Latest / Steueraffe / #318 Doppelt gemeldet, doppelt steuerpflichtig? Die unbeschränkte Steuerpflicht und Welteinkommen
Transcript
- 0:03Speaker 2:
- 0:14Speaker 1: Hallo und herzlich willkommen beim Steueraffen.
- 0:18Speaker 1: Viele Menschen leben und arbeiten heute international, sei es für das Studium, den Job oder neue Perspektiven – was dabei aber oft übersehen wird, steuerlich hört die Geschichte nicht an der Landesgrenze auf!
- 0:33Speaker 1: Denn eine scheinbar harmlose Entscheidung wie eine aufrechte Meldeadresse im Heimatland kann massive steuerliche Folgen haben, Stichwort unbeschränkte Steuerpflicht und Welteinkommen.
- 0:45Speaker 1: Und genau darüber sprechen wir heute, warum man plötzlich in mehreren Ländern steuerpflichtig sein kann welche Risiken daraus entstehen und warum.
- 0:55Speaker 1: ich habe das nicht gewusst leider keine Ausrede ist.
- 0:59Speaker 1: Zu Gast bei mir im Steueraffenstudio ist Haris Czawic.
- 1:02Speaker 1: Er isst Berufsanwärter beider Hofleitinger Steuerberatung.
- 1:05Speaker 1: Hallo Haris!
- 1:07Speaker 0: Hallo Simone
- 1:08Speaker 1: Haris, was bedeutet eigentlich unbeschränkte Steuerpflicht ganz konkret?
- 1:14Speaker 0: Bei der unbeschenkten Steuerpflicht ist es grundsätzlich so dass wenn man in einem Heimatland wohnt oder dies aufhört auf eine längere Zeit duscht das gesamte Einkommen auch im diesen Staat verstäumen muss.
- 1:27Speaker 0: Das bedeutet unabhängig davon, wo das Einkommen zielfühlt.
- 1:31Speaker 0: Erstes in Österreich oder auch sogar in Deutschland – Holland.
- 1:35Speaker 0: Das Einkommen wird immer im Inland verstellt.
- 1:38Speaker 0: Dadurch dass ich auf so einen Ex-Jugelsladenstart gekommen bin bzw.
- 1:42Speaker 0: in Polstinien ist dieses Thema mir sehr aufgefallen in den letzten Jahren.
- 1:47Speaker 0: Zum Beispiel hat es die österreichische Integrationsfonds für ein interessanter Studie veröffentlicht Das am Ende des Jahres waren knapp zu dreiechundert, zweiundachzigtausend Menschen aus dem Bereich Ex-Urslawien in Österreich gelebt.
- 2:04Speaker 0: Und diese Zahl hat sich auch in den Jahren zwischen zweitausender Elb und zweitaunzehnzehntig um einundzwanzig und fünf Prozent erhält.
- 2:12Speaker 0: Und das Interessante dabei ist dass diese Menschen – unabhängig ob es jetzt Jüngere oder Adresse sind eigentlich unbeschränkst teuerpflichtlich sind und das eigentlich nicht wissen!
- 2:23Speaker 0: weil das ist mehr oder weniger auch geschultete österreichische Bürokratie.
- 2:28Speaker 0: Relativ viele Menschen kommen nach Österreich in der ersten Zugzubankung zu studieren, oder fangen sofort an eine Ästhetik im Bereich Industrie oder vielleicht eine wissenschaftliche Tätigkeit auszuüben.
- 2:41Speaker 0: Der Knackpunkt ist dabei aber dass diese Menschen im größten Teil der Fälle eigentlich nicht heimatland immer noch angemeldet sind.
- 2:48Speaker 0: Die sind Heimatland immer steuerpflichtig und müssen grundsätzlich ihre Einkünfte erklären.
- 2:54Speaker 0: Das ist auch geschultet, dadurch dass die meisten davon das Bewegungchen Österreich nicht so sofort auf eine längere Zeit erteilt werden.
- 3:02Speaker 0: Und das bedeutet, dass die meiste Personen in der Praxis sehr oft sie sagen okay ich habe den Auftauschtit für ein Jahr oder zwei Jahre.
- 3:09Speaker 0: Die Frage ist halt ob ich dann später wieder verreihen kann oder nicht?
- 3:13Speaker 0: Dann bin ich halt im Heimatland immer noch angemeldet Und genau das ist der halbte Problem.
- 3:19Speaker 0: Das
- 3:20Speaker 1: heißt, da besteht ein Hidden Risk.
- 3:23Speaker 1: also wenn man jetzt mehrere Wohnsitze hat Warum kann eine aufrechte Meldung im Heimatland steuerlich problematisch sein, Haris?
- 3:32Speaker 0: Es kann interessant sein für die Unterschenkte steiflich weil in jedem Staat gilt das grundsätzliche Prinzip Wenn du dort angemeldet bist und sich nicht abmeldet, geht man davon aus, dass du auch dort einen gewünschenden Aufenthalter hast.
- 3:46Speaker 0: Und dort auch die Steuern bezahlst.
- 3:48Speaker 0: Genau dann ist es das Problematisch, weil man bezahlt hat zweimal die Steuerne.
- 3:53Speaker 0: Weil im Heimatland wo man gemeldet ist, ist man immer noch steuerpflichtig.
- 3:58Speaker 0: Und da wo man zwar jetzt auswendet, dort auch ebenfalls steuerflüchtig ist.
- 4:03Speaker 0: Das bedeutet halt eine doppelte Besteuerung.
- 4:05Speaker 1: Das heißt viele sehen ja also reine Formsache aber das wird offensichtlich unterschätzt oder?
- 4:11Speaker 0: Ganz genau.
- 4:13Speaker 0: Und die Crux ist dabei, dass sich relativ viele Einwohner aus den Ego-Sycosalien starten oder auch sogar die Steuerberater und die Arbeitgeber in der meisten Fälmterung nicht bewusst sind.
- 4:24Speaker 0: weil man geht davon aus das die Person hier in Österreich lebt, wo sie es hat, die Meldezeit ist da aber man fragt nicht ob die Person irgendwo im Heimatland irgendwas noch hat.
- 4:37Speaker 1: Das heißt eine Adresse kann alles und schnell Vieles verändern, ne?
- 4:41Speaker 1: Wenn man dann trotzdem noch im Heimatland einen Wohnsitz hat in Österreich aber lebt und arbeitet sprich zwei Wohnsitzer dadurch entstehen, zahlt man doppelt Steuern.
- 4:53Speaker 0: Ganz genau!
- 4:54Speaker 0: Wobei da muss man ein bisschen so aufpassen.
- 4:57Speaker 0: Grundsätzlich haben wir in Österreich mit relativ vielen Staaten auch das Doppelversteuerungsabkommen.
- 5:05Speaker 0: der senkt wiederum ab was den jeweiligen Staaten vereinbart wurden ist Aber solange man nicht im Hinterkopf hat, was und wie man das steuert, läuft man eigentlich mehr der Gefahr, dass man eine schwarzsteuerige Regelung abgibt.
- 5:19Speaker 0: Dadurch, wenn ich weiß okay, wie ist das angesteuerlich geregelt?
- 5:23Speaker 1: Haris hast du jetzt vielleicht einen Praxisfall wo wir ganz kurz auf die typischen Fehler eingehen?
- 5:30Speaker 1: ein Beispiel
- 5:31Speaker 0: Ein fiktiver Beispiel wäre folgender Sachverhalt.
- 5:35Speaker 0: Man stellt sich vor, wir haben in Bosnien vielleicht den Polarberg in Buden zu leben und als Geschäftsführer der Schweiz angestellt ist bzw.
- 5:45Speaker 0: er ist ein Pendler.
- 5:47Speaker 0: In diesem Fall kann man sehen ok Wir haben die Schweiz, wir sind nach Österreich.
- 5:52Speaker 0: Das wäre ein witzenden Falt von Doppelbestäubungsabkommen.
- 5:55Speaker 0: schweizösterreich Da aber in diesem Fall vielleicht das Steuerbereit unter der Arbeit geht, weil ich weiß dass der Bosnian-Eindriller vielleicht auch im Heimatland Bosnien eine Adresse hat.
- 6:06Speaker 0: Zuerst muss nicht unbedingt auch Bosnia sein, es kann auch nur Gratia und selbe sein.
- 6:11Speaker 0: gibt es dann die Konstellation dann wiederum auch wie ist das Verhältnis zwischen der Schweiz und Österreich?
- 6:17Speaker 0: Und dann wieder um Schweizer und Bosnians und dann hat man wiederum auf die dritte Konstellations Österreich und Bosnia.
- 6:23Speaker 0: also man sieht dass das eigentlich relativ komplexer sein kann, als wenn man so gewünscht hat.
- 6:30Speaker 0: Das gleiche gilt auch zum Beispiel, wenn man einen Depot in der Schweiz hat wo man vielleicht auch einkürfte Auskapitalvermögen hat.
- 6:38Speaker 0: dann muss man wiederum schauen okay wie ist das Realtnis?
- 6:41Speaker 0: Schweiz-Österreich, Schweizpostenien und Österreich-Postenien?
- 6:44Speaker 0: weil im Endeffekt es ist die Betragungsweise regelt an auf die steuerliche Auswirkungen.
- 6:55Speaker 2: Du bist auf der Suche nach einem Steuerberater, dann bist du bei Hofer Leidinger Steuerberatung gut aufgehoben.
- 7:01Speaker 2: Nutze jetzt die Möglichkeit eines kostenlosen Erstgesprächs.
- 7:05Speaker 2: Denkbar machbar!
- 7:06Speaker 2: Mehr dazu unter www.hoferleidinger.at.
- 7:14Speaker 1: Das heißt was sind jetzt die häufigsten Ihr-Dürmer deiner Erfahrungen?
- 7:19Speaker 0: Die häufigsten Öte?
- 7:20Speaker 0: aus meiner Sicht ist einfach der Umstand dass die Leute einfach vergessen bzw nicht bewusst sind Wie groß eigentlich die Auswirkungen hat, wenn man zum Beispiel im Heimatland immer noch gemeldet ist.
- 7:32Speaker 0: Oder
- 7:33Speaker 0: z.B.,
- 7:33Speaker 0: dass man oft unterschätzt, dass gewisse Einkünfte und da kreischt Umstände auch in Österreich relevant sein können.
- 7:41Speaker 0: Paradebeispiel sind auch sonstige Einküfte im Inland, die vielleicht in den größten Fällen nicht kräft werden.
- 7:48Speaker 0: Paradabeispel ist diesen Fall.
- 7:50Speaker 0: Zum Beispiel die Belegenschaft, die man vielleicht erbt oder weiterverkauft.
- 7:55Speaker 0: Im größten Fall glaube ich, dass die Menschen einfach die Legenschaft im Inlet verkaufen und versteuern.
- 8:01Speaker 0: Aber die Legtschaften vielleicht nicht in der Steuererklärung, in Österreich eintragen, was an sich ein Fehler wäre.
- 8:09Speaker 0: Sonst leucht man in Gefahr, dass man eine falsche Steuererklärung eingibt.
- 8:13Speaker 1: Das heißt sehr oft werden hier Steuererklerungen einfach falsch abgegeben?
- 8:20Speaker 0: Stimmt!
- 8:21Speaker 0: Falsch!
- 8:21Speaker 0: Wobei man muss halt wirklich sagen Wirklich aus reiner Unwissenheit.
- 8:28Speaker 1: Ja, aber das heißt wenn ich jetzt nicht deklarierte Einkünfte habe weil ich es einfach vergessen habe.
- 8:35Speaker 1: was sind da jetzt die Konsequenzen?
- 8:37Speaker 0: Die Konsequenten können für eine Abgabenitation nach dem Finanzstrafgesetz sein oder auch zum Beispiel gewisse Finanzzohandelklinikaten.
- 8:46Speaker 0: Das hängt davon wiederum ab.
- 8:48Speaker 0: Wie ist das im steuerlichen Abkommen zwischen den Österreich und den anderen Staaten geregelt, bzw.
- 8:54Speaker 0: wie die Finanz beurteilt?
- 8:56Speaker 0: Weil pauschal kann man das jetzt wieder nicht sagen weil es ist ein Zerfall bezogen.
- 9:03Speaker 1: Haris.
- 9:03Speaker 1: aber was regeln nun diese Doppelbesteuerungsabkommen und was reglen sie nicht?
- 9:09Speaker 0: Grundsätzlich ist das so, dass die Doppelbesteuerungsabkommen immer das Ziel haben, dass diese Einkünfte nicht doppelt bestellt werden.
- 9:16Speaker 0: Also es regelt die Rechtssicherheit, dass man nicht jedes Mal einen gewissen Euro zweimal oder dreimal verstellen soll.
- 9:24Speaker 0: In den meisten Fällen ist es so, da Österreich auch wieder auf die viele Doppelsbesteuerungs abkommen hat.
- 9:29Speaker 0: aber man muss halt immer wieder beachten, dass gewisse Urstände auch in der Steuerung einzutragen sind die Einkünfte in einem anderen Land besteuert werden.
- 9:40Speaker 0: Das ist eigentlich auch die Pflicht der Steuerpflichtigen, dass sie sagt okay ich muss alles offenlegen und das der Staat weiß.
- 9:48Speaker 0: ok da ist es jetzt zur Besteuerung gekommen.
- 9:52Speaker 1: Haris lasst uns noch mal auf die Risiken und auf die Konsequenzen zu sprechen kommen.
- 9:57Speaker 1: was kann nun passieren wenn eben Einkünften nicht angegeben wären?
- 10:01Speaker 1: Und wann spricht man von Abgaben hinterziehungen?
- 10:05Speaker 0: Also es ist grundsätzlich so, dass die Abgabenitation sehr leicht zu verwirklichen ist.
- 10:11Speaker 0: Wenn man offenkundige Informationen in der Steuererklärung nicht einträgt oder beziehungsweise falsch einträngt und man sich bewusst okay das hätte ich eigentlich offenlegen müssen dann ist man automatisch im Detailbestand der Abgabenation.
- 10:26Speaker 0: was später auch eine sehr große Rechte vorgemützte haben kann zum Beispiel zusätzliche Weltsstrafe von der Finanzverwaltung oder auch sogar eine Haftstrafe abhängt davon, wie hoch der Hinterzug in den Betrag ist.
- 10:40Speaker 1: Haris was müssen jetzt steuerpflichtige Deiner Meinung nach unbedingt wissen?
- 10:46Speaker 0: Es ist schwierig zu sagen okay was der Steuerpflichtige unbedingt wissen muss.
- 10:52Speaker 0: ich würde eher sagen dass der Steuervichtiger von sich aus alle Informationen die einem von gewissen Bedeutung für den Steuerberater haben oder auch für die Fleisch, wenn man in einem Kozern arbeitet, die sich an der internen Wohnverrechnung haben.
- 11:08Speaker 0: Dass man einfach sagt ich habe das.
- 11:10Speaker 0: Das war wirklich... Ich hab vielleicht gewisse Eingrifte aus sonstiger Tätigkeit vielleicht schon im anderen Bereich erzielt oder ähnliche, dass man das einfach offen gibt weil im Endeffekt ist es relativ schwierig zu sagen du musst das wissen und du musst jetzt alles so komplex geworden dass man es nicht wirklich vor Schaden sagen kann, diese Informationen sind das must have.
- 11:34Speaker 0: Sondern man muss eher sagen okay ich mach mir eine Liste was könnte für den Steuerberater relevant sein?
- 11:41Speaker 0: Was nicht?
- 11:42Speaker 0: Im Zweifel eigentlich alles offenlegen.
- 11:45Speaker 1: Haris das zeigt jetzt einmal mehr.
- 11:48Speaker 1: im Steuereff sind es oft die vermeintlichen kleinen Details die einen größten Unterschied machen.
- 11:54Speaker 1: Das heißt, wer international tätig ist sollte sich nicht auf Annahmen verlassen sondern auf eine saubere Abklärung.
- 12:03Speaker 1: Das heißt ein Tipp nochmal zusammengefasst lieber einmal mehr nachfragen und mehr angeben als zu wenig!
- 12:11Speaker 1: Wenn euch diese Folge gefallen habt oder ihr selbst betroffen seid teilt den Podcast gerne und schickt ihn einfach an jemanden für den er vielleicht auch wichtig sein könnte.
- 12:22Speaker 1: wenn ihr Fragen habt Steht euch natürlich Haris zur Verfügung.
- 12:26Speaker 1: Haris, wie erreicht man dich am besten?
- 12:40Speaker 1: Super!
- 12:40Speaker 1: Und natürlich leiten wir eure Fragen, die ihr über Social Media stellt gerne an Haris und dann das Team der Hoferleitungen Steuerberatung weiter.
- 12:47Speaker 1: Und wie immer gilt bleibt steuerlich auf der sicheren Seite – und wir hören uns in der nächsten Podcast-Folge –.
- 12:53Speaker 1: danke euch fürs
- 12:54Speaker 0: Zuhören
- 12:55Speaker 1: und danke dir, Haris für die Übersicht.
- 12:57Speaker 0: Danke jedenfalls.
- 12:58Speaker 1: Tschüss!
- 12:59Speaker 2: Das war Steuerauffe.
- 13:01Speaker 2: Wenn ihr noch Fragen, Wünsche oder Anregungen
- 13:03Speaker 0: habt,
- 13:04Speaker 2: nutzt die Social Media Kanäle.
- 13:06Speaker 2: Den Steueroffen findet ihr auf Facebook und auf Instagram.
- 13:09Speaker 2: Hinterlasst einfach ein Like oder einen Kommentar.
- 13:12Speaker 2: Und wer ihr keine Podcast-Folge mehr verbassen wollt, dann abonniert den Steueraffen mit eurer favorisierten Podcast App.
- 13:18Speaker 2: Weitere Infos findet ihr auch unter www.steueraffe.at.
- 13:23Speaker 2: Vielen Dank fürs Zuhören bis zum nächsten Mal!
- 13:25Speaker 2: Wenn es wieder heißt, gut gebrüllt im Steuerschondel.