stimmen Sie dem zu? Ja, ich stand auch so in der
- 34:48Washington Postal. Das Jahr 2023 war für die Nato
- 34:51ein gutes Jahr, in Klammern, nicht für die Ukraine.
- 34:54Und wenn Scholz und Macron sich haben verordnen lassen von
- 34:59Washington? Wie weiter zu verfahren ist und
- 35:02dass der Krieg weitergehen soll. Wie würden sie dann die Rolle
- 35:06dieser beiden beurteilen? Nun, die brauche ich gar nicht
- 35:11selber beurteilen. Die Vassalisierung der
- 35:14Europäischen Union und ihrer Mitgliedstaaten ist im Jahr 2022
- 35:19komplett abgeschlossen worden und wir hatten wir hatten.
- 35:24Noch nie als Bundesrepublik Deutschland ist, soweit ich das
- 35:27überblicken kann, eine so abhängige Politik von den
- 35:31Interessen und Zielen der USA, und das ist, das ist nicht gut
- 35:40für Deutschland, das ist nicht gut für die Europäische Union,
- 35:43und das ist schon gar nicht gut für den europäischen Kontinent.
- 35:46Sehen Sie darin ein Versagen der politischen Funktionseliten auch
- 35:50Deutschlands? Der ehemalige saarländische
- 35:58Ministerpräsident Müller hat mal vor kurzem in einem Interview
- 36:03mit dem Deutschlandfunk gesagt, Politik ist der strukturelle
- 36:08Zwang zur Oberflächlichkeit, und darüber habe ich nachgedacht,
- 36:13weil auf der einen Seite ich schon Politiker kenne, die so
- 36:18nicht ticken. Bei Peter Müller war
- 36:20Oberflächlichkeit gewiss Programm.
- 36:23Das ich kenne ihn nicht, er hat sich auch dankbar darüber
- 36:26geäußert, dass er im Bundesverfassungsgericht es mit
- 36:30Aktenstudium und so weiter zu tun hatte.
- 36:32Aber ich habe mir folgendes gedacht Angenommenerweise es
- 36:37gibt dieses Jonglieren mit den vielen Bällen und man kann sich
- 36:40in nicht so richtig einarbeiten. Ja wo sind dann diejenigen, die
- 36:46dann sagen, das ist aber. Nicht tiefgründig genug
- 36:51durchdacht, wenn es Hofschwanzentum gibt, wenn es
- 36:57Hofberichterstattung gibt und wenn sich meinungskorridore
- 37:02verengen. Und zu meiner Überraschung jetzt
- 37:06reden ja alle über das Allensbacher Forschungsinstitut
- 37:09und die gefühlte Meinungsfreiheit in Deutschland
- 37:14hatte Allensbach 2013 festgestellt.
- 37:19Dass sich in der Bundesrepublik Deutschland auch eine gefühlte
- 37:24Intoleranz ausgebreitet hat und viele Menschen der Meinung waren
- 37:28oder jedenfalls zu viele, dass dass man bestimmte Dinge
- 37:34verbieten sollte, zu denken oder zu sagen, und die Allensbacher
- 37:38Forscher hatten sie mit Auffassung konfrontiert, die
- 37:42Waren nicht rechtlich verboten, die waren nur einfach sehr
- 37:47kontrovers und. Widersprachen dem Gefühl der
- 37:50Moral und hatten damals noch geschrieben, dass viele gar
- 37:54nicht verstanden haben, dass man in einer Demokratie, der es
- 37:58Meinungsfreiheit gibt, auch abwegige Meinungen, auch
- 38:02Meinungen, mit denen man überhaupt nicht übereinstimmt,
- 38:06aushalten muss. Und das war damals die
- 38:11Sichtweise. Heute ist die Zeit darüber
- 38:15längst hinweggegangen und viele Menschen sind mehrheitlich nun
- 38:18davon überzeugt, dass man nicht mehr seine Meinung sagen kann
- 38:21gefühlt. Und wir haben seitdem aber auch
- 38:28in dem Maße, wie wir Hass und Feindschaft nach außen predigen,
- 38:34auch Hass und Feindschaft im Innern bekommen.
- 38:38Und denn die das Niederreden Russlands und die politische
- 38:45Stilisierung, dass das nun wirklich das Parialand auf der
- 38:49Welt ist. Sie fing an mit dem Magnitzkiag
- 38:512012, sie ging über die Ukraine, die Krim, weiter 2014 2016, die.
- 38:59Unsinnige Behauptung, die und inzwischen faktisch widerlegte
- 39:05Behauptung, dass die Russen sich an der amerikanischen Wahl
- 39:09vergriffen haben und sie zugunsten von Trump beeinflusst
- 39:12haben und so weiter und sofort. Und die Pandemie hat nichts
- 39:17besser gemacht, auch da wurde die andere Meinung schon mal
- 39:25scharf ausgegrenzt. Und das sogar mit politischer
- 39:28Vorgabe, denn aus der WTWHO kam die Marschroute.
- 39:35Desinformation ist noch gefährlicher als das Virus.
- 39:38Das heißt Kriegstreiberei und Zensur, die Abschaffung der
- 39:44Demokratie gehen Hand in Hand. So schnell schafft sich
- 39:48Demokratie nicht ab. Denn.
- 39:56Die Kritik von Menschen, dass die Demokratie nicht richtig
- 40:01funktioniert, ist ja auch ne Chance.
- 40:04Sie ist die Chance, dass sie, dass sie wieder in einem, in
- 40:08einem, in einer Gesellschaft leben wollen, in der.
- 40:13Meinungsstreit kultiviert, mit Argumenten sachlich ausgetragen
- 40:17wird. Das Allensbacher Institut hat
- 40:20ganz klar eine Meinung gehabt seit vielen Jahren.
- 40:23Warum ist das in unserem Land so, warum gibt es gefühlte
- 40:26Intoleranz, warum gibt es gefühlte?
- 40:31Einschränkungen in der Meinungsfreiheit weil
- 40:33Meinungsfreiheitseinschränkungen kann man nicht messen, man kann
- 40:35nur die Reaktion der Menschen drauf messen.
- 40:38Und wissen Sie was das Allensbacher Institut seit 2013
- 40:41sagt, es sind die Massenmedien, es sind die Massenmedien, die
- 40:46den Menschen das Gefühl geben, das, was sie dort hören, also
- 40:53Funk, Fernsehen und in den großen Zeitungen, das entspricht
- 40:58nicht notwendigerweise ihren Erfahrungen.
- 41:01Und mit dieser Frage setzt sich keiner auseinander.
- 41:04Ich habe mir vor 3 Tagen die Sendung von Markus Lanz
- 41:07angeguckt über Meinungsfreiheit und Meinungsklima, und ich hatte
- 41:11das, Nein, ich habe mir nicht die ganze Sendung angeguckt, nur
- 41:1420 Minuten und ich hatte den Eindruck, Markus Lanz merkt gar
- 41:18nicht, dass er Teil des Problems ist. 2014.
- 41:24Hat das Institut for State craft, das dem MI Six und der
- 41:28Nato zugeordnet werden kann, ein Papier vorgelegt zur Ukraine
- 41:32frage? Dort wird vorgeschlagen,
- 41:36Russland in einen Krieg in der Ukraine hineinzuziehen, um das
- 41:41Land strategisch zu schwächen. Es lief doch alles nach Plan,
- 41:46oder? Nichts lief nach, lief nach
- 41:49Plan. Also es ist ja nicht gelungen.
- 41:53Rent Corporation hat 2019 auch diesen Vorschlag vorgelegt,
- 41:59Russland zu überdehnen und auf diese Art und Weise zu
- 42:01schwächen. Da spielt die Energiefrage ne
- 42:04Rolle, da spielt auch die Ukraine ne Rolle.
- 42:07Die Leute von Rents sind auch so, dass sie dann immer noch die
- 42:09Risiken mit Aufschreiben und bei den Risiken steht dann drin, ja,
- 42:12die Ukraine kann, die kann Territorium verlieren, aber was
- 42:18ist denn nach Plan gelaufen, wenn man es mal unter dem Aspekt
- 42:22Moral. Menschenrechte und europäische
- 42:27Zukunft betrachte, wir haben, und da bin ich ganz auf Seite
- 42:32von Trump, dieser Krieg hätte niemals ausbrechen dürfen.
- 42:36Dieser Krieg wäre sogar zu verhindern gewesen, dieser Krieg
- 42:40hätte zügig beendet werden können, und es ist unsere
- 42:42Schuld, auch unsere Schuld, was heute in der Ukraine geschieht
- 42:47und wem geschieht es denn, es geschieht auf der einen Seite.
- 42:51Den Ukrainerinnen und Ukrainer, viele an das Land verlassen und
- 42:56sehr viele, viel zu viele sind gestorben und werden immer noch
- 43:00nach 3 Tagen Training aufs Schlachtfeld gezerrt.
- 43:05Das widerspricht ja sogar soldatischen Fürsorgepflichten
- 43:10und und und. Und dass hier ein Land sichtbar
- 43:15verblutet. Wollen wir ja nicht wahrhaben.
- 43:18Wir glauben ja immer nur, es sind die Russen, die verbluten,
- 43:21es sind die Russen die die kapitulieren müssen und wenn ich
- 43:26mir angucke, was die Europäische Union jetzt an den, sagen wir
- 43:30mal alle sagen, Trump Plan, das ist ne Art gesprächsleitfaden n
- 43:34paar Punkte 28 was sie da verschlippbessert haben und in
- 43:42welche Lage eigentlich die Ukraine gekommen ist.
- 43:45Ist die Ukraine heute ein souveränes Land?
- 43:48Ich kann das nicht sehen, es hängt die Ukraine hängt vom am
- 43:53Tropf des Westens 50% der Ausgaben, die sie tätigen muss,
- 43:58heißt das müssen wir begeben, sonst kann niemand bezahlt
- 44:04werden, wieviel Armeen die Ukraine schon im Krieg verloren
- 44:09hat, will ich gar nicht wissen, es wird ja auch wie n
- 44:12Staatsgeheimnis behandelt. Aber immer mehr Waffen sind
- 44:17geliefert worden. Am Anfang das Zeugen, mit dem
- 44:21die Ukrainer einfach umgehen konnten, zum Schluss die Dinge,
- 44:25wo es die westlichen Informationen braucht und die
- 44:30die westliche Bedienwandschaft, wenn es um die Marschflugkörper
- 44:34geht und der Krieg ist immer mehr entartet, er ist sozusagen
- 44:39bilderbuchmäßig, wie das uns von Clausewitz.
- 44:43Mal aufgeschrieben hat, immer schlimmer geworden und niemand
- 44:47wirft außer Trump, der das versucht, ein ein ein, ein, ein
- 44:53Stocken in die Speiche, und je mehr dieser Krieg entartet, umso
- 44:57größer ist die Gefahr, dass er in ein direkte Konfrontation
- 45:04zwischen Russland und den USA ausartet, dann sind wir im
- 45:08Dritten Weltkrieg, und der wird nuklear geführt.
- 45:11Aber wir sind auch in der Gefahr, dass die
- 45:14Verzweiflungsakte zunehmen. Operation unter falscher Flagge
- 45:19und wir sind in der Gefahr, dass sehr viel kaputt geschlagen
- 45:22werden kann, also im Schwarzen Meer sind gerade Schiffe
- 45:27angegriffen worden, neutraler Staat neutraler Staaten,
- 45:31sogenannte Schattenflotte, aber es ist ist ein Verbrechen, ein
- 45:36nach dem Seerecht ist es ein Verbrechen.
- 45:39Es wurde Tokstream schon attackiert, wir haben Nordstream
- 45:45verloren, es wurde eine Gasleitung bestätigt, wie dieser
- 45:49Staudamm Nova Krachowka zu zustanden gekommen ist, ist ja
- 45:54auch nicht genau untersucht und wir haben Atomkraftwerke.
- 45:59Und meine große Sorge ist, denn es ist ja mal versucht worden
- 46:02und nur die Internationale Energieagentur hat das
- 46:06eigentlich verhindert, indem sie endlich mal ausgesprochen hat,
- 46:09dass sie da sind und dass sie wissen, dass die Russen es nicht
- 46:13vermient hatten, dass da was passiert ist.
- 46:16Also wir leben auf einem Pulverfass, den wir an sich
- 46:19weder Ukrainerinnen noch Ukrainern noch uns selber
- 46:22zumuten können. Und gleichzeitig haben wir mit
- 46:24diesen Sanktionen, nee. Manche sagen Lachs uns ins Knie
- 46:29geschossen, ich würde sagen und wir haben beide Lungenflügel uns
- 46:31weggeschossen. Ich hab größte Sorgen was die
- 46:34Zustand und die Chancen der deutschen Wirtschaft angeht und
- 46:38damit die Zukunft unserer Arbeitsplätze.
- 46:41Hat die deutsche Wirtschaft den Kipppunkt, an dem die
- 46:45Deindustrialisierung nicht mehr rückgängig zu machen ist,
- 46:48bereits überschritten? Das weiß ich nicht.
- 46:51Dann müsste ich, müsste ich mich sehr viel intensiver mit dem
- 46:56Investitionsverhalten und auch mit den Auslandsverlagerungen
- 47:01beschäftigen. Aber das Herzstück unserer,
- 47:05unserer Wirtschaft war immer die Automobilindustrie und.
- 47:09Die hat mit Zulieferung und allem drum und dran etwa
- 47:1212000000 Menschen beschäftigt. Und jetzt habe ich mir vor
- 47:17kurzem eine Statistik angeguckt, wir exportieren noch 3,1 4000000
- 47:21Autos, wir sind auch da nicht mehr innovativ und
- 47:26wettbewerbsstark und die Chemieindustrie ist am gehen,
- 47:31grüner Stahl ist. Eine große Hoffnung, aber keine
- 47:36Realität, wenn man es mal so will, jedenfalls keine
- 47:38wettbewerbsfähige. Und das Drama der Geschichte
- 47:44will, ist, dass die Amerikaner oder bestimmte Unternehmer
- 47:47darüber nachdenken, sie könnten ja die Nord Stream in die in der
- 47:54Insolvenz sind, aufkaufen. Andere Amerikaner freuen sich,
- 47:59dass wir jetzt das teurere NNG Gas importieren aus den USA.
- 48:03Und durch die Verabredung zwischen Russland und China wird
- 48:09das Gasfeld, das für uns da war, für Europa, also für die
- 48:12Europäische Union. Das wird nach China gehen.
- 48:16Teile der Trump Vorschläge sehen nach meinen Informationen vor,
- 48:23sie haben es angedeutet. Nordstream unter amerikanischer
- 48:26Führung zu reaktivieren und die eingefrorenen russischen
- 48:31Vermögen. Herauszulösen aus der EU und
- 48:35Amerika zugute kommen zu lassen, beispielsweise bei gemeinsamen
- 48:39Investitionsprojekten von Russland und Amerika in der
- 48:43Arktis, Europa am Ende. Was immer aus diesen
- 48:51Gesprächspunkten wird, die Trump vorgeschlagen hat, solange sind
- 48:56nicht die Gründe. Für den Krieg in der Ukraine
- 48:59beseitigen wird das nicht gelingen, von dem alle
- 49:02behaupten, dass sie das haben wollen.
- 49:05Ein stabiler Frieden, der aber nicht nur für die Ukraine gelten
- 49:08muss, sondern der muss auch für uns gelten, und der muss auch
- 49:12für die russische Seite gelten, und da kommen wir an den Fragen
- 49:15nicht da vorbei, wird die Ukraine neutral sein, wird die
- 49:21Nato erklären, und zwar vertraglich vertraglich
- 49:25erklären, dass sie. Die Ukraine nicht als Mitglied,
- 49:29möchte niemals mehr. Wird die Nato mit Russland
- 49:34darüber verhandeln, was den Aufmarsch der militärischen
- 49:37Struktur der Nato an die polnische Ostgrenze
- 49:42beziehungsweise an die Grenze von Rumänien betrifft?
- 49:46Wie ist es mit der Achtung der Minderheitenrechte in Russland
- 49:50und in der Ukraine, wie ist es mit der Frage?
- 49:54Des Umgangs mit Kriegsverbrechen oder Kriegsverwicklungen und wie
- 50:02hoch ist die Truppenstärke der Armee?
- 50:04Und wenn ich mir überlege, dass also ich habe so eine Version
- 50:08gesehen, da waren die 600000 ukrainischen Soldaten, die 6
- 50:12noch in der Klammer, die Europäische Union hat 800000
- 50:17Soldaten vorgeschlagen, und ich frage mich, wer soll die denn
- 50:20bezahlen? Und zu welchem Zweck soll eine
- 50:23Ukraine 800000 Soldaten haben, deren Bevölkerung jetzt zu
- 50:29großen Teilen schon exzelliert ist?
- 50:31Schon vorher, in den schwierigen Jahren der Transformation, aber
- 50:34unter den Kriegsbedingungen erst recht?
- 50:37Und wer wird und wie verträgt sich das mit der Neutralität?
- 50:44Soll dann nicht vielleicht doch das, was beiden.
- 50:48Und blinken im Sinn hatten nämlich die Aufstellung von Nato
- 50:53gerät auf ukrainischen Territorien irgendwie doch durch
- 50:56die Hintertür erreicht werden. Das wird nicht verhandlungsfähig
- 51:00sein. Entweder wir anerkennen, dass
- 51:04dieser Krieg Realitäten geschaffen hat, oder dieser
- 51:08Krieg wird auf dem Schlachtfeld entschieden und uns wegen ihrer
- 51:13Frage die Europäische Union fragt keiner. 3 Punkte wollten
- 51:18die Russen erreichen. Eine neutrale Ukraine, die nicht
- 51:21der Nato beitritt. Der Schutz der Bevölkerung in
- 51:24Donbass, das ist ja eine Region, die 1922 an die Sowjetrepublik
- 51:29Ukraine erst übergeben worden ist.
- 51:31Aber da ist noch ein dritter Punkt, der gar nicht in der
- 51:35Diskussion ist. Die Russen sagen, die Ukraine
- 51:38muss entnazifiziert werden, was ist denn damit?
- 51:42Nun ist. Ich glaube nicht, dass die ganze
- 51:46Ukraine entnazifiziert werden muss.
- 51:49Es gibt in der Ukraine Nazis, aber sie sind nicht die Mehrheit
- 51:54der Bevölkerung, wenn man sich die Wahl von Selenskyj zum zum
- 51:58Präsidenten 2019 anguckt, dann hatte er ja 2 Dinge versprochen,
- 52:03ich bekämpfe die Korruption und ich mache Frieden mit Russland
- 52:07und dafür hat er 73% Zustimmung. Bei den Ukrainerinnen und
- 52:11Ukrainern bekommen und sie haben das auch geglaubt.
- 52:14Und in der Tat hat Selensky es sogar mal begonnen zu versuchen
- 52:19und er ist sowohl an die Front gefahren und hat gesagt ich bin
- 52:21euer Präsident und hört jetzt mal auf zu schießen und dann
- 52:24haben sie gesagt, wer bist du denn und dann hat er sich sowohl
- 52:29von westlich finanzierten NGOS als auch von sehr rechten
- 52:32Kräften in der Ukraine anhören müssen, wenn er das weitermacht.
- 52:37Dann käme das einer Kapitulation vor Russland gleich und dann
- 52:40hänge er am nächsten Bau. Und vor wenigen Wochen musste
- 52:44sich Selensky das wieder anhören, das für den Fall, dass
- 52:48er kapituliert, dass er erst politisch tot wäre und dann auch
- 52:52noch wirklich körperlich tot, weil in der Ukraine, zumindest
- 53:03im Machtapparat, aber auch in der Öffentlichkeit.
- 53:07Es gewaltbereite Leute gibt und man kann das an manchen Videos
- 53:12sehen, wie die eine ganze Veranstaltung, die total
- 53:14friedlich ist, durcheinander bringen können.
- 53:16Die kommen da rein mit ihren Springerstiefeln, mit ihren
- 53:20Schutzmassen, wo man die Gesichter nicht erkennt und
- 53:24übernehmen die Ganze, die die ganzen Haufen und natürlich
- 53:27hauen die auch zu. Nun haben sich die ukrainischen
- 53:30Nazis vor allem im Sicherheitsapparat, im
- 53:33Innenministerium, im Geheimdienst, in der Armee
- 53:36festgesetzt. Welche Auswirkungen auf die
- 53:41Europäische Union wird die Kumpanei des Westens mit
- 53:45ukrainischen Nazis haben? Bis zur Kumpanei gehe ich noch
- 53:51nicht, aber wir wollen die nicht sehen.
- 53:55Die. Diese Menschen mit diesen
- 53:58komischen Körperbemalungen, die werden von uns übersehen.
- 54:00Und selbst wenn Selensky sichtbar Auszeichnungen
- 54:04überreicht, wo man auf Twitter sehr genau sehen kann, was dass
- 54:08die hier der Wolfsangel da ist, oder wenn man sieht, wie sich
- 54:12die ukrainischen Divisionen nach alten Nazi Divisionen benennen
- 54:17oder wenn man weiß, dass es aus der Ukraine eine eine, eine,
- 54:21eine museale Ausstellung gibt, die erst in Kiew gezeigt wurde,
- 54:24und jetzt ist in Estland. Wo der Kampf von heute, der
- 54:30Krieg von heute gleichgesetzt wird mit dem Krieg, dem Zweiten
- 54:35Weltkrieg, dann ist das schon ein schlimmer Akt von
- 54:41Geschichtsvergessenheit. Und mir macht es Sorge, dass wir
- 54:45damit ja auch unsere die Gefährlichkeit der
- 54:53faschistischen Ideologie. Herunterreden und gleichzeitig
- 55:01aber auch unser Geschichtsbild immer weiter verändern, ob nun
- 55:06bewusst oder unbewusst. Ich meine, ich denke nicht, dass
- 55:09in der Bundesrepublik Deutschland und ich kann mich
- 55:11hier auf den Bundespräsidenten berufen, wirklich aufgearbeitet
- 55:15ist, was wir Russland und der Sowjetunion und damit Russland.
- 55:20Primär Russland, Weißrussland und der Ukraine angetan haben.
- 55:25Ein Vernichtungskrieg mit 27000000.
- 55:27Toten. Genau das, das, das geht nur mal
- 55:30an Feiertagen wird darüber geredet, aber die Dimension des
- 55:33Grauens und die Tatsache, dass es eben legitim war gegenüber
- 55:39dem slawisch bolschewistischen Untermenschen noch nicht mal
- 55:43Kriegsrecht einzuhalten. Das ist wirklich nicht in die
- 55:48Köpfe eingesickert und denn dann würden wir vielleicht auch
- 55:53anders verstehen, dass wir schon auch ein kleines bisschen
- 55:58dankbar sein sollten, dass der russische Präsident, der ja
- 56:02selber aus einer vom Krieg wirklich gemarterten Stadt
- 56:06kommt, die Leningrad sollte ausgehungert werden, und er hat
- 56:10sogar einen Bruder verloren, den er gar nicht kennt, und seine
- 56:13Eltern waren hungeropfer. Dass der nicht die Vergangenheit
- 56:18zum Thema Macht machte, sondern immer die Gegenwart und die
- 56:24Vergangenheit, kommt in der russischen Kommunikation so wie
- 56:27ich das heute wahrnehme, in dem Maße vor, wie aus Deutschland
- 56:32stimmen laut werden auf nach Moskau.
- 56:35Oder wo deutsche Panzer in der koska Region Rumrollen.
- 56:38Das sind keine guten Ideen und das hat auch nichts mit einem
- 56:42Willen zu verständigen oder mit einem Willen zum Schließen von
- 56:46Gräben, die die Vergangenheit offenbar aufgerissen hat, zu tun
- 56:52und der aus auch aus Gründen unserer Geschichte halte ich das
- 56:58für völlig falsch. Ich meine, unser Land ist sehr
- 57:01bewusst, was der Holocaust war. Und unser Land ist sich nicht
- 57:06bewusst, was es gegenüber den Völkern der Sowjetunion
- 57:12angerichtet hat. Die Sprecherin des russischen
- 57:14Außenamtes, Maria Sacharowa, hat gesagt, Wir haben vergeben.
- 57:19Die Deutschen haben vergessen. Würden Sie dem zustimmen?
- 57:22Ja, ich würde es nur anders formulieren.
- 57:26Das Gedächtnis der Opfer ist sehr viel länger als das
- 57:28Gedächtnis der Täter. Wenn die Vorstellungen von
- 57:32Trump. In die Diskussion kommen dann
- 57:36wird die Europäische Union einen großen Teil der Lasten des
- 57:40Krieges, des Wiederaufbaus in der Ukraine schultern müssen.
- 57:44Kann die EU dies überleben? Ich würde die Frage gar nicht so
- 57:54stellen, weil. Es ist eben völlig.
- 58:00Ich habe die Eckpunkte genannt, von denen ich glaube, dass es
- 58:03geregelt werden muss, und dann kommt ein Punkt, der zu dem mir
- 58:05größte Sorgen macht, das ist das Zusammenleben der Völker danach,
- 58:12was passiert, wenn sich die Ukrainerinnen und Ukrainer nicht
- 58:16nur von Schelensky verraten fühlen, sondern auch
- 58:20hintergangen von uns. Was geht in den Familien vor,
- 58:25die Kinder oder Enkelkinder im Krieg verloren haben, und zwar
- 58:31in den russischen Familien und in den ukrainischen Familien?
- 58:34Und was wird aus denen, den ukrainischen Neonazis, die immer
- 58:40Russland mehr hassten, als sie den Krieg fürchteten?
- 58:43Diese Sache ist von niemanden noch wirklich durchdacht, wie
- 58:49befrieden wir? Ein Gebiet, das sich mit unserer
- 58:54Hilfe politisch zerrissen hat, denn alles führt für mich zurück
- 58:58und zum Jahr 2014 die Ukraine unter Janukowitsch war
- 59:04garantiert genauso korrupt wie die Ukraine heute, die war
- 59:07genauso oligarchisch strukturiert, aber sie war
- 59:10neutral und wir haben uns mit der Opposition verbündet, den
- 59:16sogenannten proeuropäischen Kräften.
- 59:19Von denen wir wussten, dass sie die Nato Mitgliedschaft wieder
- 59:22aufs Tapet bringen wollten, von denen wir wussten, dass sie die
- 59:26Flottenstationierung rückgängig machen wollte, also die den
- 59:31Stationierungsvertrag für Russland auf der Krim, von denen
- 59:34wir wussten, dass sie die Sprachenregelung von
- 59:37Janukowitsch auch nicht akzeptiert haben.
- 59:40Und wir haben dabei großzügig übersehen, dass die Ukraine
- 59:46dieser Frage vollständig gespalten war.
- 59:49Der deutsche Außenminister hat es einmal zugegeben, nachdem er
- 59:53mit den beiden anderen Außenministern den Deal mit
- 59:56Janukovic und der Opposition ausgehandelt hatte und der Welt
- 1:00:00gesagt. Die Ukraine stand kurz vorm
- 1:00:04politischen Zerbrechen und jetzt wird er dafür Sorge tragen, dass
- 1:00:08der Deal funktioniert. Er hat nicht gehalten, die
- 1:00:11Ukraine ist zerbrochen, erst am Verfassungsbruch in Kiew, dann
- 1:00:16am Verfassungsbruch auf der Krim und spätestens dann, als die
- 1:00:22noch nicht legitimierte Übergangsregierung.
- 1:00:24Ihre sogenannte Antiterroroperation gegen den
- 1:00:27Donbass gestartet hat und damit Waffengewalt gegen die Leute
- 1:00:31vorging, die sich nicht anders verhielten, als sich vorher die
- 1:00:37Demonstranten, also die gewaltsamen Teile des Maidans,
- 1:00:40verhielten. Und das hat ja die ukrainische
- 1:00:45Armee zu diesem Zeitpunkt auch ruiniert, denn ein Teil dieser
- 1:00:49Armee ist ist er dann nun übergelaufen, weil sie auch dort
- 1:00:52her kamen, so wie auf der Krim auch ein Teil der ukrainischen
- 1:00:56Armee sich den russischen Truppen angeschlossen?
- 1:00:59Hat, und das war ja im Übrigen ein Verstoß gegen die UN Charta,
- 1:01:05der Einsatz von Gewalt gegen die eigene Bevölkerung.
- 1:01:09Das stimmt nicht ganz. Träger der UN Charta sind die
- 1:01:13Staaten. Und der Einsatz von Gewalt gegen
- 1:01:16die eigene Bevölkerung ist nicht von der UN charta gedeckt.
- 1:01:20Aber es gibt ein Selbstbestimmungsrecht.
- 1:01:22Ja, das ist eine Region, das ist ein sehr schwieriges Unterfangen
- 1:01:27und ich maße mir nicht ein. Im Kosovo wurde es anerkannt.
- 1:01:30Ich weiß und die, die die Russen haben, die Folie des Kosovo
- 1:01:35genommen und haben es in der Krim umgesetzt.
- 1:01:38Also trotzdem ist. Ist der Kosovo die Folie der
- 1:01:43Kosovo Entscheidung der gerichtlichen Entscheidung und
- 1:01:47ich habe immer gedacht, man muss die Frage der Krim noch einmal
- 1:01:53juristisch lösen, die Russen haben ja die Kosovo Abtrennung
- 1:01:57nie anerkannt, das war ja die erste Grenzverschiebung in
- 1:01:59Europa, die es angeblich nie gegeben hat, aber sie haben
- 1:02:04dieses Vorbild benutzt auf der Krim.
- 1:02:07Und deswegen denke ich schon. Also das muss dann auch noch mal
- 1:02:10sauber folgerechtlich auseinanderklamüser werden.
- 1:02:14Jedenfalls hab ich das noch als einen Weg gesehen, als in
- 1:02:17Istanbul diese Gesprächs, dieser Gesprächspartner krim noch mal
- 1:02:23aufgenommen wurde. Es gibt ein Bild vom 20.
- 1:02:28Februar 2014 es zeigt. Der damaligen Außenminister der
- 1:02:36Bundesrepublik Deutschland, Frank Walter Steinmeier, mit
- 1:02:39Oleg Kanübok, einem ukrainischen Ultranationalisten.
- 1:02:44Ja, man muss sagen, Faschisten im Internet findet man es nicht
- 1:02:47mehr. Welche Rolle spielen Deutsche
- 1:02:51und EU Eliten in der Zusammenarbeit mit ukrainischen
- 1:02:56Rechtsextremisten? Nun, er ist auch von der.
- 1:03:02Ist auch vom deutschen Botschafter empfangen worden und
- 1:03:04da hab ich einer Pressenotiz entnommen, dass der deutsche
- 1:03:07Botschafter gesagt hat, so dürft ihr aber jetzt nicht mehr
- 1:03:09denken, ich habe das ausgesprochen, ich hab das für
- 1:03:17ausgesprochen falsch gehalten, für politisch falsch und
- 1:03:20gefährlich, dass die Europäische Union in dem Augenblick, wo nun
- 1:03:25der Umsturz in der Ukraine oder Putsch.
- 1:03:27Stattgefunden hat nicht die Ukraine mit ganz klaren
- 1:03:31politischen Bedingungen versehen hat und akzeptiert hat, dass in
- 1:03:36dieser Übergangsregierung, in dieser nicht legitimierten
- 1:03:39Übergangsregierung 4 Leute von Swoboda drin waren.
- 1:03:44Bei uns würden wir nicht nur eine Brandmauer errichten,
- 1:03:48sondern wir würden feststellen, dass das, was sie sagen, nicht
- 1:03:52durch unsere Verfassung gedeckt ist.
- 1:03:55Und nichts wurde gesagt. Und wir haben auch nicht.
- 1:03:59Wir haben die Ukraine politisch assoziiert, Ende März 2014 und
- 1:04:05haben nicht gefordert, dass man den Konflikt, der sich nun der
- 1:04:10nun im Donbass gärte, auch wieder mit politischen Mitteln
- 1:04:14löst. Und wie tief dieser Konflikt war
- 1:04:18und. Wieviel Hass sich da in
- 1:04:21bestimmten Bevölkerungsgruppen in der Ukraine aufgestaut hatte,
- 1:04:25das haben wir in Odessa gesehen. Haben die.
- 1:04:28EU und auch die Bundesregierung ukrainische Rechtsextremisten
- 1:04:35als nützliche Idioten verwenden wollen.
- 1:04:41Es gab zunächst in der EU keine Unterschätzung dieser
- 1:04:47Rechtsextremisten. Es gab.
- 1:04:49Eher am Anfang gab es zum Beispiel den Widerstand im
- 1:04:57Europäischen Parlament 2011, dass der Banbandera nicht zum
- 1:05:03Kriegshelden erklärt werden sollte, als zum Nationalhelden
- 1:05:06der Ukraine. Der Widerstand ist dann so
- 1:05:09langsam alarmt, aber es gab immer noch in den Medien, auch
- 1:05:13in der Politik und auch durch die Polen und durch die
- 1:05:16Israelis. Ganz klare Ansagen, dass sie das
- 1:05:21Erbe von Bandera und seiner Bewegung nicht dulden.
- 1:05:25Denn Stefan Bandera hat ja auch Ukrainer und er hat ja nicht
- 1:05:28eine Ukraine umgebracht und Russen hat ja auch Polen
- 1:05:31umgebracht und und auch Juden, aber bei der bei der bei der
- 1:05:35Judenverfolgung mitgeholfen, also nicht alle persönlich,
- 1:05:39sondern die Anhänger jünger dieser Bewegung und.
- 1:05:45Ich sah einen gewissen Umbruch darin, als Politiker in diesem
- 1:05:49Land anfing, Slava Ukrainer zu sagen.
- 1:05:52Der ukrainische Ultranationalist sich hat vor dem Europäischen
- 1:05:58Parlament 2014 eine Rede gehalten.
- 1:06:01Ich zitiere wörtlich, eine faschistische Diktatur ist die
- 1:06:05beste Methode, unser Land zu regieren.
- 1:06:13Dem hat aber keiner zugestimmt. Aber es hat auch niemand
- 1:06:16widersprochen. Wie gesagt, Ich bin der
- 1:06:20Auffassung, wir haben das lange unterschätzt, wie wie
- 1:06:26einflussreich diese Menschen geworden sind, die sich ja nur
- 1:06:31in bestimmten Teilen konzentrieren und vielleicht
- 1:06:37auch, wieviel Angst und Furcht. Gewaltbereite Menschen in einer
- 1:06:48an sich friedlichen Gesellschaft erzeugen können.
- 1:06:51Ist Trumps friedensvorstellung sein 28 Punkte Plan die letzte
- 1:06:58Möglichkeit, eine neue europäische Urkatastrophe zu
- 1:07:03verhindern? Auch damit bin ich immer ganz
- 1:07:07vorsichtig. Ich weiß, dass es die Auffassung
- 1:07:09gibt, dass wenn. Die Gespräche jetzt scheitern,
- 1:07:13dass dann es auf jeden Fall zu einer Austragung auf dem
- 1:07:20Schlachtfeld kommt. Urkatastrophe würde ich das noch
- 1:07:24nicht bezeichnen, ich denke auch nicht, dass es wirklich ein Plan
- 1:07:28ist. Das sind Gesprächsangebote und
- 1:07:31Leitfaden, die die sorgfältig ausverhandelt werden müssen.
- 1:07:36Im Moment hat die Begegnung in Genf und.
- 1:07:39Auch die jetzt die jüngste Begegnung zwischen den Ukrainern
- 1:07:43und dem amerikanischen Außenminister keine Ergebnisse
- 1:07:46gebracht. Ich weiß gar nicht, mit welchem
- 1:07:48Gepäck wittkow und der Schwiegersohn von Trump
- 1:07:52überhaupt nach Moskau fahren wollen, es ist ja gar nichts
- 1:07:55klar, es ist nichts mit den Ukrainen.
- 1:07:57Klar, die Europäer haben das noch verschlimmbessert und ja,
- 1:08:03der Meinungsstand oder sagen wir mal die Verhandlungs.
- 1:08:06Positionen könnten nicht weiter auseinander sein Russland hat
- 1:08:11ganz klar seit 2022 erkennbar seine minimalen
- 1:08:19Verhandlungspositionen auf den Tisch gelegt.
- 1:08:21Das wiederholt sie gebetsmühlenartig.
- 1:08:23Wir nehmen sie nicht zur Kenntnis, Trump mehr als die
- 1:08:26europäische Seite. Und ich fürchte, dass die
- 1:08:31Katastrophe sich ereignen kann, dass die die ukrainische
- 1:08:37Gesellschaft implodiert oder auf dem Schlachtfeld die Katastrophe
- 1:08:41herbeigeführt wird. Und das würde ich gerne diesem
- 1:08:44Volk ersparen. Wenn die Ukraine ausblutet,
- 1:08:46würde es dann wieder heißen, die Deutschen an die Front?
- 1:08:50Ich kenne niemanden oder sehr wenige Menschen, die bereit
- 1:08:56wären, an die Front zu gehen. Es gab vor Kurzem eine sehr
- 1:08:59interessante Umfrage, ich habe vergessen, wer sie gemacht hat,
- 1:09:02da ich glaube, im Auftrag des Europäischen Parlaments, und da
- 1:09:06wurden die Europäer gefragt, was sie von einer europäischen Außen
- 1:09:09Sicherheits und Verteidigungspolitik halten, und
- 1:09:13da haben ungefähr 70% der Befragten gesagt, ja, das ist
- 1:09:16eine gute Idee, und dann wurden sie gefragt.
- 1:09:20Was Sie denn darunter verstehen? Und da wurden bestimmte Elemente
- 1:09:22gefragt und es war sehr, sehr interessant festzustellen, dass
- 1:09:27es überhaupt keine Einigung unter den Völkern in der
- 1:09:30Europäischen Union gibt. Was das genau ist.
- 1:09:33Aber tiefste Zustimmungswerte hatten die Frage, die Frage zum
- 1:09:39Beispiel, seid ihr bereit zu einer europäischen Armee, seid
- 1:09:44ihr bereit? Die Sicherheit eines EU
- 1:09:48Mitgliedsstaats mit der Waffe zur Verteidigung ich glaube ein
- 1:09:51Drittel maximal seid ihr bereit. Nee nee, 12% seid ihr bereit,
- 1:09:57die Sicherheit des eigenen Landes mit der Waffe zu
- 1:10:00verteidigen, das Waren glaube ich 33% und die Idee, Söhne und
- 1:10:06Töchter in die Ukraine zuschicken, die hatte auch keine
- 1:10:10Lobby. Petra Erla.
- 1:10:12Fürchtet, dass die Ukraine ausblutet, sieht aber keine
- 1:10:16Bereitschaft in Deutschland in den Krieg hineinzuziehen.
- 1:10:22Wir bei gegen den Strom zeigen ihnen Positionen und
- 1:10:25Perspektiven, welche die Propaganda Medien verschweigen.
- 1:10:29Bleiben Sie dabei.