Latest / Kopfkino-reframed / Die Psychologie hinter Zverevs neuer Stärke! Kopfkino-reframed
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- 0:00Speaker 0: Da muss man sich mal vorstellen.
- 0:01Speaker 0: Einer der besten Tennespieler der Welt schließt sich in einer Kabine oder wahrscheinlich auch in eine Toilette ein, damit niemand sieht das sein Körper einfach eins zwei drei Mal am Tag da Hilfe braucht.
- 0:12Speaker 1: Ja und das ist ein spannendes Thema nicht nur für Nachwuchssportler.
- 0:15Speaker 1: Und Georg, da hast du uns eine klare Beobachtung mitgebracht.
- 0:18Speaker 0: Ja das ist schon ein krasser Ausraste.
- 0:20Speaker 0: ich kann mich auch noch daran erinnern und es ging auch durch die Nachricht.
- 0:22Speaker 0: Es ist jetzt
- 0:23Speaker 1: belegt oder in Deutung dass seit diesem Ereignis irgendwie ruhiger
- 0:26Speaker 0: geworden ist?
- 0:27Speaker 0: Jeder sollte sich echt mit Psychologie
- 0:30Speaker 1: beschäftigen.
- 0:37Speaker 1: Hallo zusammen da draußen!
- 0:40Speaker 1: Heute mal ein bisschen sportlicher Einstieg.
- 0:41Speaker 1: was ist passiert?
- 0:43Speaker 1: Paris dritter Juni.
- 0:48Speaker 1: Nach über drei Stunden steht es im zweiten Satz sechs zu sechs, Alexander Zverev läuft ein Ball hinterher knickt mit dem rechten Knöchel um und schreit laut auf.
- 0:59Speaker 1: Er wird im Rollstuhl vom Platz gebracht und Minuten später kommt er auf Krücken zurück, um Nadal die Hand zu geben.
- 1:05Speaker 1: Das Stadion steht und alle leiden mit ihm.
- 1:08Speaker 0: Und fast genau Markus.
- 1:09Speaker 0: vier Jahre später liegt der auf dem selben Platz ich glaube sogar wieder am Boden Ich glaub sogar die gleiche Ecke Aber diesmal, weil er den Titel gewonnen hat.
- 1:20Speaker 0: Das finde ich richtig krasses.
- 1:22Speaker 0: Comeback an gleicher Stelle sozusagen!
- 1:25Speaker 1: Ja also wenn es die gleiche Ecke wäre, wäre das richtig krass.
- 1:28Speaker 1: und dazwischen liegt aber zwischen diesen zwei Ereignissen eine Frage, die uns heute beschäftigt was ist in diesem Kopf passiert?
- 1:35Speaker 1: Warum wirkt der Mann, der früher seinen Schläger auf einen Schiedsrichterstuhl gedroschen hat Heute so ruhig Und warum ist er dann auch so erfolgreich?
- 1:44Speaker 1: Also Willkommen bei Kopfkino Reframed.
- 1:47Speaker 1: Ich bin wieder Markus, euer Moderator.
- 1:49Speaker 1: Neben mir Georg Rösel, unser Identitäts- und Mindsetformer.
- 1:53Speaker 1: Und heute geht es auch um Alexander Zverev, ein Hamburger Jungen, geboren in nineteenhundneinzig und Olympiasieger von Tokyo.
- 2:00Speaker 1: Und jahrelang galt er als einer der besten Spieler ohne Grand Slam Titel.
- 2:04Speaker 0: Aber das hat sich jetzt... Ist das dann auch ein Titel?
- 2:06Speaker 0: Eigentlich!
- 2:07Speaker 1: Er ist Olympias auf alle Filamentitel und
- 2:09Speaker 0: ich mein bester Tennis-Spieler des Zirkus ohne Grand Slam-Titel, klingt schon fast wie ein Titel.
- 2:15Speaker 0: Klingt
- 2:15Speaker 1: auch fast wie einen Titel.
- 2:16Speaker 1: ja aber er hat jetzt, Gott sei Dank, zwei, sechsundzwanzig Roland Garros und die US Open gewonnen und jetzt hat er seine Grandslam
- 2:23Speaker 0: Tippe!
- 2:23Speaker 0: Ja und dafür kann man halten von ihm was man will.
- 2:28Speaker 0: Ich ziehe auf jeden Fall meinen sportlichen Mut vor ihm und hoffe auf noch viele Finales, die er zu spielen hat Und am besten natürlich, dass er sie dramatisch gewinnt.
- 2:39Speaker 0: Danke Alexander an dieser Stelle für die immer großartigen Tennis-Stunden!
- 2:45Speaker 0: Meine Dürrezeit nach Boris Becker ist seit einigen Jahren dank dir vorbei und da bin ich recht happy drüber.
- 2:53Speaker 0: Auch auf diesem Weg schon mal herzlichen Glückwunsch denn wenn dieses Video rauskommt wie wir ja schon alle wissen wirst du bald die Nummer eins der ATP Rangliste sein für zwei, sechs und zwanzig und quasi jetzt neuer Jahr überwintern mit der Nummer eins der Weltrangliste.
- 3:10Speaker 0: Da kann ich nur sagen krasses Ding, herzlichen Glückwunsch!
- 3:14Speaker 0: Uns interessiert aber heute nicht nur die Pokale sondern eine andere zentrale Frage wie immer hier bei Kopfkino Die jeder kennt Was machst du in dem Moment, indem etwas schief geht?
- 3:27Speaker 0: Was passiert unter Druck?
- 3:29Speaker 0: Was machst Du mit den Doppelfehler oder der Kritik von deinem Chef während der Arbeit?
- 3:34Speaker 0: Darum wollen uns heute genauer anschauen.
- 3:37Speaker 1: Ja und das ist ein spannendes Thema nicht nur für Nachwuchssportler Und Georg da hast Du uns ja eine klare Beobachtung mitgebracht.
- 3:43Speaker 0: Ich schaue ja sehr viel Tennis muss man sagen auch beruflich sozusagen.
- 3:49Speaker 0: Mir ist vor längerer Zeit aufgefallen, dass er heute kaum noch Energie verschwendet der liebe Alexander Sverdorf und sich auch überhaupt gar nicht mehr über eigene Fehler aufregt.
- 4:02Speaker 0: Und das er damit viel Energiesparte und viel schneller sofort fokussiert ist auf den nächsten Ball, ja?
- 4:10Speaker 0: Ist wahrscheinlich einer der Schlüssel seiner jetzigen Erfolge aus meiner Sicht.
- 4:16Speaker 0: Denn... Was er gerade da macht, ist in der Psychologie im Mentaltraining im Mindset-Thema radikale Akzeptanz.
- 4:23Speaker 0: Und das brauchst du ja im Tennis weil die Ballwechsel wir reden ja von Sekunden Minuten und dann geht es schon wieder weiter.
- 4:31Speaker 0: Meine These ist dazu und es ist einfach nur eine Annahme von mir.
- 4:36Speaker 0: Zwerf ist nicht ruhiger geworden, weil er keine Emotionen mehr hat.
- 4:41Speaker 0: Er hat einfach gelernt nicht mehr gegen sich selber zu spielen!
- 4:44Speaker 0: Und dieser Weg führt nicht nur über die Verletzung, sondern auch durch eine Phase in der er sich leer und einsam fühlte.
- 4:53Speaker 0: Diese Entwicklung beeindruckt mich extrem!
- 4:56Speaker 1: Ja also nicht mehr gegen sich selbst spielen klingt schon mal gut.
- 4:59Speaker 1: Also gerade im Spitzensport glaube ich ist es auch ein wichtiger Punkt.
- 5:03Speaker 1: Alles ein sehr spannendes Thema vor wir aber loslegen.
- 5:06Speaker 1: nochmal einen kurzen Satz in eigener Sache
- 5:08Speaker 0: Ja, gern.
- 5:09Speaker 0: Wir kennen Alexander Zverev nicht persönlich und haben auch nie mit ihm gearbeitet – auch nicht unser Institut.
- 5:17Speaker 0: Wir ordnen hier einfach ein was öffentlich sichtbar ist und was er selbst mal gesagt hat.
- 5:22Speaker 0: Ich habe mir fast alle großen Turniere von ihm in den letzten sieben Jahren angeschaut Und ich kam zu dem Schluss, dass seine Veränderung ihn zu den Titeln gebracht hat.
- 5:37Speaker 0: Die er jetzt gewinnt und das wollen wir heute ein bisschen verdeutlichen was alles möglich ist wenn man an sich mental arbeitet.
- 5:46Speaker 1: Schauen wir uns mal seine erste Station an die Kindheit also wenn nicht so richtig im Kopf waren beide Eltern ja Tennis Profis in der Sowjetunion und der ältere Bruder Mischer ist ja ebenfalls Profi da ist auch oft mit ihm zu sehen.
- 6:00Speaker 1: Und Tennis ist so bei den Zverevs jetzt keine Freizeit, sondern schon ein bisschen Familiensprache.
- 6:05Speaker 0: Das gefällt mir.
- 6:06Speaker 0: das Wort, Familienschsprache?
- 6:07Speaker 1: Ja, finde gut.
- 6:09Speaker 1: Passt aber auch zu ihnen.
- 6:11Speaker 1: und mit dreieinhalb Jahren bekommt Alexander Zverev die Diagnose Diabetes Typ I. Öffentlich macht er das aber erst im Jahr zwanzig mit fünfundzwanzig Jahren.
- 6:23Speaker 1: Da hat der französischen Zeitung der Equipe erzählt dass er damals als junger Profi sein Insulin auf Toiletten gespritzt hat und das Thema anzusprechen sei ihm viel zu peinlich gewesen.
- 6:33Speaker 1: Und er hat gemeint, dass auch viel Scham dabei war und er es so mit sich rumgetragen hat.
- 6:38Speaker 1: also ein schwieriges Thema generell.
- 6:40Speaker 0: Ja Markus da muss man sich mal vorstellen eine der besten Tennis-Spiele der Welt schließt sich in einer Kabine oder wahrscheinlich auch in die Toilette ein.
- 6:48Speaker 0: weißt du?
- 6:48Speaker 0: In der Kabinenbox auf der Toiletten ist ja schon fast gesagt wie so ein Junkie damit niemand sieht, dass sein Körper einfach ein zwei drei Mal am Tag Hilfe braucht.
- 7:00Speaker 0: behält sich das hier über die Zeit auch so ein Muster drin, dass viele ja von uns kennen.
- 7:05Speaker 0: Weil wenn du früh gelernt hast, dass Schwäche peinlich ist, baust du darum eine Fassade und versuchst es zu verstecken?
- 7:13Speaker 0: und Fassaden kosten halt einfach auch Kraft und Energie.
- 7:17Speaker 0: Und was man auch erst mal gar nicht merkt, dass das ja Kraft oder Energie kostet.
- 7:21Speaker 0: Ja?
- 7:21Speaker 0: Und in seinem Fall ist es ja jeden Tag so, dass er es verstecken musste.
- 7:26Speaker 0: Krass finde ich!
- 7:28Speaker 1: Obwohl es ja eigentlich schon inzwischen gibt ja viele Leute mit Diabetes.
- 7:31Speaker 1: aber gut im Spitzensport ist es wieder eine andere Sache.
- 7:34Speaker 1: Er hat ja auch gesagt, dass viel Scham und ich glaube sogar Trauma steckt da drin und es für ihn damit behaftet.
- 7:41Speaker 1: Machen wir da jetzt ein Diagnose draus?
- 7:44Speaker 0: Nee, auf gar keinen Fall.
- 7:45Speaker 0: Für Diagnosen sind wir ja nicht zuständig.
- 7:49Speaker 0: aber mir ist das schon wichtig zu sagen und das Wort stammt von ihm selbst in einem Interview und da ist belegt er hat sich geschämt und er hat die Krankheit lange verborgen.
- 8:02Speaker 0: was ich dazu erklären kann ist in der Forschung auch belegt.
- 8:07Speaker 0: Die Psychologin Jun Teng Nei hat über Jahre untersucht, wie sich Scham von Schuld unterscheidet.
- 8:17Speaker 0: Schuld sagt ich habe etwas falsch gemacht.
- 8:20Speaker 0: Scham sagt aber mir stirbt etwas nicht und Scham bringt natürlich Menschen auch dazu, sich zu schämen und sich dann dadurch zu verstecken.
- 8:33Speaker 1: Gilt es für jeden der mit einer Krankheit aufwächst?
- 8:36Speaker 0: Nee, auf gar nicht.
- 8:40Speaker 0: Aber natürlich ist es schon so dass ich sage mal du stehst an der Kreuzung hast so eine Diagnose und in seinem Alter entscheiden wahrscheinlich auch zu der Zeit noch die Eltern und da muss man sich auch die Jahrzehnte der Gesellschaft anschauen das man jetzt den Weg geht, dass man's erstmal nicht öffentlich macht weil es vielleicht sogar im Jugendsport Wie soll ich sagen?
- 9:04Speaker 0: Da wirst du dann ausgelacht oder vielleicht ist da auch nicht so viel Zeit um sich dann da und ich glaube, dass es im Jugendbereit noch.
- 9:11Speaker 0: Vielleicht war das auch früher noch komplizierter mit dem Spritze setzen.
- 9:15Speaker 0: Jetzt macht man das ja selber, aber ich würde sagen jetzt ist er neunundzwanzig.
- 9:18Speaker 0: vor fünfzehn Jahren hat es wahrscheinlich noch jemand übernehmen müssen und deine Mutter kann nicht auf den Platz laufen und dir dann plötzlich die Spritzen setzen.
- 9:26Speaker 0: Und
- 9:26Speaker 1: vielleicht wird man auch nicht so gefördert wenn das jemand mitkriegt?
- 9:29Speaker 0: Ja absolut!
- 9:31Speaker 0: Und heutzutage ist ja zum Glück so dass viele Kinder offen damit umgehen gerade natürlich aber auch... Jetzt sind wir wieder an den Punkt Wenn das Umfeld ist ihnen leicht macht.
- 9:42Speaker 0: Meine Deutung bei ihm und es bleibt einfach auch nur eine Deutungen in einer Welt, in der sich ja alles um Leistung dreht fühlt sich ein Körper die Insulin braucht schnell einfach wie so einen Magel an weil diese Leistungswelt verträgt oft keine Schwäche also besonders nicht wenn du im Weg nach oben bist und man muss dich halt auch als Person entwickeln.
- 10:02Speaker 1: Ja ich glaube gerade so wenn man in Spitzensport nach oben will ist das schon ein schwieriges Thema.
- 10:08Speaker 1: was macht denn heute daraus?
- 10:10Speaker 0: Ja heute, ich würde es um Deutung nennen.
- 10:13Speaker 0: Er hat eine Stiftung gegründet Aufschlag gegen Diabetes was ich auf dem Namen her sehr cool finde und er misst ja quasi sein Blut sogar sichtbar in den Spielen direkt auf dem Platz Und das ist für mich quasi eine extrem gutes Reframing, eine neue Bedeutung für dieselbe Sache schaffen.
- 10:34Speaker 0: Das was er quasi versteckt ist heute eigentlich seine Botschaft.
- 10:37Speaker 0: Er hat sinngemäß gesagt, er wolle zeigen dass man es mit dieser Krankheit einfach ganz ganz weit schaffen kann und das finde ich ist ein extrem starkes Signal und konsequent auch mit der Stiftung umgesetzt.
- 10:49Speaker 0: da kann man nur sagen besser geht's nicht.
- 10:51Speaker 1: Und was heißt das jetzt für jemanden, der nicht vor Millionen von Zuschauern professionell tennis spielt?
- 10:56Speaker 0: Naja da kannst du schon mal anfangen quasi innerlich an gewissen Ideen und Unterhaltungen mit dir selber zu arbeiten.
- 11:04Speaker 0: Da kann eine Übung helfen vom Ich Bin Zu Ich Habe Kann man die Übung nennen?
- 11:11Speaker 0: Nimm etwas dass du vor anderem quasi versteckst.
- 11:14Speaker 0: Schreib zum Beispiel den Charmsatz auf ich bin schwach weil ich Hauptschüler bin Und dann schreib ihn als Fakt um.
- 11:24Speaker 0: Ich bin Hauptschüler, ich hab Angst vor Prüfungen!
- 11:29Speaker 0: Ich habe Schulden!
- 11:31Speaker 0: Dadurch verliert der Satz seinen Urteil und wird einfach zu einer Information.
- 11:37Speaker 0: Jetzt muss man natürlich sagen dass das im Alter viel einfacher ist wahrscheinlich als in jüngeren Jahren weil da wenn die Sekunde des Charms da ist und du noch nicht so dein ausgereiftes Ich-Hass ist es natürlich auch viel schwieriger.
- 11:51Speaker 0: Aber das ist so eine der Übungen, die man dann mitnimmt und dann zum Reflektieren nimmt man das und geht quasi zu den vertrauten Menschen um sich da mal ein bisschen zu reflektieren ja?
- 12:01Speaker 0: Und dann hast du da schonmal ne erste gute Übung einfach drin!
- 12:06Speaker 0: Wenn wir uns das auch mal gesellschaftlich anschauen und weiterdenken, ist es einfach so dass solange Sport, Schule oder auch Firmen Stärke mit Unverwundbarkeit verwechseln Erziehen wir natürlich auch die Menschen sich zu verstecken.
- 12:22Speaker 0: Und das ist einfach ja gar kein Charakterproblem, wie man im ersten Moment quasi so wahr haben will.
- 12:29Speaker 0: Das ist ehrlich gesagt eine schlechte Kultur, die wir hier haben und die dadurch natürlich auch gefördert wird.
- 12:35Speaker 1: Ja, schlechte
- 12:36Speaker 0: Kultur.
- 12:37Speaker 1: Ich muss jetzt an dieses Hauptschulbeispiel, das hast du ja auch schon öfters mal erzählt.
- 12:42Speaker 0: Hab ich da schon?
- 12:43Speaker 1: Ja, aber in der heutigen Zeit... eine Menge erfolgreiche Hauptschüler, auch welche die auf den zweiten Bildungsweg weitergemacht haben.
- 12:52Speaker 1: Also ich glaube das ist es nicht mehr.
- 12:54Speaker 1: aber an euch da draußen was habt ihr als Kinder versteckt dass euch heute noch begleitet?
- 13:00Speaker 1: also schreibt es uns gerne in die Kommentare gerne natürlich auch anonym oder umschreiben.
- 13:06Speaker 1: wir lesen alles und wir antworten gerne auch auf alles.
- 13:11Speaker 0: Kommen wir mal einfach zu dem Moment, wo dem Alexander alle Geule mit ihm durchgegangen sind und erdeutliche... Grenzenüberschritten hat aus Druck, aus Frust und da explodiert ist.
- 13:26Speaker 0: Kannst du dich noch daran erinnern?
- 13:28Speaker 0: Welchen Moment ich meine?
- 13:29Speaker 1: Ja also den Moment kann nicht mehr herinnen und ich habe natürlich auch ein bisschen recherchiert und hab nachgeguckt.
- 13:34Speaker 1: Das war Februar zwanzig in Acapulco.
- 13:36Speaker 1: Da hatte er nach einer doppeln Niederlage Mehrfach mit dem Schläger gegen den Stuhl des Schiedsrichters geschlagen Und das sind beiden nur knapp verfehlt.
- 13:44Speaker 1: Es war interessant, wie viele Schläger so immer zu Bruch gehen in solchen Spielen.
- 13:47Speaker 1: Also jetzt nicht unbedingt in solchen Situationen aber es gibt da durchaus auch Handel.
- 13:51Speaker 1: Er wird dann vom Turnier ausgeschlossen und die ATP verhängt Geldstrafen und eine Sperre auf Bewährung.
- 13:57Speaker 0: Ja das ist schon ein krasser Ausraste.
- 13:59Speaker 0: ich kann mich auch noch dran erinnern.
- 14:00Speaker 0: Das ging ja auch durch den Nachrichten.
- 14:02Speaker 0: Ich schaue mir immer die Zusammenschnitte auch immer an von vielen Spielen Und wenn man aber halt bedenkt, was könnte da dahinter stehen?
- 14:13Speaker 0: Was hat sich da angestaut.
- 14:14Speaker 0: Das ist ja auch das wie wir, dass sie einem auch spannend finden.
- 14:17Speaker 0: Ja
- 14:18Speaker 1: und was denkst du?
- 14:19Speaker 1: woher kommt das, dass man so ausflippt?
- 14:21Speaker 1: Naja
- 14:21Speaker 0: als allererstes muss man sagen jeder von uns ist doch schon mal ausgeflippte weil die Schmerzgrenze an dem Tag in der Situation oder durch Aufstaun überschritten worden ist und dann wird die Luft dünn und dann ist es bei manchen Leuten einfach so, dass die Energie irgendwo hin muss oder vielleicht auch nicht.
- 14:43Speaker 0: Heutzutage versuche ich es weg zu atmen, aber das ist mir früher auch schon passiert wo man dann einfach merkt dass man ja die Nichthinweis mit der Situation wenn man in so einer Sackgasse dann auch steht oder einfach sehr gefrustet ist und Man auch einfach nur mal einen beschissenen Tag haben kann und dann verkürzt sich auch deine Zündschnur in solchen Situationen.
- 15:04Speaker 0: Und wenn der Frust oder das Nervensystem quasi überläuft, quasi überstresst ist dann ist die Zündsnur einfach sehr kurz und die Energie muss meistens irgendwo hin.
- 15:17Speaker 0: natürlich nicht auf die Art und Weise wie es da passiert ist.
- 15:21Speaker 0: aber ja das ist auch ein Auswuchs der passieren kann übergenervt bist, übergestresst und einfach das net wahrhaben willst.
- 15:31Speaker 0: Und natürlich dann mit Adrenalin in dem Sportmoment.
- 15:33Speaker 0: Also ja also der Tennis...der Schiedsrichter-Stuhl ist natürlich der schlechteste Moment.
- 15:38Speaker 0: Da gibt es ja ein paar andere Spieler die regelmäßig ihre Schläge am Boden zertrümmern.
- 15:43Speaker 0: Das schaut man sich da noch eher an aber das war auch sehr knapp damals mal.
- 15:46Speaker 0: Keine Ahnung wie ich mich noch erinnern würde.
- 15:47Speaker 1: Bitte nicht auf die Schiedsprüchter, auch nicht im Fußball.
- 15:50Speaker 1: Das sind dir auch mal ganz gerne Ziel von solchen Sachen?
- 15:52Speaker 0: Ja, das stimmt.
- 15:54Speaker 1: Die können dann wenigsten dafür.
- 15:57Speaker 1: Zum Glück hat Alexander Zverev ja niemanden verletzt.
- 15:59Speaker 1: Er hat sich auch öffentlich entschuldigt.
- 16:01Speaker 1: und der große Knall kam dann vier Monate später in Paris, da ging er knöchelkörpert.
- 16:06Speaker 1: Der hatte dreigeres Nebender gehabt und darauf folgende Operation und am Ende hat er mehr als ein halbes Jahr glaube ich kein Tennis spielen können.
- 16:13Speaker 0: Da sieht man mal, was da so in einer Kette dann auch so passiert ist.
- 16:19Speaker 0: Und wenn wir uns die Sachen und die verschiedenen Szenen und Situationen, die eben daran passiert sind... ...und es lief ja auch nicht in der Zeit also nicht so wie er sich's vorstellte.
- 16:28Speaker 0: Mal so nebeneinander erlegt, in Acupulco entleht sich da viel angestauter Frust wahrscheinlich!
- 16:39Speaker 0: Da geht natürlich viel in ihm los, das ist halt einfach schon länger nicht gut läuft.
- 16:43Speaker 0: Das darf nicht sein!
- 16:44Speaker 0: Das ist auch ungerecht die Situation, die für ihn da war.
- 16:48Speaker 0: und in Paris geht dann einfach mal nichts mehr weil da gibt es auch nix mehr zu bewerten weil der Körper hat er einfach... quasi zugemacht, dumme Situation sehr blöd umgeknickt und sehr weit auch.
- 16:59Speaker 0: Ich kann mir ja die Szene noch erinnern das war echt ... also ich glaube es war locker in neunzig Grad Winkeln oder?
- 17:04Speaker 0: Ja
- 17:05Speaker 1: sowas will man nicht
- 17:06Speaker 0: sehen.
- 17:06Speaker 0: Das war... Und dann hat der Körper da entschieden jetzt ist Pause.
- 17:12Speaker 0: Also zwangsentschieden.
- 17:14Speaker 1: Und was sagt er selber dazu zum Thema?
- 17:17Speaker 0: Im Dezember twenty-two kurz vor seinem Comeback hatte er bei EUROSPORT ein Interview und da fand ich, hat er aus psychologischer Hintergrundmusik quasi eine interessante und spannende Aussage getroffen.
- 17:30Speaker 0: Nämlich dass die Verletzung habe ihn gelehrt geduldiger zu sein und die kleinen Dinge schätzen zu lernen.
- 17:39Speaker 0: und das sei der große Unterschied zuvor her.
- 17:42Speaker 0: jetzt meinte er ... zwanzig, dreihundzwanzig ergänzte er quasi auch noch ein bisschen das Bild für mich sinngemäß.
- 17:49Speaker 0: Denn er sagte die meisten Spieler begreifen erst nach Karriereende und wenn man mal überlegt dass das ja so im Schnitt mit fünfunddreißig, achten...vierunddreizig, achtunddreyzig ist würde ich sagen.
- 17:59Speaker 0: Ist das schon sehr früh?
- 18:01Speaker 0: Und begreiffen wir halt einfach erst dann was Tennis für ihre Laufbahn und für ihre Zeit an Bedeutung hatte.
- 18:09Speaker 0: Er habe es durch Verletzungen einfach schon viel früher zu spüren bekommen und dadurch anscheinend ist was angestoßen worden.
- 18:19Speaker 1: Und es ist jetzt belegt oder in Deutung, dass er seit diesem Ereignis irgendwie ruhiger geworden ist?
- 18:24Speaker 1: Nein
- 18:24Speaker 0: also belegt ist da nichts aber belegt is seine Aussage über Geduld- und Dankbarkeit.
- 18:30Speaker 0: ja und das er auf dem Platz weniger Energie in Ärger steckt ist meine Beobachtung von außen was sein kann, denn dass er dies aus der Lehre, der Geduld und der Dankbarkeit gezogen hat.
- 18:43Speaker 0: Und nur für sich sehr gut im Spiel jetzt aktuell anwendet.
- 18:48Speaker 0: Der Zwerf gefällt mir den wir jetzt haben am besten von allem die wir bis jetzt gesehen haben was aber auch logisch ist, weil er wird älter entwickelt sich.
- 18:58Speaker 0: Er ist jetzt neunundzwanzig und ja das ist einfach sehr spannend zu sehen!
- 19:04Speaker 0: Und auch die Studienlage wenn man sich dazu anschaut von Richard Tedeschi Die haben mal mit einem Partner dazu geschrieben, was sie geforscht haben über posttraumatischen Wachstum nennen.
- 19:19Speaker 0: Also persönliche Reifung nach schweren Lebenseinschnitten.
- 19:24Speaker 0: und wenn man aber überlegt dass wenn der da sich die Bänder reißt und ein halbes Jahr nicht spielen kann ist sein ganzer Rhythmus weg er kann nicht mehr trainieren Er muss seine Leute weiter bezahlen, das ist schon ein schneidender Moment für ihn.
- 19:38Speaker 0: Wachstum ist dabei aber kein Automatismus.
- 19:41Speaker 0: Schmerz und Reifung laufen ja oft parallel.
- 19:45Speaker 1: Du hattest es ja gerade schon angeschnitten.
- 19:46Speaker 1: vielleicht kann man das ganz sehr generell einfach auch anders lesen und sagen Ja er ist halt einfach nur älter geworden und ein bisschen erfahrener oder?
- 19:54Speaker 0: Es spielt auf jeden Fall eine Rolle in dem Thema, wenn ihm das mit zweiundzwanzig passiert wäre.
- 20:00Speaker 0: Ich glaube ich hätte da nicht solche Lehren gezogen wie jetzt weil sein Erfahrungsschatz einfach höher ist.
- 20:05Speaker 0: und ein solcher Bruch der kann einfach das ganze beschleunigen weil er es einfach zeigt was du verlieren kannst.
- 20:12Speaker 0: Und meine eigene Erfahrung aus dem Leistungseinselsport ist halt auch einfach ein Fehler kostet dich im Ball aber der Ärger darüber der kostet sich oft dann das ganze Spiel.
- 20:26Speaker 0: Und darum geht es, wie lange trägst du das noch mit dir rum?
- 20:29Speaker 0: Da hat der Autor des Buches The Inner Game of Tennis mal so formuliert.
- 20:37Speaker 0: Die erste Fähigkeit die man lernen muss ist die Kunst die menschliche Neigung loszulassen und selbst unsere Leistung als gut oder schlecht zu beurteilen sondern einfach am besten nicht zu werden.
- 20:52Speaker 0: Das heißt natürlich nicht, dass er meinen Fehler sind egal.
- 20:55Speaker 0: Nee darum geht's nicht!
- 20:56Speaker 0: Er meint Fehler sehen ohne sich dafür zu verurteilen weil es einfach mentale Energie spart.
- 21:03Speaker 0: und was ich übrigens auch fürs Leben im Alltag einen schönen Gedanke finde das wir in eigentlich jeder Lebenslage dass wir uns selber da nicht zu arg Verurteile in der Sache ja finde ich ist da ein wichtig guter Gedanke für jeden von
- 21:19Speaker 1: uns.
- 21:19Speaker 1: Ja, es ist ein guter Gedanken aber wie übe ich das jetzt wenn ich jetzt kein Tennis Profi bin?
- 21:25Speaker 0: Da gehst du halt zum Beispiel rein mit so einer zehn Sekunden Regel die du dir aneignen könntest.
- 21:32Speaker 0: Wenn dir ein Fehler passiert musst du als erstes benennen nüchtern wie so einen Art Kommentator Mail an den falschen Menschen geschickt, hast ein Angebot an die falsche Person geschickt.
- 21:45Speaker 0: Ist mir mal passiert vor... ...zwanzig Jahren!
- 21:50Speaker 0: Ganz spannend.
- 21:50Speaker 0: eigentlich fand ich für mich die Erfahrung Ich hab der falsche Personen von einer anderen Firma quasi also es gab zwei Heikos in zwei verschiedenen Firmen und habe an den Falschen Heiko des Angebots geschickt.
- 22:03Speaker 0: Dann habe ich mir überlegt was mache ich denn jetzt?
- 22:06Speaker 0: Und da passt ja hier, also Angebot an die falsche Firma geschickt noch dazu.
- 22:12Speaker 0: Das Konkurrenz auch.
- 22:17Speaker 0: Da habe ich dann auch so... Hier ist jetzt für mich die Notiz in körperlichen Anker zu setzen und zu reflektieren und einmal diese Stress der dann in einem hoch kommt auszuatmen.
- 22:27Speaker 0: Was mache ich jetzt?
- 22:27Speaker 0: Was ist das Richtige?
- 22:28Speaker 0: Aber dann gleich weitergucken und als nächstes dann die Handlung annehmen.
- 22:35Speaker 0: Wie korrigiere ich das jetzt?
- 22:37Speaker 0: Ich korrigier das jetzt gleich und schreibe einfach eine E-Mail.
- 22:41Speaker 0: In meinem Fall war es dann so, dass ich denjenigen der das Angebot hätte bekommen soll hat's auch bekommen.
- 22:47Speaker 0: Und ich habe ihn dann auch angerufen, dass mir der Fehler passiert ist.
- 22:50Speaker 0: Lustig war es!
- 22:51Speaker 0: Der andere hatte ihn schon angerufen was natürlich ein bisschen peinlich für mich war aber... Ich bin offen und ehrlich damit umgegangen.
- 22:59Speaker 0: Und damit habe ich nichts versteckt, sozusagen.
- 23:02Speaker 0: Ich
- 23:02Speaker 1: fände es jetzt gut, wenn beide das Angebot angenommen
- 23:04Speaker 0: hätten!
- 23:04Speaker 0: Ja haben sie leider nicht.
- 23:06Speaker 0: Aber bei der Übung geht's einfach darum benennen statt bewerten.
- 23:09Speaker 0: Das ist quasi der Kern des ganzen Themas.
- 23:12Speaker 0: Und das ist einfach Regulation sich innerlich steuern und beruhigen und das im Alltagsformat.
- 23:20Speaker 0: Gesamttechnisch gesehen ist es auch so, wir feiern ja die explosiven Momente und den zertrümmerten Schläger.
- 23:26Speaker 0: Und die Wutrede, das halt ihr dann auch in einem nach.
- 23:30Speaker 0: Ja?
- 23:31Speaker 0: Und kein Algorithmus belohnt jemanden der nach seinem Fehler einmal ausatmen sondern muss er was tun und dann etwas verändern.
- 23:40Speaker 1: Gut wenn jetzt die Geschichte hier enden würde dann wäre sie aber auch irgendwie ein bisschen viel zu glatt.
- 23:45Speaker 1: also
- 23:45Speaker 0: Verletzung,
- 23:46Speaker 1: Einsicht.
- 23:47Speaker 1: Happy End tut sich aber nicht Weil, dann kam Wimbledon Juli.
- 23:54Speaker 1: Zvere verliert in der ersten Runde gegen Arthur Rinderknecht damals die Nummer seventy-two der Welt und in der Pressekonferenz danach sagte er fühle sich oft sehr allein kämpfe mental seit den Australian Open und ihm fehlen die Freude auch außerhalb des Tennis.
- 24:11Speaker 0: auf die Frage
- 24:12Speaker 1: nach einer Therapie antwortet er vielleicht brauche es sie zum ersten Mal in seinem Leben.
- 24:17Speaker 1: Elfen Monate später gewinnt er dann Ronan Garros und das widerspricht doch eigentlich deiner Tese Georg, nach der Verletzung war ja offenbar doch nicht alles so gut.
- 24:28Speaker 0: Ja genau deshalb ist hier die Geschichte auch so ehrlich.
- 24:30Speaker 0: ich habe auch nicht gesagt dass nach der verletzung alles gut ist aber die Verletzung ist ja keine Erlösungen sondern einfach ein weiteres Kapitel wo er durch musste und anscheinend Könnte das der Beginn seiner Veränderung gewesen sein?
- 24:47Speaker 0: So nehme ich es wahr, weil seitdem er da zurück ist hat sich vieles Schritt für Schritt verändert und verbessert.
- 24:56Speaker 0: Und er hat ja auch seine Lehre öffentlich angesprochen und das finde ich sehr bemerkenswert.
- 25:01Speaker 0: Das remandt er mit dem Insulin auf der Toilette oder in irgendwelchen Kabinen sich versteckt hat um sich die... Britze zu setzen, sagt da vor laufender Kamera.
- 25:13Speaker 0: Dass er gerade da glaube ich glaubt er nicht alleine rauskommt.
- 25:17Speaker 0: ja und das ist schon ein starkes Stück an Selbstreflektionen und dass öffentlich das ist eine Meisterleistung muss man sagen da auch offen so damit umzugehen.
- 25:26Speaker 0: Aber
- 25:27Speaker 1: ist es nicht schon so ein bisschen vom Klang wie so eine Art Ferndiagnose wenn wir über seine Lehre reden?
- 25:32Speaker 0: Na ja, gut.
- 25:32Speaker 0: Jetzt bin ich bei dem Thema kein unberührtes Blatt und kann die Aussage mit seine... Ich kann mir noch an die Pressekonferenz erinnern weil ich habe dann nach einer Nachricht seinen Team geschickt, das ich ja nicht kenne.
- 25:46Speaker 0: also ich hab einfach wie jeder Fan ihm eine Nachricht geschickt.
- 25:49Speaker 0: Weil ich dieses Thema leere was er beschrieben hat sehr, sehr gut kenne Ich auch deuten kann, dass das quasi anfängt in eine nicht so gesunde Richtung sich zu entwickeln.
- 26:02Speaker 0: Für ihn war meine Wahrnehmung – weil ich es ja selber kenne!
- 26:07Speaker 0: Was wir aber von ihm haben ist ja ... Wir hängen ja kein Etikett drauf.
- 26:12Speaker 0: Würden wir ein Etikette drauf kleben?
- 26:13Speaker 0: Dann ist es so wie du sagst.
- 26:14Speaker 0: Ja, aber das tun wir hier ja nicht.
- 26:16Speaker 0: Weil er hat keine Erkrankungen gesprochen.
- 26:19Speaker 0: Ich auch nicht.
- 26:20Speaker 0: Sondern ich spreche davon, der sich das für mich so deuten können... Und ob er danach mit Riemann gearbeitet hat, das ist sie bis jetzt öffentlich nicht bekannt.
- 26:29Speaker 0: Ich würde ihn extrem feiern wenn er mal darüber sprechen würde wie er da sich rausgearbeitet hat und wir halten uns einfach an seine Worte.
- 26:38Speaker 0: mehr haben wir ja nicht.
- 26:39Speaker 0: aber genau das wollen wir heute so ein bisschen aus dem was es mit einem macht und positiv anschauen und nicht irgendwie diagnostizieren.
- 26:48Speaker 0: Wenn du mich fragst, würde es mich einfach nicht wundern wenn er sich Unterstützung mental geholt hat.
- 26:56Speaker 0: Denn die zügige Veränderung und Verbesserungen lässt es zumindest vermuten gerade auch nach der Situation dieses Thema Dankbarkeit und Geduld kombiniert mit dem Thema Mensch mit dieser.
- 27:08Speaker 0: Wie kann man da sich umframen?
- 27:10Speaker 0: Und was er da gemacht hat ist einfach viel richtig auf der mentalen Ebene.
- 27:17Speaker 0: Aber das ist nur meine Meinung und ich feier es, denn jeder der was in seinem Leben erreichen will oder sich verändern möchte.
- 27:27Speaker 0: Andere Menschen vielleicht gut und besser verstehen will sollte sich echt mit Psychologie beschäftigen.
- 27:33Speaker 0: Was das auch alleine wenn man mal auch darüber spricht die Leute denken oft immer an Business & Co und zusammenlegen und Führung und Personal.
- 27:44Speaker 0: Es bringt so viel.
- 27:45Speaker 0: Ich glaube, wir haben jetzt seit wie lange?
- 27:48Speaker 0: Sieben, acht Jahre mit dem Thema befassen wir uns ja sehr tief und ich finde es hat uns auch nichts Schlechtes gebracht sondern einfach nur gutes Weiterentwicklung Erkenntnisse, viel mehr Ruhe, vielmehr Fokussierung.
- 28:05Speaker 0: Ja ist ein spannendes Thema und das bringt ihm was, finde ich der dafür offen ist.
- 28:10Speaker 1: Definitiv!
- 28:12Speaker 1: Und mal zurück zu Alexander Zwerf nochmal Seine Ergebnisse geben ihn ja jetzt recht.
- 28:18Speaker 1: und dann kommen wir mal so zu Paris.
- 28:21Speaker 1: Was sagt
- 28:22Speaker 0: er denn da?
- 28:23Speaker 0: Er sagte, er habe seine Emotionen zwei Wochen lang in dem Turnier sehr gut gemanagt.
- 28:27Speaker 0: Das fand ich auch extrem gefeiert.
- 28:31Speaker 0: Im Finale aber nicht so gut sagte er.
- 28:33Speaker 0: Er sei nervös gewesen, verkampft und im vierten Satz war er sehr instabil, körperlich mental.
- 28:42Speaker 0: Da war er überhaupt nicht auf der Höhe!
- 28:44Speaker 0: Und dann hat er den Satz gesagt, der mich aus mentaler Sicht vollelektrisiert hatte.
- 28:49Speaker 0: Denn die Kämpfe seien wohl eher mental gewesen also es hat ihn da quasi gar nicht körperlich so getroffen.
- 28:56Speaker 0: und aber sie hätten ihm geholfen weil er sich nicht mehr auf seine Anspannung konzentriert konnte also auch seine mentale Unruhe sondern er musste damit die Anspanung loslassen weil er sehr vielmehr mit seinen körperlichen Sachen da beschäftigt hat.
- 29:11Speaker 0: und dann hat das Ding nach Hause gebracht.
- 29:14Speaker 1: Gut, aber dann stimmt er die Beobachtung nicht so ganz hundertprozentig weil er kann ja doch aus der Balance und wurde dann unruhig und nervös.
- 29:23Speaker 0: Spannender Punkt Markus da widerspreche ich den mal total.
- 29:26Speaker 0: Man muss das Ganze sehen in dem Moment richtig Aber wir sind keine Maschinen.
- 29:32Speaker 0: Der hatte im vierten Satz, wie es doch jedem von uns mal im Alltag geht.
- 29:38Speaker 0: Ein Down aus welchen Gründen auch wieder und hat sich im fünften wieder gefangen.
- 29:42Speaker 0: Und ich sage immer, ja schon früher als ich offen umgegangen bin mit meiner Erkrankung habe mich die Leute immer gefragt ob ich wieder gesund sei?
- 29:53Speaker 0: Und dann ist mir aufgefallen... Als allererstes möchte ich mal wissen was ist das?
- 29:57Speaker 0: Gesund sein!
- 29:59Speaker 0: Ich beantworte es heute so dass ich sage Mir geht es gar nicht darum gesund zu sein in dem Wort Sinne, also natürlich will man das sein.
- 30:08Speaker 0: Aber aus psychologischer Sicht für mein altes Erkrankungsbild ist es so hey ich will so viele gute Tage haben wie möglich oder im Tennis, ich möchte so viele gute Sätze haben wie möglich.
- 30:21Speaker 0: Und hundert Prozent dauerhaft gibt es einfach mental nicht.
- 30:27Speaker 0: und er sagt ja selbst Nervosität sei menschlich.
- 30:30Speaker 0: und so ist es halt eben.
- 30:32Speaker 0: und das hat er halt einfach in dem vierten Satz weil im fünften hatte den Kollegen dann schon sich wieder gut zu Brust genommen und einfach stur sein Game durchgezogen.
- 30:41Speaker 0: Meist ist jetzt quasi solche Nervosität auch Grundsätzlich ist es ja eine gute Sache, weil sie einfach die Sinne schärft.
- 30:49Speaker 0: Und der Unterschied liegt aus meiner Sicht auch ein bisschen woanders.
- 30:53Speaker 0: Er bekämpft die Nervosität nicht mehr, er bezieht sich in seinen Moment mit ein und managt an diese.
- 31:00Speaker 0: Das macht den Unterschied.
- 31:02Speaker 0: Weil ich kann allen da draußen nur sagen dass Unterdrücken von Emotionen und Gefühlen oft einfach viel mehr Stress erzeugen werden umdeutender Situation euch einfach entlasten kann, also eine Neubewertung einer Situation vornehmen.
- 31:18Speaker 0: Das eigene Urteil erzeugt die Verkampfung und die Umdeutung dann erzeugte Entspannung.
- 31:27Speaker 1: Okay aber manche Außen würden ja sagen der verdient doch Millionen Euros im Jahr.
- 31:33Speaker 1: Was sollen das mit dem Mitgefühl überhaupt?
- 31:35Speaker 0: Naja, es ist ein Mensch wie jeder andere auch.
- 31:37Speaker 0: Da muss man ganz klar sagen Geld schützt doch nicht vor Lehre oder vor mentalen Problemen gerade im Sport.
- 31:43Speaker 0: Ich meine was ist das?
- 31:44Speaker 0: du bist ja wie so einen Mann alleine in der Arena und ich sage mal bekriegst dich da tennis spielerisch mit einem Gegner auf höchstem Niveau Da nützt dir das ja nichts.
- 31:59Speaker 0: und selbst in meiner Situation Du kannst sich ja gut daran erinnern.
- 32:02Speaker 0: Also ich habe meinen Ziel vielleicht auch sehr früh erreicht mit dem finanziell unabhängig, aber da hilft mir dann auch nichts in meiner schweren Depression.
- 32:15Speaker 0: Weil viele Menschen einfach heute immer noch denken hast du Geld bist du glücklich?
- 32:19Speaker 0: Ich kann zu Geld einfach nur sagen ist beruhigt absolut Aber das ist mit Glück hat es nicht viel zu tun.
- 32:30Speaker 0: Das musste ich auch lernen Als ich in Afrika mal war, mitten im Dschungel also ich als einziger Weißer unter vielen Menschen die alle vom afrikanischen Kontinent kommen und die hatten nix im Verhältnis zu uns.
- 32:51Speaker 0: Also ich würde sagen das ganze Dorf hatte weniger Utensilien als wir hier in dem Regal.
- 32:58Speaker 0: aber ich fand die waren alle viel glücklicher.
- 33:01Speaker 0: Daher ist es ja quasi, das ein hat beim anderen nichts zu tun.
- 33:05Speaker 0: Ja?
- 33:05Speaker 0: Denn nachdem er den Titel gewonnen hat, sagt der er auch.
- 33:12Speaker 0: und des woraufs ankommt, dass egal was jetzt passiert, er werde halt immer Grand Slam-Champion bleiben.
- 33:20Speaker 0: Das könne ihn niemand nehmen.
- 33:23Speaker 0: So, das kannst du auch nicht mit Geld ihm wegnehmen!
- 33:26Speaker 0: Und meine Ansicht zu dem Thema ist, da spricht jetzt Rehmann der eine riesige Last auch.
- 33:32Speaker 0: zu dem Zeitpunkt abgelegt hat.
- 33:35Speaker 0: Das hat man auch in den Jahren vorher gemerkt, wenn er in entscheidenden Momenten dann vielleicht mal verkrampft.
- 33:40Speaker 0: Weil der Gedanke kommt... Ich bin ganz nah dran an meinem Ziel und dann verkackst du natürlich!
- 33:46Speaker 0: Ob ich jetzt die Ruhe trägt?
- 33:49Speaker 0: Wenn die nächsten Niederlagen kommen, das wird man sehen.
- 33:52Speaker 0: aber meint er hat dieses Jahr zwei Grand Slams gewonnen und war beim dritten Turnier im Finale gegen Janek Sinner Gegen den hatte dieses Jahr fünfmal verloren, ich glaube null mal gewonnen.
- 34:03Speaker 0: Also da hat er noch eine Rechnung offen.
- 34:07Speaker 0: Aber die Geschichte wird zeigen wo das hingeht.
- 34:10Speaker 0: ja aber Ich würde sagen dass ist eine spannende thematlich und auf die sportliche Auseinandersetzung mit dieser challenge.
- 34:18Speaker 0: Das würde ihn auch Noch treffen Und es wird nur noch sehen wie er damit umgeht.
- 34:23Speaker 0: ich bin gespannt.
- 34:25Speaker 0: Ja aber Die Entwicklung, da kann man sehr viel daraus lernen die er da gezogen hat in den letzten Jahren.
- 34:30Speaker 1: Lernen ist ein gutes Stichwort und gibt es denn das so ein Werkzeug für alle die jetzt keinen Pokal in den Händen halten sondern solche Situationen eher im Alltag erleben?
- 34:38Speaker 0: Ja wie die meisten ja von uns.
- 34:43Speaker 0: Was da einfach sehr viel hilft ist einfach mal mehr sich damit zu beschäftigen sich Erlaubnissätze einzuführen.
- 34:51Speaker 0: Bevor du in eine Situation gehst, die dich nervös magst sagst du dir einfach.
- 34:58Speaker 0: Ich darf nervös sein und trotzdem handeln weil wenn du immer sagst ich darf nicht nervös sind wird es dich noch mehr nervös machen.
- 35:08Speaker 0: dieser Satz ist ja im Kampf den du natürlich immer gegen dich selbst verlieren wirst.
- 35:13Speaker 0: dazu vielleicht auch ein kleines nächstes Ziel nicht das Gespräch gewinnen, sondern erst den ersten Satz sagen.
- 35:23Speaker 0: Nicht das Match, sondern den nächsten Aufschlag gewinnen.
- 35:27Speaker 0: und für uns in unserem Zusammenleben könnte man ja auch sagen als Swerve über leere Sprach boten ihm ganz viele Tennis-Spieler unter einem Sabalenker und Novak Chukovic öffentlich direkt an ihm Unterstützung teilt zu werden.
- 35:42Speaker 0: Und darum geht es doch einfach bei uns im Leben, weil Offenheit ist anscheinend mittlerweile im Spitzesport kein Karriereende mehr und so sollte es auch generell in unserem Alltag viel mehr Einfluss nehmen, dass wir da offener mit allen Sachen umgehen.
- 35:58Speaker 0: Mir ist auch vorhin aufgefallen, ich weiß gar nicht mehr ob man dieses Thema mit dieser Diabetes als Krankheit sehen sollte Wenn ich das so richtig verstehe, er nimmt dann Zusatzmittel für seinen Körper und dann passt der Haushalt.
- 36:15Speaker 0: Was ist jetzt daran noch eine Erkrankung an sich?
- 36:19Speaker 0: Weil... Ich habe zum Beispiel in der mentalen und psychischen Thematik immer für mich gelernt und das finde ich sehr spannend!
- 36:26Speaker 0: Wann bist du mental krank wenn du dein Alltag nicht selbstständig quasi fortführen kannst.
- 36:33Speaker 0: Und wann hast du eine Erkrankung?
- 36:35Speaker 0: Eigentlich doch nur dann, wenn sie dich in deinem Alltag behindert.
- 36:38Speaker 0: Ansonsten wir kommen aus der Vergangenheit mit dem Gedanken alle Menschen sollen gleich sein und gleich funktionieren.
- 36:46Speaker 0: Was lernen wie immer mehr die Individualität von uns allen?
- 36:49Speaker 0: Der spielt halt mit Diabetes was auf jeden Fall ein halbes Wunder glaube.
- 36:53Speaker 0: ich ist Auf höchsten Level und wird jetzt bald die Nummer eins, nach Boris Becker.
- 36:58Speaker 0: Da freue ich mich schon drauf.
- 37:00Speaker 1: Ja, das ist der zweite Deutsche, der es glaube ich schafft.
- 37:03Speaker 1: Okay!
- 37:03Speaker 1: Was ich aus dem Teil mitnehme
- 37:05Speaker 0: ist,
- 37:06Speaker 1: ruhe es nichts was man hat.
- 37:08Speaker 1: Es ist etwas dass man immer wieder herstellen muss und lass uns das gerne noch mal ein bisschen verdichten.
- 37:13Speaker 1: also was zeigt denn uns jetzt die Kindheit?
- 37:16Speaker 0: Dass wir oft einfach noch Jahre später wenn wir Erwachsene sind etwas verstecken, wofür wir uns als Kind vielleicht geschämt haben.
- 37:26Speaker 0: Und das Heilung beginnt wenn aus der versteckten Thematik eine Botschaft wird
- 37:32Speaker 1: und so eine schwere Verletzung spielt ja dann auch eine Rolle.
- 37:35Speaker 1: also in seinem Fall jetzt.
- 37:37Speaker 0: Naja dass so ein Bruch natürlich uns zwingen kann, Fehler einfach auch anders zu deuten und Situationen anders zu teuten.
- 37:45Speaker 0: aber das Einsicht allein natürlich nicht reicht.
- 37:48Speaker 0: sie braucht natürlich Übung Geduld Wille und auch Lust.
- 37:54Speaker 0: an der Veränderung und an dem Perspektivwechsel.
- 37:57Speaker 0: Und
- 37:57Speaker 1: wie war denn bei ihm die Zeit von Wimbledon XXV bis Paris XXVI?
- 38:01Speaker 1: Du warst ja selber auch vor kurzem mal im Wimbleton, wenn ich das noch richtig in Erinnerungen habe oder?
- 38:07Speaker 0: Ja nicht vor Kurzem, das war XXV.
- 38:11Speaker 0: Ich glaube richtig, wo ich Michael Sticht getroffen hab.
- 38:16Speaker 0: Das
- 38:17Speaker 1: ist ein Foto, ich erinnere mich.
- 38:18Speaker 0: Genau!
- 38:19Speaker 0: Ich mache normalerweise keine Fotos mit Leuten... bekannt sind sozusagen, aber die Bäcker-Stich-Ära fand ich schon cool.
- 38:27Speaker 0: Was sich besonders an Michael Stich ja auch bewundere ist die Zeit danach was man so über den nicht hört und was der so treibt und was er so gemacht hat.
- 38:35Speaker 0: Und auch jetzt ist es seit ein zwei Jahren wieder auf der Tour bei manchen Veranstaltungen als Moderator dabei.
- 38:41Speaker 0: Also diese lockere lustige Art, die der hat ist echt fein und dieser Entspanntheit wie der auch mit der Vergangenheit umgeht.
- 38:47Speaker 0: also da ziehe ich mein Hut und sage lieber Herr Stich War cool, war ein tolles Erlebnis.
- 38:53Speaker 0: War auch lustig, weil gegenüber saßen Leute mit so einem fetten Super VIP-Ticket und als ich mit dem das Foto gemacht habe, war es so einen Meter neben denen und dann sagten die zwei Engländer oder Amerikaner, wer war denn das?
- 39:07Speaker 0: Ich hab gedacht, ich lache mich kaputt.
- 39:09Speaker 0: Hier sind zwanzigtausend Tennisbegeisterter.
- 39:11Speaker 0: da fragen mich die zwei mit ihren Super VIP Tickets, wer das gerade waren.
- 39:14Speaker 0: Na?
- 39:15Speaker 0: Ja,
- 39:17Speaker 1: die waren wahrscheinlich eher wegen der Edbender oder so.
- 39:19Speaker 0: Das kann sein, ja.
- 39:20Speaker 0: Erdbeer und Sahne.
- 39:26Speaker 0: Wimbledon war eine tolle Erfahrung.
- 39:27Speaker 0: auch muss ich sagen, da hat er auch gut gespielt.
- 39:30Speaker 0: Ich war dort weil ich Unionspieler dort für ein paar Trainer beobachtet habe.
- 39:36Speaker 0: aber mal zurück zu deiner Frage.
- 39:40Speaker 0: Gelassenheit heißt ja nicht nichts mehr zu fühlen, Markus.
- 39:44Speaker 0: Sondern aufzuhören gegen das eigene Gefühl quasi zu spielen und anzukämpfen.
- 39:51Speaker 0: Heißt sei offen und nimm deine Gefühle und deine Emotionen mit beobachte sie und baue sie in dein Leben ein weil du kriegst ihr mit Wegschlosen nicht weg.
- 40:00Speaker 1: Gut jetzt gibt uns auch Georg nochmal eine Idee mit die man diese Woche selbst zu Hause konkret tun kann.
- 40:07Speaker 0: Ja So, wir machen ja alle Fehler regelmäßig.
- 40:11Speaker 0: Also ich auch jeden Tag jede Woche und versuche mich darüber wenig bis gar nicht zu ärgern.
- 40:20Speaker 0: Und man könnte hingehen sich einfach mal zu sagen die Übung mitzunehmen dass man bei den nächsten drei Fehlern Die einem diese Woche passieren wendest du einfach die zehn Sekunden Regel an.
- 40:32Speaker 0: benenne sie atme aus und gehe den nächsten Schritt.
- 40:37Speaker 0: Also benenne den Fehler, versuche eine körperliche Reaktion zu sagen scheiße und raus damit.
- 40:44Speaker 0: Und dann geh sofort rein und löst das Thema und guck da gar nicht zurück und nimm auch den Satz mit ich bin wunderbar unperfekt wie alle anderen auch.
- 40:54Speaker 0: weiter geht's.
- 40:55Speaker 0: Abends schreibst du dir kurz dazu auf was hat mich der Ärger früher gekostet über so ein Fehler?
- 41:04Speaker 0: Und was habe ich mir heute eigentlich dann gespart?
- 41:06Speaker 0: oder werden bestimmt spannende Erkenntnisse kommen?
- 41:10Speaker 1: Das vielleicht noch am Schluss in so einen Merksatz gefasst.
- 41:13Speaker 0: Ruhe heißt nicht, dass kein Sturm kommt sondern Ruhe heisst im Sturm nicht gegen dich selbst spielen sowohl im Alltagsleben als auch im Tennis.
- 41:22Speaker 0: Ja
- 41:23Speaker 1: das klingt auf alle Fälle schon mal sehr gut.
- 41:27Speaker 1: ja An dich, an euch da draußen.
- 41:29Speaker 1: Über welche Person sollten wir denn als nächstes sprechen?
- 41:32Speaker 1: Schreibt es uns wieder gerne in die Kommentare!
- 41:35Speaker 1: Alexander Zverev war jemand der hat viel erlebt was man keinen wünscht und natürlich auch vieles erreicht, was sich viele wünschen.
- 41:43Speaker 1: Wir wünschten ihm dass er die Freude behält, die er sich dazu zurückgeholt hat Und natürlich auch den Erfolg.
- 41:48Speaker 1: Das wars schon für heute.
- 41:50Speaker 1: Bis zum nächsten Mal bei Kopfkino
- 41:52Speaker 0: Reframed.
- 41:52Speaker 0: meine Lieben bleibt gesund und stark.
- 41:55Speaker 0: Ich hoffe, es war was für euch dabei und wir freuen uns euch beim nächsten Mal wieder bei uns zu haben.
- 41:59Speaker 0: Bis bald!
- 42:00Speaker 0: Ciao.