Latest / Der Google Ads 1x1 Podcast - Insights & Tipps vom SEA Experten Daniel Rakus / #007 Google Ads 1x1 Podcast: Die besten Google Ads Kampagnen-Typen im Überblick
Transcript
- 0:04Google Ads, die zuverlässig Kunden und Umsatz bringen. Das ist das,
- 0:09was alle Unternehmen möchten.
- 0:11In diesem Podcast erfährst du, wie du Google Ads rentabel für dich und dein Unternehmen einsetzt.
- 0:17Der Google Ads 1x1 Podcast.
- 0:20Insights und Tipps vom SEA-Experten. Mit deinem Gastgeber Daniel Rakus.
- 0:29Hallo und herzlich willkommen zu einer neuen Folge vom Podcast Google Ads 1x1
- 0:34von deinem Google Ads Experten Daniel Rackus. Schön, dass ihr wieder dabei seid.
- 0:39Heute sprechen wir über die verschiedenen Kampagnen-Typen in Google Ads,
- 0:42ihre Vor- und Nachteile, ihre Einsatzzwecke und natürlich über meine Empfehlungen
- 0:47zum Aufbau und Auswahl der richtigen Kampagnen-Typen.
- 0:51Die Auswahl des richtigen Kampagnen-Typs ist entscheidend für den Erfolg deiner
- 0:55Online-Marketing-Strategie.
- 0:56Die Wahl des Kampagnen-Typs sollte auf deine spezifischen Werbeziele,
- 1:00deiner Zielgruppe und den gewünschten Ergebnissen basieren.
- 1:04Durch das Verständnis der unterschiedlichen Kampagnen-Typen und ihrer Funktionen
- 1:06kannst du effektiver planen und deine Ressourcen gezielter einsetzen,
- 1:10um maximale Ergebnisse zu erzielen.
- 1:12In Google Ads gibt es verschiedene Kampagnen-Typen, die sich jeweils auf unterschiedliche
- 1:17Ziele und Werbeumgebungen konzentrieren.
- 1:20Ich gehe in diesem Video auf die sechs wichtigsten Kampagnen-Typen ein,
- 1:24die am häufigsten zum Einsatz kommen.
- 1:26Das sind der Reihe nach die Suchnetzwerk-Kampagnen, also Textanzeigen,
- 1:31die Display-Kampagnen, also Bannerwerbung, die YouTube-Kampagnen,
- 1:35also Video-Werbung auf YouTube,
- 1:37die Google-Shopping-Kampagnen, die PMAX, Performance-Max-Kampagnen und ganz
- 1:43neu die Demand-Gen-Kampagnen.
- 1:46Fangen wir also mit dem ersten und am häufigsten verwendeten Kampagnen-Typ an,
- 1:50die klassischen Suchnetzwerk-Kampagnen oder auch einfach Textanzeigen.
- 1:54Diese kennt mit Sicherheit jeder von euch. Das sind die Textanzeigen,
- 1:58die bei Google meistens ganz oben erscheinen, wenn man einen bestimmten Begriff googelt.
- 2:03Diese erscheinen in den Suchergebnissen von Google und von Google-Partnern und
- 2:06basieren auf bestimmten Suchbegriffen, die der Nutzer oder die Nutzerin davor eingegeben hat.
- 2:11Wenn jemand also zum Beispiel bei Google nach einem Sonnenschirm sucht,
- 2:16dann werden ganz oben neben den Google Shopping Anzeigen auch Textanzeigen stehen.
- 2:20Und genau das sind diese Suchnetzwerkkampagnen, wo ihr quasi zu dem Keyword
- 2:25Sonnenschirm dann eure Textanzeige schalten könnt und somit diesen suchenden
- 2:30Nutzer auf eure Webseite oder euren Online-Shop leiten könnt.
- 2:34Das Ziel dieser Suchnetzwerkkampagnen ist also ganz klar die Werbung und die
- 2:38Aufmerksamkeit auf den Google Suchergebnisseiten.
- 2:41Das Format sieht wie gesagt folgendermaßen aus, dass es eine Textanzeige ist,
- 2:46die manchmal kleiner sein kann, manchmal größer sein kann.
- 2:48Das kommt ein bisschen darauf an, welche Erweiterungen man eingestellt hat und
- 2:52wie Google bei der individuellen Suchanfrage das Ganze ausspielt.
- 2:57Diese Textanzeigen können seit einiger Zeit auch mit einer Bilderweiterung ergänzt
- 3:01werden. Und so hat man dann neben der Textanzeige auch noch ein kleines Bild,
- 3:05das am besten natürlich zum Suchbegriff passt.
- 3:07Die Vorteile von diesen Suchnetzwerkkampagnen sind auf jeden Fall die sehr zielgerichtete Ausspielung,
- 3:13da die Anzeigen ja basierend auf den Suchbegriffen der Suchenden geschalten
- 3:17werden und man so potenzielle Kunden in der Google-Suche ganz einfach sehr genau targetieren kann.
- 3:24Ein Nachteil der Suchnetzwerkkampagnen ist, dass man natürlich auch dann nur
- 3:29die Nutzer erreicht, die nach einem bestimmten Produkt oder Dienstleistung suchen.
- 3:33Das heißt, wenn jemand nicht aktiv gerade nach einem Sonnenschirm sucht,
- 3:36werden wir diesen Nutzer mit unseren Suchnetzwerkkampagnen auch nicht erreichen
- 3:40und bei ihm auch nicht den Bedarf wecken können, jetzt einen Sonnenschirm zu kaufen.
- 3:44Ein weiterer Nachteil können die hohen Kosten pro Klick sein.
- 3:48Diese können sehr unterschiedlich sein. Es gibt Branchen, in denen die Klickpreise
- 3:52eher niedrig sind, teilweise sogar nur 10 bis 20 Cent pro Klick.
- 3:56Es gibt aber auch sehr wettbewerbsintensive Branchen und dort können die Klickpreise
- 4:00einfach extrem hoch sein.
- 4:02Das gibt teilweise sogar einen Bereich von 30, 40, 50 Euro pro Klick.
- 4:06Natürlich muss dahinter dann auch entsprechend ein hochwertiges Produkt oder
- 4:10eine hochpreisige Dienstleistung stecken.
- 4:12Sonst würde sich das Ganze für den Werbetreibenden bei diesen Klickkosten gar nicht lohnen.
- 4:15Ein weiterer kleiner Nachteil ist, dass die Suchnetzwerkkampagne natürlich eine
- 4:20umfangreiche Keyword-Recherche erfordern.
- 4:22Das heißt, man muss natürlich schon ein bisschen Zeit und Aufwand hineinstecken,
- 4:26bevor man so eine Kampagne schaltet und man muss auch die richtigen Keywords
- 4:29finden und diese dann auch langfristig immer wieder in der Kampagne optimieren.
- 4:33Das heißt, wenn man so eine Kampagne schaltet, sollte man am besten immer am
- 4:37Ball bleiben, diese immer optimieren und damit ist natürlich ein gewisser Aufwand verbunden.
- 4:42Kommen wir nun zur zweiten Kampagnenart. Auch diese wird sehr gern verwendet.
- 4:46Das sind die sogenannten Display-Anzeigen bzw. Banner-Kampagnen.
- 4:50Das Ziel von diesem Anzeigentyp ist die Werbung auf Webseiten und in Apps,
- 4:54die das Google Display Netzwerk nutzen.
- 4:56Also kurz gesagt die klassische Bannerwerbung auf Webseiten und in Apps.
- 5:01Diese Bannerwerbung erscheint also nicht in der Google-Suche direkt,
- 5:04sondern auf anderen Webseiten und in Apps, die Teilnehmer des Google Display Netzwerkes sind.
- 5:10Beim Format der Banner unterscheidet man hier in den statischen festen Bannern
- 5:14und in responsive Bannern.
- 5:16Die statischen haben quasi eine feste Größe, die man vorher definiert und man
- 5:20erstellt dann die Banner auch in dieser festen Größe, wie zum Beispiel 300x300 Pixel.
- 5:25Bei den Responsive Anzeigen ist es so, dass man nur ein, zwei Bilder hochladen
- 5:30muss und Google stückelt sich diese quasi selbst zusammen und schaltet so die Banner,
- 5:35so wie es Google für richtig hält und kann diese natürlich dann auch an allen
- 5:39möglichen Platzierungen platzieren.
- 5:41Die Vorteile der Display-Anzeigen ist eine sehr breite und hohe Reichweite.
- 5:45Man kann seine Anzeigen visuell ansprechend gestalten.
- 5:49Es ist ideal für die Markenbekanntheit. Das heißt, ich schalte meine Banner
- 5:53ja nicht nur an Leute, die aktiv nach mir suchen, sondern ich kann auch sagen,
- 5:57ich möchte meine Banner und meine Markenbotschaft in der Breite schalten.
- 6:01Und als letzter Vorteil habe ich noch die Möglichkeit des Remarketings.
- 6:05Das heißt, ich kann meine Banner gezielt an Leute schalten, die bereits auf meiner Webseite waren.
- 6:11Natürlich haben auch die Display-Anzeigen ein paar Nachteile.
- 6:15Einer davon ist zum Beispiel die geringere Klickrate auf die Banner selbst.
- 6:19Im Vergleich zu den Suchanzeigen, also den Textanzeigen bei Google,
- 6:22hat die Bannerwerbung über Display-Anzeigen tendenziell niedrigere Klickraten.
- 6:27Das liegt natürlich auch daran, dass hier noch keine Suchintention vorliegt,
- 6:30wie bei den Textanzeigen, wo jemand aktiv nach etwas sucht, sondern die Banner
- 6:34werden dem Nutzer ja quasi einfach vorgesetzt und daher ist die Klickrate in
- 6:38der Regel natürlich niedriger.
- 6:40Ein weiterer Nachteil ist, dass die Bannerwerbung anfällig für Ad-Fraud ist, also Klickbetrug.
- 6:45Das heißt, man hat ein höheres Risiko von Klickbetrug und Anzeigenplatzierungen
- 6:49auf minderwertigen Webseiten, weil man das nicht oder oft nicht hundertprozentig steuern kann.
- 6:54Außerdem werden natürlich solche Banner auch von Werbeblockern geblockt,
- 6:58wenn der Nutzer sowas im Einsatz hat.
- 7:00Ein letzter Nachteil von den Display-Anzeigen ist die geringere Zielgerichtetheit.
- 7:05Die Anzeigen werden also oft breiter gestreut, als einem vielleicht lieb ist,
- 7:09was natürlich die Relevanz für bestimmte Zielgruppen reduzieren kann.
- 7:12Man hat also einen hohen Anteil an Streuverlust, vor allem wenn die Ausrichtung
- 7:16vielleicht durch Google automatisiert ist und Google daher die Anzeigen beliebig
- 7:20in die Breite ausstreuen kann.
- 7:22Das heißt, mein Tipp an dieser Stelle wäre, die Display-Anzeigen möglichst eng
- 7:27zu targetieren, eine möglichst genaue Zielgruppe vorzugeben,
- 7:30weil selbst wenn man das macht, hat man noch eine relativ große Streuung und
- 7:34das Ganze sollte man dann dennoch ein bisschen eindämmen.
- 7:36Nachdem wir nun schon die Kampagnen-Typen mit Text und Bild durchhaben,
- 7:40komme ich als dritten Kampagnen-Typ auch gleich zu den Bewegt-Bild-Kampagnen,
- 7:43also die klassischen YouTube-Ads, Videokampagnen.
- 7:46Und hier ist es das Ziel, die Nutzer auf YouTube zu erreichen,
- 7:50die sich gerade andere Videos anschauen. und hier quasi vor diesen Videos oder
- 7:54in diesen Videos gezielt meine eigenen Werbevideos zu schalten.
- 7:58Das Format sind hierbei, wie der Name schon sagt, natürlich Videos.
- 8:01Diese können lang oder kurz sein. Es gibt kurze Anzeigenformate oder auch lange
- 8:05Anzeigenformate und diese werden dann auf YouTube als Anzeige geschalten.
- 8:10Wie ich schon gesagt habe, in den meisten Fällen ist das vor einem Video oder
- 8:15dann während eines Videos quasi als Werbeblock. Die Vorteile von den YouTube-Kampagnen
- 8:20ist das relativ zielgenaue Targeting.
- 8:23Ihr erreicht nämlich Nutzer und Nutzerinnen, die gerade auf YouTube bestimmte
- 8:27Themen recherchieren oder sich Videos dazu anschauen und könnt so deren Aufmerksamkeit
- 8:32gewinnen, indem ihr euer Video, das natürlich hoffentlich thematisch dann dazu
- 8:35passt, in diesem Video schaltet.
- 8:37Das heißt, ihr könnt relativ genau themenbasiert targetieren und erreicht so
- 8:43die Nutzer, die ihr auch wirklich erreichen wollt.
- 8:46Ein weiterer Vorteil ist die hohe potenzielle Reichweite, die ihr natürlich über YouTube habt.
- 8:50Das heißt, wenn ihr mit eurem Video etwas mehr in die Breite schalten wollt,
- 8:54also mehr in die Allgemeinheit gehen wollt, dann könnt ihr natürlich im Dachraum
- 8:58zum Beispiel Millionen von Nutzer und Nutzerinnen erreichen und weltweit sogar
- 9:02bis zu zwei Milliarden Nutzer erreichen.
- 9:04Das macht natürlich in den wenigsten Fällen wirklich Sinn, aber ihr seht schon,
- 9:08ihr habt eine potenzielle Reichweite, die in die Millionen und Milliarden geht
- 9:11und von daher könnt ihr diese natürlich für eure Markenbekanntheit nutzen.
- 9:15Ein Nachteil der YouTube-Kampagnen ist natürlich der hohe Aufwand,
- 9:20weil ihr natürlich erstmal Videomaterial benötigt.
- 9:23Also ihr müsst dieses Videomaterial ja im besten Fall professionell erstellen
- 9:26und ihr solltet vielleicht auch vorher ein Gesamtkonzept erstellen,
- 9:30also ein Konzept, das über mehrere Videos hinausgeht.
- 9:32Das heißt, es ist nicht so einfach wie bei den Suchnetzwerkkampagnen,
- 9:36dass ihr einfach mal kurz ein paar Textzeilen hernimmt und diese dann einfach online stellt,
- 9:40sondern ihr habt auf jeden Fall einen größeren Vorabaufwand bei der ganzen Konzeptionierung
- 9:46und Erstellung der professionellen Videos.
- 9:48Kommen wir nun als vierten Punkt zu den P-Max oder auch Performance-Max-Kampagnen.
- 9:53Diese sind in Anführungszeichen relativ neu, gibt es seit circa zwei Jahren,
- 9:58zumindest neu im Vergleich zu den bisher genannten Kampagnentypen,
- 10:01die es ja schon über zehn Jahre gibt.
- 10:03Und ja, das Ziel der P-Max-Kampagnen ist auf jeden Fall die Maximierung der
- 10:08Conversion-Rate über alle Google-Kanäle hinweg.
- 10:10Die Funktionsweise ist also wie gesagt eine automatisierte Anzeigenschaltung
- 10:14über die Google Werbe-Netzwerke hinweg, also zum Beispiel das Google Such-Netzwerk,
- 10:19das Display-Netzwerk, YouTube-Netzwerk, das Gmail-Netzwerk und so weiter.
- 10:23Und natürlich müsst ihr Google dann in dieser Kampagnenart auch die entsprechenden
- 10:27Assets, also die entsprechenden Bestandteile zur Verfügung stellen.
- 10:30Das heißt, in den Performance-Max-Kampagnen müsst ihr zum Beispiel Textfragmente
- 10:35hinzufügen, ihr müsst Bilder hinzufügen für die Display-Ads,
- 10:38ihr müsst im besten Fall auch Videos hinzufügen, damit ihr eben Google die Möglichkeit gibt,
- 10:43euren Anzeigen-Mix über alle Werbenetzwerke hinweg schalten zu können.
- 10:48Ein Vorteil der PMAX-Kampagnen ist auf jeden Fall der Omnichannel-Ansatz.
- 10:52Das heißt, mit automatisierten Gebotsstrategien und Anzeigenplatzierungen schafft
- 10:57es der Google-Algorithmus, eure Markenbotschaft oder euer Angebot auf verschiedenen
- 11:02Google-Werbenetzwerken auszuspielen, ohne dass ihr dabei irgendwas manuell machen müsst.
- 11:07Das heißt, Google schafft es zum Beispiel, einen Nutzer über die unterschiedlichen
- 11:11Plattformen wie die Google-Suche selbst,
- 11:14das Display-Netzwerk mit Bannern oder auch auf YouTube zu verfolgen und so quasi
- 11:19eure Werbebotschaft nahtlos auf allen Google-Placements und Google-Werbenetzwerken auszuspielen.
- 11:24Kommen wir noch zu den Nachteilen von den PMAX-Kampagnen. Das ist einerseits
- 11:28die Komplexität der Automatisierung.
- 11:30Das erfordert natürlich ein gewisses Vertrauen in diese Automatisierung und
- 11:34den Google-Algorithmus und es kann für einige Werbetreibende schwierig sein,
- 11:38hier quasi alles aus der Hand zu geben und zu Google zu sagen,
- 11:41ich drücke auf den Knopf, mach du jetzt mal, denn man hat einfach nicht so viele
- 11:46Steuerungsmöglichkeiten der PMAX, wenn dies erstmal gestartet ist.
- 11:49Es ist quasi wie eine kleine Blackbox und man muss Google da auch in gewissem Maßen vertrauen.
- 11:53Man hat als weiteren Punkt auf jeden Fall eine eingeschränkte Transparenz,
- 11:57da man einfach weniger Einblicke und Kontrolle über die spezifischen Kampagnen,
- 12:01Elemente und auch Platzierungen hat.
- 12:03Das heißt, ich habe Stand heute nicht die Auswertungsmöglichkeiten wie in anderen
- 12:07Kampagnenarten, dass ich sagen kann, meine Ads wurden hier und da geschalten,
- 12:11haben hier und da diese Leistung gebracht, sondern das Ganze ist,
- 12:14wie ich schon gesagt habe, eher so eine Art Blackbox.
- 12:16Kommen wir nun zur fünften Kampagnenart, den Shopping-Kampagnen.
- 12:21Hierzu kann ich noch sagen, dass eine Shopping-Kampagne grundsätzlich auch in
- 12:25eine PMAX-Kampagne, also den vorherigen Typ, integriert sein kann,
- 12:28beziehungsweise es mittlerweile fast schon ein Best Practice ist,
- 12:31seine Shopping-Artikel in die PMAX-Kampagne mit zu integrieren.
- 12:36Man kann aber Stand heute, Mitte 2024, Shopping-Kampagnen auch noch als Standalone
- 12:41schalten, also als klassische Shopping-Kampagne. Wie lange das noch möglich
- 12:44sein wird, das steht aktuell noch in den Sternen.
- 12:47Aktuell ist es auf jeden Fall so, dass ich meine Produkte entweder in einer
- 12:51Standard-Shopping-Kampagne schalten kann oder ich integriere diese in meine P-Max-Kampagne.
- 12:55Die Shopping-Kampagnen sind natürlich für alle Online-Shop-Betreiber relevant,
- 12:59für alle anderen sind diese eher nicht relevant, denn der Sinn der Shopping-Kampagne
- 13:03ist, dass ich meine Produkte in einem speziellen Bereich auf Google präsentiere
- 13:08und somit Werbung für meine Produkte in der Google-Suche selbst machen kann.
- 13:12Das Ganze sieht dann so aus, dass ich in der Google-Suche quasi Produktanzeigen schalte.
- 13:17Diese enthalten auch zum Beispiel ein Bild, einen Titel des Produkts,
- 13:21einen Preis des Produkts und meinen Geschäftsnamen.
- 13:24Und die Vorteile davon ist, dass es natürlich ideal für E-Commerce ist,
- 13:28um seine Produkte nochmal auf eine spezielle Art und Weise, also auch mit Bild,
- 13:32zu präsentieren und nicht nur in den Textanzeigen, wie es in den Suchnetzwerkkampagnen üblich ist.
- 13:36Ich kann über die Google Shopping Anzeigen eine direkte Verbindung zu Produktinformationen
- 13:41und Preisen herstellen.
- 13:43Nachteile von Google Shopping sind die komplexe Einrichtung.
- 13:45Das heißt, es geht nicht so einfach.
- 13:47Man hat quasi noch das Merchant Center zwischen seinem eigenen Shop und dem Google Ads geschalten.
- 13:52Das heißt, dort muss ich meinen Produktfeed verwalten. Ich muss dort verarbeiten.
- 13:56Verschiedene Spezifikationen und Datenanforderungen einhalten und das Ganze
- 14:00ist daher in der Einrichtung auch etwas komplexer.
- 14:03In Google Shopping habe ich weiterhin als Nachteil begrenzte Kontrolle über meine Keywords.
- 14:07Ich habe keine Möglichkeit, spezifische Keywords auszuwählen.
- 14:10Die Anzeigen werden dann eher basierend auf den Produktdaten geschalten.
- 14:14Das heißt, Google schaut sich zum Beispiel den Titel an oder auch die Beschreibung
- 14:18an und spielt meine Produkte dann möglichst passend zu diesen Attributen aus.
- 14:23Als einen weiteren kleinen Nachteil sehe ich, dass der Markt einfach sehr wettbewerbsintensiv ist.
- 14:28Die meisten Online-Shops nutzen Google Shopping und somit habe ich einen hohen
- 14:32Wettbewerb, der natürlich die Kosten pro Klick in die Höhe treibt und meine
- 14:36Sichtbarkeit dann verringert.
- 14:37Denn es gibt ja immer nur eine bestimmte Anzahl an Werbeplätzen und wenn sich
- 14:41um diese, sage ich mal, 10 Werbeplätze 200 Online-Shops streiten,
- 14:46dann komme ich natürlich im Zweifel nur selten zum Zug oder muss entsprechend
- 14:50hoch bieten, damit meine Anzeigen eben auch vorne stehen.
- 14:53So kommen wir abschließend zum sechsten Kampagnen-Typ, den ich heute vorstelle.
- 14:57Es ist gleichzeitig auch der neueste Kampagnen-Typ von Google.
- 15:00Das ist die sogenannte Demand-Gen-Kampagne.
- 15:03Die Demand-Gen-Kampagne zielt darauf ab, das Bewusstsein und das Interesse für
- 15:07eine Marke oder für ein Produkt zu steigern, bevor der Nutzer überhaupt in gewisser
- 15:12Weise eine Kaufabsicht hat oder das Produkt überhaupt kennt.
- 15:15Das heißt, diese Kampagnen sind besonders nützlich, um potenzielle Kunden in
- 15:19einer frühen Phase des Kaufprozesses anzusprechen und sie dann durch den Marketing-Funnel zu führen.
- 15:24Auch bei der Demand-Gen-Kampagne ist es wieder ähnlich wie bei der PMAX,
- 15:27dass die Anzeigen auf verschiedenen Google-Plattformen erscheinen können,
- 15:31wie zum Beispiel bei YouTube im Google-Discover-Bereich oder auch im Google-Display-Netzwerk.
- 15:35Wer eine Demand-Gen-Kampagne nutzen will, sollte auf jeden Fall im Hinterkopf
- 15:39behalten, dass diese nicht auf die direkte Conversion, also den direkten Kauf
- 15:43oder Buchung abzielt, sondern eher auf die Bereiche Markenbewusstsein und Interesse.
- 15:48Also quasi erstmal die Nutzer trifft, die vielleicht deine Marke noch nicht
- 15:52kennen, die dein Produkt noch nicht kennen oder die im Kaufentscheidungsprozess
- 15:56noch ganz weit vorne stehen.
- 15:57Die Vorteile von einer Demand-Gen-Kampagne sind auf jeden Fall,
- 16:01dass ihr Nutzer relativ früh anspricht, also in einer frühen Phase der Costumer-Journey
- 16:05erreicht und so quasi eine gewisse Bindung schon mal herstellen könnt,
- 16:09bevor der Nutzer dann bei euch vielleicht in einigen Tagen, Wochen oder Monaten kauft.
- 16:13Man hat weiterhin eine breite Reichweite seiner Ads, man schaltet diese nämlich
- 16:17über die verschiedenen Google-Plattformen und kann so, je nach Targeting-Einstellungen,
- 16:21wirklich eine breite Masse erreichen, die vielleicht ein gewisses Grundinteresse
- 16:25an der Marke oder an dem Produkt haben könnten.
- 16:27Im Gegensatz zu der breiten Reichweite ist es aber auch möglich,
- 16:30durch spezifische Targeting-Einstellungen eine wirklich gezielte Ansprache zu erreichen.
- 16:35Das heißt, ich kann auf Daten wie zum Beispiel den demografischen Daten,
- 16:39dem Interesse oder auch Verhaltensweisen mein Targeting einstellen und dieses
- 16:43dann auch relativ zielgenau einstellen, sodass ich eben die richtigen Leute
- 16:47erwische, wie meine potenziellen Kunden in der Regel auch aussehen sollten.
- 16:51Noch kurz zu den Nachteilen der Demand-Chain-Kampagnen. Wie schon angesprochen,
- 16:54die Demand-Chain-Kampagnen haben auf jeden Fall eine niedrigere Conversion-Rate,
- 16:58weil der Fokus eben nicht auf den direkten Kaufabschluss steht,
- 17:01sondern auf das Markenbewusstsein und das grundsätzliche Interesse an eurem
- 17:05Produkt oder eurer Dienstleistung.
- 17:07Da die Kampagne nicht auf den direkten Kaufabschluss oder die Conversion abzielt,
- 17:11ist es natürlich auch schwierig, den Erfolg dieser Kampagnenart zu messen.
- 17:15Da dieser ja erstmal das Markenbewusstsein stärkt und das kann man natürlich
- 17:18nicht eins zu eins messen, da man natürlich nicht in den Kopf jedes einzelnen
- 17:22Nutzers reinschauen kann.
- 17:23Und von daher hat man hier auch wieder so eine Art kleine Blackbox,
- 17:26wo man sagt, okay, man gibt ein gewisses Budget rein, das vielleicht jetzt nicht
- 17:30direkt am nächsten Tag zu einem gewissen Umsatz führt,
- 17:33sondern man muss einfach darauf vertrauen, dass es eben hier das Markenbewusstsein
- 17:37bei den Nutzern stärkt und so erst zeitverzögert einen gewissen Erfolg verhilft.
- 17:41Und natürlich ähnlich wie bei den Display-Kampagnen und auch den YouTube-Kampagnen
- 17:45ist diese Kampagnenart stark abhängig vom Kreativmaterial, das man Google zur Verfügung stellt.
- 17:50Das heißt, die Qualität dieses Materials, also von Bildern und von Videos,
- 17:54entscheiden letztendlich natürlich über den Erfolg der Kampagne.
- 17:58So, ich hoffe, ich konnte euch mit dieser kleinen Zusammenfassung einen guten
- 18:01Überblick über die Google Ads Kampagnen-Typen geben, zumindestens die,
- 18:05die in der Praxis am wichtigsten sind.
- 18:07Ich würde mal sagen, 99 Prozent aller Anzeigenschaltungen bei unseren Kunden
- 18:12finden über diese sechs Kampagnen-Typen statt.
- 18:14Es gibt noch ein paar Exoten. Falls ihr zu diesen Exoten noch Fragen habt,
- 18:18meldet euch gern im Nachgang per E-Mail bei mir. Das war's für heute mit Google
- 18:22Ads 1x1 vom Google Ads Experten Daniel Rakus.
- 18:25Ich hoffe, ihr habt einige nützliche Informationen und Tipps mitgenommen.
- 18:28Wenn euch die Folge gefallen hat, abonniert den Podcast und lasst mir gerne eine Bewertung da.
- 18:33Und wenn ihr Fragen oder Themenwünsche habt, schreibt mir gerne.
- 18:36Bis zur nächsten Folge, macht's gut und viel Erfolg mit euren Google Ads Kampagnen.