Latest / Mission 401 / Wie gründet man ein journalistisches Medium? Und warum? (Die tbd-Pilotfolge)
Transcript
- 0:04Vielleicht ganz kurz. Eine Frage ist es okay wenn ich
- 0:06jetzt ein Mikro mitlaufen lasse, es geht nur.
- 0:08Darum, es ist heiß im Raum, draußen ist Sommer und wir
- 0:11sitzen in einem etwas stickigen Büro.
- 0:13Wir produzieren also Podcast mit denen.
- 0:16Genau. Uns gegenüber sitzt eine
- 0:18Journalistin, Gilda Sahebi. Gilda schreibt, macht Podcasts,
- 0:23ist auf Social Media sehr präsent und ist eine Frau, die
- 0:26wir unbedingt bei unserem Projekt dabei haben wollen.
- 0:30Also wir hatten ja. Zuletzt gesprochen, da ist mir
- 0:32mit der Struktur so ein bisschen Sachen mehr klar geworden, weil
- 0:35da sind noch ganz viele. Fragen eben im Nebenraum.
- 0:38Da haben wir noch gelacht. Aber jetzt, wo wir alle um
- 0:42diesen Konferenztisch herum sitzen, da sucht Simon nach
- 0:45Worten. Unser unser Eindruck ist, dass
- 0:51die, weil das viele Menschen so in der Öffentlichkeit.
- 0:57Dich auf Grundlage dessen, was du auf Instagram machst,
- 1:00tendenziell als eher links wahrnehmen und du bei vielen
- 1:04Leuten, die rechts der politischen Mitte, auch wenn ich
- 1:07dieses Links, rechts denken nicht mag, stehen aber zumindest
- 1:11erstmal ein Stirnrunzeln auslösen könntest.
- 1:14Simon sagt Gilda, dass manche Leute sie für politisch links
- 1:17halten. Das ist einfach nur das, was ich
- 1:19in Gesprächen gespiegelt bekommen habe.
- 1:22Und wir denken. So ein bisschen darüber nach,
- 1:26also wie wie schaffen, ja. Was heißt das?
- 1:29Ich komm nicht irgendwo rein, um gemanagt zu werden. 0.
- 1:32Darum geht es. Nicht.
- 1:33Aber ich werde nicht hier reinkommen und und dann behalte
- 1:35ich im Hintergrund, oh, ich darf nicht zu scharf sein, dann macht
- 1:38es keinen Sinn. Dieser Moment, wo man in eine
- 1:43Box gesteckt wird, wo man für etwas gehalten wird, dass man
- 1:48nicht ist oder nicht sein möchte.
- 1:51Das ist ein mieses Gefühl, und das führt zu wahnsinnig
- 1:53emotional aufgeladenen Debatten in der Familie, in
- 1:57Freundschaften, unter Kollegen. Es geht um Flüchtlingspolitik,
- 2:02ums Gendern, Impfen, Klimaschutz, die Liste ist lang,
- 2:07und die Medien, der Spiegel der Gesellschaft auch, die tragen
- 2:12ihren Teil dazu bei, indem sie zuspitzen und Aufbauschen, das
- 2:16gibt Klicks, aufrufzahlen und. Ja, Aufmerksamkeit.
- 2:22Wer keine Lust auf Streit oder Dramen hat, der steigt lieber
- 2:25aus. Lieber keine Nachrichten gucken,
- 2:28lieber gar nicht mehr über Politik sprechen.
- 2:31Sicher ist sicher, weil wer will schon in eine Schublade gesteckt
- 2:35werden und trotzdem, genau das passiert hier in diesem
- 2:41stickigen Raum, in dem wir mit Gilda zusammensitzen, die wir
- 2:44als Partnerin für unser Vorhaben gewinnen wollen, wie wir in
- 2:48diesen Raum geraten sind. Dazu kommen wir noch.
- 2:53Mein Name ist Ann Kathrin Hipf ich war lange Journalist in
- 2:55meinem Tagesspiegel und das hier, das ist die Geschichte
- 2:58davon, wie ich mit 3 anderen Versuche, etwas aufzubauen, von
- 3:02dem uns Menschen oft sagen, dass es nicht klappen wird.
- 3:08Wir wollen ein neues journalistisches Medium gründen,
- 3:11in Deutschland, in einer Zeit, in der viele Menschen den Medien
- 3:15nicht mehr trauen. Es ist eine Geschichte davon,
- 3:20wie wir 4 zusammen ein Risiko eingehen, gemeinsam zweifeln,
- 3:24lernen und vielleicht auch ein bisschen auf unsere Ideen und
- 3:27Verbvorstellungen getestet werden.
- 3:29Warum wir das machen, weil auch wir sehen, dass in Deutschland
- 3:33gerade einiges schief läuft und dass in den Medien einiges
- 3:37schief läuft, dem wollen wir was entgegensetzen und uns an einer
- 3:41Lösung versuchen. Dafür haben wir 4 unsere Jobs
- 3:44gekündigt und sind jetzt, und das fühlt sich wahnsinnig
- 3:47komisch an, dass sozusagen Gründer und eine Gründerin und
- 3:53genau jetzt in diesem Moment, da denken wir vor allem an 2
- 3:57wichtige Zahlen zuerst 401. 401 weil es unser Ziel ist, in den
- 4:07kommenden Monaten Menschen aus allen 401, Stadt und Landkreisen
- 4:12in Deutschland zu erreichen, mit einer Art Deutschlandtour.
- 4:15Wir wollen mit ihnen ins Gespräch kommen, wollen
- 4:17herausfinden, was für Sorgen Sie haben, was sie sich von Medien
- 4:21wünschen, was sie frustriert und auch welche Medien sie lieben,
- 4:25und dann ist da noch eine zweite Zahl 10000.
- 4:31Das ist die Zahl der Menschen, die wir überzeugen wollen.
- 4:3510000, die an das hier glauben, Menschen, die quasi mit uns
- 4:39gründen und uns durch ihre Mitgliedschaft überhaupt erst
- 4:42die Möglichkeit geben, eine eigene Redaktion aufzubauen.
- 4:46Denn nicht ganz so kleine Haken an der Sache, wir haben noch
- 4:50nichts veröffentlicht außer dieser Podcast Folge und.
- 4:54Ein Name wäre sicherlich auch nicht so schlecht.
- 4:57Ganz aktuell wollen wir unsere Zeit und Energie aber erst mal
- 5:00anders einsetzen und zuhören aus dem was dabei rauskommt.
- 5:04Da wollen wir dann unsere Inhalte und Formate draus
- 5:06ableiten, so ist der Plan, wenn ich Leuten davon erzähle, dann
- 5:14sagen alle erst mal, hey cool, voll die schöne Idee, ja, und
- 5:20dann, dann nenne ich diese Zahlen 401 und. 10000 und dann
- 5:27wird es meistens kurz still. Wir wollten dann mit Gemini,
- 5:34also der KI von Google, was mit unserem Kampagnenbudget
- 5:38durchrechnen und dann kam völlig unaufgefordert eine Antwort,
- 5:41nach der wir überhaupt nicht gefragt hatten.
- 5:43Das ist Simon Simon Berli. Er und ich, wir sind die beiden
- 5:47Journalisten unter uns, 4 Gründern, ich.
- 5:49Zitiere jetzt aus dem Gedächtnis.
- 5:51Machen wir uns nichts vor. Das, was ihr vorhabt, das ist
- 5:55die Mission Impossible des deutschen Journalismus.
- 5:57Und so wie ich denkt er sich, ach was weißt schon die KI
- 6:00Mission Impossible des deutschen Journalismus.
- 6:03Die Herausforderung nehmen wir an, Simon selbst hat mehr als 10
- 6:07Jahre für die Süddeutsche Zeitung geschrieben und später
- 6:10auch einen eigenen, sehr erfolgreichen Newsletter über
- 6:12Nachrichten aus der Tech Welt gestartet.
- 6:14Ich glaube eher, dass es was ist.
- 6:17Was sich eigentlich durch Jahre häufig durchgezogen hat, weil
- 6:21ich 70 bis 80% der tagesaktuellen Sachen, die ich
- 6:26geschrieben habe, für verzichtbar gehalten hab.
- 6:28Mein Gefühl war dann immer, ich füge jetzt keinen großen
- 6:32Erkenntnisgewinn oder keine Eigenleistung dazu, es war sehr
- 6:36routiniert und so n bisschen egal.
- 6:44Guten Abend, Sachsen Anhalt hat gewählt.
- 6:46Die rechtsextreme Af D in Sachsen Anhalt wird stärkste
- 6:49Kraft. Der vor der dänischen Insel
- 6:51Anholt tot Angespielte Buckelwall war.
- 6:53Tatsächlich, Donald Trump hat ja jetzt den Onterio See umgetauft.
- 6:57Sogar wiederholt bekannte Forderungen der letzten Wochen
- 7:00und setzt Fleisch auf die Speisekarte.
- 7:03Gratulationen kommen auch von Elon Musk aus den USA.
- 7:06Gut gemacht, schreibt. Er hier eine Eilmeldung, da ein
- 7:08neues Gesetz, alles gefühlt wichtig, und auch das ist ein
- 7:13Problem. Weil wenn alles wichtig ist, was
- 7:17verdient dann unsere Aufmerksamkeit?
- 7:21Ich bin als Journalistin ehrlich gesagt selbst oft von den
- 7:23Nachrichten und den ganzen Infos überfordert, manchmal vielleicht
- 7:27auch überwältigt, aber was ist die Lösung, sich der Welt und
- 7:31den Nachrichten zu entziehen, mal davon abgesehen, dass
- 7:35vieles, was sich unsere Aufmerksamkeit klaut, eigentlich
- 7:37schon gar kein Journalismus mehr ist, nur noch ein Feed, durch
- 7:41den man es scrollt, der nicht aufhört.
- 7:45Und dann ist da noch diese Sache hier.
- 7:47Menschen interessieren sich überhaupt nicht so sehr für
- 7:49Journalismus, wie ich immer dachte.
- 7:51Ich dachte, guter Journalismus ist doch für die allermeisten
- 7:55Menschen, gerade für Leute so wie ich, also tendenziell urban,
- 7:59eher gut gebildet, bürgerlich, irgendwie mediennah medinaffin,
- 8:02wenn man denen sagt, ja, wir wollen guten Journalismus
- 8:05machen, dann denken die ja, geil, NÖ, die meisten denken ja,
- 8:07schön, mach mal, ist mir n bisschen egal und.
- 8:11Wenn wir Leute begeistern wollen, dann ist es nicht über
- 8:14die Aussage, Wir machen besseren Journalismus, sondern wir müssen
- 8:18andere Aussagen finden. Und da sehe ich bei vielen eine
- 8:24schon große Sorge über das, was gerade in unserer Gesellschaft
- 8:27und westlichen Demokratien passiert, auf vielen Ebenen, auf
- 8:30politischer Ebene, auf ökologischer Ebene, auf
- 8:32gesellschaftlicher Ebene, und ich glaube, da gibt es ganz
- 8:35viele Sachen, wo wir anknüpfen können und.
- 8:39Eine Sehnsucht bei sehr vielen Menschen nach echtem Austausch
- 8:43im Dialog. Angefangen hat unser ganzes
- 8:48Vorhaben mit einer Person, Moritz Moritz Klein.
- 8:52Ich hab immer gesagt, ich bin kein Journalist, aber ich bin
- 8:54euer größter Fan. Moritz ist Enthusiast von Beruf,
- 8:57strategischer Optimist. Wenn er von der Zukunft redet,
- 9:00dann hast du das Gefühl, morgen erobern wir die Welt, erst
- 9:04retten wir den Journalismus, dann Deutschland.
- 9:07Ja, und dann schauen wir einfach mal.
- 9:08Sein letzter Job war eigentlich auch vielversprechend.
- 9:12Mehrere Jahre war er Teil des Führungsteams bei einem anderen
- 9:15Medien Startup, The Pioneer. Am Anfang war das Versprechen
- 9:19total, einen ein Medienunternehmen neuen Typs
- 9:21aufzubauen und ich hab sehr daran geglaubt.
- 9:23Ich war sehr von dieser Idee überzeugt, dass wir es schaffen,
- 9:28den Leitspruch Wahrheit gibt es nur zu zweien umzusetzen.
- 9:32Aber im Laufe seiner Zeit bei Pioneer merkt Moritz.
- 9:36Hier geht es immer häufiger um steile Thesen, nicht mehr um
- 9:39differenzierte Lösungen. Ich hab mich immer weniger mit
- 9:42dem Content identifiziert. Ich hab mich gemerkt, irgendwie
- 9:47in mir drin brodelt es und ich kann das nicht mehr. 2025 geht
- 9:51Moritz öfter unglücklich als glücklich zur Arbeit und
- 9:54ungefähr in dieser Zeit landet eine Mail in seinem Postfach von
- 9:57einem Medienhaus in Dänemark. Es heißt settland.
- 10:01Da stand einfach nur drin, Hey Moritz, with thinking about
- 10:03doing something like settland in Germany do you wanna talk?
- 10:07Zettland das ist ein dänisches Medium, das einige Insider aus
- 10:12der Branche schon länger beobachten, denn es funktioniert
- 10:14ein bisschen anders. Zettland lebt nämlich nicht von
- 10:17Werbung, wie man das so kennt, und auch nicht von einem Konzern
- 10:21oder Rundfunkgebühren, sondern von wirklich vielen Menschen,
- 10:24die so sehr an diesen etwas anderen Journalismus glauben,
- 10:28dass sie dafür zahlen. Mehr als 40000 Dänen und
- 10:32Däninnen sind es inzwischen. Auf Deutschland übertragen wären
- 10:35das mehr als eine halbe 1000000 Menschen.
- 10:37Aber es ist nicht nur das Geschäftsmodell, was trägt die
- 10:41Art des Journalismus, den Zettland Macht, ist auch anders
- 10:44zettlands Journalistinnen und Journalisten reagieren nicht
- 10:47immer sofort auf alles, was passiert, sie nehmen sich Zeit,
- 10:51gehen mehr in die Tiefe und haben immer die Frage im Kopf,
- 10:55warum ist das jetzt für mich wichtig.
- 10:58In Dänemark funktioniert das seit circa 10 Jahren und jetzt
- 11:02klopfen die zettland Leute an die Tür von Deutschland und
- 11:04schicken Moritz diese Mail als der das liest.
- 11:08Ist das bei mir auf relativ offene Ohren gestoßen, weil das
- 11:11ein Problem war, dass ich gerade mit mir selber rumgetragen
- 11:12hatte. Der Mann hinter der Mail ist
- 11:17Jakob Moll. Jakob ist sowas wie der Mentor
- 11:21in dieser Geschichte, hat, so Gandalf, als nur weniger Bart
- 11:25und weniger Bariton. Er ist der, der in Kopenhagen
- 11:29auf die Landkarte schaut und überlegt, wo Zettland mit der
- 11:32Vision von einem anders gedachten Journalismus noch
- 11:35einen Unterschied machen könnte. Aber was ihn antreibt, ist auch
- 11:39ne persönliche Sache, so wie viele Eltern sorgt er sich um
- 11:43den Medienkonsum seiner Kinder. I can to tribut is anything as
- 11:46like at the total powerlismess confronted with the forces of
- 11:52the world. That.
- 11:54Overpowers. My kids attention.
- 11:56Ein Vater, der zusieht, wie die Aufmerksamkeit seiner Kinder von
- 12:00etwas verschluckt wird, gegen das er nicht ankommt.
- 12:03Es geht um die Frage, wem wir und unsere Kinder unsere
- 12:06Aufmerksamkeit schenken. Die Antwort auf diese Frage, die
- 12:10macht, was mit uns, mit uns als Menschen, aber auch mit unserer
- 12:14Gesellschaft und mit den politischen Strukturen aus
- 12:19diesem Gefühl der Machtlosigkeit heraus sucht Jakob Menschen in
- 12:22anderen Ländern, die dem was entgegensetzen wollen und die.
- 12:25Im Gespräch mit Moritz da erkennt er schnell einen
- 12:28Gleichgesinnten. I'm like i think i think this is
- 12:32i think is the guy. Jakob will mit Zettland in
- 12:34Deutschland ein Gründerteam finanzieren, das testet, ob
- 12:37dieses dänische Modell auch hier funktioniert.
- 12:40Dafür stellt uns Zettland erst mal eine Art Kredit zur
- 12:43Verfügung, 850000€ eine Anschubfinanzierung, mit der wir
- 12:47unsere Gehälter, die Miete für unser kleines Büro, die
- 12:51Deutschlandtour und zum Beispiel auch diesen Podcast hier
- 12:53finanzieren können. Optimale Startbedingungen für
- 12:57ein neues Medium und für jemanden wie Moritz, der kennt
- 13:01Setland schon. Das Konzept findet er gut, aber,
- 13:04so 100% überzeugt ist er nach dem ersten Gespräch mit Jakob
- 13:08nicht, also schickt ihm Jakob ein Dokument zu, das hat den
- 13:12sexy Titel Mission und Produkt, harte und weiche Grenzen, aber
- 13:18eigentlich liest es sich mehr wie ein Manifest.
- 13:20Mich hat total beeindruckt, dass da drin stand.
- 13:23Als Manager wird man Entscheidungen treffen, die
- 13:26wirtschaftlich für dieses Medium wahrscheinlich nicht die
- 13:29richtigen sind, aber gesellschaftlich die richtigen
- 13:30sind. Nach etlichen Gesprächen und
- 13:33einer Reise nach Kopenhagen sagt Moritz endlich ja, er will es
- 13:36probieren und hier in Deutschland als Geschäftsführer
- 13:39das Ding ins Rollen bringen. Also kündigt er seinen Job,
- 13:44seine erste Aufgabe, ein Gründungsteam zusammenstellen.
- 13:48Wie gesagt, wir brauchen auf jeden Fall jemand der Marketing,
- 13:50Marke und Kommunikation versteht.
- 13:52Und dann brauchen wir 2 Journalisten, bin ich fest von
- 13:55überzeugt. Wir brauchen jemand, der
- 13:58strategisch denkt, Formatentwicklung, der
- 14:01vielleicht auch hinter den Kulissen so n bisschen agieren
- 14:03kann und dann brauchen wir jemand, der Lust hat in der 1.
- 14:06Reihe zu stehen n Rockstar zu sein n Bandleader oder n
- 14:11Leadsänger Whatever You Wanna Call it das brauchen wir total.
- 14:14Und dann hab ich überlegt, wer könnten diese Person sein?
- 14:16Moritz macht das, was er am besten kann.
- 14:19Er zieht los und begeistert Menschen.
- 14:25Ein neuer Gründer nach dem anderen bis wir zu viert sind.
- 14:29Der erste ist Simon, von ihm haben wir schon gehört.
- 14:33Simon ist ein bedachter Typ, wählt seine Worte genau und ist
- 14:37wie wir alle immer gern sagen, ein Journalist mit erfrischend
- 14:41wenig Ego, mit dem Plan, in Deutschland ein neues Medium zu
- 14:45starten, stößt Moritz bei Simon auf offene Ohren.
- 14:48Also fährt auch Simon nach Kopenhagen, um sich Zettler mal
- 14:51genauer anzuschauen. Ich bin mit so ein paar offenen
- 14:56Fragen nach Kopenhagen gefahren und die Zentrale war für mich,
- 15:01dass ich noch nicht 100% verstanden hatte, was eigentlich
- 15:06das neue sein soll in diesem Angebot.
- 15:08Warum braucht Deutschland jetzt so ein Angebot und warum denken
- 15:13Menschen in Dänemark, dass sie jetzt auf einem super.
- 15:17Umkämpften Medienmarkt in einem sehr also im Vergleich zu
- 15:21Skandinavien polarisierten Land, in dem es auch noch einen
- 15:24starken öffentlich rechtlichen Rundfunk gibt.
- 15:26Warum können Sie da Fuß fassen und durch die Gespräche vor
- 15:31allem mit Jakob wurde mir dann. Klara, genau was ich glaube.
- 15:37Man kann nicht sagen, was das Alleinstellungsmerkmal ist, weil
- 15:40es gibt nicht die eine Sache, die sie anders machen, sondern
- 15:42was die vielen kleinen Dinge sind, die in der Summe ein
- 15:47Angebot ergeben, das wirklich sich von dem abgrenzen könnte,
- 15:50was bislang da ist. Simon ist dabei, für Moritz ist
- 15:54das ein riesiger Schritt. Ab jetzt ist er nicht mehr
- 15:56allein mit diesem großen Vorhaben, sondern hat ein
- 15:58Gründungsteam. Denn neben Simon ist auch Bojan
- 16:03mit am Start. Ich glaube, das ist so ein
- 16:04bisschen meine Stärke, dass ich so mit weißem Blatt Papier so
- 16:08erstmal so eine ganz gute Initialzündung, glaube ich, so
- 16:10einen Raum schaffen kann, der Ideen entstehen lässt und die
- 16:13dann vor allem auch auf die Straße bringt.
- 16:15So ne. Bojan Albers ist so ein macgyver
- 16:19Typ, jemand, der mit wirklich wenig viel Wumms erzeugen kann.
- 16:23Genau die Person für Marketing, Marke und Kommunikation.
- 16:29Und dann gibt es noch nicht Rockstar Frontfrau, wie Moritz
- 16:33gern sagt, oder einfach nur Ann Kathrin.
- 16:36Zusammen mit Simon kümmere ich mich um die journalistischen
- 16:39Inhalte, was mich mitgerissen hat, das waren einerseits die
- 16:44vielen, vielen Speed Datings mit meinen Mitgründern, aber auch
- 16:48konkrete Ideen, wie die Deutschland Tour.
- 16:51Ich bin ein Dorfkind und obwohl ich jetzt viele Jahre in Berlin
- 16:54lebe, ist mein Herz irgendwo da noch hängen geblieben.
- 16:57An der Stelle. Liebe Grüße ans 3500
- 17:00seelenstädtchen Stromberg in Rheinland Pfalz Ich habe mich
- 17:04sofort in diese Idee der Deutschlandtour verliebt.
- 17:06Berliner Blase verlassen, rausfahren mit Menschen, die
- 17:10auch eine andere Perspektive mitbringen, ins Gespräch kommen
- 17:12und fragen, was ist jetzt, wo unser Gründerteam komplett ist,
- 17:21ist eine unserer ersten Amtshandlungen, Menschen mit
- 17:24unterschiedlichen Perspektiven für unser Vorhaben zu
- 17:26begeistern, mit ins Projekt zu holen.
- 17:29Und genau dafür sitzen wir in diesem stickigen Raum vom Anfang
- 17:35mit der Journalistin Gilda Sahebi.
- 17:38Da sitzt Simon, der weiter sorgsam seine Worte wählt.
- 17:42Ich bin fest davon überzeugt. Moritz, unser Weltretter von
- 17:46Geschäftsführer und ich. Vollkommen legitim.
- 17:51Gilda versteht genau, was wir erreichen wollen. 2025 ist ihr
- 17:55Buch erschienen, das heißt verbinden statt Spalten, besser
- 17:58zuhören, weniger bewerten, empfiehlt sie jenen, die aus dem
- 18:02Spiel mit der Polarisierung aussteigen, schreiben auch, ja,
- 18:05es gibt eine Polarisierung, es muss aber nicht eine Spaltung
- 18:09bedeuten, können Sie das noch mal erklären, bitte?
- 18:11Genau. Also mir geht.
- 18:12Es auch so. Darin schreibt sie, wie aus
- 18:14links gegen rechts ein Geschäft geworden ist und wie das eine
- 18:17Gesellschaft, in diesem Fall die Deutsche Gesellschaft, kaputt
- 18:21macht. Jetzt sitzen wir mit ihr
- 18:23zusammen, weil wir noch einen offenen Punkt ansprechen wollen.
- 18:26Simon hat mit unterschiedlichen Leuten, auch aus der Branche
- 18:29gesprochen und den Eindruck gewonnen, dass manche sie für
- 18:32links halten und vielleicht für voreingenommen und wir 3.
- 18:35Simon, Moritz und ich. Wir wollen in diesem Moment
- 18:39verstehen, wie sie sich eigentlich selbst sieht.
- 18:42Aber für Gilda ist das der Punkt, eine klare Grenze zu
- 18:46ziehen. Aber ich werd nicht hier
- 18:48reinkommen und und dann hab ich im Hintergrund, oh, ich darf
- 18:50nicht zu scharf sein, dann macht es keinen Sinn.
- 18:53Aber hast du das Gefühl, dass irgendjemand von uns, die jetzt
- 18:55gerade signalisiert hat, du darfst irgendwas nicht, weil das
- 18:58letzte ist mal das letzte, das wär das letzte, was wir
- 19:00aussenden wollen. Aber das sendet er gerade.
- 19:04Aus. Ich werde immer scharf sein.
- 19:07Ich werde immer klar sein und davon nehme ich nichts zurück,
- 19:11nichts. Als Gilda ihren Standpunkt
- 19:14klarmacht, springt Moritz ein. Der hatte vorher hauptsächlich
- 19:18zugehört. Aber alles.
- 19:19Will ich eine kurz eine Sache sagen.
- 19:21Alles was du gerade gesagt hast ist würden wir genauso
- 19:23unterschreiben. Hundertprozentig ich nicht, ich
- 19:25nicht. Ich würde eine Sache anders
- 19:28sehen und also 97% all in. 97% Simon hält 3% zurück und die 3%
- 19:42sind wichtig. Ich finde trotzdem, dass man
- 19:45nicht wegdiskutieren kann, dass halt Gesellschaft und viele
- 19:51Menschen gerade in diesem Schema denken, von dem ich gerne
- 19:54wegkommen würde. Simon will auch die Menschen
- 19:57erreichen, die die Welt um sich herum in politisch links und
- 20:00rechts aufteilen. Ich würde sagen.
- 20:03Wahrscheinlich sind das die allermeisten, und das will Gilda
- 20:06auch, aber für sie ist das links, rechts denken selbst das
- 20:11Problem, eine Art Brille, mit der man ein Verschwommenes und
- 20:15ja, vielleicht auch ein falsches Bild der Gesellschaft.
- 20:18Sieht ich hab immer auch so in meinem privaten Leben und wenn
- 20:21ich geträgerin bin funktioniert das nicht, aber das ist meine
- 20:23Grundfrage was wenn ich unrecht habe?
- 20:27Die Antwort darauf ist völlig egal, die ist irrelevant und das
- 20:30ist für mich die Basis von Journalisten.
- 20:31Ja. 2 Journalisten, beide wollen dasselbe.
- 20:36Sie wollen, dass man Medien wieder vertraut, und beide
- 20:40wollen niemanden ausschließen, besonders nicht die, die anders
- 20:43denken. Sie sind sich nur nicht einig,
- 20:47wie genau das geht. Simon treibt die Sorge um, wie
- 20:51man als Journalist wahrgenommen wird, ob eine persönliche
- 20:54Haltung, die als zu links gilt, genau die Menschen verliert, die
- 20:58er erreichen will. Gilda dreht es um.
- 21:02Für sie entsteht Vertrauen, gerade dann, wenn man klar
- 21:04bleibt und sich nicht verstellt. Und wenn man dabei ehrlich
- 21:08fragt, was, wenn ich Unrecht habe, wir merken, dass wir immer
- 21:15wieder herausgefordert werden, wenn es darum geht, wie genau in
- 21:18diesem neuen Medium Journalismus anders gedacht wird und was das
- 21:22in der Praxis bedeutet. Das Gespräch mit Gilda ist eine
- 21:27von diesen Challenges. Was genau ist denn eigentlich
- 21:30guter Journalismus für uns? Wie schauen wir auf eine
- 21:35vermeintlich gespaltene Gesellschaft, ohne selbst in
- 21:38genau dieses Denken zu verfallen?
- 21:41Es kommt mir fast n bisschen vor, als wäre dieser Moment eine
- 21:44Art Test. Ein Test dafür, wie sehr wir
- 21:47Gründer die Werte leben, die wir predigen und was das bedeuten
- 21:51könnte, wenn wir es eben nicht tun.
- 21:56Gilda geht mit einem freundlichen Abschied.
- 21:58In dem Moment ist mein Eindruck, ja, wir haben Sie überzeugt.
- 22:03Moritz ist sich da nicht ganz so sicher.
- 22:05Die ich hatte das Gefühl, dass sie kurz davor war, aufzustehen
- 22:07und zu gehen und zu sagen, was geht hier eigentlich ab, ich.
- 22:09Glaub zu dritt versuchen wir Schlüsse aus dem Treffen zu
- 22:12ziehen. Ich, ich würd mal meine Gedanken
- 22:14kurz einmal sagen, das war total unprofessionell von uns und es
- 22:20liegt einmal an dem, an dem über das, was wir gesprochen haben,
- 22:23aber auch, weil wir richtig schlecht vorbereitet waren.
- 22:26Wir sind. Wir überlegen also, was hätte
- 22:28besser laufen können. Kann man sowas in Zukunft
- 22:31vermeiden, wenn ja wie und liegt es wirklich an der Vorbereitung?
- 22:35Ich glaube aber nicht, dass wir die zwischenzeitliche Spannung
- 22:39und beinahe Eskalation dadurch hätten vermeiden können.
- 22:42Und ich glaube, es war wichtig, dass wir es genauso angesprochen
- 22:45haben, wie wir es gemacht haben. Weil das tatsächlich, glaube
- 22:50ich, zu beiderseitigen Verständnis beigetragen hat.
- 22:53Und sonst hätten wir genau den Moment, den wir jetzt gehabt
- 22:56haben, später gehabt. Ein paar Tage später trifft
- 22:58Jasmin Bayomi Unsere Podcast Produzentin Gilda alleine.
- 23:02Die beiden reden noch mal über das Meeting.
- 23:04Deswegen habe ich das auch. Ich habe es noch mal mein
- 23:05Tagebuch geschrieben, deswegen habe ich das als sehr positiv
- 23:07empfunden, weil wir wirklich einander zugehört haben und
- 23:11nicht abgewertet haben. Und dann erzählt Gilda, was von
- 23:15sich etwas. Dass in dem Raum mit uns keinen
- 23:18Platz. Hatte eine meiner größten
- 23:19wohnten ist ausgeschlossen werden und ich glaube in dem
- 23:22Moment war es wahrscheinlich auch das.
- 23:24Also ich glaub das war mein Trigger jetzt wo ich drüber
- 23:25nachdenke glaub das war mein Trigger wenn ich getriggert bin
- 23:28weiß ich, dass mein IQ zur Hälfte runtergeht und dann muss
- 23:30ich Klappe halten. Ich glaube auch, das Gefühl
- 23:33kennt fast jeder. Die Sorge, nicht dazuzugehören.
- 23:38Aber darüber hinaus ging es hier eben schon auch um die Sache.
- 23:42Darum, dass man sie auf einer Seite des politischen Spektrums
- 23:45verortet hat und ihr damit vielleicht auch absprechen
- 23:48könnte, Ansichten zu haben, die nicht damit zusammenpassen.
- 23:52Und mal ganz ehrlich, wenn ich denke, dass jemand auf der
- 23:57anderen Seite steht, gehe ich dann noch ein Gespräch ein, so
- 24:02mit echter Neugier und Offenheit das Ding ist, dass.
- 24:07Gilda hat für sich eine Art gefunden, mit Menschen
- 24:09umzugehen, eine, mit der sie Menschen nicht nur ernst nimmt,
- 24:13sondern wirklich und ernsthaft versucht, sie zu verstehen, ganz
- 24:18besonders, wenn deren Denkart ihr fremd vorkommt.
- 24:21Ein Beispiel für Ihr Buch hat Gilda lange mit einem AF D
- 24:25Wähler. Gesprochen und am Ende dieses
- 24:26Gesprächs habe ich plötzlich af d.
- 24:28Wähler viel besser verstanden. Ich war nicht mehr so wie
- 24:30kammerlos, ich war so ah, deswegen kann man das hat bei
- 24:34mir krass viel verändert. Später hatte sie dann Kontakt
- 24:36mit der Schwester von diesem Wähler über Social Media.
- 24:39Seine Schwester hat mir erzählt, dass seit unserem Gespräch
- 24:42irgendwie sich bei ihm was verändert hat und der kritischer
- 24:44ist und ich so warum denn weil ich hab keinen Ton.
- 24:46Nicht. Nichts gesagt.
- 24:48Und dann meinte sie, weil du nicht verurteilt hast.
- 24:52Gilda hat einfach nur zugehört und viele Fragen gestellt.
- 24:56Und genau das hat nicht nur ihr Verständnis geändert, sondern
- 25:01auch seins. Ich verstehe was er was er sagt.
- 25:05Das heißt nicht, dass ich gutheiße, dass er die AFD wählt
- 25:08oder dass er über ukrainische Geflüchtete abkotzt ich verstehe
- 25:14ihn, und verstehen heißt für mich klüger werden, nicht
- 25:17gutheißen. Sich vor anderen, wie jetzt den
- 25:26Zuhörenden auf die eigenen Werte testen zu lassen, das ist
- 25:30unangenehm. Und ich gebe zu.
- 25:32Wir standen an diesem Nachmittag in vielen Momenten nicht gut da,
- 25:38aber ich glaube, genauso muss es auch sein.
- 25:41Der Konflikt, das Miteinander diskutieren, das Aushalten,
- 25:47nicht immer einer Meinung sein, genau das gehört zu dem
- 25:51Journalismus, den wir machen wollen und zu einer
- 25:54Gesellschaft, die sich nicht länger einreden lassen will,
- 25:57dass sie hoffnungslos gespalten sei.
- 26:04Gilda hat sich entschieden, bei uns mitzumachen.
- 26:06Sie wird bei uns mitgestalten, Inhalte schreiben und uns
- 26:09beraten, und sie wird nicht die einzige sein.
- 26:12Es gibt noch weitere prominente Unterstützer und
- 26:16Unterstützerinnen, wie das alles am Ende ganz genau aussieht, das
- 26:20wissen wir natürlich noch nicht, aber ein paar Ideen, die haben
- 26:24wir schon. Ich würde sagen zwischen 60 und
- 26:2670% der Menschen, mit denen wir gesprochen haben.
- 26:28Haben ganz klar gesagt, wenn ich noch was konsumiere, dann Audio.
- 26:32Dann was wir gehört haben ist, ich habe viel zu wenig Zeit so
- 26:37ich werde so zugeballert mit allem was bedeutet das?
- 26:39Wir werden auf jeden Fall mit der Aufmerksamkeit gut umgehen
- 26:42und ich glaube es braucht nicht mehr als I Don't know 2 bis 3
- 26:45Inhalte pro Tag, die erscheinen ja. 2 bis 3, das klingt jetzt
- 26:48nach nicht so viel. Ich würde sagen, ein Tacken mehr
- 26:52kann es wahrscheinlich schon sein, aber was wir euch auf
- 26:54jeden Fall versprechen können. Ihr werdet wissen, was in der
- 26:57Welt los ist und vor allem auch, warum das für euch wichtig ist.
- 27:02Gleichzeitig glaube ich, dass wir natürlich alle gängigen
- 27:04Kanäle nutzen werden, wie ein Newsletter, wie Podcast.
- 27:07Aber ich glaube, dass die Heimat von dem, was wir hier gemeinsam
- 27:10schaffen wird, eine App auf den Handys von 10000.
- 27:14Menschen mindestens 10000 Menschen, die mit uns gründen
- 27:19und mitgestalten. Und jetzt geht es los.
- 27:30Und wenn ihr jetzt dabei sein wollt, dann heißt es an der
- 27:33Stelle herzlich willkommen. Wir freuen uns auf den Dialog,
- 27:36wir freuen uns auf den Austausch, egal über unsere
- 27:39Webseite, über unsere Social Media Kanäle oder noch besser
- 27:43live und in Farbe vor Ort. Unser Ziel ist es, bis zum
- 27:46Jahresende mit Menschen aus allen 401 deutschen Land und
- 27:50Stadtkreisen digital oder analog.
- 27:53Ins Gespräch zu kommen von Stromberg bis Berlin, von Essen
- 27:56bis Finsterwalde. Unsere Mission 401 und hier im
- 28:01Podcast Feed, da dürft ihr euch alle 2 Wochen auf Updates
- 28:05freuen. Wir halten euch ab sofort auf
- 28:06dem Laufenden, sprechen ganz offen und ehrlich über Höhen und
- 28:10Tiefen unserer journalistischen Mission Impossible.
- 28:13Und laden immer wieder auch spannende Gäste ein.
- 28:15Also folgt diesem Podcast. Teilt die Folge unbedingt mit
- 28:19einem Menschen, der sie auch hören und hier dabei sein sollte
- 28:23und dann bleibt eigentlich nur noch zu sagen, bis ganz bald.
- 28:28Dieser Podcast ist eine TBD Produktion, Lead Autorin,
- 28:31Produzentin, Sounddesign Jasmin Bayomi, Koautorin Celine Weimar,
- 28:36Dittmar Host und Executive Producer Ann Kathrin Hipp.
- 28:41Besonderer Dank geht an Angelina Albers, Bojan Albers, Alexandra
- 28:45Berlin, Simon Berlin, Felix Hackenbruch, Andreas und Nicole
- 28:50Hipp, Moritz Klein, Alessa Löwe, Jakob Moll, Kathleen Roberts,
- 28:56Lara Rogall und Otis Schoffelt.