Latest / Hamburg-News – der aktuelle Nachrichten-Überblick um 17 h / Hamburg-News: Jeder dritte Hamburger fährt nicht in den Urlaub
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- Willkommen zu deinem täglichen News-Update. Dies sind die Themen vom 2. Juli. Der Hamburger Rechtswissenschaftler Ralf Michaels sorgt mit einem Gastbeitrag in der Taz für Aufsehen. Finanzsenator schreibt Brief an Beamte. So sind die Urlaubspläne der Hamburger. Der Hamburger Rechtswissenschaftler Ralf Michaels sorgt mit einem Gastbeitrag in der Taz für Aufsehen, indem er dazu aufruft, den für dieses Wochenende geplanten Parteitag der AfD in Erfurt zu verhindern. Michaels schreibt zusammen mit seiner Kollegin Anne Gräfe von der Leuphana Universität in Lüneburg. Die Frage, ob man einen Parteitag, der eigentlich gar nicht stattfinden können sollte, blockieren darf, greift zu kurz. In zivilem Ungehorsam kann sich Verfassungsloyalität ausdrücken. Die Blockade ist Illegalität im Namen der Legitimität. Die Frage ist nicht, ob man den AfD-Parteitag verhindern darf, sondern ob man es nicht muss. Wer unserer Verfassung und historischen Verantwortung gerecht werden will, kann kaum anders antworten als mit Ja. Ob dieser Brief das angespannte Verhältnis zwischen dem Hamburger Senat und den rund 45.000 Beamten der Stadt etwas entspannen kann? Finanzsenator Andreas Dressel, SPD, hat in einem persönlichen Schreiben den frustrierten Staatsdienern mitgeteilt, warum der Senat zwar ihre Besoldung anhebe, gleichzeitig aber ihre Arbeitszeit um eine Stunde pro Woche erhöhen und einen freien Tag pro Jahr streichen müsse, was für äußerst scharfe Kritik der Gewerkschaften gesorgt hatte. Zugleich hat er aber auch einen Standpunkt vertieft, der für neue Auseinandersetzungen sorgen dürfte. Es geht um die vergleichsweise hohen Beamtenpensionen. Dass die Pensionen sich weiter von der Rentenentwicklung abkoppeln, ist weder gesamtpolitisch finanzierbar noch gesamtgesellschaftlich akzeptabel, schreibt Dressel. Erneut verweist er auf die Empfehlungen der bundesweiten Rentenkommission. Die Forderung, auch Beamte in die gesetzliche Rentenversicherung einzubeziehen, habe die Kommission zwar nicht übernommen, aber das Votum im Übrigen ist klar, die Pensionsentwicklung muss auch die Rentenentwicklung berücksichtigen. Diesem Hinweis der Rentenkommission, die parteiübergreifend viel Zuspruch gefunden hat, fühlt sich der Hamburger Senat verpflichtet. Hamburg macht sich Sorgen. Der Klimawandel ist spürbar und stellt eine Bedrohung für die Hansestadt dar. Darin ist sich die Mehrheit der Befragten einig, die an der jüngsten Langzeitstudie des Helmholtz-Zentrums Herion teilgenommen hat. Die Ergebnisse zeigen deutlich, dieses Jahr fühlen sich so viele Befragte wie nie zuvor von Naturkatastrophen persönlich betroffen. Sturmfluten, Überschwemmungen und Stürme werden als die größten Gefahren für Hamburg eingeschätzt, heißt es von den Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern. Dass sie persönlich einmal Opfer einer Naturkatastrophe werden, halten 64 Prozent der Befragten für möglich. Ein neuer Höchstwert. Besonders unter jungen Menschen scheint die Furcht vor den direkten Auswirkungen gestiegen zu sein, so die Autoren. Schwache Konjunktur, unsichere Jobs, geringe Nettolohnsteigerungen. Die aktuelle ökonomische Lage beeinflusst die Reisepläne vieler Hamburger. Fast jeder Dritte von ihnen, 29 Prozent, will in diesem Sommer nicht in den Urlaub fahren. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Online-Umfrage des Marktforschungsinstituts YouGov im Auftrag der Hamburger Sparkasse HASPA. 64 Prozent der Hamburger planen dagegen eine Reise, 7 Prozent sind noch unentschlossen. Auffällig sei die zunehmende Kostenorientierung der Hamburger. Für 38% der Reisenden sei ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis das wichtigste Kriterium bei der Wahl des Urlaubsziels, noch vor Landschaft 31%, Unterkunft 31% oder einer bequemen Anreise 27%. Am Ende wird diese Anlage teurer als die Elbphilharmonie, prophezeit der CDU-Umweltpolitiker Sandro Kappe in der Debatte über das Kostendebakel der Stadtreinigung. Die Verantwortung dafür trägt nach seiner Deutung auch Umweltsenatorin Katharina Fegebank, Grüne. Denn diese ist seit 2025 Vorsitzende des Aufsichtsrats bei der Stadtreinigung Hamburg, SRH. Frau Fegebank war doch selbst auf der Baustelle, sagte Kappe. Hat sie nicht gesehen, dass da Chaos herrscht? Ist sie nicht in der Lage zu sehen, dass es nicht vorangeht? Was hat sie gemacht? Ist sie im Aufsichtsrat nur dazu da, abzunicken oder prüft sie auch? Kappe verwies darauf, dass es fast identische Probleme bereits bei der Klärschlammanlage, VERA 2, bei Hamburg Wasser gegeben habe. Dort waren die Kosten von rund 200 auf 330 Millionen Euro gestiegen. Nach einer ganzen Kette von Skandalen und zahlreichen Abendblattberichten mussten die beiden Geschäftsführer gehen. Auch hier führte ein Vertreter der Umweltbehörde den Aufsichtsrat. Das war dein tägliches News-Update. erstellt mithilfe von künstlicher Intelligenz. Wenn dir diese Episode gefallen hat, abonniere unseren Podcast und teile ihn mit deinen Freunden. Bis zum nächsten Mal.