Latest / Schlagabtausch – Das Schlagzeugmagazin im Podcast-Format / #113 - Dani Löble - Metal, Mindset & Drum Power
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- Herzlich Willkommen zum Schlagabtausch, eurem Schlagzeugmagazin im Podcast-Format. Hackt schon mal eure Doppelfußmaschine aus oder die dritte und vierte und fünfte Bassdrum, denn die werdet ihr heute brauchen. Los geht's. Ihr hört Schlagabtausch, der Podcast für alle Schlagzeugbegeisterten. Wir sind Dirk Brandt und Timo Ickenroth. Mit Tipps und Hacks und dem Allerneuesten aus der Schlagzeug- und Percussion-Szene. Viel Spaß beim Hören. Liebe Podcast-Freundinnen und Freunde und Wodcast-Hörerinnen und Hörer, ich begrüße euch zum 113. Schlagabtausch. Und wir haben eben festgestellt, dass wir immer vorher ein bisschen Bammel haben, dass wir auch immer alles schön aufnehmen und dass wir nach 113 Folgen mit Stolz behaupten können, wir haben niemals einen Podcast doppelt aufnehmen müssen. Das ist uns immer so niemals aufgefallen. Aber das noch am Rande. Ich sage mal ein fröhliches Salo an alle da draußen und natürlich ein fröhliches Salo an meinen Lieblings-Influencer Dirk. Hi Dirk. Ja, sehr geil. Ich habe es gemerkt. Hallo ihr da draußen erstmal. Schönen guten Tag. Hoffe euch geht es alle gut. Der Timo, also ihr müsst wirklich in den Wodka-Podcast mal reinschauen. Ich habe es geschafft, der Timo trägt eine Trainingsjacke. Wie geil ist das denn? Sehr geil. Mit den drei Streifen. Sehr geil, mega. Nachdem der Dirk nämlich, der trägt ja öfter so schöne Trainingsjacken von diesem deutschen Hersteller und er hatte letztens, als wir das Trump-Camp abgehalten haben, nämlich auch eine neue Trainingsjacke an und dadurch inspiriert und influenziert, bin ich dann kurz danach losgezogen und dachte, geile Sache, die brauche ich jetzt auch. Also du hast mich mega beeinflusst. Wir haben eben schon gewitzelt, der Dirk hat noch in seiner Karriere nie ein Becken oder ein Drumset verkauft als Influencer, aber jetzt eine Trainingsjacke. Also, vielleicht auch immerhin. Vielleicht sollten wir da mal unseren Fokus anders legen. Was meinst du? Ja, vielleicht sollten wir die Bekleidungsindustrie mal... Oder so ein Fitness-Podcast wird es? Ey, wird... Ja, du, ja. Also, ich muss ja... Ja. Aber ich habe noch einen Aufreger der Woche, beziehungsweise der letzte Woche, den ich noch gar nicht erzählt habe. Ich habe mal wieder, muss man sagen, eine Abmahnung bekommen. Und Achtung jetzt, liebe Hörende, aufgepasst und liebe Zuschauer, denn es ist wirklich doof. Ich habe ja auf meinem eigenen YouTube-Kanal immer wieder mal so ein paar Thumbnails drauf, logischerweise. Also Thumbnails sind die Dinge, wenn man dann hochlädt, damit das Video erstmal ein Bildchen hat. So, das nennt man Thumbnails, für die, die das nicht wissen. Und ich benutze dann öfters halt eben mal Fotos aus dem Netz. Und ich hatte mal vor Ewigkeiten, das ist schon echt am Anfang meiner YouTube-Kanals, eine kleine Übereinheit gemacht zu einem Rush-Song. Ich glaube, Y... Ich habe schon vergessen, wie der Song wieder heißt. YYSET, glaube ich. Ist egal. Auf jeden Fall ging es da um einen Rush-Song und der Schlagzeuger von Rush war Neil Peart. Und ich habe ein Foto von Neil Peart aus dem Netz mir runtergeladen und habe das in meinem Thumbnail verwendet. Und habe dann tatsächlich vor wenigen Wochen eine Abmahnung bekommen von einer Rechtsanwandskanzlei aus Hamburg, die von mir Geld haben wollte, weil ich das Bild ja nutze, ohne dafür bezahlt zu haben und ohne die Rechte eingeholt zu haben. Und es war eine Forderung von über 500 Euro. So. So, leider, es gibt immer wieder so Abmahn-Geschichten, wo man denkt, ja, komm, das kann nicht ernst gemeint sein. Aber das war wirklich seriös. Also ich habe natürlich ein bisschen recherchiert. Diese Anwaltskanzlei vertritt die Rechte einer amerikanischen Bildrechtsfirma in Europa oder in Deutschland. Und regelmäßig gucken die anscheinend irgendwie durch und haben eben mein Thumbnail gefunden. Und das Thumbnail ist sogar so, dass nicht Neil Peart jetzt riesenfett groß da drauf war, sondern war eben nur so rechts unten in der Ecke so kleiner. Und auch nur ein Auszug von dem Foto. Ein kleiner Neil Peart. Ein kleiner Neil Peart. Und ja, auf jeden Fall, 500 Euro wollten die haben oder über 500 Euro mit Nachzahlung, Strafe und so weiter und so fort. Und dann habe ich aber auch eine Anwältin eingeschaltet, weil ich habe mich dagegen etwas abgesichert. Ich habe so eine Rechtsschutzversicherung, die sich auch auf Internetsachen bezieht, weil Dirk und ich sind ja schon ziemlich viele Interneter unterwegs und da kann irgendwie so ein Scheiß passieren. Und die sagt, ja, ich meine, ist natürlich alles richtig von denen. Man könnte vielleicht am Preis noch ein bisschen was machen und hat mir entsprechend ein Schreiben verfasst. Und dann sind die tatsächlich auch vom Preis her runtergegangen. Aber ich musste zahlen und das auch leider zu Recht. Weil ich natürlich das einfach mir runtergeladen hatte. Also wirklich Leute da draußen aufpassen, wenn ihr Sachen aus dem Netz verwendet, guckt, dass das möglichst lizenzfrei ist. Da gibt es also, wenn man bei Google sucht oder sonst irgendwas, dann kann man als Creative Common die Sachen suchen. Also dann darf man es nutzen unter bestimmten Voraussetzungen. Man muss natürlich immer den Rechteinhaber mit angeben, auch ganz wichtig. Darauf wurde ich nämlich auch hingewiesen, hatte nämlich auch nicht gemacht. Dann wäre es vielleicht noch ein bisschen billiger geworden, aber ich habe auch keinen Rechteinhaber angegeben in meiner YouTube-Beschreibung dann. Das heißt, immer aufpassen, alles mit angeben, nicht einfach Sachen runterladen, wieder hochladen. Selbst, da habe ich auch mal recherchiert, wenn du aus einem Video, aus dem, wenn du irgendein YouTube-Video hast, was dir nicht gehört und du machst daraus ein Bildschirmfoto, nein, ist auch nicht erlaubt, weil das Video gehört ja auch jemandem. Das heißt, man müsste im Prinzip immer nachfragen. Ich habe auch schon bei Sachen nachgefragt. Das Ding ist, du kriegst ja nie eine Antwort. Du kriegst nie eine Antwort. Du kriegst nie eine Antwort. Wie gesagt, das ist ja gerade auch in unserem. Boah, gerade in unserem Metier, also wie oft wir auch bei Leuten schon angefragt haben, angeklopft haben oder was auch immer, nicht nur nach Bildern und so, es ist echt schwierig und, boah, warum kann nicht mal einer von mir was nehmen und ich könnte den verklagen. Ja gut, davon wirst du jetzt auch nicht richtig reich. Nein, nein, nee, ja, besonders nicht bei mir irgendwie. Aber das Ding ist ja wirklich, es ist, ja, das ist so, bei so vielen Sachen herrscht einfach auch Unwissenheit, also auch von meiner Seite, ich sag ja. Das ist immer ganz groß, einerseits denke ich, was ich immer so ein bisschen bei uns, ich nehme mal jetzt hauptsächlich nur unseren Podcast, weil da kann ich am besten drüber reden oder wir beide mit unseren YouTube-Kanälen, im Grunde genommen ist es ja immer eine Hommage an jedem, wir machen weder Geld damit, wir ehren ja jemanden, indem ich sage, ich mach das von dem und dem und irgendwie muss man ja drauf hin, Es ist ja wirklich, wo ich finde, es ist weder in einer böswilligen Absicht passiert. Sag mal, wir holen mal jetzt aus, aber das ist echt interessant. Ein Bekannter von mir hat eine Webseite für ein Restaurant, weil ich nenne extra keine Namen und alles. Der hat eine Webseite für ein Restaurant gemacht. Ist dann auf eine Bezahlseite gegangen und hat auf dieser Bezahlwahl, weil er suchte ein paar Fotos für das Restaurant oder für Essen, ich weiß es nicht mehr. Hat Fotos gekauft, hat diese Fotos quasi dann eingebunden und dann kriegte dieses Restaurant ein Jahr später eine Anwaltsklage. Von dem Fotografen, dem die Fotos gehörten. Und er sagte, also es hat riesig Stress gegeben. Er hat natürlich total Stress gekriegt von dem Restaurant. Sag mal, wir geben dir eine Webseite in Auftrag. Und er konnte das auch belegen, dass er die Fotos gekauft hat. Aber es war trotzdem nicht anerkannt. Er musste das auch zahlen. Und zwar hat irgendjemand einfach diese Fotos auf seiner eigenen Bezahlseite oder auf so einer Fake-Bezahlseite hochgeladen. Und er hat wirklich also offiziell die Fotos gekauft, aber da die Fotos dem anderen auch nie gehört haben, ist er trotzdem dafür verantwortlich, dass er diese Fotos hochgeladen hat. Aber hätte er letztendlich wieder im Rückkehrschluss sich das Geld von dem, wo er es gekauft hat, wiederholen können? Nein. Das war ja eigentlich betrügerische Absicht. Ja, genau, aber trotzdem, erst mal bist du in der Pflicht. Ja klar, das ist klar. Man muss ja erst mal gucken, dass die Beweislage, keine Ahnung. Genau, und wenn das dann eine dubiose Seite ist, wo dann, du guckst ja auch nicht jeden hinterher. Das heißt, wenn du willst, wir reden jetzt auch keine von Summenwert, zwei Fotos, lasse 100 Euro gekostet haben, damit er die verwenden durfte. Gibt ja wirklich auch Fotos irgendwie, die du dann dir ganz normal kaufen kannst und dann kannst du die verwenden. Aber du guckst ja nicht jede Seite, ob die Seite auch legal ist. Ja, das ist echt. Also man ist echt immer mit einem Bein irgendwie in der Inqualität. Ja, also ich war echt ziemlich geschockt, weil er sagte, was soll ich denn noch machen? Er ist ein kleiner Ein-Mann-Betrieb irgendwie, der baut halt ein bisschen Webseiten, verbietet auch nicht reich durch und hat in guter Absicht die Fotos ja wirklich gekauft, also auch nicht geklaut und kriegt dann... Ja, und jetzt ist es wirklich aber so, diese Summe, die ich eben nannte, diese 500 Euro, die sind nicht die sind nicht unüblich. Das heißt, wenn du zum Beispiel zu Getty Images gehst oder das sind ja so Bezahlseiten, wo du so ein gutes kaufen kannst, da zahlen sie für eine Lizenz. Je nachdem, es ist ja auch gestaffelt, für was brauchst du das? Wie oft willst du es vervielfältigen? Ist es kommerziell, nicht kommerziell? Das fängt dann manchmal bei 350 Euro erst an. Und jetzt überleg mal, du machst eine Speisekarte und hast irgendwie da 30 Gerichte drauf und hast dann 30 Mal irgendwelche Fotos genommen, die du eigentlich in gutem gewissen gekauft hast, aber dann bist du ja auch mal ganz schnell. Ganz schnell bei ein paar tausend Euro. Ja, ich meine, das Gute ist wirklich, dass er nachweisen konnte, dass er wirklich die... Aber dann stand wirklich so, er hätte prüfen müssen, ob das eine legale Webseite ist und alles. Also wie gesagt, das ist ja ein Rattenschwanz ohne Ende. Natürlich. Aber Rattenschwanz, ich habe natürlich dieses Foto direkt offline genommen. Das Ding ist aber, wenn ein Foto mal im Netz ist, weißt du nicht, wo es überall ist. Genau. Und das heißt, ich habe überlegt, okay, wo könnte ich es überall gepostet haben? Ich habe es auf Facebook mal hochgeladen, habe ich Facebook durchforstet, in den Gruppen, wo ich das damals gepostet hatte, habe das da auch wieder rausnehmen müssen. Scheiße. Und habe dann mehrmals nochmal bei Google eingegeben, irgendwie der Titel meines YouTube-Videos, um wirklich darauf sicher zu gehen, dass es nicht nochmal irgendwo erscheint. Weil du versicherst natürlich dann auch, wenn du sagst, okay, klar, ich habe einen Fehler gemacht, so, dann musst du dafür sorgen, dass der Fehler wieder begradigt wird. Und wenn das dann doch wieder aber irgendwann auftaucht, hast du ein richtig fettes Problem an der Backe. Also da ist ein ganzer Rattenschwanz dran und Gott sei Dank hatte ich es nicht in allzu vielen Gruppen auch dann hochgeladen. Aber du weißt ja nie, ob jemand anderes das vielleicht nochmal hat. Ob das wieder weitergeteilt hat. Der, der es halt toll gefunden hat. Ganz genau. Auch wieder in netter Absicht für dich. Ganz genau. Das ist fast ein Ding der Unmöglichkeit, wenn etwas oft geteilt wurde, was in dem Fall Gott sei Dank nicht der Fall war. Aber wenn es oft geteilt wird, du hast, du verlierst die Kontrolle. Ja. Du verlierst die Kontrolle drüber. Also das war mein, ich würde nicht sagen, Aufreger, aber der Schocker. Der Schocker der Woche. Ja, ja. Besonder sind wir alle. Boah, komm, dann kommen wir mal vom Aufreger der Woche zum heutigen Rundown. Music. Ja, viel liegt ja eigentlich nicht mehr an jetzt im Rundown. Nachdem der Smalltalk schon mehr oder weniger abgefrühstückt wurde, Kommen wir aber noch zu unserem Trump-Camp, das vor nicht allzu kurzer Zeit nämlich abgelaufen ist, beziehungsweise stattgefunden hat. Und wir haben heute einen der deutschen Metal-Schlagzeuger schlechthin in unserem Gespräch, nämlich den Dani Löble von Halloween. Und wir haben heute wieder etwas Hörer-Feedback und natürlich die Empfehlungen der Woche. Los geht's. Nee, das sage ich immer am Anfang. Aber bam, könnte man jetzt sagen, oder Dirk? Bumm. Bumm. Music. Unser Drum Camp war vor kurzem und es war wieder sehr intensiv. Es war sehr nerdig, es war sehr familiär. Ja, das kann man wirklich auch so unterschreiben. Wir waren mit insgesamt 16 Leuten, das heißt 14 Teilnehmende und wir zwei Pappnasen. Und das Ganze war in wunderschönen zwei Gruppen aufgeteilt mit, ich sage jetzt mal plump verschiedenen Niveaus. Aber Dirk und ich haben auch immer um das Niveau geachtet natürlich. Wir haben verschiedene Sachen dort angeboten und durchgenommen. Und es lief, es war unser drittes Drum Camp. Und es lief sehr, sehr rund, muss ich sagen. Also ich meine, die Orga war ja sowieso wie immer von aller erster Sahne. Aber auch unsere Inhalte waren diesmal, so wurde zumindest gesagt, besser aufeinander abgestimmt. Wir lernen ja auch immer dazu. Ganz bestimmt. Das Essen war wieder super. Ja, es waren tolle Menschen, nette Leute dabei. Es hat Spaß gemacht. Nein, total. Auch nochmal, vielleicht für euch da draußen. Wir waren in Timos Musikschule und zwar in der zweiten Heimat im Jugendzentrum in der Tonfabrik. Und auch nochmal da, Timo, super, dass wir das alles so gut nutzen durften. Auch an die Betreiber, der zweite Heimat, sag ich mal, als großer Dachverband auch nochmal einen herzlichen Dank. Dass das wirklich, wir durften da schalten und walten, wie wir wollten. Da hat es also keinen Stress gegeben. Auch an die Nachbarn, die, es wurde ja doch manchmal laut, aber ich glaube, wir haben uns auch wirklich dafür, dass wir, wir haben uns versucht zurückzuhalten. Also was mir ganz gut gefallen hat und das ist auch wirklich, das ist, glaube ich, das ist einfach diese familiäre, diese kleine Atmosphäre. Es ist kein Drumcamp, so wie ich es früher kannt, kennengelernt habe. Da waren wirklich zum Teil 30 bis 50 Teilnehmer, aufgeteilt zwar manchmal auch in drei Gruppen oder so, bei drei verschiedenen Dozenten, aber ich glaube, das macht es gerade aus. Wir beide machen es, wir beide ziehen es durch und wir wechseln auch dauernd. Das heißt, ich glaube, was uns diesmal ganz gut gelungen ist. Um auf das Feedback mal einzugehen, dass wir, wir haben immer so anderthalb Stunden Unterricht gemacht, Pi mal Daumen, mal mehr, mal ein bisschen weniger. Nee, weniger auf gar keinen Fall. Wir haben also mindestens immer eineinhalb bis zwei Stunden Unterricht gemacht. Danach haben wir die Klassen gewechselt. Das heißt, die Teilnehmer, die hatten alle ein eigenes Schlagzeug. Das heißt, man konnte direkt auch mittrommeln, weil das war uns beiden sehr wichtig. Und vor allem auch durchtrommeln. Man musste nicht wechseln. Jeder saß die ganze Zeit an einem Drumset. Genau, konnte sich das Drumset so ein bisschen hinzuppeln, wie man wollte. Und also Timo und ich, wir sind dann immer auf Wanderschaft gegangen, weil die Räume haben ja auch nicht direkt nebeneinander gelegen, sondern auch weiter weg, dass man den anderen auch nicht gestört hat. Und das war also eine tolle Sache, auch was mir total viel Spaß gemacht hat, dass wir dann immer noch jeden Tag ein bisschen gemeinsam getrommelt haben, mit allen zusammen. Ich glaube, das war auch so eine interessante Sache. Und das ist eigentlich auch wie, weil als Schlagzeuger spielt man ja ganz selten mit mehreren Schlagzeugern zusammen. Und ich glaube, das hat auch allen unheimlich viel Spaß gemacht, weil wir haben dann Notenlesen zum Teil dabei gemacht. Man hat eine rhythmische Figur vorgegeben und alle mussten die so in Kettenreaktionen nachspielen. Das war schon ganz lustig, weil jeder hat ja, das war ja auch Interesse, jeder hat ja ein bisschen eigenes Timing. Das ist ja jeder, das ist eigentlich schon zusammen, aber so ein bisschen so immer den Anschluss. Das war schon spannend für alle. Ja, und einfach die Teilnehmer, ja, total klasse. Und ich glaube, damit ihr vielleicht mal so einen kleinen Eindruck davon bekommt, ich habe so einen kleinen 1 Minute 20 Imagefilm gemacht. Das heißt, ihr müsst jetzt mal in den Podcast reinschauen, in den Vodcast, Entschuldigung. Könnt ihr euch das angucken, ansonsten hört ihr unser Schlagabtausch, nicht, dass ihr euch wundert, ihr hört jetzt unser Schlagabtausch-Intro, dann zweimal, das habe ich in dem Film mit eingebettet, dann hört ihr einen kleinen Auszug aus unserer Drumline und ja, da schaut am besten doch mal jetzt mal ganz kurz rein. Music. Timo, wann ist denn unser nächstes Drumcamp? Wolltest du das denn mal announcen? Wir haben es schon in kleinen Gruppen mal bekannt gegeben, aber die, wie soll man sagen, die Leitungen sind offen. Ihr könntet euch theoretisch jetzt anwenden. Wo sagt man denn den Spruch noch? Die Leitungen sind jetzt offen. Aber das war doch früher, wo war das denn bei? Ja, das ist so Spendengalas oder so. Nee, Quatsch, wetten das. Wetten das, das? Wenn man abstimmen konnte für den Wettkandidaten. Die Leitung ist jetzt offen. Irgendwie sowas. Und hier, Eurovision Song Contest früher. Da hieß es doch auch immer, die Leistung, die Leitung sind, ich weiß es nicht, aber irgendwoher habe ich das. Sehr schön. Die Leitungen sind jetzt offen, man kann sich jetzt anmelden. Und zwar ist das nächste Drum Camp, ich muss einmal auf den Kalender gucken, wie ich nichts Falsches sage, am 11. Und 12. Oktober 2025. 11. und 12. Oktober 2025. Da kann man sich jetzt für anmelden und zwar entweder über unsere E-Mail-Adresse, also schlagabtauschpodcast.gmail.com Einfach eine E-Mail schreiben. Ey, ich wäre gerne dabei. Da bekommt ihr alle weiteren Infos. Oder direkt und unmittelbar über unsere Standleitung von der Homepage. Wir haben natürlich auch auf unserer Homepage www.schlagabtausch.net haben wir auch unseren Drumcamp-Button Da einfach draufklicken und dann steht dort auch, wann das nächste Drumcamp ist. Dann kann man sich direkt online nämlich dafür registrieren. Alles Weitere geht dann über den direkten E-Mail-Austausch mit Dirk und mir. Ja, und ich muss als Familiäre nochmal besonders hervorheben. Wir haben jetzt einige Teilnehmende dabei, die ja schon vom ersten bis zum letzten Drumcamp jetzt dabei waren. Und mittlerweile ist das so, dass da jeder so ein bisschen seine Aufgaben übernimmt. Und es wurde sogar Kuchen gebacken und ohne, dass wir das wussten, das haben wir nicht in Auftrag gegeben, sondern wir wurden mit dir auch überrascht. Ja, und die waren lecker. Die waren sehr lecker. Also es ist eine tolle Atmosphäre, wer dabei sein möchte. Schaut euch mal ruhig den Trailer auch nochmal an, wenn ihr euch den Trailer jetzt schon gucken konntet. Vielen Dank an dich, dass ihr diese Mühe gemacht habt, den Imagefilm auch zu machen. Es ist ja auch ein bisschen Arbeit dahinter, ne? Absolut. Absolut. Und irgendwann haben wir genug Absolut, damit wir doch mal einen Trump-Camp in den Malediven machen können. Wow. Wie kriegt man das Equipment hin, ey? Oh mein Gott. Sehr schön. Also, wer Bock hat, Trump-Camp ist wieder am Start, 11. oder 12. Oktober. Anmelden jetzt. Und denkt daran, wartet nicht zu lange. Es sind jetzt die ersten Anmeldungen schon eingegangen. Und wir nehmen halt, wie gesagt, die Teilnehmernzahlen ist begrenzt. Das ist ganz wichtig, dass ihr das ein bisschen im Kopf habt. Music. Heute haben wir einen echten Heavy-Hitter zu Gast. Er sitzt seit fast zwei Jahrzehnten auf dem Drumhocker, einer der bekanntesten deutschen Metalbands überhaupt. Dani Löble, der Schlagzeuger von Halloween. Dani hat seinen Weg früh eingeschlagen, von den ersten Garagenbands bis hin zu großen internationalen Tourneen und zahlreichen Studioaufnahmen. Im Gespräch geht es um Disziplin und Leidenschaft, seine musikalischen Wurzeln, das Tourleben, technische Entwicklungen, den Respekt vor einer Bandgeschichte und viele weitere spannende Einblicke. Dani ist nicht nur ein absoluter Vollprofi am Set, sondern auch jemand, der bei aller Power immer sympathisch auf Augenhöhe bleibt. Viel Spaß beim Interview. Guten Morgen, liebe Zuhörerinnen und Zuhörer, liebe Sehende und Hörende. So sagt man ja, ich lerne ja immer wieder. Wir haben alle das Grinsen hier in den Backen mittlerweile bei meinen ganzen Anleitungen hier. Und uns ist ein ganz besonderer Gast heute zugeschaltet. Wir kennen uns schon seit vielen, vielen Jahren. und für mich einer der ganz, ganz Großen irgendwie im Metal-Geschäft. Und ich darf, ja genau, man merkt, es wird ein Metal-Poser von den Herren. Ich freue mich mega, dass du bei Timo und mir im Podcast bist, beim Schlagabtauschen. Die Grüße gehen zum Deutschschweizer, da hat er eben gesagt, das möchte er doch so genannt werden. Und zwar, wir begrüßen von Halloween den Drama Dani Lübde. Dani Lübde, toll, dass du bei uns im Podcast bist. Hallo Dani. Ecke zwei Schneichnasen, hallo, guten Morgen. Ja, wir hatten nämlich eben schon, ich bin ja der bekennende Langschläfer unter uns. Timo, wissen wir, um 6 Uhr steht er auf und da hat ja Dani gesagt, ey, da stehe ich auch auf. Da bin ich nämlich schon im Fitnessstudio mehr oder weniger. Und er braucht keinen Wecker, das war das Erschreckende. Er braucht keinen Wecker. Ich brauche den Wecker um 6 Uhr morgens. Dani braucht keinen Wecker. Nein. Kommt drauf an, wenn ich ins Bett gehe. Also... Ich bin ja auch kein Heiliger. Nee, aber er hat schon gesagt, weil das Ding ist ja, ihr müsst das ja wissen, wenn ihr so mit einer Band unterwegs seid auf Tour, derjenige, der früh aufsteht, das ist eigentlich der Albtraum für alle anderen Bändmitglieder. Weil der weckt nämlich dann immer alle. Ja, siehst du, das bist du nämlich dann nicht. Geil. Ach gut, wir haben es ja mittlerweile recht gut. Also Nightliner gibt es bei uns Gott sei Dank nicht mehr ganz so von dem her. Und wenn denn für uns alleine und dann liegt jeder irgendwo anders und dann ist es gut. Und da wollen wir gleich natürlich ein bisschen draus hören, aus den vielen, vielen Jahren. Ich glaube, du bist seit mehr als 20 Jahren jetzt mittlerweile bei Halloween. Unfassbar, gell? Und wir möchten gleich natürlich auch noch hören, ihr seid nämlich gerade in der 40-Jahre-Halloween-40-Years-Aniversary-Shows mit Halloween. Aber bevor wir zu Halloween kommen, wir möchten natürlich so ein bisschen wissen, wie hat es bei dir angefangen? Es braucht nicht ganz vorne Peak an, aber was hast du so gemacht? Was waren deine ersten Schritte? Wie bist du überhaupt zum Metal gekommen? Da würden wir gerne ein bisschen was von dir darüber erfahren. Okay, hey, den Anfang ist überall das gleiche. Musiker, als meine Eltern waren, Musiker, Schwestern, alles gut. Ich habe relativ früh angefangen mit Trommeln, war klar, aber wo ich herkomme, da sind so, kennt ihr das? So Musikkapellen, so Musikvereine heißt das bei uns und da habe ich eigentlich angefangen, weil alle da drin waren und das war eigentlich super geil, aber ich habe mit der Trompete angefangen. Ehrlich? Also hast du ein wichtiges Instrument gelernt? Blechblasinstrumente und habe da dann als Kleiner in der Blaskapelle Trompete gespielt. Leider hat es immer bloß bis zur zweiten Stimme gereicht, verstehe ich bis heute komplett. Ja, aber ich habe eigentlich schon immer die Drums waren schon immer cool und dann irgendwann, so mit 10, gab es da einen Dirigent, der hat dann gesagt ah, sie brauchen Percussion hintendran weil der eigentliche Drummer kann ja nicht alles machen, und dann habe ich angefangen dort mit Percussion, weil die wussten, dass ich trommel. Und dann hat mich das angefingst dann wusste ich genau, ey, was soll denn der ganze Quatsch hier, nee, nee bleib mal bei den Drums und von da an habe ich dann auch echt Schlagzeugunterricht genommen, und dann habe ich in der Kapelle bin ich zu einer Anreg in die Nachbars in den Nachbarsort gegangen und dort durfte ich Schlagzeug spielen, war echt ziemlich geil weil du spielst da von Klassik über Europa Marsch Polka ganz klar, das ist unser Steckenpferd hier in Europa, bis hin zu Rock du spielst ja bis Metal alles nach auf dieser Blasmusikschiene und das hat mich Latin, alles hat mich schon sehr geformt aber mit 13, 14 wurde mir das dann irgendwie so da habe ich dann meine erste eigene Band gegründet Napalm Terror, so, Und das war Death Metal. Mann, ich muss jetzt gerade gucken, ich sitze hier vor meiner Platten-Sang und ich muss das Cover, die steht irgendwo da drin. Und wir waren da 13, 14, haben wir unser erstes Demo gemacht. Und ja, das war der Anfang. Und von dem her ging es den Step, von so einem Dorflocal ging es dann in die nächste Stadt. Von dort ging es ein bisschen regional. Und dann irgendwann war ich dann bei Halloween so im Schnelldurchgang. Ja, okay, das war ein bisschen sehr schnell. Ach, Mann. Ja. Das heißt, bei dir war die Affinität zum Metal oder zum Hard Rock schon sehr früh gegeben. Ah, das habe ich vergessen, genau. Weil das ist nämlich eine ganz geile Geschichte. Ich habe ja zwei ältere Schwestern. Sagt man doch so, ältere, ältere, ältere, mein Deutschmann. Ältere Schwestere und, ähm. Das wäre easier. und die haben damals immer, kennt ihr, ihr müsst es noch kennen, Disco Disco, Ilja Richter. Ja, klar. Spot on, Licht aus, Spot on. Und da hat damals Krokus gespielt. Das sind ja meine Kumpels hier. Und da habe ich das erste Mal Hard Rock Metal gehört, so eigentlich Hard Rock und ich so, wow. Das hat mich voll so dragged in. Das war so eigentlich die Exposure dazu. Von dem her war ich immer so auf der Suche aber das ist dann wieder ein bisschen eingeschlafen weil meine Schwestern haben nur Bassity Rollers gehört und Beatles so einen Quatsch, keine Double Bass was für ein Blödsinn, Ringo Starr, voll der Loser keine Double Bass, Bonham, keine Double Bass alles Loser Geil auf jeden Fall. Ging es dann los, wo wir zwölf waren, kam ein Cousin von mir oder der Sohn von meinem Cousin. Wir waren zusammen in der Klasse. Und dann ging es los mit Slayer, Accept, die Klassiker. Und dann ist es so, wow, cool. Meine erste Kassette, die ich mir gekauft habe, war ACDC, Fly on the Wall, für mich die beste ACDC-Platte überhaupt. Ich weiß, jetzt schmeißen sie alle wieder Scheiße. Ist mir egal, stehe ich dazu. Und so ging es los. Maiden, except so die Klassiker. Und das hat mich sofort vom ersten Moment, wusste ich, ah, okay, alles klar, schließ mal da, wo wir mit Krokus aufgehört haben, schließ mal hier wieder an. Und dann war das für mich ganz klar. Also meine Mutter kam noch, ja, du, hey, wenn man so wilde Musik macht, muss man auch so aussehen. Und ich so, okay, die Haare, kein Problem. Und, naja, und das war dann so, dann kam meine erste Death Metal Band, das war echt Death Metal, was wir da gemacht haben, so mit 13, 14, Napalm Terror. Und dann ging das so los, die Karriere regional und dann erste Platte-Vertrag und dann dahin. Und dann habe ich den Thilo Herrmann von Running Wild damals, der war früher bei RISC. Der kommt hier aus, nicht weit weg von mir hier. Der kam dann zurück und der galt bei uns eigentlich als der Metal-Gott. Klar, hey RISC, das war für uns die große Metal-Welt, weißt du. Und der kam dann wieder von seinem Ausflug mit RISC, der hat irgendwo in Bochum gelebt. Der kam dann wieder an den Bodensee und wollte da eine Band machen. Schlussendlich bin ich dann bei ihm gelandet und habe von ihm natürlich sehr viel gelernt. Und er war eigentlich so der erste große Kontaktpunkt für mich in die, sage ich jetzt mal, Profischiene. Durch ihn habe ich dann die Band Glenmore kennengelernt. Die galten mal so, da hat Jörg Michael getrommelt und so, so die Größeordnung. Die galten so als die deutsche Queensrack am Anfang. Und das war Charlie Bauerfeinds erste Band, Hardrock, Metalband, die er recordet hat. Das war so sein erster Auftrag durch den Bornemann sozusagen. Ah, okay. Und so habe ich auch Charlie kennengelernt. Ich kann mich nur erinnern, das war irgendwo in Balingen gab es damals dieses Bang Your Head von Horst. Gott habe ihn selig. Das war noch indoor. Und da standen wir draußen und da stand Fritz Rando, einer meiner großen Idole. Geil, Fritze. Tierisch viel von ihm gelernt. Eine ganz andere Nummer zum Erzählen. Und Charlie Bauerfeind. Das war das erste Mal, wo ich die zwei kennengelernt habe. Und seitdem habe ich die Hand nie mehr gewaschen. Hey Charlie, doch, natürlich. Klar, du Stinkfisch. Ja, und so kam ich dann zu Glenmore. Und durch Glenmore, aus Glenmore, haben wir den Roy Drex gemacht. Das war eigentlich so unser eigenes Ding. Und mit denen hatte ich dann so richtig relativ Erfolg, Plattenvertrag. Dann gingen die Toure los mit Nevermore, Annihilator, bei AFM. Seid ihr, glaube ich, auch, gell? Ja, genau. Bei AFM, und die waren ja damals, haben echt Geld da reingehängt und Sex. Also wir waren richtig fett unterwegs und haben zwei Platten gemacht. Eine hat alles Charlie gemacht. Und die letzte haben wir auch auf Teneriffa im Halloween-Studio gemacht und so kam auch der Kontakt zu der Family auf jeden Fall, der ist. Und ja, und wo es denn darum ging, den, Dramrocker neu zu besetzen, hat Lydia Deris so mal zu Charlie gesagt, denkt man an Dani, weil wir haben natürlich da unten das ganze Studio zerlegt, so blöd wie wir waren. Rock'n'Roll, was auch immer Rock'n'Roll heißt, keine Ahnung, habe ich nichts damit zu tun, ich bin Metaller. Und ja, Quatsch. Und ja, dann kam Irgendwann der Anruf und ich so, Charlie, was geht? Dann habe ich einen Flug gekriegt und rief an, ich habe ein Ticket für dich morgen. Es war ein Freitag und am Samstag sollte ich fliegen. Und dann ich so, Samstag hier am Bodensee, alemannische Fasnacht, Karneval, Fasching. Und ich so, Alter, das kannst du jetzt nicht bringen. Morgen ist Karneval, Fasching. Hey, vergiss es. Ich so, Charlie, ich fliege am Sonntag. Er so, ja, okay, dann kommst du am Sonntag. Ist die Wahrheit. Man muss schon seine Prioritäten setzen. Und dann bin ich Sonntag da eingeflogen, wusste aber noch nicht so richtig, um was es geht. Ah, okay. Ich hatte schon ein paar Demos bekommen, es ging um drei Songs. Get It Up war die erste Nummer, das weiß ich noch, von diesem Keeper 3-Album. Aber das wusste ich nicht so richtig. Da war die Demos ja auch, da hat man den Andi so, ich so, ah, das klingt mir alles so ein bisschen so, okay, und dann bin ich ins Studio gekommen, kannte ich Gott sei Dank alles, das Environment war ja jetzt nicht neu und dann klar war es für mich, klar. Soundcheck gemacht und dann hieß es, ganz klar, fünf Toms, weil ich war damals zwei vorne, zwei hier und dann war es der Set-Aufbau noch so von Mickey D eigentlich damals so noch so. Ja, hey, nichts verändern, so ist das Set-Up. Und ich so, okay, klar, kannst du hinrücken, aber fünf Toms, seitdem spiele ich eigentlich fünf Toms. Ach geil, okay. Und dann ging es los. Ich wusste erst gar nicht, was ich mit dem scheiß Tom hier machen soll, weißt du. Aber boom, auch super geil. Ey, voll cool. Und seitdem, ja, und dann habe ich drei, haben wir echt jeden Tag eine Nummer aufgenommen. Die waren echt, das war echt, auf einmal kannte ich, das war auf einmal ein ganz anderes Level wie mit Roy Rex, obwohl es der gleiche Produzent war. Und da ist mir das echt alles um die Ohren geflogen. Da wusste ich echt so, wow, alles klar. Da musst du jetzt echt richtig üben. Und da wusste ich auf einmal, was ich alles nicht kann. Und das war der Startpunkt eigentlich dann so. Aber es war schon, das hat mich geformt. Ja, und nach drei, vier Tagen kam dann irgendwann, Das war 3. Februar 2005. Kam dann irgendwann Sascha ins Studio frühmorgens. Und so, ey, Dani, ich muss dich jetzt was fragen. Das geht mir jetzt echt auf den Keks. Machst du jetzt bei uns mit oder nicht? Und ich so, naja, wenn mich mal einer fragt, dann könnte ich ja oder nein sagen. Geil. Und die Platte war ja eigentlich... Bis auf die drei Songs schon getrommelt. So, von Stefan und von... Scheiße, ich habe den Namen vergessen. Welchen Stefan meinst du jetzt? Stefan Schwarzmann. Also von Schwarzmann, ja okay, den kennen wir. Alles klar. Einen anderen Namen habe ich vergessen. Nee, ist ja auch egal, ja. Nee, Quatsch, nur von Stefan, genau. Nur von Stefan. Nur von Stefan. Und dann habe ich in dem Moment, wo ich Ja gesagt habe zu Sascha, kam Charlie aus dem Regieraum. Er kam bei auf, der Charlie aus dem Regieraum und ich so, ja, ja, klar, dann blablabla, mach ich mit und so. Und dann er so, er wusste genau, weil jetzt müssen die anderen Songs auch getrommelt werden. Weil es stand fest, der Drama, der aufs Cover kommt, der neue Drama, der trommelt die ganze Zeit. Der muss auch alles. Genau, und dann war ich echt richtig beschäftigt da unten. Wie hast du dich denn jetzt, also erstmal, ich finde ja krass, du bist quasi als junger Bub direkt schon in dieses Lager reingekommen. Mit Plattenvertrag und bist direkt auch schon auf Touren gegangen. Ich war Anfang 20. Das ist ja sehr ungewöhnlich, dass das direkt war. Hast du noch einen anderen Job gelernt? Ja, ich habe. Blechinstrumenten und Bauer und Schlagzeugmacher gelernt. Jetzt ehrlich? Also hast du eine richtige Lehre gemacht? Ich habe einen ehrehaften Beruf, also ehrliche Arbeit. Aber der haircut war lange. Haare. Go and get a haircut in a real job. Ja, okay, cool. Aber wie hast du, das heißt, du konntest als, du hast auch Grenzennoten lesen am Schlagzeug. Das heißt, du hast das wirklich gelernt. Soweit ich das gelesen habe, Dani, hast du ja auch an der Contemporary School of Music in Zürich was gemacht. Academy of Contemporary Music in Zürich, genau. Da habe ich ein paar Jahre gemacht. Da habe ich eine fundierte Ausbildung bekomme, ja. Das konnte ich, um Dierks Thema aufzufassen, meinen Chef hier, den gibt es immer noch, habe ich immer noch familiäre Kontakt. Hey, ich habe meine Lehre gemacht und dann konnte ich da Stundenbasis, halbtags arbeiten. Der hat alles mitgemacht. Hey, ich komme jetzt sechs Wochen nicht, ich bin auf Tour und so. Geil. Der hat den ganzen Quatsch, was ich da, hey, ich kann heute nicht kommen, ich muss üben und so. Ey, was für ein Wahnsinn, habe ich ihm zugemutet, aber er hat das echt gefeatured bis heute. Und das ist klasse. Weil das ist echt selten. Ich habe auch von ihm wirklich sehr viel über Steuern. Ja, er hat mich da überall involviert. Er hat gesehen, das Potenzial. Obwohl ich in der Werkstatt gelernt habe, hat er mich in den Verkauf genommen. Das war ein Musikhaus, weil er gemerkt hat, wow, den kannst du auf die Menschen zulassen. Ich konnte es auch. Ich konnte mit Drummer super. Und klar, weil ich selber Drummer war. Und dann habe ich meinen eigenen Drummer. Laden bekomme und so. Ja, habe in der Werkstatt gearbeitet, verkauft und war im Büro. Er hat mir alles so gezeigt für eine Selbstständigkeit und klar, in unserem Job, bin ich schon sehr dankbar, dass ich echt gelernt habe, wie man Geschäft und Betrieb, was ich ja auch bin. Zu führen, Weizsicht, Steuern, Finanzen und so. Das habe ich alles von ihm gelernt. Bis heute sehr, sehr, sehr verbunden dafür. Cool. Also ich glaube, es ist ganz, ganz wichtig, wenn du so eine Art Mentor hast, der dich ein bisschen da durchführt, der dich anleitet, wie was zu machen ist, das ist schon sehr wichtig. Das heißt, kommen wir mal wieder so ein bisschen zu den Anfängen von Halloween. Das heißt, du warst dann dort im Studio, dreißig und wusstest du, wie hast du denn, du hast gesagt, dann musst du dich nämlich nochmal richtig üben. Hast du dann quasi dort noch üben können? Hat man die Übezeit gelassen? Nö, doch eigentlich nicht. Möchtest du dir die Sachen rausschreiben oder wie hast du es gemacht? Ich bin morgens, ich weiß noch, in El Sausal. Jeder, wo Teneriffa kennt, weiß, wo das ist. In El Sausal, da hatten wir ein Haus. Also für Markus und für Sascha und ich, wir hatten da ein Haus und jeder hatte seine Partner. Ich konnte schön einmal. Das habe ich echt, oder das liebe ich auf Teneriffa. Du guckst schon auf den Atlantik und da hat der FC Teneriffa oder wie, damals noch mit dem Heinkes trainiert, konnte ich zugucken von oben. Und ich bin halt um 8 aufgestanden. Ausnahmsweise um 8, weil, Alter, ich habe getrommelt bis nachts um 12, weißt du, und habe den jeweiligen Song rausgeschrieben, so richtig gechartet, weil die Drums waren schon echt programmiert, also das Drum Arrangement stand in groben schon fest, und das habe ich mir dann alles Schlag für Schlag rausgeschrieben, Und, wie man das halt so macht. Also nicht bloß Interstrophe Brücke Raff, so ein Quick-Chart, sondern wirklich ein sehr detaillierter Chart mit allem drum und dran. Ja, habe das morgens rausgeschrieben, war um zwölf im Studio, mit Charlie einen Kaffee getrunken, Soundcheck gemacht und dann haben wir anfangen mit Tracker, Part für Part natürlich oder viele Rocknummern, es waren ja auch viele Rocknummern drauf. Das mache ich auch heute noch so, ist kein Geheimnis. Also Rocknummern spiele ich immer am Stück, ja, aber so Metal-Nummern bei uns mit 15 Minuten oder so, oft schadet, ey, vergiss es, in den Geschwindigkeiten, mit der Komplexität, das ist ja alles progressiv, was Halloween macht, hört sich nicht so an, aber versuch mal, einen Dr. Stein oder einen If I Could Fly nachzutrommeln, Alter. Und jedes Becken, was du bei uns hörst und so, da steckt ein Gedanke dahinter, und das ist leider nicht nur eins, und dann habe ich einfach auch jetzt so die Part für Part und haben wir den gemacht oder so viel es halt ging am Stück, wenn der Flow gerade gestimmt hat und so. Oder wir haben dann auch viel rumprobiert, weil das wollten, das fand ich immer geil bis heute. Sie wollten mich, ja, okay, wenn ich was anderes angeboten habe oder es passiert was anderes oder hey, der Groove, der liegt mir jetzt überhaupt nicht. Ich würde den jetzt, das kommt bei mir raus, dann haben wir das so gemacht und das ist bis heute so. Und so haben wir das für die Platte gemacht und für die Gambling danach auch. Und dann hat ja Halloween anfangen von der IU Metal ab, haben wir ja ohne Klick aufgenommen. Also ich bin ins Studio, da habe ich die Songs vorab gekriegt, habe die Drum Arrangements zu Hause in meinem Studio ausgearbeitet und wenn für jeden das Drum Arrangement cool war, dann habe ich mir die Songs draufgepackt. Ich bin dann ins Studio, habe zum Charlie gesagt, gib mir mal 120. Dann hat er mir 120 für vier, fünf Trakte gegeben und dann aus. Und dann habe ich die Songs am Stück durchgeballert. Immer so zwei, drei Takes gemacht, egal wie lang sie waren, zwei, drei Takes. Und haben dann die besten Takes zusammengeschnitten, wenn sie vom Timing gepasst haben. Ja, weil ich habe ja ohne Klick gespielt, weißt du. Einmal ein wenig schneller, einmal ein wenig langsamer. Wie kam die Philosophie dahinter, dass sie auf einmal, weil im Metal ist ja gerade, deutscher Metal ist ja eigentlich sehr on grid immer so, wo man sagt, nee, man rückt alles nochmal hier und da. Wie kam es dazu, dass ihr euch entschieden habt, nee, wir lassen den Klick mal jetzt weg? War das deine, war das eine Sache von dir oder sagt man, nee, wir wollten wie kam das? Weil das ist ja sehr ungewöhnlich eigentlich. Ja, ich weiß, so richtig kann ich mich dann in mir dran erinnern. Ich war natürlich am Anfang schockiert, weil ich Halloween auf dem Level schon mit Klick spiele, das ist ein Albtraum. Aber für mich damals war das schon immer, ich habe echt ewig gebraucht, um mich an das Level zu kämpfen und ja. Irgendwann haben wir gesagt, lass es ohne Klick probieren. Erst wollten wir nur ein paar Mal ohne Klick machen, um ein bisschen freier zu werden. Weil, schau, die ganzen Walls und die ganzen Platten, ich weiß nicht, bis wohin, haben sie ja immer ohne Klick aufgenommen. Die ganze Meta-Szene, Sodom, Creator, wie sie alle hießen. Wenn du die alten Platten anhörst, wo Scham haben, das eiert ja wie ein Kuhschwanz. Und das fand ich eigentlich immer geil. Und na, dann haben wir es probiert und eigentlich wollten wir das mit der Rhythm-Section machen, Bass-Trump zusammen, ein bisschen Begleitung, aber die Jungs waren, muss ich jetzt leider sagen, nicht so gut vorbereitet, dass ich dann am Punkt kam und gesagt habe, hey, geht mal alle raus an den Pool, das Studio hat ja alles und dann habe ich zum Charlie gesagt, ich mache das jetzt allein, weil ich live das ja auch mache, ich habe ja auf dem Kopfhörer nix, da traume ich ja die Songs, die ganze Show kann ich ja zu Hause nachtrommeln, Schlag für Schlag, ich brauche keine Musik. Hast du das dann echt, ohne Schmutzbueh? Ich habe den ganzen Klacken. Wirklich rein, drummäßig? Alles bis auch bis zur letzten June Pump, also bis zur letzten Halloween, die 7er Halloween, sage ich jetzt mal, die KM20, auch da kann ich erzählen, haben wir schon, haben wir noch ein paar Songs drauf, die ich aus dem Kopf getrommelt hab. Ähm, Aber bis dahin, also vier oder fünf Alben haben wir dann ohne Klick und das fällt mir eigentlich überhaupt nicht schwer. Und jeden Schlag habe ich mir draufgepackt, jeder fit in, weil immer alles gleich ist, das Becken war gleich. Da lege ich Wert drauf und live mache ich das genauso. Also das, was du auf Platte hörst, da habe ich mir was dabei gedacht und das muss dann auch live so sein. Und jeden Abend gleich, da lege ich Wert drauf, weil da steckt überall ein Hintergedanke und eine Spontanität dahinter und so will ich es auch haben. Und so habe ich dann die Platten. dann getrommelt. Und das hörst du auch, gerade die R.U. Metal, da ist es, wie heißen die? Seven Sinners, da hörst du es ganz arg. Da haben wir noch richtig viel durchgehen lassen. Aber weil ich es halt auch so gefühlt habe, manche Riffs, ich bin halt ein Metaller. Nochmal, ich habe mit Rock'n'Roll, das ist eine tolle Musikart, habe ich nichts am Hut. Ich bin ein Metaller. Und sobald ich so diese schwere Heavy Riffs fühle, ich fühle die Musik und manchmal will ich den einfach nach hinten und manchmal will ich den einfach ganz schnell nach vorne, weil ich es so fühle. Und da haben wir noch sehr viel rum experimentiert, auch auf der Seven Sinners. Drum ist die auch wirklich. Also auf das Geeire von mir wurde ja dann ein Klick angelegt, damit die ja drauf spielen, einklicke können. Die anderen brauchen ja dann einen Klick irgendwie, zum auf mich draufspielen, die Pausen zählen und so. Dann wurde da ein Klick angelegt auf mein Geeire. Und wenn du den klick hörst gang, gang, gang, gang, gang hei, Let's fucking live. Mich mal interessiert jetzt, wenn du sagst, du hast alles, jeder Schlag hat einen, jeder Schlag ist bewusst, quasi, du hast eine Komposition, eine fertige Komposition, worauf legst du dabei, wer, das heißt, wie legst du deine Trumparts an, worauf achtest du am meisten, was ist die am wichtigsten? Also, da wird jetzt, da werden jetzt ein paar in der Band kotzen, wenn sie den Podcast hören, aber, wenn ich die Demos, klar, wir suchen ja Songs aus, aber bla bla bla, diesmal haben wir, also keine Ahnung, es sind 30 Songs, da suchen wir was aus, dann habe ich das ja schon mal irgendwie gehört, aber wenn wir uns jetzt dann auf Songs festlegen, so 20 oder so. Dann bekomme ich ja die Files, weil ich gerne so gut als möglich zu Hause alles vorbereite. Und jetzt reden wir speziell mal von den Plappen, wo ich ins Studio bin, vorbereitet, im Studio bin. Dann habe ich die Files bekommen, die einst war, habt ihr bei mir in meinen Go-Tools geladen und habt dann einfach die Musik gehört. Hab die Drums aber ausgemacht, die programmierten, was der Songwriter so wollte, weil die gibt es ja schon, die Idee gibt es ja schon. Ich wollte einfach meine Idee aufnehmen und anbieten, was der Song mit mir macht, wenn ich es einfach so höre. So bin ich rangegangen und hab dann meine Ideen ausgearbeitet. Ah, da passt es nicht zum Gesang, da passt es nicht zu dem Bass, aber da musst du einen Mittelweg finden, weil bei Halloween, du musst alles mitspielen, es ist ein sehr komplexes Thema, Halloween-Drumming, da habe ich echt ein paar Platten, so zwei, drei Platten braucht, wenn nicht nur mehr, bis ich das so richtig drin hatte, auf was eigentlich es ankommt und wie du die einzelnen Songwriter-Charaktere. Supporten kannst, weil jeder Songwriter braucht ein bisschen ein anderes Drumming und auch ein anderes, eine andere Herangehensweise. Und da habe ich dann so, okay, meine Spontanität, habe es mir nachher angeguckt und habe dann einfach meine Spontanität refined sozusagen, habe es dann dem Songwriter angeboten und der war manchmal schockiert. Klar, sein Baby, mein Drumming, mein Drumming, mein Programming und ich so, ja, okay, hey, was hältst du denn von meiner Idee? Und dann haben wir einen Mittelweg gefunden. Oder es gibt welche in der Band, wie jetzt zum Beispiel Andi, dem ist das total wurscht. Der findet das geil. Der möchte gern so, bei ihm kann ich mich komplett austoben. Eigentlich bei jedem mittlerweile, muss ich mich jetzt so ein bisschen regidieren. Mittlerweile haben wir da echt eine Vertrauensbasis gefunden. Aber dann findet man einen Mittelweg, wenn jetzt ein Songreiter sagt, so war es jetzt nicht gemeint wegen dem und wegen diesem und bla bla bla und dann okay, macht Sinn, dann biete ich es an und mache das dann so, also ich habe da kein Ego-Problem, also auf beide Seiten nicht und dann trifft man sich so in die Mitte so ist die Herangehensweise, sein Feeling vom Songwriter mit meinem Feeling, da machen wir das Beste raus und legen das dann fest welcher Feel-In passt am besten ah nee, da hätte ich gerne ein Becken oder da macht jetzt ein Becker gar keinen Sinn wegen dem Gesang, da machen wir ein bisschen Bling-Bling oder so gehe ich da mit oder da, lass die Bass drum mit. Das ist schon sehr ausgetüftelt bis zum Schluss. Ich versuche noch ein bisschen mehr da rauszukitzeln. Ja, klar. Mach nur. Legst du dann jetzt, wenn du diese Drum Parts, ihr habt euch arrangiert sozusagen. Wie wichtig ist dir jetzt allgemein, sage ich mal, wenn du so ein Drum Part kreierst, die emotionale Tiefe eines Drum Parts oder die technische Raffinesse eines Drum Parts? Oder ist es gepaart? Oder siehst du das auch getrennt teilweise? Nee, getrennt sehe ich es nie. Also wenn ich meine Dramparts mache, da kommen wir ja zum Anfang. Ich höre jetzt einen Riff oder einen Part und der macht ja was mit mir. Und dann lasse ich einfach es geschehen. Ich trommel dazu ein paar Sachen. Und das ist ja dann auch eine emotionale Tiefe. Und dann gehe ich ja hin und sage, okay, dann räume ich mal mit meinen Gefühlen auf. was macht denn jetzt wirklich auch Sinn? Weil nicht alles, was dein Gefühl dir sagt, macht Sinn. Gerade bei Halloween, wo so viel Gitarren, Keyboards, Gesänge und so, da macht es manchmal mehr okay, da war es ein bisschen over the top, weil während dem Trommel bist du ja auch nicht so, Du hörst ja auch nicht jede Kleinigkeit hier. Also ich meine, ich habe 120 dB, haben ja zwischen den Füßen, bam, bam, bam. Du hörst die Melodie, es kickt dich, ja. Und wenn du nachher genau hinhörst, dann macht die Gitarre halt nicht Däger, Däger, Däger, Däger, sondern drrack oder so. Oder Däger, Däger, Sextole oder was auch immer. Und denkst du, oh scheiße, muss ich reformieren. Okay, musst du es so machen, so machen. Ah, da gehe ich rum. Also wie gesagt, dann gehe ich da mit einem gesunden, technischen Menschenverstand ran oder Dramaverstand, wie auch immer du das nennen willst. Dramas sind ja keine Menschen. Dirk? Ja. Dann baue ich das so auf. Also es ist, wie du sagst, es ist eine Komponente aus beiden. Aber alles basiert auf dem Gefühl, aus einer Emotion. Und dieser Emotion wird dann einfach einen Sinn gegeben, einen musikalischen Sinn gegeben. So kann man es auch nicht erklären. Hast du auch schon deine Drums dann entsprechend auch für Songs angepasst? Oder ist es quasi von Beginn anders? Ich meine, du bist jetzt 20 Jahre dabei, es wird schon ein bisschen was verändert haben. Aber hast du bewusst Sachen für Songs auch in deinem Drumset verändert? Oder am Drumset? Also du meinst vom Aufbau? Vom Aufbau oder neue Instrumente dazugenommen, die du vorher nicht hattest? Ja, ja. Es kamen schon mehr Crashbecken dazu. Gerade mit Peiste immer ein bisschen Werbung machen. Mit Peiste kann ich das super umsetzen. Nee, muss ich einfach sagen. Das habe ich erst mal, wo ich zu dieser Firma bin, habe ich das gemerkt, ich so, wow, 18 Zoll, 19 Zoll, 20 Zoll, 22 Zoll, Crashers benutze ich, 18er sind mittlerweile nicht mehr so, aber du kannst, die haben so einen schönen Ton. Und du kannst teilweise so A3-Glänge spielen. Und dann gebe ich auch, dadurch, dass ich ja so viel mitspielen muss, mitkicken muss, brauche ich mehr Klangfarben. Und das hat sich dann verändert. Und es ist wirklich so, manchmal nehme ich das 20er da drüben, weil hier habe ich einen 19er. Mittlerweile spiele ich hier nur noch einen 18er, weil es ein bisschen schneller reagiert. Dafür habe ich hier zwei 20er-Platten oder 19er-Platten und so. 22 hier und da kann ich dann, jedes Crash hat so einen eigenen Sound, was eigentlich so ein bisschen, hintereinander so ein bisschen mehr Sinn macht und das hat sich dadurch ergeben und ja, Reitbecken, die Sounds haben sich alle verändert, weil ich ganz andere Sounds habe. Ich habe drei Chinas, früher hatte ich zwei, weil ich teilweise so schnell gar nicht mehr davor komme und so. Also ich spiele schon sehr viel mit Sounds bewusst rum und so ist auch mein Trampkitt dann gewachsen. Von der Trommel, fünf Toms, zwei Kicks, eine Snare, das reicht mir. Ich hatte mal eine Zeit lang zwei Rides. Manchmal ging mir hier einfach die Geschwindigkeit aus. Dann habe ich halt zwei Rides-Becken gehabt, aber zwei Rides finde ich ein bisschen übertrieben. Peise hat mir dann so ein kleines Root-Bell gebaut und da konnte ich das im Studio und live hat sich das angehört wie so ein Rai. Du hörst ja nur den Ping. Ich habe viele Sachen mitgespielt und das ist nur der Zug wachsen, aber das haben sie mir auf der letzten Tour klaut. Nee, jetzt ehrlich. Naja, ich kam auf die Bühne, wo ich das Bell, das gibt es nicht mehr. Und ich so, wieso gibt es das nicht mehr? Ja, jedes Mal, wenn du auf die Snare haust, schwingt es mit und dann kann ich keinen guten Drum Sound fahren. Und ich so. Und ich weiß. Und wenn die Crew, gerade unser Spiesi und unser Flo, unser Monitormann, wenn die sagen, hey, wir haben Probleme damit, die suchen auch die Drums aus, die suchen das Tuning aus, zusammen mit einem Tram-Tag und die suchen auch die Fälle aus, weil sie müssen es auch verkaufen. Sie wissen, wo meine Grenze ist von der Spielbarkeit und ansonsten, hey, mach einfach, das weißt du. Da wollte ich jetzt auch noch nachfragen, weil wir jetzt mit den Becken gesprochen, die Beckenauswahl, aber jetzt hast du gerade schon, ich meine, du hast es ja gerade gesagt, du selbst bist gar nicht der, der verantwortlich ist für den Tram-Sound an sich. Das heißt, ich meine, fällst du schon mit Sprache recht oder gibst du das gerne auch ab? Live gebe ich es gerne ab. Weil, schau, wir haben einen total tollen Front of House, der ist auch so eine lange wir sind eine riesige Familie, wir sind teilweise bis zu 20 Jahre schon zusammen Trauzeuge, Taufpate, die Kids es ist eine riesige Familie in Halloween wirklich, also von Management Kids bis weiß der Kuckuck war es alles schon so lange, aber zurück zum Thema, Micha Micha Spies heißt unser Front of House und Flo Schauer, unser Monitormann die zwei sind so, drin in dem Thema, die Band geil klingen zu lassen, auf die Bühne für uns im Front auf Haus. Die wissen genau, wie es klingen muss, was sie brauchen. Was soll ich jetzt da noch, Ich weiß, wie immer Tram stimmt. Mein Tram-Take auch. Im Studio ist das was anderes, aber live weiß Micha am besten, ob er jetzt ein tiefes Tuning braucht oder ein höheres Tuning. Welche Toms will er wie haben? Dann macht er das zusammen bei der Produktionsprobe. Stimmt das Tram? Ja, das ist so, so, so. Darum liegt es bei uns auch ein bisschen obskur. Ich habe hier keine klare Abstufung, sondern die Frequenzen, die Toms, die sind so entstanden, weil es so in das Soundgewand live passt, weil ich genau weiß, der Micha, der kostet Schweinegeld, und hat ein Riesentalent, aber so kann er das am besten abrufen und ist dann sein Geld wert, verstehst, und setzt alles geil um und lässt die Band geil klingen und ist ja am Ende des Tages, was wir wollen, ein geiles Sound. Das war eine Herangehensweise live im Studio. Da haben wir immer so eine Vision. Speziell auf der neuen Scheibe, wo jetzt dann kommt, da haben wir es richtig übertrieben. Da haben wir mit vier Drumkits gespielt. Und da hatten wir so eine Vision ja, die Trams ein bisschen höher zu nehmen, um es ein bisschen mehr britisch klingen zu lassen, so Motorhead britisch, so der Tramsound und da habe ich dann einen Drumtech im Studio, der das super geil umsetzt ich bin einfach zu faul ich bin in so einer Songs und Marc ist mein bester Freund, der wohnt da vorne um die Ecke, der hat einen richtigen Job und eine Familie aber wird von Charlie sehr oft für viele große Produktionen gebucht, weil der Scheißer, der weiß genau, wie man irgendwas erreicht, berechnet denn die Frequenzen und alles, und also zurück zum Thema, im Studio haben wir dann so eine Vision, dass es britisch klingen, es muss so und so klingen und dementsprechend passen wir dann den Drum Sound an, wenn es mir nicht gefällt oder so, Da wirke ich dann schon aktiv mit. Aber auch da schlussendlich, wenn es auf Platte im Gesamtsound für Charlie schon von vornherein, nee, pass auf, da kriege ich Probleme, dann passe ich mich da an. Auch Charlie soll ja sein Geld wert sein. Und wenn einer, den ich hole und bezahle, zu mir sagt, kann er nicht arbeiten, da kann er nicht das rausmachen, für was ich ihn hole und bezahle, in Form von der Band, ich jetzt. Dann diese Scheiß, Entschuldigung, Und diese Ego-Beweihräucherung, da bin ich schon seit ich zu Halloween schon vorher war ich da raus. Und so ist eigentlich der Workflow bei uns. Und wie sieht es aus mit dem visuellen Aspekt des Drum Kids? Ich denke, beim Stuhl ist es natürlich wurscht. Da kann man ja auch Frankenstein, Sachen nehmen, whatever. Aber live legst du ja, glaube ich, vielleicht auch gar nicht du, sondern vielleicht sind es deine Kollegen und der Drum Tag und wer auch immer. Aber live hast du natürlich immer auch ein Set, was wirklich hervorsticht. Die Optik, du hast immer sehr, wie soll ich sagen, also die Finishes sind immer sehr auffällig und ich meine, du hast ja auch nicht umsonst mal ein Drumkit mit vier Bassdrums am Start. Vielleicht auch mal das so aktuell ist. Ehrlicherweise. Aber vielleicht da mal so mal ein paar Storys, wie kommt es zu diesen also wie wichtig ist der, der visuelle Effekt und wie kommt es dann zu diesen Aufbauten? Also Visualität ist mir sehr wichtig. Ich kriege da eine Beule, dann komme ich gleich dazu. Schon als Kind. Als kleines Kind, schon bevor ich meine Tramp-Karriere starte, Tramps anzugucken, bis heute, bis heute, ich gucke so gern Tramps an. Und das muss geil aussehen. Es geht für mich nicht, wenn Becker so sind oder leicht schief sind, hallo Matt, mein Tramt-Text, wenn die schräg sind, Tom, es muss bei mir alles passen. Es muss alles auch, wenn du siehst, bei einem Tramp-Kit, es ist alles ausgemessen. Also es kommt ein Floor, dann wird hier eine Achse gemacht mit Wasserwaage, genau im Winkel und von dort aus gehen dann alle Messen, also du kannst metern, es liegt alles genau ausgemessen und jeder Zentimeter an Metall, der nicht gebraucht wird, der irgendwo raussteht, wird abgesägt. Und das ist mir aber scheißegal, aber da kommst du nicht mehr so gut hin, sieht aber geil aus, dann bewege ich mich halt. Hauptsache, es sieht geil aus. Also Optik ist mir, da passe ich mein Spiel an die Optik an. Erkenne ich gar nichts. Ja, muss ich aber... So sieht es geil aus, dann bewege ich mich halt, Mann. Ey, bin Drama und keine Ahnung. Das ist mir ganz, ganz wichtig. Und, Wie gesagt, es muss alles im Winkel sein, alles genau passen. Wenn das Pedal nur so ist, kriege ich eine Beule. Ich kann drauf spielen. Aber. Das kriege ich nicht hin. Da bin ich zu viel Handwerker. Ach, Gottes Wille. Ich weiß, krankhaft. Mad, sorry. Aber muss sein. Und in puncto Outfit, das sucht dann schon. Das suche ich aus. Für die nächste Tour haben wir jetzt gerade mit Pearl und mit Peistet zusammengesessen und haben die neue Finishes, was eine Überraschung wird, ausgesucht und das neue Set ausgesucht. Es wird ein bisschen anders als sonst, das kann ich sagen, weil sonst stehe ich eigentlich immer auf dieses Lars Ulrich schwarz-weiß, dieses Black Album-Finish sozusagen, Justice for All-Feeling. Nicht wegen Lars, aber du kannst es ja ein bisschen beschreiben. Ich mag das einfach weiße Becken live klingelt auch sehr gut, ist bei uns mittlerweile auch ein Soundaspekt für die Bühne die bluten nicht so rein und für mich auch voll angenehm zu spielen, schön aufgeräumt alles. Aber die Finishes suche, das Outfit suche ich aus aber die Sounds überlasse ich alles, alles komplett der Crew, sage ich jetzt mal so und die vier Basstracks waren dann auch nur Optik sozusagen Also wo ich zu Halloween kam, war ich ja immer so ein purist, 4-B-Strums, so... Ja, nee, das muss alles so, nur das, was spielbar ist. Und unser Tourmanager, Kosta Zafirio, ehemaliger Trommler von Pink Cream, jeder kennt, neun Toms, vier Bass-Trumps. Hey, Löble, weißt du, das musst du doch mehr ausgucken, du mit deinen zwei Bass-Trumps und so. Ich so, nein, das muss pur sein. Und er so, nee, nee. Und irgendwann hat er mich so, Eika. Da standen halt einfach vier Bass-Trumps im Proberaum. Ich so, okay. Im Prinzip hat er schon bei mir so der kleine Fan geweckt, ich fand Van Halen einfach immer geil diese OU812, und ich so, ey jetzt hast du die Möglichkeit, jetzt machst du das so wie dein großes Idol damals vom Ding her, Alex Van Halen und das war dann der Startpunkt von den vier Kicks, und ich finde es bis heute geil, weil Gott sei Dank spielen wir ja auch Bühnen, wo auch diese riesen Kiste vor weitem mal plötzlich so klein wird. Und dann denke ich mir, jetzt hast du nur eine Kick und drei Toms oder fünf Toms. Also es ist für mich, ich als Person möchte nie auffallen. Es hat schon einen Grund, warum ich mich hinter den Trommeln verstecke. Ich bin nicht schüchtern, aber ich mag das nicht so. Ich steige auch nie gerne als erstes irgendwo. Ne, ne, lass mal, das machen die, die verkaufen das. Ich sitze hinter und halte das zusammen. Das ist mein Job. Ich habe schon auch ein Ego. Ich gebe schon auch gern Autogramme. Aber das ist eigentlich so mein Beweggrund. So kam das durch Costa. Wann hat mein Geist für Kiss und Van Halen. Hey, jede Kiss-Show. Damals, Eric Carr, 1000 Bass-Trums, 4000 Toms, Van Halen, 1000 Bass-Trums, 1000 Toms. Das war doch Standard, Mann. Und ja, wir sind fucking Bands from the 80s. Warum nicht? Klar, hey, der Shitstorm. Aber da gebe ich echt... Hey. Ja, ganz ehrlich, das ist mir jetzt völlig irre. Aber wenn ich die Trams... Ich gehe gern auch, wenn ich in der Halle bin, früher auf die Bühne und laufe einfach bloß um das Tram-Kit, weil es einfach egal, welches wir dabei haben, einfach nur geil aussieht. Ja, da könnte es besser. Hey, Trams-Anflug ist einfach bis heute. Ich darf es nicht berühren, da wird mir ganz schön stinkig. Ich habe es gerade geputzt. Hey, easy, Bruder, Mann. Don't touch. Verwendest du live oder ihr bei Halloween auch Elektronik an den Drums? Ja, aber keine, also wir haben Trigger-Anliegen, aber keine Trigger-Sounds, sondern das, was ihr da seht, das sind die gehen, das sind, Einfach Tram-Trigger, die gehen ans Mischpult und machen dort ein Gate auf. Also wenn ich drauf haue, triggert es in dem, ich habe das noch nicht kapiert, aber geht bei Flo im Mischpult ein Gate auf, ist natürlich die beste Art von Live-Gating. So macht Schörne, machen sie alle. Auf den Kicks habe ich zwei Trigger und die benutze ich als Monitor, für meinen Monitor Sound. Für mich, aber ich habe auch einen Akustik-Bass-Drum Sound drauf und ich mische das so ein bisschen dazu und das Front of House macht mich ja auch ein bisschen, der legt den Trigger so ein klein, für eine gewisse Nummer ein klein bisschen drunter, um es ein bisschen stabiler zu halten. Ich meine, wenn du von einer Hop-Nummer oder gerade jetzt Eagle Fly Free, du hast 160, da hast du ein bisschen einen anderen Sound wie bei Eagle Fly Free in der C-Strophe, wo ich auf Single Kick gehe und somit hält der das ein bisschen stabil. Haben wir auch schon gehabt, dass ein Mikrofon plötzlich kaputt ging und dann bist du natürlich froh, dass du zumindest einen Trigger anlegen hast, dass man umstellen kann auf das andere. Ist ja auch eine kleine Havarienummer und ja, so kommentieren wir Trigger, aber auf den Tomstring bringen wir nix, nur für Gates aufmachen, und auf den Trigger-Kick eigentlich fürs Monitoring, der, wo es gerne ein klares Signal hat, kriegt einen Trigger-Kick oder wir mischen es zusammen. Also ich habe das gerne noch so ein bisschen einen Original-Kick. Das ist auch das Einzige, was ich auf dem Monitor habe. Keine Toms, keine Snare, keine Overheads. Ich habe eigentlich bloß, ohne Scheiß, keine Gitarre, gar nichts. Ich habe bloß einen Akustik-Kick und einen Trigger-Kick anliegen und die mische ich so ein bisschen zusammen und das reicht mir eigentlich, ja. Lass uns noch mal auf deinen Spielstil eingehen. Oh Gott. Bevor du eingestiegen bist, gab es ja schon ein Schlagzeug an Halloween. Ingo Schwichtenberg und Uli Kusch. Mega. Und was denkst du aus 20 Jahren später, was hast du in die Band eingebracht? Also was ist quasi das dann die Ding, was jetzt in Halloween drin ist? Das ist echt eine gute Frage. Ich habe letztendlich, ich muss ein bisschen ausschauen, ich habe letztendlich bloß ich hatte letztendlich ein Interview gehört, gelesen von unserem CEO Manager dem Jan Baiati und der hatte über die ganze Entstehungsgeschichte, er hatte ja vor 21 Jahren haben die Bottom Rose des Management, die Band übernommen und die Band stand nicht so gut da nachdem sie von England weg sind, von diesem Maiden und die haben das Schiff eigentlich wieder auf Vordermann gebracht und. Ja, mein und der Dramaposten war eigentlich immer so ein bisschen vakant und es hat natürlich auch so eine Unsicherheit in die Live-Aktivität gebracht bei Halloween und, ich bin dort halt eingestiegen und hab schon immer von, ich habe eigentlich immer Songs auswendig gelernt und habe nie eine Band gebraucht, um Songs zu spielen. Ich kann eine ganze Halloween-Show, kann ich dir jetzt mit allen Kicks, mit allen Cues, kann ich dir von vorne bis hinter durchtrommeln. Ich brauche keine Band dazu. Und das hat der Band eigentlich eine Stabilität gegeben, weißt du. Ich verspiele mich echt leider, oder leider, Gott sei Dank, recht, recht, recht, recht selten. Wenn ich mich auf die Tour, wenn ich da mal, wenn du auf eine ganze Welttournee fünf Eier durch das schwarze Loch, das kennst du, plötzlich so, was war denn das? Wo bin ich denn? Scheiße. Also gucken sie dich an. Okay, hier hast du die neue Eins. Weiter geht's, weißt du. Das gibt's auch. Ich bin auch keine Maschine. Ich bin auch keine Maschine. Auch bist du ja, schon aber auch die läuft man unruhig also. Ich habe da gelesen, wie er schreibt er hätte nie gedacht, dass ein Drama so einen Gesamtsaun von einer Band verändern kann, kann ich jetzt nicht ich habe Bands ich bin Fan, immer noch Musikfälen hier mit meiner Plattensammlung, wenn ein anderer Drama dazukommt ja, das wissen wir beide Jeder hat einen anderen Groove. Du veränderst natürlich den Gesamtsaum von der Band. Und ich weiß jetzt nicht, was ich dazu gebracht habe, außer Stabilität. Ich habe natürlich meinen eigenen Stil, aber den habe ich natürlich komplett irgendwie... Ich glaube, was du wirklich reingebracht hast, ist wirklich so eine Konstante. Du hast es mit Stabilität gerade umschrieben. Ich sage einfach eine Konstante, weil du bist ja wirklich jeden Abend immer auf dem gleichen Level und da passiert, da lässt du auch nichts anbrennen. Das finde ich halt, da ziehe ich so, wo ich sage, ey, Chapeau. Und ich glaube, das ist auch, das, was du sagst, also das beeindruckt mich schon, dass du sagst, ey, ich kann diese ganzen 15, das sind ja sehr epische Dinger oder richtige, Epos-Dinger, die er da schreibt, also die dann wirklich komplett immer so zu zocken auf dem Level, ich finde, das ist schon eine Sache. Kommen wir doch mal ein bisschen dazu. Ich weiß gar nicht, wie ich damals so wie die Jungfrau zum Kinder zum Doppelbesseren spielen gekommen bin, weil es war ja überhaupt nicht meins damals und hab da wirklich viel Arbeit reingesteckt. Wie bist du denn? Du spielst, also ich bin bekennender Doppelpedalspieler, sag ich ganz ehrlich, du spielst mit zwei Pedalen und wie bist du rangegangen? Wie schaffst du, was übt dann Dani Löbler heute noch? Double Bass Tramp? Machst du Swivel Technik? Weil ihr habt ja, wie gesagt, ihr habt lange Stücke, finde ich. Dann habt ihr auch lange Passagen, wo du auch wirklich das Tempo abrufen musst. Es ist jetzt kein Extreme Metal, aber dann bin ich, ich bin eher so ein, aber das ist auch so ein Typ, ich bin, und da zähl ich nicht, also ich bin sehr oldschool, das heißt, ich spiel auch wirklich mit Kraft. Und ich hab mich lange mit dem Stefan Schwarz, das weiß ich nicht. Hamburg in der Markthalle haben wir uns getroffen und haben ewig gequatscht und es war total spannend und er dachte dann, irgendwann 170, 150 Minuten oder zwei Stunden durchnageln muss in der Bessera, tut auch irgendwann weh aber diese 230 irgendwie weil das wissen wir ja alle, dann klebt da klebt der, die haben keine Power mehr genau, und die hört man gar nicht mehr, also das finde ich auch immer ganz interessant, wenn ich auf irgendwelchen Metal-Festivals spiele, dass die extrem drüber, also ich bin echt laut, Also ich, auch physisch, ich finde für mich, Rockmusik muss, das hat was mit Power zu tun, schon Technik, aber es ist für mich eine physische Sache. Ich muss rein lang können. Du hast 20 Zoll große Becken, wenn du da drauf hast, ist es laut. Und das muss auch so sein. Und bei vielen Extremtrommeln, die trägern halt, bis der Arzt kommt, das heißt, die hörst du kaum, das ist wie ein Wohnzimmer. Da hörst du keine Snare, die muss reinwenden. Aber wie hältst du diese Power, wie bringst du dich in Form, Was machst du dafür und wie hast du dieses Level erreicht oder was tust du dafür, um dieses Level zu halten oder noch weiterzubringen? Also es sind natürlich jetzt viele Themen. Absolut. Und ich habe diesbezüglich ein sehr interessantes Thema. Komme ich gleich dazu. Also ich habe natürlich mit zwei Bassdrums angefangen und der hat gerne zu, und ich bin jetzt Jahrgang 73. Ich weiß noch, wo ich Modern Drummer, Quatsch, wie hieß das Deutsche? Drums and Percussion. Tramzinger Kaschen war ja damals so mein Ding. Das fand ich sehr interessant. Da gab es, Anfang, Ende 70er, Anfang 80er, wo ich so dazu kam, gab es gar keinen Doppelpedal. So ein bisschen, da gab es von Pearl dieses Add-on, wo du an die Hauptding hin machen kannst. Dann war der Bieter so abgeknickt und so. Und so Anfang 80er, Mitte 80er ging das ja mit dem Doppelpedal erst richtig los. Also das war für mich gar keine Option. Allein schon wegen der Optik Lars Ulrich, Charlie Benante, Dave fucking Lombardo. Die haben ja natürlich alle zwei Kicks Minimum gespielt. Und bis heute, um das kurz abzuhaken, weil es ist ein Doppelpedal, Entschuldigung, gar keine Option. Da breche ich mir tierisch einer ab, wo ich bei Gotthard, die Schweizer Band hier, drei Jahre habe ich mit ihnen gesappt. Es war jetzt keine Highspeed-Mucke, aber da habe ich schon viel Speed-Metal-Zocken hier reinbracht. Bis heute, es ist für mich ein Albtraum, mit einem Doppelpedal zu spielen, ganz ehrlich. Auch wenn es ganz klasse Pedale sind. Ich vermisse diese Wuchtlings. zwei Luftröhre bewegen einfach ein bisschen was anderes. Und da stehe ich drauf. Auch im Raum, bei den Recordings, du hast einfach in dem Raum mehr Luft, es kommt mehr Low End, also du hörst mehr Räumlichkeit. So, drum stehe ich einfach auf zwei Bass Trumps. Und die sollen ja auch unterschiedlich klingen, das ist ja auch schön, dann löschen sie sich nicht aus. Das mache ich ja auch live mit meinen Triggers, die sind unterschiedlich gestimmt. Ein bisschen höher, ein bisschen tiefer, ein bisschen flacher, ein bisschen mehr Bässe da, um auch Lebendigkeit einzubringen. Das soll ja auch menschlich sein. Double Bass habe ich einfach eigentlich auch so gespielt. Am Anfang bist du auch irgendwie so die Rocktechnik. Es gab so auch keine Videos zum Gucken, wen Lombardo das macht oder sonst was oder Charlie benannt. Ich glaube, alle, Lars Ulrich, haben ja so ein bisschen mehr mit Kraft gespielt. Über die Zeit, Habe ich dann schon gesehen, wo dann so die feinere Drummer kam. Jetzt gerade Uli Kusch, Holly Moses damals, lang bevor er kam, hat eine ganz tolle Fußtechnik und so. Und da hat man sich dann schon, oder da hat Kleiner Daniel sich schon Gedanken gemacht über Rebound und so. Und habe dann so eine Rock-Rebound-Technik gehabt, wo ich dann schon auch Sachen bis zu 100, 210 Trommel konnte. okay. Das hat auch bei Halloween relativ gut funktioniert. Ich war aber mit der Technik echt limitiert. Habe immer gedacht, wie, keine Ahnung, Painkiller oder so. Nur mal als Beispiel. Ja, ja. Cool, da müsste ich über. Der Pattern. Ich war immer limitiert. Und dann ging 2017, jetzt komme ich zu der Geschichte, jetzt wird es interessant. Ist ja diese Pumpkins United, unsere Reunion-Tour losgegangen. Und das hat natürlich die Band in ganz andere Sphäre, in Stadien und bla bla bla bla. Und das war für mich natürlich die erste ganz große, riesige Tour auf dem Level. Und die Anspannung war groß und es war auch echt viel Vorbereitung. Und ich bin von der Gotthard-Tour zurückgekommen. Ich weiß noch, 2017 hatte ich eine Silbertour getrommelt. Und am 17. März 2017 bin ich dann in mein kleines Kapuf und wollte mich für die Probearbeit, die dann im Mai 2017 losgehen sollten, mich vorbereiten. Was macht man? Ich gehe natürlich immer mit der schnellen Sache angefangen. So eine 160er-Nummer, das ist bei Halloween so Standard. Zu 160, 170. Das sind so keine, wie du sagst, keine Extreme-Metal-Dinger, aber die Band verlangt halt also da muss ein Pfund kommen ohne Ende, so mit Zwiebeln und so. Und was ich ja finde, dass halt nicht nur mal eben, also Sprints in 200, das kriege ich auch noch ein, aber ihr macht das ja zweieinhalb Stunden und nicht nur 100 Stunden, ihr seid ja schon auch bei Tempos von 200, je nachdem, so kurze Strecken mal und da ziehe ich meinen Hut vor, Entschuldigung, dass ich jetzt unterbrochen habe, weil 170 klingt erstmal gar nicht, wenn man so ein George Cole ist, ich mach mich mal 240, aber das Ding ist, die reden ja nicht über 16 Takte, sondern eben 170, sondern spiel die mal eine Stunde durch und das ist ja, wo ich sag, du musst ja deine, das ist eigentlich auch meine Frage an dich gewinnen, wie hältst du das konditionsmäßig durch oder noch schneller? Also wie gesagt, 170 ist bei euch, 170 ist Standard, wie kriegst du das hin, dass du so lange, also zum Beispiel auch wenn du auf Welttour bist, du hast ja, wie viele Gigs macht ihr dann? Ja, also zwischen 80, 90 Songs, ja. Ja, ja, Shows, das zieh du mal durch. Da sind ein paar kleine Off-Dates, klar, die sind auch da, Travel Days, aber das schlaugt ja auch. Und wie kannst du dieses Level immer halten? Was machst du da, dass du das durchhältst? Was hast du früher gemacht, um da hinzukommen? Und wie machst du es jetzt, um zu halten? Es ist natürlich auch so ein Muscle Memory, ja. Also ich bin sehr sportisch, darum komme ich ja aus dem Fitnessstudio, Das mache ich ja nicht in erster Linie. Ich gucke immer, dass ich sehr, es ist eine Passion von mir. Also ich habe mit Disziplin gar nichts am Hut. Ich habe einfach nur eine Hingabe und eine Motz Passion für gewisse Sachen wie Sport und Trommeln. Und da habe ich eine Hingabe dafür und die ist halt echt extrem. Drum verwechselt man das auch immer mit Disziplin. Es ist natürlich Technik ich arbeite viel mit Rebound und weiß genau, du weißt es gibt den physikalischen Pegel, wann klickst du einen Pegel an, dass der maximal Power hat, okay. Das war schon immer so meine Herangehensweise auch wo ich nur so meine Rock Speed Metal Rock Technik gehabt habe und durch das viele Spiele habe ich einfach so eine. Dave Lombardo hat das mal super gesagt. Er hat ja diese Schnelligkeiten, diese Ausdauer hat er nicht trainiert. Das gibt es ja nur durch viel, viel Spiele. Und wenn man die erste Halloween Shows, das waren für mich natürlich auch die erste große Tore und Headliner Shows, du musst zwei Stunden trommeln, geht die Sache immer ein bisschen seichter an, wie als super. Dann bin ich da mit viel mehr Demut und Respekt rangegangen und habe dann gemerkt, ich konnte erst mal locker herangegangen, also so dieser Punching Ball, was ich heute so mache, das habe ich mal zurückgefahren, zum einfach mal rantasten in der Probe schon. Wir haben eine sehr lange Probephase immer gehabt. Und dann habe ich die Kraft immer langsam gesteigert. Wie im Sport auch. Du gehst rein, fängst mal mit, gehst mal auf 70 Prozent, die nächste Woche pushst dich hoch auf 80 Prozent, 90 Prozent und irgendwann gehst du mal auf 110, auf 120, auf 130 Prozent. Also übers Limit. So mache ich es beim Trommelnden auch. Gehe manche Probe total over the top an. Wenn ich da bin, wenn ich bei 100% bin, gehe ich sie total over the top an, zum gucken, wie weit muss ich jetzt runter, um auf 110, 120, 80 Shows zu bringen, weil drunter gehe ich nicht. 100% ist für mich eine Beleidigung an meine Passion. Ohne Scheiß, da bin ich krank im Kopf. Muss ich so sagen. So mache ich das eigentlich. Ich habe immer ein Grundlevel, Also so ein Eagle Fly Free trommel ich dir immer. Also das ist mein Grundlevel. Ob das jetzt so hart mit Tourhärte ist, ist jetzt dahingestellt. Aber so trommel ich mich warm. Wenn ich mich vorbereite hier zu Hause für die Touren, komme ich eigentlich schon mit einem sehr, sehr guten, gesunden Kardioprogramm an, sage ich jetzt mal. Gutes Level. Und dann gehen die Bandprobe los. Dann wird alles noch intensiver, auch vom Punch, von der Intention, Intensivität für die Stamina, sage ich jetzt mal. Und durch das viele Probe rutsche ich da rein und tasche mich dann bewusst. Ich kenne meine Muskeln wirklich durch den Sport und alles, durch das viele Trommeln, weiß ich genau, okay, der fühlt sich jetzt so an, okay, jetzt bin ich da. Die Puste, so okay, der Puls ist so, okay, so packe ich es. Oder ich kann nur einer drauflegen oder ich gehe extrem drüber und dann merke ich schon, ah, okay, gehe immer wieder ein Stück zurück, gehe ein Stück zurück, gehe ein Stück zurück, bis ich dann merke, okay, da bin ich. Und jetzt gehst du noch ein Stück zurück, dann hast du immer ein bisschen Fleisch nach oben. Und so gehe ich eigentlich auch auf die Bühne. Also ich. Nach der ersten Show tasche ich mich da ran und merke genauso durch die Erfahrung, man weiß jetzt schon, was dich auf der Bühne erwartet, das Gefühl, man kennt es. Und dann pegle ich mich da ein, so zwischen 110 und 120 Prozent, mithilfe von unserem Monitormann, der Flo. Mit dem bin ich immer verbunden, auch mit meinem Tram-Tag, die reden mit mir und so. Okay, pass auf, mach ein bisschen weniger Punch. Das passt jetzt gerade nicht so für die Bühne. gehen ein bisschen runter, gehen ein bisschen runter, genau so bleiben und dann kann ich dir zwei Stunden das auf dem Niveau durchziehen. Und so tasche ich mich an und durch das viele Spiele kriege ich dann wie in der Bundesliga-Saison auch diese Stamina. Durch die viele Erfahrungen und die Vorbereitung im Fitnessstudio hier im Proberaum, die Probephase mit der Band, habe ich dann die Erfahrung für meinen Körper, für meine Stamina, okay, da komme ich hin und dann kann ich dir das, kann jetzt auch 100 Shows machen. Wir haben auch 3-Stunden-Shows gehabt. Das habe ich jetzt nicht so, habe ich mein Spiel eingestellt auf die 3 Stunden. Bisschen lockerer angegangen. Alles ein bisschen easier genommen. Das Ego im Zaun halten. Und genau so klingt es gut. So sieht es cool aus. Muss ja auch ein bisschen cool aussehen. Und so kann ich es machen. Für 80 Shows auch, wenn du mal eine. Flitzkacke zwischen die Füße hast, kommt halt auch mal so ein Virus angeschissen, wortwörtlich, und dann musst du es trotzdem liefern und dann zieh ich das so durch, also so plus minus bin ich immer in dieser Range, aber drunter, no way. Geil, das klingt schon verdammt diszipliniert, auch wenn du sagst, das ist eine Leidenschaft, das ist was anderes, aber die Disziplin hinter dem Set dann den Anweisungen genauso zu folgen, das dann eben auch die zwei Stunden oder vielleicht länger durchzuziehen, das ist eine Menge Disziplin, die da erforderlich ist. Ja, aber tauscht mal echt alle, die jetzt gucken. Dieses Wort Disziplin ist so ein Riesen, das ist ein False Friend. Das hält dich ab. Ich sage immer, wenn du was diszipliniert so durchziehen willst, das ist der falsche Weg. Du musst so eine Passion für dieses Instrument, für die Songs, für die Performance haben. Mich interessiert, Entschuldigung, auch die Fans nicht. Ich gehe immer auf die Bühne für mich und ich performe immer für mich, weil ich will glücklich sein. Und wenn ich glücklich bin, dann sehen das und ich mich, also I have a joy with me, dann sehen das die Fans, guck mal, und ist ja für mich auch so. Wenn ich einen Musiker sehe, der seine Songs mit einer Leidenschaft und mit einer Freude performt, dann glaube ich ihm das. Wie in einer Beziehung auch. Wenn du dich nicht selber liebst, wird das mit der Beziehung nichts. Und darum sage ich, wenn du keine Passion hast für die Musik, für das Riff, für die Songs, für dein Drumming, dann hast du auch keine Hingabe. Wenn du keine Hingabe hast, dann wird das nichts. Ich bin so... Das ist mir Schlagzeug spielen und jeden Abend die Songs gleich zu performen und immer auf dem gleichen Level, immer mit der gleichen Präzision. Es ist fast unmöglich, aber es ist für mich ein Ansporn, weil es diese Musik und mein Drumming und meine Passion einfach verdient haben, so performt zu werden. Und da kommt meine Hingabe dafür. Da musst du mich, keine Ahnung, du musst mich, sorry, totschlagen, dass ich davon wegkomme. Als Kind, wenn ich was geliebt habe, als Mensch, wenn man was liebt, dann pflegt man das, dann tut man alles dafür. Und genauso ist es mit Drumming, mit Halloween. Das ist meine scheiß Musik, Halloween. Und ich wusste immer, dass ich da mal spiele. Period. Vielleicht so zwei Fragen noch. Machst du dich warm auf Tour? Hast du eine Möglichkeit dazu? Brauchst du das? Und was übt einen Dani Löbler heute noch, wenn er Bock hat zu üben? Da kommen wir gleich dazu. Mittlerweile haben wir ein Warm... Ja, das ist eine interessante Geschichte, ohne Scheiß. Wir haben einen Warm-Up-Ruh mittlerweile. Echt? Wo wir einfach zusammen uns eingrufen. Ich habe so ein kleines Pearl-Traveller. Mittlerweile habe ich bloß so eine Kick und eine Snare und eine Hi-Hat irgendwie und Doppel-P. Pedal, um dass wir uns einfach warm machen können. Jetzt haben wir ein bisschen Eingrufe oder wenn wir sagen, die Nummer, die haben wir jetzt schon länger nicht mal gespielt, so Metallica-mäßig, weißt du, dieser Warm-Up-Room, dann zockt man das an, ah, alles klar. Und dann bin ich meistens auch warm. Wenn die Band keinen Bock hat, reinzugehen, gehe ich halt rein und nutze die Chance, einfach ein bisschen Warm-Up-Sachen machen, dass ein bisschen Blut in die Waden kommt. Aber an für sich habe ich keinen Warm-Up. Ich habe auch keine Trommelstücke hinter der Bühne. Ich habe mir vom Jojo Meier, mache ein bisschen den hier, dann kommt ein bisschen Blood Circulation und mit den Füßen ein bisschen das und das mache ich 10 Minuten vor Show und dann. Dann gehe ich auf die Bühne. Was ich natürlich mache mittags, wenn wir einen Soundcheck haben, dann bin ich schon warm, immer noch on. Und für diesen Soundcheck, ich trainiere ja gerne im Hotel, mache ich dann so ein kleines Warm-up, entweder im Zimmer oder im Fitnessraum von dem Hotel. Habe ich so meine Warm-up-Routine, reiße ich ein bisschen an, den Muskelkörper, ganz körper, reiße ich alles ein bisschen an, dehne mich ein bisschen und dann gehe ich an Soundcheck oder direkt in die Umkleidekabine ziehe mich an und gehe auf die Bühne. Aber ich mache da jetzt keine Paradies und Zeugen, den ganzen. Da gibt es welche, also ich brauche es nicht. Dave Lombardo ist noch viel krasser, der kommt, dreht sich seine Mütze um, drückt einen Espresso und geht hoch und ballert mal kurz Angel of Death und dann sage ich so, ja, muss jetzt nicht gerade Angel of Death an zum Warm machen, aber an Eagle Fly Free bin ich dabei. Geil. Mega. Was übst du heutzutage noch, wenn du sagst, du hast mal jetzt Zeit für dich was zu tun? Wo hast du Bock dran zu üben? Was machst du? Oder sagst du, nö, ich bin jetzt immer mal der Jazz-Nerd. Ich kann mir zwar nicht vorstellen, aber trotzdem. Woran hast du Bock zu üben? Oder übst du überhaupt noch? Oder sagst du, nö, ich mache nur das, etc. Ich übe sehr viel. Ich übe jeden Tag. Drei, vier Stunden auf jeden Fall. Jetzt ehrlich? Ja, ich liebe es, da reinzugehen. Geil, cool. Ich liebe es, ich brauche das. Ob das jetzt drei Stunden, vier Stunden immer werden, mein Thema momentan ist leider nach zwei Stunden beendet, zurzeit. Lange Rede, kurzer Sinn, zurück zu der Geschichte. Erste Pumpkins United, 17. März 2017. Habe angefangen mit der schnellen Nummer und plötzlich macht Bäm, mein rechter Fuß. Kein Gefühl mehr. Ich konnte nicht mehr kontrollieren. Es war natürlich Panik, Existenzängste, bla bla bla, Kopfkino ohne Ende, zu Ärzte, Röhre, alles, keiner hat es rausgefunden. Ich habe die Tour getrommelt. Ich habe gemeint, das ist unfassbar. Ich wusste nicht, passiert es bei der ersten Nummer schon oder erst nach drei Stunden. Und mein ganzes Tramming, es war einfach nur noch ein Desaster. Also wirklich, es war ein Desaster. Mein Fuß bis heute, keine Ahnung, was mit dem was ist. So habe ich auch diese Pumpkins United, dieses Halloween-Halloween-Album, das aktuelle Album getrommelt. Das war eigentlich nur für mich mental und psychisch eine Katastrophe, weil der Fuß einfach übersäuert und zugemacht hat. Und so sollst du eine Platte machen und eine Tour trommeln. Die Tour habe ich irgendwie hinbekommen. Die Platte habe ich irgendwie auch hinbekommen. War alles cool. Aber ja, es war für mich, ich dachte okay, das war's, Karriere ist jetzt rum wenn kein Arzt dir helfen kann, aber so mache ich das nicht mit, so mache ich nicht nochmal eine Tournee, so, dann hat Charlie unser Langzeitproducer hat dann irgendwann gesagt, du, irgendwann kommt jeder große wie Dave Weckel, wie Nicole, wie sie alle heißen, gehen ja alle zu diesem Freddy Kruever, also jeder nimmt mal eine Masterclass bei mir einfach nochmal checken lassen, neues lernen und ich so, ah, okay, ich gebe jetzt noch nicht auf. Ich gucke mal, was ich jetzt machen kann mit meinem Fuß, mit meinem Bein. Okay, wen gibt's? Kennen wir alle. Alex Holzwart angerufen. Hey, Daniel, ich so, Alex, du musst mir helfen. Wo? Und ich so, ja, hier, das ist mein Problem, du musst mir deine Fußtechnik zeigen. Er so, ja, ja, genau. Ohne Scheiß. Er hat mir das nicht abgenommen, dass ich jetzt zu ihm in Unterricht gehe, bis ich in München bei ihm vor der Tür stand. Und selbst dann hat er Zweifel. Hey, du verarschst mich doch jetzt. Ich so, Alter, nein, ich fahre mal in München, hier rüber nach München zum dich verarschen. Lange Rede, kurzer Sinn, er hat mir dann seine Butterfly-Technik zeigt und dann haben wir viel gesprochen, weil es komplett andersrum ist, dieses Drumming, wie das, was ich gewohnt bin. Auf gut Deutsch, ich habe von oben gespielt und er spielt jetzt so von unten theoretisch, ja? Ja, ja. Und von ihm habe ich auch echt, ich nehme durch seine Technik auch viel dem Boden mit, also meine Ferse knallt oft auf dem Boden hinter, gibt mir nochmal einen Drive und nochmal so ein Timing-Ding, finde ich ganz interessant. Und da habe ich 2020 war das, da habe ich dann komplett, kam Corona, habe ich die Chance genutzt und habe komplett, okay, pass auf, jetzt stellst du um, jetzt probierst das. Und ad hoc habe ich gemerkt, dass der Weg mir aus meiner Bredouille hilft. Geil. Mega. So. Habe ich aus dieser Butterfly, habe ich dann so mein eigenes Ding gemacht. So, ja, habe es ein bisschen, viele Videos geguckt und da habe ich dann auch so Jungs kennengelernt, wie die Junge, wie diesen Grimm, der Lechner. Finde ich zum Beispiel einer der wenigen, fast der einzigste Death Metal, Extreme Metal-Drama, der keinen Trigger braucht. Alter, der knetet, haben wir ja in Friedrichshafen, war ich, ich bin nur wegen ihm nach Friedrichshafen, ich wollte ihn persönlich kennenlernen und hab das dann schon gesehen, was er macht. Alter, der schon krass. Der schießt die scheiß Bassdrum halt einfach auch mit 200 noch weg. Da hat einen Sound. Der hat einen Roll in seinem Extreme Metal Drumming. Und durch so Typer, habe ich den gesehen, so Enkel-Technik, habe ich gemerkt, dass also links, super, rechts, Durch dieses Rocker war das Fußteil komplett off, also auf gut Deutsch im Vergleich. Und dann habe ich dann so gesehen, Alter, klar, komplett falsche Technik und so. Ich kam dann irgendwann an einen Punkt, da ging das Neue nicht und das Alte ging auch nicht mehr. Das war eine Frustration. Und ich wusste ja nicht, wie viele Monate bleiben wir noch, bevor Corona vorbei ist und ich auf Tour gehen kann. Hätte ich gewusst, dass ich plenty of Zeit habe, hätte ich mich nicht so gegeißelt. Aber ich habe ja, also ich habe dann echt komplett umgestellt. Ich habe meine Pedale mit Einstellungen, also von Longboard, mehr Beatterswing, die Federn. Gut, die Federn hatte ich auch los, Alex hat sie auch recht los und so. Da hast du nochmal ein anderes Ding, also da war nicht viel. Aber ich habe ein Pedal, ich habe das Pedal komplett untersucht. Ich habe vier Kameras aufgebaut und habe das alles recordet und bin da gesessen und habe meinen rechten Fuß verglichen mit meinem linken, weil mein linker kann das richtig geil. Wenn ich Aufnahmen habe, habe ich immer eine relativ steady Wurst und rechts ist immer so ein bisschen shaky gewesen. Ich habe einen riesen Aufwand betrieben, um die Technik umzustellen. Ich sage es dir, Wahnsinn. Dann ging die Tournee los, Die erste Probe, das war ein Desaster, weil ich konnte die Technik ja noch gar nicht so richtig. Ich habe auch keine Balance gefunden, um ober, ich lieb's halt, ober reinzupfeffern und unter trotzdem noch hier Butterfly, sag ich jetzt mal, diese Dinge. Das hat mich dann echt die ganze Probephase gekostet, habe alles aufgenommen mit Kameras, jede Show, alles und konnte mich während der Tour, Irgendwann ran kämpfen und gegen Ende der Tour wusste ich, ah, okay, jetzt bin ich da. Ja, jetzt konnte ich das Neue und das Alte. Aber wenn ich die Aufnahme, wir nehmen ja jede Show auf und dann bekomme ich die Files, die Bassdrum-Files, die Snare-Files vom Spieße, jeden Abend auf Festplatte, habe die reingeladen, habe den verglichen und mein rechter Fuß war einfach immer leiser als der linke. Ja. Das hat mich so weiß klug gebracht. Ich habe die Kamera studiert und ich habe es nicht verstanden, warum. Und so habe ich jetzt auch die Aufnahme. War alles super. Charlie, ey, bla bla bla. Ich war eigentlich happy, aber dieses Thema war immer noch da. Und seit drei Monaten, da kam nämlich was. Ich nenne es ein Snap. Da habe ich gemerkt, links habe ich so ein Snap drin, links nicht. Ich musste einfach noch ein klein bisschen unter den Nullpunkt von diesem physikalischen Pegel gehen. Aber dazu musste ich den Schall, ich musste den Muskeln, bis heute trainiere ich das, jetzt komme ich zum Punkt, also ich gehe auch nachher wieder hin und muss Muskeln programmieren, Muscle Memory programmieren, weil der Squat hier, der hat bei mir durch dieses jahrelange Reindrücker voll die Dominanz. Und jetzt bei dem Swiveln, ich nenne es jetzt mal bei dem Butterfly, hast du natürlich mehr hier die Wadenmuskulatur. Und da gibt es einen Punkt, wo das alles schön zusammenwirkt hier. Du kannst den Fuß drauf auf den Punkt, da gibt es so einen Powerpunkt, sensationell. Und da stehe ich so mit dem Baller und den vorderen Zehen, ist das so. Und dann kannst du da schön so das hier machen und hast das Gewicht da drauf. Aber ich muss mich immer noch, gerade bei Tempel, so 170, 180, 200 bin ich mit Leid, 210, 220 habe ich jetzt, ey, mit der Technik super, aber ich muss mich so konzentrieren, dass dieser Muskel hier unter. Dass der sich nicht mehr zuschaltet. Und so Sachen trainiere ich im Moment gerade so. Dann 200 an, so kleine Twitching-Motion-Stuff. Ich muss ja komplett neu lernen. In deinem Gefilde ist das für mich ja komplett Neuland. Also den richtigen Muskel zu bewegen. Wo ist der richtige Punkt, um den Beater-Swing mitzunehmen? Wo muss ich ihn kicken? Wie weit muss ich absagen? Wie ist die Fußstellung? Ah, genau. Ah, da ist ein Nullpunkt. Da fühlt sich leicht an. So, und jetzt muss ich den Muskel hier entspanne und nur den arbeiten lasse. Also jetzt hier. So Sache übe ich und gehe dann immer weiter runter. Also ich fange gleich mit 220 an. Gehe hoch, diese Twitching Motion, mache ich erst mal ohne Klick, zum bisschen entspannen. Wenn ich warm bin, dann mache ich einen Klick an. Und das mache ich dann so zwei Minuten, drei, vier Minuten, bis ich es da oben merke, es geht nichts mehr in dem Tempo. Dann gehe ich auf 210, gehe ich auf 200 und dann werden natürlich auch die Sprints schon länger. Wenn ich so zwei, drei Takte schaffe, im Moment so, ohne dass ich der einschalte, ist super. Je langsamer es wird, je länger werden natürlich die Dinger. Und dann irgendwann bin ich bei 180 und dann verändert sich auch die Fußstellung und so. Da verändert sich einiges, aber immer der Muskel muss sich immer noch programmieren. Es wird immer besser. Mittlerweile so 170 kriege ich schon mit einem richtigen Bums hin. So 10, 20 Minuten kriege ich auch schon hin, 30 Minuten habe ich keinen Bock drauf, brauche ich auch nicht also kriege ich hin, ohne mich konzentrieren zu müssen, dass die Muskel, dass die richtige Muskelgruppe arbeiten, also ich habe es schon geschafft, mich in meine Halloweensphäre heranzukämpfen dass die Muskeln richtig programmiert sind jetzt muss ich es nur noch schaffen, das Tempo zu drücken, wo die Muskeln automatisch raus sind aus diesem Programming. Weißt du, wie ich meine? So ein wenig toughes Zeug, was ich da erzähle. Aber rechts ist jetzt eigentlich wieder ein bisschen lauter wie links, weil ich einfach finde, dass bei Double Bass Drumming sollte der Führungsfuß von dem jeweiligen Drummer schon dominieren. Das habe ich mal ausprobiert. Ich habe einfach nur Bass Drum Patterns über meinen Pro Tools abgehört. So die Single Strokes und habe dann einfach mal mit der Lautstärke rumgespielt, weißt du, also die Snare war auf eins oder so und dann habe ich den linken Fuß rüber gemacht und dann gibt es eine Unwucht und das war bei mir leider so und dann habe ich mal, bin ich hingegangen habe sie gleich gehabt, habe es angepasst, dass das gleich klingt fand ich voll, klang voll Käse und dann habe ich den Führungsfuß lauter gemacht und auf einmal hat es gerockt für mich persönlich Ja, ja, ja, nee, nee, kann ich aber nachvollziehen. Und so Sachen übe ich auch, dass der rechte auch volume-wise, ich versuche auch zu üben, dass ich die Volumes regulieren kann. Also ich kann das mit links. Irgendwie hat sich das ergeben durch diese beschissene, für mich Psychotour, war das linke mein Stabilisator und der rechte habe ich halt so durchgewurstelt, weiß bloß nicht, bloß das Gefühl nicht verlieren und so. Dadurch habe ich mit links echt eine super Macht bekommen, die ich jetzt nicht mehr üben muss. Sehr stabil, kann ich die Lautstärke bestimmen und rechts muss ich noch ein bisschen. Ja, feinjustieren, sage ich. Also übe ich. Und da bin ich aber nach zwei Stunden so platt, da will ich einfach nur noch zum Proberaum rausgehen, dem Kumpel einer saufen, dann ist es wieder weg, fange von morgen neu an. Ins Fitnessstudio. Geil. Es scheint ja so, als würdest du da ja sehr strukturiert vorgehen, wenn du jetzt deine Technik umstellst. Und Technik ist ja auch wirklich ein sehr langwieriger Prozess. Dieses Konzept, das du jetzt anwendest, ist das ein Trial and Error? Oder hast du das irgendwoher übernommen? Also entspricht es nur deiner Erfahrung oder hast du es vielleicht sogar aus dem Sport heraus irgendwie konzeptionell angelehnt? Ja, der Sport hilft mir da nicht viel weiter. Wie gesagt, ich habe gemerkt, dass es funktioniert nicht mehr. Meine Muskeln haben gestreikt. Und durch Alex, der hat mir eine sehr detaillierte, der stand auch immer per Telefon noch und so, per WhatsApp und hier FaceTime und so. du musst das so und so machen. Ich habe ihm Videos geschickt. Also er war sozusagen mein Lehrer, der mich auf den Weg gebracht hat. Und ich meine, wenn du mal so lang als Drama bist, dann kannst du dich auch selber unterrichten. Und mit Kameras und so, die lügen halt nicht. Aufnahme, wenn du da ehrlich zu dir bist und ein Auge dafür entwickelst, dann ist das eigentlich so der Key, an dein Ziel zu kommen. Und das wollte ich nicht loslassen. und das hat mich doch fünf Jahre eigentlich jetzt, von 20 bis 25 eigentlich genau fünf Jahre, gedauert, dass ich jetzt echt sagen kann, okay, jetzt bin ich am Punkt ich kann's und der kleine Nebeneffekt ist, durch diese Technik, ich kann auf einmal mit einer Leichtigkeit aus dem Off Pattern spielen. Also ich kann mich jetzt irgendwie jetzt fühle ich mich so richtig ready ich kann mich jetzt echt ausdrücken an meinem Schlagzeug, wie ich Ich setze mich hin und würde dich machen. Oder Painkiller oder so Sachen, wo du früher als Kind davon geträumt hast. So Patterns sind jetzt echt kein Problem mehr. Auch vom Sound. Ich habe einen ganz anderen Sound. Viel humaneres Sound. Die Bass-Sampf klingeln und so. Entweder ich kann sie schocken und ich lasse sie offen. Das habe ich schon echt, meiner Misere zu verdanken. Charlie mit seinem Hint, wie immer. Charlie, dem habe ich alles zu verdanken gemacht, nicht alles, aber sehr viel, mein großer Ziehvater hat aus mir echt ein gutes Studiodrama gemacht und halt auch Alex, dass er mich da so ein bisschen supportet hat und dann natürlich meine Offerheit, ich frage auch einen Krim, hey, Er ist 30 Jahre jünger als ich oder wie auch immer. Ich bin offen, ich gucke mir die Jungs an und bin einfach wissbegierig. Und es macht auch echt Spaß. Ich glaube, das ist das Ding, wenn man den Enthusiasmus und die Begeisterung dafür noch entwickelt. Jetzt kommt man eigentlich, das ist das Thema auch gesagt, da gehört auch Disziplin zu, ob du willst oder nicht. Also in der Beziehung, finde ich, bist du schon der Disziplin. Auch wenn du sagst, man guckt und das auch durchzuziehen. ich finde schon, du bist ein sehr disziplinierter Metaller. Ich finde schon. Das ist ja auch was Positives. Disziplin muss ja nicht was Negatives sein. Ich finde, es ist was Positives, dass du dran bleibst an der Sache. Und eine Technik neu zu lernen, finde ich, erfordert echt Arbeit. Dann machen wir es mal Arbeit. Es war einfach nur, darf ich sagen, fucking crazy. sie. Und da muss ich unseren Gitarristen Sascha hervorheben, dem ist das gleich aufgefallen, auch obwohl es noch in den Kinderschuhen steckte, so die ersten paar Proben nach Corona. Aber er kam gleich her und sagte, hey, er wusste, dass ich umgestellt habe. Er sagt, hey, mach das. Er kommt, es klingt viel runder, viel cooler, besser than ever. Und das hat mir so Mut geben. Genau, das ist, glaube ich, auch wichtig, dass man auch Bestätigung kriegt in dem, was man macht. glaube ich. Doch, da braucht man echt Bestätigung, um eine Sicherheit zu bekommen, okay, die Band merkt es, es ist auffällig, also bist du auf dem richtigen Weg. Ja. Und ja gut, Disziplin. Ja. Muss jeder mit sich selber ausmachen. Ich behaupte einfach, es ist... Die Leidenschaft gehört... Nach meiner Meinung ist es sehr fließend. Leidenschaft und Disziplin gehen ja ineinander über, ohne Passion. Das gehört ja beide, finde ich, zusammen. Das eine geht unter das andere nicht, nach meiner Meinung. Sehe ich schon auch so. Und jetzt bringe ich mal ganz kurz für das Thema, Dirk, den Kenny Aronoff ins Spiel. Der hat nämlich genau das in seinem Buch oder auch in einem Workshop sagt er das immer, ich habe sein Buch gelesen. Der hat das gepointet, wie ich es empfinde. Er sagt, er hat eine Vorstellung von einem Bild als Drama, den er sein will. Also das, so gut will er werden, okay? Machen wir mal so. So gut will er werden. Das ist sein Ziel. Da will er hin als Drama. Das will er alles können. So möchte er sein. Aber das Leben ist leider zu kurz, um das alles zu erreichen, was er sich vorstellt an seinem Instrument. Aber jetzt komme ich zu dem und da hat er recht. Er wird, solange er lebt, alles dafür tun, um diesem Lebensziel so nah als möglich zu kommen. Hey, wenn er stirbt und er ist hier, hey, super. Könnte beschissener sein, aber er hat es bis hier hängen geschafft. Je höher, je besser, hey, aber sich nicht bewegen wäre Käse. Und genau so sehe ich es auch. Und das ist was. Ich habe so viel. Ich möchte noch ein bisschen mehr durch die Recordings mit dem neuen Album. Das war eine Explosion für Charlie und für mich. Also da haben wir Sachen gemacht und rausgefunden. Ey, mega. Hat mich auf einen ganz neuen Weg als in puncto Groove Timing gesetzt. Da will ich ja auch noch weitermachen. Mit Tiny, mit Groove, mit Bewegung, Körperbewegung und lauter so Sachen, was ich entdeckt habe, mit Sounds. Da möchte ich noch weitermachen, weil es mich interessiert, weil es mich dann einfach noch fähiger macht, mich auszudrücken. Verstehst du? Also, ey, die Zeit ist zu kurz. Ich kriege leider im Moment kopfmäßig nur zwei Stunden am Tag hin. Diese Programmiergeschichte mit meinem Muscle Memory, die macht mich so völlig irre. Die kostet so viel Zeit und ich habe natürlich noch ein normales Leben. Ich muss nachher noch ein bisschen Steuern machen, ein bisschen Rechnungen zahlen, Strafzettel der Stadt Singer zahlen. Hier, scheiße, Mann. Wahnsinn. Hör mal, ich finde, das ist eigentlich ein ganz, ganz tolles Schlusswort, was du gerade gesagt hast, auch mit Kenny Aronoff, was du gesagt hast, das ist eine schöne Sache, muss ich selber mal drüber nachdenken. Danni, Wahnsinn. Bist du ein Typ? Ich finde es ziemlich klasse, dass du dir für Timo und mich die Zeit genommen hast, dass wir ein bisschen fachsimpeln durften. Du hast viele Sachen gemacht. Ihr seid bald, wann geht die Tour los? Mitte Oktober fangen wir in Europa an. Genau, ihr seid in der Vorbereitungsphase, wahrscheinlich auszusuchen, was kommt und so weiter. Du hast ja schon ein bisschen gepostet auf Instagram, dass du schon am Vorbereiten bist und sowas für die großen Sachen. Liebe Leute da draußen, wenn ihr mehr über den Dani wissen möchtet, der Timo schreibt wie immer alles in den Shownotes, der Dani hat auch noch ein Buch geschrieben, hat ein eigenes Sample Library rausgebracht. Und die ganz, ganz interessant ist. Und ja, Dani, mir bleibt einfach nur von uns beiden zu sagen, danke, dass du dir die Zeit genommen hast und viel Erfolg weiterhin. Ich hoffe, wir laufen uns noch oft über den Weg und bleibst du ein geiler Typ, wie du bist. Das finde ich alles wichtig. Das war ultra kurzweilig. Ja, danke euch für Fragen, Dirk. War ja spontan. Genau. Also ja, wenn es um Trams geht und solche Themen, bin ich immer dabei. Also ich könnte es auch nur zehn Stunden labern, aber interessiert hat auch keinen. Danni, alles Liebe, alles Gute dir und ich würde sagen, ja, bis bald einfach, ne, macht's gut auf jeden Fall kommen wir mal vorbei, auf jeden Fall kommen wir mal vorbei, ne also ihr Lieben, wir machen mal einmal Tschüss in die Kamera für alle Leute da draußen Tschüss Ja. Was ein Typ, ihr habt es eben schon gehört, wir haben mal ganz kurz über die Drum Library vom Dani Löbler gesprochen. Ich versuche da mal dran zu kommen, versuche euch die vielleicht mal vorzustellen. Timo, dass man auch mal so in dem Bereich war. Heute spricht mir ja ganz viel, von Resampling oder Replacement, Drum Replacement. Da kann ich euch das Ganze vielleicht mal vorstellen und können wir vielleicht auch nochmal drüber reden, weil es ist ein ganz interessanter Topic halt. Weil, wie gesagt, auch hier wir haben beide mittlerweile ganz gute Home Studios, aber das kann sich mit keinem großen Studio dieser Welt vergleichen lassen. Und dazu ist gerade dieses Drum Replacement gang und gäbe. Und auch die großen Produktionen, das wundert mich auch selbst, die großen Nashville-Produktionen oder auch die großen Metal-Produktionen, die in wirklich großen Studios aufgenommen sind, arbeiten mit Drum Replacement. Und da können wir später auch nochmal drüber reden. Aber da frage ich dich mal ganz kurz jetzt, was ist deiner Meinung nach der Grund dafür, dass die großen Studios das auch machen? Meinst du, es geht um Konsistenz, im Sinne von, dass wirklich alles... So klingt wie der Schlag davor oder was könnte der Grund dafür sein? Nee, ich glaube, nach meiner Meinung ist es ist es nach meiner Meinung die Hörgewohnheiten der Leute, wo man heutzutage wirklich versucht, was besonders zu benennen. Nehmen wir mal einfach nur die Band Nickelback, weil da weiß sie es 100%. Da besteht zum Beispiel eine Bassdrum nicht aus einem Sound. Das sind zum Teil bis zu drei bis sieben verschiedene Bassdrums. Da gab es ein ganz ein nettes YouTube-Video habe ich nämlich mal dazu gelesen, also wurde das dauernd wirklich übereinander, um diesen was mich an Nickelback zu fascieren, ist wirklich dieser Sound, der wirklich direkt in der Fresse ist, ich sag mal so ordinär wirklich da ist, weil das Schlagzeug hat so einen Punch und ich glaube, den kriegst du so gar nicht alleine normal hin eine andere Sache für Drum Replacement, was auch gemacht wird, ist zum Beispiel, dass man das Schlagzeug ja in einem Raum hat Und man will jetzt zum Beispiel einen ganz anderen. Es gibt zum Beispiel ganz große Studios, Oceanway Studios, Bob Clear Mountain, Charlie Bauerfeind, wo die Library gerade von Daniel herausgekommen ist. Die haben ganz bestimmte Sound-Ästhetiken, sage ich mal. Und um diese Sound-Ästhetiken auch hinzukriegen, obwohl man ein großes Studio hat, nimmt man zum Teil auch nur den Raumklang dieses Studios und transferiert diesen Raumklang. Auf das Drumset, was man selber live eingespielt hat. Aber ich glaube, das zu erklären, da sollte man wirklich mal eine Folge darüber machen, weil es ist unheimlich spannend, das Thema. Weil ich fand das selber auch, warum, dass wir so als kleiner mal, also ich versuche da drauf zu verzichten, ich glaube du so oder so, weil du einen ganz anderen Ansatz hast, wäre ich. Aber ich weigere mich da noch vor, weil ich denke, das ist auch ein bisschen wie Cheaten, also Faken, also Schummeln. Nicht wirklich, aber lass uns da mal drüber reden. Ich finde, es wäre dann Cheaten, wenn du halt wirklich nur, sag mal, wenn du einfach nur Müll aufnimmst und dann einfach nochmal weil, okay, meine Snare klingt nach Müll, weil ich sie nicht stimmen kann, sondern ich anständig aufnehmen kann. Also nehme ich jetzt irgendwie ein Replacement dafür. Dann wäre es cheaten, oder? Ja, aber so ist es ja zum Teil. Ja, dann ist es cheaten. Ich finde schon, es ist ein bisschen schuldig. Sagen wir doch, du hast den Schlag immer noch selber gemacht. Genauso gut, wie viele Leute immer sagen, ja, Afrika, ganz wichtig, Afrika ist der Song von Toto. Jeff Pocaro, der hat den gespielt, der hat den auch live gespielt. Aber im Studio, das, was ihr da hört, sind zwei Takte geloopt. Mehr nicht. Und das ist ja auch kein Cheat. Diese zwei Takte muss er immerhin gespielt haben. Und hat dann quasi die Filter als Overdubs gemacht. Das ist echt eine interessante... Es gibt da wirklich ja so eigene Philosophien. Und trotzdem, der Mann ist ja für mich einer der wunderbarsten Groove-Schlagzeuger dieses Planeten halt irgendwie. Jetzt haust du aber hier. Jetzt setz dir mal ein Gerücht in die Welt an. Ist Rosanna auch nur ein Junge? Uh. Die Ghost Notes sind overdubt. Ey, Alter. Wenn das einer hinkriegt, das ist schon krass. Weil früher war das ja wirklich... Ich weiß nicht, ihr Lieben da draußen, ob ihr das wisst. Früher, gerade in den 80ern, war es wirklich gang und gäbe, dass man das Schlagzeug nicht komplett aufgenommen hat, sondern dass man wirklich nur die Bassdrum, nur die Snare, hinter die Becken oder die Toms wirklich zum Teil echt alles einzeln gemacht hat. Oder nur Bass und Snare. Es ist Wahnsinn. Ich glaube, ich könnte das gar nicht reproduzieren, wenn mir einer sagt, spiel mal nur die Bassdrum zu dem, was du da eben gespielt hast. obwohl ich dann, blö, auch bei Filz. Wahnsinn. Also ich denke mal, lass uns da mal, sonst kommen wir hier gar nicht mehr zu Ende. Lass uns da mal eine Folge drüber machen, weil ich finde, das ist wirklich interessant. Also über Drum Replacement cheaten oder nicht, ist die Frage. Also das ist wirklich ganz interessant und da kann ich auch mal demnächst mal so ein paar Beispiele auch mal bringen oder kann die auch selber hier, indem ich sage, so klingt jetzt Natur und das habe ich dann hinterher daraus. Das ist ja schon die Frage, ist es schon cheaten, wenn du nur ein EQ zum Beispiel drauf oder ein Kompressor. Ab da klingt das Mikrofon ja, das ist ja auch genauso. Ein Schlagzeug nur klingt ganz anders mit Mikrofonen, als wenn du es alleine hörst. Definitiv, aber das ist ja kein Cheaten. Nein, das ist ja kein Cheaten, aber trotzdem. Das ist eine Soundbearbeitung. Genau, das ist eine Soundbearbeitung. Das ist das, was ich eben meinte, wie gesagt, ihr merkt schon, wir kommen selber gar nicht so, das ist wie das Soundästhetik. Genau. Das ist ja auch so. Das, was ich gut finde, musst du noch lange nicht oder ihr noch lange nicht schön finden und umgekehrt. Das ist ein ganz interessantes und schwieriges Thema, finde ich. Aber da zum nächsten Mal also dranbleiben. Unbedingt. Music. Uns erreichte nach langer Zeit mal wieder ein nettes Feedback von unserem treuen Hörer, dem Olli. Und das möchte ich euch natürlich nicht vorenthalten. Wie sie es gehört, verlese ich diesen Kurzroman für euch jetzt. Also habt ihr etwas Zeit mit. Er schreibt, also der Oliver schreibt, ein hellauf begeistertes Servus an meine Lieblings-Podcaster, oder Pod-Wodcaster an die Männer mit den tollsten Haarprachten der Social-Media-Welt Batman und Robin der Trump-Szene. Wie geil ist das? Wer jetzt Batman und wer Robin ist, das haben wir dahingestellt. Aber ich glaube, altersmäßig muss man sagen, ist Dirk natürlich Batman. Scheiße, bin ich weit vor. Ich bin der Robin, der noch grüner in den Ohren ist. Der Olli schreibt weiter. Ich melde mich ja regelmäßig, um euch ein wenig voll zu düsen, wie man hier im Nordosten der Republik sagen würde. Ob ihr es hören wollt oder nicht, Lach ist mir egal, ich bin Schwabe und darf das. Und wieder habt ihr mich mit den letzten Folgen überrascht und ich habe was dazugelernt. Vor allem euer Gespräch mit Walter Krassmann kam für mich zum richtigen Zeitpunkt. Ich habe nämlich die Anfrage einer Big Band bekommen, ob ich dieses Jahr aushelfen könnte. Hab natürlich logischerweise so hirnlos ein Schlagzeuger manchmal sein kann, direkt mit Ja geantwortet. Da dachte ich mir, ich kann ja nur dazulernen. Ja, ja, Hände übers Gesicht Emoji. In der ersten Probe wurde ich gleich alles Besseren belehrt. Es ist einfach 20 Jahre her seit meinem letzten Orchesterjob und ein anderes Schnack wie eine 3-Mann-Honky-Tonk-Kombo. Walter hat aber ein paar gute Tipps und Ansätze fürs Big-Beltspiel gegeben, die ich so auch direkt anwenden konnte. Danke, ich bin guter Dinge für die Konzerte. Dann gab es dann noch die Geschichte und Erzählung eines René Grämers. Mega. Ich habe mich da in vielen Dingen wiedergesehen. Das Üben bzw. Übertragen auf die innere Uhr, sehr gut. Ich spiele Live sehr ungern mit Klick, weil es mir persönlich immer das Gefühl gibt, dass ich eingeschränkt bin. Ja, haut es mir um die Ohren. Ich weiß, dass es Blödsinn ist, dass ich das denke. Dafür habe ich Reference-Tracks im Kopf für die Tempi. wie zum Beispiel Acky Breaky Heart 120 BPM, Bad Moon Rising 190 BPM und so weiter. Und diese singe ich vor mich hin beim Einzählen. René hat auch das Thema mit den Drummern, die nur laut grooven können, angesprochen. Eine Aussage, mit der ich mich echt schwer tue. In meiner Zeit als Live-Mischer hatte ich davon einige kennengelernt. Spannend immer, wenn das Set von der Bühne lauter zu hören ist, als über die PA und das Ganze in Räumen für 300 Personen. Ich weiß gar nicht, ob ihr zu diesem Thema im Pod-Podcast was gesagt habt. Bei Timo, ich nehme deine Videos als Referenz, kann ich mir gar nicht vorstellen, dass du überhaupt laut spielen kannst. Also geht diese Frage eher an Heavy Metal Dirk. Wie ist das bei dir mit Kroven in der moderaten Lautstärke? So, Moment, ich lese noch fertig und dann beantworten wir, okay? Und gerade eben fertig gehört die Geschichte über Jimmy, erster Schlagzelehrer von Dirk. Meiner hieß Ingo Erdmann, 1992. Geprägt hat er mich auf alle Fälle. Wir haben auch viel Musik zusammengehört. Er war Begeister von Jeff Bocaro und Toto, sowie von Phil Collins und Genesis. Beides Bands und Drummer, die ich heute immer noch zu meinen engsten Einfluss zähle. Leider ist er vor ein paar Jahren gestorben, aber als Mentor hat er immer einen Platz in meinem Herzen. So, mal wieder viel gelabert bzw. Geschrieben. Dafür habt ihr jetzt wie immer vermutlich wieder zwei bis drei Monate Ruhe. Die Festival- und Geeksaison geht schon los und ich bin hoffentlich wieder unterwegs. Wie meine Big-Band-Erfahrung verläuft, erzähle ich euch dann das. Nächste Mal. Passt auf euch auf. Es sind immer noch stürmische Zeiten. Ihr macht einen mega Job. Euer teuer Pottwort-Hörer, Olli. Mega. Krass. Lieber Olli, Wahnsinn. Wir freuen uns immer wie kleine Kinder über deine Nachrichten, über Nachrichten von euch allen natürlich da draußen. Aber der Olli schreibt wirklich dann sehr ausführlich. Mega. Und sehr persönlich. Ganz, ganz großartig. Und ich möchte kurz bemerken, ich glaube, ich kann auch laut spielen. Ja. Glaube ich schon. Aber ich will halt nie, ist ja viel zu anstrengend muss man ja ich will doch nicht schwitzen beim Schlagzeug spielen, bin ich das Wahnsinn der Dirk will schwitzen und deswegen, die Frage lautete, wenn ich mich jetzt richte in Sinne, wie ist das bei dir Dirk mit Gruven in einer moderaten Lautstärke und da kann ich für den Dirk einfach antworten, der Dirk gruft in jeder Lautstärke. Danke, was willst du trinken der Dirk spielt ja nicht nur in einer Heavy Metal Band sondern er spielt auch in einem Orgentrio. Und ich glaube, da seid ihr auch in Clubs unterwegs, wo vielleicht mal maximal 25 Leute reinpassen. Gefühlt, ja. Nein, hast du völlig recht. Also ich denke mal, ich spiele gerne laut und da habe ich so ein bisschen wie Herbert Grönemeyer, ich höre Rockmusik oder wie war das? Ich höre Musik nur, wenn sie laut ist. Genau, das ist so, genau. Ja, ich und Sprichwörter ist so ein Ding oder Texte. Also ich spiele gerne laut Und ich finde auch, bestimmte Musikrichtungen müssen laut sein. Also ich finde es ganz komisch, Rockmusik oder auch Heavy Metal in Zimmerlautstärke. Das funktioniert für mich nicht. Ist einfach so, nee, geht nicht. Das hat für mich auch mit Attitude zu tun. So ein bisschen, wie ich das Ganze empfinde. Und Power ist halt so. Und dann hast du selber gesagt, im Orgentrio glaube ich, dass ich unfassbar leise schaffe. Das Besondere vom Orgentrio, das mit Gregor Hilden und Wolfgang Roggenkamp, dass wir enorm laut sind, aber auch unfassbar leise sind. Das heißt, wir haben eine dynamische Bandbreite, die ist wirklich enorm. Also das spiele ich wirklich ganz zittlich, weil Gregor zum Teil, der auch komplett seine Stromgitarre, das Kabel mal wegschmeißt und dann immer dieser Spruch sagt, es gibt viele Bands, die sagen, wir spielen unplugged, wir machen es wirklich. Also das ist schon wirklich, das hat eine riesige dynamische Bandbreite und da macht es mir auch Spaß und das gehört da auch hin. Das ist auch, da muss ich sagen, ganz wichtig eher da draußen. Man muss die Groves, finde ich, wirklich auch in diesen drei Lautstärken üben. mich jeder Groove. Klingt tatsächlich auch gleich schön in allen Lautstärken. Das heißt, du musst das auch anpassen, finde ich. Das ist schon, wie gesagt, ihr wisst ja von Timo, unser größter Satz ist, glaube ich, der wird auch irgendwann, wenn wir das geschafft haben, Snare-Dram-Spezialschläge von Dirk und Timo. Das ist, glaube ich, also ich spiele ja, wenn es geht, immer mit Rimschott, auch erstmal leise, aber irgendwann geht es nicht mehr. Und genauso gut bei einer Ballade, finde ich, obwohl ich ja sonst auf diese knackigen Obertöne stehe, da gehören sie nicht hin, nach Es kommt aber doch drauf an, was für eine Ballade jetzt irgendwie. Aber da ist halt so und auch beim Swim, wo ich dann denke, ja, nein. Also ich glaube tatsächlich von mir behaupten zu können, dass ich auch tatsächlich leise spielen kann. Grooven, das sollen andere behaupten, das kann ich nicht, das finde ich immer ganz schwierig von sich selber. Ich denke mal, da ich ja Jobs habe, muss das irgendwie, also irgendwas muss ich ja richtig machen. Und ich kann euch nur den Rat geben, ihr müsst viele Sachen, genau, auch in diesen Piano, Mezzo-Pforte und Forte üben und genauso gut, wie ich auch finde, ihr müsst alle Sachen und Grooves langsam, mittel und auch schnell üben, weil es fühlt sich immer anders an. Aber ganz ehrlich, wenn ich Filz raushauen soll, dann ist man auch einfach laut, weil ein Schlagzeug ist ein lautes Instrument und für mich ist das, guck dir mal die Gospel-Shops an, die Jungs, da kannst du genauso gut Heavy-Metal-Trom, da ist da nix gegen. Ich werde nie vergessen, ich war damals, ich weiß, ich hab dir mal Winnie-Color-Juta, ich bin ja ein totaler Winnie-Fan und hab den so häufig auf Messen oder auf Workshops, Masterclasses besucht oder auch in Clubs, Und alter Schwede, das ist eine Macht. Genauso gut habe ich Tony Williams, ich habe ihn noch live erlebt. Ich habe ihn in L.A. noch live gesehen mit einem Oktett. Und ich habe nur seinen 22er Reit gehört. Und der hat solche Baumstimme. Wenn ihr den mal spielt, das ist für mich einer der einflussreichsten, mit einer der einflussreichsten Jazz-Schlagzeuge auf diesem Planeten, denke ich mir, Timo wird mir bestimmt recht geben. Also wirklich eine ganz ganz große Nummer mit dem man sich mal auseinandergesetzt haben muss finde ich. Ich habe noch nie so einen lauten Trommler gehört Elvin Jones, das gleiche den habe ich auch ein paar mal gesehen also da hat keiner wo ich dann hier in Deutschland das war ja so, ich hatte immer das Gefühl als ich nach L.A. Gegangen bin, eigentlich kann ich Jazz spielen und habe da eine komplett andere Sichtweise des Jazz gespielt, als ich dann aus L.A. Wieder nach Deutschland gekommen bin musste ich erst mal wieder Deutsch-Jazz spielen lernen. Also das ist wirklich... Dann sag mal gerade, was der Unterschied jetzt ist für dich. Ganz grob. Wir müssen das ja nicht grundartig ausbreiten, aber was war der Unterschied von deinem quasi deutschen Einfluss, als du dann nach L.A. Gekommen bist und dort mal den, ich sag mal den, das klingt aber doof, den ursprünglichen Jazz, die er angucken durfte? Ja, mag sein. Also das war wirklich ganz interessant. Ich habe in Deutschland in einer recht bekannten Swing-Band gespielt, viele Auftritte gehabt. Und ich habe so in L.A. gespielt und da haben die nur an mir rumgemäkelt. Zum Teil viel zu leise, viel zu brav, nicht genug Comping, gar nicht genug aus mich rausgenommen, viel zu sehr auf Sicherheit gespielt. Und als ich das dann gelernt habe, wo dann wirklich, ich habe bei Karl Schröder, das war der Haus- und Hofpianist damals von Ella Fitzgerald, der hat mich sehr unter seine Fittiche dort genommen und Tim McIntyre und Chuck Flores. Chuck Flores war der Schlagzeuger von einer Woody Herman Big Band zum Beispiel. und. Die haben mir wirklich eine ganz andere Sichtweise. Also viel mehr offen, nicht so starr und in Deutschland hat man immer das Gefühl, Jazz ist auch, wenn man in Deutschland von Jazz spricht, das ist natürlich jetzt Vorsicht zu genießen, hat man immer dieses Gefühl, dieser Bar-Jazz, man ist mit einer kleinen Band und spielt Girlfriend mit Panima oder wie heißt es, ja, irgendein Jazz, Satin Doll oder was für ein Jazzstandard, auch immer. Und da habe ich ja ganz andere Sachen. In L.A. habe ich auf einmal Nades gespielt, von denen ich, klar, die vorher auch kannte, aber ganz anders, viel freier, also viel mehr Energie. Und bei uns habe ich das Gefühl, hat man immer früher, ganz wichtig, das mag jetzt alles anders sein, ich habe ja auch ein bisschen die Lager gewechselt. Früher war das sehr viel braver alles so, da wurde eigentlich eher mal der Teppich. Man wollte immer von einer Jazzband. Jazz war immer leise und dann habe ich echt eigentlich kennengelernt, was für eine Macht Jazz haben kann. Also was für eine Energie und Power. Ich glaube, das, ich weiß nicht, beantwortet das ein bisschen? Schwierig. Nee, schon. Ich würde sagen, das war so halt aus der Sozialisation, aus der Kultur gekommen bist halt. Weil ich würde sagen, wenn ich an deutschen Jazz denke, jetzt denke ich gar nicht so sehr an Zwingens, aber ich denke vor allem an diese riesige Free-Jazz-Szene, die in Deutschland... Die ist wieder anders. Guck dir Christian Dillinger an zum Beispiel. Ja, aber auch schon damals. Günther Bebi, Sommer, also wirklich die aus den 60ern rausgekommen sind und so weiter und so fort. oder in Deutschland war ja Free Jazz der Jazz eigentlich. Auch der Exportschlager-Jazz. Also alles andere als plav und konventionell. Genau. Aber ich kann mir schon gut vorstellen, dass natürlich im Mutterland des Jazz, also in den USA und ich glaube, wahrscheinlich ist es sogar noch ein Unterschied, ob es West- oder Ostküste ist. Ganz bestimmt. Unbedingt sogar. Dass da auch andere andere, es liegen halt ein paar tausend Kilometer dazwischen und Musik wird eben ein paar tausend Kilometer anders wahrgenommen, als im eigenen Umfeld. Das bringt die Sache einfach mit sich. Also ich glaube, das Interessante, was ich da wirklich auch gelernt habe, oder immer mehr, wie gesagt, auch einer meiner Favoriten, Adam Nussbaum, aber auch der alte Art Blakey, Kenny Washington, das waren so Sachen, mit denen ich mich damals auseinandersetzt habe, wie die Phrasierung ist. Und da ist, glaube ich, auch in New York und L.A. auch wieder eine ganz andere Basis, so fand ich. Das ist echt interessant. New York ist immer ein bisschen dreckiger, rotziger, also. In Anführungszeichen, wir sind L.A., alles ein bisschen mehr glatt gebügelt wieder, aber trotzdem, ich fand das sehr interessant und ich habe gerade von diesem Pianisten, Karl Schröder, der mich da sehr unter die Fittiche genommen hat und mir wirklich in den Arsch getreten hat, echt wirklich viel gelernt, weil wir haben auch zum Beispiel auch während des Unterrichts gar nicht unbedingt immer Unterricht gemacht, wir haben viel gehört. Das fand ich eigentlich interessant. Wie gesagt, ist egal, welche Musikrichtung, ihr müsst sie hören. Ich glaube, das wirst du, glaube ich, unterschreiben können. Unbedingt sogar. Kriegen wir nur einmal die Kurve zum Olli. Ja, ich wollte gerade sagen, sonst ist es immer viel beim anderen Thema. Die Frage war ja, ich muss noch mal gerade reinschauen, weil ich nichts Falsches sage, also ob man nur, also ob einige Trummer nur laut groven können oder nicht, bestimmt, nicht jeder übt ja leise zu spielen, das ist die eine Sache. Dann finde ich, vielleicht wirklich einen Aspekt, den auch Dirk eben angesprochen hat, es kommt immer auf die Musikrichtung auch an. Ich finde auch, ich bin da ganz bei dir, Dirk, bestimmte Musikrichtung muss laut sein. Da gibt es, also muss ja nicht extrem rabiat laut sein, aber da muss schon was von dem Drumkit kommen. Da muss eine Response irgendwie sein. Und deswegen, jene Musik hat auch ihre, sagen wir mal, ihre dynamische Grundstufe, wenn man das so sagen kann. Und dann gibt es immer natürlich Abweichen nach oben, nach unten. Und ja, Ein Beispiel, weil ich eben so kühn behauptet habe, ich könnte auch laut spielen. In einer Band, in der wir beide ja ab und zu spielen, auch hier werden natürlich keine Namen genannt. Aber das heißt, der Dirk und ich teilen uns so ein bisschen in diesen Job. Und da wurde sich des Öfteren von dem Gitarristen dieser Band, der allerdings nicht mehr dabei ist, wurde sich darüber beschwert, er würde meine Snare-Tram nicht hören. Das heißt, meine Snare war zu leise. Also es ist jetzt kein Club-Gig, sondern wir reden von relativ großen Bühnen. Es ist eine große Besetzung in der Regel. Und er hat immer gesagt, meine Snare wäre nicht zu hören. Also kann ich vielleicht doch nicht so laut spielen. Doch. Oder der Rest ist zu laut. Dafür weiß ich auch, der Sachsen-Fündnis, der neben mir steht, der immer steht, boah, der Timo hat die Snare wieder geballert. Ja, witzig. Genau, beim gleichen Gegend beschwert sich der Sachsen-Fündnis. Die Snare ist zu laut. Und der Gitarrist, der drei Meter weit weg steht, oder fünf oder zehn vielleicht sogar, sagt, ich höre die Snare nicht. Ja, was willst du denn dann machen? Ich glaube, allen Recht machen kann man es eh nicht. Das glaube ich so oder so. Das ist ja auch einfach, wie fühlt man das Ganze? Ich finde das ganz schwierig. Wie gesagt, ich finde ganz, ganz toll, auch wie du zum Beispiel, du hast eine unheimlich feine Kontrolle darüber. Ich mag große Bewegungen. Ich bin ein sehr physischer Trommler, wo ich auch wirklich auch, auch bei Filz, ich kann die, ich glaube aber auch die Vorstellung, die man hat, wie das Schlagzeug klingen soll. Ich glaube, da haben wir beide auch eine andere, wo ich dachte, ein Trommel klingt bei mir, als wenn ich auch reinhau. Nicht reinhau, also Gott, das will ich jetzt nicht. Mit brutaler Gewalt, aber jetzt schon. Das ist echt interessant. Und nochmal, ich war wirklich weggebladen. Und von daher, kein YouTube, noch einmal an euch da draußen, kein YouTube-Video dieser Welt kann dir das zeigen, wenn du live diese Band siehst. Das kann kein YouTube-Video dieser Welt wiederbringen. Du siehst einfach, wie schwitzt der Typ, wie laut ist der wirklich, wenn man auch selbst, jetzt nicht vielleicht in der Arena, aber gerade in so Club ging es, wie laut ist der Schlagzeuger wirklich? Oder halt nicht. Oder wie kontrolliert ist der? Und das, finde ich, ist echt das Besondere, das kannst du bei einem YouTube-Video nicht sehen. Ihr müsst wirklich, auch wenn Workshops da sind, wie spielt der Typ überhaupt? Wo ich mich dann auch manchmal erschrocken habe, wo ich dann so, boah, der gibt ja jetzt Gas. Und dann ist auch manchmal, was mich dann manchmal fragen, wo ich dann so irgendwas sage, wenn ich so spielen würde, dann lief wahrscheinlich die erste Abmahnung schon zu laut. Also wo ich dann denke, boah, ja, das ist natürlich auch immer so ein Ding. Klar, Schlagzeug, Workshop oder... Aber ich glaube auch da, das kannst du vielleicht besser bestätigen als ich, aber gibt es da nicht auch einen Unterschied zwischen USA und Deutschland oder Europa im Allgemeinen, dass du in den USA viel lauter spielen darfst, sag ich mal, als du in, jetzt bei uns im Falle einfach Deutschland spielen darfst? Ich habe noch nie erlebt, dass in den USA sich einer beschwert hat. Noch nie. In Deutschland ist es ja wirklich, das Allergeilste ist ja dann sogar, früher bei E-Tram-Workshops, wo die Leute dann sagten, heute ist aber laut, wo ich dann dachte, ja, aber ich will ja schon auch diesen Impact rüberbringen. Klar, der Vorteil eines E-Trams ist, ich kann einen Fader auch runterziehen, aber um natürlich auch diese Dynamik zu haben, muss man auch einfach eine Bass-Tram-Muss-Bumm machen. Sorry. Klar, der Vorteil ist ja, ich kann es wie ein Kofferradio, aber ganz ehrlich, eine Metal-Nummer mit einem Koffer, zum Beispiel viele Sachen, ich höre tatsächlich im Kopfhörer oder im In-Ear, ich habe schon Power drauf. Viele auch sagen, ja, aber ist viel zu laut und um Gottes Willen, ihr sollt ja auch nicht damit anfangen. Das macht ja jeder selber. Aber ich brauche schon auch irgendwie, weiß ich nicht, ich brauche, wie gesagt, ich brauche das, um vielleicht drauf zu kommen, keine Ahnung. Aber redest du jetzt von deinen Mitmusikerinnen und Musikern oder redest du jetzt auch von deinem Schlagzeugmix? Nee, ich rede vom Mitmusiker. Ich muss das schon auch ein bisschen hören. Also es stimmt natürlich, wenn mein Schlagzeug sehr laut in ihr drin ist, um so leiser spielst du, weil man hört ja alles. Das ist auch richtig so. Das ist auch gut so. Aber ey, ich glaube da könnten wir Folgen mit füllen ich glaube da wird es auch kein Ende zu geben weil das ist, nein ich finde wie gesagt, das was ich eben gesagt habe es gibt drei Lautstärken und es gibt mindestens auch drei Tempi die man alle beherrschen oder einfach mal ausprobieren wie fühlt sich so ein Groove auch sehr leise gespielt dann, einige funktionieren die musst du adaptieren, dass es dann wieder passt ja, also ich glaube der größte Tipp war auch eben rausgehen und sich Leute anhören wie fühlt es sich an, wie klingen die, wie ist die dynamische Abstufung bei diesem Drummer oder der Schlagzeuggerin oder was auch immer. Also, ich finde aber auch, Dirk, wir haben die Frage natürlich wieder sehr kompetent beantwortet. Und auch sehr lange, mabe ich, scheiße. Also, lieber Olli, scheu dich, scheu dich aber nicht, uns weiter zu schreien, auch wenn du damit die Folge quasi gefühlt von der Länge her verdoppelst. Aber wir hatten eh noch Luft nach oben, wir waren noch nicht mal drei Stunden. Wenn ihr aber, bei uns mal gerne schreiben möchtet, dann gerne über unsere E-Mail-Adresse melden schlagabtauschpodcast.gmail.com oder ich glaube, wir haben auch ein Kontaktformular auf der Homepage. Wenn ihr das nicht findet, schreibt halt die E-Mail. Liebe Leute, das war's so gut wie mit der 113. Ausgabe des Schlagabtausch-Podcast-Podcasts. Wir bedanken uns nochmal fürs treue Dabeibleiben. Auch wieder nach, wahrscheinlich sind wir jetzt bei über zwei Stunden irgendwo anbekommen. Ja, definitiv über zwei Stunden. Easy, da dauert das Workout ein bisschen länger. Oder der Gassigang mit dem Hund. Oder man muss halt mal zur Arbeit ein bisschen früher losfahren, auch im Auto ein bisschen länger sitzen bleiben. Das passt schon irgendwie. Aber vielen lieben Dank, dass ihr uns die Treue haltet. Wenn ihr den Podcast Wodcast gut findet und unterstützen möchtet, dann würden wir uns natürlich sehr freuen, wenn ihr das einfach rausposaunt, dass es uns gibt. Also immer wieder gerne teilen. Davon lebt unser Podcast Wodcast, dass ihr immer wieder das unter die Leute bringt. Dass ihr auch vielleicht mal eine Bewertung da lasst, wo ihr es hinterlassen könnt. Zum Beispiel bei iTunes geht, also bei Apple zum Beispiel. Oder wenn ihr mal auf unserem YouTube-Kanal vorbeischauen würdet, der immer noch etwas mehr Follower vertragen könnte, oder Abonnenten heißt es ja bei YouTube. Und wenn ihr richtig krass seid, dann schaut doch mal in der Schlagabtausch-Akademie vorbei. Denn dort könnt ihr uns richtig krass unterstützen, aber ihr bekommt auch sehr viel Mehrwert. Also wenn ihr da mal schauen wollt, Schaut auf unserer Homepage vorbei, schlagabtausch.net. Alle Infos, was dann da so geht, kriegt ihr auf der Homepage. So, aber wir haben noch die Chefung an vier Wochen noch gar nicht losgeworden und ich fange heute an, weil ich nämlich gar kein Produkt heute empfehle, sondern ein Lifehack. Aha, jetzt aber. Oder willst du lieber anfangen? Nee, jetzt habe ich es geteasert schon. Jetzt hast du schon angefangen. Und zwar, ihr alle kennt das, wenn ihr halbwegs zu Hause einen Backofen oder kocht oder so irgendwas, dieses Backblech wird immer irgendwie mit Öl, Fettspritzern schmutzig und man kriegt diesen Scheiß relativ schwer raus mit Schrumm und sowas. So, und was macht man? Man macht eine, man kann den Backofen ja auf 500 Grad aufheizen, dann wird das, keine Ahnung, aber es ist natürlich extremst energieaufwendig. Und ich habe jetzt... Pyrolyse. Genau, das Wort ist mir gerade nicht eingefallen, hervorragend. Und mir ist jetzt ein Artikel untergekommen bei Focus Online. Okay. Da hat jemand geschrieben, dass man einen Spülmaschinentab nehmen soll. Und den legt man dann in Wasser, also man macht das Spackblech voll mit Wasser, also nicht voll mit Wasser, aber wenn das bedeckt ist mit Wasser, den Spülmaschinentab kann man so ein bisschen dann über die Stellen drüber reiben. Und jetzt geht mir mal ein Telefon hin, Aber gut, aber ist ja egal. Also dann kann man den da drüber reiben über die entsprechenden Stellen und danach sieht das Backblech aus wie neu. Es ist unfassbar. Krass. Ich habe es wirklich gemacht. Also das Backblech ist, du hast keine Rückstände von irgendwas. Backblech sieht danach mega, mega, super krass aus. Also meine Empfehlung ist, holt euch den Spülmaschinentab und macht eure Backofenbleche sauber. Bam. Ich habe zwei kleine Empfehlungen für euch. Und zwar, eine hat mit Schlagzeug zu tun, die andere ist ein Ausflug. Ich war. Jetzt in den Osterferien mit meinem Kurzen im Gasometer in Oberhausen. Nee, der gar nicht mehr ganz so kurz ist. Im Gasometer in Oberhausen. Und zwar ist dort die Ausstellung Planet Ozean. Und die fand ich wirklich klasse. Es ist verdeutlicht wirklich, wie schön unser Planet doch ist, aber auch wie wir mit unserem Planeten umgehen. Auch noch mal wirklich ziemlich viel traurige Bilder, wo man das vieles mal überlegt mit den Meeren von Überfischung, über Plastikmüll etc. etc. Was einen wirklich auch zum Nachdenken anregt mit dem Planeten doch hier vielleicht auch besser umzugehen. Fand ich eine ganz, ganz tolle und sehr sinnvolle Ausstellung. Sehr spannend. Tolle Fotos, Klangcollagen etc. etc. Fand ich absolut eine Reise wert. Gasometer Oberhausen, besonders hinterher kann man es dann noch mit einem Einkaufswummel theoretisch im Zentrum verbinden. Und jetzt kommt der Hammer, man kann den Gasometer mit einem Fahrstuhl, das sind 115 Meter. Hochfahren mit dem Fahrstuhl. Da war so eine Schlange. Ich war so blöd. Und habe gesagt, komm, wir gehen hoch. Ey, ich bin am Ende gewesen. Wirklich. Also 115 Meter quasi Wendeltreppe hoch. Wie viele Stufen sind das wohl? Ey, ich weiß es nicht. Ich weiß, so hinter 115 Meter, dann ging es nochmal ein Trepp. Und ich dachte so nach drei Ebenen, das ist so in Ebenen aufgeteilt. Das sind, glaube ich, insgesamt so 10 Ebenen oder elf Ebenen halt, ich weiß es nicht. Sondern drei Ebenen. Mit geschwellter Brust voran. Immer mehr. Also, lohnt sich auf jeden Fall auch das mit dem Hochgehen. Ja, wir sind hochgegangen und wir sind wieder runtergegangen. Fand ich eine coole Aktion, hat viel Spaß gemacht. Und auch die Ausstellung Planet Ozean, um etwas über unseren wunderschönen Planeten zu erfahren und auch vielleicht einige Sachen zum Nachdenken anzuregen, fand ich eine ganz, ganz tolle einfach eine schöne Sache, die ihr vielleicht mal in Erwählung ziehen solltet. Eine Sache habe ich noch, das mache ich jetzt ganz kurz. Ich habe mir bestellt in der Klangmacherei beim Mick Scharf, und zwar hast du das als Empfehlung, könnte man das eigentlich von dir sehen, die hast du schon im Gear-Check gehabt, und zwar hier in so einem kleinen Deckchen drei verschiedene, Ketten fürs Reitbecken, vielleicht fürs China, ich habe ja gerne, oder wo auch immer, als Effekt. Die habe ich mir geholt und wie die klingen beim Mixer von der Klangmacherei und die sind wirklich weil ich habe irgendwann glaube ich mal bei einem. Punkt glaube ich bei Facebook sagte einer, die sind viel zu teuer. Nein, die sind nicht teuer. Überhaupt nicht. Über, überhaupt nicht. Also ich habe drei Stück quasi hier bekommen, was sonst ein Stück wenn ich zum Beispiel bei bekannten Marken das kaufen würde. Also da gibt es nicht. Ist zu teuer. Und die kann ich wirklich ganz einfach dranklemmen. Und diese gibt es in drei verschiedenen Stärken. Jetzt machen wir das so. Ich glaube, also erstmal der Kommentar war, glaube ich, auf unserer Schlagabtausch-Facebook-Seite. Das weiß ich nicht. Ich weiß nicht mehr, wo. Und wenn ich mich recht entsinne, kostet eine Kette mit Säckchen 5 Euro. Genau. Also das ist nicht zu viel verlangt. Nein. Ich habe diesen Dreierpack gekauft, weil ich fand das toll. und finde die Klangmacherei auch super. Ist ein Ein-Mann-Betrieb. Jemand, der mit ganz viel Liebe ans Schlagzeug sich Gedanken darüber macht. Also unbedingt für mich die Empfehlung der Woche. Ich mache ein kleines Video dazu, verlinke das, packe das aber jetzt nicht in den Podcast rein, aber vielleicht so einfach mal. Wie klingt das überhaupt? Drei zum Preis für eine, sage ich mal, von der Industrie. Ich fand, das war eine Empfehlung der Woche wert. Bam! Music. Jetzt habe ich ja eben schon die Lobhudelei auf uns begonnen und auf die Danksagung. Das heißt, ich halte mich jetzt relativ kurz. Vielen lieben Dank nochmal, dass ihr dabei geblieben seid. Bleibt uns gewogen. Das habe ich jetzt mit Dirk geklaut. Die 114. Folge wird auf jeden Fall wieder am Start sein. Schaut doch gerne mal in unseren Ticker rein. Beziehungsweise schreibt uns doch mal, ob der Ticker überhaupt für euch relevant ist. Denn wir geben uns immer große Mühe mit dem Ticker. euch mit allen möglichen Infos zu versorgen. Veranstaltungen, Neuigkeiten, was in der Industrie so los ist, News allgemein, Buchneuerscheinungen. Ist das überhaupt für euch etwas, was Relevanz hat? Oder sagt ihr, ich informiere mich anderweitig oder wo auch immer. Das würden wir gerne wissen. Da habt ihr auch den Ticker vielleicht wieder ein bisschen auf andere Weichen stellen können. Oder ob wir es vielleicht müssen, sei mir dahingestellt. Vielleicht müssen wir es ja auch gar nicht. Vielleicht ist es genau das, was ihr haben möchtet. Also lasst uns das gerne mal wissen. Also, überhaupt, wenn ihr Kritik, Feedback oder sonst was machen habt für uns, schreibt uns an schlagabtauschpodcast at gmail.com. So, Dirk, ich habe jetzt genug gelabert. Absolut, ich eigentlich auch. Es sind stürmische Zeiten, passt auf euch auf. Schaut doch mal in der Schlagabtausch-Drum-Akademie vorbei. Vielleicht sehen wir und dürfen Timo und ich euch begrüßen beim nächsten Drumcamp. Schaut mal beim Drumhang oder beim Freuten-Trommel vorbei. euch eine ganz, ganz tolle Zeit. Passt auf jeden Fall. Music.