Latest / Hamburg-News – der aktuelle Nachrichten-Überblick um 17 h / Hamburg-News: Für 14,99 Euro von Hamburg nach Berlin
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- Willkommen zu deinem täglichen News-Update. Dies sind die Themen vom 11. Juni. Fußball-WM beginnt. Hamburg-Berlin Bahnstrecke wieder freigegeben. Massive Einschränkungen im Hamburger Westen während Sommerferien 2021. Heute Abend beginnt die Fußball-WM mit dem Spiel zwischen Mexiko und Südafrika und auch wenn es bestimmt viele politische Gründe gibt, es nicht zu tun, ich freue mich darauf. Wobei es für die deutsche Mannschaft alles andere als einfach werden dürfte, ins Finale zu kommen. Meine lieben Sportkollegen haben mir gestern erklärt, dass auf uns schon im Achtelfinale Frankreich warten könnte und dass die Gruppengegner viel stärker seien, als sie sich anhörten. Ich bin gespannt, ob sie recht haben. Lange genug haben Pendler unter der Generalsanierung der Zugstrecke zwischen Hamburg und Berlin gelitten. Aus angekündigten neun Monaten Bauzeit wurde dann doch fast ein ganzes Jahr, in dem Reisende nur über lange Umleitungen und mit deutlich mehr Fahrzeit von einer Metropole in die andere kamen. Von Sonntag, 14. Juni an soll die Strecke dann wieder komplett freigegeben werden. Die Deutsche Bahn hat sich ein kleines Trostpflaster als Entschädigung für die lange Bauzeit überlegt. 100.000 Schnäppchentickets zum Preis von 14,99 Euro für die direkte Fahrt zwischen Hamburg und Berlin. Wer sparen möchte, muss allerdings schnell sein. Die Billigtickets sind nur vom 12. bis zum 14. Juni buchbar und gelten zudem nur für Fahrten bis zum 12. Dezember. Ende einer Ära nach 161 Jahren. Es ist das ebenso plötzliche wie überraschende Ende einer Ära bei Hamburgs wohlbekanntester und traditionsreichster Baumschule. 161 Jahre nach der Gründung in Nienstetten ist der letzte noch verbliebene Nachfahre der Gründerfamilie aus der Baumschule Lorenz von Ehren ausgestiegen. Bernhard von Ehren, 54, ist nicht mehr Geschäftsführer der weltweit tätigen Firma. Mehr noch, er hat auch seine Anteile verkauft. Offenbar im Unfrieden mit dem Mehrheitsgesellschafter. Die heute im Stadtteil Marmsdorf an der südlichen Landesgrenze von Hamburg ansässige Baumschule ist nun zu 100 Prozent im Eigentum der Familie Ströer. Das sind die Nachfahren des Gründers des auf Haarpflegeprodukte spezialisierten Kosmetikunternehmens Vella. Schon 2013 war das Ströer Family Office bei der Baumschule von Ehren eingestiegen und hatte die Mehrheit der Anteile übernommen. Der Hamburger Textilhändler Pure Fashion Agency fordert vom Bund die Zahlung von fast einer halben Milliarde Euro. Bei dem Streit, der jetzt vor dem Landgericht Bonn verhandelt wird, geht es um eine letztlich nicht zustande gekommene Lieferung von Corona-Masken. Das Unternehmen pocht auf eine Vereinbarung vom März 2020, die nach Lesart der Firma ein Kaufvertrag war. Das Bundesgesundheitsministerium sieht das anders. Bei der mündlichen Verhandlung ließ der Vorsitzende Richter Stefan Berlin keine Tendenz erkennen. Welche Tatsachen sprechen für einen Kaufvertragsschluss und welche nicht, das ist die große Frage, sagte er. Der Fall hat es in sich, das ist ein Fall für die Lehrbücher. Ein Urteil soll am 22. Juli gesprochen werden. Die Firma beruft sich auf Telefonate und Mails mit dem damaligen Bundesgesundheitsminister Jens Spahn, CDU und mit Beamten des Ministeriums. Sie fordert 287 Millionen Euro plus Zinsen, was sich laut Klägerin auf 464 Millionen Euro summiert. Das Ministerium wertet die Kommunikation hingegen nicht als Kaufvertrag. Hamburgs Finanzsenator Andreas Dressel, SPD, hat die gut 45.000 Beamten in der Hansestadt eindringlich vor ausufernden Forderungen hinsichtlich ihrer Besoldung gewarnt. Unter den Finanzministern der Länder kursiert bereits die Frage, wie viele Verbeamtungen wir uns unter dieser Rechtsprechung noch leisten können, sagte Dressel. Bund, Länder und Kommunen seien finanziell massiv unter Druck. Es würden Kürzungen im Gesundheitswesen und bei der Rente diskutiert. In einer solchen Phase müssen Beamte und ihre Vertreter in den Gewerkschaften schauen, ob ihre Forderungen noch maßstäblich sind, so der Finanzsenator. Andernfalls könne daraus eine Debatte über das Berufsbeamtentum entstehen, und die wolle er vermeiden. Anlass für die Äußerungen war ein vom Senat beschlossener Gesetzentwurf zur Besoldung der Hamburger Beamten. Diese streiten sich seit der Kürzung des Weihnachtsgeldes 2011 mit ihrem Dienstherrn um ihre amtsangemessene Alimentation. Die Auseinandersetzung zieht sich durch mehrere Instanzen bis hin zum Bundesverfassungsgericht. Karlsruhe hatte schon 2020 teilweise im Sinne der Beamten geurteilt, worauf Hamburg ihnen in den Jahren 2021 bis 2025 insgesamt 230 Millionen Euro zusätzlich ausgezahlt hatte. 2025 gab es dann ein weiteres Urteil zu Berliner Beamten, das auch allen anderen Bundesländern Hausaufgaben stellte. Der Gesetzentwurf des Senats ist die Antwort darauf. Vom 14. Juli bis zum 20. August, also je nach Blickwinkel ausgerechnet oder praktischerweise während der Sommerferien 2026, müssen Bahnreisende und Autofahrer im Hamburger Westen mit massiven Einschränkungen rechnen. Grund dafür ist eine fünfwöchige Sperrung der Verbindungsbahn zwischen dem Hauptbahnhof und dem Bahnhof Altona. Während der Bauzeit arbeitet die deutsche Bahntochter DB in Frago an drei Brücken, Sternbrücke sowie die Eisenbahnbrücken Holstenstraße und Sternschanze, und der Verlegung des Bahnhofs Altona nach Diebsteig, in dem sie hier unter anderem ein elektronisches Stellwerk in Betrieb nimmt. Hinzu kommen etwa eine Handvoll Bauarbeiten der Stadt. Verkehrssenator Agnes Tjarks, Grüne, spricht von einem hervorragend koordinierten Bündel von Maßnahmen. Die Einschränkungen für ÖPNV-Nutzende und Autofahrer seien zwar hart, aber wir müssen diese Brücken ersetzen, betont der Senator. Der Einhub der neuen Sternbrücke werde eine ingenieurtechnische Meisterleistung. Sein Schulleiter hat ihn bei der Abiturfeier mit folgenden Worten verabschiedet. Jetzt kommt der leichte Teil des Lebens. Schule war nichts für dich. Du bist ein Macher. Gut anderthalb Jahrzehnte nach diesen Sätzen hatte Philipp Jörgter Müller ohne Ausbildung oder beendetes Studium so viel Geld verdient, dass er eigentlich nie wieder arbeiten müsste, was er mit der PJM Investment Akademie und seinem Handballengagement beim HSV Hamburg aber dennoch tut. In unserer Reihe Entscheider treffen Haider spricht Müller über seine ungewöhnliche Karriere, die wichtigsten Ratschläge seines Vaters und seine Rolle im Handballverein. Zu hören unter www.abendblatt.de, Podcast und überall, wo es gute Podcasts gibt. Das war dein tägliches News-Update, erstellt mithilfe von Künstlicher Intelligenz. Wenn dir diese Episode gefallen hat, abonniere unseren Podcast und teile ihn mit deinen.