Latest / Gin And Talk / Negah Amiri über Humor, Heimat und Psychologie
Transcript
- 0:00Speaker 1: Es hat schon ganz früh angefangen bei mir mit Humor.
- 0:02Speaker 1: Als ich gemerkt habe, dass es so ein Instrument sein kann um schmerzhafte Erlebnisse irgendwie umzuwandeln.
- 0:08Speaker 1: Sowieso eine Art ... Ich würde nicht sagen Therapie, weil Therapie bedeutet dir das die Probleme, dass du dich damit beschäftigst?
- 0:14Speaker 1: Ich würd schon sagen, dass Humor eine Art Flucht ist und von dem Problem.
- 0:19Speaker 1: Und es hat irgendwie gut funktioniert bei mir, weil ich durch Humor immer gewisse Situationen ausweichen konnte oder besser annehmen konnte.
- 0:28Speaker 1: Ich würde mir für jeden einzelnen Menschen wünschen, dass die so ein bisschen breiter denken.
- 0:34Speaker 1: Weil ich glaube dann könnten wir selbst viel mehr bewirken und das versuche ich soweit es für mich geht zu nutzen.
- 0:39Speaker 1: Aber man muss sich auch eingestehen du kannst die Welt nicht retten.
- 0:42Speaker 1: Also da muss man sich auch ein Stück weit ist auch gesund distanzieren und zu sagen ... Das Leben geht irgendwie weiter.
- 0:50Speaker 1: leider nur ich tue das was ich kann.
- 0:54Speaker 1: Soviel's geht.
- 0:56Speaker 0: Herzlich willkommen!
- 0:57Speaker 0: Mein Name ist Daniel Vög und ich freue mich sehr, euch heute zu einer neuen Episode Genantog begrüßen zu dürfen.
- 1:03Speaker 0: Mein heutiger Gast ist Negar Amiri – sie ist Stand-up-Kommilien, Moderatorin und Podcasterin.
- 1:10Speaker 0: Die gebürtige Iranerin floh mit ihrer Familie im Kindesalter nach Deutschland und musste hier schon früh mit Mobbing & Rassismus kämpfen auch aufgrund ihres persischen Vornamens.
- 1:19Speaker 0: Aktuell ist sie mit ihrem Programm Toxisch Positiv auf Tour und hat uns kurz vor ihrem Auftritt in München an unserem Badresen besucht.
- 1:27Speaker 0: Ich wollte von ihr wissen, welche Rolle Heimat für Sie spielt, woher sie die Inspiration für ihre Programme nimmt wie sie mit Hass- und Rassismus umgeht.
- 1:40Speaker 0: Wenn euch diese Episode gefällt, folgt uns bei Apple Podcasts, Spotify oder wo auch immer ihr gerne Podcast hört und hinterlasst uns eine positive Bewertung.
- 1:49Speaker 0: Diese und viele weitere Episoden findet ihr in voller Länge als Videointerview auf unserem YouTube-Kanal.
- 1:55Speaker 0: Jetzt aber viel Spaß beim Zuhören – schön dass ihr alle wieder mit dabei seid!
- 2:07Speaker 0: Herzlich willkommen zu einer neuen Folge Gin &
- 2:15Speaker 1: Talk.
- 2:16Speaker 1: Mach es dir gemütlich, lehne dich zurück und tauche ein in die verrucht
- 2:21Speaker 0: düstere Atmosphäre unserer Studio-Bar!
- 2:33Speaker 0: Liebe Neger herzlich willkommen hier bei uns an der Bar.
- 2:35Speaker 0: ich freue mich sehr dass du dir die Zeit nimmst kurz vor deinem Auftritt hier in München.
- 2:39Speaker 1: Ich freu mich sehr, bin sehr aufgeregt.
- 2:41Speaker 1: Hier ist ein tolles Getränk, hast du mir gemacht?
- 2:44Speaker 1: Ich hab bis jetzt schon viel Spaß!
- 2:45Speaker 0: Ja wir trinken schon wieder alkoholfreien Gin.
- 2:47Speaker 0: irgendwie, bürgert sich das langsam so ein in diesem Format.
- 2:51Speaker 0: Davor haben wir nie Alkohol getrunken weil alle immer in der Früh kamen.
- 2:53Speaker 0: und jetzt trinken wir auch einmal irgendwie nur noch alkoholfreie Ginns aber auch voll okay.
- 2:58Speaker 1: Super schmeckt sehr gut!
- 3:00Speaker 0: Genau ich habe heute den ganzen Nachmittag überlegt wo wir eigentlich anfangen weil ich habe irgendwie so viele Themen vielschichtig, vielseitig bist.
- 3:10Speaker 0: Deshalb ich würde mal ganz vorne anfangen nämlich in deiner Kindheit und du bist ja als Kind nach Deutschland gekommen weil deine Eltern entschieden haben aus dem Iran zu fliehen.
- 3:23Speaker 0: Wann hast Du eigentlich selbst gemerkt was da überhaupt passiert ist?
- 3:28Speaker 0: Also wie lange hat es gedauert bis Du wirklich realisiert hast was da abging?
- 3:32Speaker 1: also Ich war am Anfang das wir her.
- 3:35Speaker 1: Als es hieß, wir fliehen jetzt nach Deutschland war ich so oh mein Gott endlich.
- 3:38Speaker 1: Weil als Kind habe ich immer ganz viel Superartil geschaut mit heimlichen Satelliten die man offiziell nicht haben darf und mein Gesicht hat wirklich am Fernsehen gekrebt und ich hab immer diese deutsche Sendungen gesehen und dachte mir oh mein gott haben dies gut geile Spielzeuge.
- 3:51Speaker 1: irgendwann mal will ich mit diesen Spielzeugen spielen.
- 3:54Speaker 1: deswegen erst meine Mutter dann gesagt hat wir werden nach Deutschland flieh'n das Land wo ich immer quasi die ... ne?
- 4:00Speaker 1: Wo ich immer Fernsehen geschaut habe dachte ich so, wow mein Leben wird jetzt komplett frei und nice.
- 4:06Speaker 1: Und ich habe erst dann ... also ich hab wirklich am ersten Tag wo wir in Deutschland angereist sind gemerkt okay das wird nicht so wie du dachtest es ist viel schwieriger wie du sie in deiner kindlichen Welt vorgestellt hast.
- 4:21Speaker 0: Wann hast Du verstanden welche politischen Schwierigkeiten, dieses Gesamt-Situation im Iran.
- 4:27Speaker 0: Dieses gesamte Konstrukt was ja jetzt auch noch mal bei uns allen im Westen sozusagen sehr präsent die letzten zwei drei Jahre angekommen ist.
- 4:38Speaker 0: Wann hast du das so richtig verstanden?
- 4:40Speaker 0: Also auch nachvollziehen können warum deine Eltern damals gesagt haben ich will da nicht mehr leben oder wir wollen dann nicht mehr Leben?
- 4:46Speaker 1: also einerseits wenn man Wenn man im Iran groß wird und das eigentlich normal ist, wenn du Menschen mit Kopftuchern draußen siehst ... Da ist es für dich ja normal.
- 4:57Speaker 1: Du musst einen Kopftucht tragen!
- 4:59Speaker 1: Es ist ein Muss in dem Land.
- 5:02Speaker 1: In dem Sinne Norm.
- 5:03Speaker 1: aber ich habe schon als Kind gespürt dass viele es nicht wollen Und meine Mutter hat es immer wieder betont und gesagt, dass das Land nicht frei ist.
- 5:16Speaker 1: Du spürst auch so eine kollektive Energie?
- 5:19Speaker 1: Ich sag immer Iran ist wie ein Riesengefängnis.
- 5:21Speaker 1: Es sind sehr viele Menschen, die ausbrechen wollen.
- 5:23Speaker 1: Viele schauen ja auch europäisches Fernsehen, wissen was auf der Welt abgeht und sind so abgeschottet und werden so gerne dabei und würden so gerne gesehen werden aber können es nicht weil sie es nicht dürfen.
- 5:35Speaker 1: Diese Energie habe ich schon als Kind gespürt.
- 5:38Speaker 1: wie schade das ist, dass wir hier leben als Frauen vor allem.
- 5:44Speaker 1: Also war das schon ... Ich hab's relativ früh realisiert.
- 5:47Speaker 0: Gab es einen bestimmten Grund, warum deine Eltern ausgerechnet gesagt haben?
- 5:51Speaker 0: Wir gehen nach Deutschland.
- 5:52Speaker 0: Man hätte auch irgendein anderes europäisches Land nehmen können.
- 5:55Speaker 0: Die
- 5:55Speaker 1: haben sich gedacht, wir wollen unbedingt Steuern zahlen!
- 5:58Speaker 1: Das war einfach ... Die haben gesagt, wir wollten unser ganzes Geld ... Nee, also ich glaube, weil wir Verwandte hatten... Mein Großmatter, sein bester Freund hat in Bremen geliebt.
- 6:10Speaker 1: Und meine Onkels ... Also von meinem Papa.
- 6:12Speaker 1: die Seite hatte Brüder, die in Deutschland im Wiesbaden gelebt haben und da auch sehr erfolgreich waren.
- 6:17Speaker 1: Meine Tante wohnt auch in Frankfurt.
- 6:19Speaker 1: Wir hatten viele Verwandte hier.
- 6:20Speaker 1: Und wir dachten so, wenn wir dann herziehen, haben wir da ein bisschen Unterstützung auch von der Familie.
- 6:28Speaker 1: Das war einfach näher.
- 6:29Speaker 1: Und ich glaub, das war auch einfacher als nach Amerika aus so Wandern.
- 6:33Speaker 1: Ich glaub, es ist noch mal viel schwieriger als Iran, wobei viele von meinen Verwandten in Amerika leben.
- 6:38Speaker 1: Aber es war der einfachere Schritt und genau.
- 6:41Speaker 1: Tschüss!
- 6:43Speaker 0: Du warst zwar jung, als ihr aus dem Iran erweck seid.
- 6:46Speaker 0: Aber auch nicht so jung, dass du keine bewussten Erinnerungen daran hättest – fast elf glaube ich?
- 6:52Speaker 0: Was würdest du heute eigentlich sagen?
- 6:54Speaker 0: hast du überhaupt zu was?
- 6:55Speaker 0: Ich habe mit einigen Leuten in früheren Episoden ganz viel über dieses Heimatgefühl gesprochen und ganz unterschiedliche Antworten bekommen also auch mit ganz unterschiedlichen Lebenshistorien.
- 7:09Speaker 0: Hast du so was wie ein Heimatgefühl eigentlich?
- 7:11Speaker 0: Und wo würdest du das verorten?
- 7:13Speaker 0: oder ist Heimat für dich gar kein richtiger Ort.
- 7:15Speaker 1: Also, wo ich mich am wohlsten aktuell fühle, ist überall wo es mehr gibt.
- 7:19Speaker 1: Das ist für mich immer Heimat!
- 7:20Speaker 1: Ich komm hin und denk mir so geil, ich bin am Meer!
- 7:22Speaker 1: Das ist so für mich der schönste Gefühl an solche Orte zu sein, wo viel Natur ist.
- 7:26Speaker 1: Da fühl' ich mich sehr wohl.
- 7:28Speaker 1: Heimat an sich hat schon der Iran, würde ich sagen, weil's so wie die Family is'.
- 7:32Speaker 1: Also, Deutschland ist wie meine Adoptivfamilie.
- 7:34Speaker 1: Ich fühl mich wohl, ich bedanke, dass ich hier bin.
- 7:36Speaker 1: Aber dieses ... Echte Gefühl, wie ich damals in der Heimat hatte dieses Verwurzelt sein.
- 7:42Speaker 1: Das konnte ich nirgends auf der Welt so spüren und ich weiß noch als Kind diese Gerüche sind mir noch sehr in Erinnerung geblieben zum Beispiel von den Blumen und die Rosen, die ganz besonders geduftet haben.
- 7:52Speaker 1: das ist für mich dieses Heimatgefühl Und habe ich so glaube ich nirkens auf der welt wieder erlebt.
- 7:58Speaker 1: es ist ein ganz spezielles gefühlt.
- 8:00Speaker 1: also Ich würde schon sagen dass noch der Iran wirklich meine heimat ist auch wenn ich versuche zu verdrängen
- 8:05Speaker 0: Hast du ja irgendwann mal angefangen so ein bisschen aus deinem Leben zu erzählen und gemerkt, dass es gut ankommt.
- 8:11Speaker 0: Und die Leute auch gerne über deine ganzen Lebenserlebnisse und wie du sie anreichst quasi lachen können.
- 8:18Speaker 0: Wie war denn dieser Prozess eigentlich?
- 8:20Speaker 0: Dass du dann irgendwann auch gesagt hast das will ich jetzt wirklich machen um auch mein Leben zu bestreiten.
- 8:25Speaker 0: also das möchte ich jetzt hauptberuflich wirklich machen.
- 8:29Speaker 1: Ich glaub, der Humor kam ... Es hat schon ganz früh angefangen bei mir mit Humor.
- 8:33Speaker 1: Als ich gemerkt habe, dass es ein Instrument sein kann, um schmerzhafte Erlebnisse irgendwie umzuwandeln.
- 8:39Speaker 1: Sowieso eine Art ... Ich würd nicht sagen Therapie, weil Therapie bedeutet dir die Probleme, dass du dich damit beschäftigst?
- 8:45Speaker 1: Ich würde schon sagen, dass Humor so eine Art Flucht ist von dem Problem und das hat gut funktioniert bei mir, weil ich durch Humor immer gewisse Situationen ausweichen konnte oder besser annehmen.
- 8:58Speaker 1: konnte.
- 8:59Speaker 1: Und da ist es schon früh so in den Schulzeiten auch entstanden, in Deutschland wo ich ja quasi geflogen bin und ich habe einen sehr außergewöhnlichen Namen der für außergewönliche Zustände gesorgt hat.
- 9:09Speaker 1: und in so einem Zustand wenn dann Leute um dich herum sind und dich auslachen hast du glaube ich die Möglichkeit entweder dich als die Gemoppte zu fühlen oder unterzugehen und sagen die lache mich jetzt aus und ich hab so ein schlimm Name oder das mit Humor zu nehmen und irgendwie zu managen.
- 9:23Speaker 1: und ich glaube da habe ich für mich dem Weg Humor gewählt.
- 9:27Speaker 1: Und das hat sich so durch mein ganzes Leben irgendwie gezogen.
- 9:31Speaker 1: Immer wieder wurde mir, ich war auch immer der Klassenclown, der immer ob gewollt oder ungewollt Leute zum Lachen gebracht hat und ... Ich war ja dann beim Radio, hab da moderiert.
- 9:42Speaker 1: Da war es auch immer so, dass die Leute mehr gelacht haben über mich als ... meine Moderationskünste gut zu finden.
- 9:49Speaker 1: Und ich dachte mir so, was ist es mit diesen Lustig sein?
- 9:51Speaker 1: Dann habe mich meine Ex-Freunde verlassen und hab auch immer gesagt ey wirklich mit uns passt das nicht.
- 9:56Speaker 1: aber ey du bist so lustig dein Humor ist wirklich eins A!
- 10:00Speaker 1: Und ich dacht mir so ja was haben die Leute immer mit diesem Humor?
- 10:03Speaker 1: Und irgendwann habe ich dann ganz zufällig ein Video gepostet wo's um eine Nase, um mein Namen geht... Das ist dann viral gegangen im Netz Wirklich auch umgewollt.
- 10:14Speaker 1: Ich wollte nicht unbedingt, dass es so lustig wirk ... Aber viele meinten, du musst unbedingt einen Comedy machen!
- 10:19Speaker 1: Und dann dachte ich so, irgendwas ist hinter dieser Comedy-Geschichte dahinter und hab angefangen?
- 10:24Speaker 0: Also auch ein bisschen eine Art ... Schutzschild.
- 10:27Speaker 0: Also gar nicht mal jetzt der Job an sich, aber der Humor an sich den du da entwickelt hast weil du wie in so eine Rolle schlüpfen konntest, die bei den anderen gut ankam?
- 10:37Speaker 0: Absolut
- 10:37Speaker 1: genau!
- 10:37Speaker 1: Wie ne Rolle?
- 10:38Speaker 1: ja das hat mein Therapeut auch gesagt nein Aber es ist wirklich wie eine Rolle wo ich reinschlüpfe.
- 10:43Speaker 1: Ich würde dann auch tatsächlich sagen dass Die private Person von mir eigentlich so sehr ernst und so eher so eine leichte So eine melancholische künstlerische Art, ich könnte auch ne gute Dichterin sein oder so.
- 10:57Speaker 1: Aber Humor ist so dieses... Ich wandle quasi das Ernste ab in Humor.
- 11:01Speaker 1: Ja.
- 11:02Speaker 0: Du teilst dabei ja auch sehr viel von dir selbst?
- 11:06Speaker 0: Wo ziehst du eigentlich da die Grenzen?
- 11:08Speaker 0: Weil ich hab mehr einiges von dir natürlich angeschaut und ich dachte mir immer so okay, natürlich ... Niemand weiß, was wahr ist und nicht von dem, was du erzählst.
- 11:17Speaker 0: Aber am Ende die Themen über die, die du sprichst, gehen ja schon nah an dich ran?
- 11:21Speaker 0: Gibt's da irgendwo so eine Grenze, wo du sagst bis hierhin aber nicht weiter oder bist du da eigentlich schmerzbefreit sozusagen?
- 11:28Speaker 1: Ich glaube tatsächlich, dass ich noch gar nicht so nah an meinem Schmerz trampe.
- 11:34Speaker 1: Da geht viel mehr.
- 11:35Speaker 1: Also ich bin auch momentan in einem Prozess, wo ich gerne noch tiefer gehen würde.
- 11:39Speaker 1: Ich hab das Gefühl meine Comedy Oberflächlicher.
- 11:44Speaker 1: Ich hab ja viel über Dating lange gesprochen und so, ich habe nicht mal gedatet richtig.
- 11:48Speaker 1: Das war eher Beobachtungen von meiner Umgebung oder ein, zwei Dates gehabt um zu recherchieren.
- 11:53Speaker 1: aber so richtig in die Tiefe bin ich leider noch nicht gegangen mit meiner Kunst und das würde ich gerne ändern.
- 11:57Speaker 1: Und die Themen also die besten Themen sind einfach Beobachten.
- 12:00Speaker 1: Man muss immer irgendwie die Augen und die Ohren aufhaben und es passieren so viele lustige Sachen einfach.
- 12:04Speaker 1: Das schreibe ich mir dann auf und verarbeitete das dann eben der Comedy.
- 12:10Speaker 0: Kann ich das mit dem beobachten und irgendwie analysieren?
- 12:12Speaker 0: ganz gut nachvollziehen ist vielleicht auch der Grund warum du.
- 12:16Speaker 0: Ich glaube am vierten April also von paar Tagen ist gerade eure erste Podcast Episode online gegangen, es ist so ein bisschen der Grund, warum du diesen Podcast angefangen hast um da auch noch mal so'n bisschen tiefer in die die Psyche quasi einzusteigen.
- 12:31Speaker 0: also ihr redet ja ganz viel über Metallik Gesundheit über Persönlichkeit über all diese Themen
- 12:36Speaker 1: Absolut, also ich hab wirklich für mich gemerkt.
- 12:38Speaker 1: Ich brauch so ein Herzensprojekt, ne?
- 12:40Speaker 1: Also ich brauche so einen Projekt wo es mehr in die Tiefe geht, wie du sagst tiefer in die Themen eintauchen kannst.
- 12:46Speaker 1: und meine Comedy war bisher, ich erwähne Punkte, die viele nachvollziehen können und kennen aber durch Dr.
- 12:53Speaker 1: Myri, mein Podcastpartnerin können wir da in die Tiefen gehen und sagen hey warum passieren denn die Dinge?
- 12:57Speaker 1: Warum haben wir so gewisse Muster... immer so ähnlich sind bei uns Menschen, woran liegt das denn?
- 13:03Speaker 1: Und das würde ich gerne mitgeben dem Mädels und den Jungs, die diesen Podcast hören.
- 13:08Speaker 1: Wo sie sich dadurch auch Sachen rausziehen können, sich auch mit ihrer Persönlichkeit ein bisschen mehr beschäftigen können.
- 13:15Speaker 1: Ich glaube, dass es sowieso alles im Wandel, dass man irgendwie ... mehr nach innen kehrt, durch die gesamte Corona-Situationen hatten viele Menschen Zeit, die sehen mehr in sich gekehrt und haben neue Seiten an sich entdeckt, neue Ängste, neue Muster Gut verarbeiten.
- 13:30Speaker 1: Ich würd nicht sagen, dass sie so eine Podcast-Folge ist, Therapie ersetzt.
- 13:33Speaker 1: Aber ich glaub es ist ein cooler Einstieg um einfach ... Ja, sich mehr mit den Mustern, die man hat und worüber man lacht zu beschäftigen?
- 13:40Speaker 0: Du sprichst darin ja auch recht offen, dass du selbst ne Therapie machst.
- 13:44Speaker 0: Jetzt kann ich das ganz gut nachvollziehen, dass man irgendwann mal merkt, irgendwie gibt's da so ein paar Themen an denen man gerne mal irgendwie ran möchte und die man für sich selber, auch an sich selber noch einmal besser verstehen kann oder möchte.
- 13:57Speaker 0: Gab's da so einen Schlüsselmoment, wo du gesagt hast okay war das auch Neugierde quasi dass du gesagt Hast ich möchte jetzt mal verstehen warum in der Situation Wichtige.
- 14:08Speaker 1: Nee, ich war so ... Ich glaube vor zwei Jahren hätte ich gedacht, ich hab mein Leben total im Griff und bin stark unabhängig.
- 14:16Speaker 1: Weil ich vieles immer verdrängt habe.
- 14:18Speaker 1: Und irgendwann kam der Moment, es gibt ein paar Leute in meinem Leben, wo mir die Meinung sehr wichtig ist.
- 14:24Speaker 1: Einer dieser Personen hat gemeint du fließt vor wesentlichen Punkten in deinem Leben, die man gar nicht ohne Therapie ... Also die werden nicht verschwinden ohne Therapie.
- 14:35Speaker 1: Und ich dachte so wie ja, ich meditiere jeden Tag Ich mache Sport also ich bin doch total gesund und Die Person konnte das aber mit einem anderen Winkel sehen.
- 14:44Speaker 1: Als sie das gesagt hat, hab ich sehr viel darüber nachgedacht.
- 14:47Speaker 1: Und plötzlich kam so alte Wunden und Schmerzen noch ... Ich dachte, wow!
- 14:51Speaker 1: Das alles habe ich irgendwie verdrängt?
- 14:54Speaker 1: So ein Verdrängungsmodus.
- 14:55Speaker 1: Da steckt noch so viel Initiative, was raus will um verarbeitet werden möchte.
- 15:00Speaker 1: Dann hab ich für mich die Entscheidung getroffen, ich will zur Therapie gehen, ich würde es auflösen.
- 15:05Speaker 1: Es tut so gut, ist wirklich sehr wichtig.
- 15:10Speaker 1: Wir vergessen manchmal, wie viel wir im Alltag verdrängen.
- 15:12Speaker 1: Wie wichtig das ist auch mal in die Tiefe zu gehen und diese Sachen aufzulösen?
- 15:16Speaker 0: Ist auch verrückt nach so einer Zeit einen Denkprozess im Kopf hat.
- 15:21Speaker 0: Auch wenn man ein paar Wochen vielleicht nicht in der Session war oder so.
- 15:25Speaker 0: Auf einmal fällt wie so ein Schalter um und man merkt achso okay jetzt hab ich's verstanden!
- 15:30Speaker 1: Genau absolut
- 15:33Speaker 0: Du spielst ja in deiner Comedy, in deinem Stand-up sehr viel mit den Unterschieden zwischen deiner quasi persischen Heimat und dem, nennen wir es mal das deutsche Gemüt.
- 15:47Speaker 0: Und unserem etwas schrägen manchmal etwas selbst für uns deutsches Regenverhalten.
- 15:52Speaker 0: hast du da inzwischen eigentlich wie so ein Notizbuch wo du diese Dinge aufschreibst wenn dir im Alltag also ich könnte jeden Tag gefühlt zwanzig Sachen aufschreiben wo ich mir denke okay Vor allem, wenn man dann doch auch ein bisschen viel unterwegs ist und in andere Länder kommt usw.
- 16:10Speaker 0: Und dann kommen wir hier wieder zurück und denkt sich immer ... Ich war jetzt gerade vier Wochen in den USA.
- 16:14Speaker 0: Wenn man da mal wieder hier ist und so die ersten fünf Meter im deutschen Flughafen gegangen
- 16:19Speaker 1: sind, dann
- 16:20Speaker 0: weiß man sofort wieder okay ich bin zu Hause!
- 16:22Speaker 1: Ja direkt so wann kann ich auswandern?
- 16:25Speaker 1: Das ist wirklich so.
- 16:26Speaker 1: also ... Einerseits liebe ich ja die deutsche Ordnung.
- 16:30Speaker 1: Also eigentlich will ich den Deutschen auch mal so Props geben weil Es ist schon beeindruckend, was ... wie sicherheitsorientiert Deutsche sind und wie gut die das auch stemmen um Managen.
- 16:42Speaker 1: Und ich wär auch einerseits gerne so.
- 16:44Speaker 1: Andererseits bin ich auch frustriert darüber, dass nicht einfach das nicht hinkriege, obwohl ich's irgendwie gerne geordnet wäre oder so.
- 16:51Speaker 1: Ich erzähl ja in meinem Programm deutsche Männer, die selbst beim Joggen eine Taschenlampe auf dem Kopf haben oder so, ne?
- 16:56Speaker 1: Das ist schon... Ich find es irgendwie beeindruckend!
- 16:59Speaker 1: Ich würd's auch gerne können.
- 17:00Speaker 1: Ich glaub', ich bin ein bisschen neidig Aber so kann es nicht.
- 17:04Speaker 1: Ich bin zu chaotisch, deswegen suche ich ja einen deutschen Mann.
- 17:07Speaker 1: dann sind die Steuererklärung definitiv bei mir endlich mal richtig.
- 17:14Speaker 0: Sehr schönes Thema.
- 17:16Speaker 0: Deutscher geht's wahrscheinlich gar nicht und kompliziert er auch nicht.
- 17:21Speaker 0: Ja, bei mir war es immer der Moment wo du dann aus dem spätestens wenn du den die Flughafen Halle verlässt und in ein Taxi einsteigst.
- 17:30Speaker 0: Und den Taxifahrer erst mal fragen musst ob du überhaupt mit Karte zahlen kannst.
- 17:34Speaker 0: Dem in dem moment alle Gesichtszüge entgleisen weil er eigentlich überhaupt gar kein Bock darauf hat dich mit Karten zahlen zu lassen.
- 17:41Speaker 0: Und dann noch weniger Lust darauf hat dir beim Einladen deiner Koffer zu helfen.
- 17:47Speaker 0: Genau, willkommen in Deutschland.
- 17:49Speaker 1: Willkommen in Deutschland ist wirklich so...
- 17:52Speaker 0: Wie muss man sich denn eigentlich dein Alltag jetzt mal so fernab vom Tourleben vorstellen?
- 17:58Speaker 0: Also wie arbeitest du an deinen Programmen die Du machst?
- 18:04Speaker 0: Wie entstehen die?
- 18:06Speaker 1: Das ist echt so eine Sache für sich!
- 18:08Speaker 1: Die besten kommen die Nummern.
- 18:11Speaker 1: Die schreibe ich jetzt nicht beim Sitzen auf.
- 18:14Speaker 1: Also, ich sitze da jetzt nicht vom Laptop oder ich versuch das ... Ich würde es auch so gerne können irgendwie vom Loptop sitzen und nun mal schreiben.
- 18:19Speaker 1: Das machen viele ist bei mir nicht so.
- 18:21Speaker 1: meistens entstehen die irgendwie wenn ich spreche mit Freundinnen oder wenn ich vom Spiegel stehe.
- 18:26Speaker 1: Da bin ich echt sehr gut drin geworden.
- 18:29Speaker 1: Einfach vom Spiegel, ich laber da irgendwas rein und dann denke ich, oh, das ist doch ganz gut!
- 18:32Speaker 1: Dann schreiber ich's mir auf und dann teste ich das auf eine offene Bühne.
- 18:37Speaker 1: Die Menschen auf der offenen Bühne, das sind Testshows.
- 18:40Speaker 1: Kleine Testschows, wo Leute gratis reinkommen und da kannst du neue Stand-up Material testen.
- 18:44Speaker 1: Und dann nehme ich's ins Programm auf!
- 18:49Speaker 1: Instagram und so.
- 18:50Speaker 1: die entstehen sehr spontan, da fällt mir irgendwas ein.
- 18:52Speaker 1: Ich telefoniere mit meiner Mutter und ich erzählt ihr letztens hab ich ihr erzählt ja ich habe einen neuen Mann kennengelernt und so diese oh was verdient der?
- 18:58Speaker 1: Was macht er beruflich?
- 18:59Speaker 1: Und ich machs ja einen guten Job und so ist keine Ahnung.
- 19:02Speaker 1: Geschäftsführung als Vertrieb blablabla Vertrieble?
- 19:06Speaker 1: Das sind Fake-Holfe!
- 19:07Speaker 1: Du musst eine aus, eine Chirurg und so.
- 19:09Speaker 1: ne.
- 19:09Speaker 1: und ich denk mir so Mama weißt du so richtig oerflächlich.
- 19:12Speaker 1: und dann dachte ich ok das muss sich jetzt als Video posten Und dann poste ich das, und dann kommt die Resonanz.
- 19:17Speaker 1: Weil viele sich damit identifizieren können.
- 19:19Speaker 1: Da so entstehen die meisten Dinge spontan!
- 19:22Speaker 1: Aber ich versuch trotzdem Struktur in mein Alltag einzubauen.
- 19:25Speaker 1: Also ich hab ein sehr strukturiertes Leben.
- 19:27Speaker 1: Ich steh morgens auf, gehe jeden Morgen joggen... Dann habe ich da und da Papierkramsteuern hier, da Management-Team sprechen also schon auch sehr strukturiert.
- 19:35Speaker 0: Das klingt ja fast schon richtig Deutsch?
- 19:37Speaker 1: Ja, richtig.
- 19:38Speaker 1: Ja, ich versuche es echt und ich ziehe es auch gut durch.
- 19:41Speaker 1: Das ist schon deutsch bei mir, das stimmt.
- 19:43Speaker 1: Diese Struktur muss ... Egal wo ich auf der Welt bin, ob es regnet, schneit, ich gehe joggen!
- 19:47Speaker 1: Das fällt bei mir nicht aus.
- 19:49Speaker 1: Es muss geschehen.
- 19:50Speaker 0: Du bist jetzt gerade wieder auf Tour?
- 19:53Speaker 0: Vorhin schon gesagt heute Abend noch in München und dann geht's weiter wie ... Wie ist denn dieses Tourleben eigentlich für dich?
- 20:01Speaker 0: Das ist ja auch was, wo man erstmal so richtig reinkommen muss.
- 20:04Speaker 0: Wo man irgendwie merkt okay ich bin heute hier und morgen da.
- 20:07Speaker 0: Gut, das hast du schon gesagt.
- 20:08Speaker 0: Du hast eine Menge Struktur die du trotzdem durchziehst.
- 20:11Speaker 0: aber wie bist du da reingekommen?
- 20:14Speaker 0: Auch dann streckenweise überhaupt nicht zu Hause zu sein usw..
- 20:18Speaker 1: Am Anfang findet man's ja cool, am Anfang war so oh mein Gott ich mach Business.
- 20:21Speaker 1: Ich komm ins Hotel und bin im Hotel und das war für mich so.
- 20:25Speaker 1: oh danke lieber Gott dass sich das alles erleben darf.
- 20:27Speaker 1: und nach einem Jahr schon hab' ich gedacht oh dieses Hotelleben ist es so anstrengend!
- 20:33Speaker 1: Und diese Fahrerei mit der deutschen Bahn das kriege ich mir schon dran denke so schlechte Energie also dieses hin und her Echt anstrengend.
- 20:43Speaker 1: Und dann ist man alleine im Hotel und ... Man will auch mal jemanden bei sich haben, den man die Sachen erzählen kann.
- 20:51Speaker 1: Ist schon einsam, würde ich sagen.
- 20:52Speaker 1: Schon ein sehr einsames Leben!
- 20:54Speaker 1: Aber nicht das so trotzdem.
- 20:56Speaker 1: Alles hat ja seinen Preis und es ist halt eben, ne?
- 20:58Speaker 1: Mit Tourleben.
- 21:00Speaker 1: Ich sehe schöne Städte... Das ist eine Einstellungssache,
- 21:02Speaker 1: ne?!
- 21:02Speaker 1: Ich hab jetzt versucht für mich, weil ich habe echt runtergelitten an diese Fahrerei und war echt so gemerkt wie ich ... einfach kein Bock habe, jetzt in eine andere Stadt zu fahren.
- 21:11Speaker 1: Dann hab ich so überlegt ... Du kannst es ja genießen und kannst mit einer anderen Einstellung eingehen und die Umgebung ein bisschen mehr wahrnehmen und auch mal irgendwie es verbinden.
- 21:20Speaker 1: Also wenn man gut organisiert ist kann man auch am Abend dann noch nach der Show irgendwas Kleines machen oder so.
- 21:25Speaker 1: Und es sich schönmachen!
- 21:27Speaker 1: Das versuche ich so ein bisschen zu integrieren.
- 21:28Speaker 1: Meistens lande ich nicht an dem Bett und schlafe aber ich versuch's irgendwie mehr zu genießen.
- 21:33Speaker 0: Jetzt haben wir ja vor ... sagen wir mal anderthalb Jahren ungefähr, ne eigentlich inzwischen fast zwei Jahren.
- 21:40Speaker 0: Ganz viel über auch den Iran gesprochen sehr präsent mitbekommen was da passiert.
- 21:46Speaker 0: dann kam der Krieg in der Ukraine, dann hat sich der Fokus der Aufmerksamkeit wieder so ein bisschen verschoben und heute kommen wir nur noch am Rande eigentlich in den Medien breiten Masse mit, was eigentlich gerade da passiert.
- 22:03Speaker 0: Wie geht es dir denn da ganz persönlich damit?
- 22:05Speaker 0: Weil du ja natürlich vermutlich viel mehr mitbekommst und viel bewusster darauf schaust, was gerade die Situation im Iran ist.
- 22:13Speaker 0: Schadet das nicht auch der ganzen Bewegung, die da losgetreten wurde – dass jetzt auf einmal die Welt wo ganz so anders wieder hinschaut?
- 22:21Speaker 1: Ich glaube, das ist ein Stück weit normal leider.
- 22:24Speaker 1: Es ist halt alles ist sowieso ebb flutende.
- 22:26Speaker 1: ich glaube da wird wieder einen schub kommen.
- 22:29Speaker 1: Ich denke mir dass jeder muss so die Möglichkeit nutzen um immer noch laut zu sein für sich.
- 22:36Speaker 1: Ich glaube so das außen kann man nicht so richtig steuern weil die Medien sind nun mal irgendwie wie sie sind.
- 22:41Speaker 1: es hat ja auch super lange gedauert bis überhaupt berichtet haben.
- 22:44Speaker 1: die politik ist einfach ermüdend.
- 22:46Speaker 1: Also ich weiß nicht, wie viel Aufschreiß geben muss damit die wirklich helfen und man hat ja gesehen sie wollen ja nicht richtig helfen.
- 22:53Speaker 1: also es ist einfach was die Iran-Situation betrifft wir haben so aufgeschrieben und die haben einfach gefühlt nichts gemacht keine richtigen Sanktionen.
- 23:03Speaker 1: Ich habe mich für mich entschieden da wo's für mich geht als Künstlerin meine Stimme zu nutzen in meinen Shows immer wieder darauf aufmerksam zu machen und einfach dieses Bewusstsein dafür noch zu zeigen oder zu erschaffen, dass es immer noch eine Revolution ist die da stattfindet.
- 23:20Speaker 1: Dass wir uns auch bewusst sind während wir eben in dieser Freiheit sind das andere Menschen und nicht nur im Iran also global gesehen ich weiß nicht ich habe letztens ein Artikel gesehen sind nur neunzehn Länder wo es überhaupt Gleichberechtigung für Frauen gibt.
- 23:34Speaker 1: Also diese heile Welt die wir uns vorstellen was Klimakrise betrifft oder so.
- 23:38Speaker 1: Es gibt ja so viele Themen!
- 23:40Speaker 1: Diese heile welt die wir gerne hätten gibt es so nicht.
- 23:45Speaker 1: Ich würde mir für jeden einzelnen Menschen wünschen, dass sie ein bisschen breiter denken und globaler denken, weil ich glaube dann könnten wir selbst viel mehr bewirken.
- 23:54Speaker 1: Und das versuche ich, soweit's für mich geht zu nutzen.
- 23:56Speaker 1: Aber ich glaube man muss sich auch eingestehen du kannst die Welt nicht retten.
- 24:00Speaker 1: Also da muss man sich auch ein Stück weit ... ist auch gesund distanzieren und zu sagen so... Das Leben geht irgendwie weiter.
- 24:08Speaker 1: leider nur ich tue das was ich kann.
- 24:12Speaker 1: Sovieles geht!
- 24:13Speaker 0: bist du da ein Stück weit vielleicht politisch enttäuscht gerade mit deiner Historie dass du ja auch deutschland eben sehr gut kennst weil du hier lebst weil du aufgewachsen bist?
- 24:23Speaker 0: das dass man da immer noch keine.
- 24:25Speaker 0: ganz konsequenten roten Linien zieht, was Wirtschaftsbeziehungen und politische Beziehungen usw.
- 24:31Speaker 0: angeht?
- 24:31Speaker 0: Dass man da nicht einfach mal konsequent sagt, wenn ein Land – das ist ja nicht nur der Iran, wir haben auch noch andere Länder auf dieser Welt die sich sehr daneben benehmen und wo wir keine klaren Roten Linie ziehen.
- 24:44Speaker 1: Also ich bin, sage ich mal, nicht überrascht, dass es so ist.
- 24:47Speaker 1: Das ist dieses Gefühl, was ich habe.
- 24:49Speaker 1: Ich bin nicht überreicht!
- 24:50Speaker 1: Ich hab's mir schon gedacht... kommen wird.
- 24:54Speaker 1: Und ... ja, in Täuschum triff es auch gut weil so letztendlich denke ich mir so die sind halt wie sie sind und denken mir was muss denn passieren?
- 25:07Speaker 1: Ja das ist echt schwer.
- 25:08Speaker 1: also ich bin schon... Es war auch sehr ermüdend immer wieder zu sehen da gibt's so viel Aufschrei, so viele Menschen die nach Hilfe rufen wenn man die Bilder sieht.
- 25:17Speaker 1: das war ja so furchtbar was da passiert ist.
- 25:21Speaker 1: Aber ich war nie, hab auch nie was anderes erwartet irgendwie.
- 25:26Speaker 1: Dass die Politik viel besser ist und dass sie da sofort ... Sonst wär ja schon längst was geschehen.
- 25:31Speaker 1: Ich glaube, die wissen, was abgeht.
- 25:33Speaker 1: Nur die wollen nicht richtig helfen.
- 25:35Speaker 1: Die Gründe weiß ich nicht.
- 25:36Speaker 1: Ich weiß nicht, welche Gründe sind aber das dürfte den klar sein, dass viele Menschen auf der Welt leiden.
- 25:42Speaker 1: Auch in ganz vielen anderen Ländern.
- 25:44Speaker 1: Afghanistan ist so ein Beispiel.
- 25:46Speaker 1: Ganz traurig wie Italien.
- 25:47Speaker 1: Also dass die da wieder sind... Es ist unfassbar.
- 25:51Speaker 1: Ich weiß nicht, wie die Politiker das vereinbaren können und wie sie da mitleben können?
- 25:58Speaker 1: Ich könnte es nicht.
- 25:59Speaker 0: Hast du das Gefühl, dass sich die Wahrnehmung deiner Person verändert hat durch die ganze Situation, durch die quasi größere Wahrnehnung der Situation im Iran?
- 26:10Speaker 1: Also ich war selbst überrascht über mich selbst, dass in der Situation ... also ich bin ja gar nicht politisch, ne!
- 26:16Speaker 1: Ich hab mich nie mit Politik beschäftigt.
- 26:19Speaker 1: Keine Ahnung von der Politik, weil ich auch lange Zeit irgendwie ... Ich wusste, wenn ich mich zu sehr damit beschäftige, werde ich zu enttäuscht sein.
- 26:25Speaker 1: Also deswegen dachte ich, ich gehe da gar nicht zu sehr rein.
- 26:28Speaker 1: Aber dass das mit Iran passiert ist, es war... Es sind Dinge durch mich durchgeschehen, die Videos ... Die Muszen passieren?
- 26:36Speaker 1: Also es war so als wär's irgendwie dieser Weltschmerz, der immer mir sowieso schon da ist einfach rausgetragen wurden ohne dass ich es bewusst gemacht habe.
- 26:45Speaker 1: Weil ich so was passiert gerade hier?
- 26:48Speaker 1: wie sehr bewegt mich das.
- 26:51Speaker 1: Da kam eine ganz andere Person von mir durch, wo auch viele gesagt haben was ist denn mit der Lust?
- 26:55Speaker 1: Die lustige Neger die irgendwie da immer so rumhüpft und auf lustig macht hat ja doch ne deepere Seite Und ich glaube da kam eben der Schmerz ja schon seit Jahren So da ist einfach medial auch durch weil es nicht anders ging und dadurch glaube ich schon dass sich so das Bild auch nochmal verändert hat im außen.
- 27:13Speaker 1: Aber das ist ja etwas was schon in mir steckt um was nur mehr zum Vorschein gekommen ist.
- 27:18Speaker 0: Jetzt hast du ja auch sehr aktiv in sozialen Netzwerken sehr aktiver auf Instagram.
- 27:24Speaker 0: Ich kann bevorstehen, da kommt ja auch nicht nur positives Feedback und vielleicht gerade durch die ganze Situation könnte ich mir vorstellen das ist vielleicht das Thema negatives Feedback Hey Speech Hass Kommentare was auch immer vielleicht noch ein Stück weit zugenommen hat.
- 27:38Speaker 0: wie gehst du denn damit um?
- 27:39Speaker 0: Und wie nimmst du?
- 27:40Speaker 0: das war?
- 27:41Speaker 1: Ja also im Internet ist wirklich von aller Art sowohl sexistische Nachrichten als auch eine Beleidigungen.
- 27:49Speaker 1: Also das ist so etwas, es hört sich irgendwie doof an aber man gewöhnt sich leider dran.
- 27:53Speaker 1: ich habe da so ein auch wieder so einen Schutzmechanismus schon von Anfang an.
- 27:56Speaker 1: Da kam ja auch schon Selfie Hate.
- 27:58Speaker 1: Ich halte das irgendwie ab ne?
- 27:59Speaker 1: Das ist wie so ein Filter und ich lese das gar nicht oder ich lache es weg.
- 28:04Speaker 1: Ich glaube dass ist einfach ein Kompromiss den man eingehen muss, wenn man in der Öffentlichkeit ist.
- 28:10Speaker 1: Wenn ich jetzt darüber meckern würde den ganzen Tag, dann wär's sogar gut!
- 28:13Speaker 1: Dann sei halt nicht in die Öffentlichkeit, ne?
- 28:14Speaker 1: Also...wenn du das nicht willst, dann seien dich in der öffentlichkeit.
- 28:18Speaker 1: Aber es passiert ...es ist einfach Alltag.
- 28:20Speaker 1: Hass im Netz ist Alltag für sehr viele und ich versuche mich auf die netten Nachrichten zu fokussieren.
- 28:26Speaker 0: Von denen ist ja hoffentlich auch mehr als genügend.
- 28:29Speaker 0: Ja.
- 28:32Speaker 0: Wenn du mal auf die Zukunft deiner Karriere sozusagen schaust Was wären denn Dinge, die du gerne mal erreichen würdest?
- 28:38Speaker 0: Hast du so eine Art Bucket List wo du also hast gesagt du bist sehr strukturiert in vielen Dingen.
- 28:43Speaker 0: Hast du da vielleicht auch so eine art Planen, so ne Art Wunschliste was du gerne machen wollen würdest.
- 28:52Speaker 1: Ich hab lustigerweise schon, bevor ich mit Comedy richtig angefangen hab.
- 28:55Speaker 1: Als das so losging, hab ich mir die nächsten fünf Jahre geplant und so ... Und ich mach das immer wieder.
- 29:00Speaker 1: Ich setz mich hin und denk, in welche Richtung soll's gehen?
- 29:03Speaker 1: Lustigerweise tritt alles ein was du so aufschreibst.
- 29:07Speaker 1: Das ist irgendwie alles, was ich mir vor fünf Jahren aufgeschrieben hatte.
- 29:11Speaker 1: Die meisten Sachen sind auch reingekommen.
- 29:12Speaker 1: Kann ich jedem empfehlen einfach, die nächsten Fünfjahre zu planen!
- 29:15Speaker 1: Und gar nicht, wenn du schreibst, komm so zwei Fälle, ach da schaffst du dich, es geht nicht... Damals hat es bei mir funktioniert und ich habe es jetzt neulich wieder gemacht.
- 29:24Speaker 1: Und ich glaube, ich würde sagen... Ich hätte gerne das was ich jetzt gerade mache noch ein bisschen mehr tiefe bekommt und dadurch eben merke so Erfolg an sich ist gar nicht der... große Kick für mich, sondern was zum Erfolg führt und dass dieser Weg spaßiger für mich ist.
- 29:42Speaker 1: Und das dieses große Ziel, was da ist natürlich ist es irgendwann mal ganz groß zu spielen.
- 29:48Speaker 1: Das wie jeder Künstler, glaube ich, Künstlerin die irgendwie auf der Bühne steht, dass man immer mal große Hallen bespielt oder eine erfolgreiche TV-Sendung hat aber... Was ich mir jetzt vorgenommen habe, ist so mehr in die Tiefe zu kommen und noch mehr Spaß im Prozess zu haben.
- 30:03Speaker 1: Und gar nicht zu sehr immer diesen Fokus auf Außen.
- 30:06Speaker 1: und was passiert da?
- 30:06Speaker 1: Das bist du momentan so oft meiner Bucketliste!
- 30:09Speaker 0: Um nochmal auf deinen Podcasts zu sprechen zu kommen... Die erste Episode ist raus.
- 30:14Speaker 0: Was erwartet uns denn in den nächsten Episoden und habt ihr euch so einen Art festen Rhythmus vorgenommen, indem die neuen Episodes dann auch erscheinen werden?
- 30:24Speaker 0: Ja, die
- 30:24Speaker 1: kommen wöchentlich tatsächlich!
- 30:26Speaker 1: Wir machen das ja in Kooperation mit einem Sender – ich weiß nicht ob man hier Product Placement, aber wir machen es ja im Kombination mit dem erfolgreichsten Sender und da haben wir natürlich viel Struktur, wann was veröffentlicht wird.
- 30:36Speaker 1: Den Nächste Folge war irgendwas mit selbstwertgefühle... Ne, schlechte Gefühle
- 30:39Speaker 1: zulassen?!
- 30:40Speaker 1: Genau, das war das.
- 30:41Speaker 1: Und lustigerweise immer, wenn ich die Folgen aufnehme ... hab ich auch ein Thema in dem Moment?
- 30:45Speaker 1: Das ist voll geil!
- 30:45Speaker 1: Weil ich hab Gratistherapiestunde mit Dr.
- 30:47Speaker 1: Müri.
- 30:47Speaker 1: Ich denke mir so Jackpot.
- 30:49Speaker 1: Ich habe zwei Therapeuten eigentlich und da war auch irgendwas ... Ich weiß gar nicht was da ... Hatte mir irgendjemanden nicht geschrieben, den ich gut fand oder so?
- 30:55Speaker 1: Und das hab ich dann irgendwie verarbeitet in der Folge.
- 30:58Speaker 1: Wird gut!
- 31:00Speaker 1: Hört rein!
- 31:01Speaker 1: Ist nice.
- 31:02Speaker 0: Hast du eigentlich das Gefühl, dass grade so die ... Fähigkeit oder die Bereitschaft über auch mentale Probleme oder Herausforderungen zu sprechen, so ein bisschen zugenommen hat.
- 31:13Speaker 0: Also ich habe das Gefühl gerade mit der Pandemie und danach wo ja auch die Themen sehr ernst waren und jeder irgendwie so ein bissel gespürt hat dass man da auch schnell in echte Probleme abrutschen kann.
- 31:27Speaker 0: Seitdem ist es ein bisschen besprechbarer alles.
- 31:30Speaker 0: Geht's dir da ähnlich?
- 31:31Speaker 0: Also sind wir da langsam mal an dem Punkt, wo wir auch wirklich ehrlich und nicht nur so als Show-Aspekt sondern ganz ehrlich über diese Themen sprechen können?
- 31:44Speaker 1: Ja!
- 31:45Speaker 1: Ich glaube ja... ich glaube das die Welt generell in einem Wandel ist, wo Menschen bewusster werden.
- 31:50Speaker 1: Das Thema Bewusstsein, Achtsamkeit, Persönlichkeitsentwicklung und eben Therapie nimmt immer mehr zu und genau, wie du auch gesagt hast durch Corona dadurch das eben Themen hochkamen.
- 32:04Speaker 1: Wo man gar nicht wusste dass wir vorhanden sind wenn man so überarbeitet war was in Deutschland ja normal ist weil man so Überrascht bei die eigenen Emotionen jeder versucht es in irgendeiner Form zu verarbeiten.
- 32:16Speaker 1: Ich glaube, dass es trotzdem noch viele Menschen gibt, die darüber nicht reden.
- 32:20Speaker 1: Und ich merke ... Wir sind ja in so einer Medienbubble, wo wir das mitkriegen und uns herum sagt, auch toll, dass du drüber sprichst.
- 32:26Speaker 1: Aber die große Masse ist immer noch sehr zurückhaltend, was Emotionen betrifft, gerade in Deutschland!
- 32:32Speaker 1: Und ich würd's mir wünschen, dass man authentischer und ehrlicher ist.
- 32:35Speaker 1: Mir fällt's ja auch nicht leicht.
- 32:37Speaker 1: Wo ich letztens diese Posting gemacht habe, ich mach eine Therapie.
- 32:42Speaker 1: Es war einerseits, kam ein positives Feedback.
- 32:45Speaker 1: Andererseits dachte ich so, boah, jetzt denken die Digits ja mega schlecht!
- 32:48Speaker 1: Weil da ist auch die Leute reimen sich dann Dinge zusammen und dann dachte ich nicht, dass sie mich als ... Nee, dass die denken, mir geht's super schlecht und ich bin krank.
- 32:56Speaker 1: Und es sind ja Themen, die gelöst werden wollen?
- 33:00Speaker 1: Und mitgehts in vielen Punkten nicht gut.
- 33:04Speaker 1: Aber was die Öffentlichkeit sich da zusammenreibt, darauf habe ich keinen Einfluss.
- 33:07Speaker 1: Und es ist jedes Mal wenn du dich verletzlich zeigst, gehst du auch das Risiko ein, dass Menschen sich daraus ihre eigenen Stories machen?
- 33:13Speaker 1: Also es fiel mir nicht so einfach und da schwankere ich auch noch selbst hin und her nur... Ich glaube für mich die Entscheidung, ich für mich getroffen, ehrlicher zu sein und authentischer zu sein weil für was macht man's sonst?
- 33:26Speaker 0: und damit auch Verletzlichkeit zuzurassen.
- 33:28Speaker 1: Genau, dann denke ich mir so, mach auch!
- 33:30Speaker 1: Dann sei nicht in der Öffentlichkeit, aber irgendwas musst du ja den Menschen geben.
- 33:34Speaker 1: Und wenn es irgendwie nur um Fame und Ruhm geht ... Das würde mich persönlich gar nicht befriedigen.
- 33:40Speaker 1: Ich muss da schon mehr von mir zeigen.
- 33:42Speaker 1: Für meinen Weg ist es wichtig, authentischer an die Sache ranzugehen.
- 33:47Speaker 1: Ja, schön, wenn's mehrere machen würden.
- 33:49Speaker 0: Wie nimmst du das wahr?
- 33:50Speaker 0: oder wie ist da das Feedback auch von deiner quasi Community, wenn du eben auch mal fernab von irgendwelchen lustigen Inhalten über ganz ernste Themen schweißt?
- 34:00Speaker 0: Sehr gut.
- 34:01Speaker 1: Sehr sehr gut!
- 34:02Speaker 1: Das ist wirklich ... Ich weiß ja nicht, irgendwann im Urlaub hatte ich auch mal so ein Bild, weil ich wollte einen Bikini-Bild posten und dann wollte ich es doch nicht posten.
- 34:10Speaker 1: Weil ich dachte Gott was denken denn meine Family
- 34:12Speaker 1: usw.,
- 34:13Speaker 1: mein Vater hat auch danach angerufen der so Nigger Du hast einen Spiegel, du machst ein Bikinibild Am Strand, kein Problem.
- 34:20Speaker 1: Warum vor Spiegel machst du so ein Bild?
- 34:22Speaker 1: Und der hat mich dann wirklich so richtig blöd angemacht von der Seite.
- 34:25Speaker 1: und dann habe ich dieses Bikini-Bild gepostet und hab authentisch gesagt in meinem Kulturkreis oder in meinem Freundeskreis ist es ein No Go!
- 34:32Speaker 1: Ein Bikinibild zu posten.
- 34:34Speaker 1: Ich wollte das nicht posten aber ich mach's jetzt und da kam hunderte Kommentare von Frauen, die dasselbe fühlen und sagen oh danke, dass du das aussprichst.
- 34:43Speaker 1: Also es ist immer eigentlich um diese Verletzlichkeit kommt so gut an weil die Leute die fühlen dasselben ist es so ein Schritt nicht nur für mich, sondern auch für andere.
- 34:54Speaker 1: Es kommt sehr gut an Verletzlichkeit zu zeigen.
- 34:57Speaker 0: Haben sich deine Eltern inzwischen weitestgehend daran gewöhnt, dass du über Themen sprichst?
- 35:03Speaker 0: Die im Iran vielleicht erst mal Tabuthema wären und die vielleicht auch jetzt nicht irgendwelchen religiösen kulturellen Vorstellungen entspringen, sondern das du da wirklich sehr offen über Themen spielst?
- 35:15Speaker 1: Ja meine Eltern also ich muss sagen ... Wir hatten nicht immer die beste Kindheit, aufgrund der Flucht.
- 35:21Speaker 1: Die mussten sich auch hier anpassen und haben es auch nicht so ... Es gab schon Schwierigkeiten in der Familie.
- 35:25Speaker 1: aber was Freiheit betrifft, eins Arne ich durfte schon immer irgendwie viele Freunde haben Ich durfte mit den Männern abhängen, also die sind echt sehr offen.
- 35:34Speaker 1: Also die sind wirklich super offen.
- 35:35Speaker 1: letztens habe ich Werbung für Amorelli gemacht und Vibrator.
- 35:39Speaker 1: die Anfrage kam und da war ich so Gott, das kannst du doch nicht bringen.
- 35:42Speaker 1: Das kannst du jetzt nicht
- 35:43Speaker 1: bringen.".
- 35:44Speaker 1: Und dann habe ich da diese Werbung gemacht und dann hat mein Papa am nächsten Tag angerufen, die so macht es zu viel... Also der sagt das dann zwar immer, der macht meins auch eher witzig.
- 35:52Speaker 1: Also machst du für Amorelli-Werbung?
- 35:56Speaker 1: Aber ich glaube, das macht den nicht soviel aus.
- 36:00Speaker 1: Was Thema Freiheit betrifft waren die immer sehr offen und cool, Gott sei Dank!
- 36:05Speaker 1: hat mir auch viel Mut gegeben, überhaupt in diese Branche einzusteigen.
- 36:08Speaker 1: Also da hab ich andere Freundinnen gehabt die das gar nicht dürften glaube ich so von den Eltern vom Elternhaus und jetzt auch nicht Iran erinnern sondern auch andere Kulturkreise wo es noch ein bisschen strenger ist.
- 36:20Speaker 1: Ich bin mir schon happy dass sie so freiheitsorientiert sind.
- 36:23Speaker 0: Eigentlich auch ein gutes Zeichen, wenn man wegen der Freiheit aus einem Land flieht.
- 36:27Speaker 0: Dass man diese Freiheit sich dann auch wirklich kultiviert und genießt im vollen Maße.
- 36:32Speaker 1: Mein Vater hat uns ja auch immer vom Club abgeholt mit Minirock und er so, gehst du feiern?
- 36:36Speaker 1: Ich hol dich ab als ein Dreierbebenweg, hab so tiefer gelegt.
- 36:39Speaker 1: damit halt du uns immer hingefahren hast doch mitgedänzt.
- 36:42Speaker 1: Die waren schon sehr cool muss ich sagen.
- 36:44Speaker 1: also das stimmt es ist schon ein Segen.
- 36:46Speaker 0: Ja, ich danke dir sehr für deine Zeit und dass du hier vorbeigekommen bist.
- 36:50Speaker 0: Bin gespannt auf heute Abend!
- 36:52Speaker 1: Ja, Daniel kommt auch.
- 36:53Speaker 1: Ich freu mich richtig.
- 36:55Speaker 0: Genau.
- 36:55Speaker 0: Danke dir fürs Vorbeinkommen.
- 36:56Speaker 1: Ja, danke.
- 36:57Speaker 1: Ich hoffe, ich habe nicht zu laut reingeschrien in deinem Mikro.
- 36:59Speaker 1: Aber was ich euch ein bisschen reingeschrien hab tut es mir sehr leid.
- 37:03Speaker 1: Ich hoff, ihr hattet trotzdem Spaß.
- 37:05Speaker 0: Das war's leider schon.
- 37:07Speaker 0: die letzte Runde ist ausgetrunken.
- 37:09Speaker 0: das Gespräch zu Ende.
- 37:11Speaker 0: vielen Dank fürs Zuhören.
- 37:14Speaker 0: Bitten im Rücksicht auf die Nachbarn und sei leise, wenn du die Bar verlässt.
- 37:19Speaker 0: Aber vergiss auf keinen Fall den abonnieren Button zu klicken!